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Dokumentenidentifikation DE602004008057T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001621039
Titel SYSTEM UND VERFAHREN ZUM NACHRICHTENAUSTAUSCH BEZÜGLICH DER AKTIVITÄT EINES DRAHTLOSEN GERÄTS
Anmelder Research In Motion Ltd., Waterloo, Ontario, CA
Erfinder ZHAO, Wen, Kanata, Ontario K2M 2S8, CA;
JIN, Xin, Ottawa, Ontario K2E 6J6, CA;
ZHANG, Haining, Kanata, Ontario K2K 3L6, CA;
ISLAM, Muhammad Khaledul, Ottawa, Ontario K2K 3N4, CA
Vertreter Grape Schwarzensteiner, 80331 München
DE-Aktenzeichen 602004008057
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.04.2004
EP-Aktenzeichen 047304324
WO-Anmeldetag 30.04.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/CA2004/000649
WO-Veröffentlichungsnummer 2004100586
WO-Veröffentlichungsdatum 18.11.2004
EP-Offenlegungsdatum 01.02.2006
EP date of grant 08.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/38(2006.01)A, F, I, 20070131, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 29/08(2006.01)A, L, I, 20070131, B, H, EP   H04L 12/56(2006.01)A, L, I, 20070131, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Patentanmeldung beansprucht Vorrang vor der vorläufigen US-Patentanmeldung mit der laufenden Nummer 60/468.310, die am 6. Mai 2003 eingereicht wurde.

Die Erfindung betrifft drahtlose Datengeräte, die auf ein drahtloses Netz zugreifen, sowie Infrastrukturen, die Paketdatenverkehr zwischen Datenservern und drahtlosen Datengeräten in dem drahtlosen Netz weiterleiten. Die hier erwähnten drahtlosen Datengeräte umfassen Persönliche Digitale Assistenten, mobile Kommunikationsgeräte, Mobiltelefone und drahtlose Zweiwege-Kommunikationsgeräte, die Paketdaten verarbeiten können und für die Verwendung in drahtlosen Netzen vorgesehen sind.

In einem CDMA2000-Netz (1x Code Division Multiple Access, Vielfachzugriff im Code-Multiplex-Verfahren) erfordert das Netz typischerweise, dass ein drahtloses Datengerät beim Einschalten eine Einschaltregistrierung sendet. Ebenso fordert das Netz von dem Gerät das Senden einer ausdrücklichen Ausschaltregistrierung, wenn es aus irgendeinem Grund ausgeschaltet wird. Auf diese Weise erkennt das CDMA2000-Netz, dass das drahtlose Datengerät keine Dienste mehr benötigt und nicht mehr erreichbar ist.

Für drahtlose Datengeräte, die Push-Dienste unterstützten, können ein oder mehrere Push-Server vorhanden sein, die in verschiedenen Netzen laufen, welche von verschiedenen Einheiten verwaltet werden. Diese Push-Server liefern den drahtlosen Geräten über das drahtlose IP-Netz Informationen (sog. Pushing), beispielsweise Benachrichtigungen, Daten und Multimedia-Inhalte. Die Erreichbarkeitsinformation des Geräts, die dem CDMA2000-Netz bekannt ist, ist für die Push-Server u. U. nicht verfügbar. Wenn ein Gerät nicht verfügbar ist, liefern die Datenserver möglicherweise ständig Datenverkehr an ein nicht erreichbares Gerät, was eine Verschwendung von Netzwerkbandbreite und eine Unterversorgung der verfügbaren Geräte bedeutet.

Paketdatendienste sind in CDMA2000-Netzen auf leitungsvermittelte Dienste aufgesetzt integriert. Ein weiteres Problem kann sich ergeben, wenn ein drahtloses Datengerät nicht gleichzeitig Datendienste und Sprachdienste unterstützt. Wenn das Gerät beispielsweise in einer Sprachverbindung aktiv ist, kann es in diesem Fall keine Datenverbindung annehmen. In dieser Situation ist es wünschenswert, dass die Datenserver das Ausliefern von Daten an das Gerät zeitweise unterbrechen.

US2003/040280 offenbart ein Verfahren für Mobilität und Dienstwiederherstellung für einen Benutzer in einem drahtlosen Kommunikationsnetz. Das Verfahren umfasst:

Speichern von den Benutzer betreffenden Dienstinformationen bei einer Registrierstelle; Senden einer Subskriptionsnachricht von einem Benutzer-Terminal an die Registrierstelle, wobei ein Header in der Subskriptionsnachricht eine eindeutige Anzeige enthält; und als Reaktion auf die Subskriptionsnachricht mit der eindeutigen Anzeige im Header Zurücksenden einer Benachrichtigung an das Benutzer-Terminal, wobei die Nutzdaten dieser Benachrichtigung Dienstinformationen für den Benutzer enthalten, die von dem Benutzer-Terminal für Kommunikationsdienste zu verwenden sind.

WO02/096133 offenbart ein Verfahren zum Steuern der Aktivierung eines Paketdatenprotokoll-Kontexts in einem Netz, das die paketvermittelte Übertragung von Dateneinheiten unterstützt. Das Verfahren umfasst folgende Schritte: a) Speichern eines Push-Informationselements in einer Datenbank, b) Senden einer Anforderung von Routing-Informationen von einem Netzgerät an diese Datenbank, wobei die Routing-Information dafür bestimmt ist, eine von dem Netzgerät aus dem Netz empfangene Dateneinheit an ein Terminal-Gerät weiterzuleiten, c) Empfangen einer Antwort mit Routing-Informationen von der Datenbank durch das Netzgerät und d) Auswerten der Routing-Informationen in der Antwort anhand des Push-Informationselements, wobei das Push-Informationselement Informationen zum Steuern von Push-Servern enthält.

ALLGEMEINES

Ein Verfahren, das unnötigen Datenverkehr im CDMA2000-Netz verringert, umfasst das Senden von Gerätstatusinformationen von dem drahtlosen Datengerät an die ihm zugeordneten Push-Server, sodass die Push-Server wissen, wann die Versorgung des drahtlosen Datengeräts zu starten bzw. zu beenden ist.

Bei einer weiteren Lösung wird ein Drahtlos-Daten-Push-Server für drahtlose Daten veranlasst, sich bei dem Packet Data Serving Node (PDSN, Paketdatenverarbeitungsknoten) zu registrieren, und werden die drahtlosen Geräte definiert, die ihm zugeordnet werden. Wenn dem PDSN eine Änderung der Gerätstatusinformation gemeldet wird, benachrichtigt er alle dem betreffenden drahtlosen Datengerät zugeordneten Push-Server.

Alternativ kann der PDSN die Push-Server-Informationen automatisch erfassen, indem er den Header von eingehenden Datenpaketen überprüft, die für ein bestimmtes drahtloses Gerät bestimmt sind,.

Nachdem die Push-Server von dem PDSN über die Statusänderung der drahtlosen Datengeräte informiert wurden, können die Push-Server entsprechend das Ausliefern von Datenverkehr an die drahtlosen Netze starten oder beenden. So kann der Datenverkehr im drahtlosen Netz verringert werden, um Netzressourcen zu sparen.

Die vorliegende Erfindung stellt daher ein Verfahren zur Erreichbarkeitsanzeige zwischen einem drahtlosen Gerät und mindestens einem Push-Server bereit, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

Senden von Gerätstatusinformationen von dem drahtlosen Gerät an den mindestens einen Push-Server im Anschluss nach einem ersten Verbindungsaufbau zu einem drahtlosen Netz, wobei diese Statusinformationen anzeigen, ob das drahtlose Gerät Daten empfangen kann oder nicht; und

Empfangen der Statusinformationen an dem mindestens einen Push-Server;

wobei der mindestens eine Push-Server in der Lage ist, die Versorgung des drahtlosen Geräts anhand der Statusinformationen selektiv zu starten bzw. zu beenden.

Ferner stellt die vorliegende Erfindung einen Push-Server bereit, der in der Lage ist, die Versorgung eines drahtlosen Geräts nach einem ersten Verbindungsaufbau zu einem drahtlosen Netz anhand der empfangenen Statusinformationen selektiv zu starten bzw. zu beenden, wobei diese Statusinformationen anzeigen, ob das drahtlose Gerät Daten empfangen kann oder nicht, wobei der Push-Server umfasst:

einen Sendeempfänger, der in der Lage ist, Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät zu empfangen; einen Prozessor, der in der Lage ist, Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät zu interpretieren und die Versorgung des drahtlosen Geräts anhand der Statusinformationen zu starten bzw. zu beenden; und

ein Speichersubsystem, das in der Lage ist, die Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät zu speichern.

Ferner stellt die vorliegende Erfindung einen Packet Data Serving Node PDSN bereit, der umfasst:

einen Prozessor;

eine erste Sendeempfänger-Schnittstelle, die dafür ausgelegt ist, mit dem Basisstations-Controller zu kommunizieren und Statusinformationen zu einem drahtlosen Gerät nach einem ersten Verbindungsaufbau zu einem drahtlosen Netz zu empfangen;

eine zweite Sendeempfänger-Schnittstelle, die dafür ausgelegt ist, mit einem Netz zu kommunizieren und Statusinformationen zu übertragen, wobei diese Statusinformationen angeben, ob das drahtlose Gerät Daten für das drahtlose Gerät empfangen kann oder nicht; und

ein Datenspeichersubsystem, welches umfasst: einen Datensatzspeicher, welcher dafür ausgelegt ist, Daten zu speichern, durch die ein drahtloses Gerät mindestens einem Push-Server zugeordnet wird,

wobei der Datensatzspeicher dafür ausgelegt ist, dass der Prozessor darauf zugreift, sobald von der ersten Sendeempfänger-Schnittstelle Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät empfangen werden, sodass der Prozessor die Statusinformationen an den mindestens einen Push-Server weiterleiten kann, der dem drahtlosen Gerät zugeordnet ist.

Ferner stellt die vorliegende Erfindung ein drahtloses Datengerät bereit, das umfasst:

einen Prozessor;

eine Benutzerschnittstelle, die dafür ausgelegt ist, mit dem Prozessor zu kommunizieren, um Eingaben in das drahtlose Datengerät bereitzustellen;

eine Sendeempfänger-Schnittstelle, die durch den Prozessor gesteuert wird und dafür ausgelegt ist, mit einem drahtlosen Netz zu kommunizieren; und

ein Speichersubsystem, das dafür ausgelegt ist, mit dem Prozessor zu kommunizieren, und Informationen zu den Push-Servern bereithält, welche das drahtlose Datengerät versorgen;

wobei das drahtlose Datengerät dafür ausgelegt ist, nach einem ersten Verbindungsaufbau zu dem drahtlosen Netz Statusinformationen an die Push-Server zu übermitteln, wobei diese Statusinformationen anzeigen, ob das drahtlose Gerät Daten empfangen kann oder nicht, wobei das drahtlose Gerät über die Sendeempfänger-Schnittstelle und das drahtlose Netz versorgt wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften drahtlosen CDMA2000-Datennetzsystems gemäß der vorliegenden Anmeldung, mit dem die verschiedenen Ausführungsformen des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung zusammenarbeiten können;

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften drahtlosen Datengeräts zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung;

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Push-Servers zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung;

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften PDSN zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung;

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Basisstations-Controllers BSC zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung;

veranschaulicht verschiedene Ausführungsformen der Verfahren der vorliegenden Anmeldung in einem Ablaufdiagramm;

veranschaulicht detaillierter den Signalisierungs- und Datenfluss zwischen dem drahtlosen Datengerät und zwei Push-Servern gemäß einer ersten Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung;

veranschaulicht detaillierter den Signalisierungs- und Datenfluss zwischen dem drahtlosen Datengerät, dem PDSN und zwei Push-Servern gemäß einer zweiten Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung; und

ist ein detailliertes Diagramm des Signalflusses, das den Signalisierungs-, Sprach- und Datenfluss zwischen dem drahtlosen Datengerät, dem BSC, der Funkvermittlungsstelle MSC, dem PDSN und Push-Servern gemäß einer dritten Ausführungsform eines Verfahrens der vorliegenden Anmeldung darstellt.

Gleiche Bezugszahlen in den verschiedenen Abbildungen verweisen auf gleiche Elemente.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Es wird Bezug genommen auf ; ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften drahtlosen CDMA2000-Datennetzsystems gemäß der vorliegenden Anmeldung, mit dem die verschiedenen Ausführungsformen des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung zusammenarbeiten können. zeigt ein Blockdiagramm eines drahtlosen Datengeräts 10, ein beispielhaftes CDMA2000-Netz (1x Code Division Multiple Access) 20 mit einer Mischung aus Leitungsvermittlung und Paketvermittlung, ein öffentliches Fernsprechnetz PSTN (Public Switched Telephone Network) 30, das Internet 40 und Push-Server 50, mit denen die Verfahren dieser Anmeldung zusammenarbeiten können. Das drahtlose Datengerät 10 ist vorzugsweise ein Zweiwege-Kommunikationsgerät mit Daten- und/oder Sprachkommunikationsfähigkeit.

Das CDMA2000-Netz 20 beinhaltet Mischkomponenten mit Leitungsvermittlung und Paketvermittlung – Base Sendeempfänger Subsystem (BTS) 22 und Basisstations-Controller (BSC, Base Station Controller) 24, eine rein leitungsvermittelte Komponente – Funkvermittlungsstelle (MSC, Mobile Switching Centre) 26 und eine rein paketvermittelte Komponente – Paketdatenverarbeitungsknoten (PDSN, Packet Data Serving Node) 28.

Im Betrieb kommuniziert das mobile Gerät 10 drahtlos mit der BTS 22 und dem BSC 24, um Zugriff auf die von der MSC 26 über das PSTN 30 bereitgestellten leitungsvermittelten Dienste wie beispielsweise Sprache und Kurznachrichtendienst (SMS, Short Message Service) zu erhalten.

Das drahtlose Gerät 10 kommuniziert außerdem drahtlos mit der BTS 22 und dem BSC 24, um Zugriff auf die von dem PDSN 28 über das Internet 40 bereitgestellten Paketdatendienste wie etwa E-Mail, WAP (Wireless Application Protocol) und andere Datendienste zu erhalten.

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften drahtlosen Datengeräts zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung. Für die einzelnen Komponenten des drahtlosen Netzes 20 wird weiterhin Bezug genommen auf . Das drahtlose Datengerät 10 ist vorzugsweise ein Zweiwege-Kommunikationsgerät mit mindestens Daten- oder Daten-/Sprachkommunikationsfähigkeit. Wenn das Gerät 10 die Zweiwege-Kommunikation unterstützt, beinhaltet es einen Prozessor 100, ein Speichersubsystem 102, ein Sendeempfänger-Subsystem 104 und ein Benutzerschnittstellen-Modul 106. Der Mikroprozessor 100 steuert den gesamten Betrieb des drahtlosen Datengeräts. Kommunikationsfunktionen, einschließlich der Signalisierung zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und dem drahtlosen Netz 20, der Signalisierung zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und den Push-Servern 50 und der Daten-/Sprachkommunikation, werden von dem Sendeempfänger-Subsystem 104 ausgeführt. Der Mikroprozessor 100 arbeitet außerdem mit weiteren Gerätsubsystemen zusammen, etwa dem Speichersubsystem 102 und dem Benutzerschnittstellen-Modul 106. Im CDMA2000-Netz beinhaltet die Signalisierung zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und dem drahtlosen Netz 20 beispielsweise Ein- und Ausschaltregistrierungen. Benutzer können den Betrieb des drahtlosen Datengeräts 10 über das Benutzerschnittstellen-Modul 106 steuern, beispielsweise das drahtlose Datengerät 10 ein- oder ausschalten und Daten- und/oder Sprachverbindungen herstellen.

Das vorliegende Verfahren und die vorliegende Anmeldung ermöglichen die Signalisierung zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und Push-Servern 50, welche das Übermitteln von Statusinformationen über das drahtlose Datengerät 10 mittels einer „Daten aktiv"-Nachricht 60 bzw. einer „Daten inaktiv"-Nachricht 66 beinhaltet.

Eine vorab festgelegte Gruppe von Anwendungen, die Grundfunktionen des Geräts übernehmen, beispielsweise etwa mindestens Datenkommunikations-Anwendungen, werden normalerweise bei der Herstellung auf dem Gerät 10 installiert. Eine Gruppe von Anwendungen, die auf das Gerät geladen werden können, umfasst unter anderem E-Mail, Kalenderereignisse, Termine, Browser- und Task-Objekte. Derartige Anwendungen wären in der Lage, über das CDMA2000-Netz 20 und das Internet 40 (nicht dargestellt) Datenobjekte an den Push-Server 50 zu senden und von diesem zu empfangen. Für die Sprachkommunikation kommuniziert das Gerät 10 über das CDMA2000-Netz 20 mit dem PSTN 30 (nicht dargestellt).

Wenn das drahtlose Datengerät 10 eingeschaltet wird, sendet es eine Einschaltregistrierung an den BSC 24. Sobald die erforderliche Einschaltregistrierung abgeschlossen ist, kann das drahtlose Datengerät 10 Kommunikationssignale über das CDMA2000-Netz 20 senden und empfangen.

Wenn das drahtlose Datengerät 10 ausgeschaltet wird, sendet es eine Ausschaltregistrierung an den BSC 24. Sobald die erforderliche Ausschaltregistrierung abgeschlossen ist, beendet das CDMA2000-Netz 20 die Versorgung des drahtlosen Datengeräts 10.

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften Push-Servers zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung. Der Push-Server 50 beinhaltet mindestens einen Mikroprozessor 200, ein Speichersubsystem 202 und ein Sendeempfänger-Subsystem 204.

Der Mikroprozessor 200 steuert den gesamten Betrieb des Push-Servers. Der Mikroprozessor 200 arbeitet mit dem Speichersubsystem 202 und dem Sendeempfänger-Subsystem 204 zusammen. Kommunikationsfunktionen, einschließlich der Signalisierung zwischen Push-Server 50 und drahtlosem Netz 20, der Signalisierung zwischen Push-Server 50 und drahtlosem Datengerät 10 und der Datenkommunikation, werden von dem Sendeempfänger-Subsystem 204 ausgeführt. Die Signalisierung zwischen Push-Server 50 und drahtlosem Netz 20 sowie zwischen Push-Server 50 und drahtlosem Datengerät 10 umfasst unter anderem das Empfangen von Statusinformationen zu dem drahtlosen Datengerät 10. Ferner wird eine „Daten aktiv"-Nachricht 60 bzw. eine „Daten inaktiv"-Nachricht 66 an den Push-Server 50 gesendet.

Der Push-Server 50 kommuniziert mit dem drahtlosen Netz 20 und dem drahtlosen Datengerät 10 über das Internet 40, wie in dargestellt.

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften PDSN zur Verwendung mit dem Verfahren der vorliegenden Anmeldung. Funktional umfasst der Knoten mindestens einen Prozessor 300, ein Speichersubsystem 302 und zwei Sendeempfänger-Schnittstellen 304 und 306. Die erste Sendeempfänger-Schnittstelle 304 dient dazu, Statusinformationen des drahtlosen Datengeräts 10 (nicht dargestellt) zu empfangen. Bei dem vorliegenden Verfahren und der vorliegenden Anmeldung beinhaltet dies eine „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 bzw. „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 vom BSC 24. Diese Nachrichten dienen dazu anzuzeigen, ob das drahtlose Datengerät 10 Daten mit der „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 akzeptiert oder mit der „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 zurückweist.

Der zweite Sendeempfänger 306 dient dazu, Informationen an den Push-Server 50 zu senden wie in dargestellt. Mit dem vorliegenden Verfahren und der vorliegenden Anmeldung kann der Sendeempfänger 306 eine „Daten aktiv"-Nachricht 60 oder eine „Daten inaktiv"-Nachricht 66 enthalten, die über das Internet 40 an den Push-Server 50 gesendet wurden wie in dargestellt. Diese Nachricht teilt dem Push-Server 50 mit, dass das drahtlose Datengerät 10 Daten akzeptieren („Daten aktiv"-Nachricht 60) bzw. nicht akzeptieren („Daten inaktiv"-Nachricht 66) wird.

In einer Ausführungsform speichert das Speichersubsystem 302 einen Systemdatensatz 308. Jeder Systemdatensatz 308 steht für sämtliche Informationen zu einem einzelnen drahtlosen Datengerät 10 und enthält ein Gerätkennzeichnerfeld 308B, in dem Kennzeichnerinformationen für ein drahtloses Datengerät 10 gespeichert sind. Der Datensatz 308 enthält ferner vorzugsweise ein Gerätstatusfeld 308D sowie ein Push-Server-Kennzeichnerfeld 308F zum Identifizieren aller Push-Server 50, die dem drahtlosen Datengerät 10 zugeordnet sind.

Der Prozessor 300 steuert den gesamten Betrieb des PDSN 28. Wenn an der Sendeempfänger-Schnittstelle 304 eine „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 eingeht, durchsucht der Prozessor 300 seinen Systemdatensatz 308 im Speichersubsystem 302 und ruft alle Push-Server-Kennzeichner ab, die in dem Push-Server-Kennzeichnerfeld 308F gespeichert und dem drahtlosen Datengerät 10 zugeordnet sind, wie anhand des Gerätkennzeichnerfeldes 308B festgestellt wird. Der Prozessor 300 sendet über die Sendeempfänger-Schnittstelle 306 und das Internet 40 im Namen des drahtlosen Datengeräts 10 eine „Daten aktiv"-Nachricht 60 an alle Push-Server 50 (nicht dargestellt), woraufhin alle Push-Server beginnen können, das drahtlose Datengerät 10 zu versorgen, indem sie Datenverkehr in das drahtlose Netz 20 liefern. Das Gerätstatusfeld 308D wird entsprechend aktualisiert.

In ähnlicher Weise untersucht der Prozessor 300 bei Eingang einer „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 an der Sendeempfänger-Schnittstelle 304 seinen Systemdatensatz 308 im Speichersubsystem 302 und ruft alle Push-Server-Kennzeichner ab, die in dem Push-Server-Kennzeichnerfeld 308F gespeichert und dem drahtlosen Datengerät 10 zugeordnet sind, wie anhand des Gerätkennzeichnerfeldes 308B festgestellt wird. Der Prozessor 300 sendet über die Sendeempfänger-Schnittstelle 306 und das Internet 40 im Namen des drahtlosen Datengeräts 10 eine „Daten inaktiv"-Nachricht 66 an alle Push-Server 50, woraufhin alle Push-Server die Versorgung des drahtlosen Datengerät 10 sicher beenden können, indem sie aufhören, Datenverkehr in das drahtlose Netz 20 zu liefern. Das Gerätstatusfeld 308D wird entsprechend aktualisiert.

ist ein Blockdiagramm eines beispielhaften BSC zur Verwendung mit einem weiteren Verfahren der vorliegenden Anmeldung. Er kommt zum Einsatz, wenn das drahtlose Datengerät 10 sowohl sprach- als auch datenfähig ist, jedoch Sprach- und Datenverbindungen nicht gleichzeitig unterstützt werden. Funktional beinhaltet der BSC mindestens einen Prozessor 400, ein Speichersubsystem 402 und zwei Sendeempfänger-Schnittstellen 404 und 406.

Das Speichersubsystem 402 enthält vorzugsweise einen Systemdatensatz 408. Jeder Systemdatensatz 408 steht für Informationen zu einem einzelnen drahtlosen Datengerät 10 und enthält ein Gerätkennzeichnerfeld 408B, in dem Kennzeichner für das drahtlose Datengerät 10 gespeichert sind. Ferner enthält der Systemdatensatz 408 vorzugsweise ein Gerätfähigkeits-Indikatorfeld 408C (um anzuzeigen, ob das mit dem Gerätkennzeichnerfeld verbundene Gerät Sprach- und Datenverbindungen gleichzeitig unterstützen kann), ein Sprachverbindungs-Statusfeld 408D für das Gerät sowie ein Datenverbindungs-Statusfeld 408F für das Gerät.

Der Prozessor 400 steuert den gesamten Betrieb des BSC 24. Wenn an der Sendeempfänger-Schnittstelle 404 eine Sprachverbindungsbenachrichtigung 76 eingeht, durchsucht der Prozessor 400 seinen Systemdatensatz 408 im Speichersubsystem 402 und stellt anhand des Gerätfähigkeits-Indikatorfeldes 408C fest, ob Sprach- und Datenverbindungen an dem drahtlosen Datengerät 10 gleichzeitig unterstützt werden können. Können Sprach- und Datenverbindungen an dem drahtlosen Datengerät 10 nicht gleichzeitig unterstützt werden, stellt der Prozessor 400 weiter anhand des Datenverbindungs-Statusfeldes 408F fest, ob bereits Push-Dienste aktiv sind. Wenn mindestens ein aktiver Push-Dienst vorhanden ist, aktualisiert der Prozessor 400 das Sprachverbindungs-Statusfeld 408D und das Datenverbindungs-Statusfeld 408F und sendet über die Sendeempfänger-Schnittstelle 406 eine „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 an den PDSN 28. Der PDSN 28 aktualisiert gegebenenfalls den Push-Server 50 mit dem neuen Status des drahtlosen Datengeräts 10 wie vorstehend mit Bezug auf beschrieben.

In ähnlicher Weise durchsucht der Prozessor 400, wenn an der Sendeempfänger-Schnittstelle 404 eine „Sprachverbindung Ende"-Benachrichtigung 84 eingeht, seinen Systemdatensatz 408 im Speichersubsystem 402 und stellt anhand des Gerätfähigkeits-Indikatorfeldes 408C fest, ob Sprach- und Datenverbindungen an dem drahtlosen Datengerät 10 gleichzeitig unterstützt werden können. Wenn das Gerätfähigkeits-Indikatorfeld 408C angibt, dass Sprach- und Datenverbindung von dem Gerät 10 nicht gleichzeitig unterstützt werden können, stellt der Prozessor 400 weiter anhand des Datenverbindungs-Statusfeldes 408F fest, ob zum Zeitpunkt des Aufbaus der Sprachverbindung bereits Push-Dienste aktiv waren. War ein solcher aktiver Push-Dienst vorhanden, sendet der Prozessor 400 über die Sendeempfänger-Schnittstelle 406 eine „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 an den PDSN 28. Der PDSN 28 aktualisiert gegebenenfalls den Push-Server 50 mit dem neuen Status des drahtlosen Datengeräts 10 wie vorstehend mit Bezug auf beschrieben. Das Sprachverbindungs-Statusfeld 408D und das Datenverbindungs-Statusfeld 408F werden entsprechend aktualisiert.

enthält ein Ablaufdiagramm der obigen Ausführungsformen der vorliegenden Anmeldung. Wenn das drahtlose Datengerät 10 Sprachoperationen nicht unterstüzt wie in Schritt 502 angegeben, ist ausschließlich die Datenkommunikation relevant und geht die Verarbeitung bei Schritt 504 weiter.

In Schritt 504 wird bestimmt, ob der PDSN in das vorliegende Verfahren und die vorliegende Anmeldung eingebunden ist. Ist der PDSN nicht eingebunden, können das vorliegende Verfahren und die vorliegende Anmeldung zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 selbst und dem Push-Server 50 eingesetzt werden, wie nachstehend mit Bezug auf beschrieben. Andernfalls, wenn in Schritt 504 der PDSN 28 in das vorliegende Verfahren und die vorliegende Anmeldung einbezogen wird, kommuniziert das drahtlose Datengerät 10 mit dem PDSN 28, der seinerseits mit den Push-Servern 50 kommuniziert, wie nachstehend mit Bezug auf beschrieben.

Wenn das drahtlose Gerät 10 sowohl Daten- als auch Sprachverbindungen unterstützt. wie in Schritt 502 festgestellt, wird in Schritt 506 geprüft, ob das drahtlose Datengerät 10 gleichzeitig Sprach- und Datenverbindungen unterstützt. Wenn das drahtlose Datengerät 10 Sprach- und Datenverbindungen nicht gleichzeitig unterstützt, erlauben das vorliegende Verfahren und die vorliegende Anmeldung dem BSC 24, Statusinformationen an den PDSN 28 und die Push-Server 50 zu übertragen wie nachstehend in dargestellt.

Wenn in Schritt 506 festgestellt wird, dass das drahtlose Datengerät 10 Sprach- und Datenverbindungen gleichzeitig unterstützt, muss der Push-Server 50 das Ausliefern von Datenverbindungen nicht beenden, wenn das Gerät aktiv ist, und könnte der Prozess enden.

Allerdings könnten, wie für Fachleute auf diesem Gebiet der Technik zu erkennen, die Verfahren gemäß oder dennoch dazu genutzt werden, das Ausliefern von Daten zu unterbinden, wenn das drahtlose Datengerät 10 ausgeschaltet wird oder sich außer Reichweite befindet.

Es wird nun Bezug genommen auf ; diese Abbildung veranschaulicht detaillierter den Signalisierungs- und Datenfluss zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und zwei Push-Servern 52 und 54 gemäß einer ersten Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung.

Wenn das drahtlose Datengerät 10 eingeschaltet wird, meldet es in einer „Daten aktiv"-Nachricht 60A und 60B seinen Status als „Daten aktiv" an die Push-Server 52 bzw. 54. Nach Empfang der „Daten aktiv"-Nachricht 60A bzw. 60B starten die Daten-Server 52 und 54 die Versorgung des drahtlosen Datengeräts 10. Beispielsweise können Benutzerdaten 62A und 62B sowie Serverdaten 64A und 64B zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und den Push-Servern 52 bzw. 54 ausgetauscht werden.

Wenn das drahtlose Datengerät 10 ausgeschaltet wird, meldet es in einer „Daten inaktiv"-Nachricht 66A und 66B seinen Status als „Daten inaktiv" an die Push-Server 52 bzw. 54. Nach Empfang der „Daten inaktiv"-Nachricht 66A bzw. 66B beenden die Daten-Server 52 und 54 die Versorgung des drahtlosen Datengeräts 10 und verhindern, dass Benutzerdaten 62A und 62B in das CDMA2000-Netz 20 fließen.

Die gestrichelten gekrümmten Linien im Push-Server 52 in zeigen an, dass der entsprechende Signalisierungs- und Datenverkehr zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und dem Push-Server 54 und in Wirklichkeit nicht durch den Push-Server 52 verläuft.

Eine Verbesserung des Verfahrens von besteht darin, das drahtlose Datengerät 10 nur eine einzige Nachricht senden zu lassen, statt an jeden Push-Server 50 eine Nachricht. Dies schont den Akku des drahtlosen Datengeräts 10 und die Netzressourcen des drahtlosen Netzes 20. Im Folgenden wird Bezug genommen auf .

veranschaulicht detaillierter den Signalisierungs- und Datenfluss zwischen dem drahtlosen Datengerät 10, dem PDSN 28 und zwei Push-Servern 52 und 54 gemäß einer zweiten Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung. Wenn das drahtlose Datengerät 10 eingeschaltet wird, benachrichtigt es den PDSN 28durch eine „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 über den BSC 24. Der PDSN sendet seinerseits eine „Daten aktiv"-Nachricht 60A bzw. 60B an die Push-Server 52 und 54. Fachleute auf diesem Gebiet werden erkennen, dass für das drahtlose Datengerät 10 eine unterschiedliche Anzahl von Push-Servern 50 vorhanden sein kann und dass, wenn mehrere Push-Server vorhanden sind, eine „Daten aktiv"-Nachricht 60 auch an alle diese Push-Server gesendet wird.

Wie in dargestellt sind die Push-Server 52 und 54 in dem Server-Kennzeichnerfeld 308F registriert, das dem Gerätkennzeichner des drahtlosen Datengeräts 10 am PDSN 28 zugeordnet ist.

Nachdem die Push-Server 52 und 54 die „Daten aktiv"-Nachrichten 60A bzw. 60B empfangen haben, können Benutzerdaten 62A und 62B sowie Serverdaten 64A und 64B zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und den Push-Servern 52 bzw. 54 ausgetauscht werden. Im CDMA2000-Netz kann die „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 mit einer Einschaltregistrierung verknüpft sein/werden.

In ähnlicher Weise wird, wenn das drahtlose Datengerät 10 ausgeschaltet wird, der PDSN 28 durch den BSC 24 mithilfe einer „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 informiert. Anschließend sendet der PDSN 28 „Daten inaktiv"-Nachrichten 66A und 66B an die Push-Server 52, 54. Im CDMA2000-Netz kann diese „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 mit einer Ausschaltregistrierung verknüpft sein/werden.

Basierend auf Obigem muss das drahtlose Datengerät 10 gemäß dem Verfahren von nicht mehrere „Daten aktiv"-Nachrichten bzw. „Daten inaktiv"-Nachrichten senden, wodurch die Akkus geschont werden und der Funkverkehr reduziert wird.

Wie in zeigen die gestrichelten Linien durch Push-Server 52 an, dass der Signalisierungs- und Datenverkehr zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und dem Push-Server 54 und nicht durch den Push-Server 52 verläuft.

In einigen Fällen ist es wünschenswert, weiter zu verhindern, dass Push-Server 50 während einer Sprachverbindung Daten liefern, wenn das drahtlose Datengerät 10 Sprach- und Datenverbindungen nicht gleichzeitig unterstützt. Im Folgenden wird Bezug genommen auf .

zeigt ein Diagramm des Signalflusses, das den Signalisierungs-, Sprach- und Datenfluss zwischen dem drahtlosen Datengerät 10, dem BSC 24, der MSC 26, dem PDSN 28 und Push-Servern 50 gemäß einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Anmeldung darstellt. veranschaulicht die Interaktion zwischen einer Sprach- und einer Datenverbindung, wenn Sprache und Daten an dem drahtlosen Datengerät 10 nicht gleichzeitig unterstützt werden können

Anfänglich befindet sich das drahtlose Datengerät 10 in einem Daten-Modus (aktiv oder ruhend) eines aktiven Push-Dienstes. Wenn eine Sprachverbindung eingeht, benachrichtigt die MSC 26 den BSC 24 in einer Sprachverbindungsbenachrichtigung 76. Der BSC 24 erkennt anhand des Datenverbindungs-Statusfeldes 408F von Systemdatensatz 408, dass sich das drahtlose Datengerät 10 in einem Daten-Modus (aktiv oder ruhend) befindet, wie vorstehend mit Bezug auf beschrieben.

Der BSC sendet eine „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 an den PDSN 28. Nach Eingang der „Daten inaktiv"-Benachrichtigung 72 benachrichtigt der PDSN 28 alle Push-Server 50, die bei ihm registriert sind, mittels einer „Daten inaktiv"-Nachricht 66. Auf der Basis dieser Nachricht beenden alle Push-Server 50 das Ausliefern von Daten für das Gerät 10 in das Netz.

Wenn eine Sprachverbindung endet, sendet die MSC 26 eine „Sprachverbindung Ende"-Benachrichtigung 84 an den BSC 24. Der BSC 24 benachrichtigt dann den PDSN 28 in einer „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68. Nach Eingang der „Daten aktiv"-Benachrichtigung 68 sendet der PDSN 28 eine „Daten aktiv"-Nachricht 60 an alle Push-Server, die dem drahtlosen Datengerät 10 zugeordnet und beim PDSN 28 registriert sind. Daraufhin können die Push-Server beginnen, Benutzerdaten 62 und Serverdaten 64 mit dem drahtlosen Datengerät 10 auszutauschen.

Die gestrichelte gekrümmte Linie in der MSC 26 besagt, dass der Signalisierungsund Datenverkehr entweder zwischen dem drahtlosen Datengerät 10 und den Push-Servern 50 oder zwischen dem BSC 24 und dem PDSN 28 verläuft. Durch die MSC 26 fließen keine Push-Daten.

Die Ausführungsformen der und erfordern, dass sich alle Push-Server 50, die mit dem drahtlosen Datengerät 10 kommunizieren wollen, beim PDSN 28 registrieren. In einer alternativen Ausführungsform kann der PDSN automatisch Informationen zu Push-Servern erfassen, indem er den Header jedes Datenpakets untersucht, das an das betreffende drahtlose Datengerät 10 gerichtet ist.

Übersetzung der Figuren

Fig. 1

Fig. 2

Fig. 3

Fig. 4

Fig. 5

Fig. 6

Fig. 7

Fig. 8

Fig. 9


Anspruch[de]
Verfahren zur Erreichbarkeitsanzeige zwischen einem drahtlosen Gerät (10) und mindestens einem Push-Server (50), wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:

Senden von Gerätstatusinformationen von dem drahtlosen Gerät (10) an den mindestens einen Push-Server (50) im Anschluss an eine erste Verbindung zu einem drahtlosen Netz (20), wobei diese Statusinformationen anzeigen, ob das drahtlose Gerät Daten empfangen kann oder nicht; und

Empfangen der Statusinformationen an dem mindestens einen Push-Server (50);

wobei der mindestens eine Push-Server (50) in der Lage ist, die Versorgung des drahtlosen Geräts (10) anhand der Statusinformationen selektiv zu starten bzw. zu beenden.
Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die Statusinformationen im Anschluss an die Einschaltregistrierung des drahtlosen Geräts (10) gesendet werden. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Statusinformationen vor der Ausschaltregistrierung des drahtlosen Geräts (10) gesendet werden. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Schritt des Sendens von Gerätestatusinformationen von dem drahtlosen Gerät (10) an den mindestens einen Push-Server (50) beinhaltet:

Senden der Gerätstatusinformationen von dem drahtlosen Gerät (10) an einen Packet Data Serving Node PDSN (28); und

Empfangen der Statusinformationen an dem PDSN (28) und Senden einer Statusnachricht von dem PDSN an den mindestens einen Push-Server (50), wobei die Statusnachricht der Statusinformation entspricht.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das drahtlose Gerät (10) unfähig ist, gleichzeitig Sprach- und Datenverbindungen zu unterstützen, und wobei der Schritt des Sendens der Gerätstatusinformationen von dem drahtlosen Gerät (10) an den mindestens einen Push-Server (50) umfasst:

Senden einer Sprachverbindungsbenachrichtigung (76, 84) von einer Funkvermittlungsstelle (26) an einen Basisstations-Controller (24);

Senden einer Datenstatusbenachrichtigung von dem Basisstations-Controller (24) an einen PDSN (28);

Empfangen der Datenstatusbenachrichtigung an dem PDSN (28) und Senden von Statusinformationen an den mindestens einen Push-Server (50).
Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem die Sprachverbindungsbenachrichtigung (76, 84) dem Beginn oder dem Ende einer Sprachverbindung entspricht. Verfahren gemäß Anspruch 6, bei dem die Sprachverbindungsbenachrichtigung (76) den Beginn einer Sprachverbindung anzeigt und die Datenstatusbenachrichtigung eine „Daten inaktiv"-Benachrichtigung (72) ist. Verfahren gemäß Anspruch 6, bei dem, wenn die Sprachverbindungsinformation (84) das Ende der Sprachverbindung anzeigt, die Datenstatusbenachrichtigung eine „Daten aktiv"-Benachrichtigung (68) ist. Verfahren gemäß Anspruch 7, bei dem die Statusinformation eine „Daten inaktiv"-Nachricht ist. Verfahren gemäß Anspruch 8, bei dem die Statusinformation eine „Daten aktiv"-Nachricht ist. Verfahren gemäß Anspruch 4 oder 5, bei dem der PDSN (28) eine Liste von Push-Servern (59) enthält, die dem drahtlosen Gerät (10) zugeordnet sind. Verfahren gemäß Anspruch 11, bei dem die Liste der Push-Server (50) dadurch erstellt wird, dass die Push-Server sich beim PDSN (28) registrieren müssen. Verfahren gemäß Anspruch 11, bei dem die Liste der Push-Server (50) dadurch erstellt wird, dass die Header von an das drahtlose Gerät (10) geschickten Paketen überwacht werden. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, bei dem der Schritt des Sendens der Statusinformation umfasst, die Liste der Push-Server (50), die dem drahtlosen Gerät (10) zugeordnet sind, abzurufen. Push-Server (50), der in der Lage ist, die Versorgung des drahtlosen Geräts (10) nach einem ersten Verbindungsaufbau zu einem drahtlosen Netz (20) anhand der empfangenen Statusinformationen selektiv zu starten bzw. zu beenden, wobei diese Statusinformationen anzeigen, ob das drahtlose Gerät (10) Daten empfangen kann oder nicht, wobei der Push-Server (50) umfasst:

einen Sendeempfänger (204), der in der Lage ist, Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät (10) zu empfangen;

einen Prozessor (200), der in der Lage ist, Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät (10) zu interpretieren und die Versorgung des drahtlosen Geräts (10) anhand der empfangenen Statusinformationen zu starten bzw. zu beenden; und

ein Speichersubsystem (202), das in der Lage ist, die Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät (10) zu speichern.
Packet Data Serving Node PDSN (28), der umfasst:

einen Prozessor (300);

eine erste Sendeempfänger-Schnittstelle (304), die dafür ausgelegt ist, mit dem Basisstations-Controller (24) zu kommunizieren und Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät (10) nach einem ersten Verbindungsaufbau zu einem drahtlosen Netz (20) zu empfangen;

eine zweite Sendeempfänger-Schnittstelle (306), die dafür ausgelegt ist, mit einem Netz (40) zu kommunizieren und Statusinformationen zu übertragen, wobei diese Statusinformationen angeben, ob das drahtlose Gerät (10) Daten für das drahtlose Gerät empfangen kann oder nicht; und

ein Datenspeichersubsystem (302), welches umfasst:

einen Datensatzspeicher (308), welcher dafür ausgelegt ist, Daten zu speichern, durch die ein drahtloses Gerät (10) mindestens einem Push-Server (50) zugeordnet wird,

wobei der Datensatzspeicher (308) dafür ausgelegt ist, dass der Prozessor (300) darauf zugreift, sobald von der ersten Sendeempfänger-Schnittstelle (304) Statusinformationen zu dem drahtlosen Gerät empfangen werden, sodass der Prozessor (300) die Statusinformationen an den mindestens einen Push-Server (50) weiterleiten kann, der dem drahtlosen Gerät (10) zugeordnet ist.
Paketdatenverarbeitungsknoten PDSN (28) gemäß Anspruch 16, wobei der Datensatzspeicher (308) umfasst:

ein Gerätekennzeichnerfeld (308B);

ein Gerätestatusfeld (308D); und

ein Serverkennzeichnerfeld (308F) zum Speichern des mindestens einen Push-Servers (50).
Drahtloses Datengerät (10), welches umfasst:

einen Prozessor (100);

eine Benutzerschnittstelle (106), die dafür ausgelegt ist, mit dem Prozessor (100) zu kommunizieren, um Eingaben in das drahtlose Datengerät (10) bereitzustellen;

eine Sendeempfänger-Schnittstelle (104), die durch den Prozessor (100) gesteuert wird und dafür ausgelegt ist, mit einem drahtlosen Netz (20) zu kommunizieren; und

ein Speichersubsystem (102), das dafür ausgelegt ist, mit dem Prozessor (100) zu kommunizieren und Informationen zu den Push-Servern (50) bereithält, welche das drahtlose Datengerät (10) versorgen;

wobei das drahtlose Datengerät (10) dafür ausgelegt ist, nach einem ersten Verbindungsaufbau zu dem drahtlosen Netz (20) Statusinformationen an die Push-Server (50) zu übermitteln, wobei diese Statusinformationen anzeigen, ob das drahtlose Gerät Daten empfangen kann oder nicht, wobei das drahtlose Gerät über die Sendeempfänger-Schnittstelle (104) und das drahtlose Netz (20) versorgt wird.
Drahtloses Datengerät (10) gemäß Anspruch 18, bei dem die Statusinformationen nach dem Einschalten des drahtlosen Datengeräts übermittelt werden. Drahtloses Datengerät (10) gemäß Anspruch 18 oder Anspruch 19, bei dem die Statusinformationen vor dem Ausschalten des drahtlosen Datengeräts übermittelt werden.






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