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Dokumentenidentifikation DE102007010456A1 20.12.2007
Titel Fahrradkettenradaufbau
Anmelder Shimano Inc., Sakai, Osaka, JP
Erfinder Takanori, Kanehisa, Osaka, Sakai, JP;
Yoshiaki, Ando, Osaka, Sakai, JP;
Kenji, Kamada, Osaka, Sakai, JP
Vertreter König Szynka Tilmann von Renesse, 40549 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 01.03.2007
DE-Aktenzeichen 102007010456
Offenlegungstag 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse B62M 9/08(2006.01)A, F, I, 20070301, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Fahrradkettenzahnradaufbau umfasst ein erstes, zweites und drittes Kettenzahnrad. Ein erster Befestigungsabschnitt des ersten Kettenzahnrades ist direkt mit einem zweiten Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrades durch erste Befestigungselemente an am Umfang beabstandeten Stellen verbunden. Das erste Kettenzahnrad wird vom zweiten Kettenzahnrad durch die ersten Befestigungselemente getragen und ist axial vom zweiten Kettenzahnrad durch die ersten Befestigungselemente beabstandet. Ein zweiter Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrades ist direkt mit einem dritten Befestigungsabschnitt des dritten Kettenzahnrades durch zweite Befestigungselemente verbunden. Das zweite Kettenzahnrad wird vom dritten Kettenzahnrad durch die zweiten Befestigungselemente getragen und ist axial vom dritten Kettenzahnrad durch die zweiten Befestigungselemente beabstandet. Das erste und das zweite readial innerste Ende des ersten und des zweiten Kettenzahnrades sind radial vom Freilauf beabstandet und sind frei vom Kontakt mit diesem, wenn der Fahrradkettenzahnradaufbau am Freilauf angebracht ist.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft allgemein einen Fahrradkettenradaufbau. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Fahrradkettenradaufbau, welcher so konfiguriert ist, dass das Gewicht einer Fahrradnabe verringert wird.

HINTERGRUNDINFORMATION

Fahrradfahren wird sowohl eine immer beliebtere Form der Erholung, als auch als Transportmittel. Darüber hinaus ist Fahrradfahren als Wettbewerbssport sowohl für Amateure als auch Profis sehr populär geworden. Ob nun das Fahrrad zur Erholung, zum Transport oder für den Wettkampf verwendet wird: die Fahrradindustrie ist mit der ständigen Verbesserung der verschiedenen Komponenten des Fahrrads befasst, um die Ansprüche der Fahrradfahrer zu erfüllen.

Da sich die Anzahl der Gänge, die in Fahrradgetrieben verfügbar sind, erhöht hat, hat sich in den vergangenen Jahren auch die Anzahl der Ritzelzahnräder, die am Hinterradkettenradaufbau solcher Fahrräder verfügbar sind, auf sechs oder mehr Ritzelkettenräder vergrößert. Daraus ergibt sich, dass sich das Gewicht des Fahrrads erhöht hat. Folglich besteht das Ziel, das Gewicht des Fahrrads zu verringern. In anderen Worten gesagt, ist es bei Verfolgung einer höheren Fahrgeschwindigkeit erstrebenswert, das Gewicht aller Arten von Fahrradteilen zu verringern.

Um das Gewicht eines Mehrfachkettenradaufbaus zu verringern, wurde ein(e) Spinne (Kettenradhalter), welcher) eine Mehrzahl von ringförmigen Kettenzahnrädern trägt, vorgeschlagen. Bei Verwenden einer Spinne wird im Allgemeinen ein Leichtmetall wie Aluminium usw. für die Spinne eingesetzt, während verschiedene Arten von Stahlmaterialien oder Titan für die Kettenzahnräder verwendet werden, um entsprechende Festigkeit bereit zu stellen. Ein Beispiel eines Mehrfachkettenzahnradaufbaus, der eine Spinne verwendet, ist in der US-Patentschrift Nr. 6,102,821 (gehört der Shimano Inc.) offenbart. In diesem Patent werden zwei Spinnen verwendet, wobei jede Spinne zwei Kettenzahnräder trägt. Jede Spinne hat einen Wulstteil und eine Mehrzahl von Tragearmen, welche sich radial nach außen von den äußeren Umfangsoberflächen des Wulstteils in Richtungen, die senkrecht zur Achse des Wulstteils stehen, erstrecken. Die Kettenzahnräder sind an Befestigungsflächen auf gegenüberliegenden Seitenflächen jedes der Tragearme angebracht. Dementsprechend ist dieser Aufbau in Bezug auf Gewichtsverringerung sehr fortgeschritten.

In Anbetracht des oben Dargestellten wird es den Fachleuten auf diesem Gebiet der Technik aus dieser Offenbarung klar werden, dass ein Bedarf an einem verbesserten Fahrradkettenzahnradaufbau besteht. Diese Erfindung spricht diesen Bedarf auf diesem Gebiet der Technik als auch andere Bedürfnisse an, die offensichtlich für jene Fachlaute auf diesem Gebiet der Technik aus dieser Offenbarung hervorgehen.

KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Fahrradkettenzahnradaufbau mit zusätzlichen Kettenzahnrädern bereit zu stellen, wobei ein minimales Gewicht dem Fahrradkettenzahnradaufbau hinzugefügt wird.

Die vorangehenden Aufgaben können grundsätzlich durch Bereitstellen eines Fahrradkettenzahnradaufbaus mit einem ersten Kettenzahnrad, einem zweiten Kettenzahnrad und einem dritten Kettenzahnrad erzielt werden. Das erste Kettenzahnrad umfasst einen ersten Befestigungsabschnitt mit einem ersten radial innersten Ende und einen ersten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von ersten Zähnen. Das zweite Kettenzahnrad umfasst einen zweiten Befestigungsabschnitt mit einem zweiten radial innersten Ende und einen zweiten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von zweiten Zähnen. Der erste Befestigungsabschnitt des ersten Kettenzahnrades ist direkt mit dem zweiten Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrades durch eine Mehrzahl von einzelnen ersten Befestigungselementen an einer Mehrzahl von am Umfang beabstandeten Stellen verbunden, so dass das erste Kettenzahnrad vom zweiten Kettenzahnrad durch die ersten Befestigungselemente getragen wird, und ist axial vom zweiten Kettenzahnrad durch die ersten Befestigungselemente beabstandet. Das dritte Kettenzahnrad umfasst einen dritten Befestigungsabschnitt mit einem dritten radial innersten Ende und einen dritten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von dritten Zähnen. Der zweite Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrades ist direkt mit dem dritten Befestigungsabschnitt des dritten Kettenzahnrades durch eine Mehrzahl von einzelnen zweiten Befestigungselementen verbunden, so dass das zweite Kettenzahnrad vom dritten Kettenzahnrad durch die zweiten Befestigungselemente getragen wird, und ist axial vom dritten Kettenzahnrad durch die zweiten Befestigungselemente beabstandet. Des Weiteren umfasst das dritte radial innerste Ende des dritten Kettenzahnrades eine Freilaufbefestigungsstruktur, welche so konfiguriert ist, dass sie an einem Freilauf angebracht werden kann. Das erste und das zweite radial innerste Ende des ersten und des zweiten Kettenzahnrades sind so konfiguriert und angeordnet, dass sie radial vom Freilauf beabstandet sind und frei vom Kontakt mit diesem sind, wenn der Fahrradkettenzahnradaufbau am Freilauf durch die Freilaufbefestigungsstruktur angebracht ist.

Diese und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden den Fachleuten auf diesem Gebiet der Technik aus der folgenden detaillierten Beschreibung augenscheinlich werden, welche, in Verbindung mit den angeschlossenen Zeichnungen, bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung offenbart.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Nun mit Bezugnahme auf die angefügten Zeichnungen, welche einen Teil dieser Originaloffenbarung bilden:

1 ist eine Seitenaufrissansicht eines Fahrrads, welches ein Hinterrad mit einem Fahrradkettenzahnradaufbau gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist;

2 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, welche einen Freilauf eines Nabenabschnitts eines Hinterrades und verschiedene Elemente des Fahrradkettenzahnradaufbaus gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ist eine Seitenquerschnittsansicht des Nabenabschnitts des Fahrrads, welche einen Fahrradkettenzahnradaufbau zeigt, der auf dem Freilauf eingebaut ist, wobei der Fahrradkettenzahnradaufbau mehrere Kettenzahnräder aufweist, darunter ein erstes, ein zweites und ein drittes Kettenzahnrad gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

4 ist eine Seitenaufrissansicht des ersten, zweiten und dritten Kettenzahnrades, die vom Fahrradkettenzahnradaufbau getrennt sind, gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

5 ist eine Seitenaufrissansicht des ersten Kettenzahnrades, das vom Fahrradkettenzahnradaufbau getrennt ist, gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

6 ist eine Seitenaufrissansicht des zweiten Kettenzahnrades, das vom Fahrradkettenzahnradaufbau getrennt ist, gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine Seitenaufrissansicht des dritten Kettenzahnrades, das vom Fahrradkettenzahnradaufbau getrennt ist, gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

8 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Hinterrades eines Fahrrads, welche einen Freilauf eines Nabenabschnitts des Hinterrades und verschiedene Elemente eines Kettenzahnradaufbaus gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

9 ist eine Seitenaufrissansicht des ersten, zweiten und dritten Kettenzahnrades des Kettenzahnradaufbaus, dargestellt in 8, wobei sie vom Fahrradkettenzahnradaufbau getrennt gezeigt sind und wobei das erste und das zweite Kettenzahnrad von gebogenen Segmenten aufgebaut sind, gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

10 ist eine Seitenaufrissansicht eines der gebogenen Segmente des ersten Kettenzahnrades des Fahrradkettenzahnradaufbaus, der in 8 dargestellt ist, gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

11 ist eine Seitenaufrissansicht eines der gebogenen Segmente des zweiten Kettenzahnrades des Fahrradkettenzahnradaufbaus, der in 8 dargestellt ist, gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

12 ist eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht des Hinterrades eines Fahrrads, welche einen Freilauf eines Nabenabschnitts des Hinterrades und verschiedene Elemente eines Fahrradkettenzahnradaufbaus gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

13 ist eine Querschnittsansicht eines Abschnitts des ersten, zweiten und dritten Kettenzahnrades des Fahrradkettenzahnradaufbaus, welche die Verbindungen zu den Befestigungsstrukturen gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

14 ist eine Seitenaufrissansicht des ersten, zweiten und dritten Kettenzahnrades des Kettenzahnradaufbaus, dargestellt in 12, wobei sie vom Fahrradkettenzahnradaufbau getrennt gezeigt sind und wobei das erste und das zweite Kettenzahnrad von gebogenen Segmenten aufgebaut sind, die aneinander durch Befestigungsstrukturen befestigt sind, gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

15 ist eine Seitenaufrissansicht einer der Befestigungsstrukturen, die in 12 und 13 dargestellt sind, wobei sie vom Fahrradkettenzahnradaufbau entfernt ist, gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

16 ist eine perspektivische Ansicht einer der Befestigungsstrukturen, die in 12 und 13 dargestellt sind, wobei sie vom Fahrradkettenzahnradaufbau entfernt ist, gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

17 ist eine Seitenaufrissansicht eines der gebogenen Segmente des ersten Kettenzahnrades des Fahrradkettenzahnradaufbaus, der in 12 und 13 dargestellt ist, gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

18 ist eine Seitenaufrissansicht eines der gebogenen Segmente des zweiten Kettenzahnrades des Fahrradkettenzahnradaufbaus, der in 12 und 13 dargestellt ist, gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

19 ist eine auseinander gezogene perspektivische Ansicht des Hinterrades eines Fahrrads, welche einen Freilauf eines Nabenabschnitts des Hinterrades und verschiedene Elemente eines Fahrradkettenzahnradaufbaus gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

20 ist eine Querschnittsansicht des Fahrradkettenzahnradaufbaus, der in 19 dargestellt ist, gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

21 ist eine auseinander gezogene, perspektivische Ansicht eines Abschnitts des Fahrradkettenzahnradaufbaus, der in 19 und 20 dargestellt ist, welche das erste, zweite, dritte und vierte Kettenzahnrad des Fahrradkettenzahnradaufbaus, wobei sie vom Fahrradkettenzahnradaufbau abgenommen sind, gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ausgewählte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt. Es wird für die Fachleute auf diesem Gebiet der Technik aus dieser Offenbarung eindeutig hervorgehen, dass die folgenden Beschreibungen der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung bloß zur Veranschaulichung vorgelegt werden und nicht dazu, um die Erfindung, wie sie durch die angeschlossenen Ansprüche und ihnen Gleichwertiges definiert ist, zu beschränken.

Mit anfänglicher Bezugnahme auf 1 ist ein Fahrrad 10 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Das Fahrrad 10 umfasst einen Rahmen 12, ein Hinterrad 14, welches von einem hinteren Abschnitt des Rahmens 12 getragen wird, einen Nabenabschnitt 16 und einen Kettenzahnradaufbau 18, welcher am Nabenabschnitt 16 angebracht ist.

Der Kettenzahnradaufbau 18 umfasst eine erhöhte Anzahl von Kettenzahnrädern mit Gewichtseinsparungsmerkmalen, um das Gesamtgewicht des Kettenradaufbaus 18 zu minimieren.

Wie in 2 gezeigt, ist der Nabenabschnitt 16 an einem zentralen Bereich des Hinterrads 14 angeordnet und umfasst einen Freilauf 20. Der Freilauf 20 weist ein äußeres Ende mit Gewindegängen 22 auf und umfasst auf seinem inneren Ende eine ringförmige Schulter 24.

Wie ebenfalls in 2 gezeigt, umfasst der Kettenzahnradaufbau 18 grundsätzlich ein erstes Kettenzahnrad 30, ein zweites Kettenzahnrad 32, ein drittes Kettenzahnrad 34, ein viertes Kettenzahnrad 36, ein fünftes Kettenzahnrad 38, ein sechstes Kettenzahnrad 40, Abstandhalter 42, 44, Befestigungselemente 46 und Befestigungselemente 48. Der Kettenzahnradaufbau 18 ist so konfiguriert, um um eine Achse A zu rotieren, welche sich durch den Freilauf 20 erstreckt. Das erste Kettenzahnrad 30, das zweite Kettenzahnrad 32, das dritte Kettenzahnrad 34, das vierte Kettenzahnrad 36, das fünfte Kettenzahnrad 38 und das sechste Kettenzahnrad 40 sind alle vorzugsweise um die Achse A zentriert.

Wie in 2 und 5 gezeigt, ist das erste Kettenzahnrad 30 ein Element von kreisförmiger Ringgestalt, welches einen ersten Befestigungsabschnitt 50 und einen ersten Ketteneingriffsabschnitt mit ersten Zahnradzähnen 52 umfasst. Der erste Befestigungsabschnitt 50 weist ein erstes, radial innerstes Ende 54 auf, welches eine wellenförmige innere Umfangsoberfläche 56 umfasst. Der erste Befestigungsabschnitt 50 wird mit einer Mehrzahl von Öffnungen 58 bereit gestellt. Die Öffnungen 58 sind in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung beabstandet. Des Weiteren ist jede Öffnung 58 von der Achse A mit einem Abstand D1 beabstandet. Wie in 5 gezeigt, sind sechs Öffnungen 58 im ersten Kettenzahnrad 30 vorgesehen. Jedoch stellt dies keine unveränderliche Anzahl dar. Insbesondere kann das erste Kettenzahnrad 30 mit mehr oder weniger als sechs Öffnungen 58 vorgesehen sein, was von Gestaltungsüberlegungen wie zum Beispiel der Größe des ersten Kettenzahnrad 30 abhängt.

Es gibt 28 erste Zahnradzähne 52, wie in 4 gezeigt. Jedoch sollte es aus dieser Beschreibung klar hervor treten, dass die Anzahl der ersten Zahnradzähne 52 in Abhängigkeit von Gestaltungskriterien wie zum Beispiel der Anzahl der Kettenzahnräder, die im Kettenzahnradaufbau 18 umfasst sind, und der besonderen Fahrradanwendung des Kettenzahnradaufbaus 18 veränderlich sind.

Wie in 2 und 6 gezeigt, ist das zweite Kettenzahnrad 32 ebenfalls grundsätzlich ein Element von kreisförmiger Ringgestalt, welches einen zweiten Befestigungsabschnitt 60 und einen zweiten Ketteneingriffsabschnitt mit zweiten Zahnradzähnen 62 umfasst.

Der zweite Befestigungsabschnitt 60 weist ein zweites, radial innerstes Ende 64 auf, welches eine wellenförmige innere Umfangsoberfläche 66 umfasst. Der zweite Befestigungsabschnitt 60 wird mit einer Mehrzahl von ersten Öffnungen 68 und einer Mehrzahl von zweiten Öffnungen 70 bereit gestellt.

Die ersten Öffnungen 68 sind in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung im zweiten Befestigungsabschnitt 60 beabstandet. Jede der ersten Öffnungen 68 ist von der Achse A mit einem Abstand D1 beabstandet. Die zweiten Öffnungen 70 sind in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung im zweiten Befestigungsabschnitt 60 beabstandet. Jede der Öffnungen 70 ist von der Achse A mit einem Abstand D2 beabstandet. Wie in 2 gezeigt, ist der Abstand D1 größer als der Abstand D2. Folglich sind die Öffnungen 68 radial außerhalb der Öffnungen 70 angeordnet.

Wie in 6 gezeigt, sind sechs erste Öffnungen 68 und sechs zweite Öffnungen 70 im zweiten Kettenzahnrad 32 vorgesehen. Jedoch stellt dies keine unveränderliche Anzahl dar. Insbesondere kann das zweite Kettenzahnrad 32 mit mehr oder weniger als sechs ersten Öffnungen 68 und mehr oder weniger als sechs zweiten Öffnungen 70 vorgesehen sein, was von Gestaltungsüberlegungen wie zum Beispiel der Größe des zweiten Kettenzahnrades 32 abhängt.

Es gibt 24 zweite Zahnradzähne 62, wie in 4 gezeigt. Jedoch sollte es aus dieser Beschreibung klar hervor treten, dass die Anzahl der zweiten Zahnradzähne 62 in Abhängigkeit von Gestaltungskriterien wie zum Beispiel der Anzahl der Kettenzahnräder, die im Kettenzahnradaufbau 18 umfasst sind, und der besonderen Fahrradanwendung des Kettenzahnradaufbaus 18 veränderlich ist. Vorzugsweise ist die Gesamtanzahl der zweiten Zahnradzähne 62 des zweiten Kettenzahnrades 32 geringer als eine Gesamtanzahl erster Zahnradzähne 52 des ersten Kettenzahnrades 30.

Wie in 4 gezeigt, ist das dritte Kettenzahnrad 34 ebenfalls grundsätzlich ein einstückiges Einheitselement, das eine kreisförmiger Ringgestalt aufweist, die einen dritten Befestigungsabschnitt 80 und einen dritten Ketteneingriffsabschnitt mit dritten Zahnradzähnen 82 umfasst. Der dritte Befestigungsabschnitt 80 weist ein drittes innerstes Ende 84 (eine innere Kante) auf, die eine innere Umfangsoberfläche 86 umfasst. Die innere Umfangsoberfläche 86 umfasst Keile, welche zum Eingriff damit mit der äußeren Fläche 86 des Freilaufs 20 passen. Die innere Umfangsoberfläche 86 definiert daher eine Freilaufbefestigungsstruktur, welche für den Eingriff mit dem Freilauf 20 konfiguriert ist, wobei die innere Umfangsoberfläche 86 eine nicht kreisförmige Öffnung ist.

Der dritte Befestigungsabschnitt 80 wird mit einer Mehrzahl von Öffnungen 88 bereit gestellt. Die Öffnungen 88 sind in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung im dritten Befestigungsabschnitt 80 beabstandet. Jede der Öffnungen 88 ist von der Achse A mit einem Abstand D2 beabstandet. Die Öffnungen 88 sind auch in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung im dritten Befestigungsabschnitt 80 beabstandet.

Wie in 4 gezeigt, sind sechs Öffnungen 88 im dritten Kettenzahnrad 34 vorgesehen. Jedoch stellt dies keine unveränderliche Anzahl dar. Insbesondere kann das dritte Kettenzahnrad 34 mit mehr oder weniger als sechs Öffnungen 88 vorgesehen sein, was von Gestaltungsüberlegungen wie zum Beispiel der Größe des dritten Kettenzahnrades 34 abhängt.

Es gibt 21 dritte Zahnradzähne 82, wie in 4 gezeigt. Jedoch sollte es aus dieser Beschreibung klar hervor treten, dass die Anzahl der dritten Zahnradzähne 82 in Abhängigkeit von Gestaltungskriterien wie zum Beispiel der Anzahl der Kettenzahnräder, die im Kettenzahnradaufbau 18 umfasst sind, und der besonderen Fahrradanwendung des Kettenzahnradaufbaus 18 veränderlich sind. Vorzugsweise ist die Gesamtanzahl der dritten Zahnradzähne 82 des dritten Kettenzahnrades 34 geringer als eine Gesamtanzahl zweiter Zahnradzähne 62 des zweiten Kettenzahnrades 32.

Wie in 2 gezeigt, umfasst das vierte Kettenzahnrad 36 vierte Zahnradzähne 90 und ein radial innerstes Ende, welches eine innere Umfangsoberfläche 92 aufweist. Die innere Umfangsoberfläche 92 umfasst Keile, welche mit der äußeren Oberfläche des Freilaufs 20 zum Eingriff mit diesem passen. Vorzugsweise ist die Anzahl der vierten Zahnradzähne 90 geringer als die Anzahl der dritten Zahnradzähne 82.

Wie in 2 gezeigt, umfasst das fünfte Kettenzahnrad 38 fünfte Zahnradzähne 94 und ein radial innerstes Ende, welches eine innere Umfangsoberfläche 96 aufweist. Die innere Umfangsoberfläche 96 umfasst Keile, welche mit der äußeren Oberfläche des Freilaufs 20 zum Eingriff mit diesem passen. Vorzugsweise ist die Anzahl der fünften Zahnradzähne 94 geringer als die Anzahl der vierten Zahnradzähne 90.

Wie in 2 gezeigt, umfasst das sechste Kettenzahnrad 40 sechste Zahnradzähne 98 und ein radial innerstes Ende, welches eine innere Umfangsoberfläche 100 aufweist. Vorzugsweise ist die Anzahl der sechsten Zahnradzähne 98 geringer als die Anzahl der fünften Zahnradzähne 94. Die innere Umfangsoberfläche 100 umfasst Gewindegänge, die so konfiguriert und bemaßt sind, um sich auf die Gewindegänge 22 des Freilaufs 20 zu schrauben.

Wie in 2 gezeigt, sind beide Abstandhalter 42 und 44 ringförmige Elemente, welche allgemein die gleichen Abmessungen aufweisen.

Wie in 2 gezeigt, weisen die Befestigungselemente 46 und 48 allgemein die selben Abmessungen und Merkmale auf und sind am Umfang zu einander beabstandet. Die Befestigungselemente 46 und 48 definieren einzelne Befestigungsstrukturen. Die Befestigungselemente 46 umfassen einen Abstandhalterkörper 110, ein erstes Verbindungsende 112 und ein zweites Verbindungsende 114. Der Abstandhalterkörper 110 weist einen ersten Durchmesser auf, der größer ist als der Durchmesser sowohl des ersten als auch des zweiten Verbindungsendes 112 und 114. Mit anderen Worten gesagt, sind die Durchmesser des ersten und des zweiten Verbindungsendes 112 und 114 kleiner als jener Durchmesser des Abstandhalterkörpers 110. In ähnlicher Weise umfassen die Befestigungselemente 48 ebenfalls einen Abstandhalterkörper 110, ein erstes Verbindungsende 116 und ein zweites Verbindungsende 118. Wie mit den Befestigungselementen 46 weist der Abstandhalterkörper 110 der Befestigungselemente 48 einen ersten Durchmesser auf, der größer ist als der Durchmesser sowohl des ersten als auch des zweiten Verbindungsendes 116 und 118.

Des Weiteren sind in einem nicht eingebauten Zustand die Durchmesser des ersten und des zweiten Verbindungsendes 112 und 114 und 116 und 118 so bemessen, um in die Öffnungen 58 und 68 beziehungsweise 70 und 88 zu passen. Insbesondere wird das erste Verbindungsende 112 jedes der Befestigungselemente 46 in eine jeweilige Öffnung 58 des ersten Kettenzahnrades 30 eingepasst. Das zweite Verbindungsende 114 jedes der Befestigungselemente 46 wird in eine jeweilige Öffnung 68 des zweiten Kettenzahnrades 32 eingepasst. Des Weiteren wird das erste Verbindungsende 116 jedes der Befestigungselemente 48 in eine jeweilige Öffnung 70 des zweiten Kettenzahnrades 32 eingepasst und das zweite Verbindungsende 118 jedes der Befestigungselemente 48 wird in eine jeweilige Öffnung 88 des dritten Kettenzahnrades 34 eingepasst.

Wie oben erwähnt, sind die Befestigungselemente 46 und 48 einzelne Befestigungsstrukturen. Als solche definieren die Befestigungselemente 46 einen ersten Satz von Befestigungselementen und die Befestigungselemente 48 definieren einen zweiten Satz von Befestigungselementen, wobei der erste Satz Befestigungselemente zwischen dem ersten und dem zweiten Kettenzahnrad 30 und 32 angeordnet ist und wobei der zweite Satz Befestigungselemente zwischen dem zweiten und dem dritten Kettenzahnrad 32 und 34 angeordnet ist.

Sobald die Befestigungselemente 46 in dem ersten und in dem zweiten Kettenzahnrad 30 und 32 eingebaut sind, werden die ersten und die zweiten Verbindungsenden 112 und 114 gequetscht oder verformt oder auf andere Weise befestigt, wodurch das erste Kettenzahnrad 30 am zweiten Kettenzahnrad 32 in einer beabstandeten Beziehung zueinander auf Grund des Abstandhalterkörpers 110 fest angebracht ist. Des Weiteren gilt, dass, sobald die Befestigungselemente 48 in dem zweiten und in dem dritten Kettenzahnrad 32 und 34 eingebaut sind, die ersten und die zweiten Verbindungsenden 116 und 118 gequetscht oder verformt oder auf andere Weise befestigt werden, wodurch das zweite Kettenzahnrad 32 am dritten Kettenzahnrad 34 in einer beabstandeten Beziehung zueinander auf Grund des Abstandhalterkörpers 110 fest angebracht ist. Folglich ist der erste Befestigungsabschnitt 50 des ersten Kettenzahnrades 30 direkt mit dem zweiten Befestigungsabschnitt 60 des zweiten Kettenzahnrades 32 durch die ersten Befestigungselemente 46 an einer Mehrzahl von entlang des Umfangs beabstandeten Stellen verbunden, so dass das erste Kettenzahnrad 30 vom zweiten Kettenzahnrad 32 durch die Befestigungselemente 46 getragen wird und vom zweiten Kettenzahnrad 32 durch die Befestigungselemente 46 axial beabstandet ist.

In ähnlicher Weise ist der zweite Befestigungsabschnitt 60 des zweiten Kettenzahnrades 32 direkt mit dem dritten Befestigungsabschnitt 80 des dritten Kettenzahnrades 34 durch die zweiten Befestigungselemente 48 verbunden, so dass das zweite Kettenzahnrad 32 vom dritten Kettenzahnrad 34 durch die Befestigungselemente 48 getragen wird und vom dritten Kettenzahnrad 34 durch die Befestigungselemente 48 axial beabstandet ist.

Wie in 4 gezeigt, bilden das erste, das zweite und das dritte Kettenzahnrad 30, 32 und 34 einen Kettenzahnradunteraufbau, welcher auf dem Freilauf 20 als eine Einheit eingebaut ist, wobei nur das dritte Kettenzahnrad 34 in direkten Kontakt mit dem Freilauf 20 tritt. Mit der oben beschriebenen Konfiguration ist das dritte, radial innerste Ende 84 des dritten Kettenzahnrades 34, welches die innere Umfangsoberfläche 86 (eine Freilaufbefestigungsstruktur) umfasst, konfiguriert, um auf dem Freilauf 20 angebracht zu sein, wie in 3 gezeigt. Des Weiteren sind das erste und das zweite, radial innerste Ende 54, 64 des ersten und des zweiten Kettenzahnrades 30 und 32 jeweils so konfiguriert und angeordnet, um radial von dem Freilauf 20 beabstandet zu sein und frei von Kontakten zu diesem zu sein, wenn der Kettenzahnradaufbau 18 auf dem Freilauf 20 angebracht ist.

Da das erste und das zweite Kettenzahnrad 30 und 32 mit ihren jeweils gewellten inneren Umfangsoberflächen 56 und 66 ausgebildet sind, wird die Masse des ersten und des zweiten Kettenzahnrades 30 und 32 verringert. Des Weiteren gilt, dass, da das erste und das zweite Kettenzahnrad 30 und 32 vom Freilauf 20 beabstandet sind und auf dem Freilauf 20 mittels der Verbindung zum dritten Kettenzahnrad 34 getragen werden, eine weitere Gewichtsverringerung erzielt wird.

ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM

Mit Bezugnahme auf die 811 wird jetzt ein Kettenzahnradaufbau 120 gemäß einer zweiten Ausführungsform erklärt. Angesichts der Ähnlichkeit zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform weisen die Teile der zweiten Ausführungsform, die identisch mit den Teilen der ersten Ausführungsform sind, die selben Bezugsziffern wie die Teile der ersten Ausführungsform auf. Darüber hinaus kann die Beschreibungen der Teile der zweiten Ausführungsform, die mit den Teilen der ersten Ausführungsform identisch sind, um der Kürze willen ausgelassen werden.

Wie in 8 gezeigt, weist der Kettenzahnradaufbau 120 viele Elemente auf, die identisch mit jenen der ersten Ausführungsform sind. Zum Beispiel sind das Hinterrad 14 und der Freilauf 20 gleich wie in der ersten Ausführungsform. Des Weiteren sind das vierte Kettenzahnrad 36, das fünfte Kettenzahnrad 38, das sechste Kettenzahnrad 40 und die Abstandhalter 42 und 44 identisch mit jenen, die oben in der ersten Ausführungsform beschrieben sind. Die Befestigungselemente 46 und 48 sind ebenfalls identisch mit jenen der ersten Ausführungsform, außer dass die Anzahl der Befestigungselemente 46 und 48, die in der zweiten Ausführungsform verwendet werden, in der zweiten Ausführungsform erhöht ist.

In der zweiten Ausführungsform wurden das erste, zweite und dritte Kettenzahnrad 30, 32 und 34 mit einem ersten Kettenzahnradaufbau 130, einem zweiten Kettenzahnradaufbau 132 und einem dritten Kettenzahnrad 134 ersetzt.

Wie in 8 gezeigt, ist der erste Kettenzahnradaufbau 130 ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, welches aus vier gebogen ausgebildeten Kettenzahnradsegmenten 140 aufgebaut ist. Jedes der Kettenzahnradsegmente 140 bildet einen Bogen mit ungefähr 90 Grad mit der Achse A als einen Mittelpunkt. Wie in 10 gezeigt, umfasst jedes der Kettenzahnradsegmente 140 einen ersten Befestigungsabschnitt 150 und einen ersten Ketteneingreifabschnitt mit ersten Zahnradzähnen 152. Der erste Befestigungsabschnitt 150 weist ein erstes, radial innerstes Ende 154 auf. Das erste, radial innerste Ende 154 ist mit einer gekrümmten Oberfläche dargestellt, aber kann alternativ auch eine gewellte innere Umfangsoberfläche ähnlich der gewellten inneren Umfangsoberfläche 56 der ersten Ausführungsform aufweisen. Der erste Befestigungsabschnitt 150 ist mit einer Mehrzahl von Öffnungen 158 vorgesehen. Die Öffnungen 158 sind mit gleichem Abstand zueinander beabstandet in einer Umfangsrichtung bereit gestellt. Des Weiteren ist jede Öffnung 158 von der Achse A um den Abstand D1 beabstandet. Wie in 9 und 10 gezeigt, umfasst jedes Kettenzahnradsegment 140 drei der Öffnungen 158. Daher gibt es insgesamt zwölf Öffnungen 158, die im ersten Kettenzahnradaufbau 130 vorgesehen sind. Jedoch stellt dies keine unveränderliche Anzahl dar. Insbesondere der erste Kettenzahnradaufbau 130 kann mit mehr oder weniger als der gezeigten Anzahl Öffnungen 158 bereit gestellt sein, was von Gestaltungsüberlegungen wie zum Beispiel der Größe des ersten Kettenzahnradaufbaus 130 abhängt.

Es gibt sieben der ersten Zahnradzähne 152 auf jedem Kettenzahnradsegment 140, was den ersten Kettenzahnradaufbau 130 mit insgesamt achtundzwanzig ersten Zahnradzähnen 152 ausstattet, wie in 8 und 9 gezeigt. Jedoch sollte es aus dieser Beschreibung klar hervor treten, dass die Anzahl der ersten Zahnradzähne 152 in Abhängigkeit von Gestaltungskriterien wie zum Beispiel der Anzahl der Kettenzahnräder, die im Kettenzahnradaufbau 120 umfasst sind, und der besonderen Fahrradanwendung des Kettenzahnradaufbaus 120 veränderlich ist.

Wie in 8 gezeigt, ist der zweite Kettenzahnradaufbau 132 ebenfalls grundsätzlich ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, welches aus drei gebogen ausgebildeten Kettenzahnradsegmenten 142 aufgebaut ist. Jedes der Kettenzahnradsegmente 142 bildet einen Bogen mit ungefähr 120 Grad mit der Achse A als einen Mittelpunkt. Jedes der Kettenzahnradsegmente 142 umfasst einen zweiten Befestigungsabschnitt 160 und einen zweiten Ketteneingreifabschnitt mit zweiten Zahnradzähnen 162. Der zweite Befestigungsabschnitt 160 weist ein zweites, radial innerstes Ende 164 auf, ist mit einer gekrümmten Oberfläche dargestellt, aber kann alternativ auch eine gewellte innere Umfangsoberfläche ähnlich der gewellten inneren Umfangsoberfläche 66 der ersten Ausführungsform aufweisen. Der zweite Befestigungsabschnitt 160 ist mit einer Mehrzahl von ersten Öffnungen 168 und einer Mehrzahl von zweiten Öffnungen 170 vorgesehen.

Die ersten Öffnungen 168 sind in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung im zweiten Befestigungsabschnitt 160 beabstandet. Jede der ersten Öffnungen 168 ist von der Achse A mit einem Abstand D1 beabstandet, wie in 9 gezeigt. Die zweiten Öffnungen 170 sind ebenfalls in gleichem Abstand zu einander in einer Umfangsrichtung im zweiten Befestigungsabschnitt 160 beabstandet.

Jede der Öffnungen 170 ist von der Achse A mit einem Abstand D2 beabstandet. Wie in der ersten Ausführungsform ist der Abstand D1 größer als der Abstand D2. Folglich sind die Öffnungen 168 radial außerhalb der Öffnungen 170 angeordnet.

Wie in 8, 9 und 11 gezeigt, sind vier erste Öffnungen 168 und drei zweite Öffnungen 170 in jedem Kettenzahnradsegment 140 vorgesehen. Daher umfasst der zweite Kettenzahnradaufbau 132 zwölf erste Öffnungen 168 und neun zweite Öffnungen 170. Jedoch stellt dies keine unveränderliche Anzahl dar. Insbesondere kann der zweite Kettenzahnradaufbau 132 mit mehr oder weniger ersten Öffnungen 168 und mehr oder weniger zweiten Öffnungen 170 vorgesehen sein, was von Gestaltungsüberlegungen wie zum Beispiel der Größe des zweiten Kettenzahnradaufbaus 132 abhängt.

Es gibt 24 zweite Zahnradzähne 162, wie in 8 und 9 gezeigt. Jedoch sollte es aus dieser Beschreibung klar hervor treten, dass die Anzahl der zweiten Zahnradzähne 162 in Abhängigkeit von Gestaltungskriterien wie zum Beispiel der Anzahl der Kettenzahnräder, die im Kettenzahnradaufbau 120 umfasst sind, und der besonderen Fahrradanwendung des Kettenzahnradaufbaus 120 veränderlich ist. Unabhängig davon ist die Gesamtanzahl der zweiten Zahnradzähne 162 des zweiten Kettenzahnradaufbaus 132 geringer als eine Gesamtanzahl erster Zahnradzähne 152 des ersten Kettenzahnradaufbaus 130.

Wie in 9 gezeigt, ist das dritte Kettenzahnrad 134 ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, identisch dem dritten Kettenzahnrad 34 der ersten Ausführungsform, außer dass die Anzahl der Öffnungen 88 von sechs auf neun erhöht ist. Jede der Öffnungen 88 ist von der Achse A mit einem Abstand D2 beabstandet. Die Öffnungen 88 sind auch zu einander in einer Umfangsrichtung so beabstandet, um mit den Öffnungen 170 in den Kettenzahnradsegmenten 142 gefluchtet zu sein.

Die Befestigungselemente 46 befestigen den ersten und den zweiten Kettenzahnradaufbau 130 und 132 an einander und die Befestigungselemente 48 befestigen den zweiten Kettenzahnradaufbau 132 am dritten Kettenzahnrad 134. Insbesondere die ersten Enden der Befestigungselemente 46 sind in die Öffnungen 158 der Kettenzahnradsegmente 140 des ersten Kettenzahnradaufbaus 130 und die zweiten Enden der Befestigungselemente 46 sind in die Öffnungen 168 der Kettenzahnradsegmente 142 des zweiten Kettenzahnradaufbaus 132 eingepasst. Die ersten Enden der Befestigungselemente 48 sind in die Öffnungen 170 der Kettenzahnradsegmente 142 und die zweiten Enden der Befestigungselemente 48 sind in die Öffnungen 88 des dritten Kettenzahnrads 134 eingepasst. Folglich wird das dritte Kettenzahnrad 134 auf den Freilauf 20 aufgesetzt, um dadurch den ersten und den zweiten Kettenzahnradaufbau 130 und 132 zu tragen. Der erste und der zweite Kettenzahnradaufbau 130 und 132 sind zum Freilauf 20 beabstandet und treten mit dem Freilauf 20 nicht direkt in Kontakt. Da der erste und der zweite Kettenzahnradaufbau 130 und 132 aus kleinen gebogenen Kettenzahnradsegmenten 140 und 142 hergestellt sind, wird die Anzahl der Kettenzahnräder ohne einen deutlichen Anstieg im Gesamtgewicht des Kettenzahnradaufbaus 120 erhöht.

Es sollte aus den Zeichnungen und dieser Beschreibung verständlich sein, dass die Anzahl der Kettenzahnradsegmente 140 und der Kettenzahnradsegmente 142 nicht auf die oben beschriebene Anzahl festgelegt ist. Des Weiteren ist die Bogenlänge der Kettenzahnradsegmente 140 und der Kettenzahnradsegmente 142 zwischen wenigstens einer Bogenlänge mit 45 Grad (mit der Achse A als ein Mittelpunkt) bis zu einer Bogenlänge von 180 Grad veränderbar.

DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM

Mit Bezugnahme auf die 1218 wird jetzt ein Kettenzahnradaufbau 220 gemäß einer dritten Ausführungsform erklärt. Angesichts der Ähnlichkeit zwischen der dritten Ausführungsform und den vorhergehenden Ausführungsformen weisen die Teile der dritten Ausführungsform, die identisch mit den Teilen der vorhergehenden Ausführungsformen sind, die selben Bezugsziffern wie die Teile der vorhergehenden Ausführungsformen auf. Darüber hinaus kann die Beschreibungen der Teile der dritten Ausführungsform, die mit den Teilen der vorhergehenden Ausführungsformen identisch sind, um der Kürze willen ausgelassen werden.

Wie in 12 gezeigt, weist der Kettenzahnradaufbau 220 viele Elemente auf, die identisch mit jenen der ersten Ausführungsform sind. Zum Beispiel sind das Hinterrad 14 und der Freilauf 20 gleich wie in der ersten Ausführungsform. Des Weiteren sind das vierte Kettenzahnrad 36, das fünfte Kettenzahnrad 38, das sechste Kettenzahnrad 40 und die Abstandhalter 42 und 44 identisch mit jenen, die oben in der ersten Ausführungsform beschrieben sind. Jedoch wurden das erste, das zweite und das dritte Kettenzahnrad 30, 32, 34 der ersten Ausführungsform durch einen ersten Kettenzahnradaufbau 230, einen zweiten Kettenzahnradaufbau 232 und ein drittes Kettenzahnrad 234 ersetzt. Des Weiteren wurden die Befestigungselemente 46 und 48 durch die Befestigungselemente 246 und die Befestigungsstrukturen 248 ersetzt.

Wie in 12 und 14 gezeigt, ist der erste Kettenzahnradaufbau 230 ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, welches aus vier gebogen ausgebildeten Kettenzahnradsegmenten 240 aufgebaut ist. Jedes der Kettenzahnradsegmente 240 bildet einen Bogen mit ungefähr 90 Grad mit der Achse A als einen Mittelpunkt. Wie in 17 gezeigt, umfasst jedes der Kettenzahnradsegmente 240 einen ersten Befestigungsabschnitt 250 und einen ersten Ketteneingreifabschnitt mit ersten Zahnradzähnen 252. Der erste Befestigungsabschnitt 250 weist ein erstes, radial innerstes Ende 254 auf. Das erste, radial innerste Ende 254 ist mit einer gekrümmten Oberfläche dargestellt, aber kann alternativ auch eine gewellte innere Umfangsoberfläche ähnlich der gewellten inneren Umfangsoberfläche 56 der ersten Ausführungsform aufweisen. Der erste Befestigungsabschnitt 250 ist mit einer Mehrzahl von Öffnungen 258 vorgesehen. Wie in 14 gezeigt, ist jede Öffnung 258 von der Achse A um den Abstand D1 beabstandet. Wie in 12, 14 und 17 gezeigt, umfasst jedes Kettenzahnradsegment 240 zwei der Öffnungen 258. Daher gibt es insgesamt acht Öffnungen 258, die im ersten Kettenzahnradaufbau 230 vorgesehen sind.

Wie in 17 gezeigt, gibt es sieben erste Zahnradzähne 252 auf jedem Kettenzahnradsegment 240, was den ersten Kettenzahnradaufbau 230 mit insgesamt achtundzwanzig ersten Zahnradzähnen 252 ausstattet, wie in 14 gezeigt.

Wie in 12 und 14 gezeigt, ist der zweite Kettenzahnradaufbau 232 ebenfalls grundsätzlich ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, welches aus vier gebogen ausgebildeten Kettenzahnradsegmenten 242 aufgebaut ist. Jedes der Kettenzahnradsegmente 242 bildet einen Bogen mit ungefähr 90 Grad mit der Achse A als einen Mittelpunkt. Jedes der Kettenzahnradsegmente 242 umfasst einen zweiten Befestigungsabschnitt 260 und einen zweiten Ketteneingreifabschnitt mit zweiten Zahnradzähnen 262. Der zweite Befestigungsabschnitt 260 weist ein zweites, radial innerstes Ende 264 auf, ist mit einer gekrümmten Oberfläche dargestellt, aber kann alternativ auch eine gewellte innere Umfangsoberfläche ähnlich der gewellten inneren Umfangsoberfläche 66 der ersten Ausführungsform aufweisen. Der zweite Befestigungsabschnitt 260 ist mit einer Mehrzahl von ersten Öffnungen 268 vorgesehen.

Jede der Öffnungen 268 ist von der Achse A mit einem Abstand D2 beabstandet, wie in 14 gezeigt. Wie in der ersten Ausführungsform ist der Abstand D1 größer als der Abstand D2.

Wie in 12 und 14 gezeigt, ist das dritte Kettenzahnrad 234 ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, identisch dem dritten Kettenzahnrad 34 der ersten Ausführungsform, außer dass die Anzahl der Öffnungen 88 von sechs auf acht erhöht ist. Jede der Öffnungen 88 ist von der Achse A mit einem Abstand D3 beabstandet.

Es gibt vier Befestigungsstrukturen 248 in der dritten Ausführungsform. Es sollte jedoch aus den Zeichnungen und dieser Beschreibung verständlich sein, dass die Anzahl der Befestigungsstrukturen 248 in Abhängigkeit von der Bogenlänge der Kettenzahnradsegmente 249 und 242 modifiziert werden kann. Die folgende Beschreibung ist auf nur eine der Befestigungsstrukturen 248 ausgerichtet, um Kürze in der Beschreibung zu erreichen. Insbesondere ist die Beschreibung der einen Befestigungsstruktur 248 auf alle vier anwendbar.

Wie am besten in 13 und 16 gezeigt, umfasst jede der Befestigungsstrukturen 248 eine erste abgestufte Oberfläche 270, eine zweite abgestufte Oberfläche 272 und eine dritte abgestufte Oberfläche 274, welche zu einander beabstandet sind. Die erste abgestufte Oberfläche 270 ist so konfiguriert, um mit einander entsprechenden der ersten Befestigungsabschnitte 250 der Kettenzahnradsegmente 240 des ersten Kettenzahnradaufbaus 230 verbunden zu werden. Die zweite abgestufte Oberfläche 272 ist so konfiguriert, um mit einander entsprechenden der zweiten Befestigungsabschnitte 260 des ersten Kettenzahnradaufbaus 230 verbunden zu werden. Die dritte abgestufte Oberfläche 274 ist so konfiguriert, um mit einander entsprechenden der dritten Befestigungsabschnitte des dritten Kettenzahnrads 234 verbunden zu werden, so dass der erste und der zweite Kettenzahnradaufbau 230 und 232 und das dritte Kettenzahnrad 234 axial von einander beabstandet sind. Insbesondere sind die erste abgestufte Oberfläche 270, die zweite abgestufte Oberfläche 272 und die dritte abgestufte Oberfläche 274 zu einander beabstandet, um die gewünschten Zwischenräume bereitzustellen.

Die erste abgestufte Oberfläche 270 umfasst ein Paar Öffnungen 280, die zweite abgestufte Oberfläche 272 umfasst ein Paar Öffnungen 282 und die dritte abgestufte Oberfläche 274 umfasst ein Paar Öffnungen 284. Die Kettenzahnradsegmente 240 des ersten Kettenzahnradaufbaus 230 sind an der ersten abgestuften Oberfläche 270 durch eine entsprechende Anzahl von Befestigungselementen 246 befestigt, die sich durch die Öffnungen 258 und die Öffnungen 280 erstrecken. Die Kettenzahnradsegmente 242 des zweiten Kettenzahnradaufbaus 232 sind an der zweiten abgestuften Oberfläche 272 durch eine entsprechende Anzahl von Befestigungselementen 246 befestigt, die sich durch die Öffnungen 268 und die Öffnungen 282 erstrecken. Das dritte Kettenzahnrad 234 ist an der dritten abgestuften Oberfläche 274 durch eine entsprechende Anzahl von Befestigungselementen 246 befestigt, die sich durch die Öffnungen 284 und die Öffnungen 88 erstrecken.

Es sollte aus den Zeichnungen und dieser Beschreibung verständlich sein, dass die Anzahl der Kettenzahnradsegmente 240, der Kettenzahnradsegmente 242 und der Befestigungsstrukturen 248 nicht auf die oben beschriebene Anzahl festgelegt ist. Insbesondere eine größere Anzahl oder eine geringere Anzahl jedes der Kettenzahnradsegmente 240, der Kettenzahnradsegmente 242 und der Befestigungsstrukturen 248 ist möglich, wobei dies von einer Vielzahl von Gestaltungsüberlegungen wie zum Beispiel der Größe der jeweiligen Kettenzahnräder im Kettenzahnradaufbau abhängt.

VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM

Mit Bezugnahme auf die 19, 20 und 21 wird nun ein Kettenzahnradaufbau 318 gemäß einer vierten Ausführungsform erklärt. Angesichts der Ähnlichkeit zwischen der vierten Ausführungsform und den vorher gehenden Ausführungsformen weisen die Teile der vierten Ausführungsform, die identisch mit den Teilen der vorhergehenden Ausführungsformen sind, die selben Bezugsziffern wie die Teile der vorher gehenden Ausführungsformen auf. Darüber hinaus können die Beschreibungen der Teile der vierten Ausführungsform, die mit den Teilen der vorhergehenden Ausführungsformen identisch sind, um der Kürze willen ausgelassen werden.

Der Kettenzahnradaufbau 318 umfasst grundsätzlich: einen ersten Unteraufbau 320, welcher seinerseits das erste Kettenzahnrad 30, das zweite Kettenzahnrad 32, ein drittes Kettenzahnrad 334, ein viertes Kettenzahnrad 336 und einen Träger 339 umfasst; einen zweiten Unteraufbau 322, welcher seinerseits das fünfte Kettenzahnrad und das sechste Kettenzahnrad 338 und 340 und einen Träger 341 umfasst; und ein siebentes, achtes und neuntes Kettenzahnrad 342, 344 und 346. Der Kettenzahnradaufbau 318 umfasst des Weiteren Abstandhalter 42 und 44 und einen Verriegelungsring 350.

Eine Beschreibung des ersten Unteraufbaus 320 wird mit besonderer Bezugnahme auf 21 vorgelegt. Das erste Kettenzahnrad 30 und das zweite Kettenzahnrad 32 sind identisch mit dem ersten Kettenzahnrad 30, welches oben in der ersten Ausführungsform beschrieben ist.

Das dritte Kettenzahnrad 334 ist grundsätzlich ein kreisförmiges, als Ring gestaltetes Element, welches einen dritten Befestigungsabschnitt 360 und einen dritten Ketteneingriffsabschnitt mit dritten Zahnradzähnen 362 umfasst. Der dritte Befestigungsabschnitt 360 weist ein drittes, radial innerstes Ende 364 auf, das eine gewellte innere Umfangsoberfläche umfasst, die Gewichtsverringerung bereit stellt. Der dritte Befestigungsabschnitt 360 ist mit einer Mehrzahl von Öffnungen 88 (wie in der ersten Ausführungsform) und einer Mehrzahl von Öffnungen 366 vorgesehen, welche radial innen von den Öffnungen 88 positioniert sind. Die Öffnungen 366 sind mit gleichem Abstand von einander in einer Umfangsrichtung beabstandet.

Der Träger 339 (eine Spinne) ist ein ringförmiges Element, welches eine innere Oberfläche 370 (eine Freilaufbefestigungsstruktur), die so konfiguriert ist, um mit einem Freilauf 371 in Eingriff zu stehen, und eine Mehrzahl von sich radial erstreckenden Beinen 372 umfasst. Jedes Bein 372 umfasst eine Öffnung 374. Die Öffnungen 374 sind so bemaßt, um mit den Öffnungen 366 zu fluchten.

Das vierte Kettenzahnrad 336 umfasst eine gewellte innere Umfangsoberfläche, welche Gewichtsverringerung und eine Mehrzahl von Öffnungen 380 bereit stellt.

Das erste Kettenzahnrad 30, das zweite Kettenzahnrad 32 und das dritte Kettenzahnrad 334 sind an einander durch die Befestigungselemente 46 und 48 in der Weise, die in der ersten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die Verbindungen zwischen dem ersten Kettenzahnrad 30, dem zweiten Kettenzahnrad 32 und dem dritten Kettenzahnrad 34 oben beschrieben ist, befestigt. Jedoch erstrecken sich in der vierten Ausführungsform die Befestigungselemente 382 durch die Öffnungen 366 im dritten Kettenzahnrad 334, durch die Öffnungen 374 im Träger 339 und durch die Öffnungen 380 im vierten Kettenzahnrad 336 hindurch, wodurch sie den ersten Unteraufbau 320 herstellen.

Der zweite Unteraufbau 322 ist ein herkömmlicher Aufbau mit dem fünften und dem sechsten Kettenzahnrad 338 und 340, die am Träger 341 befestigt sind.

Der Kettenzahnradaufbau 318 wird auf dem Freilauf 371 durch den Verriegelungsring 350 zurück gehalten.

ALLGEMEINE AUSLEGUNG DER BEGRIFFE

Um den Umfang der vorliegenden Erfindung verstehen zu können, umfasst der Begriff "konfiguriert", wie hierin verwendet, um einen Bauteil, Abschnitt oder Teil einer Vorrichtung zu beschreiben, Hardware und/oder Software, welche aufgebaut und/oder programmiert ist, um die gewünschte Funktion auszuführen. Um den Umfang der vorliegenden Erfindung verstehen zu können, tragen der Begriff "umfassend" und seine Ableitungen, wie hierin verwendet, die Absicht in sich, offne Begriffe zu sein, welche das Vorhandensein der angeführten Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Integers und/oder Schritte zu bestimmen, aber nicht um das Vorhandensein anderer nicht genannter Merkmale, Elemente, Komponenten, Gruppen, Integers und/oder Schritte auszuschließen. Das Vorangehende betrifft auch Wörter, die ähnliche Bedeutungen aufweisen, wie die Begriffe "miteinschließend", "besitzend" und ihre Ableitungen. Auch die Begriffe "Teil, "Sektion", "Abschnitt", "Bestandteil" oder "Element", wenn sie in der Einzahl verwendet werden, können die zweifache Bedeutung eines einzelnen Teils oder einer Mehrzahl von Teilen aufweisen. Wie hierin verwendet, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, betreffen die folgenden Richtungsbegriffe "vorne, hinten, über, nach unten, vertikal, horizontal, unterhalb und quer" als auch jeder andere ähnliche Richtungsbegriff jene Richtungen eines Fahrrads, welches mit der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten diese Begriffe, wie sie benützt werden, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben, relativ zu einem Fahrrad, welches mit der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist, in der normalen Fahrposition verwendet interpretiert werden. Schließlich bedeuten die Begriffe der Maßhaftigkeit wie "im Wesentlichen", "ungefähr" und "annäherungsweise", wie hierin verwendet eine vernünftige Menge an Abweichung des modifizierten Begriffs, so dass das Endergebnis nicht wesentlich verändert wird. Zum Beispiel können diese Begriffe so ausgelegt werden, dass sie eine Abweichung von wenigstens ± 5% des modifizierten Begriffs umfassen, wenn diese Abweichung nicht die Bedeutung des Wortes, das sie modifiziert, ins Gegenteil kehrt.

Während nur ausgewählte Ausführungsformen ausgewählt wurden, um die vorliegende Erfindung darzustellen, geht es für Fachleute auf diesem Gebiet der Technik augenscheinlich aus dieser Offenbarung hervor, dass verschiedene Abänderungen und Modifikationen hierin vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der Erfindung, wie in den angeschlossenen Ansprüchen definiert, abzuweichen. Des Weiteren sind die vorangehenden Beschreibungen der Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung zur bloßen Darstellung und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung, wie durch die angeschlossenen Ansprüche und ihnen Gleichwertigem definiert, bereit gestellt.


Anspruch[de]
Fahrradkettenzahnradaufbau, umfassend:

ein erstes Kettenzahnrad, welches einen ersten Befestigungsabschnitt mit einem ersten radial innersten Ende und einen ersten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von ersten Zähnen umfasst;

ein zweites Kettenzahnrad, welches einen zweiten Befestigungsabschnitt mit einem zweiten radial innersten Ende und einen zweiten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von zweiten Zähnen umfasst, wobei der erste Befestigungsabschnitt des ersten Kettenzahnrades direkt mit dem zweiten Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrades durch eine Mehrzahl von einzelnen ersten Befestigungselementen an einer Mehrzahl von am Umfang beabstandeten Stellen verbunden ist, so dass das erste Kettenzahnrad vom zweiten Kettenzahnrad durch die ersten Befestigungselemente getragen wird und axial vom zweiten Kettenzahnrad durch die ersten Befestigungselemente beabstandet ist; und

ein drittes Kettenzahnrad, welches einen dritten Befestigungsabschnitt mit einem dritten radial innersten Ende und einen dritten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von dritten Zähnen umfasst, wobei der zweite Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrades direkt mit dem dritten Befestigungsabschnitt des dritten Kettenzahnrades durch eine Mehrzahl von einzelnen zweiten Befestigungselementen verbunden ist, so dass das zweite Kettenzahnrad vom dritten Kettenzahnrad durch die zweiten Befestigungselemente getragen wird und axial vom dritten Kettenzahnrad durch die zweiten Befestigungselemente beabstandet ist,

wobei das dritte radial innerste Ende des dritten Kettenzahnrades eine Freilaufbefestigungsstruktur umfasst, welche so konfiguriert ist, um an einem Freilauf angebracht zu werden, wobei das erste und das zweite radial innerste Ende des ersten und des zweiten Kettenzahnrades so konfiguriert und angeordnet sind, um radial vom Freilauf beabstandet zu sein und frei vom Kontakt mit diesem zu sein, wenn der Fahrradkettenzahnradaufbau am Freilauf durch die Freilaufbefestigungsstruktur angebracht ist.
Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtanzahl der zweiten Zahnradzähne des zweiten Kettenzahnrades geringer als eine Gesamtanzahl erster Zahnradzähne des ersten Kettenzahnrades ist, die Gesamtanzahl der dritten Zahnradzähne des dritten Kettenzahnrades geringer als eine Gesamtanzahl zweiter Zahnradzähne des zweiten Kettenzahnrades ist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Kettenzahnrad ein einstückiges Einheitselement mit einer Freilaufbefestigungsstruktur ist, welche eine nicht kreisförmige Öffnung ist, die eine innere Kante des dritten Kettenzahnrades definiert. Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Kettenzahnrad einen Zahnradabschnitt, welcher den dritten Ketteneingreifabschnitt aufweist, und einen Trägerumfasst, der die Freilaufbefestigungsstruktur besitzt. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste radial innerste Ende des ersten Kettenzahnrades eine gewellte innere Umfangsoberfläche aufweist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite radial innerste Ende des zweiten Kettenzahnrades eine gewellte innere Umfangsoberfläche aufweist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines des ersten und des zweiten Kettenzahnrades eine Mehrzahl von gebogen gestalteten Segmenten umfasst. Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogen gestalteten Segmente wenigstens ein 45 Grad-Segment in einem von dem ersten oder dem zweiten Kettenzahnrad umfasst. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der einzelnen ersten Befestigungselemente und der einzelnen zweiten Befestigungselemente ein erstes Befestigungsende, einen zentralen Abstandhalterabschnitt und ein zweites Befestigungsende aufweist, wobei der zentrale Abstandhalterabschnitt einen Außendurchmesser besitzt, der größer als ein Außendurchmesser sowohl des ersten wie auch des zweiten Befestigungsendes ist. Fahrradkettenzahnradaufbau, umfassend:

ein erstes Kettenzahnrad, welches einen ersten Befestigungsabschnitt mit einem ersten radial innersten Ende und einen ersten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von ersten Zähnen umfasst;

ein zweites Kettenzahnrad, welches einen zweiten Befestigungsabschnitt mit einem zweiten radial innersten Ende und einen zweiten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von zweiten Zähnen umfasst,

ein drittes Kettenzahnrad, das einen dritten Befestigungsabschnitt mit einem dritten radial innersten Ende, das eine nicht kreisförmige, Drehmoment übertragende Öffnung aufweist, die eine innere Kante des dritten Kettenzahnrades definiert, das so konfiguriert ist, um auf dem Freilauf zum Übertragen von Drehmoment angebracht zu sein, und einen dritten Ketteneingriffsabschnitt mit einer Mehrzahl von dritten Zähnen umfasst, und

eine Mehrzahl von einzelnen Befestigungsstrukturen, welche das erste, das zweite und das dritte Kettenzahnrad miteinander an am Umfang beabstandeten Stellen kuppelt, wobei die einzelnen Befestigungsstrukturen einen axialen Zwischenraum zwischen sowohl dem ersten, als auch dem zweiten, sowie dem dritten Kettenzahnrad bereit stellen,

wobei das erste und das zweite radial innerste Ende des ersten und des zweiten Kettenzahnrades so konfiguriert und angeordnet sind, um radial vom Freilauf beabstandet zu sein und frei vom Kontakt mit diesem zu sein, wenn der Fahrradkettenzahnradaufbau am Freilauf durch die innere Kante des dritten Kettenzahnrades angebracht ist.
Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste radial innerste Ende des ersten Kettenzahnrades eine gewellte innere Umfangsoberfläche aufweist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite radial innerste Ende des zweiten Kettenzahnrades eine gewellte innere Umfangsoberfläche aufweist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines des ersten und des zweiten Kettenzahnrades eine Mehrzahl von gebogen gestalteten Segmenten umfasst. Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogen gestalteten Segmente wenigstens ein 45 Grad-Segment in einem von dem ersten oder dem zweiten Kettenzahnrad umfassen. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede der einzelnen Befestigungsstrukturen am Umfang zu einander beabstandet ist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede der einzelnen Befestigungsstrukturen eine erste, eine zweite und eine dritte abgestufte Oberfläche umfasst, welche zu einander beabstandet sind, wobei die erste abgestufte Oberfläche so konfiguriert ist, um mit dem ersten Befestigungsabschnitt des ersten Kettenzahnrads zu verbinden, die zweite abgestufte Oberfläche so konfiguriert ist, um mit dem zweiten Befestigungsabschnitt des zweiten Kettenzahnrads zu verbinden und die dritte abgestufte Oberfläche so konfiguriert ist, um mit dem dritten Befestigungsabschnitt des dritten Kettenzahnrads zu verbinden, so dass das erste, das zweite Kettenzahnrad und das dritte Kettenzahnrad axial zu einander beabstandet sind. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Befestigungsstrukturen einen ersten Satz von Befestigungselementen und einen zweiten Satz von Befestigungselementen umfassen, wobei der erste Satz von Befestigungselementen zwischen dem ersten und dem zweiten Kettenzahnrad, der zweite Satz Befestigungselemente zwischen dem zweiten und dem dritten Kettenzahnrad angeordnet ist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 15 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Mehrzahl einzelner Befestigungsstrukturen ein erstes Befestigungsende, einen zentralen Abstandhalterabschnitt und ein zweites Befestigungsende umfasst, wobei der zentrale Abstandhalterabschnitt einen Außendurchmesser besitzt, der größer als ein Außendurchmesser sowohl des ersten wie auch des zweiten Befestigungsendes ist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtzahl der zweiten Zähne geringer ist als die Gesamtzahl der ersten Zähne des ersten Kettenrades. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Kettenrad ein einstückiges Einheitselement ist. Fahrradkettenzahnradaufbau nach einem der Ansprüche 10 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtanzahl der dritten Zähne geringer ist als eine Gesamtanzahl der zweiten Zähne des zweiten Kettenzahnrades.






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