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Dokumentenidentifikation DE102006027610A1 20.12.2007
Titel Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens
Anmelder Electrolux Home Products Corporation N.V., Zaventem, BE
Erfinder Hildner, Dietmar, 90765 Fürth, DE;
Koitzsch, Erhard, 91541 Rothenburg, DE;
Pörner, Harald, 91220 Schnaittach, DE;
Walther, Christoph, 91541 Rothenburg, DE;
Wälzlein, Klaus, 91126 Schwabach, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 90402 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 13.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006027610
Offenlegungstag 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse F24C 15/04(2006.01)A, F, I, 20060613, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A21B 3/02(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens, umfassend
a) eine Außenscheibe (11),
b) wenigstens eine Innenscheibe (14),
c) wenigstens ein Halteelement (4) zum Halten der wenigstens einen Innenscheibe,
d) wenigstens ein Abdeckelement (1) zum Abdecken des Halteelements,
e) wobei das wenigstens eine Halteelement (4) und wenigstens ein Abdeckelement (1) separat hergestellt und dann miteinander zu einer Baugruppe (8) verbunden sind,
f) wobei zwischen dem wenigstens einen Abdeckelement (1) und dem wenigstens einen Halteelement (4) ein Luftführungskanal, insbesondere ein Luftausblaskanal, ausgebildet ist und
g) wobei die Baugruppe (8) die obere Einfassung der Türe ist und/oder im oberen Bereich der Türe angeordnet ist,
sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens.

Garöfen (oder: Backöfen, Bratöfen) mit einer durch eine Tür verschließbaren Beschickungsöffnung eines Garraums (oder: Ofenmuffel, Backkasten, Bratröhre) sind zur Verwendung im Haushalt (privaten Küchen) oder auch im Bereich der Gastronomie (oder Großküchen) in vielfältigen Ausführungsformen bekannt. Solche Garöfen können verschiedene Garbetriebsarten (oder: Garfunktionen) aufweisen zum Garen von in den Garraum eingebrachtem Gargut und auch weitere Betriebsarten, insbesondere eine Pyrolysebetriebsart zur pyrolytischen Selbstreinigung des Muffelinnnenraums. Die häufigsten Garbetriebsarten sind thermische Garbetriebsarten, bei denen das Gargut mittels dem Gargut zugeführter Wärmeenergie, insbesondere von elektrischen oder gasbeheizten Oberhitze-, Unterhitze- und/oder Heißluftheizungen, erwärmt und gegart wird, Mikrowellen-Garbetriebsarten, bei denen das Gargut in dem Garraum mittels dem Gargut zugeführter Mikrowellen, die von der im Gargut enthaltenen Flüssigkeit absorbiert und in Wärme umgewandelt werden, gegart wird und Dampf-Garbetriebsarten, bei denen Dampf in den Garraum eingeleitet wird und das Gargut mittels des Dampfes gegart wird.

Zumindest bei Garöfen mit pyrolytischer Selbstreinigung ist in der Regel eine aktive Kühlung der Tür durch erzwungene Luftkonvektion erforderlich.

Es ist eine Vielzahl von Varianten von Garofentüren bekannt mit und ohne Kühlung. Die Türe des Garofens muss dabei eine Vielzahl von Funktionen aufweisen. Hierzu gehören das sichere und dichte Verschließen des Garraums, in der Regel die Führung des Kühlluftstroms nach außen, die Bereitstellung einer Sichtverbindung zum Gargut, Begrenzung der Maximaltemperatur an der Außenseite oder Außenscheibe, um die Gefahr von Verbrennungen zu reduzieren, ansprechende und beispielsweise in den Farben variierbare Oberfläche sowie eine einfache Montage der Türe.

Als Sichtverbindung werden in der Regel eine Außenscheibe und wenigstens eine Innenscheibe verwendet. Ein geeignetes Halteelement muß an der nach oben gerichteten Oberfläche ein sicheres und möglichst klapperfreies Halten der Scheiben gegen Umfallen ermöglichen und dabei auch eine ausreichende Temperaturfestigkeit für die hohen Temperaturen an der wenigstens einen Innenscheibe aufweisen. Darüber ist üblicherweise ein Abdeckelement angeordnet, dass eine ansprechende und variierbare Oberfläche ausbilden muss. Zwischen dem Halteelement und dem Abdeckelement besteht bei vielen Ausführungsformen die Notwendigkeit, Kühlluft nach außen abzuführen.

Zur Lösung dieser Anforderung besteht die Möglichkeit, das Halteelement und das Abdeckelement als ein Stück zu produzieren. Dies weist jedoch den Nachteil auf, dass beide Elemente aus dem gleichen Material bestehen, womit beispielsweise für die Ausführung des Abdeckelementes nur wenige Variationsmöglichkeiten bestehen. Zudem ist die Durchführung eines Belüftungskanals vergleichsweise problematisch.

Bildet man das Halteelement und das Abdeckelement jeweils aus verschiedenen Teilen aus, ist die Endmontage der Türe relativ aufwändig, da das Halteelement und das Abdeckelement bei der Endmontage miteinander verbunden werden müssen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Garofentür anzugeben, die einen leicht an mit verschiedenen Betriebsarten versehenen Garöfen, insbesondere an Garöfen mit und ohne Pyrolyse, bei der Fertigung anpassbaren Aufbau hat.

Diese Aufgabe wird durch eine Tür nach Anspruch 1 sowie durch ein Verfahren zur Herstellung einer Tür nach Anspruch 14 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Anwendungen der Tür gemäß der Erfindung ergeben sich aus den von Anspruch 1 oder Anspruch 14 jeweils abhängigen Ansprüchen.

Gemäß Anspruch 1 umfasst die Erfindung eine Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens, umfassend

  • a) eine Außenscheibe,
  • b) wenigstens eine Innenscheibe,
  • c) wenigstens ein Halteelement zum Halten der wenigstens einen Innenscheibe,
  • d) wenigstens ein Abdeckelement zum Abdecken des Halteelements,
  • e) wobei das wenigstens eine Halteelement und wenigstens ein Abdeckelement separat hergestellt und dann miteinander zu einer Baugruppe verbunden sind,
  • f) wobei zwischen dem wenigstens einen Abdeckelement und dem wenigstens einen Halteelement ein Luftführungskanal, insbesondere ein Luftausblaskanal, ausgebildet ist und
  • g) wobei die Baugruppe die obere Einfassung der Türe ist und/oder im oberen Bereich der Türe angeordnet ist.

Das wenigstens eine Halteelement hält die wenigstens eine Innenscheibe, verhindert deren Umfallen und verhindert weiterhin, dass diese beim Bewegen der Türe klappern oder Geräusche von sich geben. Die Form des wenigstens Luftführungskanals ist insbesondere durch die Form des wenigstens einen Halteelements sowie durch die Form des wenigstens einen Abdeckelements festgelegt. Die Erfindung ermöglicht eine besonders gute Luftführung bei gleichzeitig zumindest relativ geringen Herstellkosten und vergleichsweise einfacher Herstellung und Montage der einzelnen Teile. Die Baugruppe ist besonders flexibel an unterschiedliche Ausführungsformen anpaßbar und kann gleichzeitig sehr ansprechende Sichtflächen aufweisen.

Bevorzugt ist das wenigstens eine Halteelement mit wenigstens einem Abdeckelement durch Clipsmittel oder durch Rastverbindungsmittel oder Schnappverbindungsmittel verbunden. Besonders bevorzugt, jedoch unabhängig beansprucht, sind das wenigstens eine Halteelement und das wenigstens eine Abdeckelement dauerhaft verbunden, insbesondere miteinander verschweißt oder verklebt, um so die Stabilität zu erhöhen und die Endmontage weiter zu vereinfachen.

In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Baugruppe ein erstes und ein zweites Abdeckelement, wobei das erste Abdeckelement mit den zweiten Abdeckelement lösbar verbunden ist, insbesondere durch eine Clipsverbindung oder eine Rastverbindung oder eine Schnappverbindung. Dies ermöglicht in besonders einfacher und zugleich flexibler Weise das Anbringen oder das Austauschen von Sichtblenden, die auch als Panel bezeichnet werden können.

Vorzugsweise bildet das wenigstens eine Abdeckelement eine insbesondere nach oben gerichtete, sichtbare Oberfläche der Türe aus.

Bevorzugt umfasst die Türe als weitere Innenscheibe wenigstens eine Zwischenscheibe, die von dem Haltelement gehalten wird. Dies verbessert einerseits die Wärmedämmung und ermöglicht andererseits auch eine gute Belüftung der Türe.

In einer vorteilhaften Ausführungsform bildet das wenigstens eine Halteelement ein Profil aus, in das der Endbereich der wenigstens einen Zwischenscheibe formschlüssig eingefügt werden kann.

Bevorzugt umfasst die Türe einen Türgriff, der an der Baugruppe befestigt ist, wobei das wenigstens eine Abdeckelement an seiner Unterseite einen Kreisbogen mit einem Radius zwischen 20 mm und 30 mm, besonders bevorzugt von etwa 25 mm, zum Ausblasen des Luftstroms aus dem Luftführungskanal, insbesondere unterhalb des Türgriffs, ausbildet. Dies ermöglicht es, Feuchtigkeit während des Back- oder Bratbetriebs vom Türgriff fernzuhalten.

In einer vorteilhaften Ausführungsform ist an dem wenigstens einen Halteelement ein weiterer Luftführungskanal ausgebildet zum Ansaugen und/oder Ausblasen der in der Türe vorhandenen Luft, um so die Temperatur an der Außenscheibe weiter zu verringern.

In einer vorteilhaften Ausführungsform bestehen das wenigstens eine Halteelement und das wenigstens eine Abdeckelement jeweils aus Thermoplastmaterial oder umfassen Thermoplastmaterial. Thermoplastmaterial ist günstig verfügbar bei guten Materialeigenschaften, zudem verringert die Verwendung gleicher Materialien den Aufwand und die Kosten für die Herstellung.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Türe

  • a) für einen Pyrolysebetrieb geeignet,
  • b) wobei an dem wenigstens einem Halteelement eine Schiene zum Ableiten der an den wenigstens einen Innenglas auftretenden Wärmeenergie nach außen abgebildet ist,
  • c) wobei die Schiene separat hergestellt ist und
  • d) wobei die Schiene mit dem wenigsten einen Halteelement dauerhaft verbunden, insbesondere verschweißt oder an dieses angespritzt ist.
Aufgabe der Schiene ist es, die sehr hohe Wärme an dem wenigstens einen Innenglas nach außen zu leiten.

Dabei ist besonders bevorzugt die Schiene ebenfalls aus Thermoplastmaterial, insbesondere einem hochtemperaturbeständigen Thermoplastmaterial, ausgebildet. Die Schiene kann so an das wenigstens eine Halteelement angespritzt werden. Besonders bevorzugt ist gleichzeitig das wenigstens eine Halteelement aus Thermoplastmaterial, insbesondere einem hochtemperaturbeständigen Thermoplastmaterial, ausgebildet.

Bevorzugt ist an dem wenigstens einen Halteelement eine zusätzliche Halterung als Kindersicherung ausgebildet, um ein ungewünschtes Öffnen der Türe zu verhindern.

Weiterhin betrifft die Erfindung gemäß Anspruch 14, fakultativ unabhängig beansprucht, ein Verfahren zur Herstellung einer Türe zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens, umfassend

  • a) wenigstens eine Außenscheibe,
  • b) wenigstens eine Innenscheibe,
  • c) wenigstens ein Halteelement zum Halten der wenigstens einen Innenscheibe,
  • d) wenigstens ein Abdeckelement zum Abdecken des Halteelements,
  • e) bei dem das wenigstens eine Halteelement und das wenigstens eine Abdeckelement separat hergestellt werden, und dann
  • f) formschlüssig verbunden werden, insbesondere durch Einclipsen, vorzugsweise durch Verbinden über eine Rast- oder Schnappverbindung,
  • g) und anschließend dauerhaft aneinander fixiert, insbesondere geschweißt oder geklebt, werden.

Der beschriebene Herstellungsprozeß ermöglicht eine besonders paßgenaue, andererseits aber auch besonders stabile und zugleich flexible Herstellung einer Türe zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert. Dabei wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, deren

1 einen Querschnitt durch den oberen Bereich einer erfindungsgemäßen Türe,

2 einen Querschnitt durch den oberen Bereich einer weiteren erfindungsgemäßen Türe,

3 einen Querschnitt durch den oberen Bereich einer weiteren erfindungsgemäßen Türe,

4 einen Querschnitt durch den oberen Bereich einer weiteren erfindungsgemäßen Türe,

5 eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe nach Einsetzen des Glashalters,

6 eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe gemäß 5 vor Einsetzen des Glashalters,

7 einen Querschnitt durch den oberen Bereich der erfindungsgemäßen Türe gemäß 5 und 6,

8 einen Querschnitt durch den oberen Bereich der erfindungsgemäßen Türe gemäß 5 bis 7 nach Aufsetzen der vorderen Abdeckung,

9 eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe vor Einsetzen der vorderen Abdeckung,

10 die vordere Abdeckung für die Türe gemäß 9,

11 einen erfindungsgemäßen Glashalter in Draufsicht,

12 eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe vor Einsetzen des Glashalters gemäß 11 zeigt.

1 bis 4 zeigen Querschnitte durch den oberen Bereich erfindungsgemäßer Türen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens mit einer Baugruppe 8, die auch als Cover bezeichnet wird, umfassend ein oberseitig angeordnetes erstes Abdeckelement 1 und einen Glashalter 4 für die Außenscheibe 11 und die Innenscheiben 12, 13 und 14. Außenseitig an der Baugruppe 8 ist ein Griff 5 mit einer im Querschnitt kreisförmigen Greifelement 5A am Abdeckelement 1 befestigt.

Das erste Abdeckelement 1, das auch als Cover bezeichnet werden kann, umfasst eine Deckplatte 15, die die obere Sichtfläche der Türe bildet. Von der Deckplatte 15 erstreckt sich in Richtung zur Außenseite ein nach außen abfallender Bogen 16 mit einem Radius von etwa 25 mm. Außenseitig ist an das erste Abdeckelement 1 ein zweites Abdeckelement 2, das auch als Panel bezeichnet wird, senkrecht zur Deckplatte 15 an die äußeren Enden von Deckplatte 15 und Bogen 16 angeclipst.

Das Abdeckelement 1 wird weniger stark erhitzt als der Glashalter 4. Deshalb muss für das Abdeckelement kein hochtemperaturbeständiges Material verwendet werden, womit für das Abdeckelement 1 eine einfachere Verarbeitung möglich ist. Das Abdeckelement 1 umfasst die für den Kunden sichtbaren Oberflächen. Zudem kann das Abdeckelement 1 verschiedene Farben und dabei insbesondere eine andere Farbe als der Glashalter 4 aufweisen.

Der Glashalter 4 ist in den Ausführungsformen gemäß 1 bis 3 innen hohl ausgebildet und umfasst in 1 bis 3 an seiner Oberseite eine zur Außenseite hin geneigte und an der Außenscheibe fixierte Oberplatte 17. In der Ausführungsform gemäß 4 umfasst der Glashalter 10 eine V-förmige Oberplatte 19 mit außenseitig angesetztem, nach unten angewinkeltem Fortsatz 19A. Ein wichtige Aufgabe des Glashalters 4 ist es, ein Umfallen der Scheiben zu verhindern.

Aufgabe der in den 1 und 2 gezeigten Schiene 3 ist es, die an den Innengläsern 12 bis 14 auftretende Hitze der Türe von der Scheibenmitte nach außen zu leiten. Daher wird die Schiene 3 insbesondere bei Geräten mit Pyrolyse verwendet.

Die Schiene 3 dient als Unterteil des Saugkanals 20 und wird aus Metall hergestellt. Vorteilhaft ist jedoch auch eine Ausbildung der Schiene aus, insbesondere hochtemperaturbeständigem, Thermoplastmaterial. Zwischen die Schiene 3 und die Innenscheiben 12 bis 14 werden Glasabstandshalter aus Silikon eingesetzt. Dies verhindert das Klappern des Innenglases. Die Schiene 3 wird an den Glashalter 4 angeschweißt.

Auf ihrer Unterseite weisen die Glashalter 4 gemäß 1 bis 4 zur formschlüssigen Aufnahme der Endbereiche der Innengläser 12 bis 14 jeweils ein zinnenartig ausgebildetes Profil 18 aus. Zur leichteren Aufnahme sind bei dem Profil 18 die Aufnahmebereiche für die Innengläser gewinkelt ausgebildet.

Die Unterseite des ersten Abdeckelements 1 bildet zusammen mit der Oberseite der Oberplatte 17 des Glasträgers 4 einen Ausblaskanal 6 für die Luft aus dem Herdinneren mit einer Länge von vorzugsweise etwa 40 mm. Der Bogen 16 des ersten Abdeckelements 1 ermöglicht das Ausblasen der Luft unterhalb des Griffs 5 schräg nach unten.

Die Glashalter 4 der 1 bis 3 bilden Saugkanäle 20 in Richtung zum Herdinneren aus. Bei der Ausbildungsform in 4 ist ein Saugkanal 21 zur Außenseite hin ausgebildet, so dass einerseits die aus dem Türinneren aufsteigende Luft mit durch den Luftausblaskanal 6 abgesaugt werden kann, um so die Frontglastemperatur zu senken, und andererseits die aus dem Herdinneren ausgeblasene Luft vom abgewinkelten Glashalter 19 zum Bogen 16 des Abdeckelements 1 gedrückt und über dessen Radius unterhalb des Türgriffs 5 und oberhalb der Oberkante des Frontglases 11 ausgeblasen wird.

Bei der Ausführungsform gemäß 1 ist auf der Oberseite der Deckplatte 15 eine Kindersicherung 7 ausgebildet, die auf ihrer Außenseite eine Greifkante 25 und auf ihrer Innenseite einen Widerhaken 26 aufweist und auf der Außenseite der Deckplatte 15 gelagert ist.

5 zeigt eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe von der Innenseite aus betrachtet nach Einsetzen des Glashalters 4 mit einer Abdeckung 40 für den Frontglasausschnitt sowie einer oberen Kante 41 des Luftausblaskanals 6.

6 zeigt eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe gemäß 5 vor Einsetzen des Glashalters 4.

7 zeigt einen weiteren Querschnitt durch den oberen Bereich der erfindungsgemäßen Türe gemäß 5 und 6 vor Aufsetzen der vorderen Abdeckung. Das erste Abdeckelement 22 weist unterseitig pilzförmige Fixierelemente 27 und 28 für den Glashalter 4 auf, in die der die Oberseite des Glashalters 4 eingeclipst wird, und die beim Zusammenbau des Abdeckelements mit dem Glashalter deren relative Lage zueinander vorgeben.

8 zeigt einen Querschnitt durch den oberen Bereich der erfindungsgemäßen Türe gemäß 5 bis 7 mit einem ersten Abdeckelement 1 nach Aufsetzen der vorderen Abdeckung 2.

9 zeigt ebenfalls eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe vor Einsetzen der vorderen Abdeckung. 10 zeigt die vordere Abdeckung 2 für die Türe gemäß 9.

11 zeigt einen erfindungsgemäßen Glashalter 4 mit Einhängehaken 30 bis 34 zum Einhängen in das erste Abdeckelement in Draufsicht. 12 zeigt eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Türe vor Einsetzen des Glashalters gemäß 11.

Die Baugruppe 8 entsteht durch das Zusammenfügen von Abdeckelement 1 und Glashalter 4 und anschließendes Verschweißen. Dabei wird der Glashalter 4 mit seinen 5 Einhängehaken 30 bis 34 in das Abdeckelement 1 eingehangen und zum Boden des Abdeckelements 1 gedreht, bevor beide Teile zusammengeschweißt werden. Das Abdeckelement 2 wird nach dem Zusammengeschweißen eingeclipst.

1, 22
erstes Abdeckelement
2
zweites Abdeckelement
3
Schiene
4, 10
Glashalter
5
Türgriff
5A
Greifelement
6
Luftausblaskanal
7
Kindersicherung
8
Baugruppe
11
Außenscheibe
12
erste Innenscheibe
13
zweite Innenscheibe
14
dritte Innenscheibe
15
Deckplatte
16
Bogen
17
Oberplatte
18
Profil
19
Oberplatte
19A
Fortsatz
20, 21
Saugkanäle
25
Greifkante
26
Widerhaken
27, 28
Fixierelemente
30 bis 34
Haken


Anspruch[de]
Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens, umfassend

a) eine Außenscheibe (11),

b) wenigstens eine Innenscheibe (14),

c) wenigstens ein Halteelement (4) zum Halten der wenigstens einen Innenscheibe,

d) wenigstens ein Abdeckelement (1) zum Abdecken des Halteelements,

e) wobei das wenigstens eine Halteelement (4) und wenigstens ein Abdeckelement (1) separat hergestellt und dann miteinander zu einer Baugruppe (8) verbunden sind,

f) wobei zwischen dem wenigstens einen Abdeckelement (1) und dem wenigstens einen Halteelement (4) ein Luftführungskanal, insbesondere ein Luftausblaskanal, ausgebildet ist und

g) wobei die Baugruppe (8) die obere Einfassung der Türe ist und/oder im oberen Bereich der Türe angeordnet ist.
Tür nach Anspruch 1, wobei das wenigstens eine Halteelement (4) mit wenigstens einem Abdeckelement durch Clipsmittel oder durch Rastverbindungsmittel oder Schnappverbindungsmittel verbunden ist. Tür nach Anspruch 1 oder 2, wobei das wenigstens eine Halteelement (4) und wenigstens ein Abdeckelement dauerhaft verbunden, insbesondere miteinander verschweißt oder verklebt sind. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Baugruppe (8) ein erstes (1) und ein zweites (2) Abdeckelement umfaßt, und wobei das erste Abdeckelement mit dem zweiten Abdeckelement lösbar verbunden ist, insbesondere durch eine Clipsverbindung oder oder eine Rastverbindung oder Schnappverbindung. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Abdeckelement (1) eine, insbesondere nach oben gerichtete, sichtbare Oberfläche der Türe ausbildet. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Türe als weitere Innenscheibe wenigstens eine Zwischenscheibe umfaßt, die von dem Halteelement (4) gehalten wird. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Halteelement ein Profil ausbildet, in das der Endbereich der wenigstens einen Zwischenscheibe formschlüssig eingefügt werden kann. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Türgriff (5), der an der Baugruppe befestigt ist, wobei das wenigstens eine Abdeckelement an seiner Unterseite einen Kreisbogen mit einem Radius zwischen 20 mm und 30 mm, bevorzugt von etwa 25 mm, zum Ausblasen des Luftstroms aus dem Luftführungskanal, insbesondere unterhalb des Türgriffs, ausbildet. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem wenigstens einen Halteelement (4) ein weiterer Lüftungskanal (20, 21) ausgebildet ist zum Ansaugen und/oder Ausblasen der in der Türe vorhandenen Luft. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Halteelement (4) und das wenigstens eine Abdeckelement (1) jeweils Thermoplastmaterial umfassen oder aus Thermoplastmaterial bestehen. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

a) wobei die Türe für einen Pyrolysebetrieb geeignet ist,

b) wobei an dem wenigstens einen Halteelement (4) eine Schiene (3) zum Ableiten der an dem wenigstens einen Innenglas auftretenden Wärmeenergie nach außen ausgebildet ist,

c) wobei die Schiene (3) separat hergestellt ist und

d) wobei die Schiene (3) mit dem wenigstens einen Halteelement (4) dauerhaft verbunden, insbesondere verschweißt oder an dieses angespritzt ist.
Tür nach den Ansprüchen 10 und 11, wobei die Schiene (3) ebenfalls aus Thermoplastmaterial, insbesondere einem hochtemperaturbeständigen Thermoplastmaterial, ausgebildet ist. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem wenigstens einen Abdeckelement eine zusätzliche Halterung als Kindersicherung (7) ausgebildet ist. Verfahren zur Herstellung einer Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung eines Garraums eines Garofens, insbesondere eines Haushaltsgarofens, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend

a) wenigstens eine Außenscheibe (11),

b) wenigstens eine Innenscheibe (14),

c) wenigstens ein Halteelement (4) zum Halten der wenigstens einen Innenscheibe,

d) wenigstens ein Abdeckelement (1) zum Abdecken des Halteelements,

e) bei dem das wenigstens eine Halteelement und das wenigstens eine Abdeckelement separat hergestellt werden, und dann

f) formschlüssig verbunden werden, insbesondere durch Einclipsen, vorzugsweise durch Verbinden über eine Rast- oder Schnappverbindung,

g) und anschließend dauerhaft aneinander fixiert, insbesondere geschweißt oder geklebt, werden.
Verfahren nach Anspruch 14, bei dem das wenigstens eine Halteelement (4) und das wenigstens eine Abdeckelement (1) jeweils zumindest teilweise aus Thermoplastmaterial hergestellt werden. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15,

a) wobei die Türe für einen Pyrolysebetrieb geeignet ist,

b) wobei an dem Halteelement (4) eine Schiene (3) zum Ableiten der an dem wenigstens einen Innenglas auftretenden Wärmeenergie nach außen angebracht wird,

c) wobei die Schiene (3) separat hergestellt wird,

d) wobei die Schiene mit dem Halteelement dauerhaft verbunden, insbesondere verschweißt oder an dieses angespritzt wird.
Verfahren nach den Ansprüchen 15 und 16, wobei die Schiene (3) ebenfalls aus Thermoplastmaterial, insbesondere einem hochtemperaturbeständigen Thermoplastmaterial, hergestellt wird.






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