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Dokumentenidentifikation DE602005002156T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001562386
Titel Befehlsgesteuertes System zum Rundsenden von Gruppen-Kurznachrichten (SMS) mit mobilem Nachrichtenempfänger und Kommunikations-Server
Anmelder Microsoft Corp., Redmond, Wash., US
Erfinder Keyani, Pedram, Redmond, WA Washington 98052, US;
Farnham, Shelly D., WA 98052, Redmond, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602005002156
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.02.2005
EP-Aktenzeichen 051007383
EP-Offenlegungsdatum 10.08.2005
EP date of grant 29.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/22(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Querverweis auf eine verwandte Anmeldung

Diese Anmeldung beansprucht das Vorrecht der vorläufigen U.S Anmeldung (U.S Provisional Application) mit der Seriennummer 60/541,567, betitelt „Command Based Group SMS with Cellular Phone Message Receiver and Sender" und eingereicht am 4. Februar 2004.

Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf mobile Kommunikation und speziell auf den mobilen Austausch von Gruppen-Nachrichten unter Benutzung der „Short Message Service" (SMS) Technologie, um die Kommunikation innerhalb von Benutzergruppen zu vereinfachen.

Hintergrund der Erfindung

In den letzten zehn Jahren hat man gesehen, wie Mobiltelefone die Art revolutionieren, wie Leute kommunizieren, sich koordinieren und sich gesellig machen. Mobiltelefone sind ein wesentlicher Teil des Gefühls einer Verbundenheit geworden, das Freunde und Familie miteinander teilen, indem es ihnen erlaubt, ohne Rücksicht auf den Ort in Verbindung zu bleiben. Während Kommunikation durch Sprache höchst natürlich und ausdrucksstark ist, erfordert sie auch sofortige Aufmerksamkeit, gelegentliches Alleinsein, eine ruhige Umgebung, und lässt sich im Maßstab nicht gut übertragen auf die Koordination innerhalb von mittleren/großen Gruppen von Leuten.

Der Austausch von Textnachrichten, auch bekannt als SMS (Short Message Service), ist ein schlichtes Werkzeug zur Text-Kommunikation für Mobiltelefone. Wie der Name andeutet, sind Nachrichten sehr kurz, begrenzt auf 160 Zeichen gemäß den meisten Kodier-Schemata. SMS erlaubt einer Person mit einem SMS-fähigen Telefon, eine Textnachricht an eine andere Person mit einem SMS-fähigen Telefon zu senden. SMS-fähige Telefone sind in weit verbreitetem Gebrauch in Europa und Japan and gewinnen an Akzeptanz in den Vereinigten Staaten.

GB 2327571 A beschreibt eine Methode, um eine Nachricht an eine Gruppe von Empfängern in einem mobilen Kommunikationssystem zu übertragen.

US 2002/0173319 A1 offenbart ein System, das Unterhaltungen von vielen Teilnehmern mit vielen Teilnehmern mittels SMS unterstützt.

Trotz der vielen Fortschritte der Mobiltelefon-Technologie kann das Kommunizieren mit mehr als einer Person gleichzeitig beschwerlich, zeitaufwendig, und/oder unbequem sein, besonders wenn es um zeitsensible Informationen geht. Außerdem, bei allem Gebrauch von Mobiltelefonen zu geselligen Zwecken, mangelt es dem Austausch von Textnachrichten in seiner grundlegenden Form an jeglichen Merkmalen, um die Koordinierung zu geselligen Zwecken in einer Gruppe von Freunden zu unterstützen.

Zusammenfassung der Erfindung

Das Folgende stellt eine vereinfachte Zusammenfassung der Erfindung vor, um ein grundlegendes Verständnis einiger Ausprägungen der Erfindung zu liefern. Diese Zusammenfassung ist nicht ein umfassender Überblick über die Erfindung. Sie ist nicht dazu bestimmt, um Schlüsselelemente/kritische Elemente der Erfindung zu identifizieren oder den Schutzbereich der Erfindung zu skizzieren. Ihr einziger Zweck ist, einige Konzepte der Erfindung in einer vereinfachten Form vorzustellen als Einleitung zu der mehr detaillierten Beschreibung, die später vorgestellt wird.

Dementsprechend stellt die Erfindung ein kommandobasiertes System zum Austausch von Gruppen-Textnachrichten entsprechend Anspruch 1 und ein Verfahren, das Gruppenkommunikation in Echtzeit und die Mikrokoordinierung (Koordinierung in einem kleineren Personenkreis [microcoordination]) vereinfacht, entsprechend Anspruch 19 zur Verfügung.

Die Erfindung bezieht sich auf ein System und eine Verfahrensweise, die die auf SMS-Kommandos beruhende Kommunikation unter und/oder innerhalb einer Gruppe von Freunden, Kollegen, Verwandten und Ähnlichen vereinfacht. Insbesondere erlauben es die Systeme und Verfahren der Erfindung dem Benutzer eines SMS-fähigen Mobiltelefons, eine Textnachricht zum Zwecke des Aussendens an eine benutzerdefinierte Gruppe über einen Kommunikationsservers zu senden. Der Kommunikationsserver empfängt die Nachricht des Benutzers und verteilt dann die Textnachricht an alle Empfänger einer beliebigen Gruppe, die in der Nachricht des Benutzers angegeben ist. Zusätzlich zum Senden von Nachrichten zu jeder Zeit und an jedem Ort zum Aussenden an eine Gruppe, können benutzerdefinierte Gruppen mittels des Mobiltelefons des Benutzers zu jeder Zeit und an jedem Ort verwaltet werden. Daher können sie laufend aktualisiert werden, wie es dem Benutzer passt und wie die Wechselwirkungen zwischen dem Benutzer und einer speziellen Gruppe sich verändern. Als Ergebnis kann Kommunikation zwischen Personen in der Gruppe mit größerer Leichtigkeit und Wirksamkeit durchgeführt werden im Vergleich zu herkömmlichen Herangehensweisen.

In Übereinstimmung mit einer Ausprägung der Erfindung kann ein Kommunikationsserver eingesetzt werden, um Textnachrichten vom Absender an eine Gruppe auszusenden, die als Empfänger der Nachricht erkannt wurde. Genauer, ein Benutzer oder Gruppenmitglied (z.B. Absender) sendet eine Textnachricht an die Zugangsnummer eines Servers. Die Nachricht kann gekennzeichnet sein zur Zustellung beispielsweise an eine „Gruppe ABC". Die „Gruppe ABC" kann eine Mehrzahl von Leuten umfassen, die identifiziert sind durch ihre jeweiligen Rufnamen und/oder Mobiltelefonnummern, wie sie durch den Benutzer vorgegeben sind. Sobald der Benutzer die Nachricht sendet, kann die Nachricht augenblicklich direkt an den Kommunikationsserver gesendet werden – statt eins nach dem anderen an jeden gewünschten Empfänger (z.B., Nachricht erzeugen und an Empfänger A senden; Nachricht erneut erzeugen und an Empfänger B senden, usw.). Der Kommunikationsserver kann die Gruppe, die in der Nachricht angegeben ist, untersuchen und die geeignete Empfängergruppe (z.B. die Empfänger) der Nachricht bestimmen. Zum Beispiel kann der Kommunikationsserver die Empfängergruppe erkennen und dann auf die Telefonnummern der Mitglieder oder andere sachdienliche Information aus einer oder mehreren Datenbanken zugreifen. Nach dem Gewinnen der notwendigen Daten kann der Kommunikationsserver die Nachricht an die Mitglieder der Gruppe in Echtzeit oder beinahe Echtzeit aussenden. Antworten auf die Nachricht können in ähnlicher Weise behandelt werden.

Gemäß einer anderen Ausprägung der Erfindung kann ein Smart Phone (Mobiltelefon mit erweiterter Funktionalität) als Kommunikationsserver arbeiten, um es zu vereinfachen, Gruppenkommunikation zwischen den Benutzern vollständig mobil zu machen. Auf dem Smart Phone können eine oder mehrere Benutzergruppen angelegt sein, und es kann Anwendungsinformation, Protokolle und/oder nichtflüchtige Daten aufbewahren, um dynamischen Austausch von Gruppen-Nachrichten beruhend auf SMS zu unterstützen – was andernfalls durch einen separaten Server aufbewahrt würde. Daher kann die Abhängigkeit von zusätzlicher Hardware ebenso wie alle damit verbundenen Benutzungskosten wesentlich reduziert werden.

Um das Erlebnis von mobiler Gruppen-Kommunikation weiter zu steigern, kann die Gruppenverwaltung direkt vom SMS-fähigen Mobiltelefon des Benutzers aus durchgeführt werden. Genauer, benutzerdefinierte Gruppen von Freunden, Verwandten, Kollegen, Mitspielern, Projektteilnehmern oder irgendeiner anderen sozialen Gruppe zum Beispiel, können vom Mobiltelefon eines jeden Benutzers aus unter Verwendung von Kommandosprache, die auf SMS beruht, erzeugt und/oder verwaltet werden. Daher können benutzerdefinierte Gruppen laufend verändert werden, so wie sich die soziale oder geschäftliche Situation eines Benutzers ändert, wodurch der Benutzer anpassungsfähiger wird an häufige Änderungen in Alltagssituationen. In einem anderen Fall können solche Gruppen auch mittels einer Smart Phone-Schnittstelle oder einer Schnittstelle zu einem Internet-Auftritt gewartet werden.

Zusätzlich zur Unterstützung von laufender Unterhaltung oder dem Austausch von Nachrichten kann das Mobiltelefon oder Smart Phone des Benutzers eingesetzt werden, um auf Kommunikationsprotokolle zuzugreifen oder sie einzusehen, ohne zusätzliche Hardware oder Software auf dem Telefon oder anderem mobilen Kommunikationsgerät zu installieren. In einem anderen Fall können zurückliegende oder laufende Protokolle unter Verwendung des Internet-Auftritts erhalten werden.

Gemäß noch einer anderen Ausprägung der Erfindung kann der aktuellste Status irgendeines Mitglieds einer Gruppe durch das Abfragen der Gruppe oder durch Abfragen von bestimmten Mitgliedern oder Benutzern bestimmt werden. Beispielsweise kann das Abfragen des Status eines Benutzers Information liefern wie etwa die letzte ausgesendete Nachricht des Benutzers, die Zeit, in der der Benutzer untätig war, ob das Telefon des Benutzers an- oder abgeschaltet oder außer Reichweites ist, und/oder der vom Benutzer festgesetzte Status (z.B. „ruf mich an", „ich schlafe", „ich bin beschäftigt", „ich bin in einer Besprechung", „ich kann jetzt keinen Text absenden", „ich bin zurück in --- Minuten").

Außerdem stellt die Erfindung Gruppenbasierte Systeme und -Verfahren zum Austausch von Textnachrichten zur Verfügung, die ein zeit- und ortsunabhängiges „immer eingeschaltet"-Gruppenbewußtsein und ebensolche Kommunikationsfähigkeiten berücksichtigen. Benutzerdefinierte Gruppen können viele Facetten haben und dynamisch sein, in ständigem Wechsel in Abhängigkeit von den aktuellen Umständen eines Benutzers. Als ein Ergebnis erlaubt die Erfindung Benutzern, mannigfaltige Gruppen in einfacher Weise zu erzeugen und zu ändern, um den sozialen oder geschäftlichen Gruppen in ihrem Leben zu jeder gegebenen Zeit und Örtlichkeit zu entsprechen.

Zur Erfüllung der oben erwähnten und verwandter Ziele sind gewisse erläuternde Ausprägungen der Erfindung hier in Verbindung mit der folgenden Beschreibung und den angehängten Zeichnungen beschrieben. Diese Ausprägungen bringen jedoch nur einige wenige der verschiedenen Wege, nach denen die Prinzipien der Erfindung eingesetzt werden können, zum Ausdruck, und die Erfindung soll alle solchen Ausprägungen und ihre Äquivalente im Schutzbereich der Ansprüche einschließen. Andere Vorteile und neue Eigenschaften der Erfindung können aus der folgenden detaillierten Beschreibung offensichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den Zeichnungen betrachtet werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Blockdiagramm auf hohem Niveau eines mobilen Systems zum Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

2 ist ein Blockdiagramm auf hohem Niveau eines mobilen Systems zum Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

3 ist ein schematisches Blockdiagramm eines Systems zur Verwaltung benutzerdefinierter Gruppen in Verbindung mit dem Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

4 ist ein schematisches Diagramm, welches eine beispielhafte Architektur für ein mobiles System zum Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten gemäß einer Ausprägung der Erfindung veranschaulicht.

5 ist ein schematisches Diagramm, das die Einbindung und den Gebrauch von Spracherkennungssystemen zum Erzeugen von Textnachrichten für die Gruppenkommunikation veranschaulicht gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

6 ist eine beispielhafte Benutzerschnittstelle eines Mobiltelefons während der Verwendung des mobilen Austauschs von Gruppen-SMS-Nachrichten gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

7 ist eine beispielhafte Benutzerschnittstelle eines Mobiltelefons während der Verwendung des mobilen Austauschs von Gruppen-SMS-Nachrichten gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

8 ist eine beispielhafte Web-Benutzerschnittstelle, die die Verwaltung von Gruppen zum Austausch von Nachrichten vereinfacht gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

9 ist eine beispielhafte Web-Benutzerschnittstelle, die das Hinzufügen von Benutzern zu irgendeiner speziellen benutzerdefinierten Gruppe für den Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten vereinfacht gemäß einer Ausprägung der vorliegenden Erfindung.

10 ist ein Ablaufdiagramm, das eine beispielhafte Verfahrensweise für den Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten darstellt gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

11 ist ein Ablaufdiagramm, das eine beispielhafte Folge von Ereignissen darstellt, die die Gruppenverwaltung vereinfacht gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

12 ist ein Ablaufdiagramm, das eine beispielhafte Folge von Ereignissen darstellt, die verwendet werden kann gemäß einer Ausprägung der Erfindung.

13 stellt eine beispielhafte Umgebung zum Implementieren verschiedener Ausprägungen der Erfindung dar.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei durchgängig gleiche Referenznummem für gleiche Elemente verwendet werden. In der folgenden Beschreibung werden, zum Zwecke der Erklärung, zahlreiche spezielle Details bekannt gegeben, um ein gründliches Verständnis der Erfindung zu ermöglichen. Es dürfte aber offensichtlich sein, dass die Erfindung ohne diese speziellen Details ausgeführt werden kann. In anderen Beispielen werden wohlbekannte Strukturen und Geräte in Form von Blockdiagrammen gezeigt, um das Beschreiben der Erfindung zu vereinfachen.

So wie sie in dieser Anmeldung benutzt werden, sind die Begriffe „Komponente" und „System" dazu bestimmt, sich zu beziehen auf einen Gegenstand im Zusammenhang mit Computern, entweder Hardware, eine Kombination von Hardware und Software, Software, oder Software bei der Ausführung. Zum Beispiel kann eine Komponente sein, ohne darauf beschränkt zu sein, ein Prozess der auf einem Prozessor abläuft, ein Prozessor, ein Objekt, ein ausführbares Programm, ein Strang (thread) im Ablauf der Ausführung, ein Programm, und ein Computer. Zur Erläuterung, sowohl eine Anwendung, die auf einem Server abläuft, als auch der Server können eine Komponente sein. Eine oder mehrere Komponenten können innerhalb eines Prozesses und/oder eines Strangs im Ablauf der Ausführung (thread of execution) angesiedelt sein und eine Komponente kann räumlich auf einen Computer beschränkt sein und/oder auf zwei oder mehr Computer verteilt sein.

Die vorliegende Erfindung kann verschiedene Ableitungsverfahren und/oder –techniken einschließen im Zusammenhang mit dem Bestimmen einer Standardgruppe (default group), beruhend zumindest teilweise auf zuvor gesendeten oder empfangenen Nachrichten, und/oder im Zusammenhang mit dem Bestimmen einer Empfängergruppe einer speziellen Nachricht, beruhend zumindest teilweise auf dem Text der Nachricht. So, wie er hier gebraucht wird, bezieht sich er Ausdruck „Ableiten" (inference) allgemein auf das Verfahren des Beurteilens oder des Ableitens von Zuständen des Systems, der Umgebung und/oder des Benutzers aus einer Menge von Beobachtungen, die mittels Ereignissen oder Daten gewonnen wurden. Ableiten (inference) kann eingesetzt werden, um einen speziellen Zusammenhang oder eine Handlung zu identifizieren, oder kann beispielsweise eine Wahrscheinlichkeitsverteilung über Zustände erzeugen. Das Ableiten kann wahrscheinlichkeitsorientiert erfolgen, – d.h. die Berechnung einer Wahrscheinlichkeitsverteilung über Zustände von Interesse beruhend auf einer Betrachtung von Daten und Ereignissen. Ableiten kann sich auch auf Techniken beziehen, die eingesetzt werden, um Ereignisse auf einem hohen Level zusammenzusetzen aus einer Menge von Ereignissen und/oder Daten. Derartiges Ableiten führt zum Zusammenbau neuer Ereignisse oder Aktionen aus einer Menge von beobachteten Ereignissen und/oder gespeicherten Ereignisdaten, ob nun die Ereignisse in engem zeitlichem Zusammenhang stehen oder nicht, und ob nun die Ereignisse und Daten von einem oder mehreren Ereignissen oder Datenquellen kommen.

Die Erfindung, wie sie unter Berücksichtigung der Figuren weiter unten beschrieben wird, bezieht sich auf ein kommandobasiertes System zum Austausch von Gruppen-Textnachrichten (group-based text messaging system), das die soziale Wahrnehmung im Randbereich und eine kluge Art des Sich Annäherns vereinfacht. Die Erfindung verbindet die Vorteile des Austauschs von Textnachrichten wie den Echzeit-Faktor und Fähigkeiten zur Mikrokoordinierung (Koordination in einem kleineren Kreis von Personen [microcoordination]) mit den Vorteilen, Nachrichten an eine Gruppe auszusenden anstelle einzeln an individuelle Empfänger, um das Planen innerhalb einer Gruppe von Leuten zu vereinfachen. Im Unterschied zu herkömmlichen Systemen zum Austausch von Textnachrichten erlaubt die Kommandosprache den Benutzern, ihre Gruppenkommunikation von jedem Ort aus zu jeder Zeit zu verwalten mit ihrem SMS-fähigen Mobiltelefon oder einem Smart Phone (Mobiltelefon mit erweiterter Funktionalität [smart phone]) in der Hand. So wie sich soziale Situationen verändern, können Benutzer ihre Gruppen laufend rasch anpassen.

Wie weiter unten in mehr Einzelheiten diskutiert wird, kann jeder Benutzer von seinem eigenen, geeignet ausgerüsteten Telefon aus eine Gruppe bedienen oder ihr als Basis dienen. Daher können die Kosten, die mit Gruppenkommunikation verbunden sind, auf den „Eigentümer" (Gastgeber, [host]) der Gruppe beschränkt werden. Wichtiger noch, das Erzeugen und Warten einer Gruppe in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung erfordert nicht die Anwesenheit irgendeines anderen Servers. Allerdings kann ein getrennter und/oder zusätzlicher Server eingesetzt werden.

Betrachtet man jetzt 1, so ist dort ein allgemeines Blockdiagramm eines mobilen Systems zum Austausch von Gruppen-SMS-Nachrichten (group SMS mobile messaging system) 100 entsprechend der vorliegenden Erfindung zu sehen. Das System zum Austausch von Nachrichten 100 schließt ein initiierendes mobiles Kommunikationsgerät 110 wie etwa ein Mobiltelefon, einen persönlichen digitalen Assistenen (personal digital assistant, PDA), oder ein Smart Phone (Mobiltelefon mit erweiterter Funktionalität) ein. Das initiierende mobile Kommunikationsgerät 110 kann mit einer Gruppe kommunizieren, indem es eine Textnachricht an einen Kommunikationsserver 120 sendet. Der Kommunikationsserver kann mit dem initiierenden Gerät in Wechselwirkung treten mit Hilfe einer Verbindung über einen seriellen Anschluss oder über eine drahtlose Verbindung. Genauer, das inititerende Gerät 110 kann den Server 120 anrufen oder ihm auf andere Art signalisieren, vom Gerät 110 Daten zu empfangen (z.B. eine Textnachricht, einen neuen Benutzernamen, usw.). Beispielsweise kann dem Server 120 mindestens eine Zugangsnummer zugewiesen werden. Sobald der Kommunikationsserver 120 die Daten empfängt, kann er die Daten nach Kommandos parsen, um zu bestimmen, wie mit der begleitenden Information umzugehen ist.

Beispielsweise, wenn eine Textnachricht vom Kommunikationsserver 120 empfangen worden ist, kann der Server 120 die Kommandoausdrücke untersuchen, welche die Nachricht begleiten, um eine passende Empfängergruppe 130 der Nachricht zu identifizieren oder zu bestimmen. Im praktischen Fall stelle man sich vor, dass Gruppenmitglieder (z.B. 140, 150) durch einen Benutzernamen oder Spitznamen auf der Oberfläche des mobilen Kommunikationsgeräts identifiziert werden. Der Server 120 kann auf die Telefonnummern der jeweiligen Gruppenmitglieder oder beliebige andere zugehörige Informationen aus einer Datenbank zugreifen und kann die Nachricht zum Aussenden an gerade diese Gruppe einrichten.

Sobald die Gruppe und ihre Mitglieder geeignet identifiziert sind, kann eine Aussendungskomponente 170, die betriebsfähig mit dem Kommunikationsserver 120 verbunden ist, eingesetzt werden, um die Textnachricht an die verschiedenen Mitglieder der Gruppe 130 zuzustellen oder zu verteilen unter Verwendung ihrer jeweiligen mobilen Empfänger-Kommunikationsgeräte (z. B. das EMPFANGENDE KOMMUNIKATIONSGERÄT1 140 bis hin zu und/oder einschließlich des EMPFANGENDEN KOMMUNIKATIONSGERÄTSM 150, wobei M größer oder gleich eins ist). Beispiele von Empfänger-Kommunikationsgeräten schließen ein, aber sind nicht beschränkt auf, Mobiltelefone, Smart Phones, Persönliche Digitale Assistenten, und jedes andere tragbare (handheld) oder mobile Kommunikationsgerät, das in der Lage ist, Textnachrichten zu empfangen. Es sollte erkannt werden, dass der Kommunikationsserver 120 auch Nachrichtenprotokolle (message logs) erzeugen und/oder aktualisieren kann, indem er in der Datenbank 160 jede ausgesendete Nachricht je Gruppe zum späteren Ansehen speichert.

Zusätzlich zum Aussenden von Nachrichten an Gruppen als Empfänger kann der Kommunikationsserver das Erzeugen oder Verwalten von Gruppen für einen beliebigen Benutzer vereinfachen. Daten, die zur Verwaltung von Gruppen gehören (z.B. Anlegen [create], Bearbeiten [edit], Ändern [modify], Entfernen [remove], Abfragen [poll] usw. – wie sie auf eine Gruppe oder ein einzelnes Mitglied einer Gruppe angewandt werden) können ebenfalls durch den Server 120 geparsed (parsed) und manipuliert werden, wenn sie durch entsprechende Kommandoausdrücke begleitet werden. Beispielsweise kann ein Benutzer eine Anforderung an den Kommunikationsserver richten, eine neue Gruppe zu erzeugen oder den Status einer bestehenden Gruppe zu ermitteln, indem er die geeigneten Kommandos liefert. Der Server kann die Kommandos, die er erkennt, bearbeiten und sie dann entsprechend ausführen.

Die untenstehende Tabelle 1 beschreibt zumindest einen Teil der Kommandos, die benutzt werden können, um Gruppenkommunikation durchzuführen oder zu verwalten, so wie es in der Erfindung diskutiert wird:

Tabelle 1: Kommandosprache für die Gruppenkommunikation

Nach einer Herangehensweise kann das Erzeugen einer Gruppe zumindest teilweise bewerkstelligt werden durch Erteilen des Kommandos „create <Gruppe>". Sobald die Gruppe erzeugt ist, kann der Benutzer eine oder mehrere Personen zu dieser Gruppe hinzufügen durch Erteilen des Kommandos „add <Name><Nummer> to <Gruppe>". Einzelne Personen können auch von der Gruppe entfernt werden durch das Kommando „remove <Name> from <Gruppe>". Ganze Gruppen können ebenfalls gelöscht werden durch Erteilung des Kommandos „remove <Gruppe>".

Aussenden oder Senden einer Nachricht an eine Gruppe kann durchgeführt werden, indem das Folgende an den Kommunikationsserver 120 gesendet wird: „(<Gruppe>) <Nachricht>". Das erste Wort (<Gruppe>) ist der Name einer speziellen Gruppe, zu der der Absender gehört, gefolgt vom Inhalt der Nachricht. Falls der Absender nur Kontakt mit einer Gruppe pflegt, dann kann jede Nachricht, die vom Absender zum Kommunikationsserver 120 gesendet wird, standardmäßig an diese spezielle Gruppe gesendet werden. Deshalb bräuchte der Absender die Gruppe im Kommando nicht anzugeben oder zu identifizieren. Die Nachricht kann automatisch an die Mitglieder der Standardgruppe des Absenders ausgesendet werden.

Ferner kann jede Gruppe als Standardgruppe eingestellt werden, entweder manuell durch den Benutzer oder automatisch durch Beobachtung der Kommunikation der Benutzers mit einer speziellen Gruppe. In dem letzteren Fall kann die Einstellung der Standardgruppe geändert werden, sobald der Server eine Anzahl von Nachrichten beobachtet, die zu einer speziellen Gruppe gesendet oder von ihr empfangen wurden, etwa über einen gewissen Zeitraum (z.B. 2 Minuten, 5 Minuten, 15 Minuten, usw.). Deshalb kann der Server eine Komponente mit Künstlicher Intelligenz, KI, (artificial intelligence) einschließen (nicht dargestellt), um die Durchführung von solchen Ableitungen oder Ermittlungen, welche auf erlerntem oder beobachtetem Benutzer- oder Gruppenverhalten beruhen, zu vereinfachen.

Zusätzlich kann Künstliche Intelligenz, KI, (artificial intelligence) auch eingesetzt werden, um eine automatische Identifikation der zugehörigen Gruppe für die Nachricht des Absenders durchzuführen. In einem Fall kann die Komponente mit Künstlicher Intelligenz, KI, (artificial intelligence) lernen, dass, sobald gewisse Schlüsselwörter oder Redewendungen in der Nachricht eingeschlossen sind, diese wahrscheinlich an eine spezielle Gruppe gerichtet sind. Beispielsweise kann man lernen, dass Wörter, Abkürzungen oder Ausdrücke aus geschäftlichem Zusammenhang wie Produkt, Nettoertrag, Berichte, Rechnungen und dergleichen auf eine Gruppe mit Namen „Geschäft" hinweisen. Der Absender kann aufgefordert werden, zu bestätigen, dass die Gruppe „Geschäft" der beabsichtigte Empfänger der Nachricht ist.

Betrachtet man jetzt 2, so ist dort ein mobiles System zur Gruppen-Kommunikation durch SMS-Nachrichten (group SMS mobile communication system) 200 dargestellt, das Gebrauch macht von einem mobilen Kommunikationsserver 220. Das System 200 ist ähnlich dem System 100 (1, oben) in der Hinsicht, dass es ein initiierendes mobiles Kommunikationsgerät 210 einschließt wie ein Smart Phone (Mobiltelefon mit erweiterter Funktionalität), ein Mobiltelefon, oder einen persönlichen digitalen Assistenten (PDA), welches mit einer Gruppe von Benutzern mobiler Geräte durch das Senden einer Textnachricht an die Gruppe kommunizieren kann. Aber im Unterschied zum System 100 in 1 macht das System 200 Gebrauch von einem Smart Phone oder einem anderen geeignet ausgestatten mobilen Gerät 220 zu dem Zweck, als Server (mobiler Kommunikationsserver 220) für eine oder mehrere Gruppen von Benutzern zu arbeiten.

Der mobile Kommunikationsserver 220 schließt eine Aussendungskomponente 230 ein, die sachdienliche Daten von einem oder einer Mehrzahl von Datenspeichern 240 wiedergewinnen kann, um die zugehörigen Empfänger der Textnachricht zu bestimmen. Im Anschluss kann die Textnachricht zu den jeweiligen empfangenden mobilen Kommunikationsgeräten 250 ausgesandt werden, die mit der Gruppe verknüpft sind (z.B. das MOBILE KOMMUNIKATIONSGERÄT1 260 bis hin zu und/oder einschließlich des MOBILEN KOMMUNIKATIONSGERÄTSP 270, wobei P größer oder gleich eins ist). Weiterhin behält der Eigentümer des mobilen Kontaktservers 220 wirksam die Kontrolle über die Gruppe, die er bedient. Daher kann der Eigentümer entscheiden, wann er den mobilen Kontaktserver 220 beeinflussen kann und so durch die Gruppe Einfluss nehmen kann auf die Wechselwirkung zwischen den Mitgliedern der Gruppe. Es sollte erkannt werden, dass das mobile Gerät, welches als Server für die eine oder mehrere Gruppen arbeitet, auch ein Mitglied von einer oder mehreren der Gruppen sein kann. Alle Gruppenmitglieder erhalten die ausgesandte Nachricht – einschließlich des Gruppenmitglieds, das die Nachricht gesendet hat.

Betrachtet man nun 3, so ist dort ein Blockdiagramm eines Subsystems zur Verwaltung von Gruppen 300 abgebildet, das eingeschlossen werden kann in die mobilen Kommunikationssysteme 100 und 200 von 1 beziehungsweise 2. Das Subsystem zur Verwaltung von Gruppen 300 kann die Wartung der Benutzer oder das Anlegen von Gruppen entweder durch eine Web-Schnittstelle (web interface) oder die Schnittstelle (interface) eines mobilen Telefons, oder durch beides, vereinfachen. Sobald zum Beispiel das Ansehen oder das Erzeugen von Gruppen gewünscht wird, können die passenden Daten zusammen mit dem entsprechenden Kommando eingegeben werden. An der Schnittstelle (interface) eines mobilen Telefons, zum Beispiel, können SMS-Kommandos eingesetzt werden, um die gewünschte Aktion des Benutzers auszuführen. Das Kommando und erforderliche Daten können mittels einer Infrastruktur für Mobiltelefonie (cellular infrastructure) 310 an eine Komponente zur Verwaltung von Gruppen übermittelt oder auf andere Weise mitgeteilt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Sobald mit einer Web-Schnittstelle (web interface) gearbeitet wird, kann der Benutzer in ähnlicher Weise Gebrauch machen von geeigneten Webbasierten Auswahlkomponenten (z.B. Auswahlknöpfe [buttons]), um sich mit der Komponente zur Verwaltung von Gruppen 320 über das Internet 330 in Verbindung zu setzen.

Die Infrastruktur für Mobiltelefonie (cellular infrastructure) 310 kann eine beliebige Anzahl oder Kombination von verschiedenen Netzwerken oder Diensteanbieter (service provider) einschließen, welche miteinander arbeiten können und verträglich miteinander sind. Sobald eine Gruppenbasis (group host) eingerichtet ist, können andere Benutzer beginnen, sie ohne die Installation irgendwelcher anderer Programme auf ihren mobilen Geräten zu benutzen.

Betrachtet man nun 4, so ist dort ein schematisches Diagramm abgebildet, das eine beispielhafte Architektur 400 des mobilen Systems zur Kommunikation durch Gruppen-SMS-Nachrichten (group SMS mobile communication system) 200 veranschaulicht, wie es in 2 weiter oben diskutiert wird. Die Architektur 400 schließt ein initiierendes drahtloses oder mobiles Kommunikationsgerät 410 ein, das von einem Gruppenmitglied 420 betätigt wird. Man stelle sich vor, dass das Gruppenmitglied 420 eine Textnachricht an Gruppe A 430 senden möchte, um Zeit und Ort ihres Treffens zu aktualisieren. Um dies zu tun, adressiert das Gruppenmitglied 420 die Nachricht an Gruppe A und sendet sie dann an einen Kommunikationsserver 440 – der ein Smart Phone sein kann, wie es der Fall ist in der Figur, oder ein anderes geeignet ausgestattetes Kommunikationsgerät. Der Server 440 bearbeitet und analysiert die Nachricht, um zu bestimmen, wohin und an wen sie zu senden ist, und sendet dann die Nachricht nur an die vorgegebene Gruppe aus. Die vorgegebene Gruppe kann ausdrücklich in der Nachricht enthalten sein oder kann erlernt worden sein oder die Standardgruppe sein. Die Standardgruppe empfängt die Nachricht, falls in der Kommandozeile keine andere Gruppe ausdrücklich angegeben ist. Anschließend empfangen die Mitglieder der Gruppe A die ausgesendete Nachricht. Falls eines der Geräte der Mitglieder zufällig gerade während des Aussendens ausgeschaltet ist, erscheint die Nachricht, sobald das Gerät eingeschaltet oder aktiviert wird, um Nachrichten zu empfangen.

Das Erzeugen von Textnachrichten oder Nachrichten im allgemeinen zur Bearbeitung und/oder zum Aussenden durch den Kommunikationsserver kann entweder eingetippt oder mündlich dem initiierenden mobilen Gerät 410 vorgegeben werden, wie es in dem schematischen Diagramm von 5 abgebildet ist. Beispielsweise können Spracherkennungssysteme 510 in ein initiierendes mobiles Kommunikationsgerät 520 eingegliedert werden. Auf diese Weise kann der Benutzer oder Sender (z.B. Gruppenmitglied 530) ziemlich schell Nachrichten erzeugen oder rasch seine Gruppen verwalten, indem er Kommandos und alle notwendige Information ausspricht, um die gewünschte Aktion durchzuführen. Der entsprechende Text kann auf der Anzeige (on-screen) auf Richtigkeit überprüft werden, bevor die Nachricht tatsächlich an den Server (nicht gezeigt) zur Bearbeitung oder zur Übertragung gesendet wird. Zum Beispiel sagt das Mitglied: „JANE AN TRUPPE: WIE WÄR'S BEI ROY UM 7?" Der Bildschirm am mobilen Kommunikationsgerät 520 kann dann die geschriebene Fassung der Nachricht anzeigen, damit das Mitglied sie vor dem Senden auf Richtigkeit überprüfen kann.

Betrachtet man nun die 6 und 7, so sind dort zwei verschiedene Ansichten von beispielhaften Benutzerschnittstellen dargestellt zur Gruppenverwaltung auf einem mobilen Kommunikationsgerät in Übereinstimmung mit einer Ausprägung der Erfindung. In 6 veranschaulicht die Benutzerschnittstelle 600 verschiedene Arten von Information zur Anzeige für den Benutzer. Zum Beispiel können der Gruppenname und die Liste der Mitglieder rasch angesehen werden. Zusätzlich kann ebenfalls auf ein Nachrichtenprotokoll (message log), das den jüngsten Nachrichtenaustausch zwischen der Gruppe und benannten Mitgliedern der Gruppe beinhaltet, zugegriffen und es auch eingesehen werden. Auswahlknöpfe wie „remove me" (entferne mich), „ignore" (ignorieren), und „default" (standard) können ebenfalls bereitgestellt werden, um die Leistungsfähigkeit der Gruppenverwaltung auf dem mobilen Gerät zu erhöhen.

In 7 kann eine Liste von Mitgliedern in jeder Gruppe eingesehen werden, etwa in Form einer Drop-Down-Liste 700. Wie man sieht, besteht die Möglichkeit, jedes Mitglied der Gruppe „Truppe" („Party)" durch Benutzername und Telefonnummer zu identifizieren. Dies kann für die Mitglieder insbesondere dann hilfreich sein, wenn ein Mitglied mehr als ein mobiles Kommunikationsgerät besitzt, von denen jedes eine unterschiedliche Telefonnummer hat. Nachrichten können an die Mitglieder der Gruppe ausgesendet werden durch Benutzung ihrer jeweiligen Telefonnummern. Entsprechend der Figur können neue Mitglieder zu jeder Gruppe hinzugefügt werden, indem „add new" (Neue/n hinzufügen) aus dem Drop-Down-Menü gewählt wird.

Zusätzlich zur Verwendung der Benutzer-Oberfläche eines mobilen Geräts zur Gruppenverwaltung kann genau so gut eine Web-Schnittstelle (web interface) eingesetzt werden. 8 zeigt eine beispielhafte Web-Schnittstelle (web interface) 800 einer Seite für Gruppenverwaltung für einen speziellen Benutzer. Wie gezeigt, können die Gruppen des Benutzers in beliebiger Reihenfolge aufgelistet werden. Einzelheiten in Bezug auf die Standardgruppe können automatisch angezeigt werden, wie etwa die Mitglieder der Gruppe und ein entsprechendes Nachrichtenprotokoll für die Gruppe. Es sollte verstanden werden, dass ältere Teile des Nachrichtenprotokolls zur rationelleren Speicherung in einem Archiv-Ordner gespeichert werden können. Um die Einzelheiten einer anderen Gruppe anzusehen, kann diese Gruppe durch den Benutzer ausgewählt werden. Weiterhin kann auch eine neue Standardgruppe einfach durch Wahl des entsprechenden Auswahlknopfes (button) eingerichtet werden. Zusätzlich können nach Wunsch neue Gruppen angelegt und bestehende Gruppen bearbeitet oder geändert werden. Zum Beispiel kann der Eigentümer einer Gruppe geändert werden, Mitglieder können zu einer existierenden Gruppe hinzugefügt oder aus ihr entfernt werden, und ihre Nummern oder Namen können ebenfalls geändert werden.

9 stellt eine beispielhafte Web-Schnittstelle (web interface) 900 dar, die einen Benutzer beim Vorgang des Hinzufügens neuer Mitglieder zu einer bestehenden Gruppe unterstützt. Neue Mitglieder können aus einem Vorrat existierender Kontakte gewählt werden, die bereits im Konto des Benutzers gespeichert sind, oder sie können gewählt werden durch Eingabe von Name und Nummer des neuen Mitglieds. Kontaktinformation möglicher neuer Mitglieder können auch über das Internet unter Verwendung der Schnittstelle (interface) des Internet-Auftritts (website) 900 gesucht werden.

Verschiedene Vorgehensweisen in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung werden jetzt beschrieben mittels eine Abfolge von Handlungen; es muss verstanden und erkannt werden, dass die Erfindung nicht beschränkt ist durch die Reihenfolge der Handlungen, da einige Handlungen, in Übereinstimmung mit der Erfindung, in anderen Reihenfolgen und/oder gleichzeitig mit anderen Handlungen auftreten können als denen, die hier gezeigt und beschrieben werden. Beispielsweise werden Fachleute verstehen und erkennen, dass eine Vorgehensweise alternativ auch dargestellt werden könnte durch eine Folge von miteinander verknüpften Zuständen (states) oder Ereignissen (events), so wie in einem Zustandsdiagramm. Weiterhin könnten nicht alle dargestellten Handlungen erforderlich sein, um eine Vorgehensweise in Übereinstimmung mit der Erfindung zu implementieren.

Betrachtet man nun 10, so ist dort ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens 1000 zu sehen, das die Gruppen-SMS-Kommunikation zwischen mobilen Kommunikationsgeräten vereinfacht. Das Verfahren 1000 umfasst das Erzeugen einer Textnachricht in 1010. Die Textnachricht kann eine kurze Notiz zur Information, vorgesehen für eine Gruppe anderer Leute, sein (z.B. „Treffen wir uns bei mir in 5 Minuten") oder kann Information sein, die sich auf die Verwaltung der Gruppe(n) des Benutzers bezieht (z.B. „Betty 4258675309"). Sobald eine Nachricht an eine Gruppe gesendet wird, könnten der Sender- und der Gruppenname automatisch als Präfix der Nachricht (z.B. 5, oben) eingesetzt werden, um den Verfasser der Nachricht zu identifizieren und ebenso um die Empfängergruppe der Nachricht zu bestätigen.

Die Textnachricht kann erzeugt werden durch Drücken der entsprechenden Tasten auf der Tastatur des Geräts oder sie kann in das Gerät gesprochen und durch ein Spracherkennungssystem in Text umgewandelt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Nachricht auf den Bildschirm des Geräts geschrieben und dann durch ein Handschriften-Erkennungssystem in Druckschrift-Zeichen (type font) umgewandelt werden.

In 1020 wird die Nachricht an einen Server gesendet, worauf sie verarbeitet und analysiert werden kann in 1030, um zumindest die Mitglieder der Gruppe zu bestimmen. Falls durch den Sender keine Gruppe angegeben wurde, kann der Server die Standardgruppe mit der Empfängergruppe gleichsetzen. Falls der Sender keine Standardgruppe gewählt hat, kann der Server eine Komponente mit Künstlicher Intelligenz, KI (artificial intelligence) zum Einsatz bringen, um, beruhend zum Teil auf dem Verhalten des Senders, eine passende Empfängergruppe vorzuschlagen oder zu bestimmen. Schließlich, in 1040, kann der Server die Nachricht an die passende Empfängergruppe aussenden. Als Mitglied der Empfängergruppe kann der Sender eine Kopie seiner eigenen Nachricht empfangen, um zu bestätigen, dass die Nachricht vom Server erfolgreich ausgesendet wurde. Daher empfängt die gesamte Gruppe die Nachricht.

Betrachtet man 11, so ist dort ein Flussdiagramm einer beispielhaften Folge 1100 von Ereignissen dargestellt, die Gruppen-Verwaltung in Übereinstimmung mit einer Ausprägung der Erfindung vereinfacht. Wie hier weiter oben beschrieben wurde, bringt Gruppen-Kommunikation mittels mobiler Geräte ein Wechselwirken mit einem Server oder einem drahtlosen mobilen Gerät, das als ein Server arbeitet, mit sich. Solch ein Wechselwirken kann beispielsweise bewirkt werden, indem Kommandos zusammen mit zugehörigen Daten an den Server gesendet werden. Daher kann die Abfolge 1100 damit beginnen, zu einem Telefonbuch oder Verzeichnis eines mobilen Kommunikationsgeräts in 1100 eine Server-Zugangsnummer hinzuzufügen. Bevor er geprüften Zugang zur Server-Zugangsnummer erhält, kann der Benutzer aufgefordert werden, ein Konto einzurichten oder seine Telefonnummer und ein besonderes Kennwort einzugeben.

Mehr als ein Server kann zum Einsatz kommen (z.B. ein Server-Netzwerk), daher kann mehr als eine Zugangsnummer benutzt werden, um die Last der Benutzer unter den Servern auszugleichen. Alternativ kann eine Zugangsnummer zu mehr als einem Server zugeordnet werden. Sobald mehrere Server benutzt werden, können sie auf eine Art eingeteilt sein, die Kommunikation zwischen Server erlaubt, um eintreffende und/oder abgehende Information aufeinander abzustimmen.

In 1120 kann ein Benutzer eine oder mehre Gruppen durch die Schnittstelle (interface) eines Web-Auftritts (website) (z.B. Einloggen erforderlich) und/oder direkt von seinem mobilen Kommunikationsgerät aus erzeugen. Standardmäßig wird der Benutzer der Eigentümer der Gruppe. Jedoch kann der Eigentümer der Gruppe „Eigentümer"-Rechte und -Vorrechte an andere Mitglieder der Gruppe zuweisen. Beispiele von Eigentümer-Rechten und -Vorrechten schließen ein, aber sind nicht begrenzt auf, Hinzufügen und Entfernen von Mitgliedern, Regeln des Empfangs von Nachrichten an die Gruppe (z.B. „Einschalten" oder „Ausschalten" der Gruppe) und dergleichen. Es sollte verstanden werden, dass mehr als ein Mitglied einer Gruppe Eigentümer-Rechte haben kann.

In 1130 kann mindestens eine Person zu der Gruppe hinzugefügt werden. In 1140 kann eine Nachricht an die Gruppe gesendet werden (vermutlich von irgendeinem Mitglied der Gruppe), und in 1150 kann ein Mitglied aus der Gruppe entfernt werden – wie es vom Eigentümer der Gruppe gewünscht wird. Sobald Gruppen über die Schnittstelle (interface) des Internet-Auftritts (website) (z.B., im Internet) verwaltet werden, sind Auswahlknöpfe verfügbar, um den Benutzer durch das Verfahren zu leiten. Wenn ein Gerät wie etwa ein Mobiltelefon benutzt wird, so können in ähnlicher Weise Kommandos erteilt werden durch die Auswahl eines geeigneten Auswahlknopfes (button) (z.B. Tasten am Bildschirm [soft keys]) oder durch ihre manuelle Eingabe. Beispielsweise kann das Kommando „add <Name><Nummer> to <Gruppe>" manuell eingegeben werden, um ein neues Mitglied zu einer speziellen Gruppe hinzuzufügen. Falls eine Taste am Bildschirm (soff key) für „add" verfügbar ist, dann wird durch Wahl dieser Taste wirksam das „add"-Kommando erteilt. Wenn sich ein Benutzer nicht an gewünschte Kommandos erinnern kann, kann der Benutzer „help" eingeben, um eine Liste verfügbarer Kommandos zu sehen.

Betrachtet man nun 12, so ist dort ein Flussdiagramm einer beispielhaften Folge von Ereignissen dargestellt, die in Übereinstimmung mit einer Ausprägung der Erfindung zum Einsatz gebracht werden kann. Zum Beispiel kann in 1210 ein Benutzer seine gespeicherten Gruppen einsehen. In 1220 kann eine Standardgruppe (default group) gewählt werden. Sobald in einer Nachricht keine Empfängergruppe angegeben ist, erhält die Standardgruppe die Nachricht. In 1230 kann die Standardgruppe abgefragt werden, um den Status ihrer Mitglieder festzustellen. Sobald ein Mitglied eine Nachricht sendet, wird sein Status festgesetzt, um beispielsweise anzuzeigen dass eine Nachricht in den letzten 24 Stunden gesendet wurde.

In 1240 kann ein „who"-Kommando erteilt werden, um das Profil eines anderen Benutzers einzusehen. Alternativ kann durch den Server auf Benutzergruppen Dritter Parteien zugegriffen werden und dementsprechend können diese Gruppen Antworten auf das „who"-Kommando liefern. Beispielsweise kann ein Benutzer des Gruppen-Kommunikationssystems ein „who"-Kommando erteilen, gerichtet auf eine Person, die in einem vertrauten Netzwerk namens FreundNetzwerk registriert ist, um das Profil dieser Person einzusehen. Mitglieder dieser Netzwerke Dritter Parteien können verfügbar gemacht werden, um sich im Gruppen-Kommunikationssystem Gruppen anzuschließen oder Mitglied von Gruppen zu werden

In 1250 kann ein Eigentümer einer Gruppe fakultativ Einstellungen der Gruppe ändern, etwa indem er die Gruppe öffentlich (public) macht (z.B. Nicht-Mitglieder der Gruppe können Nachrichten an die öffentliche Gruppe senden) oder indem er sie privat (private) macht (z.B. eine Gruppe nur für Mitglieder). Somit kann der Zugang zu Gruppen auf Gruppenmitglieder eingeschränkt oder über die Gruppenmitglieder hinaus erweitert werden.

Darüber hinaus können Gruppen von Benutzern zügiger miteinander kommunizieren, indem sie mit einem Server oder einem Server-Netzwerk in Verbindung stehen, anstelle die selbe Nachricht separat an jeden einzelnen Empfänger zu versenden. Gruppen-Kommunikation unter Verwendung von SMS-Technologie kann richtig mobil werden dadurch, dass ein Smart Phone oder ein anderes geeignetes mobiles Gerät als die Basis oder Server der Gruppe zum Einsatz kommt. Auf diese Weise kann das Aussenden von Nachrichten an eine Gruppe von den Gruppenmitgliedern selbst abhängen anstelle von einem separaten Server.

Um zusätzliche Umfeldinformation für verschiedene Ausprägungen der Erfindung bereitzustellen, sind 13 und die folgende Diskussion dazu gedacht, eine kurze, allgemeine Beschreibung einer geeigneten Betriebsumgebung 1310 zu liefern, in der verschiedene Ausprägungen der Erfindung implementiert werden können. Während die Erfindung im allgemeinen Umfeld von Computerausführbaren Instruktionen beschrieben wird, wie Programm-Modulen, die von einem oder mehreren Computern oder anderen Geräten ausgeführt werden, werden Fachleute erkennen, dass die Erfindung auch in Verbindung mit anderen Programm-Modulen und/oder als eine Kombination von Hardware und Software implementiert werden kann.

Allgemein jedoch schließen Programm-Module Routinen, Programme, Objekte, Komponenten, Datenstrukturen usw. ein, die bestimmte Aufgaben durchführen oder spezielle Datentypen implementieren. Die Betriebsumgebung 1310 ist nur ein Beispiel einer geeigneten Betriebsumgebung und ist nicht dafür bestimmt, irgendwelche Einschränkungen hinsichtlich des Anwendungsbereichs oder des Funktionsumfangs der Erfindung nahe zu legen. Andere gut bekannte Computersysteme, Umgebungen und/oder Konfigurationen, die geeignet sein können für den Gebrauch in Zusammenhang mit der Erfindung, schließen ein, sind aber nicht begrenzt auf: Personalcomputer, tragbare Computergeräte (hand-held or laptop devices), Multiprozessorsysteme, Mikroprozessor-basierte Geräte, programmierbare Geräte der Unterhaltungselektronik (programmable consumer electronics), Netzwerk-PCs, Minicomputer, Großrechner (mainframe computers), verteilte Computerumgebungen, welche die oben genannten Systeme oder Geräte enthalten, und ähnliches.

Betrachtet man 13, dann schließt eine beispielhafte Umgebung 1310 für die Implementierung verschiedener Ausprägungen der Erfindung einen Computer 1312 ein. Der Computer 1312 schließt eine Prozessoreinheit (processing unit) 1314, einen Systemspeicher 1316 und einen Systembus 1318 ein. Der Systembus 1318 verbindet Systemkomponenten einschließlich, aber nicht begrenzt auf, den Systemspeicher 1316 mit der Prozessoreinheit 1314. Die Prozessoreinheit 1314 kann irgendeiner von verschiedenen verfügbaren Prozessoren sein. Zweifach-Mikroprozessoren (dual microprocessors) und andere Multiprozessor-Architekturen können ebenfalls als Prozessoreinheit 1314 zum Einsatz kommen.

Der Systembus 1318 kann eine von verschiedenen Arten von Bus-Struktur(en) sein, einschließlich dem Speicherbus oder Speichercontroller, einem peripheren Bus oder einem externen Bus, und/oder einem lokalen Bus, der irgendeine Vielfalt verfügbarer Bus-Architekturen nutzt, einschließlich, aber nicht begrenzt auf, 11-bit Bus, Industrial Standard Architecture (ISA), Micro-Channel Architecture (MCA), Extended ISA (EISA), Intelligent Drive Electronics (IDE), VESA Local Bus (VLB), Peripheral Component Interconnect (PCI), Universal Serial Bus (USB), Advanced Graphics Port (AGP), Personal Computer Memory Card International Association Bus (PCMCIA) und Small Computer Systems Interface (SCSI).

Der Systemspeicher 1316 schließt flüchtigen Speicher (volatile memory) 1320 und nichtflüchtigen Speicher (nonvolatile memory) 1322 ein. Das grundlegende System für Ein- und Ausgabe (BIOS, [basic input/output system]), welches die grundlegenden Routinen enthält, um Informationen zwischen Elementen innerhalb des Computers 1312 zu übertragen, etwa während des Systemstarts, ist im nichtflüchtigen Speicher 1322 gespeichert. Zur Erläuterung, und nicht als Einschränkung, kann nichtflüchtiger Speicher einschließen: read only memory (ROM), programmable ROM (PROM), electrically programmable ROM (EPROM), electrically ereasable ROM (EEPROM), oder flash memory. Flüchtiger Speicher 1320 beinhaltet random access memory (RAM), der als externer cache-Speicher (cache memory) arbeitet. Zur Erläuterung und nicht als Einschränkung ist RAM verfügbar in vielen Formen, wie synchronous RAM (SRAM), dynamic RAM (DRAM), synchronous DRAM (SDRAM), double data rate SDRAM (DDR SDRAM), enhanced SDRAM (ESDRAM), Synchlink DRAM (SLDRAM) and direct Rambus RAM (DRRAM).

Der Computer 1312 behinhaltet auch entfernbare/nicht entfernbare flüchtige/nichtflüchtige Computer-Speichermedien. 13 stellt zum Beispiel einen Plattenspeicher (disk storage) 1324 dar. Der Plattenspeicher 1324 schließt ein, aber ist nicht beschränkt auf, Geräte wie ein Magnetplattenlaufwerk (magnetic disc drive), ein Diskettenlaufwerk (floppy disk drive), Bandlaufwerk (tage drive), Jaz drive, Zip drive, LS-100 drive, flash memory card, oder memory stick. Zusätzlich kann der Plattenspeicher 1324 Speichermedien entweder einzeln oder in Kombination mit anderen Speichermedien umfassen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: ein optisches Laufwerk wie ein compact disk ROM device (CD-ROM), CD recordable Laufwerk (CD-R Drive), CD rewritable Laufwerk (CD-RW Drive) oder ein digital versatile disk ROM Laufwerk (DVD-ROM). Um die Verbindung der Plattenspeicher 1324 mit dem Systembus 1318 zu vereinfachen, wird typischerweise eine entfernbare oder nicht-entfernbare Schnittstelle (interface) benutzt, so wie die Schnittstelle 1326.

Es sollte erkannt werden, dass 13 Software beschreibt, die als Vermittler dient zwischen Benutzern und den grundlegenden Betriebsmitteln des Computers, die in der geeigneten Betriebsumgebung 1310 beschrieben wurden. Solche Software beinhaltet ein Betriebssystem 1328. Das Betriebssystem 1328, das auf Plattenspeicher 1324 gespeichert werden kann, führt Handlungen aus, um die Betriebsmittel des Computersystems zu steuern und zuzuweisen. Systemanwendungen 1330 nutzen die Verwaltung der Betriebsmittel durch das Betriebssystem 1328 über Programm-Module 1332 und Programm-Daten 1334, die entweder im Systemspeicher 1316 oder auf dem Plattenspeicher 1324 gespeichert sind. Es sollte erkannt werden, dass die Erfindung mit verschiedenen Betriebssystemen oder Kombinationen von Betriebssystemen implementiert werden kann.

Ein Benutzer gibt Kommandos und Informationen über ein Eingabegerät/Eingabegeräte 1336 in den Computer 1312 ein. Eingabegeräte 1336 schließen ein, sind aber nicht begrenzt auf: ein Zeigegerät (pointing device) wie eine Maus, Trackball, Lichtgriffel (stylus), touch pad, Tastatur, Mikrophon, Joystick, game pad, Satellitenschüssel, Scanner, TV-Tuner-Karte, Digitalkamera, digitale Videokamera, Web-Kamera und dergleichen. Diese und andere Eingabegeräte nehmen mit der Prozessoreinheit 1314 über den Systembus 1318 Verbindung auf mittels des Schnittstellenanschlusses/der Schnittstellenanschlüsse (interface port[s]) 1338. Der Schnittstellenanschluß/die Schnittstellenanschlüsse (interface port[s]) 1338 schließen beispielsweise einen seriellen Anschluss, einen parallelen Anschluss, einen Spieleanschluss und einen universal serial bus (USB) ein. Das/die Ausgabegerät/e 1340 nutzen einige Anschlüsse von der gleichen Art wie das/die Eingabegeräte 1336. So kann beispielsweise ein USB-Anschluss benutzt werden, um den Computer 1312 mit Eingabedaten zu versorgen und um Information vom Computer 1312 an ein Ausgabegerät 1340 auszugeben. Der Ausgabe-Adapter 1342 ist angegeben, um darzustellen, dass es einige Ausgabegeräte 1340 gibt, wie Monitore, Lautsprecher und Drucker unter weitere Ausgabegeräten 1340, die besondere Adapter erfordern. Die Ausgabe-Adapter 1342 schließen, zur Veranschaulichung und ohne Beschränkung darauf, Video- und Sound-Karten ein, welche ein Mittel darstellen, eine Verbindung herzustellen zwischen dem Ausgabegerät 1340 und dem Systembus 1318. Es sollte beachtet werden, dass andere Geräte und/oder Systeme von Geräten sowohl Fähigkeiten zur Eingabe als auch zur Ausgabe mit sich bringen, wie etwa ferne Computer (remote computer[s]) 1344.

Der Computer 1312 kann in einer mit einem Netzwerk ausgestatteten Umgebung arbeiten durch den Gebrauch von logischen Verbindungen zu einem oder mehreren fernen Computern, wie etwa dem/den fernen Computer/n (remote computer[s]) 1344. Der/die fernen Computer 1344 kann/können ein Personal Computer, ein Server, ein Router, ein Netzwerk-PC, eine Workstation, ein auf einem Mikroprozessor beruhender Apparat, ein gleichartiger Computer (peer device) oder ein anderer allgemeiner Netzwerk-Knoten und derartiges sein, und schließt/schließen typischerweise viele oder alle Elemente ein, die mit Bezug auf den Computer 1312 beschrieben wurden. Zum Zwecke der Kürze ist nur eine Speichereinheit 1346 dargestellt zusammen mit dem/den fernen Computern 1344. Der/die ferne/n Computer 1344 wird/werden logisch verbunden mit Computer 1312 durch eine Netzwerk-Schnittstelle 1348 und dann physikalisch verbunden mittels einer Kommunikationsverbindung 1350. Die Netzwerk-Schnittstelle 1348 umfasst Kommunikationsnetzwerke wie local area networks (LAN) und wide-area networks (WAN). LAN-Techologien schließen Fiber Distributed Data Interface (FDDI), Copper Distributed Data Interface (CDDI), Ethernet/IEEE 1102.3, Token Ring/IEEE1102.5 und ähnliches ein. WAN-Technologien schließen ein, aber sind nicht beschränkt auf, point-to-point-Verbindungen, leitungsvermittelte Netzwerke (circuit switching networks) wie Integrated Services Digital Networks (ISDN) und Varianten davon, paketvermittelte Netzwerke (packet switching networks) und Digital Subscriber Lines (DSL).

Die Kommunikationsverbindungen) 1350 bezieht/beziehen sich auf Hardware/Software, die eingesetzt ist, um die Netzwerk-Schnittstelle 1348 mit dem Bus 1318 zu verbinden. Während die Kommunikationsverbindung 1350 wegen der Klarheit der Darstellung innerhalb des Computers 1312 gezeigt ist, kann sie auch außerhalb von Computer 1312 liegen. Die Hardware/Software, die zur Verbindung mit der Netzwerk-Schnittstelle 1348 notwendig ist, schließt, nur für Zwecke der beispielhaften Darstellung, interne und externe Technologien wie Modems, einschließlich eines normalen Modems in der Art eines Telefons, Kabelmodems und DSL Modems, ISDN Adapter und Ethernet-Karten ein.

Was oben beschrieben wurde, beinhaltet Beispiele der Erfindung. Natürlich ist es nicht möglich, jede vorstellbare Kombination von Komponenten oder Vorgehensweisen zum Zwecke einer Beschreibung der Erfindung zu schildern, aber jemand mit normalen Fachkenntnissen (one of ordinary skill in the art) kann erkennen, dass viele weitere Kombinationen und Umstellungen der Erfindung möglich sind. Dementsprechend soll die Erfindung alle derartigen Umbildungen, Änderungen und Variationen umfassen, die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen. Des weiteren, in dem Ausmaß, in dem der Ausdruck „schließt ein" (includes) entweder in der detaillierten Beschreibung oder in den Ansprüchen gebraucht wird, ist dieser Ausdruck so gedacht, dass er eine einschließende Bedeutung in einer Art ähnlich dem Wort „umfassen" (comprise) hat, so wie „umfassend" (comprising) interpretiert wird, wenn es als Überleitungswort (transitional Word) in einem Anspruch benutzt wird.


Anspruch[de]
Ein kommandobasiertes System zum Austausch von Gruppen-Textnachrichten, umfassend:

ein initiierendes mobiles Kommunikationsgerät (110) zum Erzeugen einer Nachricht zum anschließenden Aussenden an eine Empfänger-Gruppe (130); und

einen Kommunikationsserver (120) zum Analysieren der Nachricht, die vom initiierenden mobilen Kommunikationsgerät (110) empfangen wurde, und zum Aussenden der Nachricht an eine Empfänger-Gruppe (130),

gekennzeichnet durch

weiterhin umfassend: eine Komponente mit künstlicher Intelligenz, welche betriebsfähig mit dem Kommunikationsserver verbunden ist, um ein oder mehrere Wörter in der Textnachricht mit wenigstens einer Gruppe in Zusammenhang zu bringen und die Empfänger-Gruppe abzuleiten.
Das System von Anspruch 1, wobei das initiierende mobile Kommunikationsgerät (110) ein Mobiltelefon, einen persönlichen digitalen Assistenten oder ein Smart Phone umfasst. Das System von Anspruch 1, wobei die Empfänger-Gruppe (130) eine Mehrzahl von Benutzern und ihre jeweiligen mobilen Kommunikationsgeräte (140, 150) umfasst. Das System von Anspruch 1, wobei die Empfänger-Gruppe das initiierende mobile Kommunikationsgerät (110) und wenigstens ein anderes mobiles Kommunikationsgerät umfasst. Das System von Anspruch 1, weiterhin umfassend eine Aussendungskomponente (170) zum Aussenden von Nachrichten vom Kommunikationsserver an die Empfänger-Gruppe. Das System von Anspruch 1, wobei das initiierende mobile Kommunikationsgerät (110) ausgebildet ist, um irgendeines aus einer Mehrzahl von Kommandos zu verwenden, um mit dem Kommunikationsserver zu kommunizieren. Das System von Anspruch 6, wobei die Mehrzahl von Kommandos auf SMS beruht. Das System von Anspruch 6, wobei die Mehrzahl von Kommandos Erzeugen, Verwalten und Entfernen von Benutzern oder benutzerdefinierter Gruppen und Kommunikation innerhalb einer Gruppe erlaubt. Das System von Anspruch 1, weiterhin umfassend mindestens eine Datenbank (160), die für den Kommunikationsserver zugänglich ist, um das Aussenden der Nachricht an die Empfänger-Gruppe zu vereinfachen. Das System von Anspruch 9, wobei die mindestens eine Datenbank (160) umfasst: Benutzerinformation, Gruppeninformation und/oder Nachrichten-Protokolle. Das System von Anspruch 1, weiterhin umfassend ein Untersystem zur Gruppenverwaltung (320), das Wartung der Benutzer oder Erzeugen von Gruppen erlaubt. Das System von Anspruch 1, eingesetzt mit einer Web-Schnittstelle (800, 900) und/oder einer Schnittstelle eines mobilen Kommunikationsgeräts (600, 700). Das System von Anspruch 1, wobei die Empfänger-Gruppe mindestens einen Eigentümer der Gruppe umfasst, der die Kommunikation innerhalb oder zu und von der Gruppe regelt. Das System von Anspruch 1, weiterhin umfassend eine Abfragekomponente zum Identifizieren von: dem Status eines Benutzers und/oder dem Status einer Gruppe. Das System von Anspruch 1, wobei der Kommunikationsserver (120) ein Smart Phone (440) ist. Das System von Anspruch 15, wobei das Smart Phone (440) als Kommunikationsserver für mindestens eine Gruppe (430) arbeitet und zu mindestens einer Gruppe gehört, die auf dem Kommunikationsserver angelegt ist. Das System von Anspruch 1, wobei der Kommunikationsserver seriell oder drahtlos mit einer Gruppe von Benutzern verbunden ist, wobei jeder Benutzer mindestens ein mobiles Kommunikationsgerät hat, ausgestattet um Textnachrichten zu senden oder zu empfangen. Das System von Anspruch 1, weiterhin umfassend ein Spracherkennungssystem (510), welches die Sprache eines Benutzers erkennt und die Sprache des Benutzers in Text umwandelt, um das Erzeugen einer Textnachricht auf dem initiierenden mobilen Kommunikationsgerät zu vereinfachen. Ein Verfahren, welches Gruppenkommunikation in Echtzeit und Mikrokoordinierung vereinfacht, umfassend:

Senden einer Textnachricht an einen Kommunikationsserver mittels mindestens einer Zugangsnummer;

Bestimmen einer Empfänger-Gruppe der Textnachricht; und

Aussenden der Textnachricht vom Kommunikationsserver an die Empfängergruppe,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Bestimmen der Empfängergruppe der Textnachricht ein Lernen, ein oder mehrere Wörter aus der Nachricht mit mindestens einer Gruppe auf der Grundlage von zumindest teilweise dem Verhalten eines Benutzers in Zusammenhang zu bringen und die Empfängergruppe abzuleiten, umfasst.
Das Verfahren von Anspruch 19, wobei das Bestimmen der Empfängergruppe der Textnachricht umfasst:

Erkennen eines Gruppennamens, der in der Nachricht angegeben ist; und

Zugreifen auf eine oder mehrer Datenbanken, um Information über Mitglieder der Gruppe ausfindig zu machen.
Das Verfahren von Anspruch 19, wobei das Bestimmen der Empfängergruppe der Textnachricht, sobald kein Gruppenname in der Nachricht angegeben ist, ein Zugreifen auf eine oder mehrere Datenbanken für Information über eine Standardgruppe, die vom Verfasser der Nachricht gewählt wurde, umfasst. Das Verfahren von Anspruch 19, weiterhin umfassend mindestens eines der folgenden:

Bestimmen eines Gruppenstatus und/oder eines Mitgliederstatus;

Bestimmen eines Gruppenprofils und/oder eines Mitgliederprofils;

Erzeugen einer neuen Gruppe;

Hinzufügen eines neuen Mitglieds zu einer Gruppe;

Entfernen eines vorhandenen Mitglieds aus einer Gruppe;

Ändern von Gruppeninformation;

Ändern von Mitgliederinformation;

Ändern von Zugangsrechten eines Mitglieds;

Ändern von Zugangsrechten zu einer Gruppe;

Ändern eines Gruppenstatus;

Ansehen des Nachrichtenprotokolls einer Gruppe; und

Sich Anschließen an eine Gruppe.
Das Verfahren von Anspruch 22, durchgeführt zumindest teilweise durch Verwenden von einem oder mehreren auf SMS beruhenden Kommandos. Das Verfahren von Anspruch 23, weiterhin umfassend Parsen der Textnachricht und Erkennen von mindestens einem Kommando, um eine gewünschte auszuführende Aktion zu bestimmen. Das Verfahren von Anspruch 22, wobei das Ändern eines Gruppenstatus durch mindestens einen Gruppeneigentümer durchgeführt wird. Das Verfahren von Anspruch 22, wobei das Ändern von Zugangsrechten zu einer Gruppe durch mindestens einen Gruppeneigentümer durchgeführt wird. Das Verfahren von Anspruch 22, wobei das Sich Anschließen an eine Gruppe das Senden einer Textnachricht mittels des Kommunikationsservers an die Gruppe, ersuchend um Mitgliedschaft in der Gruppe, umfasst. Ein computerlesbares Medium, auf dem computer-ausführbare Anweisungen gespeichert sind, um die Schritte eines der Ansprüche 19 bis 27 auszuführen.






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