PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006027647A1 20.12.2007
Titel Handgeführtes Gerät
Anmelder Hanning Elektro-Werke GmbH & Co. KG, 33813 Oerlinghausen, DE
Erfinder Reich, Michael, 32049 Herford, DE;
Levermann, Andreas, Dr., 32791 Lage, DE
Vertreter Fiedler, Ostermann & Schneider Patentanwälte, 33106 Paderborn
DE-Anmeldedatum 13.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006027647
Offenlegungstag 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse B25F 5/00(2006.01)A, F, I, 20060613, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B25D 17/00(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   A01G 3/04(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   A01D 34/78(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   A01D 34/84(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   A01D 34/90(2006.01)A, L, I, 20060613, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Gerät für den Garten- und Heimwerkerbereich, insbesondere Heckenscheren, Rasenmäher, Trimmer, Motorsensen, Bohrhammer und dergleichen, mit einem Gehäuse, dem mindestens ein Werkzeug zugeordnet und in dem ein elektrischer Antriebsmotor angeordnet ist zum Betreiben des Werkzeugs, mit einer Energieerzeugungseinheit zum Bereitstellen der elektrischen Energie für den Antriebsmotor, mit einer zwischen der tragbaren Energieerzeugungseinheit und dem Antriebsmotor angeordneten Ansteuerelektronikeinheit zum Ansteuern des Antriebsmotors, wobei die Ansteuerelektronikeinheit als gesonderte mobile Baueinheit über eine Verbindungseinheit lösbar mit dem Gehäuse und der Energieerzeugungseinheit gekoppelt ist, wobei in der Verriegelungsstellung elektrische Anschlüsse der Ansteuerelektronikeinheit mit elektrischen Anschlüssen des Gehäuses einerseits und mit elektrischen Anschlüssen der Energieerzeugungseinheit andererseits in Kontaktverbindung stehen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein handgeführtes Gerät für den Garten- und Heimwerkerbereich, insbesondere Heckenscheren, Rasenmäher, Trimmer, Motorsensen, Bohrhammer und dergleichen, mit einem Gehäuse, dem mindestens ein Werkzeug zugeordnet und in dem ein elektrischer Antriebsmotor angeordnet ist zum Betreiben des Werkzeugs, mit einer Energieerzeugungseinheit zum Bereitstellen der elektrischen Energie für den Antriebsmotor, mit einer zwischen der Energieerzeugungseinheit und dem Antriebsmotor angeordneten Ansteuerelektronikeinheit zum Ansteuern des Antriebsmotors.

Aus der DE 36 43 558 C2 ist ein Gerät für den Gartenbereich mit einem Gehäuse bekannt, in dem ein Antriebsmotor gelagert ist. Der Antriebsmotor wirkt auf ein Arbeitswerkzeug ein, das lösbar mit dem Gehäuse verbindbar ist. Zum Betreiben des Antriebsmotors ist ein tragbarer Power-Pack vorgesehen, in dem eine tragbare Energieerzeugungseinheit zum Bereitstellen der elektrischen Energie für den Antriebsmotor sowie ein Ansteuerelektronikeinheit zum Ansteuern des Antriebsmotors integriert angeordnet ist. Der Power-Pack ist über eine Kabelverbindung mit dem Gehäuse gekoppelt und kann beispielsweise in einer rucksackähnlichen Tragetasche auf dem Rücken des Benutzers angeordnet sein. Nachteilig an dem bekannten Gerät ist, dass die Austauschbarkeit von Komponenten des Gerätes auf die der Arbeitswerkzeuge begrenzt ist. Der elektrische Antriebsmotor wird stets in der gleichen vorgegebenen Weise angesteuert. Ferner ist der Antriebsmotor mittels einer relativ aufwändigen Kabelverbindung an die tragbare Energieerzeugungseinheit angekoppelt.

Auch aus der EP 1 075 906 B1 ist ein Gerät bekannt, das modular ausgestaltet ist, das heißt der Benutzer kann mehrere Geräte mit ein und demselben Power-Pack benutzen. Hierzu ist zwischen dem Anschluss des Gerätes und dem Anschluss des Power-Packs (Leistungssteuermodul) eine standardisierte Verbindungseinheit vorgesehen, so dass ein einfaches und schnelles lösbares Verbinden zwischen dem Power-Pack und dem Gerät ermöglicht wird. Der in dem Gehäuse des Gerätes angeordnete Antriebsmotor zum Antreiben des Werkzeuges wird jedoch stets mit dem gleichen Typ von Power-Pack beaufschlagt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein handgeführtes Gerät für den Garten- und Heimwerkerbereich derart weiterzubilden, dass die Modularität des Gerätes weiter erhöht wird.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit als gesonderte mobile Baueinheit über eine Verbindungseinheit lösbar mit dem Gehäuse und/oder dem Antriebsmotor einerseits und der Energieerzeugungseinheit andererseits gekoppelt ist, wobei in der Verriegelungsstellung elektrische Anschlüsse der Ansteuerelektronikeinheit mit elektrischen Anschlüssen des Gehäuses bzw. des Antriebsmotors einerseits und mit elektrischen Anschlüssen der Energieerzeugungseinheit andererseits in Kontaktverbindung stehen.

Nach der Erfindung ist eine Ansteuerelektronikeinheit des Gerätes als gesonderte Baueinheit ausgebildet, die zum einen mit einem Gehäuse des Gerätes und zum anderen mit der Energieerzeugungseinheit elektrisch und mechanisch gekoppelt ist. Vorteilhaft kann der Modulationsgrad des Gerätes erhöht werden, da bei einem geänderten Einsatzzweck des Gerätes lediglich die Ansteuerelektronikeinheit ausgetauscht werden muss, um den Antriebsmotor und die Energieerzeugungseinheit für den anderen Einsatzzweck einsetzen zu können. Die Energieerzeugungseinheit braucht in diesem Fall ebenfalls nicht ausgetauscht zu werden.

Die Wärmeabfuhr der Ansteuerelektronik kann durch den Einsatz als separate Baueinheit zusätzlich weiter verbessert werden.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Ansteuerelektronikeinheit über Ansteuermittel verfügen, so dass in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck eines Gerätes bzw. eines Werkzeugs die maßgeblichen Parameter des Antriebsmotors manuell eingestellt oder mittels einer Erkennungseinrichtung durch mechanische oder elektronische Codierung diagnostiziert und eingestellt werden. Somit kann ein und dieselbe Ansteuerelektronikeinheit für unterschiedliche Geräte bzw. unterschiedliche Werkzeuge eingesetzt werden, ohne dass die Energieerzeugungseinheit ebenfalls ausgetauscht werden müsste.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Verbindungseinheit Steckmittel und/oder Rastmittel und/oder Schraubmittel auf, derart, dass die Ansteuerelektronikeinheit unmittelbar an dem Gehäuse des Gerätes ansetzbar bzw. lösbar verbindbar ist. Vorzugsweise kann die Ansteuerelektronikeinheit gekapselt ausgebildet sein, so dass es im verriegelten Zustand ein Teil des Gehäuses des Gerätes bildet.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Energieerzeugungseinheit ortsfern von der Ansteuerelektronikeinheit angeordnet, so dass die an das Gehäuse des Gerätes anzukoppelnde Baueinheit relativ kompakt ist und eine relativ geringe Dimension aufweisen kann.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Ansteuerelektronikeinheit auch ortsfern über ein Verbindungskabel mit dem Gehäuse gekoppelt sein, so dass die Ansteuerelektronikeinheit und die Energieerzeugungseinheit benutzerspezifisch an einem gewünschten Ort positioniert sein können, zum Beispiel an dem Benutzer selbst (Rucksack, Hüftgurt etc.).

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Die Zeichnung zeigt:

Figur ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Gerätes.

Ein erfindungsgemäßes handgeführtes Gerät 1 für den Garten- oder Heimwerkerbereich ist vorzugsweise als Heckenschere, Rasenmäher, Trimmer, Bohrhammer oder dergleichen ausgeführt.

Das Gerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf, in dem ein elektrischer Antriebsmotor 3 angeordnet ist. An dem Gehäuse 2 kann ein nicht dargestelltes Werkzeug, wie beispielsweise eine Scherenschneide, ein Trimmer oder dergleichen, fest oder lösbar mit demselben verbunden angeordnet sein. Das Werkzeug ist mit dem Antriebsmotor 3 gekoppelt, derart, dass es mittels des Antriebsmotors 3 in einer Linear- und/oder Rotationsbewegung antreibbar ist.

Das Gehäuse 2 ist über eine erste Verbindungseinheit 4 direkt mit einer Ansteuerelektronikeinheit lösbar verbunden, wobei die erste Verbindungseinheit 4 über Verbindungsmittel, die als Steckmittel und/oder Rastmittel und/oder Schraubmittel ausgebildet sind, verfügt, so dass ein Anschlussabschnitt der Ansteuerelektronikeinheit 5 mit einem Anschlussabschnitt des Gehäuses 2 formschlüssig und/oder kraftschlüssig, mechanisch und elektrisch verbindbar ist. Die elektrischen Anschlüsse des Antriebsmotors 3 sind vorzugsweise über eine nicht dargestellte elektrische Leitung direkt mit den elektrischen Anschlüssen des Gehäuses 2 verbunden. In der Verriegelungsstellung des Gerätes 1 sind die elektrischen Anschlüsse der Ansteuerelektronikeinheit 5 mit den elektrischen Anschlüssen des Gehäuses 2 kontaktiert.

Beispielsweise kann die erste Verbindungseinheit 4 Rastelemente oder Klemmelemente aufweisen, die jeweils an einer Wandung des Gehäuses 2 bzw. an einer Wandung des Gehäuses der Ansteuerelektronikeinheit 5 angeformt sind.

Über eine zweite Verbindungseinheit 6 ist die Ansteuerelektronikeinheit 5 mit einer Energieerzeugungseinheit 7mechanisch und elektrisch lösbar verbunden. Die Energieerzeugungseinheit 7 dient zum Bereitstellen der elektrischen Energie für den Antriebsmotor 3. Die Energieerzeugungseinheit 7 kann beispielsweise eine Batterie oder eine aufladbare Batterie (Akku) aufweisen, so dass ein netzunabhängiger Betrieb des Gerätes 1 gewährleistet ist.

Alternativ kann die Energieerzeugungseinheit 7 auch eine Steuereinheit aufweisen, derart, dass bei elektrischer Verbindung des Akkus mit einem an einem elektrischen Energieversorgungsnetz angeschlossenen Ladegerät zum Aufladen des Akkus gleichzeitig das Gerät 1 betreibbar ist. Das Gerät 1 befindet sich hierbei in einem netzabhängigen Betrieb, bei dem über das Kabel 8 eine elektrische Verbindung zwischen der Ansteuerelektronikeinheit 5 und der Energieerzeugungseinheit 7 gegeben ist. Vorzugsweise wird der Akkumulator der Energieerzeugungseinheit 7 mittels des Ladegerätes aufgeladen, wobei gleichzeitig die aufgeladene Energie des Akkumulators zum Betrieb des Gerätes 1 über die zweite Verbindungseinheit 6 an die Ansteuerelektronikeinheit 5 weitergeleitet wird. Die überschüssige Energie, die für den Betrieb des Gerätes 1 nicht erforderlich ist, wird zur Aufladung des Akkumulators verwandt. Das Ladegerät für den Akkumulator kann in der Energieerzeugungseinheit 7 integriert angeordnet und als ein Netzteil ausgebildet sein.

Die zweite Verbindungseinheit 6 kann in gleicher Weise ausgeführt sein wie die erste Verbindungseinheit 4, wobei die Ansteuerelektronikeinheit 5 mit der Energieerzeugungseinheit 7 formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbindbar ist.

Die zweite Verbindungseinheit 6 umfasst vorzugsweise ein Kabel 8, so dass die Energieerzeugungseinheit 7 ortsfern von der Ansteuerelektronikeinheit 5 angeordnet sein kann. Einem Gehäuse der Energieerzeugungseinheit 7 sind vorzugsweise Befestigungsmittel zugeordnet, so dass die Energieerzeugungseinheit 7 an einem Kleidungsstück des Benutzers nach Art eines Rucksackes, Gürtels oder dergleichen lösbar befestigt werden kann.

Die Ansteuerelektronikeinheit 5 weist Ansteuermittel und/oder Adaptermittel auf, so dass in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck des Gerätes 1 bzw. des Antriebsmotors 3 Steuerparameter des Antriebsmotors 3 einstellbar sind oder mittels einer Erkennungseinrichtung durch mechanische oder elektronische Codierung diagnostiziert und eingestellt werden. Bei den Steuerparametern kann es sich um die Drehzahl oder andere Motorparameter handeln. Zum einen können die Ansteuermittel bzw. Adaptermittel der Ansteuerelektronikeinheit 5 mit einem Schalter gekoppelt sein, so dass der Benutzer durch Betätigung des Schalters die für den gewünschten Verwendungszweck des Antriebsmotors erforderlichen Steuerparameter einstellen kann. Alternativ kann die Ansteuerelektronikeinheit 5 auch mit einer Erkennungseinrichtung gekoppelt sein, so dass selbsttätig die Ansteuerungsart des Antriebsmotors 3 festgelegt wird. Die Erkennungseinrichtung kann beispielsweise in der Verbindungseinheit 4 integriert sein, wobei Steckmittel der Verbindungseinheit 4 eine Mehrzahl von auswählbaren Kontakten aufweist. Die Mehrzahl von Kontakten weisen redundante Kontakte auf, die quasi zur Kodierung der Ansteuerung des Antriebsmotors 3 eingesetzt werden können.

Die Ansteuerelektronikeinheit 5 weist ein Zentralmodul 9 auf. Das Zentralmodul 9 weist einen Stromrichter, vorzugsweise einen Umrichter auf. Beispielsweise kann das Zentralmodul 9 einen Direktumrichter oder einen Zwischenkreisumrichter aufweisen, dem eine Steuer-/Regelschaltung zugeordnet ist zur Einstellung einer vorgegebenen Drehzahl des Antriebsmotors 3, der beispielsweise als Asynchronmotor oder als Synchronmotor/BLDC ausgebildet ist.

Zusätzlich weist die Ansteuerelektronikeinheit 5 mindestens ein Steuermodul (SM) auf, mittels dessen unterschiedliche Typen von Antriebsmotoren 3 ansteuerbar sind. Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind vorzugsweise mehrere Steuermodule SM1, SM2, SM3 vorgesehen, um unterschiedliche Antriebsmotortypen und/oder unterschiedliche Verwendungsarten von Antriebsmotoren ansteuern zu können. Hierbei können die Steuermodule SM1, SM2 und SM3 mittels einer Erkennungseinrichtung selbsttätig aktivierbar sein. Alternativ können die Steuermodule SM1, SM2 und SM3 auch mittels eines durch den Benutzer betätigbaren Schalters aktivierbar sein. Die Steuermodule SM1, SM2 und SM3 können jeweils auch für unterschiedliche Typen des Antriebsmotors 3 einsetzbar sein.

Beispielsweise wird dem Antriebsmotor 3 bei Einsatz eines Werkzeugs als Heckenschere das Steuermodul SM1 zugeordnet und bei Einsatz des Antriebsmotors 3 als Trimmer (Fadenschneider) das Steuermodul SM2. Für unterschiedliche Einsatzzwecke desselben Antriebsmotors 3 in Verbindung mit unterschiedlichen Werkzeugen werden somit unterschiedliche Steuerparameter bzw. Drehzahlcharakteristiken mittels der Steuermodule SM1, SM2, SM3 eingestellt.

Die Steuermodule SM1, SM2, SM3 können auch derart ausgelegt sein, dass sie mit unterschiedlichen Typen von Energieerzeugungseinheiten 7 koppelbar sind. Die Energieerzeugungseinheiten 7 können sich beispielsweise durch die zur Verfügung stellende Ausgangsspannung von beispielsweise 24 V oder 36 V unterscheiden.

Das Gehäuse 2 des Gerätes 1 kann gegebenenfalls ebenfalls modulartig mit unterschiedlichen Werkzeugen gekoppelt werden.

Dadurch, dass unterschiedliche Steuermodule SM1, SM2, SM3 vorgesehen sind, kann derselbe Antriebsmotor 3 für unterschiedliche Anwendungen mit unterschiedlichen Drehzahlregimen angesteuert werden. Ein Wechseln des Antriebsmotors 3 bzw. des Gehäuses 2 bei Einsatz derselben für einen Werkzeugzweck, der eine unterschiedliche Drehzahlcharakteristik bzw. andere Motorparameter erfordert, ist daher nicht notwendig.

Nach einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann die Ansteuerelektronikeinheit 5 auch über ein Verbindungskabel mit dem Gehäuse 2 gekoppelt sein.

Nach einer nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann die Ansteuerelektronikeinheit 5 auch direkt mit einem Gehäuse des Motors 3 lösbar verbunden sein. Vorteilhaft braucht bei dieser Ausführungsform nicht das Gehäuse 2 des Gerätes 1 über Anschlussmittel zur Verbindung mit der Ansteuerelektronikeinheit 5 verfügen. Voraussetzung für die nicht dargestellte Ausführungsform ist lediglich, dass ein Teilbereich des Gehäuses des Motors nicht vom Gehäuse des Gerätes umschlossen ist, so dass er von außen zugänglich ist zum lösbaren mechanischen und elektrischen Verbinden der Ansteuerelektronikeinheit 5. Beispielsweise kann der Anschluss des Motorgehäuses eine selbsttätig schließbare Klappe aufweisen, deren Öffnen den Zugang der Anschlüsse der Ansteuerelektronikeinheit 5 zu den Anschlüssen des Motors 3 ermöglicht. Zusätzlich kann in Verriegelungsstellung der Ansteuerelektronikeinheit 5 an dem Motorgehäuse die federnd ausgebildete Klappe ein Fixieren der Ansteuerelektronikeinheit 5 an dem Motorgehäuse ermöglichen.


Anspruch[de]
Handgeführtes Gerät für den Garten- und Heimwerkerbereich, insbesondere Heckenscheren, Rasenmäher, Trimmer, Motorsensen, Bohrhammer und dergleichen, mit einem Gehäuse, dem mindestens ein Werkzeug zugeordnet und in dem ein elektrischer Antriebsmotor angeordnet ist zum Betreiben des Werkzeugs, mit einer Energieerzeugungseinheit zum Bereitstellen der elektrischen Energie für den Antriebsmotor, mit einer zwischen der Energieerzeugungseinheit und dem Antriebsmotor angeordneten Ansteuerelektronikeinheit zum Ansteuern des Antriebsmotors, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) als gesonderte mobile Baueinheit über eine Verbindungseinheit (4, 6) lösbar mit dem Gehäuse (2) und/oder dem Antriebsmotor (3) einerseits und der Energieerzeugungseinheit (7) andererseits gekoppelt ist, wobei in der Verriegelungsstellung elektrische Anschlüsse der Ansteuerelektronikeinheit (5) mit elektrischen Anschlüssen des Gehäuses (2) bzw. des Antriebsmotors (3) einerseits und mit elektrischen Anschlüssen der Energieerzeugungseinheit (7) andererseits in Kontaktverbindung stehen. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) Ansteuermittel umfasst, derart, dass in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck des Gerätes (1) und/oder in Abhängigkeit von dem Typ des Antriebsmotors (3) die Steuerparameter des Antriebsmotors (3) einstellbar sind. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) über Ansteuer- und/oder Adaptermittel verfügt, derart, dass nach Kontaktierung der Ansteuerelektronikeinheit (5) an dem Gehäuse (2) oder an dem Antriebsmotor (3) selbsttätig der Typ des Antriebsmotors (3) und/oder die für die vorgegebene Verwendung des Werkzeugs erforderlichen Steuerparameter des Antriebsmotors (3) erkennbar ist. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) mindestens ein Steuermodul (SM) aufweist, derart, das selbsttätig oder mittels eines Schalters aktivierbar ist und in dem jeweils verwendungsabhängige Steuerparameter für den Antriebsmotor (3) gespeichert sind. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Anschlüsse des Antriebsmotors (3) über eine elektrische Leitung direkt mit den elektrischen Anschlüssen des Gehäuses (2) verbunden sind. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (4, 6) über Verbindungsmittel verfügt, derart, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) mit dem Gehäuse (2) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mechanisch und elektrisch verbindbar ist. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinheit (4) über Steckmittel und/oder Rastmittel und/oder Schraubmittel verfügt, derart, dass zueinander weisende Anschlussabschnitte der Ansteuerelektronikeinheit (5) und des Gehäuses (2) mechanisch miteinander verbindbar sind. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieerzeugungseinheit (7) ortsfern von der Ansteuerelektronikeinheit (5) angeordnet und über ein Kabel (8) mit der Ansteuerelektronikeinheit (5) verbunden ist. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Energieerzeugungseinheit (7) Befestigungsmittel zugeordnet sind, derart, dass die Energieerzeugungseinheit (7) an einem Kleidungsstück des Benutzers oder an dem Gehäuse (2) lösbar befestigbar ist. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) direkt oder über ein Verbindungskabel mit dem Gehäuse (2) gekoppelt ist. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerelektronikeinheit (5) ein Zentralmodul (9) mit einem Stromrichter und/oder einem Umrichter aufweist. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieerzeugungseinheit (7) derart ausgebildet ist, dass bei elektrischer Verbindung eines Akkumulators der Energieerzeugungseinheit (7) mit einem Ladegerät zum Aufladen des Akkumulators die vom elektrischen Energieversorgungsnetz zur Verfügung gestellte elektrische Energie zum Betrieb des Gerätes (1) und zum Aufladen des Akkumulators verwendbar ist. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Energieerzeugungseinheit (7) ein Netzteil zugeordnet ist, derart, dass bei Anschluss der Energieerzeugungseinheit (7) an das elektrische Energieversorgungsnetz die für den Betrieb des Gerätes (1) nicht erforderliche Energie aus dem elektrischen Energieversorgungsnetz für das Laden des Akkumulators verwendet wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com