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Dokumentenidentifikation DE102006028378A1 13.12.2007
Titel Antenne zum Senden oder Empfangen von Signalen
Anmelder Lumberg Connect GmbH, 58579 Schalksmühle, DE
Erfinder Nevermann, Peter, Dr., 40764 Langenfeld, DE;
Richter, Michael, 58579 Schalksmühle, DE;
Rickenbrock, Marc, 58553 Halver, DE;
Gazke, Dennis, 58579 Schalksmühle, DE
Vertreter Patentanwälte Ostriga, Sonnet, Wirths & Roche, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 19.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028378
Offenlegungstag 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H01Q 1/00(2006.01)A, F, I, 20060619, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01Q 1/22(2006.01)A, L, I, 20060619, B, H, DE   H01Q 1/12(2006.01)A, L, I, 20060619, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Signalen, welche ein Gehäuse mit einer Standfläche als Unterseite und einer der Standfläche gegenüberliegenden Oberseite aufweist, wobei die Antenne im Gehäuse angeordnet ist und eine Einrichtung, wie ein Kabel, zur Verbindung der Antenne mit einem Signale empfangenden und/oder sendenden Kommunikationsgerät vorgesehen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine externe Antenne zu schaffen, welche insbesondere bei beengten Platzverhältnissen einen im Arbeitsalltag sinnvollen Zusatznutzen bietet.
Gelöst wird die Aufgabe durch eine Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Signalen mit den Merkmalen des Anspruches 1, insbesondere mit den Merkmalen des Kennzeichenteils, wonach das Gehäuse wenigstens eine Aufnahme für zumindest ein Büroutensil aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Signalen, welche ein Gehäuse mit einer Standfläche als Unterseite und einer der Standfläche gegenüberliegenden Oberseite aufweist, wobei die Antenne im Gehäuse angeordnet ist und eine Einrichtung, wie ein Kabel, zur Verbindung der Antenne mit einem Signale empfangenden und/oder sendenden Kommunikationsgerät vorgesehen ist.

Gattungsgemäße Antennen sind aus dem druckschriftlich nicht belegbaren Stand der Technik bekannt. Sie dienen der Ergänzung vorhandener Sende- und/oder Empfangsgeräte um einen weiteren Frequenzraum oder dienen dazu, die Sende- und/oder Empfangsleistung derartiger Geräte zu steigern.

Bei tragbaren Kleincomputern (PDA) sowie tragbaren Rechnern (Notebooks), welche häufig nicht mit Antennen ausgestattet sind, schaffen derartige Antennen erst die Möglichkeit zum Senden und/oder Empfangen von Signalen. Des Weiteren gibt es zahlreiche Zusatzmodule zu Elektrogeräten, welche ein Sende- und/oder Empfangsteil aufweisen, wie beispielsweise Datenkarten für tragbare Rechner. Auch bei solchen Zusatzmodulen ist es üblich, an diese eine externe Antenne anzuschließen.

Neben einer kabelgebundenen, externen Antenne gibt es auch sogenannte Relaisantennen, welche an Stelle einer physischen Verbindung zwischen Antenne und Gerät induktiv und/oder kapazitiv an das Sende- und/oder Empfangsgerät angebunden sind. Auch solche sind externe Antennen im Sinne dieser Anmeldung.

Den externen Antennen des Standes der Technik haftet der Nachteil an, dass diese als zusätzliche Objekte, also Zusatzgeräte, auf entsprechenden Arbeitsflächen, wie beispielsweise Konferenztischen oder Tischen in Verkehrsmitteln (z.B. Bahn, Flugzeug), in häufig beengten Platzverhältnissen stehen und zusätzlichen Platz auf meist beengtem Raum einnehmen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine externe Antenne zu schaffen, welche insbesondere bei beengten Platzverhältnissen einen im Arbeitsalltag sinnvollen Zusatznutzen bietet.

Gelöst wird die Aufgabe durch eine Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Signalen mit den Merkmalen des Anspruches 1, insbesondere mit den Merkmalen des Kennzeichenteils, wonach das Gehäuse wenigstens eine Aufnahme für zumindest ein Büroutensil aufweist.

An einer solchen Antenne lassen sich demnach Büroutensilien sinnvoll und ortsfest anordnen, was insbesondere bei mobiler Tätigkeit auf Reisen oder auswärtiger Tätigkeit den zur Verfügung stehenden Arbeitsraum optimiert. Insbesondere auf Reisen ist es weiterhin von Vorteil, dass Büroutensilien wie Stifte, Büroklammern, Visitenkarten oder Notizzettel bei von Verkehrsmitteln hervorgerufenen Erschütterungen nicht vom Arbeitsplatz rutschen.

Eine Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, dass eine Aufnahme für Visitenkarten im Antennengehäuse vorgesehen ist, wobei zusätzlich zumindest eine Aufnahme für ein Schreibgerät, insbesondere einen Kugelschreiber, Bleistift oder Füllfederhalter vorgesehen sein kann.

Eine auf einer Oberseite des Antennengehäuses angeordnete Aufnahme bietet eine leichte Zugänglichkeit zum Büroutensil.

Für die Unterbringung von Visitenkarten, Notizzetteln oder weiteren Büroutensilien mit im wesentlichen flächiger Ausdehnung, beispielsweise Radiergummis, Speicherchips, Kassetten für Diktiergeräte etc., ist eine nutartige Ausnehmung vorgesehen. Die Aufnahme kann jedoch auch als Klemmfeder ausgebildet sein, mittels derer insbesondere Notizzettel klemmend gehalten sind.

Mittels einer Klemmfeder in der Aufnahme, lässt sich die Aufnahme ausgesprochen variabel für Büroutensilien unterschiedlicher Dicke nutzen. Beim Einsetzen einer Visitenkarte ist so sichergestellt, dass diese von der Klemmfeder gegen eine Innenwandung der Aufnahme gedrückt und so gehalten ist. Soll ein entsprechend dickeres Radiergummi eingesetzt werden, federt die Klemmfeder entsprechend weiter ein, so dass auch dieses sicher in der Aufnahme gehalten ist.

Es ist jedoch auch denkbar, dass die Aufnahme als Einschubaufnahme ausgebildet ist.

Für diverse Schreibgeräte eignet sich eine Aufnahme, welche als hohlzylindrische Gehäuseöffnung ausgebildet ist.

Die Aufnahmen können sowohl an einer Vorderseite wie auch an einer Rückseite oder den Seitenflächen des Gehäuses angeordnet sein.

Um einen sicheren Halt von Büroutensilien in der jeweils zugeordneten Aufnahme zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn zumindest einer Aufnahme wenigstens ein Haltemittel zugeordnet ist, mittels dessen entsprechende Büroutensilien in der Aufnahme festlegbar sind. Hierfür eignen sich insbesondere jegliche Art von Klemmelementen.

Für bestimmte Arten von Büroutensilien wie beispielsweise Heftklammern oder Büroklammern ist es sinnvoll, wenn eine die Aufnahme zumindest teilweise verschließende Abdeckung vorgesehen ist, mittels derer wenigstens ein Büroutensil innerhalb der Aufnahme gehalten werden kann.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Es zeigen:

1 eine Antenne mit Gehäuse in perspektivischer Ansicht,

2 die Antenne gemäß 1 in rückwärtiger Ansicht,

3 die Antenne gemäß 1 in Ansicht von oben,

4 die Antenne gemäß 1 in Ansicht von unten,

5 Darstellung einer Klemmmontage einer erfindungsgemäßen Antenne an einem tragbaren Computer,

6 eine Schnittdarstellung der Antenne gemäß 1 und

7 eine Ausschnittsvergrößerung der klemmend montierten Antenne gemäß 5.

In den Figuren ist das Gehäuse einer erfindungsgemäßen Antenne insgesamt mit der Bezugsziffer 10 versehen.

In dem im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse 10 eine schräge Vorderseite 11, eine senkrechte Rückseite 12, eine als Standfläche ausgebildete Unterseite 13 sowie eine Oberseite 14 auf, welche der Unterseite 13 gegenüber beabstandet ist.

In 1 weist die Oberseite 14 zwei hohlzylindrische Aufnahmen 15 sowie eine nutartige Aufnahme 16 auf, welche der Unterbringung unterschiedlicher Büroutensilien dienen. Zudem ist in 1 ein Verbindungskabel 17 schematisch dargestellt, welches der Anbindung der im Gehäuse 10 angeordneten Antenne an ein geeignetes Gerät dient. Solche Geräte sind insbesondere tragbare Computer (Notebooks), tragbare Kleincomputer bzw. persönliche digitale Assistenten (PDA) oder Erweiterungsmodule bzw. -karten für vorgenannte Geräte, mittels derer diese zu Sende- und/oder Empfangsgeräten erweiterbar sind.

Daneben kann eine solche Antenne mit Gehäuse 10 jedoch auch mit anderen Geräten wie beispielsweise Funktelefonen oder Radios verbunden werden.

In 2 ist das Gehäuse 10 der erfindungsgemäßen Antenne in rückwärtiger Ansicht dargestellt. Mit der Bezugsziffer 18 sind zwei in die hohlzylindrischen Aufnahmen 15 eingesteckte Stifte gekennzeichnet, in der nutartigen Aufnahme 16 sind zur Illustration Visitenkarten 19 eingesteckt.

Das in 1 mit 17 bezeichnete Kabel tritt rückwärtig aus dem Gehäuse 10 aus und ist mittels einer Zugentlastung 20 am Gehäuse 10 festgelegt.

Rückwärtig zeigt das Gehäuse 10 in 2 Steckaufnahmen 21 für einen hier nicht dargestellten Klemmbügel 22, auf welchen später eingegangen wird.

Mittels der erfindungsgemäßen Antenne ist es möglich, Büroutensilien wie Stifte 18 und Visitenkarten 19 auch auf beengten Arbeitsflächen, wie beispielsweise einem Tisch 23 in einem Flugzeug oder einem Eisenbahnwaggon, griffbereit unterzubringen.

Da insbesondere Verkehrsmittel Erschütterungen ausgesetzt sind, weisen die Aufnahmen 15 und 16 bevorzugt nicht dargestellte Haltemittel, wie beispielsweise Klemmelemente, insbesondere Klemmfedern, auf, mittels derer Stifte 18 bzw. Visitenkarten 19 in den Aufnahmen 15 und 16 im Gehäuse fest anordenbar sind.

Zur Unterbringung von Büroutensilien, wie beispielsweise Heft- oder Büroklammern, einem Radiergummi oder Patronen für Füllfederhalter, können ebenfalls Aufnahmen vorgesehen sein. Als Haltemittel eignen sich im Falle von Radiergummis bzw. Tintenpatronen beispielsweise auch Abdeckungen, welche die Aufnahmen entsprechend verschließen. Weiterhin sind Magneten als Haltemittel geeignet, welche metallische Büroutensilien halten.

Die 3 und 4 zeigen das Gehäuse 10 in Draufsicht bzw. in Ansicht von unten. In beiden Figuren ist der Klemmbügel 22 dargestellt. Der Klemmbügel 22 weist zwei Steckschenkel 24 sowie einen Klemmschenkel 25 auf. Die Klemmschenkel 24 weisen eine zahnstangenartige Profilierung 26 auf, mittels derer sie in eine korrespondierende Profilierung 27 der Steckaufnahmen 21 des Gehäuses 10 eingreifen.

Die Steckschenkel 24 sind in den Steckaufnahmen 21 mit leichtem Spiel geführt und gegen die Profilierung 27 der Steckaufnahmen 21 vorgespannt, so dass die Zähne der Profilierungen sicher ineinander greifen. Wird der Klemmbügel 22 mit seinen Steckschenkeln 24 jedoch aus dem Gehäuse 10 herausgezogen, werden die Steckschenkel gespreizt, so dass die Zähne der Profilierungen 26 und 27 übereinander gleiten. Der aus dem Gehäuse 10 herausgezogene Klemmbügel ist noch einmal in der Schnittdarstellung der 6 dargestellt.

Der Klemmbügel 5 dient der Befestigung des Gehäuses 10 an einem geeigneten Gegenstand wie beispielsweise dem Bildschirm 28 eines tragbaren Computers 29, was schematisch in 5 dargestellt ist. Der Klemmbügel 22 wird zunächst ausreichend weit aus dem Gehäuse 10 herausgezogen, woraufhin das Gehäuse 10 so am Bildschirm 28 angeordnet wird, dass der Bildschirm 28 zwischen dem Klemmbügel 22 und der Gehäuserückseite 12 angeordnet ist. Nunmehr wird der Klemmschenkel in das Gehäuse 10 eingeschoben, bis die rückwärtige Fläche des Gehäuses 12 und der Klemmschenkel 22 am Bildschirm 28 des tragbaren Rechners 29 anliegen, was vergrößert in 7 dargestellt ist.

Zusammenfassend ist eine Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Signalen dargestellt, welche dank ihrer zusätzlichen Ausgestaltung zur Aufnahme diverser Büroutensilien mobiles Arbeiten an Geräten wie beispielsweise tragbaren Computern auf beengtem Raum wesentlich komfortabler macht, indem die Büroutensilien sicher gehalten und jederzeit griffbereit sind.


Anspruch[de]
Antenne zum Senden und/oder Empfangen von Signalen, welche ein Gehäuse (10) mit einer Standfläche als Unterseite (13) und einer der Standfläche gegenüberliegenden Oberseite (14) aufweist, wobei die Antenne im Gehäuse (10) angeordnet ist und eine Einrichtung, wie ein Kabel (17), zur Verbindung der Antenne mit einem Signale empfangenden und/oder sendenden Kommunikationsgerät (29) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) wenigstens eine Aufnahme (15, 16) für zumindest ein Büroutensil (18, 19) aufweist. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (16) für Büroutensilien (18, 19) mit im Wesentlichen flächiger Ausdehnung, wie Visitenkarten, in dem Gehäuse (10) vorgesehen ist. Antenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Aufnahme (15) für ein Schreibgerät (18), insbesondere einen Kugelschreiber vorgesehen ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Aufnahme (15, 16) an einer Oberseite (14) des Gehäuses (10) angeordnet ist. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (16) als nutartige Ausnehmung ausgebildet ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer Aufnahme (15, 16) wenigstens ein Haltemittel zugeordnet ist, mittels dessen entsprechende Büroutensilien (18, 19) in der Aufnahme (15, 16) festlegbar sind. Antenne nach Anspruch 6, dadurch, dass innerhalb der Aufnahme (15, 16) Klemmelemente vorgesehen sind. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15, 16) als Klemmfeder ausgebildet ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15, 16) als Einschubaufnahme ausgebildet ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15) als hohlzylindrische Gehäuseöffnung ausgebildet ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15, 16) an einer Rückseite (12) des Gehäuses (10) angeordnet ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15, 16) an einer Vorderseite (11) des Gehäuses (10) angeordnet ist. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Aufnahme (15, 16) zumindest teilweise verschließende Abdeckung vorgesehen ist, mittels derer wenigstens ein Büroutensil (18, 19) innerhalb der Aufnahme (15, 16) gehalten werden kann. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) einen Klemmbügel (22) aufweist, mittels dessen die Antenne an einem Gerät anordenbar ist. Antenne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel als Magnet ausgebildet ist.






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