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Dokumentenidentifikation DE202006004106U1 20.12.2007
Titel Kommunikationssystem zur Abwicklung eines Datentransfers, sowie Komponenten desselben
Anmelder Ident Technology AG, 82234 Weßling, DE
Vertreter Beck & Rössig - European Patent Attorneys, 81679 München
DE-Aktenzeichen 202006004106
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.12.2007
Registration date 15.11.2007
Application date from patent application 15.03.2006
IPC-Hauptklasse H04Q 7/20(2006.01)A, F, I, 20060315, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung richtet sich auf ein Kommunikationssystem zur Abwicklung eines Datentransfers, sowie auch auf Komponenten derselben. Weiterhin richtet sich die Erfindung auch auf ein System zur Koordination von Datentransfervorgängen, sowie zur Generierung, Verarbeitung und anderweitigen Modifikation von Daten. Die Erfindung zielt dabei insbesondere auf Datentransfervorgänge die im Zusammenhang unter einem Autorisierungserfordernis oder Wertstellungsvorgang abgewickelt werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Lösungen zu schaffen die es ermöglichen Datentransfervorgänge im Umgebungsbereich eines Anwenders in einer gegenüber bisherigen Konzepten verbesserten Weise abzuwickeln.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Kommunikationssystem mit:

  • – einer anwenderseitig zu führenden Mobilkomponente die eine Sende- und einer Empfangseinrichtung umfasst, zum Senden und Empfangen von Daten innerhalb eines Mobilfunknetzes,
  • – einem ebenfalls anwenderseitig zu führenden Komplementärsystem zur Bereitstellung von Funktionsdaten die als solche für die Funktion der Mobilkomponente relevant sind, und
  • – einem Transfersystem, zur Bewerkstelligung einer, einer Signalübertragung dienenden Koppelung der Mobilkomponente und des Komplementärsystems,
  • – wobei das Transfersystem ein erstes Schnittstellenelement umfasst, das der Mobilkomponente zugeordnet ist und ein zweites Schnittstellenelement umfasst, das dem Komplementärsystem zugeordnet ist, und wobei das Transfersystem derart ausgebildet ist, dass die Signalübertragung auf Grundlage feldelektrischer Wechselwirkungseffekte erfolgt.

Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, durch das Komplementärsystem einen Datennavigator zu schaffen durch welchen Daten die zur Funktion, oder zum Betrieb anderweitiger Kommunikations- oder Datentransfersysteme erforderlich sind nach einem anwenderseitig spezifizierten Konzept bereitgestellt werden können. Diese anderweitigen Kommunikations- oder Datentransfersysteme können dann unter verringertem Schaltungstechnischen Aufwand realisiert werden.

Das erfindungsgemäße Konzept eignet sich in besonderem Maße für ein System bei welchem das erste Schnittstellenelement in die Mobilkomponente, beispielsweise ein Handy integriert ist. Das erste Schnittstellenelement kann hierbei in eine SIM-Karte integriert sein, oder an diese angedockt sein. Das Andocken kann erfolgen, indem die Near-Field Schaltung in eine Sim-Kartenauflage integriert ist.

Das erste Schnittstellenelement kann auch in die elektronische Schaltung eines Handys an sich integriert sein. Weiterhin ist es möglich, das erste Schnittstellenelement an eine Schnittstelle des Handys anzukoppeln. Es ist möglich, das zweite Schnittstellensystem in eine Wechselkomponente des Handys, beispielsweise einen Upgrade-Akku einzubinden. Hierdurch ergibt sich ein relativ großer Bauraum für die Schaltung des ersten Schnittstellenelementes, eine einfache Energieversorgung und eine große Fläche für die Signalelektrode. Als Signalelektrode können hierbei insbesondere Strukturen des Akkus fungieren.

Das zweite Schnittstellenelement ist vorzugsweise unmittelbar in das Komplementärsystem integriert. Es ist auch möglich, das zweite Schnittstellensystem an eine Schnittstelle des Komplementärsystems anzubinden. Das Komplementärsystem kann insbesondere durch einen Game-Boy oder ein anderweitiges komfortables Kommunikationssystem gebildet sein. Die entsprechende Konfiguration des Game-Boys kann durch einen Einschub erfolgen der mit der erfindungsgemäßen Schaltung zur Realisierung des zweiten Schnittstellenelementes ausgestattet ist.

Es ist möglich, das Gesamtsystem so zu konfigurieren, dass die Funktionsbereitschaft der Mobilkomponente durch Signale verschafft wird, die seitens des Komplementärsystems bereitgestellt werden.

Typischerweise erfolgt eine Aufnahme und/oder Wiedergabe von Sprache durch Verwendung der Mobilkomponente die ergonomisch auf diesen Zweck abgestimmt ist. Alternativ hierzu, oder als ergänzende Funktionsvariante ist es auch möglich, die Aufnahme und/oder Wiedergabe von Sprache durch Verwendung des Komplementärsystems zu bewerkstelligen. Die mit dem ersten Schnittstellenelement ausgestattete Mobilkomponente kann dann funktionsmäßig im wesentlichen auf die Bewerkstelligung des Mobilfunkdialoges reduziert werden.

Es ist möglich, über das Komplementärsystem eine Systemkonfiguration zu bewerkstelligen. Das Komplementärsystem kann dazu dienen, das Erscheinungsprofil der über das Komplementärsystem bereitgestellten Daten zu konfigurieren. So ist es möglich, einen USB-Stick, oder einen anderweitigen mobilen Kompaktdatenträger mit einem ersten Schnittstellenelement zu koppeln und dadurch ein System zu schaffen, bei welchem der Einblick in den Dateninhalt des USB-Sticks oder anderweitig mobilen Datenträgers nur ermöglicht ist, wenn dies durch das Komplementärsystem zugelassen wird. Die Art des Dateneinblicks kann über das Komplementärsystem abgestimmt werden. So ist es möglich, über das Komplementärsystem dynamisch eine Freigabe von Verzeichnissen des USB-Sticks abzustimmen.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind über das Komplementärsystem Zugangsdaten für verschiedene Netzsysteme bereitstellbar. So ist es möglich, über das Komplementärsystem eine gleichzeitige Einwahl in mehrere Netze mit lediglich einem Mobilfunksystem zu veranlassen.

Das Komplementärsystem kann so ausgebildet sein, dass dieses eine LAN Schnittstelle umfasst. Hierdurch wird es möglich, eine Anbindung an Netzsysteme, insbesondere das Internet zu erreichen und über das angeschlossene Mobiltelefon einen kostengünstige Voice over IP Kommunikation zu realisieren.

Im Bereich des Komplementärsystems kann eine Mobilfunkeinrichtung, insbesondere eine GPRS-Schnittstelle vorgesehen sein, zum weiteren Ausbau der Kommunikationsmöglichkeiten. Über das Komplementärsystem ist die Mobilkomponente als Eingabesystem zur Voice over IP Kommunikation verwendbar.

Es ist möglich, das Komplementärsystem so zu gestalten, dass über dieses Komplementärsystem, oder das zweite Schnittstellensystem Daten bereitstellbar sind, die Aufschluss über den physiologischen Zustand des Anwenders geben.

Die Erfindung eignet sich in besonders vorteilhafte Weise für die Realisierung von Mobiltelefonen und Kommunikationsinstrumenten im Low Cost Bereich, z.B. „Wegwerf-Handys". Diese können unter Einsatz der erfindungsgemäßen Technik unter geringem Vorbereitungsaufwand auf einfache Weise von einem autorisierten Anwender benutzt werden. Es ist möglich auf die bislang übliche Integration eines SIM-Kartensystems in ein Mobiltelefon zu verzichten. Die entsprechenden Daten können durch ein anwenderseitig zu führenden universal Autorisierungssystem bereitgestelt und erforderlichenfalls navigiert werden. So können insbesondere Daten zur Zugangsberechtigung, persönliche Rufnummern und andere Daten durch das anwenderspezifischen Komplementärsystem bereitgestellt werden. So wird es möglich dass ein Bediener oder Benutzer eine derartige Karte separat mit sich führt und diese Daten einem gerade benutzten Handy zugänglich macht. Dies wird dann ermöglicht, wenn sich sowohl das Handy als auch die Berechtigungskarte (SIM) in der Nähe des Nutzers und auch in Gebrauch befindet.

Eine anwenderseitig mitgeführte Komplementärteinrichtung in Form einer Aufnahmeeinrichtung, z.B. Schlüsselanhänger, Geldbörse, Gürtelclip usw. (Schmuckstück, Kleidungsstück) nimmt die bekannte SIM-Karte und/oder zusätzliche Speichereinrichtungen wie Memory Sticks, Flash Cards usw. auf.

Zusätzlich zur Aufnahmevorrichtung besitzt die Komplementäreinrichtung eine Kommunikationseinrichtung, die in zweifacher Weise arbeitet. Zum einen kann über die Haut des Benutzers eine Verbindung mit einem gerade berührten Mobiltelefon hergestellt werden, wenn dieses mit einer gleichartigen Kommunikationseinrichtung ausgerüstet ist, zum anderen kann die Kommunikationseinrichtung auch Signale der Außenwelt aufnehmen, verarbeiten und gegebenenfalls an das Mobiltelefon weiterleiten. Dieses ist oft (z.B. GPRS,) mit Datenservern verbunden, sodass eine Datenkommunikation durch Berühren von Gegenständen über die Aufnahmeeinrichtung und das mit einer Serverstation kontaktierte Handy erfolgen kann (routing). Bei Berührung eines Telefons wird in dieses die Autorisierungsnummer der in der Kommunikationseinrichtung eingesteckten SIM-Karte an das Handy gesandt. Unter Umständen kann eine weitere Autorisierung (biometrische Daten, Pincodes etc.) erfolgen. Beim Weglegen des Handys kann dies sich automatisch sperren. Es ist daher möglich, das Handy einem bestimmten Benutzer zuzuordnen und auch nur für diesen bedienbar zu machen. Genauso ist es möglich, das Handy für jedermann bedienbar zu machen der es berührt und eine zulässige Autorisierung mit sich führt (Personal-SIM). Dies ist durch eine einfache Funktionsauslegung erreichbar. Ebenfalls ist es möglich, beim Weglegen des Handys automatisch auf „freisprechen" zu schalten. Dies ist z.B. sinnvoll, wenn es in einem Fahrzeug oder während einer Konferenz benutzt wird. Ein Anruf wird wie gewohnt entgegengenommen, das Handy wird dann weggelegt und die Kommunikationseinrichtung sorgt dafür – dadurch dass die Verbindung zum Körper nicht mehr besteht – dass eine automatische Freisprecheinrichtung eingeschaltet ist. Ist das Handy nicht am Körper, kann es zur Annahme von Gesprächen über die Freisprecheinrichtung kurz berührt werden. Für nicht autorisierte Personen ist das Handy automatisch gesperrt, ein Diebstahl wird dadurch sinnlos.

Die Erfindung eignet sich auch für andere Telefone (z.B. Telefonzellen und Hotels, DECT etc.). Es ist möglich, die externe Kommunikation über ein bekanntes oder neues Funksystem oder auch über Berührung zu führen. Dazu können Codegeber an bestimmten Gegenständen, z.B. Produkten, angebracht sein. Beim Berühren senden diese einen Code über die Haut an die Kommunikationseinrichtung. Die wiederum prüft, ob es ein zulässiges Datenformat enthält (CRM-Filter), um dann über das Handy von einem Server auf dieses zurück Informationen über den berührten Gegenstand darzustellen. Diese Eigenschaft soll künftig „skin-routing" genannt werden. Die Erfindung ermöglicht ein ambientes Verhalten von elektronischen Systemen (Mensch-Maschine-Schnittstelle), und ermöglicht, dass ein Gegenstand von einer Person benutzt wird und über die Kommunikationseinrichtung zu diesem passende Daten externen Speichern und Datenverarbeitungseinrichtungen (Servern) zugefügt werden.

Es ist ebenfalls möglich, der Aufnahmeeinrichtung Daten zuzuführen, die von Lesestiften, berührten Preisschildern, local base services, Medizin- und Wellnessgeräten, Navigation innerhalb und außerhalb von Kraftfahrzeugen stammen. Zusätzlich könnte ein RFID-Leser der erfindungsgemäßen Aufnahmeeinrichtung zugeordnet sein, ebenso wie eine Vorrichtung für die Anrufmeldung. Durch den Wegfall teuerer Komponenten im Mobiltelefon kann dieses preiswerter hergestellt und vertrieben werden.

Die handyseitige Körperkommunikationseinrichtung kann auch in der Form einer herkömmlichen SIM-Karte in ein Mobiltelefon eingesteckt werden, während sich die benutzerbezogene SIM-Karte in der erfindungsgemäßen Aufnahmevorrichtung befindet.

Eine Adaption auf herkömmliche Speicherkarten (Flash, CF, SD usw.) ist ebenfalls möglich. Damit kann die Erfindung auch für PDA's, tragbare Navigations- und Unterhaltungsgeräte (PSP, Gameboy) verwendet werden.

Ein mit der erfindungsgemäßen Kommunikationseinrichtung ausgestattetes Telefon kann auch die Kurzwahlrufnummern, die auf SIM-Karten normalerweise gespeichert werden, dem jeweiligen berechtigten Benutzer zur Verfügung stellen, der eine solche Kommunikationseinrichtung mit sich führt und ein derartig ausgestattetes Telefongerät berührt oder nutzen will.

Es ist auch möglich, vom Handyempfang Daten, z.B. Musiksignale oder Klingeltöne, in dieser Kommunikationseinrichtung abzulegen solange das Handy vom Benutzer in der Hand gehalten wird. Verbrauchte Handys können dann auf einfache Weise entsorgt werden, weil personenrelevante Daten in diesen nun erfindungsgemäß nicht mehr enthalten sind. Durch vereinfachte Authentizifierungsaufgaben ist es möglich, zusätzlich einen personellen Code (P-Code) bereitzustellen, der beim Berühren einer mit der erfindungsgemäßen Kommunikationseinrichtung ausgestatteten Gegenstandes, z.B. eines Mobiltelefons, diesen Code in dieses überträgt und Funktionen freischaltet, falls die Autorisierung erfolgreich geprüft wurde.

Zum physikalischen Hintergrund der erfindungsgemäß genutzten Near-Field Technologie wird auf die, bereits unter dem Namen der Anmelderin veröffentlichten Patentanmeldungen und den hierzu ermittelten Stand der Technik verwiesen. Bei dieser Near-Field Technologie wird über eine Elektrodeeinrichtung ein elektrisches Feld aufgebaut. Dieses Feld wird nach Maßgabe eines Datenmusters moduliert, die Modulationsfrequenz liegt in einem Frequenzbereich in welchem die Feldeffekte noch weitgehend den Gesetzmäßigkeiten für statische Felder entsprechen. Es erfolgt keine Stromableitung von der Elektrode an den Anwender, sondern nur eine sich zum Rand des Near-Field Bereiches stark abschwächende Ladungsverzerrung. Dies Ladungsverzerrung ist über ein ebenfalls eine Elektrode umfassendes Empfangssystem erfassbar. Der eigentlich nachteilige Effekt der kurzen Reichweite des Near-Fieldes kommt der erfindungsgemäßen Technik zugute und sichert, dass nur im Umgebungsbereich des Anwenders die durch dessen Komplementärkomponente bereitgestellten Signale genutzt werden können. Die Kommunikation zwischen den Schnittstellenelementen kann unter Zugrundelegung von Verschlüsselungsprozeduren erfolgen.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sichaus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigt:

1 eine Schemadarstellung zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Konzeptes;

2 eine Schaltungsskizze zur Veranschaulichung des schaltungstechnischen Aufbaus eines erfindungsgemäßen Systems

1 zeigt eine schematische Darstellung, eines unter Einschluss eines Anwenders gebildeten Kommunikationssystems das die erfindungsgemäßen Komponenten beinhaltet. Das System umfasst eine Mobilkomponente z.B. in Form eines Handys, und eine Komplementärkomponente z.B. In Form eines weiteren Handys, einem PDA, oder Gameboy. Beide Komponenten stehen in Near-Field Signalverbindung. Der Gegenpart zum ersten Schnittstellenelement befindet sich in der Aufnahmevorrichtung AV. In dieser sind auch Funk-Transceiver F zur Verbindung mit sog. „local based services" vorhanden, sowie eine Schreib-/Leseeinrichtung für Transponderchips RFID. Externe Zusatzgeräte können mit einer eigenen Körperkommunikationseinrichtung E mit der Aufnahmevorrichtung und/oder dem mobilen Gerät kommunizieren. Ein Alarmgeber A kann die Aufnahmevorrichtung ergänzen. Andere Komponenten wie Alarmgeber, MP3-Player, Kameras etc. können zusätzlich im AV-Gehäuse untergebracht sein.

Sowohl das mobile Gerät (z.B. Handy) als auch die erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung AV, in der sich die SIM/Speicherkarte S befindet, „erkennen" ob sie sich in Körpernähe zu einem Nutzer befinden, da seine Kapazität gegen Erde (Ground) einen Spannungsteiler bildet, was sich auf verschiedene Weise feststellen und vorteilhaft nutzen lässt. So könnte die Erfindung sich zunächst in ähnlicher Weise wie ein kapazitiver Annäherungssensor verhalten und dadurch erkennen, ob sie von einem Nutzer mitgeführt wird (automatische Aktivierung).

Durch das erfindungsgemäße System wird es insbesondere möglich, die Funktion eines Mobiltelefons nach Maßgabe von Konfigurationskonzepten und Daten abzustimmen die im Bereich der Komplementärkomponente bereitgehalten und ggf. modifiziert werden.

Eine beispielhafte Schaltungsauslegung

2 zeigt eine vollständige erfindungsgemäße Schaltung. Über eine Vorstufe aus Q1 und Q2 werden die von einer am Input angeschalteten Elektrode verstärkt und über einem Komparator einer Auswertesoftware einer Verarbeitungseinheit (Microcontroller, FPGA, DSP, DSC, ASIC etc.) zugeführt, welche auch über L1 und C1 in Serienresonanz modulierte Daten kapazitiv der Hautoberfläche eines Nutzers aufprägen kann. Die Verstimmung des Inverteroszillators Osz.1 generiert über einen Mischer XOR mit nachgeschalteten Tiefpass die Annäherungsdetektion. Schließlich verwaltet die besagte Verarbeitungseinheit noch zugesteckte (oder interne) Speichermedien (SIMCard, FD, SD, MMC, Memorystick etc.). Zusätzlich können diverse Funkmodule/RFID-Leser und andere elektronische Bauteile angeschaltet und betrieben werden.

1a
Koppelfläche
1b
Koppelfläche
1c
Koppelfläche
2
Nand
3
XOR
4
Tiefpass
5
Memory
6
Alarm
7
Verarbeitungseinheit
8
Externe Kommunikationseinrichtungen
9
RFID
10
Server
11
Erde
12
Nutzer
K1
Annäherungsdetektion
K2
kapazitiver Sender
K3
Kapazitiver Empfänger
K4
Referenzfrequenz
K5
GPS, GPRS, UMTS etc.
K6
Funk, Bluetooth, WLAN
K7
local based Services
K8
mobiles Gerät


Anspruch[de]
Kommunikationssystem mit:

– einer anwenderseitig zu führenden Mobilkomponente die eine Sende- und einer Empfangseinrichtung umfasst, zum Senden und Empfangen von Daten innerhalb eines Mobilfunknetzes,

– einem ebenfalls anwenderseitig zu führenden Komplementärsystem zur Bereitstellung von Funktionsdaten die als solche für die Funktion oder den Betrieb der Mobilkomponente relevant sind, und

– einem Transfersystem, zur Bewerkstelligung einer, einer Signalübertragung dienenden Koppelung der Mobilkomponente und des Komplementärsystems,

– wobei das Transfersystem ein erstes Schnittstellenelement umfasst, das der Mobilkomponente zugeordnet ist und ein zweites Schnittstellenelement umfasst, das dem Komplementärsystem zugeordnet ist, und wobei das Transfersystem derart ausgebildet ist, dass die Signalübertragung auf Grundlage feldelektrischer Wechselwirkungseffekte erfolgt.
Kommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schnittstellenelement in die Mobilkomponente integriert ist. Kommunikationssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilkomponente ein Handy ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schnittstellenelement in eine SIM-Karte integriert ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schnittstellenelement in eine Sim-Kartenauflage integriert ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schnittstellenelement in eine Handykomponente eingebunden ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schnittstellenelement in die elektronische Schaltung eines Handys integriert ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schnittstellenelement an eine Schnittstelle des Handys angekoppelt ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schnittstellenelement in das Komplementärsystem integriert ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schnittstellensystem an eine Schnittstelle des Komplementärsystems angekoppelt ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Komplementärsystem eine Datenverarbeitungssystem ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Komplementärsystem durch einen Game-Boy gebildet ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schnittstellensystem als Game-Boy Einschub ausgeführt ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsbereitschaft der Mobilkomponente durch Signale verschafft wird, die seitens des Komplementärsystems bereitgestellt werden. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme und/oder Wiedergabe von Sprache durch Verwendung der Mobilkomponente erfolgt. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme und/oder Wiedergabe von Sprache durch Verwendung des Komplementärsystems erfolgt. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass über das Komplementärsystem eine Systemkonfiguration bewerkstelligt wird. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass über das Komplementärsystem das Erscheinungsprofil der über das Komplementärsystem bereitgestellten Daten konfigurierbar ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass über das Komplementärsystem Zugangsdaten für verschiedene Netzsysteme bereitstellbar sind. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass über das Komplementärsystem Guthabendaten bereitstellbar sind. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Komplementärsystem eine LAN Schnittstelle umfasst. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Komplementärsystems eine Mobilfunkeinrichtung, insbesondere GPRS-Schnittstelle vorgesehen ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass über das Komplementärsystem die Mobilkomponente als Eingabesystem zur Voice over IP Kommunikation verwendbar ist. Kommunikationssystem nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass über das Komplementärsystem, oder das zweite Schnittstellensystem Daten einkoppelbar sind, die Aufschluss über den physiologischen Zustand des Anwenders geben. Erstes Schnittstellenelement für ein Kommunikationssystem der vorgenannten Art. Zweites Schnittstellenelement für ein Kommunikationssystem der vorgenannten Art. Verkehrsfähige Einheit bestehend aus dem ersten Schnittstellenelement und dem zweiten Schnittstellenelement. Einheit nach Anspruch 27, wobei die beiden Schnittstellenelemente mit einer Kodierung versehen sind die eine verschlüsselte Kommunikation zwischen diesen Elementen ermöglicht. Einheit nach Anspruch 27, oder 28, wobei die beiden Schnittstellenelemente als SIM-Kartenstrukturen ausgeführt sind, die beide in einen Kartenrahmen eingebunden sind und aus diesem heraustrennbar sind.






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