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Dokumentenidentifikation DE202007013022U1 20.12.2007
Titel Steckdose für eine mehrpolige Steckvorrichtung
Anmelder Plastimat GmbH, 33378 Rheda-Wiedenbrück, DE
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 202007013022
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.12.2007
Registration date 15.11.2007
Application date from patent application 17.09.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/703(2006.01)A, F, I, 20070917, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01R 13/502(2006.01)A, L, I, 20070917, B, H, DE   H01R 13/52(2006.01)A, L, I, 20070917, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Steckdose für eine mehrpolige Steckvorrichtung, und insbesondere eine Steckdose für die elektrische Verbindung zwischen einem Kraftfahrzeug und einem Kraftfahrzeuganhänger, wie er im Oberbegriff des Schutzanspruches 1 angegeben ist.

Moderne Anhängerkupplungen sind schwenkbar an einem Kraftfahrzeug angeordnet, damit dann, wenn kein Anhänger angehängt ist, die Kupplung in einen unter dem Fahrzeug befindlichen Außerbetriebszustand geschwenkt werden kann, in dem sie nicht sichtbar ist; dadurch wird der optische Eindruck des Fahrzeugs verbessert. Der elektrische Anschluss des Anhängers an das Kraftfahrzeug erfolgt über eine Steckdose. Die bestehenden Steckdosen nach DIN 11446 und auch die nach der früheren Norm DIN 1724 haben eine Schraubverbindung mit einem Halteblech; eine solche Dose wird üblicherweise an der Karosserie neben der Anhängerkupplung angebracht. Dabei befindet sich zwischen dem Halteblech und der Steckdose eine Unterlage, die die Steckdose gegen Spritzwasser abdichten soll. Es ist wünschenswert, die Steckdose in der schwenkbaren Anhängerkupplung unterzubringen, damit auch die Steckdose im Außerbetriebszustand der Kupplung nicht sichtbar ist und sich eine geschlossene, alle mechanischen und elektrischen Elemente umfassende Kupplungseinheit ergibt. Die herkömmlichen Steckdosen mit Schraubverbindung und Halteplatte sind hierfür nicht geeignet, da sie auf den Kupplungshaken aufgesetzt werden müssten und damit sehr breit machen. Die Bestrebungen gehen daher dahin, die Steckdose im Kupplungshaken selbst unterzubringen. Dies führt zu der Forderung, die Abmessungen der Steckdose besonders klein zu halten. Weiterhin muss sie besonders gegen Spritzwasser geschützt sein, da sie sich im Außerbetriebszustand unter dem Fahrzeug und damit näher an der Fahrbahn befindet und daher in viel höherem Maß dem Spritzwasser ausgesetzt ist als oberhalb der hinteren Stoßstange des Fahrzeugs.

Bei Steckdosen für Anhängerkupplungen besteht das Bedürfnis, dem Zugfahrzeug durch ein Signal mitzuteilen, dass der Stecker eines Anhängers in die Steckdose am Zugfahrzeug eingesteckt ist. Dieses Signal kann beispielsweise dazu verwendet werden, dass bei einem Anhängerbetrieb die Nebelschlussleuchten des Zugfahrzeugs selbsttätig abgeschaltet werden, weil dann die Nebelschlussleuchten des Anhängers über die Anhänger-Steckverbindung versorgt werden. Eine solche Steckdose ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 92 07 523 bekannt. Die dort dargestellte Steckdose besitzt ein Dosengehäuse und einen mit Abstand von dem Dosenmantel in dem Dosengehäuse aufgenommenen Kontakteinsatz für die elektrischen Steckkontakte. In dem Zwischenraum zwischen dem Kontaktträger und dem Dosenmantel ist ein Mikroschalter angeordnet. Der Mikroschalter besitzt einen Auslösestift, der beim Einstecken des Steckers betätigt wird und dadurch ein Schaltsignal liefert.

Bei dieser Dose ist nachteilig, dass der Durchmesser der Dose relativ groß ist, weil der Zwischenraum zwischen dem Kontaktträgereinsatz und dem Dosengehäuse infolge der Position des Mikroschalters eine bestimmte Größe erfordert und nicht reduziert werden kann. Bei dieser Dose ist weiter nachteilig, dass sie in herkömmlicher Weise auf einer Halteplatte verschraubt und an der Halteplatte mit einer Gummidichtung abgedichtet wird. Da der Anpressdruck der Schrauben infolge Alterungserscheinungen des Gummimaterials nachlässt, können im Laufe der Zeit Undichtigkeiten auftreten.

Aufgabe der Erfindung ist dementsprechend, eine Dose anzugeben, deren Durchmesser gegenüber den bekannten Dosen verringert ist, so dass sie sich für die Unterbringung im Kupplungshaken eignet. Sie sollte aber auch für die herkömmliche Montage an zwei Anschraubdomen am Kupplungshaken eingerichtet sein. Bei dieser Unterbringung entsteht die Forderung, dass sie in besonderen Maße gegen Spritzwasser geschützt ist. Dabei ist es weiter ein Ziel der Erfindung, eine Dose mit einem seitlichen Kabelabgang bereit zu stellen, bei dem also der abgeführte Kabelstrang nicht parallel, sondern senkrecht zur Achse der Dose ausgerichtet ist. Ein solcher Kabelabgang ist wünschenswert, wenn die Dose in einem schwenkbaren Anhängerhaken untergebracht wird, weil die Achse der Dose dann quer zur Fahrtrichtung liegt, das Kabel aber in Fahrtrichtung abgeführt werden muss. Dabei muss die Ausgestaltung der Dose eine Variationsmöglichkeit für den Winkel bilden, unter dem der seitliche Kabelabgang abgeführt wird, damit die Dose für Anhängerkupplungen unterschiedlicher Hersteller geeignet ist.

Die Hauptaufgabe, den Dosendurchmesser zu verringern, wird mit einer Dose nach dem Schutzanspruch 1 gelöst. Die weiteren Vorteile eines seitlichen Kabelabgangs und nach einer Variationsmöglichkeit bezüglich des Winkels der seitlichen Kabelabführung werden mit den Merkmalen des Unteranspruches 7, eine verbesserte Abdichtung der Dose gegen Spritzwasser mit den Merkmalen des Unteranspruches 12 gelöst.

Bei den herkömmlichen Dosen besitzt der Kontakteinsatz eine Führungsnut, die beim Einstecken des Kontakteinsatzes in die Dose über einen entsprechenden Nocken des Dosengehäuses hinweg fährt und dadurch sicherstellt, dass der Kontakteinsatz lagerichtig eingesteckt wird und die auch eine Kodierungsfunktion haben kann. Die Erfindung macht sich den Umstand zu nutze, dass im Bereich dieser Führungsnut noch ausreichend Raum zur Verfügung steht, um einen Schalter, insbesondere einen Mikroschalter, unterzubringen. Aufgrund der Unterbringung des Mikroschalters in dem Kontakteinsatz ergibt sich der weitere Vorteil, dass bei der Endmontage der Verkabelung der Mikroschalter gemeinsam mit dem Kontakteinsatz von hinten in die Dose eingesteckt werden kann; es ist also abweichend vom Stand der Technik nicht notwendig, in zwei Stufen zunächst den Mikroschalter und anschließend den Kontakteinsatz in die Dose einzuführen und zu befestigen. Zweckmäßigerweise besitzt die Dose eine oder mehrere Rastzungen, an denen der Kontakteinsatz beim Einführen in die Dose entlang gleitet, und die dann, wenn der Kontakteinsatz in der Dose seine Endstellung erreicht hat, an entsprechenden Rastnocken oder Rastkanten des Kontakteinsatzes angreifen und ihn in seiner Lage sichern.

Der Mikroschalter kann am hinteren Ende der Führungsnut befestigt und entweder direkt durch die in dieser Nut laufenden Führungsnocken des Steckers betätigt werden, oder aber über einen sich vor dem Mikroschalter befindenden Zwischenring der mit einem Vorsprung in die Führungsnut des Kontakteinsatzes eingreift.

Für den seitlichen Kabelabgang besitzt die Dose der an der der Einstecköffnung abgewandten Seite eine Kappe, die eine seitliche Öffnung für die Abführung des Kabels besitzt. Die Dose und die Kappe besitzen einander zugeordnete Rastmittel, die drehsymmetrisch so angeordnet sind, dass die Kappe in verschiedenen Drehwinkeln zur Dose angeordnet und verrastet werden kann. Als Rastmittel können beispielsweise zueinander komplementär ausgebildete L-förmige Schenkel am Außenrand der Kappe bzw. der Dose angeordnet sein, die durch Drehen ineinandergeführt werden. Um ein Zurückdrehen zu verhindern, sind an den Enden des einen L-Schenkels kleine Rastvorsprünge und an den jeweils anderen L-Schenkeln entsprechende kleine Hinterschneidungen angeordnet, in die die Rastvorsprünge der jeweils anderen L-Schenkel eingreifen. In die Kappe ist eine hutartige Gummidichtung eingesetzt, die die Innenfläche der Kappe vollständig auskleidet und an der Grenzfläche zur Dose eine U-förmige periphere Ringnut besitzt. In diese Ringnut greift im zusammengesetzten Zustand das rohrartige Ende des Dosengehäuses ein, das mit der Dichtung eine Nut-Feder-Verbindung bildet. Diese Nut-Federverbindung sorgt für eine vollkommen zuverlässige und dauerhafte Abdichtung der Kappe an der Dose.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben und näher erläutert.

Es zeigen

1 eine Anhängerkupplung mit einer erfindungsgemäßen Steckdose;

2 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Steckdose in geschlossener Form von oben;

3 die Dose nach 2 von unten;

4 eine erste Ausführungsform eines Kontaktträgers mit Mikroschalter;

5 die Ausführungsform nach 4 mit einem Zwischenring;

6 eine zweite Ausführungsform eines Kontakteinsatzes mit einem an der Einstecköffnung angeordneten Mikroschalter;

7 eine Sicht auf die Rückseite des Dosengehäuses mit dem darin aufgenommenen Kontakteinsatz

8 eine vergrößerte Darstellung der Rastverbindung zwischen dem Gehäuse und der Kappe;

9 eine Innenansicht der Kappe;

10 eine Sicht auf die Innenseite der Dichtung für die Kappe.

11 die Innenseite der Kappe mit eingesetzter Dichtung

Die 1 zeigt eine Anhängerkupplung, in die eine erfindungsgemäße Steckdose eingebaut ist. Die Anhängerkupplung (1) besitzt einen Gelenkfuß (2), von den ein Hals (3) ausgeht, der an seinem anderen Ende den Kupplungskopf (4) trägt. Der Hals (3) ist in seiner Mitte unter Bildung einer Aufweitung mit einer Öffnung (5) versehen, in die die Dose (10) eingesetzt ist.

Die 2 zeigt die erfindungsgemäße Dose in einer perspektivischen Ansicht schräg von oben. Das Dosengehäuse (11) besitzt an seinem oberen Ende zwei Anschlussflansche (12) für eine Schraubbefestigung an dem Kupplungshals. Die Dose ist oben mit einem Klappdeckel (13) verschließbar. Am unteren Ende befindet sich eine Kappe (14) mit einer seitlichen Öffnung (15), durch die sich eine Dichtung (16) mit der angeformten Kabeltülle (17) erstreckt. An der Kappe sind an ihrem Umfang in axialer Richtung abstehende L-förmige Rasthaken (18) angeordnet. Diese arbeiten mit komplementär ausgebildeten Rasthaken (19) zusammen, die an der Außenseite des Dosengehäuses angeformt sind. Die Rasthaken sind so angeordnet, dass sich insgesamt acht mögliche Stellungen der seitlichen Kabelaustrittsöffnung ergeben, die jeweils um einen Winkel von 45° gegeneinander verdreht sind. Ebenso lässt sich damit die Öffnungsrichtung des Dosendeckels in Bezug auf den Kupplungshaken einstellen. Die Ausgestaltung der Dose ermöglicht es, sie wahlweise mit nach rechts oder auch mit nach links zeigenden Deckel am Kupplungshaken zu befestigen.

In der 3 ist die erfindungsgemäße Dose in geschlossener Form von unten gezeigt. Die Schließfeder (20) für den Deckel (13) ist als Spiralfeder ausgebildet und um die Achse (21) des Deckels herumgelegt.

In der 4 ist ein Kontakteinsatz für eine 13-polige Steckverbindung dargestellt. Er besitzt eine entsprechende Zahl von Bohrungen (24) für die Aufnahme der Kontaktstifte bzw. der Kontaktbuchsen. Der Kontakteinsatz (22) besitzt eine Führungsnut (23), die an ihrem innen liegenden, in 4 unteren Ende zu einer Aussparung (25) aufgeweitet ist. In dieser Aussparung (25) ist der Mikroschalter (26) angeordnet. Der Mikroschalter wird mit einem Schwenkmechanismus betätigt, wobei der Schwenkhebel (27) als Blattfeder gekrümmt ist und sich mit seinem freien Ende (28) auf der Oberfläche (29) des Mikroschalters abstützt. Die Blattfeder besitzt eine sattelförmige, nach oben stehende Ausbuchtung (30), an die der Kontaktträger des Steckers angreift und den Schwenkhebel niederdrückt, wenn er in die Dose eingesteckt wird. Die Kontakte (261) des Mikroschalters sind vorzugsweise als Flachstecker ausgeführt.

5 zeigt eine alternative Ausführungsform zu dem Kontaktträger nach 4. Oberhalb des Betätigungsarmes (27) des Mikroschalters befindet sich ein Zwischenring (62), der mit einem Nocken (63) in die Führungsnut (23) des Kontakteinsatzes eingreift. Mit einem solchen Zwischenring lässt sich eine Anpassung vornehmen, wenn die Einstecktiefe des zugeordneten Anhänger-Steckers nicht groß genug ist, um die glockenförmige Ausbuchtung (30) des Betätigungshebels (27) zu erreichen.

6 zeigt eine Sicht auf die der Einstecköffnung abgewandten Seite des Kontakteinsatzes (22). Er umfasst in herkömmlicher Weise, wie es beispielsweise in EP-A-0 147 956 oder EP-A-0 327 701 dargestellt ist, einen Kontaktaufsatz (32) mit Bohrungen (24) für die Kontaktstifte oder Kontaktbuchsen (31), und einen Kontakthalter (33), welcher Öffnungen für die Kontakte (31) und (in der Figur nicht sichtbare) Rastzungen besitzt, die in entsprechende Ringnuten der Kontaktbuchsen bzw. der Kontaktstifte eingreifen (in den Figuren nicht dargestellt). Diese Rastzungen werden, wenn der Kontakthalter in dem Kontaktaufsatz verrastet wird, in passgenauen Bohrungen des Kontaktaufsatzes seitlich abgestützt, sodass ein beim Einstecken auf die Kontaktbuchsen oder Kontaktstifte ausgeübter Druck nicht dazu führen kann, dass die Kontakte aus ihrem Sitz herausgedrückt werden. Der Kontaktaufsatz (32) besitzt zwei von der Einstecköffnung wegzeigende Stifte (35), die beim Zusammenbau in entsprechende Bohrungen (36) des Kontakthalters (33) eingeführt werden.

7 zeigt eine Sicht auf die Rückseite des Dosengehäuses, in das der Kontakteinsatz eingesetzt ist. Der Kontakteinsatz wird von Rastzungen (37) gehalten, die im Inneren des Dosengehäuses (11) einstückig mit ihm ausgeformt sind. Die Rastzungen greifen mit an ihrem Ende ausgeformten Haken am Rand des Kontakthalters (33) an. An dem Deckel-seitigen Ende besitzt das Dosengehäuse (11) einen nach außen stehende Wulst (39), der den Rand des Deckels (13) vor Spritzwasser schützt. Das rohrartige Ende (38) des Dosengehäuses (11) ist vorzugsweise konisch angespitzt, um das Einpassen in die Ringnut (54) der Dichtung (51) (siehe 10) zu erleichtern. Das Dosengehäuse weist drei Anschlussflansche 12A, 12B und 12C auf, von denen die Flansche 12A und 12C spiegelsymmetrisch angeordnet sind.

8 zeigt die Verrastung der Kappe am Dosengehäuse im Detail. Am Außenumfang der Kappe (11) sind in radialer Richtung L-förmige Rastzungen (18A, 18B, 18C) angeformt. Der in Umfangsrichtung zeigende Schenkel besitzt jeweils eine Hinterschneidung (181), in die ein Rastvorsprung (191) der komplementären Rastzungen (19A, 19B, 19C) des Gehäuses eingreift. Anhand der Figur ist ersichtlich, dass zwischen dem äußeren Ende der L-Schenkel und den entsprechenden Hinterschneidungen des jeweils anderen Teils ein kleiner Abstand d von beispielsweise 1 mm besteht, der in etwa gleich groß ist wie die Tiefe der Hinterschneidung (181). Um die Kappe (14) von dem Dosengehäuse (11) zu lösen werden beide gegeneinander gedrückt, sodass der Abstand d sich verringert und die Rastnocken (191) aus den Hinterschneidungen (181) ausrücken. Die Kappe kann dann gegen das Dosengehäuse verdreht und dadurch abgenommen werden. Das Zusammendrücken von Kappe und Dosengehäuse erfolgt gegen den Widerstand der zwischen ihnen angeordneten gummielastischen Dichtung, die dabei zusammengedrückt wird und daher einen Widerstand bietet. Die von der Dichtung ausgeübte elastische Kraft treibt in zusammengesetzten und eingerasteten Zustand Dosegehäuse und Kappe auseinander, sodass dadurch die Rastverbindung der Rastnocken (191) in den Hinterschneidung (181) gesichert werden.

Die 9 zeigt eine Innenansicht der Kappe (14). Die Wand (41) der Kappe besitzt auf der Innenseite einen Absatz (42) für die Auflage der Gummidichtung. Auf der Innenseite des Absatzes stehen zahnartige Stege (43) in axialer Richtung vor, die zur Lagefixierung der Gummidichtung bestimmt sind und die durch entsprechende Schlitze (53) (9) der Gummidichtung hindurchtreten, wenn diese in die Kappe eingesetzt ist. Die Kappe besitzt eine seitliche Öffnung (15), die bis in die Stirnfläche (44) der Kappe fortgesetzt ist und dazu dient, die für die Kabeldurchführung bestimmte Tülle der Gummidichtung aufzunehmen.

Die 10 zeigt die Dichtung (50). Sie besteht aus einem hutartigen Teil (51) mit einem krempenartigen Teil (52), welches an seiner Außenseite eine umlaufende Lippe (54) besitzt. In diesem krempenartigen Teil (52) sind Schlitze (53) angeordnet, die für die Aufnahme der Zähne (43) an der Kappe dienen. Aus dem hutartigen Teil (51) tritt seitlich die Gummitülle (17) aus, durch die das Anschlusskabel in die Kappe eintritt. An der Peripherie des krempenartigen Teils (52) besitzt die Dichtung eine U- oder V-förmige Ringnut (54), die nach außen von einer Lippe (55) begrenzt ist.

Die 11 zeigt einen Blick in das Innere der Kappe mit eingesetzter Gummidichtung. Es ist erkennbar, dass die Stege (43) durch die Öffnungen (53) der Gummidichtung hindurchtreten und dass die äußere Lippe (55) mit dem übrigen Teil des krempenartigen Randes (52) eine Nut bildet, in die das rohrartige hintere Ende des Dosengehäuses passgenau eingesetzt wird, wenn die Kappe an der Dose verrastet wird. Diese Nut-Feder-Dichtung wird nach innen durch die Zähne (43) abgestützt, sodass sich eine besonders hohe Dichtigkeit ergibt.

Die Stege (43) haben die weitere Funktion, die Rastzungen (37), zu sichern, mit denen der Kontakteinsatz (22) im Gehäuse gehalten wird. Hierzu greifen die Stege (43) in den Zwischenraum zwischen den Rastzungen (37) und dem rohrartigen Ende (39) des Dosengehäuses (11) und hindern dadurch die Rastzungen an einem Ausbiegen aus der Rastposition. Sie geben weiter die Gewissheit, dass der Kontakteinsatz richtig im Dosengehäuse eingerastet ist, denn sie würden dann, wenn die Rastzungen nicht die Rastposition erreicht haben, beim Aufsetzen der Kappe gegen die Rastzungen stoßen, sodass die Kappe und das Dosengehäuse nicht ineinandergefügt werden können.

Die Kappe 14 und die in ihr befindliche Dichtung (50) werden vorzugsweise in einem Zwei-Komponenten-Verfahren hergestellt, bei dem sich das Elastomer der Dichtung fest mit dem Hartteil der Kappe verbindet. Dadurch wird eine absolute Wasserdichtigkeit erreicht.

1
Anhängerkupplung
2
Gelenkfuß von 1
3
Hals
4
Kupplungskopf
5
Öffnung in 3
10
Dose
11
Dosengehäuse
12, 12A-C
Anschlussflansch
13
Klappdeckel
14
Kappe
15
seitliche Öffnung der Kappe 14
16
Dichtung
17
Kabeltülle
18, 18A-C
Rasthaken an der Kappe 4
181
Hinterschneidung
19, 19A-C
Rasthaken an dem Dosengehäuse 11
191
Rastnocken
20
Schließfeder für den Klappdeckel 13
21
Achse des Klappdeckels 13
22
Kontakteinsatz
23
Führungsnut
24
Bohrungen für Kontakte
25
Aussparung
26
Mikroschalter
261
Kontakt des Mikroschalters 26
27
Schwenkhebel
28
freies Ende des Schwenkhebels 27
29
Oberfläche des Mikroschalters 26
30
Ausbuchtung
31
Kontakte
32
Kontaktaufsatz
33
Kontakthalter
34
Öffnungen im Kontakthalter 33
35
Stifte
36
Bohrungen
37
Rastzungen
38
rohrartiges Ende des Gehäuses 11
39
Wulst
41
Wand der Kappe 14
42
Absatz
43
Stege
44
Stirnfläche
50
Dichtung
51
hutartiges Teil
52
krempenartiges Teil
53
Schlitze
54
Ringnut in der Dichtung 50
55
Lippe
62
Zwischenring
63
Nocken am Zwischenring 62


Anspruch[de]
Steckdose (10) für eine mehrpolige Steckvorrichtung, insbesondere für die elektrische Verbindung zwischen einem Kraftfahrzeug und einem Kraftfahrzeuganhänger, mit einem Dosengehäuse (11) und einem in dem Dosengehäuse aufgenommenen Kontakteinsatz (22) für die Aufnahme der Kontakte (31), und mit einem Schalter (26), der durch das Einstecken eines Steckers in die Dose betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (26) in einer Aussparung (25) des Kontakteinsatzes (22) angeordnet ist. Steckdose nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Kontakteinsatz (22) mit Abstand zum Dosengehäuse angeordnet ist, und

dass die den Schalter (26) aufnehmende Aussparung (25) des Kontakteinsatzes (22) an dem Zwischenraum zwischen dem Kontakteinsatz (22) und dem Dosengehäuse (11) angrenzt.
Steckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (26) mit einer Rast- oder Klemmverbindung in der Aussparung (25) befestigt ist. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroschalter (26) durch einen Stößel oder Hebel (27) betätigbar ist, der beim Einstecken eines Steckers in die Dose heruntergedrückt wird. Dose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der Dose zwei vorzugsweise einander gegenüberliegende Befestigungsflansche (12) angeordnet sind. Dose nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Einstecköffnung der Dose mit einem Klappdeckel (13) verschließbar ist, und

dass unterhalb des Deckels das Dosengehäuse (11) einen Wulst (39) aufweist.
Steckdose, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dose (10) eine der Einstecköffnung gegenüberliegende Kappe (14) aufweist, die in eine seitliche Öffnung (15) für einen im Winkel zur Dosenachse stehenden Kabelabgang besitzt. Dose nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelabgang im Wesentlichen rechtwinklig zur Dosenachse orientiert ist. Dose nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (11) der Dose (11) und die Kappe (14) mit zueinander komplementären Befestigungseinrichtungen (18, 19) versehen sind, die derart angeordnet sind, dass die Kappe (14) in zwei oder mehr Winkelstellungen bezüglich der Achse der Dose befestigbar ist. Dose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosengehäuse (11) und die Kappe (14) mit zueinander komplementären, drehsymmetrisch angeordneten Rastmitteln (18, 19) versehen sind. Dose nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel L-förmig ausgebildete Raststege umfassen. Dose, insbesondere nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosengehäuse (11) und die Kappe (14) mit einer Nut-Feder-Passung aneinander abgedichtet sind. Dose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut-Feder-Abdichtung eine elastische Dichtung (51) mit einer eingeformten Ringnut (54) aufweist. Dose nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut-Feder-Abdichtung und die Dichtung (51) so dimensioniert sind, dass nach Herstellung der Rastverbindung die Dichtung (51) eine die Kappe (14) und das Dosengehäuse (11) auseinandertreibende Kraft ausübt, die die Rastverbindungen (18, 19) sichert. Dose nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in dem seitlichen Kabelabgang (15) der Kappe (14) eine Tülle (17) aus weichelastischem Material angeordnet ist. Dose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Tülle (17) des seitlichen Kabelabgangs und die Dichtung der Nut-Feder-Abdichtung ein integrales Dichtungsteil bilden. Dose nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (51) hutartig ausgebildet ist und die Innenfläche der Kappe (14) abdeckt. Dose nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung mit zahnartigen, auf der Innenseite der Nut-Feder-Verbindung angeordneten Stegen (43) versehen ist, die in entsprechende Durchbrechungen (53) der Dichtung eingreifen. Dose nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (43) in den Zwischenraum zwischen dem Kontakteinsatz (22) und dem rohrartigen Ende (38) des Dosengehäuses hineinragen.






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