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Dokumentenidentifikation DE19812565B4 20.12.2007
Titel Luftansaugstutzen für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges
Anmelder MAHLE Filtersysteme GmbH, 70376 Stuttgart, DE
Erfinder Gerwig, Dietmar, 73240 Wendlingen, DE;
Kaiser, Stefan, 71336 Waiblingen, DE;
Keller, Conrad, 73033 Göppingen, DE;
Traub, Matthias, 71032 Böblingen, DE
Vertreter Patentanwalts-Partnerschaft Rotermund + Pfusch + Bernhard, 70372 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 21.03.1998
DE-Aktenzeichen 19812565
Offenlegungstag 23.09.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse F02M 35/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Luftansaugstutzen für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges. Derartige Luftansaugstutzen sind üblicherweise aus Kunststoff ausgeführt. Integriert in einen solchen Luftansaugstutzen sind häufig Mess- und Funktionselemente, wozu der Luftansaugstutzen jeweils für die Aufnahme solcher Geräte und Elemente angepasste Formen und Ausnehmungen aufweist. Als Messgerät kann beispielsweise in das Innere des Ansaugstutzen ein Heißfilm-Luftmassenmessgerät ragen.

Aus der DE 1 675 983 A ist ein gattungsgemäßer Luftansaugstutzen für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges bekannt, der mit einem Einsatz zur Verringerung eines Ansaugluftstromquerschnittes versehen ist.

Aus der DE 195 01 411 A1 ist eine Ansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einer, mindestens teilweise variablen Durchtrittsöffnung zur Anpassung des Ansaugverhaltens an die Betriebszustände des Verbrennungsmotors bekannt. Hierbei wird der angesaugte Luftstrom durch ein Innenrohr in jedem Betriebszustand und zusätzlich ein weiterer Luftstrom durch eine in ihrer Größe variierbare Durchtrittsöffnung im Bereich zwischen dem Innenrohr und einem Außenrohr geführt. Somit kann der Ansaugluftstromquerschnitt variiert werden.

Aus der DE 43 02 659 C1 ist eine Ansaugluftführung für einen Verbrennungsmotor bekannt, welche aus einem Luftführungskanal gebildet ist. Um den Luftführungskanal für die Ansaugluft mit möglichst minimalem Aufwand unterschiedlichen Motorisierungsvarianten anpassen zu können, ist in der Luftführung ein auf den Ansaugluftdurchsatz der jeweiligen Motorisierungsvariante abgestimmter und als Diffusor ausgebildeter Drosseleinsatz vorgesehen.

Für Motoren mit unterschiedlichen Luftansaugströmen sind jeweils Saugrohre mit den Ansaugvolumenströmen angepasstem Strömungsquerschnitt notwendig. Dies bedeutet, dass für entsprechend unterschiedliche Motoren jeweils unterschiedliche Ansaugrohre hergestellt werden müssen. Bei der Herstellung der Ansaugrohre aus Kunststoff sind demgemäss jeweils unterschiedliche Herstellungswerkzeuge erforderlich.

Hier eine Rationalisierung zu erreichen, ist das Problem, mit dem sich die Erfindung beschäftigt und das sie mit einer Ausbildung eines Luftansaugstutzens nach dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1 löst.

Hier eine Rationalisierung zu erreichen, ist das Problem, mit dem sich die Erfindung beschäftigt und das sie mit einer Ausbildung eines Luftansaugstutzens nach dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1 löst.

Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einen Luftansaugstutzen in einer Form herzustellen, in der er für einen in der Praxis vorkommenden hohen Ansaugluftdurchsatz erforderlich ist. Um diesen Luftansaugstutzen in der gleichen Grundform auch für Motoren einsetzen zu können, die einen geringeren Luftansaugdurchsatz aufweisen, werden lediglich den Strömungsquerschnitt verkleinernde Einsätze in den Luftansaugstutzen eingebracht, der an sich in seiner Grundform für einen höheren Ansaugluftdurchsatz ausgelegt ist. Die Einsätze können dabei in beliebiger Form an dem Grundform-Ansaugluftstutzen befestigt werden. Die Befestigung kann beispielsweise durch Schweißen, Kleben oder durch Schnappverschlüsse erfolgen.

Zweckmäßig kann es auch sein, einen Einsatz bereits bei der Herstellung des Grundform-Ansaugstutzens vorzusehen und dabei lediglich über Sollbruchstellen an den Grundkörper anzubinden. Gegebenenfalls kann der Einsatz dann für diejenigen Anwendungsfälle herausgenommen werden, in denen der Luftansaugstutzen für hohe Ansaugluftdurchsätze eingesetzt werden soll.

Ein nachstehend noch näher beschriebenes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.

In dieser zeigen

1 einen Längsschnitt durch einen Luftansaugstutzen,

2 eine Seitenansicht des Luftansaugstutzens nach 1.

In einem Grundform-Luftansaugstutzen 1, der für einen relativ hohen Ansaugluftdurchsatz ausgelegt ist, ist ein den Strömungsquerschnitt dieses Stutzens verkleinernder Einsatz 2 eingesetzt. Dieser Einsatz 2 ist beispielsweise eingeklebt.

Durch die Verwendung eines Einsatzes 2 ist es möglich, einen für einen höheren Luftdurchsatz ausgelegten Ansaugluftstutzen ohne Änderung seines Herstellungswerkzeuges für einen geringeren Ansaugluftdurchsatz angepaßt einzusetzen. In der Zeichnung ist eine Stelle 3 angegeben, an der eine Aufnahme für ein Heißfilm-Luftmassenmeßgerät vorgesehen sein kann. Ein Ansaugluftstutzen mit einer solchen Aufnahme und ggf. noch anderen integrierten Funktions- und Gehäuseteilen erfordert ein teures Herstellwerkzeug, wodurch es in solchen Fällen wirtschaftlich besonders interessant wird, einen gleichen Grundform-Ansaugluftstutzen durch einfache Einsatzteile für verschiedene Anwendungsfälle verfügbar zu haben.


Anspruch[de]
Luftansaugstutzen für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges, mit mindestens einem Einsatz (2), der einen auf einen hohen Ansaugluftstrom ausgelegten Strömungsquerschnitt des Luftansaugstutzens (1) auf einen für einen kleineren Ansaugluftstrom passenden kleineren Strömungsquerschnitt reduziert, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (2) über Sollbruchstellen in dem Luftansaugstutzen (1) vorgesehen ist.






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