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Dokumentenidentifikation DE202007009563U1 13.12.2007
Titel Photovoltaikmarkise
Anmelder Stefanakis, Jannis, Dipl.-Ing., 55271 Stadecken-Elsheim, DE
DE-Aktenzeichen 202007009563
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 06.07.2007
IPC-Hauptklasse E04F 10/00(2006.01)A, F, I, 20070706, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 9/24(2006.01)A, L, I, 20070706, B, H, DE   E04H 15/00(2006.01)A, L, I, 20070706, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Der Einfallswinkel der Sonnenstrahlung ändert sich im Winter und Sommer im horizontalen und vertikalen Bereich. Die Fachbezeichnung ist der Azimuth und elevations Winkel. In den Sommermonaten hat man den Bedarf, Markisen, Jalousien oder Gardinen zu nutzen um sich von der senkrecht fallenden Strahlung zu schützen.. Mit der Photovoltaikmarkise (PVM) kann man nach Bedarf die Sonnenenstrahlung, die unerwünscht ist, für ein Gebäude bzw. Fahrzeug nutzen. Die neuesten Erkenntnisse für die idealen Häuser zur optimalen Sonnenenergienutzung sind ovale oder zylindrische Formen mit großen Glasfassaden. Die negativen Einwirkungen der direketen Sonneneinstrahlung im Winter und Sommer sind die hohe Temperaturen, die das Bewohnen von solchen Gebäuden oder das Besteigen von Fahrzeugen unmöglich machen. Eine Photovoltaikmarkise würde die Ingenieursgedanken unterstützen, die tatsächlichen Energiesparhäuser mit Gardinen bzw. Markisen oder Rolladenkästen als doppelt funktionierende Elemente zu nutzen..- primär als Beschattungs Element und sekundär als PV-Modul als Energie Lieferanten. (siehe , , ).

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Lamelle (siehe ) oder klappbare Fensterjalousie (siehe ) oder eine ausfahrbare Markise ( und ), die die Beschattungsfunktion 100%-ig erfüllt und gleichzeitig Strom oder Wärme für ein Gebäude produzieren kann. Eine geeignete Kühlmittel Zufuhr kann auch von der PVM Kälte direkt oder durch eine Wärmepumpe indirekt erzeugen.. Die Module für die Absorbtion des Sonnenlichts sind auf den Sonnenschutzelementen angebracht (siehe -). Diese Filme oder Folienkollektoren könnten vorderseits als Stromerzeuger dienen und die Rückseite als Kälte oder Wärme Erzeuger. (siehe 2).

In südlichen Ländern ist es oft unmöglich, ohne ausfahrbahre Bedachungen oder Fensterjalousien in Wohnräumen zu wohnen. Gerade bei einer solch idealen Sonnnenintensität und optimalen Einstrahlungswinkeln könnten die Markisen der Zukunft so hergestellt sein, dass sie außer einer Beschattungsfunktion auch die Strom- und Warmwassererzeugung für ein Gebäude oder sogar eine Mietwohnug übernehmen. Auf diese Weise kann man die mit viel Glas bestückten Gebäude für die ideale Energienutzung verwenden. Es ist ebenfalls möglich, auch im Nachbau an Fahrzeugen eine Energiemarkise anzubringen, die in geparktem Zustand Strom für ein Batterie betriebenes Fahrzeug liefert (siehe ). Diese Markise kann durch eine Rollstange in der Mitte des Autodachs angebracht werden und nach Bedarf für die Beschattung des Autos sorgen (siehe ). Es kann auch als Zelt über das Fahrzeug ausgebreitet werden.

Ein Fahrrad der Zukunft, bestehend aus 2, 3 oder 4 Rädern, könnte ebenfalls in geparktem Zustand Strom für die Batterie erzeugen. Diese flexible Abdeckung aus einer Photovoltaikfolie könnte sowohl während der Fahrt als auch im Stillstand Energie für die Batterie sammeln, die für den Antrieb die Beleuchtung etc. zur Verfügung stellt.

Ein solches Zukunftsfahrrad könnte weiterhin mit einem Windrad versehen werden, wodurch man gleichzeitig die Windenergie nutzen würde, wenn das Fahrzeug bewegt wird oder sich im Stillstand befindet (siehe ).

Außer durch Photovoltaik und Windenergie könnte die Batterie eines solchen Fahrrads die Bremsenergie während der Fahrt auch durch einem Dynamo laden.

Derartige Energielieferanden könnten dem Fahren im Stadtbereich neue Perspektiven eröffnen. Bei diesem neuen Fahrrad (Autofahrrad) kann die Technologie der Photovoltaikmarkise verwendet werden. Der Antrieb ohne Co2-Ausstoß ermöglicht eine Fortbewegung in Abständen von 40 km mit Wind-, Solar- bzw. Bremsenergie.

Die Architektur der Null-Energiehäuser verlangt sehr viele Glasfassaden wie vorerwähnt.. Diese Fassaden sind gerade im Sommer tödlich – gerade auch wenn man bedenkt, dass es Isolierglas mit einem Isolierfaktor von 0,4 gibt. Im Süden und in sonnenreichen Regionen wäre das Leben in solchen Räumen unmöglich, denn gerade in diesem Punkt wirkt eine Glasfläche als negativer Eneregiefaktor. Die Verwendung der Photovoltaikmarkisen würde hier eine doppelte Energieeinsparung ermöglichen. Einerseits sind die Glasfassaden im Winter lichtdurchlässig, wodurch die Wärmeerzeugung ermöglicht wird. Andererseits kann die Photovoltaikmarkise durch die sommerliche Abdeckung unnötige Wärme ausstoßen und so gleichzeitig Strom- und Warmwasser oder Kälte produziert werden.

Die Photovoltaikmarkise kann außerhalb von Gebäuden und Glasflächen auch an Autoglasflächen oder auf einem Fahrrad mit 3 oder 4 Rädern (siehe ) angebracht werden.

Der produzierte Strom kann aus den drei Quellen, Photovoltaik, Dynamo, Wind mittels einer Batterie die Selbstbewegung und sonstige Energielieferung sichern.

Abbildungen

: Fensterjalousie mit Photovolaiklamellen, vertikal und horizontal

: Photvoltaik-Modul mit aufklappbarem Sonnenschutz

: ausfahrbare Markise mit Photovoltaik-Modulen

: Fahrzeug mit ausfahrbarer Markise als Regenwasser- und Sonnnenschutz mit integriertem Windgenerator und Elektroantrieb

Abb. 1, Abb. 2, Abb. 3
1
Photovoltaik-Modul
2
Wasser- oder Kühlmediumkanäle
3
Klappmechanismus (Scharnier)
4
Rollmechanismus
Abb. 4
1.2.3.4
siehe oben
5
Windrad
6
Batterie
7
Dynamo
8
Fahrhaus
9
Lenkrad
10
Antrieb
11
Solarzelt


Anspruch[de]
Photovoltaikmarkise zur Beschattung von Gebäuden und Fahrzeugen. Diese wird durch verschiedene Ausfahrmechanismen bedient. , , , ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Photovoltaik-Modulen versehen ist Es wird eine Photovoltaikmarkise nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Rückseite eine Kühlkanalisation besitzt (siehe .2). Es wird eine Photovoltaikmarkise (PVM) dadurch gekennzeichnet, dass sie rollbar ist (markisenähnlich). Es wird eine Photovoltaikmarkise (PVM) dadurch gekennzeichnet, dass sie flexible Winkel vorweisen kann und somit klappbar ist (). Es wird eine Photovoltaikmarkise (PVM) dadurch gekennzeichent, dass sie auf horizontalen oder vertikalen Lamellen angebracht ist. Es wird eine Photovoltaikmarkise (PVM) dadurch gekennzeichnet, dass sie an einem Autofenster oder beweglichen Objekt angebracht ist (). Es wird eine Photovoltaikmarkise (PVM) dadurch gekennzeichent, dass sie nach Anspruch 6 mit einem Stromnetz oder mit einer Batterie gekopellt ist. Es wird nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Batterie mit einem Dynamo verbunden ist. Es wird nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Batteries mit einer Windmühle gekopellt ist. Nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass es als Zelt ausgelegt ist s. .






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