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Dokumentenidentifikation DE112005002813T5 20.12.2007
Titel Solarzellenmodulverbinder
Anmelder Sumitomo Wiring Systems, Ltd., Yokkaichi, Mie, JP
Erfinder Higashikozono, Makoto, Yokkaichi, Mie, JP;
Naito, Kazuki, Yokkaichi, Mie, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 112005002813
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, KE, KG, KM, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 20.10.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/JP2005/019329
WO-Veröffentlichungsnummer 2006054420
WO-Veröffentlichungsdatum 26.05.2006
Date of publication of WO application in German translation 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/64(2006.01)A, F, I, 20051020, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01L 31/042(2006.01)A, L, I, 20051020, B, H, DE   H01R 13/639(2006.01)A, L, I, 20051020, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Solarzellenmodulverbinder, der zum Verbinden einer Mehrzahl von Solarzellenmodulen verwendet wird.

Hintergrund der Erfindung

Solarenergieerzeugungssysteme stellen Gleichströme, die von einem auf einem Hausdach installierten Solarzellenfeld stammen, für elektrische Geräte über eine Vorrichtung, so beispielsweise einen Inverter, bereit. Das Solarzellenfeld wird von einer Mehrzahl von Solarzellenmodulen gebildet, die miteinander über Verbinder verbunden sind, die wiederum mit Enden von Kabeln verbunden sind.

Solarenergieerzeugungssysteme, die durch paralleles miteinander erfolgendes Verbinden einer Mehrzahl von Solarzellenmodulen gebildet werden, sind bekannt (siehe beispielsweise die nachstehend gezeigte Patentschrift 1). Solarenergieerzeugungssysteme dieser Art weisen einen Aufbau auf, bei dem, wie in 17A gezeigt ist, ein Paar von positiven und negativen Kabeln 2 und ein weiteres Paar von positiven und negativen Kabeln 2, die von einem Paar von positiven und negativen Anschlüssen eines Solarzellenmoduls 1 ausgehen, herausgeführt werden, bei dem positive Verbinder 3 und negative Verbinder 4 an Enden der Kabel 2 angebracht sind und bei dem, wie in 17B gezeigt ist, der positive Verbinder 3 des Solarzellenmoduls 1 mit dem positiven Verbinder 3 eines benachbarten Solarzellenmoduls 1 verbunden ist und der negative Verbinder 4 des Solarzellenmoduls 1 mit dem negativen Verbinder 4 des benachbarten Solarzellenmoduls 1 verbunden ist, sodass die Solarzellenmodule 1 sukzessiv verbunden sind.

In diesem Fall umfassen die positiven Verbinder 3 und die negativen Verbinder 4 Stecker (in der Figur mit „P" bezeichnet) und Buchsen (in der Figur mit „S" bezeichnet), wobei eine Kombination aus einem Stecker und einer Buchse an gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten Seiten jedes Solarzellenmoduls 1 vorgesehen ist. Wird eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen 1 in einer Anordnung in Verbindungsrichtung dazwischen (in 17B die horizontale Richtung) als eine Gruppe betrachtet, so ist das Solarenergieerzeugungssystem 1 in eine Mehrzahl von Gruppen (in 17B in Richtung von oben nach unten) getrennt bzw. geteilt, und es werden von den Gruppen kommende Ausgabeanschlüsse kombiniert und mit einem Energiewandler oder dergleichen verbunden.

  • [Patentschrift 1] Offengelegtes japanisches Patent Nr. 8-46231

Im vorbeschriebenen Fall sind die positiven Verbinder 3 derart ausgebildet, dass sie wechselseitig identische Formen und Größen aufweisen. Die negativen Verbinder 4 sind ebenfalls derart ausgebildet, dass sie wechselseitig identische Formen und Größen aufweisen. Die Stecker und Buchsen sind nahe aneinander in jedem benachbarten Oben-Unten-Paar von Gruppen, wie in 17B durch Pfeile angedeutet ist, angeordnet. Es besteht daher die Möglichkeit, dass zwischen den positiven und negativen Anschlüssen in jeder Gruppe wie auch zwischen den Gruppen eine fehlerhafte Verbindung hergestellt wird.

Die vorliegende Erfindung wurde unter den vorbeschriebenen Umständen gemacht. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, das Auftreten einer fehlerhaften Verbindung zwischen Verbindern, die nicht zueinander passen, zu vermeiden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 1 als Mittel zum Lösen der vorbeschriebenen Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen, die parallel miteinander verbunden sind;

Paare von positiven und negativen Kabeln, die durch Trennen eines Paares von positiven und negativen Anschlüssen jedes der Solarzellenmodule herausgeführt sind;

positive und negative Stecker, die mit Enden der Kabel verbundene Anschlüsse darstellen und die auf der einen Seite jedes Solarzellenmoduls angeordnet sind;

positive und negative Buchsen bzw. Fassungen bzw. Sockeln, die ebenfalls mit Enden der Kabel verbundene Anschlüsse darstellen, die auf der anderen Seite jedes Solarzellenmoduls angeordnet sind und die jeweils mit den Steckern verbunden werden können;

einen steckerseitigen Dipolverbinder, der die positiven und negativen Stecker enthält und an den Enden der Kabel ausgebildet ist, wobei der steckerseitige Dipolverbinder dem Verbinden der Stecker, die auf der einen Seite eines der Solarzellenmodule angeordnet sind, mit den Buchsen, die auf der anderen Seite eines weiteren der Solarzellenmodule benachbart zu dem einen der Solarzellenmodule angeordnet sind, dient;

einen buchsenseitigen Dipolverbinder, der die positiven und negativen Buchsen enthält und an den Enden der Kabel ausgebildet ist, wobei der buchsenseitige Dipolverbinder dem Verbinden der Buchsen, die auf der anderen Seite eines weiteren der Solarzellenmodule benachbart zu dem einen der Solarzellenmodule angeordnet sind, mit den Steckern, die auf der einen Seite eines der Solarzellenmodule angeordnet sind, dient; und

eine umgekehrte Verbindung verhinderter Abschnitt bzw. Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt, der an dem steckerseitigen Dipolverbinder und dem buchsenseitigen Dipolverbinder vorgesehen ist, um eine Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern in demjenigen Fall zu ermöglichen, in dem die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination zwischen den beiden Dipolverbindern die gleichen sind, und um eine Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern in demjenigen Fall zu verhindern, in dem sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination zwischen den beiden Dipolverbindern voneinander unterscheiden.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 2 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 1

der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt Vorsprünge umfasst, die von Flächen des steckerseitigen Dipolverbinders und des buchsenseitigen Dipolverbinders vorragen, die einander gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt sind, und

die beiden Vorsprünge in demjenigen Fall in einem nichtkollidierenden Zustand sind, in dem die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination die gleichen sind, und in demjenigen Fall miteinander kollidieren, in dem sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination voneinander unterscheiden.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 3 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 2 der Dipolverbinder eine Klemme aufweist, die den positiven Verbinder und den negativen Verbinder, die den Dipolverbinder bilden, miteinander verbindet, und die Vorsprünge von einer Endfläche der Klemme vorragen.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 4 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 3 die Klemme von einem Paar von getrennten Gliedern gebildet wird, die den positiven Verbinder und den negativen Verbinder in einer peripheren Richtung zusammendrücken können und voneinander trennbar sind, und der Vorsprung an nur einem der getrennten Glieder ausgebildet ist.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 5 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 1 der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt einen flexiblen Verriegelungs- bzw. Arretierabschnitt, der in einem von dem steckerseitigen Dipolverbinder und dem buchsenseitigen Dipolverbinder vorgesehen ist, und einen Verriegelungs- bzw. Arretieraufnahmeabschnitt, der an dem anderen Dipolverbinder vorgesehen ist, umfasst, und

dass der Arretierabschnitt nur dann mit dem Arretieraufnahmeabschnitt elastisch in Eingriff gebracht werden kann, wenn die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination die gleichen sind und wenn die beiden Dipolverbinder die Normalverbindungsstellung erreichen.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 6 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 5 der Arretierabschnitt und der Arretieraufnahmeabschnitt in nur einem von den positiven und negativen Verbindern, die den Dipolverbinder bilden, vorgesehen sind.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 7 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 1 der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt Versetzabschnitte umfasst, die durch in axialer Richtung erfolgendes Verschieben der Endstellungen des positiven Verbinders und des negativen Verbinders, die den Dipolverbinder bilden, gebildet werden, und

dass das Zusammensetzen zwischen den Versetzabschnitten vorgenommen werden kann, wenn die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse die gleichen sind, und nicht vorgenommen werden kann, wenn sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse voneinander unterscheiden.

Die Erfindung gemäß Definition in Anspruch 8 ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung gemäß Definition in Anspruch 7 der Dipolverbinder eine Klemme aufweist, die den positiven Verbinder und den negativen Verbinder, die den Dipolverbinder bilden, miteinander verbindet, und die Versetzabschnitte auf Grundlage einer abgesetzten Form der Klemme ausgebildet sind.

Anspruch 1

Die Dipolverbinder sind mit Enden von Kabeln verbunden, die aus dem Paar von positiven und negativen Anschlüssen jedes Solarzellenmoduls herausgeführt sind, die Anschlüsse in dem Dipolverbinder, die auf der einen Seite des Solarzellenmoduls angeordnet sind, bilden positive und negative Stecker, während die Anschlüsse in dem Dipolverbinder, die auf der anderen Seite des Solarzellenmoduls angeordnet sind, positive und negative Buchsen bilden. In demjenigen Fall, in dem eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen, die miteinander in der Zeilen- und Spaltenrichtung in Ausrichtung sind, parallel miteinander verbunden werden, um eine Gruppe beispielsweise in horizontaler Richtung zu bilden, stehen die beiden Dipolverbinder, die in Spaltenrichtung einander gegenüberliegen bzw. entgegengesetzt angeordnet sind, zueinander in einer Stecker-zu-Stecker-Beziehung oder in einer Buchse-zu-Buchse-Beziehung. Daher kann das Auftreten einer fehlerhaften Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern zwischen Gruppen vermieden werden.

Der steckerseitige Dipolverbinder und der buchsenseitige Dipolverbinder weisen einen Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt auf, der der Verhinderung einer Verbindung in demjenigen Fall dient, in dem sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in Kombination zwischen den beiden Dipolverbindern voneinander unterscheiden. Daher kann auch das Auftreten einer fehlerhaften Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern in Gegenüberlage zueinander in horizontaler Richtung in jeder Gruppe vermieden werden.

Anspruch 2

Der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt umfasst Vorsprünge. Zwei Vorsprünge sind in demjenigen Fall in einem nichtkollidierenden Zustand, in dem die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse die gleichen sind, und kollidieren miteinander in demjenigen Fall, in dem sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse voneinander unterscheiden. Damit kann eine Umkehrverbindung zwischen den beiden Dipolverbindern in jeder Gruppe mittels eines vergleichsweise einfachen Verfahrens verlässlich verhindert werden.

Anspruch 3

Die Vorsprünge ragen von Endflächen der Klemmen (Flächen des steckerseitigen Dipolverbinders und des buchsenseitigen Dipolverbinders in Gegenüberlage zueinander) vor. Damit kann das Verhindern einer Umkehrverbindung erreicht werden, ohne dass der Aufbau der bestehenden positiven und negativen Verbinder geändert werden müsste.

Anspruch 4

Die Klemme ist von einem Paar von getrennten Gliedern gebildet, und der Vorsprung ist nur an einem der getrennten Glieder ausgebildet. Daher kann der Aufbau eines der beiden getrennten Glieder vereinfacht werden.

Anspruch 5

Der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt umfasst einen flexiblen Arretierabschnitt, der in einem von dem steckerseitigen Dipolverbinder und dem buchsenseitigen Dipolverbinder vorgesehen ist, und einen Arretieraufnahmeabschnitt, der an dem anderen Dipolverbinder vorgesehen ist, wobei der Arretierabschnitt nur dann mit dem Arretieraufnahmeabschnitt elastisch in Eingriff gebracht werden kann, wenn die Polaritäten der positiven und negativen Ansprüche in jeder Kombination die gleichen sind und wenn die beiden Dipolverbinder die Normalverbindungsstellung erreichen. Daher kann die Funktion des Arretierens der beiden Dipolverbinder die Funktion des Verhinderns einer Umkehrverbindung beinhalten.

Anspruch 6

Der Arretierabschnitt und der Arretieraufnahmeabschnitt sind in nur einem von den positiven und negativen Verbindern, die den Dipolverbinder bilden, vorgesehen. Damit kann die Notwendigkeit beseitigt werden, einen Arretieraufbau an dem anderen Verbinder bereitzustellen, was den Aufbau vereinfacht.

Anspruch 7

Der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt umfasst Versetzabschnitte, die durch in axialer Richtung erfolgendes Verschieben der Endstellungen des positiven Verbinders und des negativen Verbinders, die den Dipolverbinder bilden, gebildet werden, wobei ein Zusammensetzen zwischen den Versetzabschnitten nur dann vorgenommen werden kann, wenn die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse die gleichen sind. Daher ist es nicht notwendig, ein eigenes Glied zum Verhindern einer Umkehrverbindung zu dem Dipolverbinder hinzuzufügen. Es kann auf diese Weise eine Vereinfachung des Aufbaus erreicht werden.

Anspruch 8

Die Versetzabschnitte sind auf Grundlage einer abgesetzten Form der Klemme ausgebildet. Daher kann die Verhinderung einer Umkehrverbindung erreicht werden, ohne dass der Aufbau der bestehenden positiven und negativen Verbinder geändert werden müsste.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

1 ist eine Seitenansicht eines Zustandes, in dem ein Verbinder entsprechend einem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung mit positiven und negativen Anschlüssen eines Solarzellenmoduls verbunden ist.

2 ist eine Seitenansicht der Verbinder vor dem Verbinden.

3 ist eine Seitenansicht der Verbinder in wechselseitiger Verbindung.

4 ist eine Schnittansicht der Verbinder vor dem Verbinden.

5 ist eine Schnittansicht der Verbinder in wechselseitiger Verbindung.

6 ist eine Vorderansicht des Verbinders auf der Buchsenseite.

7 ist eine Vorderansicht des Verbinders auf der Steckerseite.

8 ist ein Schaltbild, das einen Zustand zeigt, in dem eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen parallel miteinander verbunden ist.

9 ist eine Seitenansicht von Verbindern vor dem Verbinden bei einem Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung.

10 ist eine Seitenansicht der Verbinder in wechselseitiger Verbindung.

11 ist eine Vorderansicht des Verbinders auf der Buchsenseite.

12 ist eine Vorderansicht des Verbinders auf der Steckerseite.

13 ist eine Seitenansicht der Verbinder vor dem Verbinden bei einem Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung.

14 ist eine Seitenansicht der Verbinder in wechselseitiger Verbindung.

15 ist eine Vorderansicht des Verbinders auf der Buchsenseite.

16 ist eine Vorderansicht des Verbinders auf der Steckerseite.

17A ist ein Diagramm, das schematisch einen Zustand zeigt, in dem Verbinder mit Enden von zwei Paaren von positiven und negativen Kabeln auf herkömmliche Weise verbunden sind.

17B ist ein Schaltbild, das einen Zustand zeigt, in dem eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen parallel miteinander auf herkömmliche Weise verbunden ist.

11
Kabel
20
Dipolverbinder
21
Positiver Verbinder
22
Negativer Verbinder
23
Klemme
24
Rohrförmiger Zusammensetzabschnitt
27
Arretierabschnitt
28
Arretiernase
31
Kappenabschnitt
32
Arretieraufnahmeabschnitt
37
Vorsprung

Beste Ausführung der Erfindung

Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung wird anhand 1 bis 8 beschrieben. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden zwei Paare von positiven und negativen Kabeln 11, das heißt ein Paar von positiven und negativen Kabeln 11 und ein weiteres Paar von positiven und negativen Kabeln 11, durch Trennen eines Paares von positiven und negativen Anschlüssen aus einem Solarzellenmodul 10 herausgeführt, und es ist ein Dipolverbinder 20 mit Anschlüssen 15, die mit Enden der herausgeführten Kabel 11 verbunden sind, integral ausgebildet. Eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen 10 ist in Matrixform, das heißt in wechselseitiger Ausrichtung in Zeilen- und Spaltenrichtung, ausgebildet und parallel miteinander verbunden.

Ein Anschlusskasten 16 ist an der Rückfläche (die Fläche gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt der Glasfläche) des Solarzellenmoduls 10 angebracht, wie in 1 gezeigt ist. Ein Paar von positiven und negativen Zuleitungen (nicht gezeigt) aus dem Solarzellenmodul 10 wird in den Anschlusskasten 16 über eine Öffnung 17 geführt. Enden der Zuleitungen sind mit Paaren von positiven und negativen Relaisanschlüssen 18 in dem Anschlusskasten 16 verbunden. Die Kabel 11 sind mit den Relaisanschlüssen 18 verbunden und als gesonderte Paare von positiven und negativen Kabeln in entgegengesetzten Richtungen von linken und rechten Seitenwänden 19 des Anschlusskastens 16 erweitert. Die Anschlüsse 15 sind mit den Erweiterungsenden der Kabel 11 verbunden. Jedes Paar von positiven und negativen Anschlüssen 15 ist mit einem entsprechenden Paar von positiven und negativen Verbindern 21 und 22 verbunden, wobei das Paar aus den Verbindern 21 und 22 durch eine Klemme 23 integral miteinander kombiniert ist, sodass linke und rechte Paare von Dipolverbindern 20 gebildet werden.

In den Anschlüssen 15, die mit den Erweiterungsenden der Kabel 11 verbunden sind, ist jeder der positiven und negativen in einem der linken und rechten Paare der Dipolverbinder 20 (in 1 auf der rechten Seite des Anschlusskastens angeordnet) ein Stecker (in 8 mit „P" bezeichnet), während jeder von den positiven und negativen in dem anderen Paar von den linken und rechten Paaren der Dipolverbinder 20 (in 1 auf der linken Seite des Anschlusskastens angeordnet) eine Buchse (in 8 mit „S" bezeichnet) ist.

Wie in 2 auf der rechten Seite und in 6 gezeigt ist, wird der andere von den Dipolverbindern 20 von dem positiven Verbinder 21 und dem negativen Verbinder 22 auf der Buchsenseite und der Klemme 23 gebildet, die diese Verbinder parallel miteinander verbindet. Der positive Verbinder 21 und der negative Verbinder 22 sind derart ausgebildet, dass sie wechselseitig identische Formen und Größen aufweisen.

Jeder von dem positiven Verbinder 21 und dem negativen Verbinder 22 auf der Buchsenseite weist einen rohrförmigen Zusammensetzabschnitt 24 auf, der eine zylindrische Buchse koaxial umgibt und aus synthetischem Harz besteht, wobei ein Fußabschnitt der Buchse an einer Innenwand des rohrförmigen Zusammensetzabschnittes 24 angebracht ist. Axiale Führungsrippen 25 sind an einer äußeren peripheren Fläche des rohrförmigen Zusammensetzabschnittes 24 auf der linken und der rechten Seite hiervon durch Erweiterung ausgebildet. Ein Paar von linken und rechten vorstehenden Abschnitten 26 ist an der äußeren peripheren Fläche des rohrförmigen Zusammensetzabschnittes 24 auf der linken und der rechten Seite und auf der rückwärtigen Endseite (Verbindungsseite des Kabels 11) hiervon ausgebildet. Ein Paar von linken und rechten Arretierabschnitten 27, die im Wesentlichen parallel zu der äußeren peripheren Fläche des rohrförmigen Zusammensetzabschnittes 24 sind, ist derart ausgebildet, dass sie von den vorderen Endflächen der vorstehenden Abschnitte 26 nach vorne vorragen. Die Arretierabschnitte 27 liegen in einseitig fixierter Form vor und sind radial flexibel verformbar. Eine Arretiernase 28 ist derart ausgebildet, dass sie an einem vorderen Endabschnitt jedes Arretierabschnittes 27 nach außen vorragt. Ein Dicht- bzw. Versiegelungsnut 29, in die ein Dicht- bzw. Versiegelungsring 30 eingepasst ist, ist in jedem rohrförmigen Zusammensetzabschnitt 24 in einer Stellung vorgesehen, die näher an dem vorderen Ende relativ zu dem vorstehenden Abschnitt 26 angeordnet ist.

Wie in 2 auf der linken Seite und in 7 dargestellt ist, wird der eine von den Dipolverbindern 20 von dem positiven Verbinder 21 und dem negativen Verbinder 22 auf der Steckerseite und der Klemme 23 gebildet, die diese Verbinder parallel miteinander verbindet. Der positive Verbinder 21 und der negative Verbinder 22 sind derart ausgebildet, dass sie wechselseitig identische Formen und Größen aufweisen, wie dies bereits bei den vorbeschriebenen Verbindern der Fall ist.

Jeder von dem positiven Verbinder 21 und dem negativen Verbinder 22 auf der Steckerseite liegt als Ganzes in Form eines Zylinders vor und weist einen zylindrischen Kappenabschnitt 31 auf, der einen zylindrischen Stecker koaxial umgibt. Ein Fußabschnitt des Steckers ist an einer Innenwand des Kappenabschnittes 31 angebracht. Der Wert des Innendurchmessers des Kappenabschnittes 31 ist derart gewählt, dass der rohrförmige Zusammensetzabschnitt 24 auf der Buchsenseite dicht eingepasst werden kann. Führungskanäle 36, die mit der Führungsrippe 25 in Eingriff gebracht werden können, sind an einer inneren peripheren Fläche des Kappenabschnittes 31 auf der rechten und der linken Seite hiervon dadurch ausgebildet, dass sie in axialer Richtung erweitert werden. Der Dicht- bzw. Versiegelungsring 30 auf der Buchsenseite ist in engen Kontakt mit der inneren peripheren Fläche des Kappenabschnittes 31 gebracht, um eine Dichtung bzw. Versiegelung zu bewirken.

Ein Paar von linken und rechten Arretieraufnahmeabschnitten 32, die elastisch mit dem Arretierabschnitt 27 auf der Buchsenseite in Eingriff treten können, ist in dem Kappenabschnitt 31 auf der linken und der rechten Seite und auf der vorderen Innenseite hiervon ausgebildet. Jeder Arretieraufnahmeabschnitt 32 liegt als Ganzes in Form eines Tunnels vor und weist ein Austrittsloch 33 auf, das durch diesen in einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung ausgebildet ist. Der Arretierabschnitt 27 kann durch das Austrittsloch 33 geführt werden und biegt sich dabei elastisch nach innen. Eine hintere Endfläche jedes Arretieraufnahmeabschnittes 32 ist als Aufnahmefläche 34 ausgebildet, die mit der Arretiernase 28 des Arretierabschnittes 27 beim normalen Zusammensetzen mit der Buchse elastisch in Eingriff gebracht werden kann. Insbesondere rücken während des Vorganges des Zusammensetzens der beiden Dipolverbinder 20 auf der Stecker- und der Buchsenseite die Arretiernasen 28 des Arretierabschnittes 27 innerhalb der Austrittslöcher 33 der Arretieraufnahmeabschnitte 32 vor und werden hierbei elastisch gebogen. Erreichen die beiden Dipolverbinder 20 die normal zusammengesetzte Stellung, so bewegen sich die Arretiernasen 28 von den Austrittslöchern 33 weg, und die Arretierabschnitte 27 nehmen elastisch ihre ursprüngliche Form wieder an. Gleichzeitig weisen die Arretiernasen 28 zu der Aufnahmefläche 34 in axialer Richtung und arretieren die beiden Dipolverbinder 20 in einem Lösungsverhinderungszustand. Es werden Vorkehrungen dafür getroffen sicherzustellen, dass beim Vorgang des Zusammensetzens der beiden Dipolverbinder 20 das Anordnen in Umfangsrichtung durch Verschieben der Führungsrippen 25 in den Führungskanälen 36 vonstatten geht, um einen Eingriff zwischen dem Arretierabschnitt 27 und dem Arretieraufnahmeabschnitt 32 zu ermöglichen.

Die Klemme 23 auf der Steckerseite besteht aus synthetischem Harz und weist, wie in 7 gezeigt ist, einen derartigen Aufbau auf, dass sie in linke und rechte getrennte Glieder 35 getrennt ist. Die beiden getrennten Glieder 35 weisen gemeinsame Kanten 35A auf, die von der linken und der rechten Seite her wechselseitig zusammengesetzt sind, während das Paar von positiven und negativen Verbindern 21 und 22 in Längsrichtung angeordnet ist, um die beiden Verbinder 21 und 22 zusammenzudrücken und zwischen sich zu halten. In diesem Fall sind die beiden getrennten Glieder 35 nach Einzelberührungsart auf Grundlage einer elastischen Eingriffswirkung zwischen beiden verbunden.

An einer vorderen Endfläche des getrennten Gliedes 35, das bei Betrachtung von 7 auf der linken Seite angeordnet ist, ist in den beiden getrennten Gliedern 35 ein Vorsprung 37 im Wesentlichen in einer mittigen Stellung in Höhenrichtung derart angeordnet, dass er nach vorne ragt. Der Vorsprung 37 ist zwischen dem Paar von positiven und negativen Verbindern 21 und 22 angeordnet und weist eine Schnittform auf, die in seitlicher Richtung verlängert ist. Ist das Paar von positiven und negativen Verbindern 21 und 22 zwischen den beiden getrennten Gliedern 35 zusammengedrückt, so sind die vorderen Endstellungen der beiden Verbinder 21 und 22 aneinander ausgerichtet, und das vordere Ende des Vorsprunges 37 gelangt in eine Stellung, die von den vorderen Endstellungen der beiden Verbinder 21 und 22 rückversetzt ist.

Die Klemme 23 auf der Buchsenseite weist einen inneren Aufbau auf, der sich von demjenigen der Klemme 23 auf der Steckerseite unterscheidet, weist jedoch ein äußeres Aussehen auf, das mit Blick auf Form und Größe identisch zu der Klemme 23 auf der Steckerseite ist. Die Klemme 23 auf der Buchsenseite wird ebenfalls von linken und rechten getrennten Gliedern 35 gebildet, die miteinander verbunden werden können, wie vorstehend bereits beschrieben worden ist. An einer vorderen Endfläche des getrennten Gliedes 35 in einer Anordnung auf der linken Seite in 6 ist in den beiden getrennten Gliedern 35 ein Vorsprung 37 ausgebildet, der im Wesentlichen in einer mittigen Stellung in Höhenrichtung derart ausgebildet ist, dass er nach vorne vorragt. Der Vorsprung 37 kann alternativ an der vorderen Endfläche von jedem der getrennten Glieder 35 bei Betrachtung von 6 und 7 in einer Anordnung auf den rechten Seite vorgesehen sein.

In demjenigen Fall, in dem eine Gruppe, bei der eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen 10 parallel miteinander verbunden ist, gebildet wird, das heißt, wenn die bei Betrachtung von 8 horizontal angeordneten in einer Mehrzahl von Solarzellenmodulen mit einer Anordnung in wechselseitiger Ausrichtung in Zeilen- und Spaltenrichtungen eine Gruppe bilden, sind der Dipolverbinder 20 auf der Steckerseite und der Dipolverbinder 20 auf der Buchsenseite in horizontaler Richtung zwischen jedem benachbarten Paar von Solarzellenmodulen 10 in der Gruppe, wie in 2 und 4 gezeigt ist, einander gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt angeordnet. In diesem Fall ist, wenn, wie in 2 gezeigt ist, die beiden Dipolverbinder 20 in den jeweiligen Normalverbindungsstellungen befindlich sind und wenn die Polaritäten der Anschlüsse der zueinanderweisenden Anschlüsse in jeder Kombination die gleichen sind, das Ende des Vorsprunges 37 auf der Steckerseite der vorderen Endfläche des getrennten Gliedes 35 gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt, an dem kein Vorsprung 37 in der Klemme 23 auf der Buchsenseite vorhanden ist, während das Ende des Vorsprunges 37 auf der Buchsenseite der vorderen Endfläche des getrennten Gliedes 35 gegenüberliegt bzw. entgegengesetzt ist, an der kein Vorsprung 37 in der Klemme 23 auf der Steckerseite vorhanden ist. Damit sind die beiden Vorsprünge 37 in einer nichtkollidierenden Stellungsbeziehung zueinander. Entsprechend können die Stecker-Buchsen-Verbindungen zwischen den positiven Polen und zwischen den negativen Polen hergestellt werden.

Demgegenüber sind, wenn einer der beiden Dipolverbinder 20 in der umgekehrten Stellung befindlich ist und wenn sich die Polaritäten der zueinanderweisenden Anschlüsse in jeder Kombination voneinander unterscheiden, das Ende des Vorsprunges 37 auf der Steckerseite und das Ende des Vorsprunges 37 auf der Buchsenseite in einer derartigen Stellungsbeziehung zueinander, dass sie aneinander anliegen, und eine Stecker-Buchsen-Verbindung zwischen verschiedenen Polaritäten nicht möglich ist.

Insbesondere sind zwischen dem positiven Verbinder 21 auf der Steckerseite und dem positiven Verbinder 21 auf der Buchsenseite sowie zwischen dem negativen Verbinder 22 auf der Steckerseite und dem negativen Verbinder 22 auf der Buchsenseite (wie in 3 und 5 gezeigt ist) die rohrförmigen Zusammensetzabschnitte 24 normalerweise derart in den Kappenabschnitten 31 eingesetzt, dass sie ein Einführen des Steckers in die Buchse mit einer normalen Tiefe ermöglichen und sie den Arretierabschnitten 27 und den Arretieraufnahmeabschnitten 32 ermöglichen, zur Bewerkstelligung der Arretierung miteinander elastisch in Eingriff zu treten. Zwischen dem positiven Verbinder 21 auf der Steckerseite und dem negativen Verbinder 22 auf der Buchsenseite sowie zwischen dem negativen Verbinder 22 auf der Steckerseite und dem positiven Verbinder 21 auf der Buchsenseite kollidieren demgegenüber die beiden Vorsprünge 37 miteinander, um das Einführen des Steckers zu unterbinden, bevor die Arretierabschnitte 27 und die Arretieraufnahmeabschnitte 32 elastisch miteinander in Eingriff treten können.

Damit kann entsprechend diesem Ausführungsbeispiel eine Verbindung der beiden Dipolverbinder 20 in einer Anordnung zwischen einem benachbarten Paar von Solarzellenmodulen 10 im Umkehrzustand verhindert werden. Aufgrund der Tatsache, dass die Funktion der Verhinderung einer Umkehrverbindung auf Grundlage der Formen der Klemmen 23 wahrgenommen wird, ist es nicht notwendig, die Formen des Paares von positiven und negativen Verbindern 21 und 22 speziell zu ändern.

Darüber hinaus kann aufgrund der Tatsache, dass die beiden Dipolverbinder 20 in Gegenüberlage in Spaltenrichtung zwischen den Gruppen in einer Stecker-zu-Stecker- oder in einer Buchse-zu-Buchse-Beziehung stehen, eine fehlerhafte Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern 20 zwischen den Gruppen verhindert werden.

Ausführungsbeispiel 2

Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand 9 bis 12 beschrieben. Das Aussehen der Dipolverbinder 20 von Ausführungsbeispiel 2 unterscheidet sich von demjenigen in Ausführungsbeispiel 1. In jeder anderen Hinsicht ist Ausführungsbeispiel 2 im Wesentlichen gleich Ausführungsbeispiel 1. Eine redundante Beschreibung mit Blick auf die Beschreibung von Ausführungsbeispiel 1 erfolgt nicht. Strukturelle Abschnitte, die zu denjenigen von Ausführungsbeispiel 1 identisch sind oder diesen entsprechen, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.

Bei Ausführungsbeispiel 2 sind die Formen des positiven Verbinders 21 und des negativen Verbinders 22, die jeden Dipolverbinder bilden, untereinander verschieden ausgebildet, um eine Umkehrverbindung zwischen den beiden Dipolverbindern 20, die zwischen jedem benachbarten Paar von Solarzellenmodulen 10 angeordnet sind, zu verhindern. Insbesondere ist ein Aufbau gemäß nachstehender Beschreibung vorgesehen. Wie in 9 auf der rechten Seite und in 11 gezeigt ist, sind die vorspringenden Abschnitte 26 und die Arretierabschnitte 27 von Ausführungsbeispiel 1 an dem positiven Verbinder 21 auf der Buchsenseite vorgesehen, wohingegen die vorstehenden Abschnitte 26 und die Arretierabschnitte 27 nicht an dem positiven Verbinder 22 auf der Buchsenseite ausgebildet sind. Zudem sind, wie in 9 auf der linken Seite und in 12 gezeigt ist, die Arretieraufnahmeabschnitte 32 von Ausführungsbeispiel 1 an dem positiven Verbinder 21 auf der Steckerseite ausgebildet, wohingegen die Arretieraufnahmeabschnitte 32 nicht an dem positiven Verbinder 22 auf der Steckerseite ausgebildet sind. Der Vorsprung 37 von Ausführungsbeispiel 1 ist nicht an jeder der Klemmen 23 auf der Stecker- und der Buchsenseite vorgesehen. Damit wird der Aufbau des negativen Verbinders 22 auf der Stecker- und der Buchsenseite vereinfacht.

Entsprechend Ausführungsbeispiel 2 wird, wenn die beiden Dipolverbinder 20 in einer Anordnung zwischen einem benachbarten Paar von Solarzellenmodulen 10 in den Normalverbindungsstellungen befindlich sind, der Stecker in die Buchse mit normaler Tiefe eingeführt, und die Arretierabschnitte 27 greifen bei Vollendung des Einführens elastisch in die Arretieraufnahmeabschnitte 32 ein, wie in 10 gezeigt ist, wodurch ein Arretieren der beiden Dipolverbinder 20 ermöglicht wird. Ist einer der beiden Dipolverbinder 20 in umgekehrter Stellung befindlich, so sind die Arretierabschnitte 27 und die Arretieraufnahmeabschnitte 32 auch nach dem Einführen des Steckers in die Buchse in einer nichtkollidierenden Beziehung. Die beiden Dipolverbinder 20 sind in diesem Fall nicht arretiert. Dies bedeutet, dass eine Umkehrverbindung zwischen den beiden Dipolverbindern 20 entsprechend dem arretierten beziehungsweise nichtarretierten Zustand der beiden Dipolverbinder 20 erfasst werden kann. Die Anordnung kann alternativ derart sein, dass die vorspringenden Abschnitte 26 und die Arretierabschnitte 27 an dem negativen Verbinder 22 auf der Buchsenseite vorgesehen sind, während die Arretieraufnahmeabschnitte 32 in dem negativen Verbinder 22 auf der Steckerseite vorgesehen sind. Die Anordnung kann alternativ derart sein, dass die vorstehenden Abschnitte 26 und die Arretierabschnitte 27 in dem positiven Verbinder 22 auf der Steckerseite vorgesehen sind, während die Arretieraufnahmeabschnitte 32 in dem negativen Verbinder 22 auf der Buchsenseite vorgesehen sind. Darüber hinaus kann die Anordnung alternativ derart sein, dass die vorspringenden Abschnitte 26 und die Arretierabschnitte 27 in dem positiven Verbinder 21 auf der Steckerseite vorgesehen sind, während die Arretieraufnahmeabschnitte 32 in dem positiven Verbinder 21 auf der Buchsenseite vorgesehen sind.

Ausführungsbeispiel 3

Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand 13 bis 16 beschrieben. Die Form der Klemmen 23 in den Dipolverbindern 20 von Ausführungsbeispiel 3 unterscheidet sich von derjenigen bei Ausführungsbeispiel 1. In allen anderen Hinsichten ist Ausführungsbeispiel 3 im Wesentlichen gleich Ausführungsbeispiel 1. Strukturelle Abschnitte, die identisch zu denjenigen bei Ausführungsbeispiel 1 sind oder diesen entsprechen, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.

Ausführungsbeispiel 3 weist dieselben positiven Verbinder 21 und negativen Verbinder 22 wie Ausführungsbeispiel 1 auf, wobei Paare von Verbindern 21 und 22 in Klemmen 23 eingesetzt sind, um eine Umkehrverbindung zwischen den Dipolverbindern 20 in einer Anordnung zwischen jedem benachbarten Paar von Solarzellenmodulen 10 zu verhindern. Dies bedeutet, dass, wie in 13 gezeigt ist, die Klemme 23 auf der Steckerseite und die Klemme 23 auf der Buchsenseite bei den Klemmen 23 von Ausführungsbeispiel 3 identisch zueinander sind, und jede Klemme 23 einen Halteabschnitt 41 auf der dem positiven Verbinder 21 zu eigenen Seite zum Halten des positiven Verbinders 21 und einen Halteabschnitt 42 auf der dem negativen Verbinder 22 zu eigenen Seite zum Halten des negativen Verbinders 22 aufweist. Die Klemme 23 ist derart ausgestaltet, dass sich die beiden Halteabschnitte 41 und 42 in einer Richtung senkrecht zur axialen Richtung erstrecken, wobei die Stellungen der beiden Halteabschnitte 41 und 42 gegeneinander in axialer Richtung verschoben sind und die oberen und unteren Enden der beiden Halteabschnitte 41 und 42 über einen Zwischenverbindungsabschnitt 43, der sich in axialer Richtung erstreckt, miteinander verbunden sind.

Wie in 15 und 16 gezeigt ist, wird die Klemme 23 von einem Paar von linken und rechten getrennten Gliedern 35 gebildet, und die positiven und negativen Verbinder 21 und 22 werden durch Kombinieren der beiden getrennten Glieder 35 zusammengedrückt. Wenn die beiden Verbinder 21 und 22 in der auf diese Weise ausgestalteten Klemme 23 in einer Stellung im Allgemeinen in der Mitte in Längsrichtung gehalten werden, so werden die Endstellungen der beiden Verbinder 21 und 22 in axialer Richtung derart gegeneinander verschoben, dass sich Versetzabschnitte 45 in abgesetzter Form an vorderen Endflächen der Dipolverbinder 20 bilden. Insbesondere ist bei dem Dipolverbinder 20 auf der Steckerseite die Endstellung des negativen Verbinders 22 relativ zur Endstellung des positiven Verbinders 21 versetzt. Bei dem Dipolverbinder 20 auf der Buchsenseite ist die Endstellung des positiven Verbinders 21 relativ zur Endstellung des negativen Verbinders 22 nach vorne versetzt. Die Beträge der Stellungsverschiebung auf der Stecker- und der Buchsenseite sind im Wesentlichen gleich zueinander gewählt.

Entsprechend Ausführungsbeispiel 3 sind, wenn die beiden Dipolverbinder 20 auf der Stecker- und der Buchsenseite in einer Anordnung zwischen jedem benachbarten Paar von Solarzellenmodulen 10 einander gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt angeordnet werden, indem sie in die jeweiligen Normalverbindungsstellungen verbracht werden, und wenn die Polaritäten der zueinanderweisenden Anschlüsse in jeder Kombination die gleichen sind, wie in 14 gezeigt ist, die beiden Versetzabschnitte 45, die in den beiden Dipolverbindern 20 ausgebildet sind, in einer derartigen Beziehung, dass sie zueinander passen, was ein Einführen des Steckers in die Buchse mit normaler Tiefe ermöglicht. Damit wird die Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern 20 ermöglicht. Ist demgegenüber einer der beiden Dipolverbinder 20 in der Umkehrstellung und unterscheiden sich die Polaritäten der zueinanderweisenden Anschlüsse in jeder Kombination voneinander, so wird das Zusammensetzen zwischen den beiden Versetzabschnitten 25 verhindert, sodass eine Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern 20 verhindert wird. Da diese Funktion der Verhinderung einer Umkehrverbindung auf Grundlage der Formen der Klemmen 23 wahrgenommen wird, ist es nicht notwendig, die Formen des Paares von positiven und negativen Verbindern 21 und 22 speziell zu ändern.

Weitere Ausführungsbeispiele

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Es sind auch die nachfolgenden Ausführungsbeispiele im technischen Gehalt der vorliegenden Erfindung enthalten. Es können verschiedene Änderungen über die vorbeschriebenen hinausgehend vorgenommen und implementiert werden, ohne dass man den Schutzbereich der Erfindung verlassen würde.

  • (1) Obwohl Vorsprünge als Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitte an den Klemmen des vorbeschriebenen Ausführungsbeispieles 1 vorgesehen sind, kann entsprechend dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Vorsprung als Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt an einem der beiden positiven und negativen Verbinder vorgesehen werden.
  • (2) Obwohl bei Ausführungsbeispielen 1 bis 3 jeder Dipolverbinder von einem Paar von positiven und negativen Verbindern, an denen Anschlüsse und eine Klemme angebracht sind, gebildet wird, kann jeder Dipolverbinder auch durch integrales Ausbilden eines Paares von positiven und negativen Verbindern aus einem synthetischen Harzmaterial ohne die Verwendung einer Klemme entsprechend der vorbeschriebenen Erfindung gebildet werden.

Zusammenfassung

Es werden zwei Paare von positiven und negativen Kabeln (11) durch Trennen eines Paares von positiven und negativen Anschlüssen eines Solarzellenmoduls (10) herausgeführt, und es sind Dipolverbinder (20), die mit den Anschlüssen (15) verbunden sind, integral an Enden der herausgeführten Kabel (11) ausgebildet. Die Anschlüsse (15) in dem Dipolverbinder (20), die auf der einen Seite des Solarzellenmoduls (10) angeordnet sind, bilden positive und negative Stecker, während die Anschlüsse (15) in dem Dipolverbinder (20), die auf der anderen Seite des Solarzellenmoduls (10) ausgebildet sind, positive und negative Buchsen bilden. Ein Vorsprung (37) ist als Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt vorgesehen, der eine Verbindung zwischen den auf den Stecker- und Buchsenseiten befindlichen Dipolverbindern (20), die zwischen benachbarten Solarzellenmodulen (10) angeordnet sind, ermöglicht, wenn die Polaritäten der negativen und positiven Anschlüsse die gleichen sind, eine Verbindung zwischen diesen jedoch verhindert, wenn sich die Polaritäten der negativen und positiven Anschlüsse voneinander unterscheiden.


Anspruch[de]
Solarzellenmodulverbinder, dadurch gekennzeichnet, dass er umfasst:

eine Mehrzahl von Solarzellenmodulen, die parallel miteinander verbunden sind;

Paare von positiven und negativen Kabeln, die durch Trennen eines Paares von positiven und negativen Anschlüssen jedes der Solarzellenmodule herausgeführt sind;

positive und negative Stecker, die mit Enden der Kabel verbundene Anschlüsse darstellen und die auf der einen Seite jedes der Solarzellenmodule angeordnet sind;

positive und negative Buchsen bzw. Fassungen bzw. Sockeln, die ebenfalls mit Enden der Kabel verbundene Anschlüsse darstellen, die auf der anderen Seite jedes der Solarzellenmodule angeordnet sind und die jeweils mit den Steckern verbunden werden können;

einen steckerseitigen Dipolverbinder, der die positiven und negativen Stecker enthält und an den Enden der Kabel ausgebildet ist, wobei der steckerseitige Dipolverbinder dem Verbinden der Stecker, die auf der einen Seite eines der Solarzellenmodule angeordnet sind, mit den Buchsen, die auf der anderen Seite eines weiteren der Solarzellenmodule benachbart zu dem einen der Solarzellenmodule angeordnet sind, dient;

einen buchsenseitigen Dipolverbinder, der die positiven und negativen Buchsen enthält und an den Enden der Kabel ausgebildet ist, wobei der buchsenseitige Dipolverbinder dem Verbinden der Buchsen, die auf der anderen Seite eines weiteren der Solarzellenmodule benachbart zu dem einen der Solarzellenmodule angeordnet sind, mit den Steckern, die auf der einen Seite eines der Solarzellenmodule angeordnet sind, dient; und

eine umgekehrte Verbindung verhinderter Abschnitt bzw. Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt, der an dem steckerseitigen Dipolverbinder und dem buchsenseitigen Dipolverbinder vorgesehen ist, um eine Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern in demjenigen Fall zu ermöglichen, in dem die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination zwischen den beiden Dipolverbindern die gleichen sind, und um eine Verbindung zwischen den beiden Dipolverbindern in demjenigen Fall zu verhindern, in dem sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination zwischen den beiden Dipolverbindern voneinander unterscheiden.
Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

dass der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt Vorsprünge umfasst, die von Flächen des steckerseitigen Dipolverbinders und des buchsenseitigen Dipolverbinders vorragen, die einander gegenüberliegend bzw. entgegengesetzt sind, und

dass die beiden Vorsprünge in demjenigen Fall in einem nichtkollidierenden Zustand sind, in dem die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination die gleichen sind, und in demjenigen Fall miteinander kollidieren, in dem sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination voneinander unterscheiden.
Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dipolverbinder eine Klemme aufweist, die den positiven Verbinder und den negativen Verbinder, die den Dipolverbinder bilden, miteinander verbindet, und der Vorsprung von einer Endfläche der Klemme vorragt. Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme von einem Paar von getrennten Gliedern gebildet wird, die den positiven Verbinder und den negativen Verbinder in einer peripheren Richtung zusammendrücken bzw. klemmen können und voneinander trennbar sind, und der Vorsprung an nur einem der getrennten Glieder ausgebildet ist. Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

dass der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt einen flexiblen Arretierabschnitt, der in einem von dem steckerseitigen Dipolverbinder und dem buchsenseitigen Dipolverbinder vorgesehen ist, und einen Arretieraufnahmeabschnitt, der an dem anderen Dipolverbinder vorgesehen ist, umfasst, und

dass der Arretierabschnitt nur dann mit dem Arretieraufnahmeabschnitt elastisch in Eingriff gebracht werden kann, wenn die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse in jeder Kombination die gleichen sind und wenn die beiden Dipolverbinder die Normalverbindungsstellung erreichen.
Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierabschnitt und der Arretieraufnahmeabschnitt in nur einem von den positiven und negativen Verbindern, die den Dipolverbinder bilden, vorgesehen sind. Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

dass der Umkehrverbindungsverhinderungsabschnitt Versetzabschnitte umfasst, die durch in axialer Richtung erfolgendes Verschieben der Endstellungen des positiven Verbinders und des negativen Verbinders, die den Dipolverbinder bilden, gebildet werden, und

dass das Zusammensetzen zwischen den Versetzabschnitten vorgenommen werden kann, wenn die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse die gleichen sind, und nicht vorgenommen werden kann, wenn sich die Polaritäten der positiven und negativen Anschlüsse voneinander unterscheiden.
Solarzellenmodulverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dipolverbinder eine Klemme aufweist, die den positiven Verbinder und den negativen Verbinder, die den Dipolverbinder bilden, miteinander verbindet und die Versetzabschnitte auf Grundlage einer abgesetzten Form der Klemme ausgebildet sind.






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