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Dokumentenidentifikation DE602005002064T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001568613
Titel Vorrichtung zum Aktivieren eines wärmeempfindlichen Klebeblattes
Anmelder Seiko Instruments Inc., Chiba, JP
Erfinder Takahashi, Masanori c/o SII P& S Inc, Chiba-shi, Chiba, JP;
Hoshino, Minoru c/o SII P& S Inc, Chiba, JP;
Sato, Yoshinori c/o SII P & S Inc, Chiba, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 602005002064
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.01.2005
EP-Aktenzeichen 052503604
EP-Offenlegungsdatum 31.08.2005
EP date of grant 22.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse B65C 9/25(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41J 15/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmeaktivierungsvorrichtung, die ein wärmeempfindliches Klebeblatt erwärmt, um eine Klebstoffschicht davon zu aktivieren, und ein Verfahren zur zuverlässigen Ausgabe des aktivierten wärmeempfindlichen Klebeblatts.

Das wärmeempfindliche Klebeblatt wird allgemein als ein Aufkleber verwendet, der auf ein Produkt geklebt wird, das in einer Lebensmittelfabrik oder in einem Supermarkt hergestellt/angeboten wird, um zum Beispiel einen Markennamen, einen Preis, ein Verbrauchsdatum und dergleichen anzugeben. Das wärmeempfindliche Klebeblatt weist zum Beispiel eine Klebstoffschicht auf, die in einem Normalzustand kein Haftvermögen aufweist. Diese Klebstoffschicht wird aktiviert, indem Wärmeenergie auf diese Klebstoffschicht angelegt wird, wodurch es möglich wird, sie auf einen Gegenstand zu kleben. Auf einer Oberseite des wärmeempfindlichen Aufklebers ist außerdem eine bedruckbare Fläche geformt, die sich verfärbt, wenn sie erwärmt wird. Einschließlich solch eines wärmeempfindlichen Aufklebers wird ein Blatt, das eine vergleichbare Klebstoffschicht aufweist, in dieser Beschreibung allgemein als ein wärmeempfindliches Klebeblatt bezeichnet.

Bisher wurde als eine Wärmeaktivierungsvorrichtung zur Aktivierung solch eines wärmeempfindlichen Klebeblatts eine „Aufkleberausgabevorrichtung", die in JP 2001048139 A beschrieben wird, und dergleichen vorgeschlagen.

Wie in JP 2003316265 A beschrieben, wurde zudem auch eine Wärmeaktivierungsvorrichtung vorgeschlagen, die einen Thermokopf mit Wärmeerzeugungselementen aufweist, die auf einem planen Substrat in seiner Breitenrichtung geformt sind, und eine Andruckwalze, die mit diesem Thermokopf in Presskontakt gebracht wird, und welche geeignet ist, die Klebstoffschicht des wärmeempfindlichen Klebeblatts zu aktivieren, indem sie das wärmeempfindliche Klebeblatt zwischen dem Thermokopf und der Andruckwalze einklemmt und das Klebeblatt erwärmt.

Die oben beschriebene konventionelle Vorrichtung weist aber keine Struktur auf, die das wärmeempfindliche Klebeblatt zwischen dem Thermokopf und der Andruckwalze auf erzwungene Weise von diesen trennt, nachdem das wärmeempfindliche Klebeblatt wärmeaktiviert worden ist, und deshalb ist der hintere Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts, der aus der Auswurföffnung ausgegeben wird, mit dem Thermokopf in Kontakt. Wenn solch ein Zustand eine bestimmte Zeit lang anhält, tritt dann das folgende Problem auf. Das heißt, die im Thermokopf verbleibende Restwärme wird auf den hinteren Endabschnitt des wärmeempfindlichen Blatts übertragen, was zur Folge hat, dass die bedruckbare Fläche des Abschnitts sich verfärbt, und die Klebstoffschicht kann sich verfestigen, was zum Anhaften des wärmeempfindlichen Klebeblatts auf dem Kopf führt.

Ferner beschreibt EP 1354718 eine Wärmeaktivierungsvorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. In diesem Zusammenhang haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung den folgenden Mechanismus als die Struktur untersucht, die das wärmeempfindliche Klebeblatt, das wärmeaktiviert worden ist, auf erzwungene Weise vom Thermokopf und von der Andruckwalze trennt. Das heißt, im Mechanismus ist hinter dem Thermokopf und der Andruckwalze eine Vorschubwalze mit Drehantrieb angeordnet, und ein Zwischenraum, der groß genug ist, um das wärmeempfindliche Klebeblatt durchzulassen, ist über dieser Vorschubwalze vorgesehen (siehe eine Auswurfwalze 56 und eine Auswurfführung 57 in 1).

Auf diese Weise wird das wärmeempfindliche Klebeblatt vorgeschoben, wobei seine eine Seite getragen wird, und der Kontaktdruck des wärmeempfindlichen Klebeblatts und der Vorschubwalze wird dadurch minimal. Daher reduziert der obige Mechanismus vorteilhafterweise das Auftreten eines Problems, dass ein Teil der Klebstoffschicht des wärmeempfindlichen Klebeblatts an der Vorschubwalze anhaftet. Zudem kann der Zwischenraum über der Vorschubwalze relativ groß eingestellt werden, und daher weist der obige Mechanismus auch einen Vorteil auf, dass selbst, wenn Klebstoff an der Vorschubwalze haften bleibt und sich dann ansammelt, der Mechanismus weniger anfällig für ein Problem ist, dass der Weg des wärmeempfindlichen Klebeblatts durch die Ansammlung dieses Klebstoffs blockiert wird.

Es hat sich aber herausgestellt, dass bei dem Aufbau, in welchem die Vorschubwalze, die das wärmeempfindliche Klebeblatt vorschiebt, während eine Seite davon getragen wird, auf diese Weise hinter dem Thermokopf und der Andruckwalze angeordnet ist, hin und wieder ein Problem auftritt, dass das wärmeempfindliche Klebeblatt auf der Vorschubwalze rutscht und der hintere Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts nicht vom Thermokopf getrennt werden kann.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Wärmeaktivierungsvorrichtung mit einem Ausgabemechanismus, der ein wärmeempfindliches Klebeblatt, das wärmeaktiviert wurde, auf erzwungene Weise von einem Thermokopf trennt und das Klebeblatt vorschiebt, wobei die Wärmeaktivierungsvorrichtung die Ausgabe des Klebeblatts in einem zuverlässigen Zustand gewährleistet, während sie das Anhaften eines Klebstoffs an den Ausgabemechanismus und den Einfluss solch eines Anhaftens minimiert.

Um die obige Aufgabe zu erreichen, wird der vorliegenden Erfindung gemäß eine Wärmeaktivierungsvorrichtung bereitgestellt, umfassend: einen Wärmeaktivierungsabschnitt, der einen Thermokopf mit Wärmeerzeugungselementen aufweist, die auf einem Substrat geformt sind, und eine Andruckwalze, die in Presskontakt mit dem Thermokopf gebracht wird, wobei der Wärmeaktivierungsabschnitt geeignet ist, ein wärmeempfindliches Klebeblatt zu aktivieren, auf dem eine wärmeempfindliche Klebstoffschicht vorgesehen ist, indem er das wärmeempfindliche Klebeblatt erwärmt, während das wärmeempfindliche Klebeblatt zwischen dem Thermokopf und der Andruckwalze geführt wird; und eine Ausgabeeinheit, die eine Vorschubwalze aufweist, die hinter dem Thermokopf und der Andruckwalze angeordnet ist und geeignet ist, das wärmeempfindliche Klebeblatt, das wärmeaktiviert worden ist, vorzuschieben, während sie das wärmeempfindliche Klebeblatt über eine Oberseite davon führt, und Antriebsmittel, um die Vorschubwalze drehend anzutreiben, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite der Vorschubwalze, über die das wärmeempfindliche Klebeblatt geführt wird, als ein Hohlraum geformt ist, der größer ist als eine Dicke des wärmeempfindlichen Klebeblatts, wobei der Ausgabeabschnitt das wärmeempfindliche Klebeblatt aus der Wärmeaktivierungsvorrichtung ausgibt, wenn durch Rotationsantrieb der Vorschubwalze eine Antriebskraft von unten auf das wärmeempfindliche Klebeblatt übertragen wird, und dadurch, dass die Vorschubwalze so angeordnet ist, dass ein Teil eines Walzenaußenumfangs der Vorschubwalze von einer Bezugsebene, die durch Verlängerung einer Kopffläche des Thermokopfs erhalten wird, zu einer Seite hin vorspringt, auf der sich die Andruckwalze befindet.

Durch diese Mittel wird, wenn das wärmeempfindliche Klebeblatt vorgeschoben wird, zusätzlich zum Eigengewicht des wärmeempfindlichen Klebeblatts und seiner Haftungskraft ein Druck, der durch die Steifigkeitskraft des wärmeempfindlichen Klebeblatts erzeugt wird, das vom Thermokopf zur Vorschubwalze übergeht, auf die Vorschubwalze angelegt. Das heißt, die Reibungskraft zwischen der Vorschubwalze und dem wärmeempfindlichen Klebeblatt wird etwas größer als in dem Fall, wo der oben beschriebene Versatz nicht vorgesehen ist.

Zudem wird das wärmeempfindliche Klebeblatt aufgrund des oben beschriebenen Versatzes durch die Vorschubwalze in Bezug auf die Kopffläche des Thermokopfs (das heißt, eine Substratfläche auf einer Seite, auf welcher der Kopf liegt) schräg nach oben gezogen. Die Reibungskraft wird erhöht, wenn das wärmeempfindliche Klebeblatt in Oberflächenkontakt mit der Kopffläche des Thermokopfs gebracht wird und in der Richtung entlang der Kopffläche gezogen wird. Wenn das wärmeempfindliche Klebeblatt in Bezug auf die Kopffläche schräg nach oben gezogen wird, nimmt die Reibungskraft ab. Folglich wird die schräg nach oben gerichtete Kraft wie oben beschrieben auf das wärmeempfindliche Klebeblatt angelegt, und dadurch wird die Reibungskraft zwischen dem wärmeempfindlichen Klebeblatt und der Kopffläche reduziert.

Aufgrund dieser Wirkungen kann das wärmeempfindliche Klebeblatt im Vergleich zu dem Fall, in dem der oben beschriebene Versatz nicht vorgesehen ist, auf zuverlässige Weise vom Thermokopf getrennt werden und kann zum Ausgabeabschnitt vorgeschoben werden. Überdies wird die Reibungskraft zwischen dem wärmeempfindlichen Klebeblatt und der Kopffläche reduziert. Dadurch wird die Spannung reduziert, die bei der Trennung des wärmeempfindlichen Klebeblatts vom Thermokopf an der Kontaktfläche der Vorschubwalze und des wärmeempfindlichen Klebeblatts erzeugt wird. Dadurch kann das Problem, dass ein Teil der Klebstoffschicht des wärmeempfindlichen Klebeblatts an der Vorschubwalze anhaftet, gelindert werden.

Das heißt, es ist wünschenswert, die Vorschubwalze so anzuordnen, dass eine Drehungsmittellinie davon in Bezug auf die Bezugsebene auf einer Seite liegt, auf der sich das Substrat des Thermokopfs befindet.

Falls die Menge des oben beschriebenen Versatzes erhöht wird und das Zentrum der Vorschubwalze über der Verlängerungsebene angeordnet ist, wird das wärmeempfindliche Klebeblatt zu einer Unterseite der Vorschubwalze vorgeschoben, wenn der vordere Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts vom Thermokopf aus vorgeschoben wird. Dadurch kann der ordnungsgemäße Vorschub des wärmeempfindlichen Klebeblatts behindert werden. Dieses Problem kann mit der obigen Konfiguration vermieden werden.

Das heißt, es ist wünschenswert, dass der Teil der des Walzenaußenumfangs der Vorschubwalze angeordnet ist, um von der Bezugsebene mindestens um 0,3 mm oder mehr zu der Seite hin vorzuspringen, auf der die Andruckwalze liegt.

Ferner ist es wünschenswert, dass der Walzenaußenumfang der Vorschubwalze die Bezugsebene auf einer Seite eines Ausgabeendes der Kopffläche des Thermokopfs schneidet und unter einer ersten virtuellen Ebene liegt, die von der Vorschubwalze in Bezug auf die Bezugsebene um 12° nach oben geneigt ist.

Ferner ist es wünschenswert, dass die Vorschubwalze so angeordnet ist, dass eine Entfernung zwischen der Drehungsmittellinie der Vorschubwalze und einer zweiten virtuellen Ebene, die die Bezugsebene auf der Seite des Ausgabeendes der Kopffläche des Thermokopfs rechtwinklig schneidet, in Bezug auf einen Radius R der Vorschubwalze in einem Bereich von R bis R + 11 mm liegt.

Mit solch einer Anordnung kann ein Auswurfvorgang des wärmeempfindlichen Klebeblatts zuverlässiger durchgeführt werden.

Der vorliegenden Erfindung entsprechend kann das Klebeblatt nach der Wärmeaktivierung auf erzwungene Weise vom Thermokopf getrennt werden und kann durch die Vorschubwalze, die hinter dem Thermokopf und der Andruckwalze angeordnet ist, zur Auswurföffnung vorgeschoben werden. Zudem kann der Druck, der auf die Vorschubwalze und das wärmeempfindliche Klebeblatt angelegt wird, reduziert werden, wodurch es möglich wird, die Haftung des Klebstoffs an der Vorschubwalze zu reduzieren.

Die Anordnung der Vorschubwalze wie in der vorliegenden Erfindung beschrieben beseitigt vorteilhafterweise ein Leerlaufproblem der Vorschubwalze aufgrund des Reibungswiderstands zwischen dem wärmeempfindlichen Klebeblatt und dem Thermokopf, was den Vorschub des wärmeempfindlichen Klebeblatts verhindert, wodurch es möglich ist, stets eine zuverlässige Auswurfverarbeitung durchzuführen.

Ausführungsformen der Erfindung werden nun nur beispielhaft und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:

1 eine Ansicht ist, die einen allgemeinen Aufbau eines Druckgeräts mit einer Wärmeaktivierungsvorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;

2 eine Seitenansicht ist, die das Innere einer Wärmeaktivierungsvorrichtung von 1 im Detail zeigt;

3 eine Seitenansicht ist, die eine Wärmeaktivierungsabschnitt und einen Ausgabeabschnitt der Wärmeaktivierungsvorrichtung von 2 im Detail zeigt;

4 eine Seitenansicht ist, die einen Vergleichsfall zeigt, bei dem ein Versatz einer Auswurfwalze auf „0" eingestellt ist;

5 ist eine Ansicht zur Erläuterung eines optimalen Anordnungsbereichs einer Vorschubwalze.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden auf der Basis der Zeichnungen beschrieben.

1 zeigt eine Gesamtkonfiguration eines Druckgeräts mit einer Wärmeaktivierungsvorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung.

Das Druckgerät ist ein Gerät, das in Bezug auf ein wärmeempfindliches Klebeblatt 21, bestehend aus einer wärmeempfindlichen bedruckbaren Schicht, die auf einer Seite eines blattförmigen Grundmaterials geformt ist, und einer wärmeempfindlichen Klebstoffschicht, die auf der anderen Seite geformt ist, das Drucken auf der bedruckbaren Fläche, das Schneiden des Blatts 21 auf eine vorbestimmte Länge und die Wärmeaktivierung der Klebstoffschicht durchführt, bevor es das Blatt 21 auswirft. Dieses Druckgerät besteht aus einer Druckeinheit 30, die den Druck auf dem wärmeempfindlichen Klebeblatt 21 durchführt, während es das Blatt zwischen einem Zeilenthermokopf 31 und einer Andruckwalze 32 eingeklemmt hält, einer Schneideinheit 40, die das fortlaufende wärmeempfindliche Klebeblatt 21 schneidet, indem sie es zum Beispiel mit einem Paar Klingen 41 und 42 abtrennt, und eine Wärmeaktivierungseinheit 50, die die Klebstoffschicht des Blatts 21 erwärmt und aktiviert.

Das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 ist in einem eingerollten Zustand als Papierrolle 20 in einer Aufnahme des Druckgeräts untergebracht. Das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 muss mit der bedruckbaren Seite nach oben aus dem Gerät entnommen werden. Daher ist der Thermokopf 31 der Druckeinheit 30 auf einer Oberseite des Blatts 21 angeordnet, und die Andruckwalze 32 ist auf einer Unterseite angeordnet. Im Gegensatz dazu ist in der Wärmeaktivierungseinheit 50 eine Andruckwalze 52 auf der Oberseite angeordnet, und ein Thermokopf 51, der die Klebstoffschicht erwärmt, ist auf der Unterseite angeordnet.

In der Schneideinheit 40 ist auf einer Ausgabeseite des Blatts 21 zusätzlich zum Paar Klingen 41 und 42 ein Paar Ausgabewalzen 43 und 44 vorgesehen. Während es zwischen den Ausgabewalzen 43 und 44 eingeklemmt ist, wird das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 zur Wärmeaktivierungseinheit 50 vorgeschoben, die dahinter angeordnet ist. Es ist anzumerken, dass das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 von der Schneideinheit 40 zur Wärmeaktivierungseinheit 50 vorgeschoben werden kann, indem nur die Blattvorschubkraft der Druckeinheit 30 ausgenutzt wird, ohne die Ausgabewalzen 43 und 44 vorzusehen.

Außerdem sind in diesem Druckgerät Sensoren S1 und S2 wie z. B. Fotosensoren vorgesehen, die das Vorhandensein des Blatts vor einem Eingang der Druckeinheit 30 und vor dem Thermokopf 51 der Wärmeaktivierungseinheit 50 erkennen.

2 zeigt eine detaillierte Seitenansicht der Wärmeaktivierungseinheit 50 von Innen.

Die Wärmeaktivierungseinheit 50 umfasst: Den Thermokopf 50, der eine Seite des wärmeempfindlichen Klebeblatts erwärmt, auf der die Klebstoffschicht vorgesehen ist; die Andruckwalze 52, die das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 gegen den Thermokopf 51 drückt; eine Führung 55 zum Einführen, die das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 von der Schneideinheit 40 zur Wärmeaktivierungseinheit 50 führt, eine Paar Einzugswalzen 53 und 54, die das vorgeschobene wärmeempfindliche Klebeblatt 21 der Einheit 50 zuführen, während sie das Blatt 21 dazwischen eingeklemmt halten; Führungen 58 und 59, die das vorgeschobene wärmeempfindliche Klebeblatt 21 zu einem Presskontaktabschnitt des Thermokopfs 51 und der Andruckwalze 52 führen; eine als Vorschubwalze dienende Auswurfwalze 56, die das wärmeaktivierte wärmeempfindliche Klebeblatt 21 über ihre Oberseite führt und das Blatt 21 zu einer Auswurföffnung fördert; eine Auswurfführung 57, die auf der Oberseite der Auswurfwalze 56 angeordnet ist, in einem Abstand, der ausreicht, um das wärmeempfindliche Klebeblatt dort durchzulassen; Schrittmotoren, die als Antriebsmittel zur Drehung der Andruckwalze 52, der Einzugswalze 53, der Auswurfwalze 56 und dergleichen dient. Der Thermokopf 51 und die Andruckwalze 52 stellen einen Wärmeaktivierungsabschnitt dar, und die Auswurfwalze 56 und die Auswurfführung 57 stellen einen Ausgabeabschnitt dar.

3 ist eine Seitenansicht, die den Wärmeaktivierungsabschnitt und den Ausgabeabschnitt der Wärmeaktivierungseinheit im Detail zeigt.

Der Thermokopf 51 besteht aus Wärmeerzeugungselementen, die auf einem plattenartigen Substrat in einer Breitenrichtung geformt sind. Die Wärmeerzeugungselemente sind auf einem Abschnitt einer Oberseite des Substrats geformt, wo die Andruckwalze 52 in Presskontakt gebracht wird. Im Substrat des Thermokopfs 51 wird eine Fläche auf der Seite, auf der die Wärmeerzeugungselemente vorgesehen sind, als Kopffläche bezeichnet. Es ist anzumerken, dass ein Einkapselungsabschnitt 51d, der durch Einkapselung eines Treiberchips für die Wärmeerzeugungselemente geformt wird, auf einer Vorderseite der Kopffläche vorgesehen ist und ein wenig von der Fläche absteht.

Das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 wird mit der bedruckbaren Fläche nach oben und einer wärmeempfindlichen Klebefläche nach unten zwischen diesem Thermokopf 51 und der Andruckwalze 52 geführt und wird dann durch Drehung der Andruckwalze 52 vorgeschoben, wobei die Klebefläche auf einer Wärmeerzeugungsregion des Thermokopfs 51 gleitet. Dadurch wird die Klebstoffschicht des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 aktiviert und wird haftend, und das Klebeblatt 21 wird in diesem Zustand entlang der Kopffläche des Thermokopfs 51 ausgegeben.

Es ist anzumerken, dass das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 in der wärmeempfindlichen Wärmeaktivierungseinheit 50 in der horizontalen Richtung von der Schneideinheit 40 zugeführt wird, die davor angeordnet ist, und in der Lage ist, den abstehenden Teil Einkapselungsabschnitts 51d vor dem Thermokopf 51 zu umgehen. Daher ist die Kopffläche des Thermokopfs 51 nicht horizontal, sondern so geneigt, dass eine Seite, auf der das Klebeblatt ausgegeben wird, etwas höher liegt.

Die Auswurfwalze 56 ist nicht besonders eingeschränkt, besteht aber aus einem Material wie z. B. einem Fluorharz oder Silikonharz, das eine niedrige Oberflächenenergie aufweist. Überdies sind Unebenheiten auf einer Fläche der Auswurfwalze 56 geformt, um eine Kontaktfläche davon mit dem wärmeempfindlichen Klebeblatt 21 zu reduzieren. Das heißt, die Auswurfwalze 56 wird zum Beispiel konfiguriert, indem mehrere aus Silikonkautschuk bestehende O-Ringe („O"-förmige Ringe) in bestimmten Abständen auf einer Drehachse angebracht werden. Mit einer derartigen Konfiguration bleibt ein Teil der aktivierten Klebstoffschicht des wärmeaktivierten Klebeblatts 21 nicht leicht an der Auswurfwalze 56 haften.

Die Auswurfwalze 56 ist so angeordnet, dass ihre Drehungsmittellinie rechtwinklig zur Vorschubrichtung des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 und parallel zur Blattfläche des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 liegt, wie die Breitenrichtung des Thermokopfs 51, entlang welcher die Wärmeerzeugungselemente geformt sind, und die Drehungsmittellinie der Andruckwalze 52.

Wie in 3 gezeigt, ist die Drehungsmittellinie der Auswurfwalze 56 in Bezug auf eine Ebene (nachstehend als eine Bezugsebene H bezeichnet), die durch Verlängerung der Kopffläche des Thermokopfs 51 erhalten wird, auf der Seite angeordnet, wo sich der Thermokopf 51 befindet. Unterdessen ist ein Teil eines Außenumfangs der Auswurfwalze 56 so angeordnet, dass er in Bezug auf die Bezugsebene H zur Seite hin versetzt ist, wo die Andruckwalze 52 liegt. Die optimale Anordnung der Auswurfwalze 56 wird weiter unten ausführlich beschrieben.

Die Auswurfführung 57 ist ein Element mit einer Führungsfläche, die den Weg des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 von einer Seite überdeckt, und ist über der Auswurfwalze 56 an einer Position angeordnet, die von der Walzenfläche der Auswurfwalze 56 zum Beispiel um 0,5 bis 2 mm beabstandet ist. Dieser Abstand ist größer als die Dicke und Breite des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 und groß genug, um den Durchgang des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 zuzulassen.

Eine Führungsfläche der Auswurfführung 57 ist in einem Winkel geneigt, der dem der Kopffläche des Thermokopfs 51 entspricht, und ist geeignet, das vom Thermokopf 51 aus zugeführte wärmeempfindliche Klebeblatt 21 in den Spalt zwischen der Auswurfwalze 56 und der Auswurfführung 57 hineinzuführen, ohne die Neigung des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 stark zu verändern.

Zudem hat die Auswurfführung 57 die Funktion, das Herausfallen des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 aus der Auswurföffnung zu verhindern, indem sie das hintere Ende des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 hält, nachdem das hintere Ende des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 vom Thermokopf 51 getrennt worden ist.

Nun wird ein Auswurfvorgang durch die Auswurfwalze 56 und die Auswurfführung 57 mit dem obigen Aufbau beschrieben.

Wenn das vordere Ende des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 vom Thermokopf 51 aus vorgeschoben wird, wie in 3 gezeigt, stößt das vordere Ende des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 zuerst an einer Position, die aufgrund seines Eigengewichts etwas tiefer liegt als die Bezugsebene H, gegen die Auswurfwalze 56 an. Dabei wird die Auswurfwalze 56 nach rechts gedreht, führt das vordere Ende des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 zur Oberseite der Auswurfwalze 56 und schiebt das vordere Ende zur Auswurföffnung vor.

Danach wird das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 durch die Drehantriebe der Andruckwalze 52 und der Auswurfwalze 56 in diesem Zustand vorgeschoben, und ein Abschnitt seines vorderen Endes tritt aus der Auswurföffnung aus.

Wenn der hintere Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 danach den Spalt zwischen dem Thermokopf 51 und der Andruckwalze 52 erreicht und dort durchgeht, geht die Förderkraft verloren, die von der Andruckwalze 52 auf das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 übertragen wird, und die einzige Förderkraft, die auf das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 wirkt, ist diejenige, die von der Auswurfwalze 56 übertragen wird.

Hier ist die Auswurfwalze 56 von der Bezugsebene H nach oben versetzt. Daher wird zwischen der Auswurfwalze 56 und dem wärmeempfindlichen Klebeblatt 21 ein Druck angelegt, der durch die Steifigkeitskraft des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 zwischen dem Thermokopf 51 und der Auswurfwalze 56 erzeugt wird, zusätzlich zum Eigengewicht des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 und seiner Haftungskraft. Durch diesen Druck wird die Reibungskraft zwischen der Auswurfwalze 56 und dem wärmeempfindlichen Klebeblatt 21 im Vergleich zu dem Fall, wo der oben beschriebene Versatz nicht vorgesehen ist, leicht erhöht.

Aufgrund der Tatsache, dass die Auswurfwalze 56 versetzt ist, wird der hintere Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 zudem nicht in die Richtung entlang der Kopffläche des Thermokopfs 51 gezogen, sondern etwas schräg in Bezug auf die Kopffläche. Dadurch wird der Reibungswiderstand zwischen dem wärmeempfindlichen Klebeblatt 21 und dem Thermokopf 51 reduziert.

4 ist eine Ansicht, die zum Vergleich zeigt, wie das Klebeblatt vorgeschoben wird, wenn der Versatz der Auswurfwalze auf „0" eingestellt ist.

Wie aus dem Vergleich von 3 und 4 hervorgeht, ist im Vergleich zu dem Fall (4), wo die Auswurfwalze 56 nicht versetzt ist, in dem Fall (3), wo die Auswurfwalze 56 versetzt ist, der durch die Steifigkeitskraft des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 verursachte Druck, der auf der Auswurfwalze 56 anliegt, höher, und der Reibungswiderstand am hinteren Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21, der am vorderen Ende des Thermokopfs verbleibt, ist geringer.

Aufgrund dieser Wirkungen wird der hintere Endabschnitt des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 dann auf zuverlässige Weise vom Thermokopf 51 getrennt und zur Auswurföffnung vorgeschoben. Es ist anzumerken, dass die Auswurfwalze 56 gestoppt wird, wenn das hintere Ende des Klebeblatts eine Position knapp vor der Auswurfwalze 56 erreicht hat, nachdem das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 vom Thermokopf 51 getrennt wurde. Dadurch ist das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 aufgrund seines Eigengewichts geneigt, und der hintere Endabschnitt des Klebeblatts 21 stößt gegen die Auswurfführung 57 an. Dann wird das Klebeblatt 21 in diesem Zustand gehalten.

Die Anordnung der Auswurfwalze 56, die es ermöglicht, das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 auf zuverlässige Weise vorzuschieben/auszuwerfen, wird im Folgenden ausführlich beschrieben.

5 ist eine Ansicht zur Erläuterung des optimalen Anordnungsbereichs einer Vorschubwalze 56.

In dieser Zeichnung bezeichnet das Symbol O einen Endpunkt der Kopffläche des Thermokopfs 51 auf der Seite, von der aus das Blatt ausgegeben wird, und eine Gerade OA ist eine Gerade entlang der Bezugsebene H, die durch Verlängerung der Kopffläche erhalten wird.

Von der Axialrichtung der Andruckwalze 52 aus gesehen ist die Anordnung der Auswurfwalze 56 in Bezug auf den Thermokopf 51 derart, dass das Zentrum der Auswurfwalze 56 innerhalb eines Bereichs W von 5 liegt (in 5 ist die Auswurfwalze 56, deren Zentrum innerhalb des Bereichs W liegt, durch Strichpunktlinien dargestellt). Es wurde durch ein Experiment bestätigt, dass das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 problemlos zur Oberseite der Auswurfwalze 56 geführt werden kann und dass kaum Gefahr besteht, dass das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 auf der Auswurfwalze 56 bleibt, ohne davon getrennt zu werden.

Hier ist der oben beschriebene Bereich W ein Bereich, der von den folgenden Geraden L, M, N, P und Q umgeben ist.

Gerade L: eine Gerade, die parallel zu einer Geraden OC ist, die gezogen wird, indem die Gerade OA um 12° geneigt wird, wobei der Endpunkt O als Zentrum genommen wird, und die unter dieser Geraden OC liegt, wobei die Entfernung zwischen der Geraden L und dieser Geraden OC der Länge (4 mm in 5) des Radius der Auswurfwalze 56 entspricht. Indem das Zentrum der Auswurfwalze 56 unter der Geraden OC angeordnet wird, liegt der Außenumfang der Auswurfwalze 56 unter der Geraden OC, die eine erste virtuelle Ebene darstellt.

Gerade M: eine Gerade, die in Bezug auf eine Gerade OS (eine Gerade, die eine zweite virtuelle Ebene darstellt), die die Gerade OA am Endpunkt O im rechten Winkel schneidet, auf der Auswurfseite des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 angeordnet ist, wobei die Entfernung zwischen der Geraden M und der Geraden OS der Länge (4 mm in 5) des Radius der Auswurfwalze 56 entspricht. Wenn das Zentrum der Auswurfwalze 56 vor dieser Geraden M angeordnet ist, liegen die Auswurfwalze 56 und der Thermokopf 51 zu dicht beieinander, was zu einer Zunahme der Zahl der Montageschritte führt und die Wartungsarbeit erschwert. Doch das Zentrum der Auswurfwalze 56 ist hinter dieser Geraden M angeordnet, wodurch es möglich ist, den obigen Nachteil zu vermeiden.

Gerade N: eine Gerade, die in Bezug auf die obige Gerade OS (die Gerade, die die zweite virtuelle Ebene darstellt) auf der Auswurfseite des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 angeordnet ist und in einer Entfernung von 15 mm von dieser Geraden OS liegt (eine Länge, die erhalten wird, indem der Radius der Walze zu 11 mm addiert wird). Wenn das Zentrum der Auswurfwalze 56 hinter dieser Geraden N angeordnet ist, liegen die Auswurfwalze 56 und der Thermokopf 51 zu weit auseinander, was zu einem Nachlassen der auf die Biegung des Klebeblatts 21 zurückzuführende Wirkung führt, die durch den Versatz der Auswurfwalze 56 nach oben erhalten wird. Wenn eine Versatzmenge der Auswurfwalze 56 erhöht wird, während diese Entfernung beibehalten wird, wird es zudem etwas schwierig, das Klebeblatt 21 zur Oberseite der Auswurfwalze führen. Daher ist das Zentrum der Auswurfwalze 56 vor der Geraden N angeordnet, wodurch es möglich ist, das obige Problem zu vermeiden.

Gerade P: eine Gerade, die parallel zur Geraden OA ist und unter der Geraden OA in einem Abstand von 3,7 mm von der Geraden OA liegt (eine Länge, die erhalten wird, indem 0,3 mm vom Radius der Walze subtrahiert werden). Das Zentrum der Auswurfwalze 56 liegt über dieser Geraden P und daher springt mindestens ein Teil des Außenumfangs der Auswurfwalze 56 von der Bezugsebene H um 0,3 mm oder mehr zur Seite der Andruckwalze 52 hin vor.

Gerade Q: eine Gerade, die parallel zu einer Geraden OB ist, die gezogen wird, indem die Gerade OA um 5° geneigt wird, wobei der Endpunkt O als Zentrum genommen wird, und die unter dieser Geraden OB liegt, in einer Entfernung von der Geraden OB von 4,5 mm (eine Länge, die erhalten wird, indem 0,5 mm zum Radius der Walze addiert werden). Das Zentrum der Auswurfwalze 56 ist über dieser Geraden Q angeordnet. Dadurch wird ein Ausgleich hergestellt, sodass die Untergrenze für die Position der Auswurfwalze 56 in einem Bereich erhöht wird, in dem die Entfernung zwischen der Auswurfwalze 56 und dem Thermokopf 51 erhöht wird.

Es ist anzumerken, dass der Bereich W in 5 einer für den Fall ist, dass der Walzendurchmesser D der Auswurfwalze 56 8 mm beträgt. Wenn eine Auswurfwalze 56 verwendet wird, deren Durchmesser in der Nachbarschaft von 8 mm variiert, wird der tatsächliche Durchmesser der zu verwendenden Auswurfwalze genommen, um den in der obigen Beschreibung angegebenen Radius zu ersetzen, wodurch es möglich ist, den optimalen Anordnungsbereich zu erhalten, der für die betreffende Auswurfwalze gilt.

Dem Druckgerät und der Wärmeaktivierungseinheit gemäß, die oben beschrieben wurden, kann das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 durch die Auswurfwalze 56, die hinter dem Thermokopf 51 zur Wärmeaktivierung und der Andruckwalze 52 angeordnet ist, auf erzwungene Weise vom Thermokopf 51 getrennt werden und zur Auswurföffnung vorgeschoben werden. Zudem wird das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 nur auf einer Seite getragen und der Druck, der auf die Auswurfwalze 56 und das wärmeempfindliche Klebeblatt 21 angelegt wird, wird reduziert, wodurch es möglich ist, das Anhaften des Klebstoffs an der Auswurfwalze 56 zu vermeiden.

Ferner ist die Auswurfwalze 56 auf die oben beschriebene Weise angeordnet. Dadurch wird ein Problem vermieden, dass die Auswurfwalze 56 aufgrund des Reibungswiderstands zwischen dem wärmeempfindlichen Klebeblatt 21 und dem Thermokopf 51 leerläuft, was die Trennung des wärmeempfindlichen Klebeblatts 21 vom Thermokopf 51 unmöglich macht. Es kann stets ein zuverlässiger Auswurfvorgang durchgeführt werden.

Es ist anzumerken, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform eingeschränkt ist und verschiedene Abänderungen möglich sind. Zum Beispiel zeigt der in der Ausführungsform gezeigte Bereich W, in welchem das Zentrum der Auswurfwalze 56 angeordnet ist, den optimalen Bereich, der eine zuverlässige Auswurfverarbeitung erlaubt, und die Anordnung der Auswurfwalze 56 ist nicht auf eine auf der Basis dieses Bereichs W beschränkt. Auch wenn die Auswurfwalze 56 zum Beispiel so angeordnet ist, dass der Walzenaußenumfang der Auswurfwalze 56 ein wenig von der Geraden OC in 5 nach oben vorspringt, kann ein ähnlich zuverlässiger Auswurfvorgang erreicht werden.

Wenn der Durchmesser der Auswurfwalze 56 vergrößert wird, um die Führung des Klebeblatts 21 zur Oberseite der Walze zu erleichtern, kann der zuverlässige Auswurfvorgang zudem auf ähnliche Weise erreicht werden, auch wenn die Entfernung zwischen der Auswurfwalze und dem Thermokopf leicht erhöht wird oder die Walze dabei leicht nach oben versetzt wird.


Anspruch[de]
Wärmeaktivierungsvorrichtung, umfassend:

einen Wärmeaktivierungsabschnitt, der einen Thermokopf (51) mit Wärmeerzeugungselementen aufweist, die auf einem Substrat geformt sind, und eine Andruckwalze (52), die in Presskontakt mit dem Thermokopf (51) gebracht wird, wobei der Wärmeaktivierungsabschnitt geeignet ist, ein wärmeempfindliches Klebeblatt (21) zu aktivieren, auf dem eine wärmeempfindliche Klebstoffschicht vorgesehen ist, indem er das wärmeempfindliche Klebeblatt erwärmt, während das wärmeempfindliche Klebeblatt zwischen den Thermokopf (51) und die Andruckwalze (52) geführt wird; und

eine Ausgabeeinheit, die eine Vorschubwalze (56) aufweist, die hinter dem Thermokopf (51) und der Andruckwalze (52) angeordnet ist und geeignet ist, das wärmeempfindliche Klebeblatt (21), das wärmeaktiviert worden ist, vorzuschieben, während sie das wärmeempfindliche Klebeblatt über eine Oberseite davon führt, und Antriebsmittel, um die Vorschubwalze drehend anzutreiben, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite der Vorschubwalze (56), über die das wärmeempfindliche Klebeblatt (21) geführt wird, als ein Hohlraum geformt ist, der größer ist als eine Dicke des wärmeempfindlichen Klebeblatts, wobei der Ausgabeabschnitt das wärmeempfindliche Klebeblatt (21) aus der Wärmeaktivierungsvorrichtung ausgibt, wenn durch Rotationsantrieb der Vorschubwalze (56) eine Antriebskraft von unten auf das wärmeempfindliche Klebeblatt übertragen wird, und dadurch, dass die Vorschubwalze so angeordnet ist, dass ein Teil eines Walzenaußenumfangs der Vorschubwalze (56) von einer Bezugsebene (H), die durch Verlängerung einer Kopffläche des Thermokopfs (51) erhalten wird, zu einer Seite hin vorspringt, auf der sich die Andruckwalze (52) befindet.
Wärmeaktivierungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Teil des Walzenaußenumfangs der Vorschubwalze (56) angeordnet ist, um von der Bezugsebene (H) um mindestens 0,3 mm oder mehr zur Seite hin vorzuspringen, auf der sich die Andruckwalze (52) befindet. Wärmeaktivierungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Vorschubwalze (56) so angeordnet ist, dass eine Drehungsmittellinie davon in Bezug auf die Bezugsebene (H) auf einer Seite liegt, auf der sich das Substrat des Thermokopfs (51) befindet. Wärmeaktivierungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Walzenaußenumfang der Vorschubwalze (56) die Bezugsebene (H) auf einer Seite eines Ausgabeendes der Kopffläche des Thermokopfs (51) schneidet und unter einer ersten virtuellen Ebene angeordnet ist, die von der Vorschubwalze in Bezug auf die Bezugsebene (H) um 12° nach oben geneigt ist. Wärmeaktivierungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 4, wobei die Vorschubwalze (56) so angeordnet ist, dass eine Entfernung zwischen der Drehungsmittellinie der Vorschubwalze und einer zweiten virtuellen Ebene, die die Bezugsebene (H) auf der Seite des Ausgabeendes der Kopffläche des Thermokopfs (51) rechtwinklig schneidet, in Bezug auf einen Radius R der Vorschubwalze in einem Bereich von R bis R + 11 mm liegt.






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