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Dokumentenidentifikation DE102007023261A1 20.12.2007
Titel Fernsteuersystem und -verfahren für eine fahrzeuginterne Vorrichtung
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Nakashima, Kazuhiro, Kariya, Aichi, JP;
Teshima, Kentarou, Kariya, Aichi, JP;
Ogino, Kenichi, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 18.05.2007
DE-Aktenzeichen 102007023261
Offenlegungstag 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse B60R 25/00(2006.01)A, F, I, 20070703, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E05B 49/00(2006.01)A, L, I, 20070703, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei einem Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung (10) bestimmt eine fahrzeugseitige Vorrichtung (100), basierend auf einem Antwortsignal, das von einem elektronischen Schlüssel (200) ansprechend auf Anfragesignale gesendet wird, in welchem Erfassungsbereich der elektronische Schlüssel existiert, und eine Steuertür, die entsprechend dem Erfassungsbereich, in dem der Schlüssel existiert, zu betreiben ist. Die fahrzeugseitige Vorrichtung meldet einem Benutzer durch Licht, Schall, eine Anzeige oder dergleichen an der bestimmten Steuertür, dass der Schlüssel ein autorisierter Schlüssel ist. Mit diesem Bereich wird dies durch den Benutzer ohne Weiteres erkannt, da sich der Benutzer der Steuertür nähert.

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fernsteuersystem und -verfahren für eine fahrzeuginterne Vorrichtung und insbesondere auf ein System und ein Verfahren mit einer Funktion eines Ausführens einer bidirektionalen Kommunikation zwischen einer fahrzeugseitigen Vorrichtung und einer mobilen Vorrichtung.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein herkömmliches System, das eine fahrzeuginterne Vorrichtung fernsteuert, führt eine bidirektionale Kommunikation zwischen einer fahrzeugseitigen Vorrichtung und einer mobilen Vorrichtung aus, um zu bestimmen, ob die mobile Vorrichtung eine autorisierte (reguläre) mobile Vorrichtung ist, die durch einen Benutzer getragen wird. Dieses System ist beispielsweise in der JP 2000-104429 A offenbart. Dieser Typ eines Fernsteuersystems ist als ein intelligentes Schlüsselsystem, das einen Sender als die fahrzeugseitige Vorrichtung hat und eine bidirektionale Kommunikation zwischen dem Sender und der mobilen Vorrichtung ausführt, bekannt. Als der Sender sind normalerweise mehrere Sender mit voneinander unterschiedlichen Erfassungsbereichen vorgesehen. Beispielsweise sind drei Sender so angeordnet, um die Erfassungsbereiche in einem gegebenen Bereich außerhalb einer rechten Tür, einem gegebenen Bereich außerhalb einer linken Tür bzw. einem gegebenen Bereich außerhalb einer Kofferraumtür zu definieren. Wenn zusätzliche Erfassungsbereiche auf der linken und der rechten Seite des Fahrzeugs als vordere und hintere Bereiche definiert sind, sind fünf Sender vorgesehen.

Sendeanfragesignale werden von den mehreren Sendern jeweils zu den Erfassungsbereichen gesendet. Wenn innerhalb der Erfassungsbereiche, in denen die Sendeanfragesignale gesendet und empfangen werden, eine mobile Vorrichtung existiert, wird das Sendeanfragesignal durch die mobile Vorrichtung empfangen, und die mobile Vorrichtung sendet ansprechend auf das empfangene Sendeanfragesignal ein gegebenes Antwortsignal. Das Antwortsignal wird durch einen Empfänger, mit dem das Fahrzeug ausgerüstet ist, empfangen, und durch eine fahrzeugseitige Vorrichtung wird ein gegebenes Abgleichverfahren mit dem Antwortsignal ausgeführt. Dann, wenn eine Übereinstimmung festgestellt werden kann, wird bestimmt, dass die mobile Vorrichtung, die das Antwortsignal gesendet hat, eine autorisierte mobile Vorrichtung ist. Als ein Resultat wird basierend auf dem Bestimmungsresultat ein Betriebszustand der fahrzeuginterne Vorrichtung, wie einer Türverriegelungseinrichtung, gesteuert.

Bei dem herkömmlichen Fernsteuersystem ist es manchmal schwierig, dass der Benutzer erkennt, ob die Steuerung der fahrzeuginterne Vorrichtung basierend auf der Bestimmung als ein Resultat der Übereinstimmung ausgeführt wurde, selbst wenn bestimmt wird, dass die Vorrichtung die autorisierte mobile Vorrichtung ist. Unter diesem Umstand wird bei dem Fernsteuersystem, bei dem eine zu steuernde fahrzeuginterne Vorrichtung eine Türverriegelungseinrichtung ist, wenn die Tür basierend auf der Bestimmung, dass die mobile Vorrichtung, die sich dem Fahrzeug genähert hat und in den Erfassungsbereich eingetreten ist, eine autorisierte mobile Vorrichtung ist, verriegelt wird, vorgeschlagen, dass eine Innenleuchte eingeschaltet wird, um zu melden, dass die Tür entriegelt ist, oder Fußleuchten, die zum Beleuchten der Fußbereiche von Vordersitztüren an Seitenspiegeln angeordnet sind, eingeschaltet werden, um zu melden, dass die Tür entriegelt ist.

Bei jedem dieser Fälle wird der gleiche Meldungsbetrieb ausgeführt, ohne in dem Erfassungsbereich zu unterscheiden, von welchem Sender die mobile Vorrichtung existiert. Es ist jedoch schwierig, dass der Benutzer, außer nachts, ohne sich dem Fahrzeug dicht zu nähern, die Tatsache erkennt, dass die Innenleuchte eingeschaltet wird. Ferner ist es, selbst wenn die Fußleuchten, die an den Seitenspiegeln angeordnet sind, eingeschaltet werden, schwierig, diese Tatsache zu erkennen, wenn sich der Benutzer nicht in einer Position relativ nahe zu der Vordersitztür befindet. Aus diesem Grund ist es, wenn sich der Benutzer, der die mobile Vorrichtung trägt, beispielsweise dem Fahrzeug hin zu den Rücksitztüren nähert, nicht immer leicht, zu erkennen, dass die mobile Vorrichtung als die autorisierte mobile Vorrichtung bestimmt wird und die Tür entriegelt wird. Das herkömmliche Fernsteuersystem ist daher für Benutzer nicht ausreichend zufriedenstellend.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fernsteuersystem und -verfahren für eine fahrzeuginterne Vorrichtung zu schaffen, die es einem Benutzer ermöglichen, ohne Weiteres zu erkennen, dass eine mobile Vorrichtung als eine autorisierte Vorrichtung zum Verwenden eines Fahrzeugs akzeptiert wird.

Gemäß einem Aspekt hat ein Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung eine fahrzeugseitige Vorrichtung, die in einem Fahrzeug angebracht ist, und eine mobile Vorrichtung, die durch einen Benutzer für eine Kommunikation mit der fahrzeugseitigen Vorrichtung getragen wird. Die fahrzeugseitige Vorrichtung weist eine Mehrzahl von Sendern, einen Empfänger und eine Steuereinheit auf. Die Sender sind bei einer Mehrzahl von gegebenen Positionen des Fahrzeugs angeordnet und senden Sendeanfragesignale, die unterschiedliche Erfassungsbereiche außerhalb von Türen des Fahrzeugs bilden. Die mobile Vorrichtung sendet beim Eintreten in die Erfassungsbereiche ein Antwortsignal ansprechend auf das Sendeanfragesignal. Der Empfänger empfängt das Antwortsignal der mobilen Vorrichtung. Die Steuereinheit führt ein gegebenes Abgleichverfahren hinsichtlich des Antwortsignals der mobilen Vorrichtung zum Bestimmen, dass die mobile Vorrichtung eine autorisierte mobile Vorrichtung ist, wenn eine Übereinstimmung bestätigt wird, aus. Die Steuereinheit steuert einen Betriebszustand der fahrzeuginterne Vorrichtung basierend auf einer Bestimmung, dass die mobile Vorrichtung die autorisierte mobile Vorrichtung ist. Die Steuereinheit bestimmt basierend auf dem Antwortsignal der mobilen Vorrichtung und den Sendeanfragesignalen der Sender einen Erfassungsbereich, in dem die mobile Vorrichtung existiert, und stellt eine Tür, die dem bestimmten Erfassungsbereich entspricht, als eine Steuertür ein. Die Steuervorrichtung hat einen Speicher, der einen Meldebetrieb hinsichtlich jeder Steuertür speichert. Die Steuervorrichtung führt den Meldebetrieb der bestimmten Steuertür basierend auf Speicherinhalten der Speichervorrichtung aus.

Gemäß einem anderen Aspekt wird eine Mehrzahl von Antwortanfragesignalen von einem Fahrzeug in unterschiedlichen Richtungen in umgebende Bereiche des Fahrzeugs gesendet, so dass ansprechend auf eines der Antwortanfragesignale ein Antwortsignal von einer mobilen Vorrichtung empfangen wird. Ein Ort der mobilen Vorrichtung wird basierend auf einer Beziehung zwischen gesendeten Antwortanfragesignalen und einem empfangenen Antwortsignal bestimmt. Ein Empfang des Antwortsignals wird einem Äußeren des Fahrzeugs durch eine Vorrichtung, die nahe einer Tür, die am nächsten zu einem bestimmten Ort der mobilen Vorrichtung ist, vorgesehen ist, gemeldet.

Gemäß einem weiteren Aspekt wird eine Mehrzahl von Antwortanfragesignalen von einem Fahrzeug in unterschiedliche Richtungen in umgebende Bereiche des Fahrzeugs gesendet, so dass ansprechend auf eines der Antwortanfragesignale ein Antwortsignal von einer mobilen Vorrichtung empfangen wird. Es wird eine Umgebungsbedingung des Fahrzeugs bestimmt. Ein Empfang des Antwortsignals wird einem Äußeren des Fahrzeugs in einem Modus, der mit einer bestimmten Umgebungsbedingung des Fahrzeugs variabel ist, gemeldet.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorhergehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erfolgt, offensichtlicher. Es zeigen:

1 ein Blockdiagramm, das ein Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 eine schematische Ansicht, die Sender und Erfassungsbereiche, die durch die Sender gebildet sind, zeigt;

3A und 3B jeweils eine schematische Ansicht, die einen Zustand, in dem eine Lichtquelle, die an einer Tür angeordnet ist, ein Licht emittiert, zeigt;

4 eine schematische Ansicht, die ein Beispiel, bei dem eine Fensteranzeigevorrichtung an einer Fahrersitztür angeordnet ist und ein Bild an dem Fenster der Fahrersitztür angezeigt wird, zeigt;

5A und 5B jeweils eine schematische Ansicht, die ein Beispiel einer Bewegungseinheit zeigt; und

6 ein Flussdiagramm, das ein Verarbeiten, das ansprechend auf ein Antwortsignal ausgeführt wird, wenn ein Fahrzeug geparkt wird und Türen verriegelt werden, zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Bezug nehmend auf 1 weist ein Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung 10 eine fahrzeugseitige Vorrichtung 100, die in einem Fahrzeug angebracht ist, und einen elektronischen Schlüssel 200, der als eine mobile Vorrichtung verwendet ist und durch einen Benutzer eines Fahrzeugs getragen wird, auf.

Die fahrzeugseitige Vorrichtung 100 hat einen Sender 102. Bei diesem Ausführungsbeispiel hat der Sender 102 einen ersten bis fünften Sender 102a bis 102e, wie in 2 gezeigt ist.

Der erste Sender 102a ist bei einer rechten Vordersitztür (F-Sitz-Tür, was eine Tür auf der Fahrersitzseite anzeigt) oder in der Nachbarschaft der F-Sitz-Tür angeordnet, so dass auf einer rechten Seite der F-Sitz-Tür (außerhalb des Fahrzeugs in der Fahrzeugbreitenrichtung) ein erster Erfassungsbereich 104a definiert oder gebildet ist. Der zweite Sender 102b ist bei einer rechten Rücksitztür (FR-Sitz-Tür, was eine Tür auf der Rückseite des Fahrers anzeigt) oder in der Nachbarschaft der FR-Sitz-Tür angeordnet, so dass auf einer rechten Seite der FR-Sitz-Tür ein zweiter Erfassungsbereich 104b gebildet ist. Der dritte Sender 102c ist bei einer linken Vordersitztür (B-Sitz-Tür, was eine Tür auf der Beifahrersitzseite anzeigt) oder in der Nachbarschaft der B-Sitz-Tür angeordnet, so dass auf einer linken Seite der B-Sitz-Tür ein dritter Erfassungsbereich 104c gebildet ist. Der vierte Sender 102d ist bei einer linken Rücksitztür (BR-Sitz-Tür, was eine Beifahrerrücksitztür anzeigt) oder in der Nachbarschaft der BR-Sitz-Tür angeordnet, so dass auf einer linken Seite der BR-Sitz-Tür ein vierter Erfassungsbereich 104d gebildet ist. Der fünfte Sender 102e ist bei einer Gepäcktür (GP-Tür) oder in der Nachbarschaft der Gepäcktür angeordnet, so dass hinter der Gepäcktür ein fünfter Erfassungsbereich 104e gebildet ist. Jeder der fünf Erfassungsbereiche 104a bis 104e hat beispielsweise einen Radius von etwa 0,7 bis 1,0 Meter von dem entsprechenden Sender 102a bis 102e.

Zurückkehrend zu 1 ist eine elektronische Steuereinheit (ECU) 106 ein Computer mit einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU) 108 und einem Speicher 110. Die CPU 108 führt verschiedene Verarbeitungen gemäß Programmen, die vorher in dem Speicher 110 gespeichert wurden, aus. Wenn beispielsweise das Fahrzeug geparkt wird und die Türen verriegelt werden, gibt die CPU 108 ein Anfragesignal, das ein Sendeanfragesignal ist, der Reihe nach oder sequenziell bei jeder gegebenen Periode, die auf einen kurzen Zeitraum, wie etwa 0,3 Sekunden, eingestellt ist, zu diesen fünf Sendern 102a bis 102e aus. Wenn das Anfragesignal den Sendern 102a bis 102e zugeführt wird, senden die Sender 102a bis 102e sequenziell das Anfragesignal zu den Erfassungsbereichen 104a bis 104e.

Wenn der Schlüssel 200 in den Erfassungsbereichen 104a bis 104e, zu denen das Anfragesignal gesendet wurde, anwesend ist, wird von dem Schlüssel 200 ein Antwortsignal, das ein Antwortsignal ist, zurückgegeben. Ein Empfänger 112 befindet sich bei einer gegebenen Position des Inneren des Fahrzeugs, um das Antwortsignal zu empfangen. Dann wird das Antwortsignal, das durch den Empfänger 112 empfangen wurde, zu der ECU 106 ausgegeben.

Da die CPU 108 das Anfragesignal der Reihe nach in der gegebenen Periode zu diesen fünf Sendern 102a bis 102e ausgibt, wie im Vorhergehenden beschrieben ist, ist es der CPU 108 durch ein Bestimmen des Zeitpunkts, zu dem das Antwortsignal zugeführt wurde, möglich, zu bestimmen, von welchem Erfassungsbereich 104 das Antwortsignal gesendet wurde, d. h., in welchem Erfassungsbereich 104 der Schlüssel 200 anwesend ist. Dann wird eine Tür, die dem bestimmten Erfassungsbereich 104 entspricht, als eine Steuertür bestimmt, die zu steuern oder zu entriegeln ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Erfassungsbereiche 104 jeweils außerhalb der jeweiligen Türen vorgesehen, und eine Tür entspricht einem Erfassungsbereich 104. Daher ist die entsprechende Tür die Steuertür. Es ist jedoch möglich, dass der Erfassungsbereich 104 so angepasst ist, um den äußeren Bereich von jedem Paar von Vorder- und Rücksitztüren abzudecken. In diesem Fall wird das Paar von Türen als die Türen, die dem Erfassungsbereich entsprechen, d. h. die Steuertür, bestimmt.

Berührungssensoren 114 sind jeweils an den Türaußengriffen der vier sitzseitigen Türen (F-Sitz-Tür, B-Sitz-Tür, FR-Sitz-Tür, BR-Sitz-Tür) angeordnet. Jeder der Berührungssensoren 114 erfasst, dass der Benutzer den entsprechenden Griff berührt, und führt dann der ECU 106 ein Signal, das diese Tatsache anzeigt, zu. Ein Gepäcktürschalter 116 ist ein Schalter, der durch den Benutzer betrieben wird, wenn derselbe die Gepäcktür öffnet. Der Gepäcktürschalter 116 ist so positioniert, um dem Äußeren des Fahrzeugs an der Gepäcktür ausgesetzt zu sein. Wenn der Gepäcktürschalter 116 durch den Benutzer gedrückt oder berührt wird, wird der ECU 106 daher ein Signal, das diese Tatsache anzeigt, zugeführt.

Ein Mikrofon 118 befindet isch bei einem gegebenen Abschnitt des Fahrzeugs, um die Größe eines Schalls in der Peripherie des Fahrzeugs zu erfassen. Eine Navigationsvorrichtung 120 hat eine Funktion eines Erfassens der derzeitigen Position des Fahrzeugs und von Kartendaten und führt basierend auf der erfassten derzeitigen Position und den Kartendaten einen Fahrtroutenführungsbetrieb aus. Die Navigationsvorrichtung 120 prüft ferner basierend darauf, ob sich die erfasste derzeitige Position innerhalb eines gegebenen Gebäudes in den Kartendaten befindet oder nicht, ob das Fahrzeug drinnen oder draußen positioniert ist. Ein Taktgeber 122 gibt ein Signal, das die derzeitige Uhrzeit anzeigt, sequenziell zu der ECU 106 aus.

Eine Türverriegelungseinrichtung 124 ist eine Einrichtung, die die sitzseitigen Türen und die Gepäcktür verriegelt und die durch die ECU 106 gesteuert wird, um diese Türen zu entriegeln. Ferner können die sitzseitigen Türen unter der Steuerung der ECU 106 verriegelt werden. Die Gepäcktür kann ebenfalls unter der Steuerung von der ECU 106 verriegelt werden.

Eine Lichtquelle 126 emittiert ein Licht, um dem Benutzer zu melden, dass die Türverriegelungseinrichtung 124 von dem Verriegelungszustand zu dem Entriegelungszustand wechselt, oder, umgekehrt, dass die Türverriegelungseinrichtung 124 von dem Entriegelungszustand zu dem Verriegelungszustand wechselt. Die Lichtquelle 126 ist beispielsweise eine Fußleuchte, die für jede der Türen angeordnet ist und den Fuß des Benutzers, der im Begriff ist, die Tür zu öffnen, beleuchtet, oder eine optische Faser, die an einem Randabschnitt von jeder der Türen angeordnet ist, und eine LED, die an einem Ende der optischen Faser angeordnet ist.

3A zeigt einen Zustand, bei dem eine Fußleuchte als die Lichtquelle 126 Licht emittiert, und 3B zeigt einen Zustand, bei dem eine optische Faser als die Lichtquelle 126 Licht emittiert. Es ist unnötig, dass die Lichtquelle 126 an der Tür oder in der Nachbarschaft der Tür angeordnet ist. Die Lichtquelle 126 kann an dem vorderen Ende des Fahrzeugs oder dem hinteren Ende des Fahrzeugs angeordnet sein. Daher können Scheinwerfer oder Rücklichter als die Lichtquelle 126 verwendet sein.

Eine Fensteranzeigevorrichtung 128 ist eine Vorrichtung, die einen Fensteranzeigemodus, der an jeder der Türen angeordnet ist, unterschiedlich hinsichtlich des von außen betrachteten Modus macht, und wird für den vorhergehenden Meldebetrieb wie bei der Lichtquelle 126 verwendet. Als die Fensteranzeigevorrichtung 128 kann eine Vorrichtung, die unter Verwendung der gleichen Struktur wie derselben eines bekannten Headup-Displays ein Bild an dem Fenster anzeigt, verwendet sein. 4 ist ein Diagramm, das ein Beispiel zeigt, bei dem die Fensteranzeigevorrichtung 128 an der F-Sitz-Tür angeordnet ist und ein Bild an dem Fenster der F-Sitz-Tür angezeigt wird. In 4 wird „Open!" angezeigt, was anzeigt, dass die Tür entriegelt wurde. Als die Fensteranzeigevorrichtung 128 kann eine Vorrichtung, die lediglich die Lichtdurchlässigkeit des Fensters ändert, verwendet sein, und beispielsweise kann die Lichtdurchlässigkeit des Fensters basierend auf der Tatsache, dass die Tür entriegelt wurde, höher als die normale gemacht werden.

Für den vorhergehenden Meldebetrieb wird eine Bewegungseinheit 130 verwendet, und ein Bauglied, das fähig ist, von außerhalb des Fahrzeugs betrachtet zu werden, kann als die Bewegungseinheit 130 verwendet sein. 5A und 5B zeigen Beispiele der Bewegungseinheit 130. Die Bewegungseinheiten 130 in 5A sind dreieckige Pyramiden, die auf einem Dach des Fahrzeugs angeordnet sind und in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs drehbar bewegbar sind, wobei die unteren Enden als die Drehmitte dienen. Ferner sind die Bewegungseinheiten 130, die in 5B gezeigt sind, aus Wischern der Scheinwerfer gebildet. Die Bewegungseinheit 130 kann zusätzlich vorgesehen sein, wie in 5A beispielhaft dargestellt ist, und kann aus existierenden Baugliedern, die für einen anderen beabsichtigten Zweck vorgesehen sind, gebildet sein, wie in 5B beispielhaft dargestellt ist. Bei dem ersteren Beispiel kann die Bewegungseinheit 130 mit einer Dachantenne integriert sein, so dass für eine Meldung nach außen die Dachantenne getrieben wird, um sich zu bewegen. Ferner können bei dem letzteren Beispiel Wischer der Frontscheibe oder der Heckscheibe als die Bewegungseinheit 130 verwendet sein.

Für den vorhergehenden Meldebetrieb kann ferner ein Lautsprecher 132 verwendet sein, und ist so angepasst, um eine Stimme hin zu dem Äußeren des Fahrzeugs auszugeben. Es ist bevorzugt, den Lautsprecher 132 in jeder der Türen vorzusehen, wobei jedoch die Zahl von Lautsprechern kleiner als die Zahl von Fenstern ist, derart, dass die Lautsprecher 132 auf der linken Seite und der rechten Seite des Fahrzeugs nacheinander angeordnet sind. Es kann ferner lediglich ein Lautsprecher 132 vorgesehen sein.

Es ist nicht immer notwendig, für den vorhergehenden Meldebetrieb alle Vorrichtungen 126, 128, 130 und 132 anzuordnen, sondern es können lediglich Teile dieser Vorrichtungen vorgesehen sein. Der Betrieb dieser Vorrichtungen 126, 128, 130 und 132 wird durch die ECU 106 gesteuert. Der Speicher 110 der ECU 106 funktioniert als eine Speichervorrichtung, und die Inhalte des Meldebetriebs sind für jede der Steuertüren in dem Speicher 110 gespeichert.

Als der Meldebetrieb wird (1) die Lichtquelle 126, die der Steuertür entspricht, veranlasst, ein Licht in einem gegebenen Lichtemissionsmuster zu emittieren, (2) eine gegebene Anzeige von der Fensteranzeigevorrichtung 128, die der Steuertür entspricht, ausgegeben, (3) eine gegebene Stimme von dem Lautsprecher 132, der der Steuertür entspricht, ausgegeben und (4) die Bewegungseinheit 130, die der Steuertür entspricht, in einem gegebenen bewegbaren Muster bewegbar gemacht.

Das Lichtemissionsmuster des vorhergehenden Meldebetriebs (1) kann nicht nur ein Blinken in einer gegebenen Periode, sondern auch lediglich ein Leuchten aufweisen. Ferner können die Lichtemissionsmuster abhängig von den Steuertüren unterschiedlich zueinander gebildet sein. In diesem Fall können, selbst wenn die Zahl von Lichtquellen 126, die den Steuertüren entsprechen, kleiner als die Zahl von Türen (beispielsweise lediglich eins) ist, die Steuerinhalte gemäß den Steuertüren unterschiedlich gebildet sein. Ferner kann, wenn die Lichtquelle 126 aus mehreren LEDs gebildet ist und lediglich Teile der Lichtquelle 126 eingeschaltet werden können, ein Abschnitt der einzuschaltenden Lichtquelle 126 gemäß den Steuertüren unterschiedlich gebildet sein.

Die Anzeige des vorhergehenden Meldebetriebs (2) kann vorher auf eine An eingestellt werden, es ist jedoch bevorzugt, dass die Anzeigeinhalte geändert werden können. Ferner kann die Stimme des vorhergehenden Meldebetriebs (3) ebenfalls vorher auf eine Art eingestellt werden, kann jedoch vorzugsweise änderbar sein. Wenn die Anzeigeinhalte und die Stimme geändert werden können, können die Anzeigeinhalte und die Stimme innerhalb von mehreren Optionen, die vorher eingestellt werden, geändert werden, es ist jedoch eher vorzuziehen, dass der Benutzer fähig ist, favorisierte Anzeigeinhalte und eine favorisierte Stimme einzustellen.

Als ein Beispiel des vorhergehenden Meldebetriebs (4) ist die Bewegungseinheit 130 in jeder der Steuertüren angeordnet, und die Bewegungseinheit 130, die der Steuertür entspricht, ist bewegbar, jedoch kann das bewegliche Muster der Bewegungseinheit 130 gemäß den Steuertüren unterschiedlich gebildet sein. In diesem Fall kann die Zahl von Bewegungseinheiten 130 kleiner als die Zahl von Steuertüren sein.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind mehrere Meldebetriebe für eine Steuertür eingestellt, und aus den mehreren eingestellten Meldebetrieben wird basierend auf der Helligkeit der Umgebung, der Fahrzeugposition (drinnen oder draußen) und den Geräuschen der Umgebung ein Meldebetrieb ausgewählt und ausgeführt.

Die Meldebetriebe (1) bis (4) können zusammen kombiniert und verwendet werden. Als ein Beispiel, wenn die Meldebetriebe zusammen kombiniert werden, wird die Lichtquelle 126, die der Steuertür entspricht (beispielsweise Scheinwerfer bei dem Fall des Vordersitzes und Rückleuchten bei dem Fall des Rücksitzes), eingeschaltet, und ein Bild wird an der Steuertür angezeigt.

Eine Eingabetaste 134 wird betrieben, wenn die Inhalte des Meldebetriebs, die in dem Speicher 110 gespeichert sind, durch den Benutzer geändert werden. Mit dem Betrieb der Eingabetaste 134 kann das Bild, das an dem Fenster angezeigt wird, in das durch einen Benutzer favorisierte Bild geändert werden oder die Stimme, die aus dem Lautsprecher 132 ausgegeben wird, in die durch einen Benutze favorisierte Musik oder Stimme geändert werden.

Der Schlüssel 200 weist einen Empfänger 202 als einen Empfangsabschnitt, der ein Anfragesignal, das von dem Sender 102 gesendet wird, empfängt, und einen Sender 204 als einen Sendeabschnitt, der das Antwortsignal sendet, auf. Der Schlüssel 200 hat eine ECU (nicht gezeigt), und das Antwortsignal, das von dem Sender 204 gesendet wird, wird durch die ECU ansprechend auf das Anfragesignal, das durch den Empfänger 202 empfangen wird, erzeugt.

6 ist ein Flussdiagramm, das ein Verarbeiten zeigt, das durch die CPU 108 basierend auf einer Tatsache, dass das Antwortsignal der ECU 106 von dem Empfänger 112 zugeführt wird, wenn ein Fahrzeug geparkt ist und Türen verriegelt sind, ausgeführt wird.

Bezug nehmend auf 6 wird bei einem Schritt S10 ein Abgleichen eines Codes, den das Antwortsignal in sich aufweist und der für eine mobile Vorrichtung 200 spezifisch ist, ausgeführt. Dann wird bei einem Schritt S20 geprüft, ob der Code der mobilen Vorrichtung 200 mit einem Code, der in dem Speicher 110 gespeichert ist und für ein Fahrzeug spezifisch ist, übereinstimmt. Wenn die Bestimmung NEIN ist, wird diese Routine beendet. Wenn andererseits die Bestimmung JA ist, zeigt dies an, dass der Schlüssel 200, der das Antwortsignal gesendet hat, ein autorisierter Schlüssel ist. Das Verarbeiten wird weiter fortgesetzt, und die Steuerung schreitet zu einem Schritt S30 fort. Bei dem Schritt S30 wird ferner geprüft, ob die Tageszeit „Tag" ist. Die Bestimmung wird basierend auf dem Signal von dem Taktgeber 122 ausgeführt. Bei dem Schritt S30 wird die Helligkeit, die das Fahrzeug umgibt, bestimmt. Es ist möglich, dass ein Helligkeitssensor vorgesehen ist, um die Helligkeit, die das Fahrzeug tatsächlich umgibt, zu erfassen, und prüft, ob die Helligkeit hell oder dunkel ist.

Wenn bestimmt wird, dass es Nacht ist (NEIN), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S90 fort, und die Lichtquelle 126 wird für einen Meldebetrieb durch Einschalten ausgewählt. Wenn andererseits bestimmt wird, dass die Tageszeit Tag ist (JA), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S40 fort, und es wird ferner geprüft, ob die derzeitige Position „draußen" ist. Die Bestimmung wird basierend auf den Informationen von der Navigationsvorrichtung 120 ausgeführt.

Wenn bei dem Schritt S40 bestimmt wird, dass die derzeitige Position „drinnen" ist (NEIN), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S80 fort, und die Fensteranzeigevorrichtung 128 wird für einen Meldebetrieb durch eine visuelle Anzeige ausgewählt. Wenn andererseits bestimmt wird, dass die derzeitige Position „draußen" ist (JA), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S50 fort, und es wird ferner geprüft, ob die Geräusche, die das Fahrzeug umgeben, groß sind. Die Bestimmung wird basierend darauf, ob das Signal, das durch das Mikrofon 118 bestimmt wird, größer als ein Bezugssignal ist, ausgeführt.

Wenn bei dem Schritt S50 bestimmt wird, dass die Geräusche groß sind (JA), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S60 fort, und die Bewegungseinheit 130 wird für den Meldebetrieb durch ein Bewegungsbauglied ausgewählt. Wenn andererseits bestimmt wird, dass die Geräusche klein sind (NEIN), schreitet die Steuerung zu einem Schritt S70 fort, und der Lautsprecher 132 wird für einen Meldebetrieb durch einen Schall ausgewählt.

Wenn einer der Schritte S60, S70, S80 und S90 ausgeführt wird, schreitet die Steuerung zu einem Schritt S100 fort, und eine Tür, deren Codeabgleich akzeptabel ist, wird bestimmt. Die Bestimmung wird basierend auf dem Antwortsignal, das durch den Empfänger 112 ansprechend auf das Anfragesignal von dem Sender 102 empfangen wird, wie im Vorhergehenden beschrieben ist, ausgeführt. Ferner ist eine Tür, die basierend auf dieser Bestimmung bestimmt wird, eine Steuertür.

Dann schreitet die Steuerung ansprechend auf die bestimmte Tür (d h. die Steuertür), deren Abgleich akzeptabel ist, zu Schritten S110 bis S150 fort. Die Schritte S110 bis S150 führen einen Meldebetrieb durch ausgewählte Vorrichtungen 126, 128, 130und 132 aus, und der Betrieb eines Typs, der bei den Schritten S60 bis S90 bestimmt wird, wird unter verschiedenen Betrieben, die in dem Speicher 110 als der Türsteuerbetrieb gespeichert sind, ausgeführt. Wenn beispielsweise bei dem Schritt S90 die Lichtquelle 126 ausgewählt wird und die F-Sitz-Tür als die Steuertür bestimmt wird, wird bei einem Schritt S110 eine Lichtquelle an der F-Sitz-Tür aktiviert.

Bei einem anschließenden Schritt S160 wird innerhalb einer gegebenen Zeit, nachdem bestimmt wurde, dass bei dem Schritt S20 die Übereinstimmung bestätigt wurde, geprüft, ob der Berührungssensor 114 berührt wurde oder nicht und ob der Gepäcktürschalter 116 betrieben wurde oder nicht. Dieser Schritt S160 dient zum Überprüfen, ob ein Betrieb zum Öffnen einer Tür erfolgt ist. Wenn bestimmt wird, dass der Berührungssensor 114 berührt wurde, oder bestimmt wird, dass der Gepäcktürschalter 116 betrieben wurde, ist die Bestimmung bei dem Schritt S160 JA. Diese Routine wird abgeschlossen, nachdem ein Schritt S170, der der Betriebssteuerung entspricht, ausgeführt wurde. Wenn andererseits bestimmt wird, dass diese Bestimmung NEIN ist, wird diese Routine unmittelbar beendet.

Bei dem Schritt S170 wird die sitzseitige Tür entriegelt, wenn der Berührungssensor 114 berührt wurde. Ferner wird die Gepäcktür entriegelt, wenn der Gepäcktürschalter 116 betrieben wurde.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird, wenn das Anfragesignal durch den Sender 102 gesendet wird und der Schlüssel 200 innerhalb des Erfassungsbereichs 104 des Senders 102 anwesend ist, das Antwortsignal von dem Schlüssel 200 gesendet und das Antwortsignal durch den Empfänger 112 empfangen. Dann wird bei einem Schritt S100 der Erfassungsbereich 104, in dem der Schlüssel 200 existiert, basierend auf dem Antwortsignal ansprechend auf das Anfragesignal, das durch den Sender 102 gesendet wurde, bestimmt, und die Tür, die dem Erfassungsbereich 104 entspricht, ist eine Steuertür. Dann wird der Meldebetrieb, der basierend auf dieser Steuertür bestimmt wird, ausgeführt (Schritte S110 bis S150). Aus diesem Grund ist das System durch den Benutzer einfach verwendbar, da es leicht ist, zu erkennen, dass die Übereinstimmung akzeptiert wurde, verglichen mit einem Fall, bei dem der gleiche Meldebetrieb ausgeführt wird, ungeachtet dessen, wo der Benutzer, der den Schlüssel 200 trägt, positioniert ist.

Insbesondere werden die Türen entriegelt, wenn das Fahrzeug geparkt ist. Da in diesem Fall vorherzusehen ist, dass der Benutzer im Begriff ist, die Tür (d. h. die Steuertür), deren Übereinstimmung bestätigt wurde, zu öffnen, ist die Möglichkeit, dass sich das Bewusstsein des Benutzers auf diese Tür richtet, hoch. Demgemäß kann der Benutzer, wenn der Meldebetrieb, der basierend auf der Steuertür bestimmt wurde, ausgeführt wird, ohne Weiteres erkennen, dass die Übereinstimmung bestätigt wurde.

Ferner wird in dem Fall der Nacht, wenn eine Anzeige unter Verwendung eines Lichts wirksam ist, die Lichtquelle 126 für den Meldebetrieb verwendet. Ferner wird unter den Umständen, bei denen die Geräusche in der Peripherie des Fahrzeugs klein sind und die Meldung unter Verwendung der Stimme wirksam ist, der Meldebetrieb unter Verwendung der Stimme ausgeführt. Auf diese Weise kann der Benutzer ohne Weiteres erkennen, dass die Übereinstimmung akzeptiert wurde, da der Meldebetrieb gemäß jeder der Steuertüren unterschiedlich gebildet ist, jedoch auch der Steuerbetrieb gemäß der Tatsache, dass sich die Umgebungen, die das Fahrzeug umgeben, voneinander unterscheiden, zusätzlich unterschiedlich gebildet ist.

Das Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist im Vorhergehenden beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf das vorhergehende Ausführungsbeispiel begrenzt.

Beispielsweise wird bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel das Anfragesignal von dem Sender 102 in einer gegebenen Periode gesendet, und es wird zu dem Zeitpunkt eines Erfassens, ob der Berührungssensor 114 berührt wurde oder der Gepäcktürschalter 116 betrieben wurde, geprüft, ob eine Übereinstimmung bestätigt wird oder nicht. Alternativ ist es möglich, das Anfragesignal basierend auf der Tatsache, dass das Signal von dem Berührungssensor 114 oder dem Gepäcktürschalter 116 eingegeben wurde, zu senden. Ferner kann, obwohl das Anfragesignal von den Sendern 102a bis 102d, die der sitzseitigen Tür in der gegebenen Periode entsprechen, gesendet wird, das Anfragesignal von dem Sender 102e, der dem Gepäcktürschalter 116 entspricht, gesendet werden, nachdem erfasst wird, dass der Gepäcktürschalter 116 betrieben wurde. Ferner wird bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel die Türverriegelungseinrichtung entriegelt. Es ist jedoch, wenn die Türverriegelungseinrichtung verriegelt wird, möglich, einen gegebenen Meldebetrieb gemäß jeder der Steuertüren auszuführen.


Anspruch[de]
Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung, mit:

einer Mehrzahl von Sendern (102, 102a102e), die bei einer Mehrzahl von gegebenen Positionen eines Fahrzeugs angeordnet sind und Sendeanfragesignale senden und unterschiedliche Erfassungsbereiche (104a104e) außerhalb von Türen des Fahrzeugs bilden;

einer mobilen Vorrichtung (200), die, wenn die Erfassungsbereiche betreten werden, ansprechend auf das Sendeanfragesignal ein Antwortsignal sendet;

einem Empfänger (112), der in dem Fahrzeug angeordnet ist und das Antwortsignal der mobilen Vorrichtung empfängt;

einer Bestimmungseinrichtung (108, S20), die ein gegebenes Abgleichverfahren hinsichtlich des Antwortsignals der mobilen Vorrichtung zum Bestimmen, dass die mobile Vorrichtung eine autorisierte mobile Vorrichtung ist, wenn eine Übereinstimmung bestätigt wird, ausführt;

einer Betriebssteuereinrichtung (108, S170), die einen Betriebszustand der fahrzeuginternen Vorrichtung basierend auf einer Bestimmung der Bestimmungseinrichtung, dass die mobile Vorrichtung die autorisierte mobile Vorrichtung ist, steuert;

einer Steuertürbestimmungseinrichtung (108, S100), die basierend auf dem Antwortsignal der mobilen Vorrichtung und den Sendeanfragesignalen der Sender einen Erfassungsbereich, in dem die mobile Vorrichtung existiert, bestimmt und eine Tür, die dem bestimmten Erfassungsbereich entspricht, als eine Steuertür einstellt;

einem Speicher (110), der einen Meldebetrieb hinsichtlich jeder Steuertür speichert; und

einer Meldeeinrichtung (106, S110–150), die den Meldebetrieb der bestimmten Steuertür basierend auf Speicherinhalten des Speichers ausführt.
Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem

mindestens ein Teil der Sender (102, 102a102e) das Sendeanfragesignal in einer gegebenen Periode sendet, wenn das Fahrzeug geparkt ist und die Türen verriegelt sind;

die Betriebssteuereinrichtung (108, S170) ein Entriegeln der Türen des Fahrzeugs ansprechend auf das Antwortsignal der mobilen Vorrichtung, die die autorisierte mobile Vorrichtung ist, ausführt.
Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit:

einer Umgebungsbestimmungseinrichtung (108, S30, S40, S50), die eine Umgebung um das Fahrzeug bestimmt,

wobei der Speicher (110) eine Mehrzahl von Meldebetrieben, die sich entsprechend unterschiedlichen bestimmten Umgebungen hinsichtlich jeder Steuertür jeweils voneinander unterscheiden, speichert, und

wobei die Meldeeinrichtung (106, S110–S150) den Meldebetrieb, der in dem Speicher gespeichert ist, in Bezug auf die Steuertür und die bestimmte Umgebung ausführt.
Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung nach Anspruch 3, bei dem

der Speicher (110) einen Meldebetrieb durch Licht als einen der Meldebetriebe speichert;

die Umgebungsbestimmungseinrichtung (108, S30, S40, S50) eine Helligkeitsbestimmungseinrichtung (108, S30) zum Bestimmen einer Helligkeit um das Fahrzeug aufweist; und

die Meldeeinrichtung (106, S110–S150) den Meldebetrieb unter Verwendung des Lichts ausführt, wenn die Helligkeit um das Fahrzeug als dunkel bestimmt wird.
Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung nach Anspruch 3, bei dem

der Speicher (110) einen Meldebetrieb durch Schall als einen der Meldebetriebe speichert;

die Umgebungsbestimmungseinrichtung (108, S30, S40, S50) eine Geräuschbestimmungseinrichtung (108, S50) zum Bestimmen eines Geräuschpegels um das Fahrzeug aufweist; und

die Meldeeinrichtung (106, S110–S150) den Meldebetrieb unter Verwendung des Schalls ausführt, wenn der Geräuschpegel um das Fahrzeug klein ist.
Fernsteuersystem für eine fahrzeuginterne Vorrichtung nach Anspruch 1, bei dem der Speicher (110) fähig ist, hinsichtlich der Meldebetriebe von einer äußeren Seite geändert zu werden. Fernsteuerverfahren einer fahrzeuginternen Vorrichtung für ein Fahrzeug, mit folgenden Schritten:

Senden einer Mehrzahl von Antwortanfragesignalen von dem Fahrzeug in unterschiedliche Richtungen (104, 104a104e) in umgebenden Bereichen des Fahrzeugs, so dass ansprechend auf eines der Antwortanfragesignale ein Antwortsignal von einer mobilen Vorrichtung (200) empfangen wird;

Empfangen des Antwortsignals von der mobilen Vorrichtung;

Bestimmen (S100) eines Orts der mobilen Vorrichtung basierend auf einer Beziehung zwischen gesendeten Antwortanfragesignalen und einem empfangenen Antwortsignal;

Melden (S110–S150) eines Empfangs des Antwortsignals zu einem Äußeren des Fahrzeugs durch eine Vorrichtung (126132), die nahe einer Tür, die am nächsten zu einem bestimmten Ort der mobilen Vorrichtung ist, vorgesehen ist.
Fernsteuerverfahren einer fahrzeuginternen Vorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch 7, ferner mit folgenden Schritten:

Erfassen (S30–S50) einer Umgebungsbedingung des Fahrzeugs; und

Ändern (S60–S90) eines Modus einer Meldung entsprechend einer erfassten Umgebungsbedingung.
Fernsteuerverfahren einer fahrzeuginternen Vorrichtung für ein Fahrzeug nach Anspruch 8, bei dem der Modus einer Meldung aus einer Mehrzahl von Modi einer Meldung, die in einem Speicher (110) als eine Funktion einer Mehrzahl von Umgebungsbedingungen des Fahrzeugs gespeichert sind, ausgewählt wird. Fernsteuerverfahren einer fahrzeuginternen Vorrichtung für ein Fahrzeug, mit folgenden Schritten:

Senden einer Mehrzahl von Antwortanfragesignalen von dem Fahrzeug in unterschiedliche Richtungen in umgebende Bereiche des Fahrzeugs, so dass ansprechend auf eines der Antwortanfragesignale ein Antwortsignal von einer mobilen Vorrichtung empfangen wird;

Empfangen des Antwortsignals von der mobilen Vorrichtung;

Bestimmen (S30–S50) einer Umgebungsbedingung des Fahrzeugs; und

Melden (S110–S150) eines Empfangs des Antwortsignals zu einem Äußeren des Fahrzeugs durch entweder Licht oder Schall in einem Modus, der mit einer bestimmten Umgebungsbedingung des Fahrzeugs variabel ist.






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