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Dokumentenidentifikation DE69535425T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001382305
Titel Chirurgische Klammersetzvorrichtung mit Handgriff
Anmelder United States Surgical Corporation, Norwalk, Conn., US
Erfinder Plyley, Alan K., Saint Paul Minesota 55133-3427, US;
Vidal, Claude A., Saint Paul Minesota 55133-3427, US;
Redmond, Russell J., Saint Paul Minesota 55133-3427, US;
Minck, John L. Jr., Saint Paul Minesota 55133-3427, US;
Solyntjes, Alan J., Saint Paul Minesota 55133-3427, US
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69535425
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.04.1995
EP-Aktenzeichen 030238695
EP-Offenlegungsdatum 21.01.2004
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse A61B 17/072(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61B 17/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen chirurgische Klammerinstrumente, die bei offenen und/oder laparoskopischen chirurgischen Verfahren verwendet werden, und insbesondere betrifft sie solche chirurgische Klammerinstrumente, die zum im Wesentlichen aufeinanderfolgenden Anbringen linearer, paralleler Reihen gestaffelter Klammern durch komprimiertes Gewebe verwendet werden.

Hintergrund

Chirurgische Klammerinstrumente, die zum im Wesentlichen aufeinanderfolgenden Anbringen linearer, paralleler Reihen gestaffelter Klammern durch komprimiertes Lebendgewebe verwendet werden, sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden herkömmlich zum Verschließen von Gewebe oder Organen vor einer Transektion oder Resektion und zum Verschließen von Organen bei den den Thorax und den Unterleib betreffenden plastischen Verfahren verwendet. Chirurgische Klammerer dieser Art können bei der offenen Chirurgie verwendet werden, bei der ein Einschnitt vorgenommen wird, um Zugang zur chirurgischen Stelle zu schaffen, oder bei einem laparoskopischen chirurgischen Verfahren, bei dem das Klammern von Gewebe durch ein im Allgemeinen zylindrisches Zugangsrohr vollzogen wird.

Chirurgische Klammerer, die im Wesentlichen nacheinander Klammern abfeuern, weisen typischerweise ein Klammergehäuse zum Umschließen der Klammern vor deren Verformung, ein Schubelement mit einer Verschiebeoberfläche und Klammertreibelemente, die im Wesentlichen benachbart jeder Klammer angeordnet sind, auf. Wenn hierin gesagt wird, dass ein chirurgischer Klammerer "im Wesentlichen aufeinanderfolgend (engl. sequentially)" die Klammern in einer linearen Reihe abfeuert, so bedeutet dies, dass der Klammerer das Anbringen einiger Klammern, die zu einer Reihe gehören, beendet, bevor er andere Klammern aus der gleichen Reihe anbringt, im Gegensatz zu einem Klammerer, der im Allgemeinen gleichzeitig sämtliche Klammern einer Reihe abfeuert. Bei einem Klammerer, der "im Allgemeinen gleichzeitig" Klammern während zumindest eines Abschnittes der Bewegung seines Feuermechanismus abfeuert, bewegen sich sämtliche Klammern relativ zum Klammergehäuse. Der in dem US-Patent Nr. 4,754,909 offenbarte kreisförmige Klammerer feuert im Allgemeinen gleichzeitig eine kreisförmige Anordnung von Klammern ab, und der in der europäischen Patentanmeldung Nr. 514 139 nach Solyntjes et al. beschriebene Klammerer feuert im Allgemeinen gleichzeitig eine Mehrzahl von linearen, parallelen Reihen gestaffelter bzw. gestapelter Klammern ab.

Bei einem Klammerer, der im Wesentlichen nacheinander Klammern einer linearen Reihe abfeuert, weist der Feuermechanismus ein Schubelement, Klammertreibelemente, die im Allgemeinen benachbart den Klammern in einem Klammergehäuse angeordnet sind, und einen Amboss auf. Das Schubelement ist relativ zu dem Klammergehäuse in einer Feuerrichtung bewegbar. An seiner Führungskante besitzt das Schubelement eine Verschiebeoberfläche, die in einem zur Feuerrichtung spitzen, eingeschlossenen Winkel angeordnet ist. Klammertreibelemente besitzen Verschiebenachläuferoberflächen zum Ineingrifftreten mit der Verschiebeoberfläche, um die Klammertreibelemente in eine Klammerformations- oder Klammertreibrichtung zu bewegen, die typischerweise senkrecht zur Feuerrichtung ist. Die Bewegung der Klammertreibelemente in die Klammerformationsrichtung stößt die Klammern aus dem Klammergehäuse aus und drückt die ausgegebenen bzw. ausgestoßenen Klammern gegen speziell geformte Oberflächen auf dem Amboss, um die Klammern in dem Gewebe zwischen dem Klammergehäuse und dem Amboss in Eingriff zu bringen, zu verformen und zu schließen.

Im ungeformten Zustand weisen die Klammern, die in einem Klammerer verwendet werden, der nacheinander feuert, typischerweise einen Rücken und ein von dem Rücken hervorstehendes Paar Beine auf, wobei jedes Bein eine scharfe, das Gewebe durchdringende Oberfläche umfasst. Bei der Formation einer einzelnen Klammer verlaufen die Spitzen zuerst durch das Gewebe und treten anschließend in Eingriff mit der speziell geformten Oberfläche des Ambosses. Die Kraft, die anfänglich erforderlich ist, um die Klammerbeine zu wölben oder zu verbiegen, wenn diese in Eingriff mit dem Amboss treten, ist relativ größer als die Kraft, die erforderlich ist, um das Gewebe zu durchstechen.

Im korrekt verformten Zustand der Klammern nehmen diese eine im Wesentlichen "B"-förmige Konfiguration ein. Nicht ordnungsgemäß oder lediglich teilweise verformte Klammern können zu einer Anzahl zum Nachteil dienender Konsequenzen für den Patienten führen, wie z.B. eine nicht-korrekte Hämostase, übermäßiges Bluten oder einer geschwächten Klammerlinie, die zu einer Dehiszenz der Anastomose oder einer Leckage führen kann.

Im vorliegenden Zusammenhang bezieht sich der Ausdruck "Formationskraft" auf die Kraft, die erforderlich ist, um eine Klammer anzubringen. Der Ausdruck "anfängliche maximale Formationskraft" bezieht sich auf die anfängliche Maximalkraft, der man bei der Formation einer Klammer begegnet, und die dem anfänglichen Wölben oder Bewegen der Beine entspricht. Bei der Formation der Klammerschlaufen begegnet man einer zweiten maximalen Formationskraft, die ebenso im Wesentlichen größer als die Kraft ist, die zum Durchdringen von Gewebe erforderlich ist. Die zweite maximale Formationskraft kann größer als die anfängliche maximale Formationskraft sein. Die zweite maximale Formationskraft entspricht der Formation der Beine zu Schlaufen, und zwar nach dem Wölben der Beine, aber bevor die Beine miteinander oder mit dem Rücken in Eingriff treten, oder vor der endgültigen Formation der Beine zu Schlaufen.

Es wird davon ausgegangen, dass eine dritte maximale Formationskraft während der endgültigen Formation der Klammer vorherrscht. Es wird angenommen, dass die dritte maximale Formationskraft dem Ineingrifftreten der Klammerbeine entweder miteinander oder mit dem Rücken entspricht, oder den zunehmenden Biegekräften entspricht, denen man beim Wölben der Klammerbeine auf einer/einem zunehmend kürzer werdenden effektiven Balkenlänge bzw. Hebel begegnet. Die dritte maximale Formationskraft ist ebenso relativ größer als die maximale Kraft, die zum Durchstechen von Gewebe erforderlich ist. Diagramme, die die Feuerkraft in Abhängigkeit von der Verschiebung des Schubelements zeigen, sind in dem U.S. Patent Nr. 3,494,533 und 4,767,044 zu sehen, diese Diagramme stellen allerdings nicht die dritte maximale Formationskraft dar, die von den Anmeldern entdeckt wurde, und wie dies oben erwähnt ist.

42 ist ein Diagramm der Formationskraftkurve in Pfund in Abhängigkeit des Schubelementhubes in Inch für eine Klammer aus Titan nach dem Stand der Technik, die geringfügig zu stark in simuliertem dünnen Gewebe gekrimmt wurde. Die Klammer war eine solche Klammer, die im Allgemeinen zur Verwendung mit einem Klammerer bestimmt ist, wie er in der EP-Anmeldung Nr. 514 139 nach Solyntjes et al. gezeigt ist.

Die erste, zweite und dritte maximale Formationskraft sind als #1, #2 und #3 bezeichnet.

Der Stand der Technik ist voll mit Mechanismen, die dazu bestimmt sind, die gesamte Formationskraft zu reduzieren, die ein Chirurg beim Feuern sämtlicher Klammerreihen in einem Klammerer erfährt. Zum Beispiel stellt das U.S. Patent Nr. 3,499,591 einen Klammerer mit Schubvorrichtungen dar, die derart gestaffelt sind, so dass Maximalkräfte für die Klammern nicht gleichzeitig vorhanden sind. Die europäische Patentanmeldung mit der Nummer 545 029 offenbart weitere Versuche, um diese operative Bemühung zu reduzieren.

Eine allgemeine Analyse der Beziehung zwischen dem Schubelement, dem Schubtreibelement und dem Amboss deckt auf, dass durch Reduzieren des Winkels zwischen der Verschiebeoberfläche des Schubelements und der Feuerrichtung (oder im Gegensatz dazu, durch Vergrößerung des Winkels zwischen der Verschiebeoberfläche des Schubelements und der Klammerfeuerrichtung) die Kraft, die der Chirurgen erfährt, reduziert werden kann. Die U.S. Patente mit den Nummern 3,079,606 nach Bobrov et al. und 3,315,863 nach O'Dea stellen Klammerer, welche nacheinander abfeuern, mit Schubelementen dar, die Verschiebeoberflächen unter kleinen eingeschlossenen Winkeln zur Feuerrichtung besitzen. Die dargestellten Winkel betragen anscheinend weniger als ungefähr zwanzig Grad (20°).

Ein distaler oder ein Nasenabschnitt für das Klammergehäuse ist erforderlich, um den distalen Abschnitt des Schubelements unterzubringen, während der proximale Abschnitt des Schubelements das Feuern der am weitesten distal gelegenen Klammer in einer Klammerreihe beendet. Falls die Verschiebeoberfläche des Schubelements einen flachen Winkel zur Feuerrichtung bildet, so ist der distale oder Nasenabschnitt des Klammergehäuses relativ lang ausgebildet.

Solche Klammerer besitzen Probleme, wenn diese bei einem chirurgischen Verfahren verwendet werden, welche es erfordern, dass der Klammerer Gewebe in einer entfernt gelegenen Position klammert, die nicht auf einfache Weise von einem Chirurgen zugänglich ist, wie z.B. Klammerer, die einen relativ langen distalen Endabschnitt (oder "Nasen") des Klammergehäuses erfordern, um das geringfügig abgewinkelte Schubelement unterzubringen. Beispiele solcher Verfahren umfassen Verfahren, die tief in der Beckenhöhle oder dem Brusthohlraum vorgenommen werden, wo Raum ein beschränkender Faktor ist.

Der distale Endabschnitt eines Klammerers kann den Zugang des Klammerers zu dem zu klammernden Gewebe beschränken. Zum Beispiel kann Gewebe, wie z.B. Knochen oder benachbarte Blutgefäße, das korrekte Platzieren eines solchen Klammerers an Gewebe verhindern. Ein Klammerer mit einem länglichen distalen Endabschnitt ist anscheinend schwierig in engen oder dichten Räumen zu handhaben, zumindest teilweise aufgrund des langen distalen Endabschnittes.

Diese Probleme werden zudem dadurch erschwert, wenn Klammerer, die nacheinander feuern, einen laparoskopischen Klammerer aufweisen, da der Zugang des Chirurgen zu dem zu klammernden Gewebe des weiteren aufgrund des Zugangrohres eingeschränkt ist. Es ist besonders wichtig bei der laparoskopischen Chirurgie, eine Kartusche bzw. ein Magazin vorzusehen, die/das so klein wie möglich ist, um den Handhabungsraum zwischen dem distalen Ende des Zugangsrohres und dem zu klammernden Gewebe zu maximieren.

Das U.S. Patent Nr. 4,596,351 nach Fedotov et al. offenbart einen Klammerer mit einem Schubelement, das eine gekrümmte Verschiebeoberfläche besitzt. Der Winkel zwischen der gekrümmten Verschiebeoberfläche des Schubelements nach Fedotov et al. und der Feuerrichtung ändert sich konstant, was es schwierig macht, den effektiven Winkel genauestens vorherzusagen, der während der verschiedenen Phasen der Klammerformation vorliegt.

Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass die Schubelemente des GIA-60 chirurgischen Klammerers (im Allgemeinen von der U.S. Surgical Corporation erhältlich) anscheinend erste und zweite lineare Verschiebeoberflächen aufweist, aber keine dritte lineare Verschiebeoberfläche umfasst. Dieser Klammerer ist im Allgemeinen zur Verwendung bei der laparoskopischen Chirurgie bestimmt.

Andere Ansätze hinsichtlich des Problems der Reduzierung der Feuerkraft, die ein Chirurg erfährt, weisen chirurgische Klammerer auf, die manuell gefeuert werden, aber a) einen Mechanismus zum Vorsehen eines Hebelarms, oder b) ein angetriebenes Instrument, das gespeicherte Energie verwendet (wie z.B. Gas, das in einem Zylinder gespeichert ist), umfasst. Klammerer mit einer Übersetzung bzw. einem Hebelarm umfassen den 3 cm Endoklammerer, der als Endo GIA-30 bekannt ist und der von der U.S. Surgical Corporation in Norwalk, Connecticut erhältlich ist, und den 6 cm Endoklammerer, der als "Endopath Linear Cutter 60" bekannt ist und der von Ethicon, Inc. aus Somerville, New Jersey erhältlich ist. Diese Arten von Klammerer sind jedoch hinsichtlich ihrer Herstellung sehr teuer, komplex und geben dem Chirurgen keine direkte Rückmeldung, wie die Position der Feuerhebelbewegung in Bezug auf die Gewebelänge ist, die geklammert worden ist (oder wahlweise geschnitten worden ist).

Ein anderer Ansatz hinsichtlich des Problems der Reduzierung der Feuerkraft, die ein Chirurg erfährt, ist in dem U.S. Patent Nr. 5,083,695 und dem U.S. Patent Nr. 5,141,144 gezeigt. 18 stellt ein Problem dar, das von diesen Arten von Klammerern gelöst wird. Der in 18 dargestellte Klammerer 5 weist einen Klammerer auf, der im Wesentlichen wie in dem U.S. Patent Nr. 4,863,088 gezeigt ist. Bei dem Klammerer 5 muss der Chirurg mit ausreichend hoher Kraft drücken, um nicht nur die Feuerkraft der Klammern und den Reibungswiderstand der Schubelemente und der Treibelemente zu überwinden, sondern ebenso die Reibungsseiten- oder Verbindungslast, die durch Drücken auf den Knopf 6 an einer Stelle erzeugt wird, die von der Achse 4 der Feuerstange ii beabstandet ist. Die Biegebeanspruchung ist in 18 als das Moment MF gezeigt und ist durch die folgende Gleichung beschrieben:

MF FFH, wobei

FF Feuerkraft (Pfund) ; und

H versetzte Höhe (der Abstand zwischen dem Punkt, wo die Kraft FF auf den Knopf 6 ausgeübt wird, und der Achse 4 in 18)

Da der Knopf 6 an der Seite des Klammerers 5 angebracht ist, wird ein Moment um den Feuerstab 11 erzeugt, wenn ein Chirurg auf den Knopf 6 drückt. Falls das Moment groß genug ist, so kann es das Ineingrifftreten der Schubelemente mit dem Klammergehäuse bewirken, was zur Erhöhung der Reibung führt, die von der Feuereinheit der Vorrichtung erfahren wird. Auf diese Weise ist zu sehen, dass das Moment die Feuerkraft, die ein Chirurg erfährt, erhöhen kann.

Die in den U.S. Patenten Nr. 5,089,695 und 5,141,144 gezeigten Klammerer besitzen einen Feuergriffkörper, der gefeuert werden kann durch gleichzeitiges Drücken auf beide Seiten eines Feuerknopfes. Der Feuerknopf kann sich an beiden Seiten des Klammerers befinden, um so ein etwa vorhandenes Moment M zu eliminieren. Um den Klammerer auf diese Weise ab zu feuern, benutzt der Chirurg jedoch beide Hände. Der Chirurg sollte ebenso gleichmäßig auf beide Seiten des Feuerknopfes drücken, um so ein resultierendes Moment auf den Feuerstab zu vermeiden. Eine derartige Handhabung ist bei laparoskopischen chirurgischen Verfahren nicht dienlich, wo typischerweise lediglich eine Hand des Chirurgen zum Feuern des Klammerers zur Verfügung steht.

Ein anderes Problem der Feuerkraft entsteht, wenn der chirurgische Klammerer dazu bestimmt ist, sechs parallele Klammerreihen anzubringen im Gegensatz zu dem typischen Klammerer, der lediglich vier Klammerreihen anbringt. Zum Beispiel kann es bei der laparoskopischen Chirurgie, bei der Hämostasen oder eine Luftleckage des Lungengewebes besonders von Bedeutung sind, erwünscht sein, die fünfte und sechste Klammerreihe hinzuzufügen.

16 stellt schematisch ein sechs Klammerreihen umfassendes Muster nach dem Stand der Technik dar, das von dem laparoskopischen GIA-Klammerer angebracht wird, der von der U.S. Surgical aus Norwalk, Connecticut erhältlich ist. Falls im Wesentlichen parallele Schubelemente jedoch verwendet werden, um diese Anordnung von Klammern anzubringen, so werden zuerst zwei, anschließend vier, danach zwei und zuletzt vier Klammern angebracht. Dies kann zu einem "Chatter"-Problem oder einem "holperigen" Gefühl für das Instrument führen, da die maximalen Feuerkräfte beträchtlich schwanken. Wird davon ausgegangen, dass die Schubelemente des Klammerers nicht gestaffelt sind, so muss der Chirurg ebenso eine Formationskraft aufbringen, die ausreicht, um gleichzeitig vier Klammern zu formieren.

In der US 5,201,743 ist ein Nadelmanipulator offenbart, der einen Auslöser aufweist, wobei eine axiale Bewegung des Auslösers die Spitze des Nadelmanipulators dazu bringt, sich zu drehen.

Offenbarung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt eine chirurgische Klammervorrichtung, so wie sie durch den unabhängigen Anspruch 1 definiert ist, bereit, wobei dessen Oberbegriff auf der EP 0 484 667 A1 basiert und wobei bevorzugte Ausführungsbeispiele in den abhängigen Ansprüchen definiert sind.

Der proximale Abschnitt des Klammerers umfasst erste und zweite Seiten, obere und untere Abschnitte, einen Feuergriffkanal, der sich zwischen den Seiten erstreckt um einen Raum zwischen dem oberen und unteren Abschnitt zu definieren, und Fingereingriffsoberflächen, die derart bemessen und geformt sind, dass sie mit den Fingern einer Klammerabfeuerhand eines Chirurgen in Eingriff gebracht werden können. Der Klammerer umfasst ferner einen Feuergriff, der in dem Feuergriffkanal befestigt ist, für die Bewegung in der Feuerrichtung zwischen einer Vor-Feuer-Position und einer Feuer-Position. Der Feuergriff besitzt Fingereingriffsoberflächen, die derart bemessen und geformt sind, dass sie von einem Finger, wie z.B. dem Daumen, der Feuerhand eines Chirurgen aufgenommen werden können.

Der Feuergriffkanal kann derart bemessen und geformt sein, um die Durchführung von zumindest einem Finger der Hand des Chirurgen von entweder der ersten oder der zweiten Seite durch den Raum zur anderen Seite zu ermöglichen, um so das manuelle Greifen des Feuergriffes zu ermöglichen. Dieses Merkmal des Klammerers sieht die Möglichkeit einer beidhändigen Bedienung dahingehend vor, dass der Klammerer auf bequeme Weise sowohl von links- als auch rechtshändigen Chirurgen abgefeuert werden kann.

Der Klammerer kann einen Feuerstab zwischen dem Feuergriff und den Schubelementen umfassen. Der Feuerstab besitzt einen proximalen und einen distalen Abschnitt zum Übertragen einer Feuerkraft von dem Feuergriff auf die Schubelemente, um die Schubelemente entlang der Feuerrichtung zu bewegen. Der proximale Abschnitt des Feuerstabes bestimmt eine Feuerachse im Wesentlichen parallel zur Feuerrichtung.

Der Feuergriff und der proximale Abschnitt des Feuerstabes sind derart aufgebaut und angeordnet, dass sie die Übertragung einer Kraft direkt entlang dem proximalen Abschnitt der Feuerachse ermöglichen, so dass der proximale Abschnitt des Feuerstabes im Wesentlichen momentfrei bleiben kann, das von dem Chirurgen, der auf den Feuergriff drückt, um den Feuergriff von der Vor-Feuer- hin zur Feuer-Position zu bewegen, bewirkt wird.

Die Merkmale des oben beschriebenen Klammerers können in einem beliebigen Klammerer verwendet werden, der eine Mehrzahl von paralleler (2, 3, 4, 5 etc.) Klammerreihen in komprimiertes Gewebe feuert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile in sämtlichen Ansichten bezeichnen, von denen:

1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines chirurgischen Klammerinstruments gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Kartusche und den Amboss des Klammerers in einer offenen Position zeigt, wobei mittlere Abschnitte des Klammerers weggelassen sind, um Details des proximalen und distalen Abschnittes des Klammerers zu hervorzuheben, und wobei der distale Abschnitt des Klammerers relativ zum proximalen Abschnitt vergrößert ist, um so Details des distalen Abschnittes darzustellen;

2 eine Seitenansicht des chirurgischen Klammerinstruments der 1 ist, die die Kartusche und den Amboss des Klammerers in einer teilweise geschlossenen Position zeigt, und wobei der distale Abschnitt des Klammerers relativ zum proximalen Abschnitt vergrößert ist, um Details des distalen Abschnittes zu betonen;

3 eine Seitenansicht des chirurgischen Klammerinstruments der 1 ist, die die Kartusche und den Amboss des Klammerers in einer geschlossenen Position zeigt, wobei der distale Abschnitt des Klammerers relativ zum proximalen Abschnitt vergrößert ist, um Details des distalen Abschnittes zu betonen;

3A eine Seitenansicht des chirurgischen Klammerinstruments der 1 bis 3 ist, die das proximale und distale Ende gleich groß darstellt;

4 eine vergrößerte Detailansicht des Klammerers der 2 ist, die im Allgemeinen den eingekreisten Abschnitt der 2 darstellt;

5 eine Querschnittsansicht des Klammerers der 4 entlang ungefähr der Linie 5-5 der 4 ist;

5A eine vergrößerte perspektivische Ansicht von Abschnitten des Klammerers der 1 ist, die einen Gabelkopf darstellt;

6 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines chirurgischen Klammerinstruments gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Kartusche und die Ambossabschnitte des Klammerers in einer offenen Position zeigt, wobei mittlere Abschnitte des Klammerers weggelassen sind, um Details des proximalen und distalen Abschnittes des Klammerers zu hervorzuheben, und wobei der distale Abschnitt des Klammerers relativ zum proximalen Abschnitts vergrößert ist, um so Details zu betonen;

7 eine Seitenansicht des Klammerers der 6 ist, wobei die Kartusche und der Amboss des Klammerers sich in einer geschlossenen Position befinden;

8 eine Querschnittsansicht des Klammerers der 7 entlang ungefähr der Linie 8-8 der 7 ist;

9 eine Querschnittsansicht des Klammerers der 7 entlang ungefähr der Linie 9-9 der 7 ist;

10 eine vergrößerte Seitenansicht eines distalen Abschnittes des Klammerers der 6 ist;

11 eine vergrößerte Seitenansicht eines distalen Abschnittes des Klammerers der 7 ist;

12 eine vergrößerte Seitenansicht der zweiten Ausführungsform des chirurgischen Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung ist, wobei die Kartusche und der Amboss sich in einer offenen Notfallposition befinden;

13 bis 15 nacheinander die Funktionsweise eines Feuermechanismus eines Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellen, wobei:

13 eine Seitenansicht eines Feuermechanismus eines Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Positionen eines Schubelements, eines Klammertreibelements und des Klammerers darstellt, wenn die Klammer anfänglich Gewebe durchdringt;

14 eine Seitenansicht eines Feuermechanismus eines Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Positionen eines Schubelements, eines Klammertreibelements und einer Klammer darstellt, wenn die Beine der Klammer beginnen, sich zu wölben;

15 eine Seitenansicht eines Feuermechanismus eines Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Positionen eines Schubelements, eines Klammertreibelements und einer Klammer darstellt, wenn die Schlaufen der Klammer sich bilden;

16 eine schematische Ansicht von Abschnitten sechs paralleler Klammerreihen in einem Muster, das von einem Klammerer nach dem Stand der Technik oder optional von einem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt wird;

17 eine schematische Ansicht von Abschnitten sechs paralleler Klammerreihen zu einem Muster ist, das von einem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt wird;

18 eine perspektivische Ansicht eines chirurgischen Klammerers nach dem Stand der Technik ist, die ein Moment darstellt, welches um den Feuerstab erzeugt wird;

19 eine Seitenansicht eines chirurgischen Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Position eines Feuergriffes in einer Vor-Feuer-Position mit gestrichelten Linien und in einer Feuer-Position mit durchgezogenen Linien darstellt;

20 eine Draufsicht des chirurgischen Klammerers der 19 ist;

21 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform des Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

22 bis 27 Seitenansichten des Klammerers der 21 sind, die nacheinander die Positionen eines Schubelements und eines Messers beim Feuern des Klammerers darstellen, wobei:

22 das Schubelement und das Messer in einer Vor-Feuer-Position darstellt sind;

23 das Schubelement, welches geringfügig während eines anfänglichen Abschnittes des Feuerhubes vorwärtsbewegt wird, und das Messer in der gleichen wie in 22 gezeigten Längsposition darstellt;

24 das Schubelement und das Messer darstellt, nachdem sie während eines deutlichen Abschnittes des Feuerhubes vorwärtsbewegt worden sind;

25 das Messer und das Schubelement darstellt, wie sie weiter in distaler Richtung als in 24 vorwärtsbewegt worden sind, wobei das Messer beginnt, sich in vertikaler Richtung hin zum Schubelement entlang einer Anschlagoberfläche abzusenken;

26 das Schubelement darstellt, welches geringfügig über seine Position in 25 vorwärtsbewegt wurde und das Messer zum Boden der Anschlagoberfläche abgesenkt wurde;

27 das Schubelement und das Messer darstellt, nachdem sie zu einer am weitesten distal gelegenen Position vorwärts bewegt worden sind, und nachdem eine Arretiervorrichtung betätigt worden ist;

28 bis 35 Seitenansichten einer weiteren Ausführungsform eines Klammerers gemäß der vorliegenden Erfindung sind und nacheinander die Positionen eines Schubelements und eines Messers beim Feuern des Klammerers darstellen, wobei:

28 das Schubelement und das Messer in einer Vorfeuerposition darstellt;

29 das Schubelement, das geringfügig während eines anfänglichen Abschnittes des Feuerhubes vorwärts bewegt wurde, und das Messer, nachdem es in vertikaler Richtung entlang einer Rampenoberfläche auf dem Klammergehäuse aufwärts bewegt worden ist, darstellt;

30 das Schubelement und das Messer darstellt, nachdem sie einen deutlichen Abschnitt des Feuerhubes vorwärts bewegt worden sind;

31 das Messer und das Schubelement darstellt, wenn sie geringfügig weiter in distaler Richtung als in

30 vorwärts bewegt worden sind, wobei das Messer beginnt, sich in vertikaler Richtung hin zum Schubelement entlang einer Anschlagoberfläche abzusenken;

32 das Schubelement, das geringfügig über seine in 31 dargestellte Position bewegt wurde, und das Messer, das zum Boden der Anschlagoberfläche hin abgesenkt wurde, darstellt;

33 das Schubelement und das Messer darstellt, nachdem sie zu einer am weitesten distal gelegenen Position bewegt worden sind, und nachdem eine Arretiervorrichtung betätigt worden ist;

34 eine schematische Darstellung von Abschnitten einer zweiten Ausführungsform der Klammerreihen gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die eine Draufsicht simuliert, in der die Klammern um 90° um ihre Rücken gedreht wurden und der Abstand zwischen den Reihen zur Darstellung von Details übertrieben dargestellt ist;

35 eine schematische Ansicht von Abschnitten einer dritten Ausführungsform der Klammerreihen gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die sechs parallele Klammerreihen in einem Muster darstellt;

36 eine schematische Ansicht von Abschnitten einer vierten Ausführungsform von Klammerreihen gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die sechs parallele Klammerreihen zu einem Muster darstellt;

37 eine schematische Seitenansicht eines optionalen Feuerstabes und einer Messereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

38 eine schematische Darstellung der Einheit der 37 ist, die im Detail den Bereich 3838 der 37 zeigt und die die Richtung der Bewegung der Einheit während des Feuerhubes und eines Rückhubes mit Pfeilen darstellt;

39 eine schematische Ansicht eines chirurgischen Klammerers zur Verwendung bei einem offenen chirurgischen Verfahren ist, der einige Aspekte der vorliegenden Erfindung umfassen kann, die die Kartusche und den Amboss des Klammerers in einer geschlossenen Position darstellt;

40 eine schematische Ansicht des Klammerers der 39 ist, die die Kartusche und den Amboss des Klammerers in einer geschlossenen Position darstellt;

41 eine Seitenansicht des chirurgischen Klammerinstruments der 6 und 7 ist, die das proximale und distale Ende des Klammerers gleich groß darstellt;

42 eine Feuerkraftkurve für eine einzelne Klammer durch simuliertes dünnes Gewebe ist, die erste, zweite und dritte maximale Formationskraftspitzen darstellt;

43 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer optionalen, nicht-verformten Klammer zur Verwendung in dem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

43A ein erstes Beispiel eines Querschnittes entlang der Querschnittslinien der 43 ist;

43B ein zweites Beispiel eines Querschnittes entlang der Querschnittslinien der 43 ist;

43C ein drittes Beispiel eines Querschnittes entlang der Querschnittslinien der 43 ist;

44 eine Seitenansicht der Klammer der 43 in einem verformten Zustand ist;

45 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer optionalen, nicht-verformten Klammer zur Verwendung in dem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

46 eine Seitenansicht der Klammer der 45 in einem verformten Zustand ist;

47 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform einer optionalen, verformten Klammer zur Verwendung im Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

48 eine Draufsicht der Klammer der 47 ist;

49 eine Draufsicht eines Grübchen eines Ambosses zum Formen der Klammer der 48 ist;

50 eine Seitenansicht einer vierten Ausführungsform einer optionalen, nicht-verformten Klammer zur Verwendung in dem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

51 eine Seitenansicht der Klammer der 50 ist, wobei die Klammer sich in einem verformten Zustand befindet; und

52 eine Querschnittsansicht der Klammer der 51 entlang ungefähr der Linie 52-52 der 51 ist.

Detaillierte Beschreibung

Bezugnehmend nun auf die 1 bis 5 ist eine erste Ausführungsform der chirurgischen Klammervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt und ist mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Der chirurgische Klammerer 10 ist dazu bestimmt, Klammern an komprimiertes Gewebe anzubringen, vorzugsweise bei einem laparoskopischen chirurgischen Verfahren.

Der Klammerer 10 kann ein Einwegklammerer zur einmaligen Benutzung, ein wiederverwendbarer chirurgischer Klammerer oder ein wiederaufladbarer chirurgischer Einwegklammerer sein. In dieser Anmeldung bedeutet der Ausdruck "wiederverwendbarer chirurgischer Klammerer", dass der chirurgische Klammerer nicht nur einige Male am gleichen Patienten abgefeuert werden kann (mit z.B. der Verwendung von austauschbaren Magazinen oder Klammergehäusen), sondern ebenso sterilisiert und an einem anderen Patienten wiederverwendet werden kann. Solch ein Klammerer steht im Gegensatz zu dem, was aus dem Stand der Technik als ein "chirurgischer Einwegklammerer" bekannt ist. Während ein wiederaufladbarer, chirurgischer Einwegklammerer einige Male am gleichen Patienten verwendet werden kann, so ist ein chirurgischer Einwegklammerer nicht dazu bestimmt, sterilisiert und an einer Mehrzahl von Patienten verwendet zu werden. Ein Einwegklammerer zur einmaligen Benutzung ist dazu bestimmt, einmal verwendet (gefeuert) und anschließend nach der einmaligen Benutzung entsorgt zu werden.

Im Allgemeinen umfasst der Klammerer 10 einen proximalen Abschnitt, der einen Griffabschnitt mit Oberflächen 12 umfasst, die zum manuellen Greifen durch einen Chirurgen ausgebildet sind, und einen distalen Abschnitt, der einen Magazinhalteabschnitt 14 und einen Ambosshalteabschnitt 16 umfasst.

Der Ambosshalteabschnitt 16 weist einen Amboss mit speziell geformten Oberflächen 7 (am besten in den 13 bis 15 zu sehen) auf, deren Funktion im Detail weiter unten beschrieben wird. Der Amboss kann einen permanenten Amboss oder einen austauschbaren Amboss aufweisen. In dieser Anmeldung bedeutet der Ausdruck "austauschbarer Amboss", dass ein Amboss von dem medizinischen Personal von dem Klammerer entfernt und anschließend durch einen anderen, sterilisierten oder wieder instandgesetzten Amboss ersetzt werden kann. Ein permanenter Amboss ist fest an einem Ambosshalteabschnitt des Klammerers angebracht und ist nicht dazu bestimmt, während der Lebenszeit des Klammerers ersetzt zu werden. Ein Amboss ist in der veröffentlichten kanadischen Patentanmeldung Nr. 1,284,551 und dem australischen Patent Nr. 589,001 beschrieben. Der Amboss kann zum Beispiel aus rostfreiem Stahl medizinischer Güte hergestellt sein.

Zwischen dem proximalen und distalen Abschnitt besitzt der Klammerer ein Gehäuse 17, das eine Außenoberfläche 18 besitzt und mit dem distalen Ende 19 abschließt. Die Außenoberfläche 18 ist vorzugsweise im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet und weist eine derartige Größe und Form auf, dass sie in Eingriff mit den Innenoberflächen eines Zugangsrohrs einer Trokareinheit gebracht werden kann. Das Gehäuse 17 ist länglich ausgebildet und bestimmt eine Längsachse L (siehe 3A) des Klammerers 10.

Vorzugsweise ist das Gehäuse 17 um die Längsachse L des Klammerers 10 relativ zum proximalen Abschnitt des Klammerers drehbar. Eine Manschette 59 und eine Lagerhülse 57 ermöglichen es dem Gehäuse 17, sich relativ zum proximalen Abschnitt des Klammerers 10 zu drehen. Die Manschette 59 kann Außenoberflächen besitzen, wie z.B. Rippen, um das manuelle Greifen der Manschette durch den Chirurgen zu verbessern.

Wird der Klammerer 10 bei einem laparoskopischen chirurgischen Verfahren verwendet, so wird der distale Abschnitt des Klammerers 10 durch die Innenoberflächen des Zugangsrohres eines Trokars geführt (wie z.B. des Trokars in dem US-Patent Nr. 5,152,754). Vorzugsweise ist die Eingriffsoberfläche 18 des Zugangsrohres derart bemessen (dessen Größe und Form), um mit den Innenoberflächen des Zugangsrohres (nicht gezeigt) eines Trokars in Eingriff zu treten oder an diese anzustoßen, um so eine Fluidleckage aus der Bauchhöhle eines Patienten zu begrenzen. Vorzugsweise ist die Eingriffsoberfläche 18 des Zugangsrohres zylindrisch mit einem Außendurchmesser ausgebildet, der geringfügig geringer als der Innendurchmesser des Zugangsrohres ist.

Der Klammerer 10 besitzt ein Annäherungsmittel zum Befestigen des Magazins bzw. der Kartusche und den Ambosshalteabschnitt 14 und 16 zur relativen Bewegung zwischen (1) einer geschlossenen Position (3), in der das Magazin und die Ambosshalteabschnitte eng zueinander beabstandet sind zum Klemmen von zu klammerndem Gewebe, und (2) einer offenen Position (1), in der das Magazin und die Ambosshalteabschnitte 14 und 16 weiter voneinander beabstandet sind als an der geschlossenen Position. In der offenen Position kann zu klammerndes Gewebe zwischen dem Magazin und den Ambosshalteabschnitten 14 und 16 aufgenommen werden.

Im Allgemeinen weist das Annäherungsmittel drei Einheiten auf, die am besten in den 4 und 5 zu sehen sind. Die erste Einheit weist einen Magazinrahmen 22 auf. Der Magazinrahmen 22 besitzt vorzugsweise einen U-förmigen Kanal, der zum genauen Aufnehmen der Außenoberflächen eines Klammergehäuses 112 ausgebildet ist, so dass der Klammerer 10 einen wieder verwendbaren oder wieder aufladbaren Einwegklammerer aufweisen kann.

Wie oben beschrieben, ist das Gehäuse 17 um die Längsachse des Klammerers 10 relativ zum proximalen Abschnitt des Klammerers 10 drehbar. Der Magazinrahmen 22 ist jedoch an dem Klammerer befestigt, so dass der Magazinrahmen 22 sich nicht in Längsrichtung bewegt oder sich relativ zu dem Gehäuse 17 dreht. Der Magazinrahmen 22 besitzt gegenüberliegende erste und zweite Seitenlageroberflächen 23 und 25, die seitlich zueinander um die Längsachse des Klammerers 10 beabstandet sind (siehe 5A).

Die zweite Einheit des Annäherungsmittels weist eine in Längsrichtung bewegbare Einheit auf. Die in Längsrichtung bewegbare Einheit ist betriebsmäßig einem Arretierhebel 28 zugeordnet, der zwischen einer offenen (1) und einer geschlossenen Position (3) bewegbar ist. Ein Stift 29 befestigt den Arretierhebel 28 zur Drehbewegung relativ zu dem Gehäuse 17 um den Stift 29. Wahlweise kann der distale Abschnitt des Arretierhebels 28 derart ausgebildet sein, dass er geringfügig die Manschette 59 behindert, wenn der Arretierhebel 28 sich in der geschlossenen Position befindet, so dass, wenn der Arretierhebel 28 sich in der geschlossenen Position befindet, diese Behinderung sich der Drehung des Gehäuses 17 relativ zu dem proximalen Abschnitt widersetzt.

Eine Torsionsfeder 31 spannt den Arretierhebel 28 zur offenen Position hin vor. Eine Klinke 33 greift in die Halteoberflächen auf dem Freigabehebel 35 ein, um den Arretierhebel 28 in der geschlossenen Position gegen die Vorspannung der Feder 31 zu sichern. Um den Klammerer 10 zu öffnen, bewegt der Chirurg den Freigabehebel 35 seitlich relativ zu dem Arretierhebel 28, um die Klinke 33 freizugeben.

Die Verbindung 37 und die Stifte 38 übertragen die Drehbewegung des Arretierhebels 28 in eine axiale Längsbewegung der Manschette 39 (vgl. 1 und 3). Ein Lagerring 41 verbindet die Manschette 39 mit einer Welle 42, so dass die Manschette 39 sich nicht in Längsrichtung relativ zur Welle 42 bewegt. Die Welle 42 und die Manschette 39 sind in axialer Richtung innerhalb und relativ zu dem Gehäuse 17 hin- und herbewegbar. Der Lagerring 41 ermöglicht jedoch eine Drehbewegung der Manschette 39 relativ zur Welle 42, falls der proximale Abschnitt des Klammerers relativ zu dem Gehäuse 17 gedreht wird.

Wie am besten in 5A zu sehen ist, bringt ein U-förmiger Gabelkopf 44 auf feste Weise ein Paar in seitlicher Richtung zueinander beabstandete Führungselemente 46 (4 und 5) an die Welle 42 an, so dass die Führungselemente 46 sich nicht relativ zur Welle 42 bewegen. Die erste und zweite Lageroberfläche 23 und 25 des Magazinrahmens 22 nehmen ihre entsprechenden Führungselemente 46 auf und stoßen an diese an, und dienen wiederum dazu, die Bewegung der Führungselemente 46 im Wesentlichen in Längsrichtung relativ zu dem Magazinrahmen 22 einzuschränken.

Jedes der Führungselemente 46 besitzt eine erste, proximale Nut 51 und eine zweite, distale Nut 53, deren Funktionsweise im Detail weiter unten beschrieben wird. Um den Klammerer 10 zu schließen, wird die Welle 42 in proximaler Richtung von der in 1 gezeigten Position zu der in 3 gezeigten Position im Wesentlichen linear und parallel zur Achse des Klammerers 10 bewegt. Die Umkehrung der Richtung der Welle 452 (z.B. distale Bewegung der Welle 42) bewirkt ein Öffnen des Klammerers 10.

Die dritte Einheit des Annäherungsmittels des Klammerers 10 weist eine Ambosseinheit auf, die den Ambosshalteabschnitt 16 umfasst. Die Ambosseinheit umfasst einen proximalen Abschnitt 55, der zwischen den Führungselementen 56 eingebettet ist und mit dem proximalen Ende 56 abschließt. Der Amboss besitzt ebenso ein distales Ende 58. Der proximale Stab 62 oder Drehstab oder Achse 64 ist fest an der Ambosseinheit angebracht und steht seitlich (relativ zur Längsachse des Klammerers 10) von zueinander beabstandeten Positionen am proximalen Abschnitt 55 der Ambosseinheit hervor.

Der Drehstab oder die Achse 64 ist derart bemessen und weist eine derartige Form auf, um in den distalen Nuten 53 der Führungselemente 46 aufgenommen werden zu können. Der Drehstab 64 ermöglicht eine im Wesentlichen Schaukelbewegung der Ambosseinheit relativ zu den distalen Nuten 53 der Führungselemente 46.

Wie am besten in den 4 und 5 zu sehen ist, steht der proximale Stab 62 durch die proximalen Nuten 51 der Führungselemente 46 hervor und weist eine derartige Größe und Form auf, dass er in Begrenzerschlitzen 66 des Magazinrahmens 22 aufgenommen werden kann. Ungleich dem Drehstab 64, der lediglich so weit seitlich hervorsteht, dass er in den Nuten 53 aufgenommen werden kann, steht der proximale Stab 62 seitlich in gegenüberliegende Ambossbegrenzerschlitze 66 in dem Magazinrahmen 22 hervor.

Die Begrenzerschlitze 66 sind im Allgemeinen senkrecht zur Längsachse des Klammerers 10 angeordnet, die die Längsbewegung des Ambosses relativ zu dem Gehäuse 17 (und dem Magazinrahmen 22) einschränken. Die Begrenzerschlitze 66 ermöglichen jedoch eine Bewegung des proximalen Stabes 62 in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (vertikal in den 1 bis 5), so dass der Amboss im Wesentlichen um den Drehstab 64 relativ zu der zweiten Nut 53 schaukeln kann.

Die Formen der ersten und zweiten Nuten 51 und 53 sind wichtig, um die Bewegung des Ambosshalteabschnittes 16 zu steuern, wenn dieser von einer offenen Position (1) zu einer teilweise geschlossenen Position (2) und schließlich zu einer geschlossenen Position (3) bewegt wird. Die 1 bis 3 zeigen bevorzugte Ausführungsformen dieser Formen. Zum Zwecke der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform kann der Amboss in einen Führungsabschnitt 71 und einen Endabschnitt 73 unterteilt werden, und die Positionen des Arretierhebels 28 können aufeinanderfolgend von einer offenen Position (1) zu einer teilweise geschlossenen Position (2) und anschließend zu einer geschlossenen Position (3) beschrieben werden.

Bei der Bewegung des Arretierhebels 28 von der offenen zur teilweise geschlossenen Position bewegt sich der proximale Stab 62 durch die Führungskante des Verschließabschnittes 82der ersten Nut 51 von einer vertikal unteren Position (1) hin zu einer vertikal höheren Position (2) in dem Begrenzerschlitz 66. Die Führungskante des Verschlussabschnittes 82 bewirkt, dass der Amboss im Wesentlichen um den Drehstab 64 schaukelt bzw. sich dreht, wenn der Drehstab 64 durch eine anfängliche Oberfläche 83 der zweiten Nut 53 bewegt wird. Die Schaukelbewegung des Ambosses ermöglicht es, dass der Führungsabschnitt 71 des Ambosses sich zur geschlossenen Position hin schneller als der Endabschnitt 73 bewegt.

Bezugnehmend nun auf die 2 und 3 wird, bei der Bewegung des Arretierhebels 28 von der teilweise geschlossenen Position zur geschlossenen Position, der proximale Stab 62 durch die hintere Kante des Verschlussabschnittes 86 der ersten Nut 51 von der vertikal höheren Position (2) zu einer vertikal unteren Position (3) in den Begrenzerschlitz 66 bewegt. Ungefähr zur gleichen Zeit wird der Drehstab 64 durch eine letzte Bewegungsoberfläche 88 der zweiten Nut 53 bewegt. Bei der Bewegung des Arretierhebels 28 von der teilweise geschlossenen Position zur geschlossenen Position schließt der Endabschnitt 73 des Ambosses schneller als der proximale Abschnitt 71. Bei der gezeigten bevorzugten Ausführungsform dreht sich der Amboss im Wesentlichen um den Ambossanschlag 89 bei der Bewegung des Arretierhebels 28 von der teilweise geschlossenen Position zur geschlossenen Position. Diese Bewegung schränkt das Entweichen von Gewebe zwischen den Magazinhalte- und Ambossabschnitten 14 und 16 und aus dem distalen Ende des Klammerers 10 ein, um so vorteilhafterweise sicherzustellen, dass das Gewebe zwischen dem Magazinhalte- und den Ambossabschnitten 14 und 16 geklemmt bleibt.

Der erste und zweite Schlitz 51 und 53 umfassen ebenso Öffnungsoberflächen 92, um so den Amboss von der geschlossenen hin zur offenen Position zu bewegen. Diese Oberflächen ermöglichen es dem Chirurgen, eine Kraft auf den Amboss auszuüben, um ihn zur offenen Position hin zu bewegen, indem der Arretierhebel 28 von der geschlossenen zur offenen Position bewegt wird, im Gegensatz z.B. zu einem System, das nur auf der Vorspannung einer Feder beruht, um den Klammerer zu öffnen. Dieses Merkmal verhindert ebenso eine Bindung des Ambosses und der Magazinabschnitte in der geschlossenen Position, wenn der Klammerer 10 dazu verwendet wird, dickes oder elastisches Gewebe zu klammern. Wahlweise ermöglicht dieses Merkmal dem Chirurgen, den Klammerer als einen aktiven Gewebedissektor zu verwenden.

Die Bewegung des Ambosses von der offenen Position (1) hin zur geschlossenen Position (3) wird als ein "Spitze zum Ende"-Schließen bezeichnet, da anfänglich der Anfangsabschnitt 71 des Ambosses zur geschlossenen Position sich schneller bewegt als der Endabschnitt 73, und danach die relativen Schließgeschwindigkeiten des Anfangs- und Endabschnittes 71 und 73 umgekehrt sind. Vorzugsweise erreicht der Anfangsabschnitt 71 eine vollständig geschlossene Position vor dem Endabschnitt 73. Es wird angenommen, dass diese Bewegung gute klinische Ergebnisse vorsieht, da das anfängliche Schließen des distalen Abschnittes einem Entweichen von Gewebe zwischen dem Magazinhalter und den Ambossabschnitten des Klammerers widersteht.

Der Klammerer 10 umfasst ebenso ein Mittel zum Halten und Feuern einer Mehrzahl von Klammern. Das Feuermittel weist ein Mittel zum nacheinander Feuern einer Mehrzahl von Klammern in einer Mehrzahl von linearer Reihen auf. Wahlweise kann der Klammerer 10 eine Klinge oder ein Messer 110 zum Schneiden von Gewebe zwischen angebrachten Klammerreihen umfassen. Ist das Annäherungsmittel geschlossen, wird das Feuermittel verwendet, um die Klammern im Gewebe auszugeben, zu formen und zu verschließen. Ein Beispiel eines Feuermittels für den Klammerer 10 ist aus den 1 bis 5, 13 bis 15 und 21 bis 27 ersichtlich.

Der Magazinhalteabschnitt 14 des Klammerers 10 besitzt ein Klammergehäuse 112 zum Unterbringen einer Mehrzahl von Klammern 114 in im Wesentlichen parallele, lineare Reihen (16, 17 und 34). Typischerweise ist das Klammergehäuse 112 von dem Magazinhalteabschnitt 14 lösbar und durch ein Austauschklammergehäuse 112 austauschbar, was wiederum den Klammerer 10 wiederverwendbar oder wiederaufladbar macht. Das Klammergehäuse 112 kann durch ein anderes Klammergehäuse ersetzt werden, so dass der Klammerer 10 erneut abgefeuert werden kann. Dies kann dadurch erzielt werden, indem eine Aussparung und eine Aussparungsnuteinheit (nicht gezeigt) auf dem Klammergehäuse 112 und dem Magazinrahmen 22 vorgesehen wird, und wahlweise indem die Feuereinheit gegabelt ausgebildet ist, wie dies im Anschluss im Detail beschrieben wird.

Eine Klammer 114 besitzt einen Rücken 115 und ein Paar Beine 116, die von dem Rücken 115 hervorstehen. Wie im Detail beschrieben wird, verbiegen sich die Beine bei der Verformung der Klammern 114. Als ein nicht-beschränkendes Beispiel kann die Klammer 114 einen Drahtdurchmesser von 249 &mgr;m oder 238 &mgr;m (9,8 oder 9,4 Mil) umfassen, und kann aus einem Material, wie z.B. Titan, hergestellt sein.

Das Klammergehäuse 112 umfasst ebenso eine Mehrzahl von Klammertreibelementen 120, die sich benachbart den Klammern 114 befinden. Der Klammerer 10 umfasst ebenso eine Mehrzahl von Schubelementen 118, von denen jedes zumindest drei lineare Verschiebeoberflächen 1, 2 und 3 besitzt. Die Schubelemente 118 können wiederverwendbar oder integral mit einem Feuerstab 90 ausgebildet sein, wobei dies dem Fachmann bekannt ist. Alternativ können die Schubelemente 118 mit jedem anderen Stapelgehäuse 112 auf eine unbeschriebene Weise mit Bezug auf die 37 und 38 ersetzt werden.

Bezugnehmend nun auf die 9 und dem Wissen, dass, obwohl 9 ein Querschnitt des in den 6 bis 12 gezeigten Klammerers ist, der Querschnitt ähnlich einem Querschnitt des in den 1 bis 5 gezeigten Klammerers ist. Das Klammergehäuse 112 besitzt eine Mehrzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden Schubelementschlitzen 121, die zur Aufnahme der Schubelemente 118 ausgebildet sind, um eine Bewegung der Schubelemente in eine Feuerrichtung (die Richtung des Pfeiles 119 in den 13 bis 15) zwischen einer Vor-Feuer- (21) und einer Feuer-Position (27) zu ermöglichen. Das Klammergehäuse 112 besitzt eine Mehrzahl von Treibelementkanälen 124 zur Aufnahme der Klammertreibelemente 120, um die Bewegung der Klammertreibelemente 120 in eine Klammertreibrichtung (die Richtung des Pfeiles 126 in den 13 bis 15) zwischen einer Vor-Ausgabe (13) und einer Ausgabe-Position (15) zu ermöglichen.

Jedes der Klammertreibelemente 120 besitzt eine Verschiebenachläuferoberfläche 122 zum Ineingriffbringen der linearen Verschiebeoberflächen 1, 2 und 3 der Schubelemente 118, um das Klammertreibelement 120 von der Vor-Ausgabe hin zur Ausgabe-Position zu bewegen, und um so im Wesentlichen nacheinander die Klammern 114 von dem Klammergehäuse 112 auszugeben und die ausgegebenen Klammern 114 gegen die speziell geformten Oberflächen 7 des Ambosses zu drücken, und um so die Klammern 114 in Eingriff mit dem Gewebe 8, das zwischen dem Klammergehäuse 112 und dem Amboss geklemmt ist, zu bringen, diese zu verformen und zu verschließen (13 bis 15).

Die erste Verschiebeoberfläche 1 bildet einen ersten eingeschlossenen Winkel &thgr;1 mit der Klammertreibrichtung 126. Die zweite Verschiebeoberfläche 2 bildet einen zweiten eingeschlossenen Winkel &thgr;2 mit der Klammertreibrichtung 126, der größer als der erste eingeschlossene Winkel &thgr;1 ist. Die dritte Verschiebeoberfläche 3 bildet einen dritten eingeschlossenen Winkel &thgr;3 mit der Klammertreibrichtung 126, der von dem ersten und zweiten eingeschlossenen Winkel &thgr;1 und &thgr;2 unterschiedlich ist. Die eingeschlossenen Winkel (theta 1, 2 und 3; &thgr;1, &thgr;2 und &thgr;3), die die linearen Verschiebeoberflächen 1, 2 und 3 mit der Klammertreibrichtung 126 bilden, dienen dazu, die Länge zu reduzieren, um die das Klammergehäuse 112 über die am weitesten distal gelegene Klammer 114 in einer Reihe in Längsrichtung hervorsteht, und um die Feuerkraft zu reduzieren, die ein Chirurg erfährt. Die Winkel (theta 1, 2 und 3; &thgr;1, &thgr;2 und &thgr;3) dienen ebenso dazu, die Länge zu reduzieren, um die der Klammerer über das distale Ende 19 des Gehäuses 17 übersteht.

Die 13 bis 15 stellen nacheinander das Verformen und das Verschließen der Klammer 114 im Gewebe 8 dar. Bezugnehmend auf die 13 sind die Positionen des Schubelements 118, des Klammertreibelements 120 und der Klammer 114 gezeigt, wenn die Klammer 114 anfänglich das Gewebe 8 durchsticht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Bewegung des Schubelements 118 in Feuerrichtung 119 in eine Bewegung des Klammertreibelements 120 in der Klammertreibrichtung 126 durch Ineingriffbringen der ersten Verschiebeoberfläche I und der Verschiebenachläuferoberfläche 122 übertragen. Die Kraft, die erforderlich ist, um das Gewebe 8 zu durchstechen, ist relativ zu den Kräften, die später bei dem Klammerformvorgang präsent sind, relativ gering. Auf diese Weise kann der Winkel &thgr;1 relativ klein sein, um die Gesamtlänge des Schubelements 18 und des Klammergehäuses 112 zu reduzieren.

Vorzugsweise beträgt der erste eingeschlossene Winkel &thgr;1 zwischen ungefähr 45° und ungefähr 60°. Noch bevorzugter beträgt der erste eingeschlossene Winkel ungefähr 60°, um so die Gesamtlänge des Klammergehäuses 112 zu verringern.

14 stellt die Positionen des Schubelements 118, des Klammertreibelements 120 und der Klammer 114 dar, kurz bevor die Beine 116 der Klammer 114 in Eingriff mit den speziell geformten Oberflächen 7 des Ambosses treten und anfangen, sich zu verbiegen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Bewegung des Schubelements 118 in der Feuerrichtung 119 in eine Bewegung des Klammertreibelements 120 in der Klammertreibrichtung 126 durch die Wechselwirkung der zweiten Verschiebeoberfläche 2 und der Verschiebenachläuferoberfläche 122 übertragen. Wie oben beschrieben, herrscht eine anfängliche maximale Formationskraft ungefähr zu diesem Zeitpunkt. Folglich ist der Winkel &thgr;2 größer als der Winkel &thgr;1, um die gesamte resultierende Feuerkraft, die der Chirurg erfährt, zu reduzieren. Der Winkel &thgr;2 beträgt vorzugsweise ungefähr 73° und ungefähr 78°. Es wird darauf hingewiesen, dass eine lineare Verschiebeoberfläche in diesem Bereich einen vorhersehbaren Eingriffswinkel mit dem Klammertreibelement 120 während der Zeit vorsieht, wenn die anfängliche maximale Formationskraft für eine Klammer vorherrscht, im Gegensatz zu einem krummlinigen Schubelement, bei dem der effektive Eingriffswinkel zwischen dem Schubelement und der Klammertreibrichtung sich konstant ändert. Noch bevorzugter beträgt &thgr;2 ungefähr 75°.

15 stellt die Positionen des Schubelements 118, des Klammertreibelements 120 und der Klammer 114 dar, während sich die distalen Enden der Beine 116 der Klammer 114 entlang der speziell geformten Oberflächen 7 des Ambosses verformen und so Schlaufen bilden. Im Allgemeinen, kurz bevor die Beine 116 beginnen, sich zu verbiegen, ist die Formationskraft für eine einzelne Klammer reduziert, aber sie ist trotzdem größer als die Kraft, die erforderlich ist, um das Gewebe 8 zu durchstechen. Eine zweite maximale Formationskraft ist anschließend präsent, wie dies in dem Abschnitt "Stand der Technik" dieses Dokuments beschrieben ist.

Wenn die zweite maximale Formationskraft der Klammer 114 vorherrschend ist, wird die Bewegung des Schubelements 118 in der Feuerrichtung 119 in eine Bewegung des Klammertreibelements 120 in Klammertreibrichtung 126 durch die Wechselwirkung der dritten Verschiebeoberfläche 3 und der Verschiebenachläuferoberfläche 122 übertragen. Der Winkel &thgr;3 ist größer als der Winkel &thgr;1, um so die gesamte Feuerkraft, die von dem Chirurgen erfahren wird, zu reduzieren, ist aber typischerweise geringer als der Winkel &thgr;2, so dass die Gesamtlänge des Klammergehäuses 112 und des Schubelements 118 reduziert sein kann. Der Winkel &thgr;3 beträgt vorzugsweise zwischen ungefähr 67° und ungefähr 72°. Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Winkel &thgr;3 ungefähr 69°.

Aus dem obigen folgt, dass jede lineare Oberfläche 1, 2, 3 des Schubelements 118 einen diskreten Abschnitt der Klammerformationskurve (siehe 42) adressiert. Zum Beispiel entspricht die anfängliche lineare Oberfläche 1 dem anfänglichen Durchstechen der Klammer durch das Gewebe, die lineare Oberfläche 2 dem Verbiegen der Klammerbeine und die dritte lineare Oberfläche 3 dem letzten Abschnitt des Klammerformationsvorgangs.

Wie oben beschrieben, kann eine dritte maximale Formationskraft vorherrschend sein nach den Positionen der Elemente, die in 15 gezeigt sind. Wahlweise kann das Schubelement 118 eine vierte lineare Verschiebeoberfläche (nicht gezeigt) umfassen, die einen Winkel &thgr;4 (nicht gezeigt) bildet, der größer als der Winkel &thgr;3 ist, um die dritte maximale Formationskraft unterzubringen.

Die Feuereinheit umfasst ebenso einen Feuergriff 94, der dazu bestimmt ist, die Feuerkraft zu reduzieren, die der Chirurg erfährt. Es wird nun Bezug genommen auf die 19 und 20, die schematisch die Position des Feuergriffes 94 auf dem Klammerer 10 darstellen.

Der proximale Abschnitt des Klammerers 10 besitzt eine erste 95 und eine zweite 97 Seite, einen oberen 96 und einen unteren 98 Abschnitt, und ein proximales 101 und ein distales 103 Ende. Ein Feuergriffkanal 104 erstreckt sich zwischen den Seiten 95 und 97 und den Enden 101 und 103, um einen Raum zwischen dem oberen und unteren Abschnitt 96 und 98 zu bestimmen. Am distalen Ende 103 besitzt der proximale Abschnitt des Klammerers 10 Fingereingriffsoberflächen 91, deren Größe und Form derart ist, dass sie auf bequeme Weise von den Fingern einer Klammerfeuerhand eines Chirurgen in Eingriff gebracht werden können.

Der Feuergriff 94 ist in dem Feuergriffkanal 104 zur Bewegung in eine Feuerrichtung zwischen einer Vor-Feuer (1, 2 und 3 und 19, gestrichelte Linien) und einer Feuer-Position (19, durchgezogene Linien) befestigt. Der Feuergriffkanal 104 ist derart bemessen und geformt, um die Durchführung von zumindest einem Finger der Hand des Chirurgen (wie z.B. dem Daumen des Chirurgen) von einer der Seiten 95 und 97 zur anderen der Seiten 95 und 97 zu ermöglichen. Der Feuergriff 94 besitzt Daumeneingriffsoberflächen 99, die derart bemessen und geformt sind, um den Daumen der Feuerhand eines Chirurgen aufzunehmen, so dass der Klammerer 10 durch eine Bewegung abgefeuert werden kann, die ähnlich der Bewegung ist, die zum Ausgeben von Fluid aus einer herkömmlichen Spritze verwendet wird. Die Daumeneingriffsoberflächen 99 sind vorzugsweise derart ausgestaltet, so dass der Klammerer 10 durch beide Hände eines Chirurgen abgefeuert werden kann, wodurch die Feuereinheit des Klammerers 10 sowohl von Rechts- als auch von Linkshändern bedient werden kann.

Der Feuergriff 94 ist fest mit einem Feuerstab 90 verbunden, der sich zwischen dem Feuergriff 94 und den Schubelementen 118 befindet. Die 37 und 38 stellen einen optionalen Einwegadapter 87 dar (wird im Anschluss im Detail beschrieben), der die Feuerkraft von dem Feuerstab 90 auf die Schubelemente 118 überträgt. Der optionale Einwegadapter ermöglicht das Platzieren der Schubelemente 118 in dem Klammergehäuse 112 derart, dass sie mit unterschiedlichen Klammergehäusen ersetzt werden können, wenn der Klammerer ein wiederaufladbarer Einweg- oder ein wiederverwendbarer Klammerer ist. Der Feuerstab 90 überträgt eine Feuerkraft von dem Feuergriff 94 auf die Schubelemente 118, um die Schubelemente 118 in der Feuerrichtung zu bewegen.

Ein proximaler Abschnitt des Feuerstabes ist in den 1 bis 3 und 19 bis 20 mit dem Bezugszeichen 901 dargestellt. Wie am besten in 1 zu sehen ist, befindet sich der Feuergriff 94 in der Vor-Feuer-Position, so befindet sich zumindest ein Abschnitt des proximalen Abschnittes des Feuerstabes 901 innerhalb des Feuergriffkanals 104 und zwischen dem proximalen und distalen Ende 101 und 103 des proximalen Abschnittes des Klammerers. Der proximale Abschnitt des Feuerstabes 901 bestimmt eine proximale Abschnitt-Feuerachse 34, die in den 19 und 20 dargestellt ist. Die proximale Abschnitt-Feuerachse 34 ist im Wesentlichen parallel zur Feuerrichtung 119. Anhand der 1 bis 3 ist zu sehen, dass der proximale Abschnitt des Feuerstabes 901 auf drehbare Weise mit dem Rest des Feuerstabes 90 verbunden ist, so dass, wenn der proximale Abschnitt des Klammerers 10 relativ zu dem Gehäuse 17 gedreht wird, der proximale Abschnitt des Feuerstabes 901 sich relativ zum Rest des Feuerstabes 90 drehen kann.

Wie anhand der 19 und 20 zu sehen ist, sind der Feuergriff 94 und der proximale Abschnitt des Feuerstabes 901 derart aufgebaut und angeordnet, um die Übertragung einer Kraft FF direkt entlang der proximalen Abschnitt-Feuerachse 34 zu ermöglichen. Da es im Wesentlichen keinen Raum zwischen dem Punkt, an dem die Kraft F angewendet wird (die Position, an der der Chirurg den Daumen platziert), und der proximalen Abschnitt-Feuerachse 34 gibt, so bleibt der proximale Abschnitt des Feuerstabes 901 im Wesentlichen momentfrei, das von dem Chirurgen, der auf den Feuergriff 94 drückt, bewirkt wird, um den Feuergriff von der Vor-Feuer- (19, gestrichelte Linien) zur Feuer-Position (19, durchgezogene Linien) zu bewegen. Dieser Aufbau reduziert den Reibungswiderstand der Feuereinheit beträchtlich und reduziert so die resultierende Kraft, die ein Chirurg erfährt.

Der Klammerer 10 umfasst ebenso ein Mittel, das verhindert, dass der Feuergriff 94 von der Vor-Feuer-Position hin zur Feuer-Position sich bewegt, bis das Magazin und die Ambosshalteabschnitte 14 und 16 von der offenen hin zur geschlossenen Position bewegt sind. Wie am besten anhand der 1 bis 3 zu sehen ist, umfasst der proximale Abschnitt des Klammerers 10 einen Kniehebel, der drehbar über einen Stift 61 befestigt ist, zur Bewegung zwischen a) einer Blockierposition (1 und 2), die die Bewegung des Feuergriffes 94 von der Vor-Feuer- hin zur Feuer-Position einschränkt, und b) einer freien Bewegungsposition (3), die eine Bewegung des Feuergriffes 94 von der Vor-Feuer- hin zur Feuer-Position ermöglicht. Eine Blattfeder 63 spannt den Kniehebel zur Blockierposition hin vor.

Der Feuergriff 94 besitzt Kerbenoberflächen 67 zum Aufnehmen der Blockieroberfläche 68 des Kniehebels, wenn der Kniehebel sich in der Blockierposition befindet. Der Kniehebel umfasst ebenso eine Arretierhebel-Anschlagsoberfläche 65 zum Ineingriffbringen der Oberflächen auf dem Arretierhebel 28, wenn der Arretierhebel sich in der geschlossenen Position (3) befindet. Bewegt sich der Arretierhebel 28 von der teilweise geschlossenen Position (2) in die geschlossene Position (3), so treten die Oberflächen auf dem Arretierhebel 28 in Eingriff mit der Arretierhebel-Anschlagsoberfläche 65 auf dem Kniehebel und es wird bewirkt, dass der Kniehebel sich im Gegenuhrzeigersinn in den 2 und 3 gegen die Vorspannung der Feder 63 von der Blockier- in die freie Bewegungsposition dreht. Der Kniehebel schränkt eine Bewegung des Feuergriffes 94 von der Vor-Feuer- hin zur Feuer-Position ein, es sei denn, der Magazinhalteabschnitt und die Ambosshalteabschnitte befinden sich in der geschlossenen Position.

Wahlweise kann der Klammerer 10 die in den 21 bis 27 dargestellte Feuereinheit umfassen. Das in den 21 bis 27 dargestellte Klammergehäuse 112 ist länglich ausgebildet, um eine Längsachse im Wesentlichen parallel zur Achse L (3A) zu bestimmen. Das Klammergehäuse 112 besitzt eine Gewebeeingriffsoberfläche 75, und proximale 76 und distale 77 Endabschnitte. Das Klammergehäuse 112 besitzt ebenso eine Mehrzahl von sich in Längsrichtung erstreckenden Schubelementschlitzen 121, die zur Aufnahme von Schubelementen 118 ausgebildet sind, um eine Bewegung der Schubelemente 118 in einer Feuerrichtung zwischen einer Vor-Feuer- (21 und 22) und einer Feuer-Position (27) zu ermöglichen, und eine Mehrzahl von Treibkanälen 124 zum Aufnehmen der Klammertreibelemente 120, um eine Bewegung der Klammertreibelemente 120 in der Klammertreibrichtung 126zwischen der Vor-Ausgabe und der Ausgabe-Position zu ermöglichen.

Der Feuerstab 90 und der Feuergriff 94 sind betriebsmäßig den Schubelementen 118 zugeordnet zur Bewegung zwischen der Vor-Feuer- und der Feuer-Position. Der Klammerer 10 besitzt wahlweise ein Einfangmittel zum Einfangen entweder des Messers 110 oder sowohl des Messers 110 als auch der Schubelemente 118 in dem distalen Abschnitt 77 (z.B. im Wesentlichen benachbart dem distalen Ende des Klammergehäuses 112) des Klammergehäuses 112 in der Feuerposition. Das Einfangmittel verhindert ebenso eine Umkehrbewegung von entweder dem Messer 110 oder vorzugsweise sowohl dem Messer 110 als auch den Schubelementen 118 von der Feuer- (27) hin zur Vor-Feuer-Position (21 und 22), wenn diese von der Vor-Feuer- in die Feuer-Position bewegt worden sind. Das Einfangmittel blockiert die Bewegung von entweder dem Messer 110 oder sowohl dem Messer 110 als auch den Schubelementen 118 von der Feuer- hin zur Vor-Feuer-Position.

Im Allgemeinen bestimmt das längliche Klammergehäuse 112 eine vertikale Richtung (die Richtung des Pfeiles 76 in 22). In den 22 bis 27 ist die vertikale Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Klammergehäuses 112.

Bei der bevorzugten Ausführungsform weist das Einfangmittel zumindest eines der Schubelemente 118 (und vorzugsweise alle vier Schubelemente), das ein Übermaßelement, vorzugsweise eine Hakenoberfläche 79, besitzt und das Klammergehäuse 112 auf, das eine Einfangoberfläche 78 in im Wesentlichen dem distalen Endabschnitt 77 des Klammergehäuses 112 umfasst zur Aufnahme der Hakenoberfläche 79 des Schubelements 118, wenn sich das Schubelement 118 in der Feuer-Position befindet. Das Einfangmittel umfasst ebenso vorzugsweise ein Vorspannmittel, wie z.B. eine Übermaßpassung zwischen den Schubelementen 118 und dem Bodenabschnitt des Klammergehäuses 112, das den Schlitz 121 bildet, zum Vorspannen der Schubelemente 118 in vertikaler Richtung (nach unten in 22) weg von dem zu klammernden Gewebe und zum Vorspannen der Hakenoberfläche 79 des Schubelements 118 in Eingriff mit der Einfangoberfläche 78 des Klammergehäuses 112. Alternativ kann das Vorspannmittel einen Eingriff zwischen der Verschiebeoberfläche des Schubelements 118 und der geneigten Oberfläche 69 des Klammergehäuses 112 aufweisen, die das Schubelement 118 weg von dem geklammerten Gewebe (siehe 26 und 27) bewegt, so dass die Hakenoberfläche 79 in Eingriff mit der Einfangoberfläche 78 treten kann.

Der Klammerer 10 kann wahlweise das Messer 110 umfassen, das zur Längsbewegung zwischen der Vor-Feuer- (22) und Feuer-Position (27) befestigt ist. Das Messer 110 ist ebenso zur vertikalen Bewegung zwischen a) einer verlängerten Position (22), wobei das Messer 110 in vertikaler Richtung über die Gewebeeingriffsoberfläche 75 des Klammergehäuses 112 hervorsteht, so dass es Gewebe zwischen angebrachten Klammerreihen schneiden kann, und b) einer zurückgezogenen Position (26 und 27), wobei das Messer 110 weniger als in der verlängerten Position freigelegt ist, befestigt. Vorzugsweise, in der zurückgezogenen Position, ist zumindest ein wesentlicher Abschnitt des Messers 110 innerhalb des Klammergehäuses 112 zurückgezogen, um das Risiko zu reduzieren, dem das medizinische Personal ausgesetzt ist, das das leere Gehäuse 112 handhabt.

Um die Längs- und vertikale Bewegung des Messers 110 zu vollziehen, kann das Messer 110 eine im Allgemeinen zylindrische Lageroberfläche 48 umfassen. Das Messer ist derart bemessen und geformt, um in einem Führungskanal des Klammergehäuses 112 sich zu bewegen. Der Führungskanal besitzt einen Schneidbewegungsabschnitt 47 zum Aufnehmen der Lageroberfläche 48, während das Messer 110 zwischen der Vor-Feuer- und Feuer-Position bewegt wird. Der Führungskanal besitzt ebenso einen Anschlagsabschnitt 49, der sich ungefähr senkrecht zum Schneidbewegungsabschnitt 47 des Führungskanals befindet.

Wenn die Schubelemente 118 und das Messer 110 sich in der Feuer-Position befinden, so sind die Schubelemente 118 daran gehindert, sich in proximaler Richtung aufgrund des Eingriffes zwischen der Hakenoberfläche 79 und der Einfangoberfläche 78 zu bewegen. Im Falle, dass sich die Hakenoberfläche 79 unbeabsichtigt von der Einfangoberfläche 78 löst, so würde der Eingriff zwischen dem Anschlagsabschnitt 49 und der Lageroberfläche 48 des Messers 110 eine Längsbewegung (proximale Bewegung) des Messers 110 von der Feuer- hin zur Vor-Feuer-Position einschränken. Falls das Messer 110 und die Schubelemente 118 miteinander verbunden sind, wie sie es normalerweise sind, so verhindert nützlicherweise der Eingriff zwischen dem Anschlagsabschnitt 49 und der Lageroberfläche 48 des Messers 110 ebenso eine Umkehrbewegung der Schubelemente 118. Vorzugsweise ist das Messer 110 in vertikaler Richtung nach unten von der verlängerten hin zur zurückgezogenen Position durch das Vorspannmittel vorgespannt, wie z.B. eine Übermaßpassung mit der Oberfläche 47, die beim Zusammenbau erzeugt wird. Hat das Messer einmal die Oberfläche 47 passiert, so bewegt es sich nach unten in den Figuren in die zurückgezogene Position durch das Vorspannmittel.

Während der Feuerstab 90, die Schubelemente 118 und das Messer ein einziges, monolithisches Element aufweisen, so können der Feuerstab 90, die Schubelemente 118 und das Messer wahlweise mit Hilfe einer Einwegkupplung 87 verbunden sein. Die Einwegkupplung 87 ermöglicht eine Hin- und Herbewegung des Feuerstabes 90 (und des Feuergriffes 94) zwischen der Vor-Feuer- und der Feuer-Position. Falls der Klammerer das oben beschriebene Einfangmittel umfasst, so sind das Schubelement 118 und das Messer 110 lediglich von der Vor-Feuer- in die Feuer-Position bewegbar, da das Einfangmittel diese in der Feuer-Position einfängt.

Die 37 und 38 stellen ein Beispiel der Einwegkupplung 87 dar. Bei der Bewegung des Feuerstabes 90 von der Vor-Feuerhin zur Feuer-Position schlägt der Einwegadapter 87 an die Messereinheit 110 und die Schubeinheit 118 an und überträgt die Feuerkraft auf diese Elemente. Haben die Schubelemente 118 und das Messer 110 ihre am weitesten distal gelegene Position erreicht, so werden die Schubelemente 118 und das Messer 110 in der Position durch das Einfangmittel eingefangen. Da die Schubelemente 118 und das Messer 110 eingefangen sind, ermöglicht der Adapter 87 ein Trennen des Feuerstabes 90 von den Schubelementen 118 und dem Messer 110, wenn der Feuergriff 94 von der Feuer- hin zur Vor-Feuer-Position bewegt wird.

Diese Einwegkupplung 87 ermöglicht eine wiederholte Bewegung des Feuergriffes 94 zwischen der Vor-Feuer- und der Feuer-Position. Der Widerstandsunterschied bezüglich der Bewegung des Feuergriffes 94 dient jedoch als spürbare Rückmeldung an den Benutzer, dass die Schubelemente 118 und/oder das Messer 110 zur Feuer-Position bewegt worden sind, und dass das Klammergehäuse 112 leer ist und ersetzt werden sollte.

Das Klammergehäuse 112 kann optional eine Arretiervorrichtung 50 umfassen. Der Aufbau und die Funktion einer Arretiervorrichtung 50 ist in der veröffentlichten WO/US94/03192, basierend auf der Anmeldung Nr. 94.913303.7, beschrieben.

Die 28 bis 33 stellen Abschnitte einer weiteren Ausführungsform des chirurgischen Klammerers dar, der im Allgemeinen durch das Bezugszeichen 10A bezeichnet ist, und der viele Teile besitzt, die im Wesentlichen gleich den Teilen des in den 21 bis 27 gezeigten Klammerers 10 sind, und die durch die gleichen Bezugszeichen angezeigt sind, allerdings mit dem zusätzlichen Suffix "A".

Ähnlich dem in den 21 bis 27 gezeigten Klammerer besitzt der Klammerer 10A ein Klammergehäuse 112A mit einer Gewebeeingriffsoberfläche 75A, einem proximalen 76A und einem distalen 77A Endabschnitt und einer Einfangoberfläche 78A. Der Klammerer 10A besitzt ebenso eine Mehrzahl von Schubelementen 118A mit Hakenoberflächen 79A. Die Funktionsweise der Schubelemente 118A ist ähnlich der Funktionsweise der oben beschriebenen Schubelemente 118.

Ähnlich dem Messer 110 umfasst das Messer 110A eine Messerlageroberfläche 48A. Ähnlich dem Klammergehäuse 112 besitzt das Klammergehäuse 112A einen Führungskanal mit einem Schneidbewegungsabschnitt 47A und einem Anschlagsabschnitt 49A mit ähnlicher Funktionsweise. Ungleich dem Klammerer 10 befindet sich in dem Klammerer 10A das Messer 110A des Klammerers 10A anfänglich in einer zurückgezogenen Position (28), wodurch eine Schutzabdeckung nicht von Nöten ist und das Freilegen des Messers 110A verringert. Wenn das Messer 110A von der Vor-Feuer- hin zur Feuer-Position bewegt wird, wird das Messer 110A von der zurückgezogenen hin zur hervorstehenden Position aufgrund des Eingriffes zwischen den Lageroberflächen 49A des Messers 110A und einer Verschiebeoberfläche 45 auf dem Klammergehäuse 112A verschoben. Bezugnehmend nun auf die 21 sind die Schubelemente 128 des Klammerers 110 vorzugsweise im Wesentlichen in Längsrichtung ausgerichtet, um die Gesamtlänge des Klammergehäuses 112 über die am weitesten distal gelegene Klammer in einer Reihe zu reduzieren. Diese Anordnung reduziert ebenso das Hervorstehen des Klammerers 10 in Längsrichtung über das distale Ende 19 des Gehäuses 19. Ebenso bevorzugt umfasst der Klammerer 10 vier Schubelemente 10, die verwendet werden können, um entweder vier oder sechs parallele Klammerreihen anzubringen. Umfasst der Klammerer 10 sechs parallele Klammerreihen, so kann ein zusätzliches Paar Schubelemente 118 dem Klammerer zugefügt werden, oder alternativ können zwei Schubelemente 118 erforderlich sein, um zwei benachbarte Klammerreihen abzufeuern. Wie aus dem Stand der Technik bekannt ist, kann dies durch Verwendung einer Mehrzahl von Klammertreibelementen erzielt werden, von denen jedes derart ausgebildet ist, um zwei benachbarte Klammern in benachbarten Klammerreihen in Eingriff zu bringen.

Ein Beispiel eines Klammermusters 125, das durch den Klammerer 10 angebracht werden kann, ist in der 16 dargestellt. Das Klammermuster 125 ist im Wesentlichen um die Bahn 85 des Messers 110 symmetrisch. Falls kein Messer 110 in dem Klammerer 10 vorhanden ist, so bezieht sich das Bezugszeichen 85 auf die Mittellinie der sechs parallelen Klammerreihen.

Falls die Klammerschubelemente 118 im Wesentlichen parallel oder relativ zur Längsachse des Klammerers ausgerichtet sind (wie in 21 gezeigt ist), so ist eine erste bevorzugte Ausführungsform des Klammermusters 130 zur Verwendung in dem Klammerer 10 in 17 gezeigt. Das in 17 gezeigte Klammermuster 130 besitzt ein proximales Ende 131 und ein distales Ende 133. Eine beliebige Linie, die seitlich zur Längsachse des Klammermusters zwischen den Enden 131 und 133 gezogen wird, kreuzt zumindest drei Klammern. Im Gegensatz dazu kreuzen Linien 129 des Musters 125 lediglich zwei Klammern.

Falls die Klammerschubelemente 118 im Wesentlichen parallel oder relativ zur Längsachse des Klammerers ausgerichtet sind, so wird das Klammermuster 130 über das Klammermuster 125 bevorzugt, da mit dem Klammermuster 130 es nicht erforderlich ist, dass die Schubelemente 118 gleichzeitig die anfängliche maximale Formationskraft von mehr als drei Klammern überwinden müssen. Im Gegensatz dazu wird mit dem Klammermuster 125 die anfängliche maximale Formationskraft von zuerst zwei, dann vier, anschließend zwei etc. Klammern von den Schubelementen erfahren. Es wird angenommen, dass dies die resultierende maximale Kraft erhöht, die von einem Chirurgen erfahren wird. Es wird ebenso angenommen, dass dies zu einer ungleichmäßigen Feuerkraft beiträgt, die von dem Chirurgen erfahren wird, wenn der Chirurg die Klammerlinie abfeuert.

Eine zweite bevorzugte Ausführungsform des Klammermusters für den Klammerer 10 ist in der 34 gezeigt und im Allgemeinen mit 140 bezeichnet. Das Klammermuster besitzt ein proximales Ende 141 und ein distales Ende 142 und sechs benachbarte Reihen, die mit 151 bis 156 nummeriert sind. Der Abstand zwischen den Klammern innerhalb einer jeden Reihe ist im Wesentlichen gleich und ist als Abstand bestimmt. Jede der Reihen 151 bis 156 ist in Längsrichtung von einer benachbarten Reihe über einen Bruchteil des Abstandes versetzt. Zum Beispiel kann Reihe eins 151 von der Reihe zwei 152 über den halben Abstand versetzt sein. Die dritte Reihe 153 ist vorzugsweise um die Hälfte des versetzten Abstandes der Reihen eins 151 und zwei 152 (z.B. 1/4 des Abstandes) versetzt. Die Klammerlinie 140 ist um die Mittellinie oder die Messerbewegungslinie 85 symmetrisch.

Die Mittellinie 85 trennt die Klammerreihen 151 bis 156 in eine erste Gruppe 151 bis 153 und eine zweite Gruppe 154 bis 156. Jede Reihe der ersten Gruppe 151 bis 153 ist von den anderen beiden Reihen der ersten Gruppe versetzt. Zusätzlich ist jede Reihe der zweiten Gruppe 154 bis 156 von den beiden anderen Reihen der zweiten Gruppe versetzt. Die Reihe 151 ist jedoch nicht in Längsrichtung von der Reihe 154 versetzt. Anstelle sind die Reihen 151 und 154 in Längsrichtung ausgerichtet. Vorzugsweise ist die erste Gruppe von Reihen 151 bis 153 ein Spiegelbild der zweiten Gruppe von Reihen 154 bis 156 bezüglich der Mittellinie 85.

Eine dritte bevorzugte Ausführungsform des Klammermusters für den Klammerer 10 ist in 35 gezeigt und im Allgemeinen mit 140A bezeichnet. Das Klammermuster besitzt ein proximales Ende 141A und ein distales Ende 142A und sechs benachbarte Reihen, die mit 151A bis 156A nummeriert sind. Jede der Reihen 151A bis 156A ist in Längsrichtung von all den anderen Reihen in dem Muster einschließlich benachbarter Reihen versetzt.

Der Abstand zwischen Klammern innerhalb jeder Reihe 151A bis 156A ist gleich und als P dargestellt, der sogenannte Klammerreihenabstand. In jeder Hälfte von der Magazinmittellinie 85A sind die beiden Paare, bestehend aus drei Reihen (151A bis 153A und 154A bis 156A) in Längsrichtung relativ zu einer benachbarten Reihe um 1/3 des Abstandes versetzt (1/3 × P). Die Reihen 153A und 154A sind um die Hälfte dieses Betrages versetzt, oder 1/6 des Abstandes (1/6 × P).

Sind die Klammerschubelemente 118 im Wesentlichen parallel oder relativ zur Längsachse des Klammerers ausgerichtet, so ist das Klammermuter 140A gegenüber dem Klammermuster 125 hinsichtlich der Feuerkraft bevorzugt, da die Schubelemente 118 nicht mehr als einer anfänglichen maximalen Formationskraft gleichzeitig begegnen. Indem das Auftreten der maximalen Formationskräfte getrennt wird, so ist die gesamte Kraft, die dem Chirurgen begegnet, reduziert, und die Kräfte sind fließender (gleichmäßiger und konstant) als in dem Muster 125.

Der bevorzugte Klammerreihenabstand beträgt ungefähr 0,156 inch. De Versatz in Längsrichtung zwischen den Reihen 151A und 152A beträgt vorzugsweise ungefähr 0,052 inch. Zwischen den Reihen 152A und 153A beträgt der bevorzugte Versatz ungefähr 0,052 inch. Der Versatz in Längsrichtung zwischen den Reihen 153A und 154A beträgt ungefähr 0,026 inch, und der Versatz zwischen den Reihen 154A und 155A als auch zwischen den Reihen 155A und 156A beträgt vorzugsweise ungefähr 0,052 inch. Der Abstand zwischen den Rücken in benachbarten Reihen beträgt vorzugsweise ungefähr 0,040 inch. Der Abstand zwischen den Reihen 153A und 154A beträgt vorzugsweise ungefähr 0,080 inch, um Raum für die Bewegung des Messers entlang der Achse 85A vorzusehen.

Eine vierte bevorzugte Ausführungsform der Klammerreihen gemäß der vorliegenden Erfindung ist in 36 gezeigt. Ähnlich dem Muster 140A ist in dem in 36 gezeigten Muster der Klammerabstand innerhalb jeder Reihe 151B bis 156B gleich und ist als P definiert, dem Klammerreihenabstand. Das Muster besitzt ein Paar Enden einschließlich dem proximalen Ende 141B und dem distalen Ende 142B. Ebenso ähnlich dem Muster 140A ist in dem in 36 gezeigten Muster jede der Reihen 151B bis 156B relativ zu all den anderen Reihen in dem Muster versetzt.

Wird angenommen, dass der Abstand konstant bleibt, stellen die 35 und 36 zwei von mehreren Kombinationen von versetzten bzw. gestaffelten Mustern gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Im Allgemeinen sind die Überlegungen hinsichtlich der Kraft zwischen den in den 35 und 36gezeigten Reihen ähnlich, allerdings kann ein versetztes Muster wünschenswerte klinische Vorteile gegenüber den anderen besitzen.

Die 43 bis 48 und 50 bis 52 stellen optionale Ausführungsformen von Klammern zur Verwendung mit den Klammerern der vorliegenden Erfindung dar, von denen angenommen wird, dass sie den Betrag der dritten maximalen Formationskraft verringern, die im Abschnitt "Stand der Technik" erwähnt ist. Die 43 stellt eine erste optionale Ausführungsform einer Klammer 300 zur Verwendung mit den Klammerern gemäß der vorliegenden Erfindung dar, die besonders nützlich beim Klammern von dünnem Gewebe zu sein scheint. Ungleich Spitzen aus dem Stand der Technik, die über einen Stanzvorgang erzeugt werden, der unter einem Winkel senkrecht zur Ebene der Klammer durchgeführt wird, werden die Spitzen 303 über einen Stanzvorgang gebildet, der deutlich weniger senkrecht zur Ebene der Klammer ist. Die Spitzen 303 stellen einen Kantenkontakt zur Ambossvertiefung bzw. zum Ambossgrübchen dar, und noch wichtiger zum Rücken, wenn dieser über dünnes Gewebe gekrimpt wird. Dieser Kantenkontakt ermöglicht ein einfaches Verschieben der oberen Fläche der Klammer von dem Rücken 301, was wiederum die dritte maximale Formationskraft verringert.

Die 43A bis 43C stellen optionale Querschnitte dar, die dem Rücken 301 verliehen werden können. 43A stellt einen ovalen Querschnitt 305, die 43B einen dreieckigen oder versetzten Rampenquerschnitt 306, und die 43 stellt einen bogenförmigen Querschnitt 307 mit einer Verschiebewinkeloberfläche dar. Diese Verbesserungen scheinen die sich verschiebende bzw. auslenkende Spitze 303 weg von dem Rücken 301 unter einer sehr viel geringeren Kraft zu bewegen als der aus dem Stand der Technik bekannte flache Rücken.

Die 45 und 46 stellen eine zweite Ausführungsform einer optionalen Klammer 310 zur Verwendung mit einem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Die Klammer 310 umfasst einen Rücken 311 mit einer Nut 316 und Beine 312 mit Spitzen 313. Die Nut 316, die lediglich in einer von vielen möglichen Formen (d.h. quadratisch, dreieckig, gewölbt etc.) gezeigt ist, sieht eine zusätzliche Bewegung der Klammerspitzen 313 vor, um einen Kontakt mit dem Rücken 311 selbst in dünnem Gewebe zu verhindern. Diese Nut 316 würde ebenso dazu dienen, die Klammer 310 zu stabilisieren, wenn sich diese in einen geformten Schlitz in den Treibelement einnistet.

Die 47 und 48 stellen eine dritte Ausführungsform einer optionalen Klammer 320 zur Verwendung mit dem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Die Klammer 320 umfasst einen Rücken 321, Beine 323 und Spitzen 324. Die 49 stellt ein Ambossgrübchen 322 dar, das unter einem geringfügig versetzten Winkel zur Klammerlinienachse hergestellt ist. Diese Kombination zwingt die Klammerspitzen immer zur gleichen Seite des Rückens und hilft dabei, die dritte maximale Formationskraft zu verringern. Falls die Seiten des in 49 gezeigten Ambossgrübchens im Wesentlichen parallel, aber versetzt von der Feuerrichtung sind, so kann das Ambossgrübchen dabei helfen, die in 44 gezeigte Klammer zu verformen.

Die 50 bis 52 stellen eine vierte Ausführungsform einer optionalen Klammer 330 zur Verwendung mit dem Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Die Klammer umfasst einen Rücken 331 mit seitlichen Verlängerungen 332 und Beinen 333 mit Spitzen 334. Dieses Merkmal ermöglicht es den Spitzen 334 der Klammer 330, Kontakt mit dem Rücken 331 zu vermeiden, wenn sie mit einem Grübchen aus dem Stand der Technik verwendet wird. Obwohl der Betrag der Versetzung praktisch durch die Breite des Klammergehäuse-Klammerschlitzes beschränkt ist, so kann es ausreichend Raum geben, um den Rücken um zumindest die Hälfte des Klammerdrahtdurchmessers zu verschieben.

Optional kann der Klammerer 10 einen Spülkanal 9 mit einer Spülöffnung 3 (1) umfassen. Falls der Klammerer 10 einen wiederverwendbaren Klammerer aufweist, der dazu bestimmt ist, sterilisiert zu werden, so kann die Spülöffnung 3 beim Reinigen und Sterilisieren der inneren Elemente des Klammerers 10 behilflich sein.

Die 6 bis 12 und 41 stellen Abschnitte einer weiteren Ausführungsform des im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 200 bezeichneten chirurgischen Klammerers dar, der vielerlei Teile besitzt, die im Wesentlichen gleich den Teilen des in den 1 bis 5 gezeigten Klammerers sind, und die durch die gleichen Bezugszeichen angedeutet sind, allerdings mit dem zusätzlichen Suffix "B".

Der proximale Abschnitt des Klammerers 200 ist im Wesentlichen identisch zum proximalen Abschnitt des Klammerers 10, allerdings mit der Ausnahme, dass der Klammerer 200 keine Torsionsfeder 31 aufweist. Ähnlich dem Klammerer 10 besitzt der Klammerer 200 ein Magazin und Ambosshalteabschnitte 14B und 16B. Ein deutlicher Unterschied zwischen den Klammerern 10 und 200 besteht darin, dass der Klammerer 200 ein anderes Annäherungsmittel als der Klammerer 10 besitzt. Ähnlich dem Klammerer 10 weist das Annäherungsmittel des Klammerers 200 drei Einheiten auf, die am besten anhand der 8 und 10 bis 12 zu sehen sind.

Die erste Einheit weist einen Magazinrahmen 22B auf, der relativ fest an dem Gehäuse 17B auf eine Weise befestigt ist, so dass der Magazinrahmen 22B nicht relativ zu dem Gehäuse 17B sich bewegen kann. Natürlich kann ähnlich dem Klammerer 10 in dem Klammerer 200 das Gehäuse 17B sich relativ zum proximalen Abschnitt des Klammerers drehen, allerdings bewegt sich das Gehäuse 17B nicht in Längsrichtung oder dreht sich relativ zu dem Magazinrahmen 22B. Der Magazinrahmen 22B besitzt gegenüberliegende erste und zweite Seitenlageroberflächen 23B und 25B, die seitlich beabstandet um die Längsachse des Klammerers 200 sind.

Die zweite Einheit des Annäherungsmittels des Klammerers 200 weist eine in Längsrichtung bewegbare Einheit auf. Die in Längsrichtung bewegbare Einheit ist betriebsmäßig dem Arretierhebel 28B und der Kontrollwelle 42B zugeordnet und ist zwischen einer offenen Position (6 und 10) und einer geschlossenen Position (7 und 11) bewegbar.

Ein Gabelkopf (ähnlich dem in 5A gezeigten Gabelkopf 44) befestigt auf sichere Weise ein Paar von seitlich beabstandeten Führungselementen 46B an der Kontrollwelle 42B, so dass die Führungselemente 46B sich nicht relativ zu der Kontrollwelle 42B bewegen können. Die beiden Lageroberflächen 23B und 25B des Magazinrahmens 22B nehmen ihre entsprechenden Führungselemente 46B auf und bilden für diese ein Gegenlager und beschränken die Bewegung der Führungselemente 46B relativ zu dem Gehäuse 17B und Magazinrahmen 22B im Wesentlichen in axialer Längsrichtung.

Jedes der Führungselemente 46B besitzt eine erste, proximale Steuernut 201 und eine zweite, distale Steuernut 203. Um den Klammerer 200 zu schließen, wird die Kontrollwelle 42B in proximaler Richtung von der in 6 gezeigten Position zu der in 7 gezeigten Position im Wesentlichen linear und parallel zur Achse des Klammerers 200 bewegt. Eine Umkehrung der Richtung der Kontrollwelle 42B (z.B. distale Bewegung der Welle 42B) öffnet den Klammerer 200.

Die dritte Einheit des Annäherungsmittels des Klammerers 200 weist eine Ambosseinheit auf, die den Ambosshalteabschnitt 16B umfasst. Die Ambosseinheit umfasst einen proximalen Abschnitt 204, der zwischen den Führungselementen 46B eingebettet ist und mit dem proximalen Ende abschließt. Die Ambosseinheit besitzt ebenso ein distales Ende. Der proximale Stab 211 und der distale Stab 212 stehen in seitlicher Richtung von beabstandeten Positionen an den Seiten des proximalen Abschnittes 204 hervor und sind fest an dem proximalen Abschnitt des Ambosses 204 angebracht.

Der proximale Stab 211 ist derart bemessen und geformt, so dass er in dem im Wesentlichen in Längsrichtung sich erstreckenden Schlitz 201 des Führungselements 46B aufgenommen werden kann. Der proximale Stab 211 ermöglicht eine Drehbewegung des Ambosses relativ zu dem Führungselement 46B. Der distale Stab 212 ist derart bemessen und geformt, dass er in dem Schlitz 203 aufgenommen werden kann. Der Stab 211 ist in dem Amboss befestigt und in den Magazinrahmen 22B eingerastet. Der Stab 211 schränkt die Längsbewegung des Ambosses relativ zu dem Gehäuse 17B und dem Magazinrahmen 22B ein.

Der Klammerer 200 umfasst eine Torsionsfeder 220 mit einem ersten 221 und einem zweiten 222 Ende. Das erste Ende 221 stößt an das Gehäuse 17B an und das zweite Ende stößt an dem proximalen Abschnitt 204 des Ambosses an. Die Torsionsfeder 220 spannt den Amboss zur offenen Position hin vor. Die Arretierung 33B tritt in Eingriff mit den Halteoberflächen auf dem Freigabehebel 35B, um den Arretierhebel 28B in der geschlossenen Position gegen die Vorspannung der Torsionsfeder 220 zu sichern. Vorzugsweise besteht in der gezeigten Ausführungsform keine Verbindung zwischen der Feder 220 und dem Hebel 28B.

Die Torsionsfeder 220 sieht eine Indexstelle für eine Einweg-Magazinschubeinheit vor. Die Torsionsfeder 220 sieht ebenso eine Aussparung für das Magazin-/Klammergehäuse bei dessen Einführung vor. Die Feder 220 sieht eine Aussparung vor, um dem Benutzer einen spürbaren "Klick" zu vermitteln, wenn das Magazin-/Klammergehäuse ordnungsgemäß eingeführt worden ist.

Die Formen der beiden Steuernuten oder Schlitze 201 und 203 steuern die Bewegung des Ambosshalteabschnittes 16B, wenn dieser von der offenen zur geschlossenen Position bewegt wird. Bevorzugte Formen der Schlitze 201 und 203 sind dargestellt. Die Nut 201 erstreckt sich im Wesentlichen in Längsrichtung und ermöglicht eine Drehbewegung des Ambosses relativ zu dem Führungselement 46B um den Stab 211.

Die Nut 203 umfasst einen Verschließverschiebeabschnitt 217, der den Stab 212 (und so den Magazinhalteabschnitt 16B) zur geschlossenen Position verschiebt, wenn die Führungselemente 46B in proximaler Richtung relativ zu dem Amboss bewegt werden. Die Nut 203 besitzt ebenso einen positiven Öffnungsverschiebeabschnitt 227. Die 12 stellt den Ambosshalteabschnitt 16B und den Magazinhalteabschnitt 14B in einer offenen Notfallposition dar. Falls aus irgendeinem Grund der Ambosshalteabschnitt 16B und der Magazinhalteabschnitt 14B sich nicht von der geschlossenen hin zur offenen Position unter der Vorspannung der Torsionsfeder 220 bewegen können, so kann der positive Öffnungs-Verschiebeabschnitt 227 verwendet werden, um so auf positive Weise den Ambosshalteabschnitt 16B und den Magazinhalteabschnitt 14B zur offenen Position hin zu verschieben. Um den positiven Öffnungsverschiebeabschnitt 227 zu verwenden, bewegt der Chirurg lediglich den Arretierhebel 28B von der in 7 gezeigten Position zu der in 6 gezeigten Position.

Während die Klammerer 10 und 200 Klammerer zur Verwendung bei laparoskopischen chirurgischen Verfahren aufweisen, so wird darauf hingewiesen, dass viele der hierin beschriebenen Merkmale und Vorrichtungen in einem Klammerer verwendet werden können, der zur Verwendung bei einem offenen chirurgischen Verfahren bestimmt ist. Die 39 und 40 stellen einen Klammerer 300 zur Verwendung bei einem offenen chirurgischen Verfahren dar.

Der Klammerer 300 kann im Wesentlichen identisch zu dem Klammerer 10 sein, mit der Ausnahme, dass der relativ lange Gehäuseabschnitt 17 durch einen sehr kurzen Abschnitt ersetzt ist und vorzugsweise der Klammerer 300 erste und zweite trennbare Teile (nicht gezeigt) aufweist, die typisch sind für solche chirurgische Klammerer, die bei offenen chirurgischen Verfahren verwendet werden. Ähnlich dem Klammerer 10 umfasst der Klammerer 300 einen Magazin- und Ambosshalteabschnitt 14C und 16C, ein ähnliches Annäherungsmittel, ein Klammergehäuse 112C, einen Feuergriff 94C, einen Feuerstab 90C, eine Arretierung 33C und einen Freigabehebel 35C.

Der Klammerer 300 umfasst wahlweise eine Feuereinheit, die im Allgemeinen identisch zu der in den 1 bis 3, 13 bis 15 und 19 bis 20 dargestellten Feuereinheit ist, und einen Feuergriff 94C, einen Feuerstab 90C und eine Schubeinheit, die im Allgemeinen identisch zu der in den 13 bis 15 gezeigten Schubeinheit ist, und die Schubelemente 118 mit linearen Verschiebeoberflächen 1 bis 3. Der Klammerer 300 kann Klammern wahlweise in einem beliebigen Muster, die in den 17 und 34 bis 36 dargestellt sind, anordnen. Zusätzlich kann der Klammerer 300 ebenso das in den 21 bis 27 und 28 bis 33 dargestellte Einfangmittel umfassen.

Die Materialien, die zum Herstellen der Klammerer gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können beliebige Materialien aufweisen, die zur Verwendung bei chirurgischen Vorrichtungen geeignet sind. Solche Materialien sind dem Fachmann wohlbekannt. Beispiele von Materialien mit medizinischer Güte umfassen besondere rostfreie Stähle und Kunststoffe.

Die vorliegende Erfindung wurde nun mit Bezugnahme auf einige derer Ausführungsbeispiele beschrieben. Es ist den Fachleuten klar, dass viele Veränderungen in den Ausführungsbeispielen, die beschrieben wurden, durchgeführt werden können, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können die Klammern 10 und 200 den Überlastungssensor und die Verriegelungsvorrichtung, so wie sie in US-Patent Anmeldung Nr. 08/237,004 beschrieben ist, umfassen. Zusätzlich können die einzelnen Klammern und/oder der Amboss beschichtet sein, um die von dem Chirurgen erfahrenen Feuerkräfte zu reduzieren. Potentielle Beschichtungen umfassen Teflon, Kohlenstoff mit Diamantstruktur und Wolframdisulfid (Dicronit). Wahlweise können die Klammern mit derselben Beschichtung wie der Amboss beschichtet sein, um potentielle Probleme beim Kaltschweißen zu verringern.


Anspruch[de]
Chirurgischer Klammerer (10) zum Anwenden von Verschlüssen auf komprimiertes Gewebe umfassend:

einen Griff, der aufweist:

ein Griffgehäuse, welches einen ersten Feuergriffkanal (104) aufweist, der sich durch das Griffgehäuse hindurch erstreckt um einen Raum durch dieses hindurch zu definieren; und

Griffgehäuseeingriffoberflächen, die eine solche Größe aufweisen und voneinander beabstandet sind, um durch die Feuerhand eines Chirurgen gegriffen zu werden;

einen Feuergriff (94), der indem Feuergriffkanal montiert ist zur Bewegung in einer Feuerrichtung zwischen einer vorabgefeuerten und einer abgefeuerten Position, wobei der Feuergriff Eingriffsoberflächen aufweist, die so dimensioniert und geformt sind, dass sie mit der Feuerhand eines Chirurgen eingreifen; und

einen Feuerstab (90'), der sich von dem Feuergriff aus erstreckt, wobei der Feuergriff proximale und distale Abschnitte aufweist zum Übertragen einer Feuerkraft (Ff) entlang des Feuerstabes, wobei der proximale Abschnitt des Feuerstabes einen proximalen Abschnitt der Feuerachse (34) im Wesentlichen parallel zu der Feuerrichtung (119) bereitstellt, dadurch gekennzeichnet, dass:

der Feuergriffkanal so eine Größe aufweist und derart geformt ist, dass er ein Hindurchtreten eines Teiles der Hand des Chirurgen gestattet und sich erstreckend durch den Kanal um ein Greifen des Feuergriffes zu gestatten; und

der Feuergriff und der proximale Abschnitt des Feuerstabes so konstruiert und angeordnet sind, dass sie eine Übertragung der Feuerkraft direkt entlang des proximalen Abschnittes der Feuerachse ermöglicht, so dass der proximale Abschnitt des Feuerstabes im Wesentlichen frei von einer Bewegung verbleibt, die durch den Chirurgen hervorgerufen wird, der auf den Feuergriff presst, um den Feuergriff aus einer vorgefeuerten in Richtung der abgefeuerten Position zu bewegen.
Chirurgischer Klammerer gemäß Anspruch 1, wobei die Griffgehäuseeingriffoberflächen eine solche Größe aufweisen und derart geformt sind, dass sie von den Fingern der Feuerhand eines Chirurgen ergriffen werden können und die Feuergriffeingriffoberflächen so geformt sind, dass sie den Daumen der Feuerhand eines Chirurgen aufnehmen, so dass der Daumen sich ebenso durch den Kanal hindurch erstreckt. Chirurgischer Klammerer gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, umfassend:

proximale und distale Abschnitte, wobei der distale Abschnitt einen Ambossrückhalteabschnitt (16) und einen Kartuschenrückhalteabschnitt (149 umfasst, wobei der Ambossrückhalteabschnitt einen Amboss aufweist mit besonders geformten Oberflächen (7),

wobei der Kartuschenrückhalteabschnitt ein Verschlussgehäuse (112) aufweist, welches eine Mehrzahl von Verschlüssen umschließt, Verschlusstreiber (120) neben den und eine Mehrzahl von Schiebern (118), die jeweils eine Nockenoberfläche (1, 2, 3) aufweisen, wobei das Klammergehäuse länglich ist um eine Längsachse zu definieren,

wobei das Klammergehäuse eine Mehrzahl von sich in der Längsrichtung erstreckenden Schubschlitzen (121) aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie die Schieb er aufnehmen, um eine Bewegung der Schieber in eine Feuerrichtung zu gewähren und eine Mehrzahl von Antriebskanälen (124) zum aufnehmen der Verschlusstreiber, um eine Bewegung der Verschlusstreiber in eine Verschlussantriebsrichtung zwischen einer vorausgestoßenen und einer ausgestoßenen Position zu gewähren;

wobei jede der Verschlusstreiber einen Nockenfolger (122) Oberfläche zum in Eingriff bringen der Nockenoberfläche eines Schiebers aufweist, um den Verschlusstreiber von der vorausgestoßenen Position in Richtung der ausgestoßenen Position zu bringen, um nacheinander die Verschlüsse aus dem Verschlussgehäuse auszustoßen und die ausgestoßenen Verschlüsse in die speziell geformten Oberflächen des Amboss zu pressen, um die Verschlüsse in Eingriff zu bringen, zu formen und zu schließen zwischen dem Verschlussgehäuse und dem Amboss,

Annäherungsmittel zum Montieren des Kartuschenhalteabschnitts und des Ambosshalteabschnitts für eine Relativbewegung für eine geschlossene Position, in der der Kartuschenhalteabschnitt und der Ambosshalteabschnitt in einer eng voneinander beabstandeten Beziehung stehen zum Klammern von Gewebe, das geklammert werden soll zwischen ihnen und einer offenen Position, in der der Kartuschenhalteabschnitt und der Ambosshalteabschnitt weiter voneinander beabstandet sind als in der geschlossenen Position und wobei:

der Griff an dem proximalen Abschnitt umfasst ist und wobei eine Bewegung des Feuergriffes aus der vorabgefeuerten und die abgefeuerte Position die Feuerkraft durch den Feuerstab hindurch auf die Schieber überträgt, und die Schieber in die Feuerrichtung zu bewegen.
Chirurgischer Klammerer gemäß Anspruch 3, wobei die Nockenoberflächen der Mehrzahl der Schieber so angeordnet sind, dass sie zwei oder mehrere Abschnitte haben, so dass der Eingriffswinkel (&thgr;1, &thgr;2, &thgr;3) zwischen der Nockenoberfläche und einem Klammertreiber zwischen den unterschiedlichen Abschnitten variiert. Chirurgischer Klammerer gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei die Verschlüsse in einer Mehrzahl von im Wesentlichen parallelen, voneinander beabstandeten Reihen angeordnet sind und wobei jede der Reihen von zumindest einer der danebenliegenden Reihen verschoben ist, was verhindert, dass beim Abfeuern des Klammerers hervorgerufen wird, dass ein Verschluss in jeder der Vielzahl der Reihen gleichzeitig ausgestoßen wird. Chirurgischer Klammerer gemäß Anspruch 5, weiterhin umfassend ein Messer 8110) zum Schneiden von Gewebe, das zwischen dem Klammergehäuse und dem Amboss eingeklammert ist durch ein Bewegen aus einer ersten proximalen Position in eine zweite distale Position. Chirurgischer Klammerer gemäß Anspruch 6, wobei der Klammerer distale Abschnitt ein Mittel zum Einfangen (79) des Messers an einem distalen Ende dessen umfasst, folgend auf eine Bewegung von der ersten Position in die zweite Position.






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