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Dokumentenidentifikation DE202007012609U1 20.12.2007
Titel Konfektioniertes elektrisches Kabel
Anmelder Tyco Electronics AMP GmbH, 64625 Bensheim, DE
Vertreter Wilhelm & Beck, 80639 München
DE-Aktenzeichen 202007012609
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.12.2007
Registration date 15.11.2007
Application date from patent application 08.09.2007
IPC-Hauptklasse H01R 11/11(2006.01)A, F, I, 20070908, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 43/28(2006.01)A, L, I, 20070908, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein konfektioniertes elektrisches Kabel für eine drehbare elektrische Schnittstelle, insbesondere in einem Kraftfahrzeug. Ferner betrifft die Erfindung eine elektrische Vor- oder Einrichtung mit dem erfindungsgemäßen Kabel. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Verwendung des erfindungsgemäßen Kabels für eine drehbare elektrische Schnittstelle, insbesondere an einem Stoßdämpfer oder an einem Hybridgegenstecker.

Dreh- bzw. rotierbare elektrische Schnittstellen werden in denjenigen Anwendungsfällen benötigt, in welchen sich ein Bauteil mechanisch bezüglich eines anderen Bauteils drehen können muss, während eine elektrische Verbindung zwischen den beiden Bauteilen aufrechterhalten bleibt. In vielen Anwendungsfällen, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, ist der zur Verfügung stehende Platz vergleichsweise gering, sodass Gleitringanwendungen und/oder Wickelfedern zu viel Platz benötigen bzw. zu kostenintensiv sind. Unter anderen Umständen ist es notwendig, dass die Schnittstelle einen beliebig großen Betrag an einer gegenseitigen Verdrehung der beiden elektrischen Verbindungspartner erlaubt.

Die US 3 670 293 offenbart eine koaxiale Steckverbindung mit zwei Koaxialsteckverbindern – einem Koaxialstecker und einer Koaxialbuchse. Das jeweils an den Koaxialsteckverbinder elektrisch anzuschließende Koaxialkabel weist eine Innenleitung und eine diese zylinderförmig umgebende Außenleitung für eine Schirmung der Innenleitung auf. Ferner weist das Koaxialkabel im Bereich seiner Außenleitung eine damit in elektrischem Kontakt stehende Leitung auf. Der elektrische Anschluss des Koaxialkabels an den jeweiligen Koaxialsteckverbinder erfolgt derart, dass die Innenleitung des Koaxialkabels an einen Innenleiter des Koaxialsteckverbinders gecrimpt wird. Ein Isolationscrimp des Innenleiters legt die Innenleitung am Koaxialsteckverbinder fest, wobei auf diese mittels einer Crimplasche hergestellte Crimpung eine zweite Crimplasche derart gecrimpt wird, dass letztere die Leitung der Außenleitung elektrisch mit dem Koaxialsteckverbinder verbindet. In einem Bereich dahinter findet dann ein Isolationscrimp der elektrischen Außenisolierung des Koaxialkabels statt. Eine elektrische Verbindung eines Außenleiters des Koaxialsteckverbinders erfolgt dabei über die elektrische Leitung, welche in Kontakt mit der Außenleitung des Koaxialkabels ist.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes konfektioniertes elektrisches Kabel für eine drehbare elektrische Schnittstelle, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, zur Verfügung zu stellen. Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine entsprechende elektrische Ein- oder Vorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Kabel, sowie eine Verwendung eines erfindungsgemäßen Kabels anzugeben. Insbesondere soll dabei die drehbare elektrische Schnittstelle klein und zusammen mit dem erfindungsgemäßen Kabel kostengünstig sein.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein konfektioniertes elektrisches Kabel für eine drehbare, zweipolige elektrische Schnittstelle gemäß Anspruch 1 und eine elektrische Ein- oder Vorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Kabel gemäß Anspruch 12 gelöst.

Eine erfindungsgemäße drehbare, zweipolige Schnittstelle wird dabei von zwei Koaxialsteckverbindern, nämlich einem in eine Koaxialbuchse steckbaren Koaxialstecker, gebildet. Die jeweiligen elektrischen Kontaktstellen zwischen dem Koaxialstecker und der Koaxialbuchse sind dabei elektrische Schleifkontakte. Das erfindungsgemäße konfektionierte elektrische Kabel setzt sich dabei aus zwei elektrischen Leitungen und wenigstens einem Koaxialsteckverbinder zusammen. Die beiden elektrischen Leitungen sind dabei nebeneinander liegend an entsprechenden Kontaktbereichen des Koaxialsteckverbinders elektrisch angeschlossen und sind nicht koaxial zueinander angeordnet, d. h. die beiden elektrischen Leitungen liegen bevorzugt parallel nebeneinander und besitzen jeweils einen einfach zusammenhängenden Querschnitt. Hierbei können die elektrischen Leitungen voneinander getrennt oder gemeinsam in einem zweiadrigen Kabel vorgesehen sein. Erfindungsgemäß ist die eine elektrische Leitung mit einem Innenleiter und die andere elektrische Leitung mit einem Außenleiter des Koaxialsteckverbinders elektrisch verbunden. Beide Leitungen werden an bzw. in einem Isolations-Crimpbereich des Koaxialsteckverbinders mit diesem mechanisch fest verbunden. Hierbei kann der Isolations-Crimpbereich eine Zugentlastung für wenigstens eine Leitung, bevorzugt diejenige Leitung bilden, welche mit dem Innenleiter des Koaxialsteckverbinders elektrisch verbunden ist.

Durch ein solches erfindungsgemäßes konfektioniertes elektrisches Kabel ist eine drehbare elektrische Schnittstelle für eine Gleichstromübertragung realisierbar. Solche drehbaren elektrischen Schnittstellen finden sich z. B. an Stoßdämpfern, insbesondere hinteren Stoßdämpfern eines Kraftfahrzeugs, wobei die erfindungsgemäße Schnittstelle bzw. das erfindungsgemäße Kabel für eine Niveausteuerung bzw. -regelung eines solchen Stoßdämpfers anwendbar ist. Ferner ist es möglich, die Erfindung auf Hybridstecker, die z. B. eine Koaxialverbindung und eine Gleichstromverbindung aufweisen, anzuwenden. Solche Hybridstecker können z. B. in einem Fahrzeuginnenraum, z. B. für Multimedia-Anwendungen, Verwendung finden.

Erfindungsgemäß sind sämtliche elektrische Leitungen anwendbar, die einen Innenleiter aufweisen, wie z. B. eine twisted pair- oder eine zwei Aderleitung. Bevorzugt sind jedoch FLR- bzw. FLKr-Leitungen, deren elektrische Isolierung gegenüber anderen elektrischen Leitungen eine geringere Dicke aufweist. So ist es z. B. bei einer Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, eine elektrische FLR-Leitung mit einem Leiterquerschnitt von ca. 0,5 mm2 zu verwenden. Solche elektrischen Leitungen sind meist Litzenleiter. Es ist jedoch in anderen Ausführungsformen der Erfindung möglich, einen elektrischen Leiter mit einem anderen Querschnitt zu verwenden, wobei dieser dann eine andere elektrische Isolierung aufweisen kann. Ferner sind auch Koaxialleitungen anwendbar.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann eine oder können beide elektrische Leitungen in demjenigen Bereich, in welchem sie mit ihrer elektrischen Isolierung an den Koaxialsteckverbinder gecrimpt werden, mit einer Hülse versehen sein. Bevorzugt ist dabei die Hülse elektrisch isolierend, beispielsweise aus Kunststoff. Insbesondere ist es dabei bevorzugt, die Hülse auf denjenigen Längsendabschnitt der elektrischen Leitung vorzusehen, welche mit dem Innenleiter des Koaxialsteckverbinders elektrisch verbunden ist, um einer Verletzung, der insbesondere bei FLR-Leitungen dünnen elektrischen Isolierung, vorzubeugen. Ferner ist es durch die Hülse möglich, eine Quetschkraft aus der Crimpung auf die Leitung zu erhöhen, wodurch eine bessere Zugentlastung der Leitung am Koaxialsteckverbinder realisiert werden kann und gleichzeitig die elektrische Isolierung der Leitung vor Beschädigungen schützbar ist.

Der Isolations-Crimpbereich des Koaxialsteckverbinders kann erfindungsgemäß als eine Crimphülse ausgebildet sein oder eine oder eine Mehrzahl (bevorzugt zwei) von Crimplaschen aufweisen. Ist der Isolations-Crimpbereich als Crimphülse ausgebildet, so müssen die elektrischen Leitungen durch diese hindurch gesteckt werden. Ist jedoch der Isolations-Crimpbereich mit einer oder einer Mehrzahl von Crimplaschen ausgebildet, so werden die Leitungen in diesen hineingelegt.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Isolations-Crimpbereich als Crimphülse, insbesondere als eine Doppelcrimphülse, mit zwei Isolations-Crimpabschnitten ausgebildet. Hierbei ist es bevorzugt, dass die beiden Isolations-Crimpabschnitte nebeneinander liegend vorgesehen sind. Hierbei besitzt der Isolations-Crimpbereich in einer Ansicht in Richtung einer Längsrichtung des Koaxialsteckverbinders die Form eines „B", einer „8" oder ist brillenförmig ausgebildet. Hierbei sind die beiden Isolations-Crimpabschnitte bevorzugt über einen Luftspalt miteinander verbunden, d. h. von dem einen Isolations-Crimpabschnitt kann man innerhalb des Isolations-Crimpbereichs in den anderen Isolations-Crimpabschnitt gelangen.

In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist der Isolations-Crimpbereich aus zwei in Längsrichtung offenen Crimphülsen aufgebaut, wobei die beiden Crimphülsen an ihren offenen Seiten miteinander integral verbunden sind. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung besitzen die beiden Isolations-Crimpabschnitte einen gemeinsamen Crimpboden, über welchen sich jeweils bogenförmig ein Rest des Isolations-Crimpbereichs erstreckt. D. h. der Crimpboden und die bogenförmigen Abschnitte des Isolations-Crimpbereichs ergeben zusammen den Isolations-Crimpbereich, wohingegen ein „halber" Crimpboden und ein einzelner sich daran anschließender Crimpbogen einen Isolations-Crimpabschnitt bildet.

Um eine hohe Anzahl von Steck- und/oder Rotationszyklen und bei Ausführungsformen der Erfindung, bei welchen hohe Kontaktnormalkräfte gefordert sind, ist der Koaxialsteckverbinder an/in seinem elektrischen Steck- bzw. Kontaktbereich mit einer elektrisch leitenden und verschleißfesten Beschichtung versehen. Eine solche Beschichtung wird in Abhängigkeit der Steck- und/oder Rotationszyklen, der Kontaktnormalkraft und auch in Bezug auf eine Einsatztemperatur des Koaxialsteckverbinders ausgewählt. Mögliche äußere Schichten sind z. B. Gold, Nickel, Zinn oder Silber. Hierbei können der Innen- und der Außenleiter unterschiedlich beschichtet werden. Es ist natürlich möglich, andere Beschichtungen, z. B. im Rahmen von Nitrierverfahren anzuwenden.

Bevorzugt weist sowohl der Koaxialsteckverbinder, sowie ein dazu korrespondierender Koaxialgegensteckverbinder, der z. B. in einem Gehäuse oder an einer Baugruppe befestigt ist, eine entsprechende Beschichtung auf. Hierbei ist der Stiftinnenleiter und/oder der Buchseninnenleiter wenigstens im Kontaktierungs- und/oder Crimpbereich entsprechend beschichtet. Ferner sind die jeweiligen Außenleiter ebenfalls im Kontaktierungs- und im Crimpbereich beschichtet.

Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen abhängigen Ansprüchen.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

1 in einer Perspektivansicht eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Koaxialsteckverbinders;

2 in einer Perspektivansicht ein erfindungsgemäßes konfektioniertes elektrisches Kabel, wobei der Koaxialsteckverbinder als Koaxialbuchse ausgeführt ist;

3 in einer Perspektivansicht eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Koaxialsteckverbinders;

4 in einer Perspektivansicht ein erfindungsgemäßes konfektioniertes elektrisches Kabel, wobei der Koaxialsteckverbinder als Koaxialstecker ausgeführt ist;

5 in einer Draufsicht eine Explosionsansicht einer Koaxialsteckerbaugruppe mit einem Innenleiter und einer Crimphülse;

6 in einer Draufsicht eine Explosionsansicht einer Koaxialbuchsenbaugruppe mit einem Innenleiter und einer Crimphülse;

7 eine Draufsicht auf ein teilweise konfektioniertes elektrisches Kabel mit einem angecrimpten Buchseninnenleiter und einer aufgesteckten elektrischen Crimphülse;

8 das Kabel aus 7, wobei ferner eine Koaxialsteckerbaugruppe und eine Hülse montiert sind; und

9 in einer Draufsicht das fertig konfektionierte erfindungsgemäße elektrische Kabel.

Die Erfindung wird im Folgenden für eine drehbare, zweipolige elektrische Schnittstelle für eine Gleichstromübertragung an einem Stoßdämpfer eines Kraftfahrzeugs näher erläutert. Es ist jedoch möglich, die Erfindung auf andere drehbare Schnittstellen anzuwenden. So ist es beispielsweise möglich, das erfindungsgemäße Kabel bei Hybridsteckern (elektrische Gleichstromübertragung sowie eine elektrische Koaxialverbindung) anzuwenden. Prinzipiell ist die Erfindung auf sämtliche drehbare und nicht-drehbare, zweipolige elektrische Schnittstellen anwendbar. Ferner bezeichnen punktierte Angaben in der Zeichnung optionale Ausführungsformen der Erfindung.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand zweier prinzipieller Ausführungsformen beschrieben, wobei ein jeweiliger Koaxialsteckverbinder 300, 400 einen Crimpbereich 330, 430 aufweist. Hierbei sind die Crimpbereiche 330, 430 unterschiedlich ausgebildet. Es ist selbstverständlich möglich, einen an einem bestimmten Koaxialsteckverbinder 300, 400 nicht dargestellten Crimpabschnitt 330, 430 am jeweilig anderen Koaxialsteckverbinder 400, 300 anzuwenden. So ist es z. B. möglich, den Crimpabschnitt 330 des als Koaxialstecker 300 ausgebildeten Koaxialsteckverbinders 300 an einer als Koaxialbuchse 400 ausgebildeten Koaxialsteckverbinders 400 anzuwenden. Umgekehrt ist es möglich, den Crimpbereich 430 der Koaxialbuchse 400 am Koaxialstecker 300 anzuwenden.

1 zeigt in einer dreidimensionalen Darstellung den sich in eine Längsrichtung L erstreckenden Koaxialstecker 300, der eine als Koaxialsteckerbaugruppe 310 ausgebildete Steckverbinderbaugruppe 310, eine elektrische Crimphülse 320 und einen sich an die Crimphülse 320 anschließenden Crimpbereich 330 aufweist. Die Koaxialsteckerbaugruppe 310 weist einen als Außenleiterfeder 314 ausgebildeten Außenleiter 314 und einen als Buchseninnenleiter 312 ausgebildeten elektrischen Innenleiter 312 auf (siehe auch 5). Die elektrische Crimphülse 320 und der Crimpbereich 330 können stofflich einstückig miteinander verbunden sein oder aus zwei separaten Bauteilen bestehen.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Crimpbereich 330 als Isolations-Crimpbereich 330 (Isolations-Crimphülse 300) ausgebildet und sitzt an einem hinteren, freien Ende mit einem Übergangsbereich 338 auf der elektrischen Crimphülse 320. Hierbei ist es bevorzugt, dass der Übergangsbereich 338 mittels einer Crimpung an der Crimphülse 320 festgelegt ist. Dies kann jedoch auch anderweitig erfolgen.

Erfindungsgemäß ist der eigentliche Isolations-Crimpbereich 330 als eine geschlossene Isolations-Crimphülse 330 ausgebildet. Die Isolations-Crimphülse 330 weist dabei bevorzugt zwei voneinander getrennte Crimpabschnitte 332 auf, die bevorzugt jeweils als eine offene Crimphülse 332 ausgebildet ist. Erfindungsgemäß gehen die beiden offenen Crimphülsen 332 im Bereich ihrer jeweils offenen Wandung stofflich einstückig ineinander über und bilden so die geschlossene erfindungsgemäße Isolations-Crimphülse 330. In einem Querschnitt (senkrecht zur Längsachse L des Koaxialsteckers 300) besitzt die Isolations-Crimphülse 330 im Wesentlichen die Form eines großen „B".

Die Isolations-Crimphülse 330 weist einen Crimpboden 334 auf, an dessen beiden seitlichen Enden (senkrecht in Richtung der Längsachse L des Koaxialstecker 300) sich im Wesentlichen senkrecht nach oben (in Bezug auf 1) Wandungen erstrecken, die jeweils in einen Bogen münden, die oberhalb des Crimpbodens 334 ineinander übergehen. In einem Mittelbereich des Crimpbodens 334 bzw. im Wesentlichen in der Nähe der Längsachse L des Koaxialsteckers 300 gehen die beiden Bögen integral ineinander über. Hierbei wird durch jeden Bogen und einen jeweils dazu korrespondierenden Abschnitt des Crimpbodens 334, jeweils ein Isolations-Crimpabschnitt 332 ausgebildet, der eine elektrische Isolierung 130, 230 (siehe 2) einer elektrischen Leitung 100, 200 crimpen kann und so die jeweilige Leitung 100, 200 (siehe 2) am Isolations-Crimpbereich 330 und somit auch am Koaxialstecker 300 festlegt.

Dies ist in 2 zu erkennen, in welcher ein jeder Isolations-Crimpabschnitt 332 eine elektrische Leitung 100, 200 am Koaxialstecker 300 gecrimpt festhält. Ferner ist in 1 ein Spalt 333 bzw. ein Luftspalt 333 zu erkennen, der vom Crimpboden 334 und den beiden außerhalb des Crimpbodens 344 zusammen treffenden Bögen des Isolations-Crimpbereich 330 definiert wird. In diesem Bereich ist der eine Isolations-Crimpabschnitt 332 mit dem zweiten Isolations-Crimpabschnitt 332 verbunden.

In anderen Ausführungsformen der Erfindung ist es möglich, den Isolations-Crimpbereich 330 nicht als geschlossene Isolations-Crimphülse 330 auszubilden, sondern den Crimpboden 334 zusammen mit einer bzw. zwei Crimplaschen 336 auszubilden. So ist es beispielsweise möglich, die Isolations-Crimphülse 330 in einem Bereich, in welchem die Bögen der beiden Isolations-Crimpabschnitte 332 integral ineinander überzugehen, entsprechend aufzuscheiden und somit an jeder Querseite des Crimpbodens 334 eine Crimplasche 336 vorzusehen, die entsprechend crimpbar sind. Darüber hinaus ist es möglich, die Isolations-Crimphülse 330 an einem Querende des Crimpbodens 334 aufzuschneiden, wobei dann eine entstehende Crimplasche 336 in einem gecrimpten Zustand die beiden Bögen des Isolations-Crimpabschnitts 332 bildet. Eine Position für einen jeweiligen Schnitt an der Isolations-Crimphülse 330 ist in 1 mit punktierten Linien eingezeichnet.

Die beiden Isolations-Crimpabschnitte 332 sind im Wesentlichen zueinander ähnlich aufgebaut und sind bezüglich einer Ebene, die senkrecht auf den Crimpboden 334 steht und dabei bevorzugt die Längsachse L enthält, symmetrisch angeordnet.

Die 3 zeigt in einer dreidimensionalen Darstellung die sich in die Längsrichtung L erstreckende Koaxialbuchse 400, die eine als Koaxialbuchsenbaugruppe 410 ausgebildete Steckverbinderbaugruppe 410, eine elektrische Crimphülse 420 und einen sich an die Crimphülse 420 anschließenden Crimpbereich 430 aufweist. Die Koaxialbuchsenbaugruppe 410 weist einen als Außenleiterbuchse 414 ausgebildeten Außenleiter 414 und einen als Stiftinnenleiter 412 ausgebildeten elektrischen Innenleiter 412 auf (siehe auch 5). Die elektrische Crimphülse 420 und der Crimpbereich 430 können dabei wiederum stofflich einstückig miteinander verbunden sein oder aus zwei separaten Bauteilen bestehen.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Crimpbereich 430 wiederum als Isolations-Crimpbereich 330 ausgebildet und sitzt an einem hinteren, freien Ende mit einem Übergangsbereich 438 auf der elektrischen Crimphülse 420. Hierbei ist es wiederum bevorzugt, dass der Übergangsbereich 438 mittels einer Crimpung an der Crimphülse 320 festgelegt ist. Dies kann jedoch auch anderweitig erfolgen.

Der Isolations-Crimpbereich 430 ist in einer Schnittebene senkrecht zur Längsachse L im Wesentlichen wie eine „8" aufgebaut und setzt sich bevorzugt aus zwei offenen Crimphülsen 432 zusammen, die an ihren jeweiligen offenen Wandungen stofflich einstückig ineinander übergehen und so die erfindungsgemäße Isolations-Crimphülse 430 bilden. Bei einer solchen Ausführungsform der Erfindung ist kein definierter Crimpboden 334 mehr erkennbar, sondern der in ersterer Ausführungsform vorhandene Crimpboden 334 ist am jeweiligen Isolations-Crimpabschnitt 332 bogenförmig ausgebildet, sodass die jeweils offene Crimphülse 432 im Wesentlichen kreisförmig ist. Zwischen den beiden offenen Crimphülsen 432 ist wiederum ein Spalt 433 bzw. ein Luftspalt 433 vorgesehen, wodurch die beiden Isolations-Crimpabschnitte 432 innerhalb des Isolations-Crimpbereichs 430 miteinander verbunden sind.

Insbesondere bevorzugt sind die zwei Isolations-Crimpabschnitte 432 einander ähnlich aufgebaut und liegen im Wesentlichen spiegelsymmetrisch bezüglich der Längsachse L der Koaxialbuchse 400. Darüber hinaus ist es bevorzugt, wenn die beiden Isolations-Crimpabschnitte 432 bezüglich ihres gemeinsamen Schwerpunkts punktsymmetrisch aufgebaut und angeordnet sind. Ferner können die Isolations-Crimpabschnitte 432 bezüglich einer Ebene, in welcher die Längsachse L liegt, symmetrisch angeordnet sein.

Die 4 zeigt eine Hülse 500, die über die elektrische Isolierung 130 der elektrischen Leitung 100 an einem Längsendabschnitt 110 der Leitung 100 angeordnet ist. Die Hülse 500 und der betreffende Abschnitt der Leitung 100 erstrecken sich dabei in einen Isolations-Crimpabschnitt 332 des Koaxialsteckers 300 hinein. Bevorzugt ist die Hülse 500 an derjenigen Leitung 100 angeordnet, welche mit dem Buchseninnenleiter 312 des Koaxialsteckers 300 elektrisch verbunden ist.

Die Hülse 500 ist deswegen bevorzugt nur an derjenigen elektrischen Leitung 100 vorgesehen, welche mit dem Innenleiter 312 des Koaxialsteckverbinders 300 verbunden ist, damit beim Crimpen kein elektrischer Kurzschluss zwischen der Leitung 100 und dem Außenleiter 314 des Koaxialsteckverbinders 300 erfolgt, da der Isolations-Crimpabschnitt 332 über dessen Übergangsbereich 338 mit der elektrischen Crimphülse 320 und über diese mit der Koaxialsteckerbaugruppe 310 und damit mit dem Außenleiter 314 in elektrisch leitendem Kontakt steht.

Durch die Hülse 500 erreicht man einerseits eine höhere Quetschkraft beim Crimpen, und andererseits wird eine Beschädigung der elektrischen Isolierung 130 der Leitung 100 beim Crimpen vermieden. Daher ist die Hülse 500 bevorzugt aus einem elektrisch isolieren Material, wie z. B. Kunststoff aufgebaut. Es ist jedoch auch möglich, die Hülse 500 aus einem Metall zu fertigen.

Erfindungsgemäß wird ein Außenleitercrimp eines Koaxialsteckverbinders 300, 400 derart ausgestaltet, dass eine Zugentlastung von wenigstens einer am Innenleiter 312, 412 des Koaxialsteckverbinders 300, 400 elektrisch angeschlossenen Leitung 100, 200 realisiert ist. Bevorzugt ist dabei der Außenleitercrimp des Koaxialsteckverbinders 300, 400 derart ausgestaltet, dass er die andere elektrische Leitung 200, 100, welche mit dem Außenleiter 314, 414 elektrisch verbunden ist, ebenfalls crimpt, also einen elektrischen Anschlussbereich der Leitung 200, 100 ebenfalls zugentlastet.

Die 5 und 6 zeigen jeweils den in die betreffende Steckverbinderbaugruppe 310, 410 einsteckbaren Innenleiter 312, 412, sowie die auf die Steckverbinderbaugruppe 310, 410 steckbare elektrische Crimphülse 320. Hierbei ist die elektrische Crimphülse 320 in ihrem nicht gecrimpten Zustand dargestellt.

Mit Bezug auf die 7 bis 9 wird nun ein Herstellen des erfindungsgemäßen Kabels 1 näher erläutert, wobei in der Zeichnung ein Konfektionieren des Kabels 1 mit einem Koaxialstecker 300 dargestellt ist. Ein Konfektionieren mit einem Buchsenstecker 400 erfolgt analog.

7 zeigt zwei FLR- bzw. FLKr-Leitungen 100, 200, die an ihren jeweiligen Längsendabschnitten 110, 210 abisoliert sind. An den Längsendabschnitt 110 der elektrischen Leitung 100 ist bereits der Buchseninnenleiter 312 mit einem Indent-Crimp, bevorzugt einem 8-Indent-Crimp, angecrimpt. Vor dem Crimpen sollte dabei eine Stirnseite des Buchseninnenleiters 312 an der elektrischen Isolierung 130 der Leitung 100 anstoßen. Ferner zeigt 7 die auf die beiden Leitungen 100, 200 aufgefädelte elektrische Crimphülse 320 und die aufgefädelte Isolations-Crimphülse 330.

Zeitlich nach dem Crimpen des Buchseninnenleiters 312 wird die Kunststoffhülse 500 auf die elektrische Leitung 100 bevorzugt von der Seite des Buchseninnenleiters 312 her aufgeschoben. Es ist jedoch auch möglich, dies vorher zu erledigen, z. B. zusammen mit der elektrischen Crimphülse 320 und der Isolations-Crimphülse 330. Anschließend wird der Buchseninnenleiter 312 in der Koaxialsteckerbaugruppe 310 in Position gebracht, was bevorzugt mittels einer Verrastung erfolgt. Danach wird die Kunststoffhülse 500 an die Koaxialsteckerbaugruppe 310 vorbewegt. Diese Position ist in 8 zu erkennen. Hierbei liegt der abisolierte Endabschnitt der elektrischen Leitung 200 an der Koaxialsteckerbaugruppe 310 an. Dieser Abschnitt der Koaxialsteckerbaugruppe 310 ist elektrisch leitend und bevorzugt bereits in elektrischem Kontakt mit der Außenleiterfeder 314. Darauf folgend wird die Isolations-Crimphülse 330 in Richtung der elektrischen Crimphülse 320 vorbewegt.

Daran anschließend wird die elektrische Crimphülse 320 über die Kunststoffhülse 500 und über das abisolierte Ende der Leitung 200 in Richtung Koaxialsteckerbaugruppe 310 vorbewegt, bis sie an einer Schulter der Koaxialsteckerbaugruppe 310 ansitzt. Anschließend wird die elektrische Crimphülse 320 an die Koaxialsteckerbaugruppe 310 gecrimpt, wobei ein fester elektrisch leitender Kontakt zwischen der Leitung 200 und der Koaxialsteckerbaugruppe 310 bzw. der Außenleiterfeder 314 eingerichtet wird.

Hiermit werden ebenfalls die beiden Isolations-Crimpabschnitte 332 an die jeweilige elektrische Isolierung 130, 230 der Leitung 100, 200 angecrimpt. Hierbei kann ein Teil der Kunststoffhülse 500 aus einem Isolations-Crimpabschnitt 332 herausstehen. Dies ist in 9 dargestellt.

In bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist der jeweilige Steckbereich des Koaxialsteckverbinders 300, 400 beschichtet. Bevorzugt befindet sich die Beschichtung an denjenigen Bereichen, an welchen später eine elektrische Verbindung eingerichtet wird. Dies betrifft insbesondere die Kontaktierungs- und Crimpbereiche des Buchseninnenleiters 312, des Stiftinnenleiters 412, der Außenleiterbuchse 414 und der Außenleiterfeder 314. Bevorzugt ist sowohl der Koaxialsteckverbinder 300, 400, als auch der dazu korrespondierende Koaxialgegensteckverbinder (nicht dargestellt) entsprechend beschichtet.

Ein entsprechender Koaxialgegensteckverbinder kann beispielsweise an einem Stoßdämpfer eines Fahrzeugs, in einem Fahrzeug-Innenraum, usw. vorgesehen sein. Darüber hinaus ist es selbstverständlich möglich, mit dem erfindungsgemäßen Koaxialstecker 300 und der erfindungsgemäßen Koaxialbuchse 400 eine fliegende Kupplung oder einen Aggregatanschluss auszubilden.

Ferner zeigen die 2 und 4 jeweils ein Längsende des erfindungsgemäßen konfektionierten elektrischen Kabels 1 mit jeweils zwei an den betreffenden Koaxialstecker 300 bzw. die betreffende Koaxialbuchse 400 angeschlossene elektrische Leitungen 100, 200. Die Leitungen 100, 200 sind dabei hinter dem jeweiligen Koaxialsteckverbinder 300, 400 voneinander getrennt ausgebildet. Es ist erfindungemäß jedoch möglich, ein einziges zweiadriges Kabel an den jeweiligen Koaxialsteckverbinder 300, 400 elektrisch anzuschließen. Hierbei besitzt wiederum eine jeweilige Ader des Kabels einen einfach zusammenhängenden Querschnitt.

Darüber hinaus ist es möglich, den jeweiligen Isolations-Crimpabschnitt 332, 432 nicht als offene Crimphülse auszubilden, sondern als eine jeweils geschlossene Crimphülse. Hierbei sind dann die beiden geschlossenen Crimphülsen des Isolations-Crimpbereichs 330, 430 bevorzugt nebeneinander liegend angeordnet. Ein gewisser Versatz in die Längsrichtung L ist natürlich möglich.

Des Weiteren ist es nicht notwendig, den als geschlossene Hülse ausgebildeten Isolations-Crimpbereich 330, 430 an seinem ganzen Umfang – so wie in der Zeichnung dargestellt – mit der gleichen Länge in Längsrichtung L und/oder einer gleich bleibenden Dicke auszubilden. So ist es beispielsweise möglich, z. B. an einer Ober- und/oder Unterseite des Isolations-Crimpbereichs 330, 430 einen entsprechenden Abschnitt etwas kürzer oder etwas länger als den restlichen Isolations-Crimpbereichs 330, 430 auszubilden.

In Ausführungsformen der Erfindung kann das konfektionierte elektrische Kabel 1 an jeder elektrischen Leitung 100, 200 eine Kunststoffhülse 500 aufweisen. Es ist natürlich auch möglich, keine Kunststoffhülsen 500 zu verwenden, falls dies die jeweilige elektrische Isolierung 130, 130 der Leitungen 100, 200 erlaubt.

1
konfektioniertes elektrisches Kabel
100
elektrische Leitung, bevorzugt FLR- bzw. FLKr-Leitung, twisted pair-Leitung, zwei Aderleitung
110
Längsendabschnitt der Leitung 100
130
elektrische Isolierung der Leitung 100
200
elektrisches Leitung, bevorzugt FLR- bzw. FLKr-Leitung, twisted pair-Leitung, zwei Aderleitung
210
Längsendabschnitt der Leitung 200
230
elektrische Isolierung der Leitung 200
300
Koaxialsteckverbinder, Koaxialstecker
310
Steckverbinderbaugruppe, Koaxialsteckerbaugruppe
312
Innenleiter(kontakt), Buchseninnenleiter
314
Außenleiter(kontakt), Außenleiterfeder
320
elektrische Crimphülse
330
Isolations-Crimpbereich, Isolations-Crimphülse bevorzugt geschlossen
332
Isolations-Crimpabschnitt, Crimphülse bevorzugt offen
333
Spalt, Luftspalt
334
Crimpboden
336
Crimplasche
338
Übergangsbereich
400
Koaxialsteckverbinder, Koaxialbuchse
410
Steckverbinderbaugruppe, Koaxialbuchsenbaugruppe
412
Innenleiter(kontakt), Stiftinnenleiter
414
Außenleiter(kontakt), Außenleiterbuchse
420
elektrische Crimphülse
430
Isolations-Crimpbereich, Isolations-Crimphülse bevorzugt geschlossen
432
Isolations-Crimpabschnitt, Crimphülse bevorzugt offen
433
Spalt, Luftspalt
436
Crimplasche
438
Übergangsbereich
500
Hülse, bevorzugt Kunststoffhülse
L
Längsachse, Längsrichtung


Anspruch[de]
Konfektioniertes elektrisches Kabel für eine drehbare elektrische Schnittstelle, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, mit

einem Koaxialsteckverbinder (300, 400), an welchem an einem Isolations-Crimpbereich (330, 430) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) zwei nebeneinander angeordnete, elektrische Leitungen (100, 200) festgelegt sind, wobei

die eine elektrische Leitung (100) an einem Innenleiter (312, 412) und die andere elektrische Leitung (200) an einem Außenleiter (314, 414) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) elektrisch angeschlossen ist, und

der Isolations-Crimpbereich (330, 430) die elektrischen Leitungen (100, 200) über ihre jeweilige elektrische Isolierung (130, 230) am Koaxialsteckverbinder (300, 400) festhält.
Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß Anspruch 1, wobei der Isolations-Crimpbereich (330, 430) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) als eine geschlossene Isolations-Crimphülse (330, 430) ausgebildet ist. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Isolations-Crimpbereich (330, 430) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) zwei Isolations-Crimpabschnitte (332, 332; 432, 432) aufweist, die bevorzugt nebeneinander liegend angeordnet sind. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die beiden Isolations-Crimpabschnitte (332, 332; 432, 432) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) jeweils als eine an einer Längsseite offene Crimphülse (332, 432) ausgebildet sind, die bevorzugt an ihren offenen Seiten miteinander verbunden sind. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Isolations-Crimpbereich (330, 430) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) eine oder zwei Crimplaschen (336) aufweist. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die beiden Isolations-Crimpabschnitte (332, 332; 432, 432) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) bezüglich einer auf einem Crimpboden (334) des Isolations-Crimpbereichs (330, 430) senkrecht stehenden Ebene symmetrisch aufgebaut sind, wobei sich die Ebene in eine Längsrichtung (L) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) erstreckt. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die beiden Isolations-Crimpabschnitte (332, 332; 432, 432) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) bezüglich der Längsachse (L) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) symmetrisch aufgebaut sind. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Isolations-Crimpbereich (330, 430) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) in einem Querschnitt im Wesentlichen die Form eines "B" oder einer "8" besitzt. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei diejenige elektrische Leitung (100), welche mit dem Innenleiter (312, 412) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) elektrisch verbunden ist, an ihrem Längsendabschnitt (110) eine bevorzugt elektrisch isolierende Hülse (500) aufweist. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Isolations-Crimpbereich (330, 430) des Koaxialsteckverbinders (300, 400) einen bevorzugt crimpbaren Übergangsbereich (338, 438) aufweist, mittels welchem der Isolations-Crimpbereich (330, 430) an einer elektrischen Crimphülse (420) oder einer Steckverbinderbaugruppe (310, 410) festgelegt ist. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die elektrische Leitung (100, 200) eine isolationsreduzierte elektrische Leitung, insbesondere eine FLR- bzw. FLKr-Leitung (100, 200), eine twisted pair-Leitung (100, 200) oder eine zwei Aderleitung (100, 200) ist. Konfektioniertes elektrisches Kabel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Koaxialsteckverbinder (300, 400) an/in einem elektrischen Steckbereich, insbesondere am Innenleiter (312, 412) und/oder am Außenleiter (314, 414) eine verschleißfeste Beschichtung aufweist. Elektrische Ein- oder Vorrichtung mit einem konfektionierten elektrischen Kabel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, und mit einer Vor- oder Einrichtung, die einen Gegensteckverbinder für einen Koaxialsteckverbinder (300, 400) des konfektionierten elektrischen Kabels (1) aufweist. Verwendung eines konfektionierten elektrischen Kabels (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, für eine drehbare elektrische Schnittstelle an einem Stoßdämpfer, insbesondere einem Stoßdämpfer eines Kraftfahrzeugs, oder für einen Hybridgegenstecker. Verwendung eines konfektionierten elektrischen Kabels (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, für eine nicht-drehbare elektrische Schnittstelle.






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