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Dokumentenidentifikation DE602004005196T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001635727
Titel WEGWERFBARE HANDSCHUHE
Anmelder Medline Industries, Inc., Mundelein, Ill., US
Erfinder JUNJIE, Hao, Hebei, CN
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004005196
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.06.2004
EP-Aktenzeichen 047557517
WO-Anmeldetag 18.06.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/US2004/019796
WO-Veröffentlichungsnummer 2005000141
WO-Veröffentlichungsdatum 06.01.2005
EP-Offenlegungsdatum 22.03.2006
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse A61B 19/04(2006.01)A, F, I, 20070206, B, H, EP

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Handschuhe und insbesondere Wegwerfhandschuhe, die Polyvinylchlorid enthalten.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Wegwerfhandschuhe werden weit verbreitet als eine Schutzmaßnahme verwendet und wurden in vielen Industrien und fast allen medizinischen Bereichen Pflicht. Um eine leichte Handhabung zu ermöglichen, werden Wegwerfhandschuhe aus dünnem und elastischem Material hergestellt, um den Raum zwischen der Haut und dem Handschuh zu minimieren. Ein Material, das sich zuvor bei der Herstellung von Wegwerfhandschuhen starker Verwendung erfreute, ist Latex. Latex wird aus natürlichen Gummibäumen hergestellt und wird verarbeitet, um verschiedene Produkte herzustellen. Es wurden aber viele lebensbedrohliche Probleme mit der Verwendung von Latex assoziiert, insbesondere in Situationen, die ein wiederholtes häufiges Ausgesetztsein damit, wie das Tragen von Latexhandschuhen durch medizinisches Personal, involvieren. Latex enthält Proteine, die Allergene enthalten können, die einen bestimmten Prozentanteil der Bevölkerung betreffen. Zusätzlich haben die vermehrten Zeitpunkte, die Latexhandschuhe getragen werden, in einem erhöhten Vorkommen nachteiliger Symptome resultiert.

Synthetische Handschuhe wurden der bevorzugte Ersatz zur Vermeidung des langfristigen Aussetzens an Allergene, die mit Latex assoziiert sind. Ein Problem mit den existierenden synthetischen Handschuhen ist, dass synthetische Handschuhe nicht ausreichend elastisch sind. Wenn Handschuhe nicht ausreichend elastisch sind, dann passen sie nicht eng um das Handgelenk.

Es gibt einen größer werdenden Bedarf an der Bereitstellung eines Wegwerfhandschuhs, der elastischer als die derzeitig verfügbaren synthetischen Handschuhe ist.

Das U.S. Patent 6,016,570 A offenbart einen pulverfreien medizinischen Handschuh. Ein getauchter Plastikhandschuh wird in dem U.S. Patent 3,059,241 A offenbart. Ein Verfahren zur Herstellung von Gummiartikeln mit verbesserter Rutschbeschichtung wird in dem U.S. Patent 4,082,862 offenbart.

Als nächstliegender Stand der Technik offenbart die U.S. 6,016,570 einen typischen medizinischen Handschuh aus PVC.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die unabhängigen Ansprüche gelöst.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß einer Ausführungsform umfasst ein Wegwerfhandschuh Polyvinylchlorid mit einer Bruchfestigkeit vor Alterung von wenigstens 12 MPa, in Übereinstimmung mit einer Messung gemäß ASTM D 412-98a, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm und ein Elastizitätsmodul von weniger als ungefähr 2,5 MPa in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 bis ungefähr 0,12 mm. Das Material, welches den Handschuh formt, ist im Wesentlichen für flüssiges Wasser undurchlässig. Der Handschuh kann zusätzlich einen Weichmacher und ein Elastomer umfassen.

Gemäß einer anderen Ausführungsform umfasst ein Wegwerfhandschuh Polyvinylchlorid mit einer Bruchfestigkeit vor Alterung von wenigstens ungefähr 12 MPa, in Übereinstimmung mit einer Messung gemäß ASTM D 412-98a, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm und einer Reißdehnung von größer als ungefähr 450 %, in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm. Das Material, welches den Handschuh formt, ist im Wesentlichen für flüssiges Wasser undurchlässig. Der Handschuh kann zusätzlich einen Weichmacher und ein Elastomer umfassen. Die Reißdehnung kann größer als ungefähr 500 %, in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm, sein.

Entsprechend einem Handschuh, der nicht Teil der Erfindung ist, aber für dessen Verständnis wichtig ist, enthält ein Wegwerfhandschuh ein erstes Polyvinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von ungefähr 1.400 bis ungefähr 1.800, wie er gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird, ein zweites Polyvinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von wenigstens 1.750, wie er gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird, einen Weichmacher und ein Elastomer. Der Handschuh kann zusätzlich ein die Viskosität verringerndes und/oder ein stabilisierendes Mittel umfassen.

Gemäß einer anderen Ausführungsform enthält ein Wegwerfhandschuh Polyvinylchlorid mit einer Durometerhärteauslesung von weniger als 56 bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm und eine Druckfestigkeit von weniger als ungefähr 230 MPa bei 2,54 mm (0,100 Inch) Ablenkung bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm. Das Material, welches den Handschuh formt, ist im Wesentlichen für flüssiges Wasser undurchlässig.

Gemäß einem Verfahren, das nicht Teil der Erfindung ist, aber für dessen Verständnis wichtig ist, kann ein Wegwerfhandschuh durch die Bereitstellung eines ersten Polyvinylchloridharzes mit einem Polymerisationsgrad von ungefähr 1.400 bis ungefähr 1.700, wie er gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird, eines zweiten Polyvinylchloridharzes mit einem Polymerisationsgrad von wenigstens 1.750, wie er gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird, eines Weichmachers und eines Elastomers gebildet werden. Das erste Polyvinylchlorid, das zweite Polyvinylchlorid, der Weichmacher und das Elastomer werden zur Bildung einer Mischung vermischt. Die Mischung wird auf eine handschuhformende Oberfläche getaucht und so getrocknet, um den Handschuh zu formen. Die Mischung kann nach dem Formen des Handschuhs durch Eintauchen der Mischung auf eine handschuhformende Oberfläche erwärmt werden. Ein Beispiel einer Produktionslinieneinstellung, die verwendet werden kann, ist eine Tauchzeit von ungefähr 6 bis ungefähr 8 Sekunden auf einer handschuhformenden Oberfläche, gefolgt durch Erwärmen und Trocknen über ungefähr 7 bis ungefähr 9 Minuten bei einer Heiztemperatur von ungefähr 200 °C. Ein die Viskosität reduzierendes und/oder ein stabilisierendes Mittel können bereit gestellt werden und mit dem ersten Polyvinylchlorid, dem zweiten Polyvinylchlorid, dem Weichmacher und ein Elastomer vermischt werden, um die Mischung zu bilden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Andere Vorteile der Erfindung werden sich aus dem Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung und der Bezugnahme auf die Zeichnungen ergeben, in denen:

1 einen synthetischen Handschuh gemäß einer Ausführungsform darstellt; und

2 einen Querschnitt darstellt, der allgemein über eine Querschnittslinie 2-2 des Handschuhs, der in 1 gezeigt wird, genommen wurde.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER DARGESTELLTEN AUSFÜHRUNGSFORM

1 zeigt einen einschichtigen Handschuh 10, der einen Handbereich 12 und einen Handgelenkbereich 14 gemäß einer Ausführungsform enthält. Der Handschuh 10 der 1 ist im Wesentlichen für flüssiges Wasser undurchlässig und ist typischerweise wegwerfbar. 2 ist eine Querschnittsansicht des Handschuhs 10, die entlang der Schnittlinie 2-2, die in 1 gezeigt wird, genommen wurde, die eine im Allgemeinen einheitliche Dicke t darstellt. Obwohl der Handschuh im Allgemeinen eine einheitliche Dicke t aufweist, hat in einer Ausführungsform der Handbereich 12 eine Dicke t von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm und der Gelenkbereich 14 hat eine Dicke t von weniger als ungefähr 0,10 mm. Somit kann der Handschuh wenigstens zwei unterschiedliche Dicken aufweisen. In einer anderen Ausführungsform hat der Handbereich 12 eine Dicke von ungefähr 0,10 mm und der Gelenkbereich 14 hat eine Dicke von ungefähr 0,07 mm. Somit hat der Handschuh in dieser Ausführungsform eine Dicke in der Nähe von oder an dem Gelenkbereich, die geringer als die Dicke an den Fingern ist.

Immer noch Bezug nehmend auf 1 hat der Handschuh 10 ein offenes Ende 16, in das eine Hand eingeführt wird. Gegenüber dem offenen Ende 12 liegt ein distales Ende 18, das geschlossen ist, um ein geschlossene Ende 20 zu bilden. Das distale Ende 18 enthält einen primären Teil 22 und einen oder mehrere sekundäre Teile 24, die näher zu dem geschlossenen Ende 20 als der primäre Teil 22 lokalisiert sind. In einer Ausführungsform endet der zweite Teil 24 an dem geschlossenen Ende 20 und definiert eine Kammer, die kleiner als eine Kammer ist, die durch den primären Teil 22 definiert wird. In der dargestellten Ausführungsform umfasst der primäre Teil 22 den Handbereich 12, wohingegen einer der zweiten Teile 24 einen Fingerbereich 26 umfasst. In ähnlicher Weise enthält ein offenendiger Teil 22 den Gelenkbereich 14.

Der Handschuh 10 gemäß einer Ausführungsform enthält ein Polyvinylchlorid (PVC) in Suspensionsform, ein Polyvinylchlorid in Emulsionsform, einen Weichmacher und ein Elastomer. Zur Bereitstellung einer verbesserten Klarheit zwischen den unterschiedlichen PVCs wird das PVC in Suspensionsform hierin auch als PVC A bezeichnet werden, wohingegen das PVC in Emulsionsform hierin auch als PVC B bezeichnet werden wird. Der Handschuh 10 in dieser Ausführungsform enthält auch ein die Viskosität verringerndes Mittel, ein stabilisierendes Mittel und ein Farbpigment. Die Tabellen 1A, 1B, 1C, 1D und 1E zeigen Beispiele der Komponenten und Mengen zur Bildung der Wegwerfhandschuhe gemäß einer Ausführungsform.

In einem Handschuh ist das erste PVC-Harz (PVC A) ein Homopolymerharz in Suspension mit Eigenschaften, die mit denen vergleichbar sind, die in Tabelle 1A unten gezeigt werden. Das PVC A-Harz ist im Allgemeinen dadurch gekennzeichnet, dass es eine Mikrosuspension mit niedriger Viskosität und mit einem mittleren Polymerisationsgrad ist. Genauer gesagt betrug die Viskosität des PVC A-Harzes ungefähr 3.000 bis ungefähr 4.000 cps, wie man es durch ASTM D 1824-90 bestimmt. Der Polymerisationsgrad (PG) des Harzes PVC A liegt im Allgemeinen bei ungefähr 1.400 bis 1.700 und genauer gesagt bei ungefähr 1.600 bis 1.700, wie es gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird. Ein Beispiel eines PVC A- Harzes ist ein PVC, das unter dem Namen LP-170g von LG Chemical Ltd. vermarktet wird. Das PVC A Harz kann in Pastenform verwendet werden. Es wird angenommen, dass andere Harze mit diesen allgemeinen Eigenschaften in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können.

Das zweite PVC-Harz (PVC B) in dieser Ausführungsform ist ein hochpolymeres Harz mit Eigenschaften, die mit denen vergleichbar sind, die in Tabelle 1B unten gezeigt werden. Wie er hierin verwendet wird, ist der Begriff "hochpolymeres Harz" (d. h., ein Harz mit hohem Polymerisationsgrad) ein Harz mit einem Polymerisationsgrad (PG) von wenigstens 1.750, wie er gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird. Dieses PVC B Harz ist im Allgemeinen dadurch gekennzeichnet, dass es eine Emulsion ist und eine hohe Viskosität aufweist. Der Polymerisationsgrad (PG) des Harzes PVC B liegt typischerweise bei ungefähr 1.800 bis ungefähr 2.000 und genauer gesagt bei ungefähr 1.900 bis ungefähr 2.100, wie er gemäß JIS K 6721-77 gemessen wird. Das PVC B Harz kann in Pastenform verwendet werden. Das PVC B Harz hat im Allgemeinen einen K-Wert von ungefähr 78 bis ungefähr 82, wie er gemäß DIN 53726 bestimmt wird. Ein Beispiel des PVC B Harzes wird unter dem Namen EH-2075 von Hanwha Chemical vermarktet.

Auf einer Anteilsbasis enthält der Handschuh 10 im Allgemeinen eine größere Menge an Harz mit mittlerem Polymerisationsgrad (PVC A Harz) als die Menge des Harzes mit hohem Polymerisationsgrad (PVC B Harz). Es wird angenommen, dass die in Tabelle 1D gezeigten Proportionen variiert werden können. Zum Beispiel kann das Verhältnis zwischen dem PVC A Harz und dem PVC B Harz im Allgemeinen bei ungefähr 40 oder 50 bis ungefähr 75 % PVC A Harz im Verhältnis zum PVC B Harz liegen und genauer gesagt bei ungefähr 55 bis ungefähr 65 % PVC A Harz im Verhältnis zum PVC B Harz. Somit enthält der Handschuh ein Verhältnis des ersten Polyvinylchloridharzes zu dem zweiten Polyvinylchloridharz von ungefähr 0,4 oder ungefähr 0,5 bis ungefähr 0,75 oder genauer gesagt, ein Verhältnis des ersten Polyvinylchloridharzes zu dem zweiten Polyvinylchloridharz von ungefähr 0,55 bis ungefähr 0,65.

Gemäß einer Ausführungsform enthält der Handschuh 10 zusätzlich einen Weichmacher. Es wird angenommen, dass eine Anzahl von Weichmachern verwendet werden kann, einschließlich solchen, die dem Fachmann auf dem Gebiet bekannt sind. Ein Beispiel eines wünschenswerten Weichmachers zur Verwendung bei der Bildung der Wegwerfhandschuhe ist Diisononylphthalat (DINP). DINP ist wegen seines Gleichgewichts verschiedener Eigenschaften wünschenswert. Es wird angenommen, dass andere Weichmacher wie Dioctylphthalat (DOP), Diisodecylphthalat (DIDP), Di(2-ethylhexyl)-phthalat (DEHP) und Kombinationen davon verwendet werden können. Es wird auch angenommen, dass DINP in Kombinationen mit DOP, DEHP und/oder DIDP verwendet werden kann. Die Tabelle 1C stellt eine vergleichende Liste von verschiedenen Eigenschaften zusammen, die mit DINP, DOP und DIDP assoziiert sind, die im Allgemeinen als Phthalatweichmacher bezeichnet werden.

Es wird auch angenommen, dass andere Weichmacher wie Diethylhexyladipat (DOA) allein oder in Kombinationen mit anderen Weichmachern wie den oben erwähnten verwendet werden können. Der Handschuh enthält wünschenswerter Weise einen Weichmacher in einer Menge von mehr als entweder der Menge des PVC A Harzes oder des PVC B Harzes. In einer Ausführungsform ist die Gesamtmenge der PVC-Harze größer als die Menge des Weichmachers.

Gemäß einer Ausführungsform enthält der Handschuh 10 zusätzlich ein Elastomer. Ein Beispiel eines Elastomers, das verwendet werden kann, wird unter dem Namen OLICIZER-20N von der Aekyung Petrochemical Co., Ltd., vermarktet. Dieses Elastomer hat einen pH-Wert von ungefähr 6,5 bis ungefähr 7,5 und eine Viskosität von ungefähr 2.000 bis 3.000 cps bei 25 °C. Das Molekulargewicht dieses Elastomers liegt bei ungefähr 3.000 bis ungefähr 4.000 und es hat eine spezifische Dichte von ungefähr 1,10 bei 25 °C.

Es wird angenommen, dass ein die Viskosität verringerndes Mittel, ein Stabilisierungsmittel und ein Farbpigment zur Bildung des Handschuhs hinzu gegeben werden können. Zum Beispiel ist in einer Ausführungsform das die Viskosität verringernde Mittel TXIB: 2,2-Dimethyl-1-(methylethyl)-1,3-propandiyl-bis(2-methylpropanoat). Es wird angenommen, dass andere die Viskosität verringernde Mittel verwendet werden können. Es wird angenommen, dass stabilisierende Mittel, die den Fachleuten auf dem Gebiet bekannt sind, verwendet werden können. Ein Beispiel ist eine Zubereitung, die Calcium- und Zinkseife enthält. Ein Farbpigment, das den Fachleuten auf dem Gebiet bekannt ist, kann hinzu gegeben werden, um dem Handschuh eine gewünschte Farbe zu geben.

Die Tabelle 1D listet die Komponenten und Anteile gemäß einer Ausführungsform auf, wohingegen die Tabelle 1E einige Lieferanten dieser Komponenten auflistet.

TABELLE 1A PVC A-(als Suspension) Eigenschaften

TABELLE 1B PVC B-(als Emulsion) Eigenschaften

TABELLE 1C Vergleich der Eigenschaften der Phthalate

  • Mischung: PCV 100, Weichmacher 50PHR, Stabilisator 1 PHR

TABELLE 1D Komponentenanteile

TABELE 1E

Gemäß einem Verfahren kann eine Zusammensetzung der in Tabelle 1E aufgelisteten Materialien wie folgt hergestellt werden. Die flüssige Mischung der Rohmaterialien wird für ungefähr 30 Minuten gerührt. Das feste Rohmaterial (z. B. das PVC-Harz) wird zu dem flüssigen Rohmaterial hinzu gegeben und für über 50 Minuten vermischt. Die verbleibenden Rohmaterialien werden hinzu gegeben und die Mischung wird für 120 Minuten gemischt, um eine Viskosität der Zusammensetzung von ungefähr 700 cps bei einer Temperatur von ungefähr 55 °C ± 1 ° zu erreichen. Die Zusammensetzung wird verwendet, um die Handschuhe in einer Produktionslinieneinstellung unter Verwendung von Tauchzeiten von ungefähr 8 Sekunden auf einer handschuhformenden Oberfläche, gefolgt durch Erwärmen und Trocknen für ungefähr 6 Minuten bei einer Heiztemperatur von ungefähr 200 °C zu formen. Es wird angenommen, dass andere Produktionslinieneinstellungen, wie Tauchzeiten von ungefähr 6 bis 8 Sekunden auf einer handschuhformenden Oberfläche, gefolgt durch Erwärmen und Trocknen für ungefähr 7 bis ungefähr 9 Minuten bei einer Heiztemperatur von ungefähr 200 °C verwendet werden können.

Einige wünschenswerte Eigenschaften eines Handschuhs umfassen eine Bruchfestigkeit vor Alterung von mehr als 10 MPa und typischerweise mehr als ungefähr 12 MPa für eine Dicke der Probe von ungefähr 0,08 bis ungefähr 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird. Es ist noch wünschenswerter, eine Bruchfestigkeit vor Alterung von mehr als 10 MPa und typischerweise mehr als ungefähr 13 oder 14 MPa für ein Dicke der Probe von ungefähr 0,08 bis ungefähr 0,12 mm in Übereinstimmung mit einer Messung gemäß ASTM D 412-98a zu haben.

Die Reißdehnung eines Handschuhs ist im Allgemeinen größer als 400 % und typischerweise größer als 450 % oder 500 % für eine Dicke einer Probe im Handbereich von ungefähr 0,08 bis ungefähr 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird. Die Reißdehnung eines Handschuhs kann sogar größer als 525 oder 550 % für eine Dicke einer Probe im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird, sein.

Es ist auch wünschenswert, eine 100 %-ige Spannung bei einer definierten Dehnung von weniger als 4,5 MPa bei einer Dicke der Probe im Handbereich von ungefähr 0,08 bis ungefähr 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird, zu haben. Es ist auch wünschenswert, eine 100 %-ige Spannung bei einer definierten Dehnung von weniger als 4,0 MPa und von weniger als 3,5 MPa bei einer Dicke der Probe im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird, zu haben.

Es ist auch wünschenswert, eine 100 %-ige Spannung bei einer definierten Dehnung von weniger als 2,8 N bei einer Dicke der Probe im Handbereich von ungefähr 0,08 bis 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird, zu haben. Es ist auch wünschenswert, eine 100 %-ige Spannung bei einer definierten Dehnung von weniger als 2,5 N oder weniger als 2,25 N bei einer Dicke einer Probe im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm, wie sie in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen wird, zu haben.

Die Handschuhe der vorliegenden Erfindung haben auch wünschenswerte Zahlen, wenn ein Durometerhärtetest durchgeführt wird. Eine Durometerhärte bestimmt die Kerbhärte des Materials. Es wird angenommen, dass die Durometerhärte die Weichheit anzeigt und dass, je niedriger die Durometerhärte, desto weicher der Handschuh ist. Der Durometerhärtetest wird hierin durch die folgenden Schritte definiert:

  • 1. Mit einer Stanze zugeschnittene, quadratische Proben von ungefähr 5 cm × 5 cm (2 Inch × 2 Inch) (Breite × Länge) werden aus zufällig ausgewählten Handschuhen hergestellt, so dass sie auf eine Dicke von ungefähr 6,35 mm (0,25 Inch) gestapelt werden können.
  • 2. Die einzelnen Proben werden gleichmäßig aufeinander gestapelt. Die Außenseite von jeder der quadratischen Handschuhproben zeigt nach oben und die Innenseite zeigt nach unten. Die Gesamtdicke des Stapels wird gemessen und gemäß ASTM D3 767-01 Standard Practise for Rubber-Measurement of Dimensions, Verfahren A, aufgezeichnet.
  • 3. Die gestapelten Proben werden bei 23 °C und 50 % relativer Feuchte für ein Minimum von 60 Stunden vor dem Test konditioniert.
  • 4. Ein kalibriertes Durometer vom Typ A wird verwendet, um die Härte an der obersten Schicht der gestapelten Proben basierend auf ASTM D 2240-03 Standard Test Method for Rubber Property-Durometer Hardness zu bestimmen.

Die Handschuhe der vorliegenden Erfindung haben im Allgemeinen eine Durometerhärte gemäß dem oben genannten Verfahren von weniger als 57. Genauer gesagt haben die Handschuhe der vorliegenden Erfindung im Allgemeinen eine Durometerhärte gemäß dem oben genannten Verfahren von weniger als 55 oder 53.

Die Handschuhe der vorliegenden Erfindung haben auch wünschenswerte Zahlen, wenn ein Druckfestigkeitstest durchgeführt wird. Die Druckfestigkeit misst die Kraft in Pfund, die notwendig ist, um das Material bis zu einer vorgesehenen Ablenkung zu komprimieren. Es wird angenommen, dass die Druckkraft die Weichheit anzeigt und je niedriger die Druckkraft, desto weicher ist der Handschuh.

Der Test der Druckkraft wird hierin durch die folgenden Schritte definiert:

  • 1. Mit einer Stanze zugeschnittene, quadratische Proben von ungefähr 5 cm × 5 cm (2'' × 2'')(Breite × Länge) werden aus zufällig ausgewählten Handschuhen hergestellt, so dass sie auf eine Dicke von ungefähr 6,35 mm (0,25 Inch) gestapelt werden können.
  • 2. Die einzelnen Proben werden gleichmäßig aufeinander gestapelt. Die Außenseite von jeder der quadratischen Handschuhproben zeigt nach oben und die Innenseite zeigt nach unten. Die Gesamtdicke des Stapels wird gemessen und gemäß ASTM D3 767-01 Standard Practise for Rubber-Measurement of Dimensions, Verfahren A, aufgezeichnet.
  • 3. Die Proben werden bei 23 °C und 53 % relativer Feuchte für ein Minimum von 40 Stunden vor dem Test konditioniert.
  • 4. Die gestapelten Proben werden auf einen flachen stationären Drucktiegel eines geeigneten Drucktesters platziert.
  • 5. Ein flacher metallischer Pressfuß mit einem Durchmesser von 19.05 mm (0,75") wird an dem oberen beweglichen Drucktiegel des Drucktesters befestigt.
  • 6. Der Probenstapel wird auf insgesamt ungefähr 5,08 mm (0,2 Inch) bei einer Kreuzkopfgeschwindigkeit von 1,2 mm/Minute (0,05 Inch/Minute) gepresst.
  • 7. Die Kraft in Pfund, die notwendig ist, um den Probenstapel auf 1,25 mm, 1,905 mm, 2,54 mm, 3,175 mm, 3,81 mm, 4,445 mm (0,050 Inch, 0,075 Inch, 0,100 Inch, 0,125 Inch, 0,150 Inch und 0,175 Inch) zu pressen wird aufgezeichnet.

Die Handschuhe der vorliegenden Erfindung haben im Allgemeinen entsprechend dem oben genannten Verfahren bei einer Ablenkung von 2,54 mm (0,100 Inch) eine Druckfestigkeit von weniger als ungefähr 230 Pfund. Genauer gesagt haben die Handschuhe der vorliegenden Erfindung im Allgemeinen eine Druckfestigkeit gemäß dem oben genannten Verfahren bei einer Ablenkung von 2,54 mm (0,100 Inch) von weniger als ungefähr 215 oder 200 Pfund.

BEISPIELE Beispiel 1

Um die verbesserten Eigenschaften der erfindungsgemäßen Handschuhe zu zeigen, wurden mehrere Eigenschaften gemäß ASTM D 412-98a untersucht. Die Tabellen 2 und 3 (unten dargestellt), die durch ein erstes Labor getestet wurden, fassten mehrere Eigenschaften eines Vergleichshandschuhs 1 und eines erfindungsgemäßen Handschuhs 1 zusammen. Die Messungen wurden gemäß ASTM D 412-98a durchgeführt und wurden an einer Probe mit einer Länge von ungefähr 40 mm und einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,10 mm durchgeführt. Die Dehngeschwindigkeit betrug 500 mm/Minute.

Der Vergleichshandschuh 1 wurde von Medline als ein pulverfreier, vinylsynthetischer Handschuh vermarktet und wird als MDS 192075 bezeichnet. Der Vergleichshandschuh 1 umfasste Polyvinylchlorid (PVC), Dioctylphthalat (DOP) oder Diethylhexyladipat (DOA), 2,2-Dimethyl-1-(methylethyl)-1,3-propandiyl-bis(2-methylpropanoat) (TXIB), Stabilisator, epoxidiertes Sojabohnenöl und eine Polyurethan- (PU) Emulsion. Das PVC-Harz, das im Vergleichshandschuh 1 verwendet wurde, war ein LP 170G-Harz mit einem Polymerisationsgrad zwischen 1.400 und 1.700. Der erfindungsgemäße Handschuh 1 hatte die Zusammensetzung und die Mengen, wie sie oben in den Tabellen ID und IE ausgeführt werden.

Die Tabellen 2 und 3 stellen die physikalischen Eigenschaftssätze für jeweils neunzehn Proben dar, die gemäß dem oben genannten Verfahren für den Vergleichshandschuh 1 hergestellt wurden, und für zwanzig Proben, die gemäß dem oben genannten Verfahren für den erfindungsgemäßen Handschuh 1 hergestellt wurden.

Tabelle 2 Vergleichshandschuh 1

Tabelle 3 Erfindungsgemäßer Handschuh 1

Wie es in den Tabellen 2 und 3 gezeigt wird, hatte der erfindungsgemäße Handschuh 1 eine viel wünschenswertere durchschnittliche Reißfestigkeit als der Vergleichshandschuh 1. Vergleiche hierzu 460 % des erfindungsgemäßen Handschuhs und 411 % des Vergleichshandschuhs 1. Zusätzlich hatte der erfindungsgemäße Handschuh 1 ein viel mehr wünschenswertes durchschnittliches Elastizitätsmodul als der Vergleichshandschuh 1. Vergleiche 2,54 MPa des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 und 3,70 MPa des Vergleichshandschuhs 1. Das gewünschte Elastizitätsmodul und die Reißfestigkeit resultierten nicht in einer unwünschenswerten Bruchfestigkeit im erfindungsgemäßen Handschuh 1. Die durchschnittliche Bruchfestigkeit vor Alterung des erfindungsgemäßen Handschuhs betrug 13,1 MPa und die durchschnittliche Bruchfestigkeit vor Alterung des Vergleichshandschuhs betrug 16,7 MPa. Somit hatte der erfindungsgemäße Handschuh 1 ein übenaschendes Gleichgewicht von wünschenswerten Eigenschaften.

Beispiel 2

Um die verbesserten Eigenschaften der erfindungsgemäßen Handschuhe zu zeigen, wurden mehrere Eigenschaften gemäß ASTM D 412-98a untersucht. Die Tabellen 4-6 (unten gezeigt), die durch ein zweites Labor getestet wurden, fassten mehrere Eigenschaften der Vergleichshandschuhe 1 und 2 sowie des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 zusammen. Die Messungen wurden gemäß ASTM D 412-98a durchgeführt und wurden an einer Probe mit einer Länge von ungefähr 40 mm und einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,10 mm durchgeführt. Die Dehngeschwindigkeit betrug 500 mm/Min.

Der Vergleichshandschuh 1 wurde durch Medline als MDS 192075 als ein pulverfreier vinylsynthetischer Handschuh vermarktet. Der Vergleichshandschuh 1 umfasste Polyvinylchlorid (PVC), Dioctylphthalat (DOP) oder Diethylhexyladipat (DOA), 2,2-Dimethyl-1-(methylethyl)-1,3-propandiyl-bis(2-methylpropanoat) (TXIB), Stabilisator, epoxidiertes Sojabohnenöl und eine Polyurethan- (PU) Emulsion. Das PVC-Harz, das in dem Vergleichshandschuh 1 verwendet wurde, war ein LP 170G-Harz mit einem Polymerisationsgrad zwischen 1.400 und 1.700.

Der Vergleichshandschuh 2 wurde als MediGuard® Advantage unter der Nummer MSV 502 vermarktet und wird als ein vinylsynthetischer, pulverfreier Untersuchungshandschuh beschrieben. Der Vergleichshandschuh 2 umfasste Polyvinylchlorid (PVC), Dioctylphthalat (DOP), 2,2-Dimethyl-1-(methylethyl)-1,3-propandiyl-bis(2-methylpropanoat) (TXIB), Stabilisator, epoxidiertes Sojabohnenöl, eine Polyurethan- (PU) Emulsion und gelbes Pigment HCC25108. Das PVC-Harz, das in Vergleichshandschuh 2 verwendet wurde, war ein LP 170G-Harz mit einem Polymerisationsgrad zwischen 1.400 und 1.700. Die Anteile des Vergleichshandschuhs 2 waren wie folgt: 100 PVC, 88 DEHP, 12 TXIB, 1 Stabilisator und 2,34 Farbpigment.

Der erfindungsgemäße Handschuh hatte die Zusammensetzung und die Mengen, wie sie oben in den Tabellen 1D und 1E dargestellt werden.

Die Tabellen 4-6 zeigen die Sätze der physikalischen Eigenschaften für jeweils 20 Proben, die gemäß dem oben genannten Verfahren für die Vergleichshandschuhe 1 und 2 hergestellt werden, sowie für den erindungsgemäßen Handschuh1.

Tabelle 4 Vergleichshandschuh 1

Tabelle 5 Vergleichshandschuh 2

Tabelle 6 Erfindungsgemäßer Handschuh 1

Wie es in den Tabellen 4-6 gezeigt wird, hatte der erfindungsgemäße Handschuh eine sehr viel wünschenswertere durchschnittliche Reißdehnung als die Vergleichshandschuhe 1 und 2. Vergleiche 579 % des erfindungsgemäßen Handschuhs in Tabelle 6 und jeweils 509 und 526 % der Vergleichshandschuhe 1 und 2 in den Tabellen 4 und 5. Zusätzlich hatte der erfindungsgemäße Handschuh 1 ein viel wünschenswerteres durchschnittliches Elastizitätsmodul als die Vergleichshandschuhe 1 und 2. Vergleiche 2,23 MPa des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 in Tabelle 6 und jeweils 3,03 und 2,68 MPa der Vergleichshandschuhe 1 und 2 in den Tabellen 4 und 5. Das gewünschte Elastizitätsmodul und die Reißdehnung resultierten nicht in einer unerwünschten Bruchfestigkeit in dem erfindungsgemäßen Handschuh 1. Die durchschnittliche Bruchfestigkeit vor Alterung des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 betrug 13,4 MPa und die durchschnittliche Bruchfestigkeit vor Alterung der Vergleichshandschuhe 1 und 2 war jeweils 16,0 und 15,1 in den Tabellen 4 und 5.

Beispiel 3

Es wurde auch ein Test durchgeführt, um die Regenerationsgrade des Vergleichshandschuhs 1 und des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 zu vergleichen. Der Vergleichshandschuh 1 und der erfindungsgemäße Handschuh 1 sind die Gleichen, wie sie oben in Beispiel 1 beschrieben werden. Die Tests wurden an Proben des Vergleichshandschuhs 1 und des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 mit einer Länge von 40 mm und einer Breite von 6 mm durchgeführt. Unter Verwendung einer Dehnungsgeschwindigkeit von 500 mm/Min. wurde jede Probe auf eine Dehnungslänge von 80 mm gezogen, dann für 30 Sekunden bei der Dehnung gehalten und dann entlastet. Nach 60 Sekunden wurde die Dehnungslänge (d. h. die entlastete Länge nach dem Dehnen) gemessen. Der Regenerationsgrad wurde dann gemäß der folgenden Formel (Gleichung A) berechnet: Gleichung A Dehnungslänge – ursprüngliche Länge × 100 % (Regenerationsgrad) = ursprüngliche Länge Die Ergebnisse des Regenerationsgrades für das Vergleichsbeispiel 1 und das erfindungsgemäße Beispiel 1 werden tabellarisch in Tabelle 7 dargestellt.

Tabelle 7

Der erfindungsgemäße Handschuh 1 hatte einen besseren durchschnittlichen Regenerationsgrad als der des Vergleichshandschuhs 1. Vergleiche die Regenerationsgrade von 95 % und 93,75 % der Proben des erfindungsgemäßen Handschuhs 1 und die Regenerationsgrade von 90 % und 91,25 % der Proben des Vergleichshandschuhs 1. Ein höherer Regenerationsgrad ist wünschenswerter, wenn ein eng passender Handschuh benötigt wird. Der hohe Regenerationsgrad erlaubt es dem Handschuh, über größere Teile einer Hand gezogen zu werden, wie die Handfläche und die Knöchel der Hand, und dann wieder näher zu seiner ursprünglichen Form zurück zu kehren, was zu einer engeren Anpassung zum Beispiel des Handgelenkes und der Finger führt. Eine Anwendung, bei der ein eng sitzender Handschuh erwünscht ist, ist eine solche, bei der die Tastempfindlichkeit wichtig ist. Somit hat der erfindungsgemäße Handschuh 1 einen wünschenswerten Regenerationsgrad in Tabelle 7 in Verbindung mit dem niedrigen Elastizitätsmodul, das oben in den Tabellen 3 und 6 gezeigt wird. Solch eine Kombination unterstützt die Verhinderung oder Hemmung des Durchhängens des Handschuhs sowie einen losen Sitz.

Beispiel 4

Es wurde auch ein Test durchgeführt, um die Werte der Durometerhärte der Vergleichshandschuhe 3-5 und des erfindungsgemäßen Handschuhs 2 zu vergleichen. Der erfindungsgemäße Handschuh 2 war eine kommerzielle Ausführungsform mit der gleichen Zusammensetzung und den Mengen, wie sie oben in den Tabellen 1D und 1E gezeigt werden. Der erfindungsgemäße Handschuh 2 hatte eine Dicke im Handbereich von ungefähr 0,11 mm. Vergleichshandschuh 3 wurde von Ansell als deren Produkt Nr. 3092 MICRO-TOUCH® ELITE® vermarktet. Vergleichshandschuh 4 wurde von Kimberly-Clark als deren Produkt Nr. 50032 SAFESKIN® Synthetic Plus vermktet. Der Vergleichshandschuh 5 wurde von Allegiance als deren Produkt Nr. 8882 ESTEEM® vermarktet. Die Durometerhärte wurde für den erfindungsgemäßen Handschuh 2 und die Vergleichshandschuhe 3-5 gemäß dem oben diskutierten Verfahren bestimmt. Die Ergebnisse der Tests werden in Tabelle 8 gezeigt.

Tabelle 8 Durometerhärte

Der erfindungsgemäße Handschuh 2 hatte eine bessere durchschnittliche Durometerhärte als die Vergleichshandschuhe 3-5. Vergleiche die Durometerhärte von 53 des erfindungsgemäßen Handschuhs 2 mit den Durometerhärten von jeweils 54, 57 und 62 für die Vergleichshandschuhe 3-5. Es wird auch angenommen, dass die Durometerhärte die Weichheit anzeigt und je niedriger die Durometerhärte ist, desto weicher ist der Handschuh. Somit gibt es den Beleg, dass der erfindungsgemäße Handschuh 2 weicher als die Vergleichshandschuhe 3-5 war.

Beispiel 5

Es wurde ein Test durchgeführt, um die Werte der Druckfestigkeit der Vergleichshandschuhe 3-5 und des erfindungsgemäßen Handschuhs 2 zu vergleichen. Der erfindungsgemäße Handschuh 2 war der gleiche, wie er in Beispiel 4 beschrieben wird. Der vergleichende Handschuh 3 wurde von Ansell als deren Produkt Nr. 3092 MICRO-TOUCH® ELITE® vermarktet. Der Vergleichshandschuh 4 wurde von Kimberly-Clark als deren Produkt Nr. 50032 SAFESKIN® Synthetic Plus vermarktet. Der Vergleichshandschuh 5 wurde von Allegiance als deren Produkt Nr. 8882 ESTEEM® vermarktet. Der Druckfestigkeitstest wurde für den erfindungsgemäßen Handschuh 2 und die Vergleichshandschuhe 3-5 gemäß dem oben diskutierten Verfahren bestimmt. Die Ergebnisse der Tests werden in Tabelle 9 gezeigt.

Der erfindungsgemäße Handschuh 2 hatte eine bessere durchschnittliche Druckfestigkeit als die Vergleichshandschuhe 3-5. Vergleiche zum Beispiel die durchschnittliche Druckfestigkeit bei 2,54 mm (0,100 Inch) von 199 für den erfindungsgemäßen Handschuh 2 und jeweils die durchschnittlichen Druckfestigkeiten von 249, 260 und 218 für die Vergleichshandschuhe 3-5. Es wird auch angenommen, dass die Druckfestigkeit die Weichheit anzeigt und dass je niedriger die Druckfestigkeit ist, desto weicher der Handschuh ist. Somit ist dies ein weiterer Beleg, dass der erfindungsgemäße Handschuh 2 weicher als die Vergleichshandschuhe 3-5 ist.

Beispiel 6

Es wurde ein Test mit einem Satz von mehreren kommerziellen Proben des erfindungsgemäßen Handschuhs 2 durchgeführt. Der erfindungsgemäße Handschuh 2 war der gleiche wie er in Beispiel 4 beschrieben wird. Die Bruchfestigkeit und die Reißfestigkeit wurden für 5 Probensätze bestimmt, bei denen 13 Proben von jedem Satz getestet wurden. Die durchschnittlichen Bruchfestigkeits- und Reißfestigkeitswerte wurden als „Satz # 1-5'' für jeden Satz in Tabelle 10 aufgezeichnet. Die durchschnittliche Bruchfestigkeit und Reißfestigkeit der Sätze 1-5 wurde auch in Tabelle 10 mitumfasst.

Tabelle 10

Wie es in Tabelle 10 gezeigt wird, waren die Bruchfestigkeit und die Reißfestigkeit des erfindungsgemäßen Handschuhs 2 wünschenswert.


Anspruch[de]
Ein Wegwerfhandschuh (10), dadurch gekennzeichnet, dass er Polyvinylchlorid mit einer Bruchfestigkeit vor Alterung von wenigstens 12 MPa, in Übereinstimmung mit einer Messung gemäß ASTM D 412-98a, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von 0,08 mm bis 0,12 mm, aufweist, und wobei ein Elastizitätsmodul von weniger als ungefähr 2,5 MPa in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 bis 0,12 mm, aufweist, und wobei das Material, welches (12) den Handschuh formt, im Wesentlichen undurchlässig für flüssiges Wasser ist. Der Wegwerfhandschuh (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er Polyvinylchlorid mit einer Reißdehnung von größer als ungefähr 450 %, in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm, aufweist, und wobei das Material, welches den Handschuh formt, im Wesentlichen undurchlässig für flüssiges Wasser ist. Der Wegwerfhandschuh (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er Polyvinylchlorid-Härte weniger als 56 bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm aufweist, und eine Druckfestigkeit von weniger als 230 MPa bei 2,54 mm (0,100 inch) Ablenkung bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm aufweist, und wobei das Material, wie es den Handschuh (10) formt, im Wesentlichen undurchlässig für flüssiges Wasser ist. Der Handschuh (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Handschuh (10) einen Weichmacher umfasst. Der Handschuh (10) nach Anspruch 4, wobei der Weichmacher Diisononylphthalate umfasst. Der Handschuh (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anspruch (10) des Weiteren einen Weichmacher und ein Elastomer umfasst. Der Handschuh (10), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Handschuh (10) eine Bruchfestigkeit vor Alterung von wenigstens 14 MPa, in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a gemessen, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis 0,12 mm aufweist. Der Handschuh (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Reißdehnung größer als ungefähr 500 % ist, gemessen in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a in einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm. Der Handschuh (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Handschuh (10) eine Härte von weniger als 55 bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm aufweist, und eine Druckfestigkeit von weniger als ungefähr 215 MPa bei 2,54 mm (0,10 inch) Ablenkung bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm. Der Handschuh (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Handschuh eine Härte von weniger als 53 aufweist, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm, und eine Druckfestigkeit von weniger als ungefähr 200 MPa bei 2,54 mm (0,10 inch) Ablenkung bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm im Handbereich (12) aufweist. Der Handschuh (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Handschuh (10) eine Bruchfestigkeit vor Alterung von wenigstens ungefähr 14 MPa aufweist, gemessen in Übereinstimmung mit ASTM D 412-98a, bei einer Handschuhauswahl mit einer Dicke im Handbereich (12) von ungefähr 0,08 mm bis ungefähr 0,12 mm.






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