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Dokumentenidentifikation DE202007010033U1 13.12.2007
Titel TMC-Empfangssystem und Empfangsantenne zum Nachrüsten eines Kraftfahrzeugs
Anmelder Wilhelm Sihn jr. GmbH & Co. KG, 75223 Niefern-Öschelbronn, DE
Vertreter Twelmeier Mommer & Partner Patent- und Rechtsanwälte, 75172 Pforzheim
DE-Aktenzeichen 202007010033
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 19.07.2007
IPC-Hauptklasse H01Q 1/32(2006.01)A, F, I, 20070719, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01Q 1/12(2006.01)A, L, I, 20070719, B, H, DE   H04B 1/08(2006.01)A, L, I, 20070719, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein TMC-Empfangssystem zum Nachrüsten eines Kraftfahrzeugs mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen, wie es aus der DE 102004051286 A1, bekannt ist und eine TMC-Empfangsantenne. Das TMC-Empfangssystem hat eine Empfangsantenne zum Empfangen von Radiowellen, die TMC-Signale tragen, und einen an die Empfangsantenne angeschlossenen Steckverbinder zum Anschließen der Empfangsantenne an eine Navigationshilfe, die eine Auswerteeinheit zum Auswerten der TMC-Signale und eine Anzeige zum Anzeigen einer Navigationsinformation aufweist.

Die Abkürzung TMC steht für Trafic Message Channel und bezeichnet einen digitalen Radiodienst, mit dem Verkehrsnachrichten übertragen werden. TMC-Informationen werden digital codiert ausgestrahlt und können nach Streckenabschnitten und sogar Fahrtrichtungen differenziert sein. Mittels geeigneter TMC-Empfangssysteme können TMC-Informationen empfangen und Verkehrsteilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

In modernen Fahrzeugnavigationssystemen und Autoradios sind TMC-Empfangssysteme häufig bereits integriert. Als Empfangsantenne kann bei derartigen Systemen eine Außenantenne des Kraftfahrzeugs genutzt werden. Zum Nachrüsten von Kraftfahrzeugen mit TMC-Empfangssystemen, beispielsweise im Rahmen mobiler Navigationshilfen, ist die Installation einer Außenantenne oder der Anschluss an eine existierende Außenantenne mit einem unerwünschten Aufwand verbunden. Um diesen Aufwand bei TMC-Empfangssystemen zum Nachrüsten von Kraftfahrzeugen zu vermeiden, ist es im Stand der Technik bekannt, Metalldrähte oder Folien als Lambda Halbe Dipole mittels einer Klebevorrichtung an einer Fahrzeugscheibe, beispielsweise der Front- oder Heckscheibe, zu befestigen.

Für viele Benutzer ist das Festkleben einer Empfangsantenne jedoch mühsam und lästig. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, dass die Klebekraft, insbesondere nach einem mehrfachen Ein- und Ausbau des TMC-Empfangssystems, unzureichend sein kann, so dass sich eine Empfangsantenne von der Scheibe löst und herunterfällt. Dies kann während der Fahrt zu gefährlichen Situationen führen. Ein weiterer Nachteil derartiger Nachrüstsysteme besteht darin, dass eine an der Front- oder Heckscheibe eines Fahrzeugs festgeklebte Empfangsantenne den ästhetischen Gesamteindruck des Fahrzeuginnenraums stört, insbesondere wenn sich die Empfangsantenne teilweise von der Befestigung löst und dann ähnlich wie eine Wäscheleine im Fahrzeuginnenraum hängt.

Aus der DE 102004051286 A1 ist es ferner bekannt, eine TMC-Empfangsantenne als eine flache Spirale in einen tellerförmigen Fuß einzubetten, der auf dem Armaturenbrett des Kraftfahrzeugsbefestigt wird und die Navigationshilfe trägt. Die bekannte TMC-Empfangsantenne ist jedoch aufwändig zu fertigen.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Weg aufzuzeigen, wie ein zum Nachrüsten von Kraftfahrzeugen geeignetes TMC-Empfangssystem geschaffen werden kann, das kostengünstig zu fertigen ist, leicht zu installieren ist, das Erscheinungsbild des Fahrzeuginnenraums möglichst wenig beeinträchtigt und einen zuverlässigen Empfang ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch ein TMC-Empfangssystem mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie eine TMC-Empfangsantenne mit den im Anspruch 18 angegeben Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ein erfindungsgemäßes TMC-Empfangssystem löst mit minimalem Aufwand das Problem der Befestigung einer Empfangsantenne im Innenraum eines Kraftfahrzeugs, nämlich indem ein Antennenträger verwendet wird, der zugleich eine Halterung für eine Navigationshilfe aufweist. Da eine Halterung für eine Navigationshilfe bei nachrüstbaren Systemen ohnehin benötigt wird, entsteht durch die Befestigung des Antennenträgers im Innenraum des Fahrzeugs, beispielsweise am Armaturenbrett, weder ein zusätzlicher Aufwand noch wird der ästhetische Gesamteindruck des Fahrzeuginnenraums gestört.

Der Antennenträger hat einen Fuß zum Befestigen im Innenraum eines Kraftfahrzeugs sowie eine von dem Fuß ausgehende Stütze mit einer Halterung für eine Navigationshilfe. Indem die Antenne von der Stütze des Antennenträgers getragen wird, entfällt das aufwändige Einbetten einer Drahtspirale im Fuß des Antennenträgers, das aus der DE 102004051286 A1 bekannt ist. Zudem ist die Gefahr einer Beschädigung der Antenne beim Befestigen des Fußes im Innenraum des Fahrzeuges reduziert, da beispielsweise durch den Fuß gedrehte Schrauben keine Gefahr einer Antennenbeschädigung darstellen.

Beispielsweise kann die Antenne mit einem Gewindestift versehen sein, mit dem sie in ein Innengewinde der Stütze eingeschraubt ist. Das Innengewinde ist bevorzugt Teil einer Feststelleinrichtung eines Gelenks, mit dem die Halterung für die Navigationshilfe relativ zu dem Fuß beweglich ist. Bekannte Halterungen für Navigationshilfen haben oft ein solches Gelenk, das durch Eindrehen einer Feststellschraube fixierbar ist. Durch das Ersetzen einer solchen Feststellschraube durch eine erfindungsgemäße Antenne mit einem Gewindestift lässt sich das Nachrüsten einer Empfangsantenne mit minimalem Aufwand durchführen.

Möglich ist es beispielsweise auch, die Antenne in die Stütze einzubetten. Aufwändige Spiralen sind dabei nicht erforderlich, da eine längliche Stütze das Einbetten eines ausreichend langen Strahlers ermöglicht, insbesondere wenn der Strahler an ein aus der Stütze herausführendes Kabel angeschlossen ist, das den Steckverbinder trägt und den Strahler effektiv verlängert. Möglich ist es auch zur Ausbildung der Antenne einen Draht in oder um die Stütze wendelförmig anzuordnen, was durch Wickeln des Drahtes um einen länglichen Körper leicht möglich ist.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand von Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Die dabei beschriebenen Merkmale können einzeln oder in Kombination verwendet werden. Gleiche und einander entsprechende Teile sind in den Zeichnungen mit übereinstimmenden Bezugszahlen bezeichnet. Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen TMC-Empfangssystems in einer Seitenansicht;

2 eine Draufsicht zu 1; und

3 ein weiteres Ausführungsbeispiel.

1 zeigt ein TMC-Empfangssystem, das insbesondere zum Nachrüsten eines Kraftfahrzeugs geeignet ist. Das dargestellte TMC-Empfangssystem hat einen Antennenträger 1, der einen Fuß 2 zum Befestigen im Innenraum eines Kraftfahrzeuges, beispielsweise durch Kleben und/oder Schrauben, und eine von dem Fuß 2 ausgehende Stütze 4 mit einer Halterung 3 für eine Navigationshilfe aufweist. Die Halterung 3 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Halteplatte ausgebildet, auf der als Navigationshilfe ein handelsübliches Navigationsgerät oder ein PDA (personal digital assistant) mit entsprechender Navigationssoftware befestigt werden kann. Je nach Ausführungsform kann die Navigationshilfe unmittelbar an der Halterung 3 oder über einen geeigneten Adapter an der Halterung 3 befestigt werden.

Die Stütze 4 hat einen länglichen Körper aus Kunststoff, der sich zwischen der Halterung 3 und dem Fuß 2 erstreckt. In die Stütze 4, bevorzugt deren Kunststoffkörper, ist eine Empfangsantenne 5 eingebettet, die zum Empfangen von Radiowellen dient, die TMC-Signale tragen. Die Empfangsantenne 5 kann beispielsweise als Draht oder Blechbiegeteil ausgebildet sein, um welche die Stütze 4 als Spritzgussteil herumgespritzt wurde. Möglich ist es auch, die Antenne 5, beispielsweise als Metallfilm oder Draht, auf die Stütze 4 aufzudrucken oder aufzukleben. Zum Aufkleben der Antenne besonders geeignet sind Folien, insbesondere Kunststofffolien, welche die Antenne tragen. Derartige Folien können schon im Werk auf die Stütze 4 aufgeklebt werden oder erst vom Endnutzer auf die Stütze bei der Installation des Empfangssystems im Fahrzeug aufgeklebt werden. Ebenfalls möglich ist es, die Antenne 5 als metallisierte Fläche einer Leiterplatte auszubilden, die beispielsweise in einem von dem Stütze 4 umschlossenen Hohlraum angeordnet ist.

Bei dem dargestellten Ausführungsführungsbeispiel ist die Empfangsantenne 5 an dem länglichen Kunststoffkörper, der von dem Fuß 2 ausgeht, befestigt. Möglich ist es aber auch, die Empfangsantenne 5 an der Halterung 3 zu befestigen, beispielsweise in die Halterung 3 einzubetten oder auf die Halterung 3 aufzukleben.

An die Empfangsantenne 5 ist ein Steckverbinder 6 angeschlossen, der zum Anschließen der Empfangsantenne 5 an eine Navigationshilfe dient. Der Steckverbinder 6 kann wahlweise als männliches oder weibliches Verbindungsteil ausgebildet sein, so dass zumindest bei Verwendung eines geeigneten Adapters ein Anschluss der Antenne 5 an alle handelsüblichen Navigationshilfen möglich ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Steckverbinder 6 über ein Kabel 7 an die Empfangsantenne 5 angeschlossen. Das Kabel 7 ist aus dem Antennenträger 1 heraus geführt, vorzugsweise nahe an der Halterung 3 aus dem Kunststoffkörper 4 heraus geführt.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel tritt das Kabel 7 in der Nähe eines Gelenks 8, über das die Halterung 3 an dem Kunststoffkörper 4 befestigt ist, aus dem Antennenträger 1 aus. Das Gelenk 8 ist ein Schwenkgelenk, das es ermöglicht, die Halterung 3 so auszurichten, dass die Anzeige einer darauf angebrachten Navigationshilfe vom Fahrer des Kraftfahrzeugs gut gesehen werden kann. Das Schwenkgelenk 8 kann mit einer Feststelleinrichtung 9, beispielsweise einer Feststellschraube, Flügelmuttern oder einem Feststellhebel, in einer gewünschten Position fixiert werden. Bevorzugt hat die Feststelleinrichtung ein Innengewinde, in das zum Fixieren des Gelenks eine Feststellschraube eingedreht wird.

Für TMC-Sendungen werden in der Regel Ultrakurzwellen verwendet. Die Stütze 4 ist deshalb in der Regel zu klein, die Länge der Empfangsantenne 5 auf den an sich optimalen Wert der halben Wellenlänge zu wählen. Zur Verbesserung der Empfangseigenschaften umfasst die Antenne 5 deshalb ein Anpassglied 10, das bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls in der Stütze 4, genauer gesagt deren Kunststoffkörper, angeordnet ist. Das Anpassglied 10 kann aber beispielsweise auch an einer anderen Stelle in oder an dem Antennenträger 1 angeordnet sein.

Das Anpassglied 10 kann beispielsweise eine Drahtwicklung sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Anpassglied 10 zwischen dem Kabel 7 und dem in den Kunststoffkörper 4 eingebetteten Empfangselement (Strahler) der Empfangsantenne 5 angeordnet. Ebenso wie das Anpassglied 10 kann auch die Länge des Kabels 7 zur Verbesserung der Empfangseigenschaften der Antenne 5 gewählt werden.

Zur Verbesserung der Empfangseigenschaften können weitere Bauelemente, beispielsweise Filter, insbesondere ein Bandpass, oder Verstärker, vorgesehen sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen der Antenne 5 und dem Steckverbinder 6 ein Filter 11 angeordnet.

Bei dem dargestellten TMC-Empfangssystem trägt der Antennenträger 1 eine weitere Antenne 12, bei der es sich um eine GPS-Antenne handelt. Die GPS-Antenne 12 ist ebenfalls an das Kabel 7 angeschlossen. Möglich ist es, die beiden Antennen 5 und 12 auf einer einzigen Leitung zusammen zu führen, wie dies in 1 angedeutet ist. Möglich ist es aber auch, die Antennen 5 und 12 an separate Leitungen anzuschließen, die mit demselben Steckverbinder 6 oder verschiedenen Steckverbindern an eine Navigationshilfe angeschlossen werden können.

Das dargestellte TMC-Empfangssystem hat zusätzlich eine Antenne 13, bei der es sich beispielsweise um eine Telefonantenne handeln kann. Über eine solche Telefonantenne können beispielsweise Updates für die Software einer Navigationshilfe empfangen werden. Weitere mögliche Funktionen der Telefonantenne können der Empfang von Staumeldungen oder das Absetzen eines automatischen Notrufs mit Positionsangabe durch eine angeschlossene Navigationshilfe. Die zusätzliche Antenne 13 kann auch als WLAN-Antenne zum Datenaustausch an WLAN-Hotspots oder zum Informationsaustausch mit anderen Fahrzeugen verwendet werden.

Die zusätzlichen Antennen 12, 13 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Gehäuse 14 angeordnet, das an dem Kunststoffkörper 4 des Trägers 1 befestigt ist. Möglich ist es aber auch, die Antennen 12, 13 an einer anderen Stelle in oder an dem Antennenträger 1, beispielsweise in oder an der Stütze 4 oder in oder an dem Fuß 2, vorzusehen.

Das dargestellte TMC-Empfangssystem hat den Vorteil, keine Versorgungsspannung zu benötigen, da sich eine solche im Innenraum eines Kraftfahrzeugs bei einem Nachrüstsystem nur mit größerem Aufwand, beispielsweise über die Buchse eines Zigarettenanzünders des Fahrzeugs, verwirklichen lässt. Das TMC-Empfangssystem kann aber auch mit aktiven Komponenten, beispielsweise einem Verstärker, ausgerüstet werden und zu diesem Zwecke an eine Spannungsversorgung angeschlossen werden. Möglich ist es insbesondere, das TMC-Empfangssystem mit einem Versorgungskabel auszurüsten, das bestimmungsgemäß in die Buchse des Zigarettenanzünder eines Kraftfahrzeugs gesteckt wird. In diesem Fall ist es vorteilhaft, den Antennenträger 1 mit einem zusätzlichen Steckverbinder auszurüsten, der den Anschluss einer Navigationshilfe an die Spannungsversorgung des TMC-Empfangssystems ermöglicht.

3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer TMC-Empfangsantenne 5 für ein TMC-Empfangssystem. Die dargestellte TMC-Empfangsantenne 5 hat als Empfangselement einen Draht, der wendelförmig um einen Gewindestift 15 gewickelt ist. Der wendelförmig gewickelte Draht 5 ist an ein Kabel 7 angeschlossen, das einen Steckverbinder 6 zum Anschließen der Empfangsantenne 5 an eine Navigationshilfe trägt. Zur Verbesserung der Empfangseigenschaften umfasst die TMC-Empfangsantenne ebenso wie die Antenne des in den 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels ein Anpassglied 10.

Der Gewindestift 15 hat einen vorderen Abschnitt mit einem Außengewinde 16, mit dem er in ein passendes Innengewinde einer Stütze 4 geschraubt werden kann, die beispielsweise ebenso wie die anhand der 1 und 2 beschrieben Stütze von einem Fuß 2 ausgehen und eine Halterung 3 für eine Navigationshilfe aufweisen kann. Insbesondere kann der Gewindestift eine Feststellschraube ersetzen, mit der, ähnlich wie bei der in 1 und 2 gezeigten Stütze, ein Gelenk der Stütze fixierbar ist, das eine Einstellung des Neigungswinkels der Halterung 3 gegenüber dem Fuß 2 ermöglicht. Derartige Feststelleinrichtungen mit geeigneten Innengewinden sind bei vielen herkömmlichen Stützen für Navigationshilfen vorhanden, so dass mit der in 3 dargestellten TMC-Empfangsantenne ein einfaches Nachrüsten möglich ist.

Bevorzugt hat der Gewindestift 15 eine Länge von 5 cm bis 10 cm. Dabei genügt für das Außengewinde 16 eine Länge von etwa 1 bis 2 cm. Der übrige Teil des Gewindestifts 15 kann gewindefrei ausgeführt sein. Der wendelförmig um den Gewindestift 15 gewickelte Draht 5 kann durch eine Lack- oder Kunststoffhülle elektrische isoliert werden. Anstatt den Gewindestift 15 aus Metall zu fertigen, ist es auch möglich den Gewindestift 15 aus Kunststoff zu fertigen, so dass der Draht 5 keine Isolationshülle benötigt. Der Abschnitt des Gewindestifts 15, um den der Draht 5 wendelförmig gewickelt ist, ist von einer schützenden Isolationshülle 17 aus Kunststoff umgeben, vorzugsweise einem Schrumpfschlauch.

Das Kabel 7, des in 3 dargestellten Ausführungsbeispiels hat bevorzugt eine Länge von 10 cm bis 30 cm, besonders bevorzugt 15 cm bis 25 cm. Eine derartige Länge ermöglicht es bequem, den Steckverbinder 6 in eine auf der Halterung 3 einer Stütze 4 angebrachten Navigationshilfe einzustecken und bewirkt zugleich eine Verlängerung des wendelförmig gewickelten Draht 5 zur Verbesserung der Empfangseigenschaften der Antenne.

1
Antennenträger
2
Fuß
3
Halterung
4
Stütze
5
Antenne
6
Steckverbinder
7
Kabel
8
Gelenk
9
Feststelleinrichtung
10
Anpassglied
11
Filter
12
GPS-Antenne
13
weitere Antenne
14
Gehäuseteil
15
Gewindestift
16
Außengewinde
17
Isolationshülle


Anspruch[de]
TMC-Empfangssystem zum Nachrüsten eines Kraftfahrzeugs, mit

einer Empfangsantenne (3) zum Empfangen von Radiowellen, die TMC-Signale tragen,

einem an die Empfangsantenne (5) angeschlossenen Steckverbinder (6) zum Anschließen der Empfangsantenne (5) an eine Navigationshilfe, die eine Auswerteeinheit zum Auswerten der TMC-Signale und eine Anzeige zum Anzeigen einer Navigationsinformation aufweist, und

einem Antennenträger (1), der die Empfangsantenne (5) trägt und einen Fuß (2) zum Befestigen im Innenraum eines Kraftfahrzeugs sowie eine von dem Fuß (2) ausgehende Stütze (4) mit einer Halterung (3) für eine Navigationshilfe aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (4) die Empfangsantenne (5) trägt.
TMC-Empfangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsantenne (5) von der Stütze (4) umschlossen ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsantenne (5) in die Stütze (4) eingebettet ist. TMC-Empfangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsantenne (5) auf die Stütze (4), vorzugsweise auf die Halterung (3), aufgeklebt ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (3) als Halteplatte ausgebildet ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (6) über ein Kabel (7) an die Empfangsantenne (5) angeschlossen ist. TMC-Empfangssystem nach Anspruche 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (7) aus der Stütze (4) herausgeführt ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (4) ein Gelenk (8) aufweist, mit dem Halterung (3) relativ zu dem Fuß beweglich ist. TMC-Empfangssystem nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Feststelleinrichtung (9) zum Fixieren des Gelenks (8). TMC-Empfangssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststelleinrichtung (9) ein Innengewinde zum Einschrauben eines Feststellelements aufweist. TMC-Empfangssystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (4) einen Kunststoffkörper aufweist, der von dem Fuß (2) ausgeht und über das Gelenk (8) mit der Halterung (3) verbunden ist. TMC-Empfangssystem nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (7) vom Fuß (2) aus gesehen vor dem Gelenk (8) aus der Stütze (1) herausgeführt ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Antenne (5) und dem Steckverbinder (6) ein Filter (11) angeordnet ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (5) ein Anpassglied (10) umfasst. TMC-Empfangssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anpassglied (10) in dem Antennenträger (1), vorzugsweise in der Stütze (4), eingeschlossen ist. TMC-Empfangssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antennenträger (1), vorzugsweise die Stütze (4), mindestens eine weitere Antenne (13) trägt. TMC-Empfangssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antennenträger (1) als weitere Antenne (13) eine GPS-Antenne (12) trägt. TMC-Empfangssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antennenträger (1) als weitere Antenne (13) eine WLAN- und/oder Telefon-Sende- und Empfangantenne trägt. TMC-Empfangsantenne, insbesondere für ein TMC-Empfangssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einem an die Empfangsantenne (5) angeschlossenen Steckverbinder (6) zum Anschließen der Empfangsantenne (5) an eine Navigationshilfe, die eine Auswerteeinheit zum Auswerten der TMC-Signale und eine Anzeige zum Anzeigen einer Navigationsinformation aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Empfangsantenne (5) einen Gewindestift zum Einschrauben in ein Innengewinde eines Antennenträgers (1) aufweist. TMC-Empfangsantenne nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass um den Gewindestift (15) als Empfangselement ein Draht wendelförmig gewickelt ist, der an den Steckverbinder (6) angeschlossen ist. TMC-Empfangsantenne nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (6) an einem Kabel (7) angebracht ist.






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