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Dokumentenidentifikation DE102007022663A1 13.12.2007
Titel Gebläseeinheit
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Iwasaki, Takahiro, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Klingseisen & Partner, 80331 München
DE-Anmeldedatum 15.05.2007
DE-Aktenzeichen 102007022663
Offenlegungstag 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse F01P 5/02(2006.01)A, F, I, 20070724, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F04D 25/16(2006.01)A, L, I, 20070724, B, H, DE   
Zusammenfassung Gebläseeinheit, die veranlasst, dass Luft durch einen Wärmeaustauscher strömt, verfügt über ein gegenläufig rotierendes Gebläse (3) und eine Lüfterverkleidung (4), die das gegenläufig rotierende Gebläse (3) hält. Das gegenläufig rotierende Gebläse (3) umfasst ein anströmseitiges Axialgebläse(rad) (31) und ein abströmseitiges Axialgebläse(rad) (32), die koaxial angeordnet und in entgegengesetzten Richtungen drehbar sind. Die Lüfterverkleidung (4) umfasst einen Luftführungsteil (42a), der einen Luftkanal oder Luftdurchlass vom Wärmeaustauscher zum gegenläufig rotierenden Gebläse (3) definiert. Das gegenläufig rotierende Gebläse (3) ist so konfiguriert, dass ein Verhältnis "Arbeitslast" (workload) des abströmseitigen Axialgebläse(rads) (32) zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) (31) kleiner als 1 ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gebläseeinheit (blower unit) mit Gebläse mit Axialströmungslüftern bzw. Axialgebläserädern (axial flow fans) und einer Lüfterverkleidung.

Für eine Gebläseeinheit, die Kühlluft einem Wärmeaustauscher, beispielsweise einen an einem Fahrzeug angebrachten Radiator, liefert, wird ein Axialgebläse(rad) verwendet, wie es in der nicht geprüften Japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2002-310097 offenbart ist. In einem Axialgebläse(rad) jedoch wird eine axiale Strömungskomponente leicht aufgrund des Verlustes an kinetischem Druck der Drehströmungskomponenten hervorgerufen durch Rotation reduziert. Dies führt zu einer Abnahme in der Gebläse- oder Lüfterleistung bzw. dem diesbezüglichen Wirkungsgrad.

Unter den oben genannten Gegebenheiten wird untersucht, ein gegenläufig rotierendes Gebläse als Lüfter zu verwenden, um zu veranlassen, dass die Luft durch einen Wärmeaustauscher für ein Fahrzeug strömt. Das gegenläufig rotierende Gebläse umfasst zwei Axialströmungsgebläse(räder), die einander gegenüber angeordnet sind. Die beiden Axiallüfter drehen in entgegengesetzten Richtungen und erzeugen eine Luftströmung. Die an einem Auslass eines Axialgebläse(rads) erzeugten Drehströmungskomponenten werden durch die Gegenrotation des anderen Axialgebläse(rads) aufgehoben, damit wird kinetischer Druck der Drehströmungskomponenten als statischer Druck erhalten bzw. „gesammelt". Damit wird die Effizienz des Lüfters verbessert.

Um ein Gebläse in einem Fahrzeug anzubringen, wird beispielsweise eine Lüfterverkleidung zum Halten des Gebläses und zur Bildung eines Luftkanals von einem Wärmeaustauscher zum Gebläse verwendet. Im Allgemeinen hat das Gebläse einen Umriss, der unterschiedlich zu dem des Wärmeaustauschers ist. Im Übrigen umfasst die Lüfterverkleidung ein Luftführungsteil (beispielsweise einen sich verengenden Teil, einen sich erweiternden Teil), der einen Durchgangsbereich des Luftkanals variiert. Wenn das gegenläufig rotierende Gebläse bei der Lüfterverkleidung eingesetzt wird, ist es wahrscheinlich, dass die Drehströmungskomponenten in übermäßigem Maße erzeugt werden (besonders an einem Endteil), und zwar aufgrund des Luftführungsteils, was zu einem Abfall in der Luftgebläseleistung führt.

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf Vorstehendes gemacht, und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Gebläseeinheit zur Verfügung zu stellen, die über ein gegenläufig rotierendes Gebläse und eine Lüfterverkleidung mit einem Luftführungsteil verfügt, der in der Lage ist, den Luftblaswirkungsgrad zu verbessern.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung hat eine Gebläseeinheit, die veranlasst, dass Luft durch einen Wärmeaustauscher tritt, um den Wärmeaustausch zwischen der Luft und einem Wärmemedium bzw. Wärmeträger vorzunehmen, ein gegenläufig rotierendes Gebläse und eine Lüfterverkleidung, die das gegenläufig rotierende Gebläse hält. Das gegenläufig rotierende Gebläse bzw. der diesbezügliche Lüfter umfasst ein erstes Axialgebläse(rad) und ein zweites Axialgebläse(rad), das hinter dem ersten Axialgebläse(rad) bezogen auf die Luftströmung angeordnet ist. Das erste Axialgebläse(rad) und das zweite Axialgebläse(rad) sind koaxial und in entgegengesetzten Richtungen drehbar anzuordnen. Die Lüfterverkleidung ist hinter dem Wärmeaustauscher, in Luftströmungsrichtung gesehen, angeordnet. Die Lüfterverkleidung umfasst einen Luftführungsteil an einem Ort vor dem gegenläufig rotierenden Gebläse, bezogen auf die Luftströmung, zur Bildung eines Luftkanals vom Wärmeaustauscher gegen das gegenläufig rotierende Gebläse. Das gegenläufig rotierende Gebläse ist so konfiguriert, dass ein Verhältnis der „Arbeitslast" bzw. des Lastprofils des zweiten Axialgebläse(rads) zum ersten Axialgebläse(rad) kleiner als 1 ist.

Somit wird der Blaswirkungsgrad (blowing efficiency) der Gebläseeinheit verbessert. Hier wird die „Arbeitslast" (workload) bzw. das Lastprofil oder die Belastung jedes Axialgebläse(rads) definiert durch die Multiplikation des Luftvolumens mit dem Winddruck.

Andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden klarer aus der folgenden detaillierten Beschreibung, in der auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen ähnliche Teile durch ähnliche Bezugszahlen bezeichnet sind und in denen:

1 ein schematischer Schnitt einer Gebläse- oder Lüftereinheit mit einem gegenläufig rotierenden Gebläse nach einer Ausführungsform der Erfindung ist;

2 ist eine perspektivische Darstellung des gegenläufigen Gebläses mit einem anströmseitigen Axialgebläse(rad) und einem abströmseitigen Axialgebläse(rad) gemäß der Ausführungsform;

3A ist ein Querschnitt längs der Linie IIIA-IIIA in 2;

3B ist ein Querschnitt längs der Linie IIIB-IIIB in 2; und

4 ist eine graphische Darstellung, die das Verhältnis zwischen einem Verhältnis der „Arbeitslast" bzw. Leistung (workload) des abströmseitigen Axialgebläse(rads) zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) und dem Wirkungsgrad oder dem Ausnutzungsgrad (efficiency) des gegenläufigen Gebläses gemäß der Ausführungsform zeigt.

Eine Ausführungsform soll nun mit Bezug auf die 1 bis 4 beschrieben werden. Bei dieser Ausführungsform wird eine Gebläseeinheit beispielsweise verwendet, um Luft zu veranlassen, durch Wärmeaustauscher wie einen Radiator/Kühler und einen Kondensator, die an einem Fahrzeug montiert sind, zu strömen bzw. zu gehen.

Gemäß 1 verfügt die Gebläse- bzw. Lüftereinheit über ein gegenläufiges Gebläse 3, um Luft zu veranlassen, durch einen Radiator 1 und einen Kondensator 2 zu strömen sowie eine Lüfterverkleidung 4, um das gegenläufige Gebläse 3 (im Folgenden einfach als Gebläse bezeichnet) zu halten und einen Luftdurchlassraum vom Radiator 1 zum Gebläse 3 zur Führung von Luft zu schaffen, die durch das Gebläse 3 veranlasst wird, durch den Kondensator 2 und den Radiator 1 zu strömen. Das Gebläse 3 und die Lüfterverkleidung 4 sind hinter dem Kondensator 2 und dem Radiator 1 bezogen auf eine Strömung der Luft angeordnet, das heißt, auf einer Rückseite des Kondensators 2 und des Radiators 1 in einem Fahrzeug. Das Gebläse oder der Lüfter 3 wird in der Lüfterverkleidung 4 gehalten.

Der Radiator 1 führt den Wärmeaustausch zwischen der Luft und einem Kühlwasser eines nicht dargestellten Motors (Brennkraftmaschine) des Fahrzeugs aus, um hierdurch das Kühlwasser zu kühlen. Der Kondensator 2 nimmt den Wärmeaustausch zwischen der Luft und einem Kühlmittel vor, das durch einen nicht dargestellten Kühlkreislauf für eine Fahrzeugklimaanlage zirkuliert, um hierdurch das Kühlmittel zu kühlen. Der Kondensator 2 ist vor dem Radiator 1 bezogen auf die Luftströmungsrichtung, das heißt, vor dem Radiator 1, angeordnet. Hier sind der Radiator 1 und der Kondensator 2 auch als ein erster Wärmeaustauscher 1 bzw. ein zweiter Wärmeaustauscher 2 aufgelistet. Das Kühlwasser und das Kühlmittel dienen als Heizmedien. Auch der zweite Wärmeaustauscher 2 ist nicht auf den Kondensator 2 beschränkt.

Nach den 1 und 2 umfasst das Gebläse bzw. der Lüfter 3 ein anströmseitiges Axialgebläse(rad) (erstes Axialgebläse(rad)) 31 und ein abströmseitiges Axialgebläse(rad) (zweites Axialgebläse(rad)) 32. Das anströmseitige Axialgebläse(rad) 31 ist vor dem abströmseitigen Axialgebläse(rad) 32 in Luftströmungsrichtung gesehen angeordnet. Das anströmseitige Axialgebläse(rad) 31 sowie das abströmseitige Axialgebläse(rad) 32 sind in Reihe und koaxial angeordnet. Eine Drehwelle 310 des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 310 ist nämlich bezüglich einer Drehwelle 320 des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 320 ausgerichtet. Hier sind die Lüfter oder Gebläse 31, 32 Axialströmungsgebläse (siehe beispielsweise JIS B 0132 Nr. 1010).

Das anströmseitige Axialgebläse(rad) 31 umfasst ein erstes Impellerrad 31a und einen ersten Motor 31b zum Drehantrieb des ersten Impellerrades 31a. Der erste Impeller 31a umfasst einen Nabenteil 31c (boss portion) und eine Vielzahl von Blättern 31d, die radial vom Nabelteil 31c abgehen. In ähnlicher Weise umfasst das abströmseitige Axialgebläse(rad) 32 einen zweiten Impeller 32a und einen zweiten Motor 32b, um den zweiten Impeller 32a in Drehung zu versetzen. Der zweite Impeller 32a umfasst einen Nabenteil 32c und eine Vielzahl von Blättern 32d, die radial vom Nabenteil 32c abgehen.

Das anströmseitige Axialgebläse(rad) 31 und das abströmseitige Axialgebläse(rad) 32 sind so konfiguriert, dass sie sich in entgegengesetzten Richtungen drehen, induzieren jedoch die Luftströmung in der gleichen Richtung. Hierdurch werden die Drehströmungskomponenten, die an einem Auslass des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 in einer Umfangsrichtung erzeugt werden, durch gegenläufige Drehung des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 aufgehoben. Somit wird am Auslass des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 erzeugter kinetischer Druck als statischer Druck aufgenommen bzw. „gesammelt". Somit erzeugt das gegenläufige Gebläse 3 einen mehrstatischen Druck als allgemeine Axialgebläse(räder), die in Reihe angeordnet sind. Das den Wärmeaustauschern 1, 2 zugeführte Luftvolumen nimmt also zu.

Nach 1 umfasst die Lüfterverkleidung 4 einen Ringteil 41 mit einer zylindrischen Gestalt oder Ringgestalt und einen Wandteil 42, der glatt eine Rückseite des Radiators 1 und den Ringteil 41 verbindet und einen Luftdurchgangs- oder Kanalraum zwischen dem Radiator 1 und dem Ringteil 41 schafft. Der Ringteil 41 und der Wandteil 42 sind beispielsweise integral ausgebildet.

Der Ringteil 41 umgibt das anströmseitige Axialgebläse(rad) 31 und das abströmseitige Axialgebläse(rad) 32. Der Ringteil 41 bildet einen venturiartigen Durchgangsraum hierin, derart, dass die anströmseitigen und abströmseitigen Axialgebläse(räder) 31, 32 drehbar sind, während vorbestimmte Spalte oder Freiräume zwischen einer Innenfläche des Ringteils 41 und den radial äußeren Enden der Blätter oder Schaufeln 31d, 32d beibehalten werden. Im Ringteil 41 sind die anströmseitigen und abströmseitigen Axialgebläse(räder) 31, 32 drehbar durch die Rotationswellen 310, 320 der Motoren 31b bzw. 32b gelagert.

Der Wandteil 42 umfasst einen Luftführungsteil zum Führen der Luft von den Wärmeaustauschern 1, 2 zum Gebläse 3. Bei dieser Ausführungsform ist der Luftführungsteil 42a gebildet durch einen sich verengenden Teil 42a von einer Gestalt, die allmählich oder kontinuierlich den Durchlassbereich (Querschnittsbereich des Luftdurchgangsraums) gegen einen Abströmort reduziert. Der sich verengende Teil 42a ist vor dem Ringteil 41 vorgesehen, in welchem das gegenläufige Gebläse 3 bezogen auf die Luftströmung angeordnet ist.

Als Nächstes wird die „Arbeitslast" bzw. das Lastprofil bzw. der Ausnutzungsgrad (workload) der anströmseitigen und abströmseitigen Axialgebläse(räder) 31, 32 beschrieben. 4 zeigt das Verhältnis zwischen einem Verhältnis der „Arbeitslast" des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 sowie den Luftblaswirkungsgrad (air blowing efficiency) des gegenläufigen Gebläses 3. Hier ist die „Arbeitslast" bzw. das Lastprofil oder die Auslastung jedes Axialgebläse(rads) gegeben, indem das Volumen der Luft mit dem Winddruck multipliziert wird.

Bei dieser Ausführungsform wird die „Arbeitslast" des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 kleiner als die „Arbeitslast" bzw. das Lastprofil des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 eingestellt. Das „Arbeitslastverhältnis" des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 ist nämlich kleiner als 1. Damit wird der Wirkungsgrad des gegenläufigen Gebläses 3, wie in 4 gezeigt, verbessert.

Wenn weiterhin das „Arbeitslastverhältnis" in einem Bereich zwischen gleich oder größer 0,6 und gleich oder kleiner 0,9 beträgt, wird der Wirkungsgrad weiter gesteigert. Wenn weiterhin das Verhältnis in einem Bereich zwischen gleich oder größer 0,7 und gleich oder kleiner 0,8 beträgt, wird der Wirkungsgrad noch weiter gesteigert.

Um das „Arbeitslastverhältnis" auf kleiner als 1 einzustellen, werden die Faktoren des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 kleiner als die Faktoren des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 eingestellt. Als diese Faktoren werden eine Drehgeschwindigkeit pro Zeiteinheit, die Anzahl der Blätter, eine Blattdichte bzw. ein Ausfüllungsgrad (solidity) L/t, ein Blattbefestigungswinkel (blade fixing angle) &thgr; und dergleichen beispielsweise genommen. Hier wird der Blattbefestigungswinkel &thgr; (&thgr;1, &thgr;2) definiert als ein Winkel der Neigung einer Sehne des Blattes oder der Schaufel 31d, 32d bezogen auf eine imaginäre Linie, die parallel zu einer Drehrichtung R1, R2 des Lüfters 31, 32 verläuft. Die Blattdichte bzw. der Ausfüllungsgrad (solidity) L/t (L1, t1, L2/t2) wird definiert, indem eine Sehnenlänge L (L1, L2) der Schaufel 31d, 32d durch eine Blattanstellung bzw. Blatteinstellung bzw. Blattneigung (blade pitch) t (t1, t2) dividiert wird.

Um das „Arbeitslastverhältnis" innerhalb des Bereichs zwischen gleich oder größer als 0,6 und gleich oder kleiner 0,9 beispielsweise einzustellen, wird das Verhältnis der Drehgeschwindigkeit des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 innerhalb eines Bereichs zwischen gleich oder größer 0,6 und gleich oder kleiner 0,9 eingestellt. Wenn beispielsweise die Drehgeschwindigkeit des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 2000 U/min beträgt, liegt die Drehgeschwindigkeit des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 in einem Bereich zwischen gleich oder größer 1200 U/min und gleich oder kleiner 1800 U/min.

Als anderes Beispiel wird das Verhältnis der Anzahl der Schaufeln oder Blätter 32d des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zur Anzahl der Schaufeln oder Blätter 31d des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 innerhalb eines Bereiches zwischen gleich oder größer 0,6 und gleich oder kleiner 0,9 eingestellt. Wenn beispielsweise die Anzahl der Schaufeln 31d des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 gleich 10 ist, wird die Anzahl der Schaufeln 32d des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 auf wenigstens 6 und höchstens 9 eingestellt.

Als weiteres Beispiel wird das Verhältnis von Blattdichte/Ausfüllungsgrad (ratio of solidity) des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 innerhalb eines Bereichs zwischen gleich oder größer 0,6 und gleich oder kleiner 0,9 eingestellt. Wenn beispielsweise die Blattdichte/der Ausfüllungsgrad (solidity) L1/t1 des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 gleich 0,7 ist, wird die Blattdichte/der Ausfüllungsgrad L2/t2 des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 innerhalb eines Bereichs zwischen gleich oder größer 0,42 und gleich oder kleiner 0,63 eingestellt.

Als noch weiteres Beispiel wird der Blattbefestigungswinkel (blade fixing angle) &thgr;2 des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 kleiner als der Blattbefestigungswinkel &thgr;1 um wenigstens etwa 1,0° und höchstens etwa um 5,5° eingestellt.

Um weiterhin das Verhältnis der „Arbeitslast" des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 in einen Bereich zwischen gleich oder größer 0,7 und gleich oder kleiner 0,8 einzustellen, wird beispielsweise das Verhältnis der Drehgeschwindigkeit des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 in einem Bereich zwischen gleich oder größer 0,7 und gleich oder kleiner 0,8 eingestellt. Wenn beispielsweise die Drehgeschwindigkeit des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 bei 2000 U/min liegt, wird die Drehgeschwindigkeit des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 in einem Bereich zwischen gleich oder größer 1400 U/min und gleich oder kleiner 1600 U/min eingestellt.

Als anderes Beispiel wird das Verhältnis der Anzahl der Schaufeln 32d des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zur Anzahl der Schaufeln 31d des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 innerhalb eines Bereichs zwischen gleich oder größer 0,7 und gleich oder kleiner 0,8 eingestellt. Wenn beispielsweise die Anzahl der Schaufeln 31d des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 bei 10 liegt, ist die Anzahl der Schaufeln 32d des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 gleich 7 oder 8.

Als anderes Beispiel wird das Verhältnis der Blattdichte/des Ausfüllungsgrads (solidity) des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 innerhalb eines Bereichs zwischen gleich oder größer 0,7 und gleich oder kleiner 0,8 eingestellt. Wenn beispielsweise die Blattdichte/der Ausfüllungsgrad (solidity) L1/t1 des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 gleich 0,7 ist, liegt die Blattdichte/der Ausfüllungsgrad (solidity) L2/t2 des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 in einem Bereich zwischen gleich oder größer 0,49 und gleich oder kleiner 0,56.

Als noch weiteres Beispiel wird der Schaufelbefestigungswinkel (blade fixing angle) &thgr;2 des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 auf kleiner als der Blattbefestigungswinkel &thgr;1 des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 um wenigstens etwa 2,5° und höchstens etwa 4,0° eingestellt.

Die oben genannten Mittel zur Reduzierung des Verhältnisses der „Arbeitslast" des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 können allein oder mit verschiedenartigen Kombinationen verwendet werden. Mehr als zwei Faktoren des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 können nämlich kleiner als die des anströmseitigen Axialgebläse(rads) 31 reduziert werden, derart, dass das Verhältnis der Arbeitslast des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 kleiner als 1 wird.

(Modifikationen)

Die Faktoren zum Reduzieren des Verhältnisses der „Arbeitslast"/des „Lastprofils" des abströmseitigen Axialgebläse(rads) 32 zum anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 sind nicht auf die oben genannten Beispiele begrenzt, vielmehr können andere Faktoren verwendet werden. Beispielsweise kann ein Krümmungsverhältnis (curvature ratio) einer Schaufel H/L (H1/L1, H2/L2), das dadurch definiert wird, dass eine gekrümmte Höhe H1, H2 der Schaufel 31d, 32d durch die Sehnenlänge L1, L2 geteilt wird, zwischen dem anströmseitigen Axialgebläse(rad) 31 und dem abströmseitigen Axialgebläse(rad) verändert werden als der Faktor zur Reduzierung des Verhältnisses der „Arbeitslast" auf kleiner als 1.

Bei der oben genannten Ausführungsform ist der Luftführungsteil 42a gegeben durch den sich verengenden Teil 42a, der den Durchlassbereich vom Radiator 1 gegen den abströmseitigen Ort reduziert. Die Gestalt des Luftführungsteils 42a ist jedoch nicht auf Obiges beschränkt. Beispielsweise kann der Luftführungsteil 42a gegeben sein durch einen sich erweiternden Teil, der den Durchlassbereich zum Abströmort vergrößert. Weiterhin ist die Anzahl der Axialgebläse(räder) oder Axiallüfter 31, 32 nicht auf zwei beschränkt. Auch ist die Verwendung der Gebläseeinheit nicht darauf beschränkt, eine Luftströmung für die auf Fahrzeugen montierten Wärmeaustauscher hervorzurufen.

Es wurden beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung vorstehend beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die vorgenannten Ausführungsbeispiele beschränkt, lässt sich vielmehr in anderer Art und Weise, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, implementieren.


Anspruch[de]
Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit (blower unit), die Luft veranlasst, durch einen Wärmeaustauscher zu strömen, der den Wärmeaustausch zwischen der Luft und einem Heizmedium vornimmt, wobei die Gebläseeinheit umfasst:

ein gegenläufig drehendes Gebläse bzw. ein sich gegenläufig drehender Lüfter (3) mit einem ersten Axialgebläse(rad) (31) und einem zweiten Axialgebläse(rad) (32), das bezogen auf die Luftströmungsrichtung hinter dem ersten Axialgebläse(rad) angeordnet ist, wobei das erste Axialgebläse(rad) (31) und das zweite Axialgebläse(rad) (32) koaxial und in entgegengesetzten Richtungen sich drehend angeordnet sind; und

eine Lüfterverkleidung (4), die das gegenläufig sich drehende Gebläse (3) hält und über einen Luftführungsteil (42a) an einem Ort vor dem gegenläufigen Gebläse (3) bezogen auf die Luftströmungsrichtung verfügt, derart, dass ein Luftkanal vom Wärmeaustauscher zum gegenläufig sich drehenden Gebläse (3) definiert wird, wobei

das gegenläufig sich drehende Gebläse (3) so konfiguriert ist, dass das Verhältnis der „Arbeitslast" des Lastprofils (workload) des zweiten Axialgebläse(rads) (32) zum ersten Axialgebläse(rad) (31) kleiner als 1 ist.
Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach Anspruch 1, wobei der Luftführungsteil (42a) eine Gestalt hat, die einen Durchlass- oder Kanalbereich des Luftweges zu einem abströmseitigen Ort bezogen auf die Luftströmung variiert. Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach Anspruch 2, wobei der Luftführungsteil (42a) von einer Gestalt derart ist, dass der Durchlassbereich für den Luftdurchgang zum abströmseitigen Ort reduziert wird. Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Verhältnis der „Arbeitslast" wenigstens 0,6 und höchstens 0,9 beträgt. Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Verhältnis der „Arbeitslast" wenigstens 0,7 und höchstens 0,8 beträgt. Gebläseeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das gegenläufig rotierende Gebläse (3) so konfiguriert ist, dass ein Verhältnis der Drehgeschwindigkeit pro Zeiteinheit des zweiten Axialgebläse(rads) (32) zum ersten Axialgebläse(rad) (31) kleiner als 1 ist. Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei

das erste Axialgebläse(rad) (31) einen Nabenteil (31c) sowie eine Vielzahl von Schaufeln (31d), die vom Nabenteil (31c) fort sich erstrecken, umfasst, und

das zweite Axialgebläse(rad) (32) einen Nabenteil (32c) und wenigstens eine Schaufel (32d), die sich vom Nabenteil (32c) erstreckt, umfasst, und

die Anzahl der Schaufeln (32d) des zweiten Axialgebläse(rads) (32) kleiner als die Anzahl der Schaufeln (31d) des ersten Axialgebläse(rads) (31) ist.
Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das gegenläufig rotierende Gebläse (3) so konfiguriert ist, dass ein Verhältnis der Blattdichte bzw. des Ausfüllungsgrads (ratio of solidity) des zweiten Axialgebläse(rads) (32) zum ersten Axialgebläse(rad) (31) kleiner als 1 ist. Gebläseeinheit bzw. Lüftereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das gegenläufig rotierende Gebläse (3) so konfiguriert ist, dass ein Schaufelbefestigungswinkel (blade fixing angle) (&thgr;2) des zweiten Axialgebläse(rads) (32) kleiner als ein Schaufelbefestigungswinkel (&thgr;1) des ersten Axialgebläse(rads) (31) ist.






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