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Dokumentenidentifikation EP1367159 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001367159
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Zubringen eines geklemmten Schussfadens zu einem Bringergreifer einer Webmaschine
Anmelder Lindauer DORNIER Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 88131 Lindau, DE
Erfinder Herrlein, Wilhelm, 88239 Neuravensburg/Wangen, DE;
Renz, Manuel, 88131 Lindau, DE
DE-Aktenzeichen 50308448
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 08.03.2003
EP-Aktenzeichen 030052120
EP-Offenlegungsdatum 03.12.2003
EP date of grant 24.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse D03D 47/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zubringen eines geklemmten Schussfadens zu einem Bringergreifer einer Webmaschine nach dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche, wobei die Schussfadenzubringer- und -klemmvorrichtung dem Minimieren des Schussfadenabfalls bei der Herstellung von Gewebe auf Greiferwebmaschinen dient.

Zum Minimieren des Schussfadenabfalls ist aus der EP 0 240 075 B ein Arbeitsverfahren und eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens bekannt. Gemäß dem Verfahren werden wenigstens zwei Schussfadenliefervorrichtungen zur Gewebeherstellung verwendet. Das bekannte Arbeitsverfahren kann im wesentlichen wie folgt charakterisiert werden:

  1. 1. Das freie Ende wenigstens eines ersten und eines zweiten nacheinander in ein Webfach einzutragenden Schussfadens wird in jeweils einer Klemme jeweils eines Zubringerhebels einer Zubringer- und -klemmvorrichtung geklemmt. Die Hebel befinden sich dabei in einer Position A.
  2. 2. Ein Schussfadenwähler wählt nach einem Steuerprogramm zwischen den beiden Schussfäden einen Schussfaden für einen Bringergreifer aus.
  3. 3. Der betreffende Zubringerhebel wird in eine zweite Position B bewegt und bringt dabei den ausgewählten Schussfaden in den Weg des Bringergreifers, der den Schussfaden übernimmt.
  4. 4. Der Zubringerhebel wird nachfolgend in eine Position C bewegt, die nahe der eintragseitigen Gewebekante in Fortsetzung des Bindepunktes eines Gewebes liegt.
  5. 5. Der mit dem Fadenvorrat verbundene, vorgenannte Schussfaden wird nach dem Eintragen in das Webfach und nach dem Abbinden von der betreffenden Klemme in der Position C geklemmt gehalten.
  6. 6. Der abgebundene Schussfaden wird nachfolgend zwischen der Gewebekante und der in Position C stehenden Klemme von dem bereitgehaltenen, geklemmten Schussfaden mittels einer Schussfadenschere abgeschnitten.
  7. 7. Der betreffende Zubringerhebel wird nach dem Abschneiden des Schussfadens in die Position A zurückbewegt oder in der Position C gehalten.

Das bekannte Verfahren besitzt, zusammen mit der nachfolgend noch darzustellenden Vorrichtung zur Verfahrensdurchführung, einen entscheidenden Nachteil, der darin besteht, dass jeder einzutragende Schussfadentyp zwangsläufig eine voneinander abweichende Abfalllänge aufweist. Während also die dem Geweberand am nächsten positionierte Fadenklemme eine relativ geringe Abfalllänge realisiert, ist der Schussfadenabfall der Schussfäden, die von den übrigen Fadenklemmen gehalten werden, vergleichsweise zunehmend größer. Das Zunehmen der Abfalllänge ist vorrichtungsbedingt und, wie bereits erwähnt, von erheblichem Nachteil. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Schussfaden im Bereich des Anschlages des Webblatts geschnitten wird und somit bis zum Bindepunkt ausgezogen werden muss. Um eine Abfallreduzierung zu erreichen, muss der Schussfaden von einer Schussfaden-Rückholeinrichtung zurückgezogen werden, auch um die erforderliche Fadenspannung für den nächsten Schusseintrag sicherzustellen.

Zur besseren Veranschaulichung der vorgenannten Nachteile soll die Vorrichtung zur Verfahrensdurchführung kurz charakterisiert werden. Danach ist eine Vorrichtung zur Darbietung und Klemmung von Schussfäden in einer Greiferwebmaschine bekannt.

Die genannte Vorrichtung umfasst im wesentlichen für jeden in ein Webfach einzutragenden Schussfaden einen Zubringerhebel mit Fadenklemme. Die Zubringerhebel sind nebeneinander liegend und etwa parallel zur eintragseitigen Gewebekante angeordnet. Dabei liegt die Klemme des ersten Zubringerhebels in den Positionen A und C der Gewebekante am nächsten, während die Klemme des letzten Zubringerhebels am weitesten weg von der Gewebekante positioniert ist. Damit wird deutlich, dass die freie Fadenlänge zwischen der festen Position der Fadenschere am Geweberand und jeder der ersten Klemme folgenden Klemme als weiterer Nachteil anzusehen ist. Je größer nämlich die Fadenlänge zwischen der Fadenschere und der Fadenklemme ist, desto geringer ist in der Regel die für den Schneidvorgang notwendige Fadenspannung. Insoweit stellt die bekannte Vorrichtung nicht sicher, dass eintragseitig des Webfaches immer eine ordnungsgemäße Schneidkante erzielt wird.

Aus der DE-OS 25 31 954 ist eine steuerbare Schussfaden-Klemmvorrichtung mit mehreren Klemmstellen bekannt, wobei jede Klemmstelle relativ zu einer Bezugsebene verschiebbar ist und wobei ferner die Klemmstellen in gleichbleibenden Abständen übereinander angeordnet sind und jeweils eine Klemmstelle in die Bezugsebene verschoben werden kann. In Kombination mit an sich bekannten, gesteuerten Schussfadenwählern, d.h. jeder Klemmstelle der gesteuerten Klemmvorrichtung ist funktionsbedingt ein gesteuerter Schussfadenwähler zugeordnet, wird einerseits in vorteilhafter Weise erreicht, dass der in das Webfach einzutragende Schussfaden in eine erste Bezugsebene bewegt werden kann und in der dieser vom Bringergreifer problemlos übernommen wird. Andererseits kann die betreffende Klemmstelle in ein zweite Bezugsebene bewegt werden, die der Lage des Bindepunktes vom Gewebe entspricht. Hierdurch wird erreicht, dass beim Anschlagen des Schussfadens an den Bindepunkt des Gewebes der Schussfaden von der betreffenden Klemmstelle der Klemmvorrichtung aufgenommen wird und eintragseitig des Webfaches zwischen Geweberand und Klemmstelle gespannt gehalten wird. Dies ist von Vorteil für den Schneidvorgang, der zwischen der Klemmstelle und dem Geweberand angeordneten Fadenschere. Eine Minimierung des Schussfadenabfalls kann aber damit nicht erreicht werden, weil die Schussfäden dem Bringergreifer nicht unmittelbar vorgelegt werden können.

Aus der DE 30 42 053 Cl ist eine Webmaschine mit einer Vorrichtung zum Reduzieren des Schussfadenabfalls bekannt, die sich insbesondere im Hinblick auf die Vorkehrungen zum Verringern des Schussfadenabfalls und auf die Vorkehrung zum Abschneiden des Schussfadens von dem zuvor im Gewebe abgebundenen Schussfaden als technisch aufwendig und störanfällig darstellt. Wenn, wie die Erfindung lehrt, das Ende des abgeschnittenen Schussfadens durch pneumatisch wirkende Mittel gehalten werden soll, dann versteht es sich von selbst, dass das Ende des abgeschnittenen Schussfadens nicht relativ kurz sein kann.

Schließlich lehrt die DE 197 39 853 C2 eine Schussfadenzubringer- und -klemmvorrichtung mit mehreren Schussfadenzubringern mit Klemme, die derart in der Webmaschine in Kombination mit wenigstens einer Schussfaden-Rückholeinrichtung angeordnet sind und zusammenwirken, dass für alle in einer vorbestimmten Folge in ein Webfach einzutragenden Schussfäden aufgrund der in nahezu einem Punkt erfolgenden Hinreichung der Schussfäden zum Bringergreifer ein Minimum an Schussfadenabfall realisiert wird.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Minimierung des Schussfadenabfalls bei Vermeidung der dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile zu schaffen und eine Vorrichtung zur Verfahrensdurchführung anzugeben.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst.

Erfindungswesentlich ist danach, dass unmittelbar nach dem Eintragen des Schussfadens in das Webfach und vor dessen Anschlagen durch das Webblatt an die Gewebekante der zwischen einer Fadenführung und dem eintragseitigen Geweberand verbleibende Teil des Schussfadens unmittelbar nach dem Klemmen durch die Zubringerklemme und durch die Halteklemme und noch während der Bewegung des Webblatts von einer zwischen der Hinreicheposition der Zubringerklemme und einer Aufhahmeposition der Halteklemme angeordneten Schneideinrichtung geschnitten wird und daraufhin ein hinteres Schussfadenende und ein vorderes Ende eines neuen Schussfadens vorliegt, dass die das hintere Ende des eingetragenen Schussfadens klemmende Halteklemme der Anschlagbewegung des Webblatts bis hin zum Bindepunkt folgt, wonach der Schussfaden am Bindepunkt angeschlagen wird, die Halteklemme daraufhin geöffnet wird und in die Aufnahmeposition zurückkehrt und wonach ferner auch der Fadenzubringer mit dem vorderen Ende eines neuen Schussfadens in seine Ruheposition zurückkehrt.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Mit der erfindungsgemäßen Bereitstellung einer beweglichen, der Bewegung des Webblattes folgenden Halteklemme in Kombination mit der jeweiligen Fadenzubringerklemme und einer entfernt von der Anschlagkante angeordneten Schneideinrichtung für den Schussfaden wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass der Schussfaden während der Bewegung des Webblatts in Richtung der Anschlagkante des Gewebes geschnitten werden kann. Ferner ist der Bewegungsablauf der Fadenzubringer so gewählt, dass zumindest in der Ruhestellung und der Hinreichstellung dieselbe Fadenspannung herrscht. Die Vorteile dieser Anordnung liegen in der Erzielung eines sehr geringen Schussfadenabfalls, ohne dass eine Rückholeinrichtung für den Schussfaden vorgesehen werden muss.

Durch die punktuelle Hinreichung jeder Schussfadenfarbe durch die Fadenzubringer wird bei jeder Farbe ein gleichmäßig geringer Schussfadenabfall erzielt.

Der Verfahrensablauf und die zeitgerechte Ansteuerung der einzelnen Einrichtungen, wie Fadenzubringer, Bringergreifer, Nehmergreifer, Webblatt, Halteklemme und Scheideinrichtung, wird durch eine elektronische Webmaschinensteuerung realisiert. Der Antrieb der Einrichtungen kann entweder vom zentralen Webmaschinenantrieb abgeleitet sein, oder aber durch von der Webmaschinensteuerung gesteuerte unabhängige Antriebe, z.B. elektromotorische Antriebe, erfolgen.

Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist in dem unabhängigen Patentanspruch 12 offenbart.

Gemäß der Vorrichtung ist erfindungswesentlich, dass am eintragseitigen Geweberand eine der Bewegung des Webblatts folgende Halteklemme für das hintere Ende des eingetragenen Schussfadens vorgesehen ist und dass eine Schneideinrichtung nahe dem Hinreichepunkt einer Fadenklemme zwischen der Fadenklemme und der Halteklemme angeordnet ist.

Die Erfindung wir nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1:
eine schematische Darstellung einer ersten Ausgestaltung der Schussfadenzubringer- und Klemmvorrichtung mit kreisförmiger Bewegung der Fadenzubringer;
Figur 2:
einen Schnitt der Vorrichtung nach Fig. 1 oder Fig. 3 im Bereich der Halteklemme;
Figur 3:
eine schematische Darstellung einer zweiten Ausgestaltung der Schussfadenzubringer- und Klemmvorrichtung mit linearer Bewegung der Fadenzubringer.

In den Figuren 1 und 2 ist schematisch die Schussfaden-Eintragsseite einer Webmaschine dargestellt. Die oberen und unteren Kettfäden 1, 2 verlaufen durch die Webmaschinenschäfte 3 und durch die Lamellen des Webblatts 4 bis hin zum Bindepunkt 5, an welchem der jeweils in das durch die Kettfäden 1, 2 aufgespannte Webfach 6 eingetragene Schussfaden 7 von dem hin- und herbeweglichen Webblatt 4 an die Anschlagkante 8 des Gewebes 9 angeschlagen wird. Die Schussfäden 7 werden von einem Bringergreifer 10 und einem nicht dargestellten Nehmergreifer in das Webfach 6 eingebracht. Das gebildete Gewebe 9 wird fortlaufend nach unten abgezogen.

Im Beispiel nach Figur 1 sind sechs Schussfäden 7 dargestellt, die von Vorratsspulen (nicht dargestellt) abgezogen und über eine Fadenführung 11 zu sogenannten Fadenzubringern 12 verlaufen, wo sie von einer Zubringerklemme 13 gehalten werden. Jedem Schussfaden 7 ist ein Fadenzubringer 12 mit Zubringerklemme 13 zugeordnet. Die Fadenzubringer 12 sind als bügelartige Schwenkhebel ausgebildet. In der Zeichnung ist ein Fadenzubringer 12 in seiner Ruheposition 12A gezeigt, wobei die Zubringerklemme 13 das Ende des zugeordneten Schussfadens 7 klemmt. Jeder Fadenzubringer 12 ist um eine Schwenkachse 14 schwenkbar angeordnet und kann zwischen der Ruheposition 12A und einer Hinreicheposition 12Bverschwenkt werden, wobei die Schwenkachse 14 derart gewählt ist, dass sie durch die Fadenöse 15 der Fadenführung 11 des zugeordneten Schussfadens 7 verläuft. Dadurch wird erreicht, dass der Abstand zwischen der Fadenöse 15 und der Zubringerklemme 13 und damit auch die Fadenspannung in jeder Stellung des Fadenzubringers 12 konstant bleibt. In ihrer Hinreicheposition 12Bbefinden sich alle Fadenzubringer 12 im wesentlichen an dem selben Hinreichepunkt 16, wie es in Figur 1 angedeutet ist.

Wird nun ein Schussfaden 7 für den nächsten Schussfadeneintrag ausgewählt, so verschwenkt der Fadenzubringer 12 von seiner Ruheposition 12A in seine Hinreicheposition 12B nahe dem eintragseitigen Geweberand 17, wobei in Figur 1 lediglich die Zubringerklemme 13 in Hinreicheposition angedeutet ist. Dadurch wird der ausgewählte Schussfaden 7 in die Bewegungsbahn des Bringergreifers 10 gebracht. Der Bringergreifer 10 ergreift den Schussfaden und bringt ihn in das geöffnete Webfach 6 ein. Etwa in der Mitte des Webfachs wird der Schussfaden von einem Nehmergreifer (nicht dargestellt) übernommen und vollständig durch das Webfach hindurchgezogen. Der Bringergreifer 10 kehrt daraufhin in seine Ruheposition außerhalb des Webfachs zurück und ist bereit für den nächsten Schusseintrag.

Nach dem Schusseintrag wird das Webblatt 4 aus seiner vorderen Stellung 4A in Richtung seiner Anschlagsposition 4B am Bindepunkt 5 bewegt und schiebt den eingetragenen Schussfaden 7 vor sich her. Der Fadenzubringer 12 mit der Zubringerklemme 13 befindet sich dabei noch in der Hinreicheposition 12B. Durch die Bewegung des Webblatts 4 wird der am Geweberand 17 austretende Schussfaden 7 in die Zubringerklemme 13 eingebracht und dort geklemmt.

Im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt wird der Schussfaden 7 durch das Webblatt 4 in eine am seitlichen Geweberand 17 beweglich angeordneten Halteklemme 18 eingebracht und dort ebenfalls geklemmt.

Das Einbringen des Schussfadens in die Zubringerklemme 13 und die Halteklemme 18 kann durch einen seitlich am Webblatt 4 angeordneten Hinreichehaken 19 unterstützt werden, der ein zuverlässiges Einführen des Schussfadens 7 in die beiden Klemmeinreinrichtungen 13, 18 sicherstellt. Die Verwendung eines Hinreichehakens 19 ist jedoch nicht zwingend notwendig und kann z.B. von der Art der zu verarbeitenden Schussfäden abhängig gemacht werden.

Nachdem der Schussfaden 7 zuverlässig in der Zubringerklemme 13 und der Halteklemme 18 geklemmt ist, wird er unmittelbar von einer nahe der Hinreicheposition 12B der Fadenklemme 13 stationär angeordneten Schneideinrichtung 20 geschnitten, noch während sich das Webblatt 4 weiter in Richtung seiner Anschlagsposition 4b bewegt.

Das hintere, abgeschnittene Ende des eingetragenen Schussfadens 7 ist nun durch die Halteklemme 18 geklemmt, während ein neues vorderes Ende des von der Vorratsspule kommenden Schussfadens 7 zur erneuten Vorlage für den Bringergreifer 10 in der Zubringerklemme 13 geklemmt gehalten wird.

Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, ist die Halteklemme 18 an einem um eine Achse 21 beweglichen Schwenkhebel 22 angeordnet. Die Bewegung des Schwenkhebels 22 ist zwangsgesteuert und folgt nach dem Klemmen des Schussfadens 7 im wesentlichen der Bewegung des Webblatts 4 bis in dessen Anschlagposition.

Nach dem Schussfadeneintrag befindet sich der Schwenkhebel 22 in einer in Figur 2 angedeuteten mittleren Stellung 22A. Beim Ausführen der Anschlagbewegung gelangt das Webblatt in den Bereich der Position 22A des Schwenkhebels. Durch eine Bewegung des Schwenkhebels 22 in Richtung der rückwärtigen Position des Webblattes 4, nämlich in eine Stellung 22B, wird der anzuschlagende Schussfaden 7 von der Halteklemme 18 ergriffen und geklemmt. Von der Position 22B bewegt sich der Schwenkhebel 22 synchron mit der Bewegung des Webblattes 4 in eine Stellung 22C, in welcher das Webblatt 4 den eingetragenen Schussfaden 7 an der Anschlagkante 8 des Gewebes 9 anschlägt. In Figur 2 ist die Position des Webblatts 4 in der Anschlagsstellung 4b angedeutet. In dieser Stellung 4b öffnet die Halteklemme 18 und gibt das Ende des Schussfadens 7 frei. Der Schwenkhebel 22 kann nun in seine Ausgangsposition 22A zurückkehren.

Währenddessen schwenkt auch der Fadenzubringer 12 in seine Ruheposition 12A zurück um einem anderen Fadenzubringer 12 platz zu machen. Soll derselbe Schussfaden nochmals eingetragen werden, kann der Fadenzubringer 12 in seiner Hinreichestellung 12A verbleiben.

Figur 3 zeigt eine Ausgestaltung der Erfindung mit einer linearen Fadenzuführung. Der wesentliche Unterschied zu der Ausgestaltung gemäß Figur 1 ist, dass jeder Fadenzubringer 12 anstelle einer kreisförmigen Bewegung eine rein lineare Verstellbewegung in Richtung 25 zwischen seiner Ruheposition 12A und seiner Hinreicheposition 12B und umgekehrt vollführt. Die Fadenzubringer 12 befinden sich in ihrer Hinreicheposition 12B im wesentlichen alle an dem selben Hinreichepunkt 16. Die lineare Bahn des Fadenzubringers 12 von seiner Ruhestellung 12A in die Hinreichestellung 12B ist derart gewählt, dass der geklemmte Schussfaden 7 zumindest in der Ruhestellung und der Hinreichestellung gespannt gehalten wird.

Nachdem der Fadenzubringer 12 den einzutragenden Schussfaden 7 in die Hinreicheposition 12B gebracht hat, wird der Faden vom Bringergreifer 10 erfasst und in das Webfach 6 eingetragen. Die danach folgenden Verfahrenschritte entsprechen den im Zusammenhang mit den Figuren 1 und 2 beschrieben Schritten.

Bezugszeichenliste

1
Kettfäden oben
2
Kettfäden unten
3
Webmaschinenschäfte
4
Webblatt
4A
Webblatt (Eintragsstellung)
4B
Webblatt (Anschlagstellung)
5
Bindepunkt
6
Webfach
7
Schussfaden
8
Anschlagkante
9
Gewebe
10
Bringergreifer
11
Fadenführung
12
Fadenzubringer
12A
Fadenzubringer Ruhestellung
12B
Fadenzubringer Hinreichestellung
13
Zubringerklemme
14
Schwenkachse
15
Fadenöse
16
Hinreichepunkt
17
Geweberand
18
Halteklemme
19
Hinreichehaken
20
Schneideinrichtung
21
Achse
22
Schwenkhebel
22A
Schwenkhebel (Position A)
22B
Schwenkhebel (Position B)
22C
Schwenkhebel (Position C)
25
Pfeilrichtung


Anspruch[de]
Verfahren zum Zubringen eines Schussfadens zu einem Bringergreifer einer Webmaschine, wobei mehrere Schussfäden (7) vorhanden sind und der Anfangsabschnitt jedes Schussfadens durch eine ihm zugeordnete, an einem beweglichen Fadenzubringer (12) angeordneten Zubringerklemme (13) geklemmt wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Bewegen eines ausgewählten Fadenzubringers (12) mit dem Schussfaden von einer Ruheposition (12A) in eine Hinreicheposition (12B), Erfassen des Schussfadens (7) durch einen Bringergreifer (10) und Öffnen der Zubringerklemme (13) des Fadenzubringers (12), Eintragen des gewählten Schussfadens (7) in ein geöffnetes Webfach (6), Anschlagen des Schussfadens im Bindepunkt (5) an die Anschlagkante (8) des Gewebes (9) durch das Webblatt, wobei vor dem Anschlagen des Schussfadens der zwischen einer Fadenführung (11) und dem eintragseitigen Geweberand (17) verbleibende Teil des Schussfadens (7) in dieselbe Zubringerklemme (13) eingebracht und geklemmt wird und dass der verbleibende Teil des Schussfadens (7) im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt, zu dem dieser in der Zubringerklemme (13) eingebracht und geklemmt wird, von einer am eintragseitigen Geweberand (17) angeordneten Halteklemme (18) erfasst und geklemmt wird, wobei der verbleibende Teil des Schussfadens (7) unmittelbar nach dem Klemmen durch die Zubringerklemme (13) und die Halteklemme (18) und noch während der Bewegung des Webblatts (4) von einer zwischen der Hinreicheposition der Zubringerklemme (13) und einer Aufnahmeposition (22B) der Halteklemme (18) angeordneten Schneideinrichtung (20) abgeschnitten wird und daraufhin ein hinteres Schussfadenende und ein vorderes Ende eines neuen Schussfadens vorliegt, dadurch gekennnzeichnet, dass die das hintere Ende des Schussfadens (7) klemmende Halteklemme (18) der Anschlagbewegung des Webblatts (4) bis hin zum Bindepunkt (5) folgt, wonach der Schussfaden am Bindepunkt angeschlagen wird, die Halteklemme (18) daraufhin geöffnet wird und in die Aufnahmeposition (22b) zurückkehrt und wonach ferner auch der Fadenzubringer (12) mit dem vorderen Ende eines neuen Schussfadens in die Ruheposition (12A) zurückkehrt. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eingetragene Schussfaden (7) mit Unterstützung eines Hinreichehakens (19) in die Zubringerklemme (13) und die Halteklemme (18) eingebracht wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemme (18) an einem um eine Achse (21) beweglichen Schwenkhebel (22) angeordnet ist, wobei die Halteklemme (18) den Schussfaden in einer Aufnahmeposition (22B) des Schwenkhebels aufnimmt und klemmt, der Schwenkhebel (22) zusammen mit der Bewegung des Webblatts (4) in eine hintere Anschlagposition (22C) verschwenkt und die Halteklemme (18) den Schussfaden dort wieder freigibt. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einer von mehreren, um eine Achse (14) schwenkbaren Fadenzubringern (12) verwendet wird, wobei jeder Fadenzubringer in der Hinreicheposition (12B) im wesentlichen ein- und denselben Hinreichepunkt (16) einnimmt. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Achse (14) der Fadenzubringer (12) derart gewählt ist, dass der Schussfaden bei der Bewegung zwischen Ruheposition (12A) und Hinreicheposition (12B) und umgekehrt gespannt gehalten wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einer von mehreren, linear beweglichen Fadenzubringern (12) verwendet wird, wobei jeder Fadenzubringer in der Hinreicheposition (12B) im wesentlichen ein- und denselben Hinreichepunkt (16) einnimmt. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Bahn der Fadenzubringer (12) von der Ruheposition (12A) in die Hinreicheposition (12B) so gewählt ist, dass der Schussfaden (7) zumindest in der Ruheposition und der Hinreichepositiongespannt gehalten wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenzubringer (12) in seiner Hinreicheposition (12B) verbleibt, wenn beim nächsten Schuss derselbe Schussfaden (7) eingetragen werden soll. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Fadenzubringer (12), die Betätigung der Zubringerklemmen (13), die Bewegung des Schwenkhebels (22), die Betätigung der Halteklemme (18) sowie die Betätigung der Schneideinrichtung (20) in Abhängigkeit des Maschinenwinkels gesteuert werden. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringerklemmen (13) und/oder die Halteklemme (18) passiv betätigt werden. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubringerklemmen (13) und/oder die Halteklemme (18) aktiv betätigt werden. Vorrichtung zum Zubringen eines Schussfadens zu einem Bringergreifer einer Webmaschine, wobei mehrere Schussfäden (7) vorhanden sind und das vordere Ende jedes zuzubringenden Schussfadens durch eine ihm zugeordnete, an einem beweglichen Fadenzubringer (12) angeordneten Zubringerklemme (13) geklemmt wird, wobei die Fadenzubringer (12) aus einer Ruheposition in eine Hinreicheposition und umgekehrt bewegt werden, mit einem in das Webfach (6) vorschiebbaren und wieder zurückziehbaren Bringergreifer und einer Schneideinrichtung (20) zum Abschneiden des eingetragenen Schussfadens (7) von einem bereitgehaltenen Schussfaden, wobei die Schneideinrichtung (20) nahe dem Hinreichepunkt (16) der Fadenklemme (12) stationär am eintragseitigen Geweberand (17) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,

dass am eintragseitigen Geweberand (17) eine der Bewegung des Webblattes folgende Halteklemme (18) für den Schussfaden (7) vorgesehen ist.
Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemme (18) an einem um eine Achse (21) beweglich angetriebenen Schwenkhebel (22) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzubringer (12) als um eine Schwenkachse (14) angetriebene bügelartige Elemente ausgebildet sind. Vorrichtung nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenzubringer (12) als in linearer Richtung angetriebene Elemente ausgebildet sind. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Hinreicheposition (12B) des Fadenzubringers (12) und der Schneideinrichtung (20) ein fest installierter Hinreichehaken (19) vorgesehen ist.
Anspruch[en]
A method for feeding a weft thread to a bringer-gripper of a loom, wherein a plurality of weft threads (7) is present and the initial section of each weft thread is clamped by an associated feeder clamp (13) arranged on a movable thread feeder (12), the method comprising the following steps: moving a selected thread feeder (12) with the weft thread from a rest position (12A) into a presenting position (12B), gripping the weft thread (7) by a bringer-gripper (10) and opening the feeder clamp (13) of the thread feeder (12), inserting the selected weft thread (7) into an opened shed (6), beating up the weft thread to the interlacing point (5) at the fell (8) of the cloth (9) by the reed, wherein, before beating up the weft thread, the portion of the weft thread (7) remaining between a thread guide (11) and the insertion-side cloth edge (17) is introduced into and clamped in the same feeder clamp (13), and at substantially the same time as the remaining portion of the weft thread (7) is introduced into and clamped in the feeder clamp (13), it is gripped and clamped by a holding clamp (18) arranged at the insertion-side cloth edge (17), wherein directly after being clamped by the feeder clamp (13) and the holding clamp (18) and whilst the reed (4) is still moving, the remaining portion of the weft thread (7) is cut by a cutting device (20) arranged between the presenting position of the feeder clamp (13) and a receiving position (22B) of the holding clamp (18) and thereupon a trailing weft thread end and a leading end of a new weft thread are present, characterised in that the holding clamp (18) clamping the trailing end of the weft thread (7) follows the beating-up motion of the reed (4) as far as the interlacing point (5), whereupon the weft thread is beaten up to the interlacing point, the holding clamp (18) is then opened and returns to the receiving position (22b), and whereupon furthermore also the thread feeder (12) with the leading end of a new weft thread returns to the rest position (12A). A method according to claim 1, characterised in that the inserted weft thread (7) is introduced with the assistance of a presenting hook (19) into the feeder clamp (12) and the holding clamp (18). A method according to claim 1, characterised in that the holding clamp (18) is arranged on a pivoting lever (22) movable about an axis (21), the holding clamp (18) receiving and clamping the weft thread in a receiving position (22B) of the pivoting lever, the pivoting lever (22) being pivoted together with the motion of the reed (4) into a rear beat-up position (22C) and the holding clamp (18) there re-releasing the weft thread. A method according to claim 1, characterised in that a respective one of a plurality of thread feeders (12) pivotable about an axis (14) is used, each thread feeder in the presenting position (12B) occupying substantially one and the same presenting point (16). A method according to claim 4, characterised in that the position of the axis (14) of the thread feeders (12) is selected so that on movement between the rest position (12A) and the presenting position (12B) and vice versa the weft thread is held under tension. A method according to claim 1, characterised in that a respective one of a plurality of linearly movable thread feeders (12) is used, each thread feeder in the presenting position (12B) occupying substantially one and the same presenting point (16). A method according to claim 6, characterised in that the linear path of the thread feeders (12) from the rest position (12A) into the presenting position (12B) is selected so that the weft thread (7) is held under tension at least in the rest position and the presenting position. A method according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the thread feeder (12) remains in its presenting position (12B) when the same weft thread (7) is to be inserted in the next weft insertion. A method according to claim 1, characterised in that the motion of the thread feeders (12), the operation of the feeder clamps (13), the motion of the pivoting lever (22), the operation of the holding clamp (18) and the operation of the cutting device (20) are controlled in dependence on the machine angle. A method according to claim 1, characterised in that the feeder clamps (13) and/or the holding clamp (18) are passively operated. A method according to claim 1, characterised in that the feeder clamps (13) and/or the holding clamp (18) are actively operated. An apparatus for feeding a weft thread to a bringer-gripper of a loom, wherein a plurality of weft threads (7) is present and the leading end of each weft thread to be fed is clamped by an associated feeder clamp (13) arranged on a movable thread feeder (12), wherein the thread feeders (12) are moved from a rest position into a presenting position and vice versa, the apparatus having a bringer-gripper insertable into the shed (6) and withdrawable therefrom again, and a cutting device (20) for cutting off the inserted weft thread (7) from a weft thread held ready, wherein the cutting device (20) is arranged close to the presenting point (16) of the thread clamp (12) in a stationary position at the insertion-side cloth edge (17), characterised in that a holding clamp (18) for the weft thread (7) that follows the motion of the reed is provided at the insertion-side cloth edge (17). An apparatus according to claim 12, characterised in that the holding clamp (18) is arranged on a pivoting lever (22) driven movably about an axis (21). An apparatus according to claim 12, characterised in that the thread feeders (12) are in the form of bow-shaped elements driven about a pivot axis (14). An apparatus according to claim 12, characterised in that the thread feeders (12) are in the form of elements driven in a linear direction. An apparatus according to claim 12, characterised in that a fixedly installed presenting hook (19) is provided between the presenting position (12B) of the thread feeder (12) and the cutting device (20).
Anspruch[fr]
Procédé permettant de délivrer un fil de trame à une griffe donneuse d'un métier à tisser, moyennant quoi plusieurs fils de trame (7) sont présents et la section de commencement de chaque fil de trame est serrée par l'intermédiaire d'une pince d'alimentation (13) affectée à celle-ci, disposée au niveau d'un dispositif d'alimentation en fil (12) mobile, moyennant quoi le procédé comprend les étapes suivantes: déplacement d'un dispositif d'alimentation en fil (12) choisi avec le fil de trame, d'une position de repos (12A) dans une position d'extension (12B), saisie du fil de trame (7) par une griffe donneuse (10) et ouverture de la pince d'alimentation (13) du dispositif d'alimentation en fil (12), introduction du fil de trame (7) choisi dans un pas de chaîne (6) ouvert, fixation du fil de trame dans le point de liage (5), au niveau du bord à fixer (8) du tissu (9) par l'intermédiaire du peigne miseur, moyennant quoi, avant la fixation du fil de trame, la partie restant entre un guide-fil (11) et le bord du tissu du côté trame (17), du fil de trame (7), est introduite et serrée dans cette même pince d'alimentation (13), et en ce que la partie restante du fil de trame (7) est saisie et serrée par une pince de retenue (18) disposée au niveau du bord du tissu du côté trame (17) sensiblement au moment où celle-ci est introduite et serrée dans la pince d'alimentation (13), moyennant quoi la partie restante du fil de trame (7) est découpée, directement après le serrage par la pince d'alimentation (13) et la pince de retenue (18) et encore pendant le déplacement du peigne miseur (4) par un dispositif de coupe (20) disposé entre la positon d'extension de la pince d'alimentation (13) et une position de réception (22B) de la pince de retenue (18), et on trouve alors une extrémité de fil de trame arrière et une extrémité avant d'un nouveau fil de trame, caractérisé en ce que la pince de retenue (18), serrant l'extrémité arrière du fil de trame (7), suit le mouvement destiné à la fixation du peigne miseur (4) jusqu'au point de liage (5), après quoi le fil de trame est fixé au niveau du point de liage, la pince de retenue (18) est alors ouverte et revient à la position de réception (22b) et, en outre, le dispositif d'alimentation en fil (12) revient dans la position de repos (12A) avec l'extrémité avant d'un nouveau fil de trame. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fil de trame (7) inséré est introduit à l'aide d'un crochet d'extension (19) dans la pince d'alimentation (13) et dans la pince de retenue (18). Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pince de retenue (18) est disposée sur un levier pivotant (22) mobile autour d'un axe (21), moyennant quoi la pince de retenue (18) reçoit et serre le fil de trame dans une position de réception (22B) du levier pivotant, le levier pivotant (22) pivote conjointement avec le déplacement du peigne miseur (4) pour parvenir dans la position de fixation arrière (22C), et la pince de retenue (18) libère de nouveau le fil de trame. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise respectivement l'un de plusieurs dispositifs d'alimentation en fil (12) pouvant pivoter autour d'un axe (14), moyennant quoi chaque dispositif d'alimentation en fil, dans la position d'extension (12B), se place sensiblement au niveau d'un seul et même point d'extension (16). Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la position de l'axe (14) du dispositif d'alimentation en fil (12) est choisie de telle sorte que le fil de trame est maintenu en étant tendu lors du déplacement entre la position de repos (12A) et la position d'extension (12B) et inversement. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise respectivement l'un de plusieurs dispositifs d'alimentation en fil (12) mobiles de manière linéaire, moyennant quoi chaque dispositif d'alimentation en fil, dans la position d'extension (12B), se place sensiblement au niveau d'un seul et même point d'extension (16). Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la trajectoire linéaire du dispositif d'alimentation en fil (12), entre la position de repos (12A) et la position d'extension (12B), est choisie de telle sorte que le fil de trame (7) est maintenu en étant tendu au moins dans la position de repos et dans la position d'extension. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation en fil (12) reste dans sa position d'extension (12B) lorsque, pour la trame suivante, on doit introduire le même fil de trame (7). Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le déplacement du dispositif d'alimentation en fil (12), l'actionnement des pinces d'alimentation (13), le déplacement du levier pivotant (22), l'actionnement de la pince de retenue (18) et l'actionnement du dispositif de coupe (20) sont commandés en fonction de l'angle de l'appareil. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pinces d'alimentation (13) et/ou pince de retenue (18) sont actionnées de manière passive. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pinces d'alimentation (13) et/ou la pince de retenue (18) sont actionnées de manière active. Dispositif permettant de délivrer un fil de trame à une griffe donneuse d'un métier à tisser, moyennant quoi plusieurs fils de trame (7) sont présents, et l'extrémité avant de chaque fil de trame à délivrer est serrée par l'intermédiaire d'une pince d'alimentation (13) affectée à celle-ci, disposée au niveau d'un dispositif d'alimentation en fil (12) mobile, moyennant quoi le dispositif d'alimentation en fil (12) est déplacé d'une position de repos dans une position d'extension et inversement, comportant une griffe donneuse pouvant être avancée puis reculée dans le pas de chaîne (6), et un dispositif de coupe (20) permettant de découper le fil de trame (7) introduit à partir d'un fil de trame maintenu à disposition, moyennant quoi le dispositif de coupe (20) est disposé à proximité du point d'extension (16) de la pince pour le fil (12), de manière immobile au niveau du bord de tissu (17) du côté trame, caractérisé en ce que, au niveau du bord du tissu du côté trame (17), il est prévu une pince de retenue (18) suivant le déplacement du peigne miseur, destinée au fil de trame (7). Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la pince de retenue (18) est disposée sur un levier pivotant (22) entraîné de manière mobile autour d'un axe (21). Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les dispositifs d'alimentation en fil (12) sont configurés sous la forme d'éléments de type étriers entraînés autour d'un axe pivotant (14). Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les dispositifs d'alimentation en fil (12) sont configurés sous la forme d'éléments entraînés dans une direction linéaire. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'on prévoit, entre la position d'extension (12B) du dispositif d'alimentation en fil (12) et le dispositif de coupe (20), un crochet d'extension (19) installé de manière fixe.






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