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Dokumentenidentifikation DE102006027621A1 20.12.2007
Titel Lastverteilungsprofil zur rationellen Montage von planebenen Flächenkonstruktionen (z. B. Fußböden)
Anmelder Georg Kapraun e.K., 97469 Gochsheim, DE
Erfinder Kapraun, Georg, 97469 Gochsheim, DE
Vertreter Hildenbrand, K., 97896 Freudenberg
DE-Anmeldedatum 13.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006027621
Offenlegungstag 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse E04F 15/18(2006.01)A, F, I, 20060613, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 15/22(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   
Zusammenfassung Lastverteilungsprofil zur rationellen Montage von plan ebenen Flächenkonstruktionen (z. B. Fußbodenunterkonstruktionen) mit folgenden Merkmalen:
Die folgend beschriebene Neuentwicklung zeichnet sich nun durch einen hohen Grad an Vorkonfektionierung aus, wodurch die Montagezeit vor Ort deutlich reduziert werden kann.
Ferner wirkt sich der hohe Vorfertigungsgrad positiv auf die Gesamtmontagedauer aus, wodurch ein Preisvorteil entsteht.
Die rationelle Montage von Fußböden mittels Lastverteilungsträger ist möglich, weil das Trägerprofil zu einem System verbunden ist, welches die Funktionen Trittschalldämmung, Lastverteilung und Höhenausgleich integriert.
Ferner birgt das System den entscheidenden Vorteil, dass Aussparungen (z. B. Rohre, Kabel) schnell eingearbeitet sind.

Beschreibung[de]

Trittschalldämmstreifen (1), Klammern (2), Lastverteilungsprofil (3), Drahtstifte (4) und Lastträger (5) sind bereits vor der Montage zusammengebaut, so dass keine Einzelteile auf die Baustelle befördert werden müssen. Dies reduziert die Montagedauer und verbessert die Übersicht bei der Arbeit auf der Baustelle.

Das Lastverteilungsprofil (2) sowie der Trittschalldämmstreifen (1) können bequem eingeschnitten werden, was eine zügige Erstellung von Aussparungen bedeutet.

Die Vorfertigung reduziert Montagezeiten, da im Betrieb zügiger als auf den Baustellen gearbeitet werden kann. Außerdem ist das Vergessen einzelner Komponenten auf der Baustelle ausgeschlossen.

Der Lastträger (5) wird bei Aussparungen nicht geschwächt so dass die statischen Voraussetzungen nicht eingeschränkt werden.

Das Massen-Last-Verhältnis ist optimiert, so dass sehr ressourceneffizient gearbeitet werden kann (ca. 50% Materialersparnis gegenüber der Methode nach Stand der Technik).

Ohne statische Einbußen kann das Lastverteilungsprofil (3) aus kurzen Stücken hergestellt werden.

Diese Teile wären ansonsten Reste welche der Entsorgung zugeführt werden müssten. Auch dies dient der Ressourceneffizienz und der Wirtschaftlichkeit.

Sinkt das geplante Niveau der Oberkante Fußboden an gewissen Stellen unter die Höhe der Gesamtkonstruktion kann der Lastträger (5) bequem abgehobelt werden, da er deutlich schmaler ist als die Hobelbreite einer handelsüblichen Handhobelmaschine.

Die Ausführung von Installationsebenen wird vereinfacht, da der Lastträger schmaler ist als handelübliche Konterlattungen.

Eine pneumatische Trennung zwischen Bauteilen kann mit Hilfe des elastischen Trittschalldämmstreifen (1) erzielt werden.

1
Trittschalldämmstreifen
2
Klammern
3
Lastverteilungsprofil
4
Drahtstifte
5
Lastträger
6
Untergrund


Anspruch[de]
Lastverteilungsprofil zur rationellen Montage von plan ebenen Flächenkonstruktionen (z.B. Fußbodenunterkonstruktionen) mit folgenden Merkmalen:

1.1 der Lastträger (5) ist statisch so konzipiert, dass er die Last z.B. einer Fußbodenkonstruktion aufnehmen kann.

1.2 Das Lastverteilungsprofil (3) hat die Aufgabe die Last (z.B. des Fußbodens) auf eine möglichst große Fläche auf dem Untergrund (6) zu verteilen.

1.3 Lastträger (5) und Lastverteilungsprofil (3) sind mittels Drahtstift (4) miteinender verbunden.

1.4 Der Trittschalldämmstreifen (1) hat die Aufgabe eine elastische Verbindung zwischen Lastverteilungsprofil (3) und Untergrund (6) herzustellen.

1.5 Der Trittschalldämmstreifen (1) ist mittels Klammer (2) mit dem Lastverteilungsprofil (3) verbunden.

1.6 Das Lastverteilungsprofil (3) kann aus beliebig vielen kurzen Teilen zusammengesetzt sein.
Fußbodenunterkonstruktion nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Trittschalldämmstreifen (1), die Klammern (2), das Lastverteilungsprofil (3), die Drahtstifte (4) und der Lastträger (5) bereits vor der Montage zusammengebaut sind, so dass keine Einzelteile auf die Baustelle befördert werden müssen. Dies reduziert die Montagedauer und verbessert die Übersicht bei der Arbeit auf der Baustelle. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, das das Lastverteilungsprofil (2) sowie der Trittschalldämmstreifen (1) bequem eingeschnitten werden können, was eine zügige Erstellung von Aussparungen bedeutet. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, das die Vorfertigung die Montagezeiten reduziert, da im Betrieb zügiger als auf den Baustellen gearbeitet werden kann. Außerdem ist das Vergessen einzelner Komponenten auf der Baustelle ausgeschlossen. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, das der Lastträger (5) bei Aussparungen nicht geschwächt wird, so dass die statischen Voraussetzungen nicht eingeschränkt werden. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Massen-Last-Verhältnis optimiert ist, so dass sehr ressourceneffizient gearbeitet werden kann (ca. 50% Materialersparnis gegenüber der Methode nach Stand der Technik). Ohne statische Einbußen kann das Lastverteilungsprofil (3) aus kurzen Stücken hergestellt werden. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile des Lastverteilungsprofils (3) ansonsten Reste wären, welche der Entsorgung zugeführt werden müssten. Auch dies dient der Ressourceneffizienz und der Wirtschaftlichkeit. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass wenn das geplante Niveau der Oberkante Fußboden an gewissen Stellen unter die Höhe der Gesamtkonstruktion sinkt der Lastträger (5) bequem abgehobelt werden kann, da er deutlich schmaler ist als die Hobelbreite einer handelsüblichen Handhobelmaschine. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Ausführung von Installationsebenen vereinfacht wird, da der Lastträger schmaler ist als handelsübliche Konterlattungen. Fußbodenunterkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine pneumatische Trennung zwischen Bauteilen mit Hilfe des elastischen Trittschalldämmstreifen (1) erzielt werden kann.






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