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Dokumentenidentifikation DE202007013038U1 20.12.2007
Titel Beleuchtete Anzeige
Anmelder ELECTRONIC ASSEMBLY GMBH Entwicklung und Vertrieb von LCD-Modulen, 82166 Gräfelfing, DE
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 202007013038
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.12.2007
Registration date 15.11.2007
Application date from patent application 17.09.2007
IPC-Hauptklasse G09F 13/04(2006.01)A, F, I, 20070917, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G09F 9/30(2006.01)A, L, I, 20070917, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine beleuchtete Anzeige.

Aus dem Stand der Technik ist ein beleuchtete Digitalanzeige bekannt, die eine digitale Anzeigetafel und eine Beleuchtung aufweist, die mittels eines Rahmens, der diese Bauteile klammerartig umgibt, zu einem Modul zusammengefasst sind. Die Steuerung für die Anzeigetafel und die Elektrik für die Beleuchtung sind auf einer einzelnen separaten Steuerplatine ausgebildet. Das vorstehend gebildete Modul ist über an dem Rahmen ausgebildete Befestigungselemente, bspw. Blechlaschen, mechanisch mit der Steuerplatine verbunden. Die elektrische Verbindung zwischen der Steuerplatine und dem Modul erfolgt über jeweilige an den Seitenflächen der Anzeigetafel und der Beleuchtung ausgebildete elektrische Verbindungen, die sich innerhalb des Rahmens erstrecken und an entsprechenden Kontaktelementen der zugehörigen Steuerung auf der Steuerplatine kontaktiert sind. Des Weiteren gewährleisten weitere zusätzliche Kontaktelemente die Verbindung zu einem Motherboard (Hauptplatine).

Ein Nachteil der vorstehenden Konstruktion ist, dass der die Anzeigetafel und die Beleuchtung umgebende Rahmen eine zur Verfügung stehende Anzeigefläche einschränkt. Darüber hinaus ist die Montage der vorstehenden Anzeige aufgrund des komplizierten Aufbaus sehr aufwändig.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine beleuchtete Anzeige vorzusehen, die sowohl einen einfachen, montagefreundlichen Aufbau hat, als auch einen möglichst großen Anzeigebereich sicherstellt.

Diese Aufgabe wird durch eine Anzeige mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Gemäß der Erfindung ist eine beleuchtete Anzeige (nachfolgend nur als „Anzeige" bezeichnet) vorgesehen, die aus einer digitalen Anzeigetafel und einer Beleuchtungseinheit sowie einer Steuerung für die Anzeigetafel und einer Elektrik für die Beleuchtungseinheit besteht.

Bevorzugt sind die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit als separate, zusammensteckbare Bauteile ausgebildet. D.h. bis zur Endmontage der Anzeige, d.h. dem Zusammenstecken, liegen die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit als separate Bauteile bzw. Module vor. Dies verringert einerseits die Herstellkosten für die Anzeige, da beide Bauteile getrennt gefertigt werden können, andererseits erhöht sich die Kombinationsvielfalt der Anzeige, d.h. es ist leicht möglich, unterschiedliche Arten von Anzeigetafeln und Beleuchtungseinheiten miteinander zu kombinieren, wie beispielsweise verschiedenfarbige Beleuchtungseinheiten.

Bevorzugt erfolgt sowohl der mechanische als auch der elektrische Kontaktschluss zwischen der Anzeigtafel und der Beleuchtungseinheit über elektrische Kontaktelemente der Anzeigetafel und der Beleuchtungseinheit. Bevorzugt sind die Kontaktelemente der Anzeigetafel mit dieser fest verbundene Kontaktstifte, und die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit sind bevorzugt mit dieser fest verbundene Kontakt- bzw. Lötaugen, in welche die Kontaktstifte eingreifen können. Bevorzugt erfolgt der elektrische und der mechanische Kontaktschluss zwischen der Anzeigetafel und der Beleuchtungseinheit dadurch, dass die Kontaktstifte in die Kontaktaugen eingeschoben und ggf. verlötet werden. Demgemäß wird eine elektrische und mechanische Verbindung zwischen Anzeigetafel und Beleuchtungseinheit in einfacher Weise über deren Kontaktelemente realisiert und ein Rahmen bzw. eine getrennte Ausbildung von mechanischen und elektrischen Verbindungselementen ist nicht erfordert.

Bevorzugt ist die Steuerung für die Anzeigetafel integraler Bestandteil der Anzeigetafel und die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit integraler Bestandteil der Beleuchtungseinheit. Dabei ist die Steuerung für die Anzeigetafel über die Kontaktelemente der Anzeigetafel und die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit über die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit kontaktierbar.

Gemäß der Erfindung kann im zusammengesteckten Zustand der Anzeige, im Speziellen wenn die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit über deren Kontaktelemente mechanisch und elektrisch miteinander verbunden sind, sowohl die Steuerung für die Anzeigetafel als auch die Steuerung für die Beleuchtungseinheit über die Kontaktelemente der Anzeigetafel kontaktiert werden.

Um eine separate Kontaktierung der Steuerung für die Anzeigetafel und der elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit über die Kontaktelemente der Anzeigetafel zu realisieren, sind die Kontaktelemente, bevorzugt Kontaktstifte, der Anzeigetafel und die Kontaktelemente, bevorzugt Kontaktaugen, der Beleuchtungseinheit jeweils funktional unterteilt. Im Speziellen weist die Anzeigetafel Kontaktelemente, die funktional der Anzeigetafel zugeordnet sind, d.h. die mit der Steuerung für die Anzeigetafel in Verbindung stehen, und so genannte „blinde Kontaktelemente" auf, die bezüglich der Anzeigetafel keine Funktion haben, d.h. nicht mit der Steuerung für die Anzeigetafel verbunden sind. In gleicher Weise weist die Beleuchtungseinheit Kontaktelemente, die funktional der Beleuchtungseinheit zugeordnet sind, d.h. die mit dem/den elektrischen Bauteilen für die Beleuchtungseinheit in Verbindung stehen, sowie „blinde Kontaktelemente" auf, die bezüglich der Beleuchtungseinheit keine Funktion haben, d.h. die nicht mit den elektrischen Bauteilen für die Beleuchtungseinheit in Verbindung stehen. Im zusammengebauten Zustand der Anzeige korrespondieren die Kontaktelemente der Anzeigetafel zu den Kontaktelementen der Beleuchtungseineinheit derart, dass funktional der Anzeigetafel zugeordnete Kontaktelemente an der Anzeigetafel mit „blinden Kontaktelementen" der Beleuchtungseinheit in Kontakt sind, und funktional der Beleuchtungseinheit zugeordnete Kontaktelemente an der Beleuchtungseinheit mit „blinden Kontaktelementen" der Anzeigetafel in Kontakt sind.

Gemäß dem vorstehenden Aufbau ist es möglich, über die an der Anzeigetafel ausgebildeten Kontaktelemente, sowohl die Anzeigetafel (und zwar über Kontaktelemente der Anzeigetafel, die funktional der Anzeigetafel zugeteilt sind und mit „blinden Kontaktelementen" der Beleuchtungseinheit in Kontakt stehen) als auch die Beleuchtungseinheit (und zwar über „blinde Kontaktelemente" der Anzeigetafel und mit diesen in Kontakt stehende Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit, die funktional der Beleuchtungseinheit zugeordnet sind) getrennt zu kontaktieren. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass es nicht erfordert ist, dass jedes Kontaktelementpaar, bestehend aus einem Kontaktelement der Anzeigetafel und der Beleuchtungseineinheit, jeweils ein funktional der Anzeigetafel oder der Beleuchtungseinheit zugeordnetes Kontaktelement und ein „blindes Kontaktelement" hat. Es kann z.B. ein oder mehrere Kontaktelementpaare geben, die jeweils aus einem „blinden Kontaktelement" der Anzeigetafel und einem „blinden Kontaktelement" der Beleuchtungseinheit bestehen oder es kann durchaus auch möglich sein, dass ein Kontaktelementpaar aus Kontakten gebildet wird, welche sowohl für die Anzeigetafel wie auch für die Beleuchtungseinheit eine elektrische Funktion haben (beispielsweise die Ein-/Ausschaltfunktion).

Gemäß dem vorstehend beschriebenen Aufbau kann die Anzeige direkt über die Kontaktelemente der Anzeigetafel mit einer Platine bzw. einem Motherboard verbunden und angesteuert werden. Falls die Kontaktelemente der Anzeigetafel als Kontaktstifte und die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit als Kontaktaugen ausgebildet sind, sind die Kontaktstifte ausschließlich an der Anzeigetafel ausgebildet. Somit verringert sich ein Platzbedarf der Anzeige. Darüber hinaus vereinfacht sich eine Herstellung bzw. die Montage der Anzeige.

Bevorzugt entspricht die Zahl der Kontaktelemente der Anzeigetafel der Zahl der Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit, jedoch können auch jeweils unterschiedlich viele Kontaktelemente ausgebildet sein.

Die Anzeigetafel wird bevorzugt von einem Glassubstrat, vorteilhafterweise einer Glasplatte, gebildet, auf der Kontakte ausgebildet sind. Diese Kontakte können bspw. durch Aufdampfen, Bedrucken oder Beschichten auf dem Glassubstrat ausgebildet sein. Bevorzugt sind die Kontaktelemente der Anzeigetafel Kontaktstifte, die an der Glasplatte angeklippt sind. Des Weiteren sind die angeklippten Kontaktstifte an dem Glassubstrat fixiert, vorteilhafterweise mit einem Harz, das die Kontaktstifte gleichzeitig zueinander isoliert.

Die Anzeigetafel hat ein Anzeigebauteil zur bspw. Farb-, Zeichen- und/oder Bilddarstellung. Dieses Anzeigebauteil ist bevorzugt ein LC-Chip, kann aber beliebig anders ausgeführt sein, bspw. als Leuchtdiode, organische Leuchtdiode, Fluoreszensanzeige (VFD). Bevorzugt ist das Anzeigebauteil auf das Glassubstrat aufgesetzt und mit dessen Kontakten elektrisch verbunden. Bevorzugt ist das Anzeigebauteil mit dem Glassubstrat fest verbunden, bspw. durch Aufkleben.

Die Steuerung für die Anzeigetafel, d.h. die Steuerung zum Betreiben des Anzeigebauteils, ist bevorzugt entlang einer Längsseite des Anzeigebauteils angeordnet. Des Weiteren ist die Steuerung für die Anzeigetafel, bspw. ein Chip, bevorzugt direkt auf das Glassubstrat aufgeklebt.

Bevorzugt besteht die Beleuchtungseinheit aus einem Lichtleitelement und einem Leuchtkörper, der Licht in das Lichtleitelement ausstrahlt, das eine Anzeigefläche der Anzeigetafel beleuchtet. Bevorzugt ist im zusammengebauten Zustand der Anzeige der Leuchtkörper bezüglich der Anzeigefläche der Anzeigetafel in einem Bereich hinter der Steuerung für die Anzeigetafel angeordnet, um einen vorhanden Platz optimal zu nutzen. Bevorzugt ist im zusammengebauten Zustand der Anzeige das Lichtleitelement bezüglich der Anzeigefläche der Anzeigetafel hinter der Anzeigefläche platziert. Vorteilhafterweise nimmt das Lichtelement im Wesentlichen die gleiche Fläche wie die Anzeigefläche ein, so dass die gesamte Anzeigefläche von der Rückseite her gleichmäßig über das Lichtleitelement beleuchtet werden kann.

Bevorzugt ist der Leuchtkörper entlang einer Längsseite des Lichtleitelements angeordnet. Vorteilhafterweise besteht der Leuchtkörper aus mindestens einer LED.

Bevorzugt umfasst die Beleuchtungseinheit des Weiteren eine Leiterplatine, die integriert die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit aufweist. Dabei sind der Leuchtkörper und das Lichtleitelement auf der Leiterplatine angeordnet. Vorteilhafterweise sind die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit an der Leiterplatine ausgebildet, welche sich vorzugsweise an einer Längsseite der Beleuchtungseinheit erstreckt. Sie können jedoch auch an einer Querseite angeordnet sein. Bevorzugt sind diese als in der Leiterplatine ausbildete Kontaktaugen bzw. Lötaugen realisiert.

Bevorzugt sind die der Anzeigetafel zugewandten Außenkanten der Beleuchtungseinheit, und zwar bevorzugt die Außenkanten entlang den Längsseiten der Beleuchtungseinheit, angefast oder abgerundet. Dadurch wird verhindert, dass Klemmabschnitte der Kontaktstifte der Anzeigetafel bzw. Überschuss eines Befestigungsmaterials, mit dem die Kontaktelemente der Anzeigetafel fixiert sind, mit der Beleuchtungseinheit in Kontakt kommen und so eine passgenaue Montage der Anzeige verhindern.

Bevorzugt ist die Anzeigetafel über einen doppelseitigen Selbstklebestreifen bzw. Selbstklebefilm mit der Beleuchtungseinheit verbunden, der vor dem Zusammenstecken der Anzeige entweder an der Anzeigetafel oder der Beleuchtungseinheit vorgesehen ist. Bevorzugt ist dieser Selbstklebestreifen dabei randseitig umlaufend zwischen der Anzeigefläche der Anzeigetafel und dem Lichtleitelement vorgesehen. Er kann sich aber auch flächig über die gesamte Rückseite der Anzeigetafel erstrecken.

Durch den Klebstreifen werden nicht nur die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit in dem zusammengesteckten Zustand sicher zusammengehalten, sondern der Selbstklebestreifen erfüllt auch eine Staubschutzfunktion, d.h. er verhindert, dass Staubpartikel in den sensiblen Bereich zwischen dem Lichtleitelement und der Anzeigefläche eintreten können. Vorteilhafterweise ist der Selbstklebestreifen lichtdurchlässig. Bevorzugt ist der Selbstklebestreifen neutral bzw. weiß, alternativ kann er aber auch farbig bzw. getönt ausgebildet sein.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erklärt.

1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Anzeigetafel und einer Beleuchtungseinheit einer beleuchteten Anzeige gemäß der Erfindung;

2 ist eine Seitenansicht der Anzeigetafel;

3 ist eine Draufsicht der Anzeigetafel;

4 ist eine Seitenansicht der Beleuchtungseinheit; und

5 ist eine Draufsicht der Beleuchtungseinheit.

Wie in 1 gezeigt ist, besteht die beleuchtete Anzeige (nachstehend nur als „Anzeige" bezeichnet) gemäß der vorliegenden Erfindung aus einer Anzeigetafel 1 und einer Beleuchtungseinheit 7, die als separate, zusammensteckbare Bauteile bzw. Module ausgebildet sind. 1 zeigt die Anzeige in einem nicht zusammengesteckten Zustand.

Zuerst wird die Anzeigetafel 1 mit Bezug auf 2 und 3 erklärt. Wie in diesen Figuren gezeigt ist, weist die Anzeigetafel 1 eine rechteckige Glasplatte 3 auf, auf deren Oberfläche Kontakte, bspw. durch Aufdampfen, ausgebildet sind. Ein vorzugsweise rechteckiges Anzeigebauteil 2, in dieser Ausführungsform ein LC-Chip, mit einer Anzeigefläche 6 zur Zeichen- und/oder Bilddarstellung ist auf die Glasplatte 3 aufgeklebt und mit deren Kontakten elektrisch verbunden. An den Breitenseiten der Anzeige schließen die Seitenkanten des Anzeigebauteils 2 und der Glasplatte 3 bündig ab.

Wie in 3 gezeigt ist, ist eine Steuerung bzw. Steuerelektronik 5 für eine Steuerung der Anzeigetafel bzw. des Anzeigebauteils 2 oberhalb und entlang der Längsseite des Anzeigebauteils 2 angeordnet. Die Steuerung 5 ist direkt, beispielsweise durch Aufkleben, auf die Oberfläche der Glassplatte 3 aufgebracht und ist über die auf der Glassplatte 3 ausgebildeten Kontakte mit dem Anzeigebauteil 2 elektrisch verbunden.

Des Weiteren ist eine Vielzahl von Kontaktstiften 4 (abschnittsweise) entlang den Längsseiten (aber auch Querseite möglich) des Glasplatte 3 an diese angeklippt, wie in 2 und 3 gezeigt ist. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Kontaktstifte 4 mittels eines Kunstharzes an der Glasplatte 3 zusätzlich fixiert, wobei sie durch das Kunstharz gleichzeitig voneinander isoliert sind. In dieser Ausführungsform haben die Kontaktstifte 4 einen Abstand von 1/10 Zoll bzw. 2,54 mm. Ein Teil der Kontaktstifte 4 gehört funktional zur Anzeigetafel 1, d.h. diese Kontaktstifte 4 sind mit der Steuerung 5 für die Anzeigetafel elektrisch verbunden, während der andere Teil der Kontaktstifte 4 sog. „blinde Kontaktstifte" sind, die nicht mit der Steuerung 5 verbunden sind, sondern lediglich mechanische Verbindungsfunktionen bezüglich der Anzeigetafel 1 übernehmen, wie dies später noch beschrieben wird.

An der Rückseite der Glasplatte 3, d.h. an der dem Anzeigebauteil 2 abgewandten Seite des Glasplatte 3, ist ein doppelseitiger vorzugsweise lichtdurchlässiger Selbstklebestreifen 13 vorgesehen, der in zusammengebautem Zustand der Anzeige die Anzeigetafel 1 mit der Beleuchtungseinheit 7 verbindet bzw. diese zusammenhält. Alternativ kann der Selbstklebestreifen 13 auch an der Beleuchtungseinheit 7 vorgesehen sein. Der oder die Selbstklebestreifen 13 kann derart ausgebildet sein, dass er sich über die Rückseite der Anzeigetafel flächig erstreckt und so das einfallende Licht diffus macht, um eine gleichmäßige Ausleuchtung der Anzeigefläche 6 zu ermöglichen. Alternativ kann der Selbstklebestreifen 13 jedoch nur entlang des Umfangs der Anzeigefläche 6 quasi rahmenförmig verlaufen, um eine Art Haft-Dichtband zu bilden.

Nun wird die Beleuchtungseinheit 7 mit Bezug auf 4 und 5 erklärt. Wie in diesen Figuren dargestellt ist, besteht die Beleuchtungseinheit 7 im Wesentlichen aus einem Leuchtkörper in Form einer Anzahl von LEDs 10, einem Lichtleitelement 9 und einer Leiterplatine 8. Die LEDs bilden mit dem Lichtleitelement 9 einen Körper aus, und strahlen Licht in das Lichtleitelement 9 aus. Der aus LEDs und Lichtleitelement 9 gebildete Körper ist auf der Leiterplatine 8 angeordnet, auf welcher die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit 7 integriert sind.

Das Lichtleitelement 9 ist auf der Leiterplatine 8 derart ausgebildet, dass es bzw. dessen wirksamer Lichtabstrahlbereich 11 im zusammengebauten Zustand der Anzeige einen Bereich hinter der Anzeigfläche 6 einnimmt, so dass die gesamte Rückseite der Anzeigefläche 6 durch das Lichtleitelement 9 bzw. den Lichtabstrahlbereich 11 abgedeckt ist. Auf diese Weise kann der Hintergrund der Anzeigefläche 6 gleichmäßig beleuchtet werden.

Wie in 5 gezeigt ist, sind die LEDs 10 oberhalb und entlang der Längsseite des Lichtleitelements 9 angeordnet. Der Bereich, in dem die LEDs 10 angeordnet sind, befindet sich im zusammengebauten Zustand der Anzeige bezüglich der Anzeigefläche 6 hinter einem Bereich, in dem die Steuerung 5 für das Anzeigebauteil 2 ausgebildet ist.

Darüber hinaus sind, wie in 4 gezeigt ist, die im zusammengebauten Zustand der Anzeige zu der Anzeigetafel 1 zugewandten Kanten 14 des durch die LEDs und das Lichtleitelement ausgebildeten Körpers angefast bzw. abgerundet. Auf diese Weise wird verhindert, dass Befestigungsabschnitte der Kontaktstifte 4 bzw. ein Überschuss des Harzmaterials, mit welchem die Kontaktstifte 4 an der Glasplatte 3 fixiert sind, mit der Beleuchtungseinheit 7 insbesondere dem Lichtleitelement 9 in Kontakt kommen. Daher kann eine passgenaue Montage der Anzeige sichergestellt werden.

Wie in 5 gezeigt ist, sind Kontaktaugen bzw. Lötaugen 12 integral in der Leiterplatine 8 vorzugsweise entlang deren Längsseiten (aber auch Querseite wäre möglich) ausgebildet. Die Positionen und die Zahl der Kontaktaugen 12 korrespondieren zu den Positionen und der Zahl der Kontaktstifte 4. Ein Teil der Kontaktaugen 12 ist funktional der Beleuchtungseinheit 7 zugeordnet, d.h. diese Kontaktaugen 12 sind mit den auf der Leiterplatine 8 ausgebildeten elektrischen Bauteilen bzw. ihren Kontakten elektrisch verbunden, während der andere Teil der Kontaktaugen 12 sog. „blinde Kontaktaugen" sind, die nicht mit den auf der Leiterplatine 8 ausgebildeten elektrischen Bauteilen verbunden sind.

In dieser Ausführungsform korrespondieren die Kontaktstifte 4 und die Kontaktaugen 12 derart miteinander, dass im zusammengebauten Zustand der Anzeige jeder Kontaktstift, der eine Funktion bezüglich der Anzeigetafel 1 hat, mit einem „blinden Kontaktauge" 12 verbunden ist, und jedes Kontaktauge 12, das eine Funktion bezüglich der Beleuchtungseinheit 7 hat, mit einem „blinden Kontaktstift" 4 verbunden ist.

Nachfolgend wird die Montage sowie die Funktionsweise der Anzeige erklärt.

Die Montage der Anzeige erfolgt durch Zusammenstecken der Anzeigetafel 1 und der Beleuchtungseinheit 7, indem ausgehend von der Position, die in 1 gezeigt ist, die Kontaktstifte 4 der Anzeigetafel 1 in die zu den Kontaktstifte 4 korrespondierenden Kontaktaugen 12 der Beleuchtungseinheit 7 eingeschoben und ggf. verlötet werden. Dadurch wird sowohl ein mechanischer Kraftschluss als auch ein elektrischer Kontaktschluss zwischen der Anzeigetafel 1 und der Beleuchtungseinheit 7 geschaffen. In dem zusammengesteckten Zustand sind die Anzeigetafel 1 und die Beleuchtungseinheit 7 über den Selbstklebestreifen 13 aneinander angeklebt. Der Selbstklebestreifen 13, der dann den Bereich zwischen der Anzeigefläche 6 und dem Lichtleitelement 9 einnimmt bzw. einrahmt, verhindert ein Eindringen von Staubpartikeln in diesen Bereich.

Die Kontaktstifte 4 und die Kontaktaugen 12 werden in dem zusammengesteckten Zustand der Anzeige verlötet, und die Anzeige wird beispielsweise an einem Motherboard (nicht gezeigt) montiert. Dazu werden die Kontaktstifte 4 mit entsprechenden Kontakten des Motherboards verbunden. Der relative Abstand der Anzeige zum Motherboard kann durch Bestimmen der Anlötposition bzw. der Verbindungsposition der Kontaktstifte 4 mit den Kontakten des Motherboards bestimmt werden. Aus diesem Grund weisen die Kontaktstifte 4 deshalb vorteilhafterweise eine gewisse Überlänge auf. Das Motherboard ist ausschließlich über die Kontaktstifte 4 sowohl mit der Anzeigetafel 1 als auch mit Beleuchtungseinheit 7 bzw. mit der Steuerung 5 und der Leiterplatine 8 in Kontakt. Im Speziellen ist das Motherboard mit der Anzeigetafel 1 über die funktional der Anzeigetafel 1 zugeordneten Kontaktstifte 4 in Kontakt, die mit jeweiligen „blinden Kontaktaugen" 12 verbunden sind, und mit der Beleuchtungseinheit 7 über „blinde Kontaktstifte" 4 und jeweils mit diesen „blinden Kontaktstiften" 4 in Kontakt stehende Kontaktaugen 12, die funktional der Beleuchtungseinheit 7 zugeordnet sind. Auf diese Weise kann das Motherboard einen Betrieb der Anzeige nur über die an der Anzeigetafel 1 ausgebildeten Kontaktstifte 4 realisieren. In einem Betrieb senden die LEDs entprechend einer Strombeaufschlagung über die Leiterplatine 8 Licht vertikal nach unten (Ansicht von 5) in das Lichtleitelement 9 aus, von dem das Licht dann über den Lichtausstrahlbereich 11 abgestrahlt wird. Das abgestrahlte Licht passiert den lichtdurchlässigen Selbstklebestreifen 13 und beleuchtet die Anzeigefläche 6 von der Rückseite. Die Anzeigetafel 1 bzw. das Anzeigebauteil 2 wird über die Steuerung 5 gesteuert, um entsprechende Zeichen und/oder Bilder darzustellen.


Anspruch[de]
Beleuchtete Anzeige bestehend aus einer digitalen Anzeigetafel (1), einer Beleuchtungseinheit (7), einer Steuerung (5) für die Anzeigetafel (1) und elektrische Bauteile für die Beleuchtungseinheit (7). Anzeige gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigetafel (1) und die Beleuchtungseinheit (7) als separate, zusammensteckbare Bauteile ausgebildet sind. Anzeige gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl ein mechanischer als auch ein elektrischer Kontaktschluss zwischen der Anzeigetafel (1) und der Beleuchtungseinheit (7) über elektrische Kontaktelemente (4, 12) der Anzeigetafel (1) und der Beleuchtungseinheit (7) realisiert wird. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigetafel (1) integral elektrische Kontaktelemente in Form von Kontaktstiften (4) aufweist. Anzeige gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstifte (4) funktional teilweise der Anzeigetafel (1) und teilweise der Beleuchtungseinheit (7) zugeordnet sind. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (7) integral Kontaktelemente in Form von Kontaktaugen (12) aufweist. Anzeige gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische und elektrische Kontaktschluss zwischen der Anzeigetafel (1) und der Beleuchtungseinheit (7) realisiert wird, indem die Kontaktstifte (4) in die Kontaktaugen (12) eingeschoben und vorzugsweise verlötet werden. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (5) für die Anzeigetafel (1) integraler Bestandteil der Anzeigetafel (1) ist und die elektrischen Bauteile (8) für die Beleuchtungseinheit (7) integraler Bestandteil der Beleuchtungseinheit (7) sind. Anzeige gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Steuerung für die Anzeigetafel (1) als auch die elektrischen Bauteile für Beleuchtungseinheit (7) über die an der Anzeigetafel (1) ausgebildeten Kontaktelemente (4) kontaktierbar ist. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigetafel (1) ein Glassubstrat (3) mit integrierten, elektrischen Kontakten aufweist. Anzeige gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (4) der Anzeigetafel (1) mit dem Glassubstrat (3), bevorzugt durch Anklippen, fest verbunden sind. Anzeige gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anzeigebauteil (2) zur Zeichen-, und/oder Bilddarstellung, bevorzugt ein LC-Chip, auf das Glassubstrat (3) aufgesetzt und mit dessen Kontakten elektrisch verbunden ist. Anzeige gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (5) für die Anzeigetafel (1) entlang einer Längsseite des Anzeigebauteils (2) ausgebildet ist. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (5) für die Anzeigetafel (1) auf das Glassubstrat (3) aufgeklebt ist. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (7) ein Lichtleitelement (9) und einen Leuchtkörper (8), bevorzugt in Form von LEDs, aufweist, der Licht in das Lichtleitelement (9) ausstrahlt. Anzeige gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammengesteckten Zustand der Anzeige der Leuchtkörper (10) bezüglich einer Anzeigefläche (6) der Anzeigetafel (1) einen Bereich hinter der Steuerung (5) für die Anzeigetafel (1) einnimmt. Anzeige gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtkörper (10) entlang einer Längsseite des Lichtleitelements (9) angeordnet ist. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (7) des Weiteren eine elektrische Leiterplatine (8) aufweist, in der die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit (7) integriert ist und auf der der Leuchtkörper (10) und das Lichtleitelement (9) angeordnet sind. Anzeige gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktaugen (12) integral in der Leiterplatine (8), bevorzugt entlang deren Längsseiten, ausgebildet sind. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigetafel (1) zugewandte Kanten der Beleuchtungseinheit (7) angefast oder abgerundet sind. Anzeige gemäß einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigetafel (1) mit der Beleuchtungseinheit (7) mittels eines doppelseitigen Selbstklebestreifens (13) verbunden ist. Anzeige gemäß Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbstklebestreifen (13) das Lichtleitelement (9) und/oder eine Rückseite der Anzeigefläche (6) im Wesentlichen vollständig bedeckt oder randseitig umlaufend angeordnet ist.






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