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Dokumentenidentifikation DE60218815T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001350396
Titel Angerufene-Nummer-Übertragung
Anmelder Santera Systems Inc., Plano, Tex., US
Erfinder VU, Joe Q., Plano, TX 75025, US;
PERRY, Matthew C., Plano, TX 75075, US
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60218815
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.01.2002
EP-Aktenzeichen 027074756
WO-Anmeldetag 09.01.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/US02/01026
WO-Veröffentlichungsnummer 2002056607
WO-Veröffentlichungsdatum 18.07.2002
EP-Offenlegungsdatum 08.10.2003
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 3/42(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 3/545(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04Q 3/66(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung bezieht sich auf Telekommunikationsvermittlungssysteme und insbesondere auf ein Zeichenübertragungssystem mit einem Einheitszugriffsschalter für das Bereitstellen von Zeichenübertragung und Anruf-Routing in einem Telekommunikationssystem.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Telekommunikationsträger setzen zunehmend Mehrfachdienst-Pakete oder gebündelte Dienste für Kunden ein, um bei dem Versuch, die Kundenbindung zu steigern, reduzierte Gesamtzugriffsgebühren zu bieten. Zum Beispiel hat der Boom bei Abonnements von digitalen Teilnehmerleitungen viele Träger dazu veranlasst, Internetdienste mit hoher Bandbreite mit herkömmlichen Sprachdiensten zu bündeln. Der Träger kann vorteilhafterweise eine höhere Gebühr für den gebündelten Dienst berechnen als für die einzelnen Servicegebühren von einem der zusammengebündelten Dienste, während er jedoch eine Gebühr für den gebündelten Service anbietet, die immer noch niedriger ist als die Summe von typischen Gebühren der einzelnen Dienste, wodurch ein Anreiz für die Kunden geschaffen wird, zusätzliche Dienste zu abonnieren. Neueste Markttrends weisen eine hohe Verbrauchernachfrage nach diesen gebündelten Diensten auf. Zahlreiche Kabelträger stellen auch gebündelte Dienste in der Form von herkömmlichen Pay-TV-Kabeldiensten bereit, die mit einem Kabelinternetzugriff mit hoher Bandbreite gebündelt sind. Die Deregulation in der Telekommunikationsindustrie, die es jetzt erlaubt, dass Träger von Ferngesprächen mit lokalen Trägern konkurrieren, verspricht, dem Verbraucher zusätzliche gebündelte Dienste zu bringen. Drahtlose Dienste werden auch mit zahlreichen Kombinationen der oben erwähnten Dienste gebündelt. Die Markttrends hinsichtlich gebündelter Dienste sind unverkennbar. Erfolgreiche Träger der Zukunft werden die Fähigkeit haben, verschiedene Pakete von Sprach- und Datendiensten anzubieten. Träger spüren bereits die Belastung des erfolgreichen Aktualisierens von vorhandenen Infrastrukturen, um die von Kunden verlangten Dienste mit hoher Bandbreite zu schaffen. Einige lokale Träger berichten gegenwärtig von Auftragsüberhängen von bis zu drei Jahren für zum Beispiel DSL-Dienste.

Üblicherweise werden Übergangsnetzwerke genutzt, um dem Kunden Zugriff auf Sprach- und Datennetzwerke zu liefern. Ein Zugriffsnetzwerk ist mit Sprach- und Datenschaltern gekoppelt, die jeweils mit einem Datennetzwerk, zum Beispiel einem Pakethauptnetzwerk, und dem öffentlichen Telefonnetzwerk gekoppelt sind. Typischerweise sind verschiedene Klassen von Sprachschaltern, zum Beispiel Klasse-4-Schalter für das Bereitstellen von Austauschträger(IXC von englisch ,Interexchange Carrier')-Sprachdiensten und Klasse-5-Schaltern für das Bereitstellen von Endbürosprachdiensten in dem Übergangsnetzwerk erforderlich. Dann sind Multimediagateways für die Kopplung mit einem Datenzugriffsschalter erforderlich. Es wird jedoch an einem echt integrierten Sprach- und Datennetzwerk gearbeitet.

Es wird viel Arbeit aufgewandt, um die Übergangsnetzwerke zu warten und zu aktualisieren, wenn neue Dienste verfügbar werden. Eine Bewegung hin zu einem Einheitszugriff ist eindeutigerweise vorteilhaft und verspricht neu entstehenden Techniken, die auf gegenwärtigen Großnetzwerken nicht leicht zu implementieren sind, zum Beispiel Internet-Protokoll-Telefonie (VoIP von englisch ,Voice over IP') und DSL-Telefonie (VoDSL von ,Voice over DSL'), einen breiteren Akzeptanzgrad zu verschaffen.

Ein Einheitszugriff erfordert stark verbesserte Vermittlungssysteme, die heute üblicherweise im PSTN (von englisch ,public switched telephone network'; öffentliches Telefonvermittlungsnetz) zu finden sind. Die Vermittlungsstruktur erfordert verschiedene an zahlreiche andere verschiedene Netzwerke zu vermittelnde Dienste. Zum Beispiel würde eine eingehende Zeitmultiplexnachricht dazu in der Lage sein müssen, an einen anderen Zeitmultiplexkanal sowie auch an verschiedene andere Netzwerke, zum Beispiel IP für einen VoIP-Ziel-Kunden, vermittelt zu werden. Auf ähnliche Weise würde der Einheitsschalter dazu fähig sein müssen, einen von einem IP stammenden Anruf an ein IP-, TDM-, Rahmenrelais- und ATM-Netzwerk zu vermitteln, um nur ein paar zu nennen. Eindeutigerweise hat ein Schalter, der für die Realisierung eines Einheitszugriffs erforderlich ist, einen Entwicklungsstand, der in typischen, heute in Trägernetzwerken zu findenden Schaltern nicht ausgeführt ist.

Typischerweise ist die in Telekommunikationsvermittlungssystemen ausgeführte Zeichenübertragung bezüglich der für die Datennetzwerke bereitgestellten Menge an Diensten begrenzt. Ein Einheitszugriffsschalter wäre vorzugsweise dazu fähig, die Übertragung für alle davon übertragenen und weitergeleiteten Anrufe zu handhaben. Ferner haben in den heutigen Vermittlungssystemen die Nachschlagetabellen (nachstehend einfach als 'Tabelle' bezeichnet) allgemein Einträge für jeden Zieltyp, der dazu fähig ist, von dem Schalter weitergeleitet zu werden. Durch das Integrieren von Datendiensten in einem Einheitszugriffsschaiter wächst die Größe dieser Tabellen zweifellos, wenn Dienste, zum Beispiel Selektionsdienste, die jetzt bei vielen Sprachdiensten üblich sind, für Datendienste angewendet werden.

DE 198 04 197 A richtet sich auf ein Verfahren für das Suchen von Information in einer Datenverarbeitungsvorrichtung unter Verwendung von Telefonnummern eines Telefonsystems. Das Verfahren beinhaltet die Verwendung einer zusätzlichen Indextabelle, in der alle Telefonnummern von Informationsobjekten in einem vorherbestimmten Indexformat in Verbindung mit einem Identifikator für ein entsprechendes Informationsobjekt gespeichert werden. Die Telefonnummer eines Anrufers wird in das Indexformat umgewandelt, das dem Ausgangspunkt des Anrufers entspricht und von der Position des angerufenen Teilnehmers abhängt. Die Steuerung der Umwandlung in das Indexformat wird von den führenden Nullen der entsprechenden Telefonnummer abhängig gemacht.

Gemäß der Erfindung ist ein Vermittlungssystem für das Empfangen eines Zeichenstroms eines von einem Teilnehmer ausgesendeten Anrufs vorgesehen, das so betreibbar ist, dass es Zeichenerkennung des Zeichenstroms gemäß den Merkmalen nach Anspruch 1 bereitstellt. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren für das Bereitstellen von Zeichenübertragung und Anruf-Routing in einem Telekommunikationsvermittlungssystem gemäß den Merkmalen nach Anspruch 19.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein optimales Zeichenübertragungs- und Anrufverarbeitungssystem und -verfahren vorgesehen, das die Größe der für das Ausführen von Zeichenübertragung erforderlichen Tabellen reduziert. Ein Präfixübertragungs- und Zeichenkennzeichnungsprozess wird unter der Verwendung einer Zeichenpräfixtabelle und einer mit ihr gekoppelten zweiten Tabelle ausgeführt. Die Zeichenpräfixtabelle enthält zahlreiche Einträge, die Präfixen von gewählten Zeichenströmen entsprechen. Jeder Eintrag weist einen Index auf einen Eintrag einer zweiten Tabelle auf, die so betreibbar ist, dass sie einen Zieltyp des Zeichenstroms ausgibt. Die zweite Tabelle weist zahlreiche Einträge auf, die mit verschiedenen Anrufzieltypen assoziiert sind. Jeder in den entsprechenden Einträgen der Zeichenpräfixtabelle enthaltene Index kann auf mehr als einen Eintrag der zweiten Tabelle verweisen. Die Zeichenstromlänge wird analysiert, um Mehrdeutigkeiten in dem Zeichenstrom, wenn ein Index in einem Eintrag der Zeichenpräfixtabelle auf mehr als einen Eintrag der zweiten Tabelle verweist, aufzulösen. Mehrere Einträge der Zeichenpräfixtabelle können einen gemeinsamen Index auf einen identischen Eintrag der zweiten Tabelle haben, wodurch die erforderliche Anzahl von Einträgen in der zweiten Tabelle für das Kennzeichnen von Anrufzieltypen reduziert wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Anrufselektionstabelle mit von der zweiten Tabelle erhaltenen Zieltypendaten abgefragt. Die Anrufselektionstabelle kann die Anrufsteuerung an eine National- oder International-Übertrager-Tabelle weitergeben, die einen Routenindex bereitstellt, auf dem die weitere Anrufverarbeitung ausgeführt wird. Der Routenindex kann von einer Ursprungs-Routingtabelle, einer Trägeridentifikationscode-Routingtabelle und einer Tageszeit-Routingtabelle modifiziert werden, bevor der Anruf letztendlich weitergeleitet wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung, ihrer Aufgaben und Vorteile wird jetzt auf die folgenden Beschreibungen in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen Bezug genommen. In denen ist:

1 ein vereinfachtes Telekommunikationssystem, das einen Einheitszugriffsschalter aufweist, auf den die vorliegende Erfindung angewendet werden kann;

2 eine vereinfachte Zeichenpräfixtabelle und Zeicheneingrenzungstabelle für das Ausführen von Zeichenpräfixkennzeichnung einschließlich einer Zieltypenanalyse;

3 eine vereinfachte Selektionstabelle gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und

4 ein Ablaufdiagramm des Präfixübertragungs- und Zeichenkennzeichnungsprozesses der vorliegenden Erfindung einschließlich Anrufselektions- und Routing-Prozessen davon.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und ihre Vorteile sind am besten durch Bezugnahme auf 14 der Zeichnungen zu verstehen, gleiche Bezugszeichen werden für ähnliche und entsprechende Teile der verschiedenen Zeichnungen verwendet.

In 1 ist ein vereinfachtes Telekommunikationssystem 100 dargestellt, das einen Einheitszugriffsschalter 10 gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist. Der Einheitszugriffsschalter 10 schafft eine Schnittstelle für ein Zugriffsnetzwerk 20 mit zum Beispiel einem Pakethauptnetzwerk 40 und dem öffentlichen Telefonnetzwerk (PSTN) 30. Das Zugriffsnetzwerk 20 kann mit verschiedener Telekommunikationsgerätschaft, zum Beispiel Vorrichtungen für asynchrone Übertragungsbetriebsarten, Rahmenrelais und Internetprotokolle, die alle allgemein von der Bezugszahl 50 bezeichnet werden, sowie auch eine integrierte Zugriffsvorrichtung (IAD von englisch ,integrated access device') 60, Nebenstellenanlagen (PBXs von englisch ,private branch exchanges') 70 und Digitalschleifenträger (DLCs von englisch ,digital loop carriers') 80, die mit verschiedenen Protokollen und Übertragungstechniken arbeiten, gekoppelt sein. Der Einheitszugriffsschalter 10 schafft Schnittstellen von Teilnehmerleitungen mit Hardware und Software für die Verbindung zu anderen Teilnehmerleitungen und Kommunikationseinrichtungen.

Der Einheitszugriffsschalter 10 weist vorzugsweise verschiedene Protokollübertragungsmodule auf, die in verschiedener Hardware und Software ausgeführt sein können. Entsprechend der Zeichenübertragung gemäß der vorliegenden Erfindung werden verschiedene Tabellen in dem Einheitszugriffsschalter 10 geführt. Diese Tabellen werden vorzugsweise in Speichermodulen in dem Einheitszugriffsschalter 10 gespeichert. Die Tabellen können zahlreiche Einträge enthalten, die jeweils verschiedene Parameter und Identifikatorfelder speichern, die jeweils mit verschiedenen Teilnehmerdiensten assoziiert sind und sie definieren. Es sollte zu verstehen sein, dass der Begriff Tabelle, wie er hierin verwendet wird, die darin enthaltenen Daten nicht auf herkömmliche Eintragsfeldtabellenformate beschränken soll, sondern zum Beispiel in verschiedenen Baumstrukturen gespeicherte Daten aufweisen kann, um das Datensuchen danach zu erleichtern. Eine Datenbank von Teilnehmerprofilen wird vorzugsweise in dem Einheitszugriffsschalter 10 geführt und definiert verschiedene von den Teilnehmern abonnierte Dienste. Diese Dienste können geeignete Routing-Verfahren für entsprechende Anrufzieltypen definieren und können sowohl mit Sprach- als auch Datenserviceanrufen assoziiert sein. Die Teilnehmerprofile werden für das Erleichtern der Modifizierung der Daten, das heißt, der darin definierten Abonnementsdienste, vorzugsweise in Lese/Schreibspeichermodulen geführt. Vorzugsweise weist jedes der Teilnehmerprofile einen Präfixbaumwähler, eine Übertragungsgruppe, eine Selektionsklasse, eine Trägeridentifikation und eine Teilnehmergruppe auf, auch wenn die in jedem Teilnehmerprofil enthaltene Information nicht darauf beschränkt ist.

Der Anrufverarbeitungszeichenübertrager der vorliegenden Erfindung weist ein Erkennungsmodul für gewählte Zeichen, ein Klassifizierungsmodul für gewählte Zeichen, ein Anrufzielselektionsmodul und Routingmodul auf. Der Zeichenübertrager liefert Zeichenerkennungs- und Interpretationsfähigkeiten und bestimmt auf der Basis der Zeichenerkennungs- und Interpretationsfunktionen, wie der Anruf verarbeitet werden soll, ob er zum Beispiel über das Netzwerk weitergeleitet werden soll, ob der Zugriff versagt werden soll usw. Der Zeichenübertrager ist ein programmierbarer Übertrager, der so konfiguriert werden kann, dass er verschiedene Anrufsszenarien in den entstehdenden integrierten Sprach- und Datendienstschaltern handhabt. Der Zeichenübertrager ist vorteilhafterweise programmierbar und kann dementsprechend Anrufverarbeitung für gegenwärtig angebotene und zukünftig anzuwendende Dienste liefern.

Zeichenübertragung gemäß der vorliegenden Erfindung wird universell auf allen Anrufausgängen ausgeführt, unabhängig davon, ob diese Anrufe von Teilnehmerleitungen ausgehende Anrufe sind oder von der Hauptleitung ausgehen. Weiterhin ist der Übertrager dafür ausgebildet, Anrufausgängen unabhängig von dem Protokoll, den von dem in dem Anruf aufgerufenen Anrufmerkmalen und den in dem Anrufausgang enthaltenen kundenspezifischen Daten zu verarbeiten.

Die Anrufverarbeitungszeichenübertragung und die Anrufverarbeitung der vorliegenden Erfindung werden in drei allgemeinen Schritten ausgeführt und weisen einen Präfixübertragungs- und Zeichenpräfixkennzeichnungsschritt, einen Anrufselektionsschritt und einen Routing-Schritt auf. Jeder dieser Schritte wird durch die Abfrage von in dem Schalter geführten verschiedenen Tabellen ausgeführt. Allgemein wird der Präfixübertragungsschritt durchgeführt, um im Voraus zugeordnete Anrufpräfixe zu erkennen. Wenn der Präfixübertragungsschritt bestimmt, dass im Voraus zugeordnete Anrufpräfixe in dem Zeichenstrom existieren, wird das im Voraus zugeordnete Präfix aus dem Strom entfernt. Die Nummer der angerufenen Partei (Zielnummer) wird dann aus dem übrigen Strom rückgewonnen. Der letzte Anruftyp, der der Zieltyp ist, wird dann aus dem Zeichenstrom ausgewertet. Zuletzt wrird der Zeichenstrom hinsichtlich mehrdeutig gewählter Nummernkombinationen analysiert.

Der Anrufselektionsschritt wird allgemein durchgeführt, um zu bestimmen, ob die den Anruf veranlassende (anrufende) Partei den Anruf unter dem ausgewerteten Szenario durchführen darf. Eine mit dem Anrufer assoziierte Selektionsklasse wird aus einem Teilnehmerprofil abgerufen, das für die den Anruf veranlassende Partei geführt wird. Allgemein hat jede Anruferpartei, die auf den Schalter für das Veranlassen eines Anrufs zugreift, ein Teilnehmerprofil, das in dem Schalter geführt wird und die Abonnementsdienste des Anrufers beschreibt. Das Anruferprofil kann verschiedene Daten aufweisen, die sich auf Anrufdienste des Teilnehmers beziehen, und weist sämtliche Anrufselektionsfunktionen und spezielle Routing-Dienste auf, die von dem Anrufer abonniert wurden. Der Zieltyp wird dann, wie er in dem Präfixübertragungs- und Zeichenpräfixkennzeichnungsschritt ausgewertet wurde, mit der Selektionsklasse verglichen, um zu bestimmen, ob der Anruf erlaubt ist. Wenn der Anrufselektionsschritt bestätigt, dass die den Anruf veranlassende Partei einen Anruf tätigen darf, wird ein Routing-Schritt für das Verfeinern der Anruftypanalyse und das Auswerten einer Route für an das Fernamt gerichtete Anrufe durchgeführt. Selektionsdienste für Sprach- und Datendienste können sich zum Beispiel durch die Selektionsklasse oder andere Teilnehmerdaten, wie z.B. die Teilnehmergruppe, unterscheiden.

Der Anrufverarbeitungszeichenübertrager der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise in verschiedenen von Computern ausführbaren Code-Modulen oder Anwendungsprogrammierschnittstellen implementiert, die mit dem Einheitszugriffsschalter 10 der vorliegenden Erfindung geführt werden. Die Präfixübertragung der vorliegenden Erfindung greift auf zwei Datentabellen zu.

Eine Zeicheneingrenzungstabelle enthält Daten, um die gewählte Nummer zu kennzeichnen. Die Zeicheneingrenzungstabelle weist ein Eingrenzungsindexfeld für das Identifizieren von verschiedenen Einträgen darin auf. Eine Zeichenpräfixtabelle enthält eine Liste von Präfixen, von denen jedes einen assoziierten Zeicheneingrenzungstabellenindex hat. Diese zwei Tabellen werden in Verbindung miteinander verwendet, um sämtliche speziellen Präfixe, zum Beispiel Präfixe, die für das Bestimmen eines Aufrufs von öffentlichen Merkmalen verwendet werden, zu erkennen und zu trennen, um die angerufene Partei zu bestimmen. Die Zeicheneingrenzungstabelle und die Zeichenpräfixtabelle werden kollektiv genutzt, um die allgemeine Natur der angerufenen Nummer zu bestimmen und jegliche mehrdeutig gewählte Nummer auch aufzulösen.

Ein Präfixübertragungsmodul oder Präfixübertragungs-API (von englisch ,application programming interface'; Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung) schafft eine anfängliche Anrufselektion und Zeichenführung durch das Zugreifen auf die Zeicheneingrenzungstabelle und ein mit dem Veranlasser des Anrufs assoziiertes Profil. Das Präfix des gewählten Zeichens kann gemäß verschiedenen definierten Präfixen, zum Beispiel einem Standardpräfix, wie z.B. *, 101, 0, 1 usw., einer Verzeichnispräfixnummer, einer internationalen Nummer usw. klassifiziert werden. Durch das Verwenden von zwei Tabellen für das Spezifizieren des Präfixes und das Identifizieren des Anruftyps werden zwei eindeutige Vorteile realisiert. In die Präfixübertragertabelle eingetragene mehrfache identische Präfixe können auf einen identischen Index der Zeicheneingrenzungstabelle abgebildet werden. Wiederholungen in der Zeicheneingrenzungstabelle werden deshalb reduziert. Weiterhin können mehrere Eingaben in die Zeicheneingrenzungstabelle mit einem einzelnen Index der Zeicheneingrenzungstabelle ausgewählt werden. Verschiedene Eingaben, die einen Zeicheneingrenzungsindex gemeinsam nutzen, repräsentieren verschiedene mehrdeutige Nummern, die zum Beispiel mit einem gemeinsamen Präfix beginnen. Der für einen Anruf verwendete spezielle Zeicheneingrenzungsindex wird auf der Grundlage der gewählten Zeichenlänge ausgewählt. Folglich können verschiedene Zeicheneingrenzungsindizes einem gemeinsamen Präfix entsprechen, wobei jeder der Einträge dieser verschiedenen Indizes den gewählten Zeichen mit unterschiedlichen Längen entspricht.

Das Funktionsverhalten der Zeichenpräfixtabelle, hierin auch als ein Präfixbaum bezeichnet, wie es mit der Zeicheneingrenzungstabelle interagiert, ist besser mit Bezug auf 2 zu verstehen. Die Zeichenpräfixtabelle 110 weist zahlreiche Eingaben, zum Beispiel die Präfixeingaben 110A110N, die jeweils die Eingaben für *66, 214, *69 und 972 Präfixe darstellen, für die verschiedenen gültigen Präfixeingaben, die aus einem Zeichenstrom eines abgehenden Anrufs rückgewonnen werden können, auf. Es versteht sich, dass die Präfixeingaben 110A110N nur beispielhaft sind und zahlreiche solche Präfixe existieren. Weiterhin können die in der Zeichenpräfixtabelle 110 enthaltenen Präfixe vorzugsweise in der Anzahl dynamisch sein, d.h. die Zeichenpräfixtabelle 110 ist so aktualisierbar, dass Präfixe, die bisher nicht verwendete Dienste betreffen, oder Präfixe, die noch zu definierende Anrufvorwahlcodes betreffen, der Zeichenpräfixtabelle 110 bei Bedarf hinzugefügt werden können.

Ein Beispiel für mehrfache Präfixe mit einem gemeinsamen Zeicheneingrenzungstabellenindex, wie obenstehend erwähnt, ist in 2 erläutert. Zum Beispiel nutzen die Präfixe *66 und *69 mit den entsprechenden Zeichenpräfixtabellen-110-Eingaben 110A und 110C einen gemeinsamen Zeicheneingrenzungstabellenindex gemeinsam und werden dementsprechend auf die Zeicheneingrenzungstabelleneingabe 120A abgebildet, die einen Code von öffentlichen Merkmalen kennzeichnet, das heißt, die Zeichenpräfixtabelleneingaben 110A und 110C weisen beide einen identischen Index auf, der auf die Zeicheneingrenzungstabelleneingabe 120A verweist. Weiterhin nutzen die Zeichenpräfixtabelleneingaben 110B und 110N, die mit den Präfixen 214 bzw. 972 assoziiert sind, einen Zeicheneingrenzungstabellenindex gemeinsam und werden folglich gemeinsam auf die Eingabe 120N der Zeicheneingrenzungstabelle 120 abgebildet. Allgemein können die meisten Benummerungsflächen (NPAs von englisch ,numbering plan areas') ein gemeinsames Profil und folglich einen gemeinsamen Zeicheneingrenzungstabellenindex gemeinsam nutzen. Weiterhin kann jede Präfixeingabe der Zeichenpräfixtabelle 110 auf Eingaben in Eingrenzungstabellen für mehrere Zeichen 120 abgebildet werden. Folglich kann ein Eingrenzungstabellenindex für einzelne Zeichen verwendet werden, um auf mehrere Eingaben der Zeicheneingrenzungstabelle 120 zu verweisen. Mehrfachabbildungen von einem Eingrenzungstabellenindex für einzelne Zeichen können durch das Analysieren der Zeichenkettenlänge und das dementsprechende Abbilden des Indexes auf eine Zeicheneingrenzungstabelleneingabe ausgeführt werden. Ein solches Verfahren kann verwendet werden, um mehrdeutige Zeichenströme aufzulösen, wie untenstehend vollständiger beschrieben wird. Das Schaffen von Mehrfachabbildungen von einem einzelnen Zeicheneingrenzungstabellenindex reduziert die Anzahl von erforderlichen Eingaben in die Zeichenpräfixtabelle 110 durch das Aufheben des Bedarfs an separaten Eingaben in die Zeichenpräfixtabelle 110 für identische Präfixe mit verschiedenen Zieltypen, zum Beispiel nationalen und internationalen Zieltypen mit einem gemeinsamen Präfix.

Als ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung können die Zeichenpräfixtabelle 110 und die Zeicheneingrenzungstabelle 120 zusammen verwendet werden, um mehrdeutig gewählte Nummern aufzulösen, zum Beispiel Nummern mit einer gemeinsamen NPA und zentralen Büronummer (NXX). Das heißt, in einer gewählten Nummer mit der Form NPA-NXX-XXXX, wobei NXX das spezielle Telefongesellschaftszentralbüro bezeichnet, entsteht eine Mehrdeutigkeit, wenn NPA und NXX identisch sind. In der vorliegenden Erfindung werden mehrdeutig gewählte Zeichen durch das Nutzen der Fähigkeit, einem gemeinsamen Zeicheneingrenzungsindex Eingrenzungseingaben für mehrere Zeichen zuzuweisen, aufgelöst. Man betrachte zum Beispiel einen Fall, in dem die NPA- und NXX-Zeichen beide 972 sind. Ein gewählter Zeichenstrom mit einer NPA von 972 würde die Form 972-NXX-XXXX annehmen. Ein gewählter Zeichenstrom mit einem NXX von 972 hätte die Form 972-NXXX. Beide Nummern können durch das gemeinsame Präfix, in diesem Fall 972, erkannt werden. Jedoch sollten für korrektes Anruf-Routing je nach der gewählten Zeichenkettenlänge verschiedene Ergebnisse vorkommen. Zwei Eingaben in die Zeicheneingrenzungstabelle werden gemacht, wobei jede einen gemeinsamen Index gemeinsam nutzt, um die Mehrdeutigkeit aufzulösen. Eine erste Eingabe, die dem gewählten Zeichenstrom mit einer NPA von 972 entspricht, würde den gewählten Zeichenstrom als national (10-stelliger gewählter Zeichenstrom) klassifizieren, was folglich keine Zeichenstromänderung erfordert. Eine zweite Eingabe, die dem gewählten Zeichenstrom mit einer NXX von 972 entspricht (7-stelliger gewählter Zeichenstrom), würde die Nummer in Verbindung mit einem Bedarf an der Präfigierung der NPA auf dem Zeichenstrom als national klassifizieren. Die Präfixübertragertabelle 110 wird verwendet, um den Zeicheneingrenzungsindex zu erzeugen, wenn das 972-Präfix erkannt wird. Der Index wird dann mit der Zeicheneingrenzungstabelle 120 gegengeprüft, um die zwei Eingaben zu finden. Die tatsächliche Anzahl von gewählten Zeichen wird verwendet, um zu bestimmen, welches Profil verwendet wird. Andere NXX-Kombinationen mit einer äquivalenten NPA-Folge von Nummern werden auf eine ähnliche Art aufgelöst.

Die Zeichenpräfixkennzeichnung geht allgemein zu einem von einer Anzahl von definierten Ergebnissen über. Allgemein wird das Präfix als ein Code mit öffentlichen Merkmalen, ein nationales oder internationales Präfix, 911, Vermittlung durch Telefonisten oder eine Sondernummer, zum Beispiel ein Servicebereich-Code (SAC von englisch ,service area code'), wie z.B. persönliche Kommunikationsdienste (PCS von englisch ,personal communication service'), Fernsprechgebührdienste und Sonderdienste gekennzeichnet. Zusätzliche Präfixkennzeichnungen umfassen nutzerspezifische Ursachenwerte, die zu benutzerdefinierter Anrufbehandlung führen, zum Beispiel einem zugewiesenen Ton, einer nutzerdefinierten Ankündigung oder einer Abfangroute. Ein systemdefinierter Ursachenwert ergibt sich, wenn ein Fehler bei dem Abgleich mit dem Zeichenpräfix auftritt. Der Übertragungsprozess endet, wenn ein Ursachenwert zugewiesen wird.

Der Einheitszugriffsschalter 10 der vorliegenden Erfindung nutzt vorzugsweise eine separate Tabelle für das Ausführen von Anrufselektion. Mit Bezug auf 3 ist eine Ausführungsform einer Selektionstabelle 200 dargestellt, die vorzugsweise in dem Einheitszugriffsschalter 10 der vorliegenden Erfindung geführt wird. Die Selektionstabelle 200 wird genutzt, um zu verifizieren, dass die den Anruf veranlassende Anruferpartei den Typ des stattfindenden Anrufs durchführen darf. Eine Selektionsklasse 210B, die in dem Anruferprofil gespeichert ist, wird mit einem von der Zeicheneingrenzungstabelle 120 zugewiesenen Zieltyp 220C verglichen. Die Ergebnisse des Vergleichs zwischen der Selektionsklasse und dem Zieltyp zeigen Anrufzulassung oder -abweisung an. Zahlreiche Kombinationen von Anruftypen können von der Selektionsklassentabelle 200, die auf den verschiedenen von dem Dienstanbieter zugewiesenen Zieltypen basiert, abgewiesen werden. Folglich können zahlreiche Selektionsklassen 210A210N definiert werden, um die Vielfalt von Zieltypen 220A220N, zum Beispiel nationale Zieltypen, internationale Zieltypen, und SAC-Zieltypen zu nutzen, die von dem Dienstanbieter definiert werden.

Vergleiche können auch während der Anrufselektion gemacht werden, um zu bestimmen, ob die gewählten Zeichen hinsichtlich des Verbietens von Anrufverarbeitung und -Routing, die verschwendete Verarbeitungsressourcen auf einer ungültigen Zielnummer wären, gültig sind. Abfragen können auch ausgeführt werden, um zu bestimmen, ob der Veranlasser des Anrufs ein Vorabonnement mit dem Träger hat, wenn trägerspezifisches Wählen ausgeführt wird. In dem Fall, dass der Anrufer kein Vorabonnement mit dem Träger hat, kann die Anrufverarbeitung dann entsprechend der festgelegten Behandlung von Parteien ohne Abonnement durch den Träger fortfahren. Außerdem kann die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Fernsprechgebührenpräfixes, zum Beispiel 1+(NPA NXX XXXX) im Abgleich mit dem Anruferprofil ausgewertet werden, um zu bestimmen, ob Fernsprechgebührenanrufe von der veranlassenden Partei erlaubt sind. Zwei auf übliche Art durchgeführte Selektionsklassen können eine Fernsprechgebührblockierung aufweisen, zum Beispiel das Blockieren einer gewählten 1+NPA NXX XXXX Nummer, um Ferngesprächgebühren von dem Anrufer zu verhindern und Sonderanrufblockierung, zum Beispiel NPAs von 900 und 976, was zu Gebühren führt, die nicht mit Ferngespräch- oder Trägergebühren assoziiert sind. Durch das Aktivieren einer 1+-Anrufblockierung in dem Profil der den Anruf veranlassenden Partei wird der Anruf abgewiesen, wenn ein 1+-Präfix während der Präfixübertragung isoliert wird. Auf eine ähnliche Weise wird der Anruf abgewiesen, wenn ein Sonderblockierungseintrag in dem Anruferprofil geführt wird und ein SAC-Sonderpräfix während der Präfixübertragung isoliert wird. In dem Fall, dass ein Anruf selektiert wird, kann ein nutzerdefinierter Ursachenwert, der spezifisch für die Anrufabweisung ist, eine geeignete Anrufhandhabung festlegen, zum Beispiel die Erzeugung eines Tons oder einer Ankündigung, die dem Anruftätiger vorgespielt wird.

Eine National-Zeichenübertragungs-Tabelle wird vorzugsweise von dem Einheitszugriffsschalter 10 der vorliegenden Erfindung genutzt. Von einer den Anruf veranlassenden Partei gewählte nationale Rufnummern werden mit Eingaben in eine National-Zeichenübertragungs-Tabelle verglichen, um eine entsprechende Eingabe darin zu bestimmen. Mit Eingaben in die National-Zeichenübertragungs-Tabelle verglichene Nummern sollten als eine Folge von Präfixübertragung eindeutig sein, wie obenstehend mit Bezug auf 2 beschrieben. Einträge in die National-Zeichen-Übertragungs-Tabelle können jede beliebige Länge von Zeichen haben. Jedoch weisen Zeichenlängen vorzugsweise die NPA- und NXX-Zeichen oder mehr auf, um Bürocodevalidierung und eine Analyse der Tragbarkeit von lokalen Nummern zu ermöglichen. Ein Fehler beim Rückgewinnen einer passenden National-Zeicheneingabe in der National-Zeichenübertragungs-Tabelle bewirkt eine Anruffehlerbehandlung. Das erfolgreiche Rückgewinnen einer Eingabe von der National-Zeichenübertragungs-Tabelle bewirkt einen Index, der für das Ausführen von Anruf-Routing in Verbindung mit einer ursprungsbasierten Routingtabelle genutzt wird, die untenstehend vollständiger beschrieben wird.

Eine Ländercodetabelle wird vorzugsweise von dem Einheitszugriffsschalter 10 der vorliegenden Erfindung genutzt, um International-Zeichenübertragung bereitzustellen. Die Zeichen, die auf das internationale Präfix folgen, werden durch das Abfragen der Ländercodetabelle verifiziert. Ein Fehler bei der Rückgewinnung eines gültigen Ländercodes aus der Ländercodetabelle bewirkt die Erzeugung eines Ursachen-Codes, der den Einheitszugriffsschalter 10 so leitet, dass er einen Anruffehlerprozess ausführt. Wenn ein Ländercode erfolgreich von der Ländercodetabelle rückgewonnen wird, wird die übrige Zeichenlänge mit dem Wählplan des identifizierten Landes verglichen. Wenn eine geeignete Eingabe für den Wählplan des identifizierten Landes nicht rückgewonnen werden kann, wird ein Ursachen-Code erzeugt, der den Schalter so leitet, dass er den Anruf als einen Anruffehler verarbeitet. Wenn sowohl der Ländercode als auch die übrigen Zeichen der gewählten Nummer erfolgreich zu entsprechenden Eingaben in der Ländercodetabelle passend ausgewählt werden, wird ein Eingabe-Routing-Index zurückgegeben, der in Verbindung mit einer ursprungsbasierten Routingtabelle verwendet wird, wie untenstehend vollständiger beschrieben wird.

Eine ursprungsbasierte Routingtabelle wird vorzugsweise von dem Einheitszugriftsschalter 10 der vorliegenden Erfindung genutzt, um auf der Basis eines von dem Anruferprofil erhaltenen Ursprungs-Routing-Modifikators einen aktualisierten Routenindex zu schaffen. Der von dem Anruferprofil erhaltene Ursprungs-Routing-Modifikator wird mit einem anfängliche Routenindex verglichen, um die Zeichenklassifizierung (Zeichentyp) weiter zu verfeinern. Der Vergleich führt zu einem aktualisierten Routenindex. Die Verfeinerung der Zeichenklassifizierung wird auf allen Zeichen ausgeführt, die in der Präfixübertragung als nationale Rufnummern klassifiziert wurden. Diese Nummern werden verfeinert, um lokale Teilnehmernummern, intra-lokale Zugriffs- und Transportbereich(intraLATA von englisch ,intra Local Access Transport Areas')- und interlokale Zugriffs- und Transportbereich(interLATA)-Nummern zu schaffen. Routenaktionstypen sind in der ursprungsbasierten Routingtabelle enthalten und liefern einen Hinweis darauf, ob Träger-Routing ausgeführt werden soll. Zum Beispiel bewirkt ein Routenaktionstyp 'unmittelbare Route', dass ein Träger-Routing-Schritt umgangen wird. Träger-Routing kann von einem Routenaktionstyp 'Route über den Träger' aufgerufen werden. Ein Routenaktionstyp 'Behandlung' kann zu alternativem Routing führen, zum Beispiel Routing für fehlgeschlagene Anrufhandhabung oder teilnehmerspezifisches Routing.

Eine Trägeridentifikations(CIC von englisch ,carrier identification')-Tabelle sowie auch eine CIC-Routingtabelle werden zusammen genutzt, um entsprechendes Anruf-Routing zu liefern. Ein dem Anruf zugewiesener Träger-ID-Code wird genutzt, um das Routing des Anrufs zu steuern. Der Träger-ID-Code kann in dem Teilnehmerprofil enthalten sein oder kann durch den Einheitszugriffsschalter 10 in dem Anrufaufbau enthalten sein. Der dem Anrufer zugewiesene spezielle Träger-ID-Code wird beiden der zwei primären Austausch-Träger (PICs von englisch ,primary exchange carriers') standardmäßig zugeordnet. Der Zeichentyp des Anrufs, wie er von der ursprungsbasierten Routingtabelle bestimmt wurde, bestimmt, welcher der PICs genutzt werden soll. Der Standard-PIC kann durch zum Beispiel das Beinhalten eines ursprungspezifischen Trägers in der Ursprungsanrufaufbaunachricht oder Verbindungszulassungssteuerungsnachricht außer Kraft gesetzt werden. Außerdem kann die Zeicheneingrenzungstabelle 120 Daten umfassen, die einen ursprungsspezifischen Träger anzeigen, um eine Außerkraftsetzung des Standard-PICs zu schaffen.

Ein Träger-ID-Code wird in der CIC-Tabelle indexiert, um einen Trägerindex für den Anruf zu liefern. Der Trägerindex und der Routenindex werden, wie sie von der ursprungsbasierten Routingtabelle erhalten wurden, in die CIC-Routingtabelle eingegeben. Die Ergebnisse von der CIC-Routingtabelle können verschiedene Typen von auszuführendem Routing aufweisen, einschließlich unmittelbarem Routing, Tageszeiten-Routing und Anrufbehandlungsszenarien. Die Ausgabe von der CIC-Routingtabelle kann auch einen Hinweis darauf aufweisen, dass kein Routing ausgeführt werden soll.

Tageszeit-Routing, wie es von der CIC-Routingtabelle aufgerufen werden kann, wird durch die Nutzung einer Jahrestag-Tabelle, einer Tageszeitindex-Tabelle und einer Tageszeit-Routingtabelle ausgeführt. Der Trägerroutenindex wird aktualisiert, wenn das Tageszeit-Routing durch die Verwendung eines Tageszeitindexes in Verbindung mit dem Routenindex angerufen wird. Der Tageszeit-Routing-Index wird von der Tageszeitindextabelle erzeugt. Die Tageszeitindextabelle erzeugt den Tageszeit-Routingindex in Reaktion auf eine Abfrage eines Indikators, der von der Jahrestag-Tabelle und den Ursprungsgruppendaten von dem Teilnehmerprofil geschaffen wird. Die Jahrestag-Tabelle verwendet die Teilnehmergruppen-ID, um sämtliche einem Teilnehmer zugeordnete Tage zu identifizieren, was zu einer festgelegten Anrufbehandlung führt. Die Tageszeitindextabelle nutzt sowohl die Teilnehmergruppen-ID als auch die Anrufursprungszeit und den Wochentag, um einen Tageszeitindex zu bestimmen. Eine Modifizierung des Routenindexes, wie von der Tageszeit-Routingtabelle ausgeführt, kann zu modifizierter Anruf-Routing-Behandlung auf der Basis der Zeit des speziellen Tages, an dem der Anruf getätigt wird, führen. Diese Anrufbehandlung kann zum Beispiel für ein Geschäft nützlich sein, um Anrufe während spezieller Stunden spezieller Tage zu blockieren, wie z.B. nach Geschäftsschluss oder an Wochenenden.

Der letzte Routenindex wird verwendet, um eine Liste von Hauptgruppen von einer Routenlistentabelle zu erhalten. Die Liste von Hauptgruppen wird durchsucht, um eine Hauptgruppe zu erlangen, an die sich der Anruf richtet. Die Operation des Einheitszugriffsschalters 10, um einen Routenindex gemäß der vorliegenden Erfindung zu liefern, ist besser mit Bezugnahme auf 4 zu verstehen. Die Verzeichnisnummer (DN von englisch ,directory number') der angerufenen Partei wird in einen Präfixbaum 305 eingegeben (Schritt 1). Vorzugsweise weist der Präfixbaum 305 zahlreiche 'Zweige' auf, von denen jeder für das Ausführen von Abfragen davon getrennt adressierbar ist, wodurch verschiedene Anrufbehandlungsszenarien für identisch gewählte Zeichenströme bereitgestellt werden. Ein Präfixbaumwähler (PTS von englisch ,Prefix Tree Selector') und eine Übertragungsgruppe werden dem Präfixbaum 305 auch zugeführt. Der Präfixbaumwähler wird aus dem Anruferprofil abgerufen und definiert den speziellen Zweig des zu durchsuchenden Präfixbaums 305. Die Übertragungsgruppe (TG von englisch ,Translation Group'), die auch in dem Profil des Teilnehmers gespeichert und in den Präfixbaum 305 eingegeben wird, wird in Verbindung mit dem Präfixbaumwähler genutzt, um das Bereitstellen verschiedener Wählpläne zu ermöglichen.

Wie obenstehend erörtert, weist die Zeichenpräfixtabelle 110 mit der Zeicheneingrenzungstabelle 120 assoziierte Indizes auf. Auf einen Index der Zeicheneingrenzungstabelle 310 wird von der Zeichenpräfixtabelle 110 wie oben beschrieben auf der Basis des rückgewonnenen Präfixes verwiesen, um auf eine assoziierte Eingabe in die Zeicheneingrenzungstabelle 310 zuzugreifen (Schritt 2). Die spezielle Eingabe, auf die verwiesen wird, kann zusätzlich zu dem rückgewonnenen speziellen Präfix von dem Präfixbaumwähler und den in den Präfixbaum eingegebenen Übertragungsgruppen abhängen und während der Abfrage der Zeicheneingrenzungstabelle berücksichtigt werden (Schritt 3). Jede Eingabe der Zeicheneingrenzungstabelle 310 kann abhängig von der Übertragungsgruppe verschiedenes Anrufverhalten festlegen. Dementsprechend kann die Eingabe der Zeicheneingrenzungstabelle 310, auf die von dem Zeicheneingrenzungsindex verwiesen wird, mehrfache Zieltypen haben, von denen einer abhängig von der in dem Anruferprofil festgelegten speziellen Übertragungsgruppe für den speziellen Anruf ausgewählt wird. Der Zieltyp wird in die Anrufselektionstabelle 320 eingegeben (Schritt 4A), es sei denn, eine geeignete Eingabe in die Zeicheneingrenzungstabelle 310 wird nicht rückgewonnen. Ein Fehler beim Bestimmen einer geeigneten Zeicheneingrenzungstabellen-310-Eingabe bewirkt die Erzeugung eines Ursachen-Codes, der für die geeignete Handhabung eines fehlgeschlagenen Anrufs in ein Ursachen-Code-Modul 315 eingegeben wird (Schritt 4B).

Die Anrufselektionstabelle 320 empfängt die Selektionsklasse (Schritt 5), wie sie von dem Anruferprofil in Verbindung mit dem auf der Zeicheneingrenzungstabelle 310 ausgewerteten Zieltyp erhalten wurde, um zu bestimmen, ob der Anruf erlaubt oder abgewiesen wird. Das Abweisen des Anrufs durch die Anrufselektionstabelle führt zur Erzeugung eines FEHLER-Ursachen-Codes, der dem Ursachen-Code-Modul 315 gemeldet wird (Schritt 6D). Wenn die Ergebnisse von der Anrufselektionstabelle anzeigen, dass der Anruf erlaubt ist, kann die Prozesssteuerung zu der International-Zeichen-Übertragungstabelle 330 oder der National-Zeichen-Übergabetabelle 335 weitergehen oder kann unmittelbar an die ursprungsbasierte Routingtabelle 340 weitergegeben werden.

Die Ergebnisse von der Zeicheneingrenzungstabellenanalyse, die anzeigen, dass der Anruf ein internationaler Zieltyp ist, veranlassen, dass die Prozesssteuerung an die International-Zeichenübertragungs-Tabelle 330 weitergeleitet wird, wenn die Anrufselektionstabellen-320-Analyse den Anruf als zulässig auswertet (Schritt 6A). Auf die Validierung des Ländercodes und des Länderwählplans hin wird ein Eingaberoutenindex an die Ursprungs-Routingtabelle 340 weitergeleitet (Schritt 7A). Anruffehler bei der International-Zeichenübertrager-Tabelle 330 können sich aus dem Fehler beim Rückgewinnen des Ländercodes oder aus dem Fehler beim Bestätigen des Wählplans des Landes ergeben, zum Beispiel haben die übrigen Zeichen nach dem Internationalpräfix eine andere Zeichenlänge als die von dem Wählplan des identifizierten Landes geforderten Zeichenlängen. Anruffehler bewirken die Erzeugung eines Ursachen-Codes und das anschließende Weiterleiten des Ursachen-Codes und der Prozesshandhabung an das Ursachen-Code-Modul 315 (Schritt 7B).

Die Ergebnisse von der Zeicheneingrenzungstabellenanalyse, die anzeigen, dass der Anruf ein nationaler Zieltyp ist, bewirken, dass die Prozesssteuerung an die National-Zeichenübertragungs-Tabelle 335 weitergeleitet wird, wenn die Anrufselektionstabellen-320-Analyse den Anruf als zulässig auswertet (Schritt 6C). An die National-Zeichenübertragungs-Tabelle 335 weitergeleitete nationale Rufnummern hatten zuvor jegliche Mehrdeutigkeiten wie obenstehend erörtert aufgelöst. Die National-Zeichenübertragungs-Tabelle kann bezüglich des Passens zu jedem Teil der National-Rufnummer abgefragt werden. Jedoch schafft das Passen sowohl zu den NPA- als auch den NXX-Teilen der nationalen Rufnummer die Bestätigung sowohl des Amtscodes als auch der Bestätigung der Tragbarkeit lokaler Nummern und ist dementsprechend vorzuziehen. Das erfolgreiche Abfragen der National-Zeichenübertragungs-Tabelle 335 führt dazu, dass ein Eingaberoutenindex sowie auch die Prozesssteuerung an die Ursprungs-Routingtabelle 340 weitergeleitet wird (Schritt 7C). Fehler beim Identifizieren eine gültige National-Nummer-Eingabe in der National-Zeichenübertragungs-Tabelle 335 führen zu einem Ursachen-Code, der erzeugt und an das Ursachen-Code-Module 315 weitergeleitet wird, wo die Anrufverarbeitungssteuerung des fehlgeschlagenen Anrufs beendet wird (Schritt 7D).

Speziell zugeordnete Typen von Anrufen können von den Anrufselektionsfunktionen, die von der Anrufselektionstabelle 320 ausgeführt werden, ohne zusätzliche Zeichenübertragung und vorzugsweise mit einer minimalen Verzögerung unmittelbar an die Ursprungs-Routingtabelle 340 weitergeleitet werden. Zum Beispiel können Notrufe, wie z.B. 911, und durch Telefonisten vermittelte Anrufe, wie z.B. 411, sowie auch Vermittlungsdurchschaltanrufe und SAC-Anrufe zusammen mit einem Routenindex direkt an die Ursprungs-Routingtabelle 340 weitergeleitet werden (Schritt 6B).

Der Routing-Modifikator wird, wie er mit dem Anruferprofil geführt wird, in die Ursprungs-Routingtabelle 340 eingegeben, so dass die Zeichenklassifizierung weiter verfeinert werden kann (Schritt 8). Die Verfeinerung der Zeichenklassifizierung wird für alle nationalen Rufnummern ausgeführt, um die korrekte Klassifizierung der Zielnummer anzuzeigen, zum Beispiel um einen Hinweis darauf zu liefern, dass die DN ein lokaler Teilnehmer, ein interLATA- oder ein intraLATA-Teilnehmer ist. Die Ergebnisse der Analyse der Ursprungs-Routingtabelle 340 zeigen auch an, ob Träger-Routing ausgeführt werden soll. Wenn der Anruf unmittelbar weitergeleitet werden soll, wird Träger-Routing umgangen und wird der Routenindex an die Vermittlungszentralenroutenliste weitergegeben (Schritt 9A), wo die geeignete Hauptgruppe identifiziert wird und der Anruf an sie weitergeleitet wird (Schritt 13). Anrufverarbeitungsfehler in der Ursprungs-Routingtabelle 340 führen zu einem Ursachen-Code, der erzeugt und an das Ursachen-Code-Modul 315 weitergeleitet wird, wo die Verarbeitung des fehlgeschlagenen Anrufs wieder aufgenommen wird (Schritt 9C).

In dem Fall, in dem Träger-Routing ausgeführt werden soll, wird der Routenindex, der möglicherweise von der Ursprungs-Routingtabelle 340 modifiziert wird, an die CIC-Routingtabelle 350 weitergeleitet, wo die Anrufverarbeitungssteuerung wieder aufgenommen wird (Schritt 9B). Die CIC-Tabelle 345 wird nach einem Trägerindex befragt. Die CIC-Tabelle 345 empfängt einen Trägercode, zum Beispiel einen der PICs des Anrufers in einem Standard-Szenario, wie obenstehend beschrieben (Schritt 10A). Ein Trägerindex wird dann von der CIC-Tabelle 345 an die CIC-Routingtabelle 350 weitergeleitet (Schritt 10B). Die CIC-Routingtabelle 350 nutzt den Trägerindex und den Routenindex, um eine geeignete Anrufverarbeitung zu bestimmen. Abhängig von der Eingabe in die CIC-Routingtabelle 350 kann der Anruf unmittelbar weitergeleitet werden (Schritt 11A), kann die Anrufverarbeitung an die Tageszeit-Routingtabelle 370 weitergeleitet werden, die den Routenindex von der CIC-Routingtabelle 350 empfängt (Schritt 11B) oder kann ein Ursachen-Code erzeugt und an das Ursachen-Code-Modul 315 weitergeleitet werden (Schritt 11C). Wenn die Tageszeit-Routing-Verarbeitung umgangen wird, das heißt, wenn der Anruf von der CIC-Routingtabelle unmittelbar weitergeleitet wird, wird der Routenindex genutzt, um auf die Vermittlungsroutenlistentabelle zuzugreifen, um die Hauptgruppe abzufragen, auf der der Anruf weitergeleitet werden soll.

Wenn Tageszeit-Routing ausgeführt wird, empfängt die Tageszeit-Routingtabelle 370 den Routenindex als eine Eingabe von der CIC-Routingtabelle 350 und einen von der Tageszeitindextabelle 365 empfangenen Tageszeitindex (Schritt 12C), um eine letzte Aktualisierung auf dem Routenindex auszuführen. Der an die Tageszeit-Routingtabelle 370 weitergeleitete Tageszeit-Routingindex wird von der Tageszeitindextabelle 365 in Reaktion auf einen Indikator erzeugt, der von der Jahrestag-Tabelle 360 zusammen mit einer Teilnehmergruppeninformation, die von dem Teilnehmerprofil und der Anrufursprungszeit- und Wochentageingabe erhalten wird, in sie eingegebenen wird (Schritt 12B). Die Jahrestag-Tabelle 360 empfängt Teilnehmergruppenprofilinformation (Schritt 12A) zusammen mit dem Ursprungsdatum des Aufrufs, um das Nutzerprofil hinsichtlich jeglicher spezieller Daten/Zeitanrufverarbeitung abzufragen, die der Teilnehmer abonniert hat. Die Ergebnisse der Analyse von der Jahrestag-Tabelle 360 liefern die Eingabe in den Tageszeitindex 365, der wiederum den Tageszeitindex an die Tageszeit-Routingtabelle 370 liefert. Die Ergebnisse der Tageszeit-Routingtabelle 370 liefern einen letzten Routenindex an eine Routenlistentabelle, wo eine Hauptgruppe identifiziert wird, auf der der Anruf letztlich beendet wird (Schritt 13).

Folglich ist aus dem Vorhergehenden ersichtlich, dass ein Übertragungssystem in einem Telekommunikationsschalter vorgesehen ist, das die Größe der für die Übertragung erforderlichen Tabellen reduziert. Mehrere Einträge der Zeichenpräfixtabelle des Übertragungssystems können einen gemeinsamen Index auf einen identischen Eintrag einer Zeicheneingrenzungstabelle haben, die eine Anrufzieltypenanalyse liefert. Eine Reduzierung der Anzahl von Einträgen in der Zeicheneingrenzungstabelle als auch der Gesamtübertragungssystemgröße wird erreicht.

Während die Erfindung insbesondere durch die vorhergehende detaillierte Beschreibung gezeigt und beschrieben wurde, wird der Fachmann verstehen, dass verschiedene Änderungen, Abänderungen, Modifikationen, Varianten und Abweichungen in Form und Detail gemacht werden können, ohne vom Umfang der Ansprüche abzuweichen.


Anspruch[de]
Vermittlungssystem zum Empfangen eines Zeichenstroms eines Anrufs, der von einem Teilnehmer ausgesendet wird, und das betreibbar ist, eine Zeichenerkennung des Zeichenstroms bereitzustellen, wobei das Vermittlungssystem (10) umfasst:

eine erste Tabelle (110) beinhaltend eine Mehrzahl von Einträgen, die jeweils mit einem Präfix des Zeichenstroms assoziiert sind, wobei jeder Eintrag einen Index auf eine zweite Tabelle (120) beinhaltet; und

wobei die zweite Tabelle (120) eine zweite Mehrzahl von Einträgen beinhaltet, die jeweils mit einem Anrufzieltyp assoziiert sind, wobei wenigstens einer der Einträge der zweiten Tabelle (120) geeignet ist, durch eine Mehrzahl von den Indices der ersten Tabelle (110) referenziert zu werden, wobei wenigstens ein Index in der ersten Tabelle betreibbar ist, eine Mehrzahl von Einträgen in der zweiten Tabelle zu referenzieren, wobei das Vermittlungssystem eingerichtet ist zur Abfrage der ersten Tabelle (110) unter Verwendung des empfangenen Zeichenstroms und zum Erhalt eines Index' eines Eintrags von der zweiten Tabelle daraus, wobei das Vermittlungssystem eingerichtet ist zur Auswahl eines Eintrags aus der zweiten Tabelle (120), der mit dem erhaltenen Index assoziiert ist, und zur Verarbeitung des Anrufs in Reaktion auf den ausgewählten Eintrag.
Vermittlungssystem nach Anspruch 1, wobei die Mehrzahl von Einträgen der ersten Tabelle (110) wenigstens zwei Untereinheiten von Einträgen beinhaltet, wobei die Abfrage der ersten Tabelle auf eine der Untereinheiten durch einen Parameter limitiert ist, der innerhalb eines Teilnehmerprofils enthalten ist, das mit dem Teilnehmer assoziiert ist. Vermittlungssystem nach Anspruch 2, wobei die abgefragte Untereinheit die Einträge der ersten Tabelle (110) auf jene limitiert, die durch einen Serviceplan unterstützt werden, der von einem ursprünglichen Anrufer, welcher den Zeichenstrom aussendet, gezeichnet wurde. Vermittlungssystem nach Anspruch 1, wobei der ausgewählte Eintrag abhängig ist von der Länge des Zeichenstroms, wenn der erhaltene Index eine Mehrzahl von Einträgen der zweiten Tabelle (120) referenziert. Vermittlungssystem nach Anspruch 2, weiterhin umfassend eine Anrufselektionstabelle (200), welche eine Mehrzahl von Einträgen beinhaltet, die jeweils gesperrte Zieltypen einer Selektions- oder Sortierungsklasse definieren, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist, die Anrufselektionstabelle (200) mit einer Eingabe abzufragen, die den Zieltyp beinhaltet, der mit dem ausgewählten Eintrag assoziiert ist, und einen Selektionsklassenparameter, der in dem Teilnehmerprofil beinhaltet ist, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist, das Routing des Anrufs nicht zu gestatten, falls der Zieltyp in der Selektionsklasse gesperrt ist, die durch den Selektionsklassenparameter referenziert wird. Vermittlungssystem nach Anspruch 5, wobei eine Einrichtung derart eingerichtet ist, dass das Abfragen der Selektionsklasse umgangen wird, wenn der Zieltyp, der mit dem ausgewählten Eintrag assoziiert ist, ein Zieltyp zum unmittelbaren Routing ist, wobei die Anrufselektionstabelle (200) eine Einrichtung zum Bereitstellen eines Ausgaberoutenindex' in Reaktion auf das Empfangen einer Eingabe von dem Vermittlungssystem (10) aufweist, welche anzeigt, dass der Zieltyp, der mit dem ausgewählten Eintrag assoziiert ist, ein unmittelbarer Zieltyp ist. Vermittlungssystem nach Anspruch 6, weiterhin umfassend: eine National-Zeichenübertrager-Tabelle (335) mit einer Mehrzahl von Einträgen, wobei jeder jeweils mit einem Anruf vom nationalen Zieltyp assoziiert ist, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage der National-Zeichenübertrager-Tabelle mit einer Untereinheit von Zeichen der Zeichenkette, wenn der Zieltyp, der mit dem ausgewählten Eintrag assoziiert ist, ein nationaler Zieltyp ist, wobei die National-Zeichenübertrager-Tabelle (335) eine Einrichtung zur Bereitstellung eines Ausgabe-Routenindex' in Reaktion auf deren Abfrage aufweist; und eine International-Zeichenübertrager-Tabelle (330) mit einer Mehrzahl von Einträgen, die jeweils mit einem Anruf vom internationalen Zieltyp assoziiert sind, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage der National-Zeichenübertrager-Tabelle mit einer Untereinheit von Zeichen der Zeichenkette, wenn der Zieltyp, der mit dem ausgewählten Eintrag assoziiert ist, ein internationaler Zieltyp ist, wobei die International-Zeichenübertrager-Tabelle (330) eine Einrichtung zur Bereitstellung eines Ausgabe-Routenindex' in Reaktion auf deren Abfrage aufweist. Vermittlungssystem nach Anspruch 7 wobei die Untereinheit von Zeichen die Zeichen des Zeichenstroms beinhaltet, welche die Benummerungs-Fläche identifizieren. Vermittlungssystem nach Anspruch 7, wobei die Untereinheit von Zeichen die Zeichen des Zeichenstroms beinhaltet, welche die zentrale Amtsnummer identifizieren. Vermittlungssystem nach Anspruch 7, weiterhin aufweisend eine Ursprungs-Routingtabelle (340) mit einer Mehrzahl von Einträgen, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage der Ursprungs-Routingtabelle mit dem Ausgabe-Routenindex und einem Routing-Modifizierer, der von dem Teilnehmerprofil abgerufen wird, wobei die Ursprungs-Routingtabelle (340) eine Einrichtung zur Modifizierung des Routenindex' und des Zieltyps, der mit dem ausgewählten Eintrag assoziiert ist, aufweist, um einen jeweiligen verfeinerten Routenindex und aktualisierten Zieltyp bereitzustellen, wobei die Ursprungs-Routingtabelle eine Einrichtung aufweist zur Bereitstellung einer Routenaktion in Reaktion auf deren Abfrage, wobei das Vermittlungssystem eingerichtet ist, nachfolgend weiterhin eine Verarbeitung des Anrufs gemäß der Routenaktion durchzuführen. Vermittlungssystem nach Anspruch 10, wobei die Routenaktion einen Anruffehler spezifiziert, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Alarmierung des Teilnehmers über die Routenaktion. Vermittlungssystem nach Anspruch 10, wobei die Routenaktion spezifiziert, dass der Anruf unmittelbar zu routen ist, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage einer Routenliste mit dem Ausgabe-Routenindex und zum Routen des Anrufs gemäß einer Amtsleitungsgruppe, die von der Routenliste abgerufen wird. Vermittlungssystem nach Anspruch 10, wobei der aktualisierte Zieltyp den Zeichenstrom als einen eines lokalen Anrufs, eines intra-lokalen Zugriffs- und Transportbereich-Anrufs und eines inter-lokalen Zugriffs- und Transportbereich-Anrufs definiert. Vermittlungssystem nach Anspruch 10, weiterhin umfassend:

eine Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle (350) mit einer Mehrzahl von Einträgen darin, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Bereitstellung des verfeinerten Routenindex' an die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle; und

eine Träger-Identifikationstabelle (345) mit einer Mehrzahl von Einträgen darin, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zum Abrufen einer Träger-Identifikation von dem Teilnehmerprofil und zur Eingabe der Träger-Identifikation in die Träger-Identifikationstabelle, wobei die Träger-Identifikationstabelle eine Einrichtung zur Ausgabe eines Trägerindex' in Reaktion darauf aufweist, wobei die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle eine Einrichtung zur Bereitstellung einer Routenaktion nach Erhalt des verfeinerten Routenindex' und des Trägerindex' aufweist, wobei das Vermittlungssystem eingerichtet ist zur Verarbeitung des Anrufs in Reaktion auf die Routenaktion, die durch die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle bereitgestellt wird.
Vermittlungssystem nach Anspruch 14, wobei eine Einrichtung derart eingerichtet ist, dass die Routenaktion, die durch die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle (350) bereitgestellt wird, das Vermittlungssystem (10) anweist, den Anruf unmittelbar weiterzuleiten. Vermittlungssystem nach Anspruch 14, wobei eine Einrichtung derart eingerichtet ist, dass die Routenaktion, die durch die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle (350) bereitgestellt wird, das Vermittlungssystem (10) anweist, den Anruf als einen fehlgeschlagenen Anruf zu verarbeiten. Vermittlungssystem nach Anspruch 14, wobei eine Einrichtung derart eingerichtet ist, dass die Routenaktion, die durch die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle (350) bereitgestellt wird, das Vermittlungssystem (10) anweist, ein Routing basierend auf der Tageszeit, zu der der Anruf stattfindet, durchzuführen, wobei die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle den verfeinerten Routenindex ausgibt. Vermittlungssystem nach Anspruch 17, weiterhin aufweisend:

eine Jahrestag-Tabelle (360) mit einer Mehrzahl von Einträgen darin, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage der Jahrestag-Tabelle mit dem Tag, an dem der Anruf stattfindet und einer Teilnehmergruppenidentifikation, die von dem Teilnehmerprofil abgefragt wird, wobei die Jahrestag-Tabelle einen Jahres-Tag-Indikator ausgibt; und

eine Tageszeit-Indextabelle (365) mit einer Mehrzahl von Einträgen darin, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage der Tageszeit-Indextabelle mit dem Jahres-Tag-Indikator und der Teilnehmergruppenidentifikation, wobei der Tageszeit-Index einen Tageszeit-Index in Reaktion auf die Abfrage der Tageszeit-Indextabelle ausgibt;

eine Tageszeit-Routingtabelle (370) mit einer Mehrzahl von Einträgen darin, wobei das Vermittlungssystem (10) eingerichtet ist zur Abfrage der Tageszeit-Routingtabelle mit dem Tageszeit-Index und dem verfeinerten Routenindex, wobei die Tageszeit-Routingtabelle einen finalen Routenindex ausgibt, wobei das Vermittlungssystem eingerichtet ist zur Verarbeitung des Anrufs gemäß dem finalen Routenindex.
Verfahren zur Bereitstellung von Zeichen-Umsetzung und Anruf-Routing in einem Telekommunikations-Vermittlungssystem, umfassend:

Erhalten eines Präfixes eines Zeichenstroms einer angerufenen Nummer;

Abfragen einer Zeichen-Präfix-Tabelle (110) mit dem Präfix;

Abrufen eines ersten Eintrags aus der Zeichen-Präfix-Tabelle in Reaktion auf die Abfrage, wobei der erste Eintrag einen Index auf einen zweiten Eintrag einer zweiten Tabelle (120) beinhaltet;

Referenzieren des zweiten Eintrags gemäß dem Index; und

Ausgeben, durch die zweite Tabelle (120), eines Zieltyps, der mit dem Zeichenstrom assoziiert ist, wobei der Zieltyp, der durch die zweite Tabelle ausgegeben wird, abhängig ist von der Länge des Zeichenstroms.
Verfahren nach Anspruch 19, wobei der Index eine Mehrzahl von Einträgen der zweiten Tabelle (120) referenziert. Verfahren nach Anspruch 19, wobei wenigstens zwei Einträge der ersten Tabelle (110) jeweilige Indices aufweisen, die einen gemeinsamen Eintrag der zweiten Tabelle (120) referenzieren. Verfahren nach Anspruch 19, weiterhin aufweisend die Schritte:

Abfragen einer Anruf-Selektionstabelle (320) mit dem Zieltyp und einer Selektionsklasse, die von einem Profil des Teilnehmers erhalten wird, von dem der Anruf stammt; und

Verarbeiten des Anrufs in Reaktion auf die Abfrage der Anruf-Selektionstabelle.
Verfahren nach Anspruch 22, wobei der Verarbeitungsschritt weiterhin aufweist, dass dem Anruf gestattet wird, weitergeleitet zu werden, falls der Zieltyp nicht in der Selektionsklasse gesperrt ist. Verfahren nach Anspruch 22, wobei der Verarbeitungsschritt weiterhin umfasst, dass dem Anruf nicht gestattet wird, falls der Zieltyp in der Selektionsklasse gesperrt ist. Verfahren nach Anspruch 23, weiterhin aufweisend die Schritte:

Abfragen einer Zeichen-Umsetzungstabelle (330, 335) mit einer Untereinheit des Zeichenstroms; und

Ausgeben eines Routen-Index', durch die Zeichen-Umsetzungstabelle, für Weiterleitung des Anrufs dadurch.
Verfahren nach Anspruch 25, weiterhin aufweisend:

Abfragen einer Routing-Tabelle (340) mit dem Routenindex und einem Routing-Modifizierer, der von dem Teilnehmerprofil erhalten wird; und

Ausgeben eines modifizierten Routenindex' durch die Routing-Tabelle.
Verfahren nach Anspruch 26, weiterhin aufweisend die Schritte:

Abfragen einer Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle (350) mit dem modifizierten Routenindex und einem Trägerindex;

Ausgeben, durch die Träger-Identifikations-Code-Routingtabelle, eines erneut modifizierten Routenindex', der Routing-Instruktionen anzeigt gemäß dem Träger des Teilnehmers, wie durch den Trägerindex identifiziert.
Verfahren nach Anspruch 27, weiterhin aufweisend die Schritte:

Abfragen einer Tageszeit-Routingtabelle (370) mit dem erneut modifizierten Routenindex und einem Tageszeitindex; und

Ausgeben eines finalen Routenindex' durch die Tageszeit-Routingtabelle.






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