PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69837128T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000892323
Titel Bilderzeugungsgerät
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokyo, JP
Erfinder Abe, Nobumasa, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Yoda, Kaneo, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Shiraki, Takayuki, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Ishiwatari, Tahei, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Fujisawa, Kazutoshi, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Okumura, Naoyuki, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Yoshioka, Kenjiro, Suwa-shi, Nagano-ken, JP;
Tanaka, Hiroshi, Suwa-shi, Nagano-ken, JP
Vertreter Diehl & Partner GbR, 80333 München
DE-Aktenzeichen 69837128
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.07.1998
EP-Aktenzeichen 983055500
EP-Offenlegungsdatum 20.01.1999
EP date of grant 21.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse G03G 15/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G03G 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G03G 15/23(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung zum Erzeugen eines Bildes (einschließlich Zeichen und dergleichen) auf einem Aufzeichnungsmedium (Normalpapier, beschichtetes Papier, Wandprojektorfolien, Hochglanzpapier, Hochglanzfolie, Farbbildpapier, geschnittene Bögen, wie zum Beispiel Postkarten oder Umschläge), woraufhin das Bild fixiert und ausgegeben wird. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung, wie zum Beispiel ein Drucker, ein Faxgerät, ein Kopiergerät oder dergleichen, unter hauptsächlicher Verwendung einer elektrofotografischen Technologie, um ein Farbbild auf einem Aufzeichnungsmedium auszubilden, das Farbbild zu fixieren und das Aufzeichnungsmedium auszugeben. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Fixiertechnologie zur Verwendung in der Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, entweder matte oder glänzende Bilder auf zwei Seiten eines Aufzeichnungsmediums herzustellen. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen Papierausgabedurchgang der Bilderzeugungsvorrichtung.

Die vorliegende Anmeldung basiert auf den japanischen Patentanmeldungen Nr. Hei. 9-203850, Hei. 9-203851, Hei. 9-282810, Hei. 9-282811, Hei. 9-282812, Hei. 9-282813 und Hei. 9-282814.

Beschreibung des Standes der Technik

Im Allgemeinen sind weithin Bilderzeugungsvorrichtungen bekannt, die eine Fixiereinheit enthalten, um ein Aufzeichnungsmedium zu transportieren, während das Aufzeichnungsmedium mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Die Vorrichtung ist so konfiguriert, dass ein nicht-fixiertes Bild, das durch einen Entwickler, wie zum Beispiel Toner, gebildet wird, auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums erzeugt wird, woraufhin das Aufzeichnungsmedium eine Fixiereinheit passiert, die ein Paar Walzen aufweist, so dass ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium fixiert wird.

Es sind Einrichtungen zur Verwendung mit einer Bilderzeugungsvorrichtung des oben genannten Typs bekannt, wie zum Beispiel aus der japanischen Patentschrift Nr. 5-48917 und der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646. Diese Einrichtungen versuchten die Fixierungseigenschaft zu verbessern, indem ein Aufzeichnungsmedium selektiv (nach Notwendigkeit) zweimal eine Fixiereinheit passierte.

Einer der zwei Typen der Bilderzeugungsvorrichtungen, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart sind, hat einen Zweiseitenmodus zum Erzeugen von Bildern auf zwei Seiten eines Aufzeichnungsmediums und einen Einseitenmodus zum Erzeugen eines Bildes auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmedium. Wenn ein glänzendes Bild auf einer Wandprojektorfolie im Einseitenmodus erzeugt wird, so passiert die Wandprojektorfolie die Fixiereinheit zweimal. Auf diese Weise kann man ein glänzendes Bild herstellen.

Genauer gesagt, hat die Vorrichtung, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart ist, einen Aufbau, bei dem mehrere Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder einseitig erzeugt werden, vorübergehend in einem Zwischenfach gesammelt werden, so dass Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums im Zweiseitenmodus erzeugt werden können. Jedes Aufzeichnungsmedium wird erneut aus dem Zwischenfach in den Bilderzeugungsabschnitt geleitet, so dass ein Bild auf der anderen Seite erzeugt wird. Auf diese Weise werden Bilder auf beiden Seiten jedes Aufzeichnungsmediums erzeugt. Wenn jedoch ein glänzendes Bild auf einer Wandprojektorfolie erzeugt wird, so werden mehrere der Wandprojektorfolien vorübergehend in dem Zwischenfach gesammelt. Dann wird jede Wandprojektorfolie aus dem Zwischenfach erneut in die Fixiereinheit geleitet. Wenn aber mehrere Wandprojektorfolien in dem Zwischenfach gestapelt und gesammelt werden, so kleben die Wandprojektorfolien schnell aneinander fest. Weil die Wandprojektorfolien schnell aneinander festkleben, kann es zu einem Stau bei der Zuführoperation kommen, oder es kommt schnell zu einer unerwünschten Stapelbildung.

Wenn des Weiteren – wie in der japanischen Schrift Nr. 6-68646 – ein Ablösemittel auf die Fixierwalze aufgetragen wird, so haftet das Ablösemittel an der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums an. Da das Aufzeichnungsmedium in Form einer Harzfolie, wie zum Beispiel einer Wandprojektorfolie, eine schlechte Ölabsorbiereigenschaft aufweist, haften die Wandprojektorfolien darüber hinaus schnell aneinander, wenn die Wandprojektorfolien in dem Zwischenfach gestapelt werden. Auf diese Weise kommt es rasch zu Problemen bei der Zuführoperation, oder es kommt schnell zu einer Stapelbildung. Weil außerdem ein Raum für das Papierzufuhrfach benötigt wird, kommt es insofern zu einem weiteren Problem, als die Vorrichtung nicht verkleinert werden kann.

Wenn ein Farbbild erzeugt wird, so müssen Tonerbilder in mehreren Farben (zum Beispiel Yellow (Gelb), Magenta, Cyan und Black (Schwarz)), die auf dem Aufzeichnungsmedium übereinander angeordnet werden, geschmolzen und fixiert werden. Da eine große Wärmekapazität benötigt wird, ist eine bekannte Fixiereinheit so aufgebaut, dass ein Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mit einer relativ geringen Geschwindigkeit passiert. Siehe zum Beispiel die japanische Patentschrift Nr. 6-40235.

Es ist eine Bilderzeugungsvorrichtung, die Bilder auf zwei Seiten von Papierbögen erzeugen kann – zum Beispiel ein zweiseitiges Kopiergerät, wie es in der japanischen Patentschrift Nr. 61-11865 offenbart ist – bekannt.

Wie in 9(a) gezeigt, ist ein typisches doppelseitiges Kopiergerät so aufgebaut, dass ein Originaldokument 1 mit einer Lampe 2 bestrahlt wird. Reflektiertes Licht wird so auf einer lichtempfindlichen Trommel 3 abgebildet, dass auf der lichtempfindlichen Trommel 3 ein elektrostatisches latentes Bild erzeugt wird. Das elektrostatische latente Bild wird durch eine Entwicklungseinheit 4 zu einem Pulverbild oder dergleichen sichtbar gemacht, um es auf Kopierpapier 7 übertragen zu können, das von Papierzufuhreinrichtungen 5 und 6 herangeführt wird. Das Pulverbild wird dann durch eine Fixiereinheit 8 auf dem Kopierpapier 7 fixiert. Die Kopierpapier 7 passiert einen Durchgang 9 und wird dann in eine Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit 10 bewegt. Wenn eine einseitige Endkopie gewünscht wird, so passiert das Kopierpapier 7 einen Papierausgabedurchgang 11 und einen Deflektor 12. Das Kopierpapier 7 wird dann zur Oberseite eines Papierausgabefaches 13 ausgegeben, das auf dem Körper der Vorrichtung angeordnet ist.

Wenn eine doppelseitige Endkopie gewünscht wird, so passiert das Kopierpapier 7, auf dem durch die Fixiereinheit 8 ein Pulverbild erzeugt wurde, den Durchgang 9 und wird dann zu der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit 10 bewegt. Nachdem das vordere Ende des Kopierpapiers 7 vorübergehend in den Papierausgabedurchgang 11 eingeführt wurde, wird das Kopierpapier 7 dergestalt umgekehrt bewegt, dass das Kopierpapier 7 einen Umkehrdurchgang 14 passiert. Auf diese Weise wird das Kopierpapier 7 in einem Aufnahmeabschnitt 15 gestapelt und aufgenommen. Der Arbeitsablauf für das Stapeln von Kopierpapier in dem Aufnahmeabschnitt 15 wird fortgesetzt, bis auf einer Seite einer zuvor festgelegten Anzahl von Papierbögen Bilder kopiert wurden.

Nachdem der Arbeitsablauf für das Kopieren einer Seite aller Kopierpapierbögen vollendet wurde, passiert das in dem Aufnahmeabschnitt 15 gestapelte Kopierpapier 7 einen Rückzuführdurchgang 17 mit Hilfe einer Papierzuführwalze 16, so dass es erneut zu der lichtempfindlichen Trommel 3 bewegt wird. Dann wird auf der anderen Seite ein Pulverbild erzeugt, woraufhin das Kopierpapier 7 die Fixiereinheit 8 sowie die Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit 10 passiert und zu dem Papierausgabedurchgang 11 bewegt wird.

9(b) ist ein Schaubild, das ein Beispiel der oben beschriebenen Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit zeigt. Die Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit hat eine Antriebswalze 18 und Transportwalzen 19, 20, die an ihren Einlass- und Auslassabschnitten angeordnet sind. Eine Antriebswalze 21 und eine bewegliche Walze 22 sind im hinteren Teil der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit angeordnet. Eine Ablenkplatte 23 ist zwischen der Antriebswalze 18 und der Antriebswalze 21 angeordnet. Die Ablenkplatte 23 ist drehbar durch eine Welle 23a dergestalt gelagert, dass die Ablenkplatte 23 immer durch eine (nicht gezeigte) Feder in Uhrzeigerrichtung gedrängt wird.

Es wird nun die Funktionsweise der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit beschrieben.

  • (i) Wenn das Kopierpapier 7, das von der Fixiereinheit 8 durch den Durchgang 9 bewegt wird, zu dem Papierausgabedurchgang 11 bewegt wird, so werden alle Walzen in eine Richtung (Vorwärtsrichtung) gedreht, die durch einen in der Zeichnung gezeigten Pfeil angedeutet ist. Auf diese Weise wird das Kopierpapier 7, das von der Fixiereinheit 8 ausgegeben wird, durch die Antriebswalze 18, die Transportwalze 19, die Antriebswalze 21 und die bewegliche Walze 22 zu der Papierausgabedurchgang 11 bewegt.
  • (ii) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes 7a2 des Kopierpapiers 7a, das durch das vordere Ende der Ablenkplatte 23 in der Vorwärtsrichtung bewegt wird, durch den Detektierabschnitt 24 detektiert wurde, so werden die Antriebswalze 21 und die bewegliche Walze 22, die im hinteren Teil des Detektierabschnitts 24 angeordnet sind, umgekehrt gedreht. Das hintere Ende 7a2 des Kopierpapiers des Kopierpapiers 7a wird durch die Ablenkplatte 23 so geführt, dass es in eine Position zwischen der Antriebswalze 18 und der Transportwalze 20 hineinbewegt wird.
  • (iii) Wenn das hintere Ende 7a2 des Kopierpapiers 7a durch den Detektierabschnitt 25 detektiert wird, wodurch angezeigt wird, dass das Kopierpapier 7 eine Position zwischen der Antriebswalze 18 und der Transportwalze 20 erreicht hat, so wird die bewegliche Walze 22 aufwärts bewegt, um sie von der Antriebswalze 21 zu trennen.

    Sobald zwischen der Antriebswalze 21 und der beweglichen Walze 22 ein Spalt entstanden ist, wird das nächste Kopierpapier 7b durch die Antriebswalze 18 und die Transportwalze 19 zu dem Papierausgabedurchgang 11 transportiert. Zu diesem Zeitpunkt wird ein vorderes Ende 7b1 des nächsten Kopierpapiers 7b durch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a geführt.
  • (iv) Wenn das vordere Ende 7a1 des vorangehenden Kopierpapiers 7a die Position zwischen der Antriebswalze 21 und der beweglichen Walze 22 passiert hat, so wird die bewegliche Walze 22 abwärts bewegt. Außerdem wird die Antriebswalze 21 vorwärts gedreht, so dass das nächste Kopierpapier 7b transportiert wird, bis das hintere Ende 7b2 des Kopierpapiers 7b den Detektierabschnitt 24 passiert.

Der oben erwähnte Arbeitsablauf wird dann nach Bedarf wiederholt.

Nachdem das Bild auf einer oder auf beiden Seiten eines Papierbogens erzeugt wurde, muss er aus der Vorrichtung ausgegeben werden. Eine Bilderzeugungsvorrichtung enthält darum nicht nur einen Bilderzeugungsabschnitt, sondern enthält auch einen Papierzufuhrabschnitt, einen Papierausgabedurchgang und einen Empfangsabschnitt. Der Papierzufuhrabschnitt kann eine Papierzufuhrkassette oder ein Papierzufuhrfach enthalten, um Papierbögen dem Bilderzeugungsabschnitt zu zuführen. Der Papierausgabedurchgang gibt den Papierbogen aus, auf dem durch den Bilderzeugungsabschnitt ein Bild erzeugt wurde. Der Empfangsabschnitt, wie zum Beispiel ein Papierausgabefach, empfängt den Papierbogen, der von dem Papierausgabedurchgang ausgegeben wurde.

In einer typischen Vorrichtung ist ein Papierbogentransportdurchgang (der den Papierausgabedurchgang enthält) von dem Papierzufuhrabschnitt zu dem Empfangsabschnitt durch den Bilderzeugungsabschnitt hindurch ausgebildet. Der Papierbogen klemmt manchmal in dem Papierbogentransportdurchgang.

Wenn Papierbögen weiter transportiert werden, nachdem ein Papierbogen klemmt, so entsteht ein Papierstau. Der Stau kann einen Grad erreichen, dass die Gefahr einer Beschädigung der Vorrichtung besteht. Darum ist eine Vorrichtung des oben beschriebenen Typs in der Regel mit einem Detektionsmittel zum Detektieren eines Verklemmens eines Papierbogens ausgestattet. Wenn das Detektionsmittel das Verklemmen eines Papierbogens detektiert, so wird der Betrieb der Vorrichtung unterbrochen. Außerdem zeigt eine Meldung (Warnton und/oder Mitteilung auf einem Anzeigeabschnitt eines Bedienfeldes) dem Nutzer das Vorliegen eines verklemmten Papierbogens an. Die Vorrichtung wartet dann, dass der verklemmte Papierbogen entfernt wird, woraufhin die Vorrichtung wieder betriebsbereit ist.

Einige Vorrichtungen sind in der Lage, Bilder mit hoher Geschwindigkeit zu erzeugen. Diese Bilderzeugungsvorrichtungen arbeiten überwiegend mit elektrofotografischer Technologie, und es kommt mitunter zu der Situation, dass Papierbögen in dem Transportdurchgang selbst dann weiter transportiert werden, wenn sich ein Papierbogen darin verklemmt hat. In diesem Fall wird der Nutzer unerwünschtermaßen veranlasst, Papierbögen zu entfernen, die sich nicht verklemmt haben. Das Entfernen der Bögen, die sich nicht verklemmt haben, ist eine aufwändige Angelegenheit.

Um das Problem zu beseitigen, dass ein Nutzer die Bögen entfernen muss, die sich nicht verklemmt haben, ist in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-1394 ein Kopiergerät vorgeschlagen worden. Dort wird ein Antriebsmechanismus eines Transportsystems gestartet, um die Papierbögen, die sich nicht verklemmt haben, in ein Fach auszugeben. Das Ausgeben von Bögen erfolgt, nachdem das Verklemmen stattgefunden hat, und es wird erneut eine Kopie-Start-Taste gedrückt.

<Problem 1>

In einer herkömmlichen Bilderzeugungsvorrichtung wird ein Aufzeichnungsmedium, das eine Fixiereinheit passiert, unerwünschtermaßen gewellt.

Die herkömmlichen Bilderzeugungsvorrichtungen, die in der japanischen Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart sind, sind so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium nicht gewendet wird, wenn das Aufzeichnungsmedium, das auf einer Seite ein Bild trägt, die Fixiereinheit zweimal passiert. Darum bilden sich immer mehr und immer größere Wellungen des Aufzeichnungsmediums, wodurch sich das Aufzeichnungsmedium rasch in dem Transportdurchgang verklemmt. Wie oben angemerkt, ist ein verstopfter Transportdurchgang unerwünscht.

In den zurückliegenden Jahren kam bei den Nutzern der Wunsch nach einer Vorrichtung zum bedarfsweisen Fixieren eines matten Bildes (glanzlosen Bildes) oder eines glänzenden Bildes (eines leuchtenden Bildes) auf. Ein mattes Bild erhält man durch Verhindern eines vollständigen Schmelzens des Tonerbildes. Ein mattes Bild kann man also durch Fixieren des matten Bildes mit einer relativ geringen Wärmemenge erreichen. Ein glänzendes Bild erhält man durch vollständiges Schmelzen des Tonerbildes. Darum kann man ein glänzendes Bild durch Fixieren des Tonerbildes mit einer relativ großen Wärmemenge erreichen.

Die herkömmlichen Technologien haben des Weiteren Probleme beim Erfüllen des Wunsches der Nutzer nach sowohl matten als auch glänzenden Bildern, und zwar wie folgt.

Ein erster Typ einer Vorrichtung ist so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit selektiv zweimal passiert. Beispiele dieses Typs einer Vorrichtung sind in der japanischen Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart. Dieser Typ einer Vorrichtung versucht ein mattes Bild herzustellen, indem das Aufzeichnungsmedium, auf dem sich ein nicht-fixiertes Bild befindet, die Fixiereinheit nur einmal passiert, wenn ein mattes Bild benötigt wird. Wenn ein glänzendes Bild benötigt wird, so führt dieser Typ einer Vorrichtung das Aufzeichnungsmedium zweimal durch die Fixiereinheit. Jedoch wird in beiden Fällen ein Bild (entweder matt oder glänzend), das auf dem Aufzeichnungsmedium erzeugt wurde, lediglich mit ein und derselben Walze in Kontakt gebracht.

Wenn ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität benötigt wird, so ist es bevorzugt, dass die Oberfläche des Bildes ein wenig rau ist, indem die Tonerteilchen auf der Oberfläche des Bildes nicht vollständig geschmolzen werden. Um einen etwas rauen Zustand der Tonerteilchen zu bewirken, ist es bevorzugt, dass die Oberflächenschicht der Walze, die mit der Oberfläche des Bildes in Kontakt gebracht wird, eine relativ geringe Härte aufweist.

Wenn ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität benötigt wird, so ist es bevorzugt, dass der Toner auf der Oberfläche des Bildes vollständig geschmolzen und geglättet wird. Um die Oberfläche des Toners zu glätten, ist es bevorzugt, dass die Härte der Oberflächenschicht der Walze, die mit der Oberfläche des Bildes in Kontakt gebracht wird, eine relativ große Härte aufweist.

Somit ist zu erkennen, dass die oben erwähnten herkömmlichen Technologien mit einem Aufbau, bei dem das Bild (entweder matt oder glänzend), das auf dem Aufzeichnungsmedium erzeugt wurde, mit derselben Walze in Kontakt gebracht wird, nicht auf einfache Weise und selektiv ein mattes Bild und ein glänzendes Bild erzeugen können. Wenn die Härte der Oberflächenschicht der Walze auf einen relativ geringen Wert eingestellt wird, so kann kein glänzendes Bild mit einer zufriedenstellenden Bildqualität erzeugt werden, selbst wenn ein ausgezeichnetes mattes Bild erhalten werden kann. Wenn die Härte der Oberflächenschicht der Walze auf einen relativ großen Wert eingestellt wird, so kann gleichermaßen kein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erzeugt werden, selbst wenn ein zufriedenstellendes glänzendes Bild erhalten werden kann.

Die oben erwähnten Probleme finden sich auch bei der herkömmlichen Technologie, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist. Somit können die herkömmlichen Technologien, die auf einer einzigen Walze mit einer fest eingestellten Härte basieren, nicht selektiv ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität herstellen.

<Problem 2>

Vorrichtungen, die so konfiguriert sind, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit selektiv zweimal passiert, sind in der japanischen Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart. Diese Vorrichtungen sind so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit einmal oder zweimal unter der gleichen Fixierbedingung (Fixierdruck, Fixiertemperatur und Fixiergeschwindigkeit) passiert. Darum kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild nicht selektiv erhalten werden.

Wenn eine Fixierbedingung so eingestellt ist, dass ein mattes Bild in einem einzigen Durchlauf erhalten werden kann, so ist es problematisch, ein glänzendes Bild zu erhalten, nachdem der Passiervorgang zweimal unter der gleichen Fixierbedingung stattgefunden hat. Der Grund dafür ist, dass während des Zeitraums zwischen dem ersten Durchlauf und dem zweiten Durchlauf Wärme von dem Aufzeichnungsmedium und dem Tonerbild abgestrahlt wird. Obgleich ein glänzendes Bild erhalten werden kann, indem man den Passiervorgang zweimal oder öfter ausführt, besteht die Gefahr, dass eine übermäßig große Anzahl von Malen dafür benötigt wird.

Wenn die Fixierbedingung so eingestellt ist, dass ein glänzendes Bild erhalten werden kann, indem man den Passiervorgang zum Beispiel zweimal ausführt, so ist die Wärmemenge zu groß, um ein mattes Bild zu erhalten, nachdem der Passiervorgang ein einziges Mal unter der gleichen Fixierbedingung stattgefunden hat.

Anhand der obigen Beschreibung wird deutlich, dass mit den herkömmlichen Technologien, die auf der Anzahl von Malen basieren, die ein Bogen zugeführt wird, nicht auf einfache Weise und selektiv ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild erzeugt werden kann.

Eine weitere herkömmliche Technologie, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist, versucht ein mattes Bild zu erzeugen, indem ein Aufzeichnungsmedium, auf dem ein nicht-fixiertes Bild erzeugt wurde, eine Fixiereinheit mit relativ großer Geschwindigkeit passiert. Wenn ein glänzendes Bild benötigt wird, so versucht die Vorrichtung ein solches glänzendes Bild zu erzeugen, indem sie das Aufzeichnungsmedium mit relativ geringer Geschwindigkeit durch die Fixiereinheit führt. Jedoch ist dieser Typ einer herkömmlichen Vorrichtung so konfiguriert, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit nur einmal passiert und dass somit nicht auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer hohen Bildqualität erhalten werden kann, obgleich ein mattes Bild erhalten werden kann.

Wo ein glänzendes Bild erhalten wird, indem ein Aufzeichnungsmedium eine Fixiereinheit mit geringer Geschwindigkeit passiert, wird eine große Wärmemenge zugeführt. Wenn eine große Wärmemenge über einen langen Zeitraum zugeführt wird, kommt es rasch zu einem sogenannten Offset, wobei Toner an der Fixiereinheit (zum Beispiel einer Fixierwalze) anhaftet. Auf diese Weise verschlechtert sich schnell die Qualität des Bildes.

Darum lässt sich mit der oben erwähnten herkömmlichen Technologie, die auf der Bogenzufuhrgeschwindigkeit basiert, nicht auf einfache Weise und selektiv ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten. Wenn ein glänzendes Bild benötigt wird, so entsteht insofern ein neues Problem, als die Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsmediums unerwünschtermaßen verringert wird.

<Problem 3>

Das doppelseitige Kopiergerät, das in der japanischen Patentschrift Nr. 61-11865 offenbart ist, wie in 9(b) gezeigt, ist so aufgebaut, dass, wenn das nächste Kopierpapier 7b gleichzeitig mit der Ausgabe des vorangehenden Kopierpapiers 7a aus der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit 10 ausgegeben wird, das vordere Ende 7b1 des nächsten Kopierpapiers 7b durch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a geführt wird. Darum werden die Rückseite (die Seite, auf der kein Bild erzeugt wurde) des nächsten Kopierpapiers 7b und die Oberseite (die Seite, auf der ein Bild erzeugt wurde) des vorangehenden Kopierpapiers 7a miteinander in einen Gleitkontakt gebracht.

Dieser Aufbau gibt insofern Anlass zu einem Problem, als sowohl die Rückseite des nächsten Kopierpapiers 7b als auch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a verschmutzt werden (infolge dessen werden beide Seiten von Kopierpapierbögen, die auf das Kopierpapier 7b folgen, verschmutzt).

Wenn das Kopierpapier Normalpapier, das elektrostatisch aufgeladen wurde, oder dünnes Papier ist, oder wenn das Kopierpapier Papier, wie zum Beispiel eine Postkarte oder ein Umschlag, ist, das sich stark wellen kann, so kann das vordere Ende 7b1 des nächsten Kopierpapiers 7b nicht ordnungsgemäß durch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a geführt werden. Infolge dessen entsteht insofern ein Problem, als es schnell zu einem Verklemmen von Papier kommen kann.

Das in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-1394 offenbarte Kopiergerät ist so aufgebaut, dass es einfach Papierbögen, die auf den Papierbogen folgen, der den Stau verursacht hat, in das Fach ausgibt. Ähnlich den herkömmlichen und üblichen Bilderzeugungsvorrichtungen hat das Kopiergerät in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-1394 einen Aufbau, bei dem der Arbeitsablauf zum Erzeugen von Bildern vorübergehend unterbrochen wird, wenn ein Papierbogen sich verklemmt hat.

US 5450183 offenbart einen Drucker für den Duplexdruck, bei dem ein zu bedruckender Bogen mit einem Bildelement in Kontakt gebracht wird, um ein Bild auf einer ersten Seite des Bogens zu erzeugen, und dann zwischen Fixierwalzen hindurchgeführt wird, um das Bild zu fixieren. Anschließend wird das Blatt gewendet und ein zweites Mal mit dem Bildelement in Kontakt gebracht, um ein Bild auf einer zweiten Seite des Bogens zu erzeugen. Abschließend wird der Bogen erneut zwischen den Fixierwalzen hindurchgeführt, um das Bild auf der zweiten Seite des Bogens zu fixieren.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, wenigstens Problem 1 zu lösen, die einen Zweiseitenmodus und einen Einseitenmodus aufweist, wobei es nicht so leicht zu einem Verklemmen eines Aufzeichnungsmediums kommt, obgleich das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male in einem Einseitenmodus passieren kann, und mit der ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität oder ein glänzendes Bild selektiv erhalten werden können.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Bilderzeugungsvorrichtung bereitgestellt, die Folgendes umfasst:

einen Bilderzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines nicht-fixierten Bildes auf einem Aufzeichnungsmedium;

eine Fixiereinheit zum Fixieren des nicht-fixierten Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium durch Transportieren des Aufzeichnungsmediums, während das Aufzeichnungsmedium mit Wärme und Druck beaufschlagt wird;

einen Zweiseitenmodus zum Erzeugen von Bildern auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums; und

einen Einseitenmodus zum Erzeugen eines Bildes auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums, wobei

der Einseitenmodus einen Invertier- und Neufixier-Submodus aufweist, wobei ein Aufzeichnungsmedium, das einmal die Fixiereinheit passiert, mindestens ein weiteres Mal die Fixiereinheit passiert, dergestalt, dass das Aufzeichnungsmedium gewendet wird, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus selektiv ausführbar ist; und

die Fixiereinheit eine erste und eine zweite Walze umfasst, die jeweils eine Oberflächenschicht aufweisen, und wobei im Invertier- und Neufixier-Submodus die erste Walze mit dem nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium das erste Mal die Fixiereinheit passiert, wobei die zweite Walze mit dem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium das wenigstens eine weitere Mal die Fixiereinheit passiert, und die Oberflächenschicht der zweiten Walze eine größere Härte aufweist als die Oberflächenschicht der ersten Walze.

Vorzugsweise umfasst die Fixiereinheit eine erste und eine zweite Walze mit jeweils einer Oberflächenschicht, wobei die erste Walze mit dem nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im ersten Durchlauf passiert, und die zweite Walze mit dem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im zweiten Durchlauf passiert, wobei die Härte der Oberflächenschicht der zweiten Walze größer ist als die Härte der Oberflächenschicht der ersten Walze. Die zweite Walze der Bilderzeugungsvorrichtung enthält des Weiteren eine Oberflächenschicht, die aus einem Harz mit einer Ablöseeigenschaft hergestellt ist.

Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, so ist vorzugsweise die Transportgeschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium mittels der Fixiereinheit transportiert wird, während des zweiten und folgender Transportvorgänge niedriger als die Transportgeschwindigkeit während eines ersten Transportvorgangs.

Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, so passiert das Aufzeichnungsmedium vorzugsweise die Fixiereinheit einmal, woraufhin das Aufzeichnungsmedium während des zweiten und folgender Transportvorgänge gewendet wird.

Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, gleichzeitig die Probleme 1 und 2 zu lösen, die einen Zweiseitenmodus und einen Einseitenmodus aufweist, wobei sich ein Aufzeichnungsmedium nicht so leicht verklemmt, obgleich das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male in einem Einseitenmodus passieren kann, und mit der ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden können.

Um die oben erwähnte zweite Aufgabe zu erfüllen, ist die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze vorzugsweise höher als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze.

Um die erste oder die zweite Aufgabe zu erfüllen, enthält die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zweckmäßigerweise einen Invertier- und Neufixier-Submodus, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus ein Modus ist, bei dem das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit eine gerade Anzahl von Malen passiert, und die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der zweiten Walze zu einer Ausnehmung ausgebildet ist, die, betrachtet aus axialer Richtung des Klemmabschnitts, der zweiten Walze zugewandt ist.

Vorzugsweise wird der Invertier- und Neufixier-Submodus gemäß dem Typ des Aufzeichnungsmediums oder dem Typ des Bildes, das nach Beendigung eines Fixierprozesses erhalten wird, ausgewählt.

Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung enthält zweckmäßigerweise des Weiteren einen Invertier- und Rückkehrdurchgang zum Wenden des Aufzeichnungsmediums, das die Fixiereinheit einmal in dem Zweiseitenmodus passiert hat, und zum Zurückführen des Aufzeichnungsmediums zu dem Bilderzeugungsabschnitt. Der Invertier- und Rückkehrdurchgang dient als ein Durchgang, durch den das Aufzeichnungsmedium im Invertier- und Neufixier-Submodus gewendet und wieder zu der Fixiereinheit zurückgeführt wird. Der Invertier- und Rückkehrdurchgang hat eine Länge, die ausreicht, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufzunehmen.

Eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, die oben erwähnten Verschmutzungs- und Verklemmungsprobleme zu lösen (Problem 3). Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, Bilder auf beiden Seiten des Papiers zu erzeugen, während ein Verschmutzen beider Seiten des Papiers verhindert wird und auch das Verklemmen von Papier verhindert wird.

Eine vierte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, die oben erwähnten Verklemmungs- und Unterbrechungsprobleme zu lösen, indem die Arbeitsabläufe zum Erzeugen von Bildern auf den folgenden Papierbögen fortgesetzt werden und die Papierbögen ausgegeben werden, selbst wenn ein Papierbogen sich verklemmt hat.

Um die oben erwähnten Aufgaben zu erfüllen, enthält eine Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zweckmäßigerweise:

einen Klemmabschnitt zwischen der ersten und der zweiten Walze, der zu einer Ausnehmung ausgebildet ist, die einer Walze zugewandt ist, die mit einer Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird, das abschließend die Fixiereinheit passiert, und zwar in: a) dem Invertier- und Neufixier-Submodus oder b) einem Fall, wo das Aufzeichnungsmedium, das ein Bild auf einer der Seiten trägt, die Fixiereinheit mehrere Male passiert; wenn man die Ausnehmung aus axialer Richtung der Ausnehmung betrachtet.

Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hat des Weiteren einen Aufbau, bei dem ein nicht-fixiertes Bild auf der Oberfläche eines Aufzeichnungsmediums erzeugt wird. Dann passiert das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit so, dass es transportiert, während es durch die Fixiereinheit mit Wärme und Druck beaufschlagt wird.

Die Bilderzeugungsvorrichtung hat einen Bilderzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines nicht-fixierten Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium. Das Aufzeichnungsmedium wird durch die erste und die zweite Walze der Fixiereinheit transportiert, während es mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Die erste und die zweite Walze haben jeweils eine Oberflächenschicht. Auf diese Weise wird das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium fixiert.

Im Fall eines Zweiseitenmodus werden Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums erzeugt. Im Fall eines Einseitenmodus' wird ein Bild auf nur einer einzigen Seite des Aufzeichnungsmediums erzeugt, aber diese eine Seite kann eine beliebige Seite des Aufzeichnungsmediums sein.

Wenn der Invertier- und Neufixier-Submodus im Einseitenmodus ausgewählt wird, so wird das Aufzeichnungsmedium, das die Fixiereinheit einmal passiert hat, gewendet und wenigstens ein weiteres Mal durch die Fixiereinheit hindurchgeführt. Das Aufzeichnungsmedium kann auf diese Weise schließlich eine gerade Anzahl von Malen hindurchlaufen. Darum wird eine Anhäufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums verhindert.

Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hat einen Zweiseitenmodus und einen Einseitenmodus. Obgleich ein Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male im Einseitenmodus passieren kann, kann sich das Aufzeichnungsmedium nicht so einfach verklemmen.

Die erste Walze ist zweckmäßigerweise eine Walze, die mit dem nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im ersten Durchlauf passiert. Die zweite Walze ist eine Walze, die mit dem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im zweiten Durchlauf passiert. Die Härte der Oberflächenschicht der zweiten Walze ist vorzugsweise höher als die Härte der Oberflächenschicht der ersten Walze. Alternativ oder zusätzlich zu dem Unterschied in der Oberflächenhärte ist die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze höher als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze. Darum kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden.

Genauer gesagt, ermöglicht die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung die Erzeugung eines matten Bildes, indem ein Aufzeichnungsmedium mit einem nicht-fixierten Bild, das zum Beispiel im Einseitenmodus (mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus') erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal passiert. Während das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit passiert, wird das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der ersten Walze gebracht, welche die Oberflächenschicht mit einer relativ geringen Härte und/oder einer relativ geringen Temperatur aufweist. Darum wird ein etwas rauer Zustand durch Tonerteilchen realisiert, die auf der Oberfläche des Bildes belassen und nicht vollständig geschmolzen wurden. Infolge dessen erhält man ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität.

Um ein glänzendes Bild zu erhalten, passiert das Aufzeichnungsmedium mit einem nicht-fixierten Bild, das im Invertier- und Neufixier-Submodus erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal, so dass ein mattes Bild erzeugt wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium gewendet und passiert erneut die Fixiereinheit wenigstens ein weiteres Mal (d. h. insgesamt zweimal oder öfter). Auf diese Weise wird eine relativ große Wärmemenge zugeführt, so dass das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt wird. Auf diese Weise erhält man ein glänzendes Bild. Da das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der zweiten Walze gebracht wird, welche die Oberflächenschicht mit einer relativ großen Härte und/oder einer relativ hohen Temperatur aufweist, wird die Oberfläche des Tonerbildes, das vollständig geschmolzen wurde, geglättet. Infolge dessen erhält man ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität.

Insbesondere ermöglicht die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung das matte Bild, indem ein Aufzeichnungsmedium mit einem nicht-fixierten Bild, das zum Beispiel im Einseitenmodus (mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus') erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal passiert. Da das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der ersten Walze gebracht wird, welche die relativ geringe Temperatur aufweist, lässt sich auf einfache Weise ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.

Wenn ein glänzendes Bild gewünscht wird, so passiert ein Aufzeichnungsmedium mit einem nicht-fixierten Bild, das im Invertier- und Neufixier-Submodus erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal, so dass ein mattes Bild erzeugt wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium gewendet, woraufhin es erneut die Fixiereinheit wenigstens ein weiteres Mal passiert (d. h. insgesamt zweimal). Auf diese Weise wird eine relativ große Wärmemenge zugeführt, so dass das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt wird. Infolge dessen erhält man ein glänzendes Bild. Da das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der zweiten Walze gebracht wird, die eine relativ hohe Temperatur aufweist, lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.

Im Gegensatz zu der herkömmlichen Technologie, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist, ist es nicht notwendig, die Geschwindigkeit zu verringern, mit der das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit der vorliegenden Erfindung passiert. Darum kann gewünschtenfalls ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität mit einer relativ hohen Geschwindigkeit erhalten werden.

Jedoch kann ein glänzendes Bild auch erzeugt werden, indem man die Transportgeschwindigkeit ändert, und zwar wie folgt. Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, so ist die Transportgeschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium während des zweiten und folgender Transportvorgänge durch die Fixiereinheit transportiert wird, niedriger als die Transportgeschwindigkeit während eines ersten Transportvorgangs. Darum lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.

Insbesondere ermöglicht die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung den Erhalt eines matten Bildes, indem ein Aufzeichnungsmedium mit einem darauf erzeugten nicht-fixierten Bild die Fixiereinheit einmal mit relativ großer Geschwindigkeit passiert.

Wenn ein glänzendes Bild gewünscht wird, so passiert das Aufzeichnungsmedium mit einem darauf erzeugten nicht-fixierten Bild die Fixiereinheit einmal mit relativ großer Geschwindigkeit. Dann passiert das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit während des zweiten und folgender Transportvorgänge mit relativ geringer Geschwindigkeit. Auf diese Weise wird eine große Wärmemenge zugeführt, so dass das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt wird. Auf diese Weise erhält man das glänzende Bild.

Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit das zweite oder folgende Mal passiert, so hat das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit bereits einmal passiert. Da der Entwickler, wie zum Beispiel Toner, zu einem Grad geschmolzen wird, mit dem das matte Bild im ersten Fixiervorgang erhalten werden kann, wurden die Kohäsionskraft zwischen Entwicklern und die Bindungsfestigkeit zwischen dem Entwickler und dem Aufzeichnungsmedium im Vergleich zu einem nicht-fixierten Bild deutlich verstärkt. Darum kommt es selbst dann, wenn durch die zweite Walze, welche die relativ hohe Temperatur aufweist, eine große Wärmemenge zugeführt wird, oder im Fall einer geringen Transportgeschwindigkeit nicht so leicht zu einem Offset.

Wenn also ein glänzendes Bild, insbesondere ein Farbbild, durch die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung erzeugt wird, so wird durch die zweite Walze eine größere Wärmemenge zugeführt, so dass ein glänzendes Bild mit ausgezeichneter Farbentwicklungseigenschaft, ausgezeichneter Transparenz und ausgezeichnetem Glanz erhalten wird. Darum lässt sich ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität auf einfache Weise mit einer geringen Anzahl von Fixiervorgängen erhalten.

Die vorliegende Erfindung verhindert auch ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums. Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, so passiert das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit einmal, woraufhin das Aufzeichnungsmedium während des zweiten und folgender Transportvorgänge gewendet wird. Darum wird eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums verhindert, obgleich das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert. Darum wird ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums zufriedenstellend verhindert.

Im Gegensatz dazu wird im Stand der Technik ein Aufzeichnungsmedium, das eine Fixiereinheit passiert, gewellt. Die Technologien, die in der japanischen Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart sind, sind so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium mit einem Bild auf beiden Seiten die Fixiereinheit zweimal passiert. Jedoch wird das Aufzeichnungsmedium nicht gewendet. Darum entsteht insofern ein Problem, als das Aufzeichnungsmedium übermäßig stark gewellt wird, was dazu führt, dass sich Aufzeichnungsmedien schnell in einem Transportdurchgang verklemmen.

Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist so aufgebaut, dass, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit zuerst einmal in einer ersten Ausrichtung passiert. Das Aufzeichnungsmedium wird dann für den zweiten und folgende Transportvorgänge gewendet. Darum wird eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums verhindert, obgleich das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrmals passiert. Darum kommt es nicht so leicht zu einem Verklemmen des Aufzeichnungsmediums.

Vorzugsweise ist bei der Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung der Invertier- und Neufixier-Submodus ein Modus, bei dem das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit eine gerade Anzahl von Malen passiert und die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der zweiten Walze zu einer Ausnehmung ausgebildet ist, die – betrachtet aus axialer Richtung des Klemmabschnitts – der zweiten Walze zugewandt ist. Wenn darum das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit abschließend passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium dergestalt bewegt, dass das Aufzeichnungsmedium veranlasst wird, in eine Richtung zu weisen, in der das Aufzeichnungsmedium von der Oberfläche der zweiten Walze, die mit der Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird, getrennt wird.

Besonders bevorzugt besteht die zweite Walze aus einem Harz mit einer Ablöseeigenschaft. Darum kann ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums um die zweite Walze im Invertier- und Neufixier-Submodus zufriedenstellend verhindert werden.

Darum wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums um die zweite Walze durch die vorliegende Erfindung zufriedenstellend verhindert. Infolge dessen wird das Aufzeichnungsmedium problemlos transportiert.

Der Invertier- und Neufixier-Submodus wird zweckmäßigerweise gemäß dem Typ des Aufzeichnungsmediums oder dem Typ des Bildes, das nach Beendigung eines Fixierprozesses erhalten wird, ausgewählt. Wenn also auf nur einer einzigen Seite des Aufzeichnungsmediums im Einseitenmodus ein Bild erzeugt wird, so können Bilder mit einer Vielzahl verschiedener Bildqualitäten gemäß verschiedenen Aufzeichnungsmedien erhalten werden.

Die Bilderzeugungsvorrichtung enthält vorzugsweise des Weiteren einen Invertier- und Rückkehrdurchgang zum Wenden des Aufzeichnungsmediums, das die Fixiereinheit einmal im Zweiseitenmodus passiert hat, und zum Zurückführen des Aufzeichnungsmediums zu dem Bilderzeugungsabschnitt. Der Invertier- und Rückkehrdurchgang dient als ein Durchgang, durch den das Aufzeichnungsmedium gewendet und wieder zu der Fixiereinheit zurückgeführt wird. Darum wird der Aufbau des Durchgangs vereinfacht und die Vorrichtung verkleinert.

Der Invertier- und Rückkehrdurchgang hat zweckmäßigerweise eine Länge, die ausreicht, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufzunehmen. Darum ist ein Zwischenfach im Zweiseitenmodus nicht erforderlich, um effizient Bilder auf beiden Seiten eines Aufzeichnungsmediums zu erzeugen. Außerdem wird ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums im Invertier- und Neufixier-Submodus zufriedenstellend verhindert. Da ein Zwischenfach nicht erforderlich ist, wird die Vorrichtung verkleinert.

Im Gegensatz dazu hat die Vorrichtung, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart ist, einen Aufbau, bei dem der Zweiseitenmodus zum Erzeugen von Bildern auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums dergestalt ausgeführt wird, dass mehrere Aufzeichnungsmedien mit jeweils einem Bild auf einer Seite in einem Zwischenfach gesammelt werden. Dann wird das Aufzeichnungsmedium erneut aus dem Zwischenfach zu dem Bilderzeugungsabschnitt geführt, um ein Bild auf der anderen Seite zu erzeugen. Auf diese Weise können Bilder effizient auf beiden Seiten erzeugt werden. Wenn jedoch ein glänzendes Bild auf einer Wandprojektorfolie im Einseitenmodus erzeugt wird, wobei ein Bild auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums erzeugt wird, so werden mehrere Wandprojektorfolien vorübergehend in dem Zwischenfach gesammelt. Dann wird die Wandprojektorfolie erneut aus dem Zwischenfach zu der Fixiereinheit geführt. Darum kleben die Wandprojektorfolien schnell zusammen, wenn die mehreren Wandprojektorfolien in dem Zwischenfach gestapelt werden. Darum entsteht insofern ein Problem, als es schnell zu einem Defekt (Verklemmen von Papier) oder einer unerwünschten Stapelbildung während des Bewegungsvorgangs kommt. Da ein Raum zum Anordnen des Papierzufuhrfaches benötigt wird, entsteht insofern ein Problem, als die Vorrichtung nicht verkleinert werden kann.

Bei der Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hat der Invertier- und Rückkehrdurchgang vorzugsweise eine Länge, die ausreicht, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufzunehmen. Darum ist im Zweiseitenmodus kein Zwischenfach erforderlich, um effizient Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums zu erzeugen. Da das Zwischenfach nicht erforderlich ist, treten die oben erwähnten Probleme nicht auf. Darum wird ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums im Invertier- und Neufixier-Submodus zufriedenstellend verhindert. Da das Zwischenfach nicht erforderlich ist, wird die Vorrichtung verkleinert.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die oben genannten und weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher erkennbar, wenn bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung detailliert unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden, in denen:

1 ein Schaubild ist, das den inneren Aufbau einer Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 eine perspektivische Ansicht ist, die hauptsächlich ein Einführ- und Ausgabemittel zeigt.

36 Schaubilder sind, die den Betrieb einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen.

7 eine vergrößerte Ansicht ist, die eine Fixiereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

8 ein Schaubild ist, das den inneren Aufbau einer anderen Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die eine andere Fixiereinheit enthält.

9(a) und 9(b) Schaubilder sind, die eine herkömmliche Technologie zeigen.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Es wird nun eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben.

1 ist ein Schaubild, das den inneren Aufbau einer Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist ein Laserdrucker, der Entwicklungseinheiten enthält, die mit den Tonerfarben Yellow (Gelb), Cyan, Magenta und Black (Schwarz) arbeiten und in der Lage ist, ein Vollfarbbild zu erzeugen.

Wenden wir uns 1 zu, wo die Bezugszahl 50 ein Gehäuse des Körpers der Vorrichtung bezeichnet. Das Gehäuse 50 beherbergt drei Papierzufuhreinheiten (70A, 70B und 70C), eine Belichtungseinheit 60, eine Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element, eine Entwicklungseinheit 200, eine Zwischenübertragungseinheit 300, eine Fixiereinheit 400, bei der es sich um eine Fixiereinrichtung handelt, und eine Steuereinheit 80 zum kompletten Steuern der Vorrichtung und dergleichen. Ein Empfangsabschnitt 51 zum Empfangen eines Aufzeichnungsmediums, das abschließend ausgegeben wird, nachdem ein Bild erzeugt wurde, ist auf der Oberseite des Gehäuses 50 ausgebildet.

Ein Papierzufuhrabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform besteht aus den Papierzufuhreinheiten 70 (A, B und C). Ein Bilderzeugungsabschnitt besteht aus der Belichtungseinheit 60, der Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element, der Entwicklungseinheit 200 und der Zwischenübertragungseinheit 300. In dem Gehäuse 50 ist ein Papiertransportdurchgang 90 von dem Papierzufuhrabschnitt zu dem Empfangsabschnitt 51 durch den Bilderzeugungsabschnitt und die Fixiereinheit 400 hindurch ausgebildet.

Die Papierzufuhreinheiten 70 (A, B und C) enthalten jeweils eine Kassette 71, in der mehrere gestapelte Aufzeichnungsmedien S aufgenommen sind, eine Aufnahmewalze 72, die dafür angeordnet ist, mit einem obersten Aufzeichnungsmedium der aufgenommenen Aufzeichnungsmedien S in Kontakt gebracht zu werden, und ein Trennwalzenpaar 74 zum zuverlässigen und sequenziellen Trennen der Aufzeichnungsmedien voneinander, die durch die Aufnahmewalze 72 zugeführt werden müssen.

Das Aufzeichnungsmedium, das durch die Papierzufuhreinheiten 70 (A, B und C) zugeführt wird, wird durch ein Transportwalzenpaar 91a eines Zuführdurchgangs 91 des Papiertransportdurchgangs 90, der noch beschrieben wird, zu einem Torwalzenpaar 91b bewegt. Das Aufzeichnungsmedium wird mit einem zuvor festgelegten Timing durch das Torwalzenpaar 91b in eine Position zwischen einem Zwischenübertragungsband 360, das ein zweiter Übertragungsabschnitt in dem Bilderzeugungsabschnitt ist, und einer Sekundärübertragungswalze 380 geführt.

Der Papiertransportdurchgang 90 hat einen Zuführdurchgang 91 zum Zuführen des Aufzeichnungsmediums aus einer der drei Papierzufuhreinheiten 70 (A, B und C) zu dem Bilderzeugungsabschnitt, einen beweglichen Durchgang 92 zum Bewegen des Aufzeichnungsmediums, auf dem in dem Bilderzeugungsabschnitt ein Bild erzeugt wurde, zu der Fixiereinheit 400, einen Papierausgabedurchgang 93 zum Wenden des Aufzeichnungsmediums, auf dem durch die Fixiereinheit 400 das Bild fixiert wurde, oder zum Ausgeben dieses Aufzeichnungsmediums an den Empfangsabschnitt 51 – je nach Erfordernis –, und einen Rückkehrdurchgang 94, der benutzt wird, wenn ein Zweiseitenmodus (der noch beschrieben wird) ausgewählt wird oder ein Invertier- und Neufixier-Submodus ausgewählt wird. Das heißt, diese Ausführungsform hat einen Aufbau, bei dem der Invertier- und Rückkehrdurchgang aus dem Papierausgabedurchgang 93 und dem Rückkehrdurchgang 94 besteht, wie später noch beschrieben wird.

Der Zuführdurchgang 91 hat ein Transportwalzenpaar 91a zum Bewegen des Aufzeichnungsmediums und ein Torwalzenpaar 91b zum Bestimmen des Timings, mit dem das Aufzeichnungsmedium zu dem Bilderzeugungsabschnitt bewegt wird.

Der bewegliche Durchgang 92 hat ein Transportband 92a, mit dem die Unterseite des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird. Das Transportband 92a führt das Aufzeichnungsmedium und übt eine Bewegungskraft auf das Aufzeichnungsmedium aus. Wenn die Länge des Aufzeichnungsmediums in einer Richtung, in der es bewegt wird (die Länge in horizontaler Richtung in 1), länger ist als die Distanz von einem Klemmabschnitt zwischen einer Stützwalze 350 (der Zwischenübertragungseinheit 300) und der Sekundärübertragungswalze 380 und einem Klemmabschnitt zwischen einer ersten Walze 410 (der Fixiereinheit 400) und der zweiten Walze 420, so bildet das Transportband 92a einen verworfenen Durchgang 92b. Der verworfene Durchgang 92b ist im Wesentlichen horizontal ausgebildet, wie durch eine durchgehende Linie angedeutet, so dass das Aufzeichnungsmedium (zum Beispiel Normalpapier oder dergleichen im Format B-5 oder größer) in einem Zustand bewegt wird, in dem das Aufzeichnungsmedium eine Verwerfung aufweist. Wenn die Länge des Aufzeichnungsmediums kürzer ist als die oben erwähnte Distanz, so bildet das Transportband 92a einen geraden Durchgang 92c, der an einer diagonalen Position ausgebildet ist, die dem Klemmabschnitt zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze 420 zugewandt ist, und der so angeordnet ist, dass er das Aufzeichnungsmedium (zum Beispiel einen horizontal angeordneten Umschlag) linear zu dem Klemmabschnitt zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze 420 bewegt, wie durch eine Strich-Punkt-Linie angedeutet ist.

Der Papierausgabedurchgang 93 hat einen ersten und einen zweiten Papierausgabedurchgang 93a und 93b. Ein erster Transportwalzenabschnitt 95 ist am Einlassabschnitt (am unteren Ende in der Zeichnung) des ersten und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93a und 93b angeordnet. Der erste Transportwalzenabschnitt 95 besteht aus einer Antriebswalze 95a, einer ersten Nachläuferwalze 95c, die an einer Position neben dem ersten Papierausgabedurchgang 93a gegen die Antriebswalze 95a gedrückt wird, und einer zweiten Nachläuferwalze 95b, die an einer Position neben dem Papierausgabedurchgang 93b gegen die Antriebswalze 95a gedrückt wird. Ein zweiter Transportwalzenabschnitt 96 ist über dem ersten Transportwalzenabschnitt 95 ausgebildet. Der zweite Transportwalzenabschnitt 96 besteht gleichermaßen aus einer Antriebswalze 96a und zwei Nachläuferwalzen 96b und 96c, die so angeordnet sind, dass sie gegen die beiden Seiten der Antriebswalze 96a gedrückt werden. Ein dritter Transportwalzenabschnitt 97 ist über dem zweiten Transportwalzenabschnitt 96 ausgebildet. Der dritte Transportwalzenabschnitt 97 besteht gleichermaßen aus einer Antriebswalze 97a und zwei Nachläuferwalzen 97b und 97c, die so angeordnet sind, dass sie gegen die zwei Seiten der Antriebswalze 97a gedrückt werden. Außerdem ist ein Papierausgabewalzenabschnitt 98 an einem Auslassabschnitt (an einem oberen Ende in der Zeichnung) des ersten und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93a und 93b ausgebildet. Der Papierausgabewalzenabschnitt 98 besteht aus einer Antriebswalze 98a und zwei Nachläuferwalzen 98bund 98c, die so angeordnet sind, dass sie gegen die zwei Seiten der Antriebswalze 98a gedrückt werden.

Mittige Führungen 99, die als Führungsmittel dienen, sind zwischen den Walzenabschnitten 95 bis 97 angeordnet, um den ersten Papierausgabedurchgang 93a und den zweiten Papierausgabedurchgang 93b vollständig voneinander zu trennen, um unabhängige Papierausgabedurchgänge zu bilden.

Der erste Transportwalzenabschnitt 95 ist so angeordnet, das er ständig in einer umgekehrten Richtung gedreht wird (eine Richtung, die durch einen Pfeil angedeutet ist, d. h. wobei sich die Antriebswalze 95a entgegen der Uhrzeigerrichtung dreht, wie in 1 gezeigt). Der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 sind so aufgebaut, dass sie sich sowohl vorwärts als auch in Umkehrrichtung drehen können, d. h. die Antriebswalzen 96a, 97a und 98a können sich entweder in Uhrzeigerrichtung oder entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen, wie in 1 gezeigt. Es ist zu beachten, dass die Nachläuferwalzen 96b, 96c, 97b, 97c, 98b und 98c zum Beispiel einen Trennmechanismus aufweisen, so dass sie in Bezug auf ihre entsprechenden Treibwalzen getrennt werden können. Darum kann eine Drehbewegung der Nachläuferwalzen, die einer entsprechenden Antriebswalze zugeordnet sind, ausgesetzt werden.

Eine Umschalteinheit 500 ist zwischen dem ersten Transportwalzenabschnitt 95 und dem zweiten Transportwalzenabschnitt 96 angeordnet. Wie in 2 gezeigt, weist die Umschalteinheit 500 eine erste Umschaltführung 510 und eine zweite Umschaltführung 520 auf.

Die erste Umschaltführung 510 dient als ein Führungsmittel zum vollständigen Trennen des ersten Papierausgabedurchgangs 93a und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b voneinander, so dass sie unabhängige Durchgänge sind.

Die erste Umschaltführung 510 dient auch als ein Umschaltmittel zum Einführen des Aufzeichnungsmediums, auf dem ein Bild erzeugt und fixiert wurde, in entweder den ersten Papierausgabedurchgang 93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang 93b. Außerdem führt die erste Umschaltführung 510 das Aufzeichnungsmedium, das vorübergehend in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt war, in den Papierausgabedurchgang 93 ein. Die erste Umschaltführung 510 ist an einer Welle 511 befestigt, die zwischen dem ersten Papierausgabedurchgang 93a und dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b angeordnet ist. Ein Arm 512 ist an einem Ende der Welle 511 befestigt. Ein Stift 514 eines Solenoids 513 ist mit dem vorderen Ende des Arms 512 verbunden. Wenn der Stift 514 aufwärts bewegt wurde, wird darum die erste Umschaltführung 510 in eine Position gebracht, in der das vordere Ende 510a der ersten Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze 95c gewandt ist, wie mit durchgezogenen Linien in den 1 und 2 angedeutet ist. Wenn der Stift 514 abwärts bewegt wurde, so wird die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie mit einer Strich-Punkt-Linie in 1 angedeutet ist.

Die zweite Umschaltführung 520 führt das Aufzeichnungsmedium, das vorübergehend in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt war, in den Rückkehrdurchgang 94 ein. Die zweite Umschaltführung 520 ist an einer Welle 521 befestigt, die auf der Außenseite einer Führungsplatte 93b1 zum Führen beider Seiten des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b angeordnet ist. Ein Arm 522 ist an einem Ende der Welle 521 befestigt. Ein Stift 524 eines Solenoids 523 ist mit einem vorderen Ende des Arms 522 verbunden. Wenn der Stift 524 aufwärts bewegt wurde, wird darum die zweite Umschaltführung 520 in eine Position gebracht, die von dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b zurückgezogen ist, wie mit durchgezogenen Linien in den 1 und 2 angedeutet. Wenn der Stift 524 abwärts bewegt wurde, so wird die zweite Umschaltführung 520 so in Uhrzeigerrichtung gedreht, dass das vordere Ende der zweiten Umschaltführung 520 in dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt wird.

Die Führungsplatte 93b1 hat einen Ausschnitt 93b2 gegenüber der zweiten Umschaltführung 520. Wenn die zweite Umschaltführung 520 in Uhrzeigerrichtung gedreht wurde, so wird ein vorderes Ende 520a der zweiten Umschaltführung 520 so in den Ausschnitt 93b2 eingeführt, dass es zu einem Klemmabschnitt 95n1 zwischen der Antriebswalze 95a und der ersten Nachläuferwalze 95c bewegt wird (siehe die in 1 gezeigte Strich-Punkt-Linie).

Wenn die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht wurde, so wird ein vorderes Ende 510a der ersten Umschaltführung 510 in den Ausschnitt 93b2 eingeführt (siehe die in 1 gezeigte Strich-Punkt-Linie).

Ein Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 ist an den Einlassabschnitten des ersten und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93a und 93b angeordnet. Das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert, wenn das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums, das durch den ersten und den zweiten Papierausgabedurchgang 93a und 93b eingeführt wurde, die Einlassabschnitte der oben angesprochenen Papierausgabedurchgänge passiert hat. Das Detektionsmittel 81 umfasst einen Fotosensor, der eingeschaltet wird, wenn das Aufzeichnungsmedium an einer Position gegenüber dem Fotosensor vorhanden ist. Der Fotosensor wird ausgeschaltet, wenn kein Aufzeichnungsmedium an einer Position gegenüber dem Fotosensor vorhanden ist.

Mehrere Fotosensoren 82a, 83a, 82b und 83b, die als Papierstaudetektionsmittel dienen, um zu detektieren, wenn das Aufzeichnungsmedium sich im Papierausgabedurchgang verklemmt hat, sind an willkürlichen Positionen in dem ersten und dem zweiten Papierausgabedurchgang 93a und 93b angeordnet. In dieser Ausführungsform bildet der oben beschriebene Fotosensor 81, der das Einlassdetektionsmittel bildet, auch einen Abschnitt des Papierstaudetektionsmittels.

Die Fotosensoren 81, 82a, 83a, 82b und 83b sind mit der Steuereinheit 80 verbunden, die als das Steuermittel dient.

Die Steuereinheit 80 steuert den Gesamtbetrieb der Vorrichtung. Die Steuereinheit 80 hat einen Zweiseitenmodus zum Betreiben der Vorrichtung dergestalt, dass Bilder auf den zwei Seiten des Aufzeichnungsmediums erzeugt werden, und einen Einseitenmodus zum Betreiben der Vorrichtung dergestalt, dass ein Bildes auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums erzeugt wird. Der Einseitenmodus hat einen Invertier- und Neufixier-Submodus, der ausgewählt werden kann und bei dem das Aufzeichnungsmedium, das die Fixiereinheit 400 einmal passiert, gewendet wird. Nachdem das Aufzeichnungsmedium gewendet ist, passiert es dann erneut die Fixiereinheit 400 wenigstens einmal, so dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit 400 eine gerade Anzahl von Malen passiert.

Ein Moduswählschalter 84 zum Auswählen des Zweiseitenmodus' oder des Einseitenmodus', ein Papierwählschalter 85 zum Auswählen des Typs des Aufzeichnungsmediums und ein Bildqualitätswählschalter 86 zum Auswählen des Typs der Bildqualität, die nach dem Vollenden des Fixiervorgangs erhalten werden kann, sind mit der Steuereinheit 80 verbunden. Die Wählschalter 84, 85 und 86 befinden sich auf einem (nicht gezeigten) Bedienfeld, das an dem Gehäuse 50 angeordnet ist. Ein (nicht gezeigter) Hostcomputer (zum Beispiel ein Personalcomputer) ist mit der Steuereinheit 80 verbunden.

Der Moduswählschalter 84 wird durch einen Nutzer dergestalt betätigt, dass, wenn Bilder auf beiden Seiten der Aufzeichnungsmedien zu erzeugen sind, zum Beispiel "DOPPELSEITIG" gewählt wird. Wenn Bilder auf einer einzigen Seite erzeugt werden sollen, so wird zum Beispiel "EINSEITIG" gewählt.

Der Papierwählschalter 85 wird ebenfalls durch den Nutzer betätigt. Wenn die Aufzeichnungsmedien, auf denen die Bilder erzeugt werden müssen, zum Beispiel Normalpapierbögen sind, so wird "NORMALPAPIER" gewählt. Wenn die Aufzeichnungsmedien Wandprojektorfolien sind, so wird "Wandprojektor" gewählt.

Des Weiteren wird auch der Bildqualitätswählschalter 86 durch einen Nutzer betätigt. Wenn ein benötigtes Bild ein mattes Bild (glanzloses Bild) ist, so wird "MATT" gewählt. Wenn ein glänzendes Bild (ein Hochglanzbild) benötigt wird, so wird "GLANZ" gewählt.

Weil der Hostcomputer mit der Steuereinheit 80 verbunden ist, kann Software, die auf dem Hostcomputer installiert ist, benutzt werden, um den Auswählvorgang auszuführen. Jedoch muss die Software eine Funktion zum Auswählen des Zweiseitenmodus'/Einseitenmodus', des Typs des Aufzeichnungsmediums und des Typs der Bildqualität aufweisen.

Die Steuereinheit 80 betreibt die Vorrichtung in einem der folgenden Modi gemäß den Wählzuständen der Schalter.

<Zweiseitenmodus>

Wenn durch Betätigen des Moduswählschalters "DOPPELSEITIG" 84 ausgewählt wurde, so wird die Vorrichtung im Zweiseitenmodus betrieben, wie später noch beschrieben wird, ungeachtet des Status' des Papierwählschalters 85 und des Bildqualitätswählschalters 86.

<Normaler Einseitenmodus>

Dieser Modus ist mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus' ein Einseitenmodus. Wenn durch Betätigen des Moduswählschalters 84 "EINSEITIG" gewählt wurde und durch Betätigen des Bildqualitätswählschalters 86 "MATT" gewählt wurde, so betreibt die Steuereinheit 80 die Vorrichtung im gewöhnlichen Einseitenmodus, ungeachtet des Status' des Papierwählschalters 85.

<Invertier- und Neufixier-Submodus>

Wenn durch Betätigen des Moduswählschalters 84 "EINSEITIG" gewählt wurde und durch Betätigen des Bildqualitätswählschalters 86 "GLANZ" gewählt wurde, so betreibt die Steuereinheit 80 die Vorrichtung im Invertier- und Neufixier-Submodus, wie später noch beschrieben wird.

Zu diesem Zeitpunkt kann die Anzahl der Invertier- und Neufixiervorgänge gemäß dem Status des Papierwählschalters 85 beliebig eingestellt werden.

Gemäß dem ausgewählten Modus vollführt die Steuereinheit 80 eine Steuerung dergestalt, dass die erste Umschaltführung 510 und die zweite Umschaltführung 520 durch Betätigen der Solenoids 513 und 523 umgeschaltet werden, wenn der Durchgang des hinteren Endes des Aufzeichnungsmediums durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wird. Außerdem steuert die Steuereinheit 80 die Vorwärts- oder Rückwärtsdrehungen des zweiten und des dritten Transportwalzenabschnitts 96 und 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98. Wenn ein – später noch zu beschreibender – doppelseitiger Druckvorgang ausgeführt wird, so führt die Steuereinheit 80 eine solche Steuerung aus, dass die Solenoids 513 und 523 betätigt werden, um die erste und die zweite Führung 510 und 520 umzuschalten, wenn das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 den vollständigen Durchgang des hinteren Endes des Aufzeichnungsmediums detektiert. Wenn also das Papierstaudetektionsmittel ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums detektiert und wenn das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 den Durchgang des Aufzeichnungsmediums detektiert, so kann die erste Umschaltführung 510 durch Betätigen des Solenoids 513 zu dem anderen Papierausgabedurchgang umgeschaltet werden. Außerdem steuert die Steuereinheit 80 die Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen des zweiten und des dritten Transportwalzenabschnitts 96 und 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98. Die Steuereinheit 80 gemäß dieser Ausführungsform besitzt ein Speichermittel, das in der Lage ist, Bilddaten zu speichern, die wenigstens 16 Seiten mit einfarbigen Bildern im Format A-4 (oder im Letter-Format) entsprechen.

Der Rückkehrdurchgang 94 verbindet den ersten Papierausgabedurchgang 93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang 93b mit dem Zuführdurchgang 91. Ein Transportwalzenpaar 94a zum Transportieren des Aufzeichnungsmediums ist in dem Rückkehrdurchgang 94 angeordnet. Das Aufzeichnungsmedium, das aus dem ersten oder dem zweiten Papierausgabedurchgang zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt wird, wird durch das Transportwalzenpaar 94a zurückgeführt und wird dann erneut durch den Zuführdurchgang 91 zu dem Bilderzeugungsabschnitt und der Fixiereinheit 400 geführt.

Die Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element enthält ein lichtempfindliches Element 110 und eine Ladewalze 120, die als ein Lademittel dient. Die Ladewalze 120 ist so angeordnet, dass sie mit der Außenfläche des lichtempfindlichen Elements 110 in Kontakt gebracht wird, um die Außenfläche des lichtempfindlichen Elements 110 gleichmäßig aufzuladen. Die Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element enthält des Weiteren ein Säuberungsmittel 130.

Die Entwicklungseinheit 200 weist Entwicklungsmittel auf, einschließlich einer Yellow (Gelb)-Farbentwicklungseinheit 210Y, einer Cyan-Farbentwicklungseinheit 210C, einer Magenta-Farbentwicklungseinheit 210M und einer Black (Schwarz)-Farbentwicklungseinheit 210K. Die Entwicklungseinheiten 210Y, 210C, 210M und 210K enthalten die Toner Yellow (Gelb), Magenta und Black (Schwarz) und enthalten Entwicklungswalzen 211Y, 211C, 211M und 211K. Es kann immer nur die Entwicklungswalze einer einzigen der Entwicklungseinheiten jeweils mit dem lichtempfindlichen Element 110 in Kontakt gebracht werden.

Die Zwischenübertragungseinheit 300 enthält eine Antriebswalze 310, eine Primärübertragungswalze 320, eine Ausdehnungswalze 330, eine Spannwalze 340, eine Stützwalze 350, ein endloses Zwischenübertragungsband 360, das zwischen den oben angesprochenen Walzen angeordnet ist, und ein Säuberungsmittel 370. Das Säuberungsmittel 370 kann mittels eines Nockens 371 mit dem Zwischenübertragungsband 360 in Kontakt gebracht und von dem Zwischenübertragungsband 360 getrennt werden.

Eine Sekundärübertragungswalze 380 ist gegenüber der Stützwalze 350 angeordnet. Die Sekundärübertragungswalze 380 wird durch einen Arm 382 drehbar gelagert. Der Arm 382 wird durch eine Stützwelle 381 dergestalt getragen, dass der Arm 382 schwenken kann. Wenn der Arm 382 mittels des Nockens 383 geschwenkt wird, so wird die Sekundärübertragungswalze 380 mit dem Zwischenübertragungsband 360 in Kontakt gebracht und von ihm getrennt.

An einem Ende der Antriebswalze 310 ist ein (nicht gezeigtes) Zahnrad befestigt. Da das Zahnrad mit einem (nicht gezeigten) Zahnrad in Eingriff steht, das an einem Ende der Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element angeordnet ist, wird die Antriebswalze 310 mit im Wesentlichen der gleichen Umfangsgeschwindigkeit gedreht wie das lichtempfindliche Element 110. Darum wird das Zwischenübertragungsband 360 mit im Wesentlichen der gleichen Umfangsgeschwindigkeit zirkuliert wie das lichtempfindliche Element 110.

Die Umfangslänge des Zwischenübertragungsbandes 360 gemäß dieser Ausführungsform ist länger als die Länge des Aufzeichnungsmediums mit einem Format A-3 (oder Ledger-Format), das im Hochformat angeordnet ist. Darum kann ein Bild auf einem Aufzeichnungsmedium mit dem Format A-3 (oder Ledger-Format) erzeugt werden, wenn das Zwischenübertragungsband 360 einmal gedreht wird. Auf diese Weise können Bilder auf zwei Aufzeichnungsmedien vom A-4 Format (oder Letter-Format) erzeugt werden, wenn das Zwischenübertragungsband 360 einmal gedreht wird.

Wenn das Zwischenübertragungsband 360 zirkuliert wird, so wird ein Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Element 110 zu der Oberfläche des Zwischenübertragungsbandes 360 an einer Position zwischen der Primärübertragungswalze 320 und dem lichtempfindlichen Element 110 übertragen. Das Tonerbild, das zu der Oberfläche des Zwischenübertragungsbandes 360 übertragen wurde, wird auf ein Aufzeichnungsmedium S übertragen, das zu einer Position zwischen der Sekundärübertragungswalze 380 und dem Zwischenübertragungsband 360 geführt wird.

Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde, wird durch den beweglichen Durchgang 92 zu der Fixiereinheit 400 bewegt. In der Fixiereinheit wird das Tonerbild auf dem Aufzeichnungsmedium S fixiert.

Die Fixiereinheit 400 enthält eine erste Walze 410 und eine zweite Walze 420 mit jeweils einer Wärmequelle. Das Aufzeichnungsmedium S, auf dem das nicht-fixierte Tonerbild erzeugt wurde, wird bewegt, während es von der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Es ist zu beachten, dass die Bezugszahl 430 einen Rahmen für die Fixiereinheit 400 bezeichnet.

Wie in 7 im Detail gezeigt, enthält die erste Walze 410 ein Kernelement 410a, das zu einer Rohrform geformt wurde und eine ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit aufweist. Die erste Walze 410 enthält außerdem eine elastische Schicht 410b, die auf der Oberfläche des Kernelements 410a ausgebildet ist, und eine Oberflächenschicht 410c, die auf der elastischen Schicht 410b ausgebildet ist. Die Oberflächenschicht 410c hat eine ausgezeichnete Ablöseeigenschaft in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium und den Toner. Eine als Wärmequelle dienende Halogenlampe 411 ist in dem Kernelement 410a angeordnet. Die Oberflächenschicht 410c besteht aus einem Material (zum Beispiel Silikonkautschuk) mit einer geringen Härte im Vergleich zur Härte einer Oberflächenschicht 420c der zweiten Walze 420, was noch beschrieben wird. Die Bezugszahl 410d bezeichnet ein Lagerelement zum drehbaren Lagern der ersten Walze 410 in dem Rahmen 430. Eine Trennklaue 412, eine Säuberungswalze 413, eine Ölwalze 414 und ein Thermistor 415 sind auf der Außenfläche der ersten Walze 410 angeordnet.

Die erste Walze 410 wird durch ein (nicht gezeigtes) Antriebsmittel in eine Richtung gedreht, die durch einen Pfeil angedeutet ist (in Uhrzeigerrichtung, wie in 7 gezeigt). Die Trennklaue 412 wird durch eine Welle 412b dergestalt getragen, dass die Trennklaue 412 schwenken kann. Die Trennklaue 412 wird durch eine Feder 412c dergestalt vorgespannt, dass ein vorderes Ende 412a der Trennklaue 412 mit der Außenfläche der ersten Walze 410 in Gleitkontakt gebracht wird. Auf diese Weise wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die erste Walze 410 verhindert. Die Säuberungswalze 413 wird so gegen die erste Walze 410 gedrückt, dass sie der ersten Walze 410 folgt und sich dreht. Die Säuberungswalze 413 entfernt Toner oder dergleichen, der an der Außenfläche der ersten Walze 410 anhaftet. Die Ölwalze 414 wird so gegen die erste Walze 410 gedrückt, dass sie der ersten Walze 410 folgt und sich dreht. Die Ölwalze 414 trägt ein Ablösemittel, wie zum Beispiel Silikonöl, auf die Außenfläche der ersten Walze 410 auf. Der Thermistor 415 detektiert die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze 410.

Die zweite Walze 420 enthält ein Kernelement 420a in Form eines Rohres und mit ausgezeichneter Wärmeleitfähigkeit. Die zweite Walze 420 enthält außerdem eine elastische Schicht 420b, die auf der Oberfläche des Kernelements 420a ausgebildet ist, und eine Oberflächenschicht 420c, die auf der Oberfläche der elastischen Schicht 420b ausgebildet ist. Die Oberflächenschicht 420c hat eine ausgezeichnete Ablöseeigenschaft mit Bezug auf das Aufzeichnungsmedium und den Toner. Eine als Wärmequelle dienende Halogenlampe 421 ist in dem Kernelement 420a angeordnet. Die Oberflächenschicht 420c besteht aus einem Material (zum Beispiel Fluorharz, wie zum Beispiel PFA oder PTFE) mit einer großen Härte im Vergleich zur Härte der Oberflächenschicht 410c der ersten Walze 410. Die Elemente der zweiten Walze 420 sind so aufgebaut, dass die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze 420 höher ist als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze 410. Es ist zu beachten, dass die Bezugszahl 420d ein Lagerelement zum drehbaren Lagern der zweiten Walze 420 in dem Rahmen 430 bezeichnet. Eine Trennklaue 422, ein Thermistor 423 und eine Ölwalze 424 sind an der Außenfläche der zweiten Walze 420 angeordnet.

Die zweite Walze 420 wird durch ein (nicht gezeigtes) Vorspannmittel so gegen die erste Walze 410 gedrückt, dass die zweite Walze 420 der ersten Walze 410 folgt und sich dreht. Die Trennklaue 422 wird durch eine Welle 422b dergestalt getragen, dass die Trennklaue 422 schwenken kann. Die Trennklaue 422 wird durch eine Feder 422c dergestalt vorgespannt, dass ein vorderes Ende 422a in Gleitkontakt mit der Außenfläche der zweiten Walze 420 gebracht wird. Auf diese Weise wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze 420 verhindert. Der Thermistor 423 detektiert die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze 420. Die Ölwalze 424 wird so gegen die zweite Walze 420 gedrückt, dass sie der zweiten Walze 420 folgt und sich dreht. Auf diese Weise wird ein Ablösemittel, wie zum Beispiel Silikonöl, auf die Außenfläche der zweiten Walze 420 aufgetragen.

Die oben beschriebenen Walzen werden durch den Rahmen 430 drehbar gelagert.

Die Temperaturen der Oberflächen der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 werden durch die entsprechenden Thermistoren 415 und 423 detektiert. Gemäß den Ergebnissen der Detektierungsvorgänge steuert die Steuereinheit 80 die Halogenlampen 411 und 421 dergestalt, dass die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze 420 um eine zuvor festgelegte Temperatur (zum Beispiel etwa 10 Grad) höher ist als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze 410. Es wird auch die Drehzahl der ersten Walze 410 ermittelt. Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium S transportiert wird, dergestalt ermittelt, dass die Transportgeschwindigkeit während des zweiten und folgender Transportvorgänge niedriger ist als die erste Transportgeschwindigkeit für das Aufzeichnungsmedium, wenn die Vorrichtung in dem oben beschriebenen Invertier- und Neufixier-Submodus betrieben wird.

Die Form eines Klemmabschnitts N, in dem die erste Walze 410 und die zweite Walze 420 in engem Kontakt miteinander stehen, ist zu einer Ausnehmungsform ausgebildet. Die Ausnehmungsform ist in Richtung der zweiten Walze 420 ausgenommen, die mit der Bilderzeugungsoberfläche (die in diesem Fall eine Unterseite ist) des Aufzeichnungsmediums S in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium S abschließend die Fixiereinheit 400 im Invertier- und Neufixier-Submodus passiert, wenn die Ausnehmungsform aus der axialen Richtung des Klemmabschnitts N betrachtet wird. Oder anders ausgedrückt: Die Härte des Gesamtkörpers der zweiten Walze 420 wird weicher eingestellt als die Härte des Gesamtkörpers der ersten Walze 410. Das heißt, selbst wenn die Härte der Oberflächenschicht 420c der zweiten Walze 420 größer ist als die Härte der Oberflächenschicht 410c der ersten Walze 410, ist der Gesamtkörper des Klemmabschnitts N zu der Ausnehmungsform geformt, die in Richtung der zweiten Walze 420 ausgenommen ist, wie oben beschrieben.

Der Rahmen 430 ist mit einer vorderen Führung 431 zum Einführen des Aufzeichnungsmediums S in den Klemmabschnitt N zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze 420 versehen. Der Rahmen 430 enthält auch eine obere Führung 432 zum Führen des Aufzeichnungsmediums S, das den Klemmabschnitt N passiert, und eine untere Führung 433. Die obere Führung 432 ist mit einer Führungswalze 440 versehen. Ein Ausgabewalzenpaar 441 und 442 ist im hinteren Teil der Führungswalze 440 angeordnet. Die Walze 441 wird durch ein (nicht gezeigtes) Antriebsmittel gedreht, während die Walze 442 gegen die Walze 441 gedrückt wird, um der Walze 441 zu folgen und sich zu drehen.

Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde, wird zunächst dem Klemmabschnitt N zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze 420 zugeführt. In dem Klemmabschnitt N wird das Aufzeichnungsmedium S bewegt, während es in dem Klemmabschnitt N mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Während des oben beschriebenen Prozesses wird das nicht-fixierte Tonerbild auf dem Aufzeichnungsmedium auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums S fixiert. Dann wird das Aufzeichnungsmedium S zuverlässig von der ersten Walze 410 oder der zweiten Walze 420 durch die Trennklaue 412 bzw. die Trennklaue 422 abgetrennt. Das Aufzeichnungsmedium S wird dann zu dem Papierausgabedurchgang 93 bewegt.

Eine alternative Ausführungsform der Fixiereinheit ist in 8 als 400' gezeigt. Die übrigen Bezugszahlen in 8 entsprechen ähnlichen Teilen mit den gleichen Bezugszahlen in 1. Die Fixiereinheit 400' enthält eine Heizwalze 410 mit einer Wärmequelle, einer ersten und einer zweiten Andruckwalze 420' und 430', die gegen die Heizwalze 410' gedrückt werden, und eine Trennklaue 440'.

Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde, wird zunächst zu dem Klemmabschnitt zwischen der Heizwalze 410' und der ersten Andruckwalze 420' geführt. Dann wird das Aufzeichnungsmedium S durch eine (nicht gezeigte) Führung dergestalt geführt, dass das Aufzeichnungsmedium S so um die Heizwalze 410' herum gewickelt wird, dass es zu einer Klemmabschnitt mit der zweiten Andruckwalze 430' geführt wird. Während des oben erwähnten Prozesses wird Toner auf dem Aufzeichnungsmedium auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums fixiert. Dann wird das Aufzeichnungsmedium durch die Trennklaue 440' von der Heizwalze 410' getrennt und dann zu dem Papierausgabedurchgang 93 bewegt.

Es wird nun die Funktionsweise des Gesamtkörpers der Bilderzeugungsvorrichtung beschrieben. Da die Bilderzeugungsvorrichtung entweder zwei oder drei Modi hat, wie oben beschrieben, wird nun der Funktionsablauf in jedem Modus beschrieben.

Die Bilderzeugungsvorrichtung ist in der Lage, einen Arbeitsablauf zum Erzeugen von Bildern auf einer der Seiten eines Aufzeichnungsmediums (einseitiges Drucken) und von Bildern auf beiden Seiten von Aufzeichnungsmedien (doppelseitiges Drucken) auszuführen. Darum wird zunächst das einseitige Drucken beschrieben, und dann wird das doppelseitige Drucken beschrieben. In beiden Fällen wird zunächst ein Arbeitsablauf beschrieben, der ausgeführt wird, wenn sich kein Papier verklemmt (der normale Zustand). Dann wird ein Arbeitsablauf beschrieben, der ausgeführt wird, wenn sich Papier verklemmt (der Stauzustand).

<Arbeitsablauf im Einseitenmodus> (im Normalzustand)

  • (i) Wenn ein Druckbefehlssignal (ein Bilderzeugungssignal) von einem Hostcomputer (ein Personalcomputer oder dergleichen) zu der Steuereinheit 80 gesandt wurde, so beginnen das lichtempfindliche Element 110, die Entwicklungswalzen der Entwicklungseinheit 200, das Zwischenübertragungsband 360, die erste Walze 410 und die zweite Walze 420 der Fixiereinheit und so weiter, sich zu drehen.
  • (ii) Die Außenfläche des lichtempfindlichen Elements 110 wird durch die Ladewalze 120 gleichmäßig geladen.
  • (iii) Die gleichmäßig geladene Außenfläche des lichtempfindlichen Elements 110 wird gemäß Bildinformation einer ersten Farbe (zum Beispiel Yellow (Gelb)) durch die Belichtungseinheit 60 einer selektiven Beleuchtung L unterzogen. Auf diese Weise wird ein elektrostatisches latentes Bild für ein gelbes Bild erzeugt.
  • (iv) Nur die Entwicklungswalze 211Y der Entwicklungseinheit 210Y für die erste Farbe (zum Beispiel Yellow (Gelb)) wird mit dem lichtempfindlichen Element 110 in Kontakt gebracht. Auf diese Weise wird das oben angesprochene elektrostatische latente Bild entwickelt, so dass ein Tonerbild in der ersten Farbe (zum Beispiel Yellow (Gelb)) auf dem lichtempfindlichen Element 110 erzeugt wird. [0118]
  • (v) Das Tonerbild, das auf dem lichtempfindlichen Element 110 erzeugt wurde, wird zu der Oberfläche des Zwischenübertragungsbandes 360 in dem Primärübertragungsabschnitt übertragen, das heißt, einem Abschnitt zwischen dem lichtempfindlichen Element 110 und der Primärübertragungswalze 320. Zu diesem Zeitpunkt werden das Säuberungsmittel 370 und die Sekundärübertragungswalze 380 von dem Zwischenübertragungsband 360 getrennt.
  • (vi) Nachdem Toner, der auf dem lichtempfindlichen Element 110 zurückgeblieben ist, durch das Säuberungsmittel 130 entfernt wurde, entstatisiert entstatisierendes Licht, das von einem (nicht gezeigten) Entstatisiermittel ausgesendet wird, das lichtempfindliche Element 110.
  • (vii) Die Arbeitsabläufe in (ii) bis (vi) werden nach Bedarf wiederholt. Das heißt, die Arbeitsabläufe für eine zweite, eine dritte und eine vierte Farbe werden gemäß dem Inhalt des Druckbefehlssignals wiederholt. Auf diese Weise werden Tonerbilder entsprechend dem Inhalt des Druckbefehlssignals erzeugt und auf dem Zwischenübertragungsband 360 abgebildet.
  • (viii) Ein erstes Aufzeichnungsmedium S1 wird mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 (einer der Einheiten 70A, 70B und 70C) durch den Zuführdurchgang 91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Unmittelbar bevor das vordere Ende des Aufzeichnungsmediums S den zweiten Übertragungsabschnitt erreicht oder nachdem es den zweiten Übertragungsabschnitt erreicht hat (das heißt, wenn das Tonerbild auf dem Zwischenübertragungsband 360 zu einer gewünschten Position auf dem Aufzeichnungsmedium S1 übertragen wird), wird die Sekundärübertragungswalze 380 gegen das Zwischenübertragungsband 360 gedrückt. Auf diese Weise wird das Tonerbild (im Grunde ein Vollfarbbild) auf der Zwischenübertragungswalze 360 zu dem Aufzeichnungsmedium S übertragen. Außerdem wird das Säuberungsmittel 370 mit dem Zwischenübertragungsband 360 in Kontakt gebracht, so dass Toner, der auf dem Zwischenübertragungsband 360 verblieb, nachdem die zweite Übertragung ausgeführt wurde, entfernt wird.
  • (ix) Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde, passiert den beweglichen Durchgang 92 und dann die Fixiereinheit 400, so dass das Tonerbild auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums S fixiert wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium S durch den Papierausgabedurchgang 93 zu dem Empfangsabschnitt 51 des Gehäuses 50 ausgegeben.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die erste Umschaltführung 510 in die Position gebracht, die mittels durchgezogener Linien in den 1 und 2 gezeigt ist, so dass das Aufzeichnungsmedium S durch den zweiten Durchgang 93b ausgegeben wird.

Die Arbeitsabläufe in (vii) und (viii) werden bei Bedarf kontinuierlich ausgeführt. Darum werden die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt wurden, der Reihe nach ausgegeben.

Die Bilder, die mittels des Einseitenmodus erhalten werden können, sind matte Bilder. Da ein nicht-fixiertes Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt mit der ersten Walze 410 gebracht wird, welche die Oberflächenschicht 410c aufweist, die eine relativ geringe Härte und eine relativ geringe Temperatur hat, kann ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität auf einfache Weise erhalten werden.

(Im Fall eines verklemmten Papiers)

Wenn Aufzeichnungsmedien, auf denen jeweils ein Bild erzeugt wurde, der Reihe nach durch den zweiten Durchgang 93b ausgegeben werden, so verklemmt sich manchmal ein Aufzeichnungsmedium in dem zweiten Durchgang 93b. Ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums wird durch die Fotosensoren 81, 82b und 83b detektiert.

Wie oben beschrieben, werden die Fotosensoren 81, 82b, 83b eingeschaltet, wenn ein Aufzeichnungsmedium in einer gegenüberliegenden Position vorhanden ist, und abgeschaltet, wenn kein Aufzeichnungsmedium vorhanden ist. Darum werden die Fotosensoren eingeschaltet, wenn das vordere Ende eines Aufzeichnungsmediums die gegenüberliegenden Abschnitte passiert, während die Fotosensoren ausgeschaltet werden, nachdem das hintere Ende eines Aufzeichnungsmediums die gegenüberliegenden Abschnitte passiert hat.

Das heißt, wenn kein Verklemmen stattfindet und die Aufzeichnungsmedien normal ausgegeben werden, ist jeder Sensor eingeschaltet. Dann wird der Sensor ausgeschaltet, nachdem eine zuvor festgelegte Zeit verstrichen ist (nachdem das hintere Ende eines Aufzeichnungsmediums durchgelaufen ist). Wenn sich ein Aufzeichnungsmedium verklemmt hat, so wird wenigstens einer der Fotosensoren 81, 82b, 83b dauerhaft eingeschaltet, selbst wenn die zuvor festgelegte Zeit verstrichen ist. Die Steuereinheit 80 stellt dann fest, dass es zu einem Verklemmen gekommen ist.

Wenn es zu einem Verklemmen gekommen ist, so detektiert die Steuereinheit 80, ob der Fotosensor 81, der als das Einlassöffnungsdetektionsmittel dient, ausgeschaltet wurde oder nicht. Wenn das Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 ausgeschaltet ist, so stellt die Steuereinheit 80 fest, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt (in diesem Fall den ersten Transportwalzenabschnitt 95) des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b passiert hat. Somit betätigt die Steuereinheit 80 das Solenoid 513 so, dass die erste Umschaltführung 510 zu dem anderen Papierausgabedurchgang, das heißt dem ersten Papierausgabedurchgang 93a, umgeschaltet wird, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 1 angedeutet. Außerdem wird der Trennmechanismus betätigt, so dass die Folgedrehungen der Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die den entsprechenden Antriebswalzen in dem zweiten und dritten Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und dem Papierausgabewalzenabschnitt 98 folgen, unterbrochen werden. Außerdem werden die oben beschriebenen Antriebswalzen in Umkehrrichtung gedreht.

Auf diese Weise wird das folgende Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Bild erzeugt wurde und das die Fixiereinheit 400 passiert hat, in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt und dann durch den ersten Papierausgabedurchgang 93a an den Empfangsabschnitt 51 ausgegeben. Da die Folgedrehungen der Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die den Antriebswalzen folgen, zu diesem Zeitpunkt unterbrochen wurden, kann eine Umkehrbewegung des verklemmten Aufzeichnungsmediums verhindert werden.

Wenn der Fotosensor 81 im Ergebnis eines Verklemmens eingeschaltet wird, so bedeutet das, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums nicht die Einlassöffnung des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b passiert hat. Das heißt, das hintere Ende befindet sich in dem Einlassabschnitt. Darum schaltet die Steuereinheit 80 die erste Umschaltführung 510 nicht in die Position, die in den 1 und 2 mit Strich-Punkt-Linien gezeigt ist. Vielmehr unterbricht die Steuereinheit 80 den Arbeitsablauf der Vorrichtung, zumindest den Papiertransportvorgang. Außerdem erhält der Nutzer eine Meldung (Warnton oder Meldung auf einem Anzeigeabschnitt des Bedienfeldes), die ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums anzeigt. Dann wartet die Steuereinheit darauf, dass der Nutzer das verklemmte Aufzeichnungsmedium entfernt, woraufhin die Steuereinheit 80 die Vorrichtung wieder in Betrieb setzt.

<Betrieb im doppelseitigen Druckmodus> (im Normalfall)

Die Arbeitsabläufe in (i) bis (vii) ähneln denen des einseitigen Druckens. Darum werden nun die Arbeitsabläufe ab (viii) in einem Fall beschrieben, wo Bilder auf beiden Seiten eines jeden von drei Aufzeichnungsmedien erzeugt werden.

  • (viii) Ein erstes Aufzeichnungsmedium S1 wird mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 (einer der Papierzufuhreinheiten 70A, 70B und 70C) durch den Zuführdurchgang 91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Ähnlich wie beim einseitigen Druck wird ein Tonerbild auf der Zwischenübertragungswalze 360 zu dem ersten Aufzeichnungsmedium S1 übertragen.

Das Aufzeichnungsmedium S1, zu dem das Tonerbild übertragen wurde, passiert den beweglichen Durchgang 92 und dann die Fixiereinheit 400, so dass das Tonerbild auf einer Seite des Aufzeichnungsmediums S1 fixiert wird.

  • (ix) Dann wird ein zweites Aufzeichnungsmedium S2 mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 durch den Zuführdurchgang 91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Auf diese Weise wird das Tonerbild auf dem Zwischenübertragungsband 360 zu der Oberfläche des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 übertragen.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die erste Umschaltführung 510 so entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie in 3 gezeigt, dass das vordere Ende 510a der ersten Umschaltführung 510 in die Position gebracht wird, die der zweiten Nachläuferwalze 95b zugewandt ist. Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt.

3 zeigt einen Zustand, unmittelbar nachdem ein hinteres Ende S1b des ersten Aufzeichnungsmediums S1 das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 passiert hat. Wenn das Aufzeichnungsmedium sehr lang ist, so steht das vordere Ende über den Papierausgabewalzenabschnitt 98 hinaus bis zu einer Position über dem Empfangsabschnitt 51 hervor, wie mit einer Strich-Punkt-Linie S1' in 3 angedeutet.

Zu diesem Zeitpunkt hat ein vorderes Ende S2a des Aufzeichnungsmediums S2 noch nicht den ersten Transportwalzenabschnitt 95 erreicht.

  • (x) Wenn der Durchlauf eines hinteren Endes S1b des ersten Aufzeichnungsmediums S1 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die erste Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze 95c, d. h. in Uhrzeigerrichtung, umgeschaltet, wie mit einer Strich-Punkt-Linie in 3 und einer durchgezogenen Linie in 4 angedeutet. Außerdem wird die Drehung des zweiten und dritten Transportwalzenabschnitts 96 und 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98 umgekehrt, wie in 4 gezeigt.

Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a des ersten, zweiten und dritten Transportwalzenabschnitts 95, 96, 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98 (in einem im Folgenden angenommenen Fall, wo das Aufzeichnungsmedium sehr lang ist) und die Nachläuferwalzen 95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang 93a zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt. Außerdem wird das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a des ersten, zweiten und dritten Transportwalzenabschnitts 95, 96 und 97 und die Nachläuferwalzen 95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde ein drittes Aufzeichnungsmedium S3 mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 zugeführt. Ein vorderes Ende S3a des Aufzeichnungsmediums S3 hat das Torwalzenpaar 91b passiert.

  • (xi) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S2b des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die zweite Umschaltführung 520 zu der ersten Nachläuferwalze 95c, d. h. in Uhrzeigerrichtung, umgeschaltet, wie mit der Strich-Punkt-Linie in 4 angedeutet. Außerdem werden der zweiten und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts gedreht (in einer Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt ist, die mit dem Pfeil in 4 angedeutet ist, d. h. wobei sich die Antriebswalzen in Uhrzeigerrichtung drehen).

Somit wird das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a des ersten, zweiten und dritten Transportwalzenabschnitts 95, 96 und 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98 und die Nachläuferwalzen 95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt.

Während des oben beschriebenen Prozesses wurde die zweite Umschaltführung 520 zu der ersten Nachläuferwalze 95c umgeschaltet, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 4 angedeutet. Darum wird das dritte Aufzeichnungsmedium S3 ist nicht eingeführt in dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b. Darum wurde das Timing, mit dem das dritte Aufzeichnungsmedium S3 zugeführt wird, verzögert. Das heißt, das Intervall ab dem Moment, in dem die Zuführung des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 begonnen wird, bis zu dem Moment, in dem die Zuführung des dritten Aufzeichnungsmediums S3 begonnen wird, wird länger eingestellt als das Intervall ab dem Moment, in dem die Zuführung des ersten Aufzeichnungsmediums S1 begonnen wird, bis zu dem Moment, in dem die Zuführung des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 begonnen wird.

  • (xii) Wenn der Durchlauf des vorderen Endes S2a (das hintere Ende in der Bewegungsrichtung) des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 in der Rückkehrrichtung durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die zweite Umschaltführung 520 aus dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b zurückgezogen, wie mit einer durchgezogenen Linie in 5 angedeutet, d. h. entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht. Außerdem wird die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie durch die Strich-Punkt-Linie angedeutet, so dass zu der zweiten Nachläuferwalze 95b umgeschaltet wird. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts gedreht (in einer Richtung gedreht, die durch einen Pfeil in 5 angedeutet ist, d. h. wobei sich die Antriebswalzen entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen).

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das dritte Aufzeichnungsmedium S3 in einem Zustand, in dem ein Bild auf eine seiner Seiten übertragen wurde. Das hintere Ende S1b (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) des ersten Aufzeichnungsmediums S1 befindet sich in einer Position unmittelbar vor dem Torwalzenpaar 91b.

  • (xiii) Wenn die Walzen kontinuierlich gedreht werden, so wird das dritte Aufzeichnungsmedium S3 in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt, wie in 6 gezeigt.

Zu diesem Zeitpunkt ist das erste Aufzeichnungsmedium S1 so positioniert, dass ein Bild zu der anderen Seite übertragen wird; und das hintere Ende (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) S2b des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 hat das Torwalzenpaar 91b passiert.

  • (xiv) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S3b des dritten Aufzeichnungsmediums S3 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wird, so wird die erste Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze 95c umgeschaltet, wie durch eine Strich-Punkt-Linie in 6 angedeutet. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 umgekehrt gedreht (in einer Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt ist, die durch den Pfeil in 6 angedeutet, d. h. wobei sich die Antriebswalzen in Uhrzeigerrichtung drehen).

Somit wird das dritte Aufzeichnungsmedium S3 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen 95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang 93a sowie die zweite Umschaltführung 520, die durch die Steuereinheit 80 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt. Außerdem wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die erste Umschaltführung 510 in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt. Danach wird die zweite Umschaltführung 520 zurück zu der Position gedreht, die in 4 mit durchgezogenen Linien gezeigt ist. Dann wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a sowie die Nachläuferwalzen 95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b durch den zweiten Papierausgabedurchgang 93b bewegt. Dann wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 zur Oberseite des Empfangsabschnitts 51 des Gehäuses 50 ausgegeben.

Anschließend werden das zweite Aufzeichnungsmedium S2 und das dritte Aufzeichnungsmedium S3 durch den zweiten Papierausgabedurchgang 93b bewegt und dann zur Oberseite des Empfangsabschnitts 51 des Gehäuses 50 ausgegeben. Während des oben beschriebenen Prozesses wird ein viertes Aufzeichnungsmedium mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 zugeführt, woraufhin der oben beschriebene Arbeitsablauf nach Bedarf wiederholt wird.

(Im Fall eines Papierstaus)

Während eines Prozesses, in dem Aufzeichnungsmedien mit Bildern auf beiden Seiten nacheinander durch den zweiten Durchgang 93b ausgegeben werden, verklemmt sich mitunter ein Aufzeichnungsmedium (zum Beispiel das oben erwähnte Aufzeichnungsmedium S1) in dem zweiten Durchgang 93b.

Ähnlich wie im Fall des oben beschriebenen einseitigen Drucks detektiert die Steuereinheit 80 in diesem Fall, ob der als das Einlassöffnungsdetektionsmittel dienende Fotosensor 81 ausgeschaltet wurde oder nicht. Wenn das Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 ausgeschaltet ist, so stellt die Steuereinheit 80 fest, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b passiert hat.

Auf diese Weise schaltet die Steuereinheit 80 die erste Umschaltführung 510 zu dem anderen Papierausgabedurchgang, das heißt, dem ersten Papierausgabedurchgang 93a, um, wie durch die durchgezogene Linie in 6 angedeutet. Außerdem wird der Trennmechanismus betätigt, so dass die Folgedrehungen der Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die den entsprechenden Antriebswalzen folgen, unterbrochen werden. Außerdem werden die oben beschriebenen Antriebswalzen umgekehrt gedreht (in einer Richtung gedreht, die durch einen Pfeil in 6 angedeutet ist).

Auf diese Weise werden die folgenden Aufzeichnungsmedien (zum Beispiel das Aufzeichnungsmedium S2 und S3), die Bilder auf beiden Seiten tragen und die Fixiereinheit 400 passiert haben, in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt. Dann passieren die Aufzeichnungsmedien den ersten Papierausgabedurchgang 93a und werden zum Empfangsabschnitt 51 ausgegeben.

In den anderen Fällen schaltet die Steuereinheit 80 nicht die erste Umschaltführung 510 um. Die Steuereinheit 80 unterbricht den Arbeitsablauf der Vorrichtung, wenigstens den Papiertransportvorgang. Außerdem gibt die Steuereinheit 80 eine Meldung (Warnton oder Meldung auf dem Anzeigeabschnitt des Bedienfeldes) aus, die ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums anzeigt. Dann wird das Entfernen des verklemmten Aufzeichnungsmedium abgewartet, woraufhin die Steuereinheit 80 die Vorrichtung wieder in Betrieb setzt.

Die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung hat den ersten Papierausgabedurchgang 93a, um die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt wurden, an den Empfangsabschnitt 51 auszugeben, den zweiten Papierausgabedurchgang 93b, um die Aufzeichnungsmedien, auf denen die Bilder erzeugt wurden, dergestalt auszugeben, dass die Aufzeichnungsmedien unabhängig von dem ersten Papierausgabedurchgang 93a ausgegeben werden, und ein Umschaltmittel 510, um die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt wurden, in den ersten Papierausgabedurchgang 93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang 93b einzuführen. Wenn sich also ein Aufzeichnungsmedium in dem ersten Papierausgabedurchgang oder dem zweiten Papierausgabedurchgang verklemmt, so führt das Umschaltmittel 510 das Aufzeichnungsmedium in einen anderen Papierausgabedurchgang ein. Auf diese Weise können die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt wurden, zu den Empfangsabschnitten ohne Unterbrechung des Bilderzeugungsvorgangs ausgegeben werden.

Die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung umfasst ein Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 zum Detektieren des Umstandes, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums, das in den ersten Papierausgabedurchgang 93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt wurde, einen Einlassabschnitt des Papierausgabedurchgang passiert hat; ein Papierstaudetektionsmittel 82b zum Detektieren eines Verklemmens des Aufzeichnungsmediums, auf dem das Bild erzeugt wurde, in dem Papierausgabedurchgang; und ein Steuermittel 80 zum Umschalten des Umschaltmittels 510 zu dem anderen Papierausgabedurchgang, wenn ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums durch das Papierstaudetektionsmittel detektiert wurde und der Durchlauf des hinteren Endes des Aufzeichnungsmediums durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde. Wenn sich also ein Aufzeichnungsmedium, das in den ersten Papierausgabedurchgang oder den zweiten Papierausgabedurchgang eingeführt wurde, verklemmt, so wird dies durch das Detektionsmittel 82b detektiert. Wenn der Umstand, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt des oben erwähnten Papierausgabedurchgangs passiert hat, durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so schaltet das Steuermittel 80 automatisch das Umschaltmittel 510 um. Auf diese Weise werden die folgenden Aufzeichnungsmedien in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt, um ausgegeben zu werden. Somit können die folgenden Aufzeichnungsmedien, auf denen jeweils ein Bild erzeugt wurde, ausgegeben werden.

Wenn das oben beschriebene Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 nicht vorhanden ist und deshalb das Umschaltmittel 510 zu dem anderen Papierausgabedurchgang umgeschaltet wird, obgleich das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums noch nicht den Einlassabschnitt des Papierausgabedurchgangs passiert hat, so befindet sich das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums in dem Einlassabschnitt (einer Position neben dem Einlassabschnitt des anderen Papierausgabedurchgangs) jedes Papierausgabedurchgangs, welcher der Abzweigungsabschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Papierausgabedurchgang ist. Somit besteht das Risiko, dass das oben erwähnte hintere Ende mit dem vorderen Ende des folgenden Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird. Somit besteht das Risiko, dass das folgende Aufzeichnungsmedium nicht immer und zuverlässig in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt werden kann.

Andererseits ist die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform so aufgebaut, dass das Umschaltmittel 510 umgeschaltet wird, wenn der Umstand, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlass des Papierausgabedurchgangs passiert, detektiert wurde (oder gerade detektiert wird), wenn das Aufzeichnungsmedium, das in den ersten Papierausgabedurchgang oder den zweiten Papierausgabedurchgang eingeführt wurde, sich verklemmt hat. Somit kann ein gegenseitiges Behindern zwischen dem hinteren Ende des verklemmten Aufzeichnungsmediums und dem folgenden Aufzeichnungsmedium verhindert werden. Auf diese Weise können die folgenden Aufzeichnungsmedien, auf denen jeweils ein Bild erzeugt wurde, zuverlässig in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt werden, um ausgegeben zu werden. Die Bilderzeugungsvorrichtung ist somit so aufgebaut, dass das Umschaltmittel 510 automatisch so umgeschaltet wird, dass die folgenden Aufzeichnungsmedien zuverlässig in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt werden, um ausgegeben zu werden, wenn sich ein Aufzeichnungsmedium in dem ersten Papierausgabedurchgang oder dem zweiten Papierausgabedurchgang verklemmt. Wenn sich also ein Aufzeichnungsmedium verklemmt hat, so können Bilder auf den folgenden Aufzeichnungsmedien erzeugt werden, woraufhin die Aufzeichnungsmedien normal ausgegeben werden können.

<Invertier- und Neufixier-Submodus>

Der grundlegende Arbeitsablauf in diesem Modus ähnelt dem des Zweiseitenmodus'. Der Unterschied liegt darin, dass das Aufzeichnungsmedium, das die Fixiereinheit 400 einmal passiert, in dem Papierausgabedurchgang 93 gewendet wird. Wenn das Aufzeichnungsmedium erneut durch den Rückkehrdurchgang 94 zu der Fixiereinheit 400 bewegt wird, so wird das nicht-fixierte Tonerbild nicht zu der anderen Oberfläche übertragen. Obgleich die anderen Abschnitte die gleichen sind, wird der Aufbau kurz beschrieben.

Die Arbeitsabläufe in (i) bis (vii) werden wie oben beschrieben ausgeführt. Darum werden nun die Arbeitsabläufe ab (viii) in einem Fall beschrieben, wo Bilder auf nur einer einzigen Seite eines jeden von drei Aufzeichnungsmedien erzeugt werden. Es wird nun der Vorgang beschrieben, bei dem ein Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit 400 insgesamt zweimal passiert.

  • (viii) Ein erstes Aufzeichnungsmedium S1 wird mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 durch den Zuführdurchgang 91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Unmittelbar bevor das vordere Ende des ersten Aufzeichnungsmediums S1 den zweiten Übertragungsabschnitt erreicht oder nachdem es den zweiten Übertragungsabschnitt erreicht hat, wird die Sekundärübertragungswalze 380 gegen das Zwischenübertragungsband 360 gedrückt. Auf diese Weise wird ein Tonerbild (im Grunde ein Vollfarbbild) auf der Zwischenübertragungswalze 360 zu einer Seite des ersten Aufzeichnungsmediums S1 übertragen.

Das erste Aufzeichnungsmedium S1, zu dem das Tonerbild übertragen wurde, passiert den beweglichen Durchgang 92 und die Fixiereinheit 400, so dass das Tonerbild einmal auf einer der Seiten fixiert wird. Das Bild nach einem einzelnen Fixiervorgang ist das matte Bild, wie oben beschrieben.

  • (ix) Dann wird ein zweites Aufzeichnungsmedium 82 mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 durch den Zuführdurchgang 91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Auf diese Weise wird ein Tonerbild auf der Zwischenübertragungswalze 360 auf eine Seite des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 übertragen, woraufhin das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch einen ersten Fixiervorgang transportiert wird, der durch die Fixiereinheit 400 ausgeführt wird.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung, wie in 3 gezeigt, dergestalt gedreht, dass sich das vordere Ende 510a der ersten Umschaltführung 510 an einer Position befindet, die der zweiten Nachläuferwalze 95b zugewandt ist. Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt.

Des Weiteren hat zu diesem Zeitpunkt das vordere Ende S2a des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 noch nicht den ersten Transportwalzenabschnitt 95 erreicht.

  • (x) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S1b des ersten Aufzeichnungsmediums S1 durch das Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die erste Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze 95c umgeschaltet, wie durch eine Strich-Punkt-Linie in 3 und die durchgezogene Linie in 4 angedeutet. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 umgekehrt gedreht, d. h. dergestalt, dass die Antriebswalzen sich entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen, wie in 4 gezeigt.

Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a (in einem Fall, wo das Aufzeichnungsmedium lang ist, wie anschließend beschrieben) und die Nachläuferwalzen 95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang 93a zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt. Außerdem wird das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen 95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde ein drittes Aufzeichnungsmedium S3 mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 dergestalt zugeführt, dass ein vorderes Ende S3a das Torwalzenpaar 91b passiert hat.

  • (xi) Wenn das hintere Ende S2b des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 durch das Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die zweite Umschaltführung 520 zu der ersten Nachläuferwalze 95c umgeschaltet, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 4 angedeutet. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts gedreht (in einer Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt ist, die durch den Pfeil in 4 angedeutet ist, d. h. dergestalt, dass sich die Antriebswalzen in Uhrzeigerrichtung drehen).

Somit wird das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen 95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt.

  • (xii) Wenn der Durchlauf des vorderen Endes S2a (das hintere Ende in der Bewegungsrichtung) in der Rückkehrrichtung durch das Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, wie in 5 gezeigt, so wird die zweite Umschaltführung 520 aus dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b zurückgezogen, wie durch die durchgezogene Linie angedeutet. Außerdem wird die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 5 angedeutet, so dass sie zur zweiten Nachläuferwalze 95b umgeschaltet wird. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts gedreht (in der Richtung gedreht, die durch den Pfeil in 5 angedeutet).

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das dritte Aufzeichnungsmedium S3 in einem Zustand, in dem ein Bild auf eine Seite übertragen und fixiert wurde. Das erste Aufzeichnungsmedium S1 befindet sich in einem Zustand, in dem sich das hintere Ende S1b (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) des ersten Aufzeichnungsmediums S1 an einer Position unmittelbar vor dem Torwalzenpaar 91b befindet.

  • (xiii) Nachdem das hintere Ende S3b des dritten Aufzeichnungsmediums S3 den Klemmabschnitt zwischen der Stützwalze 350 und der Sekundärübertragungswalze 380 passiert hat (das heißt, nachdem der Übertragungsprozess vollendet ist), werden die Stützwalze 350 und die Sekundärübertragungswalze 380 voneinander getrennt, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 6 angedeutet.

In einer alternativen Ausführungsform kann die Transportgeschwindigkeit verändert werden, anstatt die Walzentemperaturen zu ändern, um selektiv matte oder glänzende Bilder herzustellen. So wird in dem Transportprozess ab dem Zustand, der in 5 gezeigt ist, bis zu dem Zustand, der in 6 gezeigt ist, die Drehzahl der ersten Walze 410, das heißt, die Geschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium transportiert wird, auf eine geringe Geschwindigkeit umgeschaltet, nachdem das hintere Ende S3b des dritten Aufzeichnungsmediums S3 den Klemmabschnitt N zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze 420 der Fixiereinheit 400 passiert hat, wobei die Geschwindigkeit zu der geringen Geschwindigkeit umgeschaltet wird, bevor das hintere Ende Sb (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) des ersten Aufzeichnungsmediums S1 den Klemmabschnitt N erreicht.

  • (xiv) Dann werden die Drehungen der Walzen so beibehalten, dass das dritte Aufzeichnungsmedium S3 wird in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt wird, wie in 6 gezeigt.

Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das erste Aufzeichnungsmedium S1 in einem Zustand, in dem kein Bild zu der anderen Oberfläche des ersten Aufzeichnungsmediums S1 übertragen wurde. Außerdem wurde das oben erwähnte Bild auf der Seite (die in diesem Fall die Unterseite ist) mit der zweiten Walze 420 in Kontakt gebracht, so dass das erste Aufzeichnungsmedium S1 dem zweiten Fixier-(Neufixier-)Vorgang bei einer relativ hohen Temperatur unterzogen wurde. Das zweite Aufzeichnungsmedium S2 befindet sich in einem Zustand, in dem das hintere Ende (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) S2b das Torwalzenpaar 91b passiert hat.

  • (xv) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S3b des dritten Aufzeichnungsmediums S3 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die erste Umschaltführung 510 zur ersten Nachläuferwalze 95c umgeschaltet, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 6 angedeutet. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 umgekehrt gedreht (in der Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt ist, die durch den Pfeil in 6 angedeutet ist, d. h. dergestalt, dass sich die Antriebswalzen entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen).

Somit wird das dritte Aufzeichnungsmedium S3 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen 95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang 93a zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt. Außerdem wird das erste Aufzeichnungsmedium S1, das dem zweiten Fixiervorgang (dem Neufixiervorgang) unterzogen wurde, durch die erste Umschaltführung 510 in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt. Dann wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen 95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b bewegt. Das erste Aufzeichnungsmedium 51 wird somit zur Oberseite des Empfangsabschnitts 51 des Gehäuses 50 ausgegeben.

Dann wird ein Bild auf einer der Seiten eines jeden des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 und des dritten Aufzeichnungsmediums S3 mit der zweiten Walze 420 in Kontakt gebracht, um einem zweiten Fixiervorgang bei relativ hoher Temperatur unterzogen zu werden, und wird dann in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b bewegt. Anschließend werden das zweite Aufzeichnungsmedium S2 und das dritte Aufzeichnungsmedium S3 zur Oberseite des Empfangsabschnitts 51 des Gehäuses 50 ausgegeben. Während des oben beschriebenen Prozesses wird ein viertes Aufzeichnungsmedium mit einem zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 zugeführt, woraufhin der oben beschriebene Arbeitsablauf nach Bedarf wiederholt wird.

Das Bild, das abschließend in dem Invertier- und Neufixier-Submodus erhalten wird, ist ein glänzendes Bild. Da das Bild auf dem Aufzeichnungsmedium mit der zweiten Walze 420, welche die Oberflächenschicht 420c mit einer relativ großen Härte und eine relativ hohe Temperatur aufweist, in Kontakt gebracht wird, lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.

Die Bilderzeugungsvorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau realisiert folgenden Arbeitsablauf und folgende Wirkungen.

  • (a) Es wird durch den Bilderzeugungsabschnitt ein nicht-fixiertes Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S erzeugt, woraufhin das Aufzeichnungsmedium S bewegt wird, während es durch Walzen in der Fixiereinheit 400, die jeweils eine Oberflächenschicht aufweisen, mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Auf diese Weise wird das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S fixiert.

Wenn der Modus der Zweiseitenmodus ist, so werden Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums S erzeugt. Wenn der Modus der Einseitenmodus ist, so wird ein Bild auf nur einer einzigen Seite des Aufzeichnungsmediums S erzeugt.

Wenn der Invertier- und Neufixier-Submodus im Einseitenmodus ausgewählt wird, so passiert das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 einmal und wird gewendet. Dann passiert das Aufzeichnungsmedium S erneut die Fixiereinheit 400. Somit wird eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums S verhindert.

Des Weiteren ist die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, die über den Zweiseitenmodus und den Einseitenmodus verfügt, in der Lage, zufriedenstellend ein Verklemmen eines Aufzeichnungsmediums zu verhindern, obgleich das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit im Einseitenmodus mehrere Male passiert.

Die erste Walze 410 ist eine Walze, die mit dem nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 ein erstes Mal passiert. Die zweite Walze 420 ist eine Walze, die mit einem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 ein zweites Mal passiert. Da die Härte der Oberflächenschicht 420c der zweiten Walze 420 größer ist als die Härte der Oberflächenschicht 410c der ersten Walze 410, können ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden.

Genauer gesagt, ist die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung in der Lage, ein mattes Bild in der Weise herzustellen, dass ein Aufzeichnungsmedium S, auf dem ein nicht-fixiertes Bild im Einseitenmodus (mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus') erzeugt wurde, die Fixiereinheit 400 einmal passiert. Da das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt mit der ersten Walze 410 gebracht wird, welche die Oberflächenschicht 410c mit relativ geringer Härte enthält, bleibt ein etwas rauer Zustand, der durch nicht vollständig geschmolzene Tonerteilchen hervorgerufen wird, auf der Oberfläche des Bildes zurück. Somit erhält man ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität. Wenn das Aufzeichnungsmedium S Normalpapier oder Banknotenpapier mit rauer Oberfläche ist und versucht wird, ein mattes Bild auf der Oberfläche eines solchen Aufzeichnungsmediums S zu erzeugen, so muss ein Verformen der Querschnittsform des Tonerbildes auf dem Aufzeichnungsmedium verhindert werden. Als eine Alternative dazu muss das Tonerbild entlang der Form der Faser in dem Papier fixiert werden.

Wenn ein glänzendes Bild gewünscht wird, so passiert das Aufzeichnungsmedium S, welches das nicht-fixierte Bild trägt, das im Invertier- und Neufixier-Submodus erzeugt wurde, die Fixiereinheit 400 einmal, so dass ein mattes Bild erzeugt wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium S gewendet, woraufhin es erneut die Fixiereinheit 400 wenigstens einmal (insgesamt zweimal oder öfter) passiert. Somit wird eine relativ große Wärmemenge zugeführt, so dass das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt wird. Auf diese Weise erhält man das glänzende Bild. Da das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt mit der zweiten Walze 420 gebracht wird, welche die Oberflächenschicht 420c mit relativ großer Härte enthält, kann die Oberfläche des Tonerbildes, das vollständig geschmolzen wurde, geglättet werden. Infolge dessen erhält man ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität.

Wenn das Aufzeichnungsmedium S eine Wandprojektorfolie, ein Hochglanzpapier oder ein Papier nur für ein Farbbild ist (ein spezielles Blatt mit der Oberfläche eines blattförmigen Basiselements (PET oder Papier), das mit einem thermoplastischen Harz beschichtet ist, das als eine Bildaufnahmeschicht fungiert), so muss das Tonerbild auf dem Aufzeichnungsmedium gleichzeitig mit dem Schmelzen geglättet oder in die Bildaufnahmeschicht eingebettet werden. So bewirkt die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung, die über den Invertier- und Neufixier-Submodus verfügt, dass das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt mit der zweiten Walze 420 gebracht wird, welche die Oberflächenschicht 420c mit relativ großer Härte aufweist, wenn das Aufzeichnungsmedium S erneut die Fixiereinheit 400 passiert. Somit kann die Oberfläche des Tonerbildes, das vollständig geschmolzen wurde, geglättet oder in die Bildaufnahmeschicht eingebettet werden. Infolge dessen erhält man ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität.

Wie oben beschrieben, ist die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, die über den Zweiseitenmodus und den Einseitenmodus verfügt, in der Lage, zufriedenstellend ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums S zu verhindern, obgleich das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 mehrere Male passieren kann, wenn der Modus der Einseitenmodus ist. Außerdem kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden.

  • (b) Weil die Oberflächenschicht 420c der zweiten Walze 420 aus dem Harz mit einer Ablöseeigenschaft hergestellt ist, wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze 420, was im Invertier- und Neufixier-Submodus stattfindet, zufriedenstellend verhindert. Somit kann die Menge an Ablösemittel, das auf die Oberfläche der zweiten Walze 420 aufgetragen werden muss, verringert werden. Wenn das Aufzeichnungsmedium eine Wandprojektorfolie ist, so wird eine auf das Ablösemittel zurückzuführende Verschlechterung der Transparenz und der Farbentwicklungseigenschaft verhindert. Auf diese Weise erhält man ein glänzendes Bild mit zufriedenstellender Transparenz und Farbentwicklungseigenschaft.
  • (c) Da die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze 420 höher ist als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze 410, kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden.

Insbesondere ist die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung in der Lage, ein mattes Bild in der Weise herzustellen, dass ein Aufzeichnungsmedium S, auf dem ein nicht-fixiertes Bild zum Beispiel im Einseitenmodus (mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus') erzeugt wurde, die Fixiereinheit 400 einmal passiert. Da das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt mit der ersten Walze 410 gebracht wird, die eine relativ geringe Temperatur aufweist, lässt sich ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität auf einfache Weise erhalten.

Wenn ein glänzendes Bild gewünscht wird, so passiert das Aufzeichnungsmedium S mit einem nicht-fixierten Bild, das im Invertier- und Neufixier-Submodus erzeugt wurde, die Fixiereinheit 400 einmal. Auf diese Weise wird ein mattes Bild erzeugt, woraufhin das Aufzeichnungsmedium S gewendet wird. Anschließend passiert das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 wenigstens ein weiteres Mal (insgesamt zweimal oder öfter), so dass eine relativ große Wärmemenge zugeführt wird. Auf diese Weise wird das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt. Infolge dessen erhält man ein glänzendes Bild. Da das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in Kontakt mit der zweiten Walze 420 gebracht wird, die eine relativ hohe Temperatur aufweist, lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.

Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit das zweite oder folgende Mal passiert, so hat das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit 400 einmal passiert. Da der Entwickler, wie zum Beispiel Toner, bis zu einem Grad geschmolzen wird, mit dem das matte Bild im ersten Fixiervorgang erhalten werden kann, werden die Kohäsionskraft zwischen Entwicklern und die Bindungsfestigkeit zwischen dem Entwickler und dem Aufzeichnungsmedium im Vergleich zu dem nicht-fixierten Bild deutlich verstärkt. Selbst wenn also eine große Wärmemenge durch die zweite Walze 420, welche die relativ hohe Temperatur aufweist, zugeführt wird, kommt es nicht so leicht zu einem Offset.

Die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung ist also so aufgebaut, dass ein glänzendes Bild – insbesondere ein Farbbild – erhalten werden kann, indem die zweite Walze 420 eine große Wärmemenge zuführt. Somit kann ein glänzendes Bild mit ausgezeichneter Bildqualität und zufriedenstellender Farbentwicklungseigenschaft, zufriedenstellender Transparenz und zufriedenstellendem Glanz erhalten werden.

Insbesondere kann ein zufriedenstellender Effekt erhalten werden, wenn das Aufzeichnungsmedium eine Wandprojektorfolie, ein Hochglanzpapier oder ein Papier nur für ein Farbbild ist (ein spezielles Blatt mit der Oberfläche eines blattförmigen Basiselements (PET oder Papier), das mit einem thermoplastischen Harz beschichtet ist, das als eine Bildaufnahmeschicht fungiert).

Außerdem lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten, selbst wenn die Anzahl der Fixiervorgänge sehr klein ist.

Wie oben beschrieben, ist die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, die über den Zweiseitenmodus und den Einseitenmodus verfügt, in der Lage, zufriedenstellend ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums S zu verhindern, obgleich das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 mehrere Male passieren kann, wenn der Modus der Einseitenmodus ist. Außerdem kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden.

Auf diese Weise ist eine Verringerung der Geschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit passiert, nicht nötig, so wie es im Fall der herkömmlichen Technologie erforderlich war, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist. Somit kann ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität mit relativ großer Geschwindigkeit erhalten werden.

  • (d) Durch den Bilderzeugungsabschnitt wird ein nicht-fixiertes Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S erzeugt, woraufhin das Aufzeichnungsmedium S bewegt wird, während es durch Walzen in der Fixiereinheit 400 mit Wärme und Druck beaufschlagt wird, wobei jede Walze eine Oberflächenschicht aufweist. Auf diese Weise wird das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S fixiert. Die Fixiervorgänge werden selektiv durch mehrmaliges Transportieren der Aufzeichnungsmedien ausgeführt.

Wenn das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 mehrere Male passiert, so wird die Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsmediums S, die durch die Fixiereinheit 400 realisiert wird, so eingestellt, dass sie im zweiten und den folgenden Fixiervorgängen langsamer ist als während des ersten Transportvorganges. Somit kann auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit ausgezeichneter Bildqualität erhalten werden. Auf diese Weise ermöglicht die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung die Herstellung des glänzenden Bildes, indem sie bewirkt, dass das Aufzeichnungsmedium S, auf dem ein nicht-fixiertes Bild erzeugt wurde, die Fixiereinheit 400 einmal mit einer relativ geringen Geschwindigkeit passiert.

Genauer gesagt, passiert – um ein glänzendes Bild zu erhalten – das Aufzeichnungsmedium S mit einem darauf erzeugten nicht-fixierten Bild die Fixiereinheit 400 einmal mit relativ großer Geschwindigkeit, so dass ein mattes Bild erzeugt wird. Der zweite und die folgenden Fixiervorgänge werden ausgeführt, indem dasselbe Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit 400 mit relativ geringer Geschwindigkeit passiert, so dass eine große Wärmemenge zugeführt wird. Auf diese Weise wird das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt. Infolge dessen erhält man ein glänzendes Bild von hoher Qualität.

Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit 400 ein zweites und folgende Male passiert, so hat das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 bereits einmal passiert. Da Toner bis zu einem Grad geschmolzen wird, bei dem das matte Bild im ersten Fixiervorgang erhalten werden kann, werden die Kohäsionskraft zwischen dem Toner und die Bindungsfestigkeit zwischen dem Toner und dem Aufzeichnungsmedium im Vergleich zu dem nicht-fixierten Bild deutlich verstärkt. Selbst wenn also infolge der relativ geringen Transportgeschwindigkeit eine große Wärmemenge zugeführt wird, kommt es nicht so leicht zu einem Offset.

Die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung ist also so aufgebaut, dass man ein glänzendes Bild – insbesondere ein Farbbild – erhält, indem man eine große Wärmemenge zuführt. Somit kann ein glänzendes Bild von ausgezeichneter Bildqualität mit zufriedenstellender Farbentwicklungseigenschaft, zufriedenstellender Transparenz und zufriedenstellendem Glanz erhalten werden. Insbesondere kann ein zufriedenstellender Effekt erhalten werden, wenn das Aufzeichnungsmedium eine Wandprojektorfolie, ein Hochglanzpapier oder ein Papier nur für ein Farbbild ist (ein spezielles Blatt mit der Oberfläche eines blattförmigen Basiselements (PET oder Papier), das mit einem thermoplastischen Harz beschichtet ist, das als eine Bildaufnahmeschicht fungiert).

Somit lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten, selbst wenn die Anzahl der Fixiervorgänge sehr klein ist.

Wie oben beschrieben, ermöglicht es die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv und auf einfache Weise herzustellen.

  • (e) Wenn das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 mehrere Male passiert, so passiert das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 einmal. Dann wird das Aufzeichnungsmedium S gewendet, damit es die Fixiereinheit 400 passieren kann, um den zweiten und die folgenden Durchgänge auszuführen. Somit kann eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums S verhindert werden, obgleich das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit mehrere Male passiert. Somit wird ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums S zufriedenstellend verhindert.
  • (f) Die Fixiereinheit 400 enthält die erste und die zweite Walze 410 und 420 zum Transportieren das Aufzeichnungsmedium S mit einem darauf erzeugten nicht-fixierten Bild, während das Aufzeichnungsmedium S mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Außerdem ist in einem Fall, wo das Aufzeichnungsmedium, bei dem auf einer der Seiten ein Bild erzeugt wurde, die Fixiereinheit 400 mehrere Male passiert, die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 zu einer Ausnehmung ausgebildet, die einer Walze (in diesem Fall der zweiten Walze 420) zugewandt ist, die in Kontakt mit einer Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums gebracht wird, das ein letztes Mal die Fixiereinheit 400 passiert, wenn die Ausnehmung aus einer axialen Richtung der Ausnehmung betrachtet wird. Wenn also das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 abschließend passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium S in einer Richtung bewegt, die in eine Richtung von der Oberfläche der zweiten Walze 420, die mit der Bilderzeugungsoberfläche in Kontakt gebracht wird, fort weist.

Somit kann ein unerwünschtes Wickeln des Aufzeichnungsmediums um die oben beschriebene Walze zufriedenstellend verhindert werden. Infolge dessen wird das Aufzeichnungsmedium S störungsfrei bewegt.

  • (g) Der Invertier- und Neufixier-Submodus ist ein Modus, bei dem das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 eine gerade Anzahl von Malen passiert. Außerdem ist die Form des Klemmabschnitts N zwischen der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 der Fixiereinheit 400 in Richtung der Fläche der zweiten Walze 420 mit einer Ausnehmung versehen, wenn die Ausnehmung aus der axialen Richtung des Klemmabschnitts N betrachtet wird. Wenn also das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 das letzte Mal passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium S in eine Richtung gerichtet, die von der Oberfläche der zweiten Walze 420, die mit der Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums S in Kontakt gebracht wird, fort weist.

Somit kann ein unerwünschtes Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze 420, deren Temperatur relativ hoch ist, zufriedenstellend verhindert werden. Infolge dessen wird das Aufzeichnungsmedium S störungsfrei bewegt.

Der oben erwähnte Effekt wird nun beschrieben.

Das heißt, der Aufbau gemäß dieser Ausführungsform ist so gestaltet, dass, wenn das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 ein erstes Mal passiert, die Bilderzeugungsoberfläche (in diesem Fall die Oberseite) des Aufzeichnungsmediums S mit der ersten Walze 410 in Kontakt gebracht wird. Da die Form des Klemmabschnitts wie oben beschrieben gestaltet ist, wird das Aufzeichnungsmedium S in einer solchen Weise zugeführt, dass das Aufzeichnungsmedium S so gerichtet wird, dass es sich der Oberfläche der ersten Walze 410 annähert, die mit der Bilderzeugungsoberfläche in Kontakt gebracht wird (der Zuführwinkel ist durch &thgr;1 in 7 angedeutet). Jedoch ist die Wärmemenge, die dem Aufzeichnungsmedium S und dem Toner beim ersten Fixiervorgang zugeführt wird, relativ klein im Vergleich zu der Wärmemenge, die zugeführt wird, wenn der Fixiervorgang zweimal ausgeführt wird. Da die Temperatur der ersten Walze 410 relativ gering ist, wird der Toner nicht übermäßig stark geschmolzen. Das heißt, selbst wenn die Form des Klemmabschnitts N wie oben beschrieben ausgebildet ist, wickelt sich das Aufzeichnungsmedium S beim ersten Fixiervorgang nicht so leicht um die erste Walze 410.

Wenn der zweite Fixiervorgang ausgeführt wird, so wird dem Aufzeichnungsmedium S und dem Toner im Vergleich zu der Wärmemenge, die zugeführt wird, wenn der erste Fixiervorgang ausgeführt wird, eine relativ große Wärmemenge zugeführt. Da die Temperatur der zweiten Walze 420 relativ hoch ist, wird Toner im Vergleich zum ersten Fixiervorgang rasch geschmolzen. Wenn also die Form des Klemmabschnitts nicht wie oben beschrieben ausgebildet ist, so wickelt sich das Aufzeichnungsmedium S beim zweiten Fixiervorgang rasch um die zweite Walze 420. Die oben beschriebene Beziehung kann auch auf den dritten und den vierten Fixiervorgang angewendet werden.

Jedoch ist der Aufbau gemäß dieser Ausführungsform so gestaltet, dass die Form des Klemmabschnitts N zwischen der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 – betrachtet aus der axialen Richtung – zu einer Ausnehmung ausgebildet ist. Die Ausnehmung des Klemmabschnitts N weist zu der Fixiereinheit 400, die mit der Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums S in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium S abschließend (mit der geraden Anzahl von Malen) die Fixiereinheit 400 in dem Invertier- und Neufixier-Submodus passiert. Wenn also das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 ein letztes Mal passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium S dergestalt zugeführt, dass das Aufzeichnungsmedium S in eine Richtung gerichtet wird, die von der Oberfläche der zweiten Walze 420, die mit der Bilderzeugungsoberfläche in Kontakt gebracht wird, fort weist (der Zuführwinkel ist in 7 durch &thgr;2 angedeutet). Somit kann ein unerwünschtes Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die oben erwähnte Walze zufriedenstellend verhindert werden. Auch damit kann ein Zustand, in dem das Aufzeichnungsmedium S störungsfrei bewegt wird, realisiert werden.

Somit kann die Menge an Ablösemittel, die auf die zweite Walze 420 aufgetragen wird, verringert werden. Infolge dessen können die Transparenz und die Farbentwicklungseigenschaft des Bildes auf der Wandprojektorfolie verbessert werden.

Wenn Papier als das Aufzeichnungsmedium verwendet wird, so wird Wasser in dem Papier beim ersten Fixiervorgang verdampft, und dadurch wird das Papier getrocknet. Dadurch wird das Papier so versteift, dass ein Wickeln des Papiers um die zweite Walze 420 beim Neufixiervorgang zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden kann. Der Aufbau ist so gestaltet, dass auf die erste Walze 410 ein Ablösemittel aufgebracht wird. Da die Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums S beim ersten Fixiervorgang mit dem Ablösemittel beschichtet ist, kann ein Wickeln um die zweite Walze 420 beim Neufixiervorgang zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden. Wenn Toner verwendet wird, der ein Ablösemittel, wie zum Beispiel eines aus einer Vielzahl verschiedener Wachse, enthält, so wird das Ablösemittel, das beim ersten Fixiervorgang aus dem Toner eluiert, herausgelöst und zur Oberfläche des Bildes bewegt. Somit kann ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze 420 beim Neufixiervorgang zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden.

  • (h) Da der Invertier- und Neufixier-Submodus gemäß dem Typ des Aufzeichnungsmediums oder dem Typ der Bildqualität, die nach Vollendung des Fixiervorgangs erhalten werden kann, ausgewählt werden kann, können Bilder mit einer Vielzahl verschiedener Bildqualitäten entsprechend verschiedenen Aufzeichnungsmedien erhalten werden, wenn ein Bild auf nur einer einzigen Seite des Aufzeichnungsmediums im Einseitenmodus erzeugt wird.
  • (i) Es sind die Invertier- und Rückkehrdurchgänge 93 und 94 vorhanden, die das Aufzeichnungsmedium S, das die Fixiereinheit 400 im Zweiseitenmodus einmal passiert, wenden und das Aufzeichnungsmedium S wieder zu dem Bilderzeugungsabschnitt zurückführen. Die Invertier- und Rückkehrdurchgänge 93 und 94 dienen als Durchgänge zum Wenden des Aufzeichnungsmediums S und zum Zurückführen des Aufzeichnungsmediums S zur Fixiereinheit 400 im Invertier- und Neufixier-Submodus. Somit kann der Aufbau des Papiertransportdurchgangs vereinfacht und die Vorrichtung verkleinert werden.
  • (j) Da die Invertier- und Rückkehrdurchgänge 93 und 94 Längen haben, die in der Lage sind, mehrere der Aufzeichnungsmedien S aufzunehmen, wird im Zweiseitenmodus kein Zwischenfach benötigt, um effizient Bilder auf den beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums S zu erzeugen. Außerdem kann ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums S im Invertier- und Neufixier-Submodus zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden. Da das Zwischenfach nicht benötigt wird, kann die Vorrichtung verkleinert werden.

Die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform enthält die Invertier- und Rückkehrdurchgänge 93 und 94 mit Längen, die in der Lage sind, mehrere Aufzeichnungsmedien S aufzunehmen. Somit wird im Zweiseitenmodus kein Zwischenfach benötigt, um effizient Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums S zu erzeugen. Da kein Zwischenfach benötigt wird, treten die Probleme im Zusammenhang mit der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 nicht auf. Somit wird ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums S im Invertier- und Neufixier-Submodus zusätzlich zufriedenstellend verhindert. Da das Zwischenfach nicht benötigt wird, kann die Vorrichtung verkleinert werden.

  • (k) Die Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform enthält einen Bilderzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines Bildes auf einem Aufzeichnungsmedium; den ersten und den zweiten Durchgang 93a und 93b, in die das Aufzeichnungsmedium, auf dem durch den Bilderzeugungsabschnitt das Bild auf einer der Seiten erzeugt wurde, ausgegeben wird bzw. aus denen das Aufzeichnungsmedium ausgegeben wird; die Führungsmittel 99 und 510, die zwischen dem ersten Durchgang 93a und dem zweiten Durchgang 93b angeordnet sind und so konfiguriert sind, dass der erste Durchgang 93a und der zweite Durchgang 93b vollständig voneinander getrennte und unabhängige Durchgänge sind; die Einführ- und Ausgabemittel 95 und 510, die an den Einlassabschnitten des ersten und des zweiten Durchgangs angeordnet sind und so konfiguriert sind, dass sie das Aufzeichnungsmedium, das aus dem Bilderzeugungsabschnitt bewegt wird, in den ersten Durchgang oder den zweiten Durchgang hineinbewegen und das eingeführte Aufzeichnungsmedium ausgeben; und den Rückkehrdurchgang 94 zum Zurückführen des Aufzeichnungsmediums, das aus dem Einführ- und Ausgabemittel ausgegeben wurde, zu dem Bilderzeugungsabschnitt. Auf diese Weise wird das Aufzeichnungsmedium, auf dem durch den Bilderzeugungsabschnitt ein Bild auf einer der Seiten erzeugt wurde, durch das Einführ- und Ausgabemittel vorübergehend in den ersten Durchgang oder den zweiten Durchgang eingeführt, woraufhin es ausgegeben wird. Das ausgegebene Aufzeichnungsmedium passiert den Rückkehrdurchgang 94, woraufhin es zu dem Bilderzeugungsabschnitt und der Fixiereinheit 400 zurückgeführt wird. Auf diese Weise kann ein Bild auf der anderen Seite erzeugt oder neu fixiert werden.

Das Aufzeichnungsmedium, bei dem auf einer der Seiten ein Bild erzeugt wurde, wird in den ersten Durchgang oder den zweiten Durchgang eingeführt oder ausgegeben. Somit können die Ausgabe des Aufzeichnungsmediums aus dem ersten Durchgang 93a und das Einführen des Aufzeichnungsmediums in den zweiten Durchgang 93b gleichzeitig ausgeführt werden. Die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform enthält die Führungsmittel 99 und 510, die zwischen dem ersten Durchgang 93a und dem zweiten Durchgang 93b angeordnet sind. Das oben angesprochene Führungsmittel macht den ersten Durchgang 93a und den zweiten Durchgang 93b zu vollständig getrennten und unabhängigen Durchgängen. Somit kann ein Kontakt zwischen den Aufzeichnungsmedien, die in den ersten Durchgang oder den zweiten Durchgang eingeführt oder aus diesen ausgegeben werden, verhindert werden.

Somit ist die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung in der Lage, ein Verschmutzen der Vorderseite und der Rückseite der Aufzeichnungsmedien zu verhindern.

  • (1) Es ist der Empfangsabschnitt 51 zum Empfangen des Aufzeichnungsmediums, auf dem durch den Bilderzeugungsabschnitt ein Bild erzeugt und ausgegeben wurde, vorhanden. Außerdem sind der erste und der zweite Durchgang 93a und 93b zu dem ersten und dem zweiten Papierausgabedurchgang 93a und 93b ausgebildet, die in der Lage sind, das Aufzeichnungsmedium mit einem darauf erzeugten Bild unabhängig auszugeben. Somit kann das Aufzeichnungsmedium, das in den ersten Durchgang oder den zweiten Durchgang eingeführt wurde, zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt oder an den Empfangsabschnitt 51 ausgegeben werden.

Das Aufzeichnungsmedium, das in den ersten Durchgang oder den zweiten Durchgang eingeführt wird oder aus diesen ausgegeben wird, wird durch die Führungsmittel 99 und 510 geführt. Da das oben angesprochene Aufzeichnungsmedium nicht durch das vorangehende Aufzeichnungsmedium geführt wird, wird ein Verklemmen eines Aufzeichnungsmediums verhindert.

Das heißt, die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist in der Lage, Bilder auf beiden Seiten von Aufzeichnungsmedien zu erzeugen. Außerdem wird ein Verschmutzen der zwei Seiten der Aufzeichnungsmedien verhindert, und es wird ein Verklemmen eines Aufzeichnungsmediums verhindert.

Das heißt, es kann eine Bewegung des Aufzeichnungsmediums in entweder dem ersten Durchgang 93a oder dem zweiten Durchgang 93b zu dem Rückkehrdurchgang 94 oder eine Ausgabe zu dem Empfangsabschnitt 51 ausgewählt werden. Somit wird die Freiheit des Betriebsmodus' der Vorrichtung ausgeweitet.

  • (m) Das Einführ- und Ausgabemittel, das hauptsächlich aus dem ersten Transportwalzenabschnitt 95 besteht, ist das Mittel, das in der Lage ist, die Aufzeichnungsmedien gleichzeitig einführen und auszugeben. Außerdem sind der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98, die in der Lage sind, das Aufzeichnungsmedium in die Einführrichtung zu bewegen und gleichzeitig ein anderes Aufzeichnungsmedium in der Ausgaberichtung zu bewegen, stromabwärts des Einführ- und Ausgabemittels angeordnet. Somit kann das Einführen und Ausgeben des Aufzeichnungsmediums noch zuverlässiger ausgeführt werden. Infolge dessen kann die Rate des Eintretens eines Verklemmens von Aufzeichnungsmedien noch weiter verringert werden.

Weil außerdem der erste und der zweite Durchgang aus dem ersten und dem zweiten Papierausgabedurchgang 93a und 93b bestehen, wird der Platz in der Vorrichtung effektiv genutzt.

  • (n) Das Einführ- und Ausgabemittel enthält die Antriebswalze 95a, die zwischen dem ersten Durchgang 93a und dem zweiten Durchgang 93b angeordnet ist; die erste Nachläuferwalze 95c, die in einer Position neben dem ersten Durchgang 93a gegen die Antriebswalze 95a gedrückt wird; eine zweite Nachläuferwalze 95b, die in einer Position neben dem zweiten Durchgang 93b gegen die Antriebswalze 95a gedrückt wird; und die erste Umschaltführung 510, die um die Welle 511 gedreht werden kann, die zwischen dem ersten Durchgang 93a und dem zweiten Durchgang 93b angeordnet ist und die ein vorderes Ende 510a aufweist, das der ersten Nachläuferwalze 95c oder der zweiten Nachläuferwalze 95b zugewandt ist. Somit kann das Aufzeichnungsmedium, das in den ersten Durchgang 93a oder den zweiten Durchgang 93b eingeführt werden muss, zuverlässig durch die erste Umschaltführung 510 geführt werden.
  • (o) Der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 haben die Antriebswalzen 96a, 97a und 98a, die zwischen dem ersten Durchgang 93a und dem zweiten Durchgang 93b angeordnet sind; die ersten Nachläuferwalzen 96c, 97c und 98c, die in Positionen neben dem ersten Durchgang 93a gegen die oben erwähnten Antriebswalzen gedrückt werden; und zweite Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die in Positionen neben dem zweiten Durchgang 93b gegen die oben beschriebenen Antriebswalzen gedrückt werden. Somit wird der Aufbau des Transportmittels vereinfacht und Platz im Inneren gespart.
  • (p) Durch den Bilderzeugungsabschnitt wird ein nicht-fixiertes Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S erzeugt, woraufhin das Aufzeichnungsmedium S bewegt wird, während es durch die Fixiereinheit 400 mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Auf diese Weise wird das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S fixiert. Wenn der Modus der Zweiseitenmodus ist, wo werden Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums S erzeugt. Wenn der Modus der Einseitenmodus ist, so wird ein Bild auf nur einer Seite des Aufzeichnungsmediums S erzeugt.

Wenn der Invertier- und Neufixier-Submodus im Einseitenmodus ausgewählt ist, so wird das Aufzeichnungsmedium S, das die Fixiereinheit 400 einmal passiert hat, gewendet. Dann passiert das Aufzeichnungsmedium S erneut wenigstens einmal die Fixiereinheit 400. Abschließend läuft das Aufzeichnungsmedium S eine gerade Anzahl von Malen durch (zweimal in dieser Ausführungsform). Somit wird eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums S verhindert.

Das heißt, die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, die über den Zweiseitenmodus und den Einseitenmodus verfügt, ist in der Lage, zufriedenstellend ein Verklemmen eines Aufzeichnungsmediums zu verhindern, obgleich das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit im Einseitenmodus mehrere Male passiert.

Außerdem ist die Form eines Klemmabschnitts N zwischen der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 der Fixiereinheit 400 zu einer Ausnehmung ausgebildet, die – bei Betrachtung aus der axialen Richtung – einer Walze (die in diesem Fall die zweite Walze 420 ist) zugewandt ist, die in Kontakt mit einer Bilderzeugungsoberfläche (der Unterseite) des Aufzeichnungsmediums S gebracht wird, das die Fixiereinheit 400 im Invertier- und Neufixier-Submodus abschließend passiert. Wenn also das Aufzeichnungsmedium abschließend die Fixiereinheit 400 passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium S dergestalt bewegt, dass das Aufzeichnungsmedium S in eine Richtung weist, in der das Aufzeichnungsmedium S von der Oberfläche der Walze 420, die mit der Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird, abgelöst wird.

Somit wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze 420 zufriedenstellend verhindert. Infolge dessen wird das Aufzeichnungsmedium S störungsfrei transportiert.

Der oben angesprochene Effekt wird nun beschrieben. Der Aufbau gemäß dieser Ausführungsform ist so gestaltet, dass das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 ein erstes Mal passiert und die Bilderzeugungsoberfläche (in diesem Fall die Oberseite) des Aufzeichnungsmediums S mit der ersten Walze 410 in Kontakt gebracht wird. Da die Form des Klemmabschnitts wie oben beschrieben gestaltet ist, wird das Aufzeichnungsmedium S in einer solchen Weise zugeführt, dass das Aufzeichnungsmedium S so gerichtet wird, dass es sich der Oberfläche der ersten Walze 410 nähert, die mit der Bilderzeugungsoberfläche in Kontakt gebracht wird (der Zuführwinkel ist durch &thgr;1 in 7 angedeutet). Jedoch ist die Wärmemenge, die dem Aufzeichnungsmedium S und dem Toner im ersten Fixiervorgang zugeführt wird, im Vergleich zu der Wärmemenge, die zugeführt wird, wenn der Fixiervorgang zweimal ausgeführt wird, relativ klein. Somit wird der Toner nicht übermäßig stark geschmolzen. Auf diese Weise wird selbst dann, wenn die Form des Klemmabschnitts N wie oben beschrieben gestaltet ist, das Aufzeichnungsmedium S im ersten Fixiervorgang nicht so leicht um die erste Walze 410 gewickelt.

Wenn der zweite Fixiervorgang ausgeführt wird, so wird dem Aufzeichnungsmedium S und dem Toner im Vergleich zu der Wärmemenge, die zugeführt wird, wenn der erste Fixiervorgang ausgeführt wird, eine relativ große Wärmemenge zugeführt. Somit wird Toner im Vergleich zu dem ersten Fixiervorgang zusätzlich gleichmäßig geschmolzen. Wenn also die Form des Klemmabschnitts N nicht wie oben beschrieben ausgebildet ist, so wird das Aufzeichnungsmedium S beim zweiten Fixiervorgang schnell um die zweite Walze 420 gewickelt.

Die anschließenden Fixiervorgänge werden nach Bedarf in der gleichen Weise ausgeführt, wie es oben in Bezug auf den ersten und den zweiten Fixiervorgang beschrieben wurde.

Des Weiteren ist der Aufbau gemäß dieser Ausführungsform so gestaltet, dass die Form des Klemmabschnitts N zwischen der ersten und der zweiten Walze 410 und 420 der Fixiereinheit 400 – betrachtet aus der axialen Richtung – zu einer Ausnehmung ausgebildet ist. Die Ausnehmung des Klemmabschnitts N weist zu der Fixiereinheit 400, die mit der Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums S in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium S abschließend (mit der geraden Anzahl von Malen) die Fixiereinheit 400 in dem Invertier- und Neufixier-Submodus passiert. Wenn also das Aufzeichnungsmedium S die Fixiereinheit 400 ein letztes Mal passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium S dergestalt zugeführt, dass das Aufzeichnungsmedium S in eine Richtung gerichtet wird, die von der Oberfläche der zweiten Walze 420, die mit der Bilderzeugungsoberfläche in Kontakt gebracht wird, fort weist (der Zuführwinkel ist in 7 durch &thgr;2 angedeutet). Somit kann ein unerwünschtes Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die oben erwähnte Walze zufriedenstellend verhindert werden. Auf diese Weise wird das Aufzeichnungsmedium S zusätzlich störungsfrei transportiert.

Somit kann die Menge an Ablösemittel, die auf die zweite Walze 420 aufgetragen wird, verringert werden. Infolge dessen können die Transparenz und die Farbentwicklungseigenschaft des Bildes auf der Wandprojektorfolie verbessert werden.

Wenn Papier als das Aufzeichnungsmedium verwendet wird, so wird Wasser in dem Papier beim ersten Fixiervorgang verdampft, und dadurch wird das Papier getrocknet. Dadurch wird das Papier so versteift, dass ein Wickeln des Papiers um die zweite Walze 420 beim Neufixiervorgang zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden kann. Der Aufbau ist so gestaltet, dass auf die erste Walze 410 das Ablösemittel aufgebracht wird. Da die Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums S beim ersten Fixiervorgang mit dem Ablösemittel beschichtet ist, kann ein Wickeln um die zweite Walze 420 beim Neufixiervorgang zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden. Wenn Toner verwendet wird, der ein Ablösemittel, wie zum Beispiel eines aus einer Vielzahl verschiedener Wachse, enthält, so wird das Ablösemittel, das beim ersten Fixiervorgang aus dem Toner eluiert, herausgelöst und zur Oberfläche des Bildes bewegt. Somit kann ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze 420 beim Neufixiervorgang zusätzlich zufriedenstellend verhindert werden.

Es werden nun konkrete Beispiele einiger der Teile der Bilderzeugungsvorrichtung beschrieben.

<Erste Walze 410>

Der Durchmesser beträgt etwa 60 mm.

Die Härte der Walze beträgt etwa 30 Grad bis etwa 80 Grad (im Folgenden gilt JIS A), bevorzugt etwa 48 Grad.

Das Kernelement 410a ist ein Aluminiumrohr mit einer Wanddicke von etwa 3 mm.

Das Material der elastischen Schicht 410b ist Silikonkautschuk mit einer Dicke L = etwa 0,2 mm bis 5 mm, bevorzugt L = etwa 1 mm. Die Wärmeleitfähigkeit &agr; (× 10–3 cal/cm·s·°C) erfüllt &agr; = etwa 0,5 bis etwa 2, bevorzugt &agr; = etwa 1,5. Die Wärmebeständigkeit (L/&agr;) beträgt etwa 10 bis etwa 10000, bevorzugt etwa 67.

Das Material der Oberflächenschicht 410c ist Silikonkautschuk mit einer Dicke von etwa 70 &mgr;m und einer Härte von etwa 25 Grad. Die Oberflächenrauigkeit beträgt etwa 0,15 &mgr;m.

Die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze 410 beträgt etwa 170°C.

Die Menge an Öl, die auf die Oberfläche der ersten Walze 410 aufgetragen wird, beträgt etwa 0,016 bis etwa 0,0016, bevorzugt etwa 0,005 (mg/cm2).

<Zweite Walze 420>

Der Durchmesser beträgt etwa 60 mm.

Die Härte der Walze beträgt etwa 20 Grad bis etwa 70 Grad (im Folgenden gilt JIS A), bevorzugt etwa 40 Grad.

Das Kernelement 420a ist ein Aluminiumrohr mit einer Dicke von etwa 3 mm.

Das Material der elastischen Schicht 420b ist Silikonkautschuk mit einer Dicke L = etwa 0,5 mm bis 10 mm, bevorzugt L = etwa 5 mm. Die Wärmeleitfähigkeit &agr; (× 10–3 cal/cm·s·°C) erfüllt &agr; = etwa 0,5 bis etwa 2, bevorzugt &agr; = etwa 1,0. Die Wärmebeständigkeit (L/&agr;) beträgt etwa 25 bis etwa 20000, bevorzugt etwa 500.

Die Oberflächenschicht 420c hat die Form eines Fluorharzrohres (eines PFA-Rohres) mit einer Dicke von etwa 50 &mgr;m und einer Härte von etwa 90 Grad oder höher. Die Oberflächenrauigkeit beträgt etwa 0,15 &mgr;m.

Die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze 420 beträgt etwa 180°C.

Die Menge an Öl, die auf die Oberfläche der zweiten Walze 420 aufgetragen wird, beträgt etwa 0,0016 bis etwa 0,00016, bevorzugt etwa 0,0005 (mg/cm2).

<Geschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium durch die erste und die zweite Walze 410 und 420 transportiert wird>

Die erste Transportgeschwindigkeit (die Transportgeschwindigkeit beim ersten Fixiervorgang) im Invertier- und Neufixier-Submodus wird auf etwa 180 mm/s eingestellt. Die zweite Transportgeschwindigkeit (die Transportgeschwindigkeit beim zweiten und folgenden Fixiervorgängen) wird auf etwa 1/2 bis etwa 1/20 der ersten Transportgeschwindigkeit, bevorzugt etwa 1/10, eingestellt.

<Ölwalzen 414 und 424>

Jede Ölwalze hat eine Ölträgerschicht aus wärmebeständiger Faser (Filz oder dergleichen) oder wärmebeständigem Schwamm, die mit einer offsetverhindernden Lösung (Silikonöl oder dergleichen) mit geeigneter Viskosität getränkt sein kann. Außerdem ist eine Auftragsmengenbegrenzungsschicht aus einem porösen Film aus Tetrafluorethylen oder dergleichen auf der Oberfläche der Ölträgerschicht ausgebildet.

Die Menge an Öl, die aufgetragen wird (die Menge an Öl, die abgegeben wird), kann durch Einstellen der Viskosität des Öls, des Durchmessers der Poren des porösen Film und der Dichte eingestellt werden.

<Ölwalze 414 in Bezug auf die erste Walze 410>

Der Durchmesser beträgt etwa 30 mm.

Das Öl ist Dimethylsilikonöl mit einer Viskosität (cst) von etwa 1000.

Die Menge an Öl, die auf die Oberfläche der ersten Walze 410 aufgetragen wird, beträgt etwa 0,005 (mg/cm2).

<Ölwalze 424 in Bezug auf die zweite Walze 420>

Der Durchmesser beträgt etwa 19 mm.

Das Öl ist Dimethylsilikonöl mit einer Viskosität (cst) von etwa 1000.

Die Menge an Öl, die auf die Oberfläche der zweiten Walze 420 aufgetragen wird, beträgt 0,0005 (mg/cm2).

Obgleich die Erfindung mit einem gewissen Grad an Konkretheit in ihrer bevorzugten Form beschrieben wurde, versteht es sich, dass die vorliegende Offenbarung der bevorzugten Form in den Details des Aufbaus und in der Kombination und Anordnung von Teilen verändert werden kann, ohne dass vom Geist und vom Schutzumfang der Erfindung gemäß Definition in den angehängten Ansprüchen abgewichen wird.

Zum Beispiel

  • (1) ist eine oben erwähnte Ausführungsform so aufgebaut, dass durch Betätigen des Moduswählschalters 84 nur der Zweiseitenmodus oder der Einseitenmodus ausgewählt wird. So kann alternativ die Auswahl des Invertier- und Neufixier-Submodus' gestattet werden. Wenn der Invertier- und Neufixier-Submodus ausgewählt wird, so wird dann ungeachtet des Typs des Aufzeichnungsmediums der Invertier- und Neufixiervorgang ausgeführt.
  • (2) wird eine oben erwähnte Ausführungsform mit dem Papierwählschalter 85 und dem Bildqualitätswählschalter 86 bereitgestellt. In einer alternativen Konfiguration ist nur einer der oben erwähnten Schalter 85, 86 zum Umschalten des Modus' vorhanden. Wenn zum Beispiel durch Betätigen des Papierwählschalters 85 Normalpapier ausgewählt wird, so wird automatisch der gewöhnliche Einseitenmodus gestartet, so dass ein mattes Bild erzeugt wird. Wenn eine Wandprojektorfolie oder dergleichen (Hochglanzpapier, ein Glanzfilm oder Papier nur für ein Farbbild) ausgewählt wird, so wird automatisch der Invertier- und Neufixier-Submodus gestartet, so dass ein glänzendes Bild erzeugt wird.
  • (3) ist eine oben erwähnte Ausführungsform so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im Invertier- und Neufixier-Submodus zweimal passiert. Jedoch kann die Anzahl von Malen vier oder mehr sein, indem der Arbeitsablauf für das Invertieren und Neufixieren des Aufzeichnungsmediums wiederholt wird. Das Aufzeichnungsmedium kann somit die Fixiereinheit im Invertier- und Neufixier-Submodus eine ungerade Anzahl von Malen passieren.
  • (4) kann das Einlassdetektionsmittel zum Detektieren, wenn das hintere Ende eines Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt des Papierausgabedurchgangs 93 passiert hat, verschiedene andere Aufbauten umfassen. Zum Beispiel kann das Mittel den Fotosensor 82a oder 82b umfassen, der das Papierstaudetektionsmittel bildet. Das heißt, wenn das Format des Aufzeichnungsmediums detektiert wird, so können die oben erwähnten Fotosensoren dazu dienen, das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums entsprechend der verstrichenen Zeit nach dem Detektieren des vorderen Endes des Aufzeichnungsmediums zu detektieren.
  • (5) kann der Fixierdruck für den zweiten und folgende Fixiervorgänge erhöht werden, oder es kann die Fixiertemperatur im Invertier- und Neufixier-Submodus erhöht werden.
  • (6) kann – obgleich der Ausgabedurchgang zum Ausgeben von Aufzeichnungsmedien im Einseitenmodus der zweite Papierausgabedurchgang 93b ist, wenn der Status ein normaler Status ist – der oben erwähnte Ausgabedurchgang der erste Papierausgabedurchgang 93a sein. Wenn ein Verklemmen stattgefunden hat, so können die folgenden Aufzeichnungsmedien dann in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt werden.


Anspruch[de]
Bilderzeugungsvorrichtung, die Folgendes umfasst:

einen Bilderzeugungsabschnitt (60, 100, 200, 300) zum Erzeugen eines nicht-fixierten Bildes auf einem Aufzeichnungsmedium;

eine Fixiereinheit (400) zum Fixieren des nicht-fixierten Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium durch Transportieren des Aufzeichnungsmediums, während das Aufzeichnungsmedium mit Wärme und Druck beaufschlagt wird;

einen Zweiseitenmodus zum Erzeugen von Bildern auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums; und

einen Einseitenmodus zum Erzeugen eines Bildes auf einer von zwei Seiten des Aufzeichnungsmediums, wobei

der Einseitenmodus einen Invertier- und Neufixier-Submodus aufweist, wobei ein Aufzeichnungsmedium, das einmal die Fixiereinheit (400) passiert, mindestens ein weiteres Mal die Fixiereinheit (400) passiert, dergestalt, dass das Aufzeichnungsmedium gewendet wird, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus selektiv ausführbar ist; und

die Fixiereinheit (400) eine erste und eine zweite Walze (410, 420) umfasst, die jeweils eine Oberflächenschicht aufweisen, und wobei in dem Invertier- und Neufixier-Submodus die erste Walze (410) mit dem nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium das erste Mal die Fixiereinheit (400) passiert, wobei die zweite Walze (420) mit dem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium das wenigstens eine weitere Mal die Fixiereinheit (400) passiert, und die Oberflächenschicht der zweiten Walze (420) eine größere Härte aufweist als die Oberflächenschicht der ersten Walze (410).
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, die des Weiteren ein Mittel zum Auswählen eines Typs eines Aufzeichnungsmediums umfasst, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus automatisch gemäß dem gewählten Typ des Aufzeichnungsmediums gewählt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, die des Weiteren ein Mittel zum Auswählen entweder eines matten oder glänzenden Bildtyps umfasst, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus automatisch gemäß dem gewählten Bildtyp gewählt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, die des Weiteren einen Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) umfasst, um das Aufzeichnungsmedium, das in dem Zweiseitenmodus einmal die Fixiereinheit (400) passiert hat, zu wenden, und um das Aufzeichnungsmedium wieder zu dem Bilderzeugungsabschnitt (60, 100, 200, 300) zurückzuführen, wobei der Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) als ein Durchgang dient, durch den das Aufzeichnungsmedium in dem Invertier- und Neufixier-Submodus gewendet und wieder zu der Fixiereinheit (400) zurückgeführt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei der Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) eine genügende Länge aufweist, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufnehmen zu können. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Oberflächenschicht der zweiten Walze (420) aus einem Harz mit einer Ablöseeigenschaft hergestellt ist. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze (420) höher ist als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze (410). Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei:

der Invertier- und Neufixier-Submodus ein Modus ist, bei dem das Aufzeichnungsmedium eine gerade Anzahl von Malen die Fixiereinheit (400) passiert, und

die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der zweiten Walze (410, 420) eine Ausnehmung aufweist, die, betrachtet aus axialer Richtung des Klemmabschnitts, der zweiten Walze (420) zugewandt ist.
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei:

ein Klemmabschnitt zwischen der ersten und der zweiten Walze (410, 420) zu einer Ausnehmung geformt ist, die, betrachtet aus einer axialen Richtung, einer Walze zugewandt ist, die mit einer Bilderzeugungsoberfläche des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird, das abschließend in dem Invertier- und Neufixier-Submodus die Fixiereinheit (400) passiert.
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 9, die des Weiteren ein Mittel zum Auswählen eines Typs eines Aufzeichnungsmediums umfasst, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus automatisch gemäß dem gewählten Typ des Aufzeichnungsmediums gewählt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 9, die des Weiteren ein Mittel zum Auswählen entweder eines matten oder glänzenden Bildtyps umfasst, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus automatisch gemäß dem gewählten Typ gewählt wird Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 9, die des Weiteren einen Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) umfasst, um das Aufzeichnungsmedium, das in dem Zweiseitenmodus einmal die Fixiereinheit (400) passiert hat, zu wenden, und um das Aufzeichnungsmedium wieder zu dem Bilderzeugungsabschnitt (60, 100, 200, 300) zurückzuführen, wobei der Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) als ein Durchgang dient, durch den das Aufzeichnungsmedium in dem Invertier- und Neufixier-Submodus gewendet und wieder zu der Fixiereinheit (400) zurückgeführt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei der Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) eine genügende Länge aufweist, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufnehmen zu können. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, die des Weiteren Folgendes umfasst:

ein Mittel zum Transportieren eines Aufzeichnungsmediums, auf dessen Oberfläche ein nicht-fixiertes Bild ausgebildet ist, mehrere Male durch die Fixiereinheit (400), um das Bild auf dem Aufzeichnungsmedium zu fixieren; und

ein Mittel zum Verändern der Geschwindigkeit des Transports, dergestalt, dass das Aufzeichnungsmedium ein erstes Mal mit einer ersten Geschwindigkeit durch die Fixiereinheit (400) transportiert wird und während einer zweiten und weiterer Transportoperationen mit einer Geschwindigkeit durch die Fixiereinheit (400) transportiert wird, die geringer ist als die erste Transportgeschwindigkeit.
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 14, wobei das Mittel zum mehrmaligen Transportieren des Aufzeichnungsmediums durch die Fixiereinheit (400) des Weiteren ein Mittel enthält, um das Aufzeichnungsmedium einmal durch die Fixiereinheit (400) zu transportieren und dann das Aufzeichnungsmedium bei der zweiten und weiteren Transportoperationen zu wenden. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 14, wobei:

die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der zweiten Walze (410, 420) zum Transportieren des Aufzeichnungsmediums, während das Aufzeichnungsmedium mit Wärme und Druck beaufschlagt wird, zu einer Ausnehmung ausgebildet ist, die, betrachtet aus einer axialen Richtung, der Walze zugewandt ist, die mit einem Bild in Kontakt gebracht wird, das auf einer Oberfläche des Aufzeichnungsmediums, das abschließend die Fixiereinheit (400) passiert, erzeugt wird.
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei:

der Invertier- und Neufixier-Submodus ein Modus ist, bei dem das Aufzeichnungsmedium eine gerade Anzahl von Malen die Fixiereinheit (400) passiert, und

die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der zweiten Walze (410, 420) eine Ausnehmung aufweist, die, betrachtet aus axialer Richtung des Klemmabschnitts, der zweiten Walze (420) zugewandt ist.
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 17, die des Weiteren ein Mittel zum Auswählen eines Typs eines Aufzeichnungsmediums umfasst, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus automatisch gemäß dem gewählten Typ des Aufzeichnungsmediums gewählt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 17, die des Weiteren ein Mittel zum Auswählen entweder eines matten oder glänzenden Bildtyps umfasst, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus automatisch gemäß dem Bildtyp gewählt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 17, die des Weiteren einen Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) umfasst, um das Aufzeichnungsmedium, das in dem Zweiseitenmodus einmal die Fixiereinheit (400) passiert hat, zu wenden, und um das Aufzeichnungsmedium wieder zu dem Bilderzeugungsabschnitt (60, 100, 200, 300) zurückzuführen, wobei der Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) als ein Durchgang dient, durch den das Aufzeichnungsmedium in dem Invertier- und Neufixier-Submodus gewendet und wieder zu der Fixiereinheit (400) zurückgeführt wird. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 17, wobei der Invertier- und Rückkehrdurchgang (93, 94) eine genügende Länge aufweist, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufnehmen zu können.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com