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Dokumentenidentifikation DE202006019167U1 13.12.2007
Titel Herzstabilisator für das Herzgewebe während der Operation
Anmelder Brand, Carolin, 07422 Rottenbach, DE
DE-Aktenzeichen 202006019167
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 20.12.2006
IPC-Hauptklasse A61B 17/02(2006.01)A, F, I, 20061220, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61M 39/08(2006.01)A, L, I, 20061220, B, H, DE   A61F 2/24(2006.01)A, L, I, 20061220, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Herzstabilisator der neuen Generation, der in seiner Anordnung durch die Austauschbarkeit von Zusatzfunktionen für die verschiedensten Operationsmethoden, wie:

  • • Implantation von Mitralklappen
  • • Optimale Freilegung für Mitralklappen – Verfahren
  • • Plastische Chirurgie an Mitralklappen
  • • Herzpositionierung und Herzstabilisierung des Herzgewebes während der Bypass Operationen am schlagenden Herzen
eingesetzt werden kann.

Die Erfindung besteht aus einem Herzstabilisator der an einen Auriculären Stabilisator mittels Bajonettverschluss befestigt wird. Diese Einheit (Herzstabilisator und Auriculären Stabilisator) werden fixiert und befestigt auf einen Arm des Brustbeins Retraktor. Der Auriculären Stabilisator ist angeordnet als Adapter, der mit anderen Anbauten wie Vorhof Reaktor, für die Freilegung für Mitralklappen-Verfahren und Herzstabilisator, der für die Stabilisierung des Herzgewebes während der Bypass Operation am schlagenden Herzen, eingesetzt werden kann.

Bislang wurde während des Ablaufs der Operation das Herz durch eine „Herz-Lungen-Maschine" versorgt, das in ein in der offenen Herzchirurgie gebräuchliches Gerät, während eines künstlich hervorgerufenen Herzstillstandes den Kreislauf aufrechterhält.

Hierbei sorgen Pumpen für die Kreislauffunktion der Lungen des ungerinnbar gemachten (heparinisierten) Blutes.

Ein Oxygenator übernimmt die Funktion der Lunge für die Sauerstoffbeladung des Blutes.

Der Auriculäre Stabilisator 1 besteht aus einem Rahmen mit in sich festen Bestandteilen wie:

Bügelelement (2) welches die Befestigung des Halters mit dem Retraktor ermöglicht. Ein flexibel – fester Auslegearm (4) mit einem Schnellverschlussgriff (3) zum befestigen an den Stabilisator. Am Ende (5) des flexiblen Auslegearmes befindet sich die Aufnahmevorrichtung für Bajonetthalterung der Anbauten, wie Atriums-Hacken und Herzstabilisator.

Der Handknebel (6) für das Spannen einer gewünschten Flexibilität oder Festigkeit des Auslegearme (4) ist zugänglich angebracht.

Die austauschbaren Funktionsteile bestehen aus den Atriumshacken in 3 verschiedenen gebräuchlichen Abmessungen und dem Herzstabilisator.

Die Erfindung kann aus Instrumentenstahl oder Kunststoff hergestellt werden.

Legende Auriculärer Stabilisator Fig. 1

Legende Herzstabilisator Fig. 2

Legende zu Fig. 3 und Fig. 4


Anspruch[de]
Auriculärer Stabilisator neuen Generation dadurch gekennzeichnet, dass im bestehen eines Grundkörpers (1) der Auriculären Stabilisator mit Befestigungseinrichtung (2, 3) auf einen Wundspreizer befestigt werden kann. Die Flexibilität und Festigkeit wird erreicht durch Seilzug und in sich bewegliche Hülsen (4). Am Ende des Stabilisators befindet sich die Halteeinrichtung (5) auf Basis eines Bajonettverschlusses für die Aufnahme der Anbauten wie, Atriums-Hacken und Herzstabilisator (2). Um die Anbauten in der Halteeinrichtung zu fixieren, wird die äußere Buchse des Endes (5) nach außen gezogen, die Haltekugel in die Steckverbindung gedrückt und durch loslassen der Buchse erfolgt die Arretierung. Die Anbauten sind fest verbunden. Herzstabilisator für Op. am offenem Herzen

dadurch gekennzeichnet, dass

der Herzstabilisator (2) einer neuen Generation mit der Befestigungskugel (3) für den Bajonettverschluss an den Auriculären Stabilisator angelegt werden kann. Der Stabilisator besteht aus 2 Adaptern (4) für die Aufnahme von 2 Kunststoffschläuchen (2) welche die Funktion für einen Durchlauf von Flüssigkeiten haben und die nötige Flexibilität

für das Einrichten im Zielgebiet des Herzen gewährleisten. Am größeren Adapter sind die 2 Haltefinger (5) für die Herzstabilität angebracht. Insgesamt befinden sich am Herzstabilisator 5 Nippel (1) für die Aufnahme des Kunststoffschlauches und der Mediumzufuhr.
Haltefinger für die Auflage am offenen Herzen

dadurch gekennzeichnet, dass

die 2 Haltefinger (5) drehbar (7) in den Adapter (4) eingepasst sind, damit vor Beginn der Op. eine genaue Justierung am Zielgebiet vorgenommen werden kann.

An den Auflagenseiten zum Herzen sind sie konisch (8) ausgespart um eine geringere Auflagenfläche zu erhalten.
Kunststoffschlauch dadurch gekennzeichnet, dass durch den Kunststoffschlauch eine Flexibilität erreicht wird und der Mediumtransport zum Herzen gewährleistet ist.






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