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Dokumentenidentifikation DE102005028264B4 13.12.2007
Titel Lichtschranke
Anmelder di-soric Industrie-electronic GmbH & Co., 73660 Urbach, DE
Erfinder Bauer, Gerhard, 73635 Rudersberg, DE;
Mantel, Norbert, 58849 Herscheid, DE
Vertreter Maikowski & Ninnemann, Pat.-Anw., 10707 Berlin
DE-Anmeldedatum 13.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005028264
Offenlegungstag 14.09.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse G01V 8/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lichtschranke mit mindestens einem Lichtsender zum Aussenden eines Sendelichts und mindestens einem Lichtempfänger zum Detektieren des Sendelichts.

Lichtschranken finden in der Technik vielfältig Verwendung. Eine typische Anwendung ist die Detektierung von beweglichen Gegenständen außerhalb einer Führung. Hierzu werden in der Regel Rahmenlichtschranken verwendet, bei denen eine Mehrzahl von Lichtsendern bzw. Lichtempfängern in einander gegenüberliegenden Schenkeln eines Trägers der Lichtschranke angeordnet sind, um einen Sensorbereich zu bilden. Für gewöhnlich sind diese Schenkel mittels eines Verbindungsschenkels und einer Traverse, welche rechtwinklig von den Schenkeln abstehen, zu einem Rahmen verbunden.

Befindet sich ein Gegenstand im Sensorbereich oder bewegt sich ein Gegenstand durch den Sensorbereich hindurch, ist der Lichtweg hierdurch unterbrochen und somit eine vom Lichtempfänger erfassbare Lichtmenge betragsmäßig verändert. Die Veränderung in der Lichtmenge ist mit einer dafür vorgesehenen und eingerichteten Elektronik messbar und mit einem justierbaren Schwellenwert vergleichbar. Eine Abweichung zwischen dem gemessenen Wert der Lichtmenge und dem Schwellenwert ist in ein Schaltsignal zur Anzeige einer Gegenwart des Gegenstandes im Sensorbereich umsetzbar.

Eine bekannte Rahmen-Lichtschranke kann in einem dynamischen oder statischen Modus betrieben werden. Im dynamischen Modus ist zu einer Erfassung eines sich durch den Sensorbereich bewegenden Gegenstandes eine Mindestgeschwindigkeit des Gegenstandes erforderlich. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass eine Erfassung einer langsamen Bewegung im Sensorbereich, beispielsweise verursacht durch eine schleichende Zunahme einer Verschmutzung einer Optik der Lichtschranke und der daraus resultierenden Veränderung der Lichtmenge, nicht als zu detektierender Gegenstand gewertet wird.

Wird die Lichtschranke im statischen Modus betrieben, so sind sämtliche Gegenstände, welche sich in dem Sensorbereich befinden oder sich durch den Sensorbereich hindurch bewegen, unabhängig von einer Geschwindigkeit des betreffenden Gegenstandes erfassbar.

Bei einer bekannten Rahmenlichtschranke kann ein Rahmenelement, z.B. die Traverse vom Rahmen demontiert, bzw. händisch vom Rahmen entfernt werden. Auf diese Weise sind beispielsweise jene Gegenstände erfassbar, für die, aufgrund ihres größeren Ausmaßes, ein von allen Seiten durch Rahmenelemente begrenzter Sensorbereich unpassierbar ist.

Hierbei besteht allerdings folgender Nachteil. Ist die Traverse an dem Rahmen festgelegt, so untergeht ein Teil des von einem Lichtsenders in eine Senderichtung zu einem Lichtempfänger ausgesendeten Sendelichtes, bedingt durch eine Divergenz des Sendelichts, eine Vorwärtsreflexion an einer dem Verbindungsschenkel zugewandten Oberfläche der Traverse in Richtung eines dem Lichtsender gegenüberliegenden Schenkels, an dem das vorwärtsreflektierte Licht durch den Lichtempfänger erfassbar ist. Oder anders gesagt, ein Teillichtstrahl eines in Senderichtung ausgestrahlten divergenten Sendelichtbündels weist nach der Vorwärtsreflexion an der Oberfläche der Traverse eine Richtung auf, welche eine Komponente in Richtung der Senderichtung aufweist und ist somit von dem Lichtempfänger detektierbar.

Ist die Traverse von dem Rahmenelement entfernt, findet jene Vorwärtsreflexion nicht statt und am Ort des Lichtempfängers ist eine entsprechend geringere Lichtmenge nachweisbar. Dies hat zur Folge, dass der Schwellenwert nachjustiert werden muss, was sich nachteilig auf die Auflösung der Lichtschranke auswirkt.

Aus der DE 10 2004 022 408 A1 ist ein optischer Sensor zur Erfassung von Gegenständen in einem Überwachungsbereich bekannt, der einen Sender, einen Empfänger sowie eine Spiegeleinheit mit Umlenkspiegeln umfasst. Bei freiem Überwachungsbereich werden die vom Sender emittierten Sendelichtstrahlen über die Umlenkspiegel der Spiegeleinheit zum Empfänger geführt. Die Spiegeleinheit ist dabei in ein Gehäuse integriert, dessen Innenwände im Bereich zwischen den beiden Umlenkspiegeln mit einem reflektionsmindernden Fallteil verkleidet sind.

In der DE 44 38 798 C3 ist eine Rahmen-Lichtschranke mit zwei einander gegenüber angeordneten und miteinander durch Verbindungsschenkel zu einem Rahmen verbundenen Seitenschenkeln beschrieben, bei der jeder Seitenschenkel im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, um eine Optik und Optikabdeckung aufnehmen zu können. Ferner ist eine über einen frontseitigen Randbereich der Optikabdeckung greifende Abdeckung als Prallschutz vorgesehen, welcher die Optikabdeckung frontseitig bis auf einen Schlitz zum Lichtdurchtritt abdeckt und im Bereich der Optikabdeckung abgeschrägte Flächen aufweist.

Die DE 102 28 013 A1 befasst sich mit einem Teiltransmissionsreflektor, bei dem die Lichttransmission durch den verwendeten Werkstoff auf einen bestimmten Lichtwellenbereich beschränkt ist, wobei die Reflektionseigenschaften so gewählt sind, dass nur für das Auge unsichtbares Licht eines bestimmten Wellenlängenbereiches reflektiert wird.

Die DE 101 42 362 A1 offenbart eine optoelektronische Überwachungseinrichtung zum Nachweisen eines in einen Überwachungsbereich eindringenden Objektes, unter Verwendung von Reflektoren, die durch winklig zueinander angeordnete Spiegelelemente gebildet sind.

In der DE 198 06 288 A1 ist ein Laserscanner-Messsystem mit einer Laser-basierten Sendeeinheit und einem Fotodetektor als Empfängereinheit beschrieben, wobei Scanner- und Empfängerstrahlengang im Außenraum zu jedem Zeitpunkt die gleiche optische Achse aufweisen; und die EP 1 030 195 B1 beschreibt ein selbstausrichtendes retoreflektierendes optisches System zur Wellenlängenfilterung sowie dessen Verwendung in Monochromatoren und Lasern.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lichtschranke bereitzustellen, bei der das Auflösungsverhalten möglichst wenig durch Reflektion der vom Lichtsender ausgesandten Strahlung beeinträchtigt wird.

Dieses Problem wird durch eine Lichtschranke mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 2 gelöst.

Bei einer Lichtschranke, welche mindestens einen Lichtsender zum Aussenden eines Sendelichts, mindestens einem Lichtempfänger zum Detektieren des Sendelichts und einen Träger der Lichtschranke zur Aufnahme des Lichtsenders und/oder des Lichtempfängers aufweist, sowie ferner einen Oberflächenbereich des Trägers, der sich zwischen Lichtsender und Lichtempfänger derart erstreckt, dass bei einer Vorwärtsreflexion des Sendelichts an dem Oberflächenbereich das Sendelicht zu dem Empfänger gelangen kann, sind weiterhin an dem Oberflächenbereich Mittel zur Unterdrückung der auf den Lichtempfänger gerichteten Vorwärtsreflexion des Sendelichts vorgesehen.

Diese erfindungsgemäße Lichtschranke weist den Vorteil auf, dass eine Abhängigkeit der erfassbaren Lichtmenge von einem Oberflächenbereich reduziert ist, da der Oberflächenbereich derart ausgestaltet ist, dass eine Vorwärtsreflexion des Sendelichts an dem Oberflächenbereich unterdrückt wird.

In einer Variante der Erfindung ist der Träger als ein Rahmen ausgebildet, wobei bevorzugt der Rahmen derart demontierbar ist, dass ein Teil des Rahmens, auf welchem der Oberflächenbereich ausgebildet ist, vom Träger abnehmbar ist. Dies ist vorteilhaft, da auf diese Weise eine Demontage des den Oberflächenbereich tragenden Teiles keine Auswirkung auf die zwischen Lichtsender und Lichtempfänger übertragene Lichtmenge hat, da die Vorwärtsreflexion an dem Oberflächenbereich unterdrückt ist, und somit in Abwesenheit oder Anwesenheit des Oberflächenbereichs im Wesentlichen die gleiche Lichtmenge übertragbar ist.

Bevorzugt sind hierbei die strukturierungsbildenden Vertiefungen, welche der Oberflächenbereich aufweist, derart angeordnet, dass die Erstreckungsrichtung der Vertiefungen senkrecht auf einer Erstreckungsebene des Rahmens steht.

Speziell umfasst der Rahmen, der bevorzugt einen rechteckförmigen Querschnitt aufweist, zumindest ein u-förmiges Rahmenelement und eine Traverse, wobei das Rahmenelement einen ersten und einen zweiten freien Schenkel aufweist, die von einem Verbindungsschenkel abstehend einander gegenüberliegend angeordnet sind und jeweils ein freies Ende aufweisen, wobei die freien Enden mittels einer Traverse miteinander verbunden sind. Hierbei wird der Oberflächenbereich durch eine dem Verbindungsschenkel des Rahmenelementes zugewandte Oberfläche der Traverse gebildet wobei sich der Oberflächenbereich bevorzugt entlang einer Ebene erstreckt, welche senkrecht zu einer Erstreckungsebene des Rahmens verläuft. Zur Erweiterung des Funktionsumfanges der Lichtschranke ist die Traverse von dem Rahmenelement abnehmbar.

Weiter ist vorgesehen, dass jeder der beiden freien Schenkel des u-förmigen Rahmenelementes eine Seite aufweist, die als erste und als zweite Seite bezeichnet sind, wobei die beiden Seiten einander zugewandt angeordnet sind, so dass der an der ersten Seite angeordnete Lichtsender und der an der zweiten Seite angeordnete Lichtempfänger zwischen den gegenüberliegenden freien Schenkeln des u-förmigen Rahmenelementes einen Sensorbereich zum Erfassen eines Gegenstandes aufbauen, der sich durch die von dem u-förmigen Rahmenelement und der Traverse gebildete Öffnung hindurchbewegt.

In einer anderen Variante der Erfindung ist der Träger der Lichtschranke als ein u-förmiges Rahmenelement ausgebildet, welches einen Lichtsender trägt, der an einem ersten freien Endabschnitt eines freien, ersten Schenkels des u-förmigen Rahmenelementes angeordnet ist und einem Lichtempfänger gegenüberliegt, welcher an einem zweiten freien Endabschnitt eines freien zweiten Schenkels des u-förmigen Rahmenelementes angeordnet ist. Bevorzugt stehen die beiden freien Schenkel von einem Verbindungsschenkel ab. Der strukturierte Oberflächenbereich wird hierbei von einer Oberfläche des Verbindungsschenkels gebildet, welche dem Lichtsender und dem Lichtempfänger zugewandt ist.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Vorwärtsreflexion des Sendelichts an dem besagten Oberflächenbereich mittels einer Strukturierung des Oberflächenbereichs unterdrückt. Bevorzugt weist der Oberflächenbereich dabei eine Mehrzahl von Vertiefungen auf, die eine Strukturierung des Oberflächenbereichs bilden. Dies hat den Vorteil, dass solche Strukturierungen sehr belastbar sind und insbesondere nur äußerst schwer durch Fremdkörper oder Fremdstoffe in ihrer Wirkung gemindert werden können.

Vertiefungen auf, die eine Strukturierung des Oberflächenbereichs bilden. Dies hat den Vorteil, dass solche Strukturierungen sehr belastbar sind und insbesondere nur äußerst schwer durch Fremdkörper oder Fremdstoffe in ihrer Wirkung gemindert werden können.

Beispielsweise sind die Vertiefungen dabei länglich ausgebildet und erstrecken sich entlang des Oberflächenbereichs, wobei die Vertiefungen bevorzugt parallel zueinander ausgerichtet sind und in einer Richtung senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Vertiefungen einen konstanten Abstand zueinander aufweisen.

Weiterhin können die Vertiefungen geradlinig entlang des Oberflächenbereiches verlaufen, wobei sich eine solche einfache Geometrie als vorteilhaft bei einem Herstellungsprozess der Strukturierung erweist.

Vorteilhaft weisen die Vertiefungen in einer Schnittebene senkrecht zur Erstreckungsrichtung der Vertiefungen, entlang derer sich die einzelnen Vertiefungen erstrecken, eine Querschnitt auf, welcher eine Krümmung aufweist. Bevorzugt ist der Querschnitt hierbei halbkreisförmig ausgebildet.

In einer weiteren Variante der Erfindung ist der Querschnitt dreieckig oder rechteckförmig ausgebildet.

In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Mittel zur Unterdrückung der Vorwärtsreflexion derart ausgestaltet, dass die Vorwärtsreflexion des Sendelichtes in Richtung des Empfängers durch eine Absorption des auf den Oberflächenbereich auftreffenden Sendelichtes verhindert wird. Vorzugsweise weist der Oberflächenbereich hierzu eine Beschichtung auf, die derart beschaffen ist, dass das auf die Beschichtung auftreffende Sendelicht von der Beschichtung absorbiert wird. Bei einer solchen lichtabsorbierenden Beschichtung kann es sich beispielsweise um eine Beflockung des Oberflächenbereiches handeln oder eine lichtabsorbierende Lackierung. Weiterhin ist auch eine Beschichtung mit einem lichtabsorbierenden textilen Flächengewebe, beispielsweise einem Samt, denkbar.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der Lichtsender und der Lichtempfänger derart an dem Träger angeordnet, dass sie einander gegenüberliegen. Diese Anordnung erweist sich als vorteilhaft, da auf diese Weise ein Einwegprinzip mit einem kurzen Lichtweg des Sendelichts und einer dementsprechend einfachen Optik realisierbar ist.

Mit Hilfe eines u-förmigen Trägers und wie vorstehend beschrieben angeordneten strukturierten Oberflächenbereichen, ist eine Umspiegelung von Gegenständen welche sich in einem von Lichtsender und Lichtempfänger erzeugten Sensorbereich befinden vermeidbar, da durch die strukturierten Oberflächenbereiche umspiegelungsfördernde Vorwärtsreflexionen unterdrückbar sind.

Bevorzugt operiert die Lichtschranke in einem statischen Modus, bei dem ein Gegenstand ungeachtet einer Geschwindigkeit des Gegenstandes detektierbar ist.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Figuren beschriebenen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer Lichtschranke mit einer Traverse, welche eine Oberfläche mit einer Strukturierung aufweist,

2a eine Seitenansicht einer Traverse für eine Lichtschranke,

2b eine Draufsicht auf eine Traverse für eine Lichtschranke,

2c eine Schnittdarstellung einer Traverse für eine Lichtschranke,

3a eine schematische Darstellung einer Lichtschranke (Gabellichtschranke) mit einem Lichtsender, einem Lichtempfänger und einem Gegenstand zwischen Lichtsender und Lichtempfänger,

3b eine schematische Darstellung einer Lichtschranke (Winkellichtschranke) mit einem Lichtsender, einem Lichtempfänger und einem gut reflektierenden Gegenstand zwischen Lichtsender und Lichtempfänger, und

3c eine schematische Darstellung einer Lichtschranke (Winkellichtschranke) mit einem Lichtsender, einem Lichtempfänger und einem Gegenstand mit einer gut reflektierenden Oberfläche zwischen Lichtsender und Lichtempfänger.

Dabei zeigen die 3b und 3c keine Ausführungsbeispiele der Erfindung, sondern vielmehr Möglichkeiten der Übertragung der Anordnungen aus den 1 und 3a, die jeweils eine Lichtschranke mit einem u-förmigen Rahmenelement betreffen, auf Winkellichtschranken.

1 zeigt im Zusammenhang mit 2a, 2b und 2c eine Lichtschranke 1 mit einem als Rahmen 2 ausgebildeten Träger. Die Erstreckungsebene des Rahmens 2 fällt mit der Papierebene zusammen. Der Rahmen 2 weist ein u-förmiges Rahmenelement 3 auf, mit zwei einander gegenüberliegenden, längserstreckten freien Schenkeln, welche senkrecht zu einer Richtung der Längserstreckung einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisen, und als erster Schenkel 4, respektive zweiter Schenkel 5 bezeichnet sind. Der erste und der zweite Schenkel 4, 5 weisen jeweils einen Endabschnitt auf, wobei die beiden Endabschnitte einander gegenüberliegen und mittels eines rechteckig ausgebildeten Verbindungsschenkels 6, welcher jeweils rechtwinklig von den beiden Endabschnitten des ersten und des zweiten Schenkels 4, 5 abgeht, verbunden sind. Der erste Schenkel 4 und der zweite Schenkel 5 weisen jeweils ein dem Verbindungsschenkel 6 abgewandtes freies Ende auf, wobei die beiden freien Enden mittels einer Traverse 7 miteinander verbunden sind. Die Traverse 7 ist an den beiden freien Enden mittels eines nicht dargestellten Befestigungsmittels lösbar festgelegt, so dass sie vom dem u-förmigen Rahmenelement 3 entfernt werden kann.

Der erste und der zweite Schenkel 4, 5 weisen jeweils eine Seite auf, die als erste Seite 8 und zweite Seite 9 bezeichnet sind, wobei die beiden Seiten 8, 9 einander zugewandt sind und parallel zu einer Ebene verlaufen, die senkrecht auf der Erstreckungsebene des Rahmens 2 liegt. An der ersten Seite 8 ist mittig ein Lichtsender S zum Aussenden eines Sendelichtes angeordnet, der in der 1 nicht dargestellt ist. Dem gegenüberliegend ist ein Lichtempfänger E (in der 1 nicht dargestellt) an der zweiten Seite 9 angeordnet.

Die Traverse 7 weist eine Traversenoberfläche auf, welche dem Verbindungsschenkel 6 zugewandt ist und sich im Wesentlichen entlang einer Ebene erstreckt, die senkrecht auf dem ersten Schenkel 4 und dem zweiten Schenkel 5 steht und senkrecht zu der Erstreckungsebene des Rahmens 2 verläuft.

Ist diese Traversenoberfläche als eine plane Oberfläche 10 ausgebildet, in der 1 durch eine unterbrochene Linie dargestellt, so ist ein erster Teillichtstrahl 11 eines von dem Lichtsender S in einer Senderichtung R zu dem Lichtempfänger E ausgesendeten, divergenten Sendelichts derart an der planen Oberfläche 10 der Traverse 7 reflektierbar, dass der erste Teillichtstrahl 11 nach der Reflexion eine Richtung mit einer Komponente in die Senderichtung R aufweist, und von dem Lichtempfänger E erfassbar ist, was im folgenden als Vorwärtsreflexion des Sendelichts bezeichnet ist. Unter einem Teillichtstrahl wird hierbei ein Lichtstrahl verstanden, der ein Teil des ausgesendeten divergenten Sendelichtes repräsentiert.

Ist die Traverse 7 von dem u-förmigen Rahmenelement 3 entfernt, findet keine Vorwärtsreflexion an der Oberfläche 10 der Traverse statt und der Lichtempfänger E detektiert eine entsprechend geringere Lichtmenge, da der erste Teillichtstrahl 11, zwischen den freien Enden des ersten und des zweiten Schenkels 4, 5 hindurchlaufend, nunmehr entkommt.

Bei einer an dem u-förmigen Rahmenelement 3 festgelegten Traverse 7 mit einer Oberfläche 12 (an Stelle der Oberfläche 10), welche durchgehende, rillenförmige Vertiefungen V (in der 1 ist exemplarisch eine Vertiefung V gekennzeichnet) aufweist, die sich entlang der Oberfläche 12 in einer Erstreckungsrichtung erstrecken, welche senkrecht auf der Erstreckungsebene des Rahmens 2 steht, wobei eine Vertiefung V senkrecht zu der Erstreckungsrichtung der Vertiefung V einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweist, untergeht ein von dem Lichtsender S in Richtung der Traverse 7 ausgesandter zweiter Teillichtstrahl 13 des Sendelichts mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Rückreflexion in Richtung des ersten Schenkels 4, an dem der Lichtsender S ausgebildet ist, als eine Vorwärtsreflexion, da die im Querschnitt halbkreisförmigen, rillenförmigen Vertiefungen V in Erstreckungsrichtung verlaufende, längliche Abschnitte A der Oberfläche 12 bilden, welche dem ersten Schenkel 4 an dem der Lichtsender S ausgebildet ist zugewandt sind. Teillichtstrahlen, z.B. der zweite Teillichtstrahl 13, des in Senderichtung R ausgesandten Sendelichtes sind somit bei Auftreffen auf jene Abschnitte A einer Rückreflexion unterworfen. D.h., eine ursprüngliche Richtung des zweiten Teillichtstrahles 13 wird infolge der Rückreflexion im Wesentlichen in eine entgegengesetzt verlaufende Richtung umgelenkt, oder präziser, die ursprüngliche Richtung des zweiten Teillichtstrahles 13 wird in eine Richtung umgelenkt, welche eine Komponente in eine Richtung enthält, die entgegengesetzt zur Senderichtung R verläuft.

Durch die Strukturierung der Oberfläche 12 ist somit sichergestellt, dass eine am Lichtempfänger E gemessene Lichtmenge im Wesentlichen von einer Gegenwart der Traverse 7 unabhängig ist, da die Vorwärtsreflexion mittels der Strukturierung wie vorstehend beschrieben unterdrückt ist. Das Auflösungsvermögen der Lichtschranke 1 bleibt somit auch ohne Traverse 7 von einer unverminderten Güte, da eine Neukalibrierung des Schwellenwerts der Lichtschranke 1 nach einer Entnahme der Traverse 7 nunmehr entfällt.

3a zeigt eine Lichtschranke 1, genauer eine Gabellichtschranke, welche einen Träger zur Aufnahme eines Lichtsenders S und eines Lichtempfängers E in Form eines u-förmigen Rahmenelementes 3 aufweist, dessen Erstreckungsebene mit der Papierebene zusammenfällt. Das u-förmige Rahmenelement 3 weist zwei einander gegenüberliegende, längserstreckte freie Schenkel auf, welche senkrecht zu einer Richtung der Längserstreckung der freien Schenkel einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisen und als erster Schenkel 4, bzw. zweiter Schenkel 5 bezeichnet sind. Der erste und der zweite Schenkel 4, 5 weisen jeweils einen Endabschnitt auf, wobei die beiden Endabschnitte einander gegenüberliegen und mittels eines rechteckig ausgebildeten Verbindungsschenkels 6, welcher jeweils rechtwinklig von den beiden Endabschnitten des ersten und des zweiten Schenkels 4, 5 abgeht, verbunden sind.

Der erste Schenkel 4 und der zweite Schenkel 5 weisen jeweils eine Seite auf, die als erste Seite 8 und zweite Seite 9 bezeichnet sind, wobei die erste und die zweite Seite 8, 9 einander zugewandt sind und parallel zu einer Ebene verlaufen, die senkrecht auf der Erstreckungsebene des u-förmigen Rahmenelementes 3 liegt. Die erste Seite 8 und die zweite Seite 9 weisen jeweils einen zu dem Verbindungsschenkel 6 beabstandeten Endabschnitt auf, wobei an dem Endabschnitt der ersten Seite 8 ein Lichtesender S (in der 3a nicht dargestellt) und an dem Endabschnitt der zweiten Seite 9 ein dem Lichtsender S gegenüberliegender Lichtempfänger E (in der 3a nicht dargestellt) angeordnet ist.

Zwischen dem Lichtsender S und dem in einer Senderichtung R gegenüberliegenden Lichtempfänger E ist ein Gegenstand O angeordnet, und zwar derart, dass der Gegenstand O von einer in Senderichtung R verlaufenden, gedachten Verbindungsgeraden durchstoßen ist, welche vom Lichtsender S zum Lichtempfänger E verläuft.

Der Verbindungsschenkel 6 weist eine die erste Seite 8 und die zweite Seite 9 verbindende Schenkeloberfläche auf, die rechtwinklig von der ersten Seite 8 und der zweiten Seite 9 absteht und sich entlang einer Ebene erstreckt, die senkrecht zur Erstreckungsebene des u-förmigen Rahmenelementes 3 verläuft. Die Schenkeloberfläche ist dabei dem Gegenstand O zugewandt.

Ist diese Schenkeloberfläche als eine plane Oberfläche 10 ausgebildet, in der 3a durch eine unterbrochene Linie dargestellt, so ist ein erster Teillichtstrahl 11 eines von dem Lichtsender S in einer Senderichtung R zu dem Lichtempfänger E ausgesendeten, divergenten Sendelichts derart an der planen Oberfläche 10 des Verbindungsschenkels 6 reflektierbar, dass der erste Teillichtstrahl 11 nach der Reflexion eine Richtung mit einer Komponente in die Senderichtung R aufweist, und von dem Lichtempfänger E erfassbar ist (Vorwärtsreflexion). Auf diese Weise findet eine Umspiegelung des Gegenstandes O statt. Bei einem Lichtempfänger E mit einer hohen Funktionsreserve, d.h, der Lichtempfänger E detektiert bereits relativ kleine Lichtmengen, ist der Gegenstand O somit nicht von der Lichtschranke 1 erfassbar, da die in Anwesenheit des wie oben beschrieben angeordneten Gegenstandes O gemessene Lichtmenge sich nicht ausreichend von der in Abwesenheit des Gegenstandes O messbaren Lichtmenge unterscheidet.

Ist die dem Gegenstand O zugewandte Schenkeloberfläche des Verbindungsschenkels 6, als eine strukturierte Oberfläche 12 (an Stelle der planen Oberfläche 10) ausgebildet, welche durchgehende, rillenförmige Vertiefungen V (in der 3a ist beispielhaft eine Vertiefung V gekennzeichnet) aufweist, die sich entlang der Oberfläche 12 in einer senkrecht auf der Erstreckungsebene des u-förmigen Rahmenelementes 3 stehenden Erstreckungsrichtung erstrecken, so untergeht ein von dem Lichtsender S in Richtung der Oberfläche 12 des Verbindungselementes 6 augesandter zweiter Teillichtstrahl 13 des divergenten, in Senderichtung R ausgestrahlten Sendelichts mit einer größeren Wahrscheinlichkeit eine Rückreflexion in Richtung des ersten Schenkels 4, an dessen einem Ende der Lichtsender S dem Lichtempfänger E gegenüberliegend ausgebildet ist, als die vorstehend beschriebene Vorwärtsreflexion, da die Vertiefungen V senkrecht zu ihrer Erstreckungsrichtung einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen, so dass die rillenförmigen Vertiefungen V in Erstreckungsrichtung verlaufende, längliche Abschnitte A der Oberfläche 12 bilden, welche der ersten Seite 8 des ersten Schenkels 4 zugewandt sind. Teillichtstrahlen, z.B. der zweite Teillichtstrahl 13, des divergenten in Senderichtung R ausgesandten Sendelichtes sind somit an jenen Abschnitten A der Oberfläche 12 derart reflektierbar, dass eine ursprüngliche Richtung des Teillichtstrahles 13 vor der Reflexion infolge der Reflexion in eine Richtung umlenkbar ist, welche eine Komponente in eine Richtung enthält, die entgegengesetzt zur Senderichtung R verläuft. Dies wird als Rückwärtsreflexion bezeichnet.

Durch die Strukturierung der Oberfläche 12 ist somit sichergestellt, dass eine am Lichtempfänger E gemessene Lichtmenge nicht von einer Umspiegelung des Gegenstandes O herrührt. Auch bei einem Lichtempfänger E mit einer hohen Funktionsreserve ist somit sichergestellt, dass der Gegenstand O auflösbar ist, da die vom Lichtempfänger E erfasste Lichtmenge bei Gegenwart eines Gegenstandes O auf der gedachten Verbindungsgeraden zwischen Lichtsender S und Lichtempfänger E durch die Unterdrückung der Vorwärtsreflexion stets erfassbar kleiner ist als bei Abwesenheit eines Gegenstandes O zwischen Lichtsender S und Lichtempfänger E.

3b zeigt eine Lichtschranke 1 in Form einer Winkellichtschranke, welche zwei freie Schenkel aufweist, bezeichnet als erster Schenkel 4 und als zweiter Schenkel 5, welche längserstreckt in einer ersten und einer zweiten Erstreckungsrichtung verlaufend, rechtwinklig von einander abstehen und somit einen rechtwinkligen, L-förmigen Träger 14 mit einem ersten und einem zweiten freien Endabschnitt bilden, wobei der erste Endabschnitt eine Seite aufweist, die als erste Seite 8 bezeichnet ist und einer zweiten Seite 9 des zweiten Endabschnittes derart zugewandt ist, dass die erste und die zweite Seite 8, 9 einander gegenüberliegen und parallel zueinander verlaufen. Auf der ersten Seite 8 ist hierbei mittig ein Lichtsender S (in der 3b nicht dargestellt) angeordnet, dem ein an der zweiten Seite 9 mittig angeordneter Lichtempfänger E (in der 3b nicht dargestellt) in einer Senderichtung R gegenüberliegt.

Ferner weist der erste Schenkel 4 eine erste Schenkeloberfläche auf, welche von der ersten Seite 8 abgeht und entlang der ersten Erstreckungsrichtung des ersten Schenkels 4 verläuft, wobei von der ersten Schenkeloberfläche eine zweite Schenkeloberfläche des zweiten Schenkels 5 senkrecht absteht, welche sich entlang der zweiten Erstreckungsrichtung des zweiten Schenkels 5 bis etwa zur Hälfte des zweiten Schenkels 5 erstreckt, wobei sich die zweite Schenkeloberfläche auch entlang des gesamten zweiten Schenkels 5 erstrecken kann. Sowohl die erste als auch die zweite Schenkeloberfläche erstrecken sich also entlang zweier zueinander senkrecht stehender Ebenen, die jeweils senkrecht auf einer mit der Papierebene zusammenfallenden Erstreckungsebene des L-förmigen Trägers 14 stehen.

Zwischen dem Lichtsender S und dem Lichtempfänger E ist ein rechteckiger, flächig ausgebildeter Gegenstand O derart angeordnet, dass der Gegenstand O von einer gedachten, geraden Linie, die in Senderichtung R vom Lichtsender S zum Lichtempfänger E verläuft, durchstoßen wird. Der Gegenstand O erstreckt sich entlang einer Ebene, die senkrecht auf der Erstreckungsebene des L-förmigen Trägers 14 steht und weist eine äußere dem Lichtsender S zugewandte erste Außenoberfläche auf, sowie eine äußere dem Lichtempfänger E zugewandte zweite Außenoberfläche.

Die Ebene, in der sich der flächige Gegenstand O erstreckt, ist dabei derart zur ersten Erstreckungsrichtung des ersten Schenkels 4 orientiert, dass ein erster Teillichtstrahl 11 eines in Senderichtung R ausgestrahlten divergenten Sendelichts an der ersten Außenoberfläche des Gegenstandes O eine Vorwärtsreflexion in eine auf die erste Schenkeloberfläche des ersten Schenkels 4 weisende Richtung untergeht.

Ist die erste Schenkeloberfläche des ersten Schenkels 4 hierbei als eine plane erste Oberfläche 15 ausgebildet (in der 3b mittels einer unterbrochenen Linie dargestellt), so ist der erste Teillichtstrahl 11 derart an der planen ersten Oberfläche 15 des ersten Schenkels 4 reflektierbar, dass der erste Teillichtstrahl 11 nach der Reflexion eine Richtung mit einer Komponente in die Senderichtung R aufweist, und von dem Lichtempfänger E erfassbar ist, oder anders gesagt, der erste Teillichtstrahl 11 untergeht eine weitere Vorwärtsreflexion an der planen ersten Oberfläche 15 in Richtung des Lichtempfängers E. Der Gegenstand O ist somit umspiegelbar und insbesondere von einem Lichtempfänger E hinreichend großer Funktionsreserve nicht detektierbar, da die am Lichtempfänger E erfassbare Lichtmenge trotz des sich zwischen Lichtsender S und Lichten pfänger E befindenden Gegenstandes O aufgrund der Umspiegelung nicht hinreichend genug sinkt.

Dies ist vermeidbar, wenn die erste Schenkeloberfläche als eine strukturierte erste Oberfläche 16 ausgebildet ist (an Stelle der planen ersten Oberfläche 15), mit einer Strukturierung welche wie in der Figurenbeschreibung zur 1 und 3a dargestellt, mittels durchgehender Vertiefungen V (in der 3b ist beispielhaft eine Vertiefung V gekennzeichnet) ausgebildet ist, die sich entlang der ersten Oberfläche 16 des ersten Schenkels 4 in einer senkrecht auf der Erstreckungsebene des L-förmigen Trägers 14 stehenden Erstreckungsrichtung erstrecken. Bei einer solchen Oberflächenbeschaffenheit der ersten Oberfläche 16, untergeht ein zweiter Teillichtstrahl 13 eines von dem Lichtsender S in Senderichtung R ausgestrahlten divergenten Sendelichts zunächst eine Vorwärtsreflexion an der ersten, dem Lichtsender S zugewandten Außenoberfläche des Gegenstandes O, an welcher der zweite Teillichtstrahl 13 in Folge der Vorwärtsreflexion in eine auf die erste Oberfläche 16 des ersten Schenkels 4 weisende Richtung umlenkbar ist.

An der ersten Oberfläche 16 ist nunmehr allerdings aufgrund der Strukturierung der ersten Oberfläche 16 eine Vorwärtsreflexion beispielsweise in eine auf den Lichtempfänger E weisende Richtung unterdrückt, da die Vertiefungen V senkrecht zu ihrer Erstreckungsrichtung einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen, so dass die rillenförmigen Vertiefungen V in Erstreckungsrichtung verlaufende, längliche Abschnitte A der ersten Oberfläche 16 bilden, auf die ein Teillichtstrahl, mit großer Wahrscheinlichkeit derart auftrifft, dass er eine Rückreflexion untergeht, d.h. der betreffende Teillichtstrahl weist nach vollzogener Rückreflexion eine Richtung auf, welche eine Komponente aufweist, die einer ursprünglichen Richtung (vor der Rückreflexion) des Teillichtstrahles entgegengerichtet ist. Eine solche Rückreflexion ist auf eine Orientierung besagter länglichen Abschnitte A der ersten Oberfläche 16 zurückführbar, da jene im Wesentlichen derart ausgerichtet sind, dass ein eintreffender Teillichtstrahl im Wesentlichen senkrecht darauf auftrifft und somit wie beschrieben zurückreflektierbar ist. Dies ist anhand des zweiten Teillichtstrahles 13 exemplarisch dargestellt, welcher von dem Lichtsender S ausgehend, im Wesentlichen in Senderichtung R verlaufend, an dem Gegenstand O eine Vorwärtsreflexion untergeht und daraufhin mit einer auf die erste Oberfläche 16 weisenden Richtung auf eine Vertiefungen V der ersten Oberfläche 16 auftrifft, und zwar auf einen länglichen in Erstreckungsrichtung der Vertiefungen V verlaufenden Abschnitt A der Vertiefung V, welcher derart bezüglich des zweiten Teillichtstrahles 13 orientiert ist, dass der zweite Teillichtstrahl 13 im Wesentlichen senkrecht auf jenen Abschnitt A auftrifft und entsprechend im Wesentlichen in einer senkrecht auf dem Abschnitt A stehenden Richtung zurückreflektiert und insbesondere vom Lichtempfänger E weggelenkt wird.

Durch die Strukturierung der ersten Oberfläche 16 wird somit eine Unterdrückung der Vorwärtsreflexion an der ersten Oberfläche 16 der Lichtschranke 1 bewirkt. Somit ist ein Gegenstand, wie beispielsweise der Gegenstand O, auch bei einem Lichtempfänger E mit hoher Funktionsreserve erkennbar, da mit der Unterdrückung der Vorwärtsreflexion an der strukturierten ersten Oberfläche 16 eine Umspiegelung, wie anhand des ersten Teillichtstrahles 11 dargestellt, vermeidbar ist.

3c zeigt die in der 3b dargestellte Lichtschranke 1, mit dem Unterschied, dass in der 3c ein rechteckförmig ausgebildeter Gegenstand O auf einem geraden Wege zwischen Lichtsender S und Lichtempfänger E angeordnet ist, an Stelle des flächigen Gegenstandes O der 3b. Da die Lichtschranke 1 der 3c identisch mit der in der 3b dargestellten Lichtschranke 1 ist, wird im Folgenden Bezug auf die Figurenbeschreibung der 3b genommen.

Der Gegenstand O weist insbesondere zwei rechtwinklig aufeinander stoßende Außenoberflächen auf, welche als erste Außenoberfläche 17 und zweite Außenoberfläche 18 bezeichnet sind. Die erste Außenoberfläche 17 verläuft dabei im Wesentlichen parallel zur ersten Schenkeloberfläche des ersten Schenkels 4 und die zweite Außenoberfläche 18 des Gegenstandes verläuft im Wesentlichen parallel zur zweiten Schenkeloberfläche des zweiten Schenkels 5. Ist sowohl die erste Schenkeloberfläche als auch die zweite Schenkeloberfläche des ersten und des zweiten Schenkels 4, 5 beispielsweise als eine strukturlose, plane erste Oberfläche 15 und eine strukturlose, plane zweite Oberfläche 19 ausgebildet, so ist der Gegenstand O aufgrund von Vorwärtsreflexionen, wie nachfolgend anhand eines einzelnen ersten Teillichtstrahles 11 exemplarisch dargestellt, umspiegelbar.

Ausgehend von dem Lichtsender S verläuft der erste Teillichtstrahl 11 in Senderichtung R des divergenten Sendelichtes zur ersten Außenoberfläche 17 des Gegenstandes O, an der der erste Teillichtstrahl 11 eine Vorwärtsreflexion in eine auf die plane erste Oberfläche 15 weisende Richtung untergeht. Beim Auftreffen auf die erste plane Oberfläche 15 untergeht der erste Teillichtstrahl 11 eine weitere Vorwärtsreflexion in eine auf die plane zweite Oberfläche 19 weisende Richtung. Aufgrund einer weiteren Vorwärtsreflexion an der planen zweiten Oberfläche 19, verläuft der erste Teillichtstrahl 11 von der planen zweiten Oberfläche 19 zur zweiten Außenoberfläche 18 des Gegenstandes O und gelangt mittels einer letzten Vorwärtsreflexion an der zweiten Außnoberfläche 18 zum Lichtempfänger E. Der Gegenstand ist somit aufgrund des Zusammenwirkens aufeinanderfolgender Vorwärtsreflexionen von dem ersten Teillichtstrahl 11 umspiegelbar, was das Auflösungsverhalten der Lichtschranke 1 verschlechtert, da aufgrund der Umspiegelung die Lichtmenge bei Anwesenheit eines Gegenstandes O in dem von dem Lichtsender S und dem Lichtempfänger E ausgebildeten Sensorbereich nicht hinreichend sinkt, um einen hinreichenden Abstand zu einem Schwellenwert (bezüglich der Lichtmenge) der Lichtschranke 1 zu bewirken, was bedingt, dass der Gegenstand O nicht detektierbar ist.

Ein Umspiegeln des Gegenstandes O ist durch eine Strukturierung der ersten Schenkeloberfläche und der zweiten Schenkeloberfläche welche die Vorwärtsreflexion an den beiden Schenkeloberflächen unterdrückt, verminderbar und somit das Auflösungsverhalten der Lichtschranke 1 verbesserbar. Dies ist beispielhaft mittels eines zweiten, in eine Senderichtung R ausgestrahlten Teillichtstrahls 13 eines Sendelichts dargestellt. Sind also die erste und die zweite Schenkeloberfläche nicht strukturlos (plan), sondern als eine strukturierte erste Oberfläche 16 und die zweite Schenkeloberfläche als eine strukturierte zweite Oberfläche 20 ausgebildet, so ist eine Umspiegelung des Gegenstandes O unterdrückbar, da der zweite Teillichtstrahl 13, welcher zunächst eine Vorwärtsreflexion in eine auf die erste Oberfläche 16 weisende Richtung untergeht, derart auf einen länglichen in Erstreckungsrichtung der Vertiefungen V verlaufenden Abschnitt A einer Vertiefung V in einer Auftreffrichtung auftrifft, dass er, wie in der Figurenbeschreibung zu 3b dargestellt, eine Rückreflexion untergeht, d.h., in eine Richtung zurückreflektiert wird, die ein Komponente aufweist, welche der Auftreffrichtung entgegengesetzt ist.

In den vorstehenden Beschreibungen zu den Figuren wurden der Einfachheit halber nur einfache Reflexionen niedrigerer Ordnungen dargestellt, welchen die größte Bedeutung zukommt. Der dargestellte Sachverhalt lässt sich allerdings auf Reflexionen höherer Ordnung übertragen.

1
Lichtschranke
2
Rahmen
3
u-förmiges Rahmenelement
4
Erster Schenkel
5
Zweiter Schenkel
6
Verbindungsschenkel
7
Traverse
8
Erste Seite
9
Zweite Seite
10
Plane Oberfläche
11
Erster Teillichtstrahl
12
Oberfläche
13
Zweiter Teillichtstrahl
14
L-förmiger Träger
15
Plane erste Oberfläche
16
Erste Oberfläche
17
Erste Außenoberfläche
18
Zweite Außenoberfläche
19
Plane zweite Oberfläche
20
Zweite Oberfläche
S
Lichtsender
E
Lichtempfänger
R
Senderichtung
V
Vertiefungen
A
Abschnitt
O
Gegenstand


Anspruch[de]
Lichtschranke mit

– mindestens einem Lichtsender (S) zum Aussenden eines Sendelichts,

– mindestens einem Lichtempfänger (E) zum Detektieren des Sendelichts und

– einem Träger (2, 3) der Lichtschranke (1) zur Aufnahme des Lichtsenders (S) und/oder des Lichtempfängers (E) sowie

– einem Oberflächenbereich des Trägers (2, 3), der sich zwischen Lichtsender (S) und Lichtempfänger (E) derart erstreckt, dass bei einer Vorwärtsreflexion des Sendelichts an dem Oberflächenbereich das Sendelicht zu dem Empfänger gelangen kann, und an dem Mittel zur Unterdrückung der auf den Lichtempfänger (E) gerichteten Vorwärtsreflexion des Sendelichts vorgesehen sind,

wobei

a) der Träger als ein Rahmen (2) ausgebildet ist, der ein U-förmiges Rahmenelement (3) und eine von dem U-förmigen Rahmenelement (3) abnehmbare Traverse (7) umfasst,

b) das U-förmige Rahmenelement (3) einen ersten Schenkel (4) und einen zweiten Schenkel (5) aufweist, die einander gegenüberliegend von einem Verbindungsschenkel (6) abstehen und jeweils ein freies Ende aufweisen,

c) die beiden freien Enden mittels der Traverse (7) miteinander verbunden sind,

d) der Lichtsender (S) an einer ersten Seite (8) des ersten Schenkels (4) angeordnet ist und der Lichtempfänger (E) an einer zweiten Seite (9) des zweiten Schenkels (5) angeordnet ist, so dass Lichtsender (S) und Lichtempfänger (E) einander gegenüberliegen, und

e) der mit Mitteln zur Unterdrückung auf den Lichtempfänger (E) gerichteter Vorwärtsreflektion versehene Oberflächenbereich durch eine den Verbindungsschenkel (6) des U-förmigen Rahmenelementes (3) zugewandte Oberfläche (12) der Traverse (7) gebildet wird.
Lichtschranke mit

– mindestens einem Lichtsender (S) zum Aussenden eines Sendelichts,

– mindestens einem Lichtempfänger (E) zum Detektieren des Sendelichts und

– einem Träger (2, 3) der Lichtschranke (1) zur Aufnahme des Lichtsenders (S) und/oder des Lichtempfängers (E) sowie

– einem Oberflächenbereich des Trägers (2, 3), der sich zwischen Lichtsender (S) und Lichtempfänger (E) derart erstreckt, dass bei einer Vorwärtsreflexion des Sendelichts an dem Oberflächenbereich das Sendelicht zu dem Empfänger gelangen kann, und an dem Mittel zur Unterdrückung der auf den Lichtempfänger (E) gerichteten Vorwärtsreflexion des Sendelichts vorgesehen sind,

wobei

a) der Träger als ein U-förmiges Rahmenelement (3) ausgebildet ist, das einen Lichtsender (S) trägt, welcher an einem Endabschnitt eines freien, ersten Schenkels (4) des U-förmigen Rahmenelementes (3) angeordnet ist und einem Lichtempfänger (E) gegenüberliegt, welcher an einem Endabschnitt eines freien, zweiten Schenkels (5) des U-förmigen Rahmenelementes (3) angeordnet ist,

b) der erste und der zweite Schenkel (4, 5) von einem Verbindungsschenkel (6) des U-förmigen Rahmenelementes (3) abstehen und

c) der mit Mitteln zur Unterdrückung auf den Lichtempfänger (E) gerichteter Vorwärtsreflektion versehene Oberflächenbereich durch eine Oberfläche des Verbindungsschenkels (6) gebildet wird, welche dem Lichtsender (S) und dem Lichtempfänger (E) zugewandt ist.
Lichtschranke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorwärtsreflexion des Sendelichts mittels einer Strukturierung des Oberflächenbereichs unterdrückbar ist. Lichtschranke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberflächenbereich eine Mehrzahl von Vertiefungen M aufweist, die eine Strukturierung des Oberflächenbereichs bilden. Lichtschranke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) länglich ausgebildet sind und sich entlang des Oberflächenbereichs erstrecken. Lichtschranke nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) sich parallel zueinander erstrecken. Lichtschranke nach Anspruch 4 und Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) in einer Richtung senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Vertiefungen (V) äquidistant angeordnet sind. Lichtschranke nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) geradlinig entlang des Oberflächenbereichs verlaufen. Lichtschranke nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Vertiefungen (V) einen Querschnitt mit einer Krümmung aufweisen. Lichtschranke nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Vertiefungen (V) einen halbkreisförmig ausgebildeten Querschnitt aufweisen. Lichtschranke nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Vertiefungen (V) einen dreieckig ausgebildeten Querschnitt aufweisen. Lichtschranke nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (V) senkrecht zu einer Erstreckungsrichtung der Vertiefungen (V) einen rechteckig ausgebildeten Querschnitt aufweisen. Lichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Unterdrückung der auf den Lichtempfänger (E) gerichteten Vorwärtsreflexion derart ausgebildet sind, dass das auf den Oberflächenbereich gerichtete Sendelicht mittels der Mittel zur Unterdrückung der Vorwärtsreflexion absorbiert wird. Lichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberflächenbereich eine lichtabsorbierende Beschichtung aufweist, so dass die auf den Lichtempfänger (E) gerichtete Vorwärtsreflexion des Sendelichts durch Absorption des Sendelichts an der Beschichtung unterdrückt wird. Lichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtsender (S) und der Lichtempfänger (E) derart an dem Träger angeordnet sind, dass sie einander gegenüberliegen. Lichtschranke nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstreckungsrichtung der Vertiefungen (V) senkrecht auf einer Erstreckungsebene des Rahmens (2) steht. Lichtschranke nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberflächenbereich sich entlang einer Ebene erstreckt, welche senkrecht zu einer Erstreckungsebene des Rahmens (2) verläuft. Lichtschranke nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtschranke in einem statischen Modus betreibbar ist, bei dem ein Gegenstand unabhängig von einer Geschwindigkeit, mit der sich der Gegenstand durch einen von Lichtsender (S) und Lichtempfänger (E) erzeugten Sensorbereich bewegt, detektierbar ist.






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