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Dokumentenidentifikation DE202007010414U1 20.12.2007
Titel Stecker mit Drehverriegelung für Telekommunikationsnetze
Anmelder Huang, Kui-Hsien, Taipei City, TW
Vertreter Horak, M., Dipl.-Ing., Rechtsanw., 30161 Hannover
DE-Aktenzeichen 202007010414
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.12.2007
Registration date 15.11.2007
Application date from patent application 26.07.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/639(2006.01)A, F, I, 20070726, B, H, DE

Beschreibung[de]
Beschreibung des derzeitigen Standes der Technik

Herkömmliche Stecker für Telekommunikationsnetze sind wie in 7 gezeigt ausgeführt. Sie enthalten eine Sperrzunge (A1), eine Reihe Nuten für die Kontaktpunkte (A2) und ein Kabel (A3). Die Funktion der Sperrzunge (A1) liegt dabei darin, ein leichtes Einführen in die entsprechende Buchse am Computer oder Telekommunikationsgerät zu erlauben, während die Verriegelung durch die Federkraft der Sperrzunge (A1) automatisch erfolgt. Trotz der einfachen und schnellen Bedienung führen derartige Netzwerkstecker (A10) häufig zu schwerwiegenden Problemen.

  • 1. Netzwerkstecker (A10) können zu allen Arten von Problemen führen, die meist von Zusammenbau, Versand oder unsachgemäßer Behandlung hervorgerufen werden. Häufig ist dabei die Sperrzunge (A1) entweder deformiert oder gebrochen, wodurch der Netzwerkstecker (A10) einen empfindlichen Schaden hervorruft.
  • 2. Wenn ein derartiger Netzwerkstecker (A10) mechanischer Belastung ausgesetzt wird, so geht dies meist zu Lasten der Sperrzunge (A1), die dabei häufig versagt.
  • 3. Wenn der Netzwerkstecker (A10) in eine entsprechende Buchse am Computer oder Telekommunikationsgerät gesteckt wurde, ist die verfügbare Länge der Sperrzunge (A1) äußerst begrenzt, weshalb es nötig ist, sie durch fühlen zu finden, was ziemlich mühsam ist. Außerdem führen die Sperrzungen (1A) häufig zu beschädigten Fingernägeln, was Sicherheitsfragen aufwirft.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 Perspektivische Gesamtdarstellung der vorliegenden Erfindung

2 Perspektivische Explosionsdarstellung der vorliegenden Erfindung

3 Die vorliegende Erfindung von der Seite gesehen

4 Schnitt C-C durch die vorliegende Erfindung;

5 Der Verriegelungsmechanismus der vorliegenden Erfindung im verriegelten Zustand

6 Der Verriegelungsmechanismus der vorliegenden Erfindung im entriegelten Zustand

7 Stand der Technik

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung

Wie aus 1 und 2 ersichtlich besteht die Struktur aus einem oberen Deckel (1), einem Stopstift (2), einem linken Haken (3), einem rechten Haken (4), einer Rückstellfeder (5) für den Stopstift (2), einer Hakenrückstellfeder (6), einem Sitz (7), einem Drehgriff (8), einem unteren Deckel (9) und einem Verbindungsstück (10). Oberer (1) und unterer (9) Deckel bilden nach dem Zusammensetzen einen Hohlraum (11), an dessen Vorderseite sich das Verbindungsstück (10) befindet. An seinem hinteren Ende befindet sich eine runde Öffnung (12) zur Aufnahme des Drehgriffs (8), der durch Drehen den Stopstift (2) und den linken (3) und den rechten Haken (4) bewegt.

Besagter linker (3) und rechter (4) Haken sind spiegelbildliche Strukturen mit einem Greifstück (31, 41) am vorderen Ende und können eine schließende und öffnende Bewegung ausführen, um eine Rastverbindung mit dem Verbindungssitz (B) herzustellen. Vorne befindet sich eine Führung (B1) mit einer Rastnase (B2) links und rechts. Wie aus 5 ersichtlich haben linker (3) und rechter (4) Haken jeweils einen Drehpunkt (32, 42) in Form einer Bohrung, mit der sie auf dem zugehörigen Drehzapfen (71) auf dem Sitz (7) gelagert sind. Am hinteren Ende haben sie eine weitere Bohrung (33, 43) in die die Enden (61) der Hakenrückstellfeder (6) eingreifen, um das Öffnen und Schließen der Haken (3, 4) zu erlauben.

Wie 2 zeigt, wird der am hinteren Ende von linkem (3) und rechtem (4) Haken angebrachte Stopstift (2) von der Steuerkurve (81) am vorderen Ende des Drehgriffs (8) über die schräge Fläche (21) durch Drehen nach vorne, bzw. durch die Federkraft der Rückstellfeder (5) wieder in die Ausgangslage gedrückt, was dazu führt, daß die Hakenspitze sich öffnet bzw schließt. Dies ist in 5 und 6 dargestellt.

4 zeigt die Besonderheiten des Stopstifts (2). Dazu gehören die schräge Fläche (21), der Verdränger (22) und die Rastkante (23). Er wird durch zwei Führungswinkel (72) auf dem Sitz (7) geführt. Durch Drehen des Drehgriffs (8) wird über die Steuerkurve (81) die schräge Fläche (21) und damit der Stopstift (2) verschoben. Die Führungswinkel (72) begrenzen gleichzeitig den Weg des Stopstifts (2). Die Steuerkurve (81) hat an ihren beiden Enden jeweils einen Anschlag (811, 812). Der Verdränger (22) sitzt zwischen den Haken (2, 3) und dient dazu, diese zu öffnen bzw zu schließen. Die Rastkante (23) ist der Angriffspunkt für die auf dem Zapfen (73) gelagerte Rückstellfeder (5).

3 zeigt wie besagte Haken (3, 4), die auf der Oberseite des Verbindungsstücks (10) entlang der Linie (C) angebracht sind, mit dem Verbindungssitz (B) zusammenarbeiten. Nach Eindringen in die Führung (B1) erfolgt die Verriegelung über die Rastnasen (B2).


Anspruch[de]
Ein Stecker mit Drehverriegelung für Telekommunikationsnetze, im Wesentlichen bestehend aus: einem oberen Deckel, einem Stopstift, einem linken und einem rechten Haken, einer Rückstellfeder für den Stopstift, einer Hakenrückstellfeder, einem Sitz, einem Drehgriff, einem unteren Deckel und einem Verbindungsstück.

Er ist durch folgendes gekennzeichnet:

Oberer und unterer Deckel bilden nach dem Zusammensetzen einen Hohlraum, an dessen vorderem Ende das Verbindungsstück angebracht ist und an dessen hinterem Ende sich eine runde Öffnung für einen Drehgriff befindet. Linker und rechter Haken sind symmetrisch und befinden sich auf der Oberseite des Verbindungsstücks. Sie haben am vorderen Ende jeweils ein Greifstück und können durch eine Führung in den Verbindungssitz eindringen, wo sich die besagten Greifstücke mit Rastnasen auf der Innenseite der Führung verhaken. Mittels einer Lagerbohrung sind die Haken auf Lagerzapfen des Sitzes schwenkbar gelagert, was sie eine zangenartige Bewegung ausführen läßt. Rückstellung erfolgt durch Federkraft.

Zum Stopstift gehören eine schräge Fläche, ein Verdränger und eine Rastkante. Er sitzt vor dem Drehgriff und erstreckt sich zwischen die hinteren Enden von linkem und rechtem Haken. Durch Betätigung des Drehgriffs kann dessen Steuerkurve über die schräge Fläche den Stopstift nach vorne drücken, so daß sich linker und rechter Haken in einer Zangenbewegung öffnen. Bei Rückdrehung des Drehgriffs greift eine Rückstellfeder in die Rastkante ein und drückt den Stopstift in die Ausgangslage zurück. Durch die Hakenrückstellfeder werden linker und rechter Haken wieder geschlossen. Der Stopstift wird bei seiner Bewegung durch zwei Führungswinkel auf dem Sitz geführt. Die Rückstellfeder ist durch einen Zapfen auf dem Sitz gelagert.
Der Stecker mit Drehverriegelung für Telekommunikationsnetze aus Anspruch 1, bei dem die Steuerkurve am Drehgriff an beiden Enden einen Anschlag hat. Der Stecker mit Drehverriegelung für Telekommunikationsnetze aus Anspruch 1, bei dem die Führungswinkel für den Stopstift seine Bewegung in Längsrichtung begrenzen.






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