PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19803212B4 20.12.2007
Titel Luftansaugstruktur eines Motors mit Auflader
Anmelder Suzuki Motor Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Koyama, Hideo, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter Klingseisen & Partner, 80331 München
DE-Anmeldedatum 28.01.1998
DE-Aktenzeichen 19803212
Offenlegungstag 13.08.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse F02M 35/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F02B 29/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Luftansaugstruktur eines Motors mit einem Auflader und insbesondere eine Luftansaugstruktur eines aufgeladenen Motors, bei dem die Gestaltung der Luftansaugung vereinfacht ist, der Motor kompakt ist, die Motorreaktion verbessert ist, die Steifigkeit der Abstützung eines Ladeluftkühlers erhöht ist und die Gestaltung eines Luftbybassrohres und eines Luftbybassventils leicht und einfach durchgeführt ist.

An Fahrzeugen einzubauende Motoren umfassen Motoren mit einem natürlichen Luftansaugsystem zur Aufnahme von Luft infolge des Differenzdrucks zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Verbrennungskammer und Motoren mit einem Auflader, bei denen Ansaugluft in die Brennkammer hineingedrückt wird.

Ein Motor mit einem Auflader ist in herkömmlicher Weise mit einer in 7 dargestellten Luftansaugstruktur ausgestattet. Die Ansaugstruktur umfaßt einen Luftreiniger 102 und ein erstes Ansaugrohr 104, dessen eines Ende mit dem Luftreiniger verbunden ist. Das andere Ende des ersten Ansaugrohres 104 ist mit einem Auflader 106 verbunden, der mit dem Auslaßkrümmer (nicht dargestellt) verbunden ist, der an der Auslaßseite des Motors angeordnet ist. Ein Ende eines zweiten Ansaugrohres 108 ist mit dem Auflader 106 verbunden. Das andere Ende des zweiten Ansaugrohres 108 ist mit einem Ladeluftkühler 110 verbunden. Ein Ende eines dritten Ansaugrohres 112 ist mit dem Ladeluftkühler 110 verbunden. Das andere Ende des dritten Ansaugrohres 112 ist mit einem Drosselkörper 116 verbunden, der mit einem Ansaugkrümmer 114 verbunden ist, der an der Ansaugseite des Motors angeordnet ist.

Bei der bekannten Luftansaugstruktur von 7 sind das zweite Ansaugrohr 108, der Ladeluftkühler 110 und das dritte Ansaugrohr 112 in solcher Weise angeordnet, daß sie einen langen Weg (d.h. eine lange Strecke) rund um den Motor von dem Auflader 106 aus, der an der Auslaßseite des Motors angeordnet ist, zu dem Drosselkörper 116 hin einnehmen, der an der gegenüberliegenden Seite, d.h. an der Ansaugseite des Motors, angeordnet ist. Da die Ansaugrohre 108 und 112 eine lange Strecke rund um den Motor von dem Auflader 106 aus zu dem Drosselkörper 116 hin bilden bzw. in Anspruch nehmen, bestehen die Nachteile, daß die Gestaltung der Ansaugung kompliziert ist, die kompakte Konfiguration des Motors verhindert ist und die Motorreaktion während eines Übergangszustandes infolge der langen Weglänge von dem Auflader 106 aus zu dem Drosselkörper 116 hin beeinträchtigt ist.

Bei der in 7 dargestellten Luftansaugstruktur besteht auch ein weiteres Problem darin, daß der Ladekühler 110 keine starke strukturelle Lagerung besitzt und durch die Motorvibration bewegt oder gelöst werden kann. Zur Vergrößerung der Steifigkeit der Lagerung des Ladekühlers 110 muß ein Ladeluftkühler-Lagerelement (nicht dargestellt) eingebaut und an der Motorseite abgestützt werden. Dies ist in Hinblick darauf von Nachteil, daß die Kosten infolge der Vergrößerung der Zahl der Teile und der Zahl der Montagevorgänge erhöht werden.

JP 05-222945A zeigt eine Luftansaugstruktur für einen Motor mit einem Auflader und einer Kurbelwelle, die sich in Längsrichtung zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Verbrennungsmotors erstreckt. Diese Luftansaugstruktur umfasst ein erstes Ansaugrohr zwischen Luftreiniger und Auflader, ein zweites Ansaugrohr zwischen Auflader und Ladeluftkühler, und ein drittes Ansaugrohr zwischen Ladeluftkühler und Drosselkörper, der an einer Ansaugseite des Motors angeordnet ist.

Diese Luftansaugstruktur ist speziell für einen Boxermotor vorgesehen, bei welchem die Ansaugleitung zu den einander gegenüberliegenden Zylindern naturgemäß relativ lang ist.

JP 04-066724A zeigt eine andere Luftansaugstruktur für einen Motor mit einem Auflader und mit einer länglichen Kurbelwelle, die sich in Längsrichtung zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Motors erstreckt. Diese Luftansaugstruktur umfasst ebenfalls ein erstes Ansaugrohr zwischen einem Luftreiniger und dem Auflader, ein zweites Ansaugrohr zwischen dem Auflader und einem Ladeluftkühler und ein drittes Ansaugrohr zwischen dem Ladeluftkühler und einem Drosselkörper.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Luftansaugstruktur bereitzustellen, die kurze Weglängen und eine kompakte Anordnung ermöglicht.

Zur Überwindung oder Minimierung der obenbeschriebenen Nachteile ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor mit einem Auflader ein erstes Ansaugrohr, dessen eines Ende mit einem Luftreiniger verbunden ist, der in Richtung auf das zweite Ende der Kurbelachse angeordnet ist, und dessen anderes Ende sich in Richtung auf das erste Ende der Kurbelachse an der Oberseite des Motors erstreckt, wobei ein mittlerer Bereich abgebogen ist und sich dann nach unten erstreckt und mit dem Auflader verbunden ist, der an der Auslaßseite des Motors angeordnet ist; ein zweites Ansaugrohr, dessen eines Ende mit dem Auflader verbunden ist und dessen anderes Ende sich nach oben erstreckt und mit dem Ladeluftkühler verbunden ist, der an der Oberseite des Motors angeordnet ist; und ein drittes Ansaugrohr aufweist, dessen eines Ende mit dem Ladeluftkühler verbunden ist und dessen anderes Ende sich in einer solchen Weise erstreckt, daß es oberhalb der oberen Seite des ersten Ansaugrohres vorbeiläuft und mit einem Drosselkörper verbunden ist, der zu einem Ansaugverteiler führt, der an der Ansaugseite des Motors angeordnet ist.

Der Motor mit einem Auflader ist dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ansaugrohr, der Ladeluftkühler und das dritte Ansaugrohr im wesentlichen linear in solcher Weise angeordnet sind, daß sie eine Verbindung zwischen dem Ladeluftkühler und dem Drosselkörper herstellen, und daß das erste Ansaugrohr und das zweite Ansaugrohr derart angeordnet sind, daß sich der untere Teil des ersten Ansaugrohres nach unten erstreckt und sich der obere Teil des zweiten Ansaugrohres nach oben erstreckt und beide nahezu parallel zueinander sind.

Da bei der Luftansaugstruktur der Erfindung das dritte Ansaugrohr, das den Ladeluftkühler mit dem Drosselkörper verbindet, in solcher Weise angeordnet ist, daß es sich oberhalb der oberen Seite des ersten Ansaugrohres erstreckt, das den Luftreiniger mit dem Auflader verbindet, bilden diese Ansaugrohre keine überlange Anordnung wie bei dem Stand der Technik, sondern können sie kompakt relativ zu dem Motor angeordnet werden, und zwar infolge der Kreuzung des ersten und des zweiten Ansaugrohres.

Da bei der Luftansaugstruktur der Erfindung auch das zweite Ansaugrohr, der Ladeluftkühler und das dritte Ansaugrohr im wesentlichen linear in solcher Weise angeordnet sind, daß sie eine Verbindung zwischen dem Auflader und dem Drosselkörper herstellen, ist die Weglänge von dem Auflader aus zu dem Drosselkörper hin verkürzt, und da das zweite Einlaßrohr und das dritte Einlaßrohr infolge der Verkürzung der Weglänge verkürzt werden können, kann der Ladeluftkühler ausreichend an dem Auflader und dem Drosselkörper mittels des verkürzten zweiten und dritten Ansaugrohres abgestützt werden.

Da sich des weiteren bei der Luftansaugstruktur der Erfindung der untere Teil des ersten Ansaugrohres an der unteren Seite des ersten Ansaugrohres erstreckt und sich der obere Teil des zweiten Ansaugrohres an der oberen Seite des zweiten Ansaugrohres erstreckt und beide nahezu parallel zueinander angeordnet sind, besteht ein Raum, innerhalb dessen ein Luftbybassrohr und ein Luftbypassventil angeordnet sein können.

Nachfolgend wird die Erfindung ausschließlich beispielhaft und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:

1 eine Draufsicht auf eine Luftansaugstruktur für einen Motor mit einem Auflader und der Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung, wobei die Einzelheiten des Motors zu Erläuterungszwecken weggelassen sind;

2 eine Vorderansicht zu 1;

3 eine Seitenansicht der Luftansaugstruktur von 1;

4 eine Draufsicht auf einen Motor mit einem Auflader und der Darstellung der an diesem angebrachten erfindungsgemäßen Anbaustruktur;

5 eine Vorderansicht des Motors von 4;

6 eine Seitenansicht des Motors von 4;

7 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Luftansaugstruktur eines aufgeladenen Motors.

Nachfolgend werden Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1 bis 6 beschrieben, die Ausführungsformen der Erfindung zeigen.

In 46 bezeichnet das Bezugszeichen 2 einen Motor mit einem Auflader, wobei dieser Motor an einem Fahrzeug (nicht dargestellt) oder dergleichen eingebaut ist. Der Motor 2 besitzt einen Zylinderblock 4, einen Zylinderkopf 6, der an der Oberseite des Zylinderblocks 4 angebracht ist, eine Kopfabdeckung 8, die an dem Zylinderkopf 6 angebracht ist, ein unteres Gehäuseteil 10, das an der unteren Seite des Zylinderblocks 4 zur drehbaren Lagerung einer Kurbelwelle 12 angebracht ist, und eine Ölwanne 14, die an dem unteren Gehäuseteil 10 angebracht ist. Die Kurbelwelle 12 besitzt eine Kurbelachse A, die sich in Längsrichtung des Motors erstreckt, wobei diese Achse an ihren einander gegenüberliegenden Enden mit A1 und A2 bezeichnet ist, um die Bezugnahme auf die einander gegenüberliegenden Enden des Motors zu ermöglichen.

Bei dem vorstehend beschriebenen Motor 2 ist eine Hilfsausrüstung, beispielsweise eine Wasserpumpe 16 oder ein Wechselstromgenerator 18, die durch die Kurbelwelle 12 angetrieben ist, in der Nähe des Endes A1 der Kurbelachse A vorgesehen, und ist eine Steuerkette (nicht dargestellt) zur Übertragung der Antriebskraft an eine Ventileinrichtung (nicht dargestellt) ebenfalls vorgesehen. Das Bezugszeichen 30 bezeichnet eine Kettenabdeckung für die Steuerkette. Der Motor 2 ist an seinem anderen Ende, d.h. an dem Ende A2 der Kurbelachse A, mit einer Hilfsausrüstung, beispielsweise einem Verteiler 22, der mittels einer Nockenwelle (nicht dargestellt) angetrieben ist, oder einem Thermostat 24 zum Einstellen der Temperatur des Kühlwassers, ausgestattet.

Der Motor 2 besitzt einen Ansaugkrümmer 26, der Teil eines Ansaugsystems bildet, das an der Ansaugseite des Zylinderkopfs 6 angebracht ist, und einen Auslaßkrümmer 28, der Teil eines Auslaßsystems bildet, das an der Auslaßseite des Zylinderkopfs 6 angebracht ist.

Der Ansaugkrümmer 26 ist mit einem Sammel- bzw. Speicherbehälter oder Verbindungsbehälter 30, der an seiner oberen Seite angeordnet ist, und mit einem Abzweigungs-Ansaugrohr 32 ausgestattet, das von dem Sammelbehälter 30 abzweigt und mit jedem Ansauganschluß (nicht dargestellt) des Zylinderkopfs 6 an der unteren Seite in Verbindung steht. Ein Drosselkörper 34 ist mit dem Sammelbehälter 30 verbunden. Der Drosselkörper 34 ist so angeordnet, daß er den Ansaugluftstrom in einer Richtung ausrichtet, die die Richtung der Kurbelachse A kreuzt.

Der Auslaßkrümmer 28 ist mit einem Abzweigungs-Auslaßrohr 36 ausgestattet, das mit jedem Auslaßanschluß (nicht dargestellt) des Zylinderkopfs 6 in Verbindung steht; und das stromabwärts gesehen untere Ende jedes Abzweigungs-Auslaßrohres 36 ist mit einem Auslaßrohr 38 zusammengefaßt und verbunden. Der Auslaßkrümmer 28 ist mit einer Wärmeabschirmplatte 40 abgedeckt.

Ein üblicher Auflader 42 ist generell etwa in der Mitte des Auslaßrohres 38 vorgesehen. Der Auflader 42 weist ein Turbinenteil 44 und ein Kompressorteil 46 auf. Das Turbinenteil 44 ist im allgemeinen etwa in der Mitte des Auslaßrohres 38 vorgesehen.

Bei dem aufgeladenen Motor 2 und gemäß Darstellung weiter ins Detail gehend in 1–3 ist ein Luftreiniger 48 an dem Ende A2 des Motors an der oberen Seite der Kopfabdeckung 8 angeordnet. Der Luftreiniger 48 enthält ein Filterelement (nicht dargestellt) in einem Reinigergehäuseteil 50 und ist mit einem Lufteinlaßanschluß 52 und einem Luftzuführungsanschluß 65 ausgestattet. Auch ein Ladeluftkühler 56 ist an der oberen Seite der Kopfabdeckung 8 in einer Zwischenposition zwischen den Enden A1 und A2 des Motors angeordnet. Der Ladeluftkühler 56 dient zur Ausrichtung des Ansaugluftstroms entlang einer Richtung, die die Richtung der Kurbelachse A kreuzt. Der Ladeluftkühler weist ein Kühler-Einlaßteil 60 und ein Kühler-Auslaßteil 62 auf, die an der stromaufwärtigen Seite bzw. an der stromabwärtigen Seite des Kühlergehäuses 58 vorgesehen sind.

Der Luftreiniger 48 und das Kompressorteil 46 des Aufladers 42 sind mittels eines ersten Ansaugrohres 64 verbunden. Das Kompressorteil 46 des Aufladers 42 und der Ladeluftkühler 56 sind mittels eines zweiten Ansaugrohres 66 verbunden. Der Ladeluftkühler 56 und der Drosselkörper 34 sind mittels eines dritten Ansaugrohres 68 verbunden.

Das erste Ansaugrohr 64 weist ein Luftreiniger-Auslaßrohr 70 auf, dessen eines Ende mit dem Zuführungsanschluß 54 des Luftreinigers 48 verbunden ist und dessen anderes Ende mit einem Ende des Auflader-Einlaßrohres 74 verbunden ist. Das andere Ende des Einlaßrohres 74 ist mit einem Einlaßteil 72 des Kompressorteils 46 verbunden.

Das Luftreiniger-Auslaßrohr 70 weist einen Endbereich auf, der in Richtung zu dem Ende A2 des Motors ausgerichtet und mit dem Luftreiniger 48 verbunden ist. Dieser Endbereich erstreckt sich von dem Luftreiniger weg in Richtung zu dem Ende A2 des Motors hin und ist mit einem Zwischenbereich des Rohres 70 verbunden, das in Richtung zu der Auslaßseite des Motors abgebogen ist und sich in einer solchen Weise erstreckt, daß es zu der Querrichtung des Ladeluftkühlers parallel verläuft. Dieser Zwischenbereich des Rohres 70 ist im weiteren nach unten abgebogen und erstreckt sich entlang der Auslaßseite des Motors. Das Auflader-Einlaßrohr 74 weist einen Endbereich auf, der nach oben gerichtet und mit dem unteren Abgabeende des Luftreiniger-Auslaßrohres 70 verbunden ist. Ein Zwischenbereich des Auflader-Einlaßrohres 74 ist zunächst in Richtung zu dem Ende A1 abgebogen und dann im weiteren zurückgebogen, um sich in Richtung zu dem anderen Ende A2 zu erstrecken, und endet in einem Endteil, der mit dem Auflader-Einlaßteil 72 des Kompressorteils 46 verbunden ist. Das Auflader-Einlaßrohr 74 an dem Einlaßende weist einen Teil 76 auf, der sich zur Verbindung mit dem Rohr 76 nach oben erstreckt.

Das zweite Ansaugrohr 66 weist ein Auflader-Auslaßrohr 80 auf, dessen eines Ende mit einem Auflader-Auslaßteil 78 des Kompressorteils 46 verbunden ist, und einen Kühler-Einlaßschlauch 82 auf, dessen eines Ende mit dem anderen Ende des Auflader-Auslaßrohres 80 verbunden ist. Das andere Ende des Kühler-Einlaßschlauchs 82 ist mit dem Einlaßteil 60 des Ladeluftkühlers 56 verbunden.

In dem Auflader-Auslaßrohr 80 ist ein Ende an der Auslaßseite des Motors nach unten gerichtet und mit dem Auflader-Auslaßteil 72 des Kompressorteils 46 verbunden, und erstreckt sich das andere Ende nach oben und ist in solcher Weise abgebogen, daß es im wesentlichen parallel zu dem benachbarten abgebogenen Bereich des Auflader-Einlaßrohres 74 verläuft. Das Auslaßrohr 80 an der Auslaß- oder Abgabeseite desselben erstreckt sich nach oben, um einen oberen Teil 84 zu bilden. Der obere Teil 84 ist in solcher Weise angeordnet, daß er nahezu parallel zu dem Rohrteil 76 an dem oberen Ende des Rohres 74 und in dessen Nähe verläuft. An dem Kühler-Einlaßschlauch 82 ist ein Ende nach unten gerichtet und mit dem Auflader-Auslaßrohr 80 verbunden, und ist das andere Ende so angeordnet, daß es sich nach oben erstreckt und mit dem Kühler-Einlaßteil 60 verbunden ist.

Das dritte Ansaugrohr 68 umfaßt einen Kühler-Auslaßschlauch 88, dessen eines Ende mit den Auslaßteil 62 des Ladeluftkühlers 56 verbunden ist und dessen anderes Ende mit einem Körper-Einlaßteil 86 des Drosselkörpers 34 verbunden ist.

An dem Kühler-Auslaßschlauch 88 ist ein Ende in Richtung zu der Auslaßseite des Motors 2 ausgerichtet und mit dem Auslaßteil 62 des Ladeluftkühlers 56 verbunden, und ist das andere Ende derart angeordnet, daß es sich in Richtung zu der Ansaugseite des Motors 2 in einer solchen Weise erstreckt, daß es das Reiniger-Auslaßrohr 70 kreuzt und über die obere Seite desselben zur Herstellung einer Verbindung mit dem Körper-Einlaßteil 86 des Drosselkörpers 34 verläuft.

Bei dem Motor 2 mit Auflader 42 ist das eine Ende des ersten Ansaugrohres 64 mit dem Luftreiniger 48 verbunden, während das Rohr 64 an dem einen Ende in Richtung zu dem anderen Ende A2 des Motors an der oberen Seite der Kopfabdeckung 8 vorsteht und der Zwischenbereich des Ansaugrohres abgebogen ist und sich parallel zu dem Ladeluftkühler 56 erstreckt und dann abgebogen ist und sich nach unten zu der unteren Seite der Auslaßseite des Motors erstreckt und mit dem Kompressorteil 46 des Aufladers 42 verbunden ist; bei dem Motor 2 mit Auflader 42 ist das eine Ende des zweiten Ansaugrohres 66 mit dem Kompressorteil 46 des Aufladers 42 verbunden, und erstreckt sich das andere Ende nach oben, und ist es mit dem Ladeluftkühler 56 verbunden, der an der oberen Seite der Kopfabdeckung 8 angeordnet ist; des weiteren ist bei dem Motor 2 mit Auflader 42 das eine Ende des dritten Ansaugrohres 68 mit dem Ladeluftkühler 56 verbunden, während sich das andere Ende in einer solchen Weise erstreckt, daß es über die obere Seite des ersten Ansaugrohres 64 verläuft und mit dem Drosselkörper 34 verbunden ist, der an der Ansaugseite des Motors angeordnet ist.

Das zweite Ansaugrohr 66, der Ladeluftkühler 56 und das dritte Ansaugrohr 68 sind im wesentlichen linear in solcher Weise angeordnet, daß sie eine Verbindung zwischen dem Auflader 42 und dem Drosselkörper 34 bilden. Das heißt, der mittels des Rohres 66, des Ladeluftkühlers 56 und des Rohres 68 gebildete Strömungsweg ist eine kurze Strecke, da er keine Verdrehungen oder Ablenkungen in Richtung auf die Enden des Motors umfaßt, sondern statt dessen im wesentlichen innerhalb einer Ebene angeordnet ist, die im wesentlichen die Längsrichtung A des Motors rechtwinklig kreuzt, aber gleichzeitig einen Strömungsweg von der Auslaßseite zu der Ansaugseite des Motors bildet. Des weiteren sind das erste Ansaugrohr 64 und das zweite Ansaugrohr 66 derart angeordnet, daß sich der erste Ansaugrohr-Teil 76 nach unten erstreckt und sich der zweite Ansaugrohr-Teil 84 nach oben erstreckt, wobei sie nahezu parallel zueinander verlaufen und mit einem Bypass-Einlaß 90 und einen Bypass-Auslaß 92 ausgestattet sind, die über ein Luftbypass-Rohr 94 verbunden sind, um so eine Bypassumgehung des Aufladers zu ermöglichen. Ein Luftbybassventil 96 ist im allgemeinen in etwa in der Mitte des Bypassrohres 94 vorgesehen. Des weiteren bezeichnet in 46 das Bezugszeichen 98 eine Kühlerabdeckung des Ladeluftkühlers 56.

Bei dem Motor 2 wird Luft von dem Luftreiniger 48 aus angesaugt und dem Auflader 42 über das erste Ansaugrohr 64 zugeführt, und wird die mittels des Kompressorteils 46 komprimierte Ansaugluft dem Ladeluftkühler 56 mittels des zweiten Ansaugrohres 66 zugeführt und gekühlt und dann dem Drosselkörper 34 zugeführt und jeder Verbrennungskammer (nicht dargestellt) mittels des Ansaugverteilers 26 zugeführt.

Da bei der Luftansaugstruktur des Motors 2 das dritte Ansaugrohr 68, das den Ladeluftkühler 56 mit dem Drosselkörper 34 verbindet, in solcher Weise angeordnet ist, daß es sich oberhalb der oberen Seite des ersten Ansaugrohres 64 erstreckt, das den Luftreiniger 48 mit dem Auflader 42 verbindet, weist das Ansaugrohr 68 keine übermäßig lange Ausbildung wie beim Stand der Technik auf. Die kompakte Ausbildung der Luftansaugstruktur an dem Motor ist durch das Kreuzen des ersten Ansaugrohres 64 und des dritten Ansaugrohres 68 realisiert. Daher kann bei der Luftansaugstruktur die Gestaltung der Ansaugung vereinfacht werden, und kann der Motor 2 kompakt hergestellt werden.

Da bei der Ansaugstruktur des Motors 2 auch das zweite Ansaugrohr 66, der Ladeluftkühler 56 und das dritte Ansaugrohr 68 im wesentlichen linear in einer solchen Weise angeordnet sind, daß sie eine Verbindung zwischen dem Auflader 42 und dem Drosselkörper 34 herstellen, ist die Weglänge von dem Auflader 42 aus zu dem Drosselkörper 34 hin verkürzt; und da das zweite Ansaugrohr 66 und das dritte Ansaugrohr 68 infolge der Verkürzung der Weglänge verkürzt werden können, kann der Ladeluftkühler 56 in ausreichender bzw. zufriedenstellender Weise an dem Auflader 42 und dem Drosselkörper 34 mittels des verkürzten zweiten Ansaugrohres 66 und des dritten Ansaugrohres 68 gelagert bzw. abgestützt werden.

Daher ist bei der Luftansaugstruktur die Motorreaktion infolge der Verkürzung der Weglänge von dem Auflader 42 aus zu dem Drosselkörper 34 hin verbessert, und da der Ladeluftkühler 56 mittels des verkürzten zweiten Ansaugrohres 66 und des dritten Ansaugrohres 68 abgestützt sein kann, ist die strukturelle Festigkeit bzw. Steifigkeit des Ladeluftkühlers 56 vergrößert, und kann ein separates Ladeluftkühler-Abstützelement (nicht dargestellt) entfallen.

Da des weiteren bei der Luftansaugstruktur des Motors 2 der erste Ansaugrohr-Teil 76 und der zweite Ansaugrohr-Teil 84 nahezu parallel zueinander angeordnet sind, gibt es einen ausreichenden Raum, innerhalb dessen das Luftbypassrohr 94 und das Luftbypassventil 96 eingebaut werden können.

Daher kann bei der Luftansaugstruktur die Anordnung des Luftbypassrohres 94 und des Luftbybassventils 96 in einfacher und leichter Weise durchgeführt werden.

Obwohl eine besondere, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zu Erläuterungszwecken im Detail offenbart worden ist, ist es selbstverständlich, daß Veränderungen oder Modifikationen der offenbarten Vorrichtung, einschließlich einer anderweitigen Anordnung von Teilen, innerhalb des Umfangs der Erfindung liegen.


Anspruch[de]
Luftansaugstruktur für einen Motor mit einem Auflader und mit einer länglichen Kurbelwelle, die sich in Längsrichtung zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Motors erstreckt, umfassend:

ein erstes Ansaugrohr (64), dessen eines Ende mit einem Luftreiniger (48) verbunden ist, der an einem Ende des Motors (2) angeordnet ist, wobei sich das Ansaugrohr (64) von dem Luftreiniger (48) weg zu dem anderen Ende des Motors (2) an einer oberen Seite desselben erstreckt, das Ansaugrohr (64) einen Zwischenbereich aufweist, der quer und oberhalb des Motors (2) abgebogen ist und sich dann unten erstreckt und mit dem Auflader (42) verbunden ist, der an einer Auslassseite des Motors (2) angeordnet ist;

ein zweites Ansaugrohr (66), dessen eines Ende mit dem Auflader (42) verbunden ist und dessen anderes Ende sich nach oben erstreckt und mit einem Ladeluftkühler (56) verbunden ist, der an einer oberen Seite des Motors (2) angeordnet ist; und

ein drittes Ansaugrohr (68), dessen eines Ende mit dem Ladeluftkühler (56) verbunden ist und dessen anderes Ende sich in einer solchen Weise erstreckt, dass es über eine obere Seite des ersten Ansaugrohres (64) hinweg läuft und mit einem Drosselkörper (34) an einem Ansaugverteiler (26) verbunden ist, der an einer Ansaugseite des Motors (2) angeordnet ist.
Luftansaugstruktur nach Anspruch 1, wobei das zweite Ansaugrohr (66), der Ladeluftkühler (56) und das dritte Ansaugrohr (68) in solcher Weise angeordnet sind, dass sie eine Verbindung zwischen dem Auflader (42) und dem Drosselkörper (34) im Wesentlichen linear herstellen. Luftansaugstruktur nach Anspruch 1, wobei das erste Ansaugrohr (64) und das zweite Ansaugrohr (66) derart angeordnet sind, dass ein erster Ansaugrohr-Teil (76), der sich nach unten erstreckt, und ein zweiter Ansaugrohr-Teil (84), der sich nach oben erstreckt, nahezu parallel zueinander an der Auslassseite des Motors (2) angeordnet sind. Ansaugsystem nach Anspruch 3, wobei der erste Ansaugrohr-Teil (76) und der zweite Ansaugrohr-Teil (84) ein zwischen diesen angeschlossenes Luftbypassrohr (94) aufweisen, wobei das Luftbypassrohr (94) ein Luftbypassventil (96) aufweist, das im Wesentlichen in dessen Mitte angeordnet ist. Verbrennungsmotor mit einem Ansaugverteiler, der an einer Seite desselben angeordnet ist, und mit einem Auslassverteiler, der an der anderen Seite desselben angeordnet ist, wobei der Motor (2) in Längsrichtung parallel zu der Drehachse einer Kurbelwelle angeordnet ist, die an einem Zylinderblock angebracht ist, so dass sich der Motor (2) in Längsrichtung zwischen einem ersten und einem zweiten Ende erstreckt, mit einer Luftansaugstruktur, die mit dem Motor (2) zur Zuführung von Ansaugluft zu dem Ansaugverteiler (26) in Verbindung steht, und mit einem Auflader (42), der an dem Motor (2) zum Aufladen der über das Ansaugsystem zugeführten Luft angebracht ist, wobei ein Luftreiniger (48) oberhalb des Motors (2) benachbart zu dem einen Ende desselben angebaut ist,

der Auflader (42) an dem Motor (2) in der Nähe einer Auslassseite desselben angebracht ist,

ein Ladeluftkühler (56) oberhalb des Motors (2) zwischen den Enden desselben angebaut ist,

ein Drosselgehäuse an dem Ansaugverteiler (26) auf einer Ansaugseite des Motors (2) angebaut ist,

ein erstes Ansaugrohr (64) einen ersten Endbereich aufweist, der mit dem Luftreiniger (48) verbunden ist und sich oberhalb des Motors (2) in einer Richtung zu dem anderen Ende des Motors (2) hin erstreckt, wobei der erste Endbereich in der Nähe der Ansaugseite des Motors (2) angeordnet ist und über einen Bogen mit einem Zwischenbereich verbunden ist, der sich quer über der Oberseite des Motors (2) erstreckt, und über einen weiteren Bogen mit einem zweiten Endbereich verbunden ist, der nach unten entlang der Auslassseite des Motors (2) zur Herstellung einer Verbindung mit einem Ansaugeinlass des Aufladers (42) vorsteht,

ein zweites Ansaugrohr (66) mit einem Auslass des Aufladers (42) in Verbindung steht und nach oben entlang der Auslassseite des Motors (2) zur Herstellung einer Verbindung mit einem Ansaugeinlass des Ladeluftkühlers (56) vorsteht, der in der Nähe der Auslassseite des Motors (2) angeordnet ist, und

ein drittes Ansaugrohr (68) mit einem Abgabeanschluss des Ladeluftkühlers (56) verbunden ist, wobei der Abgabeanschluss in der Nähe der Ansaugseite des Motors (2) angeordnet ist, das dritte Ansaugrohr (68) seitlich so vorsteht, dass es oberhalb und quer zu dem ersten Endbereich des ersten Ansaugrohres (64) angeordnet ist und mit dem Drosselkörper (34) verbunden ist.
Motor nach Anspruch 5, wobei der zweite Endbereich des ersten Ansaugrohres (64) in einem Bogen endet, der einen Endteil bildet, der in Richtung zu dem einen Ende des Motors (2) vorsteht und der mit dem Ansauganschluss des Aufladers (42) verbunden ist. Motor nach Anspruch 5, wobei das zweite Ansaugrohr (66), der Ladeluftkühler (56) und das dritte Ansaugrohr (68) alle innerhalb einer Ebene oder nahe bei einer Ebene angeordnet sind, die sich in einer rechtwinkligen Beziehung zu der Drehachse (A) des Motors (2) erstreckt, um so die Strömungsstrecke von dem Auflader (42) aus zu dem Drosselkörper (34) hin zu minimieren.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com