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Dokumentenidentifikation DE60036208T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001181779
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM MULTIBAND UND MULTIMODE FUNKEMPFÄNG MIT GEMEINSAMEN SCHALTUNGSELEMENTEN
Anmelder Nokia Corp., Espoo, FI
Erfinder ALI, Fazal, San Diego, CA 92131, US;
WAKEHAM, Thomas C., San Diego, CA 92121, US;
ROVOS, Konstantina A., San Diego, CA 92122, US
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60036208
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.05.2000
EP-Aktenzeichen 009362260
WO-Anmeldetag 23.05.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/14184
WO-Veröffentlichungsnummer 2000072456
WO-Veröffentlichungsdatum 30.11.2000
EP-Offenlegungsdatum 27.02.2002
EP date of grant 29.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H04B 1/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04B 1/40(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Funkvorrichtung, wie zum Beispiel eine mobile Station mit mehreren Betriebsarten, die in mehr als einem mobilen Kommunikationssystem selektiv betreibbar ist. Im Spezielleren betrifft die vorliegende Erfindung einen Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten und ein zugeordnetes Verfahren, bei dem Schaltkreisanordnungsteile, die für einen Betrieb des Funkempfängers in seinen unterschiedlichen Betriebsarten benötigt werden, gemeinsam genutzt werden. Indem die Schaltkreisteile gemeinsam genutzt werden, werden Kosteneinsparungen und Größeneinsparungen erreicht.

Hintergrund der Erfindung

In einem Kommunikationssystem wird Information zwischen zwei oder mehreren Kommunikationsstationen kommuniziert. Information, die zwischen den Kommunikationsstationen zu kommunizieren ist, wird über einen Kommunikationskanal übertragen, der ausgebildet ist, sich zwischen den Kommunikationsstationen zu erstrecken. In einem Zweiwegkommunikationssystem umfasst ein Kommunikationssystem sowohl einen Sender als auch einen Empfänger, die betriebsfähig sind, Kommunikationssignale zu senden beziehungsweise zu empfangen. Dadurch wird Information in einem Zweiwegkommunikationssystem bei einer einzelnen Kommunikationssation sowohl gesendet als auch empfangen.

Ein Funkkommunikationssystem ist ein Kommunikationssystem, in dem der zwischen den Kommunikationsstationen gebildete Kommunikationskanal ein Funkkanal ist, der in einem Teil des elektromagnetischen Spektrums definiert ist.

Ein Funkkommunikationssystem erhöht inhärent die Kommunikationsmobilität, weil in einem solchen System definierte Kommunikationskanäle aus Funkkanälen gebildet sind und keine drahtgebundene Verbindungen benötigen, um die Kommunikationskanäle zu bilden. Ein Funkkommunikationssystem ist jedoch typischerweise bandbreitenbegrenzt. Das heißt, Regulierungsgremien, die eine Verwendung des elektromagnetischen Spektrums zuordnen, ordnen lediglich einen eingeschränkten Umfang des elektromagnetischen Spektrums Kommunikation in einem speziellen Funkkommunikationssystem zu. Weil die Spektrumszuordnung zur Verwendung durch ein spezielles System eingeschränkt ist, ist durch eine solche Zuordnung ein Anstieg der Kommunikationskapazität eines Funkkommunikationssystems eingeschränkt. Daher sind Anstrengungen unternommen worden, um ein Funkkommunikationssystem in Arten aufzubauen, die das zugeordnete Spektrum effizient nutzen.

Ein PCS oder ein anderes mobiles Kommunikationssystem ist für ein Funkkommunikationssystem beispielhaft. Mobile Kommunikationssysteme nutzen relativ effizient das diesen zugeordnete Spektrum. Signale, die während eines Betriebs des mobilen Kommunikationssystems erzeugt werden, sind von relativ geringen Leistungspegeln. Aufgrund der Verwendung von Signalen geringer Leistung können gemäß einem Zellenwiederverwendungsplan die gleichen Kanäle überall in einem mobilen Kommunikationssystem wiederverwendet werden. Eine konkurrierende Verwendung der gleichen Kanäle ist gemäß dem Zellenwiederverwendungsplan zugelassen, um dadurch konkurrierende Kommunikation auf den gleichen Kanälen durch unterschiedliche Kommunikationsstationspaare an unterschiedlichen Stellen überall in dem von dem mobilen Kommunikationssystem umfassten Bereich zu bewirken.

Auch mit der relativ effizienten Verwendung des zugeordneten Spektrums sind jedoch viele mobile Kommunikationssysteme an ihren maximalen Kapazitäten betrieben worden, im Speziellen zu bestimmten Tageszeiten und innerhalb bestimmter Zellen des mobilen Kommunikationssystems. Mit technologischen Weiterentwicklungen und dem Bedarf, die Kapazitätsprobleme herkömmlicher mobiler Kommunikationssysteme zu behandeln, sind verschiedene mobile Kommunikationssysteme entwickelt worden, die erhöhte Kommunikationskapazitäten darin ermöglichen.

In vielen Fällen erfordern die mobilen Kommunikationssysteme von derartigen erhöhten Kapazitäten die Installation separater Netzwerkinfrastrukturen und den Aufbau separater mobiler Stationen, die betrieben werden können, um damit zu kommunizieren. Die separate Netzwerkinfrastruktur wird üblicher Weise vorhandenen mobilen Kommunikationssystemen überlagert. Auch sind mobile Systeme, die gemäß unterschiedlichen Kommunikationsstandards aufgebaut sind, in nicht überlappenden geographischen Gebieten installiert worden. Das heißt, unterschiedliche Typen von mobilen Kommunikationssystemen sind in unterschiedlichen geographischen Gebieten installiert. Eine mobile Station, die gemäß nur einem der Systeme betreibbar ist, ist nur in dem geographischen Gebiet betreibbar, das von einem solchen System umfasst ist.

Mobile Stationen mit zwei Betriebsarten sind beispielsweise verfügbar, um es einem Benutzer zu ermöglichen, alternativ mittels zweier unterschiedlicher mobiler Kommunikationssysteme zu kommunizieren. Im Allgemeineren sind mobile Stationen mit mehreren Betriebsarten entwickelt worden, um deren Betrieb in mehreren unterschiedlichen mobilen Kommunikationssystemen zu ermöglichen. Solche mobilen Stationen mit zwei und mehreren Betriebsarten müssen typischer Weise eine Schaltkreisanordnung aufweisen, die für jedes der unterschiedlichen mobilen Kommunikationssysteme, in dem die mobile Station betreibbar ist, speziell aufgebaut ist. Die verschiedenen Kommunikationssysteme sind zum Beispiel in unterschiedlichen Frequenzbändern mit unterschiedlichen Modulationsschemata, mit unterschiedlichen Kodierschemata, etc. betreibbar. Daher müssen herkömmliche mobile Stationen mit zwei und mehreren Betriebsarten manchmal separate aber funktional redundante Schaltkreispfade für jedes der Kommunikationssysteme aufweisen, in dem die mobile Station betreibbar sein soll.

Eine solche Verdopplung erhöht die Komplexität der mobilen Station sowie die Kosten der mobilen Station. Und weil die redundanten Schaltkreispfade jeweils separate Schaltkreiselemente erfordern, vergrößert sich die physikalische Abmessung der resultierenden mobilen Station.

Unterschiedliche der mobilen Kommunikationssystemstandards zeigen jedoch manchmal einige Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel werden die gleichen Modulationsschemata verwendet, allerdings in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Oder es können unterschiedliche Modulationsschemata in den unterschiedlichen Kommunikationssystemen verwendet werden, allerdings in dem gleichen Frequenzbereich.

Ein analoges System, wie zum Beispiel AMPS (Advanced Mobile Phone System), ist in einem Frequenzbereich betreibbar, der sich bei etwa 800 MHz befindet, und verwendet ein FDMA-(Frequency Division Multiple Access)-Verfahren. Dieses System nutzt Frequenzmodulationstechniken, um Information zu modulieren, die während ihres Betriebs zu kommunizieren ist. Ein digitales System, wie zum Beispiel PCS (Personal Communication System), das in einem Frequenzbereich von etwa 1,9 GHz betreibbar ist, verwendet verschiedene Zugriffsverfahren einschließlich von CDMA (Code Division, Multiple Access). CDMA-Systeme nutzen im Allgemeinen eine QPSK-(Quadratur Phase Shift Key)-Modulationstechnik. Daher wird diese gleiche Modulationstechnik auch für CDMA-Systeme verwendet, die in dem zellulären Frequenzbereich, d. h. dem bei etwa 800 MHz lokalisierten Bereich, betreibbar sind.

Wenn man die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Systeme, in dem eine mobile Station mit mehreren Betriebsarten betreibbar sein soll, nutzen könnte, könnte eine gemeinsame Nutzung von Schaltkreisteilen der unterschiedlichen Schaltkreiszweige vorgenommen werden. Eine solche gemeinsame Nutzung würde die Kosten der mobilen Station verringern, wobei dabei eine Verringerung der physikalischen Abmessungen der resultierenden mobilen Station ermöglicht wird.

Angesichts dieser Funkvorrichtungen, wie zum Beispiel in mobilen Kommunikationssystemen betreibbare mobile Stationen, betreffenden Hintergrundinformation haben sich die bedeutsamen Verbesserungen der vorliegenden Erfindung entwickelt.

EP 0 823 788 A2 offenbart einen Empfangsmischerschaltkreis mit einer ersten Empfangskette, die für einen ersten Typ von Signalen vorgesehen ist, und einer zweiten Empfangskette, die für einen zweiten Typ von Signalen und einen dritten Typ von Signalen vorgesehen ist. Die ersten und zweite Empfangsketten sind nicht selektiv betreibbar. Die ersten und zweiten Empfangsketten bleiben während eines Betriebs des Empfängermischerschaltkreis unabhängig von dem empfangenen Signal eingeschaltet.

EP 0 823 790 A2, WO 97/30523 A1, EP 0 813 312 A2 und DE 197 05 752 A1 offenbaren Empfänger, die jeweils zwei Empfangsketten aufweisen. Jede Empfangskette dient für einen Betrieb hinsichtlich von Signalen von einem einzelnen Funkkommunikationssystem.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt dem entsprechend in vorteilhafter Weise eine Art bereit, mittels der Schaltkreisanordnungsteile gemeinsam genutzt werden, die für einen Betrieb eines Funkempfängers mit mehreren Betriebsarten erforderlich sind. Schaltkreisanordnungsteile, die in herkömmlicher Weise separate Schaltkreiskettenteile bilden, werden bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gemeinsam genutzt. Indem die Schaltkreisanordnungsteile gemeinsam genutzt werden, ist der Funkempfänger von kostengünstigerem Aufbau. Und weil ein gemeinsames Nutzen der Schaltkreisanordnungsteile zu einer Verringerung der für den Funkempfänger erforderlichen Teile führt, wird auch für eine Verringerung der physikalischen Abmessung gesorgt, die von dem Funkempfänger benötigt werden.

Hierfür stellt die vorliegende Erfindung einen Empfänger und ein Verfahren zum Betreiben desselben bereit, die in den abhängigen Ansprüchen definiert sind; bevorzugte Ausführungsformen derselben sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

Im Folgenden sind einige Aspekte der vorliegenden Erfindung diskutiert.

Bei einem Aspekt der vorliegenden Erfindung werden Funkfrequenzempfangskettenteile verwendet, um auf erste Empfangssignale und zweite Empfangssignale zu wirken, die während eines Betriebs eines ersten mobilen Kommunikationssystems bzw. eines zweiten mobilen Kommunikationssystems erzeugt werden. Die ersten und zweiten mobilen Kommunikationssysteme sind in einem gemeinsamen Frequenzband betreibbar, um es dadurch zu ermöglichen, dass der gemeinsam zu nutzende RF-Empfangskettenteil betreibbar ist, um entweder das erste Empfangssignal oder das zweite Empfangssignal zu empfangen.

Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Empfangskettenteil für niedrigere Frequenzen, zum Beispiel ein Empfangskettenteil mit IF-(Zwischenfrequenz)-Pegel oder Basisbandpegel, abwechselnd betreibbar, um auf Angaben eines ersten Empfangssignals, das während eines Betriebs eines ersten mobilen Kommunikationssystems erzeugt wird, und eines zweiten Empfangssignals zu einzuwirken, das während des Betriebs eines zweiten mobilen Kommunikationssystems erzeugt wird. Die ersten und zweiten mobilen Kommunikationssysteme sind gemäß einem gemeinsamen Modulationsschema betreibbar, um es dadurch zu ermöglichen, dass der Empfangskettenteil für niedrigere Frequenzen verwendet wird, um auf die Angaben von entweder den ersten oder den zweiten Funksignalen einzuwirken.

Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Funkempfänger einer Funkvorrichtung mit drei Betriebsarten vorgesehen. Der Funkempfänger ist betreibbar, um ein erstes, von einem ersten Funkkommunikationssystem erzeugtes Funksignal, ein zweites, von einem zweiten Funkkommunikationssystem erzeugtes Funksignal und ein drittes, von einem dritten mobilen Kommunikationssystem erzeugtes Funksignal zu empfangen und auf diese einzuwirken. Ein RF-Empfangskettenteil ist betreibbar, um auf die Funksignale einzuwirken, die von wenigstens zwei der Funkkommunikationssysteme erzeugt werden. Dadurch wird eine Verringerung der erforderlichen Anzahl an RF-Empfangskettenteilen, die von der Vorrichtung mit drei Betriebsarten benötigt werden, erreicht. In analoger Weise ist ein Empfangskettenteil für niedrigere Frequenzen selektiv betreibbar, um ferner auf Angaben eines Empfangssignals zu wirken, das von mehr als einem der Funkkommunikationssysteme erzeugt wird. Dadurch wird die erforderliche Anzahl von Empfangskettenteilen für niedrigere Frequenzen, die von der Vorrichtung mit drei Betriebsarten benötigt werden, ebenfalls verringert.

Bei einer beispielhaften Implementierung ist eine mobile Station mit drei Betriebsarten für zwei Frequenzbänder vorgesehen. Die mobile Station ist selektiv in einem PCS-CDMA-Kommunikationssystem, einem AMPS-System und einem zellulären CDMA-System betreibbar. Ein erster RF-Empfangskettenteil ist betreibbar, um auf Empfangssignale einzuwirken, die während eines Betriebs des PCS-CDMA-Systems erzeugt werden. Der erste RF-Empfangskettenteil ist auch betreibbar, um solche Signale auf eine IF-Frequenz herunter umzusetzen. Einer zweiter Empfangskettenteil ist betreibbar, um Empfangssignale, die während eines Betriebs des zellulären CDMA-Systems und des AMPS-Systems erzeugt werden, zu empfangen und auf diese einzuwirken. Der zweite RF-Empfangskettenteil ist auch betreibbar, um Empfangssignale, auf die dort eingewirkt wird, hinsichtlich der Frequenz zu einer IF-Frequenz herunter umzusetzen. Weil der zweite RF-Empfangskettenteil auf während eines Betriebs von zwei separaten Systemen erzeugte Signale einwirkt, wird im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen solch einer mobilen Station eine Verringerung hinsichtlich der Schaltkreisanordnung erreicht. Die mobile Station umfasst ferner einen gemeinsamen Empfangskettenteil, der sowohl mit dem ersten als auch dem zweiten RF-Empfangskettenteil gekoppelt ist. Der gemeinsame Empfangskettenteil wirkt auf Angaben von einem gewählten der Empfangssignale ein, die dort angelegt werden und auf die von den ersten und zweiten RF-Empfangskettenteilen eingewirkt wird. Der gemeinsame Empfangskettenteil umfasst einen CDMA-Demodulator, um die Signale zu demodulieren, die abwechselnd von dem PCS-CDMA-System und dem zellulären CDMA-System erzeugt werden. Weil der gemeinsame Empfangskettenteil auf Signale einwirkt, die von zwei separaten Kommunikationssystemen erzeugt werden, wird wiederum eine Verringerung der Schaltkreisanordnung erreicht. Die mobile Station umfasst ferner einen dritten Empfangskettenteil, der mit dem zweiten RF-Empfangskettenteil gekoppelt ist und selektiv betreibbar ist, um auf Angaben der Empfangssignale zu wirken, die während eines Betriebs des AMPS-Systems erzeugt werden.

Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorspannungs- und Schalt-Schaltkreisanordnung von den ersten und zweiten RF-Empfangskettenteilen gemeinsam genutzt. Weil nur einer oder der andere der RF-Empfangskettenteile gewählt wird, um während einer speziellen Zeitdauer betreibbar zu sein, muss eine solche Vorspannungs- und Schalt-Schaltkreisanordnung nur mit der betreibbaren der RF-Empfangskettenteile gekoppelt sein. Dadurch wird ferner eine zusätzliche Verringerung der Schaltkreisanordnung, die von der mobilen Station benötigt wird, erreicht.

Bei diesen und weiteren Aspekte sind ein Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten und ein zugeordnetes Verfahren vorgesehen. Der Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten ist betreibbar, um erste, während eines Betriebs eines ersten Funkkommunikationssystems erzeugte Empfangssignale zu empfangen und um wenigstens zweite Empfangssignale zu empfangen, die während eines Betriebs wenigstens eines zweiten Funkkommunikationssystems erzeugt werden. Ein erster Empfangskettenteil hat eine Eingangsseite und eine Ausgangsseite. Die Eingangsseite des ersten Empfangskettenteils ist angeschlossen, um Angaben des ersten Empfangssignals zu empfangen. Der erste Empfangskettenteil ist selektiv betreibbar, um auf die Angaben des ersten Empfangssignals einzuwirken. Ein zweiter Empfangskettenteil weist eine Eingangsseite und eine Ausgangsseite auf. Die Eingangsseite des zweiten Empfangskettenteils ist angeschlossen, um Angaben des zweiten Empfangssignals zu empfangen. Der zweite Empfangskettenteil ist selektiv betreibbar, um auf die Angaben des zweiten Empfangssignals einzuwirken. Eine, aber nicht beide des ersten Empfangskettenteils und des zweiten Empfangskettenteils werden gewählt, um während einer gewählten Periode betreibbar zu sein. Ein gemeinsamer Empfangskettenteil ist sowohl mit der Ausgangsseite der ersten Empfangskette als auch mit der Ausgangsseite der zweiten Empfangskette gekoppelt. Die gemeinsame Empfangskette wirkt ferner auf eine gewählte der Angaben des ersten Empfangssignals und der Angaben des zweiten Empfangssignals. Das Gewählte entspricht dem des ersten Empfangskettenteils und des zweiten Empfangskettenteils, der gewählt ist, um während der gewählten Zeitdauer betreibbar zu sein.

Ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung und deren Umfang kann den beigefügten Zeichnungen, die unten kurz zusammengefasst sind, der folgenden detaillierten Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und den beigefügten Ansprüchen entnommen werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 veranschaulicht ein funktionales Blockdiagramm einer mobilen Station einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die positioniert ist, um Kommunikationssignale in drei separaten Funkkommunikationssystemen zu empfangen/senden.

2 veranschaulicht ein funktionales Blockdiagramm eines Teils der in 2 gezeigten mobilen Station einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3 veranschaulicht ein Verfahrensflussdiagramm, das das Verfahren des Betriebs einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufführt.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Bezug nehmend zuerst auf 1 umfasst eine im Ganzen bei 10 gezeigte Kommunikationsanordnung eine mobile Station 12 mit mehreren Betriebsarten, die Kommunikationssignale bei einer Mehrzahl, hier drei, von Funkkommunikationssystemen zu empfangen/senden vermag. Bei der beispielhaften Implementierung bildet die mobile Station 12 eine zelluläre mobile Station mit drei Betriebsarten für zwei Bänder, die selektiv in drei separaten mobilen Kommunikationssystemen betreibbar ist. Auch wenn die folgende Beschreibung die mobile Station 12 hinsichtlich einer solchen Implementierung beschreibt, sollte es verständlich sein, dass weitere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung auf analoge Weise implementiert werden können, um in weiteren Kommunikationssystemtypen betreibbar zu sein.

Drei separate Netzwerkinfrastrukturen, eine erste Netzwerkinfrastruktur 14, eine zweite Netzwerkinfrastruktur 16 und eine dritte Netzwerkinfrastruktur 18, sind installiert und ermöglichen Funkkommunikation mit der mobilen Station 12, wenn die mobile Station in einem geographischen Gebiet positioniert ist, das von der Netzwerkstruktur des entsprechenden Kommunikationssystems umfasst ist. Die separaten Netzwerkinfrastrukturen können einander überlagert oder teilweise überlagert sein. Oder die Netzwerkinfrastruktur kann in separaten geographischen Gebieten installiert sein, wobei die mobile Station mit dem entsprechenden der separaten Funkkommunikationssysteme kommuniziert, wenn die mobile Station in dem geographischen Bereich positioniert ist, der von einem solchen entsprechenden Kommunikationssystem umfasst wird.

Die Netzwerkinfrastruktur 14 ist hier für ein CDMA-(Code Division, Multiple Access)-Mobilkommunikationssystem im PCS-Band repräsentativ, das bei etwa 1,9 GHz betreibbar ist. Die Netzwerkinfrastruktur 16 ist für ein CDMA-Mobilkommunikationssystem im Zellulärband repräsentativ, das bei etwa 800 MHz betreibbar ist. Und die Netzwerkinfrastruktur 18 ist für die Netzwerkinfrastruktur eines AMPS-(Advanced Mobile Phone Service)-Mobilkommunikationssystem im Zellulärband repräsentativ, das ebenfalls bei etwa 800 MHz betreibbar ist. Es sollte beachtet werden, dass die Terminologie zellulär und mobil hier manchmal austauschbar verwendet werden sollen.

Die Netzwerkinfrastrukturen 1418 der jeweiligen Kommunikationssysteme sind auf herkömmliche Weise mit einem PSTN (Public Switched, Telephonic Network; öffentliches Telefonnetzwerk) 22verbunden. Eine Kommunikationsstation 24 ist auch als mit dem PSTN gekoppelt gezeigt. Die Kommunikationsstation 24 ist ein Beispiel einer Kommunikationsstation, mit der Kommunikation mit der mobilen Station bewirkt werden kann.

Während eines Betriebs des ersten zellulären Kommunikationssystems werden Kommunikationssysteme zwischen der Netzwerkinfrastruktur 14 und der mobilen Station gesendet/empfangen. Hier sind erste Downlink-Kommunikationssignale 28 und erste Uplink-Signale 32 für die Signale repräsentativ, die zwischen der Netzwerkinfrastruktur und der mobilen Station kommuniziert werden. Während eines Betriebs des zweiten zellulären Kommunikationssystems werden auf analoge Weise Kommunikationssignale zwischen der Netzwerkinfrastruktur 16 und der mobilen Station 12 gesendet/empfangen. Hier sind zweite Downlink-Kommunikationssignale 34 und zweite Uplink-Kommunikationssignale 36 für eine Kommunikation der Signale zwischen der Netzwerkinfrastruktur und der mobilen Station repräsentativ. Und während eines Betriebs des dritten zellulären Kommunikationssystems werden Kommunikationssignale zwischen der Netzwerkinfrastruktur 18 und der Mobilstation 12 gesendet/empfangen. Hier sind dritte Downlink-Kommunikationssignale 38 und dritte Uplink-Kommunikationssignale 42 für Signale repräsentativ, die während eines Betriebs des dritten zellulären Kommunikationssystems kommuniziert werden.

Die mobile Station 12 ist hier so gezeigt, dass sie eine Senderschaltkreisanordnung 44 und eine Empfängerschaltkreisanordnung 46 aufweist. Bei der mobilen Station erzeugte Information wird von der Senderschaltkreisanordnung bearbeitet und von einem Antennenwandler 48 gewandelt, um, wie geeignet, selektiv die Uplink-Kommunikationssignale 32, 36 und 42 zu bilden. Wenn eines der ersten, zweiten und dritten Downlink-Kommunikationssignale 28, 34 und 38 bei dem Wandler 48 detektiert und in elektrische Form umgewandelt wird, um an die Empfängerschaltkreisanordnung 48 angelegt zu werden, ist die Empfängerschaltkreisanordnung selektiv betreibbar, um auf an diese angelegte Signale einzuwirken.

Die mobile Station 12, 14 ist ferner so gezeigt, dass sie eine Steuerschaltkreisanordnung 52 aufweist, die betreibbar ist, um einen Betrieb der Sender- und Empfängerschaltkreisanordnungen 44 bzw. 46 zu steuern. Die Steuerschaltkreisanordnung steuert einen Betrieb der jeweiligen Schaltkreisanordnung, um einen Betrieb der mobilen Station in einem gewählten der unterschiedlichen zellulären Kommunikationssysteme zu bewirken, mit dem die mobile Station 12 betreibbar ist. Durch eine geeignete Steuerung hinsichtlich dem der Kommunikationssysteme, mit dem die mobile Station betreibbar ist, wird bewirkt, dass ein verfügbares oder ein gewünschtes der zellulären Kommunikationssysteme von der mobilen Station verwendet wird.

2 veranschaulicht die Empfängerschaltkreisanordnung 46 einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei der beispielhaften Implementierung bildet die Empfängerschaltkreisanordnung 46 einen Teil der mobilen Station 12 einer mobilen Station mit drei Betriebsarten für zwei Bänder. Auch wenn die Schaltkreisanordnung 46 der beispielhaften Implementierung, die in der Figur gezeigt ist, die Schaltkreisanordnung einer solchen Vorrichtung angibt, ist bei weiteren Implementierungen die Empfängerschaltkreisanordnung alternativ konfiguriert, um wie geeignet in gewählten Kommunikationssystemen betreibbar zu sein.

Die Empfängerschaltkreisanordnung 46 hier umfasst einen ersten Empfangskettenteil 62, einen zweiten Empfangskettenteil 64, einen gemeinsamen Empfangskettenteil 66, und einen dritten Empfangskettenteil 68.

Der erste Empfangskettenteil 62 weist eine Eingangsseite auf, die mit einem Antennenwandler 48 (in 1 gezeigt) gekoppelt ist, um dadurch Angaben des ersten Downlink-Kommunikationssignals 28 (gezeigt in 1) zu empfangen, wenn es bei der Mobilstation detektiert wird, von der die Empfängerschaltkreisanordnung einen Teil bildet. Die Angaben werden an den Teil 62 auf der Leitung 69 angelegt, die hier als "PCS RF In" angegeben ist. In analoger Weise umfasst der zweite Empfangskettenteil 64 auch eine Eingangsseite, die ebenfalls mit dem Antennenwandler (in 1 gezeigt) gekoppelt ist, um dadurch Angaben des zweiten Downlink-Kommunikationssignals 34 (in 1 gezeigt) zu empfangen. Die Angaben werden an den Teil 64 auf der Leitung 68 angelegt, die hier als "CELLULAR RF In" angegeben ist. Die ersten und zweiten Empfangskettenteile 62 und 64 definieren ferner Ausgangsseiten, mit denen der gemeinsame Empfangskettenteil 66 gekoppelt ist. Die ersten und zweiten Empfangskettenteile sind mit dem gemeinsamen Empfangskettenteil in einer verdrahteten ODER-Konfiguration gekoppelt, bei der entweder die Angaben des ersten Empfangssignals, wenn auf dieses von dem ersten Empfangskettenteil eingewirkt wurde, oder die Angaben des zweiten Empfangssignals, wenn auf dieses von dem zweiten Empfangskettenteil eingewirkt wurde, dem gemeinsamen Empfangskettenteil bereitgestellt wird, um dort weiter bearbeitet zu werden.

Der dritte Empfangskettenteil 68 ist ebenfalls mit der Ausgangsseite des zweiten Empfangskettenteils 64 gekoppelt und ist alternativ zu dem Betrieb des gemeinsamen Empfangskettenteils selektiv betreibbar.

Der erste Empfangskettenteil 62 bildet eine RF-(Hochfrequenz)-Stufe eines PCS-Band-Empfängers, der bei etwa 1,9 GHz betreibbar ist. Angaben des ersten Empfangssignals, die bei dem Antennenwandler 48 detektiert und dort in elektrische Form konvertiert werden, werden einem Verstärker mit geringem Rauschen (LNA; engl.: Low-Noise Amplifier) 72 bereitgestellt. Der LNA 42 ist ein geschalteter Verstärker, der es ermöglicht, den Verstärker zu umgehen, wenn festgestellt wird, dass eine Verstärkung bei dem LNA nicht erforderlich ist. Ein solches Schalten wird von dem Schaltelement 74 durchgeführt. Eine Wahl der Schaltposition des Schaltelements 74 wird von der Vorspannungs- und Schalt-Schaltkreisanordnung 75 vorgenommen, um das Schaltelement 74 in einer gewünschten Schaltposition zu positionieren. Der LNA 42 ist mit einem PCS-Band-Filter 76 gekoppelt, das einen Bandpass aufweist, um eine Signalfrequenz innerhalb des PCS-Durchlassbereiches durchzulassen. Von dem Filter 76 hindurch gelassene Signalfrequenzen werden an einen RF-Verstärker 78 angelegt, um dort verstärkt zu werden. Der Verstärker 78 wird von einer gemeinsam genutzten Vorspannungsschaltkreisanordnung 80 vorgespannt. Das Signal, wenn es verstärkt wurde, wird einem ersten Eingang eines Mischers 82 bereitgestellt. Ein herunter gemischtes Signal, das "LO In"-Signal, das auf der Leitung 84 erzeugt wird, wird an einem zweiten Eingang des Mischers 82 mittels eines isolierenden Puffers 85 angelegt. Der Puffer 85 wird von einem gemeinsam genutzten Vorspannungsschaltkreis 86 vorgespannt. Der Mischer arbeitet als Heruntermischer, um das an den ersten Eingang des Mischers angelegte verstärkte Signal in der Frequenz nach unten umzusetzen, um ein Signal mit IF-(Zwischenfrequenz)-Frequenz auf der Leitung 87 zu erzeugen, die sich ausgehend von einem Ausgang des Mischers erstreckt. Das IF-Signal wird an einen Verstärker 88 der IF-Stufe angelegt, hier ein Differenzverstärker. Der Verstärker wird von einem gemeinsam genutzten Vorspannungsschaltkreis 90 vorgespannt. Differentielle verstärkte Signale werden auf den Leitungen 92 erzeugt, und die Leitungen 92 sind mit dem gemeinsamen Empfangskettenteil 66 verbunden.

Der zweite Empfangskettenteil 84 bildet eine RF-Stufe eines Zellulärbandempfängers, der bei zellulären Frequenzen von etwa 800 MHz betreibbar ist. Angaben der zweiten Downlink-Signale, die an dem Antennenwandler 48 detektiert und dort in elektrische Form konvertiert werden, werden an einem Eingang eines Verstärkers mit geringem Rauschen (LNA) 102 angelegt. Der LNA 102 ist ein geschalteter Verstärker, der es ermöglicht, den Verstärker zu umgehen, wenn festgestellt wird, dass eine Verstärkung bei dem LNA nicht erforderlich ist. Ein solches Schalten wird mittels eines Schaltelements 104 durchgeführt. Eine Wahl der Schaltposition des Schaltelements 104 wird von der Vorspannungs- und Schalt-Schaltkreisanordnung 75 vorgenommen. Der LNA 102 ist mit einem Zellulärbandfilter 106 gekoppelt, das einen Bandpass aufweist, um Signalfrequenzen in einem zellulären Band von etwa 800 MHz durchzulassen. Von dem Filter 108 durchgelassene Signalfrequenzen werden von einem RF-Verstärker 108 verstärkt. Der Verstärker 108 wird von einem Vorspannungsschaltkreis 80 vorgespannt. Verstärkte Signale werden an einen ersten Eingang eines Mischers 112 angelegt. Ein nach unten gemischtes Signal, das "LO In"-Signal, das auf der Leitung 114 erzeugt wird, wird an einen zweiten Eingang des Mischers 112 mittels eines isolierenden Puffers 115 angelegt. Der Puffer 115 wird von einem gemeinsam genutzten Vorspannungsschaltkreis 86 vorgespannt. Der Mischer 112 ist betreibbar, um die Angaben des zweiten Empfangssignals, das an den ersten Eingang des Mischers angelegt wird, hinsichtlich der Frequenz zu einer IF-Frequenz nach unten zu verwandeln. An einem Ausgang des Mischers 112 wird ein IF-Signal auf der Leitung 116 gebildet. Die Leitung 116 ist mit einem Eingang eines differentiellen Verstärkers 118 gekoppelt, der betreibbar ist, um auf der Leitung 92 verstärkte Signale zu erzeugen. Der Verstärker wird von dem gemeinsamen genutzten Vorspannungsschaltkreis 90 vorgespannt. Die Leitungen 92 sind mit dem gemeinsamen Empfangskettenteil 66 verbunden.

Die Leitung 116 ist ebenfalls mit einem Eingang eines Verstärkers 122 gekoppelt. Eine Ausgangsleitung des Verstärkers 122 ist mit dem dritten Empfangskettenteil 66 gekoppelt. Der Verstärker ist selektiv betreibbar, um das auf der Leitung 116 gebildete IF-Signal zu verstärken und ein solches Signal, sobald es verstärkt ist, an ein IF-Filter 124 anzulegen. Signalfrequenzen innerhalb des Durchlassbereichs des Filters 124 werden an ein FM-Demodulationselement 126 am Empfängerausgang angelegt. Das Element 126 führt Funktionen durch, wie zum Beispiel eine Konvertierung nach unten zum Basisband und Demodulationsoperationen. Die FM-Demodulation kann durch digitale oder analoge Verfahren durchgeführt werden.

Die Leitungen 92, die mit den differentiellen Ausgängen der IF-Verstärker 88 und 118 der ersten und zweiten Empfangskettenteile 62 bzw. 64 verbunden sind, sind mit einem IF-Filter 144 gekoppelt, das einen Teil des gemeinsamen Empfangskettenteils 66 bildet. Das Filter 144 weist einen Durchlassbereich auf, der dem Durchlassbereich entspricht, um Signalfrequenzen von CDMA-Signalen hindurchzulassen, die während eines Betriebs eines zellulären CDMA-Systems erzeugt werden, von denen jedes bei einer PCS-Bandfrequenz betreibbar ist oder bei einer Zellulärbandfrequenz betreibbar ist. Von dem Filter 144 hindurch gelassene Signalfrequenzen werden an ein I/Q-Demodulationselement 146 am Empfängerausgang angelegt. Das Element 146 führt Funktionen durch, wie zum Beispiel eine Konvertierung nach unten zum Basisband und Demodulationsoperationen.

Die in der Figur gezeigte Empfängerschaltkreisanordnung 46 ist im Vergleich zu herkömmlichen derartigen Bauformen mit einer verringerten Anzahl von Schaltkreiselementen ausgestattet, weil Schaltkreispfade von den Schaltkreispfaden gemeinsam genutzt werden, die zum Betrieb der unterschiedlichen Betriebsarten erforderlich sind, für die die mobile Station betreibbar ist. Es wird der Umstand genutzt, dass die mobile Station zu einem Zeitpunkt in einer einzelnen Betriebsart betreibbar ist. Dies bedeutet, wenn die mobile Station betreibbar ist, um gemäß dem ersten Kommunikationsnetzwerk zu kommunizieren, hier ein CDMA-System im PCS-Band, dass nur der Schaltkreispfad betreibbar ist, der dieses Kommunikationssystem betrifft. Bei einer Implementierung werden die Verstärker 88, 118 und 122 der IF-Stufe selektierbar mit Leistung versorgt. Eine solche selektive Leistungsversorgung der Verstärker bestimmt den Betrieb der Empfängerschaltkreisanordnung.

Wenn die mobile Station, von der die Empfängerschaltkreisanordnung einen Teil bildet, in einer CDMA-Betriebsart im PCS-Band betreibbar sein soll, wird der Verstärker 88 der IF-Stufe mit Leistung versorgt, während die Verstärker 118 und 122 nicht mit Leistung versorgt werden. Dadurch wirkt eine Empfangskette, die durch den Empfangskettenteil 22 und den gemeinsamen Empfangskettenteil 66 gebildet wird, auf bei der mobilen Station empfangene Signale. Im Gegensatz dazu wird, wenn die mobile Station in der Zellulärband-CDMA-Betriebsart betreibbar sein soll, bewirkt, dass der Verstärker 118 mit Leistung versorgt wird, wohingegen bewirkt wird, dass die Verstärker 88 und 122 nicht mit Leistung versorgt werden. Dadurch bilden der zweite Empfangskettenteil 64 und der gemeinsame Empfangskettenteil 66 eine Empfangskette, die auf die bei der mobilen Station empfangene Signale wirkt. Und wenn die mobile Station in einer Zellulärband-AMPS-Betriebsart betreibbar sein soll, wird bewirkt, dass der Verstärker 122 mit Leistung versorgt wird, und wird bewirkt, dass die Verstärker 88 und 118 nicht mit Leistung versorgt werden. Dadurch bilden der zweite Empfangskettenteil 64 und der dritte Empfangskettenteil 68 eine Empfangskette, um auf bei der mobilen Station empfangene Signale zu wirken. Bei weiteren Implementierungen werden weitere Arten verwendet, um mittels dieser die unterschiedlichen Teile 62, 64, 66 und 68 selektierbar zu verbinden, um eine Empfangskette zu bilden, die wie gewünscht betriebsfähig ist.

In vergleichbarer Weise ist die gemeinsam genutzte Schaltkreisanordnung 75, 80, 86 und 90 mit einem des ersten Empfangskettenteils und des zweiten Empfangskettenteils betreibbar. Dadurch wird im Verhältnis zu herkömmlichen Bauformen der Empfängerschaltkreisanordnung 48 die Anzahl von Schaltkreiselementen verringert.

3 veranschaulicht ein im Ganzen bei 172 gezeigtes Verfahren einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren wirkt selektierbar auf ein erstes Empfangssignal und wenigstens ein zweites Empfangssignal, wenn sie bei einem Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten empfangen werden, der betreibbar ist, um erste, während eines Betriebs eines ersten Funkkommunikationssystems erzeugte Empfangssignale zu empfangen und um wenigstens zweite, während eines Betriebs von wenigstens einem zweiten Funkkommunikationssystem erzeugte Empfangssignale zu empfangen.

Zuerst und wie durch den Block 174 angegeben, werden Angaben des ersten Empfangssignals, wenn es bei dem Empfänger mit mehreren Betriebsarten empfangen wird, an einen ersten Empfangskettenteil angelegt. Und Angaben des zweiten Empfangssignals, wenn es bei dem Empfänger mit mehreren Betriebsarten empfangen wird, werden an einen zweiten Empfangskettenteil angelegt.

Dann und wie durch den Block 176 angegeben, werden die Angaben des ersten Empfangssignals selektierbar bei dem ersten Empfangskettenteil bearbeitet und werden Angaben des zweiten Empfangssignals selektierbar bei dem zweiten Empfangskettenteil bearbeitet. Einer, aber nicht beide, des ersten Empfangskettenteils und des zweiten Empfangskettenteils ist während der gewählten Zeitdauer betreibbar.

Dann und wie durch den Block 178 angegeben, werden Angaben von ausgewählten der Angaben des ersten Empfangssignals und der Angaben des zweiten Empfangssignals an einen gemeinsamen Empfangskettenteil angelegt. Und wie durch den Block 182 angegeben, werden die Angaben der gewählten der Angaben des ersten und des zweiten Empfangssignals, die an dem gemeinsamen Empfangskettenteil angelegt werden, weiter bearbeitet.

Fig. 1
Communiation station
Kommunikationsstation
1st Network Infrastructure
erste Netzwerkinfrastruktur
2D Network Infrastructure
zweite Netzwerkinfrastruktur
3D Network Infrastructure
dritte Netzwerkinfrastruktur
RX Circuitry
Empfangsschaltkreisanordnung
Control Circuitry
Steuerschaltkreisanordnung
TX Circuitry
Sendeschaltkreisanordnung
Fig. 2A
PCS Band Filter
PCS-Bandfilter
Mixer
Mischer
Buffer
Puffer
Cellular
zellulär
LO In
LO ein
Cellular Band Filter
zelluläres Bandfilter
Shared Biasing & Switching Circuitry
gemeinsam genutzte Vorspannungs& Schaltkreisanordnung
Shared Biasing Circuitry
gemeinsam genutzte Vorspannungs schaltkreisanordnung
Fig. 2B
Shared Biasing Circuitry
gemeinsam genutzte Vorspannungs schaltkreisanordnung
CDMA
Mode CDMA-Betriebsart
AMPS
Mode AMPS-Betriebsart
RX
Backend Empfängerausgangsseite
I/Q
Demodulation I/Q-Demodulation
RX
Backend Empfängerausgangsseite
FM
Demodulation FM-Demodulation
Fig. 3
apply 1st receive signal to first receive chain ptn. or 2D receive signal to second receive chain ptn
lege erstes Empfangssignal an ersten Empfangskettenteil oder zweites Empfangssignal an zweiten Empfangskettenteil an
selectably act upon the first or second receive signal
wirke selektiv auf das erste oder zweite Empfangssignal ein
apply 1st or 2D receive signal to a common receive chain portion
lege erstes oder zweites Empfangssignal an einen gemeinsamen Empfangskettenteil an
further act upon the selected one of the first & second receive signal
wirke weiter auf das gewählte des ersten und des zweiten Empfangssignals ein


Anspruch[de]
Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten, der betreibbar ist, um erste während eines Betriebs eines ersten Funkkommunikationssystems erzeugte Empfangssignale zu empfangen und um wenigstens zweite während eines Betriebs von wenigstens einem zweiten Funkkommunikationssystem erzeugte Empfangssignale zu empfangen, wobei der Funkempfänger für mehrere Betriebsarten umfasst:

einen ersten Empfangskettenteil (62) mit einer Eingangsseite und einer Ausgangsseite, wobei die Eingangsseite des ersten Empfangskettenteils (62) ausgelegt ist, ein erstes Empfangssignal zu empfangen, wobei der Empfangskettenteil (62) selektiv betreibbar ist, um auf das erste Empfangssignal einzuwirken;

einen zweiten Empfangskettenteil (64) mit einer Eingangsseite und einer Ausgangsseite, wobei die Eingangsseite des zweiten Empfangskettenteils (64) ausgelegt ist, ein zweites Empfangssignal zu empfangen, wobei der zweite Empfangskettenteil (64) selektiv betreibbar ist, um auf das zweite Empfangssignal einzuwirken, und wenigstens ein Teil des zweiten Empfangskettenteils (64) selektiv betreibbar ist, um auf ein drittes Empfangssignal einzuwirken, das während eines Betriebs eines dritten Kommunikationssystems erzeugt wird;

wobei einer, aber nicht beide, des ersten Empfangskettenteils (62) und des zweiten Empfangskettenteils (64) gewählt sind, um während einer gewählten Zeitdauer betreibbar zu sein;

einen gemeinsamen Empfangskettenteil (66), der sowohl mit der Ausgangsseite des ersten Empfangskettenteils (62) als auch der Ausgangsseite des zweiten Empfangskettenteils (64) gekoppelt ist, wobei der gemeinsame Empfangskettenteil (66) ausgelegt ist, ferner auf ein gewähltes der ersten und zweiten Empfangssignale einzuwirken, wobei das gewählte dem des ersten Empfangskettenteils (62) und des zweiten Empfangskettenteils (64) entspricht, der gewählt ist, um während der gewählten Zeitdauer betreibbar zu sein.
Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 1, bei dem

der erste Empfangskettenteil (62) einen ersten Verstärker (72; 78; 88) aufweist, wobei der erste Verstärker (72; 78; 88) selektiv vorgespannt ist, um zu ermöglichen, dass der erste Empfangskettenteil (62) auf das erste Empfangssignal einwirkt;

der zweite Empfangskettenteil (64) einen zweiten Verstärker (102; 108; 118) aufweist, wobei der zweite Verstärker (102; 108; 118) selektiv vorgespannt ist, um zu ermöglichen, dass der zweite Empfangskettenteil (64) auf das zweite Empfangssignal einwirkt; und

der zweite Empfangskettenteil (64) einen dritten Verstärker (122) aufweist, wobei der dritte Verstärker (122) selektiv vorgespannt ist, um zu ermöglichen, dass der wenigsts eine Teil des zweiten Empfangskettenteils (64) auf das dritte-Empfangssignal einwirkt.
Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem wenigstens einer der ersten und zweiten Empfangsketten (62, 64) ausgelegt ist, um ein Signal für Vielfachzugriff in Kodemultiplex zu empfangen und darauf einzuwirken. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem während der gewählten Zeitdauer nur auf eines der Empfangssignale von einem entsprechenden der Empfangsketten (62, 64) eingewirkt wird. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem die ersten und zweiten Verstärker differentielle Verstärker sind, die jeweils differentielle verstärkte Signale bereit stellen. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der erste Empfangskettenteil (62) einen ersten Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des ersten Empfangssignals aufweist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 7, bei dem der erste Abwärtsumsetzer einen Mischer (82) umfasst. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der zweite Empfangskettenteil (64) einen zweiten Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des zweiten Empfangssignals aufweist, wenn es von dem zweiten Empfangskettenteil (64) empfangen wird. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 8, bei dem der zweite Abwärtsumsetzer einen Mischer (112) umfasst. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 8 oder 9, bei dem der zweite Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des dritten Empfangssignals ausgelegt ist, wenn es von dem zweiten Empfangskettenteil (64) empfangen wird. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 10, bei dem der zweite Abwärtsumsetzer einen Mischer (112) zum Abwärtsumsetzen von entweder dem zweiten Emfangssignal, wenn es von dem zweiten Empfangskettenteil (64) empfangen wird, oder dem dritten Empfangssignal umfasst, wenn es von dem zweiten Empfangskettenteil (64) empfangen wird. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der erste Empfangskettenteil (62) einen weiteren ersten Verstärker (72; 78; 88) aufweist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 12, bei dem der weitere erste Empfänger (72; 78; 88) ein Verstärker (72) mit geringem Rauschen ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 12, bei dem der weitere erste Verstärker (72; 78; 88) ein Hochfrequenzverstärker (78). Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der zweite Empfangskettenteil (64) einen weiteren zweiten Verstärker (102; 108; 118) aufweist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 15, bei dem der weitere zweite Verstärker (102; 108; 118) ein Verstärker mit geringem Rauschen (102) ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 15, bei dem der weitere zweite Verstärker (102; 108; 118) ein Hochfrequenzverstärker (108) ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der erste Empfangskettenteil (62) einen Puffer (85) umfasst, der ausgelegt ist, um auf das erste Empfangssignal einzuwirken. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der zweite Empfangskettenteil (64) einen Puffer (115) umfasst, der ausgelegt ist, um auf das zweite Empfangssignal einzuwirken, wenn es von dem zweiten Empfangskettenteil (64) empfangen wird. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 19, bei dem der Puffer (115) des zweiten Empfangskettenteils (64) ausgelegt ist, um auf das dritte Empfangssignal einzuwirken, wenn es von dem zweiten Empfangskettenteil (64) empfangen wird. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, mit einem Basisbandpegelempfangsteil, der betreibbar ist, um abwechselnd auf das gewählte des ersten Empfangssignals, des zweiten Empfangssignals und des dritten Empfangssignals einzuwirken. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten ein zellulärer Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem ein Frequenzbereich des ersten Empfangssignals etwa 1,9 GHz umfasst und der erste Empfangskettenteil (62) betreibbar ist, um in diesem Frequenzbereich zu arbeiten. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem ein Frequenzbereich des zweiten Empfangssignals etwa 800 MHz umfasst und der zweite Empfangskettenteil (64) betreibbar ist, um in diesem Frequenzbereich zu arbeiten. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem ein Frequenzbereich des dritten Empfangssignals etwa 800 MHz umfasst und der zweite Empfangskettenteil (64) betreibbar ist, um in diesem Frequenzbereich zu arbeiten. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der gemeinsame Empfangskettenteil (66) CDMA-Demodulationselemente aufweist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 1, bei dem der erste Empfangskettenteil (62) und der zweite Empfangskettenteil (64) jeweils umfassen eine RF-(Hochfrequenz)-Stufe, um auf das erste Empfangssignal bzw. auf das zweite Empfangssignal bei Hochfrequenzen einzuwirken, und wobei der gemeinsame Empfangskettenteil (66) eine IF-(Zwischenfrequenz)-Stufe umfasst, um auf das gewählte des ersten Empfangssignals bzw. des zweiten Empfangssignals bei Zwischenfrequenzen einzuwirken. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 27, bei dem der gemeinsame Empfangskettenteil (66) eine Basisbandstufe umfasst, um auf das gewählte des ersten Empfangssignals und des zweiten Empfangssignals bei Basisbandfrequenzen einzuwirken. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 27, bei dem das erste Empfangssignal von einer Bandbreite innerhalb eines ersten Frequenzbereichs ist, bei dem das zweite Empfangssignal von einer Bandbreite innerhalb eines zweiten Frequenzbereichs ist, wobei der erste Empfangskettenteil (62) in dem ersten Frequenzbereich betreibbar ist und der zweite Empfangskettenteil (64) in dem zweiten Frequenzbereich betreibbar ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 29, bei dem das erste Funkkommunikatinssystem ein erstes zelluläres Kommunikationssystem umfasst, das in dem ersten Frequenzbereich gemäß einem ersten Modulationsschema betreibbar ist, bei dem das zweite Funkkommunikationssystem ein zweites zelluläres Kommunikationssystem umfasst, das in dem zweiten Frequenzbereich ebenfalls gemäß dem ersten Modulationsschema betreibbar ist, wobei der erste Empfangskettenteil (62) einen ersten Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des ersten Empfangssignals in einen IF-(Zwischenfrequenz)-Bereich umfasst und der zweite Empfangskettenteil (64) einen zweiten Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des zweiten Empfangssignals in den IF-Bereich umfasst. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 27, ferner mit einer gemeinsam genutzten Schaltkreisanordnung, die ausgelegt ist, selektiv und abwechselnd mit dem ersten Empfangskettenteil (62) und dem zweiten Empfangskettenteil (64) gekoppelt zu werden, wobei die gemeinsame genutzte Schaltkreisanordnung mit dem ersten Empfangskettenteil (62) gekoppelt ist, wenn der erste Empfangskettenteil (62) gewählt ist, um auf das erste Empfangssignal einzuwirken, und die gemeinsam genutzte Schaltkreisanordnung mit dem zweiten Empfangskettenteil (64) gekoppelt ist, wenn der zweite Empfangskettenteil (64) gewählt ist, um auf das zweite Empfangssignal einzuwirken. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 31, bei dem der erste Empfangskettenteil (62) einen ersten RF-(Hochfrequenz)-Verstärker (88) umfasst, bei dem der zweite Empfangskettenteil (64) einen zweiten RF-(Hochfrequenz)-Verstärker (118) umfasst und bei dem die gemeinsam genutzte Schaltkreisanordnung eine Verstärkervorspann- und -schalt-Schaltkreisanordnung umfasst, die selektiv und abwechselnd mit dem ersten Empfangskettenteil (62) und mit dem zweiten Empfangskettenteil (64) gekoppelt ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 31, ferner mit einem dritten Empfangskettenteil (68), der mit der Ausgangsseite des zweiten Empfangskettenteils (64) gekoppelt ist, wobei der dritte Empfangskettenteil (68) selektiv betreibbar ist, um ferner auf das dritte Empfangssignal einzuwirken, wobei der dritte Empfangskettenteil (68) alternativ zu einem Betrieb des gemeinsamen Empfangskettenteils (66) betreibbar ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 33, bei dem

der zweite Empfangskettenteil (64) eine RF-(Hochfrequenz)-Stufe umfasst, um selektiv auf das zweite Empfangssignal bzw. das dritte Empfangssignal bei Hochfrequenzen einzuwirken, und

der dritte Empfangskettenteil (68) eine IF-(Zwischenfrequenz)-Stufe umfasst, um ferner selektiv auf das dritte Empfangssignal bei Zwischenfrequenzen einzuwirken.
Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 34, bei dem das erste Empfangssignal von einer Bandbreite innerhalb eines ersten Frequenzbereichs ist, bei dem das zweite Empfangssignal von einer Bandbreite innerhalb eines zweiten Frequenzbereichs ist und bei dem das dritte Empfangssignal von einer Bandbreite ebenfalls innerhalb des zweiten Frequenzbereichs ist, wobei der erste Empfangskettenteil (62) in dem ersten Frequenzbereich betreibbar ist und der zweite Empfangskettenteil (64) in dem zweiten Frequenzbereich betreibbar ist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 35, bei dem das erste Funkkommunikationssystem ein erstes zelluläres Kommunikationssystem umfasst, das in dem ersten Frequenzbereich gemäß einem ersten Modulationsschema betreibbar ist, bei dem das zweite Funkkommunikationssystem ein zweites zelluläres Kommunikationssysstem umfasst, das in dem zweiten Frequenzbereich ebenfalls gemäß dem ersten Modulationsschema betreibbar ist, und bei dem das dritte Funkkommunikationssystem ein drittes zelluläres Kommunikationssystem umfasst, das gemäß einem zweiten Modulationsschema betreibbar ist, wobei der erste Empfangskettenteil (62) einen ersten Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des ersten Empfangssignals in einen IF-(Zwischenfrequenz)-Bereich umfasst und der zweite Empfangskettenteil (64) einen zweiten Abwärtsumsetzer zum Abwärtsumsetzen des zweiten Empfangssignals in den IF-Bereich umfasst. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 36, bei dem das erste zelluläre Kommunikationssystem ein CDMA-(Code Division, Multiple-Access)-System umfasst, das in einem PCS-(Personal Communication System)-Frequenzbereich betreibbar ist, bei dem das zweite zelluläre Kommunikationssystem ein CDMA-(Code Division, Multiple-Access)-System umfasst, das in einem Zellulärbandfrequenzbereich betreibbar ist, und bei dem das dritte zelluläre Kommunikationssystem ein AMPS-(Advanced Mobile Phone Service)-System umfasst, das in dem Zellulärbandfrequenzbereich betreibbar ist, wobei der gemeinsame Empfangskettenteil (66) CDMA-Demodulationselemente aufweist und der dritte Empfangskettenteil AMPS-Demodulationselemente aufweist. Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 33, mit einem ersten integrierten Schaltkreiselement und einem zweiten integrierten Schaltkreiselement, wobei der erste Empfangskettenteil (62) bei dem ersten integrierten Schaltkreiselement angeordnet ist und der zweite Empfangskettenteil (64), der gemeinsame Empfangskettenteil (66) und der dritte Empfangskettenteil (68) bei dem zweiten integrierten Schaltkreiselement angeordnet sind. Verfahren zum Betreiben eines Funkempfängers mit mehreren Betriebsarten, der betreibbar ist, um erste während eines Betriebs eines ersten Funkkommunikationssystems erzeugte Signale zu empfangen und um wenigstens zweite Empfangssignale zu empfangen, die während eines Betriebs von wenigstens einem zweiten Funkkommunikationssystem erzeugt werden, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:

Anlegen eines ersten Empfangssignals, wenn es bei dem Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten empfangen wird, an einen ersten Empfangskettenteil (62) und eines zweiten Empfangssignals, wenn es bei dem Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten empfangen wird, an einen zweiten Empfangkettenteil (64);

selektives Einwirken auf das erste Empfangssignal bei dem ersten Empfangskettenteil (62) und auf das zweite Empfangssignal bei dem zweiten Empfangskettenteil (64), wobei einer, aber nicht beide, des ersten Empfangskettenteils (62) und des zweten Empfangskettenteils (64) während einer gewählten Zeitdauer betreibbar sind;

Anlegen eines gewählten des ersten Empfangssignals und des zweiten Empfangssignals an einen gemeinsamen Empfangskettenteil (66) nach daran durchgeführten Aktionen während des Betriebs, selektiv einzuwirken; und

weiteres Einwirken auf das gewählte des ersten Empfangssignals bzw. des zweiten Empfangssignals, das an den gemeinsamen Empfangskettenteil (66) angelegt wird;

ferner die Schritte umfassend:

Anlegen eines dritten Empfangssignals, wenn es bei dem Funkempfänger mit mehreren Betriebsarten empfangen wird, an den zweiten Empfangskettenteil (64), und wobei der Betrieb, selektiv auf das erste Empfangssignal und das zweit Empfangssignal einzuwirken, ferner umfasst, selektiv auf das dritte Empfangssignal bei dem zweiten Empfangskettenteil (64) einzuwirken.
Verfahren zum Betreiben eines Funkempfängers mit mehreren Betriebsarten nach Anspruch 39, bei dem der Betrieb, selektiv auf die ersten, zweiten und dritten Empfangssignale einzuwirken, ferner umfasst, selektiv einen ersten Verstärker (72; 78; 88) vorzuspannen, um zu ermöglichen, dass der erste Empfangskettenteil (62) auf das erste Empfangssignal einwirkt, oder selektiv einen zweiten Verstärker (102; 108; 118) vorzuspannen, um zu ermöglichen, dass der zweite Empfangskettenteil (64) auf das zweite Empfangssignal einwirkt, oder einen dritten Verstärker (122) selektiv vorzuspannen, um zu ermöglichen, dass der zweite Empfangskettenteil (64) auf das dritte Empfangssignal einwirkt.






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