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Dokumentenidentifikation EP1849759 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001849759
Titel Sandelriechstoffe
Anmelder Symrise GmbH & Co. KG, 37603 Holzminden, DE
Erfinder Eh, Marcus, 37603, Holzminden, DE
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 15.03.2006
EP-Aktenzeichen 061112199
EP-Offenlegungsdatum 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse C07C 33/14(2006.01)A, F, I, 20071002, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C07C 49/553(2006.01)A, L, I, 20071002, B, H, EP   C07C 47/44(2006.01)A, L, I, 20071002, B, H, EP   A61K 8/34(2006.01)A, L, I, 20071002, B, H, EP   A61Q 13/00(2006.01)A, L, I, 20071002, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft neue 4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enylalkanole (vergleiche die Formel (la) weiter unten) und 3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enylalkanole (vergleiche die Formel (Ib) weiter unten). Die Erfindung betrifft zudem Mischungen, welche die erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen, die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verbindung oder Mischung als Riechstoff sowie entsprechende parfümierte Produkte. Schließlich betrifft die Erfindung auch Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen und Mischungen sowie bestimmte Zwischenprodukte, die in den erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren Verwendung finden.

In der Riechstoffindustrie besteht ein nachhaltiges Interesse an der Entwicklung von neuen Riechstoffen, um die Kreation von neuen Parfümölen für die alkoholische und für die funktionelle Parfümerie zu ermöglichen. Verbindungen mit holzigem Geruch sind hierbei unverzichtbare Komponenten in der Duftstoffindustrie. Eine besonders wertvolle Klasse dieser holzigen Riechstoffe sind Verbindungen mit Sandelholzgeruch. Strukturell zeichnen sich Verbindungen mit Sandelholzgeruch häufig durch ein 4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-butan-1-ol-Grundgerüst aus, wobei die Butan-1-ol-Seitenkette gesättigt oder einfach ungesättigt sowie ein- oder mehrfach methylsubstituiert sein kann. Einige Vertreter dieser Klasse von Riechstoffen sind 2-Methyl-4-(2,2,3-trimethyl-cyclopent-3-enyl)-butan-1-ol (II) (Brahmanol®, Symrise GmbH & Co. KG), 2-Ethyl-4-(2,2,3-trimethyl-cyclopent-3-enyl)-but-2-en-1-ol (III) (Sandranol®, Symrise GmbH & Co. KG), 3-Methyl-5-(2,2,3-trimethyl-cyclopent-3-enyl)-pent-4-en-2-ol (IV) (Ebanol®, Givaudan S.A.) und 3,3-Dimethyl-5-(2,2,3-trimethyl-cyclopent-3-enyl)-pent-4-en-2-ol (V) (Polysantol®, Firmenich S.A.).

Die hier gezeigten Verbindungen (II) bis (V) zeichnen sich durch einen starken Sandelholzgeruch aus, der (a) in der Stärke und (b) in weiteren Geruchsaspekten der einzelnen Verbindungen (II) - (V) untereinander variiert.

Die US 5189013 offenbart Verbindungen des Typs (VI), das heißt Verbindungen, in denen anstelle einer Alkanol- bzw. Alkenol-Seitenkette (wie in den Verbindungen (II) bis (V)) ein gesättigter oder ungesättigter Cyclohexanon- oder Cyclohexanol-Ring vorhanden ist.

In der Formel (VI) bedeutet die exocyclische gestrichelte Linie eine Einfachbindung (X ist dann OH) oder eine Doppelbindung (X ist dann O). Der sechsgliedrige Ring kann in den Positionen a, b, c und d eine oder mehrere Methylsubstituenten besitzen. Die in der US 5189013 offenbarten Verbindungen weisen zumeist einen allenfalls schwachen Sandelholzgeruch auf. Lediglich hinsichtlich der Verbindung 1,2-Dimethyl-4-(2',2',3'-trimethyl-3'-cyclopenten-1'-yl)-2-cyclohexen-1-ol wird ausgeführt, dass diese einen Geruch besitze, dessen Charakter dem des natürlichen Sandelholzes ähnlich ist. Die genannte Verbindung ist eine Verbindung der Formel (VI), in der X für OH steht und in welcher der sechsgliedrige Ring eine Doppelbindung in Position 2 besitzt, das heißt zwischen den Pfeilen c und b.

In Chemistry & Biodiversity, 1, 980-1021, 2004 werden Verbindungen des Typs (VII) und (VIII) beschrieben.

Hierbei können die Reste R, R1 und R2 H oder -CH3 sein. Die offenbarten Verbindungen zeigen jedoch in keinem Fall einen typischen Sandelholzgeruch; falls ein Sandelholzgeruch vorhanden ist, ist dieser schwach und/oder von anderen Geruchsnoten überlagert.

Es war die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, weitere Sandelholz-Riechstoffe anzugeben, wobei diese vorzugsweise positive Sekundäreigenschaften aufweisen sollten. Vorteilhafterweise sollten sich die anzugebenden Sandelholz-Riechstoffe durch ihre Stärke und Ausgiebigkeit ebenso auszeichnen wie durch eine hohe Diffusivität, so dass auch in geringen Dosierungen noch bemerkenswerte Effekte erzielt werden können.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Verbindung der Formel (Ia) oder (Ib) wobei in jeder der Formeln (la) und (Ib) R1 und R2 unabhängig voneinander H oder CH3 sind.

Die erfindungsgemäße Verbindung kann dabei insbesondere in Form

  • (a) eines reinen optisch aktiven Enantiomers,
  • (b) einer racemischen Mischung verschiedener Enantiomere der diastereomeren Enantiomerenpaare, oder
  • (c) einer optisch aktiven Mischung verschiedener Enantiomere
vorliegen.

Sofern sich die Substituenten R1 und R2 voneinander unterscheiden, besitzen die Verbindungen der Formeln (la) und (Ib) drei chirale Zentren, so dass vier diastereomere Enantiomerenpaare existieren. Sind R1 und R2 in den Formeln (la) und (Ib) identisch, so gibt es nur zwei chirale Zentren und folglich auch nur zwei diastereomere Enantiomerenpaare.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formeln (la) und (Ib) besitzen einen parfümistisch interessanten Sandelholzgeruch und zeichnen sich überdies durch die gewünschten Sekundäreigenschaften (siehe oben) aus. Insbesondere besitzen die Verbindungen der Formeln (la) und (Ib) neben einer sehr intensiven Sandelholznote noch eine besonders hohe Diffusivität sowie eine enorme Substantivität. Dies ist angesichts der Offenbarung aus der US 5189013 überraschend, denn gemäß dieser Druckschrift besitzen Verbindungen mit einer Doppelbindung in Position 3 allenfalls einen sehr schwachen Sandelholzgeruch (vergleiche hierzu die letzten drei Einträge in der Tabelle I der US 5189013 ). Augenscheinlich ist die in den Verbindungen der Formeln (la) und (Ib) enthaltene Hydroxyalkyl-Funktion ―CHR1R2OH verantwortlich dafür, dass im Unterschied zu den in der US 5189013 offenbarten Verbindungen mit einer Doppelbindung in Position 3 die erfindungsgemäßen Verbindungen einen ausgeprägten, typischen Sandelholzgeruch besitzen. Ein entsprechender Hinweis findet sich jedoch weder in der US 5189013 noch in Chemistry & Biodiversity, 1, 980-1021, 2004 .

Sensorisch besonders wertvoll sind erfindungsgemäße Verbindungen der Formeln (la) und (Ib), für die gilt: R1 ist CH3 und R2 ist H.

Außerordentlich wertvoll ist dabei die Verbindung der Formel (la) mit R1 = CH3 und R2 = H. Diese Verbindung besitzt eine sehr intensive natürliche Sandelholznote, gepaart mit einer überraschend hohen Diffusivität und Substantivität (vergleiche hierzu Beispiel 1.3). Die entsprechende Verbindung der Formel (Ib) besitzt einen etwas weicheren Sandelholzgeruch.

Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung auch Mischungen, die aus zumindest einer erfindungsgemäßen Verbindung der Formel (la) und einer erfindungsgemäßen Verbindung der Formel (Ib) bestehen oder zumindest je eine dieser Verbindungen umfassen. In den erfindungsgemäßen Mischungen paart sich der sehr intensive natürliche Sandelholzgeruch der Verbindungen der Formel (Ia) mit der angenehmen Weichheit der Verbindungen der Formel (Ib) in einzigartiger Weise zu einem unverwechselbaren, komplexen und sehr intensiven Sandelholzgeruch. Hinsichtlich der Verwendung der bevorzugten Verbindungen der Formeln (la) bzw. (Ib) in einer erfindungsgemäßen Mischung gilt dabei das Vorgesagte entsprechend.

Wie weiter unten noch näher erläutert wird (vergleiche den Syntheseweg gemäß Schema I), lassen sich die erfindungsgemäßen Mischungen von Verbindungen der Formeln (Ia) und (Ib) in besonders wirtschaftlicher Weise synthetisieren.

Die erfindungsgemäßen Mischungen umfassen oder (vorzugsweise) bestehen aus einem oder mehreren Paaren von Verbindungen der Formeln (la) und (Ib), wobei in dem oder den Paaren die Substituenten R1 und R2 in der Verbindung der Formel (la) die gleiche Bedeutung haben wie in der Verbindung der Formel (Ib).

Besonders bevorzugt ist dabei eine erfindungsgemäße Mischung umfassend oder (vorzugsweise) bestehend aus einem Paar von Verbindungen der Formeln (la) und (Ib), wobei sowohl in der Verbindung der Formel (la) als auch in der Verbindung der Formel (Ib) R1 CH3 und R2 H ist (vergleiche hierzu Beispiel 1, unten).

Die Erfindung betrifft auch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verbindung oder einer erfindungsgemäßen Mischung als Riechstoff, wobei hinsichtlich bevorzugter Verbindungen bzw. Mischungen das Vorgesagte entsprechend gilt.

Die Erfindung betrifft auch eine entsprechende Riechstoffmischung mit Sandelholzgeruch, umfassend eine erfindungsgemäße Verbindung oder eine erfindungsgemäße Mischung sowie vorzugsweise einen oder weitere (nichterfindungsgemäße) übliche Bestandteile wie Lösungsmittel, weitere Riechstoffe oder dergleichen. Hinsichtlich der bevorzugten Auswahl erfindungsgemäßer Verbindungen und Mischung gilt dabei selbstverständlich das zuvor Gesagte ensprechend.

Die Erfindung betrifft zudem parfümierte Produkte, die eine erfindungsgemäße Riechstoffmischung sowie einen Träger oder ein Substrat umfassen, der bzw. das in direktem Kontakt mit Riechstoffmischung steht. Das parfümierte Produkt kann dabei Vorteilhafterweise ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus alkoholischen Parfüms, Körperpflegeprodukten und im Haushalt zu verwendenden Reinigungs- oder Pflegeprodukten.

Des Weiteren betrifft die Erfindung gemäß einem verwandten Aspekt ein Verfahren zum Erzeugen, Verstärken oder Modifizieren eines Sandelholzgeruchs in einer Mischung, mit folgenden Schritten:

  • Bereitstellen einer erfindungsgemäßen Verbindung oder einer erfindungsgemäßen Mischung,
  • Bereitstellen einer Komposition sonstiger Bestandteile und
  • Vermischen der Komposition sonstiger Bestandteile mit einer Menge der erfindungsgemäßen Verbindung oder der erfindungsgemäßen Mischung, die ausreicht, (a) in der resultierenden Gesamtmischung einen Sandelholzgeruch zu erzeugen, (b) einen vorhandenen Sandelholzgeruch in der Komposition sonstiger Bestandteile zu verstärken oder (c) einen vorhandenen Sandelholzgeruch in der Komposition sonstiger Bestandteile zu modifizieren.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (Ia) und (Ib) können als Einzelstoffe oder in Form von Mischungen (siehe dazu auch oben) in einer Vielzahl von Riechstoffmischungen und parfümierten Produkten eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft lassen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen der oben angegebenen Formeln bzw. die erfindungsgemäßen Mischungen mit anderen Riechstoffen zu neuartigen Parfümkompositionen kombinieren.

Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen bzw. Mischungen der oben angegebenen Formeln lassen sich bereits in geringer Dosierung in den resultierenden Parfümkompositionen (Riechstoffmischungen) Sandelholznoten erreichen, die sehr deutlich an Sandelholzöl erinnern, wobei der geruchliche Gesamteindruck auffallend harmonisiert, die Ausstrahlung wahrnehmbar erhöht und die Fixierung, d. h. das Haftvermögen der Parfümkomposition, deutlich verstärkt sind.

Beispiele für Riechstoffe, mit denen die erfindungsgemäßen Sandelholz Riechstoffe der Formel (la) und (Ib) vorteilhaft kombiniert werden können, finden sich z.B. in K. Bauer, D. Garbe und H. Surburg, Common Fragrance and Flavor Materials, 3rd. Ed., Wiley-VCH, Weinheim 1997 .

Im einzelnen seien genannt:

  • Extrakte aus natürlichen Rohstoffen wie Etherische Öle, Concretes, Absolues, Resine, Resinoide, Balsame, Tinkturen wie z. B. Ambratinktur; Amyrisöl; Angelicasamenöl; Angelicawurzelöl; Anisöl; Baldrianöl; Basilikumöl; Baummoos - Absolue; Bayöl; Beifußöl; Benzoeresin; Bergamotteöl; Bienenwachs-Absolue; Birkenteeröl; Bittermandelöl; Bohnenkrautöl; Buccoblätteröl; Cabreuvaöl; Cadeöl; Calmusöl; Campheröl; Canangaöl; Cardamomenöl; Cascarillaöl; Cassiaöl; Cassie-Absolue; Castoreum-absolue; Cedernblätteröl; Cedernholzöl; Cistusöl; Citronellöl; Citronenöl; Copaivabalsam; Copaivabalsamöl; Corianderöl; Costuswurzelöl; Cuminöl; Cypressenöl; Davanaöl; Dillkrautöl; Dillsamenöl; Eau de brouts-Absolue; Eichenmoos-Absolue; Elemiöl; Estragonöl; Eucalyptuscitriodora-Öl; Eucalyptusöl; Fenchelöl ; Fichtennadelöl; Galbanumöl; Galbanumresin; Geraniumöl; Grapefruitöl; Guajakholzöl; Gurjunbalsam; Gurjunbalsamöl; Helichrysum-Absolue; Helichrysumöl; Ingweröl; Iriswurzel-Absolue; Iriswurzelöl; Jasmin-Absolue; Kalmusöl; Kamillenöl blau; Kamillenöl römisch; Karottensamenöl; Kaskarillaöl; Kiefernadelöl; Krauseminzöl; Kümmelöl; Labdanumöl; Labdanum-Absolue; Labdanumresin; Lavandin-Absolue; Lavandinöl ; Lavendel-Absolue; Lavendelöl; Lemongrasöl; Liebstocköl; Limetteöl destilliert; Limetteöl gepreßt; Linaloeöl; Litsea-cubeba-Öl; Lorbeerblätteröl; Macisöl; Majoranöl; Mandarinenöl; Massoirindenöl; Mimosa-Absolue; Moschuskörneröl; Moschustinktur; Muskateller-Salbei-Öl; Muskatnußöl; Myrrhen-Absolue; Myrrhenöl; Myrtenöl; Nelkenblätteröl; Nelkenblütenöl; Neroliöl; Olibanum-Absolue; Olibanumöl; Opopanaxöl; Orangenblüten-Absolue; Orangenöl; Origanumöl; Palmarosaöl; Patchouliöl; Perillaöl; Perubalsamöl; Petersilienblätteröl; Petersiliensamenöl; Petitgrainöl; Pfefferminzöl; Pfefferöl; Pimentöl; Pineöl; Poleyöl; Rosen-Absolue; Rosenholzöl; Rosenöl; Rosmarinöl; Salbeiöl dalmatinisch; Salbeiöl spanisch; Sandelholzöl; Selleriesamenöl; Spiklavendelöl; Sternanisöl; Styraxöl; Tagetesöl; Tannennadelöl; Tea-tree-Öl; Terpentinöl; Thymianöl; Tolubalsam; Tonka-Absolue; Tuberosen-Absolue; Vanilleextrakt; Veilchenblätter-Absolue; Verbenaöl; Vetiveröl; Wacholderbeeröl; Weinhefenöl; Wermutöl; Wintergrünöl; Ylangöl; Ysopöl; Zibet-Absolue; Zimtblätteröl; Zimtrindenöl; sowie Fraktionen davon, bzw. daraus isolierten Inhaltsstoffen;
  • Einzel-Riechstoffe aus der Gruppe der Kohlenwasserstoffe, wie z.B. 3-Caren; &agr;-Pinen; &bgr;-Pinen; &agr;-Terpinen; &ggr;-Terpinen; p-Cymol; Bisabolen; Camphen; Caryophyllen; Cedren; Farnesen; Limonen; Longifolen; Myrcen; Ocimen; Valencen; (E,Z)-1,3,5-Undecatrien;
  • der aliphatischen Alkohole wie z. B. Hexanol; Octanol; 3-Octanol; 2,6-Dimethylheptanol; 2-Methylheptanol, 2-Methyloctanol; (E)-2-Hexenol; (E)- und (Z)-3-Hexenol; 1-Octen-3-ol; Gemisch von 3,4,5,6,6-Pentamethyl-3/4-hepten-2-ol und 3,5,6,6-Tetramethyl-4-methyleneheptan-2-ol; (E,Z)-2,6-Nonadienol; 3,7-Dimethyl-7-methoxyoctan-2-ol; 9-Decenol; 10-Undecenol; 4-Methyl-3-decen-5-ol; der aliphatischen Aldehyde und deren 1,4-Dioxacycloalken-2-one wie z. B. Hexanal; Heptanal; Octanal; Nonanal; Decanal; Undecanal; Dodecanal; Tridecanal; 2-Methyloctanal; 2-Methylnonanal; (E)-2-Hexenal; (Z)-4-Heptenal; 2,6-Dimethyl-5-heptenal; 10-Undecenal; (E)-4-Decenal; 2-Dodecenal; 2,6,10-Trimethyl-5,9-undecadienal; Heptanaldiethylacetal; 1,1-Dimethoxy-2,2,5-trimethyl-4-hexen; Citronellyloxyacetaldehyd;
  • der aliphatischen Ketone und deren Oxime wie z.B. 2-Heptanon; 2-Octanon; 3-Octanon; 2-Nonanon; 5-Methyl-3-heptanon; 5-Methyl-3-heptanonoxim; 2,4,4,7-Tetramethyl-6-octen-3-on; der aliphatischen schwefelhaltigen Verbindungen wie z.B. 3-Methylthiohexanol; 3-Methylthiohexylacetat; 3-Mercaptohexanol; 3-Mercaptohexylacetat; 3-Mercaptohexylbutyrat; 3-Acetylthiohexylacetat; 1-Menthen-8-thiol;
  • der aliphatischen Nitrile wie z.B. 2-Nonensäurenitril; 2-Tridecensäurenitril; 2,12-Tridecensäurenitril; 3,7-Dimethyl-2,6-octadiensäurenitril; 3,7-Dimethyl-6-octen-säurenitril;
  • der aliphatischen Carbonsäuren und deren Ester wie z.B. (E)- und (Z)-3-Hexenylformiat; Ethylacetoacetat; Isoamylacetat; Hexylacetat; 3,5,5-Trimethylhexylacetat; 3-Methyl-2-butenylacetat; (E)-2-Hexenylacetat; (E)- und (Z)-3-Hexenylacetat; Octylacetat; 3-Octylacetat; 1-Octen-3-ylacetat; Ethylbutyrat; Butylbutyrat, ; Isoamylbutyrat; Hexylbutyrat; (E)- und (Z)-3-Hexenylisobutyrat; Hexylcrotonat; Ethylisovalerianat; Ethyl-2-methylpentanoat; Ethylhexanoat; Allylhexanoat; Ethylheptanoat; Allylheptanoat; Ethyloctanoat; Ethyl-(E,Z)-2,4-decadienoat; Methyl-2-octinat; Methyl-2-noninat; Allyl-2-isoamyloxyacetat; Methyl-3,7-dimethyl-2,6-octadienoat;
  • der acyclischen Terpenalkohole wie z.B. Citronellol; Geraniol; Nerol; Linalool; Lavadulol; Nerolidol; Farnesol; Tetrahydrolinalool; Tetrahydrogeraniol; 2,6-Dimethyl-7-octen-2-ol; 2,6-Dimethyloctan-2-ol; 2-Methyl-6-methylen-7-octen-2-ol; 2,6-Dimethyl-5,7-octadien-2-ol; 2,6-Dimethyl-3,5-octadien-2-ol; 3,7-Dimethyl-4,6-octadien-3-ol; 3,7-Dimethyl-1,5,7-octatrien-3-ol 2,6-Dimethyl-2,5,7-octatrien-1-ol; sowie deren Formiate, Acetate, Propionate, Isobutyrate, Butyrate, Isovalerianate, Pentanoate, Hexanoate, Crotonate, Tiglinate, 3-Methyl-2-butenoate;
  • der acyclischen Terpenaldehyde und -ketone wie z.B. Geranial; Neral; Citronellal; 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal; 7-Methoxy-3,7-dimethyloctanal; 2,6,10-Trimethyl-9-undecenal; Geranylaceton; sowie die Dimethyl- und Diethylacetale von Geranial, Neral, 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal;
  • der cyclischen Terpenalkohole wie z.B. Menthol; Isopulegol; alpha-Terpineol; Terpinenol-4; Menthan-8-ol; Menthan-1-ol; Menthan-7-ol; Borneol; Isoborneol; Linalooloxid; Nopol; Cedrol; Ambrinol; Vetiverol; Guajol; sowie deren Formiate, Acetate, Propionate, Isobutyrate, Butyrate, Isovalerianate, Pentanoate, Hexanoate, Crotonate, Tiglinate, 3-Methyl-2-butenoate;
  • der cyclischen Terpenaldehyde und -ketone wie z.B. Menthon; Isomenthon; 8-Mercaptomenthan-3-on; Carvon; Campher; Fenchon; alpha-Ionon; beta-Ionon; alpha-n-Methylionon; beta-n-Methylionon; alpha-Isomethylionon; beta-Isomethylionon, alpha-Iron; alpha-Damascon; beta-Damascon; beta-Damascenon; delta-Damascon; gamma-Damascon; 1-(2,4,4-Trimethyl-2-cyclohexen-1-yl)-2-buten-1-on; 1,3,4,6,7,8a-Hexahydro-1,1,5,5-tetramethyl-2H-2,4a-methanonaphthalen-8(5H)-on; Nootkaton; Dihydronootkaton; alpha-Sinensal; beta-Sinensal; Acetyliertes Cedernholzöl (Methylcedrylketon);
  • der cyclischen Alkohole wie z.B. 4-tert.-Butylcyclohexanol ; 3,3,5-Trimethylcyclohexanol; 3-Isocamphylcyclohexanol; 2,6,9-Trimethyl-Z2,Z5,E9-cyclododecatrien-1-ol; 2-Isobutyl-4-methyltetrahydro-2H-pyran-4-ol;
  • der cycloaliphatischen Alkohole wie z.B. alpha,3,3-Trimethylcyclohexylmethanol; 2-Methyl-4-(2,2,3-trimethyl-3-cyclopent-1-yl)butanol; 2-Methyl-4-(2,2,3-trimethyl-3-cyclopent-1-yl)-2-buten-1-ol; 2-Ethyl-4-(2,2,3-trimethyl-3-cyclopent-1-yl)-2-buten-1-ol; 3-Methyl-5-(2,2,3-trimethyl-3-cyclopent-1-yl)-pentan-2-ol; 3-Methyl-5-(2,2,3-trimethyl-3-cyclopent-1-yl)-4-penten-2-ol; 3,3-Dimethyl-5-(2,2,3-trimethyl-3-cyclopent-1-yl)-4-penten-2-ol; 1-(2,2,6-Trimethylcyclohexyl)pentan-3-ol; 1-(2,2,6-Trimethylcyclohexyl)hexan-3-ol;
  • der cyclischen und cycloaliphatischen Ether wie z.B. Cineol; Cedrylmethylether; Cyclododecylmethylether; (Ethoxymethoxy)cyclododecan; alpha-Cedrenepoxid; 3a,6,6,9a-Tetramethyldodecahydronaphtho[2,1-b]furan; 3a-Ethyl-6,6,9a-trimethyldodecahydronaphtho[2,1-b]furan; 1,5,9-Trimethyl-13-oxabicyclo[10.1.0]trideca-4,8-dien; Rosenoxid; 2-(2,4-Dimethyl-3-cyclohexen-1-yl)-5-methyl-5-(1-methylpropyl)-1,3-dioxan;
  • der cyclischen Ketone wie z.B. 4-tert.-Butylcyclohexanon; 2,2,5-Trimethyl-5-pentylcyclopentanon; 2-Heptylcyclopentanon; 2-Pentylcyclopentanon; 2-Hydroxy-3-methyl-2-cyclopenten-1-on; 3-Methyl-cis-2-penten-1-yl-2-cyclopenten-1-on; 3-Methyl-2-pentyl-2-cyclopenten-1-on; 3-Methyl-4-cyclopentadecenon; 3-Methyl-5-cyclopentadecenon; 3-Methylcyclopentadecanon; 4-(1-Ethoxyvinyl)-3,3,5,5-tetra-methylcyclohexanon; 4-tert.-Pentylcyclohexanon; 5-Cyclohexadecen-1-on; 6,7-Dihydro-1,1,2,3,3-pentamethyl-4(5H)-indanon; 5-Cyclohexadecen-1-on; 8-Cyclo-hexadecen-1-on; 9-Cycloheptadecen-1-on; Cyclopentadecanon;
  • der cycloaliphatischen Aldehyde wie z.B. 2,4-Dimethyl-3-cyclohexencarbaldehyd; 2-Methyl-4-(2,2,6-trimethyl-cyclohexen-1-yl)-2-butenal; 4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexencarbaldehyd; 4-(4-Methyl-3-penten-1-yl)-3-cyclohexen-carbaldehyd;
  • der cycloaliphatischen Ketone wie z. B. 1-(3,3-Dimethylcyclohexyl)-4-penten-1-on; 1-(5,5-Dimethyl-1-cyclohexen-1-yl)-4-penten-1-on; 2,3,8,8-Tetramethyl-1,2,3,4,5,6,7,8-octahydro-2-naphtalenylmethylketon; Methyl-2,6,10-trimethyl-2,5,9-cyclododecatrienylketon; tert.-Butyl-(2,4-dimethyl-3-cyclohexen-1-yl)keton;
  • der Ester cyclischer Alkohole wie z.B. 2-tert-Butylcyclohexylacetat; 4-tert Butylcyclohexylacetat; 2-tert-Pentylcyclohexylacetat; 4-tert-Pentylcyclohexylacetat; Decahydro-2-naphthylacetat; 3-Pentyltetrahydro-2H-pyran-4-ylacetat; Decahydro-2,5,5,8a-tetramethyl-2-naphthylacetat; 4,7-Methano-3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-5, bzw. 6-indenylacetat; 4,7-Methano-3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-5, bzw. 6-indenylpropionat; 4,7-Methano-3a,4,5,6,7,7a-hexahydro-5, bzw. 6-indenylisobutyrat; 4,7-Methanooctahydro-5, bzw. 6-indenylacetat;
  • der Ester cycloaliphatischer Carbonsäuren wie z. B. Allyl-3-cyclohexylpropionat; Allylcyclohexyloxyacetat; Methyldihydrojasmonat; Methyljasmonat; Methyl-2-hexyl-3-oxocyclopentancarboxylat; Ethyl-2-ethyl-6,6-dimethyl-2-cyclohexencarboxylat; Ethyl-2,3,6,6-tetramethyl-2-cyclohexencarboxylat; Ethyl-2-methyl-1,3-dioxolan-2-acetat;
  • der aromatischen Kohlenwasserstoffe wie z. B. Styrol und Diphenylmethan;
  • der araliphatischen Alkohole wie z.B. Benzylalkohol; 1-Phenylethylalkohol; 2-Phenylethylalkohol; 3-Phenylpropanol; 2-Phenylpropanol; 2-Phenoxyethanol; 2,2-Dimethyl-3-phenylpropanol; 2,2-Dimethyl-3-(3-methylphenyl)propanol; 1,1-Dimethyl-2-phenylethylalkohol; 1,1-Dimethyl-3-phenylpropanol; 1-Ethyl-1-methyl-3-phenylpropanol; 2-Methyl-5-phenylpentanol; 3-Methyl-5-phenylpentanol; 3-Phenyl-2-propen-1-ol; 4-Methoxybenzylalkohol; 1-(4-Isopropylphenyl)ethanol;
  • der Ester von araliphatischen Alkoholen und aliphatischen Carbonsäuren wie z.B.; Benzylacetat; Benzylpropionat; Benzylisobutyrat; Benzylisovalerianat; 2-Phenylethylacetat; 2-Phenylethylpropionat; 2-Phenylethylisobutyrat; 2-Phenylethylisovalerianat; 1-Phenylethylacetat; alpha-Trichlormethylbenzylacetat; alpha,alpha-Dimethylphenylethylacetat; alpha,alpha-Dimethylphenylethylbutyrat; Cinnamylacetat; 2-Phenoxyethylisobutyrat; 4-Methoxybenzylacetat; der araliphatischen Ether wie z.B. 2-Phenylethylmethylether; 2-Phenylethylisoamylether; 2-Phenylethyl-1-ethoxyethylether; Phenylacetaldehyddimethylacetal; Phenylacetaldehyddiethylacetal; Hydratropaaldehyddimethylacetal; Phenylacetaldehydglycerinacetal; 2,4,6-Trimethyl-4-phenyl-1,3-dioxane; 4,4a,5,9b-Tetrahydroindeno[1,2-d]-m-dioxin; 4,4a,5,9b-Tetrahydro-2,4-dimethylindeno[1,2-d]-m-dioxin;
  • der aromatischen und araliphatischen Aldehyde wie z. B. Benzaldehyd; Phenylacetaldehyd; 3-Phenylpropanal; Hydratropaaldehyd; 4-Methylbenzaldehyd; 4-Methylphenylacetaldehyd; 3-(4-Ethylphenyl)-2,2-dimethylpropanal; 2-Methyl-3-(4-isopropylphenyl)propanal; 2-Methyl-3-(4-tert.-butylphenyl)propanal; 3-(4-tert.-Butylphenyl)propanal; Zimtaldehyd; alpha-Butylzimtaldehyd; alpha-Amylzimtaldehyd; alpha-Hexylzimtaldehyd; 3-Methyl-5-phenylpentanal; 4-Methoxybenzaldehyd; 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd; 4-Hydroxy-3-ethoxybenzaldehyd; 3,4-Methylendioxybenzaldehyd; 3,4-Dimethoxybenzaldehyd; 2-Methyl-3-(4-methoxyphenyl)propanal; 2-Methyl-3-(4-methylendioxyphenyl)propanal;
  • der aromatischen und araliphatischen Ketone wie z.B. Acetophenon; 4-Methylacetophenon; 4-Methoxyacetophenon; 4-tert.-Butyl-2,6-dimethylacetophenon; 4-Phenyl-2-butanon; 4-(4-Hydroxyphenyl)-2-butanon; 1-(2-Naphthalenyl)ethanon; Benzophenon; 1,1,2,3,3,6-Hexamethyl-5-indanylmethylketon; 6-tert.-Butyl-1,1-dimethyl-4-indanylmethylketon; 1-[2,3-dihydro-1 1 ,2,6-tetramethyl-3-(1-methyl-ethyl)-1H-5-indenyl]ethanon; 5',6',7',8'-Tetrahydro-3',5',5',6',8',8'-hexamethyl-2-acetonaphthon;
  • der aromatischen und araliphatischen Carbonsäuren und deren Ester wie z.B. Benzoesäure; Phenylessigsäure; Methylbenzoat; Ethylbenzoat; Hexylbenzoat; Benzyl-benzoat; Methylphenylacetat; Ethylphenylacetat; Geranylphenylacetat; Phenylethyl-phenylacetat; Methylcinnmat; Ethylcinnamat; Benzylcinnamat; Phenylethylcinnamat; Cinnamylcinnamat; Allylphenoxyacetat; Methylsalicylat; Isoamylsalicylat; Hexylsalicylat; Cyclohexylsalicylat; Cis-3-Hexenylsalicylat; Benzylsalicylat; Phenylethylsalicylat; Methyl-2,4-dihydroxy-3,6-dimethylbenzoat; Ethyl-3-phenylglycidat; Ethyl-3-methyl-3-phenylglycidat;
  • der stickstoffhaltigen aromatischen Verbindungen wie z.B. 2,4,6-Trinitro-1,3-dimethyl-5-tert.-butylbenzol; 3,5-Dinitro-2,6-dimethyl-4-tert.-butylacetophenon; Zimtsäurenitril; 5-Phenyl-3-methyl-2-pentensäurenitril; 5-Phenyl-3-methylpentan-säurenitril; Methylanthranilat; Methy-N-methylanthranilat; Schiffsche Basen von Methylanthranilat mit 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal, 2-Methyl-3-(4-tert.-butylphenyl)propanal oder 2,4-Dimethyl-3-cyclohexencarbaldehyd; 6-Isopropylchinolin; 6-Isobutylchinolin; 6-sec.-Butylchinolin; Indol; Skatol; 2-Methoxy-3-isopropylpyrazin; 2-Isobutyl-3-methoxypyrazin;
  • der Phenole, Phenylether und Phenylester wie z.B. Estragol; Anethol; Eugenol; Eugenylmethylether; Isoeugenol; Isoeugenylmethylether; Thymol; Carvacrol; Diphenylether; beta-Naphthylmethylether; beta-Naphthylethylether; beta-Naphthylisobutylether; 1,4-Dimethoxybenzol; Eugenylacetat; 2-Methoxy-4-methylphenol; 2-Ethoxy-5-(1-propenyl)phenol; p-Kresylphenylacetat;
  • der heterocyclischen Verbindungen wie z.B. 2,5-Dimethyl-4-hydroxy-2H-furan-3-on; 2-Ethyl-4-hydroxy-5-methyl-2H-furan-3-on; 3-Hydroxy-2-methyl-4H-pyran-4-on; 2-Ethyl-3-hydroxy-4H-pyran-4-on;
  • der Lactone wie z.B. 1,4-Octanolid; 3-Methyl-1,4-octanolid; 1,4-Nonanolid; 1,4-Decanolid; 8-Decen-1,4-olid; 1,4-Undecanolid; 1,4-Dodecanolid; 1,5-Decanolid; 1,5-Dodecanolid; 1,15-Pentadecanolid; cis- und trans-11-Pentadecen-1,15-olid; cis- und trans-12-Pentadecen-1,15-olid; 1,16-Hexadecanolid; 9-Hexadecen-1,16-olid; 10-Oxa-1,16-hexadecanolid; 11-Oxa-1,16-hexadecanolid; 12-Oxa-1,16-hexadecanolid; Ethylen-1,12-dodecandioat; Ethylen-1,13-tridecandioat; Cumarin; 2,3-Dihydrocumarin; Octahydrocumarin.

Parfümöle, welche die erfindungsgemäßen Verbindungen der oben genannten Formeln enthalten, können in flüssiger Form, unverdünnt oder mit einem Lösungsmittel verdünnt für Parfümierungen eingesetzt werden. Geeignete Lösungsmittel hierfür sind z.B. Ethanol, Isopropanol, Diethylenglycolmonoethylether, Glycerin, Propylenglycol, 1,2-Butylenglycol, Dipropylenglycol, Diethylphthalat, Triethylcitrat, Isopropylmyristat usw.

Parfümöle (Riechstoffmischungen), welche erfindungsgemäße Verbindungen enthalten, können an einem Trägerstoff absorbiert sein, der sowohl für eine feine Verteilung der Riechstoffe im Produkt als auch für eine kontrollierte Freisetzung bei der Anwendung sorgt. Derartige Träger können poröse anorganische Materialien wie Leichtsulfat, Kieselgele, Zeolithe, Gipse, Tone, Tongranulate, Gasbeton usw. oder organische Materialien wie Hölzer und Cellulose-basierende Stoffe sein.

Parfümöle (Riechstoffmischungen), welche erfindungsgemäße Verbindungen enthalten, können auch mikroverkapselt, sprühgetrocknet, als Einschluss-Komplexe oder als Extrusions-Produkte vorliegen und in dieser Form dem zu parfümierenden Produkt hinzugefügt werden.

Gegebenenfalls können die Eigenschaften der derart modifizierten Parfümöle durch sog. "Coaten" mit geeigneten Materialien im Hinblick auf eine gezieltere Duftfreisetzung weiter optimiert werden, wozu vorzugsweise wachsartige Kunststoffe wie z.B. Polyvinylalkohol verwendet werden.

Die Mikroverkapselung der Parfümöle kann beispielsweise durch das sogenannte Koazervationsverfahren mit Hilfe von Kapselmaterialien z.B. aus Polyurethan-artigen Stoffen oder Weichgelatine, erfolgen. Die sprühgetrockneten Parfümöle können beispielsweise durch Sprühtrocknung einer das Parfümöl enthaltenden Emulsion, bzw. Dispersion hergestellt werden, wobei als Trägerstoffe modifizierte Stärken, Proteine, Dextrin und pflanzliche Gummen verwendet werden können. Einschluss-Komplexe können z.B. durch Eintragen von Dispersionen von dem Parfümöl und Cyclodextrinen oder Harnstoffderivaten in ein geeignetes Lösungsmittel, z.B. Wasser, hergestellt werden. Extrusions-Produkte können durch Verschmelzen der Parfümöle mit einem geeigneten wachsartigen Stoff und durch Extrusion mit nachfolgender Erstarrung, ggf. in einem geeigneten Lösungsmittel, z.B. Isopropanol, erfolgen.

In Parfümkompositionen beträgt die eingesetzte Menge der erfindungsgemäßen Verbindungen vorzugsweise 0,05 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Parfümöl.

Parfümöle (Riechstoffmischungen), die erfindungsgemäße Verbindungen enthalten, können in konzentrierter Form, in Lösungen oder in oben beschriebener modifizierter Form verwendet werden für die Herstellung von z.B. Parfüm-Extraits, Eau de Parfums, Eau de Toilettes, Rasierwässer, Eau de Colognes, Pre-shave-Produkte, Splash-Colognes und parfümierten Erfrischungstüchern sowie die Parfümierung von sauren, alkalischen und neutralen Reinigungsmitteln, wie z.B. Fußbodenreinigern, Fensterglasreinigern, Geschirrspülmittel, Bad- und Sanitärreinigern, Scheuermilch, festen und flüssigen WC-Reinigern, pulver- und schaumförmigen Teppichreinigern, flüssigen Waschmitteln, pulverförmigen Waschmitteln, Wäschevorbehandlungsmitteln wie Bleichmittel, Einweichmittel und Fleckenentfernern, Wäscheweichspülern, Waschseifen, Waschtabletten, Desinfektionsmitteln, Oberflächendesinfektionsmitteln sowie von Luftverbesserern in flüssiger, gelartiger oder auf einem festen Träger aufgebrachter Form, Aerosolsprays, Wachsen und Polituren wie Möbelpolituren, Fußbodenwachsen, Schuhcremes sowie Körperpflegemitteln wie z.B. festen und flüssigen Seifen, Duschgelen, Shampoos, Rasierseifen, Rasierschäumen, Badeölen, kosmetischen Emulsionen vom Öl-in-Wasser-, vom Wasser-in-Öl- und vom Wasser-in-Öl-in-Wasser-Typ wie z.B. Hautcremes- und -lotionen, Gesichtscremes und -lotionen, Sonnenschutzcremes-und -lotionen, After-sun-cremes und -lotionen, Handcremes und -lotionen, Fußcremes und -lotionen, Enthaarungscremes und -lotionen, After-shave-Cremes und -lotionen, Bräunungscremes und -lotionen, Haarpflegeprodukten wie z.B. Haarsprays, Haargelen, festigen Haarlotionen, Haarspülungen, permanenten und semipermanenten Haarfärbemitteln, Haarverformungsmitteln wie kaltwellen und Haarglättungsmitteln, Haarwässern, Haarcremes und -lotionen, Deodorantien und Antiperspirantien wie z.B. Achselsprays, Roll-ons, Deosticks, Deocremes, Produkten der dekorativen Kosmetik wie z.B. Lidschatten, Nagellacke, Make-ups, Lippenstifte, Mascara sowie von Kerzen, Lampenölen, Räucherstäbchen, Insektiziden, Repellentien und Treibstoffen.

Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Verbindung oder einer erfindungsgemäßen Mischung, mit folgenden Schritten:

  • Bereitstellen oder Herstellen einer Verbindung der Formeln (IXa) oder (IXb) oder einer Mischung einer Verbindung der Formel (IXa) mit einer Verbindung der Formel (IXb),
wobei R1 H oder CH3 bedeutet,
  • Reduzieren der Verbindung oder der Mischung, so dass eine erfindungsgemäße Verbindung bzw. Mischung mit R2 gleich H gebildet wird, wobei R1 die gleiche Bedeutung besitzt wie für die Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) angegeben, bzw.

    nukleophile Addition einer metallorganischen Verbindung mit Methylanionencharakter an die Verbindung oder die in der Mischung enthaltenen Verbindungen, so dass eine erfindungsgemäße Verbindung bzw. Mischung mit R2 gleich CH3 gebildet wird, wobei R1 die gleiche Bedeutung besitzt wie für die Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) angegeben.

Die angegebenen Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) sind dabei neu. Die Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) oder die Mischungen einer Verbindung der Formel (IXa) mit einer Verbindung der Formel (IXb), wobei R1 H oder CH3 bedeutet, sind daher ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formeln (la) bzw. (Ib) bzw. der entsprechenden Mischungen mit R2 = H erfolgt die Reduktion der Verbindung oder der Mischung (Formeln (IXa) und (IXb)) vorzugsweise mit einem Reduktionsmittel wie Natriumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid.

Zur entsprechenden Herstellung von Verbindungen der Formeln (la) bzw. (Ib) bzw. der entsprechenden Mischungen mit R2 = CH3 erfolgt die nukleophile Addition vorzugsweise im Wege einer Grignard-Reaktion, zum Beispiel unter Verwendung eines Methylmagnesiumhalogenids wie Methylmagnesiumchlorid. Alternativ kann Methyllithium eingesetzt werden.

Diese erfindungsgemäßen Verfahren sind besonders geeignet zur Herstellung einer Mischung von Verbindungen der Formeln (la) und (Ib).

Zur Herstellung der (selbst ja neuen) Zwischenprodukte, das heißt der Verbindungen der Formeln (IXa) oder (IXb) oder (bevorzugt) einer Mischung einer Verbindung der Formel (IXa) mit einer Verbindung der Formel (IXb), wobei R1 H oder CH3 bedeutet, werden vorzugsweise die folgenden Schritte durchgeführt:

  • Überführen einer Verbindung der Formel (X) mittels Olefinierungs-Reaktion in eine Verbindung der Formel (XI),
  • Umsetzen der Verbindung der Formel (XI) mit einer Verbindung der Formel (XII) mittels Diels-Alder-Reaktion zu einer Mischung von Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb), wobei in Formel (XII) R1 die oben (für (IXa), (IXb)) angegebene Bedeutung besitzt, sowie gegebenenfalls
  • Trennen der Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) voneinander.

Im ersten Reaktionsschritt wird beispielsweise &agr;-Methylencampholenaldehyd, das heißt die Verbindung (X) in einer Wittig Reaktion mit Methyltriphenylphosphoniumbromid in Gegenwart von Kalium-tert-butanolat als Base umgesetzt ( Fitjer, L., Quabeck, U., Synth. Commun., 1985, 15, 855-864 ). Dem Fachmann sind alternative Olefinierungs-Reaktionen zur Überführung der Verbindung der Formel (X) in die Verbindung der Formel (XI) bekannt.

Das als Ergebnis des ersten Reaktionsschrittes erhaltene Dien der Formel (XI) wird dann in einer Diels-Alder-Reaktion, typischerweise in Gegenwart von katalytischen Mengen Aluminiumtrichlorid, mit der &agr;, &bgr;-ungesättigten Carbonylverbindung der Formel (XII) umgesetzt, in der R1 die oben genannte Bedeutung hat.

Ausgehend von der Verbindung der Formel (X) lässt sich insgesamt in drei Schritten eine Verbindung bzw. Mischung der Formeln (la) und (Ib) herstellen. Das nachfolgende Schema 1 verdeutlicht die durchzuführenden Reaktionsschritte; die Angabe von Methyltriphenylphosphoniumbromid in Schema 1 ist dabei lediglich beispielhaft zu verstehen.

Die Erfindung betrifft auch ein (insoweit alternatives) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (la) wobei R1 H oder CH3 und R2 H bedeutet, mit folgenden Schritten:

  • Bereitstellen oder Herstellen einer Verbindung der Formel (XIV),
  • Öffnen der Epoxidfunktion der Verbindung der Formel (XIV) und Bilden eines Aldehyds der Formel (IXa) mit R2 = H
  • Reduzieren des Aldehyds, so dass eine Verbindung der Formel (la) mit R1, R2 = H gebildet wird bzw.

    nukleophile Addition einer metallorganischen Verbindung mit Methylanionencharakter an den Aldehyd, so dass eine Verbindung der Formel (la) mit R1 = CH3, R2 = H gebildet wird.

Die Verbindung (XIV), das heißt 6-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-1-oxa-spiro[2.5]oct-5-en, ist selbst neu. Sie ist deshalb ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

Die Öffnung der Epoxidfunktion der Verbindung der Formal (XIV) erfolgt vorzugsweise in Gegenwart von BF3●OEt2, was dann direkt zum Aldehyd (XIVa) führt. Dieser Aldehyd wird anschließend entweder mit einem Reduktionsmittel wie zum Beispiel Natriumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid umgesetzt (zum Beispiel unter Standardbedingungen), so dass sich eine Verbindung der Formel (la) mit R1, R2 = H bildet, oder es wird die nukleophile Addition einer metallorganischen Verbindung mit Methylanioncharakter an den Aldehyd veranlasst, zum Beispiel im Wege einer Grignard-Reaktion (zum Beispiel unter Standardbedingungen) die Reaktion beispielsweise mit Methylmagnesiumhalogenid, vorzugsweise Methylmagnesiumchlorid, so dass eine Verbindung der Formel (Ia) mit R1 = CH3, R2 = H gebildet wird.

Die erfindungsgemäße Verbindung der Formel (XIV) ist ein besonders geeignetes Zwischenprodukt zur Herstellung der Verbindungen der Formel (la) mit R2 = H. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Verbindung der Formel (XIV) umfasst die folgenden Schritte:

  • Bereitstellen oder Herstellen einer Verbindung der Formel (XIII),
  • Umwandeln der Carbonylfunktion der Verbindung der Formel (XIII) in eine Epoxidfunktion, so dass die Verbindung der Formel (XIV) resultiert.

Die Verbindung der Formel (XIII) wird dabei vorzugsweise durch Umsetzung mit Trimethylsulfoxoniumiodid, vorzugsweise in Gegenwart von Natriumhydrid, in das Epoxid der Formel (XIV) überführt, vergleiche E. J. Corey et al., J. Am. Chem. Soc., 87, 1353-1364, 1965 .

Ausgehend von der Verbindung der Formel (XIII) lässt sich in insgesamt drei Schritten eine Verbindung der Formel (la) mit R2 = H herstellen. Das nachfolgende Schema 2 verdeutlicht die durchzuführenden Reaktionsschritte. Die Angabe von BF3•OEt2 in Schema 2 ist dabei zwar lediglich beispielhaft zu verstehen, dennoch ist die entsprechende Verfahrensgestaltung bevorzugt. Vergleiche zur Umlagerung des Epoxids in Gegenwart von BF3•OEt2 zum Aldehyd (IXa) Y. Kita et al., Tetrahedron, 55, 4979-4998, 1999 .

Die folgenden, nicht limitierenden Beispiele erläutern die Erfindung.

Beispiel 1: 1 -[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (la mit R1 = -CH3 und R2 = H)/1-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (Ib mit R1 = -CH3 und R2 = H) 1.1. 1,5,5-Trimethyl-4-(1-methylen-allyl)-cyclopenten (XI):

Zu einer Lösung aus Methyltriphenylphosphoniumbromid (708.1 g, 1.98 mol) in Diethylether (1900 ml) gibt man Kalium-tert-butanolat (222.5 g, 1.98 mol) hinzu. Die sich bildende gelbe Lösung wird nach beendeter Zugabe auf Rückflusstemperatur erhitzt und nach 60 Minuten tropft man &agr;-Methylencampholenaldehyd (X, 247.4 g, 1.51 mol) hinzu. Nach beendeter Reaktion lässt man auf Raumtemperatur abkühlen und gibt unter starkem rühren Pentan (600 ml) und Wasser (600 ml) hinzu. Der entstandene Niederschlag wird abgesaugt, anschließend trennt man die Phasen, und extrahiert die wässrige Phase noch dreimal mit Diethylether (je 750 ml). Die vereinigten organischen Phasen werden getrocknet, abfiltriert und einrotiert. Das erhaltene Rohprodukt wird nochmals in Pentan (500 ml) aufgenommen und der sich bildende Niederschlag wird abgesaugt. Anschließend entfernt man das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer und erhält 281.6 g Rohprodukt (XI), mit einem Produktgehalt von 79%. Das erhaltene Rohprodukt wird ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe eingesetzt. Zur spektroskopischen Strukturbestimmung wird eine kleine Probe des Rohproduktes flashchromatographisch gereinigt.

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.75 (s, 3H), 1.07 (s, 3H), 1.61 (td, J = 2.1, 1.6 Hz, 3H), 2.33 (dquin, J = 8.2, 2.1 Hz, 2H), 2.90 (t, J = 8.2 Hz, 1 H), 4.98-5.06 (m, 2H), 5.20-5.23 (m, 1H), 5.27-5.33 (m, 1H), 5.33 (dd, J = 17.4, 1.3 Hz, 1H), 6.38 (ddd, J = 17.4, 10.8, 0.9 Hz, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.8, 21.4, 27.0, 34.9, 47.8, 51.0, 113.0, 114.9, 121.5, 140.4, 147.2, 147.3.

1.2 1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanon (IXa mit R1 = -CH3)/ 1-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanon (IXb mit R1 = -CH3):

Zu einer heterogenen Lösung von Aluminiumchlorid (23.79g, 0.18 mol) in Toluol (350 ml) tropft man Methylvinylketon (124.8 g, 1.78 mol), gelöst in Toluol (75 ml), so zu, dass die Temperatur 25°C nicht übersteigt. Man lässt 30 Minuten rühren, bevor man das Dien (XI, 264.0 g, 1.28 mol, 79% Reinheit), gelöst in Toluol (75 ml), zugibt. Jetzt erhitzt man für 24 Stunden auf 90°C. Nach beendeter Reaktion gießt man den Reaktionsansatz auf gesättigte NaHCO3-Lösung (500 ml), trennt die Phasen und wäscht die organische Phase mit gesättigter NaHCO3-Lösung bis zur Neutralität. Anschließend wird die organische Phase über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert. Man erhält 404.1 g Rohprodukt, wobei die beiden Isomeren (IXa) und (IXb) mit R1 = -CH3 im Verhältnis 3:1 und in einer Gesamtreinheit von 73.2% entstehen. Das erhaltene Rohprodukt wird ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe eingesetzt. Zur spektroskopischen Strukturbestimmung wird eine kleine Probe des Rohproduktes flashchromatographisch (Cyclohexan/EtOAc = 10:1, Rf = 0.24) gereinigt.

Die spektroskopischen Daten beziehen sich auf (IXa mit R1 = -CH3).

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.73 (s, 3H), 1.04 (s, 3H), 1.56-1.60 (m, 3H), 1.89-2.27 (m, 7H), 2.17 (s, 3H), 2.23-2.37 (m, 1 H), 2.39-2.46 (m, 1 H), 2.51-2.60 (m, 1 H), 5.22-5.27 (m, 1 H), 5.45-5.52 (m, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.7, 20.6, 25.1, 26.7, 27.2, 27.9, 28.7, 32.4, 47.5, 48.1, 57.3, 120.5, 121.2, 137.5, 146.9, 211.2.

Geruch: Schwache Sandelholznote, holzig-süß, moosig, nussig.

1.3 1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (Ia mit R1 = -CH3 und R2 = H)/ 1-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (Ib mit R1 = -CH3 und R2 = H):

Zu einer auf 0°C abgekühlten Lösung des Reaktionsgemisches nach Vorschrift 1.2 (IXa/IXb = 3:1, 253.6 g, 0.80 mol, Reinheit 73.2%) in Ethanol (600 ml) gibt man portionsweise Natriumborhydrid (15.1 g, 0.4 mol). Nach beendeter Zugabe lässt man auf Raumtemperatur kommen und rührt eine weitere Stunde. Nach beendeter Reaktion gibt man 2M HCl zu, bis der Reaktionsansatz pH = 7 erreicht. Anschließend rotiert man das Ethanol ab und nimmt den Rückstand in gesättigter NaCl-Lösung (300 ml) auf. Jetzt wird dreimal mit Diethylether (je 500 ml) extrahiert, bevor man die vereinigten organischen Phasen über Na2SO4 trocknet, abfiltriert und einrotiert. Man erhält 247.1 g Rohprodukt, wobei die beiden Isomere (la) und (Ib) mit R1 = -CH3 und R2 = H im Verhältnis 3:1 und in einer Gesamtreinheit von 76.5% entstehen. Anschließende Vakuumdestillation an einer 30 cm Füllkörperkolonne (Sdp.: 100-103°C, 0.11 mbar) liefert den gewünschten Sandelholzriechstoff (Ia/Ib = 3:1, mit R1 = -CH3 und R2 = H) in 97%-iger Reinheit.

Die beiden Regioisomere (la) und (Ib) mit R1 = -CH3 und R2 = H konnten durch präparative HPLC (Säule: GROM Saphir 110 Si, 5µm, 125x20 mm; Eluent: Methanol/Wasser = 3:1; Flussrate: 25 ml/min; Druck: 120 bar) getrennt, analysiert, spektroskopisch vermessen und geruchlich evaluiert werden.

1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (la mit R1 = -CH3 und R2 = H)

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.73 (s, 3H), 1.04 (s, 3H), 1.19 (d, J = 6.3 Hz, 3H), 1.25-1.38 (m, 1 H), 1.54 (s, 1 H, OH), 1.43-1.60 (m, 1 H), 1.59 (td, J = 2.4, 1.6 Hz, 3H), 1.68-2.12 (m, 5H), 2.12-2.22 (m, 1 H), 2.25-2.36 (m, 1 H), 2.43 (t, J = 8.4 Hz, 1 H), 3.57 (quint, J = 6.4 Hz, 1 H), 5.24-5.27 (m, 1 H), 5.45-5.52 (m, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.8, 20.7, 20.8, 25.1, 26.8, 28.1, 29.5, 32.5, 41.5, 48.2, 57.6, 71.9, 121.5, 121.6, 137.8, 147.4.

Geruch: sehr intensive Sandelholznote, natürlich an &bgr;-Santalol erinnernd, etwas milchig-fettig mit schwachem Moschuscharakter, enorme Raumwirkung (Diffusivität) und Haftung (Substantivität).

1-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (Ib mit R1 = -CH3 und R2 = H)

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.74 (s, 3H), 1.05 (s, 3H), 1.20 (d, J = 6.3 Hz, 3H), 1.25-1.38 (m, 1 H), 1.46-1.58 (m, 1 H), 1.58-1.61 (m, 3H), 1.64-1.76 (m, 1H), 1.78-.96 (m, 2H), 2.02-2.22 (m, 4H), 2.26-2.38 (m, 4H), 2.40-2.48 (m, 1H), 3.61 (quint, J = 6.4 Hz, 1 H), 5.24-5.28 (m, 1 H), 5.46-5.53 (m, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.8, 20.7, 20.8, 24.4, 25.6, 26.9, 32.1, 32.5, 41.8, 48.2, 57.8, 71.7, 121.6, 122.5, 137.0, 147.4.

Geruch: Weiche Sandelholznote, trocken, etwas staubig.

Der Geruch der Isomerenmischung (la) und (lb) mit R1 = -CH3 und R2 = H im Verhältnis 3:1, wird wie folgt beschrieben: Sehr intensive weiche Sandelholzote, an &bgr;-Santalol erinnernde Natürlichkeit, mit enormer Raumwirkung (Diffusivität) und Haftung (Substantivität).

Beispiel 2: 2-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-propan-2-ol (Ia mit R1 und R2 = -CH3)/ 2-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-propan-2-ol (Ib mit R1 und R2 = -CH3)

Zu einer 3M Methylmagnesiumchlorid-Lösung in THF (15 ml, 45 mmol) tropft man (IXa)/(IXb) = 3:1 mit R1 = -CH3 (8.21 g, 35 mmol), gelöst in Diethylether (10 ml), so zu, dass die Temperatur 35°C nicht übersteigt. Nach beendetem zutropfen rührt man noch 1 Stunde bei Raumtemperatur. Nach beendeter Reaktion gießt man die Reaktionslösung auf kalte NH4Cl-Lösung (15 ml), trennt die Phasen und extrahiert die wässrige Phase noch zweimal mit Diethylether (je 50 ml). Die vereinigten organischen Phasen werden noch je einmal mit gesättigter NaHCO3-Lösung und gesättigter NaCl-Lösung gewaschen, bevor sie über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert werden. Man erhält 9.52 g Rohprodukt, welches durch Flashchromatographie (Cyclohexan/EtOAc = 10:1, Rf = 0.21) gereinigt wird. Man erhält (Ia)/(Ib) mit R1 und R2 = -CH3 im Verhältnis 3:1.

Die spektroskopischen Daten beziehen sich auf (la mit R1 und R2 = -CH3).

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.75 (s, 3H), 1.06 (s, 3H), 1.18 (s, 3H), 1.20 (s, 3H), 1.18-1.30 (m, 1 H), 1.47-1.60 (m, 1 H), 1.60 (td, J = 2.3, 1.7 Hz, 3H), 1.80-2.05 (m, 3H), 2.05-2.23 (m, 4H), 2.23-2.38 (m, 1 H), 2.43 (t, J = 8.2 Hz, 1 H), 5.23-5.28 (m, 1 H), 5.46-5.53 (m, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.7, 20.6, 24.1, 26.1, 26.8, 27.0, 27.1, 27.3, 30.4, 32.4, 45.2, 57.4, 72.5, 121.3, 121.6, 137.5, 147.1.

Geruch: Sandelholznote, etwas fettig.

Beispiel 3: [4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-methanol (Ia mit R1 und R2 = H)/ [3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-methanol (Ib mit R1 und R2 = H) 3.1 4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-encarbaldehyd (IXa mit R1 = H)/ 3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-encarbaldehyd (IXb mit R1 = H):

Zu einer heterogenen Lösung von Aluminiumchlorid (12.11 g, 91.00 mmol) in Toluol (700 ml) tropft man Acrolein (47.85 g, 0.85 mol), gelöst in Toluol (275 ml), so zu, dass die Temperatur 25°C nicht übersteigt. Man lässt 30 Minuten rühren, bevor man das Dien (XI, 143.8 g, 0.70 mol, 79% Reinheit), gelöst in Toluol (45 ml), zugibt. Jetzt erhitzt man für 24 Stunden auf 90°C. Nach beendeter Reaktion gießt man den Reaktionsansatz auf gesättigte NaHCO3-Lösung (300 ml), trennt die Phasen und wäscht die organische Phase mit gesättigter NaHCO3-Lösung bis zur Neutralität. Anschließend wird die organische Phase über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert. Man erhält 195.4 g Rohprodukt, wobei die beiden Isomeren (IXa) und (IXb) mit R1 = H im Verhältnis 3:1 und in einer Gesamtreinheit von 66.5% entstehen. Das erhaltene Rohprodukt wird ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe eingesetzt. Zur spektroskopischen Strukturbestimmung wird eine kleine Probe des Rohproduktes flashchromatographisch (Cyclohexan/EtOAc = 10:1, Rf = 0.22) gereinigt.

Die Massenspektroskopischen Daten beziehen sich auf (IXa mit R1 = H).

MS: m/z (%) = 41 (C3H5 +, 82), 55 (C4H7 +, 43), 67 (C5H7 +, 43), 79 (C6H7 +, 75), 91 (C7H7 +, 100), 105 (C8H9 +, 67), 119 (C9H11 +, 60), 148 (M+ - C4H6O, 56), 175 (M+ - C3H7 +, 73), 203 (M+ - CH3), 218 (M+, 35).

Geruch: Intensive Sandelholznote, schöne Natürlichkeit.

3.2 [4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-methanol (la mit R1 und R2 = H)/ [3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-methanol (Ib mit R1 und R2 = H):

Zu einer Suspension aus Lithiumaluminiumhydrid (10.16 g, 0.27 mol) in Diethylether (400 ml) tropft man den Aldehyd (Ia/Ib = 3:1, mit R1 und R2 = H, 178.0 g, 0.54 mol, 66.5% Reinheit), gelöst in Diethylether (150 ml), so zu, dass der Diethylether leicht siedet. Nach beendeter Zugabe lässt man noch 30 Minuten rühren, bevor man nacheinander n-Hexan (150 ml), Wasser (150 ml) und 15%ige NaOH (100 ml) zugibt. Der enstandene Niederschlag wird abgesaugt, die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase wird noch dreimal mit Diethylether (je 250 ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert. Man erhält 151.8 g Rohprodukt in 68%-iger Reinheit. Anschließende Vakuumdestillation an einer 30 cm Füllkörperkolonne (Sdp.: 92-94°C, 0.07 mbar) liefert den gewünschten Sandelholzriechstoff (Ia/Ib = 3:1, mit R1 und R2 = H) in 98%-iger Reinheit.

Die spektroskopischen Daten beziehen sich auf (la mit R1 und R2 = H).

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.74 (s, 3H), 1.05 (s, 3H), 1.18-1.38 (m, 2H), 1.59 (td, J = 2.2, 1.6 Hz, 3H), 1.72-1.86 (m, 3H), 1.91-2.05 (m, 1 H), 2.06-2.22 (m, 3H), 2.25-2.37 (m, 1 H), 2.43 (t, J = 8.3 Hz, 1 H), 3.49-3.59 (m, 2H), 5.24-5.28 (m, 1 H), 5.46-5.50 (m, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.7, 20.7, 25.9,26.9, 27.7, 28.9, 32.5, 36.6, 48.2, 57.6, 67.8, 121.5, 121.6, 138.1, 147.3.

Geruch: Schöne Sandelholznote mit Moschusaspekten.

Beispiel 4: 1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (Ia mit R1 = -CH3 und R2 = H) 4.1 6-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-1-oxa-spiro[2.5]oct-5-en (XIV):

Zu einer Suspension aus Natriumhydrid (60% in Mineralöl, 1.00 g, 25.54 mmol) in DMSO (10 ml) gibt man portionsweise Trimethylsulfoxoniumiodid (4.78 g, 21.63 mmol). Jetzt lässt man 30 Minuten rühren, bevor man 4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enon (XIII, siehe US 5189013 , 2.78 g, 13.64 mmol), gelöst in DMSO (10 ml), zugibt. Nach beendeter Zugabe lässt man weitere 30 Minuten rühren und gießt anschließend die Reaktionslösung auf Eis (25 ml). Jetzt verdünnt man mit Diethylether (50 ml), trennt die Phasen und extrahiert die wässrige Phase noch dreimal mit Diethylether (je 50 ml). Die vereinigten organischen Phasen werden noch einmal mit gesättigter NaCl-Lösung gewaschen, bevor sie über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert werden. Man erhält 3.08 g Rohprodukt, welches anschließend flashchromatographisch (Cyclohexan/EtOAc = 20:1, Rf = 0.22) gereinigt wird. Man erhält 2.21 g eines farblosen Öls.

1H-NMR (400 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 0.78 (s, 3H), 1.06 (s, 3H), 1.51-1.59 (m, 1 H), 1.60 (td, J = 2.4, 1.7 Hz, 3H), 1.72-1.84 (m, 1 H), 1.98-2.54 (m, 7H), 2.68-2.72 (m, 2H), 5.25-5.28 (m, 1 H), 5.47-5.51 (m, 1 H).

13C-NMR (100 MHz, CDCl3): &dgr; (ppm) = 12.7, 20.9, 26.8, 27.6, 29.7, 32.8, 33.0, 48.3, 53.9, 57.2, 57.5, 120.4, 121.5, 138.5, 147.3.

4.2 4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-encarbaldehyd (IXa mit R2 = H):

Zu einer Lösung von BF3·OEt2 (1.7 ml) in Toluol (20 ml) werden 6-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-1-oxa-spiro[2.5]oct-5-en (XIV, 2.72 g, 12.5 mmol), gelöst in Toluol (5 ml), getropft. Nach 2 Stunden gießt man die Reaktionslösung auf Eis (10 ml), trennt anschließend die Phasen und wäscht die organische Phase noch einmal mit gesättigter NaCl-Lösung. Die organische Phase wird nun über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert. Man erhält 2.07 g Rohprodukt mit einer Reinheit von 83%, welches ohne weitere Reinigung in die nächste Stufe eingesetzt wird.

Die Massenspektroskopischen Daten entsprechen denen aus Beispiel 3.1.

Geruch: Sehr intensive, natürliche Sandelholznote.

4.3 1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol (la mit R1 = -CH3 und R2 = H):

Zu einer 3M Methylmagnesiumchlorid-Lösung in THF (3.33 ml, 10.00 mmol) tropft man (IXa) mit R2 = H (2.00 g, 7.60 mmol), gelöst in Diethylether (10 ml), so zu, dass die Temperatur 35°C nicht übersteigt. Nach beendetem Zutropfen rührt man noch 1 Stunde bei Raumtemperatur. Nach beendeter Reaktion gießt man die Reaktionslösung auf kalte NH4Cl-Lösung (10 ml), trennt die Phasen und extrahiert die wässrige Phase noch zweimal mit Diethylether (je 20 ml). Die vereinigten organischen Phasen werden noch je einmal mit gesättigter NaHCO3-Lösung und gesättigter NaCl-Lösung gewaschen, bevor sie über Na2SO4 getrocknet, abfiltriert und einrotiert werden. Man erhält 1.95 g Rohprodukt, welches durch Flashchromatographie (Cyclohexan/EtOAc = 25:1, Rf = 0.22) gereinigt wird, so dass man (la) mit R1 = -CH3 und R2 = H erhält.

Die spektroskopischen Daten, wie auch der Geruch entsprechen denen aus Beispiel 1.3, für (la) mit R1 = -CH3 und R2 = H.

Beispiel 5: Parfümöl-Komposition

Das nachfolgend angegebene Parfümöl kann zur Parfümierung diverser kosmetischer Produkte, insbesondere für Schaumbad und Shampoo verwendet werden.

Zusammensetzung:

Ingredienzien Gewichtsteile 1. Vertocitral 10% in DPG 6.0 2. Bergamottöl echt 15.0 3. Linalylacetat 30.0 4. Citral Nat. 0.3 5. Aldehyd C14 sog. 1.0 6. Decalacton gamma 1.2 7. Linalool 18.0 8. Citronellol 950 0.6 9. Geraniol supra. 0.6 10. Geranylacetat Pure 0.3 11. Nerylacetat 10% in DPG 4.0 12. Damascon Alpha 0.4 13. Hedion HC/30 280.0 14. Veloutone 10% in DPG 1.0 15. Isoeugenolacetat 2.0 16. Heliotropin 26.0 17. Ethylvanillin 0.9 18. Vanillin 17.0 19. Iso E Super 140.0 20. Sandranol 70.0 21. Teak Base 50.0 22. Cetalox 0.6 23. Ethylenbrassylat 22.0 24. Globalide 55.0 25. Galaxolid 50% in IPM 140.0 26. Dipropylenglycol 48.1
DPG = Dipropylenglycol; IPM = Isopropylmyristat

Der Zusatz von 70 Gewichtsteilen [1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol/1-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol im Verhältnis - 3:1 führt zu einer deutlich wahrnehmbaren Harmonisierung der blumig-vanilligen Herznote. Darüber hinaus verleiht die intensive weiche, an &bgr;-Santalol erinnernde Sandelholzote, der vorliegenden Komposition eine hervorragende Strahlung, gepaart mit einer enormen Raumwirkung und gesteigerten Haftung. Hierbei setzt sich besonders der wertvolle Charakter von [1-[4-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol/1-[3-(2,2,3-Trimethyl-cyclopent-3-enyl)-cyclohex-3-enyl]-ethanol im Ver― hältnis - 3:1 durch.


Anspruch[de]
Verbindung der Formel (la) oder (Ib) wobei in jeder der Formeln (la) und (Ib) R1 und R2 unabhängig voneinander H oder CH3 sind. Verbindung nach Anspruch 1, wobei die Verbindung in Form (a) eines reinen optisch aktiven Enantiomers, (b) einer racemischen Mischung verschiedener Enantiomere der diastereomeren Enantiomerenpaare, oder (c) einer optisch aktiven Mischung verschiedener Enantiomere vorliegt. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, wobei gilt: R1 ist CH3

und
R2 ist H.
Mischung umfassend oder bestehend aus zumindest je einer Verbindung der Formel (la) nach einem der vorangehenden Ansprüche und der Formel (Ib) nach einem der vorangehenden Ansprüche. Mischung nach Anspruch 4, umfassend oder bestehend aus ein oder mehreren Paaren von Verbindungen der Formeln (la) und (Ib), wobei in dem oder den Paaren die Substituenten R1 und R2 in der Verbindung der Formel (la) die gleiche Bedeutung haben wie in der Verbindung der Formel (Ib). Mischung nach Anspruch 5, umfassend oder bestehend aus einem Paar von Verbindungen der Formeln (la) und (Ib), wobei sowohl in der Verbindung der Formel (Ia) als auch in der Verbindung der Formel (Ib) R1 CH3

und
R2 H ist.
Verwendung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder einer Mischung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 als Riechstoff. Riechstoffmischung mit Sandelholzgeruch, umfassend eine Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder eine Mischung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 sowie vorzugsweise einen oder weitere übliche Bestandteile. Parfümiertes Produkt, umfassend - eine Riechstoffmischung nach Anspruch 8 sowie - einen Träger oder ein Substrat, der bzw. das in direktem Kontakt mit der Riechstoffmischung steht. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder einer Mischung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, mit folgenden Schritten: - Bereitstellen oder Herstellen einer Verbindung der Formeln (IXa) oder (IXb) oder einer Mischung einer Verbindung der Formel (IXa) mit einer Verbindung der Formel (IXb), wobei R1 H oder CH3 bedeutet, - Reduzieren der Verbindung oder der Mischung, so dass eine Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 bzw. eine Mischung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 mit R2 gleich H gebildet wird, wobei R1 die gleiche Bedeutung besitzt wie für die Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) angegeben, bzw. nukleophile Addition einer metallorganischen Verbindung mit Methylanionencharakter an die Verbindung oder die in der Mischung enthaltenen Verbindungen, so dass eine Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 bzw. eine Mischung nach einem der Ansprüche 4 bis 6 mit R2 gleich CH3 gebildet wird,

wobei R1 die gleiche Bedeutung besitzt wie für die Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) angegeben.
Verbindung der Formel (IXa) oder (IXb) oder Mischung einer Verbindung der Formel (IXa) mit einer Verbindung der Formel (IXb),

wobei R1 H oder CH3 bedeutet.
Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formeln (IXa) oder (IXb) oder einer Mischung einer Verbindung der Formel (IXa) mit einer Verbindung der Formel (IXb),

wobei R1 H oder CH3 bedeutet,

mit folgenden Schritten: - Überführen einer Verbindung der Formel (X) mittels Olefinierungs-Reaktion in eine Verbindung der Formel (XI), - Umsetzen der Verbindung der Formel (XI) mit einer Verbindung der Formel (XII) mittels Diels-Alder-Reaktion zu einer Mischung von Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb), wobei in Formel (XII) R1 die oben angegebene Bedeutung besitzt,

sowie gegebenenfalls
- Trennen der Verbindungen der Formeln (IXa) und (IXb) voneinander.
Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel (la) wobei R1 H oder CH3

und
R2 H bedeutet, mit folgenden Schritten: - Bereitstellen oder Herstellen einer Verbindung der Formel (XIV), - Öffnen der Epoxidfunktion der Verbindung der Formel (XIV) und Bilden eines Aldehyds der Formel (IXa) mit R2 = H - Reduzieren des Aldehyds, so dass eine Verbindung der Formel (la) mit R1, R2 = H gebildet wird bzw.

nukleophile Addition einer metallorganischen Verbindung mit Methylanionencharakter an den Aldehyd, so dass eine Verbindung der Formel (la) mit R1 = CH3, R2 = H gebildet wird.
Verbindung der Formel (XIV) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel (XIV), mit folgenden Schritten: - Bereitstellen oder Herstellen einer Verbindung der Formel (XIII), - Umwandeln der Carbonylfunktion der Verbindung der Formel (XIII) in eine Epoxidfunktion, so dass die Verbindung der Formel (XIV) resultiert. Verfahren zum Erzeugen, Verstärken oder Modifizieren eines Sandelholzgeruchs in einer Mischung, mit folgenden Schritten: - Bereitstellen einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder einer Mischung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, - Bereitstellen einer Komposition sonstiger Bestandteile und - Vermischen der Komposition sonstiger Bestandteile mit einer Menge der Verbindung oder der Mischung, die ausreicht, (a) in der resultierenden Gesamtmischung einen Sandelholzgeruch zu erzeugen, (b) einen vorhandenen Sandelholzgeruch in der Komposition sonstiger Bestandteile zu verstärken oder (c) einen vorhandenen Sandelholzgeruch in der Komposition sonstiger Bestandteile zu modifizieren.






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