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Dokumentenidentifikation DE202007010479U1 13.12.2007
Titel Plattenaufteilsäge
Anmelder C.F. Scheer & Cie. GmbH & Co., 70435 Stuttgart, DE
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 202007010479
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 27.07.2007
IPC-Hauptklasse B23B 45/06(2006.01)A, F, I, 20070727, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23B 47/08(2006.01)A, L, I, 20070727, B, H, DE   B27B 5/06(2006.01)A, L, I, 20070727, B, H, DE   B23C 3/28(2006.01)A, L, I, 20070727, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten plattenförmiger Werkstücke, insbesondere eine Plattenaufteilsäge.

Plattenaufteilsägen des im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendbaren Typs dienen zum Aufteilen großformatiger Platten auf ein vorgegebenes Fertigmaß. Sie können in der Regel auch vollautomatisch betrieben werden, wobei die zu bearbeitende Platte oder ein zu bearbeitender Plattenstapel auf einen horizontalen Auflagetisch aufgelegt und an seinem hinteren Ende mittels sogenannter Materialfinger ergriffen und in Richtung auf mehrere Sägeaggregate vorwärtsbewegt wird. Die Sägeaggregate umfassen in der Regel einerseits ein oder mehrere stationäre Sägen zum Zuschneiden der Platten auf eine gewünschte Breite und ein oder mehrere quer verfahrbare Sägen zum Bearbeiten der Stirnseiten. Während des Zuschneidens der Platten werden die Platten durch einen den Auflagetisch überspannenden Spannbalken von oben auf den Auflagetisch gepresst.

Eine solche Plattenaufteilsäge ist beispielsweise aus der DE 195 03 433 C2 bekannt. Darin werden die Sägen zum Einstellen der Werkstückbreite als Einkürzsägen und die Sägen zum Einstellen der Werkstücklänge als Ablängsägen bezeichnet. Die jeweils im Einsatz befindliche Säge taucht von unten aus dem Auflagetisch auf oder ist aus dem kritischen Bereich des Auflagetisches seitlich herausbewegt. Dementsprechend sind die zugehörigen Werkzeugaggregate quer und/oder vertikal zum Auflagetisch verlagerbar. Die Ablängsäge ist auf einem Sägewagen montiert, der quer zur Transportrichtung der zu bearbeitenden Platten entlang einem den Auflagetisch durchdringenden Sägeschlitz verfahrbar ist. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Einkürzsägen unmittelbar benachbart zur Ablängsäge (Quersäge) und in Zuführrichtung vor dieser angeordnet sind. Im Falle komplexer Schnittmuster kann es dabei vorkommen, dass das Werkstück mittels der Materialfinger gelegentlich ein Stück weit zurückbewegt wird, um es den Einkürzsägen zu ermöglichen, aus dem Auflagetisch aufzutauchen, bevor das Werkstück weiter vorgeschoben wird.

In der Regel – und so auch bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung – ist auf dem Sägewagen zusätzlich zur Ablängsäge ein Vorritz-Sägeblatt montiert. Das Vorritz-Sägeblatt dient zum Vorritzen der Platten an derjenigen Stelle, an der im gleichen Schritt mittels der nachfolgenden Ablängsäge die Stirnseite der Platte erzeugt werden soll. Das Werkzeugaggregat ist in der Regel für geringere Leistungen ausgelegt als das Hauptsägeaggregat. Die Platten werden üblicherweise im Gleichlauf vorgeritzt, um ein Ausreißen des Plattenmaterials zu verhindern, und im Gegenlauf mittels der Ablängsäge fertig gesägt. Dazu wird der Sägewagen entlang dem Sägeschlitz mit angehobener Vorritzsäge und gleichzeitig mit angehobener Ablängsäge verfahren.

Die vorbeschriebene Plattenaufteilsäge kann aber nicht nur zum Zuschneiden von Küchenarbeitsplatten, sondern auch zum Formatschneiden von Trennwänden, plattenförmigen Möbelteilen, Schalttafeln, Fassadenisolierungen, Platten für den Innenausbau und für andere Anwendungen eingesetzt werden. Es sind gleichermaßen verarbeitbar: Holzwerkstoffe wie Spanplatten, Faserplatten und Sperrholz sowie diese Werkstoffe, wenn sie mit Laminat aus Kunststoff oder Leichtmetall-Legierung beschichtet sind, die leicht zu zerspanen sind; Massivholz; Hartgummi und Hartkunststoff; Nichteisenmetalle z.B. Leichtmetall-Legierung; Gipsplatten, mit Gips gebundene Faserplatten; Verbundplatten, die aus den oben genannten Materialien bestehen, insbesondere Aluminium-Kunststoff-Verbundplatten (z.B. mit einer zentralen Kunststoffschicht und zwei außenliegenden dünnen Aluminiumschichten). Insbesondere im Falle faserartiger Materialien ist das Vorritzen im Gleichlauf notwendig, aber z.B. auch bei Melamin beschichteten Platten. Bei Aluminium, Gipsplatten und bestimmten Kunststoffen können die Stirnseiten häufig unmittelbar mittels der Ablängsäge ohne Vorritzen fertiggesägt werden.

Es besteht ein Bedürfnis, die Kanten der Platten nicht nur auf Maß zu sägen, sondern die Kanten mit einer Gehrung zu versehen. Dazu gibt es im Stand der Technik verschiedene Vorschläge. So wird in der AT 411 449 B eine Plattenaufteilsäge beschrieben, bei der der Sägewagen um eine parallel zur Vorschubrichtung des Sägewagens verlaufende Schwenkachse verschwenkbar ist. Auf diese Weise verläuft der mittels der Ablängsäge erzeugte Stirnschnitt schräg zur Auflageebene des Auflagetisches, wodurch die Kante mit einem beliebig einstellbaren Gehrungswinkel auf Gehrung gesägt werden kann. Um einen Seitenversatz des Werkzeugs beim Verschwenken gering zu halten, verläuft die Schwenkachse "theoretisch" in der Auflageebene des Auflagetisches. Der konstruktive Aufwand dieser technischen Lösung ist jedoch enorm und erfordert nicht nur einen speziell ausgebildeten Sägewagen, sondern darüber hinaus auch noch eine komplizierte Anpassung des Spannbalkens, der je nach der Winkelstellung der Ablängsäge symmetrisch dazu positioniert werden muss.

Darüber hinaus ist eine Stufenschnittlösung bekannt geworden, bei der die Stirnseite mittels einer Schrägverzahnung mehrfach gesägt wird. Mit jedem Durchlauf der Säge wird einerseits das Werkstück um etwa die Breite des Sägeblatts vorwärtsbewegt und das Sägeblatt selbst um etwa die Höhe des vorherigen Schnitts abwärtsbewegt, um angrenzend an den vorherigen Schnitt den nächsten Schnitt zu legen. Diese Variante ist konstruktiv weniger aufwendig als die in der AT 411 449 beschriebene Lösung, erfordert aber eine exakte automatische Steuerung einschließlich entsprechend exakt ausgeführter Stelleinrichtungen für das Werkzeug und die Materialzuführung.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Bearbeiten plattenförmiger Werkstücke, insbesondere eine Plattenaufteilsäge, vorzuschlagen, welche mit geringem Aufwand das Erzeugen von Gehrungen ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung und ein System mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 10 gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.

Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung so ausgebildet, dass die Sägeschlitzweite automatisch veränderbar ist. Im Zusammenwirken mit einem geeigneten Werkzeug, insbesondere mit einem Winkelfräser wie z.B. einer Frässcheibe, deren Schneidkante schräg zur horizontalen Drehachse ausgerichtet ist, erleichtert diese Maßnahme das Erzeugen eines Gehrungsschnittes enorm. Wenn nämlich nun ein Stirnschnitt als Gehrungsschnitt ausgeführt werden soll oder wenn an einer bereits bearbeiteten Kante eine Gehrung erzeugt werden soll, kann die Sägeschlitzweite vergrößert werden und das betreffende Werkzeug durch den verbreiterten Sägeschlitz verfahren werden. Je nach der Dicke der Platte oder des Plattenstapels sowie in Abhängigkeit vom Gehrungswinkel, der in den meisten Fällen 45° betragen wird, kann das Werkzeug eine beträchtliche Dicke besitzen, weshalb es vorteilhaft ist, die Sägeschlitzweite automatisch veränderlich zu gestalten. Herkömmliche Vorrichtungen mit einer konstanten Sägeschlitzweite sind dazu nicht geeignet. Das Ausmaß der Sägeschlitzweitenänderung hängt somit einerseits von der Dicke des Werkzeugs und/oder ggf. dem Hub beim Hochfahren des Werkzeugs ab. Dies kann mittels einer geeigneten Steuerung auch vollautomatisch überwacht werden.

Ein Verschwenken des Werkzeugs bzw. Werkzeugaggregats ist nicht erforderlich. Auch eine Verlagerung des Spannbalkens zum Spannen der Werkstücke auf den Auflagetisch ist nicht unbedingt erforderlich, da sich die Schnittlinie an der Werkzeugaustrittsseite des Werkstücks durch die erfindungsgemäße Maßnahme nicht verändert.

Selbst beim Zuschneiden dicker Platten oder eines dickeren Plattenstapels ist es nicht notwendig, den Werkstückvorschub mit der Höhe, auf die das Werkzeug relativ zur Auflageebene angehoben wird, zu korrelieren. Stattdessen kann das Werkzeug durch den verbreiterten Sägeschlitz soweit angehoben werden, dass die zu bearbeitende Werkstückstirnfläche von der schrägen Schneidkante des Winkelfräsers vollständig erfasst wird. Es wird bei sehr dicken Materialstärken allerdings bevorzugt, das Werkzeugaggregat mehrmals entlang dem Sägeschlitz zu verfahren, ohne die Höhenposition des Winkelfräsers zu verändern, und lediglich das Werkstück für jeden Durchlauf des Werkzeugaggregats um einen Betrag vorzubewegen, bis sich eine durchgehend schräg gefräste Werkstückkante ergibt. So kann die auf den Antrieb wirkende Last auf das maximal Zulässige beschränkt werden. Natürlich kann bei sehr dicken Platten oder Plattenstapeln auch die aufwändige Stufenschnittlösung gewählt werden, wie sie eingangs im Zusammenhang mit dem Stand der Technik erläutert wurde.

Der Sägeschlitz kann einseitig oder beidseitig erweiterbar sein, indem zumindest der in Werkstücktransportrichtung vor dem Sägeschlitz liegende Teil des Auflagetisches und vorzugsweise auch der in Werkstücktransportrichtung hinter dem Sägeschlitz liegende Teil des Auflagetisches verlagert wird. Dazu kann beispielsweise eine hydraulische, pneumatische und/oder elektromotorische Verstelleinrichtung dienen. Das Verlagern eines in Werkstücktransportrichtung vor dem Sägeschlitz liegenden Teils des Auflagetisches bietet sich an, wenn die vorlaufende Stirnseite des Plattenmaterials auf Gehrung bearbeitet werden soll. Soll dagegen die nachlaufende Stirnseite des Plattenmaterials auf Gehrung bearbeitet werden, so bietet es sich an, zur Verbreiterung des Sägeschlitzes den in Werkstücktransportrichtung hinter dem Sägeschlitz liegenden Teil des Auflagetisches zu verlagern.

Als bevorzugtes Fräswerkzeug dient eine Frässcheibe, die nicht nur auf einer Seite sondern auf beiden Seiten eine schräg zur Drehachse ausgerichtete Schneidkante mit einer Schneidkantenausrichtung von beispielsweise +45° und –45° zur Drehachse aufweist. Auch jede andere schräge Schneidkantenausrichtung ist möglich (auch falls die Frässcheibe nur einseitig vorgesehen ist). Damit können einerseits V-förmige Nuten in das plattenförmige Material gefräst werden. Andererseits können in einem Schnitt oder in zwei separaten Durchläufen sowohl die nachlaufende Kante eines abzulängenden Plattenabschnittes als auch die Vorlaufkante des nächstfolgenden zu bearbeitenden Plattenabschnittes auf Gehrung geschnitten werden.

Um eine saubere Schnittkante zu erzielen, insbesondere also im Zusammenhang mit faserhaltigen Werkstoffen, ist es bevorzugt, die Frässcheibe bezogen auf das zu bearbeitende Werkstück im Gleichlauf anzutreiben. Da auch die Vorritzeinrichtung im Gleichlauf betrieben wird, ist es vorteilhaft, die Frässcheibe auf dem Werkzeugaggregat zu montieren, das üblicherweise zum Vorritzen dient. Besonders vorteilhaft ist es, dieses Werkzeugaggregat sowohl mit einem Vorritzer als auch mit der bereits genannten Frässcheibe gleichzeitig zu bestücken, um einen Werkzeugwechsel zu vermeiden. Demzufolge weist eine bevorzugte erfindungsgemäße Vorrichtung zusätzlich zu dem im Gegenlauf arbeitenden Sägewerkzeugaggregat ein Frässcheiben-Werkzeugaggregat auf, wobei das Frässcheiben-Werkzeugaggregat durch das herkömmliche Vorritzer-Werkzeugaggregat gebildet wird und wobei weiter vorzugsweise auf diesem Werkzeugaggregat sowohl die Frässcheibe als auch das Vorritzwerkzeug gleichzeitig angeordnet sind.

Das Vorritzwerkzeug überragt mit seiner Schneidkante radial die schräg ausgerichtete Schneidkante bzw. die schräg ausgerichteten Schneidkanten der Frässcheibe bzw. Frässcheiben, um die Funktion als Vorritzer erfüllen zu können. Der Vorritzer und die Frässcheibe können als einteiliges Werkzeug hergestellt werden. Es ist aber vorteilhaft, beide Werkzeuge getrennt voneinander zur Montage auf einer gemeinsamen Achse auszubilden, so dass jedes Werkzeug unabhängig von dem jeweils anderen Werkzeug austauschbar ist.

Bei der Bearbeitung von Werkstücken, bei denen ein Ausreißen des Materials nicht zu befürchten ist, kann das Vorritzen vor dem Sägeschnitt mittels der Ablängsäge entfallen, so dass das Vorritzwerkzeug nicht erforderlich ist. Solche Materialien sind beispielsweise bestimmte Kunststoffe, Metalle wie Aluminium, Metall-Kunststoff-Verbundplatten und Gipsplatten. Da ein Ausreißen bei diesen Materialien ausgeschlossen ist, braucht die Frässcheibe auch nicht im Gleichlauf betrieben zu werden. Vielmehr kann die Frässcheibe, wenn ausschließlich Gehrungen an bereits auf Maß geschnittenen Platten hergestellt werden sollen und demzufolge auf die herkömmliche Ablängsäge verzichtet werden kann, bedarfsweise auch auf dem leistungsstärkeren Hauptwerkzeugaggregat montiert und gegebenenfalls im Gegenlauf betrieben werden. Es ist auch möglich das Vorritzer-Werkzeugaggregat mit einem leistungsstärkeren Antrieb auszustatten.

Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der begleitenden Zeichnungen erläutert. Darin zeigen:

1 eine Plattenaufteilsäge schematisch in Draufsicht,

2 einen Sägewagen mit zwei Werkzeugaggregaten schematisch in Seitenansicht,

3 perspektivisch ein kombiniertes Vorritzer-Gehrungsfräs-Werkzeugaggregat,

4 schematisch im Querschnitt das Werkzeug aus 3 im Einsatz,

5 eine Frontansicht einer alternativen Frässcheibe, und

6 die Frässcheibe aus 1 mit zentralem Ritzerblatt.

1 zeigt schematisch in Draufsicht eine Plattenaufteilsäge 1 zum Zuschneiden von plattenförmigen Werkstücken 100. Derartige Anlagen sind, wenn sie zum Zuschneiden von Küchenarbeitsplatten dienen, in der Regel mindestens 15 m lang.

Die Plattenaufteilsäge besitzt eine waagrecht angeordnete Transportebene 2, neben der seitlich eine nicht dargestellte Beschickungseinrichtung vorgesehen ist, die dazu dient, zu bearbeitende Werkstücke 100 der Transportebene 2 in einer Richtung 3 zuzuführen, welche quer zur Transportrichtung ist, in der die Werkstücke 100 anschließend weiter transportiert und bearbeitet werden. Ein Materialschieber 4 mit einer größeren Anzahl von Klemmfingern 5, von denen hier lediglich acht dargestellt sind, ist an einem Ende der Transportebene 2 vorgesehen und dient zum Transportieren der Werkstücke 100 entlang der Transportebene 2 in einer Richtung senkrecht zur Beschickungsrichtung 3. Je nach Breite der Transportebene 2 können mehr oder weniger Klemmfinger 5 vorgesehen sein, wobei die Anzahl zwischen 1 und 20 liegen kann. Diese Klemmfinger sind so zueinander beabstandet, dass sie beim Vorschub der Werkstücke 100 nicht mit den Bearbeitungsaggregaten am anderen Ende der Transportebene 2 kollidieren.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind lediglich zwei Bearbeitungsstufen in Transportrichtung hintereinander angeordnet. Bei der in Transportrichtung vorderen Bearbeitungsstufe 6 handelt es sich um eine Einkürzeinrichtung, mit der die Werkstücke 100 auf Breite geschnitten werden. Dies erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels Kreissägen 7, 8. Mindestens eine der Einkürzsägen 8 ist in ihrer Arbeitsposition quer zur Transportrichtung der Werkstücke variabel auf die gewünschte zu erzeugende Breite einstellbar. Vorzugsweise sind aber zwei oder mehr quer zur Transportrichtung verlagerbare Einkürzsägen 8 vorgesehen, um aus den Werkstücken 100 gleichzeitig mehrere Einzelplatten herauszuteilen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um zwei variable einstellbare Einkürzsägen 8. Eine Einkürzsäge 7 am Rand der Transportebene 1 kann zum Besäumen der Längsseitenkante 101 der Werkstücke 100 dienen, sofern dies notwendig ist, und braucht nicht quer zur Transportrichtung verlagerbar zu sein. Es kann auch für die gegenüberliegenden Seiten eine weitere Besäumsäge 7 vorgesehen sein.

Da nicht immer alle Einkürzsägen 7, 8 im Einsatz sind, ist es zweckmäßig, wenn die Einkürzsägen in einer Richtung senkrecht zur Transportebene beweglich sind, so dass sie im Falle ihres Einsatzes durch die Transportbahn der zu bearbeitenden Werkstücke 100 zumindest teilweise so weit hindurch bewegbar sind, dass ein vollständiges Durchtrennen der Materialstärke, also ein Aufteilen der Werkstücke 100 in der Breite möglich ist. Die vertikale Beweglichkeit der Einkürzsägen 7, 8 ist auch von Bedeutung, wenn aus den Werkstücken 100 nacheinander Platten unterschiedlicher Breite hergestellt werden sollen. In diesem Falle wird die ein oder andere Einkürzsäge 8 aus der Transportbahn herausbewegt, sobald die gewünschte Länge der zu erzeugenden Platte erreicht ist.

Im Anschluss an die Einkürzeinrichtung 6 treffen die Werkstücke 100 auf eine Ablängeinrichtung 9, die dazu dient, die aus den Werkstücken 100 herzustellenden Platten von den Werkstücken abzutrennen und dadurch auf Länge zu trimmen. Die Ablängeinrichtung 9 umfasst einen Sägewagen 10 mit einer Hauptsäge 11 und einem Vorritzerwerkzeug 12. Der Sägewagen 10 ist zum Zwecke des Ablängens der auf die gewünschte Breite eingekürzten Werkstücke 100 in einer Richtung quer zur Transportrichtung der Werkstücke 100 verlagerbar, wie durch einen Pfeil angedeutet ist. Nach dem Ablängen können die Werkstücke 100 mittels des Materialschiebers 8 entgegen der eigentlichen Transportrichtung zurückbewegt werden, gegebenenfalls bis vor die Einkürzeinrichtung 6, und aus dem Restmaterial der Werkstücke 100 können weitere Platten mit anderen Abmessungen auf entsprechende Weise hergestellt werden. Dazu werden die Einkürzsägen 7, 8 entsprechend neu positioniert.

In herkömmlicher Weise kann die Ablängeinrichtung 9 nicht nur zum Ablängen der auf Breite geschnittenen Platten sondern auch zum Trimmen der vorauseilenden Kante der Werkstücke 100 mittels eines Stirnschnitts eingesetzt werden. Ein solcher Stirnschnitt ist insbesondere zweckmäßig, wenn nach dem Ablängen einer ersten Platte weitere Platten mit anderen Breitenabmessungen aus dem Restmaterial herausgeteilt werden sollen. Denn in einem solchen Fall erstrecken sich die mit den Einkürzsägen 7, 8 erzeugten Schnitte der zuerst abgelängten Platten geringfügig ins Restmaterial hinein, so dass für die nachfolgenden Platten mit anderer Breite erst eine saubere Stirnkante mittels der Ablängeinrichtung 9 erzeugt werden muss. Dieser Stirnschnitt wird vorzugsweise durchgeführt, bevor das Restmaterial zurückbewegt und dem weiteren Bearbeitungsprozess unterworfen wird. Zwar ist es auch möglich, den Stirnschnitt nach dem Einkürzen durchzuführen. Dies führt aber in der Regel zu wesentlich stärkeren Schwingungen des dünnwandigen Plattenmaterials und dadurch zu unsauberen Schnittverläufen.

In 2 ist der Sägewagen 10 der Ablängeinrichtung 9 schematisch in Seitenansicht dargestellt. Er besitzt einen Antrieb 13 zum Bewegen des Sägewagens 10 entlang einer nicht dargestellten Führung quer zur Transportrichtung der Werkstücke 100. Darüber hinaus trägt der Sägewagen 10 zwei Werkzeugaggregate 14, 15. Das Werkzeugaggregat 15 ist in der Regel leistungsstärker und dient als Hauptsägeaggregat zum Antreiben der Hauptsäge 11 – ein Kreissägeblatt – um eine in Transportrichtung der Werkstücke 100 weisenden Drehachse. Dabei wird das Kreissägeblatt 11 im Gegenlauf betrieben, das heißt bei einer Bewegungsrichtung des Sägewagens 10 nach links in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn.

Das Werkzeugaggregat 14 trägt das Vorritzerwerkzeug 12 und ist leistungsschwächer, weil es in der Regel nur dazu dient, bei Werkstücken, die zum Ausreißen neigen, insbesondere also bei faserhaltigen Werkstücken wie Holz oder Faserverbundwerkstoffen, das Werkzeug für den späteren Eingriff des Kreissägeblatts 11 von unten vorzuritzen. Das Vorritzerwerkzeug 12 wird im Gleichlauf betrieben, um das erwähnte Ausreißen zu verhindern. Es kann vorteilhaft sein, die Drehrichtung des einen oder anderen Werkzeugaggregats 14, 15 umkehrbar vorzusehen. Das Kreissägeblatt 11 und das Vorritzerwerkzeug 12 sind unabhängig voneinander relativ zum Sägewagen 10 anhebbar und können so in die Transportebene der Werkstücke 100 hinein- und herausgefahren werden.

Anders als bei herkömmlichen Vorritzerwerkzeugen ist zusätzlich zu dem üblichen Vorritzsägeblatt eine Frässcheibe mit schräg ausgerichteten Schneidkanten vorgesehen. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird ein Sägeblatt mit einer entsprechenden Schrägverzahnung als synonym zur Frässcheibe angesehen, auch wenn eine Frässcheibe im strengen Sinne zu bevorzugen ist. Ein solches Werkzeugaggregat 14 ist in 3 dargestellt. Auf einer gemeinsamen Antriebswelle des Werkzeugaggregats sind sowohl das Vorritzsägeblatt 12a als auch die Frässcheibe 12b montiert. Die Werkzeuge 12a, 12b sind separat austauschbar. Da sowohl das Vorritzsägeblatt 12a als auch die Frässcheibe 12b im Gleichlauf betrieben werden, wenn zum Ausreißen neigende Werkstücke bearbeitet werden, bietet es sich an, diese beiden Werkzeuge auf derselben Welle anzuordnen. Bei der Bearbeitung anderer Materialien, beispielsweise bestimmter Kunststoffe, Gipsplatten, Metall oder Metall-Kunststoff-Verbundplatten, kann es dagegen zweckmäßig sein, die Frässcheibe 12b auf dem Hauptsägeaggregat 11 zu montieren, um mit höherer Leistung und im Gleichlauf zu arbeiten. Dies bietet sich insbesondere immer dann an, wenn die zu bearbeitenden Werkstücke nicht auf Maß gesägt zu werden brauchen, sondern lediglich mit einem Gehrungsschnitt versehen werden müssen, denn in diesem Falle wird das Hauptsägeaggregat nicht anderweitig benötigt.

4 zeigt beispielhaft die Bearbeitung eines Werkstücks 100 bei der Erzeugung eines Gehrungsschnitts mittels des Vorritzerwerkzeugs 12 aus 3. Das Werkstück 100 wurde zunächst in die in 4 dargestellte Position gebracht und mittels des Spannbalkens 16 auf den Auflagetisch 17 niedergedrückt (hier lediglich prinzipiell dargestellt), so dass das Werkstück 100 plan auf der Auflageebene 18 des Auflagetischs 17 liegt. Bei dem in 4 dargestellten Bearbeitungsschritt ist das Werkzeug 12 in die Bearbeitungsebene des Werkstücks 100 angehoben worden, um eine Stirnseite zu bearbeiten oder eine vorlaufende Kante des Werkstücks zu besäumen und dabei gleichzeitig eine Gehrung zu erzeugen. Der Neigungswinkel der Schneiden der Frässcheibe 12b beträgt hier etwa 45°. Um mit dieser Frässcheibe 12b auch die Kanten von dicken Platten oder Plattenstapeln in einem Schritt bearbeiten zu können, ist die Frässcheibe 12b entsprechend dick ausgeführt. Um nun eine Kollision der Frässcheibe 12b mit dem Auflagetisch 17 beim Gehrungsfräsen zu vermeiden, ist der in Transportrichtung vor der Frässcheibe 12b liegende Teil 17a soweit verlagert, dass der zwischen den beiden Teilen 17a, 17b des Auflagetisches 17 gebildete Sägeschlitz 19 eine ausreichende Breite zum Hindurchführen des Werkzeugs 12 bietet.

Zum Verändern der Weite des Sägeschlitzes 19 durch Verlagern des Teils 17a des Auflagetisches 17 dient hier eine hydraulische Verstelleinrichtung 20. In entsprechender Weise kann auch der andere Teil 17b des Auflagetisches 17 verlagert werden, soweit Bedarf besteht, beispielsweise wenn ein Werkzeug gemäß 5 oder 6 eingesetzt wird (dazu weiter unten).

Man erkennt anhand der 4 zweierlei. Erstens ist es nicht erforderlich, den Spannbalken 16 in irgendeiner Weise zu verlagern, wenn ein Gehrungsschnitt an der Stirnseite des Werkstücks 100 erzeugt wird. Vielmehr taucht das Werkzeug 12 nur soweit auf der gegenüberliegenden Seite des Werkstücks 100 auf, dass eine Kollision mit dem Spannbalken 16 sicher vermieden wird. Zweitens braucht der Teil 17a des Auflagetisches 17 nur soweit entgegen der Transportrichtung des Werkstücks 100 herausbewegt zu werden, dass eine Kollision mit der Frässcheibe 12b sicher verhindert wird. Dadurch dass die an den Sägeschlitz 19 angrenzende Kante des Teils 17a des Auflagetisches eine Schräge aufweist, die in etwa dem Neigungswinkel der Schneidflächen der Frässcheibe 12b entspricht, kann die Spaltweite 19 während der Bearbeitung mittels der Frässcheibe 12b minimal gehalten werden. Denn je dünner das zu bearbeitende Werkstück 100 ist, desto weniger braucht die Frässcheibe 12b nach oben in die Bearbeitungsebene verlagert zu werden und dementsprechend gering ist der Umfang, um den der Teil 17a des Auflagetisches 17 zur Verbreiterung der Sägeschlitzweite verlagert werden muss.

Je nach der Art der zur Verfügung gestellten plattenförmigen Werkstücke und je nach der Art und Weise, wie die zur Verfügung gestellten plattenförmigen Werkstücke zu bearbeiten sind, können die folgenden unterschiedlichen Vorgehensweisen zweckmäßig sein:

  • – Falls vorkonfektionierte Platten bearbeitet werden, die also bereits auf Bearbeitungsmaß zurechtgeschnitten sind, wird das Vorritzsägeblatt 12a nicht benötigt. Es genügt, einen reinen Winkelfräser, insbesondere also die Frässcheibe 12b, vorzusehen. Da auch keine Säge benötigt wird, kann der Winkelfräser auf dem Hauptsägeaggregat eingespannt werden und dementsprechend mit höherer Leistung und insbesondere im Gegenlauf betrieben werden. Falls die Vorrichtung ausschließlich für eine derartige Plattenbearbeitung vorgesehen ist, kann der Sägewagen mit einem einzigen Werkzeugaggregat ausgestattet sein. Die Sägeschlitzweite wird dann jeweils abhängig vom Gehrungswinkel und der zu bearbeitenden Plattenstärke auf das notwendige Maß eingestellt.
  • – Im Falle nicht-vorkonfektionierter Platten, die also noch auf das notwendige Bearbeitungsmaß zurechtgeschnitten werden müssen, kann der Sägewagen mit zwei Aggregaten, nämlich der Kreissäge auf dem Hauptsägeaggregat und dem Winkelfräser, insbesondere der Frässcheibe 12b, auf dem Vorritzeraggregat ausgerüstet werden. Sofern spezielle Materialien wie Aluminium, Gips, Kunststoffe und Verbundplatten daraus, die nicht zum Ausreißen neigen, ist es vor dem Schritt des Formatsägens mittels der Kreissäge nicht erforderlich, das Material vorzuritzen. Das Vorritzer-Werkzeugaggregat kann daher mit einem reinen Winkelfräser ausgerüstet sein. Insbesondere kann es zweckmäßig sein, die Gehrung bei diesen Materialien im Gegenlauf zu fräsen.
  • – Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn nicht-vorkonfektionierte Platten bearbeitet werden, die nicht nur auf Format gesägt und mit einer Gehrung versehen werden, sondern die vor dem Formatieren vorgeritzt werden, etwa bei der Bearbeitung von faserhaltigen Materialien wie Holz und Faserverbundwerkstoffen. In diesem Falle kann das Werkzeugaggregat 14 zusätzlich zum Vorritzsägeblatt 12a mit der Frässcheibe 12b ausgerüstet werden, die dann – wie erwähnt – mit dem anderen Werkzeug auf einer Achse sitzt. Auch eine einstückige Ausbildung der beiden Werkzeuge ist denkbar. Dann wird das Werkstück an der Unterseite vorgeritzt, im selben Arbeitsgang an derselben Stelle mittels des Kreissägeblatts 11 zeitverzögert durchtrennt, und in einem separaten Arbeitsgang wird die Gehrung mittels der Frässcheibe 12b an der zuvor erzeugten Stirnseite hergestellt. Dieses Verfahren ist besonders geeignet bei der Besäumung großformatiger nicht-vorkonfektionierter Platten, bei denen mit großen Besäumlingen zu rechnen ist.
  • – Ist dagegen nur mit schmalen Besäumlingen zu rechnen, so kann die Gehrung ohne Vorritzen und Fertigsägen unmittelbar mittels der Frässcheibe erzeugt werden, so wie dies in bezug auf 4 dargestellt und beschrieben ist.

5 zeigt eine Frässcheibe 22, mit der V-Nuten hergestellt werden können. Dieses Werkzeug kann ebenfalls dazu eingesetzt werden, Gehrungen zu fräsen. Bei der Bearbeitung geeigneter Materialien, insbesondere solchen, die nicht zum Ausreißen neigen, kann auf das Vorritzen und Sägen verzichtet werden. Vielmehr kann allein mittels des V-Nutenfräsers ein plattenförmiges Werkstück durchtrennt werden, wobei sowohl an der nachlaufenden Kante des zuvor bearbeiteten Werkstücks als auch an der vorlaufenden Kante des nächstfolgenden zu bearbeitenden Werkstücks ein Gehrungsschnitt entsteht. Der V-Nutenfräser 22 kann in diesem Falle beispielsweise auf dem Hauptaggregat montiert werden.

Ist es hingegen erwünscht, das zu bearbeitende plattenförmige Material zunächst vorzuritzen und zu sägen, bevor sowohl die nachlaufende Kante als auch die vorlaufende Kante gleichzeitig oder nacheinander mit einer Gehrung versehen werden, so wird auf dem Vorritzer-Werkzeugaggregat zunächst eine erste Frässcheibe, dann ein die Frässcheibe radial überragendes Vorritzer-Sägeblatt und schließlich eine zweite Frässcheibe nacheinander angeordnet, wobei die Schneidkantenneigung der beiden Frässcheiben wie bei dem V-Nutenfräser 22 aus 5 entgegengerichtet sind. Ein solches Werkzeug ist in 6 dargestellt und kann dann einerseits zum Vorritzen und andererseits zum beidseitigen Gehrungsfräsen verwendet werden. Es ist nicht notwendig, dass die nachlaufende Kante und die vorlaufende Kante zweier herzustellender Plattenabschnitte gleichzeitig mit einer Gehrung versehen werden. Dies kann auch unabhängig voneinander erfolgen.


Anspruch[de]
Vorrichtung (1) zum Bearbeiten plattenförmiger Werkstücke (100), insbesondere Plattenaufteilsäge, umfasend

– einen Auflagetisch (17) mit einer Auflageebene (18) zum Auflegen zumindest eines plattenförmigen Werkstücks (100) mit einem den Auflagetisch durchdringenden Sägeschlitz (19), und

– mindestens ein unterhalb des Auflagetisches (17) entlang dem Sägeschlitz (19) verfahrbares Werkzeugaggregat (14; 15), welches vertikal verstellbar ist, um ein Werkzeug (11; 12) von unterhalb der Auflageebene (18) zum Bearbeiten von über dem Sägeschlitz (19) platzierten Werkstücken durch den Sägeschlitz anzuheben,

dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeschlitzweite automatisch veränderbar ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorschubeinrichtung (4, 5) zum Transportieren der Werkstücke (100) in Richtung zum Sägeschlitz (19), wobei die Sägeschlitzweite durch Verlagern eines in Werkstücktransportrichtung vor dem Sägeschlitz liegenden Teils (17a) des Auflagetisches (17) veränderbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Vorschubeinrichtung (4, 5) zum Transportieren der Werkstücke (100) in Richtung zum Sägeschlitz (19), wobei die Sägeschlitzweite durch Verlagern eines in Werkstücktransportrichtung hinter dem Sägeschlitz liegenden Teils (17b) des Auflagetisches (17) veränderbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine hydraulische, pneumatische und/oder elektromotorische Verstelleinrichtung (20) zum Verändern der Sägeschlitzweite. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch zwei entlang dem Sägeschlitz (19) verfahrbare, vertikal verstellbare Werkzeugaggregate (14, 15), jeweils mit einer parallel zur Auflageebene (18) und senkrecht zur Verfahrrichtung verlaufenden Werkzeugdrehachse. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Werkzeugaggregate (14, 15) für einen Betrieb mit entgegengesetzten Werkzeugdrehrichtungen eingerichtet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Werkzeugaggregat (14; 15) nicht in einer Richtung quer zur Verfahrrichtung schwenkbar ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Spannbalken (16) oberhalb des Sägeschlitzes (19) zum Anpressen von Werkstücken (100) auf den Auflagetisch (17) in einem an den Sägeschlitz (19) angrenzenden Bereich. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Steuerungseinrichtung zum Koordinieren der Spaltweitenveränderung abhängig von der Dicke des durch den Sägeschlitz (19) anzuhebenden Werkzeugs (12). System umfassend eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und ein Werkzeug (12) für das Werkzeugaggregat (14), wobei das Werkzeug (12) ein Fräswerkzeug (12b) mit einer schräg zu seiner Drehachse ausgerichtete Schneidkante umfasst. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkantenausrichtung etwa 45° zur Drehachse beträgt. System nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräswerkzeug (12b) eine Frässcheibe ist, wobei das Werkzeug (12) desweiteren angrenzend an die schräg ausgerichtete Schneidkante ein die schräg ausgerichtete Schneidkante radial überragender Vorritzer (12a) aufweist. System nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräswerkzeug (12b) eine Frässcheibe ist, welche auf beiden Seiten jeweils eine schräg zur Drehachse ausgerichtete Schneidkante besitzt. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schräg ausgerichteten Schneidkanten der Frässcheibe (12b) zum Fräsen von V-förmigen Nuten ausgebildet sind. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Frässcheibe (12b) zwischen den beiden schräg ausgerichteten Schneidkanten eine die beiden schräg ausgerichteten Schneidkanten radial überragender Vorritzer (12a) aufweist. System nach Anspruch 12 oder 15, wobei der Vorritzer (12a) und die schräg ausgerichtete(n) Schneidkante(n) durch Fräs- oder Sägescheiben gebildet sind, die unabhängig voneinander austauschbar sind.






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