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Dokumentenidentifikation DE602004005653T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001542375
Titel Mobilfunksystem mit HSDPA, sowie Basisstation und Mobilfunkgerät für ein solches System
Anmelder NEC Corp., Tokyo, JP
Erfinder Yagihashi, Ayumu, Tokyo, JP
Vertreter Wenzel & Kalkoff, 22143 Hamburg
DE-Aktenzeichen 602004005653
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.12.2004
EP-Aktenzeichen 040904872
EP-Offenlegungsdatum 15.06.2005
EP date of grant 04.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H04B 7/005(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 12/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04Q 7/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04B 7/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein mobiles Kommunikationssystem gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie eine Basisstationseinrichtung und ein mobiles drahtloses Endgerät, die in demselben System verwendet werden, und genauer das mobile Kommunikationssystem, die Basisstationseinrichtung und das mobile drahtlose Endgerät, die unter Verwendung eines HSDPA-(Hochgeschwindigkeits-Downlinkpaketzugriff-)Verfahrens Datenübertragung durchführen.

Beschreibung des Standes der Technik

In einem W-CDMA(Breitbandkodemultiplex-Vielfachzugriff)-Kommunikationssystem in Übereinstimmung mit 3GPP (Partnerschaftsprojekt der dritten Generation), das derzeit standardisiert wird, wird der HSDPA als Technologie vorgeschlagen, die einen Hochgeschwindigkeitsdownlink realisieren kann.

In dem HSDPA-Verfahren sind zusätzlich als physikalischer Kanal für einen Downlink, durch den Daten von einer Basisstation an ein mobiles drahtloses Endgerät übertragen werden, ein HS-SCCH (Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal) und ein HS-PDSCH (physikalischer Hochgeschwindigkeits-Downlinkgemeinschaftskanal) vorgesehen. Der HS-SCCH wird verwendet, um Steuerinformationen des HS-PDSCH, der mit dem HS-SCCH ein Paar bildet. zu übertragen, während der HS-PDSCH verwendet wird, um in dem HSDPA-Verfahren eingesetzte Paketdaten zu übertragen. Darüber hinaus kann der HS-PDSCH maximal 15 Stück Kanalführungskodes in Einheiten von Unterrahmen verwenden, was ein Multikode genannt wird, und die Anzahl von verwendeten Multikodes wird Multikodezahl genannt. Der Unterrahmen bezeichnet eine Rahmenlänge eines in dem HSDPA-Verfahren verwendeten physikalischen Kanals, die in Zeiteinheiten von drei Schlitzen ausgedrückt wird, und ein Schlitz bezeichnet eine durch das 3GPP bestimmte Zeiteinheit.

Andererseits ist als physikalischer Kanal für einen Uplink. durch den das mobile drahtlose Endgerät Paketdaten an die Basisstation überträgt, zusätzlich ein HS-DPCCH (Hochgeschwindigkeits-dedizierter physikalischer Steuerkanal) vorgesehen. In der Kommunikation unter Verwendung des HSDPA-Verfahrens werden zwei Kanäle einschließlich des HS-DPCCH und eines DPCH (dedizierter physikalischer Kanal) verwendet, wenn Paketdaten von dem mobilen drahtlosen Endgerät an die Basisstation übertragen werden. Der HS-DPCCH informiert die Basisstation, ob Paketdaten, die durch den mit dem HS-DPCCH ein Paar bildenden HS-PDSCH übertragen wurden, von dem mobilen drahtlosen Endgerät empfangen wurden oder nicht, oder über den Zustand eines Übertragungspfads. 9 zeigt die Zeitbeziehung der Datenübertragung unter den HS-SCCH, HS-PDSCH und HS-DPCCH.

In dem vorliegenden W-CDMA-Kommunikationssystem wird unter Verwendung von Informationen über einen vergangenen geschätzten Übertragungsleistungswert des mobilen drahtlosen Endgeräts bestimmt, ob jede TFC (Transportformatkombination) eines Uplink-DPCH verwendbar ist oder nicht. Einer der Standards zum Bestimmen der Verwendung einer gegebenen TFC ist, ob die TFC eine ist, deren Verwendung basierend auf dem vergangenen geschätzten Übertragungsleistungswert des mobilen drahtlosen Endgeräts gestattet war oder nicht. Die TFC bezeichnet ein mehrfaches Transportkanalkombiniermuster eines TF (Transportformats), das die Informationsgröße jedes Transportkanals zeigt. Darüber hinaus gibt der geschätzte Übertragungsleistungswert einen Leistungswert wieder, der als notwendig angenommen wird, damit das mobile drahtlose Endgerät Daten an die Basisstation überträgt. Der Grund, warum die Verwendung der TFC des DPCH unter Verwendung eines geschätzten Übertragungsleistungswert bestimmt wird, ist, dass zuzuführende Leistung allgemein proportional zu der Informationsgröße der zu übertragenden Daten erhöht werden muss. Wenn der vergangene geschätzte Übertragungswert die maximale Übertragungsleistung häufig überschreitet, wird daher eine Bearbeitung durchgeführt, in der die zuzuführende Leistung durch Verkleinern der Größe von durch einen Uplink-DPCH zu übertragenden Information verringert wird.

Gemäß 3GPP TS25.321 v5 5.0 oder TS25. 133 v5. 7.0, in denen Spezifikationen und Prozeduren des 3GPP spezifiziert sind, wird unter Verwendung eines geschätzten Übertragungswerts des mobilen drahtlosen Endgeräts während einer bestimmten Periode bestimmt, ob jede TFC des Uplink-DPCH verwendbar ist oder nicht. Es dauert mehrere Zehntel Millisekunden oder mehr, bevor Daten, die diese Entscheidung reflektieren, tatsächlich übertragen werden.

Als eine der Technologien, die das HSDPA-Verfahren wie oben beschrieben verwenden. sind ein mobiles Kommunikationssystem, eine Basisstation, ein Paketübertragungszeitsteuerverfahren und ein Programm dafür in der japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 2002-369235 offenbart. In dieser Offenbarung führt die Basisstation, wenn sie an eine Mobilstation zu übertragende Daten von einer Basisstationssteuereinrichtung empfängt, der Mobilstation eine Vorabnachricht (Benachrichtigung der Übertragungszeit) einer Datenübertragung zu. Wenn die Mobilstation die Vorabnachricht der Datenübertragung empfängt, benachrichtigt sie eine andere Basisstation, die sich in einem Soft-Handover-Zustand befindet, von dem Zeitverlauf der Datenübertragung. Dies verhindert, dass die obige andere Basisstation HS-PDSCH-Daten an andere Mobilstationen überträgt.

Weiterhin sind ein mobiles Kommunikationssystem, ein Kommunikationssteuerverfahren, eine für Obige zu verwendende Basisstation und eine Mobilstation in der japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 2003-199173 offenbart, in der die Basisstation, wenn sie an die Mobilstation zu übertragende Daten empfängt, der Mobilstation unter Verwendung eines Downlink-DPCH eine Vorabnachricht der Datenübertragung zuführt. Wenn die Mobilstation eine solche Vorabnachricht empfängt, überträgt sie eine Information über die Ubertragungsqualität an die Basisstation.

Wie oben beschrieben, wird der HS-DPCCH in der Kommunikation unter Verwendung des HSDPA-Verfahrens zu einem physikalischen Uplink-Kanal hinzugefügt. Wenn ein geschätzter Übertragungsleistungswert aufgrund dieser Zufügung des HS-DPCCH den zulässigen maximalen Übertragungsleistungswert überschreitet, wird bei der tatsächlichen Übertragung eine Steuerung so ausgeübt, dass die Leistung, die sowohl dem HS-DPCCH als auch dem Uplink-DPCH zugewiesen ist, verringert wird, so dass der erwartete Übertragungsleistungswert schließlich nicht die maximale Übertragungsleistung überschreitet. Als Ergebnis wird vorausgesagt, dass die Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass die TFC des DPCH nicht verwendet werden kann, weil die dem DPCH zugewiesene Leistung klein wird.

Herkömmlicherweise ist es jedoch unmöglich zu beurteilen, ob der erwartete Übertragungsleistungswert aufgrund der Zufügung des HS-DPCCH die maximale Übertragungsleistung überschreitet, es sei denn, es wurden unter Verwendung des HS-DPCCH tatsächlich Paketdaten von dem mobilen drahtlosen Anschluss übertragen. Weiterhin dauert es in der herkömmlichen Technologie, selbst wenn gemäß dem obigen Beurteilungsverfahren entschieden wird, dass die TFC des Uplink-DPCH unbrauchbar ist, mehrere Zehntel Millisekunden oder mehr, bevor Daten, die das Beurteilungsergebnis reflektiert haben, tatsächlich übertragen werden, und daher kann nicht unmittelbar in dem DPCH reflektiert werden, ob die TFC verwendet werden kann oder nicht. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Paketdaten, die durch den HS-PDSCH des in dem HSDPA-Verfahren eingesetzten Downlinks übertragen werden, auf Art eines Bursts während einer Periode aufgetreten sind, in der die TFC nicht verwendbar gemacht werden kann, und die Wahrscheinlichkeit nimmt zu, dass in dem Uplink aufgrund des Auftretens der durch den HS-PDSCH übertragenen Paketdaten Daten häufig durch den HS-DPCCH übertragen werden. Das heißt, dass zur Zeit von Datenübertragung unter Verwendung des HS-DPCCH, in der eine Reduzierung der dem Uplink-DPCH zuzuweisenden Leistung erforderlich ist, das Risiko besteht, dass ein Vorgang durchgeführt wird, bei dem die dem DPCH zuzuweisende Leistung nicht reduziert wird. Dieser Vorgang führt zu einem Versagen der Erkennung von durch den Uplink-DPCH übertragenen Daten an der Basisstation, da für eine Zeitdauer von mehreren Zehntel Millisekunden oder mehr, die zu nehmen ist, nachdem die Übertragung von Daten begonnen wurde, die durch den Uplink-HS-DPCCH als Antwort auf Daten zu übertragen sind, die durch den Downlink-HS-PDSCH übertragen werden, durch den ein Kopf von Paketdaten auf Burst-Weise übertragen wird, bevor Information, dass die TFC des Downlink-HS-PDSCH nicht verwendet werden kann, tatsächlich auf dem Uplink-PDCH reflektiert wird, eine Leistung, die kleiner als erwartet ist, sowohl dem Uplink-DPCH als auch dem Downlink-HS-DPCCH zugewiesen wird.

Es ist möglich, dass die herkömmliche Technologie darin ein Problem darstellt, dass das Versagen in der Erkennung von übertragenen Daten durch den Uplink-DPCH eine Verringerung der Kommunikationsqualität verursacht und das Versagen in der Erkennung von übertragenen Daten durch den HS-DPCCH die erneute Übertragung von Daten durch den Downlink-HS-PDSCH bewirkt, der mit dem Uplink-DPCH ein Paar bildet, was zu einer bemerkenswerten Verringerung des Durchsatzes des Downlinks führt.

Wenn das HSDPA-Verfahren auf das herkömmliche W-CDMA-Kommunikationssystem angewendet wird, das in Übereinstimmung mit dem 3GPP konstruiert ist, kann es daher passieren, dass die geschätzte Übertragungsleistung aufgrund der Hinzufügung des HS-DPCCH die zulässige maximale Übertragungsleistung überschreitet und dass daher die Anzahl von TFCs des Uplink-DPCH, die unbrauchbar wird, zunimmt. Die herkömmliche Technologie weist jedoch das folgende Problem auf da es mehrere Zehntel Millisekunden oder mehr dauert, bevor die Information, dass die TFC des Downlink-HS-PDSCH nicht verwendet werden kann, tatsächlich auf dem Uplink-DPCH reflektiert wird, nachdem die Übertragung von Daten begonnen wurde, die durch den Uplink-DPCCH als Antwort auf die Daten übertragen werden sollen, die Downlink-HS-PDCH übertragen werden, durch den ein Kopf von Paketdaten auf Burst-Weise übertragen wurden, wird eine Verringerung des Durchsatzes des Downlinks und der Kommunikationsqualität des Uplinks verursacht.

Da darüber hinaus in der in den japanischen Patentanmeldungen mit den Veröffentlichungsnummern 2002-369235 und 2003-199173 offenbarten Technologie keine Konfigurationen und Funktionen vorgesehen sind, um eine solche Verringerung der Kommunikationsqualität zu unterdrücken, die durch eine Knappheit an Leistung verursacht wird, die für die Datenübertragung durch den HS-DPCCH wie oben zuzuweisen ist, ist es als Ergebnis schwierig, die obigen Probleme zu lösen.

WO 02 15420A und EP 1 414 201 A offenbaren verwandte mobile Kommunikationssysteme.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein mobiles Kommunikationssystem und eine Basisstationseinrichtung und ein mobiles drahtloses Endgerät bereitzustellen, die in dem gleichen System verwendet werden, die in der Lage sind, den Durchsatz und/oder die Kommunikationsqualität in dem mobilen drahtlosen Endgerät zu verbessern, wenn ein HSDPA-Verfahren auf W-CDMA-Kommunikation angewendet wird.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein mobiles Kommunikationssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgesehen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Basisstationseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 4 vorgesehen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein mobiles drahtloses Endgerät mit den Merkmalen des Anspruch 6 vorgesehen.

Wenn das HSDPA-Verfahren auf die W-CDMA-Kommunikation angewendet wird, ermöglicht die obige Konfiguration es, den Durchsatz und/oder die Kommunikationsqualität in dem mobilen drahtlosen Endgerät zu verbessern.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die obigen und weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen deutlicher, in denen:

1 ein Diagramm ist. das Konfigurationen eines mobiles Kommunikationssystems gemäß einer Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht;

2 ein Diagramm ist, das die Tabelle eines Musters eines Kanalführungskodes zeigt, der gemäß der Ausführungsform eingestellt ist;

3 ein Diagramm ist, das Konfigurationen einer Basisstationseinrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt:

4 ein Diagramm ist, das Konfigurationen eines mobilen drahtlosen Endgeräts gemäß der Ausführungsform zeigt;

5 ein Diagramm ist, das die Beziehung zwischen einem Kanalführungskode und dem Kodeversatz gemäß der Ausführungsform zeigt;

6 ein Flussdiagramm ist, das den Betriebsfluss zeigt, der von der Basisstationseinrichtung gemäß der Ausführungsform durchgeführt wird;

7 ein Flussdiagramm ist, das den Betriebsfluss zeigt, der von dem mobilen drahtlosen Endgerät gemäß der Ausführungsform durchgeführt wird;

8 ebenfalls ein Flussdiagramm ist, das den Betriebsfluss zeigt, der von dem mobilen drahtlosen Endgerät gemäß der Ausführungsform durchgeführt wird; und

9 ein Diagramm ist, das die Zeit von Übertragung und Empfang von Daten in dem mobilen drahtlosen Endgerät gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sowie ein herkömmliches mobiles drahtloses Endgerät zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die besten Arten der Durchführung der Erfindung werden in näherem Detail unter Verwendung verschiedener Ausführungsformen mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

Ausführungsform

Wie in 1 gezeigt, umfasst das mobile Kommunikationssystem ein mobiles drahtloses Endgerät 1, eine Basisstationseinrichtung 2 und eine SRNC (Serving Radio Network Controller, Abnehmerfunknetzwerksteuerung) 3. Obwohl dies in 1 nicht gezeigt ist, umfasst das mobile Kommunikationssystem wie ein gewöhnliches mobiles Kommunikationssystem weiterhin eine Vermittlungsstelle, eine Kommunikationssteuereinrichtung, ein HLR (Heimatregister) und dergleichen. Darüber hinaus ist die Anzahl von Komponenten, die das mobile Kommunikationssystem bilden, nicht auf die in 1 gezeigte beschränkt.

Wenn in dem mobilen Kommunikationssystem Kommunikationen durch Anwenden des HSDPA(Hochgeschwindigkeits-Downlinkpaketzugriff)-Verfahrens ausgeführt werden, überträgt die Basisstationseinrichtung 2 Daten durch einen HS-SCCH (Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal) und einen HS-PDSCH (physikalischer Hochgeschwindigkeits-Downlinkgemeinschaftssteuerkanal) in einem Downlink an das Endgerät 1. Wenn das mobile drahtlose Endgerät 1 Daten empfängt, die durch den HS-SCCH und den HS-PDSCH von der Basisstationseinrichtung 2 übertragen werden, überträgt es durch den HS-PDSCH Information über einen Zustand, dass es durch den HS-DPCCH an die Einrichtung 2 übertragene Daten empfangen hat. Obwohl andere Kanäle wie z.B. ein Downlink-DPCH (dedizierter physikalischer Kanal) in 1 nicht gezeigt sind, wird angenommen, dass Kommunikation in der Praxis gemäß dem herkömmlichen W-CDMA(Breitband-Kodemultiplexvielfachzugriff)-Verfahren ausgeführt wird.

Wie in 2 gezeigt, wobei Aufmerksamkeit auf das Bestehen von leeren Mustern in einem Parameter genannt Kanalführungskodesatz gerichtet ist, der durch den HS-SCCH übertragen und durch sieben Bit ausgedrückt wird, wird verursacht, dass die leeren Muster eine neue Rolle als Vorabnachricht spielen, die angibt, dass die Basisstationseinrichtung 2 die Übertragung durch einen in dem HSDPA-Verfahren eingesetzten Downlink beginnt. In der Ausführungsform wird der Parameter, der die Vorabnachricht wiedergibt, im Folgenden eine "Warnung" genannt. In dem Kanalführungskodesatz sind acht Muster einschließlich "1110000", "1110001", "1110010", "1110011", "1110100", "1110101", "1110110" und "1110111" die leeren Muster, die nicht als Kanalführungskode verwendet werden.

Als nächstes werden unten Prozeduren (Betriebsverfahren) beschrieben, die diese Warnung verwenden.

  • 1. Die Basisstationseinrichtung 2 überträgt mehrere Zehntel Millisekunden oder mehr, bevor Paketdaten durch den in dem HSDPA eingesetzten Downlink-HS-PDSCH übertragen werden, einen Warnparameter durch den Downlink-HS-SCCH an das Endgerät 1.
  • 2. Wenn das Endgerät 1 den Warnparameter empfängt, fügt es einen angenommenen Wert der in dem HS-DPCCH zu verwendenden Leistung zu einem erwarteten Übertragungsleistungswert hinzu, der verwendet werden soll, um Information darüber zu bestimmen, ob eine TFC (Transportformatkombination) des Downlink-DPCH verwendet werden kann oder nicht.

Die obige Prozedur 1 ermöglicht, dass das Endgerät 1 im Voraus die Zeit weiß, mit der der Empfang von durch den Downlink-HS-PDSCH übertragenen Daten begonnen wird, und die obige Prozedur 2 ermöglicht, dass Zeit, mit der in dem Downlink-HS-DPCCH zu verwendende Leistung zu einem geschätzten Übertragungsleistungswert addiert wird, verglichen mit dem herkömmlichen Zeit mehr beschleunigt wird. Dies ermöglicht, dass Endgerät 1 eine Versorgung mit Leistung sicherstellt, die dem Uplink-HS-DPCCH von der Startzeit der Übertragung von HS-DPCCH-Daten zugewiesen werden soll, und daher kann die Kommunikationsqualität des Uplink-DPCH und des HS-DPCCH von der Startzeit der Datenübertragung an verbessert werden.

Die Konfiguration und der Betrieb der Basisstationseinrichtung 2 sind unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. Wie darin gezeigt, umfasst die Basisstationseinrichtung 2 einen Steuerabschnitt 201, einen Kodesatzerzeugungsabschnitt 202 und einen Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal-Übertragungsverarbeitungsabschnitt 203.

Der Steuerabschnitt 201 ist ein Abschnitt, um die gesamte Basisstationseinrichtung 2 zu steuern, und kann zum Beispiel aus einer CPU (Zentraleinheit) (nicht gezeigt) und einer Programmspeichereinheit (nicht gezeigt) aufgebaut sein, um ein Programm zu speichern, das von der CPU ausgelesen wird, um die notwendige Verarbeitung durchzuführen.

Der Kodesatzerzeugungsabschnitt 202 erzeugt gemäß einem von dem Steuerabschnitt 201 zugeführten Steuersignal einen ursprünglichen Kanalführungskodesatz (Kanalführungskodesatz, von dem die Warnung ausgenommen ist) oder einen Kanalführungskodesatz, der die Warnung angibt, und gibt den erzeugten Kodesatz an den Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal-Übertragungsverarbeitungsabschnitt 203 aus. Weiterhin weist Abschnitt 202 einen Kodegruppenindikatorparameter/Kodesatzindikatorparameter-Erzeugungsabschnitt 202a, einen Warnparametererzeugungsabschnitt 202b und einen Kodesatzauswählabschnitt 202c auf. Abschnitt 202a erzeugt ursprüngliche Kanalführungskodesätze. Abschnitt 202b erzeugt einen Kodesatz, der die Warnung angibt. Abschnitt 202c wählt gemäß dem von Abschnitt 201 zugeführten Steuersignal entweder den ursprünglichen Kodesatz oder den Warnungskodesatz aus.

Darüber hinaus kann die Basisstationseinrichtung 2 die Verarbeitung von Erzeugung, Auswahl und Ausgabe eines Kodesatzes betreiben, indem sie die CPU des Steuerabschnitts 201 verwendet, ohne den Kodesatzerzeugungsabschnitt 202 zu installieren.

Abschnitt 203 erzeugt ein HSDPA-Paket (Steuerdaten). das einen durch den Kodesatzerzeugungsabschnitt 202 erzeugten Kanalführungskodesatz enthält, und überträgt das Paket durch den Downlink-HS-SCCH an das Endgerät 1.

Unten werden unter Bezugnahme auf 4 die Konfiguration und der Betrieb des mobilen drahtlosen Endgeräts 1 beschrieben. Wie darin gezeigt. ist das Endgerät 1 aus einem Empfangsabschnitt 10 und einem Übertragungsabschnitt 20 aufgebaut. Der Empfangsabschnitt 10 führt eine Verarbeitung des Datenempfangs von der Basisstationseinrichtung 2 durch (1). Der Übertragungsabschnitt 20 führt die Verarbeitung der Datenübertragung an die Basisstationseinrichtung 2 durch.

Der Empfangsabschnitt 10 umfasst einen Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal-Dekodierabschnitt 11, einen Kanalführungskodesatzbeurteilungsabschnitt 12 und einen Signalempfangsverarbeitungsabschnitt 13.

Abschnitt 11 dekodiert durch den Downlink-HS-SCCH eingegebene Daten. Abschnitt 12 hält im Voraus mindestens eines der oben beschriebenen acht leeren Muster als einen Kodesatz, um die Warnung anzugeben, und empfängt eine Eingabe eines Kanalführungskodesatzes, der von dem Dekodierabschnitt 11 dekodiert wird, und vergleicht den eingegebenen Kodesatz mit einem gehaltenen Kodesatz und entscheidet, ob ein Muster einen ursprünglichen Kanalführungskodesatz oder eine Warnung angibt. Abschnitt 13 steuert den Dekodierabschnitt 11 und den Beurteilungsabschnitt 12. Verarbeitungsabschnitt 13 empfängt eine Eingabe des Kanalführungskodesatzes von dem Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanaldekodierabschnitt 11 und führt einen Verarbeitungsempfang durch.

Der Übertragungsabschnitt 20 weist einen geschätzten Übertragungsleistungswert-Messabschnitt 21, einen Löschwiederherstellstandardbeurteilungsabschnitt 22 und einen Übertragungsverarbeitungsabschnitt 23 auf. Der Messabschnitt 21 misst einen geschätzten Übertragungsleistungswert, der als Standard zu verwenden ist, um zu beurteilen, ob die TFC verwendet werden kann. Der Beurteilungsabschnitt 22 beurteilt, ob die TFC gemäß der Eingabe des geschätzten Übertragungsleistungswerts von dem Messabschnitt 21 verwendet werden kann. Der Verarbeitungsabschnitt 23 steuert den Messabschnitt 21 und den Beurteilungsabschnitt 22. Darüber hinaus empfängt der Übertragungsverarbeitungsabschnitt 23 eine Eingabe einer gelöschten und wiederhergestellten TFC von dem Beurteilungsabschnitt 22 und führt eine Übertragungsverarbeitung durch.

In einem der Beispiele gemäß der Ausführungsform wird einem leeren Muster, dessen Kanalführungskodesatz durch "1110000" ausgedrückt wird, von den leeren Mustern für den in 2 gezeigten Kanalführungskodesatz ein Warnparameter zugewiesen. Hierin ist die Bedeutung jedes Musters des Kanalführungskodesatzes gezeigt, ausgedrückt durch sieben Bit. Von den sieben Bit, die den Kanalführungskodesatz ausmachen, geben die ersten drei Bit einen Kodegruppenindikator wieder, der eine Gruppe der Anzahl von Mehrfachkodes ist, die von dem HD-PDSCH zu verwenden sind. Die letzten vier Bit, die die sieben Bit ausmachen, geben einen Kodeversatzindikator wieder, um anzugeben, welcher Kanalführungskode von dem HS-PDSCH verwendet wird.

Da der Spreizfaktor des HS-PDSCH 16 ist, existieren sechzehn Arten Kanalführungskodes, und 5 zeigt die Beziehung zwischen dem Kanalführungskode und einem Kodeversatz. Wenn eine Mehrzahl Kanalführungskodes wie z.B. Mehrfachkodes verwendet werden, wird ein Kanalführungskode mit einem größeren Kodeversatz der Reihe nach von dem durch den Kodeversatz gezeigten Kanalführungskode verwendet.

Der geschätzte Übertragungsleistungswertmessabschnitt 21 gibt, im Wesentlichen gemäß vom Verarbeitungsabschnitt 23 zugeführten Anweisungen zum Betrieb, einen geschätzten Leistungswert für einen physikalischen Kanal in dem Uplink an den Beurteilungsabschnitt 22 aus. Er arbeitet unabhängig von dem Betrieb der unten beschriebenen Ausführungsform.

Zum Beispiel gibt der Verarbeitungsabschnitt 23 eine Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Leistungswerts für jede Zahl Rahmen an den Messabschnitt 21 aus (zum Beispiel ein Rahmen), der dann den Betrieb des Ausgebens des geschätzten Leistungswerts jedes Mal durchführt, wenn die Ausgabeanweisung eingegeben wird. Darüber hinaus kann ein Intervall, während dessen die Anweisung zum Ausgeben des geschätzten Leistungswerts, zum Beispiel von der Basisstationseinrichtung 2 eingestellt werden.

Unter Bezugnahme auf 6 wird der Betrieb der Datenübertragung durch den HS-SCCH von der Basisstationseinrichtung 2 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Zunächst beurteilt der Steuerabschnitt 201, ob die Basisstationseinrichtung 2 ein HSDPA-Paket empfangen hat, das von der SRNC 3 an ein gegebenes mobiles drahtloses Endgerät 1 übertragen werden soll, oder nicht (Schritt S101). Wenn entschieden wird, dass das HSDPA-Paket nicht von der SRNC 3 empfangen wurde (NEIN in Schritt S101), wird die Bearbeitung in Schritt S101 wiederholt.

Wenn entschieden wird, dass das HSDPA-Paket von der SRNC 3 empfangen wurde (JA in Schritt S101), beurteilt der Steuerabschnitt 201, ob das empfangene HSDPA-Paket Daten sind, die anfänglich durch den HS-PDSCH an das Endgerät 1 zu übertragen sind, das heißt, ob das empfangene HSDPA-Paket einen Beginn von Kommunikation von Daten angibt, die gemäß dem HSDPA-Verfahren an das Endgerät 1 zu übertragen sind, oder nicht (Schritt S102).

Wenn entschieden wird, dass das empfangene HSDPA-Paket keinen Beginn von Daten angibt, die gemäß dem HSDPA-Verfahren an das Endgerät 1 zu übertragen sind (NEIN in Schritt 103), wird beurteilt, ob ein Intervall von mehreren Zehntel Millisekunden oder mehr zwischen der Übertragung des empfangenen HSDPA an das Endgerät 1 und der unmittelbar vorhergehenden Übertragung des HSDPA-Pakets an das Endgerät 1 vorhanden ist oder nicht (Schritt S103).

Wenn entschieden wird, dass das empfangene HSDPA-Paket in weniger als einigen Zehntel Millisekunden nach der unmittelbar vorhergehenden Übertragung übertragen wird (NEIN Schritt 103), erzeugt der Kodesatzerzeugungsabschnitt 202 Daten, die einen ursprünglichen Kanalführungskodesatz enthalten, um durch den HS-SCCH als Steuerinformation über Daten übertragen zu werden, die durch das HSDPA-Paket angegeben sind, um durch den HS-PDSCH übertragen zu werden. Der Verarbeitungsabschnitt 203 überträgt Daten, die seinen ursprünglichen Kanalführungskodesatz enthalten, um durch den HS-SCCH an das Endgerät 1 übertragen zu werden (Schritt S104). Nachdem durch den HS-SCCH zu übertragende Daten gesendet worden sind, überträgt die Stationseinrichtung 2 das von der SRNC 3 empfangene HSDPA-Paket durch den HS-PDSCH (Schritt S106).

Wenn andererseits entschieden wird, dass das empfangene HSDPA-Paket einen Beginn von Kommunikation von Daten angibt, die gemäß dem HSDPA-Verfahren an das Endgerät 1 zu übertragen sind (JA in Schritt S102), oder geurteilt wird, dass das empfangene HSDPA-Paket in einem Intervall von einigen Zehntel Millisekunden oder mehr zwischen der Übertragung des empfangenen HSDPA-Pakets an das Endgerät 1 und der unmittelbar vorhergehenden Übertragung des HSDPA-Pakets an das Endgerät 1 übertragen wird (JA in Schritt 103), erzeugt der Erzeugungsabschnitt 202 Daten, die einen Kanalführungskodesatz umfassen, der verwendet wird, um einen Warnung anzuzeigen, um durch den HS-SCCH als Steuerinformation über Daten übertragen zu werden, die durch den HS-PDSCH zu übertragen sind, der durch das HSDPA-Paket angegeben wird.

Der Verarbeitungsabschnitt 203 überträgt Daten, die einen Kanalführungskodesatz enthalten, der verwendet wird, um eine Warnung anzuzeigen, die durch den HS-SCCH an das Endgerät 1 zu übertragen ist (Schritt S105). Danach überträgt die Basisstationseinrichtung 2 auf ähnliche Weise das von der SRNC3 empfangene HSDPA-Paket durch den HS-PDSCH an das Endgerät 1 (Schritt S106).

Unter Bezugnahme auf 7, 8 und 9 werden unten Datenübertragungsvorgänge des mobilen drahtlosen Endgeräts 1 der Ausführungsform beschrieben.

9 ist ein Diagramm, das die Zeit des Empfangs von durch den HS-SCCH und HS-PDSCH von der Basisstationseinrichtung 2 zu übertragenden Daten und die Zeit des Übertragens von durch den HS-DPCCH an die Basisstationseinrichtung 2 zu übertragenden Daten zeigt.

In 9 zeigt die Bezugszahl (1) Daten (3 Schlitze), die durch den HS-SCCH von dem mobilen drahtlosen Endgerät 1 empfangen werden sollen. Die Bezugszahl (2) zeigt Daten (3 Schlitze), die durch den HS-PDSCH übertragen werden sollen, der von den durch den HS-SCCH übertragenen Daten gesteuert wird. Das mobile drahtlose Endgerät 1 beginnt, die durch die Bezugszahl (2) angegebenen Daten zwei Schlitze nach dem Beginn des Empfangs der HS-SCCH-Daten zu empfangen. Die Bezugszahl (3) zeigt HS-DPCCH-Daten (3 Schlitze), die auf eine Weise übertragen werden sollen, um den empfangenen HS-PDSCH-Daten (2) zu entsprechen. Das mobile drahtlose Endgerät 1 beginnt, die HS-DPCCH-Daten (3) etwa 7,5 Schlitze nach dem Beginn des Empfangs der HS-PDSCH-Daten (2) zu übertragen.

Wie in 7 gezeigt, dekodiert der Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal-Dekodierabschnitt 11 die einzugebenden HS-SCCH Daten (Schritt S202), wenn der Empfangsabschnitt 10 die HS-SCCH-Daten von der Einrichtung 2 empfangen hat (JA in Schritt S201).

Als nächstes beurteilt der Dekodierabschnitt 11, ob die dekodierten HS-SCCH-Daten für das Endgerät 1 bestimmt sind oder nicht (Schritt S203). Wenn geurteilt wird, dass die dekodierten HS-SCCH-Daten nicht für das Endgerät 1 bestimmt sind (NEIN in Schritt S203), beendet Letzteres den Betrieb.

Wenn geurteilt wird, dass die dekodierten HS-SCCH-Daten für das Endgerät 1 bestimmt sind (JA in Schritt S203), gibt der Dekodierabschnitt 11 dekodierte Daten (Kanalführungskodesatz) an den Beurteilungsabschnitt 12 aus (Schritt S204).

Als nächstes beurteilt der Beurteilungsabschnitt 12, ob der von dem Dekodierabschnitt 11 eingegebene Kanalführungskodesatz eine Warnung anzeigt (Schritt S205).

Wenn geurteilt wird, dass der Kanalführungskodesatz eine Warnung angegeben hat (JA in Schritt S205), hält der Beurteilungsabschnitt 12 Informationen, dass der Kanalführungskodesatz die Warnung anzeigt (Schritt S206). Als nächstes gibt der Beurteilungsabschnitt 12 einen HS-DPCCH-Leistungszufügungsanweisungsbefehl an den Messabschnitt 21 aus (Schritt S207).

Wenn der Messabschnitt 21 eine Eingabe des HS-DPCCH-Leistungszufügungsanweisungsbefehls empfängt, wird von der Zeit, zu der eine Ausgabeanweisung eines geschätzten Leistungswerts von dem Verarbeitungsabschnitt 23 eingegeben wird, eine für die Übertragung der angenommenen HS-DPCCH-Daten zu verwendende Leistung zu einem tatsächlichen geschätzten Übertragungsleistungswert hinzugefügt (Schritt S208).

Dann entscheidet der Messabschnitt 21, ob dem Messabschnitt 21 selbst eine Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Übertragungsleistungswerts eingegeben wird (Schritt S209). Wenn entschieden wird, dass die Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Übertragungsleistungswerts dem Messabschnitt 21 selbst nicht eingegeben wurde (NEIN in Schritt S209), wiederholt Letzterer die Verarbeitung in Schritt S209.

Wenn entschieden wird, dass die Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Übertragungsleistungswert eingegeben wurde (JA in Schritt S209), gibt der Messabschnitt 21 mit der Zeit von Vorgängen, die von dem Verarbeitungsabschnitt 23 angewiesen wurden, den geschätzten Übertragungsleistungswert an den Beurteilungsabschnitt 22 aus (Schritt S210). Darüber hinaus fügt der Messabschnitt 21 die angenommene HS-DPCCH-Leistung weiterhin zu einem geschätzten Übertragungsleistungswert hinzu, bis der Messabschnitt 21 eine Eingabe des HS-DPCCH-Leistungszufügungslöschanweisungsbefehl empfängt, um den HS-DPCCH-Leistungszufügungsanweisungsbefehl zu löschen.

Wenn der Beurteilungsabschnitt 22 eine Eingabe des geschätzten Übertragungsleistungswerts von dem Messabschnitt 21 empfangen hat, identifiziert er eine TFC von den TFCs in dem Uplink-DPCH, die neu als unbrauchbar beurteilt wird, oder eine TFC, die bis dahin unbrauchbar war, wird neu als verwendbar beurteilt, und gibt Informationen darüber, dass die TFC neu beurteilt wurde, an den Verarbeitungsabschnitt 23 aus (Schritt S211). Jetzt beendet das Endgerät 1 den Betrieb.

Wenn entschieden wird, dass der Kanalführungskodesatz keine Warnung anzeigt, das heißt, der Kanalführungskodesatz wird als sein ursprünglicher Kanalführungskodesatz beurteilt (NEIN in Schritt S205). hält der Beurteilungsabschnitt 12 Information, dass der Kanalführungskodesatz seinen ursprünglichen Kanalführungskodesatz anzeigt (Schritt S212) (8).

Als nächstes nimmt der Beurteilungsabschnitt 12 Bezug auf Information, die von dem Beurteilungsabschnitt 12 gehalten wird, und entscheidet, ob der Kanalführungskodesatz, der dem Beurteilungsabschnit 12 eingegeben wurde, eine Warnung anzeigt oder nicht (Schritt S213). Wenn der Beurteilungsabschnitt 12 entscheidet, dass der Kanalführungskodesatz, der dem Kanalführungskodesatz eingegeben wurde, der ursprüngliche Kanalführungskodesatz ist (NEIN in Schritt S213), beendet das Endgerät 1 den Betrieb.

Wenn der Beurteilungsabschnitt 12 entscheidet, dass der ihm zu einer vorigen Zeit eingegebene Kanalführungskodesatz eine Warnung anzeigt (JA in Schritt S213), gibt er einen HS-DPCCH-Leistungszufügungslöschbefehl an den Messabschnitt 21 aus (Schritt S214).

Wenn der Messabschnitt 21 eine Eingabe des HS-DPCCH-Leistungszufügungslöschbefehls empfängt, beendet er von dem Zeitpunkt, zu dem eine Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Leistungswert vom Verarbeitungsabschnitt 23 eingegeben wird, die Zufügung von angenommener Leistung für die Übertragung der HS-DPCCH-Daten (Schritt S215).

Dann entscheidet der Messabschnitt 21, ob eine Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Übertragungsleistungswerts vom Verarbeitungsabschnitt 23 an den Messabschnitt 21 selbst eingegeben wurde (Schritt S216). Wenn der Messabschnitt 21 entscheidet, dass eine Anweisung zum Ausgeben eines geschätzten Übertragungsleistungswerts nicht eingegeben wurde (NEIN in Schritt S216), wiederholt er die Verarbeitung in Schritt S216.

Wenn entschieden wird, dass die Anweisung zum Ausgeben des geschätzten Übertragungsleistungswerts eingegeben wurde (JA in Schritt S216), gibt der Messabschnitt 21 zu der Zeit von durch den Verarbeitungsabschnitt 23 angewiesenen Vorgängen einen tatsächlichen geschätzten Übertragungsleistungswert an den Beurteilungsabschnitt 22 aus (Schritt S217).

Wenn der Beurteilungsabschnitt 22 eine Eingabe des geschätzten Übertragungsleistungswerts vom Messabschnitt 21 empfangen hat, identifiziert er eine TFC von den TFCs in dem Uplink-DPCH, die neu als unverwendbar beurteilt wird, oder eine TFC, die bis dahin unbrauchbar war, wird neu als verwendbar beurteilt, und gibt Informationen darüber, dass die TFC neu beurteilt wurde, an den Verarbeitungsabschnitt 23 aus (Schritt S211). Jetzt beendet das Endgerät 1 den Betrieb. Darüber hinaus ist das Verfahren zum Zufügen von angenommener Leistung für den HS-DPCCH zu dem geschätzten Leistungswert nicht auf die in der obigen Ausführungsform beschriebenen beschränkt.

Wie oben beschrieben, überträgt die Basisstationseinrichtung 2 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein leeres Muster eines Kanalführungskodesatzes für den HS-SCCH, der als Vorabnachricht der Datenübertragung durch einen Downlink verwendet wird, der in dem HSDPA-Verfahren eingesetzt wird, an das mobile drahtlose Endgerät 1. Wenn das Endgerät 1 die Vorabnachricht der Datenübertragung durch den in dem HSDPA-Verfahren eingesetzten Downlink empfangen hat, fügt es angenomme Leistung für die Übertragung der HS-DPCCH-Daten zu dem geschätzten Übertragungsleistungswert hinzu, der für eine Beurteilung zu verwenden ist, ob eine TFC des DPCH verwendbar ist oder nicht. Als Ergebnis kann die Stationseinrichtung 2 verlässlich Uplink-DPCH-Daten und Uplink-HS-DPCCH-Daten dekodieren, die vom Endgerät 1 über eine Periode von einigen Zehnteln Millisekunden oder mehr im Anschluss an einen ersten Empfang von Paketdaten in dem HSDPA übertragen werden, weil das Endgerät 1 im Voraus eine für den HS-DPCCH zu verwendende Leistung erhalten kann, wodurch ermöglicht wird, dass das herkömmliche Problem gelöst und der Durchsatz des in dem HSDPA-Verfahren eingesetzten Downlinks verbessert wird.

Darüber hinaus kann jede in der obigen Ausführungsform durchgeführte Verarbeitung wahlweise durch ein in dem mobilen drahtlosen Endgerät 1, der Basisstationseinrichtung 2 oder der SRNC 3 installiertes Computerprogramm durchgeführt werden. Weiterhin können die Computerprogramme in einem optischen Speichermedium, einem magnetischen Speichermedium, einem optisch-magnetischen Medium oder einem Speichermedium wie z.B. Halbleitern oder dergleichen gespeichert werden, oder sie können von Außeneinrichtungen heruntergeladen werden, die mit einem spezifizierten Netzwerk verbunden sind.


Anspruch[de]
Mobiles Kommunikationssystem, umfassend:

ein mobiles drahtloses Endgerät (1) und eine Basisstationseinrichtung (2), wobei Daten durch ein HSDPA(Hochgeschwindigkeitsdownlink-Paketzugriff)-Verfahren von der Basisstationseinrichtung (2) an das mobile drahtlose Endgerät (1) übertragen werden,

wobei das System dadurch gekennzeichnet ist,

dass die Basisstationseinrichtung (2; 201, 202, 203) vor einer Datendownlinkübertragung, die das HSDPA-Verfahren anwendet, Steuerdaten einschließlich Information sendet, die eine Vorabnachricht der Datendownlinkübertragung durch einen HS-SCCH (Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal) an das mobile drahtlose Endgerät (1) gibt, und

dass das mobile drahtlose Endgerät (1; 10, 20), wenn es die Steuerdaten von der Basisstationseinrichtung (2) empfangen hat, vermutete Leistung für die Datenuplinkübertragung durch einen HS-DPCCH (Hochgeschwindigkeits-dedizierter physikalischer Steuerungskanal) zu einem geschätzten Übertragungsleistungswert hinzufügt, der für eine Beurteilung zu verwenden ist, ob eine TFC (Transportformatkombination) eines DPCH (dedizierter physikalischer Kanal) verwendbar ist oder nicht.
Mobiles Kommunikationssystem nach Anspruch 1,

wobei die Basisstationseinrichtung (2) umfasst:

ein Steuerdatenerzeugungsmittel (201, 202), um die Steuerdaten zu erzeugen, und ein Steuerdatenübertragungsmittel (201, 203), um vor der Datendownlinkübertragung die erzeugten Steuerdaten an das mobile drahtlose Endgerät (1) zu übertragen, und

wobei das mobile drahtlose Endgerät (1) umfasst:

ein Steuerdatenempfangsmittel (11, 13), um die Steuerdaten durch einen HS-SCCH (Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal) zu empfangen,

ein Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12), um die Information zu erkennen, die die Vorabnachricht von den empfangenen Steuerdaten gibt;

und ein Leistungsversorgungssteuermittel (21), um die vermutete Leistung für die Datenuplinkübertragung durch den HS-DPCCH zu dem geschätzten Übertragungsleistungswert hinzuzufügen, der für die Beurteilung zu verwenden ist, ob die TFC des DPCH verwendbar ist oder nicht, wenn die Vorabnachricht durch das Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12) erkannt wird.
Mobiles Kommunikationssystem nach Anspruch 2,

wobei das Steuerdatenerzeugungsmittel (201, 202) die Steuerdaten einschließlich eines leeren Musters eines Kanalführungskodesatzes für den HS-SCCH als die Information erzeugt, die die Vorabnachricht gibt, und

wobei das Leistungsversorgungssteuermittel (21) die vermutete Leistung für die Datenuplinkübertragung durch den HS-DPCCH zu dem geschätzten Übertragungsleistungswert hinzufügt, der für die Beurteilung zu verwenden ist, ob die TFC des DPCH verwendbar ist oder nicht, wenn eines der leeren Muster des Kanalführungskodesatzes für den HS-SCCH durch das Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12) erkannt wird.
Basisstationseinrichtung (2) zur Datenübertragung, die durch ein HSDPA(Hochgeschwindigkeitsdownlink-Paketzugriff)-Verfahren an ein mobiles drahtloses Endgerät (1) durchgeführt werden soll, wobei die Basisstationseinrichtung (2) dadurch gekennzeichnet ist, dass sie umfasst:

ein Steuerdatenerzeugungsmittel (201, 202), um Steuerdaten enthaltend Information zu erzeugen, die eine Vorabnachricht der durch das HSDPA-Verfahren durchzuführenden Datenübertragung gibt; und

ein Steuerdatenübertragungsmittel (201, 203), um vor der Übertragung der zu empfangenden Daten die erzeugten Steuerdaten an das mobile drahtlose Endgerät (1) zu senden, wobei das Steuerdatenerzeugungsmittel (201, 202) die Steuerdaten enthaltend ein leeres Muster eines für Kanalführungskodesatzes einen HS-SCCH (Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal) als die Information erzeugt, die die Vorabnachricht über die Datenübertragung gibt.
Basisstationseinrichtung (2) nach Anspruch 4, wobei das Steuerdatenerzeugungsmittel (201, 202) die Steuerdaten einschließlich einem beliebigen aus "1110000", "1110001", "1110010", "1110011", "1110100", "1110101", "1110110" und "1110111" erzeugt, die als Kanalführungskodesatz für den HS-SCCH dienen. Mobiles drahtloses Endgerät (1) zum Empfangen von Daten durch ein HSDPA(Hochgeschwindigkeitsdownlink-Paketzugriff)-Verfahren von einer Basisstationseinrichtung (2), wobei das mobile drahtlose Endgerät (1) gekennzeichnet ist durch Hinzufügen von vermuteter Leistung für eine Datenuplinkübertragung durch einen HS-DPCCH (Hochgeschwindigkeits-dedizierter physikalischer Steuerkanal) zu einem geschätzten Übertragungsleistungswert, der für eine Beurteilung zu verwende ist, ob eine TFC (Transportformatkombination) eines DPCH (dedizierter physikalischer Kanal) verwendbar ist oder nicht, wenn die empfangenen Steuerdaten einschließlich einer Information empfangen wurden, die eine Vorabnachricht einer das HSDPA-Verfahren verwendenden Datendownlinkübertragung von der Basisstationseinrichtung (2) gibt. Mobiles drahtloses Endgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:

ein Steuerdatenempfangsmittel (11, 13), um die Steuerdaten durch einen HS-SCCH (Hochgeschwindigkeits-Gemeinschaftssteuerkanal) zu empfangen;

ein Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12), um die Information zu erkennen, die die Vorabnachricht aus den empfangenen Steuerdaten gibt; und

ein Leistungsversorgungssteuermittel (21), um die vermutete Leistung für die Datenuplinkübertragung durch den HS-DPCCH zu dem geschätzten Übertragungsleistungswert hinzuzufügen, der für die Beurteilung zu verwenden ist, ob die TFC des DPCH verwendbar ist oder nicht, wenn die Vorabnachricht durch das Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12) erkannt wird.
Mobiles drahtloses Endgerät (1) nach Anspruch 7. wobei das Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12) leere Muster eines Kanalführungskodesatzes für den HS-SCCH als die Information erkennt, die die Vorabnachricht der Datenübertragung gibt. Mobiles drahtloses Endgerät (1) nach Anspruch 8, wobei das Vorabnachrichtinformationserkennungsmittel (12) mindestens eines von "1110000", "1110001", "1110010", "1110011", "1110100", "1110101", "1110110" und "1110111" speichert, die als Kanalführungskodesatz für den HS-SCCH als die Information dienen, die die Vorabnachricht der Datenübertragung gibt.






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