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Dokumentenidentifikation DE102007016853A1 13.12.2007
Titel Mobiles elektronisches Kommunikationsgerät, sowie System und Verfahren zur elektronischen Verarbeitung und Bereitstellung von Daten, für den Betrieb jenes Kommunikationsgerätes
Anmelder Hardy Hoheisel B.V. GmbH, 34225 Baunatal, DE
Erfinder Hoheisel, Hardy, 34225 Baunatal, DE
Vertreter Beck & Rössig - European Patent Attorneys, 81679 München
DE-Anmeldedatum 10.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007016853
Offenlegungstag 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/20(2006.01)A, F, I, 20070410, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung richtet sich auf ein mobiles elektronisches Kommunikationsgerät, sowie ein System und ein Verfahren zur elektronischen Verarbeitung und Bereitstellung von Daten insbesondere für den Betrieb jenes elektronischen Kommunikationsgerätes. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Technik zu schaffen, die es dem Anwender eines mobilen elektronischen Kommunikationsgerätes ermöglicht, im Wege einer durch eine elektronische Schaltungseinrichtung bewerkstelligten schaltungstechnischen Verarbeitung elektronischer Daten einen für den Anwender als solchen besonders vorteilhaften Zugang zu jenen elektronischen Daten und damit verbundenen Informationen zu erhalten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein mobiles elektronisches Kommunikationsgerät mit einer Empfangseinrichtung, einer Sendeeinrichtung, einer Speichereinrichtung zur Speicherung von Daten, einer Datenverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung von Daten nach Maßgabe eines Datenverarbeitungsprozesses, einer Eingabeeinrichtung zur Ermöglichung anwenderseitiger Eingabeoperationen, und einer Displayeinrichtung zur graphischen Informationswiedergabe, wobei die Datenverarbeitungseinrichtung programm- und schaltungstechnisch derart konfiguriert ist, dass das Kommunikationsgerät in einem Vor-Ort-Betriebsmodus betreibbar ist, in welchem unter Zugrundelegung eines ersten Selektionsansatzes und unter Zugrundelegung eines zweiten Selektionsansatzes über die Displayeinrichtung Informationen zur Verfügung ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung richtet sich auf ein mobiles elektronisches Kommunikationsgerät, sowie ein System und ein Verfahren zur elektronischen Verarbeitung und Bereitstellung von Daten insbesondere für den Betrieb jenes elektronischen Kommunikationsgerätes.

Die Erfindung richtet sich hierbei insbesondere auf ein hinsichtlich einer Displayeinrichtung sowie hinsichtlich einer Eingabeeinrichtung benutzerfreundlich gestaltetes, komfortables Kommunikationsgerät, insbesondere in Form eines WARP-Mobiltelefons, i-phones, eines Palmtops oder Blackberrys, oder auch anderweitig, insbesondere in Anlehnung an derartige Geräte gestaltete mobile Kommunikationsgeräte.

Jene vorgenannten Kommunikationsgeräte sind vorzugsweise so ausgebildet, dass über diese eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung gestellt wird, die zumindest indirekt einen Internetzugang oder anderweitigen Zugriff auf internetbasiert bereitgestellte Daten ermöglicht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Technik zu schaffen, die es dem Anwender eines mobilen elektronischen Kommunikationsgerätes ermöglicht, im Wege einer durch eine elektronische Schaltungseinrichtung bewerkstelligten schaltungstechnischen Verarbeitung elektronischer Daten einen für den Anwender als solchen besonders vorteilhaften Zugang zu jenen elektronischen Daten und damit verbundenen Informationen zu erhalten.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein mobiles elektronisches Kommunikationsgerät mit einer Empfangseinrichtung, einer Sendeeinrichtung, einer Speichereinrichtung zur Speicherung von Daten, einer Datenverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung von Daten nach Maßgabe eines Datenverarbeitungsprozesses, einer Eingabeeinrichtung zur Ermöglichung anwenderseitiger Eingabeoperationen, und einer Displayeinrichtung zur graphischen Informationswiedergabe, wobei

  • – die Datenverarbeitungseinrichtung programm- und schaltungstechnisch derart konfiguriert ist, dass
  • – das Kommunikationsgerät in einem Vor-Ort Betriebsmodus betreibbar ist, in welchem unter Zugrundelegung eines ersten Selektionsansatzes und
  • – unter Zugrundelegung eines zweiten Selektionsansatzes über die Displayeinrichtung Informationen zur Verfügung gestellt werden, und
  • – wobei der erste Selektionsansatz einem Anforderungsprofil des Anwenders Rechnung trägt, und der zweite Selektionsansatz auf die Nutzbarkeit der Daten an einem durch den Anwender bestimmten, insbesondere durch diesen aufgesuchten Ort oder örtlichen Bereich abstellt.

Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, bei Gebrauch des Kommunikationsgerätes über dieses einen raschen und mit hoher Wahrscheinlichkeit den anwenderseitig vor Ort bestehenden, momentanen Bedürfnissen Rechnung tragenden Zugriff auf die bereitgestellten Daten zu ermöglichen.

Der erste Selektionsansatz wird vorzugsweise durch ein anwenderseitig abgestimmtes Kriterienfeld festgelegt. Der erste Selektionsansatz kann hierzu insbesondere durch menuebasierte Eingabeprogramme, oder durch Übernahme und ggf. individuelle Modifikation eines Standardselektionsansatzes generiert werden.

Der erste Selektionsansatz kann auf dem Kommunikationsgerät, oder vorzugsweise auf einem Serversystem abgelegt sein. Die Datenselektion kann insbesondere als Preprozessing-Prozedur im Hintergrund aus einem Datenvolumen, ggf. unter Anwendung von Suchkriterien erfolgen. Es ist möglich, über die Anwendung des ersten Selektionsansatzes einen Gesamtdatensatz anzulegen, und/oder Zugriffsinformationen oder ein Schlüsselraster zu generieren durch welche bzw. welches ein Zugriff auf Daten ermöglicht wird, die auf den Anwendertyp abgestimmt als primär relevant erscheinen.

Der erste Selektionsansatz ist vorzugsweise derart gestaltet, dass durch diesen sichergestellt wird, dass aus der Menge von insgesamt verfügbaren Informationen eine Vorauswahl erfolgt mit der Maßgabe, dass diese ausgewählten, oder zum vorrangigen Zugriff zur Verfügung gestellten Informationen mit hoher Wahrscheinlichkeit einem anwenderseitigen Interessens- oder Bedürfnisprofil entsprechen.

Die Zuordnung des ersten Selektionsansatzes zu dem Anwender kann über eine Anwender- bzw. Kommunikationsgeräte spezifische Kennung ermöglicht werden, die beispielsweise bei Nutzung des Kommunikationsgerätes für den erfindungsgemäßen Zweck an das Serversystem übermittelt wird. Im Bereich des Serversystems wird dann auf den Selektionsansatz zugegriffen und nach Maßgabe desselben eine Datenselektion, oder Datenordnung durchgeführt. Alternativ hierzu ist es auch möglich, die das Bedürfnisprofil des Anwenders charakterisierenden Angaben auf dem Endgerät bereitzuhalten und im Rahmen des Informationsbezuges an ein Basissystem zu übermitteln. Die unter Maßgabe des ersten Selektionsansatzes selektierten Informationen und Angebote können auf das vor Ort verfügbare Gesamtangebot abgestimmt sein. So ist es möglich, bei Unterschreiten eines bestimmten Angebotsvolumens auch Angebote zuzulassen die an anderer Stelle, bei höherer Dichte nutzungsrelevanter Informationen unterdrückt und der Wiedergabe entzogen worden wären.

Der erste Selektionsansatz kann so ausgebildet sein, dass durch diesen eine Vorfilterung, Vorauswahl oder Rangabstimmung von Informationen, von Themen oder Informationskategorien erfolgt.

Der zweite Selektionsansatz kann so ausgebildet sein, dass durch diesen eine Auffüllung der durch den ersten Selektionsansatz generierten Kategorien mit Inhalten oder zumindest Sprungadressen erfolgt. Die Auswahl der Inhalte erfolgt unter Berücksichtigung von Relevanzkriterien, die als solche die Bedeutung der Inhalte im Zusammenhang mit dem angegebenen Aufenthaltsort des Anwenders darstellen. So ist es beispielsweise möglich, eine aufgrund der Gestaltung des ersten Selektionsansatzes vorgesehene Rubrik „Mobilität" so mit Inhalten aufzufüllen, dass die für den momentanen Aufenthaltsort des Anwenders jeweils optimalen Verkehrsverbindungsmöglichkeiten selektiert werden. In einer Unterrubrik „Taxi" kann beispielsweise die für den momentanen Aufenthaltsort jeweils günstigste Taxirufnummer abgelegt sein. Diese Taxirufnummer wird entsprechend etwaiger Ortsveränderungen des Anwenders laufend oder bei entsprechender Anwahl dieser Unterrubrik jeweils selbsttätig aktualisiert. In einer Unterrubrik „Bahn/Buss" können relevante Haltestellen und hierfür maßgebliche Verbindungen und Abfahrtszeiten auffindbar sein.

Über Angaben zu Fortbewegungsmöglichkeiten, und aufzusuchende Orte kann ein Ablaufplan generiert werden. Der Anwender kann über die Benutzeroberfläche entsprechend diesem Ablaufplan navigiert werden. Im Rahmen der Umsetzung dieses Ablaufplanes können dem Anwender zusätzliche, in diesem Zusammenhang für diesen – insbesondere nach Maßgabe seines Anwenderprofiles – selektierte Informationen an den Anwender in Ton und Bild übermittelt werden.

Über das erfindungsgemäße Kommunikationsgerät kann insbesondere ein Navigationsgerät realisiert werden, das als solches eine auf bestimmte anwenderspezifische Vorgaben ausgerichtete Navigation ermöglicht. Diese Navigation kann so abgewickelt werden, dass eine von dem Anwender vorgenommene Auswahl möglichst effizient, oder für den Anwender anderweitig vorteilhaft erfüllt wird. Falls der Anwender beispielsweise vor Ort bestimmte Waren erwerben möchte, kann über das Kommunikationsgerät eine Auswahl der diesbezüglich vor Ort in Frage kommenden Geschäfte aufgezeigt werden.

Über das mobile Kommunikationsgerät kann eine hinsichtlich von Wegstrecken, stadthistorischen, oder anderweitig für den Anwender vorrangigen Gesichtspunkten optimierte Führung zu einem ausgewählten Ort, beispielsweise einer aufzusuchenden Adresse, einem Restaurant, oder Geschäft, oder auch zu anderen momentan vor Ort antreffbaren Personen, insbesondere Anwendern der gleichen Kommunikationstechnologie erfolgen. Hierbei können diese Informationen akustisch und visuell dem Anwender zugeführt werden.

Auf Grundlage des erfindungsgemäßen Konzeptes wird es möglich, durch ein elektronisches Kommunikationsgerät ein Dienstleistungstool zu schaffen, das es dem jeweiligen Nutzer ermöglicht, zielgenau – und an den eigenen Bedürfnissen orientiert – sich im Raum kommerzieller und insbesondere auch kultureller Angebote navigiert zu bewegen. Das erfindungsgemäße Konzept macht es möglich, das elektronische Kommunikationsgerät personalisiert und anwenderspezifisch als selbstständig sich optimierendes und lernfähiges persönliches Navigationsgerät zu gestalten.

Auf Grundlage des erfindungsgemäßen Konzeptes wird es möglich, eine als virtueller Marktplatz fungierende, optimierte Kommunikationsplattform zu schaffen durch die es möglich wird, Informationssucher und Informations-, Dienst- und Warenanbieter in einer Weise zusammenzuführen, die eine hohe Deckung zwischen Nachfrage und Angebot sicherstellt. Insbesondere können Nachfrager nach spezifischen Informationen, Waren und Dienstleistungen in schneller, direkter Weise zielgenau Zugang zu diesen Informationen, Waren oder Dienstleistungen bzw. entsprechenden Anbietern finden.

Bei Änderung des Aufenthaltsortes des Anwenders erfolgt eine automatische Aktualisierung der Inhalte eines auf die anwenderspezifischen Anforderungen abgestimmten Rubrikenfeldes. Das erfindungsgemäße elektronische Kommunikationsgerät kann derart ausgebildet sein, dass der überwiegende, oder zumindest ein erheblicher Teil der im Zusammenhang mit der Selektion der Daten verbundenen Rechenleistung netz-insbesondere internetbasiert im Bereich eines externen Servers abgearbeitet wird und auf das Kommunikationsgerät im wesentlichen nur die zur Navigation und Informationswiedergabe erforderlichen Datensätze, insbesondere Grafik- und ggf. Tondatensätze übertragen werden.

Es ist möglich, das erfindungsgemäße Konzept durch ein durch Aufspielen eines Programms erfindungsgemäßes konfiguriertes elektronisches Kommunikationsgerät, insbesondere Mobiltelefon PDA oder WARP-Handy zur Anwendung zu bringen indem auf dem Kommunikationsgerät eine anwenderspezifisch abgestimmte Benutzeroberfläche geschaffen wird, wobei die über diese Benutzeroberfläche abrufbaren Informationen oder Daten in Abhängigkeit von vorzugsweise automatisiert generierten Ortsangaben selektiert und angepasst werden.

Über das erfindungsgemäße Kommunikationsgerät kann ein anwenderspezifisch abgestimmtes Führungsgerät (USPG – User Specific Preference Guide) realisiert werden auf welchem in unterschiedlichen Varianten Funktionsprofile, insbesondere Suchroutinen installiert werden können.

In einer Standardvariante können Grundprofile bzw. Nutzertypen vorgegeben werden, bei welchen sich der Anwender Menü basiert, insbesondere per Mausklick zuordnen kann und bei welchem bestimmte Teile miteinander kombiniert werden können. Auf diese Weise ordnet sich der Anwender – beispielsweise orientiert an Grundbausteinen eines Profilbaukastens – einem bestimmten Anwender (Consumerbzw. Userprofil oder einer USER-Character-Gruppe) zu.

In einer Premiumvariante kann auf Grundlage eines tiefer differenzierten Kriterienfeldes, beispielsweise in Form eines Online-Fragebogens ein individualisiertes, anwenderspezifisches Profil erstellt werden, das gegebenenfalls auch auf Wunsch durch Teilnahme an einem sich selbst optimierenden Lernprogramm des USPG ständig optimiert wird und dadurch gegebenenfalls an sich wechselnde Präferenzsetzungen angepasst wird.

Der Anwender selbst kann durch Auswahl entsprechender Kriterien, insbesondere über Anklicken eines geeigneten Buttons darüber entscheiden, wie detailliert sein Profil weiterentwickelt werden soll, er kann aber auch Nutzerinformationen die er nicht in sein Profil aufgenommen haben möchte unterdrücken. Es ist möglich, ein personalisiertes Nutzertagebuch zu erstellen das bedarfsweise abgerufen werden kann und durch welches der Nutzer seine Navigation durch verschiedene, für ihn relevante Informationsräume selbst verfolgen kann und über welches er beispielsweise auch ein detailliertes Umsatzprotokoll erhält.

Der Anwender kann vorzugsweise die Anwendung seines Profils mit selektierbaren Gewichtungen vornehmen. So ist es möglich für bestimmte Zeitfenster beruflich und hinsichtlich Mobilität relevante Informationen in den Vordergrund zu stellen. Zu anderen Zeitfenstern können hinsichtlich Verpflegung oder Unterhaltung tendierende Gewichtungen vorgenommen werden.

Auf Grundlage des erfindungsgemäßen Konzeptes kann das elektronische Kommunikationsgerät so konfiguriert werden, dass dieses als persönlicher Assistent fungiert der als solcher die für die anwenderspezifischen, ggf. sich mit der Tageszeit ändernden Anforderungen jeweils vor Ort geeigneten Angebote (vor-) selektiert.

Die erfindungsgemäße Technik bewirkt die Schaffung eines Informationsverarbeitungswerkzeuges, das es Nutzern ermöglicht, sich über ein mobiles Kommunikationsgerät, insbesondere Mobiltelefon zielgenau – an den eigenen Bedürfnissen orientiert – im Raum kommerzieller und kultureller Angebote zu navigieren. Die erfindungsgemäße Technik ermöglicht die Schaffung eines personalisierten, sich selbständig optierenden lernfähigen persönlichen Navigationssystems.

Durch die erfindungsgemäße Datenverarbeitung wird es möglich, eine als virtueller Marktplatz fungierende, auf die momentanen Wahrnehmungsinteressen und Wahrnehmungsmöglichkeiten optimierte Kommunikationsplattform bereitzustellen, die dafür sorgt, dass Informationseeker und Informationsbroker, also die Nachfrager nach spezifischen Informationen bzw. Dienstleistungen und die Anbieter in schneller, direkter Weise zielgenau zueinander finden.

Das erfindungsgemäße Informationsselektionskonzept kann bedarfsweise auch durch aktive Zeit- und Ortsangabe über das Handy, einen PDA oder auch stationären den PC genutzt werden, um eine Reise vorzubereiten, oder unterschiedliche Reiseziele, oder Reiserouten mit Blick auf die Wahrnehmbarkeit persönlich, oder beruflich relevanter Offerten zu vergleichen.

Der USPG bietet dem Anwender insbesondere zwei unterschiedliche Möglichkeiten seine Personal Preferences als Suchroutinen zu installieren:

  • a) In einer Standard-Variante können Grundprofile bzw. Nutzertypen vorgegeben sein, denen man sich per Klick zuordnen und die man zum Teil miteinander kombinieren kann. Auf diese Weise ordnet man sich – orientiert an den Grundbausteinen des Profilbaukastens – einem halbstandardisierten Consumer- bzw. Userprofil zu.
  • b) In der Premium-Variante wird auf Grundlage eines differenzierten Online-Fragebogens ein individualisiertes, einmaliges Consumer-/Userprofil erstellt, das auf Wunsch durch Teilnahme am sich selbst optimierenden Lernprogramm des USPGs ständig optimiert und den sich wechselnden Präferenzsetzungen angepasst wird. Der User selbst kann, durch Anklicken eines entsprechenden Buttons darüber entscheiden wie detailliert sein Profil weiterentwickelt werden soll, kann aber auch Nutzerinformationen, die er nicht in sein Profil aufgenommen haben möchte, unterdrücken.

Der Usernutzen des USPG besteht darin, dass er das Informationsüberangebot durch eine an den individuellen Präferenzen orientierte Vorauswahl signifikant reduziert und es ermöglicht, in kürzester Zeit an relevanten Orten, ohne zeit- und kostenaufwändige Suche, zielgenau die Angebote und Insiderinformationen zu bekommen, die er sich wünscht.

Wenn der User sich einverstanden erklärt, dass über den Verlauf seiner Aktionen ein dynamisches indviduelles Nutzerprofil angefertigt wird, dann werden die Angebote, die ihm der USPG zu seinen Suchanfragen bietet, mit der Zeit immer zielgenauer. Das USPG wird so zum persönlichen Assistenten, zu einem individuell konturierten Guide, der es dem Nutzer erlaubt im unübersichtlichen Raum des Wissens und der Angebote, ohne großen Aufwand, die eigenen Ziele optimal zu verfolgen. Das Profiling-System optimiert sich permanent, kann aber auch durch Korrekturen des Users so beeinflusst werden, das nur gewünschte Bereiche aktiviert werden.

Über ein Personal Consumer Diary, beispielsweise inklusive Ausgabenübersichts- und Kontrollfunktion, können Grenzwerte vorgegeben und Warnsignale gesendet und Sperrungen veranlasst werden, ggf. innerhalb einer Familien Credit-Karten-Steuerungs- und Verwaltungsfunktion.

Über das erfindungsgemäße Konzept ergibt sich auch für die Informationsanbieter, oder Informationsgeneratoren ein Anbieter-Nutzen. So ist beispielsweise eine zielgenaue Ansprache von Kunden durch Anbieter von Dienstleistungen und Waren möglich. Anbieter können auf dem USPG einen klar definierten Raum mieten, in dem sie ihre Angebote darstellen, wobei diese beispielsweise so kategorisiert oder verschlagwortet werden, dass sie zu möglichen Suchanfragen passen. Auf diese Weise ergeben sich eine effektive, kostengünstige Werbung und die jeweiligen Anbieter erhalten direkt den Zugang zu ihrer jeweiligen Zielgruppe. Dem Anbieter kann eine Informationsrückführung ermöglicht werden die diesem einen Überblick darüber bietet, mit welcher Häufigkeit, welchem Zeitprofil und von welchem Verbrauchertyp diese Angebote wahrgenommen wurden.

Für die Anbieter wird es auch möglich, eine Profilanalyse des Anwenders vorzunehmen und Angebote darauf abzustimmen. Die Anbieter erhalten beispielsweise durch softwarebasiert abgestimmten Serverzugriff, oder Informationstransfer regelmäßig Informationen über die Inanspruchnahme der verschiedenen Angebote, so dass sie als zusätzlichen Service die Ergebnisse kontinuierlicher, individualisierter Marktforschung erhalten, was es ihnen ermöglicht, ihre Angebote noch stärker an den Präferenzen der User zu orientieren. Hierdurch wird es möglich, ein sich permanent selbst optimierendes Marktforschungsinstrument zu schaffen und spezielle Interessensgruppen und Bedürfniscluster anzusprechen. Durch die erfindungsgemäße Technik können auch Personen in der Art einer mobilen Partnerbörse nach Maßgabe filigraner Kriterien zusammengeführt werden.

Der Datenschutz kann in vorteilhafter Weise dadurch gewährleistet werden, dass für den User vollständige Transparenz gegeben ist: Über die Fragebögen, aber auch über den regelmäßigen Bericht über sein derzeitiges Consumer Profile kann er selbst bestimmen, was in das System eingespeist und was unterbunden werden soll. Der User selbst kann jederzeit alle persönlichen Einträge löschen. Der Systembetreiber garantiert die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

Funktionsbeschreibung anhand eines Anwendungsbeispieles unter Veranschaulichung der Funktion auf der Nutzerseite: Roland B auf Tagungsreise in Berlin

Roland B. hält sich im Rahmen einer Tagung drei Tage in Berlin auf und verfügt nur über eine knapp bemessene Freizeit. Er kennt sich wenig in der Stadt aus, möchte aber die Zeit optimal nutzen, um spezifischen persönlichen Interessen nachzugehen.

Der USPG ermöglicht es ihm, diese Zeit optimal zu nutzen, denn er muss sich nicht erst eine Stadtzeitung kaufen und sich in der unübersichtlichen Vielzahl kultureller und kommerzieller Angebote orientieren, um diejenigen herauszufinden, die seinen Bedürfnissen entsprechen. Als eingetragener Nutzer des USPG hat er vorab einen für Ihn allgemein gültigen differenzierten USER-Fragebogen ausgefüllt, in dem er seine Vorlieben und Wünsche dargestellt hat. Auf dieser Grundlage bietet ihm das System nun eine qualifizierte Auswahl an Angeboten an: Im Kulturfinder etwa wird er auf die im Technikmuseum stattfindende Sonderausstellung „Stromgitarren – Zum Einfluss der Elektrogitarre auf die Entwicklung von Blues, Rock und Pop." hingewiesen. Er erhält die Eintrittszeiten und Preise und wird über GPS/Gallileo direkt zum Museum geführt. Am Abend des gleichen Tages findet in einem Szeneclub am Prenzlauer Berg um 22h ein Blueskonzert statt, für das ihm das System die Karten reserviert und zu dem es ihn führt. Weiterhin erhält er eine Auswahl einschlägiger Geschäfte mit Bluesliteratur, kann bei Bedarf auch im Jazz-Club Flöz an der regelmäßig stattfindenden Jam-Session teilnehmen.

Die „User Specific Preferences", die er durch den Fragebogen selbst profiliert hat, sind unterteilt in eine Reihe von Rubriken, wie shopping, travelling, business etc., so dass die Vielzahl der Informationen vorsortiert sind und der User immer nur eine qualifizierte, zielgenau auf sein User-Profil zugeschnittene Auswahl aus dem Bereich bekommt, der ihn im Augenblick interessiert und potentiell wahrnehmungsrelevant ist.

Anwendungsbeispiel auf der Anbieterseite: City-Portal Kassel – Ein Nutzerorientiertes Stadtinformationssystem

Problemstellung: Die Stadt Kassel möchte ein neuartiges Stadtinformationssystem bereitstellen, das es Einwohnern und Besuchern ermöglicht, die Tiefenstruktur der Stadt, ihren sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Reichtum zu erschließen. Jeder Besucher soll in wenigen Minuten in der Lage sein, diejenigen Angebote zu finden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Bedürfnissen entsprechen.

Gleichzeitig möchte die Stadt ihren Bürgern, kommerziellen und nicht-kommerziellen Anbietern als Service ein Portal zur Verfügung stellen, auf dem sie ihre Angebote in ansprechender Weise, ohne großen Aufwand präsentieren können.

Dieses System soll wenig kosten und einen geringen Steuerungs- bzw. Wartungsaufwand erfordern. Wenn es einmal installiert ist, soll es sich selbst optimieren.

Lösung: Der USPG stellt der Stadt und ihren vielfältigen Anbietern eine einfach zu handhabende Kommunikationsplattform zur Verfügung, in die jeder per Passwort sein Angebot eingeben kann und Rückmeldung darüber erhält, wie viele Nachfrager es gibt. Die Bereitstellung der Hardware kann durch Kooperation mit Geräteanbietern, insbesondere Mobilfunksystem-Anbietern, erfolgen.

Vertragsformen, Kontrakte und Leistungen

User können die erfindungsgemäß abgewickelten Informationsverarbeitungsdienste, die über die Handygebühren abgerechnet werden, nutzen und zwar insbesondere an den persönlichen Präferenzen und den Bereichen orientierte und insoweit vorselektierte, am Aufenthaltsort wahrnehmbare Angebote.

Anbieter erhalten gegen einen Unkostenbeitrag die Möglichkeit ihre Angebote in eine standardisierte Suchmaske einzugeben, sie erhalten automatisch eine Rückmeldung über die Nutzung ihres Angebotes, sie erhalten regelmäßig einen Marktforschungsbericht zu ihrem Segment

Der User kann sich im Shoppingbereich z.B. ein Modul der Stiftung Warentest zuschalten, so dass er zu seiner jeweiligen Anfrage, nur die Produkte erhält, die mit sehr gut, oder gut getestet sind. Wenn er an der ökologischen Zertifizierung interessiert ist, erhält er die entsprechende Information von Ökotest oder entsprechende Agenturen. Das Selektionskonzept kann von einer Anwendergemeinde gepflegt und optimiert werden, so dass dem Anwenderprofil mit hoher Entsprechungssicherheit Rechnung getragen wird.

Der USPG kann als sich selbst organisierendes und optimierendes System realisiert sein. Der USPG ermöglicht eine weiterentwickelte Konsumentendemokratie. Es ist möglich, das Kommunikationsgerät und das zum Betrieb desselben vorgesehene Gesamtsystem so zu gestalten, dass über das Mobilfunknetz Kennungen übermittelt werden die es Anbietern ermöglichen über lokale Wirelesssysteme mit dem User in Kontakt zu treten. So ist es möglich den zur Übermittlung an den Anwender, oder zum Zugriff durch den Anwender vorgesehenen Datensatz über eine Wireless-Homezone des Informations- oder Leistungsanbieters bereitzustellen, wobei diese Informationen über das anwenderseitig geführte Kommunikationsgerät erst dann auf einer „Desktop-Ebene" Kommunikationsgerätes oder in einem rasch aufrufbaren Menuefenster angezeigt werden, wenn anhand des anwenderseitig definierten Interessensprofils dargelegt ist, dass diese Informationen für den Anwender tatsächlich relevant sind. Es ist möglich, das Kommunikationsgerät so zu konfigurieren, dass im Rahmen der Bewegung des Anwenders durch eine Stadt diesem durch bestimmte akustische Signale angedeutet wird, dass auf seinem Kommunikationsgerät u.U. vor Ort relevante Informationen nunmehr zur Verfügung stehen. Es ist auch möglich, das Kommunikationsgerät so zu gestalten, dass bei Eintritt in eine lokale Wireless-Zone ein die Wireless-Zone betreibender Anbieter von der Präsenz des Users Kenntnis erlangt und internetbasiert Zugriff auf das Userprofil erhält und ein Angebot generieren kann, dass auf das Userprofil abgestimmt ist.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigt:

1 eine Schemadarstellung zur Erläuterung des Einsatzes eines erfindungsgemäßen elektronischen Kommunikationsgerätes;

2 eine Schemadarstellung eines erfindungsgemäßen Kommunikationsgerätes in Gestalt eines BlackBerrys;

3 eine Schemadarstellung zur Veranschaulichung einer Realisierungsvariante des erfindungsgemäßen Systems;

4 eine weitere Schemadarstellung zur Veranschaulichung von Einzelheiten eines erfindungsgemäßen und zur orts- und anwenderprofilabhängigen Bereitstellung von vorortrelevanten Informationen und Links.

Wie aus 1 ersichtlich, kann durch den Anwender 1 zunächst dessen Kommunikationsgerät 2 nach Maßgabe benutzerspezifischer Vorstellungen konfiguriert werden. Diese Konfigurierung kann erfolgen indem der Anwender 1 zunächst mit einem Server 3 in Verbindung tritt. Dies kann durch einen dem Anwender 1 zugänglichen stationären Rechner 4 oder gegebenenfalls unmittelbar durch Schaffung einer Verbindung zwischen dem Kommunikationsgerät 2 und dem Server 3 erfolgen. Im Rahmen des Dialogs wird über eine sich hierbei dem Anwender 1 darbietende Benutzeroberfläche ein auf das Anforderungsprofil des Anwenders 1 abgestimmter, oder dieses Anforderungsprofil beschreibender Datensatz DS generiert. Weiterhin kann im Rahmen dieses Dialogs auch eine später sich auf dem Kommunikationsgerät darbietende Benutzeroberfläche vordefiniert werden.

Sofern dieser Dialog nicht unmittelbar zwischen dem Kommunikationsgerät 2 und dem Server 3 abgewickelt wurde ist es möglich, ein nunmehr auf dem stationären Rechner 4 vorhandenes Programm auf das Kommunikationsgerät 2 zu übertragen und dieses hierbei erfindungsgemäß zu konfigurieren. Begibt sich der Anwender 1 mit dem Kommunikationsgerät 2 nunmehr in die Stadt A, so sind über das Kommunikationsgerät 2 auf einer durch dieses bereitgestellten Benutzeroberfläche Inhalte abrufbar, die in der Stadt A oder insbesondere im näheren Umkreis des Anwenders 1 sinnvoll zugänglich sind und bestimmten, im Zusammenspiel mit dem ersten Selektionsansatz generierten Kriterien Rechnung tragen. Bei Aktivierung des Kommunikationsgerätes 2 in der Stadt A kann dieses funkbasiert mit einem Serversystem 33 in Verbindung treten und auf diesem Serversystem 33 abgelegte Informationen abgreifen oder über dieses Serversystem 33 insgesamt auf das Internet bzw. daran angeschlossene Server zugreifen.

Begibt sich der Anwender 1 nunmehr in die Stadt B, so kann dieser über die gleiche Benutzeroberfläche und in gleicher Weise nach anwenderseitigen Anforderungen strukturierter Weise auf Informationen zugreifen, die auf dem Server 33 oder über das mit diesem kommunizierende Internet abgelegt sind und bestimmte Kriterien im Zusammenhang mit der Präsenz des Anwenders 1 an der Stadt B erfüllen.

Die Auffüllung eines Datenpools oder die Bereitstellung der wiedergaberelevanten Informationen kann über einen Anwender- und Anbietergemeinde AG insbesondere über das Internet erfolgen. Als Mitglieder der Informationsanbietergemeinde könne insbesondere Institutionen der Städte A, B... operieren um kulturelle oder verkehrstechnische oder anderweitige zuständigkeitstypische Informationen zu hinterlegen. Die Informationsanbieter stellen vorzugsweise ihre Informationen nach Maßgabe eines bestimmten Eingabeschemas beispielsweise in Anlehnung an Wikipedia, ebay oder dgl. zur Verfügung. Diese Informationen können vom Systembetreiber gepflegt, geprüft und von der Anwender- und Anbietergemeinde weiter gepflegt und bearbeitet werden. Es können hierbei Informationen eingepflegt werden, die nur bei bestimmten Spezifikationen des Anwenderprofils, d.h. für ganz bestimmte Anwender 1 an bestimmten Orten relevant werden können.

Der Zugang zu den jeweiligen Informationen erfolgt vorzugsweise über Sprungfunktionen oder Links. Diese Links sind vorzugsweise unter Themenflächen hinterlegt. Diese Themenflächen können vom Anwender zusammengestellt werden. Es ist möglich für einen Standard Nutzertyp, z.B. Tourist, Geschäftsreisenden, Zusteller bestimmte für diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit passende Benutzeroberflächen bereitzustellen.

In 2 ist ein als WARP-Mobiltelefon ausgeführtes und erfindungsgemäß konfiguriertes elektronisches Kommunikationsgerät dargestellt. Dieses umfasst eine hier nicht näher erkennbare und in das Gerätegehäuse integrierte als Antenne ausgeführte Empfangs- und Sendeeinrichtung 20, eine hier ebenfalls nicht näher erkennbare Speichereinrichtung zur Speicherung von Daten, eine Datenverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung von Daten nach Maßgabe eines Datenverarbeitungsprozesses, eine hier als Eingabetastenfeld ausgeführte Eingabeeinrichtung 21 zur Ermöglichung anwenderseitiger Eingabeoperationen sowie eine Displayeinrichtung 22 zur graphischen Informationswiedergabe.

Die Datenverarbeitungseinrichtung ist derart konfiguriert, dass das Kommunikationsgerät in einem Vor-Ortbetriebsmodus betreibbar ist, in welchem unter Zugrundelegung eines ersten Selektionsansatzes und unter Zugrundelegung eines zweiten Selektionsansatzes über die Displayeinrichtung 22 Informationen über eine Fensterfunktion zur Verfügung gestellt werden, wobei der erste Selektionsansatz einem Anforderungsprofil des Anwenders Rechnung trägt und der zweite Selektionsansatz dafür sorgt, dass unter einer dem Anforderungsprofil Rechnung tragenden Benutzeroberfläche Inhalte zur Verfügung gestellt werden, die für den Anwender vor Ort relevant sind. Die Benutzeroberfläche ist als Pull-Down Menü gestaltet und enthält hier einen scrollfähigen Fensterabschnitt 23 sowie einen Abschnitt 24, in welchem Inhalte des jeweils durch Scrollen selektierten Menüpunktes wiedergegeben werden. Bei diesen Inhalten kann es sich um Links oder auch um aufbereitete, unmittelbar verständliche Darstellungen handeln. Das Kommunikationsgerät ist derart gestaltet, dass das innerhalb des durch die Displayeinrichtung 22 bereitgestellten Fensters eine Cursorbewegung steuerbar ist. Der Scrollfensterabschnitt 23 kann minimiert werden indem der Cursor in den Abschnitt 24 bewegt wird.

Der Anwender kann über das Menue auswählen, ob und ggf. welche Informationen ihm akustisch (z.B. über einen Kopfhörer) und grafisch über das Display des Kommunikationsgeräts übermittelt werden sollen. So kann er beispielsweise eine akustische Stadtführung, in einem Museum eine Museumsführung und in einer Geschäftsumgebung, insbesondere innerhalb eines Kaufhauses eine akustische und ggf. grafische Shoppingbegleitung erhalten. Die Ortsinformationen werden durch das Kommunikationsgerät, oder durch Netzinformationen automatisch zur Verfügung gestellt.

In 3 ist in Form einer Schemadarstellung weiter veranschaulicht, wie in vorteilhafter Weise auf einem anwenderseitig zu führenden Kommunikationsgerät Informationen und Sprungadressen durch ein System zur Verfügung gestellt werden, das ein anwenderseitiges Verbraucherprofil und Informationen zum Aufenthaltsort des Anwenders berücksichtigt. Die dem Anwender zum Zugriff zur Verfügung gestellten Informationen können wie ersichtlich durch zahlreiche Anbieter generiert und zum Zugriff zur Verfügung gestellt werden. Die Selektion welche der Angebote zum Anwender durchgelassen werden erfolgt in Abhängigkeit von den Ortsangaben und dem spezifizierten Anwenderprofil.

In 4 ist schematisch weiter veranschaulicht, wie die Auswahl der dem Anwender zur Verfügung gestellten Informationen und Sprungadressen abgewickelt werden kann. In Abhängigkeit von Informationen zum Kaufverhalten, zur Liquidität und anderweitigen, ggf. anwenderseitig spezifizierten Kriterien, insbesondere das Bedürfnisprofil kennzeichnenden Angabe des Anwenders wird der Nachfrageschlüssel des Anwenders gestaltet. Die Gemeinschaft der Informationsanbieter, ggf. eine Nutzergemeinde und weitere Teilnehmer können das Informationsangebot ausbauen. Im Bereich der Quelle 3 kann spezifiziert werden, nach welchen Ansätzen bewertet wird, ob eine Vorort-Relevanz gegeben ist.

Beispielsweise kann die Wiedergabe von Informationen auf die Öffnungszeiten der der Geschäfte im Umgebungsbereich und ggf. einen spezifizierten Tagesplan des Anwenders abgestimmt werden.


Anspruch[de]
Mobiles elektronisches Kommunikationsgerät mit:

– einer Empfangseinrichtung,

– einer Sendeeinrichtung,

– einer Speichereinrichtung zur Speicherung von Daten,

– einer Datenverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung von Daten nach Maßgabe eines Datenverarbeitungsprozesses,

– einer Eingabeeinrichtung zur Ermöglichung anwenderseitiger Eingabeoperationen, und

– einer Displayeinrichtung zur graphischen Informationswiedergabe

– wobei die Datenverarbeitungseinrichtung schaltungstechnisch derart konfiguriert ist, dass

– das Kommunikationsgerät in einem Vor-Ort Betriebsmodus betreibbar ist, in welchem unter Zugrundelegung eines ersten Selektionsansatzes und

– unter Zugrundelegung eines zweiten Selektionsansatzes über die Displayeinrichtung Informationen zur Verfügung gestellt werden, und

– wobei der erste Selektionsansatz einem Anforderungsprofil des Anwenders Rechnung trägt, und der zweite Selektionsansatz auf die Nutzbarkeit der Daten an einem durch den Anwender bestimmten, insbesondere durch diesen aufgesuchten Ort oder örtlichen Bereich abstellt.
Mobiles elektronisches Kommunikationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über einen dritten Selektionsansatz Marktforschungsdaten nutzergesteuert generiert und zielgruppenspezifisch in Echtzeit aufbereitet und den genutzten Anbietern zugeleitet werden, und der dritte Selektionsansatz auf die Anforderungen von Anbietern bezogen zielgruppenspezifische Markterforschungsdaten generiert so dass die Nachfrage- und Angebotsseite zeitnah aufeinander abgestimmt werden Verfahren zur elektronischen Bereitstellung von Daten auf einem interaktionsfähigen Kommunikationsgerät das als solches einem Anwender hinsichtlich der Wiedergabe von Informationen und der Durchführung von Interaktionen vor Ort zur Verfügung steht, bei welchem:

– jene Informationen nach Maßgabe eines ersten Selektionsansatzes und

– nach Maßgabe wenigstens eines zweiten Selektionsansatzes selektiert werden,

– wobei der erste Selektionsansatz einem Anforderungsprofil des Anwenders Rechnung trägt, und

– der zweite Selektionsansatz auf die Nutzbarkeit oder Relevanz der Daten an einem durch den Anwender bestimmten Ort abstellt.
Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Selektionsansatz Daten zum momentanen Aufenthaltsort des Anwenders berücksichtigt und der dritte Selektionsansatz kontinuierlich Nutzungsdaten an potentielle Anbieter meldet und so in das Nutzerprofil zurückspeist, dass sich einerseits das Nutzerprofil gemäß den sich entwickelnden Präferenzen des Nutzers kontinuierlich schärft ebenso wie es den Anbietern ermöglicht präferenzgenaue Angebote orts- und zeitgenau zur Verfügung zu stellen. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten zum momentanen Aufenthaltsort des Anwenders durch eine Positionserfassungsschaltung bereitgestellt werden, und/oder dass die Daten zum momentanen Aufenthaltsort anhand von Netzeinbindungsinformationen generiert werden. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten zum momentanen Aufenthaltsort durch den Anwender angegeben werden. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Anforderungsprofil des Anwenders durch diesen abstimmbar und an das USPG-System rückmeldbar ist. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anforderungsprofil des Anwenders das als solches der Generierung des ersten Selektionsansatzes zugrundegelegt wird, Basisanforderungen und Individualanforderungen des Anwenders darstellt. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass über das Kommunikationsgerät ein Vor-Ort Führungsgerät bereitgestellt wird, das als solches eine dem Anforderungsprofil des Anwenders Rechnung tragende personalisierte Menueoberfläche bereitstellt die einen Zugriff auf Unterrubriken ermöglicht, und dass in den Untergruppen die Vor-Ort relevanten Informationen oder Links nach personalisierten, vom Nutzer gesteuerten Präferenzen zugänglich sind, die in Echtzeit potentiellen Vor-Ort-Anbietern rückgemeldet werden. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektionsbasis durch Informationsanbieter gefüllt wird und damit potentiellen Anbietern, die Möglichkeit gegeben wird personalisierter, präferenzengerechter Angebote in Echtzeit zu senden. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektionsbasis als Angebot in Form eines interaktiven virtuellen Marktplatzes generiert wird Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektionsbasis durch eine Nutzergemeinde (Quality seekers, Community, Bürgerempfehlung,), aber auch im Sinne der nutzergesteuerten Schärfung des eigenen Präferenzenprofils, das potentiellen Anbietern in Echtzeit zur Verfügung gestellt wird, durch Präferenzengerechte Angebote der Anbieter gepflegt wird. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Selektionsbasis durch Feedback-Konzepte gepflegt wird, derart dass der Nutzer Rückmeldungen über die Qualität und die Präferenzengenauigkeit genutzter Angebote gibt und damit sein Consumer-Profil schärft und damit gleichzeitig Nutzergruppenspezifische Marktforschungsdaten generiert. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass über das Kommunikationsgerät Zertifizierungsschlüssel für WLAN-Zonen gebucht werden kann. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die anwenderseitig spezifizierten Kriterien derart verarbeitet werden, dass durch diese eine Selektion aus bestehenden Wahrnehmungsmöglichkeiten hinsichtlich der Themen-Bereiche Shopping, Kultur, Bildung Unterhaltung, Sport/Wellness, Mitgliedschaften (z.B. Rotary/Lions), oder Versorgung/Medizin erfolgt. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass durch die anwenderseitig spezifizierten Kriterien eine Unterselektion innerhalb der vorgenannten Themen-Bereiche erfolgt. Verfahren zur elektronischen Verarbeitung und/oder Bereitstellung von Daten für ein Kommunikationsgerät das als solches einem Anwender hinsichtlich der Wiedergabe von Informationen „vor Ort" zur Verfügung steht, bei welchem dem Anwender Informationen zum Zugriff zur Verfügung gestellt werden die in Abhängigkeit vom momentanen Aufenthaltsort wahrnehmbare, oder für diesen relevante Mobilitätskonzepte, z.B. Taxirufnummern, Bahn/Buss Haltestellen und Abfahrtszeiten. Verfahren zum finden von Geschenkempfehlungen für Freunde. Über das vom Nutzer zur Verfügung gestellte Präferenzprofil, wird der Nutzende in die Lage versetzt, zielgenaue Empfehlungen zu empfangen. Personalisiertes Verfahren zur Bewertung von Angeboten, welche von Nutzern der gleichen Präferenzordnung abgegeben wurden. Verfahren zur Bewerkstelligung einer elektronischen Datenverarbeitung bei welchem durch welches ein vom Nutzer gesteuerter und durch ihn optimiertes Filterkonzept abgearbeitet wird, bei welchem über eine anwenderseitig vorgenommene Präferenzspezifikation ein Datensatz definiert wird auf dessen Grundlage eine Angebotsfilterung erfolgt. Integriertes Rückmeldemeldesystem zur Bewertung genutzter Dienstleistungen und Waren zur integrierten Produkt- und Angebotsoptimierung






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