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Dokumentenidentifikation DE102006026924A1 13.12.2007
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen
Anmelder Nokia Siemens Networks GmbH & Co.KG, 81541 München, DE
Erfinder Hanck, Martina, 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn, DE;
Lukas, Klaus, 81739 München, DE
DE-Anmeldedatum 09.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006026924
Offenlegungstag 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H04M 3/436(2006.01)A, F, I, 20060609, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung schafft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen. Hierbei wird eine Verzögerungszeit vor Durchstellung eines von einem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs an ein Endgerät mit einer angewählten Zieltelefonnummer in Abhängigkeit von einem zuvor erfassten Anruferverhalten des anrufenden Teilnehmers erhöht. Dabei wird die Verzögerungszeit vor dem Durchstellen des von dem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs in Abhängigkeit von einer Anzahl von zuvor an das Endgerät durchgestellten Telefonanrufen des anrufenden Teilnehmers erhöht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen, insbesondere von so genannten SPIT-Anrufen (Spam over Internet Telefony), bei der Telefonanrufe über das Internet übertragen werden.

Die Übertragung von Telefonanrufen über Datennetzwerke nimmt ständig zu. Im Bereich der Übertragung von e-Mails ist der Erhalt von Spam-Nachrichten oder Kettenbriefen für den Nutzer besonders lästig. Mit zunehmender Verbreitung der Voice-over-IP-Telefonie ist damit zu rechnen, dass auch die SPIT-Anrufe (Spam over Internet Telefony) ähnlich wie bei e-Mails zu einer ständigen Belästigung des Nutzers und zu einer Erhöhung der Netzlast führen. Der Grund hierfür liegt darin, dass Voice-over-IP-Telefonie eine leichte, automatisierbare Erzeugung von Massentelefonanrufen per Computer ermöglicht.

Ein störender Telefonanruf, der ein Klingelzeichen an dem Telefonendgerät auslöst, ist allerdings für den Teilnehmer noch lästiger als eine unerwünschte e-Mail, da derartige Telefonanrufe beispielsweise auch nachts empfangen werden und für den Benutzer aufgrund des Telefonklingelns als besonders störend empfunden werden.

Hierbei stellen vor allem wiederholte Telefonanrufer ein Ärgernis dar, bei denen der angerufene Nutzer immer wieder gezielt gestört wird. Bei derzeitigen Werbeanrufen im Festnetz versuchen Anrufer tagsüber in bestimmten Abständen einen Teilnehmer zu erreichen, beispielsweise im Stundentakt, bis der Teilnehmer dann am Feierabend abnimmt und persönlich erreicht wird. Hierbei werden in der Regel bei den ersten Anwahlversuchen keine oder mehrere Nachrichten auf einer Mailbox des Teilnehmers hinterlassen, sodass eine automatische Klassifikation durch Inhaltsanalyse nicht möglich ist.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen zu schaffen, die eine Störung des Nutzers durch derartig störende Telefonanrufe verhindern.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Die Erfindung schafft ein Verfahren zur Abwehr von störenden Telefonanrufen, wobei eine Verzögerungszeit vor Durchstellen eines von einem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs an ein Endgerät mit einer angewählten Telefonnummer in Abhängigkeit von einem erfassten Anrufverhalten des anrufenden Teilnehmers erhöht wird.

Bei einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit vor dem Durchstellen des von einem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs in Abhängigkeit von einer Anzahl von zuvor an das Endgerät durchgestellten Telefonanrufen des anrufenden Teilnehmers erhöht.

Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird für jeden anrufenden Teilnehmer jeweils für jede angewählte Zieltelefonnummer ein darauf bezogener Zähler zum Zählen der durchgestellten Telefonanrufe vorgesehen.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein der Zieltelefonnummer des Endgeräts zugeordneter Zähler des anrufenden Teilnehmers inkrementiert, wenn ein Telefonanruf des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durchgestellt wird.

Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit vor Durchstellung eines Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät in Abhängigkeit von einem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt.

Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit vor Durchstellung eines Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät proportional zu dem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt.

Bei einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit vor Durchstellung eines Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät überproportional zu dem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird jeweils ein Summenwert der Zählerstände aller zielnummernbezogenen Zähler eines anrufenden Teilnehmers für alle von dem anrufenden Teilnehmer an das angewählte Endgerät durchgestellten Telefonanrufe berechnet.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Verzögerungszeit vor Durchstellung eines Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer zu dem angewählten Endgerät in Abhängigkeit von dem berechneten Summenwert eingestellt.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Durchstellung eines Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer zu dem angewählten Endgerät gesperrt, wenn ein auf die Zieltelefonnummer des angewählten Endgeräts bezogener Zähler des anrufenden Teilnehmers einen einstellbaren maximalen Schwellenwert überschreitet.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein auf die Zieltelefonnummer des angewählten Endgeräts bezogener Zähler des anrufenden Teilnehmers zumindest teilweise zurückgesetzt, wenn der anrufende Teilnehmer das angewählte Endgerät danach für eine vorbestimmte Zeit nicht anruft.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit vor Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch einen Dienstleistungsanbieter erhöht.

Bei einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit vor Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch das angewählte Endgerät erhöht.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach erfolgter Durchstellung des Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch das angewählte Endgerät ein Anzeigesignal zur Annahme des Telefonanrufs für den anrufenden Teilnehmer erzeugt.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach Annahme des Telefonanrufs durch den angerufenen Teilnehmer eine Telefonverbindung zwischen einem Endgerät des anrufenden Teilnehmers und dem angewählten Endgerät des angerufenen Teilnehmers aufgebaut.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers mit gespeicherten Telefonnummern verglichen und eine direkte Durchstellung des Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer zu dem angewählten Endgerät durchgeführt, wenn die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in einer ersten Telefonnummernliste von freigeschalteten Telefonnummern des angerufenen Teilnehmers gespeichert ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät gesperrt, wenn die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in einer zweiten Telefonnummernliste von gesperrten Telefonnummern des angerufenen Teilnehmers gespeichert ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die durchgestellten und die nicht durchgestellten Telefonanrufe des anrufenden Teilnehmers statistisch ausgewertet.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird während der Verzögerungszeit eine Sprechansage an den anrufenden Teilnehmer übertragen.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird hierbei die restliche verbleibende Verzögerungszeit angesagt.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach Aufbau einer Telefonverbindung zwischen einem Endgerät des anrufenden Teilnehmers und dem angewählten Endgerät die Verbindungsdauer erfasst.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Zählerstand des auf die Zielnummer des angewählten Endgeräts bezogenen Zählers in Abhängigkeit von der erfassten Verbindungsdauer verändert.

Die Erfindung schafft ferner eine Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen, die eine Verzögerungszeit vor Durchstellung eines von einem anrufenden Teilnehmer stammenden an ein Endgerät eines angerufenen Teilnehmers gerichteten Telefonanrufs in Abhängigkeit von einem erfassten Anruferverhalten des anrufenden Teilnehmers einstellt.

Im Weiteren werden bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Abwehr von störenden Telefonanrufen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren zur Erläuterung erfindungswesentlicher Merkmale beschrieben.

Es zeigen:

1 ein Ablaufdiagramm einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;

2 ein einfaches Blockschaltbild zur Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen;

3 eine Tabelle zur Darstellung eines möglichen Speicherinhalts zur Speicherung von Anruferverhalten bei einer möglichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;

4 ein Blockschaltbild zur Darstellung einer möglichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen.

Wie man aus 1 erkennen kann, wird bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens nach einem Startschritt S0 zunächst in einem Schritt S1 geprüft, ob ein Telefonanruf empfangen wird. Sobald ein Telefonanruf empfangen wird, wird in einem Schritt S2 anhand der Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers bzw. einer Quellentelefonnummer geprüft, ob die Telefonnummer in einer ersten Telefonnummernliste von freigeschalteten Telefonnummern des angerufenen Teilnehmers gespeichert ist oder nicht. Hierzu wird die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers mit den in der ersten Telefonnummernliste bzw. White List gespeicherten Telefonnummern verglichen und es wird eine direkte Durchstellung des Telefonanrufs im Schritt S3 durchgeführt, wenn die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in der ersten Telefonnummernliste von freigeschalteten Telefonnummern gespeichert ist. Ist die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers nicht in der ersten Telefonnummernliste von freigeschalteten Telefonnummern gespeichert, erfolgt im Schritt S4 eine Überprüfung, ob die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in einer zweiten Telefonnummernliste von gesperrten Telefonnummern des anrufenden Teilnehmers gespeichert ist. Ist die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in dieser zweiten Telefonnummernliste bzw. Black List enthalten, wird der Telefonanruf im Schritt S5 sofort abgewiesen bzw. auf einen Anrufbeantworter umgeleitet. Ist die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers weder in der White List noch in der Black List hinterlegt, wird der Telefonnummer des unbekannten anrufenden Teilnehmers bei der in 1 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ein Zähler, der auf die angewählte Zieltelefonnummer bezogen ist, zugeordnet. Nach der Zuordnung des Zählers wird dieser zunächst initialisiert und im Schritt S6 inkrementiert.

Anschließend wird im Schritt S7 eine Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät in Abhängigkeit von dem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt bzw. ermittelt. Die Berechnung der Verzögerungszeit VZ in Abhängigkeit des Zählerstandes Z des Zählers erfolgt entsprechend einer vorgegebenen einstellbaren Funktion. Bei einer möglichen Ausführungsform wird die Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung eines Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät proportional zu dem Zählerstand Z des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt: VZ = Z·C, wobei C eine Zeitkonstante von beispielsweise einer Sekunde darstellt.

Bei einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät überproportional zu dem Zählerstand Z des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt.

Beispielsweise wird die Verzögerungszeit VZ wie folgt eingestellt: VZ = Z2·C oder VZ = 2Z·C, wobei C eine konstante Zeitdauer, beispielsweise eine Sekunde, beträgt.

Bei einer weiteren Ausführungsform wird zunächst ein Summenwert S der Zählerstände aller zielnummernbezogenen Zähler des anrufenden Teilnehmers für alle von dem anrufenden Teilnehmer zu angewählten Endgeräten durchgestellten Telefonanrufe berechnet: S = &Sgr;Zi.

Die Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des Telefonanrufs wird dann in Abhängigkeit von dem ermittelten Summenwert S eingestellt: VZ = VZ(S).

Die eigentliche Durchstellung des Telefonanrufs erfolgt im Schritt S8 nach Verstreichen der berechneten Verzögerungszeit VZ.

Der Vorgang endet im Schritt S9.

Ruft der anrufende Teilnehmer erneut die gleiche Zielnummer an, wird der zielnummernbezogene Zähler Z im Schritt S6 wiederum inkrementiert, sodass sich die Verzögerungszeit VZ entsprechend erhöht. Je öfter ein Teilnehmer ein bestimmtes Endgerät anwählt, desto höher wird der Zählerstand Z des zielnummernbezogenen Zählers und desto größer ist die entsprechende Verzögerungszeit VZ. Die Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des Anrufs erhöht sich somit schrittweise. Durch die immer größere Verzögerung vor der Durchstellung besteht bei dem automatisierten SPIT-Anrufer eine immer längere Anwahlphase, die den anrufenden Teilnehmer von anderen, zeitgleichen Anrufen abhält und somit im Falle einer Automatisierung die Anrufkanäle mit wartenden Anrufprozessen belegt. Darüber hinaus werden die Zeitverzögerungen immer größer, sodass automatisierte Anrufer nach einer bestimmten Wartezeit den Anschluss als nicht erreichbar klassifizieren und den Anrufvorgang einstellen. Bei einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Durchstellung eines Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer von dem angewählten Endgerät automatisch gesperrt, wenn der auf die Zieltelefonnummer des angewählten Endgeräts bezogene Zähler Z des anrufenden Teilnehmers einen einstellbaren maximalen Schwellenwert überschreitet.

Die Erhöhung der Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät erfolgt bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens durch einen Dienstleistungsanbieter.

Bei einer alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Verzögerung VZ vor Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch das angewählte Endgerät selbst erhöht.

Bei einer weiteren möglichen Ausführungsform wird ein auf eine Zieltelefonnummer des angewählten Endgeräts bezogener Zähler des anrufenden Teilnehmers zumindest teilweise zurückgesetzt, wenn der anrufende Teilnehmer das angewählte Endgerät danach für eine vorbestimmte Zeit, beispielsweise mehrere Tage, nicht anruft. Das Zurücksetzen des Zählers kann zeitgesteuert erfolgen. So kann beispielsweise pro Zeitraum, in dem kein Anruf erfolgt, der Zähler Z um einen Zählerwert zurückgesetzt werden.

Weiterhin kann eine statistische Auswertung der durchgestellten und der nicht durchgestellten Telefonanrufe des anrufenden Teilnehmers erfolgen.

Bei einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird an den anrufenden Teilnehmer während der Verzögerung der Durchstellung eine Sprechansage übertragen. In dieser Sprechansage kann beispielsweise die restliche verbleibende Verzögerungszeit angesagt werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach erfolgter Durchstellung des Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät durch das angewählte Endgerät ein Anzeigesignal, beispielsweise ein Klingelton, zur Annahme des Telefonanrufs für den angerufenen Teilnehmer erzeugt. Nach Annahme des Telefonanrufs durch den anrufenden Teilnehmer, beispielsweise durch Abheben des Telefonhörers, wird eine Telefonverbindung zwischen einem Endgerät des anrufenden Teilnehmers und dem angewählten Endgerät des angerufenen Teilnehmers aufgebaut.

Bei einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach Aufbau einer Telefonverbindung zwischen dem Endgerät des anrufenden Teilnehmers und dem angewählten Endgerät des angerufenen Teilnehmers die Verbindungsdauer des daraufhin geführten Gesprächs erfasst.

Bei einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird dann der Zählerstand Z des auf die Zielnummer des angewählten Endgeräts bezogenen Zählers in Abhängigkeit von der erfassten Verbindungsdauer verändert. Je länger das Telefongespräch dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem anrufenden Teilnehmer nicht um einen Spitter handelt. Dementsprechend wird der Zählerstand des Zählers Z umso stärker reduziert, je länger das anschließende Telefongespräch dauert.

Bei einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Telefonnummern von anrufenden Teilnehmern, die als Spitter erkannt werden, in der Black List automatisch abgespeichert, sodass bei dem nächsten Anrufversuch der Telefonanruf direkt abgewiesen wird.

2 zeigt ein einfaches Blockschaltbild für eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zur Abwehr von störenden Telefonanrufen. Ein anrufender Teilnehmer versucht von seinem Endgerät 2, dem eine Quellentelefonnummer zugeordnet ist, über die zwischengeschaltete Vorrichtung 1 einen anderen Teilnehmer über dessen Endgerät 3, dem eine Zieltelefonnummer zugeordnet ist, telefonisch zu erreichen. Bevor das Telefongespräch von einem Endgerät 2 zu einem Endgerät 3 durchgestellt wird, wird durch die Vorrichtung 1 zunächst das bisherige Anruferverhalten des anrufenden Teilnehmers ausgewertet. Das Anruferverhalten des anrufenden Teilnehmers 2 befindet sich in einem Speicher 1A der Vorrichtung 1 zur Abwehr von störenden Telefonanrufen. Eine Durchstelleinheit 1B der Vorrichtung 1 stellt eine Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des von dem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs in Abhängigkeit von dem gespeicherten Anruferverhalten des anrufenden Teilnehmers ein.

Bei einer möglichen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird dabei die Verzögerungszeit VZ vor dem Durchstellen des von dem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs in Abhängigkeit von einer Anzahl von zuvor an das Endgerät bereits durchgestellten Telefonanrufen erhöht.

3 zeigt einen möglichen Speicherinhalt des Speichers 1A innerhalb der Vorrichtung 1. Für jede Zieltelefonnummer wird eine Liste von Quellentelefonnummer von anrufenden Teilnehmern verwaltet. Jeder Quellentelefonnummer, von der aus ein Anruf an die Zieltelefonnummer durchgestellt worden ist, ist ein Anrufzähler Z zugeordnet. Die Liste der Quellennummern ist dynamisch und wird bei jedem weiteren anrufenden Teilnehmer um dessen Quellennummer erweitert. Die Zählerstände der Anrufzähler Z werden ebenfalls dynamisch verwaltet. Mit jeder Durchstellung eines Telefonanrufs von der Quellennummer zu der Zielnummer wird der Zählerstand der entsprechenden Quellennummer inkrementiert. In Abhängigkeit von dem aktuellen Zählerstand wird die Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des Telefonanrufs an das Endgerät 3 des anrufenden Teilnehmers auf die Durchstelleinheit 1B ermittelt und erst anschließend erfolgt die Durchstellung an das Endgerät 3 des angerufenen Teilnehmers. Erst nach Durchstellung wird an dem Endgerät 3 des angerufenen Teilnehmers ein Klingelton zum Abnehmen des Telefonhörers erzeugt.

Bei der in 3 dargestellten Tabelle kann für jede Quellennummer eines anrufenden Teilnehmers festgelegt werden, ob die Telefonnummer automatisch freigeschaltet wird bzw. einer White List angehört oder automatisch abgewiesen wird bzw. einer Black List angehört. Beispielsweise wird jeder Telefonanruf, der von der Quellennummer 3 stammt, automatisch abgewiesen. Umgekehrt wird jeder Telefonnummer, die von der Quellennummer 4 stammt, automatisch ohne Verzögerung durchgestellt.

4 zeigt ein Blockschaltbild einer möglichen Konfiguration eines Systems zur Abwehr von störenden Telefonanrufen gemäß der Erfindung. Bei der in 4 dargestellten Ausführungsform verwaltet sowohl das Endgerät 3 des Zielteilnehmers als auch der Dienstleistungsanbieter bzw. Provider entsprechende White List- und Black List-Einträge. Ein von einem anrufenden Teilnehmer 2 stammender Telefonanruf gelangt zunächst zu einer Telefonnummernverwaltungseinheit 4 eines Dienstleistungsanbieters bzw. Providers. Dieser verfügt über einen ersten Speicher 5 zum Speichern von zu sperrenden Telefonnummern und von freigeschalteten Telefonnummern. Darüber hinaus sind in einem weiteren Speicher 6 die den Zieltelefonnummern zugeordneten Zähler abgelegt.

Eine Berechnungseinheit 7 des Dienstleistungsanbieters berechnet in Abhängigkeit von dem Zählerstand Z des auf die Zielnummer des Zielanschlusses 3 bezogenen Zählers für die Quellennummer des Anrufers 2 eine Verzögerungszeit VZ vor Durchstellung des anrufenden Telefonanrufs zu dem Endgerät 3 des Zielanschlusses. Nach der zeitverzögerten Durchstellung des Telefonanrufs erfolgt eine weitere Prüfung auf Seiten des Endgeräts 3 durch eine lokale Telefonnummernverwaltungseinheit 8 auf Eintragungen einer lokalen White bzw. Black List. Die von dem Teilnehmer des Zielanschlusses 3 beispielsweise manuell verwaltete White und Black List befindet sich in einem Speicher 9. Auch in dem integrierten Endgerät des angerufenen Teilnehmers kann sich optional ein Speicher 10 befinden, in dem lokale Zähler von verschiedenen Quellennummern verwaltet werden. Die Einheit 8 vergleicht die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers 2 mit den Telefonnummereinträgen im Speicher 9, wobei Telefonnummern, die sich in einer lokalen White List befinden, sofort durchgestellt werden und Telefonnummern, die sich in einer lokalen Black List befinden, sofort abgewiesen werden.

Wie man aus der in 4 dargestellten Ausführungsform erkennen kann, wird das erfindungsgemäße Verfahren bei einer ersten Ausführungsform durch eine Telefonnummernverwaltungseinheit 4 eines Service-Providers durchgeführt. Weiterhin kann das erfindungsgemäße Verfahren lokal durch eine lokale Telefonnummernverwaltungseinheit 8 bei dem angerufenen Teilnehmer durchgeführt werden. Schließlich ist es bei einer dritten Ausführungsform möglich, dass das erfindungsgemäße Verfahren sowohl beim Service-Provider als auch beim Endgerät des anrufenden Teilnehmers durchgeführt wird. Bei dieser dritten Ausführungsform erfolgen eine Verzögerung zunächst entsprechend einem Zählerstand des in dem Speicher 6 abgelegten Zählers und eine weitere Verzögerung entsprechend einem Zählerstand des in dem Speicher 10 abgelegten Zählers der Quellennummer. Die Zählerstände in den Speichern 5, 10 können bei einer bevorzugten Ausführungsform unabhängig voneinander verwaltet werden. Beispielsweise kann ein Service-Provider eine bekannte Spitter-Telefonnummer automatisch in seinen Black List-Speicher 5 ablegen, sodass derartige Telefonanrufe erst gar nicht zu dem anrufenden Teilnehmer gelangen. Zusätzlich kann der angerufene Teilnehmer einen lokalen Black List-Speicher verwalten und so bestimmte Quellennummern sofort abweisen lassen. Die Verzögerungszeit kann sich bei der in 4 dargestellten Ausführungsform aus einer ersten Verzögerungszeit VZ1, die durch den Provider berechnet wird, und aus einer ersten Verzögerungszeit VZ2, die lokal durch die Verwaltungseinheit 8 berechnet wird, zusammensetzen. Eine statistische Auswertung der nicht durchgestellten und der durchgestellten Telefonanrufe kann beispielsweise in der Verwaltungseinheit 4 des Providers oder in der Verwaltungseinheit 8 des angerufenen Teilnehmers erfolgen.

Die Berechnung der Zeitverzögerung erfolgt in Abhängigkeit von dem Anruferverhalten des anrufenden Teilnehmers. Anrufer, die sehr oft wiederholt bei bestimmten Telefonnummern anrufen, werden durch entsprechend höhere Zeitverzögerungen bestraft. Der normale Durchschnittsanrufer wird durch das erfindungsgemäße Verfahren nicht beeinträchtigt und bleibt daher in seinem Anrufverhalten unberührt.

Bei einer möglichen Ausführungsform werden die Zählerstände auch durch die Verbindungsdauer des nach der Durchstellung erfolgten Telefongesprächs verändert. Das Erhöhen des Zählerstände erfolgt in Abhängigkeit davon, ob eine bestimmte Gesprächsdauer überschritten wurde, wobei die längeren und damit als erwünscht klassifizierte Telefongespräche ignoriert werden und die Zählerstände bei kurzen, möglicherweise störenden Telefonanrufen stärker inkrementiert bzw. erhöht werden.

Bei einer möglichen Ausführungsform gehen statistische Auswertungen bzw. Scores in die Zeitverzögerung ein, beispielsweise die so genannte SPIT Probability oder die Anzahl, wie oft eine Quellennummer in verschiedenen Black Lists auftaucht.

Ein sofortiges Durchstellen eines Telefonanrufs bei White List-Einträgen kann beispielsweise im SIP-Protokoll durch das direkte Senden einer SIP-Ok-Nachricht signalisiert werden. Wenn vor einer SIP-Call-Anrufannahme noch eine Aktion durchgeführt werden muss, beispielsweise eine LDAP-Anfrage oder eine White/Black List-Prüfung, kann die Durchstellung bzw. Durchschaltung verzögert werden, indem eine SIP-Trying- oder SIP-Ringing-Message an den Anrufer geschickt wird. Diese signalisiert dem Anrufer, dass der Telefonanruf auf Durchstellung wartet und das SIP-Ok später geschickt wird. Hierdurch kann eine neue Wahl vermieden werden. Eine Verzögerung lässt sich hierbei auf dem Endgerät realisieren. Die Trying-Message wird auch für andere Zwecke verändert, beispielsweise, wenn ein Nutzer auf einem Soft Phone einen Anruf bekommt, den er nicht sofort erkennt, da er beispielsweise noch eine e-Mail liest. Nach einer bestimmten Zeitdauer läuft ein Timer bzw. Zähler ab und der Anrufwunsch wird abgebrochen, damit nicht zu lange Verbindungswünsche offen bleiben. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Telefonanruf ohne bestehende Verbindung zeitlich verzögert. Dies ermöglicht eine Vermeidung von Wiederholungsversuchen durch eine ansteigende zeitliche Verzögerung des anrufenden Telefonanrufs.


Anspruch[de]
Verfahren zur Abwehr von störenden Telefonanrufen, wobei eine Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellen eines von einem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs an ein Endgerät mit einer angewählten Zieltelefonnummer in Abhängigkeit von einem erfassten Anrufverhalten des anrufenden Teilnehmers erhöht wird. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor dem Durchstellen des von einem anrufenden Teilnehmer stammenden Telefonanrufs in Abhängigkeit von einer Anzahl von zuvor an das Endgerät durchgestellten Telefonanrufen des anrufenden Teilnehmers erhöht wird. Verfahren nach Anspruch 2, wobei für jeden anrufenden Teilnehmer jeweils für jede angewählte Zieltelefonnummer ein darauf bezogener Zähler zum Zählen der durchgestellten Telefonanrufe vorgesehen wird. Verfahren nach Anspruch 3, wobei ein der Zieltelefonnummer des Endgerätes zugeordneter Zähler des anrufenden Teilnehmers inkrementiert wird, wenn ein Telefonanruf des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durchgestellt wird. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät in Abhängigkeit von einem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines Telefonanrufs zu dem angewählten Endgerät proportional zu dem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines Telefonanrufs an das angewählte Endgerät überproportional zu dem Zählerstand des zielnummernbezogenen Zählers eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 3, wobei jeweils ein Summenwert der Zählerstände aller zielnummernbezogener Zähler eines anrufenden Teilnehmers für alle von dem anrufenden Teilnehmer an angewählte Endgeräte durchgestellten Telefonanrufe berechnet wird. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer zu dem angewählten Endgerät in Abhängigkeit von dem berechneten Summenwert eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Durchstellung eines Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer zu dem angewählten Endgerät gesperrt wird, wenn ein auf die Zieltelefonnummer des angewählten Endgeräts bezogener Zähler des anrufenden Teilnehmers einen einstellbaren maximalen Schwellenwert überschreitet. Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein auf die Zieltelefonnummer des angewählten Endgeräts bezogener Zähler des anrufenden Teilnehmers zumindest teilweise zurückgesetzt wird, wenn der anrufende Teilnehmer das angewählte Endgerät danach für eine vorbestimmte Zeit nicht anruft. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch einen Dienstleistungsanbieter erhöht wird. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch das angewählte Endgerät erhöht wird. Verfahren nach Anspruch 1, wobei nach erfolgter Durchstellung des Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät durch das angewählte Endgerät ein Anzeigesignal zur Annahme des Telefonanrufs für den angerufenen Teilnehmer erzeugt. Verfahren nach Anspruch 14, wobei nach Annahme des Telefonanrufs durch den angerufenen Teilnehmer eine Telefonverbindung zwischen einem Endgerät des anrufenden Teilnehmers und dem angewählten Endgerät des angerufenen Teilnehmers aufgebaut wird. Verfahren nach Anspruch 1, wobei eine Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers mit gespeicherten Telefonnummern verglichen wird und eine direkte Durchstellung des Telefonanrufs von dem anrufenden Teilnehmer zu dem angewählten Endgerät durchgeführt wird, wenn die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in einer ersten Telefonnummernliste von freigeschalteten Telefonnummern des angerufenen Teilnehmers gespeichert ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Durchstellung eines Telefonanrufs des anrufenden Teilnehmers zu dem angewählten Endgerät gesperrt wird, wenn die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers in einer zweiten Telefonnummernliste von gesperrten Telefonnummern des angerufenen Teilnehmers gespeichert ist. Verfahren nach Anspruch 16, 17, wobei die durchgestellten und die nicht durchgestellten Telefonanrufe des anrufenden Teilnehmers statistisch ausgewertet werden. Verfahren nach Anspruch 1, wobei während der Verzögerungszeit eine Sprechansage an den anrufenden Teilnehmer übertragen wird. Verfahren nach Anspruch 19, wobei restliche verbleibende Verzögerungszeit angesagt wird. Verfahren nach Anspruch 15, wobei nach Aufbau einer Telefonverbindung zwischen einem Endgerät des anrufenden Teilnehmers und dem angewählten Endgerät die Verbindungsdauer erfasst wird. Verfahren nach Anspruch 21, wobei ein Zählerstand des auf die Zielnummer des angewählten Endgerätes bezogenen Zählers in Abhängigkeit von der erfassten Verbindungsdauer verändert wird. Vorrichtung zur Abwehr von störenden Telefonanrufen, die eine Verzögerungszeit (VZ) vor Durchstellung eines von einem anrufenden Teilnehmer stammenden an ein Endgerät eines angerufenen Teilnehmers gerichteten Telefonanrufs in Abhängigkeit von einem erfassten Anrufverhalten des anrufenden Teilnehmers einstellt.






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