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Dokumentenidentifikation DE60034082T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001022820
Titel Kontaktanordnung in modularen Jack-Verbindern
Anmelder Thomas & Betts International Inc., Sparks, Nev., US
Erfinder Bogese II, Stephen B., Salem, Virginia 24153, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60034082
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.01.2000
EP-Aktenzeichen 002002418
EP-Offenlegungsdatum 26.07.2000
EP date of grant 28.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H01R 24/04(2006.01)A, F, I, 20070227, B, H, EP

Beschreibung[de]
1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft elektrische Verbinder und betrifft im Besonderen eine verbesserte Kontaktkonstruktion, die bei modularen Buchsen des Telefontyps zu verwenden ist, so dass beim Aneinandetpassen der Kontakt eine zweiseitig gerichtete Einrichtung zum Übertragen vertikalen Hubs durch einen modularen Stecker in sowohl vertikale als auch horizontale Richtung aufweist.

2. Beschreibung des verwandten Fachgebiets

Modulare Buchsen des Telefontyps werden weithin in der Rechnervernetzungs- und Kommunikationsbranchen zur Zusammenschaltung von Rechnern, Modems, Druckern und ähnlicher elektronischer Ausstattung verwendet.

So wie sie hierin verwendet werden, bedeuten die Bezeichnungen "modulare Buchse" und „modularer Stecker" die Miniatur-, Austausch-, Schnellverbindungs- und Schnelltrennbuchsen und -stecker, die ursprünglich von der Western Electric Company und Bell Telephone Laboratories entwickelt wurden. Beispiele für modulare Buchsen und modulare Stecker sind aus der Beschreibung in den US-Patenten der Nummern 3.699.498, 3.850.497 und 3.860.316 ersichtlich.

Verschiedene modulare Buchsen wurden zum direkten Koppeln eines modularen Steckers mit einer Leiterplatte vorgeschlagen. Mehrere Konstruktionen modularer Buchsen für diese Anwendung werden in den US-Patenten der Nummern 4.457.570 und 5.478.261 beschrieben sowie in mehreren meiner vorhergehenden US-Patente. In dem US-Patent Nummer 4.457.570 wird eine verbesserte modulare Buchse beschrieben, die unterschiedliche Beabstandung beinhaltet. Das grundlegende Merkmal dieser verbesserten modularen Buchse ist die Bereitstellung elektrischer Verbinder, die von dem hinteren Teil der Buchse in die Steckeraufnahmeöffnung der Buchse eintreten. Dies sorgt für eine kürzere Kontaktlänge als bei Buchsen nach dem Stand der Technik, wobei dies zu wesentlichen Einsparungen führt, die sich aus der Verwendung einer verringerten Menge teuren Federmaterials zum Herstellen jedes Kontakts und Verringerungen der zu vergoldenden Oberfläche zum Erzeugen einer zuverlässigen elektrischen Verbindung zwischen dem Kontakt der Buchse und dem Kontakt in dem Stecker ergeben. Auch wenn diese Konstruktion eine Verbesserung von Konstruktionen nach dem Stand der Technik ist, leidet sie unter einigen Unzulänglichkeiten. Diese besondere Konstruktion unterliegt Überbeanspruchung eines oder mehrerer Kontakte beim Aneinandetpassen mit bestimmten Typen modularer Stecker.

Das Problem von Überbeanspruchung eines oder mehrerer Kontakte ist allen modularen Buchsen nach dem Stand der Technik inhärent. Zum Beispiel gibt es vier Basistypen modularer Stecker. Dies sind der Vierpolige, Sechspolige, Achtpolige und der Zehnpolige. Modulare Stecker wurden von Bell Telephone Laboratories derartig konstruiert, dass sie praktisch identische physikalische Höhen aufweisen und dass der lösbare Verriegelungsarm in der Mitte jedes Steckers mit denselben relativen Rücksetzungsabmessungen zu der Nase an dem Vorderteil des Steckers platziert wird, wie aus Federal Communications Commission (FCC – Bundesbehörde für Fernmeldewesen der USA) Part 68, National Standards for Telephone Plugs and Jacks (Teil 68, Nationale Normen für Telefonstecker und -buchsen), ersichtlich ist. Die vier Steckertypen sind im Wesentlichen bei ihren Abmessungen an dem kritischen Zusammenpass-Vorderteil identisch, außer dass die Breite des sechspoligen Steckers 0,080 Zoll breiter ist als bei dem vierpoligen Stecker und die Breite der acht- und zehnpoligen Stecker 0,080 Zoll breiter ist als bei dem sechspoligen Stecker. Diese Konstruktionsanordnung ermöglicht, dass ein Stecker aneinanderpassbar in eine Buchse derselben Polzahl oder eine Buchse einer größeren Polzahl eingeführt werden kann. Zum Beispiel bedeutet dies, dass ein vierpoliger Stecker in eine vierpolige Buchse oder eine sechspolige Buchse oder eine achtpolige Buchse oder eine zehnpolige Buchse eingeführt werden kann. Ein anderes Beispiel wäre, dass ein sechspoliger Stecker in eine sechspolige Buchse oder eine achtpolige Buchse eingeführt werden kann. Die Folge des Einführens eines sechspoligen Steckers besteht darin, dass die sechs Kontakte und ihre jeweiligen Schlitze zur Aufnahme der entsprechenden Buchsenfederkontakte genau wie eine normal aneinandergepasste Verbindung arbeiten; jedoch gibt es für die äußersten Federkontakte, einer zu beiden Seiten der mittleren Federkontakte, keinen entsprechenden Kontakt oder Aufnahmeschlitz in dem sechspoligen Stecker. Wenn der Stecker vollständig eingeführt ist, werden die äußersten Federkontakte auf eine Höhe angehoben, die ungefähr 0,023 Zoll höher ist als die maximale Normalhöhe beim Aneinanderpassen. In diesem aneinandergepassten Zustand wird erhebliche Beanspruchung gegen die äußersten Federkontakte ausgeübt und je länger der Zeitraum, in dem der kleinere Stecker aneinandergepasst bleibt, andauert, desto weiter induziert dies zeitgewichtete Beanspruchung dieser äußersten Kontakte. Alle modularen Buchsen nach dem Stand der Technik weisen, wenn sie dem Aneinanderpassen einer achtpoligen Buchse mit einem sechspoligen modularen Stecker unterzogen werden, wenigstens einen äußersten Federkontakt auf, der nach typischerweise lediglich drei Einführungen intermittierend wird und bei jeder Einführung lediglich sechzig Sekunden in einem aneinandergepassten Zustand bleibt.

Das US-Patent Nummer 5.478.261 ist geeignet, sich mit diesem sehr ernsten potenziellen Typ feldinduzierten Versagens einer modularen Buchse zu befassen. Ein Zwischenübergangsteil des Kontakts verbindet sich mit dem Kontaktpassteil und verbindet sich mit dem Lötstiftteil des Federkontakts. Der Kontaktpassteil besteht aus mehreren Abschnitten: dem unteren linearen Träger, der Einführung, der vorderen Spitze und dem hinteren Winkelabschnitt. Der Übergangsteil des Kontakts erstreckt sich typischerweise auf eine vertikale Weise von den Lötstiften hinauf zu einer Radius-Richtungsänderungseinrichtung, von der sich der Übergangsteil typischerweise horizontal nach vorne, auf die Vorderseite der Buchse zu erstreckt. Der hintere Aufwärtswinkel verbindet sich mit dem Übergangsteil und erstreckt sich von dem Übergangsteil nach unten, um sich mit dem unteren linearen Träger zu verbinden. Der hintere Winkelabschnitt gestattet, dass der untere lineare Träger derartig in der Buchse positioniert werden kann, dass seine Trägerfläche niedriger ist als der horizontale Teil des Übergangsteils. Die Einführung führt in einem Winkel von dem unteren linearen Träger nach oben zu der vorderen Spitze. Die Kombination des Einführungsabschnitts mit dem hinteren Winkelabschnitt ermöglicht, dass die Trägerpassfläche relativ weit weg von den Biegepunkten des Kontakts angeordnet werden kann, wobei die Wirkungen des Anhebens des Kontakts zu einer hohen angehobenen Position, die Quelle übermäßiger Beanspruchung der Kontakte einer modularen Buchse, verringert werden. Zusätzlich wird die Trägerfläche bei Anheben zu normaler Hubhöhe während des Aneinanderpassens parallel zu der oberen Fläche des Steckerkontakts in dem Stecker. Dies verbessert die elektrischen Eigenschaften des Verbinders dramatisch, wie hierin im Folgenden beschrieben wird.

Die Nachfrage nach ständig steigender elektrischer Leistung bei den Frequenzen, die eine modulare Buchse effektiv übertragen kann, treibt den Bedarf für ständige Verbesserung modularer Buchsen an und wird ihn weiterhin antreiben. Sämtliche Buchsen nach dem Stand der Technik sind nicht in der Lage, den größten Teil des Signals zu übermitteln, wenn es bei hohen Frequenzen wie 100 Megabit pro Sekunde (Mbps) übermittelt wird. Buchsen nach dem Stand der Technik nach meinem US-Patent 5.478.261 passen in einer winkelförmigen Ausrichtung des Federkontakts der Buchse an den Steckerkontakt des Steckers. Dies führt zu einer schlechten Impedanzanpassung zwischen dem Steckerkontakt des Steckers und dem Federkontakt der Buchse, da die Kontakte im Wesentlichen nicht gemeinsam miteinander ausgerichtet sind. Das Ergebnis dieser schlechten Impedanzanpassung ist eine inakzeptable Reflexion eines Teils des ursprünglichen Signals, wodurch ein viel schwächeres Signal an das Ziel übermittelt wird. Zum Beispiel weisen Buchsen nach dem Stand der Technik typischerweise ein Spannungsstehwellenverhältnis von mehr als 2,0 bei Signalen, die bei einer Frequenz von 100 Mbps übertragen werden, auf, während meine 5.478.261-Buchse ein Spannungsstehwellenverhältnis von 1,1 bei einer Frequenz von 100 Mbps bereitstellt. Dies bedeutet, dass Buchsen nach dem Stand der Technik mehr als 33% des übertragenen Signals wegreflektieren, wobei weniger als 2/3 des ursprünglichen Signals zur Weiterleitung zu seinem Ziel verbleibt. Meine 5.478.261-Buchse reflektiert weniger als 5% des übertragenen Signals weg, wobei für eine Weiterleitung von mehr als 95% des ursprünglichen Signals gesorgt wird.

US-Patent Nummer 5.249.987 stellt eine weitere Verbesserung der Konstruktion des US-Patents 5.478.261 dar, indem eine biegsame Abdeckung in der oberen Wand der Buchse bereitgestellt wird. Diese Abdeckung ist eingerichtet, um eine dielektrische Sperre zwischen den Federkontakten und einer externen elektrisch geladenen Fläche oder elektrisch leitfähigen Fläche bereitzustellen. Die Abdeckung ist aus Polymeren hergestellt, die einige Biegsamkeit in dünnen Abschnitten aufweisen, wodurch Unterstützung für Federkontakte, die zu einer hohen Hubposition angehoben werden, bereitgestellt wird und zusätzlich kontinuierliche dielektrische Isolierung für die nun angehobenen Kontakte bereitgestellt wird. Die Abdeckung hebt sich im Einklang mit den Federkontakten, die angehoben werden, so dass sie sich entsprechend den Federkontakten anhebt, die den höchsten Hub erfahren.

Diese verbesserte Buchse weist insofern noch einen Nachteil auf, als bei räumlich begrenzten Rechnern, Netzwerkkästen und Ähnlichem keine ausreichende lichte Höhe über der oberen Wand der Buchse besteht, damit sich die Federkontakte und die Abdeckung zu ihrer vollständig ungehinderten Position biegen können, wenn das Aneinanderpassen an einen Stecker niedrigerer Polzahl erfolgt und bestimmte Kontakte zu einer hohen Hubposition angehoben werden.

Auch wenn nach dem jüngsten Stand der Technik erhebliche Verbesserungen in Bezug auf das Angehen des Problems gemacht wurden, Beanspruchungsfestigkeit der Federkontakte in einer modularen Buchse bereitzustellen, wenn diese Federkontakte als Folge des Aneinanderpassens eines kleineren Steckers an eine Buchse Situationen hohen Hubs ausgesetzt werden, wird die vorliegende Erfindung in Bezug auf das Verbessern der Beanspruchungsfestigkeit der Verbinder nach dem Stand der Technik vorgebracht.

AUFGABEN UND ZUSAMMENFASSUNG DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG

Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen einer modularen Buchse mit einer verbesserten Kontaktform und -konstruktion, bei der eine hoch beanspruchungsfeste Kontaktkonstruktion und eine Gleitvertiefung zum weiteren Verbessern von Beanspruchungsfestigkeit genutzt wird, um die Unzulänglichkeiten nach dem Stand der Technik zu überwinden.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen einer Einrichtung, damit sich der Federkontakt der Buchse sowohl in eine vertikale Richtung als auch in eine horizontale Richtung bewegen kann.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines Federkontakts mit einer Vertiefung, die sich mit relativer Leichtigkeit über eine Fläche einer Buchse hinweg bewegen kann, oder einer Abdeckung für die Buchse.

Noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen einer Einrichtung für den Federkontakt, um sich hauptsächlich auf eine vertikale Weise zu heben, bevor er sich auf eine horizontale Weise erstreckt.

Die vorgenannten und andere Aufgaben und Merkmale werden nach den angehängten Anspruchen erfüllt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Seitenansicht eines Federkontakts mit einem unteren linearen Träger, der einen Typ einer Kontaktpassform aufweist und zur Verwendung in einer modularen Buchse eingerichtet ist;

2 ist eine Seitenansicht eines Federkontakts mit einem unteren linearen Träger, der einen alternativen Typ einer Kontaktpassform aufweist und zur Verwendung in einer modularen Buchse eingerichtet ist;

3 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer modularen Buchse, die das Buchsengehäuse, eine Ausführung der Federkontakte und die abtrennbare Abdeckung darstellt;

4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer modularen Buchse, die das Buchsengehäuse, eine alternative Ausführung der Federkontakte und die abtrennbare Abdeckung darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Nimmt man nun Bezug auf die Zeichnungen, wobei über die mehreren Ansichten hinweg gleiche Bezugszeichen identische oder entsprechende Teile anzeigen, wird im Besonderen in 1 eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung im Allgemeinen durch das Bezugszeichen 70 angezeigt.

Der Buchsenfederkontakt 70 besteht aus vier Teilen, die jeweils integral mit wenigstens einem anderen Teil verbunden sind, so dass sie zusammengenommen eine einzigartige Kontaktkonstruktion und -form bilden. Der Übertragungsteil 20 besteht aus zwei Abschnitten: der Spitze 24 und der Gleitvertiefung 22. Der Kontaktpassteil 10 besteht aus drei Abschnitten: dem unteren linearen Träger 12, dem hinteren Winkel 14 und der Einführung 16. Der Übergangsteil 30 besteht aus einem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 32, einer Radius-Richtungsänderungseinrichtung 34 und einem im Wesentlichen vertikalen Abschnitt 36. Der Lötfahnenteil 40 besteht aus einem Spreizabschnitt und Lötstift 42 oder 44. Die Spitze 24 ist eingerichtet, um den Kontaktpassteil in einer stabilen, gesteuerten Position relativ zu dem Buchsengehäuse 80 zu halten (3), indem eine Fläche bereitgestellt wird, die auf der oberen Fläche einer inneren Leiste (nicht gezeigt), die an die Vorderwand 84 des Gehäuses 80 angrenzt, ruht. Die innere Leiste ist unter den oberen Kanten des Separators/der Separatoren 54 und in dem Gehäuse 80 unmittelbar hinter der oberen Kante der Vorderwand 84 angeordnet. Unmittelbar an die Spitze 24 angrenzend befindet sich die Gleitvertiefung 22 mit einer gekrümmten Form, die derartig angeordnet ist, dass die offene Seite des Bogens von der oberen Fläche des Gehäuses 80 wegzeigt. Dies stellt eine gekrümmte, glatte, gratfreie Fläche bereit, die zum Bewegen über die Unterseite 64 der Abdeckung 60 hinweg eingerichtet ist. Der oberste Punkt der Gleitvertiefung 22 stellt tangentialen Kontakt mit der Unterseite 64 her, was zu einem relativ geringen Widerstand der Abdeckung 60 bei der Bewegung der Gleitvertiefung 22 über die Fläche der Unterseite 64 hinweg führt. Der Kontaktpassteil 10 besteht aus der Einführung 16, die eine winkelförmige Ausrichtung relativ zu der Vorderwand 84 des Gehäuses 80 aufweist. Diese winkelförmige Ausrichtung ermöglicht der Einführung, mit dem Leitradius einer Kontaktzunge in einem Stecker derartig in Eingriff zu kommen, dass die Kontaktzunge den Kontaktpassteil allmählich anheben kann, wenn sich die Kontaktzunge eines Steckers in eine Richtung auf den hinteren Teil der Buchse zu bewegt. Diese Hubwirkung zwingt den unteren linearen Träger 12 zum Anheben, so dass er sich leicht auf die obere Fläche einer Kontaktzunge bewegen kann, wobei dies zu einem aneinandergepassten Paar zwischen dem Träger 12 und der oberen Fläche einer Kontaktzunge führt. Der hintere Winkel 14 verbindet den unteren linearen Träger mit dem Übergangsteil 30 und im Besonderen mit dem horizontalen Abschnitt 32 des Übergangsteils 30. Dies sorgt dafür, dass der Übergangsteil im Einklang mit dem Kontaktpassteil zusammenwirkt, um dadurch eine wesentliche Länge zum Verteilen der Beanspruchung bereitzustellen, die als Folge des Anhebens des Kontaktpassteils während des Eingriffs in die Kontaktzunge eines Steckers auftritt. Der Übergangsteil besteht aus dem horizontalen Abschnitt 32, der eine lange Spannweite von dem hinteren Winkelabschnitt und der Radius-Richtungsänderungseinrichtung 34 bereitstellt. Die Radius-Richtungsänderungseinrichtung 34 verbindet sich über eine gekrümmte Form mit dem vertikalen Abschnitt 36. Diese Kombination absorbiert Beanspruchung, die auf den horizontalen Abschnitt 32 langer Spannweite übertragen wird, der unter Kontakthub eine leichte Bogenform annimmt, während ein Teil der Hubbeanspruchung durch die gekrümmte Form der Radius-Richtungsänderungseinrichtung 34 hindurch und dann in den vertikalen Abschnitt 36 hinein wandert. Die Wirkung dieser Absorption von Beanspruchung besteht darin, das Verhalten einer viel längeren horizontalen Spannweite zu simulieren, wobei die Beanspruchungsgrenze, die der Kontakt bewältigen kann, derartig erhöht wird, dass der Kontakt durch höhere Anhebungen nicht durch Beanspruchung beschädigt wird. Der Lötfahnenteil 40 weist Lötstift(e) 40, 42 auf, die dazu konstruiert sind, in durchkontaktierte Löcher in der Leiterplatte eingeführt zu werden.

Eine alternative Ausführung des Federkontakts 70' wird in 2 gezeigt, wobei der Kontaktpassteil 10' und der Übertragungsteil 20' dem Kontaktpassteil 10 bzw. dem Übertragungsteil 20 von 1 entsprechen. Es ist erkennbar, dass der untere lineare Träger 12' von 2 in der Länge kürzer ist als der untere lineare Träger 12 von 1, dass die Einführung 16' von 2 eine stärkere Anwinkelung aufweist als die Einführung 16 von 1, dass die Gleitvertiefung 22' von 2 eine größere Krümmung aufweist als die Gleitvertiefung 22 von 1 und dass die Spitze 24' von 2 länger ist als die Spitze 24 von 1. Diese Unterschiede sind die Folge davon, dass der alternative Federkontakt 70' von 2 eine andere Funktionalität aufweist als der Federkontakt 70 von 1. In europäischen Ländern besteht eine Gefahrenquellenauflage für Verbinder, um die Wahrscheinlichkeit zufälligen Kontakts mit Quellen elektrischer Leistung zu verringern. Unter typischen Bedingungen beträgt die Spannung zwischen zwei benachbarten Federkontakten 45V Gleichstrom. Jedoch kann in Reaktion auf einen ankommenden Anruf, der eine Klingelanzeige erzeugt, die Spannung zwischen denselben zwei benachbarten Federkontakten 120V Gleichstrom erreichen. Auch wenn diese Spannung für Erwachsene bei guter Gesundheit im Allgemeinen nicht gefährlich ist, kann sie ältere Personen oder Personen mit einem medizinischen Leiden schädigen. Als Folge weist der Federkontakt 70' einen verkürzten unteren linearen Träger 12' und eine stärker angewinkelte Einführung 16' auf, so dass der innen ausgesetzte Kontaktpassteil 10' weiter von der Vorderwand 84 der Buchse 80 zurückgesetzt ist. Dies verringert wesentlich die Wahrscheinlichkeit zufälligen Kontakts mit Spannungen an Federkontakten 10' in der Buchse 80. Dies ist ein stark wünschenswertes Merkmal mit einem klaren Sicherheitsvorteil für Verbraucher als Nutzer modularer Buchsen oder von Ausrüstung, die modulare Buchsen enthält.

Nimmt man nun Bezug auf 3, werden die drei Hauptbauteile, die eine modulare Buchse bilden, in einer Explosionsdarstellung gezeigt. Die abnehmbare Abdeckung 60 wird in dem Gehäuse 80 verblockt, nachdem die Federkontakte 70 in das Gehäuse 80 eingebracht wurden. Die Vorderwand 84 enthält eine Öffnung 82, die eine Form und Größe zum Aufnehmen eines modularen Steckers in die Öffnung 82 aufweist. Angrenzend an die Vorderseite 84 befinden sich zwei Sperren 86, die sich an dem Eingang der Öffnung 82 befinden. Diese Sperren 86 sind eingerichtet, um zwei entsprechende Vorsprünge an dem Verriegelungsarm eines modularen Steckers zu rasten. Die Flächen 85 stellen eine Leit- und Tragfläche bereit, auf der ein modularer Stecker laufen kann, wenn der Stecker in die Öffnung 82 eingeführt wird, bis die Stecker-Verriegelungsarmvorsprünge hinter den Sperren 86 in Eingriff einschnappen. Die offenen Kanäle 52 und 56 weisen eine Breite und Länge auf, um einen Federkontakt derartig in jeden Kanal 52, 56 aufzunehmen, dass die Breite des Kanals 52 und des Kanals 56 breiter ist als die Breite des Federkontakts 70 bei den Kontaktabschnitten 32, 14, 12, 16, 22 und 24. Dies stellt für jeden Federkontakt 70 die Einrichtung bereit, um sich frei in seinem entsprechenden Kontaktkanal zu bewegen. Als Folge kann der Federkontakt 70 der Bewegung eines Steckers folgen, während er in die Öffnung 82 eingeführt wird sowie nachdem ein Stecker vollständig in die Öffnung 82 eingesetzt ist. Die Abdeckungstragleiste 57 befindet sich entlang der oberen Fläche des Gehäuses 80 und erstreckt sich von der Vorderwand 84 nach hinten, wobei sie eine Länge von ungefähr der Hälfte der Tiefe des Gehäuses 80 von vom nach hinten aufweist. Die Tragleiste 57 stellt eine physikalische Anschlag- und Auflagerfläche für einen eingelassenen Kanal 66 an der Unterseite der abtrennbaren Abdeckung 60 bereit. Die Folge für die Tragleiste 57 besteht darin, dass sie genaue Positionierung des vorderen Überhangs 62 der Abdeckung 60 derartig beibehält, dass die Abdeckung 60 nicht die von dem/den Federkontakt(en) 70 angewendete Kraft ändert, bis die Federkontakte ausreichend hoch angehoben wurden, so dass die Gleitvertiefung 22 mit der Unterseite 64 der Abdeckung 60 in Eingriff kommt. Die Tragleiste 57 mit dem Überhang des eingelassenen Kanals 66 der Abdeckung 60 und die Seitenflächenausrichtung zwischen der/den oberen Kante(n) 58 und den äußeren Kanten des Überhangs 62 stellen eine größere dielektrische Sperre gegenüber Spannungen bereit, die von dem/den Federkontakt(en) 70 zu einem externen Ausleger oder Rahmen überschlagen. Während der Kontaktpassteil 10 angehoben wird, wenn ein Stecker in die Öffnung 82 eingeführt wird, hebt sich die Gleitvertiefung 22 entsprechend derartig an, dass sie mit der Unterseite 64 der Abdeckung 60 in Eingriff kommt. Während sich der Überhang 62 aus dem Eingriff der sich hebenden Gleitvertiefung 22 anhebt, hebt sich der Überhang 62 weiter ungehindert an, soweit er nicht auf ein festes Objekt oder eine feste Fläche trifft. Ein solches festes Objekt oder eine solche feste Fläche verhindert weiteres Anheben des Überhangs 62 und verhindert entsprechend weiteres Anheben der Gleitvertiefung 22, wodurch weitere vertikale Bewegung des Kontaktpassteils 10 gestoppt wird. Dies bewirkt, dass die Gleitvertiefung 22 beginnt, sich entlang der Unterseite 64 des Überhangs 62 in eine Richtung auf die Vorderwand 84 des Gehäuses 80 zu zu bewegen. Dies führt dazu, dass die Form des Kontaktpassteils 10 zusammengedrückt wird, wobei dies bewirkt, dass sich die Spitze 24 und die Gleitvertiefung 22 auf die Vorderwand 84 zu bewegen und erstrecken, wobei die durch Hochheben des Kontaktpassteils 10 induzierte zusätzliche Beanspruchung absorbiert wird und dauerhafte Verformung des Kontaktpassteils 10 verhindert wird. Zusätzlich gestattet dies die Verwendung steiferer Materialien für die abtrennbare Abdeckung 60, so dass die Abdeckung 60 selbst die Menge an Hub der Federkontakte 70 begrenzt.

Es wird nun Bezug auf 4 genommen, die eine alternative Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt, die in einer perspektivischen Explosionsdarstellung gezeigt wird. Das Gehäuse 80, die Abdeckung 60 und der/die Federkontakt(e) 70' werden in einem Prozess zusammengebaut, der mit demjenigen vergleichbar ist, der für 3 beschrieben wird, in der analoge Primzahlen funktionell Funktionen gleicher Zahlen entsprechen, wie in 3 beschrieben.

Anhand des Vorgenannten ist erkennbar, dass ich eine neue und verbesserte modulare Buchse entwickelt habe, die einen beanspruchungsfesten Kontakt aufweist, der sich sowohl in horizontale als auch in vertikale Richtungen bewegen kann, um Beanspruchung, die durch Bedingungen hohen Kontakthubs erzeugt wird, von einem Stecker zu absorbieren.

Es ist offensichtlich, dass in Anbetracht der obigen Lehren zahlreiche Modifizierungen und Varianten der vorliegenden Erfindung möglich sind. Es versteht sich daher, dass die Erfindung innerhalb des Umfangs der angehängten Ansprüche anders praktiziert werden kann als im Besonderen hierin beschrieben.


Anspruch[de]
Modulare Buchse des Telefontyps, ausgelegt, um einen modularen Stecker des Telefontyps aufzunehmen, wobei die Buchse umfasst:

eine untere Außenwand, eine Rückwand, wenigstens eine Seitenwand, eine obere Außenwand (62), eine Vorderwand (84) und wenigstens einen elektrisch leitfähigen Kontakt (70, 70'),

wobei der elektrische Kontakt (70, 70') aus einem Kontaktpassteil (10, 10'), einem Übertragungsteil (20, 20'), einem Lötfahnenteil (40, 40') und einem Übergangsteil (30, 30') besteht, wobei der Übergangsteil mit dem Kontaktpassteil und dem Lötfahnenteil und zwischen diesen verbunden ist,

die Vorderwand (84) eine Steckeraufnahmeöffnung (82) enthält, die eingerichtet ist, um den Stecker aufzunehmen, wobei die Öffnung, die den Kontaktpassteil (10, 10') enthält, eingerichtet ist, um derartig mit einem entsprechenden Steckerkontakt in dem Stecker lösbar in Eingriff zu kommen, dass der Kontaktpassteil und der Steckerkontakt, die in Eingriff sind, eine elektrische Verbindung bereitstellen,

wobei der Kontaktpassteil (10, 10') einen freien Positionszustand hat, in dem der Kontaktpassteil nicht mit dem Steckerkontakt in dem Stecker in Eingriff ist,

wobei der Übertragungsteil eine Spitze (24, 24') umfasst und

wobei die Rückwand an die obere Außenwand (62) und die untere Außenwand angrenzt, und der Lötfahnenteil (40, 40') ein freies Ende (40, 42, 40' 42') hat, das sich über die untere Außenwand der Buchse hinaus erstreckt,

dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsteil eine Gleitvertiefung (22, 22') umfasst, wobei die Gleitvertiefung über die Spitze vorsteht und sich die Spitze vor der Gleitvertiefung befindet und ein freies Ende hat und der höchste Punkt der Gleitvertiefung näher an der oberen Außenwand (62) ist als jeder andere Punkt des elektrischen Kontakts, vorausgesetzt, dass der Kontaktpassteil (10, 10') in dem freien Positionszustand ist.
Modulare Buchse nach Anspruch 1, wobei die Gleitvertiefung (22, 22') des wenigstens einen elektrischen Kontakts (70, 70') bei Einführung des Steckers in die Öffnung (82) der Buchse mit einer Fläche der oberen Außenwand (62) in Eingriff kommt, in dem der Steckerkontakt des Steckers bewirkt, dass der Kontaktpassteil angehoben wird. Modulare Buchse nach Anspruch 2, wobei die Fläche der oberen Außenwand eine Unterseitenfläche (64) einer abtrennbaren Abdeckung (80) ist. Modulare Buchse nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Gleitvertiefung (22, 22') bei Eingriff mit der oberen Außenwand (62) der Buchse bewirkt, dass sich das freie Ende der Spitze (24, 24') nach vorn auf die Vorderwand (84) der Buchse zu erstreckt. Modulare Buchse nach Anspruch 4, wobei bei Eingriff der Gleitvertiefung (22, 22') mit der oberen Außenwand (62) der Buchse die Form des Kontaktpassteils (10, 10') geändert wird und sich das freie Ende der Spitze (24, 24') im Verhältnis zu der Änderung der Form des Kontaktpassteils nach vorn auf die Vorderwand (84) der Buchse zu erstreckt. Modulare Buchse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Buchse geeignet ist, um den Stecker lösbar aufzunehmen, wobei die Buchse Anbringungseinrichtungen umfasst, die geeignet sind, um mit einer Leiterplatte in Eingriff zu kommen und die Bodenwand die Befestigungseinrichtungen und Einrichtungen zum Aufsetzen der Buchse auf die Leiterplatte umfasst.






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