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Dokumentenidentifikation DE602004005291T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001538775
Titel Verfahren und Schaltungsanordnung zur Datenrückgewinnung
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Masui, Naruhiro, Yokohama-shi Kanagawa, JP;
Ema, Hidetoshi, Yokohama-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Schwabe, Sandmair, Marx, 81677 München
DE-Aktenzeichen 602004005291
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.12.2004
EP-Aktenzeichen 040287286
EP-Offenlegungsdatum 08.06.2005
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H04L 7/033(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Datenrückgewinnungsverfahren und eine Datenrückgewinnungsschaltung zum Wiederherstellen von seriell übertragenen Daten.

2. Beschreibung des Standes der Technik

In den letzten Jahren und weiterhin wurden verschiedene Arten von Hochgeschwindigkeits-Schnittstellenstandards vorgeschlagen und in praktischen Gebrauch genommen, um auf den Bedarf für die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung zu antworten. Beispiele solcher Schnittstellenstandards umfassen USB (universeller serieller Bus), seriellen ATA (Anschluss der fortschrittlichen Technologie), IEEE 1394, 1G/10G Ethernet (eingetragene Handelsmarke), InfiniBand, RapidIO, Faserkanal und PCI Express (Peripheriekomponenten-Verbindungsbus). Es wird erwartet, dass in der Zukunft immer mehr Betonung auf die Datenübertragung mit höherer Rate und großer Kapazität gelegt wird.

Die meisten der Hochgeschwindigkeitsschnittstellen verwenden serielle Übertragungsschemen zur Übertragung von Daten gemäß einer vorbestimmten Frequenz. Ein Takt mit dieser Frequenz wird in die übertragenen Daten eingebettet. Das Empfangsende extrahiert diesen Takt aus den empfangenen Daten und stellt die empfangenen Daten auf der Basis des extrahierten Taktsignals wieder her. Die Schaltung zum Durchführen des Wiederherstellungsprozesses wird Taktdaten-Rückgewinnungsschaltung (CDR-Schaltung) genannt.

In herkömmlichen CDR-Schaltungen wird im Allgemeinen ein Phasenregelkreis (PLL) verwendet. Das Oszillationssignal (oder der Takt) des spannungsgesteuerten Oszillators (VCO) des PLL wird so gesteuert, dass er mit der Phase der empfangenen Daten synchronisiert wird. Das Oszillationssignal wird als Wiedergabetaktsignal ausgegeben. Das empfangene Signal wird unter Verwendung des Wiedergabetaktsignals als Referenz zwischengespeichert und folglich genau wiederhergestellt.

Zusammen mit der Zunahme der Datenübertragungsrate jedes Jahr hat jedoch die VCO-Frequenz die GHz-Größenordnung für die Datenübertragung erreicht. Die CDR-Schaltung, die einen solchen Hochfrequenz-VCO enthält, hat einige negative Effekte, einschließlich einer vergrößerten Chipgröße, eines erhöhten Leistungsverbrauchs und erhöhter Kosten. Außerdem kann die durch die Verdrahtung induzierte Taktverzögerung in einer solchen Situation, in der eine weitere Beschleunigung der Datenübertragung erforderlich ist, nicht ignoriert werden und die Verdrahtungsanordnung und die Vorrichtungsanordnung wurden ausreichend in Erwägung gezogen. Folglich wird die Schaltungskonstruktion komplizierter. Da die Verdrahtungsverzögerung erheblich von den Eigenschaften der verwendeten Werkzeuge oder Vorrichtungen abhängt, kann die Verdrahtungsanordnung für jeden Prozess neu entworfen werden müssen, und im schlimmsten Fall kann die Schaltung selbst neu entworfen werden müssen. Folglich wird die Wiederverwendbarkeit der Schaltung verschlechtert und die Entwicklungsdauer wird lang.

Um das vorstehend beschriebene Problem zu beseitigen, wird eine Überabtast-Datenrückgewinnungsschaltung vorgeschlagen. Siehe B Kim et al., "A 30-MHz Hybrid Analog/Digital Clock Recovery Circuit in 2-um CMOS" IEEE JSSC, Dezember 1990, auf 1385–1394.

1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das die Struktur einer herkömmlichen Taktdaten-Rückgewinnungsschaltung (CDR-Schaltung) darstellt. Die herkömmliche CDR-Schaltung umfasst einen Mehrphasentaktgenerator 200, eine Flip-Flop-Schaltung 201 und einen digitalen PLL (DPLL) 202. Der Mehrphasentaktgenerator 200 ist durch einen Phasenregelkreis (PLL) oder einen verzögerten Regelkreis (DLL) strukturiert und erzeugt mehrere Takte, deren Phasen vom Referenztakt (RefCLK) in regelmäßigen Intervallen verschoben sind.

Die Flip-Flop-Schaltung (F/F-Schaltung) 201 umfasst mehrere Flip-Flops, wovon jedes Eingangsdaten am Dateneingangsanschluss über einen gemeinsamen Pfad empfängt und einen Takt (einen der Takte CLK1–CLKN) am Takteingangsanschluss empfängt. Jedes Flip-Flop nimmt die Eingangsdaten an der steigenden Flanke (oder der fallenden Flanke) des entsprechenden Takts an. Folglich sind die aus der Flip-Flop-Schaltung 201 ausgegebenen Daten ein Satz von Datenelementen, die mit den phasenverschobenen Takten abgetastet sind. Der digitale PLL 202 erfasst den Logikinversionszeitpunkt aus der Bitsequenz, die von der Flip-Flop-Schaltung 201 geliefert wird, wählt einen Takt synchron mit dem Inversionszeitpunkt aus den mehreren Takten aus und stellt den ausgewählten Takt als Rückgewinnungstakt (RecCLK) wieder her. Der DPLL 202 wählt auch Daten, die mit einem Takt mit verschobener Phase (z. B. ein Takt mit entgegengesetzter Phase) vom Rückgewinnungstakt (beispielsweise ein Takt mit entgegengesetzter Phase) abgetastet wurden, aus und gibt sie als Rückgewinnungsdaten (RecData) aus. Der Dateninversionszeitpunkt wird nach dem Filtern (oder Glätten durch ein Filter) erfasst, um den Rückgewinnungstakt (RecCLK) auszuwählen. Dieser Rückgewinnungstakt (RecCLK) wird im Signalprozessor der späteren Stufe verwendet. Mit dieser Anordnung können alle Schaltungen abgesehen vom Mehrphasengenerator 200 durch digitale Schaltungen strukturiert und leicht implementiert werden.

Die Phasendifferenz zwischen den mehreren Takten muss jedoch genau gesteuert werden, da eine ungleichmäßige Phasendifferenz Fehler einführen kann.

2 ist ein Ablaufplan, der das Problem zeigt, das durch die Veränderung der Phasendifferenz in der herkömmlichen Taktdatenrückgewinnungsschaltung verursacht wird. In diesem Beispiel werden vier Takte (CLK1–CLKN4) erzeugt, deren Phase um vorgeschriebene Grade verschoben ist. Es wird angenommen, dass die Phase von CLK2 um &Dgr; hinter dem idealen Zustand erhalten wird, dass CLK2 als Rückgewinnungstakt (RecCLK) ausgewählt wird und dass jeder Datensatz synchron mit dem Rückgewinnungstakt im Signalprozessor verarbeitet wird. Wenn die Phase des Rückgewinnungstakts (RecCLK) auf jene von CLK 1 zum Zeitpunkt Tsw umgeschaltet wird, wird die Periode (T') des Rückgewinnungstakts (RecCLK) im Gegensatz zur ursprünglichen Phasendifferenz um &Dgr; kürzer. Folglich kann die Zeit Tsu', die erforderlich ist, um das Flip-Flop im Signalprozessor einzurichten, nicht garantiert werden und im schlimmsten Fall treten Fehler auf. Selbst wenn die Schaltung derart entworfen ist, dass die Takte in regelmäßigen Intervallen an den Ausgangsanschlüssen des Mehrphasentaktgenerators 200 erzeugt werden, werden diese Takte durch einen Versatz (beispielsweise aufgrund der Verdrahtung oder Last) vor dem Rückgewinnungstakt-Ausgangsanschluss (RecCLK-Ausgangsanschluss) beeinflusst. Der Versatz wird auffällig, wenn die Betriebsgeschwindigkeit zunimmt. In diesem Fall muss die Veränderung der Verzögerung zwischen mehreren Takten an jeder Stelle beseitigt werden; eine solche Beseitigung ist jedoch sehr schwierig und wurde noch nicht verwirklicht.

Eine weitere Veröffentlichung JP 2002-190724A offenbart ein Phasensteuerverfahren zum Einstellen der Taktphase unter Verwendung eines Phaseninterpolators am Mehrphasentaktgenerator. Die Verwendung eines Phaseninterpolators ermöglicht, dass mehrere Takte ausgegeben werden, wobei die Phase in strengen regelmäßigen Intervallen verschoben ist. Der Schaltungsmaßstab wird jedoch groß und die Verdrahtungsverzögerung aufgrund des Hochgeschwindigkeitsbetriebs kann nicht ignoriert werden. Die Verdrahtungsverzögerung könnte durch Korrigieren der Phasen der mehreren Takte in jeder Eingangsstufe vermieden werden; dieses Verfahren ist jedoch genauso schwierig wie die Implementierung einer Überabtast-CDR-Schaltung, die mit einer Überabtastfrequenz (die viermal die Taktfrequenz der übertragenen Daten in dem in 2 gezeigten Beispiel ist) arbeitet.

Für diejenigen Vorrichtungen, die eine herkömmliche CDR-Schaltung mit einem analogen PLL oder eine Überabtast-CDR-Schaltung verwenden, um den Takt aus den Eingangsdaten zurückzugewinnen, um eine Signalverarbeitung auf der Basis des zurückgewonnenen Takts durchzuführen, wird folglich die Entwicklungsperiode immer länger, wenn die Übertragungsrate zunimmt, da die CDR-Konstruktion schwieriger wird.

WO 03/036853 A offenbart eine Übergangserfassungs-, Validierungs- und Speicherschaltung (TDVM-Schaltung), die die Position eines Übergangs in einem Strom von seriell übertragenen binären Daten (Bits), die überabgetastet werden, erfasst und ein Steuersignal erzeugt, das angibt, welches abgetastete Signal die besten Daten darstellt. Der eingehende Datenstrom wird durch die n Phasen eines Mehrphasen-Taktsignals überabgetastet. Die Frequenz des Mehrphasen-Taktsignals ist aus Stabilitätsgründen dieselbe oder die Hälfte der Frequenz der eingehenden Daten. Die n überabgetasteten Signale (S) werden in die TDVM-Schaltung eingespeist, die aus drei Abschnitten besteht. Der erste Abschnitt erfasst den Übergang in den Positionen von zwei aufeinander folgenden abgetasteten Signalen gemäß einer speziellen Signalverarbeitung, die zweimal drei Vergleiche an sechs aufeinander folgenden überabgetasteten Signalen (wobei das mittlere jederzeit ausgeschlossen wird) durchführen muss. Der zweite Abschnitt validiert die zweite Erfassung als Übergangsposition. Der dritte Abschnitt speichert die validierte Übertragungsposition und erzeugt ein Steuersignal, das verwendet wird, um die Daten zurückzugewinnen. Dieses Steuersignal kann beispielsweise in einer Abtastauswahl/Datenausrichtungs-Schaltung verwendet werden, um das überabgetastete Signal auszuwählen, das sich für die anschließende Verarbeitung am besten eignet.

US 6 266 799 A offenbart ein Daten/Takt-Rückgewinnungssystem zur Verwendung in Vernetzungs-Sendeempfängereinheiten mit hoher Geschwindigkeit. Das Daten/Takt-Rückgewinnungssystem umfasst eine Abtastschaltung mit vier Phasen, die dazu konfiguriert ist, eine Dateneingangswellenform zu empfangen und Ausgangsdaten zu erzeugen. Eine Übergangserfassungsschaltung ist dazu beschaffen, die von der Abtastschaltung mit vier Phasen erzeugten Ausgangsdaten zu empfangen. Die Übergangserfassungsschaltung ist dazu konfiguriert, festzustellen, ob ein Takt der Dateneingangswellenform voreilt oder nacheilt. Ein Zähler zum Verschieben des Takts, wenn der Takt von der Übergangserfassungsschaltung als der Dateneingangswellenform entweder voreilend oder nacheilend festgestellt wird, so dass die Verschiebung dazu konfiguriert ist, den Takt und die Dateneingangswellenform zu synchronisieren. Ein Decodierer empfängt Steuersignale vom Zähler, so dass der Decodierer ein Auswahlsignal erzeugt. Das Daten/Takt-Rückgewinnungssystem umfasst ferner einen Multiplexer zum Auswählen von vier vorbestimmten Taktphasen in Reaktion auf das vom Decodierer erzeugte Auswahlsignal.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Datenrückgewinnungsverfahren zum genauen Wiederherstellen von Daten zu schaffen.

Die vorstehend erwähnte Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche richten sich auf vorteilhafte Ausführungsformen.

VORTEILE DER ERFINDUNG

Vorteilhafterweise wird ein Datenrückgewinnungsverfahren zum genauen Wiederherstellen von Daten unter Verwendung eines unabhängigen Takts bei oder unter der Taktfrequenz der Eingangsdaten anstelle von Rückgewinnungstakten, die in den Eingangsdaten enthalten sind, unter einem geringeren Einfluss von Jitter, selbst wenn der Jitter in den Eingangsdaten enthalten ist, geschaffen.

Vorteilhafterweise wird ein Datenrückgewinnungsverfahren geschaffen. Das Verfahren umfasst die Schritte:

  • (a) Überabtasten von Daten, die seriell synchron mit einem ersten Takt mit einer Frequenz f1 übertragen wurden, unter Verwendung eines Mehrphasentakts, der durch Verschieben einer Phase eines zweiten Takts mit einer Frequenz f2 in einem vorgeschriebenen Intervall erzeugt wird, wobei die zweite Frequenz f2 des Mehrphasentakts auf oder unter der ersten Frequenz f1 liegt;
  • (b) Extrahieren von f1/f2 Bits im Durchschnitt aus den überabgetasteten Daten; und
  • (c) Rückgewinnen der extrahierten Bits, um die empfangenen Daten wiederherzustellen.

Ferner wird vorteilhafterweise eine Datenrückgewinnungsschaltung zum Wiederherstellen von Daten durch Überabtasten von seriell übertragenen Daten geschaffen. Die Datenrückgewinnungsschaltung umfasst:

  • (a) eine Abtasteinheit, die so konfiguriert ist, dass sie Daten, die seriell synchron mit einem ersten Takt mit der Frequenz f1 übertragen wurden, unter Verwendung eines Mehrphasentakts, der durch Verschieben einer Phase eines zweiten Takts mit der Frequenz f2 in einem vorgeschriebenen Intervall erzeugt wird, überabtastet, wobei die zweite Frequenz f2 des Mehrphasentakts auf oder unter der ersten Frequenz f1 liegt;
  • (b) eine Datenwiederherstellungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie f1/f2 Bits im Durchschnitt aus den überabgetasteten Daten extrahiert und die extrahierten Bits zurückgewinnt, um die empfangenen Daten wiederherzustellen.

In dieser Weise wird die seriell übertragene Datensequenz unter Verwendung eines Mehrphasentakts mit der Frequenz f2 überabgetastet, wobei die Frequenz auf oder unter der Taktfrequenz f1 liegt, die in den seriell übertragenen Daten enthalten ist, ohne direkt den Datenübertragungstakt f1 zu verwenden. Eine vorgeschriebene Anzahl von Bits werden aus den überabgetasteten Daten extrahiert, wobei die Phasenabweichung aufgrund der Frequenzdifferenz berücksichtigt wird. Folglich kann der Datenrückgewinnungsprozess selbst bei einer hohen Übertragungsrate leicht ausgeführt werden, während eine nachteilige Auswirkung von Jitter verhindert wird, und eine genaue Datenrückgewinnung wird verwirklicht.

Mit dem Datenrückgewinnungsverfahren und der Datenrückgewinnungsschaltung wird ein separater Takt, der vom Datenübertragungstakt unabhängig ist, verwendet, um die empfangenen Daten überabzutasten. Außerdem werden die empfangenen Daten unter Verwendung des Taktmusters mit derselben Periode wie jener des in den empfangenen Daten enthaltenen Übertragungstakts zurückgewonnen, während die Phase des Taktmusters verschoben wird. Folglich besteht ein geringer Einfluss der Frequenzdifferenz und/oder von Jitter auf die zurückgewonnenen Daten. Da die Frequenz f2 des Mehrphasentakts auf einen Bruchteil des Takts f1 der empfangenen Daten gesetzt werden kann, kann die Schaltung leicht auf einen Anstieg der Datenübertragungsrate eingehen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung besser ersichtlich, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gelesen wird, in denen:

1 ein Blockdiagramm ist, das die Struktur einer herkömmlichen Taktdaten-Rückgewinnungsschaltung (CDR-Schaltung) darstellt;

2 ein Ablaufplan ist, der ein Problem in der herkömmlichen CDR-Schaltung aufgrund einer Abweichung der phasenverschobenen Takte zeigt;

3 ein schematisches Diagramm ist, das die Struktur der physikalischen Ebene einer seriellen Datenübertragung darstellt, auf die die Datenrückgewinnungsschaltung der vorliegenden Erfindung angewendet wird;

4 ein Blockdiagramm einer Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung ist;

5 ein Ablaufplan ist, der ein Beispiel von Wellenformen der Hauptsignale in der Überabtasteinheit zeigt;

6 ein Blockdiagramm des Auswahlsignalgenerators ist;

7A ein Ablaufdiagramm ist, das die Wellenformen der Hauptsignale im Auswahlsignalgenerator zeigt, und 7B eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Ablaufplans von 7A ist;

8 ein schematisches Diagramm ist, das den Phasenübergang des Taktmusters CKP zeigt;

9 eine Tabelle ist, die ein Beispiel einer Umsetzungsregel zum Umsetzen des Zustandssignals in ein Taktmuster CKP zeigt;

10 ein Blockdiagramm ist, das ein Beispiel der Datenauswahleinrichtung darstellt;

11A und 11B Diagramme sind, die die Bitsynchronisation der Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung darstellen;

12 ein Diagramm zum Erläutern der Beziehung zwischen dem Phasenfehler und der Jittertoleranz ist;

13 ein Blockdiagramm ist, das ein Beispiel des Entserialisierers zeigt, der in der Datenrückgewinnungsschaltung verwendet wird;

14 ein Schaltplan ist, der die detaillierte Struktur des im Entserialisierer verwendeten Schieberegisters darstellt;

15A ein Ablaufplan ist, der verschiedene Signale darstellt, die in der Symbolsynchronisations-Steuereinheit und im Symbolumsetzer, die in 13 gezeigt sind, verwendet werden, und 15B eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Ablaufplans von 15A ist;

16 ein Ablaufplan des Datenrückgewinnungsverfahrens gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung ist;

17A bis 17E Beispiele von verschiedenen Datenelementen darstellen, die aus den überabgetasteten Daten erzeugt werden;

18 ein Diagramm ist, das zum Erläutern der Umsetzung in Symboldaten verwendet wird;

19 ein Schaltplan ist, der die Struktur des Phasenregelkreises (PLL) darstellt;

20 ein Blockdiagramm ist, das den PLL und mehrere physikalische Ebenen darstellt;

21 ein Blockdiagramm ist, das einen Auswahlsignalgenerator darstellt, der in einer Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird;

22 eine Tabelle ist, die ein Beispiel einer Umsetzungsregel zum Umsetzen des Zustandssignals in Auswahlsignale Se1F und Se1R darstellt;

23 ein Blockdiagramm einer Datenauswahleinrichtung ist, die in einer Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird;

24 ein Ablaufplan von Signalen ist, die aus der Datenauswahleinrichtung ausgegeben werden; und

25 ein Graph ist, der die Jittertoleranz gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun nachstehend in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erläutert.

(Erste Ausführungsform)

3 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine serielle Datenübertragung darstellt, auf die eine Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung angewendet wird.

Die physikalische Ebene 100 umfasst einen Sender 101 zum Senden von Daten und einen Empfänger 102 zum Empfangen von Daten. Daten werden zu und von einer anderen physikalischen Ebene 120 mit einem Paar eines Senders 122 und Empfängers 121 über Übertragungsleitungen 106 und 107 gesendet und empfangen. Die physikalische Ebene 100 weist einen PLL 113 zum Erzeugen eines Takts mit der Frequenz f2 aus einem Referenztakt RefCLK 1 auf. Die physikalische Ebene 120 weist einen PLL 123 zum Erzeugen eines Takts mit der Frequenz f1 aus einem Referenztakt RefCLK 2 auf. Die physikalischen Ebenen 100 und 120 arbeiten mit Frequenzen f2 und f1, die durch die PLLs 113 bzw. 123 erzeugt werden. Das Paar des Senders 101 und Empfängers 102 und das Paar des Senders 121 und Empfängers 122 werden Ports genannt. Die serielle Datenübertragung wird zwischen den Ports punktweise durchgeführt.

Die Übertragungsleitungen 106 und 107 der vorliegenden Ausführungsform bilden eine Duplexleitung, die das Senden und Empfangen von Daten gleichzeitig über separate Übertragungsleitungen ermöglicht; die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel begrenzt und Halbduplex (oder Teilduplex) kann verwendet werden. Anstelle der Übertragungsleitungen 106 und 107 können drahtlose Übertragungskanäle auch verwendet werden.

Der Sender 101 umfasst einen Codierer 103 zum Codieren von Übertragungsdaten Dtx, die von einer oberen Ebene geliefert werden, gemäß einer vorgeschriebenen Umsetzungsregel, einen Serialisierer 104 zum Umsetzen der codierten Daten in serielle Daten und eine Ausgabeeinheit 105 zum Ausgeben der seriell umgesetzten Daten an die Übertragungsleitung 106. Die Daten werden über die Übertragungsleitung 106 unter Verwendung von Differenzsignalen übertragen. Der Codierer 103 codiert die Eingangsdaten durch eine 8b/10b-Codierung zum Umsetzen von 8-Bit-Daten in 10-Bit-Daten ("Symboldaten" genannt). Durch die 8b/10b-Umsetzung wird ein spezieller K-Zeichensatz mit 10 Bits unter Verwendung eines Ein-Bit-Steuerbits (DtxK) im Gegensatz zu tatsächlichen Daten erzeugt. Da die 8b/10b-Umsetzung bekannt ist, wird auf eine detaillierte Erläuterung in dieser Ausführungsform verzichtet.

Der PLL 113 erzeugt einen Datenübertragungstakt BCLK mit einer Frequenz, die durch das zugehörige Protokoll definiert ist, sowie einen internen Takt PCLK, der durch Dividieren des Übertragungstakts BCLK durch 10 beispielsweise durch die internen Operationen auf der Basis des extern gelieferten Referenztakts RevCLK1 erhalten wird. Wenn beispielsweise die Datenübertragungsrate 1,5 Gbps ist, wird der Übertragungstakt BCLK mit 2,5 GHz erzeugt und der interne Takt PCLK wird mit 250 MHz erzeugt. Der interne Takt PCLK wird zum Codierer 103 geliefert, während der Übertragungstakt BCLK und der interne Takt PCLK zum Serialisierer 104 geliefert werden, um jede Komponente anzusteuern. Das Datensenden und -empfangen zu und von der oberen Ebene werden auch synchron mit dem internen Takt PCLK ausgeführt.

Die Empfangseinheit 102 umfasst eine Empfangsende-Eingangseinheit (Rx) 108 zum Binarisieren der Differenzsignale, die über die Übertragungsleitung 107 übertragen wurden, eine Datenrückgewinnungseinheit (DR) 109 zum wiederherstellen der binarisierten Daten, einen Entserialisierer (DES) 110 zum Umsetzen der wiederhergestellten Daten in parallele Symboldaten mit 10 Bits, einen elastischen Puffer (BE) 111 zum Absorbieren der Frequenzdifferenz zwischen dem Sendeseitentakt und dem Empfangsseitentakt und einen Decodierer (DEC) 112 zum Umsetzen der 10-Bit-Symboldaten in 8-Bit-Daten (10b/8b-Umsetzung).

Die physikalische Gegenstückebene 120 umfasst auch eine Sendeeinheit 122, die Daten synchron mit einem Übertragungstakt mit der Frequenz f1, der vom PLL 123 aus dem extern gelieferten Referenztakt RefCLK2 erzeugt wird, sendet.

Der elastische Puffer 111 absorbiert die Frequenzdifferenz durch Hinzufügen oder Löschen von speziellen Codes. Obwohl in dem in 3 gezeigten Beispiel der elastische Puffer 111vor dem Decodierer 112 angeordnet ist, kann er nach dem Decodierer 112 angeordnet sein. Der annehmbare Bereich einer Frequenzdifferenz ist durch den zugehörigen Schnittstellenstandard definiert.

Die Datenrückgewinnungsschaltung der ersten Ausführungsform wird auf die Datenrückgewinnungseinheit 109 der Empfangseinheit 102 angewendet. In diesem Beispiel fungiert die Datenrückgewinnungsschaltung auch als Entserialisierer 110; die Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel begrenzt. Die Struktur und die Funktion der anderen Komponenten der physikalischen Ebene 100 können willkürlich modifiziert werden, solange sie mit der Datenrückgewinnungsschaltung der ersten Ausführungsform kombiniert werden.

In der physikalischen Ebene 100 der ersten Ausführungsform werden Mehrphasentakte, die zur Datenrückgewinnungseinheit 109 geliefert werden, und interne Takte PCLK, die zum elastischen Puffer 111 geliefert werden, durch den PLL 113 erzeugt. Diese Takte werden auch zur Sendeeinheit 101 geliefert (zum Liefern des internen Takts PCLK und des Übertragungstakts BCLK zum Serialisierer 104 und zum Codierer 103). Folglich wird der PLL 113 gemeinsam zur Takterzeugung in der Sendeeinheit 101 und der Empfangseinheit 102 verwendet. Dies wird durch Erzeugen von Takten aus einem separaten Referenztakt RefCLK1, der vom Referenztakt RefCLK2 des Gegenstück-Ports unabhängig ist, verwirklicht, um alle Komponenten der physikalischen Ebene 100 anzusteuern.

4 ist ein Blockdiagramm der Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Datenrückgewinnungsschaltung umfasst eine Überabtasteinheit 1, einen Mehrphasentaktgenerator 2 und eine Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3.

In diesem Beispiel ist die in 3 gezeigte Datenrückgewinnungseinheit 109 durch einen Teil der Überabtasteinheit 1 und einen Teil der Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 strukturiert und der in 3 gezeigte Entserialisierer 110 ist durch den anderen Teil der Symbolwiederherstellungseinheit 3 strukturiert. Der in 3 gezeigte PLL 113 ist durch den Mehrphasentaktgenerator 2 strukturiert.

Der Entserialisierer 110 entspricht einem Serien-Parallel-Umsetzer. Der Serien-Parallel-Umsetzer muss nicht notwendigerweise in der Datenrückgewinnungsschaltung enthalten sein und er kann separat vorgesehen sein.

Die Überabtasteinheit 1 nimmt empfangene Daten synchron mit den Mehrphasentakten CK0-CK11, die vom Mehrphasentaktgenerator 2 geliefert werden, an und gibt überabgetastete Daten OVSD aus.

Die Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 stellt 10-Bit-Symboldaten SYM aus den überabgetasteten Daten OVSD wieder her, um den Symboltakt SYMCLK zu erzeugen. Folglich hat die Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 die Datenrückgewinnungsfunktion und eine Entserialisierungsfunktion. Die Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 arbeitet synchron mit einem der Mehrphasentakte (CK0 in dem in 4 gezeigten Beispiel).

Der Mehrphasentaktgenerator 2 erzeugt einen Takt mit einer vorgeschriebenen Frequenz aus dem Referenztakt RefCLK und verschiebt die Phase des erzeugten Takts in regelmäßigen Intervallen, um Mehrphasentakte zu erzeugen. In dieser Ausführungsform erzeugt der Mehrphasentaktgenerator 2 mehrere phasenverschobene Takte CK0-CK11, von denen jeder eine Frequenz f2 aufweist, die die Hälfte des Übertragungstakts BCLK mit einer vorbestimmten Periode U1 ist. In diesem Fall ist die Phasendifferenz unter den Mehrphasentakten ein sechstel (1/6) der Periode U1. Mit anderen Worten, wenn die Datenübertragungsrate 2,5 Gbps ist (wobei U1 400 ps ist), dann werden zwölf Takte mit einer Phasendifferenz von 66,7 ps erzeugt, wobei jeder Takt eine Periode von 800 ps und eine Taktfrequenz von 1,25 GHz aufweist.

Die Frequenz f2 des Mehrphasentakts ist nicht notwendigerweise die Hälfte des Übertragungstakts und sie kann auf ein Viertel (1/4) des Übertragungstakts gesetzt werden. Ebenso ist die Phasendifferenz unter den Mehrphasentakten nicht auf 1/6 von U1 begrenzt. Außerdem kann der Mehrphasentaktgenerator 1 separat von der Datenrückgewinnungsschaltung vorgesehen sein, obwohl er in diesem Beispiel in der Datenrückgewinnungsschaltung enthalten ist.

Unter Verwendung von Mehrphasentakten, wobei jeder Takt eine Frequenz f2 aufweist, die niedriger ist als die Übertragungstaktfrequenz f1, kann in der Datenrückgewinnungsschaltung die Oszillationsfrequenz des Mehrphasentaktgenerators 2 verringert werden und daher kann sie eine erhöhte Übertragungsrate bearbeiten.

Als nächstes wird jede Komponente erläutert. Die Überabtasteinheit 1 umfasst einen Satz von zwölf Flip-Flops (F/F0 bis F/F11) 4 und einen Serialisierer 5 zum Ausgeben der Eingansdaten synchron mit einem der Takte (z. B. mit dem Takt CK0). Die empfangenen Daten werden gemeinsam mit dem Eingangsanschluss von jedem der zwölf Flip-Flops 4 verbunden und bei der steigenden Flanke von einem der Mehrphasentakte CK0–CK11 in das zugehörige Flip-Flop 4 aufgenommen. Die Ausgänge des Flip-Flop-Satzes 4 sind Q0 bis Q11.

Der Serialisierer 5 besitzt beispielsweise zwei Flip-Flops zum Zwischenspeichern der Ausgangsgruppe Q0–Q5 bzw. der Ausgangsgruppe Q6–Q11. Dann werden die zwei Gruppen von abgetasteten Datenelementen miteinander kombiniert und ein Satz von Ausgängen Q0–Q11 wird als überabgetastete Daten OVSD synchron mit einem der Mehrphasentakte (z. B. mit CK0) ausgegeben.

5 ist ein Ablaufplan, der ein Beispiel von Wellenformen der Hauptsignale darstellt, die in der Überabtasteinheit 1 verwendet werden. Die Wellenform (a) stellt die empfangenen Daten dar, die Wellenform (b) stellt den Datenübertragungstakt dar (der in der Überabtasteinheit nicht tatsächlich existiert, sondern für eine bessere Erläuterung dargestellt ist), die Wellenformen (c-0) bis (c-11) stellen die Mehrphasentakte CK0–CK11 dar, die Wellenformen (d-0) bis (d-11) stellen die Daten Q0–Q11 dar, die in die zugehörigen Flip-Flops 4 mit der Zeitsteuerung der Mehrphasentakte eingegeben und aus den Flip-Flops 4 ausgegeben werden, ein Paar von Wellenformen (e-0) und (e-6) stellt zwei Datengruppen Q0-Q5 bzw. Q6–Q11 dar, die in den Serialisierer 5 eingegeben werden, und die Wellenform (f) stellt die überabgetasteten Daten OVSD dar, die aus dem Serialisierer 5 ausgegeben werden.

Die Periode von jedem der Mehrphasentakte CK0–CK11 wird auf das Doppelte von jener der Taktperiode U1(2·U1) des Datenübertragungstakts (durch (b) angegeben) gesetzt und die Phasen der Mehrphasentakte verschieben sich in regelmäßigen Intervallen. Die Punkte, die auf die Wellenform (a) der empfangenen Daten ausrichten, geben die Abtastpunkte an, an denen die Daten in die Flip-Flops 4 mit den Zeitsteuerungen der Mehrphasentakte eingegeben werden. Die Ausgangssignale Q0–Q11 der Flip-Flops 4 ändern sich, wie durch (d-0) bis (d-11) dargestellt.

Die erste Gruppe von Daten Q0–Q5 wird beim Takt CK0 in den Serialisierer 5 eingegeben, welcher als QQ[0:5] bezeichnet und mit (e-0) markiert ist. Die zweite Gruppe von Daten Q6-Q11 wird beim Takt CK6 in den Serialisierer 5 eingegeben, der als QQ[6:11] bezeichnet und mit (e-6) markiert ist. Bei den nächsten Takten CK0 werden QQ[0:5] und QQ[6:11] kombiniert oder serialisiert und als überabgetastete Daten OVSD [0:11] ausgegeben, wie durch die Wellenform (f) angegeben. In 5 bezeichnet die linke Seite der Bitsequenz das LSB, das den früheren zeitlichen Abtastpunkt darstellt.

Diese Anordnung ist vorteilhaft, da, wenn alle Ausgangssignale Q0–Q11 auf einmal genommen werden, die Einrichtungszeit für die letzten paar Bits (beispielsweise für Q10 und Q11) ausläuft und folglich die korrekten Daten nicht erfasst werden können. Um dieses Problem zu beseitigen, werden die Daten in den Serialisierer in zwei Schritten eingegeben, um eine stabile Datenerfassung zu garantieren. Die Anzahl von Schritten zum Eingeben der Daten kann weiter erhöht werden, um eine zuverlässige Datenerfassung zu erreichen.

Im Allgemeinen schwankt die steigende Flanke oder die fallende Flanke der empfangenen Daten zufällig oder aufgrund verschiedener Faktoren, wie durch den schraffierten Teil A dargestellt. Dieses Phänomen ist als Jitter bekannt. Insbesondere schwanken die Abtastdaten mit oder nahe der Datenübertragungszeitsteuerung, die durch weiße Punkte dargestellt ist, und eine genaue Datenwiederherstellung kann verhindert werden. Dagegen kann die in der Ausführungsform verwendete Mehrschritt-Datenerfassung den Jitter verringern und ermöglicht eine genaue Datenwiederherstellung.

Die Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 umfasst eine Datenauswahleinheit 6, einen Auswahlsignalgenerator 7, einen Entserialisierer 8 und einen Kommadetektor 9. Die Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 stellt 10-Bit-Symboldaten SYM aus den überabgetasteten Daten OVSD durch Serien-Parallel-Umsetzung wieder her und gibt einen phasenverschobenen Symboltakt SYMCLK aus.

Die überabgetasteten Daten OVSD sind 12-Bit-Daten, die durch Abtasten von zwei Bits der Übertragungsdaten unter Verwendung von 6-Phasen-Taktsignalen erhalten werden. Aus den überabgetasteten 12-Bit-Daten OVSD wird jedes in einer vorgeschriebenen Phase abgetastete Bitpaar ausgewählt und ausgegeben.

Wenn die Frequenz des Übertragungstakts, der in den von der Sendeeinheit 122 der physikalischen Ebene 120 gesandten Daten enthalten ist, derselbe wie oder ein Bruchteil einer natürlichen Zahl der Frequenz des Mehrphasen-Abtasttakts (jeder von CK0–CK11) ist, der in der Empfangseinheit 102 der physikalischen Ebene 100 verwendet wird, kann die Abtastphase fest sein. Es besteht jedoch typischerweise ein gewisser Bereich einer Frequenzdifferenz und daher wird die Abtastphase geringfügig eingestellt. Ein 2-Bit-Datenelement (d. h. die Anzahl von zurückgewonnenen Bits ist zwei) wird beispielsweise gewöhnlich ausgegeben und ein 1-Bit-Datenelement und ein 3-Bit-Datenelement werden selektiv zu bestimmten Zeitpunkten ausgegeben.

Wenn 1000 ppm (0,1 %) Frequenzdifferenz existieren, ist die empfangene Datensequenz um ein Bit alle 1000 Bits der Übertragungsdaten versetzt. Daher wird ein 1-Bit-Datenelement oder ein 3-Bit-Datenelement alle 500 Zyklen des Überabtasttakts CK0 ausgegeben.

Der Auswahlsignalgenerator 7 erzeugt ein Auswahlsignal (Sel), das die Datenerfassungsphase (oder anzunehmende Bitposition) in den überabgetasteten Daten OVSD angibt, sowie Zustandssignale S0 und S1 zum Angeben der Anzahl von zurückzugewinnenden Bits (1, 2 oder 3). Wenn S0 "1" ist und S1 "0" ist, ist die Anzahl von auszuwählenden Bits 1. Wenn S1 "1" ist und SO "0" ist, ist die Anzahl von Bits 3. Wenn sowohl S0 als auch S1 "1" sind, ist die Anzahl von Bits 2. Es ist derart konstruiert, dass die Situation, in der sowohl S0 als auch S1 "1" werden, nicht vorkommt.

Die Datenauswahleinheit 6 gibt selektiv ein 1-Bit-Datenelement, ein 2-Bit-Datenelement oder ein 3-Bit-Datenelement (d0, d1 oder d2) aus den überabgetasteten Daten OVSD auf der Basis des Auswahlsignals Sel und der Zustandssignale S0 und S1 aus. Außerdem gibt die Datenauswahleinheit 6 Zustandssignale S0' und S1' aus, die hinter S0 und S1 um eine vorgeschriebene Zeit verzögert sind.

Der Kommadetektor 9 erfasst ein Komma (einen speziellen Code, der "Komma" heißt), der in die Übertragungsdaten in einem vorgeschriebenen Intervall eingefügt wird, und gibt ein Kommaerfassungssignal Det aus.

Der Entserialisierer 8 setzt seriell eingegebene Datenelemente d0–d2, die von der Datenauswahleinheit 6 geliefert werden, in parallele 10-Bit-Symboldaten SYM um (Serien-Parallel-Umsetzung). Der Entserialisierer 8 gibt auch einen Symboltakt SYMCLK aus.

6 ist ein Blockdiagramm des in 4 gezeigten Auswahlsignalgenerators 7, 7A ist ein Ablaufdiagramm, das die Wellenformen der Hauptsignale des Auswahlsignalsgenerators 7 zeigt, und 7B ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils von Signalwellenformen. Die mit (a) bis (h-2) in 7A bezeichneten Signale entsprechen denjenigen Signalen, die mit denselben Namen in 6 angegeben sind. In 7B sind die mit (b) bis (g-2) bezeichneten Signale in einer vergrößerten Ansicht dargestellt. Die in 7A und 7B dargestellte Bitsequenz stellt das LSB bis zum MSB von links nach rechts dar. Das LSB ist das am frühesten empfangene Bit.

Die Wellenform (a) stellt den Takt CK0 dar, der vom Mehrphasentaktgenerator 2 geliefert wird, die Wellenform (b) stellt überabgetastete Daten OVSD[0:11] dar, die Wellenform (c) stellt das Signal RxEdge mit beiden Flanken der überabgetasteten Daten OVSD dar, die Wellenform (d) stellt den Übergangszustand dar, der eingeführt wird, wenn die Phase des Taktmusters gemäß den Übertragungsdaten verschoben wird, die Wellenform (e) stellt ein Taktmuster CKP dar, das aus einer Sequenz von 12 Bits besteht, die durch den Überabtasttakt CK0 erzeugt werden, und die Wellenform (f) stellt die fallende Flanke CKEdge [0:11] des Taktmusters CKP dar. Die Wellenformen (g-1) und (g-2) stellen Phasenverschiebungsindikatoren (UP und DN) dar, die die Phasenverschiebungszeitsteuerung des Taktmusters angeben, die mit Bezug auf 8 nachstehend beschrieben werden. Die Wellenformen (h-1) und (h-2) stellen Zeitpunkte dar, zu denen die Anzahl der Phasenverschiebungsindikatoren (UP und DN) eine vorgeschriebene Anzahl (N) übersteiget.

Bei Rückkehr zu 6 umfasst der Auswahlsignalgenerator 7 einen Detektor 20 für beide Flanken, einen Vergleicher 21, einen Zähler 22, eine Zustandssteuereinheit 23, einen Taktmusterumsetzer (CKP-Umsetzer) 24, einen Flankendetektor 25 und einen Auswahlsignalumsetzer 26. Der Auswahlsignalgenerator 7 arbeitet auf der Basis des Takts CK0 (der als Wellenform (a) in 7 dargestellt ist), der vom Mehrphasentaktgenerator 2 geliefert wird.

Der Detektor 20 für beide Flanken erfasst die steigende Flanke und die fallende Flanke der Bitsequenz der überabgetasteten Daten OVSD (durch die Wellenform (b) dargestellt) und erzeugt ein Signal für beide Flanken RxEdge (als Wellenform (c) dargestellt) zum Angeben der Flankenposition.

Das RxEdge-Signal ist das EXOR-Ergebnis (exklusive logische Summe) der überabgetasteten Daten OVSD [0:11] und der um eine Phase verzögerten Daten dOVSD [0:11], die um ein Bit von OVSD verzögert sind. Die verzögerten Daten dOVSD [0:11] werden ausgedrückt als

dOVSD [0:11] = {pOVSD [11], OVSD [0:10]}

wobei pOVSD [11] um einen Takt vorherige Daten von OVSD [11] sind. Wie in 7 dargestellt, wird beispielsweise, wenn OVSD [0:11] "011111100000" ist, dann dOVSD [0:11] "001111110000" und RxEdge [0:11] wird "010000010000".

Der Vergleicher 21 vergleicht das Signal beider Flanken RxEdge (Wellenform (c)) und das Signal der fallenden Flanke CKEdge des Takts CL0, um festzustellen, welche Phase voreilt. Wenn die Phase von CKEdge vorn liegt, dann wird das DN-Signal (g-2) auf "H" gesetzt. Wenn CKEdge hinter dem Flankensignal RxEdge liegt, dann wird das UP-Signal (G-1) auf "H" gesetzt. Wenn die Phasen von RxEdge und CKEdge miteinander übereinstimmen, werden die DN- und UP-Signale auf "L" gesetzt.

Der Zähler 22 zählt die ausgegebenen UP-Signale und DN-Signale. Wenn die Anzahl von UP-Signalen oder die Anzahl von DN-Signalen einen vorgeschriebenen Wert N erreicht, der durch das LPF-Festlegungssignal definiert ist, wird ein SUP-Signal (h-1) oder ein SDN-Signal (h-2) ausgegeben. Der Zähler 22 zählt das UP-Signal oder das DN-Signal, was als Schleifenfilter eines Phasenregelkreises (PLL) funktioniert.

Der Zähler 22 ist beispielsweise ein digitaler Vorwärts-Rückwärts-Zähler. Wenn das UP-Signal "H" ist, wird der Zählerwert um 1 inkrementiert, und wenn das DN-Signal "H" ist, wird der Zählerwert um 1 dekrementiert. Wenn der Zählerwert den vorgeschriebenen positiven Wert (beispielsweise positives N) übersteigt, wird das SUP-Signal auf "H" gesetzt und der Zählerwert wird auf den Anfangswert (beispielsweise Null) zurückgesetzt. Wenn der Zählerwert unter den vorgeschriebenen negativen Wert (beispielsweise negatives N) gelangt, wird das SDN-Signal auf "H" gesetzt und der Zähler wird initialisiert.

Die positiven und negativen Schwellenwerte können unter Verwendung des LPF-Einstellsignals verändert werden, um den Mittelungsbereich zu ändern. Durch Mitteln des Phasenverschiebungs-Vergleichsergebnisses am Zähler kann, ob die mittlere Position des Datenübergangszeitpunkts der überabgetasteten Daten OVSD vor oder hinter dem Takt liegt, erfasst werden, selbst wenn der Datenübergangszeitpunkt der überabgetasteten Daten OVSD aufgrund von Jitter in den empfangenen Daten schwankt.

Die positiven und negativen Schwellenwerte werden unter Berücksichtigung der Antwortcharakteristik auf die Frequenzdifferenz zwischen dem Empfangsende und dem Sendeende ausgewählt. Wenn beispielsweise die Frequenzdifferenz 1000 ppm ist, sind sechs SUP-Signale (oder sechs SDN-Signale) zur Ausgabe unter 500 Takten CK0 geeignet und N kann auf einen geeigneten Wert (beispielsweise 16 oder 32), der geringer als 83 ist, und zum Erreichen des Mittelungseffekts gesetzt werden.

Um die Struktur zu vereinfachen, wenn eine Phasenvoreilung oder Phasenverzögerung für mehrere Flanken im Vergleicher 21 erfasst wird, werden sowohl das UP-Signal als auch das DN-Signal auf "H" gesetzt. In diesem Fall zählt der Zähler 22 nicht vorwärts oder rückwärts, wenn sowohl das UP-Signal als auch das DN-Signal "H" sind.

Die Zustandssteuereinheit 23 steuert sechs Phasenzustände (st0–st5) des Taktmusters CKP. Das Taktmuster CKP in diesem Beispiel ist ein 12-Bit-Taktmuster, das vom Übertragungstakt in zwölf Phasen von Taktsignalen überabgetastet wird, wobei jeder Takt eine Frequenz aufweist, die zum Übertragungstakt und einem Zwölftel der Periode äquivalent ist.

8 ist ein schematisches Diagramm, das den Phasenübergang des Taktmusters CKP darstellt. Die Übergangsbedingung des Taktmusters CKP besteht darin, dass sich der Phasenzustand jedes Mal, wenn ein SUP-Signal mit "H"-Pegel aus dem Zähler 22 ausgegeben wird, im Uhrzeigersinn einzeln unter sechs Zuständen St0–St5 verschiebt, und jedes Mal, wenn ein SDN-Signal mit "H"-Pegel aus dem Zähler 22 ausgegeben wird, gegen den Uhrzeigersinn verschiebt. Der Anfangszustand ist beispielsweise St0 und die Zustandssteuereinheit 23 gibt das Zustandssignal, das den Anfangszustand St0 angibt, zusammen mit den Zustandssignalen S0 und S1 aus. Das Zustandssignal S0 wird "H", wenn der Phasenzustand von St4 auf St3 übergeht, und das Zustandssignal S1 wird "H", wenn der Phasenzustand von St3 auf St4 übergeht.

Bei Rückkehr zu 6 setzt der CKP-Umsetzer 24 das Zustandssignal in das Taktmuster CKP um.

9 ist eine Tabelle, die ein Beispiel einer Umsetzungsregel zum Umsetzen des Zustandssignals in das Taktmuster CKP darstellt. Das in 9 gezeigte Taktmuster ist ein 12-Bit-Muster, das in zwölf Phasen überabgetastet ist, die durch Unterteilen der Periode (IU1) des Übertragungstakts definiert sind, und wenn die Phase des Taktmusters CKP um ein Bit voreilt, wenn der Phasenzustand in den nächsten Zustand in den Zuständen St0–St5 übergeht.

Der Auswahlsignalumsetzer 26 setzt das Zustandssignal in das Auswahlsignal Sel um. Das Auswahlsignal Sel wird bei der steigenden Flanke des Taktmusters CKP "1 ". Diese Umsetzungsregel ist auch in 9 zusammen mit der Taktmuster-Umsetzungsregel (CKP-Umsetzungsregel) dargestellt.

Wenn der Phasenzustand von St4 auf St3 oder von St3 auf St4 übergeht, wird ein anderes Auswahlsignal, das auf der rechten Seite der Tabelle dargestellt ist, ausgegeben. Die Zustandssignale S0 und S1 stellen die Anzahl von auszuwählenden oder zurückzugewinnenden Bits, d. h. die Anzahl von Bits "1" im Auswahlsignal oder die Anzahl von steigenden Flanken eines Takts, dar. Wenn S0 "1" ist, ist die Anzahl von Bits "1", die im Auswahlsignal Sel enthalten sind, eins. In diesem Fall soll ein 1-Bit-Datenelement ausgegeben werden. Wenn S1 "1" ist, ist die Anzahl von Bits "1" im Auswahlsignal Sel drei. In diesem Fall soll ein 3-Bit-Datenelement ausgegeben werden. Wenn S0 und S1 "0" sind, ist die Anzahl von Bits "1" zwei, was der gewöhnliche Fall ist. Wie in 9 dargestellt, ist, wenn sich der Phasenzustand von St4 auf St3 verschiebt, nur ein Bit im Auswahlsignal Sel "1 ". Wenn sich der Phasenzustand von St3 zu St4 verschiebt, werden drei Bits im Auswahlsignal Sel "1". Diese Muster sind von den gewöhnlichen Auswahlsignalen, die zwei effektive Bits "1" enthalten, verschieden.

Der Flankendetektor 25 erfasst eine Bitposition, in der die Logik der Bitsequenz des Taktmusters CKP invertiert wird, wenn sich ein Bit von "1" auf "0" ändert, d. h. die Position der fallenden Flanke des Taktmusters CKP, und gibt ein Signal CKEdge für eine fallende Flanke aus. Das Signal CKEdge für eine fallende Flanke wird durch Durchführen einer logischen Operation (~CKP&dCKP) am Taktmustersignal CKP und den um eine Phase verzögerten Daten dCKP [0:11], die um ein Bit vom Taktmuster CKP bitweise verzögert sind, ausgegeben.

Das Symbol "~CKP" stellt eine NOT-Operation dar und "&" stellt eine AND-Operation dar. Wenn ein um einen Takt vorheriges CKP [11] als pCKP11 bezeichnet wird, dann wird dCKP [0:11] ausgedrückt als

dCKP[0:11] = {pCKP11, CKP[0:11]}

wie bereits vorstehend beschrieben wurde.

Mit Rückkehr zu 7 sind die überabgetasteten Daten OVSD (Wellenform (b)) Daten, die von den Übertragungsdaten "10101010..." an der Überabtasteinheit 1 überabgetastet wurden, und bestehen aus aufeinander folgenden Datensequenzen von "011111100000". Das als Wellenform (d) dargestellte Zustandssignal beginnt mit St0. Auf der Basis des Zustandssignals St0 wird das Taktmuster CKP (Wellenform (d)) von "000111000111" gemäß der in 9 gezeigten Umsetzungsregel ausgegeben. Das Flankensignal RxEdge (Wellenform (c)) wird "010000010000" und die fallende Flanke DKEdge des Taktmusters CKP (Wellenform (f)) wird "100000100000".

In der in der vergrößerten Ansicht I von 7B gezeigten Periode (i) liegt die ansteigende Position des Taktmusters CKP vor der Flankenposition RxEdge der überabgetasteten Daten OVSD. Folglich wird das mit (g-2) bezeichnete DN-Signal "H". Wenn der Zählerwert des Zählers 22 -N erreicht, wird das mit (h-2) bezeichnete SDN-Signal "H" und der Übergangszustand ändert sich zu St5, wie durch die Wellenform (d) angegeben. Folglich ändert sich das Taktmuster CKP (Wellenform (e)) zu "100011100011" und die Phasen von RxEdge (Wellenform (c)) und CKEdge (Wellenform (f)) kommen in Übereinstimmung, wie in der vergrößerten Ansicht II von 7B dargestellt. In dieser Weise wird das Taktmuster CKP mit den überabgetasteten Daten OVSD synchronisiert.

10 ist ein schematisches Blockdiagramm der Datenauswahleinrichtung 6. Die Datenauswahleinrichtung 6 besitzt eine erste Auswahleinrichtung 30 und eine zweite Auswahleinrichtung 31. Die erste Auswahleinrichtung 30 stellt Datenelemente d0 und d1 aus den überabgetasteten Daten OVSD [0:5] auf der Basis des Auswahlsignals Sel [0:5] und der Zustandssignale S0 und S1 wieder her. Die zweite Auswahleinrichtung 31 stellt ein Datenelement d2 aus den überabgetasteten Daten OVSD [6:11] auf der Basis des Auswahlsignals Sel [6:11], das aus dem Auswahlsignalgenerator 7 ausgegeben wird, wieder her.

Die Datenelemente d0, d1 und d2 werden gemäß den folgenden Regeln umgesetzt, wobei das Symbol "&" das logische Produkt oder eine AND-Operation darstellt.

Wenn S0 "H" ist, ignoriere d0 und d1;

Wenn S1 "H" ist, setze d0 in OVSD[0] um und setze d1 in OVSD[5] um;

Wenn S0 und S1 "L" sind, setze d0 in das logische Produkt OVSD[k] & Sel[k] um, wobei k von 0 bis 5 verändert wird, und ignoriere d1; und

Setze d2 in das logische Produkt OVSD[k] & Sel[k] um, wobei k von 6 bis 11 variiert, ungeachtet des S0-Pegels und S1-Pegels ("H" oder "L").

Wenn S0 "H" ist, wird nur d2 zu effektiven Daten. Wenn S1 "H" ist, sind drei Datenelemente d0, d1 und d2 effektiv. Wenn sowohl S0 als auch S1 "L" sind, werden zwei Datenelemente d0 und d1 effektiv.

Wenn diese effektiven Datenelemente ausgegeben werden, werden die Zustandssignale S0' und S1', die um die Operationsverzögerungszeit des Selektors von S0 und S1 verzögert sind, ausgegeben, um die effektiven Zustände der wiederhergestellten Daten d0, d1 und d2 anzugeben.

Als nächstes wird eine Erläuterung der Synchronisation zwischen dem Taktmuster CKP und den überabgetasteten Daten OVSD durchgeführt, die ausgeführt wird, wenn die Taktfrequenz f1 der empfangenen Daten nicht mit der Taktfrequenz f2 (die die Auswertung der Mehrphasentakte CK0–CK11 beider Flanken ist) des Empfangsendes übereinstimmt.

11A und 11B sind Diagramme zum Erläutern der Bitsynchronisation in der Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der Ausführungsform der Erfindung. Das Diagramm von 11A gilt, wenn f1 größer ist als f2 (f1 > f2), und das Diagramm von 11B gilt für f1 < f2.

In 11A und 11B bedeutet &Dgr;&PHgr; die Phasendifferenz zwischen den empfangenen Daten und dem Taktmuster CKP, die einen positiven Wert annimmt, wenn die Phase der empfangenen Daten voreilt. Es wird angenommen, dass zur Zeit ta0 und tb0 das Taktmuster synchron mit CK0 (Phasenzustand st0) fällt, wobei die Phase mit jener der empfangenen Daten konsistent ist. Die Bezeichnung "Zählstand" stellt den Zählerwert dar.

(1) Fall für f1 > f2

Die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; nimmt allmählich zu. Da die Phase des Taktmusters mit den überabgetasteten diskreten Daten (empfangenen Daten) OVSD verglichen wird, kann betrachtet werden, dass diese Phasen miteinander übereinstimmen, wenn &Dgr;&PHgr; im Bereich von 0 bis &pgr;/3 liegt. Wenn die Phasendifferenz &pgr;/3 übersteigt, d. h., wenn die Zeit ta1 übersteigt, wird das Phasenvoreilungssignal (UP-Signal) "H" und der Zählerwert des Zählers 22 nimmt zu. Wenn der Zählerwert einen vorgeschriebenen Wert (z. B. +N) zur Zeit ta2 erreicht, wird das SUP-Signal auf "H" gesetzt, um die Phase vorzuschieben. Folglich eilt die Phase des Taktmusters CKP um &pgr;/3 vor und die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; nimmt um &pgr;/3 ab.

(2) Fall für f1 < f2

Die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; nimmt allmählich ab. Wenn die Phasendifferenz negativ ist (&Dgr;&PHgr; < 0), wird ein Phasenverzögerungssignal (DN-Signal) erfasst und der Zählerwert nimmt ab. Wenn der Zählerwert einen vorgeschriebenen Wert (-N in diesem Fall) zur Zeit tb1 erreicht, wird das SDN-Signal auf "H" gesetzt, um die Phase zu verzögern. Folglich nimmt die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; um &pgr;/3 zu.

Diese Operationen werden wiederholt, um den bitsynchronisierten Zustand zu erreichen. Es sollte beachtet werden, dass ein stationärer Phasenfehler existiert.

12 ist ein Diagramm, das verwendet wird, um die Beziehung zwischen dem Phasenfehler und der Jittertoleranz zu erläutern. Das obere Muster gibt ein Augenmuster mit einer Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; von Null (&Dgr;&PHgr;=0) an, die als Fall (a) bezeichnet ist, und das untere Muster gibt ein Augenmuster mit einer Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; von &pgr;/2 an, die als Fall (b) bezeichnet ist. In diesen Augenmustern stellen die schraffierten Teile Jitterbereiche dar, in denen Daten nicht genau zurückgewonnen werden können. Der von den Jitterbereichen sandwichartig eingefügte mittlere Teil wird Öffnung genannt, in welchem Bereich Daten genau zurückgewonnen werden können.

Wenn der Phasenzustand St0 ist, liegt die fallende Flanke des Taktmusters CKP bei der Phase 0. Zu diesem Zeitpunkt ist die Phase 3 des Auswahlsignals Sel "1" und die überabgetasteten Daten OVSD[3] (und OVSD[9]), die in der Phase 3 abgetastet werden, werden wiederhergestellt. Mit dem in 12 dargestellten Jitter befindet sich die Phase 3 in der Augenöffnung sowohl für &Dgr;&PHgr;=0 als auch &Dgr;&PHgr;=&pgr;/2 und die Daten können genau wiederhergestellt werden. Wenn jedoch der Jitter zunimmt, kann eine genaue Datenrückgewinnung nicht durchgeführt werden, insbesondere wenn ein Phasenfehler auftritt, wie im Fall (b). In diesem Fall wird die Anzahl von Phasen des Mehrphasentakts erhöht, um den stationären Phasenfehler zu verringern.

13 ist ein Blockdiagramm eines Entserialisierers 8, der in der Datenwiederherstellungseinheit 3, die in 4 gezeigt ist, verwendet wird. Der Entserialisierer 8 umfasst ein Schieberegister 36, in das die wiederhergestellten Datenelemente d0, d1 und d2 eingegeben werden, einen Symbolumsetzer 37 und eine Symbolsynchronisations-Steuereinheit 38. Das Schieberegister 36 verschiebt und hält nacheinander die wiederhergestellten Datenelemente d0, d1 und d2 gemäß dem Zustandssignal S0' und S1' und gibt parallele Daten (PData) aus.

14 ist ein Schaltplan des in 13 gezeigten Schieberegisters 36. Das Schieberegister 36 umfasst Flip-Flops (Register) 40(0)40(11) und Multiplexer 41(1)41(11). Die Flip-Flops 40(0)40(11) sind in Kaskade geschaltet, um ein Schieberegister zu bilden. Jeder der Multiplexer 41(1)41(11) wählt ein Eingangssignal unter den drei Eingangsanschlüssen gemäß den Zustandssignalen S0' und S1' aus und gibt das ausgewählte an das zugehörige Flip-Flop aus. Auf der Basis dieser Auswahl wird das Verschiebungsausmaß umgeschaltet und eines der Datenelemente d0, d1 und d2 wird selektiv in das Flip-Flop (Registerelement) eingegeben. In 14 ist der Rest der Flip-Flops (F/F 40(5) und die nachfolgenden) weggelassen.

Die drei Eingänge in jeden Multiplexer entsprechen einer 3-Bit-Verschiebung, 2-Bit-Verschiebung bzw. 1-Bit-Verschiebung von der Oberseite. Wenn S1' "H" ist, wird das obere Eingangssignal ausgewählt und ausgegeben. Wenn S0' "H" ist, wird das untere ausgewählt. Im Rest der Fälle wird das mittlere ausgewählt. Die zwölf Flip-Flops 40 geben die Registerausgangssignale Q0-Q11 aus, die die parallelen Daten PData [0:11] definieren, die aus dem Schieberegister 36 ausgegeben werden. In dieser Weise wird das zurückgewonnene Datenelement mit 1, 2 oder 3 Bits in parallele Daten PData umgesetzt.

Der in 13 gezeigte Kommadetektor stellt fest, ob ein vorgeschriebenes Kommacodemuster in den parallelen Daten PData enthalten ist, die vom Entserialisierer 8 (genauer vom Schieberegister 36 des Entserialisierers 8) geliefert werden. Der Kommadetektor 9 liefert das Erfassungsergebnis Det und die erfasste Position (DetPos), falls erfasst, zum Entserialisierer 8. Die erfasste Position wird beispielsweise durch die Bitzahl des LSB des erfassten Kommacodemusters angegeben.

Der Kommacode bei der 8b/10b-Umsetzung ist "0011111010" oder "1100000101 ", wobei das Bit des linken Endes das erste empfangene Bit (FRB) ist. Ein anderes Codemuster, wie z. B. "0011111001" oder "1100000110", mit den Attributen, die den Symbolbegrenzer angeben, kann erfasst werden.

Wenn beispielsweise PData [11:0] "100111110101" ist, dann stimmt PData [10:0] mit dem Kommamuster überein und daher wird das Erfassungssignal Det auf "H" gesetzt und DetPos=1 wird als erfasste Position DetPos ausgegeben.

15A ist ein Ablaufplan, der verschiedene Wellenformen zeigt, die verwendet werden, um die Symbolsynchronisationseinheit 38 und den Symbolumsetzer 37, die in 13 gezeigt sind, zu erläutern, und 15B ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Ablaufplans von 15A. In 15A und 15B stellt PData [11] das erste empfangene Bit (FRB) dar und PData[0] ist das letzte empfangene Bit (LRB). Die Wellenform (a) stellt den Takt CK0 dar, die Wellenform (b) stellt PData [11:0] dar, die Wellenform (c) stellt das Erfassungssignal Det dar, die Wellenform (d) stellt das Signal DetPos der erfassten Position dar, Die Wellenformen (e-1) und (e-2) stellen jeweils die Zustandssignale S0' und S1' dar, die Wellenform (g) stellt dPData dar, die um einen Takt von den parallelen Daten PData verzögert sind, die Wellenform (h) stellt den Symboltakt SYMCLK dar (der zum Zwischenspeicherfreigabesignal LE identisch ist), die Wellenform (i) stellt das Symbolpositionssignal LEPos dar, das die effektive Symbolposition der parallelen Daten PData angibt, und die Wellenform (j) stellt ein 10-Bit-Symbolsignal SYM dar.

Wenn ein Kommamuster COM (das der unterstrichene Teil in der Wellenform (b) ist, die in 15B gezeigt ist) von den parallelen Daten PData erfasst wird, gibt der Kommadetektor 9 ein Erfassungssignal Det (Wellenform (c)) und ein Signal DetPos der erfassten Position (Wellenform (d)) aus. Die Symbolsynchronisations-Steuereinheit 38 besitzt einen eingebauten Zähler und beginnt das Zählen in Reaktion auf das Erfassungssignal Det als Auslöser unter Verwendung des Signals DetPos der erfassten Position als Anfangswert. Der Zähler zählt die Anzahl von Bits der ausgegebenen Datenelemente (die jeweils aus 1, 2 oder 3 Bits bestehen) auf der Basis der Zustandssignale S0' und S1'. Jedes Mal, wenn der Zählerwert 10 erreicht (alle 10 Bits, die ein Symbol definieren), gibt die Symbolsynchronisations-Steuereinheit 38 ein Zwischenspeicherfreigabesignal LE (Wellenform (h)) aus und setzt den Zählerwert auf –10. Gleichzeitig gibt die Symbolsynchronisations-Steuereinheit 38 den Zählerwert als Symbolpositionssignal LEPos (Wellenform (i)) aus, das die effektive Position der parallelen Daten PData angibt. Das Zählen wird unter Verwendung von Zustandssignalen S0" und S1" (als (e-1) und (e-2) bezeichnet) durchgeführt, die um zwei Takte verzögert sind. Wenn S0" "H" ist, wird der Zähler um 1 inkrementiert. Wenn S1" "H" ist, nimmt der Zählerwert um drei zu. Im Rest der Fälle nimmt der Zählerwert um zwei zu.

Im Symbolumsetzer 37 wird ein 10-Bit-Symbol SYM [0:9], das als (j) bezeichnet ist, aus dPData (als (g) bezeichnet), das um einen Takt hinter den parallelen Daten pData liegt, gemäß dem Symbolpositionssignal LEPos extrahiert, wenn das Zwischenspeicherfreigabesignal KE "H" wird. Wenn das Symbolpositionssignal LEPos 0, 1 oder 2 ist, dann werden dPData [9:0], [10:1] oder [11:2] extrahiert. Das LEPos-Signal übersteigt 2 nicht, da die Daten beim vorherigen Takt mit LEPos ≥ 3 extrahiert werden. Dasselbe Signal wie das Zwischenspeicherfreigabesignal LE wird als Symboltakt SYMCLK ausgegeben.

Folglich wird das 10-Bit-Symbol SYM synchron mit dem Symboltakt SYMCLK zurückgewonnen. Die Periode des Symboltakts SYMCLK entspricht im Allgemeinen fünf Takten von CK0 und zehn Takten des Übertragungstakts. Aufgrund der Frequenzdifferenz zwischen dem Sendeende und dem Empfangsende entspricht jedoch der Symboltakt gelegentlich vier oder sechs Takten von CK0. Diese Veränderung kann durch den elastischen Puffer EB 111, der in 3 gezeigt, ist, absorbiert werden.

16 ist ein Ablaufplan des Datenrückgewinnungsverfahrens gemäß der ersten Ausführungsform. Die empfangenen Daten werden unter Verwendung von k-Bit-Mehrphasen-Taktsignalen angenommen, wobei die Phasen in regelmäßigen Intervallen verschoben sind, und überabgetastete Daten OVSD [0:11] werden erzeugt (Schritt S10). In diesem Beispiel ist die Frequenz f2 des Mehrphasentakts die Hälfte der Übertragungstaktfrequenz f1 der empfangenen Daten und 12-Phasen-Takte (k-Phasen-Takte) werden erzeugt, während die Phase um 1 Bit verschoben wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel begrenzt.

17A stellt ein Beispiel der überabgetasteten Daten OVSD dar. Die linke Spalte "i" gibt die OVSD-Zeilennummer an und das am weitesten links liegende Bit OVSD [0] ist das erste empfangene Bit (FRB).

Bei Rückkehr zu 16 wird die Position des Übergangsbits, an dem der logische Wert invertiert wird (von "0" auf "1" oder von "1" auf "0"), erfasst und die Positionen der Übergangsbits (d. h. die Flankenpositionen) werden für jede OVSD-Zeile bestimmt. Dann wird die mittlere Position der Übergangsbits über mehrere Zeilen bestimmt (Schritt S11).

17B stellt das Signal RxEdge beider Flanken dar, das die Flanken oder die erfassten Bitpositionen angibt. Für die erste Zeile von OVSD wird eine logische Inversion zwischen den Bitnummern [0] und [1] und zwischen den Bitnummern [6] und [7] durchgeführt. Folglich wird RxEdge [0:11] "010000010000". Das erste Bit [0] von RxEdge gibt den Bitübergang vom letzten Bit [11] der vorherigen Zeile an. Die Flankendaten RxEdge werde über eine vorbestimmte Anzahl von Zeilen erfasst und die mittlere Position der Übergangsbits wird bestimmt. Da die Position des Übergangsbits in Intervallen von ganzzahligen Vielfachen von 12/2 (k/2) wiederholt wird, befindet sich die mittlere Position zwischen 0 und 5. Die mittlere Position ist 1 für die ersten paar Zeilen, dann verschiebt sich die mittlere Position zu 2 in der Mitte. Für die letzten Zeilen wird die mittlere Position 3.

Bei erneuter Rückkehr zu 16 wird ein Auswahlsignal Sel auf der Basis der mittleren Position des Bitübergangs erzeugt (Schritt S12). Das Auswahlsignal Sel wird beispielsweise durch Addieren eines vorgeschriebenen Werts (beispielsweise 3) zur mittleren Position erhalten. Folglich wird die mittlere Position des Takts der empfangenen Daten bestimmt.

17C stellt ein Beispiel des Auswahlsignals Sel dar. Das Auswahlbit (oder das effektive Bit) erscheint bei den Bitnummern [4] und [10]. Für diese Zeilen, bei denen sich die mittlere Bitposition von 2 zu 3 oder 3 zu 2 verschiebt, wird ein spezielles Muster des Auswahlsignals "000000100000" oder "100001000001" ausgegeben, da sich das Auswahlbit über die Zeilen verschiebt.

Bei erneuter Rückkehr zu 16 werden die durch das Auswahlsignal Sel bezeichneten Bits aus den überabgetasteten Daten OVSD extrahiert und die extrahierten Bits werden zurückgewonnen und ausgegeben (Schritt S13).

17D stellt ein Beispiel eines zurückgewonnenen Datenelements RecData dar und 17E stellt die Anzahl von zurückgewonnenen Bits für jede Zeile (Val) dar. Wie in 17E dargestellt und wie vorstehend beschrieben ist, ist die Anzahl von aus den OVSD zurückgewonnenen Bits im Allgemeinen zwei. Wenn jedoch das Auswahlsignal Sel ein spezielles Muster aufweist, wird die Anzahl von zurückzugewinnenden Bits 1 oder 3.

Bei erneuter Rückkehr zu 16 werden die zurückgewonnene Daten RecData in 10-Bit-Symboldaten umgesetzt, während die Anzahl von Bits gezählt wird (Schritt S14). Der Symbolbegrenzer wird durch Erfassen eines Kommacodes COM bestimmt und das Zählen wird ab dem Kommacode begonnen, um die Symbolumsetzung zu implementieren. Da der Kommacode in einem vorgeschriebenen Intervall eingefügt wird, wird die Position des Begrenzers jedes Mal, wenn der Begrenzer erfasst wird, geprüft. Wenn ein Synchronisationsfehler auftritt, wird der Fehler korrigiert.

18 ist eine Tabelle, die verwendet wird, um die Umsetzung in Symboldaten zu erläutern. Die erste Zeile "i" stellt die Zeilennummer dar, die zweite Zeile RecData stellt zurückgewonnene Daten dar, die dritte Zeile Val gibt die Anzahl von zurückgewonnenen Bits an und die letzte Zeile Zählstand gibt den Zählwert (d. h. die Anzahl von Bits) ausgehend vom Kommacode an.

Wenn ein Kommacode "0011111010" erfasst wird (wie in RecData unterstrichen), wird der Zähler auf "1" initialisiert und wird für jedes wiedergewonnene Bit inkrementiert. Jedes Mal, wenn der Zählerwert 10 erreicht, werden 10-Bit-Symboldaten SYM erzeugt. Dann wird der Zähler wieder initialisiert.

Mit diesem Datenrückgewinnungsverfahren wird eine genaue Datenrückgewinnung verwirklicht, da die empfangenen Daten aus überabgetasteten Daten zurückgewonnen werden, die mit der Mehrphasentaktfrequenz f2, die von der Taktfrequenz f1 der Übertragungsdaten unabhängig ist, abgetastet werden. Indem f2 auf die Hälfte von f1 gesetzt wird, werden die empfangenen Daten leicht zurückgewonnen, selbst wenn die Übertragungsrate hoch ist.

19 ist ein Blockdiagramm eines Phasenregelkreises (PLL) 113, der in der ersten Ausführungsform verwendet wird (siehe 3). Der PLL 113 umfasst einen Frequenzteiler 50, einen Phasenfrequenzdetektor (PFD) 51, ein Tiefpassfilter (LPF) 51, einen spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 53, einen Frequenzteiler 55 und einen Frequenzteiler 58. Der PLL 113 erzeugt einen Übertragungstakt BCLK, einen internen Betriebstakt PCLK und Mehrphasentakte CK0–CK11 auf der Basis des Referenztakts RefCLK.

Der spannungsgesteuerte Oszillator VCO 53 ist ein Ringoszillator mit drei differentiellen Puffern 54a, 54b und 54c. Der VCO 53 erzeugt 6 phasenverschobene Takte c0–c5, von denen einer als Übertragungstakt BCLK ausgegeben wird.

Der Teiler 50 dividiert den Übertragungstakt BCLK durch 10 und führt ein Zehntel (1/10) des Übertragungstakts zum Phasenfrequenzdetektor (PFD) 51 zurück. Der PFD 51 vergleicht das Ausgangssignal aus dem Teiler 50 mit dem Referenztakt RefCLK und steuert die eingebaute Ladungspumpe (nicht dargestellt) auf der Basis der erfassten Phasendifferenz an.

Das Tiefpassfilter (LPF) 52 glättet das Ausgangssignal der Ladungspumpe und liefert eine Steuerspannung Vc zum VCO 53.

Die Verzögerungen der differentiellen Puffer 54a54c des VCO 53 ändern sich gemäß der Steuerspannung Vc, um eine Phasensynchronisationssteuerung durchzuführen. Wenn beispielsweise ein Referenztakt RefCLK von 250 MHz geliefert wird, dann wird ein Übertragungstakt BCKL von 2,5 GHz erzeugt. Der Teiler 58 dividiert den Übertragungstakt BCKL durch 10, um den internen Betriebstakt PCLK zu erzeugen.

Der Teiler 55 umfasst 6 halbe Teiler 55a55f (beispielsweise durch Kipp-Flip-Flops strukturiert), von denen jeder ein normales Ausgangssignal und ein invertiertes Ausgangssignal liefert. Die halben Teiler 56a56f werden durch das Ausgangssignal RSTB der Rücksetzschaltung 57 zurückgesetzt und die Phasen der Ausgangssignale werden so geregelt, dass CK0–CK11 gebildet werden, die in 5 als Wellenformen (c-0) bis (c-11) dargestellt sind. Sechs Phasentakte c0–c5 werden durch 2 dividiert und 12 Phasentakte CK0-CK11 werden mit der halben Frequenz des Übertragungstakts BCKL erzeugt.

20 stellt den PLL 150 dar, der gemeinsam unter mehreren physikalischen Ebenen (z. B. der physikalischen Ebene 151 der ersten Bahn und der physikalischen Ebene 152 der zweiten Bahn) verwendet wird. Der in 20 gezeigte PLL 150 fungiert auch als Mehrphasentaktgenerator und erzeugt einen Übertragungstakt BCKK, einen internen Betriebstakt PCKL und Mehrphasentakte CK0–CK11 auf der Basis des extern gelieferten Referenzsignals RefCLK. Diese Takte werden vom PLL 150 gemeinsam zu den mehreren physikalischen Ebenen (wie z. B. den physikalischen Ebenen 151 und 152) geliefert.

Die physikalische Ebene 151 der ersten Bahn umfasst eine Sendeeinheit 101-1 und eine Empfangseinheit 102-1, auf die die Datenrückgewinnungsschaltung der ersten Ausführungsform angewendet wird. Der Übertragungstakt BCLK und der interne Takt PCKL werden zu den Sendeeinheiten 101-1 und 101-2 geliefert, während die Mehrphasentakte CK0–CK11 zu den Empfangseinheiten 102-1 und 102-2 geliefert werden.

Die Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der Ausführungsform erzeugt einen Mehrphasentakt auf der Basis eines unabhängigen Referenztakts, um die empfangenen Daten überabzutasten, ohne den eingebetteten Takt direkt aus den empfangenen Daten zurückzugewinnen. Die empfangenen Daten werden unter Verwendung von separat erzeugten Mehrphasentakten überabgetastet und die empfangenen Daten und Symbole werden aus den überabgetasteten Daten zurückgewonnen. Genauer gewinnt der Auswahlsignalgenerator 7 virtuell die Takte, die in den empfangenen Daten eingebettet sind, als Taktmuster CKP von den überabgetasteten Daten zurück und erzeugt ein Auswahlsignal auf der Basis des Taktmusters CKP. Die Datenauswahleinrichtung 6 gewinnt Daten gemäß dem Auswahlsignal zurück. Der andere größere Teil der Schaltung als die Überabtasteinheit 1 arbeitet mit einem einzelnen Takt CK0 und daher kann die Datenrückgewinnungsschaltung auf eine erhöhte Übertragungsrate eingehen, ohne sich über Versätze zwischen Mehrphasentakten oder zwischen Datensätzen Sorgen zu machen. Außerdem können in letzter Zeit entwickelte Schaltungen oder Anordnungsentwurfs-Überprüfungswerkzeuge auf die Schaltung leicht angewendet werden. Folglich werden die Vereinfachung des Schaltungsentwurfs und die Wiederverwendbarkeit der Schaltung verbessert und folglich kann die Entwicklungsperiode verringert werden. Da die Daten in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform so umgesetzt werden, dass sie für eine parallele Verarbeitung geeignet sind, kann die Betriebsfrequenz verringert werden, was leicht auf hohe Übertragungsraten eingeht.

Obwohl in der Ausführungsform eine Überabtastung in zwölf Phasen mit der halben Frequenz des Übertragungstakts ausgeführt wird, kann eine Überabtastung in vierundzwanzig Phasen mit einer viertel Frequenz des Übertragungstakts durchgeführt werden. Die Betriebsfrequenz kann weiter verringert werden, um auf weiter erhöhte Datenübertragungsraten einzugehen.

Da die Daten unter Verwendung eines Takts zurückgewonnen werden, der nicht mit den empfangenen Daten synchronisiert ist, können die Erzeugung von Mehrphasentakten und die Erzeugung von Übertragungstakten gemeinsam ausgeführt werden und die Chipgröße kann verringert werden.

(Zweite Ausführungsform)

Die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben. In der zweiten Ausführungsform sind der Auswahlsignalgenerator 7 und die Datenauswahleinrichtung 6, die in der Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 der ersten Ausführungsform verwendet werden, modifiziert und die anderen Strukturen sind dieselben. Folglich wird eine Erläuterung durchgeführt, die sich auf die Auswahlsignalerzeugung und die Datenauswahl konzentriert.

21 ist ein Blockdiagramm des Auswahlsignalgenerators, der in der Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird. In dem in 21 gezeigten Auswahlsignalgenerator sind die aus dem Zähler 61, der Zustandssteuereinheit 62 und dem Auswahlsignalwandler 63 ausgegebenen Signale von den in der ersten Ausführungsform in 6 dargestellten verschieden. Die anderen Komponenten, d. h. der Detektor 20 für beide Flanken, der Vergleicher 21, der CKP-Umsetzer 24 und der Flankendetektor 25 sind dieselben wie die in der ersten Ausführungsform gezeigten. Dieselben Komponenten mit denselben Funktionen wie jenen der ersten Ausführungsform sind mit denselben Zahlenreferenzen bezeichnet.

Der in 21 gezeigte Auswahlsignalgenerator erzeugt zwei Auswahlsignale SelR und SelF zum Angeben der Phase der Datenerfassung von den überabgetasteten Daten OVSD. Gleichzeitig werden die Zustandssignale S0 und S1 zum Definieren der Anzahl von effektiven Bits auch erzeugt. Ein Signal FRSel zum Auswählen von einem der zwei Auswahlsignale S0 und S1 wird auch erzeugt.

Das erste Auswahlsignal SelR wird bei der steigenden Flanke des Taktmustersignals CKP genau wie das Auswahlsignal Sel der ersten Ausführungsform "1 ". Das zweite Auswahlsignal SelF ist ein Signal, das 1 Abtastzeit früher ist als das erste Auswahlsignal SelR (wobei die Phase um 1/6 Periode voreilt).

Der Zähler 61 zählt die UP-Signale oder die DN-Signale, die aus dem Vergleicher 21 ausgegeben werden, und gibt ein SUP-Signal oder ein SDN-Signal auf der Basis des Zählergebnisses aus. Der Zähler 61 gibt auch das FRSel-Signal zum Angeben, welches der Auswahlsignale effektiv ist, auf der Basis des Zählerwerts aus.

Wenn der aktuelle Wert des Zählers 61 positiv ist, wird das FRSel-Signal auf "H" gesetzt, was angibt, dass das zweite Auswahlsignal SelF das effektive ist. Wenn der Zählerwert negativ ist, wird das FRSel-Signal auf "L" gesetzt, was darstellt, dass das erste Auswahlsignal SelR effektiv ist. Wenn der aktuelle Zählerwert Null ist, wird der vorherige Signalpegel übernommen.

Die Zustandssteuereinheit 62 regelt die sechs Zustände St0–St5, die die Phasenzustände des Taktmusters CKP darstellen, gemäß dem SUP-Signal oder dem SDN-Signal, das vom Zähler 61 geliefert wird, und gibt ein Zustandssignal, das den aktuellen Zustand angibt, sowie die Zustandssignale S0, S1 und S3 aus. Die Zustandssignale S0 und S1 stellen Phasenübergänge von St4 auf St3 bzw. von St3 auf St4 wie in der ersten Ausführungsform dar. Das Zustandssignal S3 gibt an, dass sich der Phasenzustand in St3 befindet.

Der Auswahlsignalumsetzer 63 setzt das Zustandssignal in die Auswahlsignale SelF und SelR um.

22 stellt ein Beispiel der Umsetzungsregel zum Umsetzen des Zustandssignals in die Auswahlsignale SelF und SelR dar. Das Zustandssignal geht von St0 auf St5 in Reaktion auf das SUP-Signal über und geht von St5 auf St0 in Reaktion auf das SDN-Signal über, wie in der ersten Ausführungsform. Die quadrierten Bits, die in den Auswahlsignalen SeF [0:11] und SelR [0:11] gezeigt sind, sind im Allgemeinen "1" und gehen auf "0" über, wenn sich der Phasenzustand in der SDN-Richtung verschiebt. Folglich wird unmittelbar, nachdem die Phase von St4 auf St3 (St4 → St3) übergegangen ist, SelR [0:11] "000000100000". Ebenso wird unmittelbar, bevor die Phase von St3 auf St2 übergeht (St3 → St2), SelF [0:11] "000001000000". Die eingekreisten Bits sind im Allgemeinen "0" und gehen auf "1" über, wenn sich der Phasenzustand in der SUP-Richtung verschiebt. Unmittelbar nachdem die Phase von St3 auf St4 übergegangen ist (St3 → St4), wird SelR [0:11] "100001000001". Ebenso ist unmittelbar, bevor die Phase von St2 auf St3 übergeht (St2 → St3), SelF [0:11] "100000100001".

23 ist ein Blockdiagramm der Datenauswahleinrichtung, die in der Datenrückgewinnungsschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird, und 24 ist ein Ablaufdiagramm, das verschiedene Signale zeigt, die aus der Datenauswahleinrichtung ausgegeben werden.

Die in 23 gezeigte Datenauswahleinrichtung umfasst Auswahleinrichtungen 7174, ein Flip-Flop (F/F) 75 und eine Auswahleinrichtung 76.

Die Auswahleinrichtung 71 gewinnt Daten d0R und D1R aus überabgetasteten Daten OVSD [0:5] gemäß dem Auswahlsignal SelR [0:5] und den Zustandssignalen S0 und S1, die vom Auswahlsignalgenerator geliefert werden, zurück.

Die Auswahleinrichtung 72 gewinnt Daten d0F und D1F aus überabgetasteten Daten OVSD [0:4] und verzögerte Daten dOVSD11, die um einen Takt von OVSD [11] durch das Flip-Flop 75 verzögert werden, gemäß dem Auswahlsignal SelF [0:4] und den Zustandssignalen S0, S1 und S3, die vom Auswahlsignalgenerator geliefert werden, zurück.

Die Auswahleinrichtung 73 gewinnt Daten d2R von überabgetasteten Daten OVSD [6:11] gemäß dem Auswahlsignal SelR [6:11] zurück.

Die Auswahleinrichtung 74 gewinnt Daten d2F von überabgetasteten Daten OVSD [5:10] gemäß dem Auswahlsignal SelF [5:10] zurück.

Die Auswahleinrichtung 76 wählt d0R/d0F, d1R/d1F und d2R/d2F gemäß dem Auswahlsignal FRSel aus und gibt zurückgewonnene Datenelemente d0, d1 und d2 aus.

Wenn das FRSel-Signal "H" ist, werden die durch Symbole mit F am Ende dargestellten Datenelemente ausgewählt. Wenn FRSel "L" ist, werden durch Symbole mit R am Ende dargestellte Datenelemente ausgewählt.

Die Datenelemente d0R, d0F, d1R, d1F, d2R und d2F werden gemäß der folgenden Regel umgesetzt:

  • • Wenn S0=H, ignoriere d0R, d0F, d1R und d1F;
  • • Wenn S1=H, setze d0R, d0F, d1R und d1F so um, dass d0R=OVSD[0], d0F=dOVSD[11], d1R=OVSD[5] und d1F=OVSD[4];
  • • Wenn S0=S1=L, setze d0R in das logische Produkt OVSD[k] & Se1R[k] um, wobei k von 0 bis 5 verändert wird, und ignoriere d1R;
  • • Wenn S3=L, setze d0F in das logische Produkt OVSD[j] & SelF[j] um, wobei j von 0 bis 4 verändert wird;
  • • Wenn S3=H, setze d0F in dOVSD[11] um und ignoriere d1F; und
  • • Ungeachtet der S0-, S1- und S3-Pegel, setze d2R in das logische Produkt OVSD[k] & SelR[k] um, wobei k von 6 bis 11 verändert wird, und setze d2F in das logische Produkt OVSD[j] % SelF[j] um, wobei j von 5 bis 10 verändert wird.

In 24 stellt die Wellenform (a) das Phasenzustandssignal dar, die Wellenformen (b), (c) und (d) stellen die Zustandssignale S0, S1 bzw. S3 dar, und die Wellenformen (e), (f) und (g) stellen zurückgewonnene Datenelemente d0, d1 bzw. d2 dar.

In den Wellenformen (e), (f) und (g) stellen die weißen Bereiche die Abschnitte mit existierenden Daten dar, in denen zurückgewonnene Datenelemente d0, d1 oder d2 existieren, während die schraffierten Bereiche und mit Kreuzen markierten Bereiche Abschnitte ohne existierende Daten darstellen, in denen zurückgewonnene Datenelemente nicht existieren. In dem in 24 gezeigten Beispiel wird, wenn S0=H, nur das Datenelement d2 zurückgewonnen. Wenn S1=H, werden drei Datenelemente d0, d1 und d2 zurückgewonnen. Im Rest der Fälle werden zwei Datenelemente d0 und d2 zurückgewonnen. Dieser Effekt ist derselbe Effekt der Datenauswahleinrichtung der ersten Ausführungsform.

Obwohl in 23 nicht gezeigt, gibt die Datenauswahleinrichtung die Signale S0' und S1', die von den Zustandssignalen S0 bzw. S1 um die an der Datenauswahleinrichtung erforderliche Betriebszeit verzögert sind, wie in der ersten Ausführungsform aus (siehe 4). Mit S0' und S1' werden die effektiven Zustände von zurückgewonnenen Datenelementen d0, d1 und d2 angegeben und daher können der Entserialisierer 8 und der Kommadetektor 9, die in der ersten Ausführungsform erläutert wurden, als solche auf die Symboldaten-Wiederherstellungseinheit 3 angewendet werden.

Als nächstes wird eine Erläuterung der Synchronisation zwischen dem Taktmuster CKP und den überabgetasteten Daten OVSD, wenn die Taktfrequenz f1 der empfangenen Daten nicht mit der Taktfrequenz f2 (die die Auswertung der Mehrphasentakte CK0–CK11 beider Flanken ist) des Empfangendes übereinstimmt, durchgeführt.

Da die Beziehung zwischen dem Zählerwert und der Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; (zwischen den empfangenen Daten und dem Taktmuster CKP) dieselbe wie die in der ersten Ausführungsform erläutern ist, wird die Jittertoleranz auf der Basis von Augenmustern hier hervorgehoben.

25 ist ein Diagramm, das verwendet wird, um die Jittertoleranz zu erläutern. In dem Graph von 25 stellt die horizontale Achse die Zeit "t" dar und die vertikale Achse stellt die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr; zwischen den empfangenen Daten und dem Taktmuster CKP dar. Die schattierten Bereiche im Graphen geben Jitterbereiche (ii) an und der weiße Bereich zwischen den Jitterbereichen stellt eine Augenöffnung (i) dar. Das Augenmuster 81 bei &Dgr;&PHgr;=0 besitzt eine Augenöffnung von 0,41 U1.

Die fallende Flanke des Taktmusters CKP ist an der Phase 0 angeordnet, das Auswahlsignal SelF wird in der Phase 2 "1" und das Auswahlsignal SelR wird in der Phase 3 "1". Folglich sind die Bereiche, in denen die durch die Auswahlsignale SelF und SelR ausgewählten Daten korrekt zurückgewonnen werden, diejenigen, die durch die Pfeile 82 bzw. 83 angegeben sind.

Durch Zurückgewinnen des gemäß dem Auswahlsignal SelF ausgewählten Datenelements, wenn der Zählerwert (d. h. die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr;) positiv ist, und durch Zurückgewinnen des gemäß dem Auswahlsignal SelR ausgewählten Datenelements, wenn der Zählerwert (d. h. die Phasendifferenz &Dgr;&PHgr;) negativ ist, kann der annehmbare Bereich, in dem die empfangenen Daten korrekt zurückgewonnen werden, selbst mit Phasenfehlern erweitert werden.

Mit anderen Worten, die Jittertoleranz kann verbessert werden, ohne die Anzahl von Phasen des Mehrphasentakts zu erhöhen, um den stationären Phasenfehler zu verringern.

In dieser Weise wird im Datenrückgewinnungsverfahren und mit der Datenrückgewinnungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung ein unabhängiger Mehrphasentakt, der mit dem Übertragungstakt der empfangenen Daten nicht synchronisiert ist, erzeugt, ohne den Übertragungstakt direkt aus den empfangenen Daten zurückzugewinnen, und Abtastdaten werden durch Überabtasten der empfangenen Daten unter Verwendung des Mehrphasentakts erfasst. Der in die empfangenen Daten eingebettete Übertragungstakt wird virtuell als Taktmuster CKP von den überabgetasteten Daten zurückgewonnen und die Auswahlsignale SelF und SelR, die verwendet werden, um effektive Bits aus den überabgetasteten Daten zu extrahieren, werden erzeugt, während das Taktmuster CKP mit den überabgetasteten Daten verglichen wird. Das optimale Auswahlsignal wird auf der Basis des Vergleichsergebnisses ausgewählt und die empfangenen Daten werden auf der Basis des optimalen Auswahlsignals zurückgewonnen. Mit dieser Anordnung kann der annehmbare Bereich, der für eine genaue Datenrückgewinnung geeignet ist, selbst mit Phasenfehlern aufgrund der Inkonsistenz zwischen dem Taktmuster CKP und den überabgetasteten Daten mit verbesserter Jittertoleranz erweitert werden.

Der andere größte Teil der Schaltung als die Überabtasteinheit 1 arbeitet mit einem einzigen Takt CK0 und daher kann die Datenrückgewinnungsschaltung auf eine erhöhte Übertragungsrate eingehen, ohne sich um Versätze zwischen Mehrphasentakten oder zwischen Datensätzen zu sorgen.

Außerdem können in letzter Zeit entwickelte Schaltungen oder Anordnungsentwurfs-Überprüfungswerkzeuge auf die Schaltung leicht angewendet werden. Folglich werden die Vereinfachung des Schaltungsentwurfs und die Wiederverwendbarkeit der Schaltung verbessert und folglich kann die Entwicklungsperiode verringert werden.

Indem die Mehrphasentaktfrequenz f2 auf einen Bruchteil des Übertragungstakts f1 der empfangenen Daten gesetzt wird, kann die Betriebsfrequenz leicht verringert werden. Folglich kann die Schaltung auf eine erhöhte Übertragungsrate eingehen.


Anspruch[de]
Datenrückgewinnungsverfahren, das die folgenden Schritte umfasst:

Überabtasten empfangener Daten, die seriell synchron mit einem ersten Takt (BCLK) der Frequenz f1 übertragen worden sind, unter Verwendung eines Mehrphasentakts (CK0 bis CK11), der durch Verschieben der Phase eines zweiten Takts (CK0) mit Frequenz f2 erzeugt wird, wobei die zweite Frequenz f2 gleich oder niedriger als die erste Frequenz f1 ist, wobei der Mehrphasentakt (CK0 bis CK11) unabhängig von dem ersten Takt (BCLK) erzeugt wird,

Extrahieren von Bits (d0, d1, d2) aus den überabgetasteten Daten (OVSD); und

Erzeugen eines Auswahlsignals (Sel) zum Bezeichnen einer Bitextraktionsphase der überabgetasteten Daten (OVSD);

gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

Erzeugen eines Zustandsignals (S0, S1), das eine Anzahl von aus den überabgetasteten Daten (OVSD) zu extrahierenden Bits repräsentiert, wobei die Anzahl der zu extrahierenden Bits gemäß der Frequenzdifferenz zwischen f1 und f2 bestimmt ist; und

Extrahieren entsprechender Bits (d0, d1, d2) aus den überabgetasteten Daten (OVSD) anhand des Auswahlsignals (Sel) und des Zustandsignals (S0, S1).
Datenrückgewinnungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem der Rückgewinnungsschritt das Zählen der extrahierten Bits (d0, d1, d2) und dann, wenn der Zählstand einen vorgeschriebenen Wert erreicht, das Umsetzen der extrahierten Bits (d0, d1, d2) in Datensymbole (SYM) umfasst. Datenrückgewinnungsverfahren nach Anspruch 1, bei dem die überabgetasteten Daten (OVSD) aus mehreren Bits bestehen, die mehreren Phasen entsprechen, die durch eine Anzahl von Mehrphasentakten (CK0 bis CK11) definiert sind, und Bits (d0, d1, d2), die einer vorgeschriebenen Phase entsprechen, aus den überabgetasteten Daten (OVSD) extrahiert werden. Datenrückgewinnungsschaltung (109), die umfasst:

eine Abtasteinheit (1), die so konfiguriert ist, dass sie empfangene Daten, die seriell synchron mit einem ersten Takt (BCLK) der Frequenz f1 übertragen worden sind, unter Verwendung eines Mehrphasentakts (CK0 bis CK11), der durch Verschieben der Phase eines zweiten Takts (CK0) der Frequenz f2 erzeugt wird, überabtastet, wobei die zweite Frequenz f2 gleich oder niedriger als die erste Frequenz f1 ist;

eine Datenwiederherstellungseinheit (3), die so konfiguriert ist, dass sie Bits (d0, d1, d2) aus den überabgetasteten Daten (OVSD) extrahiert;

einen Mehrphasentaktgenerator (2), der so konfiguriert ist, dass er den Mehrphasentakt (CK0 bis CK11) unabhängig von dem ersten Takt (BCLK) der Frequenz f1 erzeugt; und

einen Auswahlsignalgenerator (7), der so konfiguriert ist, dass er ein Auswahlsignal (Sel) erzeugt, um eine Bitextraktionsphase der überabgetasteten Daten (OVSD) zu bezeichnen;

dadurch gekennzeichnet, dass:

der Auswahlsignalgenerator (7) so konfiguriert ist, dass er ein Zustandssignal (S0, S1) erzeugt, das eine Anzahl von aus den überabgetasteten Daten (OVSD) zu extrahierenden Bits repräsentiert, wobei die Anzahl zu extrahierender effektiver Bits gemäß der Frequenzdifferenz zwischen f1 und f2 bestimmt ist; und

die Datenwiederherstellungseinheit (3) so konfiguriert ist, dass sie die aus den überabgetasteten Daten (OVSD) zu extrahierenden entsprechenden Bits (d0, d1, d2) anhand des Auswahlsignals (Sel) und des Zustandsignals (S0, S1) extrahiert.
Datenrückgewinnungsschaltung (109) nach Anspruch 4, bei der die Abtasteinheit (1) einen Serialisierer (5) umfasst, der so konfiguriert ist, dass er die empfangenen Daten über mehrere Phasen unter Verwendung des Mehrphasentakts (CK0 bis CK11) überabtastet. Datenrückgewinnungsschaltung (109) nach Anspruch 4, bei der eine Datenwiederherstellungseinheit (3) die Anzahl extrahierter Bits (d0, d1, d2) zählt und dann, wenn die Anzahl extrahierter Bits (d0, d1, d2) einen vorgeschriebenen Wert erreicht, die extrahierten Bits (d0, d1, d2) in Datensymbole (SYM) umsetzt.






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