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Dokumentenidentifikation DE112005003424T5 13.12.2007
Titel Tragkonstruktion für ein Schrägzahnrad, Drehzahlerhöhungsgetriebe für einen Windkraftgenerator, und Tragkonstruktion für eine vertikale Welle
Anmelder NTN Corp., Osaka, JP
Erfinder Hattori, Junichi, Kuwana, Mie, JP;
Matsumori, Naoki, Kuwana, Mie, JP
Vertreter Grosse, Bockhorni, Schumacher, 80687 München
DE-Aktenzeichen 112005003424
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, KE, KG, KM, KN, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 11.11.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/JP2005/020742
WO-Veröffentlichungsnummer 2006080127
WO-Veröffentlichungsdatum 03.08.2006
Date of publication of WO application in German translation 13.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse F16C 19/38(2006.01)A, F, I, 20051111, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F03D 11/02(2006.01)A, L, I, 20051111, B, H, DE   F16C 19/56(2006.01)A, L, I, 20051111, B, H, DE   F16C 23/08(2006.01)A, L, I, 20051111, B, H, DE   F16C 33/36(2006.01)A, L, I, 20051111, B, H, DE   F16H 57/02(2006.01)A, L, I, 20051111, B, H, DE   

Beschreibung[de]
TECHNIKBEREICH

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Tragkonstruktion für ein Schrägzahnrad, ein Drehzahlerhöhungsgetriebe mit Schrägzahnrad für einen Windkraftgenerator, eine Tragkonstruktion für eine vertikale Welle und ein Untersetzungsgetriebe mit einer vertikalen Welle.

HINTERGRUNDMATERIAL

Hinsichtlich eines Drehzahlerhöhungsgetriebes für einen Windkraftgenerator beschreibt das Japanische ungeprüfte Patent Nr. 2000-337246 ein Drehzahlerhöhungsgetriebe für einen Windkraftgenerator mit z. B. einem Planetenradmechanismus. Gemäß diesem Dokument enthält ein Drehzahlerhöhungsgetriebe 1 für einen Windkraftgenerator eine Eingangswelle 2, welche gemeinsam mit einem Windkraft empfangenden Blatt rotiert, eine Ausgangswelle 3, welche von einem zweireihigen Rollenlager 4 getragen wird und an einen Generator angeschlossen ist, sowie einen Planetenradmechanismus 5, der die Rotationsgeschwindigkeit der Eingangswelle 2 erhöht und diese zur Ausgangswelle 3 wie in 1 dargestellt überträgt.

Der Planetenradmechanismus 5 enthält ein Sonnenrad 6, welches mit der Ausgangswelle 3 verbunden ist, ein an einem Gehäuse befestigtes innenverzahntes Rad 7, ein Planetenrad 8, welches mit der Eingangswelle 2 durch ein Lager 9 verbunden ist und mit dem Sonnenrad 5 und dem innenverzahnten Rad 6 im Eingriff ist. Ein Schrägzahnrad mit glatter Übertragung, niedrigem Vibrationsgeräusch und hoher Kraftübertragungskapazität für das Sonnenrad 6, das innenverzahnte Rad 7 und das Planetenrad 8.

Wenn sich das Planetenrad um das Sonnenrad 6 mit der Rotation der Eingangswelle 2 bewegt, steht es mit dem innenverzahnten Rad 7 im Eingriff und rotiert. Das Sonnenrad 6 steht im Eingriff mit dem rotierenden Planetenrad 8 und überträgt die Rotation der Eingangswelle 2 auf die Ausgangswelle 3. In diesem Moment wird die Rotationsgeschwindigkeit der Eingangswelle 2 umso mehr erhöht und auf die Ausgangswelle 3 übertragen, je größer der Unterschied in der Anzahl von Zähnen zwischen dem Sonnenrad 6 und dem innenverzahnten Rad 7 ist.

2A zeigt den Zustand, in welchem ein Schrägzahnrad 71 und ein Schrägzahnrad 72 ineinandergreifen. Wenn das Schrägzahnrad 71 von der rechten Seite des Bildes aus gesehen im Uhrzeigersinn rotiert, wie in 2B gezeigt, wirkt die Kraft F, welche eine resultierende Kraft einer Teilkraft Fr in der radialen Richtung und einer Teilkraft Fa in der axialen Richtung ist, auf das Schrägzahnrad 71, wenn das Schrägzahnrad 71 und das Schrägzahnrad 72 ineinandergreifen.

Wenn dies auf den Drehzahlerhöher 1 für den in 1 dargestellten Windkraftgenerator angewandt wird, in einem Fall, in dem die Ausgangswelle 3 von dem zweireihigen Rollenlager 4 aus gesehen im Uhrzeigersinn rotiert, dann empfängt das zweireihige Rollenlager 4 die Längsbelastung vom Sonnenrad 6 nach rechts in der Zeichnung. Daher muß das zweireihige Rollenlager 4 fähig sein, ebenso die Querbelastung wie auch die Längsbelastung zu tragen.

In diesem Moment, während gleichzeitig die Querbelastung und die Längsbelastung auf eine Reihe des zweireihigen Rollenlagers 4 wirkt, wirkt nur die Querbelastung auf die andere Reihe. Daraus folgt eine kurze Lebensdauer der stark belasteten Reihe. Unterdessen kommt es zu einem Gleiten zwischen der Rolle und den Laufflächen der inneren und äußeren Ringe in der leicht belasteten Reihe, was zu Oberflächenbeschädigung und Abrasionsverschleiß führt. Auch wenn die Lagergröße erhöht wird, um einer schweren Belastung zu genügen, besteht zu viel Raum für die leicht belastete Seite, was unökonomisch ist.

Das Japanische ungeprüfte Patent Publikation Nr. 6-330537 beschreibt ein Untersetzungsgetriebe für das Schwingen eines Schwungkörpers in einem hydraulischen Blatt und dgl. 3 ist eine schematische Teilansicht, welche das in dem obengenannten Dokument beschriebene Untersetzungsgetriebe zeigt.

Bezugnehmend auf 3 enthält das Untersetzungsgetriebe 101 eine Eingangswelle 102, welche mit einem Stromgenerator wie etwa einem Hydraulikmotor und ähnlichem, verbunden ist, eine Ausgangswelle 103, welche von einem zweireihigen Rollenlager 105 getragen wird und die Rotation der Eingangswelle 102 auf ein Rad 106 überträgt, einen Planetenradmechanismus 104, der die Rotationsgeschwindigkeit der Eingangswelle 102 reduziert und auf die Ausgangswelle 103 überträgt, und ein an einem Gehäuse befestigtes und mit dem Getrieberad 106 ineinandergreifendes innenverzahntes Rad 111, und er ist im Inneren des Schwungkörpers, etwa des Hydraulikblatts, befestigt.

Die Eingangswelle 102 und die Ausgangswelle 103 sind vertikale Wellen, welche senkrecht getragen werden. Hier wird die vertikale Welle nicht unbedingt in einer streng vertikalen Richtung gestützt und beinhaltet einen Fall, in dem sie in einem bestimmten Winkel von der vertikalen Richtung abweicht.

Der Planetenradmechanismus 104 enthält ein Sonnenrad 107, welches mit der Eingangswelle 102 verbunden ist, ein am Gehäuse befestigtes innenverzahntes Rad 108 und ein Planetenrad 109, welches mit der Ausgangswelle 103 durch ein Lager 110 verbunden ist, und mit dem Sonnenrad 107 und dem innenverzahnten Rad 108 im Eingriff steht.

Das in 3 dargestellte Untersetzungsgetriebe 101 funktioniert folgendermaßen.

Wenn das Sonnenrad 107 mit der Rotierung der Eingangswelle 102 rotiert, steht das Planetenrad 109 mit dem Sonnenrad 107 im Eingriff. Dann greifen Planetenrad 109 und innenverzahntes Rad 108 ineinander und das Planetenrad 109 rotiert entlang des innenverzahnten Rads 108, wobei die Rotationsgeschwindigkeit der Eingangswelle 102 begrenzt und zur Ausgangswelle 103 übertragen wird. Dabei wird die Geschwindigkeitsrate umso mehr reduziert, je größer die Differenz in der Anzahl Zähne zwischen dem Sonnenrad 107 und dem innenverzahnten Rad 108 ist.

Mit der Rotation der Ausgangswelle 103 greifen Getrieberad 106 und innenverzahntes Rad 111 ineinander und das Getrieberad 106 rotiert längs des innenverzahnten Rads 111, wobei der Schwingkörper schwingt.

Eine Belastung in der vertikalen Abwärtsrichtung wirkt auf die Ausgangswelle 103 im in 3 dargestellten Untersetzungsgetriebe 101 durch sein eigenes Gewicht und das Gewicht des Schwungkörpers und dgl. Infolgedessen benötigt das zweireihige Rollenlager 105, welches die Ausgangswelle 103 stützt, ein hohes Längslasttragevermögen.

Daher werden als Lager für das Tragen der vertikalen Welle wie der Ausgangswelle 103 im Untersetzungsgetriebe 101 ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager oder ein zweireihiges Kegelrollenlager verwendet.

Da jedoch die Längsbelastung nicht gleichmäßig auf die rechte und die linke Reihe des zweireihigen Rollenlagers wirkt, ergibt sich dennoch eine kurze Lebenszeit für die Reihe auf der stark belasteten Seite. Dabei entsteht ein Gleiten zwischen der Rolle und der Lauffläche der inneren und äußeren Ringe in der Reihe auf der leicht belasteten Seite, welches eine Oberflächenbeschädigung oder einen Abrasionsschaden bewirkt. Auch wenn die Lagergröße erhöht wird, um einer schweren Belastung zu genügen, besteht zu viel Raum auf der leicht belasteten Seite, was unökonomisch ist.

BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Ein Element der vorliegenden Erfindung besteht in einer Tragkonstruktion für ein Schrägzahnrad mit einem zweireihigen Rollenlager, das in geeigneter Weise ein Getrieberad in Übereinstimmung mit dem Belastungszustand jeder Reihe in einer Umgebung tragen kann, in der unterschiedliche Belastungen auf die rechte und linke Reihe wirken, die die Lebenszeit substanziell verlängern kann und durch Vermeidung von Materialverschwendung ökonomisch ist, und einem Untersetzungsgetriebe für einen Windkraftgenerator, der mit einer solchen Tragkonstruktion für ein Schrägzahnrad ausgestattet ist.

Ein weiteres Element der vorliegenden Erfindung besteht in einer Tragkonstruktion für eine vertikale Welle, welche ein zweireihiges Rollenlager umfaßt, daß in geeigneter Weise ein Getrieberad in Entsprechung zum Belastungszustand jeder Reihe in einer Umgebung tragen kann, in der unterschiedliche Belastungen auf die rechte und linke Reihe wirken, die die Lebenszeit substanziell verlängern kann und durch Vermeidung von Materialverschwendung ökonomisch ist.

Ein Tragwerk für ein Schrägzahnrad entsprechend der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Schrägzahnrad mit einer Mittelwelle und einem zweireihigen Rollenlager, welches in einem Befestigungselement eingebaut ist und rotierbar die Mittelwelle trägt. Mit dem Fokus auf dem zweireihigen Rollenlager ist es dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lasttragkraft in der rechten und der linken Reihe in der Weise unterscheiden, daß die Lasttragkraft der Reihe, welche eine starke Längsbelastung erfährt, größer ist.

Bei dieser Konstruktion kann die geeignete Halterung erzielt werden, welche den Merkmalen der auf die Mittelwelle wirkenden Last entspricht, die Tragkonstruktion des Schrägzahnrads kann eine hohe Zuverlässigkeit und eine lange Lebenszeit haben.

Vorzugsweise ist das zweireihige Rollenlager ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager, das einen inneren Ring mit Laufflächen in der rechten und der linken Reihe sowie einen äußeren Ring mit sphärisch ausgesparter Lauffläche sowie in zwei Reihen zwischen dem inneren und dem äußeren Ring angeordnete sphärische Rollen hat. Auf diese Weise besitzt das zweireihige Rollenlager selbstausrichtende Eigenschaften gegen eine durch Biegung der Welle und dgl. verursachte Zentrumsverschiebung.

Vorzugsweise besitzt das selbstausrichtende zweireihige Rollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe und die Rollenlänge der Rolle in der Reihe, die eine hohe Querbelastung erfährt, ist länger. Auf diese Weise kann die Lasttragkraft der Reihe mit den längeren sphärischen Rollern höher sein.

Vorzugsweise besitzt das zweireihige selbstausrichtende Rollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und der linken Reihe und der Rollendurchmesser der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, ist größer. Auf diese Weise kann die Lasttragkraft der Reihe mit den sphärischen Rollen mit dem größeren Durchmesser höher sein.

Weiters ist es vorzuziehen, daß das selbstausrichtende zweireihige Rollenlager den gleichen Berührungswinkel in der rechten und der linken Reihe besitzt. Auf diese Weise kann ein symmetrischer Standardring für den äußeren Ring verwendet werden, dessen Herstellungskosten niedrig sein können. Weiters kann bei der Messung der Präzision des äußeren Ringes in effektiver Weise gemessen werden, da die linken und die rechten Reihen unter denselben Messbedingungen gemessen werden können.

Vorzugsweise ist das zweireihige Rollenlager ein zweireihiges Kegelrollenlager mit einem inneren Ring, welcher Laufflächen in der rechten und der linken Reihe hat, einen äußeren Ring und Kegelrollen, welche in zwei Reihen zwischen dem inneren und dem äußeren Ring angeordnet sind.

Vorzugsweise ist das zweireihige Kegelrollenlager ein Rücken-an-Rücken-Lager, in dem die seitlichen enden mit dem kleinen Durchmesser der Kegelrollen in der rechten und linken Reihe einander gegenüberstehen. In dieser Konstruktion ist die Distanz zwischen Schnittpunkten der Mittelachse der Rollendrehung mit den Kontaktlinien der Kegelrollen in der rechten und der linken Reihe und dem inneren und äußeren Ring (im Folgenden als Distanz zwischen Wirkungspunkten bezeichnet) lang, das Radiallasttragevermögen und das Momentlasttragevermögen können erhöht werden.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager eine X-Anordnung, in der die seitlichen Enden mit dem breiten Durchmesser der Kegelrollen in der rechten und linken Reihe einander gegenüberstehen.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und linken Reihe und die Rollenlänge der Rollen in der Reihe, welche eine höhere Längsbelastung erfährt, ist größer.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und linken Reihe und der Rollendurchmesser der Rollen in der Reihe, welche einer hohen Längsbelastung ausgesetzt ist, ist größer.

Vorzugsweise umfaßt ein Drehzahlerhöhungs-Getriebe für einen Windkraftgenerator gemäß der vorliegenden Erfindung eine Eingangswelle, welche an einem Ende eines Blattes, welches Windkraft empfängt, befestigt ist und zusammen mit dem Blatt rotiert, eine Ausgangswelle, welche mit dem Generator verbunden ist, und einen Drehzahlerhöhungsmechanismus, der zwischen die Eingangswelle und die Ausgangswelle angeordnet ist und die Rotationsgeschwindigkeit der Eingangswelle erhöht und auf die Ausgangswelle überträgt. Der Drehzahlerhöhungsmechanismus umfaßt ein Schrägzahnrad als eine Komponente des Kraftübertragungsmittels und ein zweireihiges Rollenlager, welches rotierbar die Welle des Schrägzahnrads trägt. Mit dem Fokus auf dem zweireihigen Rollenlager ist es dadurch gekennzeichnet, daß die Lasttragkraft der rechten und der linken Reihe sich voneinander in der Weise unterscheiden, daß die Lasttragkraft der Reihe, die eine hohe Längsbelastung erfährt, größer ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, in der die Lager mit unterschiedlicher Lasttragkraft in der rechten und der linken Reihe in der Tragkonstruktion des Schrägzahnrads verwendet werden, in der unterschiedliche Belastungen auf die rechte und die linke Reihe des Lagers wirken, ist, da die dem Belastungszustand jeder Reihe entsprechende geeignete Stütze erreicht werden kann, die Verläßlichkeit der Tragkonstruktion des Schrägzahnrads hoch und dessen Lebenszeit lang.

Eine Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend der vorliegenden Erfindung umfaßt eine vertikale Welle und ein in einem Befestigungselement eingebautes und rotierend die vertikale Welle tragendes zweireihiges Rollenlager. Mit dem Fokus auf dem zweireihigen Rollenlager ist sie dadurch gekennzeichnet, daß die Lasttragkraft in der rechten und der linken Reihe jeweils unterschiedlich ist, so daß die Lasttragkraft der Reihe, welche einer hohen Längsbelastung ausgesetzt ist, höher ist.

Entsprechend der oben geschilderten Konstruktion besitzt die Tragkonstruktion der vertikalen Welle eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebenszeit, da eine den Merkmalen der auf die vertikale Welle wirkenden Belastung entsprechende geeignete Tragkonstruktion erzielt werden kann.

Vorzugsweise ist das zweireihige Rollenlager ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager, das einen inneren Ring mit Laufflächen in der rechten und der linken Reihe sowie einen äußeren Ring mit sphärisch ausgesparter Lauffläche sowie in zwei Reihen zwischen dem inneren und dem äußeren Ring angeordnete sphärische Rollen hat. Auf diese Weise besitzt das zweireihige Rollenlager selbstausrichtende Eigenschaften gegen eine durch Biegen der Welle und dgl. verursachte Zentrumsverschiebung.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und linken Reihe und die Rollenlänge der Rollen in der Reihe, welche einer hohen Längsbelastung ausgesetzt ist, ist größer. Auf diese Weise kann die Lasttragkraft der Reihe mit den längeren sphärischen Rollen höher sein.

Vorzugsweise besitzt das zweireihige selbstausrichtende Rollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und der linken Reihe und der Rollendurchmesser der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, ist größer. Auf diese Weise kann die Lasttragkraft der Reihe mit dem größeren Durchmesser höher sein.

Weiters ist es vorteilhaft, daß das selbstausrichtende zweireihige Rollenlager den gleichen Berührungswinkel in der rechten und der linken Reihe besitzt. Auf diese Weise kann ein symmetrischer Standardring für den äußeren Ring verwendet werden, dessen Herstellungskosten niedrig sein können. Weiters kann bei der Messung der Präzision des äußeren Ringes in effektiver Weise gemessen werden, da die linken und die rechten Reihen beim Messen des Laufflächendurchmessers des äußeren Ringes, der Lauffläche, Oberflächenrauhheit, der Rundheit (im Folgenden als Größe bezeichnet) unter denselben Messbedingungen gemessen werden können.

Vorzugsweise ist das zweireihige Rollenlager ein zweireihiges Kegelrollenlager mit einem inneren Ring, welcher Laufflächen in der rechten und der linken Reihe hat, einen äußeren Ring und Kegelrollen, welche in zwei Reihen zwischen dem inneren und dem äußeren Ring angeordnet sind.

Vorzugsweise ist das zweireihige Kegelrollenlager ein Rücken-an-Rücken-Lager, in dem die seitlichen Enden mit dem kleinen Durchmesser der Kegelrollen in der rechten und linken Reihe einander gegenüberstehen. In dieser Konstruktion ist die Distanz zwischen Schnittpunkten der Mittelachse der Rotation des Lagers mit den Kontaktlinien der Kegelrollen in der rechten und der linken Reihe und dem inneren und äußeren Ring (im Folgenden als Distanz zwischen Wirkungspunkten bezeichnet) lang, das Radiallasttragevermögen und das Momentlasttragevermögen können erhöht werden.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager eine X-Anordnung, in der die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem breiten Durchmesser in der rechten und linken Reihe einander gegenüberstehen.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und linken Reihe und die Rollenlänge der Rollen in der Reihe, welche einer hohen Längsbelastung ausgesetzt ist, ist größer.

Vorzugsweise hat das zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und linken Reihe und der Rollendurchmesser der Rollen in der Reihe, welche einer hohen Längsbelastung ausgesetzt ist, ist größer.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, wenn die Lager, welche eine unterschiedliche Lasttragkraft in der rechen und linken Reihe besitzen, in der Tragkonstruktion der vertikalen Welle benutzt werden, in der unterschiedliche Belastungen auf die rechten und linken Reihen des Lagers wirken, kann die Tragkonstruktion der vertikalen Welle eine hohe Zuverlässigkeit besitzen und eine lange Lebenszeit, da die dem Belastungszustand jeder Reihe entsprechende geeignete Stütze erzielt werden kann.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Ansicht, welche ein konventionelles Drehzahlerhöhungsgetriebe für einen Windkraftgenerator zeigt;

2A ist eine Ansicht, welche den Zustand zeigt, in dem ein paar schrägverzahnter Getrieberäder ineinandergreift;

2B ist eine Ansicht, welche die Richtung der Belastung zeigt, die während der Rotation wirksam ist;

3 ist ein schematischer Querschnitt, der ein konventionelles Untersetzungsgetriebe zeigt;

4 ist eine Ansicht, welche ein Lager zeigt, das in einer Tragkonstruktion für ein Schrägzahnrad und eine Tragkonstruktion einer vertikalen Welle gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, in der ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager mit unterschiedlichen Rollenlängen in der rechten und linken Reihe vorgesehen ist;

5 ist eine Ansicht, welche ein Lager zeigt, das in der Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und der Tragkonstruktion einer vertikalen Welle gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, mit einem selbstausrichtenden zweireihigen Rollenlager mit unterschiedlichen Rollenlängen in der rechten und linken Reihe und mit dem gleichen Berührungswinkel der rechten und linken Reihen des Lagers;

6 zeigt ein Lager mit einer X-Anordnung, wie es entsprechend der vorliegenden Erfindung in einer Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und der Tragkonstruktion einer vertikalen Welle verwendet wird, in dem ein zweireihiges Kegelrollenlager mit unterschiedlichen Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe vorgesehen ist;

7 zeigt ein Rücken-an-Rücken-Lager, wie es entsprechend der vorliegenden Erfindung in einer Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und der Tragkonstruktion einer vertikalen Welle verwendet wird, in dem ein zweireihiges Kegelrollenlager mit unterschiedlichen Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe vorgesehen ist; und

8 ist eine schematische Darstellung eines Drehzahlerhöhungsgetriebes für einen Windkraftgenerator entsprechend einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung.

DIE OPTIMALE UMSETZUNG DER ERFINDUNG

Bezugnehmend auf 4 soll ein zweireihiges Rollenlager beschrieben werden, wie es entsprechend der vorliegenden Erfindung in einer Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und der Tragkonstruktion einer vertikalen Welle verwendet wird, wie in einem Drehzahlerhöhungsgetriebe 1 für einen Windkraftgenerator, wie in 1 dargestellt, und in einem Untersetzungsgetriebe 101, wie in 3 dargestellt.

Das zweireihige Rollenlager, welches in 4 dargestellt ist, ist ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager 11 mit einem inneren Ring 12, einem äußeren Ring 13, sphärischen Rollen 14 und 15, welche in Doppelreihen zwischen dem inneren Ring 12 und dem äußeren Ring 13 angeordnet sind, und einer Aufnahme 16 zum Aufnehmen der sphärischen Rollen 14 und 15.

Der innere Ring 12 hat eine Lauffläche längs den Oberflächen der äußeren Durchmesser der sphärischen Rollen 14 und 15, und eine Zwischenwange 17, und der äußere Ring 13 hat eine gemeinsame Lauffläche für die sphärischen Rollen 14 und 15, welche längs derselben verläuft. In anbetracht der Rollenlängen L1 und L2 der sphärischen Rollen 14 und 15, ist die Länge L2 der sphärischen Rolle 15 länger als L1 der sphärischen Rolle 14.

Außerdem ergibt sich in anbetracht der Kontaktwinkel &thgr;1 und &thgr;2, welche zwischen einer Ebene, welche vertikal zur Mittelachse des Lagers ist, und den Wirkungslinien der resultierenden Kraft, welche vom inneren Ring 12 und dem äußeren Ring 13 auf die sphärischen Rollen 14 und 15 in der rechten und linken Reihe übertragen werden, daß der Kontaktwinkel &thgr;2 des Lagers 11b in der rechten Reihe breiter ist als der Kontaktwinkel &thgr;1 des Lagers 11a in der linken Reihe.

Daraus, daß das selbstausrichtende zweireihige Rollenlager 11 die oben beschriebene Konstruktion besitzt, folgt, daß, da die Rollenlänge in der rechten Reihe von der in der linken Reihe unterschieden ist, die Lasttragkraft des Lagers 11b der längeren sphärischen Rollen 15 höher sein kann, als diejenige des Lagers 11a der sphärischen Rollen 14. Darüber hinaus kann, da die Kontaktwinkel der rechten und der linken Reihen unterschiedlich sind, das Längslasttragevermögen des Lagers 11b in der rechten Reihe mit dem breiteren Kontaktwinkel höher sein, als dasjenige des Lagers 11a in der linken Reihe.

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die 5 die Beschreibung einer anderen Ausführung des zweireihigen Rollenlagers gegeben, welches in der Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und einer Tragkonstruktion einer vertikalen Welle gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Ein zweireihiges Rollenlager, welches in 5 dargestellt ist, ist ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager 21, welches einen inneren Ring 22 mit einer Zwischenwange 27 besitzt, einen äußeren Ring 23 mit sphärisch ausgesparter Lauffläche, sphärische, in zwei Reihen zwischen dem inneren Ring 22 und dem äußeren Ring 23 angeordnete Rollen 14 und 15 mit jeweils unterschiedlichen Rollenlängen L1 und L2 in der rechten und linken Reihe, sowie eine Aufnahme 26 zum Aufnehmen der sphärischen Rollen 24 und 25.

Außerdem sind die Kontaktwinkel &thgr;1 und &thgr;2 der Lager 21a und 21b in der rechten und der linken Reihe dieselben. Daher können, da ein symmetrischer Standardring für den äußeren Ring 23 benutzt werden kann, die Herstellungskosten niedrig sein. Weiters kann bei der Messung der Präzision des äußeren Ringes 23 in effektiver Weise gemessen werden, da die linken und die rechten Reihen unter denselben Messbedingungen gemessen werden können.

Außerdem kann, obgleich in den in 4 und 5 gezeigten selbstausrichtenden zweireihigen Rollenlagern als sphärische Rolle eine symmetrische Rolle verwendet wird, statt derselben eine asymmetrische Rolle verwendet werden, bei der die maximale Durchmesserposition der Rolle nicht in der Mitte der Rolle in ihrer Längsrichtung liegt. In dem Fall, in dem die asymmetrische Rolle verwendet wird, entsteht bei Belastung des zweireihigen selbstausrichtenden Rollenlagers eine achsseitige Schublast, und die sphärische Rolle wird gegen die Zwischenwange gedrückt, so daß die Lage der Rolle stabil sein und ein Schräglaufen derselben vermieden werden kann.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung, obgleich der innere Ring in der oben beschriebenen Ausführung eine Zwischenwange besitzt, nicht hierauf beschränkt. Z. B. kann der innere Ring ohne Zwischenwange sein, oder er besitzt einen Führungsring, der von dem inneren Ring oder dem äußeren Ring geführt wird.

Als nächstes wird mit Bezugnahme auf die 6 eine weitere Ausführung des zweireihigen Rollenlagers beschrieben, welches gemäß der vorliegenden Erfindung in der Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und der Tragkonstruktion einer vertikalen Welle verwendet wird.

Das in 6 dargestellte zweireihige Rollenlager ist ein zweireihiges Kegelrollenlager 31, welches einen inneren Ring 32 besitzt, in welchem die seitlichen Enden mit dem breiten Durchmesser zweier innerer Ringelemente aneinanderstoßen, einen äußeren Ring 33, in dem zwei äußere Ringelemente mit einem dazwischengeklemmten Füllstück 37 aneinanderstoßen, Kegelrollen 34 und 35, die zwischen dem inneren Ring 32 und dem äußeren Ring 33 angeordnet sind und unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe besitzen, sowie eine Aufnahme 36 zum Aufnehmen der Kegelrollen 34 und 35.

Außerdem ist das zweireihige Kegelrollenlager 31 ein Lager mit X-Anordnung, in dem die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem breiten Durchmesser in der rechten und der linken Reihe einander gegenüberstehen.

Entsprechend dem zweireihigen Kegelrollenlager 31 mit der oben beschriebenen Konstruktion ist das Längslasttragevermögen in der Reihe der längeren Kegelrolle 35 größer, da die Länge L2 der Kegelrolle 35 länger ist als die Länge L1 der Kegelrolle 34.

Außerdem kann entsprechend dem zweireihigen Kegelrollenlager 31, welches in 6 dargestellt ist, der innere Ring 32 selbsttragend gestaltet sein.

Wenn die in 4 und 6 dargestellten zweireihigen Rollenlager auf das Lager 4 des Untersetzungsgetriebes 1 für den Windkraftgenerator, der in 1 dargestellt ist, angewendet werden, dann ist die Reihe, in der das Lasttragevermögen des Lagers erhöht ist, an der vom Planetenradmechanismus 5 entfernten Seite angeordnet. Außerdem ist, wenn sie auf das zweireihige Rollenlager 105 des in 3 dargestellten Untersetzungsgetriebes 101 angewendet werden, die Reihe mit dem hohen Längslasttragevermögen des Lagers an der niedrigeren Seite angeordnet. Daher bieten die Tragkonstruktion des Schrägzahnrads und die Tragkonstruktion der vertikalen Welle eine hohe Zuverlässigkeit und haben eine lange Lebensdauer, da die dem Belastungszustand entsprechende geeignete Stützkraft erzielt werden kann.

Als nächstes wird mit Bezugnahme auf die 7 eine weitere Ausführung des zweireihigen Rollenlagers beschrieben, welches gemäß der vorliegenden Erfindung in der Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und der Tragkonstruktion einer vertikalen Welle verwendet wird.

Das in 7 dargestellte zweireihige Rollenlager ist ein zweireihiges Kegelrollenlager 41 mit einem inneren Ring 42, in dem die seitlichen Enden zweier innerer Ringelemente mit dem kleinen Durchmesser aneinanderstoßen, einem äußeren Ring 43, Kegelrollen 44 und 45, welche zwischen dem inneren Ring 42 und dem äußeren Ring 43 angeordnet sind und unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe besitzen, und einer Aufnahme 46 zum Aufnehmen der Kegelrollen 44 und 45.

Außerdem ist das zweireihige Kegelrollenlager 41 ein Rücken-an-Rücken-Lager, in dem die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem kleinen Durchmesser in der rechten und linken Reihe einander gegenüber liegen.

Entsprechend dem zweireihigen Kegelrollenlager 41 mit der oben beschriebenen Konstruktion ist – da die Länge L1 der Kegelrolle 44 länger ist, als eine Länge L2 der Kegelrolle 45 – die Längslasttragekraft in der Reihe der längeren Kegelrolle 44 höher.

Außerdem ist, da das zweireihige Kegelrollenlager 41 eine Rücken-an-Rücken-Anordnung besitzt, der Abstand zwischen den Angriffspunkten des Lagers lang, so daß das Querlasttragevermögen und das Momentlasttragevermögen verbessert werden können.

Wenn das zweireihige Kegelrollenlager 41 auf das Lager 4 des Untersetzungsgetriebes 1 eines Windkraftgenerators, wie er in 1 dargestellt ist, angewendet wird, dann wird ein Lager 41a, das ebenso Längslast wie auch Querlast tragen kann, an der an den Planetenradmechanismus 5 angrenzenden Seite angeordnet. Daher bietet, da die dem Belastungszustand entsprechende geeignete Stützkraft erzielt werden kann, die Tragkonstruktion des Schrägzahnrads eine hohe Zuverlässigkeit und hat eine lange Lebensdauer.

Außerdem ist, wenn das zweireihige Kegelrollenlager 41 auf das zweireihige Rollenlager 105 des in 3 dargestellten Untersetzungsgetriebes 101 angewendet wird, das Lager 41a mit der hohen Längslasttragekraft an der höheren Seite angeordnet. Daher bietet, da die dem Belastungszustand entsprechende geeignete Stützkraft erzielt werden kann, die Tragkonstruktion der vertikalen Welle eine hohe Zuverlässigkeit und besitzt eine lange Lebensdauer.

Obgleich das Lasttragevermögen in der rechten und linken Reihe des Lagers differenziert sind, indem die Rollenlängen in der rechten und linken Reihe in der oben beschriebenen Ausführung, die in den 4 bis 7 dargestellt sind, differenziert sind, können dennoch die Rollendurchmesser in der rechten und linken Reihe differenziert sein, oder eine Rolle kann eine massive Rolle sein, während die andere Rolle eine Hohlrolle mit einem Durchbruch zwischen beiden Stirnseiten ist. Darüber hinaus kann das Lasttragvermögen in der rechten und der linken Reihe des Lagers durch Kombination des oben Dargestellten effektiv differenziert werden.

Wenn die Rollendurchmesser in der rechten und linken Reihe des Lagers voneinander abweichen, dann kann die Lasttragekraft des Lagers mit dem breiteren Rollendurchmesser größer sein. Außerdem kann, wenn jeweils eine Rolle in der rechten und linken Reihe des Lagers massiv und die andere hohl ist, das Lasttragevermögen des Lagers, in dem die massive Rolle angeordnet ist, groß sein. In diesem Fall können, da Rollen mit der gleichen Länge und demselben Durchmesser in der rechten und der linken Reihe des Lagers verwendet werden können, der innere Ring und der äußere Ring Standardringe sein, so daß die Herstellungskosten niedrig sein können.

Als nächstes wird die Konstruktion des Drehzahlerhöhungsgetriebes für den Windkraftgenerator als der Tragkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung mit Bezug zu 8 beschrieben.

Ein Drehzahlerhöhungsgetriebe 50 für einen Windkraftgenerator enthält ein Drehzahlerhöhungssystem der ersten Übersetzung mit einer zusammen mit einem windangetriebenen Blatt rotierenden Eingangswelle 51, einer Zentralwelle und einem Planetenradmechanismus 55, das die Drehzahl der Eingangswelle 51 erhöht und auf die Zentralwelle 52 überträgt, und ein Drehzahlerhöhungssystem der zweiten Übersetzung mit Zentralwellen 52 und 53, einer Ausgangswelle 54, welche mit dem Generator verbunden ist, und einem Parallelgetriebe, der die Zentralwellen 52 und 53 und die Ausgangswelle 54 durch schrägverzahnte Räder 56 und 59 verbindet.

Der Planetenradmechanismus 55 enthält ein Sonnenrad 60, welches mit der Zentralwelle 52 verbunden ist, und ein an einem Gehäuse befestigtes innengezahntes Rad 61, sowie ein Planetenrad 62, das mit der Eingangswelle 51 durch ein Lager 63 verbunden ist und mit dem Sonnenrad 60 und dem innengezahnten Rad 61 im Eingriff steht. Das Schrägzahnrad wird für das Sonnenrad 60, das innengezahnte Rad 61 und das Planetenrad 62 verwendet.

Die Zentralwellen 52 und 53 und die Ausgangswelle 54 werden von zweireihigen Rollenlagern 64 bis 69 getragen, welche am Gehäuse befestigt sind.

Wenn sich das Planetenrad 62 um das Sonnenrad 60 mit der Drehung der Eingangswelle 51 herumbewegt, dann steht das Drehzahlerhöhungssystem der ersten Übersetzung mit dem innengezahnten Rad 61 im Eingriff und rotiert. Das Sonnenrad 60 steht im Eingriff mit dem rotierenden Planetenrad 62 und überträgt die Rotation der Eingangswelle 51 auf die Zentralwelle 52. Dabei wird, je mehr die Anzahl der Zähne des Sonnenrads 60 von der Anzahl der Zähne des innengezahnten Rads 61 abweicht, desto mehr die Drehzahl der Eingangswelle 51 erhöht und auf die Zentralwelle 52 übertragen.

Das Drehzahlerhöhungssystem der zweiten Übersetzung überträgt die Rotation der Zentralwelle 52 auf die Ausgangswelle 54 mittels der schrägverzahnten Räder 56 bis 59 über die Zentralwelle 53. Dabei wird, je unterschiedlicher die Anzahl der Zähne zwischen den schrägverzahnten Rädern 56 und 57 und die Anzahl der Zähne zwischen den schrägverzahnten Rädern 58 und 59 ist, desto mehr die Drehzahl der Zentralwelle 52 erhöht und auf die Ausgangswelle 54 übertragen.

Obgleich ein Geradstirnrad für einen Teil der Räder oder für alle Räder verwendet werden kann, die im Drehzahlerhöhungsgetriebe 50 für den Windkraftgenerator verwendet werden, so kann bei Verwendung des Schrägzahnrads das Drehzahlerhöhungsgetriebe eine geschmeidige Übertragung und niedrige Vibrationsgeräusche haben und eine große Kraft übertragen.

Entsprechend dem Drehzahlerhöhungsgetriebe 50 für den Windkraftgenerator wirkt auf Eingangswelle 51, die Zentralwellen 52 und 53 und die Ausgangswelle 54 eine Längsbelastung, wenn sie mit dem Schrägzahnrad im Eingriff stehen. Daher bietet, wenn die in 4 bis 7 dargestellten zweireihigen Rollenlager als die zweireihigen Rollenlager zum Tragen jeder Welle verwendet werden, da die dem Belastungszustand der jeweiligen Reihe entsprechende geeignete Stützkraft erzielt werden kann, das Drehzahlerhöhungsgetriebe für den Windkraftgenerator eine hohe Zuverlässigkeit und besitzt eine lange Lebensdauer.

Als nächstes wird der Fall beschrieben, in dem die in den bis dargestellten zweireihigen Rollenlager auf das zweireihige Rollenlager zum Tragen der nachstehenden Ausgangswelle 54 angewendet werden.

Wenn die Ausgangswelle 54 gesehen von dem zweireihigen Rollenlager 69 aus im Uhrzeigersinn rotiert, dann wirkt auf die Ausgangswelle 54 die Längslast vom Schrägzahnrad 59 in Richtung der rechten Seite der Zeichnung.

In diesem Fall, wenn die in den bis dargestellten zweireihigen Rollenlager für die zweireihigen Rollenlager 68 und 69 verwendet werden, ist die Reihe des Lagers mit der hohen Lasttragekraft in der Reihe anzuordnen, welche in dem zweireihigen Rollenlager 68 hin zum Schrägzahnrad 59 liegt, und in der Reihe, welche in dem zweireihigen Rollenlager 69 von dem Schrägzahnrad 59 weg liegt. Unterdessen ist, wenn das in 7 dargestellte zweireihige Rollenlager für die zweireihigen Rollenlager 68 und 69 verwendet wird, die Reihe des Lagers mit der hohen Lasttragekraft in der Reihe, die in dem zweireihigen Lager 68 weg von dem Schrägzahnrad 59 liegt, anzuordnen und in der Reihe des zweireihigen Rollenlagers 69, welche hin zu dem Schrägzahnrad 59 liegt.

Obgleich die in den bis gezeigten Ausführungen auch auf zweireihige Rollenlager angewendet werden können, welche die Ausgangswelle 102 des in 3 dargestellten Untersetzungsgetriebes für die Haupttrommelgeschwindigkeit trägt, angewendet werden können, so ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt. Sie können auch auf die Tragkonstruktion der vertikalen Welle angewendet werden, auf welche die Längsbelastung durch Gravitation wirkt.

Auch wenn die Ausführungen der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme zu den obengenannten Zeichnungen beschrieben wurden, so ist die vorliegende Erfindung dennoch nicht auf die oben abgebildeten Ausführungen beschränkt. Zu den abgebildeten Ausführungen können innerhalb desselben oder eines gleichen Bereichs verschiedene Arten von Modifikationen und Variationen hinzugefügt werden.

INDUSTRIELLE VERWERTBARKEIT

Die vorliegende Erfindung kann in vorteilhafter Weise auf die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads und die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle angewendet werden.

ZUSAMMENFASSUNG

In einer Tragkonstruktion, welche eine Welle eines Schrägzahnrads, eine Welle eines Drehzahlerhöhungsgetriebes für einen Windkraftgenerator mit einem Schrägzahnrad oder eine vertikale Welle mit Hilfe eines zweireihigen Rollenelementes trägt, ist das zweireihige Rollenlager so geformt, daß das Lasttragevermögen in der rechten und der linken Reihe jeweils unterschiedlich ist, so daß das Lasttragevermögen auf dem Lager in der Reihe, wo das Rollenlager eine starke Längsbelastung erfährt, erhöht werden kann.


Anspruch[de]
Eine Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads, beinhaltend:

ein Schrägzahnrad mit einer Zentralwelle; und

ein zweireihiges Rollenlager eingebaut in einem Befestigungselement

und rotierend die Zentralwelle tragend, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte zweireihige Rollenlager ein unterschiedliches Lasttragevermögen in der rechten und der linken Reihe besitzt und das Lasttragevermögen der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung empfängt, größer ist.
Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 1, in dem das besagte zweireihige Rollenlager ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager mit einem inneren Ring mit Laufflächen in der rechten und der linken Reihe ist, einem äußeren Ring mit einer sphärisch ausgesparten Lauffläche und sphärischen Rollen, welche in zwei Reihen zwischen dem genannten inneren Ring und dem genannten äußeren Ring angeordnet sind. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 2, in dem das genannte zweireihige selbstausrichtende Rollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe besitzt, und die Rollenlänge der Rolle in der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, größer ist. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 2, in dem das genannte zweireihige selbstausrichtende Rollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und der linken Reihe besitzt, und der Rollendurchmesser der Rolle in der Reihe, welche die hohe Längsbelastung erfährt, größer ist. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 2, in dem das genannte zweireihige selbstausrichtende Rollenlager denselben Kontaktwinkel in der rechten und der linken Reihe besitzt. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 1, in dem das genannte zweireihige Rollenlager ein zweireihiges Kegelrollenlager ist, mit einem inneren Ring mit Laufflächen in der rechten und der linken Reihe, einem äußeren Ring sowie Kegelrollen, welche in Doppelreihen zwischen dem genannten inneren Ring und dem genannten äußeren Ring angeordnet sind. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 6, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager ein Rücken-an-Rücken-Lager ist, in dem die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem kleinen Durchmesser in der rechten und der linken Reihe einander gegenüberstehen. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 6, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager ein Lager mit X-Anordnung ist, in dem die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem großen Durchmesser in der rechten und der linken Reihe einander gegenüberstehen. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 6, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe besitzt, und die Rollenlänge der Rolle in der Reihe, welche die höhere Längsbelastung erfährt, größer ist. Die Tragkonstruktion eines Schrägzahnrads entsprechend Anspruch 6, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und der linken Reihe besitzt, und der Rollendurchmesser der Rolle in der Reihe, welche die höhere Längsbelastung erfährt, größer ist. Ein Drehzahlerhöhungsgetriebe für einen Windkraftgenerator mit:

einer Eingangswelle, welche an einem Ende eines Windkraft empfangenden Blattes befestigt ist und gemeinsam mit dem Blatt rotiert;

eine mit dem Generator verbundene Ausgangswelle; und

einen Drehzahlerhöhungsmechanismus, der zwischen der genannten Eingangswelle und der genannten Ausgangswelle angebracht ist und die Rotationsgeschwindigkeit der genannten Eingangswelle erhöht und diese auf die genannte Ausgangswelle überträgt, der dadurch gekennzeichnet ist, daß

der besagte Drehzahlerhöhungsmechanismus ein Schrägzahnrad als eine Komponente eines Kraftübertragungsmittels beinhaltet und ein zweireihiges Rollenlager, welches rotierbar die Welle des genannten Schrägzahnrads trägt, und

das genannte zweireihige Rollenlager eine unterschiedliche Lasttragkraft in der rechten und der linken Reihe besitzt, und die Lasttragkraft in der Reihe, welche eine starke Längsbelastung erfährt, größer ist.
Eine Tragkonstruktion einer vertikalen Welle mit:

einer vertikalen Welle und

einem zweireihigen Rollenlager, welches in einem befestigten Element eingebaut ist und rotierbar die genannte vertikale Welle trägt, gekennzeichnet dadurch, daß

das genannte zweireihige Rollenlager ein unterschiedliches Lasttragevermögen in der rechten und der linken Reihe besitzt, und das Lasttragevermögen in der Reihe, welche eine starke Längsbelastung erfährt, größer ist.
Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle gemäß Anspruch 12, in dem das genannte zweireihige Rollenlager ein selbstausrichtendes zweireihiges Rollenlager mit einem inneren Ring mit Laufflächen in der rechten und der linken Reihe ist, einem äußeren Ring mit einer sphärisch ausgesparten Lauffläche und sphärischen Rollen, welche in zwei Reihen zwischen dem genannten inneren Ring und dem genannten äußeren Ring angeordnet sind. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 13, in dem das genannte zweireihige selbstausrichtende Rollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe besitzt, und die Rollenlänge der Rolle in der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, größer ist. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 13, in dem das genannte zweireihige selbstausrichtende Rollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und der linken Reihe besitzt, und der Rollendurchmesser der Rolle in der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, größer ist. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 13, in dem das genannte zweireihige selbstausrichtende Rollenlager denselben Kontaktwinkel in der rechten und der linken Reihe besitzt. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 12, in dem das genannte zweireihige Rollenlager ein zweireihiges Kegelrollenlager ist, mit einem inneren Ring mit Laufflächen in der rechten und der rechten Reihe, einem äußeren Ring sowie Kegelrollen, welche in Doppelreihen zwischen dem genannten inneren Ring und dem genannten äußeren Ring angeordnet sind. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 17, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager ein Rücken-an-Rücken-Lager ist, in dem die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem kleinen Durchmesser in der rechten und der linken Reihe einander gegenüberstehen. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 17, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager ein Lager mit X-Anordnung ist, in dem die seitlichen Enden der Kegelrollen mit dem großen Durchmesser in der rechten und der linken Reihe einander gegenüberstehen. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 17, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollenlängen in der rechten und der linken Reihe besitzt, und die Rollenlänge der Rolle in der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, länger ist. Die Tragkonstruktion einer vertikalen Welle entsprechend Anspruch 17, in dem das genannte zweireihige Kegelrollenlager unterschiedliche Rollendurchmesser in der rechten und der linken Reihe besitzt, und der Rollendurchmesser der Rolle in der Reihe, welche eine hohe Längsbelastung erfährt, größer ist.






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