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Dokumentenidentifikation DE102006026984A1 13.12.2007
Titel Zusatzreflektor für ein Terrassenheizgerät
Anmelder Jaerisch, Viviane, 22395 Hamburg, DE
Erfinder Jaerisch, Viviane, 22395 Hamburg, DE
Vertreter Gosch und Kollegen, 20095 Hamburg
DE-Anmeldedatum 10.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006026984
Offenlegungstag 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse F24C 3/00(2006.01)A, F, I, 20060610, B, H, DE
Zusammenfassung Zusatzreflektor für ein Terassengerät, das aus einem mit einer Gasquelle verbundenen, auf einer Standsäule angeordneten Infrarot-Rundumstrahler besteht, oberhalb dessen ein schirmförmiger Reflektor angeordnet ist, wobei im Randbereich (8) des Reflektors (4), ihn teilweise umgebend, ein aus einem wärmereflektierenden Material bestehender Kragen (2) angeordnet ist, der den Reflektor an seiner Unterseite überragt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zusatzreflektor für ein Terrassenheizgerät, das aus einem mit einer Gasquelle verbundenen, auf einer Standsäule angeordneten Infrarot-Rundumstrahler besteht, oberhalb dessen ein schirmförmiger Reflektor angeordnet ist.

Derartige Terrassenheizgeräte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit sowohl im gastronomischen als auch im privaten Bereich, weil mit diesen Geräten die Nutzung der Terrasse sowohl bei bedecktem Himmel als auch bis in die späten Abendstunden und bis spät in den Spätsommer oder Herbst hinein ermöglicht wird. Im gastronomischen Bereich ist es üblich, eine Mehrzahl derartiger Geräte über eine große Terrasse verteilt zu nutzen, im privaten Bereich stehen üblicherweise ein oder zwei derartiger Geräte auf der Terrasse jeweils seitlich im Abstand zu einer aus einem Tisch und mehreren Stühlen bestehenden Sitzgruppe.

Besonders im privaten Bereich hat sich das Problem ergeben, dass lediglich ein kleiner Teil der von dem Terrassenheizgerät abgegebenen Wärmestrahlung von den auf der Terrasse befindlichen Menschen tatsächlich genutzt wird, während ein anderer Teil entweder wirkungslos in die Umgebung abgegeben wird oder gar – wenn das Gerät benachbart zu einem Fenster oder einem Haus aufgestellt ist – zu einer unzuträglichen Erwärmung des Hauses oder des Fensters führt, was unerwünscht ist und darüber hinaus eine Verschwendung der eingesetzten Heizenergie bedeutet.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Zusatzreflektor der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dessen Hilfe die von dem Terrassenheizgerät abgegebene Wärme von denjenigen Bereichen, wo die Wärme nicht genutzt werden kann. auf solche Bereich umzulenken, wo die Wärmestrahlung erwünscht ist und genutzt wird, so dass nicht nur Energie eingespart sondern unerwünschte Erwärmung der Nachbarschaft des Heizgerätes unterbleibt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass im Randbereich des Reflektors ihn teilweise umgebend ein aus wärmereflektierendem Material bestehender Kragen angeordnet ist, der den Reflektor an seiner Unterseite überragt.

Der schirmförmige Reflektor reflektiert die von dem Infrarot-Rundumstrahler ausgehende Wärmestrahlung, soweit sie seitlich nach oben abgestrahlt wird, aufgrund der schirmförmigen Ausbildung des Reflektors nach unten und seitlich gleichmäßig rund um das Terrassenheizgerät herum. Durch den Einsatz des den Reflektors teilweise umgebenden wärmereflektierenden Kragens wird ein Teil der Wärme des Rundumstrahlers in Richtungen reflektiert, die dem Kragen abgewandt sind und Bereiche hinter dem Kragen gegen Wärmestrahlungen abgeschirmt. Hierdurch kann ein erheblicher Teil des eingesetzten Heizgases eingespart werden, ohne dass die von den Benutzern empfundene Heizleistung des Terrassenheizgerätes spürbar eingeschränkt wird.

Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.

In den Zeichnungen zeigen:

1: Eine Seitenansicht eines Terrassenheizgerätes mit angesetztem Zusatzreflektor;

2: einen Schnitt entlang der Linie II II in 1;

3: eine Draufsicht auf einen Zusatzreflektor mit Halteklammern.

Ein erfindungsgemäßer Zusatzreflektor 1 besteht im Wesentlichen aus einem aus Aluminium oder Edelstahl gefertigten Kragen 2, der über Befestigungsmittel 3 an der Unterseite eines Reflektors 4 eines Infrarot-Rundumstrahlers 5 befestigt ist, der auf einer Standsäule 6 angeordnet und über eine in einem Standfuß 7 untergebrachten Gasflasche verbunden ist.

Der Kragen 2 umgibt den Reflektor 4 in seinem Randbereich 8 etwa in einer Größenordnung von einem Drittel bis zu einer Hälfte des Randbereiches 8 des Reflektors 4. Er verläuft – optimiert nach dem gewünschten Reflexionsverhalten – entweder geradlinig nach unten oder mit einem leichten Winkel nach außen. Er ist vorzugsweise an seiner Unterseite 9 mit einer Einkragung 10 versehen, die nach innen in Richtung auf die Standsäule 6 eingeformt ist. Die Einkragung 10 bildet eine weitere gebogene Retroreflektionsfläche aus, die solche Wärmestrahlen reflektiert, die im Bereich des Zusatzreflektors 1 von dem Reflektor 4 nach außen unten abgestrahlt werden. Hierdurch wird die Wärmestrahlung in die gewünschte Richtung gerichtet und die Effizienz des Zusatzreflektors 1 erheblich gesteigert. Es ist auch vorstellbar, dass mehrere Einkragungen 10 übereinander am Kragen 2 angeordnet sind, um die Wirkung zu optimieren.

Der Kragen 2 ist vorzugsweise mit Halteklammern 11 am Reflektor 4 befestigt, die den Reflektor 4 an seiner Außenkante kraftschlüssig umgreifen.

Der Kragen 2 kann aber auch an seiner dem Reflektor 4 zugekehrten Oberkante 13 mit einer Abkantung versehen sein, die im Sinne einer Rastklemmung dem Reflektor 4 angepasst ist. Sofern der Reflektor 4 im Bereich seiner Außenkante mit einem Ringwulst 12 versehen ist, kann die Befestigung des Zusatzreflektors 1 form- und kraftschlüssig ausgebildet sein.

Ferner kann der Kragen 2 an seiner Oberkante 13 mit Haltebügeln versehen sein, die ihn im Bereich von Befestigungsschrauben zur Befestigung des Reflektors 4 auf dem Infrarot-Rundumstrahler 5 haltern.

Es ist ferner vorstellbar, dass der Zusatzreflektor 1 einstückig mit dem Reflektor 4 ausgebildet ist.

Ein erfindungsgemäßer Zusatzreflektor 1 ist einfach im Aufbau, leicht zu montieren und wieder zu entfernen, eine preiswerte Zusatzeinrichtung, die Energie und damit Kosten sowie Arbeitsaufwand für die Beschaffung von Gasbehältern erspart. Mit Hilfe des Zusatzreflektors 1 kann die erhebliche Hitzeentwicklung des Infrarot-Rundumstrahlers 5 so gerichtet werden, dass im ausgewählten Nutzungsbereich viel Wärme bei geringem Energieaufwand ankommt und unerwünschte Erwärmungen der Umgebung zuverlässig vermieden werden können. Ein Zusatzreflektor 1 ist preiswert in der Herstellung und amortisiert sind innerhalb kürzester Zeit durch die eingesparten Kosten für die Heizenergie.


Anspruch[de]
Zusatzreflektor für ein Terrassenheizgerät, das aus einem mit einer Gasquelle verbundenen, auf einer Standsäule angeordneten Infrarot-Rundumstrahler besteht, oberhalb dessen ein schirmförmiger Reflektor angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Randbereich (8) des Reflektors (4) ihn teilweise umgebend ein aus einem wärmereflektierenden Material bestehender Kragen (2) angeordnet ist, der den Reflektor (4) an seiner Unterseite überragt. Zusatzreflektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (2) aus Aluminium besteht. Zusatzreflektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (2) aus Edelstahl besteht. Zusatzreflektor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (2) an seiner dem Reflektor (4) abgewandten Unterseite (9) eine nach innen gerichtete Einkragung (10) ausbildet. Zusatzreflektor nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (2) mit Halteklammern (11) am Reflektor (4) befestigt ist. Zusatzreflektor nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklammern (11) einen eine Außenkante des Reflektors (4) umgebenden Ringwulst (12) kraft- und formschlüssig umgreifen. Zusatzreflektor nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (2) an seiner dem Reflektor (4) zugekehrten Oberkante (13) mit einer Abkantung versehen ist, der im Sinne einer Rastklemmung dem Reflektor (4) angepasst ist. Zusatzreflektor nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (2) an seiner Oberkante (13) mit Haltebügeln versehen ist, die an Befestigungsschrauben für den Reflektor (4) am Infrarot-Strahler (5) gehaltert sind. Zusatzreflektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzreflektor (1) und der Reflektor (4) einstückig ausgebildet sind.






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