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Dokumentenidentifikation DE60033832T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001222723
Titel Verbindungen und Abschlüsse für Kabel
Anmelder UTILX Corp., Kent, Wash., US
Erfinder BERTINI, Glen J., Tacoma, WA 98422, US;
JENKINS, Kim, Issaquah, WA 98027, US;
LANAN, Keith, Renton, WA 98059, US
Vertreter Anwaltskanzlei Gulde Hengelhaupt Ziebig & Schneider, 10179 Berlin
DE-Aktenzeichen 60033832
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.10.2000
EP-Aktenzeichen 009734617
WO-Anmeldetag 11.10.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/28104
WO-Veröffentlichungsnummer 2001028059
WO-Veröffentlichungsdatum 19.04.2001
EP-Offenlegungsdatum 17.07.2002
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H02G 15/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H02G 15/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H01B 7/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Erfindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Kabelsteckverbinder und Terminatoren und insbesondere Steckverbinder und Terminatoren für Durchflusskabel.

Hintergrund der Erfindung

Typische unterirdische elektrisch leitende Kabel umfassen eine Anzahl von Kupfer- oder Aluminiumlitzen, die von einer halbleitenden oder isolierenden Litzenabschirmung umgeben sind, und eine Isolierschicht, eine Isolierungsabschirmung. Von diesem Aufbau von unterirdischen Kabeln ist es bekannt, dass er eine nutzbare Lebensdauer von 25–40 Jahren aufweist. Die Lebensdauer eines unterirdischen Kabels ist in einigen Fällen verkürzt, wenn Wasser in das Kabel eintritt und Mikrohohlräume in der Isolierung bildet. Diese Mikrohohlräume verteilen sich in der Isolierung in einer baumartigen Struktur, wobei die Ansammlung von Mikrohohlräumen Wasserbäumchen genannt wird.

Wasserbäumchen bilden sich in der Isolierung, wenn ein Wechselstrom mit einer mittleren bis hohen Spannung an einem Polymerdielektrikum (Isolator) in Anwesenheit von Wasser und Ionen angelegt wird. Wenn die Wasserbäumchen wachsen, gefährden sie die dielektrischen Eigenschaften des Polymers bis die Isolierung versagt. Viele große Wasserbäumchen verursachen an der Position eines Defekts oder einer Verunreinigung ein Wachstum, eine Verunreinigung ist jedoch kein notwendiger Grund dafür.

Das Wachstum von Wasserbäumchen kann durch Entfernen oder Verringern von Wasser oder Ionen oder durch Verringern der Spannungsladung verhindert oder verzögert werden. Ein weiterer Ansatz benötigt das Einspritzen eines die dielektrischen Eigenschaften verbessernden Fluids in die Zwischenräume, die zwischen den Litzen der Kabel angeordnet sind. Bestimmte Kabel können wenigstens eine spezielle Rohrleitung umfassen, um das Einspritzen eines die dielektrischen Eigenschaften verbessernden Fluids in die Zwischenräume zwischen den Litzen der Kabel zu unterstützen. Das Fluid reagiert mit Wasser in dem Kabel und oligomesiert, um ein Fluid mit dielektrischen verbesserten Eigenschaften zu bilden. Das oligomesierte Fluid dient als ein Wasserbäumchenverzögerungsmittel und stellt weitere vorteilhafte Eigenschaften bereit. Durchflusskabel, die eine spezielle Rohrleitung aufweisen, um den Durchfluss des dielektrischen Fluids über die Länge des Kabels zu verbessern, unterstützen dieses Einspritzverfahren.

Spleißen und Abschließen von Durchflusskabeln sind eine schwierige Aufgabe. Die Verwendung dieser speziellen Kabel ist nicht weit verbreitet und konventionelle Terminatoren bieten keine effektive Lösungen zum Verbinden und Abschließen von Durchflusskabeln. Ein Nachteil der Verwendung traditioneller Kabelsteckverbinder und Terminatoren ist der Verlust der Fluidweiterleitungsfähigkeit, wenn ein Steckverbinder einen elektrisch leitenden Kernleiter festklemmt. Gemäß der vorliegenden Erfindung weisen die Fluidübertragungsmittel die Fähigkeit auf, Gas und ein Fluid weiterzuleiten. Traditionelle Verfahren schützen ferner nicht die Rohrleitungen in den Kabeln vor Verunreinigungen während der Installation.

Das US-Patent Nr. 4 330 681 ist uns bekannt, das den nächsten Stand der Technik darstellt und eine Verbindung für ein Durchflusskabel beschreibt, bei dem ein Papierfilter über einer Verbindung vorgesehen wird.

Ferner ist uns das US-Patent 2 248 588 bekannt, das ein mit Gas befüllbares Kabel zeigt, bei dem eine Rohrleitung in einem Kabel angeordnet ist, wobei die Abschlüsse der Rohrleitungen mit den Enden der Rohrstücke, mit denen sie verbunden sind, verlötet sind oder auf diese aufgeschoben sind.

Wie oben beschrieben, besteht daher ein Bedarf für ein effizientes Verfahren, um ein Fluid in ein Durchflusskabel zu injezieren. Vorrichtungen und Verfahren werden ferner benötigt, um Durchflusskabel zu verbinden oder abzuschließen, um ihre Fluidübertragungsfähigkeit und die Fähigkeit des Injezierens eines Fluidwerkstoffes in ein Durchflusskabel zu erhalten, ohne dass das Kabel abgetrennt werden muss.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Verbinden von Durchflusskabeln. Durchflusskabel weisen eine Rohrleitung oder mehrere Rohrleitungen auf, die im Inneren des Kabels längsverlaufend angeordnet sind, um einen Fluiddurchfluss zu ermöglichen. Die vorliegende Erfindung sieht insbesondere mehrere Ausführungsformen von Verbindungen und Terminatoren zum Verbinden und Festlegen von Durchflusskabeln vor. Die Verbindungen und Terminatoren der vorliegenden Erfindung stellen eine elektrische und optische Kommunikation in einem Leiter als auch einen Durchflussweg bereit, der ermöglicht, dass ein Fluid durch das Kabel, ohne dass es austritt, fließen kann.

Gemäß der Erfindung sind ein Verfahren zum Spleißen eines ersten Durchflusskabels und eines zweiten Durchflusskabels, entsprechend den Ansprüchen 1 bis 14, als auch eine Kabeleinheit für ein Durchflusskabel entsprechend den Ansprüchen 22 und 37 vorgesehen.

Bei einer Ausführungsform umfasst ein Verfahren zum Verbinden zweier Durchflusskabel das Einführen eines Rohrmaterials in die Rohrleitung des einen Durchflusskabels, das Anordnen eines Crimpsteckverbinders über dem elektrisch leitenden Kernleiter des Kabels und das Crimpen des Crimpsteckverbinders. Das Rohrmaterial wird dann in die Rohrleitung des zweiten Durchflusskabels eingeführt, die Kabel werden zueinander ausgerichtet und der Crimpsteckverbinder wird dann an dem elektrisch leitenden Kernleiter des zweiten Durchflusskabels befestigt.

Die Terminatoreinheit umfasst ein starres Rohrmaterial, eine hohle Steckereinheit, die ein einzelnes oder mehrere starre Rohrstücke umfasst, ein Rohrstücksteckverbinder, der das einzelne oder die mehreren starren Rohrstücke verbindet, und einen elektrisch leitenden Terminator, der einen Hohlraum aufweist, der so ausgebildet ist, dass er einen elektrisch leitenden Kernleiter des Kabels festlegt und ermöglicht, dass ein flexibles Rohrmaterial an dem einzelnen oder den mehreren starren Rohrstücken befestigt werden kann, wobei sie durch den elektrisch leitenden Terminator hindurchgeführt werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst das Verfahren zum Verbinden zweier Durchflusskabel das Spleißverfahren, das oben beschrieben ist, und dabei einen zweiteiligen Steckverbinder verwendet. Bei diesem Verfahren wird das Rohrmaterial in die Rohrleitung des ersten Durchflusskabels eingeführt und dann aus dem ersten Kabel herausgezogen, wenn es in das zu verbindende Durchflusskabel eingeführt wird. Der zweiteilige Steckverbinder wird an den elektrisch leitenden Kernleitern nacheinander oder gleichzeitig befestigt, nachdem die zwei elektrisch leitenden Kernleiter verbunden sind.

Die vorliegende Erfindung stellt effiziente Lösungen für das Injezieren einer die dielektrischen Eigenschaften verbessernden Substanz in die Durchflusskabel bereit. Die Vorrichtungen und Verfahren nach der vorliegenden Erfindung ermöglichen einem Arbeiter, ein Fluid oder ein Gas in die Durchflusskabel zu injezieren, ohne das Kabel von einem daran befestigten Terminator oder Steckverbinder entfernen zu müssen. Die Konstruktionen sehen einen sicheren Injektionszugang in die Kabelrohrleitung vor, sogar wenn das Kabel mit einem elektrischen Strom beaufschlagt ist. Die Terminatoren und Steckverbinder gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglichen ferner die permanente Regenerierung der Durchflusskabel. In ein Durchflusskabel kann ein Injezieren wiederholt oder kontinuierlich über die Lebensdauer des Kabels erfolgen.

Die vorliegende Erfindung sieht mehrere Mechanismen vor, die einem Arbeiter ermöglichen, in die Durchflusskabel unter Verwendung eines hohen Einspritzdrucks einzuspritzen, ohne dass das Risiko einer Fluidleckage oder eine Gasleckage entsteht. Der Aufbau der Steckverbinder und Terminatoren ermöglicht einen Einspritzdruck, der bis zum maximalen Druck der Durchflusskabelrohrleitung reicht.

Die vorliegende Erfindung sieht sparsame und effiziente Verfahren zur Kabelverbindung und zum Abschluss derselben vor. Die Verfahren und Vorrichtungen der vorliegenden Erfindung schützen die Rohrleitung vor Verunreinigungen während der Installation. Die Verfahren und Vorrichtungen nach der vorliegenden Erfindung verhindern ferner, dass die Rohrleitung reißt oder kollabiert.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die oben beschriebenen Aspekte und viele der damit verbundenen Vorteile dieser Erfindung werden offensichtlicher, weil sie durch die Bezugnahme auf die detaillierte Beschreibung und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen besser verstanden werden, wobei

1 eine perspektivische Ansicht eines Durchflusskabels ist, das in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung verwendet wird,

2 eine Querschnittsendansicht eines Durchflusskabels ist,

3A eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Spleißverbindung und zweier Durchflusskabel ist, die eine einzelne Litzenrohrleitung aufweisen,

3B eine Seitenansicht eines einteiligen Steckverbinders der Spleißverbindung ist, die in 3A dargestellt ist,

3C einen Schnitt einer Seitenansicht einer montierten Spleißverbindung ist, die einen einteiligen Steckverbinder verwendet,

4A eine Querschnittsansicht einer Spleißverbindung ist, die einen schraubenförmigen Steckverbinder verwendet,

4B eine Seitenansicht einer vollständig montierten Spleißverbindung mit nur einem Crimpkragen ist,

4C eine Seitenansicht einer vollständig montierten Spleißverbindung ist, die zwei starre Rohrstücke und ein flexibles Rohrmaterial verwendet,

5A eine Seitenansicht eines zweiteiligen Steckverbinders und zweier Durchflusskabel ist,

5B eine Seitenansicht einer vollständig montierten Spleißverbindung ist, die einen zweiteiligen Steckverbinder verwendet,

6 eine Seitenansicht eines Durchflusskabels ist, das eine Mehrzahl von Rohrleitungen und Neutralleitern innerhalb der Kabelisolierung aufweist,

7A eine Seitenansicht eines Durchflusskabels ist, das in einen Steckverbinder mit einem Elastomereinführteil eingeführt wird,

7B eine Seitenansicht zweier Durchflusskabel ist, die in einen Steckverbinder mit einem Elastomereinführteil eingeführt werden,

7C eine Seitenansicht eines Durchflusskabels ist, das in einen Terminator mit einem Elastomereinführteil eingeführt wird,

8A eine Seitenansicht einer Abschlussvorrichtung ist, die mit einem Durchflusskabel, das eine zentrale Litzenrohrleitung aufweist, verbunden wird,

8B eine Seitenansicht eines Durchflusskabels und einer Mehrfachsteckereinheit ist, die mit einer Mehrzahl von Kabelrohrleitungen in dem Kabel verbunden wird,

8C eine Seitenansicht eines Durchflusskabels und einer Mehrfachsteckereinheit ist,

8D eine perspektivische Ansicht einer Mehrfachrohrstücksteckereinheit ist,

9A eine Seitenansicht eines verbundenen Einfachrohrstückkabelterminators ist,

9B eine Endansicht eines verbundenen Einfachrohrstückkabelterminators ist,

10A eine Seitenansicht eines verbundenen Mehrfachrohrstückkabelterminators ist,

10B eine Endansicht eines verbundenen Mehrfachrohrstückkabelterminators ist,

11A eine Seitenansicht eines Durchflusskabels und eines Steckverbinders ist, der eine Elastomerdichtung verwendet,

11B eine Seitenansicht eines Durchflusskabels, eines Steckverbinders, eines Metalrohrstücks und mehrerer innerer Kabelkomponenten ist,

12 eine Schnittdarstellung eines montierten, nicht spannungsführenden Terminators mit einem Rohrstück ist, das mit dem Terminatorgehäuse verbunden ist,

13A eine Schnittdarstellung eines montierten, nicht spannungsführenden Terminatoraufbaus ist, der ein flexibles Rohrstück verwendet,

13B eine Schnittdarstellung eines Öffnungseinsatzes ist, der bei dem nicht spannungsführenden Terminator, der in 13A dargestellt wird, verwendet wird,

13C eine Schnittdarstellung eines Öffnungseinsatzes ist, der bei dem nicht spannungsführenden Terminator, der in 13A dargestellt ist, verwendet wird, und

14 eine perspektivische Ansicht eines Durchflusskabels mit einer verkürzten Rohrleitung ist.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Die 1 und 2 zeigen ein Durchflusskabel zum Übertragen von Informationen (nachfolgend kurz „Kabel 400" genannt). Das Kabel 400 umfasst eine Ummantelung 22, eine Isolierungsschicht 416, einen elektrisch leitenden Kernleiter 404 und eine Rohrleitung 412. Das Kabel 400, das in den 12 dargestellt ist, ist als eine elektrisch leitende Mehrfachlitze, ein 1/O-Stromkabel, beispielsweise als ein Kabel für mittlere Spannungen dargestellt, das zwischen 5000 und 35000 Volt führt. Obwohl ein Stromkabel bei diesem Beispiel dargestellt ist, ist es offensichtlich, dass der Durchflusskabelaufbau für andere Anwendungen, beispielsweise für Niedrigspannungsstromkabel, Übertragungsspannungsstromkabel, Steuerkabel und Kommunikationskabel, umfassend ein elektrisch leitendes Paar, Telefon und digitale Kommunikation, verwendet werden kann. Es ist daher offensichtlich, dass die vorliegende Erfindung bedeutungsmäßig als Kabel zur Übertragung von Informationen nicht nur elektrische Kabel, sondern auch Lichtübertragungskabel umfasst.

Die Ummantelung 22 ist geeigneterweise ein längliches Rohrelement, das aus einem Polyethylenwerkstoff, einem PVC oder anderen Polymerwerkstoffen, die auf diesem Gebiet bekannt sind, geformt ist. Wie auf diesem Gebiet verbreitet bekannt ist, ist eine Mehrzahl von elektrisch leitenden Längsneutralleitern 30 in der Ummantelung 22 eingebettet und erstrecken sich über dessen Länge. Bei dieser Version des Durchflusskabels sind insgesamt 15 elektrisch leitende Neutralleiter 30 umfangsmäßig um die Isolierschicht 416 angeordnet.

Die Isolierschicht 416 ist geeigneterweise aus einem hochmolekularen Polyethylen-(HMWPE)-Polymer, einem vernetzten Polyethylen (XLPE), einem Ethylen-Proplylen-Kautschuk (EPR) oder anderen festen Dielektrika gebildet, wobei jedes Wasserbäumchenverzögerungsmittel Füller, Antioxidantien, UV-Stabilisatoren usw. umfassen kann. Die Isolierungsschicht 416 ist in der Ummantelung 22 koaxial angeordnet und erstreckt sich über die Länge der Ummantelung 22. Um die Außenfläche der Isolierungsschicht 416 ist eine Isolierungsabschirmung 32 angeordnet. Die Isolierungsabschirmung 32 ist zwecksmäßigerweise aus einem Compound geformt, das Polyethylen oder einen ähnlichen Werkstoff umfasst und sich über die Länge der Ummantelung 22 erstreckt. Die Isolierungsabschirmung 32 ist vorzugsweise zwischen dem äußeren Umfang der Isolierungsschicht 416 und der Mehrzahl von elektrisch leitenden Neutralleitern 30 angeordnet.

Der elektrisch leitende Kernleiter 404 ist in der Isolierungsschicht 416 koaxial aufgenommen und mittig in dieser angeordnet. Der elektrisch leitende Kernleiter 404 ist von einer halbleitenden oder einer isolierenden Litzenabschirmung 34 umgeben. Die Litzenabschirmung 34 ist zwecksmäßigerweise aus einem Compound hergestellt, das Polyethylen oder einen ähnlichen Werkstoff umfasst und den elektrisch leitenden Kernleiter 404 derart umgibt, dass er zwischen dem elektrisch leitenden Kernleiter 404 und der Isolierungsschicht 416 angeordnet ist.

Der elektrisch leitende Kernleiter 404 umfasst eine Mehrzahl von elektrisch leitenden Litzen 36. Der elektrisch leitende Kernleiter 404 kann ferner aus einer einzelnen elektrisch leitenden Metalllitze hergestellt sein. Die Litzen 36 sind zwecksmäßigerweise aus Kupfer, Aluminium oder einem anderen elektrisch leitenden Werkstoff hergestellt. Wie auf diesem Gebiet bekannt, ist ein elektrisch leitender Kernleiter 404 im allgemeinen aus mehreren gewickelten Litzen, deren Anzahl von 7 bis 61 Litzen in einem Kabel reicht, hergestellt. Bei einem nicht einschränkend geltenden Beispiel weist der elektrisch leitende Kernleiter 404, der in den 1 und 2 dargestellt ist, insgesamt 18 gewickelte Litzen auf.

Ferner wird weiterhin bezugnehmend auf die 1 und 2 die Rohrleitung 412 im Detail beschrieben. Die Rohrleitung 412 ist aus einem chemisch permeablen Werkstoff, wie beispielsweise Kunststoff, Sintermetall oder Faserharzverbundwerkstoff in Kunststoff, geformt. Geeignete Kunststoffe umfassen TEFLON® und NYLON®. Geeignete Faserharzverbundwerkstoffe umfassen KEVLA®. Die Rohrleitung 412 weist eine ausreichende physikalische Festigkeit auf, um bei der Verseilung eingearbeitet zu werden, und ausreichende thermische Eigenschaften für die Verwendung in maximalen und minimalen thermischen Umgebungen auf, in denen das Kabel 400 hergestellt oder verwendet werden kann. Die Rohrleitung 412 weist vorzugsweise die geringstmögliche Wanddicke auf, um eine Kompoundspeicherung und einen freien Fluss zu ermöglichen, und ist durchlässig und kann Betriebs- und Notfallüberlastungskonstruktionstemperaturen von 130°C oder mehr widerstehen. Bei einem als nicht einschränkend anzusehenden Beispiel beträgt die Wanddicke der Rohrleitung 412 zwischen 0,40 mm und 0,79 mm (1/64 und 1/32 eines Inches). Obwohl ein zylindrischer oder ein annähernd zylindrischer Aufbau der bevorzugte Aufbau für die Rohrleitung 412 ist, ist es offensichtlich, dass andere hohle Konstruktionen in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen.

Da sie in dem elektrisch leitenden Kernleiter 404 aufgenommen ist, stellt die Rohrleitung 412 eine zentral angeordnete, nicht blockierte und sich längs erstreckende Rohrleitung über die Länge des Kabels 400 bereit. Die Rohrleitung 412 ist derart ausgebildet, dass sie einen Durchfluss einer Flüssigkeit oder eines Gaskompound ermöglicht. Die Rohrleitung 412 führt vorzugsweise ein Isolierungswiederherstellungsfluid, beispielsweise CABLECURE®/XL, eine Mischung aus Phenylmethyldimethoxysilan-Fluid und anderen Komponenten oder Ethoxy- oder Propoxyäquivalenten. Solche Isolierungswiederherstellungsfluids werden in die Rohrleitung 412 injeziert und diffundieren durch den durchlässigen Werkstoff der Rohrleitung 412 und in die Isolierung, um die dielektrischen Eigenschaften der Isolierung, wie nachfolgend im Detail beschrieben, zu erhöhen.

Wie oben vermerkt, kann die Rohrleitung 412 ein Gas oder eine Trocknungsflüssigkeit über die Länge des Kabels 400 enthalten, um das Kabel 400 durch Entfernen von Wasser oder anderen permeablen Verunreinigungen trocken zu halten. Als nicht einschränkende Beispiele enthalten solche Gase oder Flüssigkeiten Trockenstickstoff, Trockenluft, trockenes SF6, wasserfreie Alkohole oder andere wasserfreie organische Flüssigkeiten, die gemeinschaftlich in Wasser löslich sind. In die Rohrleitung 412 kann ferner ein Überwachungsfluid eingespritzt werden, um das Auffinden eines Fehlers oder eines Lochs in dem Kabel 400 zu unterstützen. Nach einem nicht einschränkenden Beispiel umfassen solche Überwachungsfluids Helium, SF6, Methan, Ethan, Propan, Butan oder andere Gase in reiner Form oder als Mischung, die mit einem Wasserstoffionensensor oder einem Trägergas, beispielsweise Stickstoff und einem Mercaptin, nachweisbar sind. Die Rohrleitung 412 erzeugt daher einen kontinuierlichen Durchflussweg einer permeablen Membrane, um eine Flüssigkeit oder ein Gas in das Kabel 400 über dessen gesamte Länge zu leiten. Die Rohrleitung 412 kann entweder eine Flüssigkeit oder ein Gas führen, um die dielektrische Festigkeit der Isolierungsschicht zu verstärken oder zu verlängern oder um andere Kabeleigenschaften, beispielsweise einen Korrosionsinhibitor, Weichmacher und/oder Antioxidationsmittel, zu verstärken.

Im Betrieb wird das Wiederherstellungskompound in die Rohrleitung, die durch die Rohrleitung 412 definiert ist, injeziert und kann durch diese fließen. Während das Wiederherstellungskompound über die Länge der Rohrleitung 412 fließt, diffundiert das Wiederherstellungsfluid durch den permeablen Werkstoff der Rohrleitung 412 und verteilt sich in den Zwischenräumen 38, die sich zwischen den Litzen 36 des elektrisch leitenden Kernleiters erstrecken. Es ist offensichtlich, dass der Zwischenraum 38 mit einem Litzenfüllwerkstoff, beispielsweise Polyisobutylen, gefüllt sein kann. Der Zwischenraum 38 ist vorzugsweise mit einem Litzenfüllwerkstoff gefüllt. Das Wiederherstellungsfluid diffundiert in die Isolierungsschicht 416 durch die Leiterabschirmung 34. Das Wiederherstellungsfluid verbindet sich chemisch und oligomerisiert mit irgendwelchen Wassermolekülen in dem Kabel 400, wodurch die dielektrische Festigkeit der Isolierung erhöht wird. Durchflusskabel weisen eine Vielfalt von Verfahren für die Durchleitung einer Flüssigkeit auf, umfassend eine Rohrleitung im Zentrum, mehrere Rohrleitungen im Inneren der Litzen des Kabels, mehrere Rohrleitungen an der Außenfläche der Litzenschicht des Kabels, Rohrleitungen in der Isolierungsabschirmung, Rohrleitungen in der Lizenabschirmung, Rohrleitungen außerhalb der Isolierungsabschirmung und in der Ummantelung, die eine hohle Leiterabschirmung als Rohrleitung nutzen, oder das Einspritzen in den Ummantelungsringraum oder Einspritzen unter die Metallabschirmung nutzen. Der Kabelaufbau mit einer Metallabschirmung nutzt Kupferband anstelle der Neutralleiter 30. Auf diese Verfahren wird insgesamt als Rohrleitung-im-Kabel Bezug genommen. Eine detailliertere Beschreibung kann in dem US-Patent mit der Nummer 6 350 947 gefunden werden.

Die vorliegende Erfindung sieht mehrere Ausführungsformen zum Verbinden und Abschließen der oben beschriebenen Durchflusskabel vor. Eine Verbindungseinheit, die auch als eine Spleißung bekannt ist, verbindet zwei Durchflusskabel sicher miteinander, wobei sie eine Fluidleitung zwischen den inneren Rohrleitungen jedes Durchflusskabels ermöglicht und sieht eine elektronische oder optische Kommunikation zwischen den Kernleitern jedes Durchflusskabels vor. Eine Terminatoreinheit sieht einen Mechanismus zum sicheren Befestigen eines Durchflusskabels an einem festgelegten Körper, beispielsweise einem Transformator, vor. Die Terminatoreinheit sieht ferner einen externen Zugang zu den inneren Rohrleitungen des Durchflusskabels vor, wobei gleichzeitig eine externe elektronische oder optische Kommunikation mit den Kernleitern des Durchflusskabels vorgesehen ist.

Wie am bestens in den 3A3C erkennbar ist, können wenigstens zwei Abschnitte eines Kabels durch die Verbindungseinheit 401 verbunden werden. Die Verbindungseinheit 401 umfasst zwei Kabel 400 und 402, die Rohrleitungen 412 und 414 aufweisen, ein Rohrstück 410, zwei Kragen 408 und 409 und einen Steckverbinder 420, der um die Leiter 404 und 406 gecrimpt wird, um sie positionsmäßig festzulegen. Obwohl ein Steckverbinder, der um die Leiter gecrimpt wird, für die vorliegende Erfindung geeignet ist, ist die Erfindung nicht auf diesen beschränkt. Beispielsweise kann der Steckverbinder 420 durch eine beliebige mechanische Vorrichtung, die derart ausgebildet ist, dass sie zwei Leiter ausreichend miteinander verbindet, während eine Fluidleitung und eine elektrische Kommunikation ermöglicht wird, ersetzt werden.

Das Rohrstück 410 ist zwecksmäßigerweise aus einem hochfesten Werkstoff gebildet und derart dimensioniert, dass es in den Rohrleitungen 412 und 414 aufgenommen werden kann. Das Rohrstück 410 kann in den Rohrleitungen 412 und 414 durch zwei Kragen 408 und 409, beispielsweise einen Crimpring, der um die Außenfläche der Zwischenfläche zwischen den Rohrleitungen 412 und 414 und dem Rohrstück 410 angeordnet ist, abgedichtet werden. Alternativ kann eine thermische Dichtung, eine Klebdichtung oder andere ähnliche Werkstoffe verwendet werden, um das Rohrstück 410 in den Rohrleitungen 412 und 414 festzulegen. Alternativ kann ein Rohrstück, das Schlauchwiderhakenenden aufweist, in die Rohrleitungen 412 und 414 eingeführt werden, um das Rohrstück in den Rohrleitungen 412 und 414 festzulegen.

Das Rohrstück 410 dichtet die Enden der Rohrleitungen 412 und 414 ab, wodurch verhindert wird, dass Verunreinigungen in die Rohrleitungen 412 und 414 eindringen können und Fluids in die Spleißung oder den Terminator entweichen können. Das Rohrstück 410 sieht ferner eine Abstützung für die Rohrleitung in dem Bereich vor, in dem die Leiter 404 und 406 zusammengedrückt werden können. Solch ein Zusammendrücken kann verursachen, dass die Rohrleitung 412 und 414 kollabiert oder reißt. Das Rohrstück 410 verringert das Risiko, dass die Rohrleitung 412 und 414 zusammengedrückt wird, so dass ein signifikanter Teil der Rohrleitungsdurchleitungsfähigkeit erhalten bleibt.

Das Rohrstück 410 ist zwecksmäßigerweise aus einem Stahl, einem Keramikwerkstoff oder einem beliebigen geeigneten Werkstoff hergestellt, der fest genug ist, um zu verhindern, dass die Rohrleitung 412 und 414 zusammengedrückt wird, wenn die Leiter 404 und 406 durch den Steckverbinder 420 zusammengedrückt werden. Das Rohrstück 410 wird in die Rohrleitung 412 und 414 derart eingeführt, dass es den Bereich passiert, in dem die Isolierung 416 und 418 von den Enden der Leiter 404 und 406 entfernt ist. Die Flächen der freigelegten Enden der Leiter 404 und 406 befindet sich dort, wo sie zusammengedrückt werden, um die Leiter 404 und 406 mit dem Steckverbinder 420 zu verbinden.

Der Steckverbinder 420 umfasst einen elektrisch leitenden Werkstoff und weist eine hohle Rohrstückkonfiguration auf. Der Steckverbinder 420 ist aus Aluminium, Kupfer oder einem beliebig anderen geeigneten elektrisch leitenden Werkstoff mit ähnlichen Festigkeitseigenschaften gebildet. Der Hohlraum des Steckverbinders 420 ist derart dimensioniert, dass die Enden der Leiter 404 und 406 der Kabel aufgenommen werden können. Der Steckverbinder 420 ist ferner derart ausgebildet, dass, wenn er an die elektrisch leitenden Kernleiterenden 404 und 406 angecrimpt wird, jedes der elektrisch leitenden Kernleiterenden 404 und 406 festlegt wird, wobei eine elektrisch leitende Verbindung zwischen jedem elektrisch leitenden Kernleiterende 404 und 406 erzeugt wird.

Die 4A zeigt eine weitere Ausführungsform einer Verbindungseinheit 401', die einen schraubenförmigen Steckverbinder 420' zum Verbinden des schraubenförmigen Steckverbinders 420' mit zwei ein Paar bildenden elektrisch leitenden Kernleiterenden 404' und 406' verwendet. Die Ausführungsform von 4A umfasst einen ähnlichen Aufbau wie die Spleißung 401, die in den 3A3C dargestellt ist, außer dass der schraubenförmige Steckverbinder 420' Schraubbolzen nutzt, um den schraubenförmigen Steckverbinder 420' mit den elektrisch leitenden Kernleiterenden 404' und 406' zu verbinden. Der schraubenförmige Steckverbinder 420' umfasst wenigstens eine Schrauböffnung an den Seiten des Steckverbinders 420', wobei jede Öffnung derart dimensioniert und positioniert ist, dass ein Schraubbolzen 422 aufgenommen werden kann. Die Schraubbolzen 422 sind derart ausgebildet und positioniert, dass sie die elektrisch leitenden Kernleiterenden 404' und 406' zusammendrücken, wenn sie angezogen werden, wodurch die Kernleiterenden 404' und 406' positionsmäßig festgelegt werden.

Wie nachfolgend detaillierter beschrieben, zeigen die 4B und 4C weitere Ausführungsformen von Verbindungseinheiten 401'' und 401''', die unterschiedliche Anordnungen nutzen. Im allgemeinen umfasst die Verbindungseinheit 401'' von 4B einen ähnlichen Aufbau wie die Verbindungseinheit 401 von 4A, außer dass die Verbindungseinheit 401'' von 4B nur einen Kragen 409 umfasst. Die Verbindungseinheit 401''' von 4C umfasst einen ähnlichen Aufbau wie die Verbindungseinheit 401 von 4A, außer dass die Verbindungseinheit 401'' von 4C zwei Rohrstücke 489 und 490 mit Schlauchwiderhakenenden und ein flexibles Rohrstück 488 nutzt.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung werden Montageverfahren für die oben beschriebenen Verbindungseinheiten 401 bereitgestellt. Bei einer Ausführungsform bezieht sich das Verfahren auf die Ausbildung gemäß der Verbindungseinheit 401, die in den Figuren 3A3C dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform wird die Verbindungseinheit 401 verwendet, um zwei Durchflusskabel 400 und 402 zu verbinden, wobei jedes wenigstens eine Rohrleitung 412 und 414 in den elektrisch leitenden Kernleitern 404 und 406 aufweist. Das Verfahren umfasst das Einführen eines Rohrstücks 410 in die Rohrleitung 412 des ersten Kabels 400. Das Rohrstück 410 sollte in die Rohrleitung derart eingeführt werden, dass es durch die Rohrleitung sich über den Bereich hinweg erstreckt, in dem die Isolierung 416 von dem elektrisch leitenden Kernleiter 404 entfernt ist. Hierbei kann das Rohrstück 410 an der Rohrleitung 412 befestigt werden. Wie oben unter Bezugnahme auf 3A beschrieben, gibt es viele Verfahren, um das Rohrstück 410 an der Rohrleitung 412 festzulegen. Bei einem als nicht einschränkend anzusehenden Beispiel kann ein Kragen 409 an der Rohrleitung 412 zusammengedrückt werden, um das Rohrstück 410 positionsmäßig festzulegen. Wie oben beschrieben, kann das Rohrstück 410 auch an der Rohrleitung 312 durch einen anderen Mechanismus, beispielsweise ein Schlauchwiderhakenrohrstück oder konventionelle Dichtungen oder Kleber, festgelegt werden.

Ein Steckverbinder 420, der zweckmäßigerweise aus einem elektrisch leitenden Werkstoff gebildet ist, wird über dem elektrisch leitenden Kernleiter 404 positioniert und positionsmäßig festgelegt. Wie oben beschrieben, kann der Steckverbinder 420 auf dem elektrisch leitenden Kernleiter 404 durch ein Crimpverfahren festgelegt werden. Das Rohrstück 410 sollte lang genug sein, um über den Steckverbinder 420 vorzustehen, nachdem das Rohrstück 410 und der Steckverbinder 420 auf dem elektrisch leitenden Kernleiter 404 angeordnet sind. Derart kann, wenn das zweite Kabel 402 zu dem ersten Kabel 400 ausgerichtet ist, das Rohrstück 410 in die Rohrleitung 414 eingeführt werden, bevor der Steckverbinder 420 die Rohrleitung 414 abdeckt. Das Metallrohrstück 410 sollte auch lang genug sein, um sich durch den freigelegten Abschnitt des elektrisch leitenden Kernleiters 404 und 406 jedes Kabels 400 und 402 zu erstrecken. Sobald der Steckverbinder 420 und die Kabel 400 und 402 korrekt ausgerichtet sind, wird der elektrisch leitende Kernleiter 406 in den Steckverbinder 420 eingeführt und der Steckverbinder 420 wird dann an den elektrisch leitenden Kernleiter 406 des zweiten Kabels 402 angepresst.

Das Verfahren, das unter Bezugnahme auf die 3A3C oben beschrieben ist, wird vorzugsweise verwendet, wenn wenige Rohrleitungen in dem Kabel vorgesehen sind und der Kabeldurchmesser klein ist. Wie nachfolgend detaillierter beschrieben werden wird, sind andere Verfahren zum Spleißen größerer Kabel oder Kabel, die viele Rohrleitungen aufweisen, vorgesehen. Die folgend beschriebenen Spleißverfahren werden insbesondere verwendet, um inflexible Durchflusskabel zu verbinden.

Die 3A und 3B zeigen auch die Komponenten, die bei einem weiteren Verfahren zum Bilden einer Spleißeinheit verwendet werden. Wie das oben beschriebene Verfahren nutzt das zweite Verfahren einen einstückigen Steckverbinder 420. Bei dem zweiten Verfahren wird jedoch die Isolierung 416 des ersten Kabels 400 entfernt, um die gesamte Länge des Steckverbinders 420 aufzunehmen. Nachdem die Kabelisolierung entfernt ist, wird daher der Steckverbinder 420 über den freigelegten elektrisch leitenden Kernleiter 404 des ersten Kabels 400 geschoben. Das Rohrstück 410 wird ferner in die erste Rohrleitung 412 eingeführt. Ein wesentlicher Abschnitt des Rohrstücks 410 wird dabei in die erste Rohrleitung 412 eingeführt.

Nachdem die Kabel 400 und 402 zueinander ausgerichtet sind, wird das Rohrstück 410 aus dem ersten Kabel 400 herausgezogen, während es in das zweite Kabel 402 eingeführt wird. Das Rohrstück 410 sollte soweit ausgerichtet werden, bis die Mitte des Rohrstücks 410 zwischen den zwei Kabelenden zentriert ist. Zu diesem Zeitpunkt kann das Rohrstück 410 an den Rohrleitungen 412 und 414 festgelegt werden. Bei einem als nicht einschränkend anzusehenden Beispiel können Kragen 408 und 409 verwendet werden, um das Rohrstück 410 positionsmäßig festzulegen. Der Steckverbinder 420 wird von dem ersten Kabel 400 zu dem zweiten Kabel 402 geschoben, bis die Mitte des Steckverbinders 420 zwischen den zwei Kabelenden zentriert ist. Sobald positionsmäßig angeordnet, wird der Steckverbinder 420 dann verankert, um die zwei elektrisch leitenden Kernleiter 404 und 406 festzulegen.

3C zeigt eine vollständig montierte Verbindung 401. Das Rohrstück 410 ist in beide Kabelrohrleitungen 412 und 414 eingeführt. Der Steckverbinder 420 ist an den zwei elektrisch leitenden Kernleitern 404 und 406 befestigt. Wie dargestellt, ist das Rohrstück 410 lang genug, um sich durch die freigelegten Abschnitte der elektrisch leitenden Kernleiter 404 und 406 und über die Isolierung 416 und 418 jedes Kabels hinaus zu erstrecken. Diese Vorrichtung verhindert, dass die Rohrleitungen 412 und 414 zusammengedrückt werden, wenn der Steckverbinder 420 auf den elektrisch leitenden Kernleitern 404 und 406 verpresst wird.

Obwohl die Steckverbinder, die oben beschrieben wurden, als Crimpsteckverbinder dargestellt sind, bei denen das Metall mechanisch zusammengedrückt wird, um eine Dichtwirkung zu erzeugen, liegt es im Bereich des Erfindungsgedankens der vorliegenden Erfindung, andere bekannte Steckverbinder einzuschließen. Als ein nicht einschränkend anzusehendes Beispiel zeigt 4A eine weitere vollständig montierte Verbindung 401', die einen schraubenförmigen Steckverbinder 420' verwendet. Diese Spleißeinheit 401' wird in der gleichen Weise montiert, wobei die oben beschriebenen vorherigen Verfahren verwendet werden. Ein Unterschied zwischen der Ausführungsform von 4A und der vorherigen Ausführungsform der 3A3C ist es, dass der Steckverbinder 420' an den Leitern 404' und 406' mit Schrauben 422 anstelle des mechanischen Verpressens festgelegt wird. Der Steckverbinder 420' ist zweckmäßigerweise aus Aluminium, Kupfer oder irgendeinem anderen elektrisch leitenden Werkstoff mit ähnlichen Festigkeitseigenschaften gebildet.

Die 4B zeigt einen weiteren Aufbau der Spleißeinheit 401. Das Montageverfahren ist ähnlich dem, das die Spleißeinheit 401 von 3C beschreibt. Dieses Verfahren umfasst jedoch nicht das Einführen des Kragens 408. Bei dieser Ausführungsform wird das Rohrstück 410 durch das mechanische Zusammendrücken des Steckverbinders 420 oder durch eine andere herkömmliche Dichtmasse, wie oben beschrieben, gehalten.

Die 4C zeigt einen weiteren Aufbau der Spleißeinheit 401'''. Die Ausführungsform von 4C verwendet zwei Rohrstücke 489 und 490 mit Schlauchwiderhakenenden und ein flexibles Rohrstück 488, das die zwei Rohrstücke 489 und 490 verbindet. Das flexible Rohrstück ist aus Nylon oder einem ähnlichen Werkstoff hergestellt. Das Montageverfahren dieser Spleißung umfasst das Einführen der Rohrstücke 489 und 490 in die Rohrleitungen und das positionsmäßige Festlegen derselben. Der Steckverbinder 420 wird über die Rohrleitung 404 geschoben. Danach wird das Rohrstück 488 mit den zwei Rohrstücken 489 und 490 verbunden und durch die Schlauchwiderhaken positionsmäßig gehalten. Der Steckverbinder 420 wird dann über die elektrisch leitenden Kernleiter 404 und 406 jedes Kabels 400 und 402 geschoben und dann durch Verwenden des Crimpverfahrens oder des Schraubverfahrens, wie oben beschrieben, positionsmäßig festgelegt. Obwohl dieser Aufbau, der das flexible Rohrstück 488 nutzt, bei einem einstückigen Steckverbinder 420 verwendet wird, kann dieser Aufbau, der das flexible Rohrstück 488 nutzt, bei anderen Spleißeinheiten, beispielsweise dem zweiteiligen Steckverbinder, der in 5A dargestellt ist, verwendet werden.

Unter Bezugnahme auf die 5A und 5B wird nachfolgend eine weitere Ausführungsform der Verbindungseinheit 501 im Detail beschrieben. Die Verbindungseinheit 501, die in den 5A und 5B dargestellt ist, nutzt einen zweiteiligen Steckverbinder 508 und 510 und ein Rohrstück 519, das in einer Weise ähnlich der beiden oben beschriebenen Ausführungsformen installiert wird. Wenn die zwei Hälften des Steckverbinders miteinander verbunden werden, ist die Gesamtlänge der zwei Steckverbinderabschnitte ungefähr gleich der Länge des einteiligen Steckverbinders, wodurch das Erfordernis einer verlängerten Spleißung, wie sie bei dem oben beschriebenen Verfahren notwendig ist, entfällt.

Bei dem Aufbau der Ausführungsform, der den zweiteiligen Steckverbinder verwendet, wird die erste Hälfte des zweiteiligen Steckverbinders 508 über das vorbereitete Ende des ersten Kabels 500 und die andere Hälfte 510 über das Ende des zweiten Kabels 502 geschoben. Das Rohrstück 519 wird in die erste Rohrleitung 512 eingeführt. Nachdem die Kabelenden ausgerichtet sind, wird das Rohrstück 519 aus der ersten Rohrleitung 512 herausgezogen, während es in die zweite Rohrleitung 514 eingeführt wird. Das Rohrstück 519 wird bewegt, bis die Mitte des Rohrstücks 519 zwischen den zwei Kabelenden zentriert angeordnet ist.

Die zwei Steckverbinderhälften 508 und 510 werden dann miteinander verbunden und der gesamte Steckverbinder wird an den elektrisch leitenden Kernleitern 506 und 504 befestigt.

Die zwei Steckverbinderhälften 508 und 510 können miteinander vercrimpt werden, um ihr Trennen zu verhindern. Die zwei Steckverbinderhälften können ferner durch Nutzen anderer Verfahren, beispielsweise Kleben, Schweißen oder eine Schraubverbindung, befestigt werden. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf Schraubverbindungen begrenzt. Es gibt viele Verfahren, die Presspassung und Twistlockverbindung umfassen, um die zwei Hälften des Steckverbinders miteinander zu verbinden. Sogar eine Niedertolleranzpassung kann permanent ausgeführt werden und die notwendige elektrische und thermische Verbindung durch Crimpen des Steckerabschnitts und Steckbuchsenabschnitts der Steckverbinderhälften vorsehen.

Obwohl die drei Kabelverbindungsverfahren, die oben beschrieben wurden, nur ein Ende des Kabels 400, das gespleißt werden soll, darstellen, kann das andere Ende des Kabels 400 mit einer weiteren Spleißeinheit in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, verbunden werden. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Verfahren wird ein weiteres (nicht dargestelltes) Rohrstück mit dem anderen Kabelende verbunden und ein weiterer Kragen und Steckverbinder werden genutzt, um das Rohrstück und das Kabel festzulegen. Durch Verwenden dieses Aufbaus ist gegen den Fluidinjektionsdruck in das Kabel abgedichtet und er wird durch die Rohrstücke zwischen den zwei Kabeln, die miteinander verbunden sind, weitergeleitet. Dieser Aufbau eliminiert das Erfordernis der Spleißung oder des Terminators, um den Injektionsdruck aufrechtzuerhalten.

Wie oben beschrieben, können diese Spleißverfahren bei einem Kabel, das einen zentralen Litzenrohrleitungsaufbau aufweist, verwendet werden. Diese Verfahren können ferner bei Kabeln, die äußere Litzenrohrleitungen, mittlere Litzenrohrleitungen und mehrschichtige Litzenrohrleitungen aufweisen, verwendet werden. Diese unterschiedlichen Kabelarten können alle in einem Spleißsteckverbinder, der abgedichtete Rohrstücke verwendet, verbunden werden. Der Steckverbinder, entweder der mit dem einteiligen oder der mit zweiteiligen Aufbau, kann dann gecrimpt oder mechanisch verbunden werden, und eine Spleißabdeckung kann in einer herkömmlichen Weise aufgebracht werden.

Wenn das Kabel Rohrleitungen in der Ummantelung oder in der Isolierungsabschirmung aufweist, können die Rohrleitungen beider Kabelenden verschiedenartig miteinander verbunden werden. Diese Verbindungsverfahren sind ähnlich den anderen oben beschriebenen Ausführungen, die kommerziell erhältliche Kupplungen und Anschlussstücke verwenden. Wie in 6 dargestellt, würden diese Rohrleitungen 604 außerhalb des Isolierspleißkörpers 606 in einer analogen Weise, wie die Neutralleiter um die Spleißung geführt sind, verbunden. Die gesamte Einheit könnte wahlweise mit einer Wiederummantellungshülse (nicht dargestellt) abgedeckt werden.

Unter Bezugnahme auf die 7A und 7B wird nachfolgend eine weitere Ausführungsform der Verbindungseinheit 750 im Detail beschrieben. Wie nachfolgend beschrieben, ist die Ausführungsform von 7A und 7B für Kabel, die Rohrleitungen in der Leiterabschirmung oder zwischen den elektrisch leitenden Litzen aufweisen, ausgelegt. Allgemein beschrieben, umfasst die Ausführungsform von 7A und 7B den Aufbau der Verbindungseinheit 401 von 3A, bei der ein hohler zylindrischer Steckverbinder verwendet wird, um eine abgedichtete Fluidleitung zwischen den zwei Kabelenden vorzusehen. Die Ausführungsform von 7A und 7B umfasst ferner einen Steckverbinder 702 mit einem Elastomereinführteil 704, um eine Dichtung zwischen dem Kabel und dem Steckverbinder 702 zu erzeugen. Das Elastomereinführteil 704 bildet insbesondere eine Dichtung zwischen der Fläche des Leiters 708 und der Fläche des zylindrischen Hohlraums des Steckverbinders, wenn der Steckverbinder positionsmäßig festgelegt wird. Dies ermöglicht, dass das Fluid in der Rohrleitung 710 in den Steckverbinder 702 fließt, ohne dass Fluid in den Bereich außerhalb der Dichtung austritt.

Dieser Aufbau, der ein Elastomereinführteil 704 verwendet, weist viele Anwendungen für das Verbinden oder Abschließen von Kabeln auf. Die 7B zeigt beispielsweise einen Kabelsteckverbinder, der zwei Elastomereinführteile 704 und 705, zwei Abschnitte von Rohrstücken 712 und 714 und ein hohles Steckverbindergehäuse 702 verwendet. Dieses Gehäuse kann ein Crimpverfahren oder andere konventionelle Spleißverfahren verwenden, um die zwei Kabel 700 und 701 zu befestigen. Dieser Aufbau ermöglicht, dass die zwei Kabelrohrleitungen 710 und 711 ein Gas oder ein Fluid führen können, ohne dass die Isolierspleißung einem Fluidkontakt oder Druck ausgesetzt wird. Eine konventionelle Spleißung, die in 6 bei dem Bezugszeichen 606 dargestellt ist, kann über dem Steckverbinder 702 angewendet werden. Die Rohrstücke 712 und 714 werden verwendet, um die Rohrleitungsöffnungen zu schützen, wenn der Steckverbinder 702 an den Leitern 708 und 703 befestigt wird. Obwohl die 7A und 7B nur ein Kabel darstellen, das nur eine zentrale Rohrleitung aufweist, kann diese Erfindung bei Kabeln verwendet werden, die eine Mehrzahl von Rohrleitungen in oder nahe dem elektrisch leitenden Kernleiter aufweisen.

7C ist eine Darstellung eines Terminators, der ein Elastomereinführteil 752 nutzt. Bei dieser Ausführungsform werden die Rohrleitung, der Leiter und die zylindrische Öffnung des Terminators durch Verwenden des Verfahrens, das oben unter Bezugnahme auf die Figuren 7A7B beschrieben wurde, befestigt. Weitere Informationen bezüglich des Terminators werden nachfolgend im Detail erläutert.

Die vorliegende Erfindung sieht ferner mehrere Vorrichtungen und Verfahren zum Abschließen von Durchflusskabeln vor. Die vorliegende Erfindung umfasst insbesondere mehrere Ausführungsformen zum Abschließen von Kabeln, wobei ein externer Zugang zu den Fluidrohrleitungen in den Kabeln vorgesehen ist. Die verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sehen Terminatoren für spannungsführende Vorrichtungen, Terminatoren mit einer elektrisch leitenden freigelegten Fläche und nicht spannungsführende Vorrichtungen, Terminatoren mit nicht elektrisch leitenden freigelegten Flächen vor.

Wie am besten unter Bezugnahme auf die Figuren 8A13C erkennbar ist, kann ein Durchflusskabel 800 an einem Terminator 804 befestigt werden, wobei ein externer Zugang zu der Kabelrohrleitung 801 ermöglicht ist. Die Terminatoreinheit 899 umfasst ein Durchflusskabel 800 mit einer Rohrleitung 801, einem semi-flexiblen Rohrstück 792, das mit einem weiteren Rohrstück 803 verbunden ist, und einen Terminator 804. Die Terminatoreinheit 899 ist ferner derart ausgebildet, dass eine elektronische Kommunikation zwischen dem Kabelleiter 822 und dem Terminator 804 bereitgestellt wird.

Wie in 8A dargestellt ist, nutzt die eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein semi-flexibles Rohrstück 802, das an dem Abschlusssteckwerbinder 804 nicht mechanisch befestigt oder zu diesem abgedichtet ist. Wenn nur eine Rohrleitung 801 in dem Kabel 800 vorgesehen ist, wird nur ein einzelnes Rohrstück 803 in die Rohrleitung 801 eingeführt und durch einen Hohlraum 811 in dem Terminator 804 geführt. Das Rohrstück 803 kann direkt in die Rohrleitung 801 eingeführt und mit der Rohrleitung 801 mittels eines Klebers verbunden werden. Alternativ kann eine Steckereinheit 808 verwendet werden, um das semi-flexible Rohrstück 802 an der Rohrleitung 801 zu befestigen. 8A zeigt eine Ausführungsform, die eine Steckereinheit 808 verwendet, dort wo das semi-flexible Rohrstück 802 mit einem starren oder semi-starren Rohrstück 803 verbunden wird. Ähnlich wie die Einheit, die in 4C dargestellt ist, wird das semi-flexible Rohrstück 802 mit dem starren oder semi-starren Rohrstück 803 durch einen mechanischen Steckverbinder oder andere konventionelle Rohrstückverbindungsvorrichtungen verbunden.

Eine weitere Ausführungsform, die in 8A dargestellt ist, bezieht sich auf die Verwendung von nicht geklebten Rohrstücken für ein Durchflusskabel 815, das mehrere Rohrleitungen 807 aufweist. Wie in den 8B, 8C und 8D dargestellt ist, stellt die Steckereinheit 810 dieser Ausführungsform eine Gasleitung und Fluidleitung zwischen den Kabelrohrleitungen 807 und dem semi-flexiblen Rohrstück 812 bereit. Wie in 8D dargestellt ist, umfasst die Steckereinheit 810 ein hohles Gehäuse 815, das Öffnungen an einer Seite aufweist, um eine Fluidleitung zwischen der Mehrzahl von Rohrstücken 805 und dem inneren Abschnitt des hohlen Gehäuses 815 zu ermöglichen. An der den mehreren Rohrstücken 805 abgewandten Seite der Steckereinheit 810 ist ferner ein semi-flexibles Rohrstück 812 befestigt, um dort, wo das Rohrstück 812 befestigt ist, eine Fluidleitung zwischen dem flexiblen Rohrstück 812 und dem inneren Abschnitt des hohlen Gehäuses 815 zu ermöglichen. Die Rohrstücke 805 werden durch die Kabelrohrleitung 807 geeignet aufgenommen, um eine Fluidleitung zwischen der Kabelrohrleitung 807 und dem semi-flexiblen Rohrstück 812 zu ermöglichen.

Die starren oder semi-starren Rohrstücke 805 sind der Konfiguration der Kabelrohrleitungen 807 entsprechend angeordnet. 8D zeigt eine perspektivische Ansicht der Steckereinheit 810. Obwohl diese spezielle Ausführungsform einen Aufbau mit drei Rohrstücken darstellt, bezieht sich diese Erfindung auf Konstruktionen mit einer beliebigen Anzahl von Rohrstücken 805. Die 8B und 8C zeigen eine Steckereinheit 810 mit mehreren Rohrstücken, die in die mehreren Rohrleitungen 807 in dem Kabel 815 eingeführt werden.

Bei den Auslegungen von 8A oder 8B wird, wenn das Rohrstück 812 mit der Kabelrohrleitung verbunden ist, das Rohrstück 812 dann durch einen Hohlraum 811 in dem Steckverbinder 804 eingeführt. Das Rohrstück 812 liegt an der Außenseite des Steckverbinders 804 frei, um einen Injektionszugang zu der Rohrleitung 807 von dem Rohrstück 812 aus vorzusehen, ohne dass ein Benutzer das Kabel 815 aus dem Terminator 804 entfernen muss, um ein Fluid in die Kabelrohrleitungen einzuführen.

Eine weitere Ausführungsform eines Durchflusskabelterminators ist in den 9A und 9B dargestellt. 9A ist eine Seitenansicht einer Kabelterminatoreinheit 900 mit einem einzelnen Rohrstück und 9B ist eine Endansicht der Kabelterminatoreinheit 900 mit einem einzelnen Rohrstück. Bei diesem Aufbau wird das Rohrstück 902, das aus einem starren oder semi-starren Werkstoff hergestellt ist, mit dem Terminator 90 verbunden. Der Terminator 908 ist aus einem elektrisch leitenden Werkstoff, der bei herkömmlichen Terminatoren verwendet wird, hergestellt.

Wie in 9A dargestellt ist, sollte das Rohrstück 902 lang genug sein, um sich über die gesamte Länge der zylindrischen Öffnung des Terminators zu erstrecken. Ein langes Rohrstück 902, das sich über das Ende des Steckverbindergehäuses 908 hinaus erstreckt, erleichtert eine einfache Kabelinstallation. Wenn der Terminator 900 an dem Ende eines Durchflusskabels installiert wird, erstreckt sich das Rohrstück 902 in die Kabelrohrleitung hinein, bevor das Kabelende in die zylindrische Öffnung des Terminators eintritt. Das Rohrstück 902 wird an dem Gehäuse 908 befestigt und ist derart ausgebildet, dass nur eine Fluidleitung zwischen dem inneren Abschnitt des Rohrstücks 902 und der Anschluss 906 ermöglicht wird.

Ähnlich wie bei dem Aufbau der Ausführungsform von 8A werden der Kabelleiter in den Terminator 900 und das Rohrstück 902 in die Kabelrohrleitung eingeführt. Der Terminator 900 ist ferner so ausgebildet, dass eine elektronische Kommunikation zwischen dem Gehäuse 908 und dem Kabelleiter bereitgestellt ist. Wenn ein Kabel in dem Terminator 900 befestigt ist, wird ein Einspritzzugang in die Kabelrohrleitung durch einen Anschluss 906 ermöglicht. Der Anschluss 906 ist durch Verwenden mehrerer allgemein bekannter Rohrstückverbindungsverfahren zugänglich, wobei einige nicht einschränkende Beispiele Schraubsteckverbinder, Einspritzanschlussstücke, Ventile oder Stecker umfassen, die an diesem Anschluss befestigt werden können.

Die 10A und 10B zeigen eine weitere Ausführungsform eines Terminators, der verbundene Mikrorohrstücke 1002 verwendet. Der verbundene Mehrfachrohrstückterminator 1000 ermöglicht einen Einspritzzugang zu den Kabelrohrleitungen (nicht dargestellt) durch ein hohles Gehäuse 1008, das eine Mehrzahl von Rohrstücken 1002 mit Gasleitung und Fluidleitung zu einem Zugangsanschluss 1010 aufweist. Dieser Aufbau wird für Kabel gewählt, die mehrere Rohrleitungen in der Mitte oder den äußeren Schichten des Leiters aufweisen. 10A ist eine Seitenansicht des Mehrfachrohrstückterminators 1000 und 10B ist eine Endansicht des Mehrfachrohrstückkabelterminators 1000.

Ähnlich wie der Terminator 900 mit einem Rohrstück werden die Rohrstücke 1002 mit dem Terminatorgehäuse 1008 verbunden. Die Mikrorohrstücke 1002 sind auch aus einem starren oder semi-starren Werkstoff hergestellt. Wie in 10B dargestellt ist, sind die Rohrstücke 1002 auch um die zylindrische Öffnung angeordnet, so dass sie zu den Rohrleitungen in einem Durchflusskabel ausgerichtet sind. Wenn das Kabel in die Terminatoröffnung eingeführt wird, gleiten die Mikrorohrstücke 1002 in die Rohrleitungen in dem Kabel. Bei einem als nicht einschränkend anzusehenden Beispiel, das in 10A dargestellt ist, ist ein Zugang zu dem Durchflussweg durch eine Öffnung mit Gewinde vorgesehen, die den Hohlraum schneidet, in dem die verbundenen Mikrorohrstücke 1002 enden. Dies ermöglicht ein direktes Verbinden von Injektionsgeräten, die verwendet werden, um ein Fluid zu der Kabelrohrleitung zu leiten. Der Zugangsanschluss 1010 kann mit einem Stopfen verschlossen oder an einem externen Rohrstück (nicht dargestellt) mit ähnlichen Verfahren, die für die Zugangsöffnung 906 von (in) 9A beschrieben wurden, befestigt werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform, wie sie in den 11A und 11B dargestellt ist, sieht die vorliegende Erfindung einen anderen Aufbau für den Abschluss eines Durchflusskabels vor, der eine Umfangsdichtung 1102 um die Leiterlitzen 1101 herum nutzt. Wie in 11 dargestellt ist, ist ein Elastomerdichtwerkstoff 1102 in dem Abschlusssteckverbinder 1104 angeordnet. Wenn das Kabel 1100 in den Steckverbinder 1104 eingeführt ist, wird der Steckverbinder 1104 an dem Kabel befestigt, um die Verbindung zu sichern. Die Crimpkraft, die auf den Elastomerwerkstoff 1102 ausgeübt wird, dichtet die Litzen des Kabels ab. Diese Konstruktion ermöglicht eine Fluidleitung zwischen den Rohrleitungen in dem Kabel (nicht dargestellt) und den Ventilen in dem Terminator 1104. Bei dieser Ausführungsform können die Ventile und Öffnungen in dem Terminator 1104 durch verschiedene Vorrichtungen, wie sie in den vorhergehenden Ausführungsformen dargestellt sind, abgedichtet werden. Dieses spezielle nicht einschränkende Beispiel zeigt einen optionalen Injektionszugang 1106, der zusätzlich zu dem anderen Injektionszugang 1108 verwendet werden kann. Dieser optionale Injektionszugang kann auch bei anderen Terminatoren und Kabelverbindungsvorrichtungen, die bei den vorherigen Ausführungsformen dargestellt sind, verwendet werden.

Abweichend zu den vorherigen Ausführungsformen verwendet diese Ausführungsform eine Umfangsdichtung 1102, die hauptsächlich für Kabel mit gefüllten Litzen verwendet werden kann. Der Terminatorsteckverbinder 1104 weist einen Kanal auf, der von den Litzen zu einem Anschluss führt, der mit einer Injektionsvorrichtung verbunden werden kann oder sich durch den Steckverbinder zu einem weiteren Kabel erstrecken kann.

Der Elastomerwerkstoff kann entweder nahe dem Ende der Litzen, wie in 11B dargestellt ist, oder mehr zu der Kabelisolierung, wie in 11A dargestellt ist, oder an einem beliebigen Zwischenpunkt angeordnet werden. 11B zeigt eine Ausführungsform von 11A, bei der ein druckfestes Rohrstück 1109 in die Rohrleitung 1110 vor der Installation des Steckverbinders 1104 eingeführt wird, um zu verhindern, dass die Rohrleitung 1110 zusammenbricht. Dieses Beispiel ist ähnlich der Terminatorvorrichtung 751, die in 7C dargestellt ist.

Alle oben beschriebenen Ausführungsformen können bei allen Spleißungen und bei fast allen spannungsführenden Abschlüssen verwendet werden. Isolierte Abschlüsse, die als nicht spannungsführende Abschlüsse allgemein bekannt sind, benötigen jedoch zusätzliche Bauteile, damit die oben beschriebenen Ausführungsformen praktisch angewendet werden können. Die vorliegende Erfindung umfasst daher zwei alternative Ausführungsformen, die ermöglichen, dass die oben beschriebenen Ausführungsformen bei nicht spannungsführenden Abschlüssen verwendet werden können. Allgemein beschrieben: Die oben beschriebenen Terminatoren, die in den 9A10B gezeigt sind, sind mit mehreren Komponenten ausgerüstet, um einen Fluidzugang zu den abgeschirmten Terminatoren zu ermöglichen.

12 ist eine Schnittansicht eines Kabels 1295, das mit einem nicht spannungsführenden Terminator 1398 durch ein Rohrstück 1291 verbunden ist, das mit dem Terminatorgehäuse 1206 verbunden ist. Dieser Aufbau ist ähnlich dem Terminatoraufbau, der in 9A dargestellt ist, außer dass diese Ausführungsform ferner ein nicht elektrisch leitendes Schutzgehäuse 1200 umfasst. Allgemein beschrieben, heißt dies: Ein Rohrstück 1291 wird in die Kabelrohrleitung eingeführt und das Rohrstück 1291 wird mit dem elektrisch leitenden Terminator 1206 derart verbunden, dass es positionsmäßig ausreichend festgelegt ist. Das entgegengesetzte Ende des Rohrstücks 1291 am Terminatorgehäuse 1206 wird in die Rohrleitung 1292 eingeführt und ist so ausgebildet, dass eine Fluidleitung zwischen dem Terminatorzugangsanschluss 1290 und der Rohrleitung 1292 ermöglicht wird. Ein Injektionszugang kann durch Verwenden eines Einspritzrohrstücks 1289 in den Terminatorzugangsanschluss 1290 vorgesehen werden. Das Einspritzrohrstück 1289 kann an den Terminatorzugangsanschluss 1290 mittels einer Schraubverrieglungsvorrichtung oder anderer ähnlicher Vorrichtungen befestigt werden. Der Terminatorzugangsanschluss 1290 muss zu der Ellbogenzugangsöffnung 1202 ausgerichtet werden, um eine korrekte Befestigung des Einspritzrohrstücks 1289 zu ermöglichen. Der Terminatorzugangsanschluss 1290 kann auch durch Verwenden eines Schraubstopfens (nicht dargestellt) abgedichtet werden. Zusätzlich zu der Fluidleitung sieht die Ausführungsform von 12 eine elektronische Kommunikation zwischen dem Kabelleiter 1293 und dem Abschlusskörper 1376 über das Terminatorgehäuse 1206 vor.

Bei einer weiteren Ausführungsform sieht die vorliegende Erfindung einen nicht spannungsführenden Abschluss vor, der ein Rohrstück nutzt, um einen kontinuierlichen Durchflussweg aus einem nicht spannungsführendem Abschluss vorzusehen. Diese Ausführungsform ermöglicht einem Arbeiter den Zugang zu den Fluidrohrleitungen eines Kabels, das durch einen nicht spannungsführendem Abschluss über ein verlängertes flexibles Rohrstück, wie in 13A dargestellt ist, abgeschlossen ist. Der Aufbau des Terminators, der in 13A dargestellt ist, ist ähnlich dem Aufbau des Terminators, der in den 8A und 8B dargestellt ist, bei dem das Rohrstück aus einem beliebigen flexiblen dielektrischen Werkstoff hergestellt ist, das ausreichend ist, um eine Fluidleitung bei hohen Drücken zu ermöglichen.

13A ist eine Schnittdarstellung eines Kabels, das mit einem nicht spannungsführenden Terminatoraufbau durch ein flexibles Rohrstück 1312 verbunden ist, das nicht mit dem Terminatorgehäuse 1206 verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform ist das flexible Rohrstück 1312 mit einem Öffnungseinsatz 1300 verbunden, das so ausgebildet ist, dass eine Fluidleitung zwischen dem Öffnungseinsatz 1300 und der Kabelrohrleitung 1392 ermöglicht ist. Das flexible Rohrstück 1312 ist mit der Kabelrohrleitung 1392 in einer ähnlichen Weise wie bei der Ausführungsform nach den 8A und 8B verbunden.

Wie in den 13A13C dargestellt ist, ist der Öffnungseinsatz 1300 mit dem flexiblen Rohrmaterial 1391 verbunden und das Rohrmaterial 1391 ist mit einem Rohrstück 1389, das in die Rohrleitung 1392 eingeführt ist, verbunden. Dieser Aufbau ermöglicht, dass ein Fluid oder ein Gas in die Kabelrohrleitung durch die Öffnung des nicht elektrisch leitenden Schutzgehäuses 1200 eingespritzt werden kann. Eine externe Rohrleitung (nicht dargestellt) kann mit der Zugangsöffnung 1202 mittels einer Standardschraubverriegelungsvorrichtung oder eines anderen ähnlichen Mechanismus verbunden werden. Wenn der Einspritzzugang nicht länger benötigt wird, kann ein Schraubstopfen (nicht dargestellt) in die Zugangsöffnung 1202 eingeführt werden.

13C zeigt, wie ein Rohr 1312 mit einem Ellbogenöffnungseinsatz 1300 verbunden werden kann. Eine Vielfalt von mechanischen Verbindungen sind möglich, um das Rohr 1312 mit der Ellbogenöffnung zu verbinden, und zwar, umfassend: eine Quellschweißverbindung, eine Klebeverbindung, eine Presspassung, eine O-Ring-artige Dichtung oder ein Schweißen durch Wärmeeinbringung. Wie in den 13A13C dargestellt ist, wird zunächst für die Installation das Rohr 1312 durch die Öffnung 1390 geführt und auf eine vorbestimmte Länge geschnitten und mit dem Öffnungseinsatz 1300 am Ende 1302 verbunden.

Wenn der Öffnungseinsatz 1300 mit dem Rohr 1312 verbunden und an diesem abgedichtet ist, wird der Öffnungseinsatz 1300 in eine Einspritzellbogenzugangsöffnung 1202 eingeführt, bis es mit einer permanenten Presspassung oder anderen Verbindungsverfahren, wie sie oben dargestellt sind, positionsmäßig richtig einrastet. Die Ellbogenzugangsöffnung 1310 ist ferner als Zugangsöffnung 1202 in 12 dargestellt. Eine konventionelle Einspritzkappe oder ein Stopfen oder eine permanente Kappe oder Stopfen, die schon auf diesem Gebiet bekannt sind, werden in den inneren Hohlraum des Öffnungseinsatzes eingeführt, um ein Fluideinspritzen zu ermöglichen. Die geführte Zugangsöffnungsalternative ist zu allen Abschlussausführungsformen, die oben beschrieben sind, kompatibel.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Verfahren gibt es andere Verfahren, um körperliche Durchflussverbindungen zum Einbringen eines Fluids in ein einspritzbares Kabel zu ermöglichen. Konventionelle Einspritzellbogen und Adapter sind in den U.S.-Patenten Nr. 4,946,393 und 5,082,449 beschrieben. Bei einem als nicht einzuschränkend anzusehenden Beispiel können die konventionellen Einspritzellbogen und Adapter an den Kabelenden angebracht und verwendet werden, um ein Fluid in die Kabel einzuspritzen. Dieser Lösungsweg bedeutet eine starke Begrenzung für die Druckhöhe, den ein Abschluss widerstehen kann. Beispielsweise können Ellbogen und Adapter gemäß dem Stand der Technik einem Druck von ungefähr 207 kpa bis 276 kpa (30 bis 40 PSI) widerstehen, bevor sie undicht werden oder sich verformen. Die nicht spannungsführenden Ausführungsformen, die oben dargestellt und beschrieben sind, ermöglichen jedoch höhere Einspritzdrücke als nach dem Stand der Technik und ermöglichen daher eine viel höhere Effizienz für die Anwendung in der Praxis.

Wenn ausschließlich äußere Durchflussrohrleitungen für das Einspritzen verwendet werden, sollten die Rohrleitungen außerhalb des Crimpsteckverbinders oder des mechanischen Steckverbinders abgetrennt werden, um den Durchfluss, wie in 14 dargestellt ist, zu erleichtern. Die Methode zum Ablängen dieser externen Rohrleitungen auf eine Länge, die kürzer als die der Litzen ist, ist neuartig, um den Durchfluss zur Verwendung bei konventionell geformten, Kaltschrumpf-, mit der Hand umwickelten und Wärmeschrumpf-Spleißungen und konventionellen Abschlusseinspritzadaptern zu erleichtern.

Während die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist es offensichtlich, dass verschiedene Abänderungen gemacht werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
Verfahren zum Verbinden eines ersten Durchflusskabels (400) und eines zweiten Durchflusskabels (402), bei dem das erste und das zweite Durchflusskabel eine Rohrleitung (412), einen elektrisch leitenden Kernleiter (404) und eine Isolierung (416) umfassen, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet wird, dass es folgendes umfasst

(a) Einführen eines Rohrstücks (410) in die Rohrleitung des ersten Durchflusskabels;

(b) Anordnen eines Steckverbinders (420) über wenigstens einen Abschnitt des ersten Durchflusskabels;

(c) Befestigen des Steckverbinders an dem ersten Durchflusskabel;

(d) Einführen des Rohrstücks (410) in die Rohrleitung des zweiten Durchflusskabels; und

(e) Befestigen des Steckverbinders (420) an dem zweiten Durchflusskabel.
Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei die Einführschritte (a) und (d) das Einführen des Rohrstücks in die Rohrleitung bis zu einer vorbestimmten Tiefe umfassen, wobei die vorbestimmte Tiefe sich über einen abgeschälten Abschnitt der Isolierung hinaus erstreckt. Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner umfassend Befestigen des Rohrstücks an der Rohrleitung des ersten Durchflusskabels und Befestigen des Rohrstücks an der Rohrleitung des zweiten Durchflusskabels. Verfahren gemäß Anspruch 1, ferner umfassend Entfernen der Isolierung von dem ersten Durchflusskabel und Entfernen der Isolierung von dem zweiten Durchflusskabel. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Durchflusskabel ferner eine Isolierungsabschirmung (32), eine Umhüllung (22) und mehrere Rohrleitungen (412) aufweisen, ferner umfassend Verbinden der mehreren Rohrleitungen des ersten Durchflusskabels mit den mehreren Rohrleitungen des zweiten Durchflusskabels. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei die mehreren Rohrleitungen in der Umhüllung angeordnet sind. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Rohrstück aus Stahl besteht. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Anordnen des Steckverbinders über wenigstens einem Abschnitt des ersten Durchflusskabels das Anordnen des Steckverbinders über den elektrisch leitenden Kernleiter des ersten Durchflusskabels umfasst und wobei das Verfahren ferner umfasst

Herausziehen des Rohrstücks aus der Rohrleitung des ersten Durchflusskabels bis in die Rohrleitung des zweiten Durchflusskabels;

Verschieben des Steckverbinders von dem elektrisch leitenden Kernleiter des ersten Durchflusskabels über den elektrisch leitenden Kernleiter des zweiten Durchflusskabels derart, dass der Steckverbinder einen Abschnitt der elektrisch leitenden Kernleiter des ersten und des zweiten Durchflusskabels abdeckt und

Vercrimpen des Steckverbinders mit den elektrisch leitenden Kernleitern des ersten und des zweiten Durchflusskabels.
Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei der Schritt des Verschiebens ferner das Verschieben des Crimpsteckverbinders derart, dass das Zentrum des Crimpsteckverbinders im wesentlichen zwischen dem ersten und dem zweiten freigelegten elektrisch leitenden Kernleiter ausgerichtet ist, umfasst. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei das Verfahren ferner das Entfernen der Isolierung von dem ersten Durchflusskabel umfasst, wodurch der elektrisch leitende Kernleiter des ersten Durchflusskabels freigelegt wird, und wobei das Abschälen des ersten Durchflusskabels ferner das Entfernen der Isolierung über eine Länge, die gleich oder länger als die Länge des Steckverbinders ist, umfasst. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei das erste und das zweite Durchflusskabel ferner eine Isolierungsabschirmung (32), eine Ummantelung (22) und mehrere Rohrleitungen aufweisen, ferner umfassend Verbinden der mehreren Rohrleitungen des ersten Durchflusskabels mit den mehreren Rohrleitungen des zweiten Durchflusskabels. Verfahren gemäß Anspruch 11, wobei die mehreren Rohrleitungen in der Ummantelung angeordnet sind. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei das Rohrstück aus Stahl besteht. Ein Verfahren zum Verbinden eines ersten Durchflusskabels (500) und eines zweiten Durchflusskabels (502), das einen zweiteiligen Crimpsteckverbinder (501) nutzt, wobei der zweiteilige Crimpsteckverbinder ein erstes Crimpteil (308) und ein zweites Crimpteil (510) umfasst, und wobei das erste und das zweite Durchflusskabel eine Rohrleitung (512), einen elektrisch leitenden Kernleiter (506) und eine Isolierung (516) umfassen, dadurch gekennzeichnet wird, dass es folgendes umfasst

(a) Anordnen des ersten Crimpteils auf dem elektrisch leitenden Kernleiter des ersten Durchflusskabels,

(b) Anordnen des zweiten Crimpteils auf dem elektrisch leitenden Kernleiter des zweiten Durchflusskabels,

(c) Einführen eines Rohrstücks in die Rohrleitung des ersten Durchflusskabels,

(d) Herausziehen des Rohrstücks aus der Rohrleitung des ersten Durchflusskabels bis in die Rohrleitung des zweiten Durchflusskabels,

(e) Verbinden des ersten Crimpteils mit dem zweiten Crimpteil, wodurch eine Crimpverbindung erzeugt wird, und

(f) Vercrimpen des ersten und des zweiten Crimpteils mit dem elektrisch leitenden Kernleiter des ersten und dem des zweiten Durchflusskabels.
Verfahren gemäß Anspruch 14, ferner umfassend Crimpen der Crimpverbindung. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei das erste und das zweite Crimpteil eine mit Gewinde versehene Nut umfassen, wobei diese eine gesicherte Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Crimpteil erzeugt. Verfahren gemäß Anspruch 14, ferner umfassend Entfernen der Isolierung von dem ersten Durchflusskabel und Entfernen der Isolierung von dem zweiten Durchflusskabel. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei der Schritt des Herausziehens (d) das Herausziehen des Rohrstücks aus der Rohrleitung des ersten Durchflusskabels so weit, dass das Zentrum des Rohrstücks im wesentlichen mittig zwischen dem ersten und dem zweiten Durchflusskabel angeordnet ist, umfasst. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei das erste und das zweite Durchflusskabel ferner eine Isolierungsabschirmung (32), eine Ummantelung (22) und mehrere Rohrleitungen aufweisen, ferner umfassend Verbinden der mehreren Rohrleitungen des ersten Durchflusskabels mit den mehreren Rohrleitungen des zweiten Durchflusskabels. Verfahren gemäß Anspruch 19, wobei die mehreren Rohrleitungen in der Ummantelung angeordnet sind. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei das Rohrstück aus Stahl besteht. Kabelverbindung für ein Durchflusskabel, wobei das Durchflusskabel eine Rohrleitung (710), einen elektrisch leitenden Kernleiter (708) und eine Isolierung (706), die die Rohrleitung und den elektrisch leitenden Kernleiter umgibt, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass sie

ein Rohrstück (712) umfasst, wobei das Rohrstück mit der Rohrleitung verbunden ist, das eine Fluidleitverbindung zwischen dem Rohrstück und der Rohrleitung ermöglicht und

ein leitendes Gehäuse (702), das einen ersten Hohlraum und einen zweiten Hohlraum aufweist, wobei der zweite Hohlraum zur Aufnahme eines Endabschnitts des elektrisch leitenden Kernleiters ausgebildet ist und wobei der erste Hohlraum sich von einer Innenfläche des zweiten Hohlraums zu der Außenfläche des leitenden Gehäuses erstreckt und wobei der erste und der zweite Hohlraum so miteinander verbunden sind, dass eine Fluidleitung zwischen der Rohrleitung und dem ersten Hohlraum ermöglicht ist, umfasst.
Kabelverbindung gemäß Anspruch 22, ferner umfassend ein zweites Rohrstück (802), wobei das zweite Rohrstück mit dem Rohrstück (803) zur Bereitstellung einer Fluidleitung zwischen der Rohrleitung und dem zweiten Rohrstück verbunden ist und wobei das zweite Rohrstück sich von dem Rohrstück zur Außenseite des leitenden Gehäuses über den ersten Hohlraum erstreckt. Kabelverbindung gemäß Anspruch 22, wobei das Durchflusskabel mehrere Rohrleitungen umfasst und ferner eine hohle Steckerverbindung umfasst, welche mehrere im wesentlichen starre Rohre und einen Rohrleitungssteckverbinder umfasst, wobei die mehreren im wesentlichen starren Rohre (750) und der Rohrleitungssteckverbinder eine Fluidleitung zwischen den mehreren Rohren und dem Rohrstück vorsehen, wobei die Fluidleitung zwischen den mehreren Rohrleitungen und dem ersten Hohlraum über die hohle Steckerverbindung und das Rohrstück stattfindet. Kabelverbindung gemäß Anspruch 24, ferner umfassend Verriegelungsmittel zum Festsetzen des elektrisch leitenden Kernleiters an dem leitenden Gehäuse. Kabelverbindung gemäß Anspruch 25, wobei die mehreren Rohrleitungssteckverbinder an der hohlen Steckverbindung derart angebracht ist, dass jeder Rohrleitungssteckverbinder der mehreren Rohrleitungssteckverbinder im wesentlichen mit den mehreren Rohrleitungen des Durchflusskabels ausgerichtet ist. Kabelverbindung gemäß Anspruch 22, wobei der zweite Hohlraum eine allgemein zylindrische Form aufweist, wobei das Rohrstück an der Basis des zweiten im allgemeinen zylindrischen Hohlraums starr befestigt ist und wobei das Rohrstück im wesentlichen mit der Achse des im allgemeinen zylindrischen Hohlraums ausgerichtet ist, und wobei das Rohrstück mit dem ersten Hohlraum verbunden ist, um eine Fluidleitung zwischen der Rohrleitung und dem ersten Hohlraum zu ermöglichen. Kabelverbindung gemäß Anspruch 27, wobei die Länge des Rohrstücks länger als die Länge des zweiten im allgemeinen zylindrischen Hohlraum ist. Kabelverbindung gemäß Anspruch 28, wobei das Rohrstück aus einem starren Metallwerkstoff besteht. Kabelverbindung gemäß Anspruch 27, wobei das leitende Gehäuse ferner mehrere Rohre umfasst, die an der Basis des zweiten im allgemeinen zylindrischen Hohlraums starr befestigt sind, und wobei die mehreren Rohre im wesentlichen zu der Achse des im allgemeinen zylindrischen Hohlraums ausgerichtet sind, und wobei die mehreren Rohre an der Basis des ersten Hohlraums befestigt sind, um eine Fluidleitung zwischen den mehreren Rohren und dem ersten Hohlraum zu ermöglichen. Kabelverbindung gemäß Anspruch 30, wobei die mehreren Rohre aus einem starren Metallwerkstoff hergestellt sind. Kabelverbindung gemäß Anspruch 30, wobei die Länge der mehreren Rohre länger als die Länge des zweiten im allgemeinen zylindrischen Hohlraums ist. Kabelverbindung gemäß Anspruch 30, wobei der erste Hohlraum eine zylindrische Form mit einer Gewindefläche aufweist, die zur Innenseite des Hohlraums weist. Kabelverbindung gemäß Anspruch 22, wobei der zweite Hohlraum eine im allgemeinen zylindrische Form aufweist und wobei der zweite im allgemeinen zylindrische Hohlraum mit dem ersten Hohlraum verbunden ist und eine Verbindung zwischen dem elektrisch leitenden Kernleiter und dem Rohrstück erlaubt. Kabelverbindung gemäß Anspruch 22, ferner umfassend ein zweites Rohrstück (803), wobei das zweite Rohrstück (803) mit dem Rohrstück verbunden ist und eine Fluidleitung zwischen der Rohrleitung und dem zweiten Rohrstück bereitstellt. Kabelverbindung gemäß Anspruch 22, wobei das Rohrstück in die Rohrleitung des ersten Durchflusskabels und eines zweiten Durchflusskabels eingeführt ist und wobei der Crimpsteckverbinder um den leitenden Kernleiter des ersten Durchflusskabels und dem des zweiten Durchflusskabels angeordnet ist, und wobei der Steckverbinder zur Verbindung des ersten Durchflusskabels mit dem zweiten Durchflusskabel derart ausgebildet ist, dass die Kabelverbindung eine Fluidleitung und elektronische Verbindung zwischen dem ersten Durchflusskabel und dem zweiten Durchflusskabel bereitstellt. Kabelverbindung (1103) für ein Durchflusskabel, das einen elektrisch leitenden Kernleiter (1101), der derart aufgebaut ist, dass eine Fluidleitung durch diesen möglich ist, und eine Isolierung, die den elektrisch leitenden Kernleiter umgibt, und wenigstens eine Rohrleitung aufweist, die vorgesehen ist, um eine Fluiddurchleitung zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein leitendes Gehäuse (1104), das einen ersten Hohlraum und einen zweiten Hohlraum aufweist, wobei sich der erste Hohlraum von dem zweiten Hohlraum zu wenigstens einer Außenfläche des leitenden Gehäuses erstreckt und wobei der zweite Hohlraum größenmäßig derart ausgebildet ist, dass er einen Endabschnitt des elektrisch leitenden Kernleiters aufnehmen kann, wobei das leitende Gehäuse derart aufgebaut ist, dass eine Fluidleitung zwischen dem ersten und dem zweiten Hohlraum ermöglicht ist, und wobei das leitende Gehäuse derart aufgebaut ist, dass eine Fluidleitung zwischen dem elektrisch leitenden Kernleiter und dem ersten Hohlraum ermöglicht ist.






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