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Dokumentenidentifikation DE102006056375A1 13.12.2007
Titel Verfahren zum Steuern der Lade- und Entlademengen einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs
Anmelder Hyundai Motor Company, Seoul, KR
Erfinder Choi, Yong Kak, Seoul, KR
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 29.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006056375
Offenlegungstag 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse B60L 11/12(2006.01)A, F, I, 20061129, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02J 7/00(2006.01)A, L, I, 20061129, B, H, DE   
Zusammenfassung Verfahren zum Steuern der Lade- und Entlademenge einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs, wobei das Verfahren die Schritte des vollständigen Überprüfens einer Hauptbatterie, eines Antriebsmotors, eines Invertersystems usw. durch eine Hybridsteuereinheit, die in dem Hybridfahrzeug bereitgestellt ist; des Antreibens des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers und des Steuerns der Lade- und Entlademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit durch Einstellen und Lernen eines Skalenfaktors der Hauptbatterie in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers aufweist, sodass der Ladezustand in einem normalen Bereich gehalten wird.

Beschreibung[de]

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der koreanischen Patentanmeldung mit der Seriennummer 10-2006-0052029, die am 9. Juni 2006 beim Koreanischen Patentamt eingereicht wurde, deren gesamter Inhalt mit Bezug darauf in die vorliegende Anmeldung einbezogen ist.

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Lademengen und der Entlademengen einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs, wobei die Lademengen und die Entlademengen der Hauptbatterie in Abhängigkeit von dem Fahrprofil eines Fahrers, der das Hybridfahrzeug fährt, gesteuert werden, so dass die Hauptbatterie unter einer optimalen Bedingung verwendet werden kann, und ein gesteuerter Skalenfaktor in einem Speicher einer Hybridsteuereinheit (HCU = hybrid control unit) gespeichert wird, so dass es möglich ist, das Hybridfahrzeug unabhängig von einem Fahrerwechsel oder einer Änderung einer entsprechenden Variable unterstützen oder zu versorgen.

Gemäß dem allgemein bekannten Stand der Technik stellt ein Hybridfahrzeug ein Fahrzeug dar, welches unter Verwendung von zwei Energiequellen angetrieben wird. Eine Batterie wird als Energiespeichervorrichtung für das Hybridfahrzeug verwendet.

Die Steuerung des Ladezustands der Batterie, die eines Hybridfahrzeugs vorgesehen ist, ist ein wichtiger Faktor für das Bestimmen der Treibstoffeffizienz und der Leistung des Hybridfahrzeugs. D.h., dass in Abhängigkeit von dem Ladezustand der Batterie das Ausmaß der Unterstützung und des regenerativen Bremsens bestimmt werden.

Der wichtigste Faktor beim Steuern des Ladezustands der Batterie ist, zu gewährleisten, dass die Batterie mit maximaler Effizienz arbeitet. Infolge der Charakteristiken einer Batterie ändert sich die Lade- und Endladefähigkeit der Batterie in Abhängigkeit von dem Ladezustand der Batterie.

Der Ladezustand der Batterie ist durch die Lade- und Entladeeffizienz der Batterie in drei Bereiche eingeteilt. Ein normaler Bereich entspricht dem Intervall, welches den Ladezustand von 55~60%±5% aufweist, ein Überladebereich als der über dem normalen Bereich liegende Bereich entspricht dem Intervall, welches einen Ladzustand aufweist, der größer als 65% ist, und ein Überentladebereich als der Bereich unterhalb des normalen Bereichs entspricht dem Intervall, welches den Ladezustand von weniger als 55% aufweist.

Da das aktuelle Logiksystem zum Steuern des Ladezustands der Batterie einen festen Skalenfaktor aufgreift, kann der Betrieb der Batterie nicht effektiv an die verschiedenen Fahrprofile von Fahrern angepasst werden.

Folglich wird ein Nachteil verursacht, der darin besteht, dass die Lebensdauer der Batterie verkürzt werden kann und es schwer ist, das Hybridfahrzeug beständig zu unterstützen, weil die Batterie, die in dem normalen Bereich betrieben werden muss, wahrscheinlich in dem Überladebereich oder dem Überentladebereich betrieben wird.

D.h., wenn Zeit verstreicht, während die Batterie einen niedrigen Ladezustand aufweist, nehmen der Memory-Effekt der Batterie und die Belastung des Motors zu, wodurch die Effizienz des Fahrzeuges verschlechtert wird und die Lebensdauer der Batterie verkürzt wird.

Demgemäß wurde die Erfindung geschaffen, um die oben genannten Probleme, die in dem Stand der Technik auftreten, zu lösen, und es ist ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum Steuern der Lade- und Endlademengen einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs bereitzustellen, welches die Lade- und Entlademengen der Hauptbatterie des Hybridfahrzeugs so steuern kann, dass die Lebensdauer der Hauptbatterie verlängert und der Ladezustand der Hauptbatterie, unabhängig von verschiedenen Fahrprofilen von Fahrern, in einem normalen Bereich gehalten wird, um dadurch die Kraftstoffeffizienz zu verbessern.

Um das vorgenannte Ziel zu erreichen, ist gemäß einem Aspekt der Erfindung ein Verfahren zum Steuern der Lade- und Entlademengen der Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs bereitgestellt, das die Schritte des gesamten Überprüfens der Hauptbatterie, eines Antriebsmotors, eines Invertersystems usw. durch eine Hybridsteuereinheit aufweist, die für das Hybridfahrzeug bereitgestellt ist; des Antreibens des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers; und des Steuerns der Lade- und Entlademengen der Hauptbatterie durch Einstellen und Lernen eines Skalenfaktors der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers, so dass der Ladezustand in einem normalen Bereich gehalten wird.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist der Schritt des Antreibens des Fahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers den Schritt auf, bei dem die Hauptbatterie in einen Überentladebereich übergeht, während das Hybridfahrzeug in einem Zustand des plötzlichen Beschleunigens fährt.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist der Schritt des Fahrens des Fahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers den Schritt auf, bei dem die Hauptbatterie in einen Überladebereich übergeht, während das Hybridfahrzeug gestoppt wird oder mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist der Schritt des Fahrens des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers den Schritt auf, bei dem die Hauptbatterie in einen Überentladebereich übergeht, während das Hybridfahrzeug in einem Zustand des plötzlichen Abbremsens fährt.

Gemäß noch einem anderen Aspekt der Erfindung weist das Verfahren ferner den Schritt des Speicherns von Daten des Steuerns in einem Speicher der Hybridsteuereinheit auf, das von der Hybridsteuereinheit in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers durchgeführt wird.

Gemäß noch einem anderen Aspekt der Erfindung weist das Verfahren ferner den Schritt des erneuten Einstellens einer Lademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit auf, wenn der Fahrer oder eine Last wechseln.

Die vorgenannten und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung deutlicher, wenn sie in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung gelesen wird:

1 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren gemäß der Erfindung zum Steuern der Lade- und Entlademengen einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs darstellt;

2 ist eine schematische Ansicht, die die Bereiche des Ladezustands der Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs darstellt; und

3 ist ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens zum Steuern der Lade- und Entlademengen einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs darstellt.

Es wird jetzt in größerer Ausführlichkeit auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung Bezug genommen, von dem ein Beispiel in der beigefügten Zeichnung dargestellt ist. Wo immer möglich, werden die gleichen Bezugszeichen in der gesamten Zeichnung und der Beschreibung verwendet, um sich auf die gleichen oder ähnliche Teile zu beziehen.

1 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren gemäß der Erfindung zum Steuern der Lade- und Entlademengen einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs darstellt, 2 ist eine schematische Ansicht, die die Bereiche des Ladezustands der Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs darstellt, und 3 ist ein Flussdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens zum Steuern der Lade- und Entlademenge einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs darstellt.

Mit Bezug auf die 1 und 2 werden in einem Zustand, in dem ein Fahrer in ein Hybridfahrzeug (nicht gezeigt) einsteigt und der Motor gestartet wird, eine Hauptbatterie (nicht gezeigt), ein Antriebsmotor (nicht gezeigt), ein Invertersystem (nicht gezeigt) usw. durch eine Hybridsteuereinheit (nicht gezeigt) vollständig geprüft (ST100).

Bei dem Schritt ST100 wird durch ein Steuermodul (nicht gezeigt), das in der Hybridsteuereinheit bereitgestellt ist, geprüft, ob in den oben beschriebenen Bauelementen ein Fehler auftritt oder nicht.

Dann wird das Hybridfahrzeug gemäß dem Fahrprofil des Fahrers, der in das Hybridfahrzeug eingestiegen ist, gefahren (ST200).

In dem Schritt ST200, in dem das Hybridfahrzeug gemäß dem Fahrprofil des Fahrers angetrieben wird, während das Hybridfahrzeug von dem Fahrer des Hybridfahrzeugs mit einer konstanten Geschwindigkeit gefahren wird, geht die Hauptbatterie in einen Überentladebereich über, wenn der Fahrer plötzlich das Gaspedal tritt und die Geschwindigkeit des Hybridfahrzeugs kurzzeitig erhöht wird, um das Hybridfahrzeug dazu zu bringen, in einem plötzlich beschleunigten Zustand zu fahren (ST210). Die Hauptbatterie geht auch in einen Überladebereich über, wenn das Hybridfahrzeug angehalten wird oder mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt (ST220).

Ferner geht die Hauptbatterie in einen Überladebereich über, wenn der Fahrer plötzlich ein Bremspedal tritt und die Geschwindigkeit des Hybridfahrzeugs momentan verringert wird, um zu bewirken, dass das Hybridfahrzeug in einem plötzlich verlangsamten Zustand fährt (ST230). Es werden später detaillierte Erklärungen hinsichtlich der jeweiligen Fahrzustände gegeben.

Der Skalenfaktor der Hauptbatterie wird so gesteuert, dass die Lade- und Entlademengen der Hauptbatterie innerhalb des normalen Bereichs in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers gehalten werden, der in das Hybridfahrzeug eingestiegen ist (ST300).

In der Erfindung ist der Skalenfaktor ein Wert, welcher als Multiplikationsfaktor dient. In dem normalen Bereich der Hauptbatterie arbeitet die Hauptbatterie in einem Zustand, in dem der Skalenfaktor gleich 1 gesetzt wird.

Der Skalenfaktor 1 gibt den Wert an, welcher anfangs durch einen Ingenieur hinsichtlich der Ausgangsleistung des Antriebsmotors kalibriert wurde.

In der Erfindung wird der Skalenfaktor, wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den normalen Bereich verlässt, durch die Hybridsteuereinheit gesteuert, so dass er gelernt und gespeichert wird, was später im Detail beschrieben wird.

Die Steuerdaten, die durch die Hybridsteuereinheit in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers abgearbeitet werden, werden in der Hybridsteuereinheit gespeichert (ST400).

In dem Hybridfahrzeug wird die Lademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit erneut eingestellt, wenn der Fahrer oder die Last gewechselt haben (ST500).

2 stellt die Bereiche des Ladezustands der Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs dar. Der Ladezustand der Batterie weist einen normalen Bereich, welcher 55%-65% entspricht, einen Überladebereich, welcher den Bereich oberhalb des normalen Bereichs darstellt und 65%-75% entspricht, und einen Überentladebereich auf, welcher den Bereich unterhalb des normalen Bereichs darstellt und weniger als 45%-55% entspricht.

Die Zustände des Hybridfahrzeugs in den jeweiligen Bereichen werden später mit Bezug auf das Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.

Nachstehend wird das Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der wie oben aufgeführt aufgebauten Erfindung zum Steuern des Lade- und Entladezustands einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.

Mit Bezug auf 3 werden alle Bauelemente, welche für das Antreiben des Hybridfahrzeugs wesentlich sind und welche eine Hauptbatterie, einen Antriebsmotor, ein Invertersystem, eine Hybridsteuereinheit (nicht gezeigt) usw. aufweisen, vollständig durch die Hybridsteuereinheit überprüft, wenn der Motor gestartet wird, nachdem ein Fahrer in das Hybridfahrzeug (nicht gezeigt) eingestiegen ist (ST100). Wenn die Prüfung beendet ist, wird das Hybridfahrzeug von dem Fahrer gefahren (ST200).

Wenn der Fahrer, der in das Hybridfahrzeug eingestiegen ist, das Fahrzeug mit einem eiligen Fahrprofil durch häufiges Beschleunigen oder Abbremsen des Fahrzeugs (Schritt 210) fährt, geht der Ladezustand der Hauptbatterie (nicht gezeigt) in den Überentladebereich über (siehe 2).

D.h., dass die Entlademenge der Hauptbatterie aufgrund des Fahrprofils des Fahrers, der das Fahrzeug häufig beschleunigt, zunimmt und die Lademenge der Hauptbatterie aufgrund des Fahrprofils des Fahrers, der das Fahrzeug häufig abbremst, abnimmt. Folglich wird der Ladezustand der Hauptbatterie in Richtung zu dem Überentladebereich bewegt.

Wenn der Ladezustand der Hauptbatterie in dem Überentladebereich liegt, wie oben beschrieben, wird, da unnötiges Laden häufig durchgeführt wird, die Lademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit gesteuert (ST300).

Aufgrund der Tatsache, dass die Hybridsteuereinheit mit dem gesonderten Steuermodul (nicht gezeigt) versehen ist, wird der Skalenfaktor so angepasst, dass der Ladezustand der Hauptbatterie von dem Überentladebereich zu dem normalen Bereich bewegt wird.

Wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den Überentladebereich nicht auf Veranlassung des Steuermoduls verlässt, wird der Skalenfaktor, wenn eine vorbestimmte Zeit (5 Minuten) verstrichen ist, nachdem er sich in den Überentladebereich bewegt hat, erhöht, so dass der Ladezustand der Hauptbatterie den Überentladebereich verlassen kann (ST310).

In dem Überentladebereich wird, wie oben beschrieben, die Beanspruchung des Antriebsmotors (nicht gezeigt) auf ein bestimmtes Maß vermindert, sodass die Hauptbatterie so schnell wie möglich geladen werden kann.

Auf diese Weise werden, wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den Überentladebereich verlässt, Informationsdaten hinsichtlich des angepassten Skalenfaktors in einem Speicher (nicht gezeigt) gespeichert (ST400), sodass die Informationsdaten verwendet werden können, wenn sich der Ladezustand der Hauptbatterie erneut in den Überentladebereich bewegt.

Wenn der Fahrer des Hybridfahrzeugs mit einem der Beifahrer wechselt oder ein Gegenstand zusätzlich in das Fahrzeug geladen wird, wird die Lademenge der Hauptbatterie durch das Steuermodul der Hybridsteuereinheit erneut eingestellt (ST500).

Bei der erneuten Einstellung des Ladezustands der Hauptbatterie wird der Skalenfaktor verwendet, der in dem Speicher gespeichert ist (ST510), und eine Erhöhung wird dem gespeicherten Skalenfaktor hinzugefügt, sodass der Ladezustand der Hauptbatterie den Überentladebereich verlassen kann, wenn eine vorbestimmte Zeit (2 Minuten) verstrichen ist, nachdem er in den Überentladebereich übergegangen ist.

Wenn z.B. angenommen wird, dass der gespeicherte Skalenfaktor 0,9 ist, wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den Überentladebereich innerhalb von 2 Minuten verlässt, wenn der Fahrer wechselt oder das Gewicht des Hybridfahrzeugs erhöht wird, wird dem gespeicherten Skalenfaktor 0,05 hinzuaddiert, um einen Gesamtskalenfaktor von 0,95 zu erhalten.

Wenn der Skalenfaktor der Hauptbatterie, wie oben beschrieben, erhöht wird, wird der Antriebsstrom, mit dem der Antriebsmotor versorgt wird, erhöht, sodass der Ladezustand der Hauptbatterie zu dem normalen Bereich übergehen kann.

Wenn der Ladezustand der Hauptbatterie in dem Überentladebereich, wie oben beschrieben, gesteuert wird, wird eine Hilfsskala so eingestellt, dass die Antriebskraft des Antriebsmotors zu der Antriebskraft, die von dem Verbrennungsmotor (nicht gezeigt) erzeugt wird, hinzugefügt wird, um das Hybridfahrzeug zu unterstützen.

Weil die Einstellung eines Lademengenskalenfaktors von dem Überentladebereich, wenn das Hybridfahrzeug gestoppt ist oder mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt, wie z.B. auf einer Autobahn (ST220), ähnlich der oben beschriebenen Vorgehensweise ist, wird hierin eine detaillierte Beschreibung davon unterlassen.

Wenn das Hybridfahrzeug in einem plötzlich beschleunigten Zustand fährt (ST230), bewegt sich der Ladezustand der Hauptbatterie in den Überladebereich (siehe 2).

D.h., dass die Entlademenge der Hauptbatterie aufgrund des Fahrprofils des Fahrers, der des Fahrzeug häufig abbremst, abnimmt, infolgedessen sich der Ladezustand der Hauptbatterie in den Überladebereich bewegt.

Wenn der Ladezustand der Hauptbatterie, wie oben beschrieben, in dem Überladebereich liegt, wird die Lademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit gesteuert (ST300), da unnötiges Entladen häufig durchgeführt wird.

Aufgrund der Tatsache, dass die Hybridsteuereinheit mit gesonderten Steuermodul versehen ist, wird der Skalenfaktor so eingestellt, dass sich der Ladezustand der Hauptbatterie von dem Überladebereich in den normalen Bereich bewegt.

Wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den Überladebereich durch das Steuermodul nicht verlässt, wenn eine vorbestimmte Zeit (5 Minuten) verstrichen ist, nachdem er sich in den Überladebereich bewegt hat, wird der Skalenfaktor erhöht, so dass der Ladezustand der Hauptbatterie den Überladebereich verlassen kann (ST310).

In dem oben beschriebenen Überladebereich wird unter der Steuerung der Hybridsteuereinheit die Beanspruchung des Antriebsmotors (nicht gezeigt) auf ein bestimmtes Maß erhöht, sodass die Hauptbatterie so schnell wie möglich entladen werden kann.

Auf diese Weise werden Informationsdaten hinsichtlich der angepassten Skalenfaktoren in dem Speicher gespeichert (ST400), wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den Überladebereich verlässt, sodass die Informationsdaten verwendet werden können, wenn sich der Ladezustand der Hauptbatterie erneut in den Überladebereich bewegt.

Wenn der Fahrer des Hybridfahrzeugs mit einem der Beifahrer wechselt oder ein Gegenstand zusätzlich in das Hybridfahrzeug geladen wird, wird die Lademenge der Hauptbatterie durch das Steuermodul der Hybridsteuereinheit erneut eingestellt (ST500).

Bei der erneuten Einstellung des Ladezustands der Hauptbatterie wird der in dem Speicher gespeicherte Skalenfaktor verwendet (ST510), wobei ein Abzug von dem gespeicherten Skalenfaktor subtrahiert wird, sodass der Ladezustand der Hauptbatterie den Überladebereich verlassen kann, wenn eine vorbestimmte Zeit (2 Minuten) verstrichen ist, nachdem er in den Überladebereich übergegangen ist.

Wenn z.B. angenommen wird, dass der gespeicherte Skalenfaktor 1,1 ist, wenn der Ladezustand der Hauptbatterie den Überladebereich innerhalb von 2 Minuten verlässt, wenn der Fahrer gewechselt hat oder das Gewicht des Hybridfahrzeugs erhöht wurde, wird von dem gespeicherten Skalenfaktor 0,05 abgezogen, sodass der Gesamtskalenfaktor 1,05 erhalten wird,.

Daher wird das Hybridfahrzeug unterstützt, so dass der Ladezustand der Hauptbatterie von dem Überladebereich in den normalen Bereich bewegt wird und in diesem Zustand das Hybridfahrzeug wie gewünscht angetrieben werden kann.

Wie es anhand der obigen Beschreibungen ersichtlich ist, liefert das Verfahren zum Steuern der Lade- und Entlademenge einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs gemäß der Erfindung Vorteile, die darin bestehen, dass Betriebsfehler der Hauptbatterie verhindert werden können und die Lebensdauer der Hauptbatterie verbessert werden kann, weil die Überladung und die Überentladung der Hauptbatterie verhindert werden können.

Ferner kann infolgedessen, dass ein Skalenfaktor in Abhängigkeit von einem Fahrprofil eines Fahrers eingestellt werden kann und die Standardisierung der Hauptbatterie in Übereinstimmung mit den Fahrmerkmalen des Fahrers möglich ist, die Hauptbatterie, wie durch einen Konstrukteur beabsichtigt, verwaltet werden und die Marktfähigkeit des Hybridfahrzeugs verbessert werden.

Ferner kann die Stabilität des Gesamtsystems des Hybridfahrzeugs erzielt werden, weil die Vereinbarkeit der Treibstoffersparnis und von Abgastests in dem anfänglichen Entwicklungsschritt des Hybridfahrzeugs gewährleistet werden kann.


Anspruch[de]
Verfahren zum Steuern der Lade- und Entlademenge einer Hauptbatterie eines Hybridfahrzeugs, aufweisend die Schritte:

vollständiges Überprüfen der Hauptbatterie, eines Antriebsmotors, eines Invertersystems usw. durch eine Hybridsteuereinheit, die in dem Hybridfahrzeug bereitgestellt ist (ST100);

Antreiben des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers (ST200); und

Steuern der Lade- und Entlademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit durch Einstellen und Lernen eines Skalenfaktors der Hauptbatterie in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers, sodass ein Ladezustand in einem normalen Bereich gehalten wird (ST300).
Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Antreibens des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers den Schritt aufweist, in dem die Hauptbatterie in einen Überentladebereich übergeht, wenn das Hybridfahrzeug in einem plötzlich beschleunigten Zustand fährt (ST210). Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Antreibens des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers den Schritt (ST220) aufweist, in dem die Hauptbatterie in einen Überladebereich übergeht, wenn das Hybridfahrzeug gestoppt wird oder mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Fahrens des Hybridfahrzeugs gemäß einem Fahrprofil eines Fahrers den Schritt (ST230) aufweist, in dem die Hauptbatterie in einen Überladebereich übergeht, wenn das Hybridfahrzeug in einem plötzlichen Abbremszustand fährt. Verfahren nach Anspruch 1, das ferner den Schritt (ST400) aufweist:

Speichern von Steuerdaten, das durch die Hybridsteuereinheit in Übereinstimmung mit dem Fahrprofil des Fahrers durchgeführt wird, in einem Speicher der Hybridsteuereinheit.
Verfahren nach Anspruch 1, das ferner den Schritt (ST500) aufweist:

erneutes Einstellen einer Lademenge der Hauptbatterie durch die Hybridsteuereinheit, wenn der Fahrer oder eine Last gewechselt werden.






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