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Dokumentenidentifikation DE69935114T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001009178
Titel Verfahren zur Anrufleitweglenkung zu einem mobilen Telefon
Anmelder SAGEM Communication, Paris, FR
Erfinder Chabonnier, Philippe M., 95000 Cergy, FR
Vertreter Schmit Chretien Schihin & Mahler, 80469 München
DE-Aktenzeichen 69935114
Vertragsstaaten DE, ES, FI, GB, IT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 06.12.1999
EP-Aktenzeichen 994030328
EP-Offenlegungsdatum 14.06.2000
EP date of grant 14.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/26(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 7/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04M 3/54(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Leiten von Kommunikationen, die für ein Mobiltelefon, das einem Benutzer gehört, bestimmt sind. Sie soll die Überlastung der Fernmeldenetze mit Mobiltelefonen verringern. Sie betrifft das kombinierte Gebiet des Mobiltelefonwesens über das öffentliche Netz und des Telefonwesens über das Fest- oder Mobilnetz. Sie findet Anwendung sowohl auf industriellem als auch privatem Gebiet, wobei in diesem letztgenannten Fall die an einem öffentlichen Wählnetz vorzunehmenden Veränderungen geringer sind.

Im Bereich des Telefonwesens sind von Beginn an Wählnetze bekannt, bei denen physische Leitungen aus Kupfer bei den Teilnehmern auf einer Seite und einer Schalt- und Verteilungszentrale an einem anderen Ende ankommen. Vermittlungsschaltungen ermöglichen es, mehrere Teilnehmer miteinander zu verbinden. Die Kosten der Kommunikationen dieses Typs sind im Allgemeinen gering auf Grund der bereits erfolgten Abschreibung der Ausrüstungen. In großen Gebäuden, insbesondere Unternehmen, sind solche privaten Wählnetze ebenfalls eingerichtet.

Seit einigen Jahren gibt es Mobiltelefonnetze. In diesen sind die Verbindungen zwischen Telefonstationen nicht mehr durch Kupferdrahtleitungen hergestellt, sondern durch funkelektrische Verbindungen. Basisstationen sind örtlich auf einem Gebiet oder in einer Region verteilt. Sie können mit Mobiltelefonen, die sie in Anspruch nehmen, in Verbindung treten. Diese Basisstationen sind überdies miteinander und mit einer Zentralschaltung (zum Teil dezentralisiert) zur Verteilung von Telefonkommunikationen verbunden. Die Funktion ist vom selben Typ wie bei den Festnetzen, aber sie ermöglicht ferner die Mobilität der Gesprächspartner. Natürlich sind die Mobiltelefonnetze an die Festnetze angeschlossen, so dass alle Gesprächspartner miteinander verbunden werden können.

Die öffentlichen Mobiltelefonnetze (d.h. die sich auf einem sehr weitläufigen Gebiet in der Größe eines Landes erstrecken) sind sehr kostspielig im Einsatz auf Grund der Mobilität der Benutzer. Die Kosten solcher Netze sind im Wesentlichen mit der Notwendigkeit verbunden, Kommunikationsmöglichkeiten an allen Stellen eines Gebiets anzubieten. Es ist somit notwendig, überall entsprechende Ausrüstungen zu installieren, auch wenn die Inanspruchnahme und Verwendung dieser Ausrüstungen an manchen Stellen gering ist. Ferner müssen die Leistungen der Ausrüstungen ihrer maximalen Nutzung entsprechen, auch wenn diese selten vorkommt. Aus diesem Grund sind die Mobiltelefonnetze teurer, und die Kommunikationen über Mobiltelefone werden an die Gesprächspartner teurer verrechnet. Die Kosten einer Kommunikation mit einem Mobiltelefon betragen ungefähr 5- bis 10-mal mehr als jene einer lokalen Kommunikation über ein Festnetz.

Überdies gibt es private Mobiltelefonnetze. Diese Netze haben nicht die Kostenprobleme der öffentlichen Mobiltelefonnetze, da im Allgemeinen ihre Eingriffsfläche begrenzt ist. Eine begrenzte Anzahl von Basisstationen ist nun ausreichend, um durch ihre Ausstrahlung ein gewünschtes Gebiet abzudecken, wobei es zu einer Verringerung der auf dem Gebiet einzurichtenden Drahtinfrastruktur, um einen beliebigen Gesprächspartner an einer beliebigen Stelle erreichen zu können, führt. In diesem Fall ist eine relativ gute Angleichung zwischen den Leistungen der Ausrüstungen und ihrer regelmäßigen und kontinuierlichen Verwendung zu bemerken.

Es gibt auch private automatische Umschalter, um diese Netze zu verwalten. So können in einem Unternehmen alle Telefonstationen des Unternehmens an einen privaten automatischen Umschalter angeschlossen werden, um Kommunikationen unter ihnen herzustellen, ohne über ein öffentliches Netz gehen zu müssen. In diesen beiden letztgenannten Fällen einer privaten Verwendung sind die Kosten der Kommunikationen offensichtlich gleich Null. Sie sind höchstens Gegenstand einer internen Verrechnung aus Gründen der Lastverteilung.

Das Vorhandensein dieser verschiedenen Netze verleitet die Benutzer zu verschiedenen Gewohnheiten, von denen manche kostspielige Wendungen nehmen. So ist es in einem Unternehmen möglich, dass ein Benutzer ein Mobiltelefon erhält, dessen Eintragung bei einem öffentlichen Mobiltelefonbetreiber durch das Unternehmen erfolgt. Es ist möglich, dass dieser Benutzer in seinem Büro auch eine zweite Telefonstation erhält. Diese zweite Station kann fest oder mobil sein. In diesem letztgenannten Fall ist sie mit einem privaten Mobiltelefonnetz verbunden. Dieser Benutzer muss somit seinen Arbeitskollegen seine beiden Telefonnummern mitteilen: seine Nummer, um am privaten Telefonnetz angerufen zu werden, und seine Nummer, um am öffentlichen Mobiltelefonnetz angerufen zu werden.

Da im Prinzip der Benutzer sein Mobiltelefon immer bei sich hat, wurde festgestellt, dass es sich seine verschiedenen Gesprächspartner angewöhnt hatten, ihn vorzugsweise auf seinem Mobiltelefon anzurufen, wo sie beinahe sicher waren, ihn zu erreichen, als zu versuchen, ihn an seinem zweiten Telefon zu erreichen, wo er oft abwesend war. Offensichtlich sind die in diesem Fall verrechneten Kommunikationskosten sehr hoch, während sie im anderen Fall gleich Null sein könnten. Diese Kommunikationen besetzen überdies das Mobiltelefon, dessen Sättigung befürchtet werden muss.

Um dieses Problem zu lösen, wurden verschiedene Systeme vorgesehen. Insbesondere in dem Dokument WO-A-95/01070 wurde ein System vorgeschlagen, bei dem ein Benutzer zu dem Zeitpunkt, zu dem er an seiner Arbeitsstelle ankommt, sein Mobiltelefon auf eine Ladestation stellt. Das Stellen dieses Mobiltelefons auf diese Ladestation wird verwendet, um eine Umleitung der für diesen Benutzer bestimmten Kommunikationen hervorzurufen. Diese Umleitung verschiebt die Anrufe für diesen Gesprächspartner von seiner Telefonnummer im Mobiltelefon zu seiner Telefonnummer im privaten automatischen Umschalter. Unter diesen Bedingungen würde einer der Arbeitskollegen dieses Benutzers, der diesen erreichen möchte und die Telefonnummer des Mobiltelefons dieses Benutzers wählen würde, mit diesem Benutzer verbunden, allerdings mit einer Telefonstation, die an das private Telefonnetz angeschlossen ist.

Als Variante ist das Mobiltelefon dieses Benutzers gemischt. D.h. dass es in der Lage ist, ständig mit einem öffentlichen Mobiltelefonnetz und einem privaten Mobiltelefonnetz zu funktionieren. In diesem Fall kann die Erfassung des Vorhandenseins dieses Mobiltelefons durch eine Abfrage erfolgen, die von einer Basisstation des privaten Netzes aus durchgeführt wird. Wenn das Mobiltelefon auf diese Abfrage antwortet, bedeutet dies, dass sein Träger unter der funkelektrischen Reichweite der privaten Basisstation ist. In diesem Fall organisiert das private Netz entsprechende Umleitungen.

Es wurde allerdings festgestellt, dass diese Lösung nicht ausreichend war, da sie im ersten Fall, obwohl das Stellen des Mobiltelefons auf das Ladegerät sehr einfach ist, nicht mit ausreichender Konsequenz von den verschiedenen Benutzern durchgeführt wurde. So dass das private Telefonnetz nicht von der Anwesenheit des betreffenden Benutzers in der Nähe einer Festnetzstation informiert wird. In diesem Fall werden die von seinen Arbeitskollegen entsandten Kommunikationen nicht umgeleitet. Dieser Benutzer empfängt seine Kommunikationen über das öffentliche Mobiltelefonnetz.

Bei dieser Variante ist es erforderlich, dass das Mobiltelefon einerseits kombiniert ist und andererseits ständig Abfragen empfangen kann, die von Basisstationen unterschiedlicher Typen, öffentlichen und privaten Typs, kommen. Nun ist ein kombiniertes Mobiltelefon teuer. Und derzeit erfolgt das Umschalten von einer Verwendung auf dem öffentlichen Netz zu einer Verwendung auf einem privaten Netz nicht automatisch. So dass der Benutzer heute positiv auf sein Mobiltelefon einwirken muss, damit es von einem Modus in den anderen übergeht. Oder diese Tätigkeit wird durch das Stellen auf ein Ladegerät ersetzt. Es war aber zu sehen, dass dieser einfache Vorgang nicht mit ausreichend Konsequenz durchgeführt wird.

Wenn natürlich der Benutzer eine Tätigkeit, die natürlich zu sein scheint und die darin besteht, sein Mobiltelefon auf ein Ladegerät zu stellen, wenn er an seinem Arbeitsplatz ankommt, nicht ausführt, ist es noch weniger möglich, von ihm zu verlangen, eine beliebige positive Betätigung durchzuführen, um anzuzeigen, dass er angekommen ist, und dass er nun vorzugsweise über sein privates Fest- oder Mobilnetz als über sein öffentliches Mobiltelefonnetz erreichbar ist.

Aus diesem Grund sollten den Nachteilen, die mit diesen schlechten Gewohnheiten er Benutzer verbunden sind, auf sehr wirksame Weise entgegengewirkt werden, wobei diese Benutzer nicht dazu veranlasst werden, spezifische Handgriffe ausführen zu müssen, die diese Kommunikationsumleitung hervorrufen. Es wird die Tatsache genutzt, dass der Benutzer normalerweise sein Mobiltelefon an das öffentliche Netz beim Verlassen seines Wohnortes anschließt. Wenn er an seinem Arbeitsplatz ankommt (oder allgemeiner an einem anderen Ort), ist sein Mobiltelefon aus diesem Grund bereits mit Basisstationen dieses öffentlichen Netzes verbunden. In der Nähe des Zugangs zu seinem Arbeitsplatz (oder einem anderen Ort) wird nun eine Spezialbasisstation angeordnet. Diese Spezialbasisstation ist nicht mit dem öffentlichen Mobiltelefonnetz verbunden. Sie ist nur mit einem privaten Telefonnetz des Unternehmens verbunden.

Diese Spezialbasisstation ist eine Kontrollbasisstation, die die von einer normalen Basisstation des öffentlichen Netzes verbreiteten Entsendungen abhört. Durch Verwendung desselben Sendeprotokolls wie diese normale Basisstation oder durch teilweise spezifische Nutzung gewisser Elemente derselben kann die Kontrollbasisstation auch Anfragen zur Identifikation aller Mobiltelefone, die in ihren Reichweitebereich fallen, entsenden. Diese Anfragen werden von den Mobiltelefonen, die unter ihrer Reichweite sind, wahrgenommen, weil die lokale Verbreitungsleistung dieser Anfragen größer als die normalerweise empfangene Leistung der normalen Basisstation ist. Das Mobiltelefon identifiziert sich nun als Antwort auf diese Anfrage, sofern es dies nicht natürlich im Rahmen seiner Verbindung mit der normalen Basisstation tut.

Eine solche Spezialbasisstation ist aus dem Dokument US 5 675 629 (RAFFEL ET AL), veröffentlicht am 07. Oktober 1997, bekannt. Diese Basisstation ermöglicht es einem Mobiltelefon unter ihrer Reichweite, ein zweites Mobiltelefon unter ihrer Reichweite anzurufen, ohne über ein externes Netz dank einer „Intercom"-Funktion zu gehen.

Wenn diese Identifikation erfolgt ist, wird bei der Erfindung die Information über die Feststellung des Vorhandenseins eines Mobiltelefons auf dem Gebiet verwendet, um das Leiten von an den Benutzer dieses Mobiltelefons adressieren Kommunikationen zu ändern. Aus diesem Grund werden im Falle einer Zulassung auf dem Gebiet eines Unternehmens die internen Kommunikationen dieses Benutzers zu seinem Festnetztelefon gelenkt. Auf diese Weise wird das besonders interessante Ergebnis erhalten, dass, auch wenn das Mobiltelefon dieses Benutzers nicht kombiniert ist (und a fortiori auch wenn es nicht ständig kombiniert ist), die von den Arbeitskollegen dieses Benutzers entsandten Kommunikationen, die an sein Mobiltelefon gerichtet sind, an sein Telefon seines Büros geleitet werden. Diese Lösung ist leicht in den privaten Bereich zu übertragen.

Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Leiten von eingehenden Anrufen, die für eine Person bestimmt sind, bei dem

  • – die Person mit einem ersten Mobiltelefon ausgestattet wird, wobei dieses erste Telefon nach einem ersten Protokoll mit einem ersten Mobiltelefonnetz in Verbindung treten kann und gegenüber diesem Netz eine erste Nummer besitzt, um angerufen zu werden,
  • – das Vorhandensein dieses ersten Telefons in einer Umgebung eines zweiten Telefons erfasst wird, das nach einem zweiten Protokoll mit einem zweiten, vom ersten Netz unterschiedlichen und unabhängigen Netz verbunden ist, wobei dieses zweite Telefon gegenüber diesem zweiten Netz eine zweite Nummer besitzt, um angerufen zu werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
  • – in Umschaltkreisen des zweiten Netzes eine Übereinstimmungstabelle der ersten Nummer mit der zweiten Nummer erstellt wird, und
  • – in dem zweiten Netz von diesem zweiten netz in Richtung des ersten Telefons entsandte Kommunikationen zu Kommunikationen in Richtung des zweiten Telefons umgeleitet werden.

Die Erfindung wird durch die Studie der nachfolgenden Beschreibung und der begleitenden Figuren besser verständlich. Diese haben nur hinweisenden und keineswegs für die Erfindung einschränkenden Charakter. Die Figuren zeigen:

1: eine schematische Darstellung eines ersten Mobiltelefonsystems und eines zweiten Mobiltelefonsystems, die den Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglichen,

2: ein Sendeleistungsdiagramm, das eine wirksame funkelektrische Reichweite einer erfindungsgemäßen Kontrollbasisstation zeigt,

3a und 3B: einen Vergleich der Entsendungen einer normalen Basisstation und ihrer Simulation durch eine erfindungsgemäße Kontrollbasisstation.

1 zeigt ein erstes Mobiltelefonsystems 1 und ein weiters Telefonsystem 2, die für den Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden können. In dem Mobiltelefonsystem 1 steht eine Gesamtheit von in einer Region verteilten Basisstationen 3 und 4 mit einer zentralen Steuerschaltung 5 der Kommunikationen in Verbindung. Die Basisstationen 3 und 4 können überdies mit Mobiltelefonen 6 in Verbindung treten, die Personen zugeteilt sind. Ein Mobiltelefon 6 wird in einer zentralen Schaltung 5 durch eine Identifikation ID erkannt, die in einem Speicher der zentralen Schaltung 5 mit einer Telefonnummer C in Übereinstimmung gebracht wird. Jemand, der mit dem Mobiltelefon 6 über das Netz 1 in Verbindung treten möchte, verwendet die Nummer C. Wenn die Zentralschaltung 5 einen Anruf erhält, der für das Mobiltelefon mit der Nummer C bestimmt ist, nimmt er eine besondere Basisstation, beispielsweise die Basisstation 3, in Betrieb, die überdies der Zentralschaltung 5 mitgeteilt hat, dass sie in ihrer funkelektrischen Reichweite über eine Kommunikationsmöglichkeit mit der Mobiltelefonstation 6, die durch ihre Identifikation ID erkannt wird, verfügt. Das Telefon 6 tauscht mit der Basisstation 3 nach einem dem Netz 1 eigenen Protokoll aus. Beispielsweise kann dieses Protokoll ein Protokoll des Typs GSM sein, wenn das Netz von diesem Typ ist.

Der Benutzer des Telefons 6 begibt sich dann in eine Umgebung 7 eines zweiten Telefons. Diese Umgebung 7 ist beispielsweise jene seines Arbeitsplatzes, seines Büros, wo ein zweites Telefon, das diesem Benutzer zugeordnet werden kann, vorgesehen ist. Dieses zweite Telefon ist Teil des Netzes 2. Das zweite Netz ist hier in privates Netz. Es könnte dennoch ein öffentliches Wählnetz sein. Das zweite Telefon in diesem Netz 2 kann somit ein Festtelefon 8 sein, das mit einer Zentralschaltung 9 des Netzes 2 verbunden ist, oder ein Mobiltelefon 10, das auch mit dieser Zentralschaltung 9 verbunden ist, allerdings über eine lokale Basisstation 11. Die Zentralschaltung 9 umfasst einen Verarbeitungsprozessor 12, der mit einem Daten-, Adress- und Steuerbus 13, einem Arbeitsspeicher 14, einen Programmspeicher 15, einem Datenspeicher 16 und verschiedenen Peripheriegeräten, darunter insbesondere einem Bildschirm mit Tastatur 17, verbunden ist. Diese Architektur kann unterschiedlich ausgeführt sein, insbesondere können die Speicher zu einem einzigen Speicher kombiniert sein. Die verschiedenen Elemente können mit unterschiedlichen Technologien und Techniken ausgeführt sein. Weitere Telefone des Netzes 2 sind mit der Zentralschaltung 9 verbunden. Die Architektur der Zentralschaltung 5 ist von demselben Typ wie jene der Zentralschaltung 9.

Der Programmspeicher 15 umfasst in einem Programm 18 einen ersten Programmteil 19, der eine herkömmliche Steuerung der Funktion des Netzes 2 betrifft. Insbesondere die Verbindung und der Austausch zwischen Gesprächspartnern des Netzes 2 erfolgen nach einem zweiten Protokoll, das sich vom ersten Protokoll 1 unterscheiden kann und durch dieses Programm 19 eingesetzt wird. Um die Erklärungen zu vereinfachen, wird angenommen, dass der Benutzer des Mobiltelefons 6 auf dem Festnetztelefon 8 oder auf dem Mobiltelefon 10 von einem Gesprächspartner erreicht werden kann, der ein Telefon 20 verwendet, das ebenfalls an das Netz 2 angeschlossen ist. Die vom Telefon 20 aus zu wählende Telefonnummer ist A bzw. B, je nachdem, ob der Benutzer des Mobiltelefons 6 an seiner Station 8 oder seiner Station 10 erreicht werden soll. Die Umleitungen, die organisiert werden sollen, sind Rufumleitungen, die von dem Telefon 20 in Richtung des Mobiltelefons 6 mit einer Rufnummer C ausgehen und zu Anrufen in Richtung eines der Telefone 8 oder 10 mit Rufnummern A oder B umgeleitet werden.

Erfindungsgemäß umfasst das Programm 18 einen weiteren Programmteil 21, der sich auf die Umleitung der Kommunikationen bezieht. Beispielsweise betrifft der Teil 21 im Speicher 18 die Durchführung von Aufzeichnungen 22. Die Aufzeichnungen 22 umfassen im Wesentlichen eine Zone 23, in der eine Telefonnummer A mitgeteilt wird, mit der eine Person im Netz 2 zu erreichen ist. Die Telefonnummer A ist die Telefonnummer des an den privaten automatischen Umschalter 9 angeschlossenen Telefongeräts 8.

Die Zentralschaltungen 9 sind bereits im Stand der Technik mit Leitmitteln versehen. Diese Umleitungen können im Allgemeinen aus Sequenzen programmiert werden, die mit den Tasten 24 der Telefongeräte 8 oder 10 gewählt werden, die mit dem automatischen Umschalter 9 verbunden sind. Die von den Tasten 24 hervorgerufenen codierten Sequenzen werden nach einen dem automatischen Umschalter 9 eigenen Protokoll ausgeführt. Mit diesen Tastensequenzen kann somit mit Hilfe des Telefongeräts 8 (anrufbar unter A) die Änderung einer Aufzeichnung 22 hervorgerufen werden, damit gegenüber einer Zone 23 dieser Aufzeichnung eine Information B oder C in einer Zone 25 aufgezeichnet wird. Unter diesen Bedingungen leitet die Zentralschaltung 9 zu dem Zeitpunkt, zu dem ein das Telefon 20 und das Netz 2 verwendender Anrufer ein Telefon 8 mit seiner Nummer A anruft, diesen Anruf auf ein mit der Nummer B bzw. C anrufbares Telefon um.

Im Stand der Technik ist die Zone 2S die einzige, die vom Telefon 8 aus veränderbar ist. Es wäre nämlich nicht zulässig, dass die für ein Telefon 8 bestimmten Kommunikationen (wo sich eine besondere Person befinden soll) von einem beliebigen Telefon, beispielsweise dem Telefon 26 umgeleitet werden. Somit ist die Zone 23 vom Telefon 8 aus und übrigens von keinem anderen aus veränderbar. Eventuell kann die Umleitung von A zu B oder zu C von einem anderen Telefon als dem Telefon 8, beispielsweise vom Telefon 20 aus, organisiert werden. Aber in diesem Fall unterliegt dieser Vorgang einer komplexeren Tastensequenz, bei der in der Praxis ein Genehmigungscode zur Umleitung zusätzlich von dem die Umleitung Beantragenden eingegeben werden muss. In jedem Fall wird nur die Zone 25 verändert, um hier B oder C (oder A, wenn die Umleitung aufgegeben wird) aufscheinen zu lassen. Die Zone 23 wird nicht verändert.

Im Falle eines normalen Antrags erfolgt die Änderung der Zone 25 einfach dadurch, dass die Zentralschaltung 9 erfasst, dass der Umleitungsantrag von dem Telefon 8 kommt, wobei die Aufzeichnung 22 gesucht wird, die A in der Zone 23 enthält und dem Telefon 8 entspricht, und wobei der Aufzeichnung 22 automatisch verpflichtend und keiner anderen in der Zone 25 die beantragten Änderungen bei der Weiterleitung der Kommunikationen zugeordnet werden.

Erfindungsgemäß wird anders vorgegangen. Einerseits wird der Benutzer dazu aufgefordert, mündlich oder schriftlich einer Verwaltungsautorität der Zentralschaltung 9 die Identität ID seines Mobiltelefons und die Nummer C mitzuteilen, mit der dieses Gerät über das Netz 1 angerufen werden kann. Natürlich ist diese Mitteilung nur dann möglich, wenn diese Autorität vom Benutzer des Telefons 6 akzeptiert wird. Dies ist normalerweise der Fall, wenn diese Autorität der Arbeitgeber dieses Benutzers ist, und a fortiori wenn es diese Autorität ist, die den Anschluss und die Kommunikationen, die mit diesem Telefon 6 sichergestellt werden, bezahlt. Es ist möglich, dass das Netz 2 dennoch ein öffentliches Telefonnetz ist. In diesem Fall kann der Betreiber des öffentlichen Telefonnetzes vom Benutzer des Telefons 6 Garantien dafür verlangen, dass dieser Benutzer tatsächlich der echte Besitzer des betreffenden Anschlusses ist.

Mit diesen Informationen erzeugt diese Autorität, wobei sie Bildschirm und Tastatur und das Programm 21 verwendet, eine Aufzeichnung 26 des Datenspeichers 16. Diese Autorität fügt gegenüber dieser Aufzeichnung 26 zwei Zonen hinzu. Eine erste Zone 27 enthält die Identifikation ID des Telefons 6. Eine zweite Zone 28 umfasst eine fließende Information, die anzeigt, dass das Telefon 6 in der Umgebung des Telefons 8 oder des Telefons 10 erfasst wurde. Später ist zu sehen, wie diese Erfassung erfolgt. In der Aufzeichnung 26 befindet sich senkrecht zur Zone 23 in der Zone 29 die Telefonnummer C, mit der das Telefon 6 erreicht werden sollte. In der Zone 30 senkrecht auf die Zone 25 befindet sich eine Telefonnummer A oder B, mit der jeder für C bestimmte Anruf umgeleitet wird.

Die Funktion ist nun folgende. Wenn das Telefon 6 in der Umgebung des Telefons 8 oder 10 erfasst wird, ist die Zone 28 aktiv. Sie umfasst beispielsweise ein auf 1 gesetztes Bit. In diesem Fall muss die Aufzeichnung 26 von der Zentralschaltung 9 betrachtet werden, um die Umleitungen durchzuführen. Wenn die Zone 28 inaktiv ist, wird die Aufzeichnung 26 von der Zentralschaltung 9 vernachlässigt. Es kommt zu keiner Umleitung. Es ist zu bemerken, dass zwei redundante Informationen, die Nummer ID und die Rufnummer C, vorhanden sind, da beide das Telefon 8 bezeichnen. Wenn in manchen Situationen diese beiden Informationen zusammenfallen, kann die Zone 27 weggelassen werden. Jedoch im Allgemeinen sind sie beide nützlich, da die Nummer ID das Mobiltelefon bezeichnet, während die Nummer C den Anschluss bezeichnet.

Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Autorität die Aufzeichnung 26 erzeugt, blockiert sie normalerweise die Umleitung von C auf A oder auf B. In der Folge ist zu sehen, wie dies verändert werden kann.

Die Erfassung des Vorhandenseins des Mobiltelefons 6 in der Umgebung des Telefons 8 oder 10 erfolgt mit einer Spezialbasisstation: einer Kontrollbasisstation 31, die nur an die Zentralschaltung 9 und somit nicht an die Zentralschaltung 5 oder die Basisstation 3 angeschlossen ist. Die Basisstation 31 führt zwei Operationen aus. Erstens hört sie die Basisstation 3 ab. Wenn sie mehrere Basisstationen 3 und 4 abhören kann, hört sie vorzugsweise jene ab, die sie am besten empfängt. Eventuell hört sie alternativ die Stationen 3 und 4 ab, beispielsweise während Perioden von 5 Sekunden. Oder aber sie ist sogar in der Lage, sie beide gleichzeitig abzuhören. Dieses Abhören ist vom Typ dessen, das von einem Mobiltelefon durchgeführt wird, wenn es sich in der Reichweite der Basisstation 3 befindet. Dadurch weiß die Basisstation 31, welcher der gekennzeichnete Kanal, BCCH im Rahmen eines Netzes 1 des Typs GSM, ist, der von der Basisstation 3 verbreitet wird. Sie kennt somit die Signale, die die Mobiltelefone empfangen, die in ihrer Nähe sind.

Als zweite Aktion kann die Basisstation 31 in der Lage sein, lokal Signale zu entsenden, die die von der Basisstation 3 entsandten Signale simulieren. 2 zeigt, welches die lokale Sendeleistung der Basisstation 31 ist. Die 3a und 3b zeigen die von diesen Signalen unternommene Simulation. In 2 ist eine Kurve 32 zu sehen, die die Abnahme der lokal erfassbaren Leistung der Entsendungen der Basisstation 3 in Abhängigkeit von einer Entfernung d zu dieser Basisstation 3 zeigt. Die Mobiltelefone, die sich von der Basisstation 3 entfernen, stellen diese Abnahme fest. Die Basisstation 31 befindet sich in einem Abstand D zur Station 3. Die Entsendungen der Basisstation 31, die die Entsendungen der Basisstation 3 simulieren, werden mit einer lokalen Leistung 33 verbreitet, die größer als die Leistung 34 ist, mit der lokal die Entsendungen der Basisstation 3 empfangen werden. Dadurch erfassen die in einem Raum 35 um die Basisstation 31 vorhandenen Mobiltelefone die von der Basisstation 31 ausgehenden Aufforderungen eher als jene, die von der Basisstation 3 kommen. Eventuell ist die Zone in der Reichweite der Basisstation 31 mit einem Filter verfeinert, so dass die Entsendungen dieser Basisstation 31 nicht die Funktion des Netzes 1 stören.

Bei der Erfindung wird diese bevorzugte Erfassung genutzt, um eine Anweisung an die Mobiltelefone, die sich in dem Raum 35 kreuzen, die Anweisung zu senden, dass sie sich melden, wobei sie ihre Identifikation ID an die Basisstation 31 senden (und an die Basisstation 3, aber diese letztgenannte wird nichts tun, da sie nichts angefordert hat). Der Antrag auf Identifikation erfolgt periodisch. Beispielsweise wird er alle Sekunden ausgegeben. Als Antwort auf einen solchen Antrag reagiert das betreffende Mobiltelefon 6 mit einer Meldung auf einem gekennzeichneten Kanal oder einem anderen, wobei es angibt, dass seine Antwort eine Identifikationsantwort ist und dass seine Identifikation ID ist. Wenn es die Norm vorsieht, kann es antworten, dass seine Rufnummer C ist. Aber wenn sie es nicht vorsieht, empfängt die Basisstation 31 diese Nummer ID. Die Zentralschaltung 9 sucht nun in Anwendung des Programms 21 in dem Speicher 16 die Aufzeichnung 26, die der Identifikation ID (oder der Nummer C) entspricht. Wenn der Benutzer des Telefons 6 ein Besucher oder ein Unbekannter der Zentralschaltung 9 ist, passiert nichts. Wenn dieser Benutzer ein Benutzer ist, für den eine Aufzeichnung 26 geschaffen wurde, wird diese Aufzeichnung 26 aktiviert, wie oben vorgesehen.

Als Variante ist die Basisstation 31 mit einem privaten Netz 2 verbunden, das selbst an ein öffentliches Telefonnetz (nicht dargestellt), Festnetz oder Mobilnetz, angeschlossen ist. Die Umleitungsanweisungen können nun zu diesem öffentlichen Netz über das private Netz 2 geleitet werden, das an dieses öffentliche Netz eine Signalsequenz liefert, die das Umleiten einrichtet. Dieses öffentliche Netz setzt nun dieses Umleiten auf ähnliche Weise wie das Netz 2 ein. Wenn das öffentliche Netz ein Festnetz ist, muss eine vorherige Umleitgenehmigung vereinbart worden sein. Wenn das öffentliche Netz das Mobiltelefonnetz des Mobiltelefons 6 ist, kann diese vorherige Genehmigung vermieden werden, wobei an dieses Mobiltelefonnetz die Referenzen des Mobiltelefons 6 gleichzeitig mit den Umleitanweisungen geschickt werden. Die Kontrollbasisstation 31 kann somit an dieses öffentliche Netz nicht durch eine feste Verbindung, sondern durch eine Schaltverbindung angeschlossen werden. Diese Schaltverbindung ist von demselben Typ wie jene, die das Drahttelefon 8 an die Zentralschaltung 9 anschließt.

3a zeigt schematisch Signale, die von der Basisstation 3 während aufeinander folgender Zeitraster, die nach einem bekannten Motiv verteilt sind, entsandt werden. Beispielsweise umfasst ein solches Motiv eine Aufeinanderfolge von Rastern FCH, SCH, BCCH, CCCH, RACCH und SACCH, deren Zweck darin besteht, an die Mobiltelefone Frequenzsignale (F) zur Synchronisation (S), zur allgemeinen Verteilung (B), zur Steuerung (C) und diverse Anträge (R) zu übertragen. Die Mobiltelefone antworten während Rastern des Typs CCCH oder SACCH. Bei der Erfindung, 3b, entsendet die Basisstation 31 (mit einem höheren lokalen Leistungsniveau) die Gesamtheit 36 oder einen Teil 37 der von der Basisstation 3 entsandten Signale. Diese Entsendung erfolgt auf kompatible Weise. Insbesondere die Mobiltelefone im Raum C empfangen diese Signale mit einer Synchronisation, die ihre Entfernung von der Basisstation 3 berücksichtigt. Jedoch wenn die von der Basisstation 31 entsandten Signale in Synchronisation mit den von der Basisstation 3 entsandten entsendet werden, werden sie stärker und vor allem mit einem anderen Inhalt entsandt, um die Signale der Basisstation 3 durch Signale zu überdecken, die dem erwähnten Antrag auf Identifikation entsprechen.

Vorzugswiese haben die auf diesem Gebiet 7 tätigen Angestellten Mobiltelefone 6, die mit einer Karte mit Mikroschaltung 38 des Typs SIM (Secure Identification Module für gesichertes Identifikationsmodul) versehen sind. Eine solche SIM-Karte ermöglicht es dem Inhaber eines Geheimcodes der Karte 38 zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Mobiltelefons 6, der Einzige zu sein, der dieses Mobiltelefon 6 in Betrieb setzen kann. Bei einer Verbesserung der Erfindung können in dem Speicher der Mikroschaltung der Karte 38 administrative Informationen angegeben werden, die für die Zugriffskontrolle des Benutzers des Telefons 6 auf dem Gebiet 7 notwendig sind.

Der Austausch zwischen der Basisstation 31 und dem Mobiltelefon 6 ist vom Typ dessen, der durch das Mobiltelefon mit einer Basisstation des Netzes 1 erfolgt. Er entspricht beispielsweise einer Wiederaufnahme einer Leitung, die zwischen einem Mobiltelefon und einer Basisstation des Netzes 1 vorherrscht, wenn aus Ausbreitungsgründen die Verbindung oder die Überwachung zwischen diesem Mobiltelefon und dieser Basisstation verloren gegangen sind. Oder aber er entspricht den Schritten, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Mobiltelefons im Netz 1 eingesetzt werden. Die Besonderheit der Erfindung besteht hier in der Tatsache, dass die Kontrollbasisstation 31 über die Zentralschaltung 9 nur mit dem Netz 2 verbunden ist. Sie ist nicht direkt mit dem Netz 1 verbunden.

Die Aktivierung der Zone 28 kann verzögert sein. Eine solche Verzögerung bedeutet beispielsweise die Aufgabe der Korrelation zwischen der Telefonnummer A und der Mobiltelefonnummer C am Ende des Tages, um das Verlassen des Gebiets 7 durch den Benutzer des Telefons 6 zu berücksichtigen. Entweder kann dieses Verlassen von der Basisstation 31 gemessen werden, oder, wenn dieses Verlassen nicht auf diese Weise gemessen wird, kann vorgesehen werden, dass am Ende des Tages alle Zonen 28 der Aufzeichnungen 26 auf Null zurückgestellt werden.

Das Mobiltelefon 6 kann kombinierten öffentlich-privaten Typs sein. In diesem Fall ist sein öffentliches Funktionsprotokoll beispielsweise vom Typ GSM, während sein Funktionsprotokoll im Privatmodus beispielsweise vom Typ DECT oder CTS ist. Die Basisstation 31 kann nun, nachdem sie ihren Antrag auf Identifikation gesandt und erfasst hat, dass die Anrufe am Telefon 8 umzuleiten sind, in dem Telefon 6 ein Umschalten des Verwendungsmodus hervorrufen. Dieses Umschalten vom öffentlichen Modus in den privaten Modus erfolgt gleichzeitig mit dem Umleiten in der Zentralschaltung 9. Dieses Umschalten erfolgt umso besser, als das Telefon 6 zu diesem Zeitpunkt im öffentlichen Modus ist und die Basisstation 31 im öffentlichen Modus entsendet. In diesem Fall wird das Telefon 6 das oben erwähnte Telefon 10. Wenn das Telefon 6 vom ständig kombinierten Typ ist, kann es auch Anrufe empfangen, die von der Basisstation 3 kommen, sowie Anrufe, die von der Basisstation 11 kommen. Diese letztgenannten Anrufe sind entweder für die Nummer B bestimmte Anrufe, und hier ist die Funktion normal, es kommt zu keiner Umleitung. Oder es sind von den Stationen 20 des Netzes 2 entsandte Anrufe, die für die Nummer C bestimmt sind, aber umgeleitet werden. Die Umleitungen von C zu A oder von C zu B schließen einander im Prinzip aus, es ist allerdings möglich, mit einer Tastensequenz, die einen Genehmigungscode zur Änderung umfasst, von einer Umleitung zur anderen überzugehen. In diesem Fall müssen in die Tastensequenz die Angabe C für die Zone 29 und die Angabe B (oder A) für die Zone 30 eingegliedert werden. Es ist allerdings anzumerken, dass die Nummer C normalerweise nicht eine Telefonnummer des Telefons des Netzes 2 sonder jene eines Telefons eines anderen Netzes, hier des Netzes 1, ist.

Insbesondere bei den Umleitungen des Standes der Technik ist dies nicht der Fall. Jedes Telefon kann nur das Netz, an das es normalerweise angeschlossen ist, beauftragen, Anrufe zu anderen Telefonen umzuleiten. So kann im Netz 1 vorgesehen sein, dass das Telefon 6 Rufumleitungen beantragt, die (mit der Nummer C) für dieses auf anderen Telefonen, beispielsweise dem Telefon 8 (mit der Nummer A), bestimmt sind. Dies ist durch einen Datenspeicher 39 des Netzes 1 desselben Typs wie der Datenspeicher 16 des Netzes 2 gezeigt. In diesem Fall geht ein von dem Telefon 20 in Richtung des Telefons 6 mit der Nummer C ausgehender Anruf von der Zentralschaltung 9 zu der Zentralschaltung 6 über, von wo er umgeleitet wird, um wieder zur der Zentralschaltung 9 in einem mit der Nummer A verbindbaren Anruf des Telefons zurückzukehren. Das Hin und Her 40 ist im Hinblick auf die Besetzung der Verbindung von der Schaltung 5 zur Schaltung 9 beeinträchtigend. Es besteht ferner die Gefahr, dass sie dem Benutzer des Telefons 6 bzw. dem Besitzer des Netzes 2 verrechnet wird.

Die Umleitung hängt überdies vorzugsweise vom Ort der Erfassung ab. So ist es möglich, dass auf dem Gebiet 7 eine gewisse Anzahl von Basisstationen, wie 31, verteilt sind, die beispielsweise in der Nähe des Zugangs zu verschiedenen Orten angeordnet sind. Diese verschiedenen Orte entsprechen jeweils unterschiedlichen Telefonen, die an das Netz 2 angeschlossen sind. In diesem Fall wird die Umleitung auf folgende Weise verändert. Diese andere Basisstation vom Typ der Station 31, die die Erfassung des Mobiltelefons 6 durchführt, ist mit einem Telefon verbunden, dessen Nummer E ist. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Mobiltelefon 6 von ihr erfasst wird, gleichzeitig mit der Aktivierung der Zone 28 der Aufzeichnung 26, wird die Zone 30 verändert, um die Telefonnummer E anzuzeigen, die der ihr zugeordneten Telefonstation entspricht.


Anspruch[de]
Verfahren zum Leiten von eingehenden Anrufen, die für eine Person bestimmt sind, bei dem

– die Person mit einem ersten Mobiltelefon ausgestattet wird, wobei dieses erste Telefon nach einem ersten Protokoll mit einem ersten Mobiltelefonnetz in Verbindung treten kann und gegenüber diesem ersten Netz eine Nummer besitzt, um angerufen zu werden,

– das Vorhandensein dieses ersten Telefons in einer Umgebung eines zweiten Telefons, das nach einem zweiten Protokoll an ein zweites, zum ersten Netz unterschiedliches Netz angeschlossen ist, erfasst wird, wobei dieses zweite Telefon gegenüber diesem zweiten netz eine zweite Nummer besitzt, um angerufen zu werden,

dadurch gekennzeichnet, dass

– in Umschaltkreisen des zweiten Netzes eine Übereinstimmungstabelle der ersten Nummer mit der zweiten Nummer erstellt wird, und

– in dem zweiten Netz Kommunikationen, die von diesem zweiten Netz in Richtung des ersten Telefons gesandt werden, in Kommunikationen in Richtung des zweiten Telefons umgeleitet werden.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung des Vorhandenseins dieses ersten Telefons

– eine Kontrollbasisstation, die nur mit dem zweiten Netz verbunden ist, in der Umgebung des zweiten Telefons angeordnet wird,

– mit dieser Kontrollbasisstation die Entsendungen einer Basisstation, die an der Stelle dieser Kontrollbasisstation am besten empfangen wird, überwacht werden, und

– ein funkelektrischer Austausch nach einer Simulation des ersten Protokolls zwischen diesem Mobiltelefon und dieser Kontrollbasisstation erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

– ein funkelektrischer Austausch nach einer Teilsimulation des ersten Protokolls zwischen diesem Mobiltelefon und dieser Kontrollbasisstation erfolgt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass

– mit der Kontrollbasisstation lokal regelmäßig Anträge auf Identifikation von Mobiltelefonen entsandt werden.
Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelmäßigkeit der Anträge ungefähr eine Sekunde beträgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrag auf einem Leistungsniveau entsandt wird, das lokal stärker als eine gleichwertige Meldung einer Basisstation des ersten Netzes ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrag zu Daten entsandt wird, die mit jenen von gleichwertigen von dem ersten Netz entsandten Anträgen vereinbar sind. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umleitung vom Ort der Erfassung abhängt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Telefon physisch zum ersten unterschiedlich ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Telefon mit dem ersten Telefon zu einem kombinierten Telefon zusammengeschlossen ist.






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