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Dokumentenidentifikation DE602004005319T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001599979
Titel NACHRICHTENVERWALTUNG
Anmelder Telefonaktiebolaget LM Ericsson (publ), Stockholm, SE
Erfinder WILLEHADSON, Stefan, S-757 57 Uppsala, SE;
DANNE, Anders, S-164 41 Kista, SE
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 602004005319
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.01.2004
EP-Aktenzeichen 047059688
WO-Anmeldetag 28.01.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/SE2004/000108
WO-Veröffentlichungsnummer 2004093401
WO-Veröffentlichungsdatum 28.10.2004
EP-Offenlegungsdatum 30.11.2005
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H04L 12/58(2006.01)A, F, I, 20070213, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 7/22(2006.01)A, L, I, 20070213, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Kommunikation in einem Kommunikationssystem und im Besonderen ein effizientes Verwalten von Nachrichten in solch einem System.

Hintergrund

Heutzutage gibt es einen zunehmenden Trend zum Kommunizieren mittels einer Übertragung von Nachrichten zwischen unterschiedlichen Benutzern oder Clients in einem Kommunikationssystem. Zum Beispiel sind in Mobilkommunikationssystemen SMS-(Kurznachrichtendienst bzw. Short Message Service)Nachrichten weit verbreitet zum Kommunizieren zwischen unterschiedlichen Mobileinheiten oder Mobiltelefonen. Außerdem wird vorhergesagt, dass das zum Vorschein kommende MMS-(Multimedia-Nachrichtendienst bzw. Multimedia Message Service)Mitteilen mindestens so ein großer Erfolg wie das SMS-Mitteilen werden wird.

Eine andere Form des Mitteilens bzw. Benachrichtigens, IM (Instant Messaging bzw. Sofortbenachrichtigen), ist sehr populär geworden für die Verwendung in einem Kommunikationssystem zwischen ausgewählten Computerbenutzern. In einer typischen IM-Anwendung überträgt ein Benutzer eine IM-Nachricht an einen oder mehrere Freunde oder Kumpel, die in seinem/ihrem Adressbuch gefunden werden und in das IM-System eingeloggt sind. Dieses IM-System fordert eine Anwesenheitsinformation von den Kumpeln des Benutzers und stellt dann diese Information dem Benutzer dar, was angibt, welche Kumpel zu einer Zeit verfügbar sind.

Aktuelle Lösungen zum Verwalten von IM erfordern typischerweise, dass ein dediziertes Softwareprogramm herunter geladen wird und auf dem Computer des Benutzers installiert wird. Weiterhin ist es für den Computer erforderlich, ein gut definiertes Protokoll zu verwenden, um mit dem die IM-Dienste anbietenden Server zu kommunizieren. Beispiele verfügbarer IM-Dienste enthalten IRC (Internet Relay Chat), ICQ, AIM (American Online Instant Messaging), IMPS (Instant Message and Presence Service) und Wireless Village.

Die IM-Dienste und andere Dienste zum verbesserten Mitteilen beginnen nun auch in Mobilkommunikationssystemen zum Vorschein zu kommen und stellen eine Kommunikation für einen verbesserten Dienst, zum Beispiel eine IM-Kommunikation, zwischen Mobileinheiten oder einer Mobileinheit und einem Computer bereit. In solch einem System ist eine Mobileinheit mit dem Kommunikationsnetzwerk durch einen Datenkanal verbunden. Die Nachrichten für einen verbesserten Dienst werden dann über diesen Datenkanal übertragen, ähnlich irgendwelchen Daten, die Datenkanäle zwischen der Mobileinheit und dem Kommunikationsnetzwerk durchlaufen.

Jedoch treten Probleme beim Implementieren, in Mobilkommunikationssystemen, solch eines Mitteilens für einen verbesserten Dienst, einschließlich von Instant Messaging, auf. Oft gibt es keine effiziente standardisierte Lösung für eine Mobileinheit, im Besonderen für eine alte bzw. veraltete Mobileinheit mit begrenzter oder keiner Fähigkeit für einen verbesserten Dienst, auf eine empfangene Nachricht für einen verbesserten Dienst zu reagieren. Ein typisches Beispiel ist, wenn ein Computer oder eine für einen verbesserten Dienst fähige Mobileinheit eine IM-Nachricht oder eine Anwesenheitsanforderungsnachricht an eine alte Mobileinheit überträgt. Um auf solch eine Nachricht zu reagieren, muss der Benutzer dieser Mobileinheit die empfangene Nachricht manuell zergliedern bzw. genau untersuchen, den Sender identifizieren und dann manuell die Telefonnummer des Senders oder eine andere Adressinformation des Senders eingeben.

Selbstverständlich ist dieses nicht eine optimale Lösung, sondern tatsächlich eine Rückentwicklung im Vergleich zum SMS-Mitteilen, wo der Benutzer typischerweise einfach auf eine empfangene SMS-Nachricht reagiert durch Auswählen oder Drücken von „Rückantwort" auf der (alten) Mobileinheit. Somit gibt es einen Bedarf für eine zufrieden stellende Lösung, die eine Antwort von Nachrichten für einen verbesserten Dienst, so wie IM-Nachrichten, in Kommunikationssystemen bereitstellt.

In der Patentanmeldung US 2002/0165000 A1 loggt sich eine Drahtloskommunikationsvorrichtung auf einen Instant-Messaging-Dienst durch einen Proxy-Server ein. Eine Benachrichtigung einer eingehenden Instant Message bzw. Sofortnachricht wird der Drahtloskommunikationsvorrichtung bereitgestellt durch Umwandeln wenigstens eines Teils der Sofortnachricht in das SMS-Format oder durch Übertragen eines Hinweises im SMS-Format, dass eine Nachricht empfangen worden ist.

In der Patentanmeldung US 2002/0087634 A1 sind ein Verfahren und ein System offenbart, die Nachrichtensysteme befähigen, alternative Nachrichtenzustellungsmechanismen zu verwenden. In einem Kommunikationssystem registrieren Benutzer einen oder mehrere alternative Nachrichtenzustellungsmechanismen, durch die sie verfügbar sind, als eine Alternative zu einem Instant-Messaging-System. Wenn eine IM-Nachricht an einen Benutzer übertragen wird, der gegenwärtig nicht eingeloggt ist, wird das System einen geeigneten alternativen Zustellungsmechanismus auswählen und die Nachricht zustellen.

Die Internationale Patentanmeldung WO 03/053083 offenbart ein Sofortmitteilen bzw. Instant Messaging zwischen einem SIP-(Session Initiation Protocol)Benutzer und einem Mobiltelefonbenutzer. Der SIP-Benutzer ist mit einem ersten Kommunikationsnetzwerk verbunden und überträgt eine für das Mobiltelefon eines Mobilkommunikationsnetzwerks beabsichtigte IM-Nachricht. Ein mit den zwei Netzwerken verbundenes Gateway empfängt die IM-Nachricht und weist eine temporäre Nummer oder Adresse zum Identifizieren des SIP-Benutzers zu. Diese temporäre Nummer wird in dem Gateway zusammen mit der SIP-Adresse des SIP-Benutzers und einer Telefonnummer des mobilen Benutzers gespeichert. Die temporäre Nummer entspricht einem mit dem Mobiltelefon verknüpften Standard. Das Gateway wandelt ferner die IM-Nachricht in eine SMS-Nachricht um, die an den mobilen Benutzer gesendet wird. Aufgrund der temporären Nummern kann der mobile Benutzer auf die eingehende Nachricht einfach durch Drücken einer Rückantworttaste erwidern. Die Rückantwort-SMS-Nachricht wird an das Gateway weitergeleitet. Das Gateway extrahiert die temporäre Nummer und die Telefonnummer des mobilen Benutzers aus der Rückantwortnachricht und ruft die Adressinformation des SIP-Benutzers auf der Grundlage dieser zwei Nummern ab. Die SMS-Rückantwortnachricht wird dann in ein IM-Format umgewandelt und an den SIP-Benutzer übertragen.

US-Patent Nr. 6 134 432 beschreibt ein Gateway, das in einem Drahtloskommunikationssystem zum Befähigen eines Mitteilens zwischen unterschiedlichen Benutzern verwendet ist. Ein erster Benutzer sendet eine elektronische Nachricht, zum Beispiel eine E-Mail, an einen Mobiltelefonbenutzer. Die Zieladresse (Telefonnummer) ist von einem ersten Format, wohingegen die Rückantwortadresse (E-Mail-Adresse) von einem zweiten unterschiedlichen Format ist. Ein Gateway empfängt die elektronische Nachricht und erschafft eine temporäre Adresse in dem ersten Format und verknüpft die temporäre Adresse mit der Rückantwortadresse. Eine modifizierte elektronische Nachricht (SMS) wird dann an den mobilen Benutzer übertragen. Diese modifizierte elektronische Nachricht enthält als eine Rückantwortadresse die temporäre Adresse. Das Gateway empfängt nachfolgend eine elektronische Rückantwortnachricht von dem mobilen Benutzer. Diese elektronische Rückantwortnachricht wird dann an den ersten Benutzer mittels der Verknüpfung zwischen der temporären Adresse, in der Rückantwortnachricht empfangen, und der Rückantwortadresse, in dem Gateway gespeichert, weitergeleitet.

Weder die Internationale Patentanmeldung WO 03/053083 noch US-Patent Nr. 6 134 432 offenbaren einen effizienten Weg zum Erzeugen, und im Besonderen zum Verwalten, der temporären Adresse. In diesen zwei Dokumenten ist die temporäre Adresse von einem Format, das durch den mobilen Benutzer unterstützt ist, aber im Übrigen beliebig ausgewählt ist. Dies bedeutet, dass das Gateway sehr viele solcher unterschiedlichen zufälligen temporären Adressen subskribieren muss, um fähig zu sein, sie für Benachrichtigungszwecke zu verwenden. Dies führt selbstverständlich zu einem erhöhten Administrationsaufwand, um das in den Dokumenten beschriebene Gateway zu implementieren. Darüber hinaus schlägt keines der oben-identifizierten Dokumente die Verwendung einiger Gateways in Fällen mit einem umfangreichen Mitteilen in dem Kommunikationssystem vor oder offenbart dieses.

Das Dokument US 2001/0051990 offenbart eine Mail-Transfervorrichtung zum Weiterübertragen einer von einem übertragenden Endgerät übertragenen E-Mail an ein Empfangsendgerät. Wenn die Transfervorrichtung die E-Mail empfängt, fügt sie eine Nachrichten-ID an die E-Mail an und wandelt die E-Mail-Adresse des Senders in eine der Transfervorrichtung zugeteilte E-Mail-Adresse um. Die Adresse des Senders und die Nachrichten-ID werden dann in einem Speicher gespeichert, während die E-Mail mit der in dem Körper der E-Mail enthaltenen Nachrichten-ID und der Adresse der Transfervorrichtung als Quellenadresse an das empfangende Endgerät übertragen wird. Auf diese Weise kann die Adresse des Senders vor dem Empfänger geheim gehalten werden.

Zusammenfassung

Es ist eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine effiziente Nachrichtenverwaltung in Kommunikationssystemen bereitzustellen.

Es ist eine andere Aufgabe der Erfindung, eine effiziente Verwaltung von Nachrichtenantworten in Kommunikationssystemen bereitzustellen.

Es ist noch eine andere Aufgabe der Erfindung, ein Mitteilen für einen verbesserten Dienst mit nicht für einen verbesserten Dienst fähigen Clients in Kommunikationssystemen zu ermöglichen.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine dynamische Verwaltung von Antworten auf zuvor übertragene Anforderungsnachrichten in Kommunikationssystemen bereitzustellen.

Es ist eine besondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine effiziente Erzeugung und Verwaltung einer Information für eine temporäre Adresse bereitzustellen, um das Mitteilen für einen verbesserten Dienst mit nicht für einen verbesserten Dienst fähigen Clients in Kommunikationssystemen zu ermöglichen.

Diese und andere Aufgaben werden durch die Erfindung erfüllt, wie sie durch die begleitenden Patentansprüche definiert ist.

Zusammengefasst involviert die vorliegende Erfindung eine Verwaltung von Nachrichten in einem Kommunikationssystem. Im Besonderen ermöglicht die Erfindung einen Dienst für verbessertes Mitteilen, so wie Instant Messaging bzw. Sofortmitteilen und Anwesenheitsdienste, in existierenden Kommunikationssystemen mit nicht für einen verbesserten Dienst fähigen oder alten Clients. Darüber hinaus ermöglicht die Erfindung eine Antwort auf eine durch einen Benutzer empfangene Anforderungsnachricht auch in solchen Anwendungen, wo das Format der in der Anforderungsnachricht bereitgestellten Senderadresse unlesbar oder durch die Benutzereinrichtung nichterwiderbar ist.

Im Allgemeinen, in solch einem Kommunikationssystem, überträgt eine erste Netzwerkeinheit, zum Beispiel eine Mobileinheit oder ein Computer, eine Anforderungsnachricht an eine zweite Netzwerkeinheit, zum Beispiel eine nicht für einen verbesserten Dienst fähige Mobileinheit oder einen Computer. Die Anforderungsnachricht wird durch eine Nachrichtenzentrale empfangen, wo eine Transaktionsinformation oder ein Identifizierer, mit der Nachricht verknüpft, erzeugt wird. Diese Transaktionsinformation wird in einer Nachrichtendatenbank verknüpft mit einem Identifizierer, zum Beispiel Name, MSISDN (Mobile Subscriber Integrated Services Digital Network), IMSI (International Mobile Subscriber Identity), IP-(Internet Protocol)Adresse oder E-Mail-Adresse, der ersten Netzwerkeinheit oder seines Benutzers gespeichert. Die Datenbank kann auch eine zusätzliche Information umfassen, die mit der Anforderungsnachricht, zum Beispiel ein Nachrichtenformat oder Typ, oder der zweiten Netzwerkeinheit, zum Beispiel ein Identifizierer der zweiten Netzwerkeinheit oder ihres Benutzers, und/oder einem Lebensdauerwert für die gespeicherte Information in der Datenbank verknüpft ist. Die Information wird vorzugsweise als ein Dateneintrag in der Datenbank gespeichert.

Die Nachrichtenzentrale erzeugt dann eine Information für eine temporäre Adresse auf der Grundlage der gespeicherten Transaktionsinformation und eines Identifizierens oder einer Zielnummer der Nachrichtenzentrale. Das Format der temporären Adresse ist vorzugsweise durch die Einrichtung des zweiten Benutzers lesbar und erwiderbar, d.h., dass die Einrichtung des zweiten Benutzers dieses Format der temporären Adresse unterstützt. Außerdem sollte es möglich sein, später die Transaktionsinformation aus der temporären Adresse zu extrahieren. In einem Mobilkommunikationssystem umfasst die bevorzugte Information für eine temporäre Adresse den Identifizierer der Nachrichtenzentrale als ein erstes Teilstück oder Präfix, zum Beispiel 8888 und die Transaktionsinformation als ein zweites Teilstück oder Präfix, zum Beispiel 4711, was die temporäre Adresse 88884711 ergibt. In solch einem Fall könnte die Nachrichtenzentrale die mit 8888 beginnenden Mobiltelefonnummern subskribieren, so dass die für 8888X1X2X3X4 bestimmten Nachrichten an die Nachrichtenzentrale übertragen werden, wobei Xi, i = 1...4, irgendeine Ziffer von 0 bis 9 ist.

Dieser Weg eines Erzeugens einer temporären Adresse durch Einsetzen eines Identifizierers der IMPS-Zentrale 100 als ein erstes Teilstück und dann der Transaktionsinformation als ein zweites folgendes Teilstück ermöglicht eine effiziente Verwaltung temporärer Adressen und reduziert den erforderlichen Administrationsaufwand. Somit subskribiert die Nachrichtenzentrale der Erfindung einfach die mit ihrem Identifizierer beginnenden Telefonnummern. Dieses sollte mit den bekannten Lösungen verglichen werden, in denen ein Gateway nach dem Stand der Technik mehr oder weniger Zufallsnummern subskribieren muss, die keinen gemeinsamen Aufbau haben, außer der Gesamtanzahl von Ziffern der temporären Nummern.

Eine zweite Anforderungsnachricht wird dann durch die Nachrichtenzentrale bereitgestellt oder erzeugt. Das Format dieser zweiten Anforderungsnachricht wird vorzugsweise durch die zweite Netzwerkeinheit unterstützt. Außerdem umfasst die zweite Anforderungsnachricht vorzugsweise wenigstens ein Teilstück der ersten Anforderungsnachricht, so wie ein Teilstück oder ein größeres Teilstück der Nutzlast der ersten Anforderungsnachricht. Die Nachrichtenzentrale kann in der zweiten Anforderungsnachricht auch zusätzliche Information bereitstellen. Diese zweite Anforderungsnachricht wird dann mit der Information für eine temporäre Adresse verknüpft, so dass, wenn an die zweite Netzwerkeinheit übertragen, die Nachricht durch die zweite Netzwerkeinheit als von der Nachrichtenzentrale abstammend interpretiert wird.

Aufgrund des Formats der temporären Adresse kann der Benutzer der zweiten Netzwerkeinheit nachfolgend auf die zweite Nachricht erwidern oder antworten durch einfaches Auswählen oder Drücken von Rückantwort auf seiner/ihrer Netzwerkeinheit. Diese Antwortnachricht wird dann an die Nachrichtenzentrale übertragen, wo die Information für eine temporäre Adresse identifiziert und aus der Antwortnachricht extrahiert wird. Darüber hinaus extrahiert die Nachrichtenzentrale die Transaktionsinformation aus der temporären Adresse und verwendet diese Information, um den in der Datenbank gespeicherten Identifizierer der ersten Netzwerkeinheit abzurufen. Außerdem erzeugt oder stellt die Nachrichtenzentrale eine für die erste Netzwerkeinheit beabsichtigte zweite Antwortnachricht bereit. Diese zweite Antwortnachricht umfasst vorzugsweise wenigstens ein Teilstück der von der zweiten Netzwerkeinheit übertragenen ursprünglichen Antwortnachricht. Das Format dieser zweiten Nachricht ist vorzugsweise dasselbe wie das entsprechende Nachrichtenformat der ersten Nachricht. Die zweite Antwortnachricht wird dann an die erste Netzwerkeinheit mittels des abgerufenen Identifizierers der ersten Netzwerkeinheit übertragen. Beim Empfang interpretiert der Benutzer der ersten Netzwerkeinheit die zweite Antwortnachricht als von der zweiten Netzwerkeinheit abstammend.

Für eine Implementierung in einem Mobilkommunikationssystem sind die von der ersten Netzwerkeinheit übertragene Anforderungsnachricht und die zweite Antwortnachricht von der Nachrichtenzentrale vorzugsweise IM-Nachrichten, so wie eine Chat-Nachricht, eine IRC-(Internet Relay Chat)Nachricht, eine ICQ-Nachricht, eine AIM-(American Online Instant Messaging)Nachricht, eine IMPS-(Instant Message and Presence Service)Nachricht und eine Wireless-Village-Nachricht, eine Anwesenheitsinformationsanforderungs- bzw. Anwesenheitsinformationsnachricht, die Angebots- bzw. Erwiderungsnachrichten anzeigen, oder eine E-Mail. Zusätzlich zu den oben-identifizierten Nachrichtenformaten können die zweite Anforderungsnachricht von der Nachrichtenzentrale an die zweite Netzwerkeinheit und ihre Antwortnachricht SMS-(Short Message Service) oder MMS-(Multimedia Message Service)Nachrichten sein.

Die Erfindung bietet die folgenden Vorteile:

  • – sie stellt dem Benutzer eine Fähigkeit bereit, auf eine Antwortnachricht von einem anderen Benutzer zu antworten, selbst wenn seine/ihre Netzwerkeinheit nicht den Adressenstandard der Anforderungsnachricht und/oder das Format der Anforderungsnachricht unterstützt;
  • – sie ermöglicht die Verwendung alter Mobileinheiten auch für zum Vorschein kommende oder neue Nachrichtendienste, einschließlich von Instant-Messaging-Diensten oder Anwesenheitsdiensten;
  • – sie ermöglicht es Netzwerkbetreibern, neue Nachrichtendienste in existierenden Netzwerksystemen zu entwickeln, ohne die Notwendigkeit eines Aktualisierens der Subskribierernetzwerkeinheiten;
  • – sie ermöglicht es einem Benutzer, einen Anwesenheitsschutz durch eine einfache Bestätigung auf eine Anwesenheitsanforderung von einem anderen Benutzer handzuhaben;
  • – sie bietet die Möglichkeit zum anonymen Kommunizieren, da keine ursprüngliche Adresseninformation, zum Beispiel MSISDN, an andere Benutzer freigelegt ist;
  • – sie bietet eine effiziente Erzeugung und Verwaltung einer Information für eine temporäre Adresse;
  • – sie reduziert den zum Organisieren einer Subskription für temporäre Adressen erforderlichen Administrationsaufwand für die Nachrichtenzentrale; und
  • – sie ermöglicht die Verwendung einiger Nachrichtenzentralen, einschließlich einer hierarchischen Struktur solcher Zentralen, in Situationen mit einem umfangreichen Mitteilen.

Andere durch die vorliegende Erfindung angebotene Vorteile werden beim Lesen der unten stehenden Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung erkannt werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen wird am besten durch Verweis auf die folgende Beschreibung in Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen verstanden werden.

1 ist eine Übersicht eines die vorliegende Erfindung einsetzenden Kommunikationssystems.

2 ist ein Flussdiagramm der allgemeinen Schritte des Nachrichtenverwaltungsverfahrens der vorliegenden Erfindung.

3 ist ein Flussdiagramm zusätzlicher Schritte des Nachrichtenverwaltungsverfahrens der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine Übersicht eines die vorliegende Erfindung einsetzenden Mobilkommunikationssystems.

5 ist eine schematische Veranschaulichung einer Nachrichtendatenbank gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

6 ist ein schematisches Blockdiagramm einer Nachrichtenzentrale gemäß der vorliegenden Erfindung.

7 ist eine Übersicht eines Mobilkommunikationssystems mit einer hierarchischen Implementierung von Nachrichtenzentralen gemäß der vorliegenden Erfindung.

Detaillierte Beschreibung

In sämtlichen Zeichnungen werden dieselben Bezugszeichen für entsprechende oder ähnliche Elemente verwendet werden.

Die Erfindung ist auf ein Verfahren, eine Zentrale und System zum Ermöglichen und Bereitstellen einer effizienten Nachrichtenverwaltung in einem Kommunikationssystem gerichtet, so wie einem Mobilkommunikationssystem. Im Besonderen ermöglicht die Erfindung eine effiziente Verwaltung von Antwortnachrichten in solchen Systemen. Die Erfindung ist besonders anwendbar beim Implementieren neuer oder verbesserten Nachrichtendienste und Mechanismen in existierenden Kommunikationssystemen, und ermöglicht eine Implementierung solcher Dienste ohne zuerst die Benutzernetzwerkeinheiten zu aktualisieren. Zum Beispiel gibt es heutzutage keine zufrieden stellende Lösung zum Verwalten, und im Besonderen zum Antworten auf Sofortnachrichten oder Anwesenheitsinformations-Anforderungsnachrichten in einem Mobilkommunikationssystem, spezielle für alte Mobileinheiten, Stationen und Telefone, denen die Fähigkeit zum effizienten Handhaben und Verwalten solcher Nachrichtentypen und Formate fehlt. In solchen Fällen ist das Kommunikationssystem tatsächlich oft fähig zum Zustellen der Nachricht oder wenigstens eines Teilstücks oder einer Benachrichtigung davon an den Empfänger. Um auf solch eine Nachricht zu antworten, muss der Empfänger jedoch manuell die Nachricht zergliedern bzw. genau untersuchen, den Sender identifizieren und dann manuell eine Adressinformation, zum Beispiel eine Mobiltelefonnummer oder E-Mail-Adresse, des Senders eingeben. Dies kann auch der Fall sein, wenn die empfangende Einrichtung nicht das Adressformat oder den Standard des Senders unterstützt, das zusammen mit der Nachricht empfangen wird. Zum Beispiel empfängt eine alte Mobileinheit eine Sofortnachricht, worin die Senderadresse hs.qwex@imps.org ist. Wenn die alte Mobileinheit als Nachrichtendienste nur SMS-(Short Message Service)Mitteilen unterstützt, kann der Benutzer der Mobileinheit nicht einfach auf die Nachricht erwidern. Anstelle dessen muss der Benutzer zuerst eine entsprechende Mobiltelefonnummer des Senders auf der Grundlage der in der Nachricht bereitgestellten Adressinformation identifizieren und dann manuell die Mobiltelefonnummern eingeben, um eine Antwortnachricht zu übertragen.

Die vorliegende Erfindung befähigt jedoch einen Empfänger einer Anforderungsnachricht zum automatischen Antworten auf diese Nachricht, vorzugsweise einfach durch Auswählen oder Drücken von Rückantwort auf seiner/ihrer Mobileinheit oder seinem/ihrem Computer, selbst wenn seine/ihre Einrichtung tatsächlich das Adressformat des ursprünglichen Senders oder das Format der Anforderungsnachricht nicht unterstützt. Die Erfindung verwaltet außerdem dynamisch Antworten von dem Empfänger durch Ermöglichen einer Umwandlung zwischen unterschiedlichen Nachrichtenformaten oder Typen, wo ein erstes Nachrichtenformat durch einen Sender der Anforderungsnachricht aber nicht durch den Empfänger unterstützt wird, wohingegen der Sender zum Unterstützen eines zweiten Nachrichtenformates fähig ist.

Um ein grundsätzliches und anschauliches Verständnis der Erfindung zu erlangen, werden wir mit einer Beschreibung eines die Erfindung einsetzenden Kommunikationssystems mit Verweis auf 1 bis 3 beginnen.

In einem Kommunikationssystem 1 überträgt eine erste Netzwerkeinheit 200 eine Anforderungsnachricht an eine zweite Netzwerkeinheit 300 und erwartet nachfolgend, eine Antwortnachricht von der zweiten Netzwerkeinheit 300 zu empfangen. Die Netzwerkeinheiten 200 und 300 können Computer, Mobileinheiten usw. sein, die mit einem Netzwerk verbunden sind, das durch das Kommunikationssystem bereitgestellt ist, das in größerem Detail unten diskutiert wird. Die Sendereinheit 200 erzeugt und überträgt die für die Empfängereinheit 300 beabsichtigte Anforderungsnachricht. Eine Nachrichtenzentrale 100 ist in dem Kommunikationssystem 1 zum Empfangen (S1) der von der Sendereinheit 200 übertragenen Anforderungsnachricht bereitgestellt. Beim Empfang der Anforderungsnachricht kann die Nachrichtenzentrale 100 optional untersuchen (S2), ob die Empfängereinheit 300 den Nachrichtentyp oder das Format der Anforderungsnachricht unterstützt. Wenn gefolgert wird, dass die empfangende Netzwerkeinheit 300 das Format der Anforderungsnachricht unterstützt und verwalten kann, leitet (S8) die Nachrichtenzentrale 100 die Anforderungsnachricht weiter und das Verfahren endet. Wenn jedoch die Empfängereinheit 300 nicht das Anforderungsnachrichtenformat unterstützt, d.h., dass sie entweder eine alte Netzwerkeinheit ist oder in einem Betriebsmodus arbeitet, der die Anforderungsnachricht nicht unterstützt, erzeugt (S3) die Nachrichtenzentrale 100 eine mit der Nachricht verknüpfte Transaktions- oder Sitzungsinformation. Weiterhin speichert (S4) die Nachrichtenzentrale 100 die Transaktionsinformation verknüpft mit einem Identifizierer der Sendereinheit 200in einer verknüpften Datenbank 180. Der Identifizierer kann zum Beispiel ein Name oder ein Spitzname, der mit dem Benutzer der Sendereinheit 200 verknüpft ist, eine Adressinformation des Senders 200, so wie eine Information einer Subskription des Benutzers mit einem das Kommunikationsnetzwerk bereitstellenden Netzwerkoperator, einschließlich von MSISDN (Mobil Subscriber Integrated Services Digital Network) und IMSI (International Mobil Subscriber Identity), oder eine IP-(Internet Protocol)Adresse oder eine E-Mail-Adresse sein. Tatsächlich kann irgendein Identifizierer verwendet werden, der der Nachrichtenzentrale 100 ein Identifizieren des Senders 200 ermöglicht.

Die Nachrichtenzentrale 100 speichert die Transaktionsinformation verknüpft mit dem Identifizierer in der Datenbank 180. Der Ausdruck „verknüpftes Speichern" verweist, in der vorliegenden Beschreibung, auf ein Speichern der Transaktionsinformation und des Identifizierers auf solch eine Weise, dass es möglich ist, später den Identifizierer auf der Grundlage der Kenntnis der Transaktionsinformation abzurufen. Ein typisches Beispiel einer verknüpften Speicherung ist, wenn die Transaktionsinformation und der Identifizierer zusammen als ein Dateneintrag in der Datenbank 180 gespeichert sind.

Weiterhin können die Transaktionsinformation und der Identifizierer an unterschiedlichen Stellen innerhalb der Datenbank 180 oder in zwei unterschiedlichen Datenbanken gespeichert sein, solange wie es eine Verbindung, so wie einen Zeiger, zwischen den unterschiedlichen Speicherorten gibt. Diese Verbindung (Zeiger) befähigt die Nachrichtenzentrale 100 zum Abrufen des Identifizierers von der Datenbank 180 auf der Grundlage der Transaktionsinformation.

Die Nachrichtenzentrale 100 kann außerdem eine zusätzliche Information speichern, die mit der Nachricht, dem Sender 200 und/oder dem Empfänger 300 verknüpft ist, zusätzlich zu der Transaktionsinformation und dem Identifizierer, was unten weiter diskutiert wird.

Die Nachrichtenzentrale 100 erzeugt (S5) dann eine temporäre Adresse auf der Grundlage der erzeugten und gespeicherten Transaktionsinformation und eines Identifizierers der Nachrichtenzentrale 100. Die temporäre Adresse wird auf solch eine Weise erzeugt, dass es möglich ist, daraus die Transaktionsinformation zu extrahieren. Weiterhin wird das Format der temporären Adresse vorzugsweise durch die Empfängereinheit 300 unterstützt. Da die temporäre Adresse auf der Grundlage eines Identifizierers der Nachrichtenzentrale 100 erzeugt wird, wird außerdem eine für die temporäre Adresse bestimmte Nachricht an die Nachrichtenzentrale 100 übertragen und durch diese empfangen werden.

Eine zweite Anforderungsnachricht wird dann durch die Nachrichtenzentrale 100 bereitgestellt (S6). Das Format dieser zweiten Anforderungsnachricht wird vorzugsweise durch die Netzwerkeinheit des Empfängers 300 unterstützt. Diese zweite Anforderungsnachricht umfasst vorzugsweise wenigstens ein Teilstück der von der Sendereinheit 200 übertragenen Anforderungsnachricht, so wie wenigstens ein Teilstück der Nutzlast der ursprünglichen Anforderungsnachricht. Die zweite Anforderungsnachricht kann die gesamte oder ein größeres Teilstück der Nutzlast der ursprünglichen Anforderungsnachricht umfassen. Die zweite Anforderungsnachricht kann auch eine durch die Nachrichtenzentrale 100 bereitgestellte zusätzliche Information enthalten, so wie einen Identifizierer des Senders 200 und/oder die Bedeutung der zweiten Anforderungsnachricht, zum Beispiel IM-Nachricht von Cindy.

Die Nachrichtenzentrale 100 überträgt (S7) dann die zweite Anforderungsnachricht an die Netzwerkeinheit des Empfängers 300, die die temporäre Adresse als die Adresse des Senders der zweiten Anforderungsnachricht wahrnimmt oder interpretiert. Die von der Nachrichtenzentrale 100 übertragene zweite Anforderungsnachricht ist, mit anderen Worten, mit der temporären Adresse auf solch eine Weise verknüpft, dass die temporäre Adresse als die Adresse des Senders für die empfangende Netzwerkeinheit 300 angezeigt wird. Da die zweite Anforderungsnachricht jedoch wenigstens ein Teilstück der ursprünglichen Anforderungsnachricht umfasst und vorzugsweise auch eine erläuternde Information (IM-Nachricht von Cindy) umfasst, liest der Benutzer der Netzwerkeinheit 300 die Nachricht als von dem Benutzer der sendenden Netzwerkeinheit 200 abstammend. Aufgrund der sorgfältigen Auswahl der temporären Adresse kann der Benutzer der Netzwerkeinheit 300 eine Antwortnachricht zusammenstellen und dann übertragen durch einfaches Auswählen oder Drücken von Rückantwort oder Ähnlichem auf seiner/ihrer Netzwerkeinheit 300.

Die temporäre Adresse wird die empfangende Adresse der Antwortnachricht sein, wodurch die Nachrichtenzentrale 100 nachfolgend die Antwortnachricht empfangen (S11) kann. Beim Empfang extrahiert (S12) und identifiziert die Nachrichtenzentrale 100 die temporäre Adresse aus der Antwortnachricht. Aus der temporären Adresse wird die Transaktionsinformation extrahiert. Die Transaktionsinformation wird dann verwendet, um den gespeicherten Identifizierer der die ursprüngliche Anforderungsnachricht sendenden Netzwerkeinheit 200 abzurufen (S13).

Dann wird von der Nachrichtenzentrale 100 eine zweite Antwortnachricht bereitgestellt (S14) oder erzeugt. Die zweite Antwortnachricht umfasst vorzugsweise wenigstens ein Teilstück der von der Netzwerkeinheit 300 übertragenen Antwortnachricht, so wie wenigstens ein Teilstück der Nutzlast der ursprünglichen Antwortnachricht. Die zweite Antwortnachricht kann das gesamte oder ein größeres Teilstück der Nutzlast der ursprünglichen Antwortnachricht umfassen. Die zweite Antwortnachricht kann auch eine durch die Nachrichtenzentrale 100 bereitgestellte zusätzliche Information umfassen, so wie einen Identifizierer des Netzwerks 300 und/oder die Bedeutung der zweiten Antwortnachricht (IM-Antwortnachricht von Anne). Auf der Grundlage des abgerufenen Identifizierers überträgt (S15) dann die Nachrichtenzentrale 100 die zweite Antwortnachricht an die Netzwerkeinheit 200. Sobald die zweite Antwortnachricht übertragen ist, kann die Nachrichtenzentrale 100 die entsprechende Transaktionsinformation und den verknüpften Identifizierer aus der Datenbank 180 entfernen oder den die Transaktionsinformation und den Identifizierer umfassenden Eintrag als leer oder umschreibbar angeben.

Die erste Netzwerkeinheit 200 kann irgendeine Einheit sein, die fähig ist zum Durchführen einer Kommunikation in dem Kommunikationsnetzwerk, so wie eine Mobileinheit, zum Beispiel ein Mobiltelefon, ein Minicomputer oder ein Kommunikator. Die Mobileinheit ist vorzugsweise eine für einen verbesserten Dienst fähige Mobileinheit, so wie eine IM und/oder Anwesenheitsdienste unterstützende Mobileinheit. Weiterhin könnte die erste Netzwerkeinheit 200 ein Computer, zum Beispiel PC (Personalcomputer), oder ein Server, zum Beispiel ein ein Chat-Room verwaltender Server, sein. Die erste Netzwerkeinheit 200 enthält auch eine Gruppe von Benutzern oder Clients mit einer Benutzereinrichtung zum Ermöglichen einer Kommunikation mit dem Netzwerk. Auch eine Netzwerkeinheit einer Dienstzentrale, die verbesserte Dienste oder andere Dienste bereitstellt, zum Beispiel Werbung oder spezielle Angebotsdienste, wird als eine erste Netzwerkeinheit 200 gemäß der Erfindung interpretiert.

Ähnlich kann die zweite Netzwerkeinheit 300 irgendeine Einheit sein, die fähig ist zum Kommunizieren mit dem Netzwerk. Ein typisches Beispiel einer zweiten Netzwerkeinheit 300 gemäß der Erfindung ist ein Computer oder ein Mobileinheit oder eine Station, zum Beispiel ein Mobiltelefon, die nicht einen verbesserten Dienst unterstützen oder in einem Betriebsmodus arbeiten, der den verbesserten Dienst nicht unterstützt. Auf solch eine Mobileinheit wird in dem Fachgebiet allgemein als eine alte bzw. veraltete Mobileinheit verwiesen. Die Mobileinheit ist nicht fähig zum effizienten Unterstützen oder Verwalten einer Adressinformation, die in Nachrichten für einen verbesserten Dienst verknüpft und bereitgestellt sind, enthaltend, aber nicht beschränkt auf IM-(Sofortnachrichten bzw. Instant Messages)Nachrichten, so wie Chat-Nachrichten, IRC-(Internet Relay Chat), ICQ-, AIM-(American Online Instant Messaging), IMPS-(Instant Message and Presence Service) und Wireless-Village-Nachrichten. Um das Mitteilen für einen verbesserten Dienst zu unterstützen, erfordert die Mobileinheit typischerweise zusätzliche Software oder Hardware oder eine Subskription für einen verbesserten Dienst.

Eine typisches Szenario, in welchem die Erfindung besonders vorteilhaft ist, ist, wenn ein Computer oder eine IM-fähige Mobileinheit eine für eine nicht-IM-fähige Netzwerkeinheit, zum Beispiel eine alte Mobileinheit, beabsichtigte IM-Nachricht überträgt.

Weiterhin könnte ein Mitglied einer Chat-Gruppe oder ein einen Chat-Room verwaltender Server eine Chat-Einladungsnachricht an eine Netzwerkeinheit übertragen, die ihn/sie einlädt, der Chat-Gruppe bzw. dem Chat-Room beizuwohnen. Die Erfindung ist auch anwendbar, wenn ein Benutzer oder IM-Server eine Anwesenheitsinformations-Anforderungsnachricht an eine alte Mobileinheit überträgt. Ein werbender Server oder ein Programm einer Firma kann eine Werbenachricht oder eine spezielle Angebotsnachricht an eine Netzwerkeinheit übertragen, mit dem Wunsch einer Antwort von der Netzwerkeinheit auf das in der Nachricht dargebotene Angebot.

Im Folgenden wird die Erfindung detaillierter mit Verweis auf eine bestimmte Ausführungsform, eine IM-fähige Mobileinheit, die IM-Nachricht an eine nicht-IM-fähige Mobileinheit in einem Mobilkommunikationssystem überträgt, beschrieben werden. Jedoch wird der Fachmann verstehen, dass die Erfindung nicht auf diese bestimmte Ausführungsform beschränkt ist, sondern irgendwelche andere Netzwerkeinheiten und Nachrichten wie oben beschrieben umfassen kann.

4 veranschaulicht ein Mobilkommunikationssystem 1, in dem eine IM-fähige Mobileinheit 200 mit einer nicht-IM-fähigen Mobileinheit 300 mittels IM-Mitteilen kommunizieren möchte. Die IM-fähige Mobileinheit 200 überträgt eine für die nicht-IM-fähige Mobileinheit 300 beabsichtigte IM-Nachricht 10. Eine IMPS-(Instant Messaging and Presence Service)Zentrale oder ein Server 100 empfängt die IM-Nachricht und identifiziert den beabsichtigten Empfänger der Nachricht. Die IM-Nachricht umfasst typischerweise einen Identifizierer der empfangenden Mobileinheit 300, so wie einen Namen, Spitznamen, eine Subskriptionsinformation oder Ähnliches. Auf der Grundlage des Identifizierers erhält die IMPS-Zentrale 100 eine Adressinformation, so wie eine Mobiltelefonnummer, MSISDN, IMSI der empfangenden Mobileinheit 300, von einer Benutzerdatenbank 400. Diese Benutzerdatenbank 400 umfasst eine Adressinformation der Benutzer, so wie Benutzer, die, zum Beispiel durch eine Subskription, mit einem IM-System oder Server verknüpft sind, und deren entsprechende Identifizierer. Die Datenbank 400 kann in der IMPS-Zentrale 100 implementiert sein oder kann entfernt und in Verbindung mit der IMPS-Zentrale 100 implementiert sein. Wenn die Adressinformation der Mobileinheit 300 in der Nachricht bereitgestellt ist, ist kein Abruf von Daten von der Benutzerdatenbank 400 erforderlich. Die IMPS-Zentrale 100 kann auch den Identifizierer oder die Adressinformation verwenden, um eine Betriebsmodusinformation der empfangenden Mobileinheit 300 zu erhalten. Solch eine Betriebsmodusinformation kann durch die IMPS-Zentrale 100 verwendet werden, um zu bestimmen, wie die Nachricht an die Mobileinheit 300 zu übertragen ist. Die Information könnte darlegen oder angeben, dass die Mobileinheit 300 IM-fähig ist. In solch einem Fall überträgt die IMPS-Zentrale 100 die IM-Nachricht direkt an die Mobileinheit 300. Jedoch könnte die Information anstelle dessen angeben, dass die Mobileinheit 300 nicht-IM-fähig ist, oder IM-fähig ist, aber nicht in das IM-System eingeloggt ist und deshalb nicht zum Empfangen und übertragen von IM-Nachrichten fähig ist. Die Betriebsmodusinformation könnte auch irgendeinen anderen bevorzugten Mitteilungsmechanismus zur Verwendung mit einer IM-fähigen Mobileinheit angeben, beim Betrieb in einem nicht-IM-fähigen Modus, d.h. nicht in dem IM-System eingeloggt. Die Betriebsmodusinformation kann aus einer Datenbank erhalten werden, die in der IMPS-Zentrale 100 implementiert ist oder entfernt implementiert ist. Alternativ kann die Betriebsmodusinformation gespeichert und von der Benutzerdatenbank 400 erhalten werden.

Sobald die IMPS-Zentrale 100 bestätigt hat, dass die empfangende Mobileinheit 300 nicht-IM-fähig ist oder in einem nicht-IM-fähigen Modus arbeitet, wird eine Transaktionsinformation oder ein Identifizierer erzeugt. Zusätzlich identifiziert und ruft die IMPS-Zentrale 100 einen Senderidentifizierer der IM-fähigen Mobileinheit 200 aus/von der IM-Nachricht ab, zum Beispiel aus dem Header der Nachricht. Die Transaktionsinformation und der Identifizierer werden dann verknüpft in einer Nachrichtendatenbank 180 in der IMPS-Zentrale 100 gespeichert, oder entfernt, aber in Verbindung mit der IMPS-Zentrale 100 bereitgestellt. Die Information und der Identifizierer sind vorzugsweise als ein Dateneintrag in der Datenbank 180 gespeichert, die schematisch in 5 veranschaulicht ist.

Der Dateneintrag 190-1 enthält die Transaktionsinformation 181, die typischerweise eine Zahl oder eine andere Information ist, die den Dateneintrag 190-1 identifiziert. Der Identifizierer 182 der IM-fähigen Mobileinheit 200 (Sender) kann eine mit der Mobileinheit 200 verknüpfte Telefonnummer, ein Name wie im Dateneintrag 190-2, ein IMPS-Identifizierer (Dateneinträge 190-3 und 190-4) usw. sein. Zusätzlich zu der Transaktionsinformation und dem Senderidentifizierer können zusätzliche Daten optional in der Datenbank 180 gespeichert sein. Diese zusätzlichen Daten enthalten ein Format oder ein Typ 183 der empfangenen Nachricht, zum Beispiel IM. Diese Formatinformation befähigt die IMPS-Zentrale 100 zum Herausfinden der tatsächlichen Bedeutung der empfangenen Nachricht.

Eine vorbestimmte Zeitgrenze oder ein Lebensdauerwert 184 der gespeicherten Information (Dateneintrag) kann auch bereitgestellt sein. Dieser Wert spezifiziert, innerhalb welcher Zeitperiode eine Antwortnachricht von der nicht-IM-fähigen Mobileinheit 300 fällig ist. Wenn die Zeitgrenze vor dem Empfang der Antwortnachricht abläuft, wird die Information in dem Dateneintrag 190-1 gelöscht, zum Beispiel durch Entfernen der sämtlichen gespeicherten Information oder nur der Transaktionsinformation. Wenn eine Antwortnachricht nach Ablauf der Zeitgrenze empfangen wird, ignoriert die IMPS-Zentrale 100 einfach die Antwortnachricht. Alternativ wird eine Fehlernachricht an die Mobileinheit 300 übertragen, die auf das Versagen zum Antworten innerhalb der fälligen Zeit hinweist. Die Zeitgrenze oder der Lebensdauerwert werden vorzugsweise durch die IMPS-Zentrale 100 auf der Grundlage des Formats oder des Typs der Nachricht von der IM-fähigen Mobileinheit 200 bestimmt.

Weiterhin kann ein mit dem Empfänger oder der Mobileinheit 300 des Empfängers verknüpfter Identifizierer 185 in der Datenbank 180 gespeichert sein. Der Empfängeridentifizierer kann dem oben diskutierten Senderidentifizierer ähnlich sein, d.h. zum Beispiel ein Name, Spitzname, Adressinformation, Subskriptionsinformation, MSISDN, IMSI, IP-Adresse, E-Mail-Adresse oder irgendeine andere Form einer Information, die es der IMPS ermöglicht, den Empfänger 300 zu identifizieren. Wie oben erwähnt wurde, wird dieser Empfängeridentifizierer von der IM-Nachricht oder von der Benutzerdatenbank 400 auf der Grundlage der in der IM-Nachricht bereitgestellten Information erhalten.

Zusätzlich kann die tatsächliche Anforderungsnachricht (IM-Nachricht), oder ein Teilstück davon, die durch die IMPS-Zentrale 100 empfangen ist, in der Datenbank 180 gespeichert sein. In solch einem Fall können der Header und/oder die Nutzlast der Anforderungsnachricht in dem Dateneintrag 190-1 gefunden werden.

Wie aus 4 ersichtlich ist, erzeugt die IMPS-Zentrale 100 eine temporäre Adresse, vorzugsweise auf solch eine Weise, dass die nicht-IM-fähige Mobileinheit 300 die Adressinformation unterstützt und einfach verwalten kann. Gemäß der vorliegenden Erfindung basiert die temporäre Adresse auf der erzeugten und gespeicherten Transaktionsinformation und einem mit der IMPS-Zentrale 100 verknüpften Identifizierer. Dieser Identifizierer ermöglicht es dem Mobilkommunikationssystem 1, an die temporäre Adresse übertragene Nachrichten der IMPS-Zentrale 100 zuzustellen. Außerdem sollte die Transaktionsinformation von der temporären Adresse abrufbar bzw. wiedergewinnbar sein. Eine bevorzugte temporäre Adresse für ein Mobilkommunikationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist: X1...XnY1...Ym, wobei Xi, i = 1...n, und Yj, j = 1...m, wobei n, m unabhängig voneinander irgendeine positive ganze Zahl sind, eine Ziffer von 0 bis 9 sind. Das erste Teilstück, der Präfix, X1...Xn, ist der Identifizierer der IMPS-Zentrale 100 (zum Beispiel 8888, mit n = 4). Das zweite Teilstück, der Suffix, Y1...Ym, ist die Transaktionsinformation (zum Beispiel 4711, mit m = 4). Die temporäre Adresse wird in diesem Beispiel dann 8884711 sein. Die IMPS-Zentrale 100 könnte dann Nummern beginnend mit, oder mit dem Präfix, X1...Xn, subskribieren, zum Beispiel beginnend mit 8888. Somit werden Nachrichten mit X1...XnY1...Ym, zum Beispiel 8888Y1Y2Y3Y4 als Empfangsadresse vorzugsweise an die IMPS-Zentrale zugestellt werden.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die temporäre Adresse auch andere Ziffern oder eine Information außerhalb des Identifizierers der IMPS und der Transaktionsinformation. Somit kann eine mögliche temporäre Adresse dann X1... XnY1...YmZ1...Zp oder X1...XnZ1...ZpY1...Ym sein, wobei X1...Xn der Identifizierer der IMPS-Zentrale ist, Y1...Ym die Transaktionsinformation ist und Zi, i = 1...p, irgendeine Ziffer 0 bis 9 ist, wobei p irgendeine positive ganze Zahl ist. Dieses zusätzliche Teilstück Z1...Zp, der temporären Adresse könnten „blinde" Ziffern sein, die zum Erhalten einer temporären Adresse in einem Standard oder einem Format verwendet werden, der durch die nicht-IM-fähige Mobileinheit unterstützt wird. Somit stellen die Blindziffern sicher, dass die temporäre Adresse die korrekte Anzahl von Ziffern für eine Telefonnummer enthält, in dem Fall, dass ein Standard durch eine Mobileinheit unterstützt werden soll.

In anderen Ausführungsformen könnte das zusätzliche Teilstück eine Information umfassen, die mit dem Nachrichtensender, dem Nachrichtenempfänger, der IMPS und/oder der ursprünglichen (Anforderungs-)Nachricht verknüpft ist. Zum Beispiel könnte das zusätzliche Teilstück der temporären Adresse durch die IMPS-Zentrale verwendet werden, um das Format der ursprünglichen Nachricht von der IM-fähigen Mobileinheit, und beabsichtigt für die nicht-IM-fähige Mobileinheit, zu identifizieren. Somit bestimmt die IMPS-Zentrale das Format der empfangenen Nachricht, wie es oben diskutiert wurde. Anstelle eines Speicherns dieser Formatinformation in der Datenbank fügt die IMPS-Zentrale jedoch eine Formatinformation (Z1...Zp) der temporären Adresse hinzu. In einem typischen Beispiel könnte Z = 0 ein IM-Nachrichtenformat meinen, könnte Z = 1 ein E-Mail-Format darstellen usw. Wenn die IMPS-Zentrale nachfolgend eine Erwiderungsnachricht von der nicht-IM-fähigen Mobileinheit empfängt und daraus eine Erwiderungsnachricht in dem Format der ursprünglichen Anforderungsnachricht erzeugen soll, ist kein Datenbanknachschlagen erforderlich, um dieses Format zu bestimmen, da es bereits in der empfangenen temporären Adresse bereitgestellt ist.

Der temporären Adresse könnte auch ein Betreiberidentifizierer oder eine Nummer vorangehen, die mit dem Netzwerkbetreiber verknüpft ist, der das Kommunikationsnetzwerk verwaltet, das die IMPS-Zentrale beherbergt. In solch einem Fall könnte die temporäre Adresse Q1...QqX1...XnY1...Ym sein, wobei X1...Xn und Y1...Ym wie oben identifiziert sind, und Qi, i = 1...q, wobei q irgendeine positive ganze Zahl ist, eine Ziffer von 0 bis 9 ist. Somit ist Q1...Qq der Betreiberidentifizierer. Es ist möglich, dass ein einzelner Betreiber Zugang zu Adressen (Telefonnummern) hat, beginnend mit unterschiedlichen Betreiberidentifizierern. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung macht der Identifizierer der IMPS-Zentrale jedoch den Betreiberidentifizierer aus oder umfasst diesen. Es könnte zum Beispiel möglich sein, dass der Netzwerkbetreiber einen dedizierten Betreiberidentifizierer zur Verwendung mit seiner IMPS-Zentrale bereitgestellt hat. Die IMPS-Zentrale könnte dann Zugang zu allen möglichen Adressen haben, denen dieser bestimmte Betreiberidentifizierer vorangeht, d.h. der Identifizierer der IMPS-Zentrale ist gleich diesem dedizierten Betreiberidentifizierer. In anderen Anwendungen benötigt die IMPS-Zentrale jedoch keinen Zugang zu sämtlichen solcher Adressen, sondern nur zu einem ausgewählten Teilstück davon. Der Identifizierer der IMPS umfasst dann vorzugsweise den durch eine oder einige zusätzliche Ziffern gefolgten dedizierten Betreiberidentifizierer.

Dieser Weg zum Erzeugen temporärer Adressen durch Einsetzen eines Identifizierers der IMPS-Zentrale als ein erstes Teilstück (Präfix) und dann der Transaktionsinformation als ein zweites folgendes Teilstück (Suffix) ermöglicht eine effiziente Verwaltung temporärer Adressen und reduziert den erforderlichen Administrationsaufwand. Somit subskribiert die IMPS-Zentrale der Erfindung einfach die Telefonnummern, die mit dem Präfix beginnen, denen möglicherweise ein Betreiberidentifizierer vorangeht. Dieses sollte mit bekannten Lösungen verglichen werden, in denen ein Gateway nach dem Stand der Technik mehr oder weniger zufällige Nummern subskribieren muss, die keinen gemeinsamen Aufbau außer der Gesamtanzahl von Ziffern der temporären Nummern haben.

Danach erzeugt oder stellt die IMPS-Zentrale 100 eine zweite Anforderungsnachricht bereit, vorzugsweise in einem Nachrichtenformat oder Typ, das bzw. den die nicht-IM-fähige Mobileinheit 300 unterstützt. Im Folgenden wird die zweite Anforderungsnachricht beispielhaft als eine SMS-Nachricht dargestellt, aber sie könnte anstelle dessen eine MMS-(Multimedia Message Service)Nachricht oder irgendein anderer Nachrichtentyp sein, den die Mobileinheit 300 unterstützt, einschließlich des Formats der ursprünglichen Anforderungsnachricht (IM-Nachricht) von der ersten Mobileinheit 200. Die IMPS-Zentrale 100 kann eine Information verfügbarer und geeigneter Nachrichtenformate oder Typen für die Mobileinheit 300 aus der erhaltenen Betriebsmodusinformation identifizieren. Wie in dem Vorhergehenden erwähnt wurde, umfasst die SMS-Nachricht vorzugsweise wenigstens ein Teilstück der IM-Nachricht, so wie ein Teilstück der Nutzlast der IM-Nachricht. Eine zusätzliche Information kann auch die SMS-Nachricht durch die IMPS-Zentrale 100 eingebracht werden, zum Beispiel mit dem Präfix eines kurzen Textes, der die Bedeutung der SMS beschreibt (IM von Cindy). Auch die bestimmte Zeitgrenze kann in der SMS enthalten sein, die für den Benutzer angibt, wann eine Antwort fällig ist.

Die IMPS-Zentrale 100 überträgt die SMS 20 an die Mobileinheit 300 durch eine SMS-C (SMS-Zentrale) 500 und eine MSC (Mobilvermittlungszenrale bzw. Mobile Switching Center) 600, was dem Fachmann gut bekannt ist. Die Senderadresse der SMS wird die temporäre Adresse (88884711) sein und die Empfängeradresse ist die MSISDN der Mobileinheit 300, was von der IM-Nachricht oder von der Benutzerdatenbank 400 erhalten wird.

Der Benutzer der Mobileinheit 300 kann nun die Bedeutung der SMS identifizieren, d.h., dass die SMS von einer IM-Nachricht abstammt, wer die IM-Nachricht übertrug, d.h. Cindy, und vorzugsweise die Nutzlast, oder wenigstens ein Teilstück davon, der IM-Nachricht lesen, da sie in der SMS enthalten ist. Die Mobileinheit 300 kann durch Eingeben einer normalen SMS-Nachricht 30 und Übertragen an die temporäre Adresse (88884711) antworten.

Beim Empfang der Antwort-SMS extrahiert die IMPS-Zentrale 100 die temporäre Adresse, zum Beispiel aus dem Header der SMS. Die Transaktionsinformation wird dann aus der temporären Adresse extrahiert und zum Identifizieren verknüpfter Daten verwendet, einschließlich des Identifizierers des Senders 200 der IM-Nachricht, in der Nachrichtendatenbank 180. Wenn jedoch die Transaktionsinformation in der Datenbank 180 nicht vorliegt, zum Beispiel aufgrund eines Ablaufs der Zeitgrenze, wird die Antwort-SMS ignoriert oder die IMPS-Zentrale 100 überträgt eine Fehler-SMS-Nachricht an die Mobileinheit 300.

Die IMPS-Zentrale 100 erzeugt oder stellt eine zweite Antwortnachricht bereit, die an die IM-fähige Mobileinheit 200 zu übertragen ist. Diese Nachricht kann in irgendeinem Format oder von einem Typ sein, das/den die Mobileinheit 200 unterstützt. Wenn jedoch das Format oder der Typ der ursprünglichen Anforderungsnachricht (IM-Nachricht) in der Datenbank 180 gespeichert oder in der temporären Adresse bereitgestellt ist, verwendet die IMPS-Zentrale 100 vorzugsweise diese Information beim Erzeugen der zweiten Antwortnachricht. Somit ist das Format der zweiten Antwortnachricht vorzugsweise dasselbe wie das Format der ursprünglichen Anforderungsnachricht, zum Beispiel das IM-Format in dem vorliegenden Beispiel. Die IM-Antwortnacht umfasst vorzugsweise wenigstens ein Teilstück der SMS-Antwortnachricht, so wie ein Teilstück der Nutzlast der SMS-Antwortnachricht. Eine zusätzliche Information kann auch in die IM-Antwortnachricht durch die IMPS-Zentrale 100 eingebracht werden, zum Beispiel mit einem Präfix eines kurzen Textes, der die Bedeutung der Nachricht (IM-Antwort von Anne) beschreibt.

Die IMPS-Zentrale 100 überträgt dann die IM-Antwortnachricht 40 an die IM-fähige Mobileinheit 200. Die IM-Antwortnachricht enthält vorzugsweise den Identifizierer der nicht-IM-fähigen Mobileinheit 300, der von der SMS-Antwortnachricht, von der Nachrichtendatenbank 180 oder der Benutzerdatenbank 400 erhalten ist, was es der IM-fähigen Mobileinheit 200 ermöglicht, die IM-Antwortnachricht wie von der nicht-IM-fähigen Mobileinheit 300 abstammend zu interpretieren. Sobald die IM-Antwortnachricht an die Mobileinheit 200 übertragen ist, kann der die Transaktionsinformation enthaltende Dateneintrag in der Datenbank 180 gelöscht oder als leer identifiziert werden.

Wenn die Nachrichtenzentrale Zugang zu einer Benutzerdatenbank hat oder solch eine Benutzerdatenbank enthält, ist es tatsächlich für zwei Netzwerkeinheiten möglich, anonym miteinander durch Nachrichten zu kommunizieren, ohne ihre verknüpften Adressen, zum Beispiel MSISDN, gegeneinander aufzudecken. Die erste Netzwerkeinheit setzt einfach eine Anforderungsnachricht mit einem Identifizierer, zum Beispiel ein Name, Spitzname oder ein anderer Identifizierer, der zweiten Netzwerkeinheit als Empfangsadresse zusammen und überträgt diese. Die Nachrichtenzentrale wird dann, auf der Grundlage des Identifizierers in der Anforderungsnachricht, die tatsächliche Adressinformation der zweiten Netzwerkeinheit von der Benutzerdatenbank erhalten. Da die zweite Anforderungsnachricht von der Nachrichtenzentrale mit der temporären Adressinformation als Sendeadresse übertragen wird, wird die zweite Netzwerkeinheit nicht die tatsächliche Adresse der ersten Netzwerkeinheit empfangen, sondern nur einen mit der ersten Netzwerkeinheit oder ihres Benutzers verknüpften Identifizierer. Ähnlich kann die von der Nachrichtenzentrale an die erste Netzwerkeinheit übertragene zweite Antwortnachricht nur einen Identifizierer und nicht die tatsächliche Adresse der zweiten Netzwerkeinheit enthalten.

6 veranschaulicht schematisch ein Blockdiagramm einer Nachrichtenzentrale 100 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Nachrichtenzentrale 100 umfasst eine Eingabe- und Ausgabe-(I/O)Einheit 110, die eine Einrichtung zur Kommunikation mit anderen Einheiten, zum Beispiel entfernten Datenbanken oder Netzwerkeinheiten, in dem Kommunikationssystem bereitstellt. Die I/O-Einheit 110 ist im Besonderen zum Empfangen eingehender Nachrichten, einschließlich IM-Nachricht und der SMS-Antwortnachricht in 4, und zum Übertragen von Nachrichten implementiert, so wie der SMS-Nachricht und IM-Antwortnachricht in 4. Auch eine Information von externen Datenbanken, zum Beispiel der Benutzerdatenbank 400 in 4, kann von der Nachrichtenzentrale 100 durch die I/O-Einheit 110 erhalten werden.

Ein Transaktionsinformationsgenerator 120 ist bereitgestellt zum Erzeugen einer Transaktionsinformation beim Empfang einer Anforderungsnachricht von einer Netzwerkeinheit. Die Nachrichtenzentrale 100 umfasst auch einen Nachrichtenanalysierer 130, der implementiert ist zum Extrahieren eines Identifizierers eines Senders einer Anforderungsnachricht und zum Extrahieren der temporären Adresse aus einer empfangenen Antwortnachricht. Der Analysierer 130 analysiert vorzugsweise auch Nachrichten und erzeugt eine Nachrichtenformatinformation des Formats oder des Typs empfangener Nachrichten.

Ein Adressinformationsgenerator 140 bestimmt oder erzeugt eine temporäre Adressinformation auf der Grundlage der Transaktionsinformation von dem Transaktionsinformationsgenerator 120 und eines mit der Nachrichtenzentrale 100 verknüpften Identifizierers. Dieser Identifizierer könnte von einem Speicher 145 in der Zentrale 100 bereitgestellt sein, der auch einen möglichen Betreiberidentifizierer speichern könnte. Ein optionaler Zeitgrenzenprozessor 150 bestimmt einen Lebensdauerwert für eine in einer Datenbank 180 gespeicherte Transaktionsinformation oder für einen die Transaktionsinformation umfassenden Dateneintrag. Der Prozessor 150 ist vorzugsweise konfiguriert zum Bestimmen des Lebensdauerwertes auf der Grundlage einer Nachrichtenformatinformation von der Analysierereinheit 130.

Die temporäre Adresse von dem Adressinformationsgenerator 140 und der Identifizierer des Senders von dem Analysierer 130 werden einem Datenbankprozessor 160 bereitgestellt, der sie verknüpft in der Nachrichtendatenbank 180 speichert. Der Datenbankprozessor 160 könnte implementiert sein zum Speichern der Information als ein Dateneintrag in der Datenbank 180, oder die Information verteilt speichern, solange wie es eine Verbindung zwischen den relevanten Daten gibt, d.h. der Transaktionsinformation und dem Identifizierer. Der Prozessor 160 kann auch zusätzliche Daten in der Datenbank 180 speichern, so wie den Lebensdauerwert von dem Zeitgrenzenprozessor 150, eine Nachrichtenformatinformation und den Identifizierer des beabsichtigten Empfängers der Anforderungsnachricht, bereitgestellt durch den Nachrichtenanalysierer 130. Der Datenbankprozessor 160 ruft auch eine Information von der Datenbank 180 ab und löscht Einträge wenn erforderlich, so wie wenn ein Lebensdauerwert abläuft oder eine Antwortnachricht übertragen worden ist.

Ein Nachrichtenprozessor 170 ist implementiert zum Bereitstellen oder Erzeugen der zweiten Anforderungs- bzw. Antwortnachricht. Der Nachrichtenprozessor 170 kann konfiguriert sein zum Erzeugen der zweiten Anforderungsnachricht in Ansprechen auf die von der I/O-Einheit 110 empfangene Betriebsmodusinformation. Zusätzlich erzeugt der Prozessor 170 vorzugsweise die zweite Antwortnachricht in Ansprechen auf die Nachrichtenformatinformation von der Datenbank 180 oder Analysierereinheit 130.

Die Nachrichtenzentrale 100 und ihre enthaltenen Einheiten 110 bis 170 können als Software, Hardware oder eine Kombination davon bereitgestellt sein. Die Einheiten 110 bis 170 und Datenbank 180 können alle in der Nachrichtenzentrale 100 implementiert sein, wie in 6. Jedoch ist auch eine verteilte Implementierung möglich, wobei die Einheiten 110 bis 170 und Datenbank 180 in unterschiedlichen Netzwerkknoten des Kommunikationssystems bereitgestellt sind. Die Nachrichtenzentrale 100 kann in einem Server in Verbindung mit einem externen Netzwerk, so wie dem Internet und/oder verbunden mit einem Kommunikationsnetzwerk, das durch einen Netzwerkbetreiber bereitgestellt ist, zum Beispiel einen Mobilnetzwerkbetreiber, implementiert sein. Weiterhin könnte die Nachrichtenzentrale 100, oder wenigstens ein größeres Teilstück der Einheiten 110 bis 170 und von Datenbank 180, in dem Dienstnetzwerkteilstück des Kommunikationssystems implementiert sein, zum Beispiel in einem oder mehreren Dienstknoten oder Servern in dem System.

Obwohl die vorliegende Erfindung im Allgemeinen mit Verwendung einer Nachrichtenzentrale in einem Kommunikationssystem beschrieben worden ist, ist es möglich, einige Nachrichtenzentralen in dem System einzusetzen, besonders wenn eine hohe Anzahl von an nicht für einen verbesserten Dienst fähige Netzwerkeinheiten übertragenen Anforderungsnachrichten erwartet wird. Die unterschiedlichen Nachrichtenzentralen könnten dann unterschiedliche Anforderungsnachrichtentransaktionen verwalten, so dass beispielsweise eine erste Nachrichtenzentrale Chat-Nachrichten verwaltet und eine zweite Nachrichtenzentrale Anwesenheitsinformations-Anforderungsnachrichten verwaltet, und/oder unterschiedliche geographische Gebiete verwalten. In solch einem Fall ist dann vorzugsweise jede Nachrichtenzentrale mit einem eindeutigen Identifizierer verknüpft, zum Beispiel 8888 für die erste Nachrichtenzentrale und 9999 für die zweite Nachrichtenzentrale. Jede solcher Nachrichtenzentralen könnte dann unabhängig von anderen Nachrichtenzentralen arbeiten, da jede Zentrale mit einem eindeutigen Identifizierer verknüpft ist, und somit eine eindeutige Menge temporärer Adressen subskribiert.

Es ist auch möglich, eine übergeordnete oder steuernde (statische) Nachrichtenzentrale zu haben, die einige untergeordnete oder sekundäre (dynamische) Nachrichtenzentralen verwaltet. 7 veranschaulicht ein Kommunikationssystem 1 mit einer statischen Nachrichtenzentrale 700 und einigen untergeordneten Nachrichtenzentralen 100-1 bis 100-N. Die statische Nachrichtenzentrale 700 kann die Anforderungs-(IM)Nachricht von zum Beispiel einer für einen verbesserten Dienst fähigen Mobileinheit 200 und für eine alte Mobileinheit 300 beabsichtigt empfangen. Die statische Nachrichtenzentrale 700 stellt die Anforderungsnachricht einer ihrer verfügbaren untergeordneten Nachrichtenzentrale 100-2 bereit. Die tatsächliche Wahl der Nachrichtenzentrale 100-1 bis 100-N kann zum Beispiel auf dem verfügbaren Raum in den verknüpften Nachrichtendatenbanken 180-1 bis 180-N der Nachrichtenzentralen 100-1 bis 100-N, dem Nachrichtenformat der empfangenen Nachrichten, dem geographischen Ort der Mobileinheiten 200 und 300 oder irgendeinem anderen mit den Nachrichtenzentralen 100-1 bis 100-N verknüpften Parametern, Mobileinheiten 200 und 300 und/oder der Nachricht basieren. Die ausgewählte Nachrichtenzentrale 100-2 erzeugt dann eine Transaktionsinformation und eine Information für eine temporäre Adresse, und überträgt eine (SMS-)Anforderungsnachricht an die alte Mobileinheit 300. Eine mögliche Erwiderungs-SMS-Nachricht wird dann bei der statischen Nachrichtenzentrale 700 empfangen, die sie an die Nachrichtenzentrale 100-2 weiterleitet, die die temporäre Adresse der entsprechenden Anforderungs-SMS-Nachricht erzeugte.

Eine mögliche Lösung für solch eine hierarchische Implementierung in einem Mobilkommunikationssystem ist, dass die statische Nachrichtenzentrale sämtliche mit zum Beispiel 888 beginnende Telefonnummern subskribiert. Jede sekundäre Nachrichtenzentrale subskribiert dann sämtliche mit 888X beginnende Telefonnummern, wobei X eine Ziffer 0 bis 9 ist. Zum Beispiel subskribiert die statische Nachrichtenzentrale 700 von 7 Telefonnummern 888XXXXX, wohingegen die dynamischen Nachrichtenzentralen 100-1 bis 100-N jeweils die folgenden Nummern 8880XXXX bis 8889XXXX subskribieren, für N gleich 10.

Es ist möglich, dass sämtliche zwischen den Mobileinheiten 200 und 300 und den Nachrichtenzentralen 100-1 bis 100-N übertragene Anforderungs- und Erwiderungsnachrichten durch die statische Nachrichtenzentrale 700 gelenkt werden. Jedoch kann alternativ eine gegebene untergeordnete Nachrichtenzentrale 100-2 eine direkte Nachrichtenkommunikation mit den Mobileinheiten 200 und 300 durchführen, wie es schematisch in der Figur veranschaulicht ist.

Es wird von einem Fachmann verstanden werden, dass vielfältige Modifizierungen und Änderungen auf die vorliegende Erfindung angewendet werden können, ohne von dem Schutzbereich davon abzuweichen, der durch die angefügten Ansprüche definiert ist.


Anspruch[de]
Verfahren zur Nachrichtenverwaltung in einem Kommunikationssystem (1), wobei das Verfahren die Schritte umfasst:

– dass eine Nachrichtenzentrale (100), in Ansprechen auf einen Empfang einer ersten Nachricht, die von einer ersten Netzwerkeinheit (200) übertragen wird und für eine zweite Netzwerkeinheit (300) beabsichtigt ist, eine mit der ersten Nachricht verknüpfte Transaktionsinformation erzeugt;

– verknüpftes Speichern der Transaktionsinformation mit einem mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierer;

– dass die Nachrichtenzentrale (100) eine temporäre Senderadresse erzeugt, die einen mit der Nachrichtenzentrale (100) verknüpften Identifizierer als ein erstes Teilstück und die Transaktionsinformation als ein zweites folgendes Teilstück umfasst; und

– dass die Nachrichtenzentrale (100) eine zweite Nachricht an die zweite Netzwerkeinheit (300) überträgt, wobei die temporäre Senderadresse als eine Senderadresse in der zweiten Nachricht zugewiesen wird, die wenigstens ein Teilstück der ersten Nachricht umfasst, wobei die temporäre Senderadresse in einem von der zweiten Netzwerkeinheit (300) lesbaren Adressformat ist und die zweite Netzwerkeinheit (300) zum Antworten an die erste Netzwerkeinheit (200) durch die Nachrichtenzentrale (100) befähigt.
Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Identifizierer eine Adresse der ersten Netzwerkeinheit (200) darstellt, die in einem von der zweiten Netzwerkeinheit (300) unlesbaren Adressformat ist. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenzentrale (100) einen Zugriff auf Adressen hat, beginnend mit dem ersten Teilstück oder beginnend mit einem Identifizierer eines das Kommunikationssystem (1) verwaltenden Operators, gefolgt durch das erste Teilstück. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die temporäre Senderadresse die zweite Netzwerkeinheit (300) zum Übertragen einer ersten Antwortnachricht an die Nachrichtenzentrale (100) befähigt, und dass die Transaktionsinformation mit dem mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierer in einer mit der Nachrichtenzentrale (100) verknüpften Nachrichtendatenbank (180) verknüpft gespeichert wird, wobei das Verfahren die weiteren Schritte umfasst zum:

– Extrahieren der Transaktionsinformation aus der temporären Senderadresse, die als Empfängeradresse der empfangenen ersten Antwortnachricht zugewiesen ist; und

– Abrufen des mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierers von der Nachrichtendatenbank (180) basierend auf der Transaktionsinformation, wobei der abgerufene, mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Identifizierer die Nachrichtenzentrale (100) zum Übertragen einer zweiten Antwortnachricht an die erste Netzwerkeinheit (200) befähigt, wobei die zweite Antwortnachricht wenigstens ein Teilstück der ersten Antwortnachricht umfasst.
Verfahren gemäß Anspruch 4, gekennzeichnet durch:

– Entfernen, in Ansprechen auf Übertragen der zweiten Antwortnachricht, der gespeicherten Transaktionsinformation aus der Nachrichtendatenbank (180).
Verfahren gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass:

– die Nachrichtenzentrale (100) eine mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Adresse von einer mit der Nachrichtenzentrale (100) verknüpften Netzwerkeinheit-Datenbank (400) basierend auf dem abgerufenen, mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierer erhält,

wobei die mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Adresse die Nachrichtenzentrale (100) zum Übertragen der zweiten Antwortnachricht befähigt.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherungsschrift wiederum den Schritt umfasst zum:

– Speichern der Transaktionsinformation und des mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierers verknüpft mit einer mit der ersten Nachricht verknüpften Nachrichtenformatinformation, wobei die Nachrichtenformatinformation der Nachrichtenzentrale (100) ein Identifizieren eines Nachrichtenformats der ersten Nachricht ermöglicht.
Verfahren gemäß Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass:

– die Nachrichtenzentrale (100) die zweite Antwortnachricht basierend auf der erhaltenen Nachrichtenformatinformation erzeugt, wobei das Nachrichtenformat der zweiten Antwortnachricht identisch mit dem Nachrichtenformat der ersten Nachricht ist.
Nachrichtenzentrale (100), die ausgebildet ist zum Verwalten eines Mitteilens in einem Kommunikationssystem (1), wobei die Zentrale (100) umfasst:

– eine Einrichtung (110) zum Empfangen einer ersten Nachricht, die von einer ersten Netzwerkeinheit (200) übertragen ist und für eine zweite Netzwerkeinheit (300) beabsichtigt ist;

– eine Einrichtung (120) zum Erzeugen, in Ansprechen auf einen Empfang der ersten Nachricht, einer mit der ersten Nachricht verknüpften Transaktionsinformation;

– eine Einrichtung (160) zum Bereitstellen der Transaktionsinformation und eines mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierers zur verknüpften Speicherung in einer mit der Nachrichtenzentrale (100) verknüpften Nachrichtendatenbank (180);

– eine Einrichtung (140) zum Erzeugen einer temporären Senderadresse, die einen mit der Nachrichtenzentrale (100) verknüpften Identifizierer als ein erstes Teilstück und die Transaktionsinformation als ein zweites folgendes Teilstück umfasst; und

– eine Einrichtung (110) zum Übertragen einer zweiten Nachricht an die zweite Netzwerkeinheit (300), wobei die temporäre Senderadresse als eine Senderadresse in der zweiten Nachricht zugewiesen ist, wobei die temporäre Senderadresse in einem von der zweiten Netzwerkeinheit (300) lesbaren Adressformat ist, und die zweite Netzwerkeinheit (300) zum Antworten an die erste Netzwerkeinheit (200) durch die Nachrichtenzentrale (100) befähigt.
Nachrichtenzentrale gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Identifizierer eine Adresse der ersten Netzwerkeinheit (200) darstellt, die in einem von der zweiten Netzwerkeinheit (300) unlesbaren Adressformat ist. Nachrichtenzentrale gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenzentrale (100) einen Zugriff auf Adressen hat, beginnend mit dem ersten Teilstück oder beginnend mit einem Identifizierer eines das Kommunikationssystem (1) verwaltenden Operators, gefolgt durch das erste Teilstück. Nachrichtenzentrale gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinrichtung (110) konfiguriert ist zum Empfangen einer ersten Antwortnachricht, die mit der temporären Senderadresse verknüpft ist, die von der zweiten Netzwerkeinheit (300) übertragen ist, wobei die Nachrichtenzentrale (100) ferner umfasst:

– eine Einrichtung (130) zum Extrahieren der Transaktionsinformation aus der temporären Senderadresse, die als Empfängeradresse der empfangenen ersten Antwortnachricht zugewiesen ist;

– eine Einrichtung (160) zum Erhalten des mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierers von der Datenbank (180) basierend auf der Transaktionsinformation,

wobei der erhaltene, mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Identifizierer die Übertragungseinrichtung (110) zum Übertragen einer zweiten Antwortnachricht an die erste Netzwerkeinheit (200) befähigt, wobei die zweite Antwortnachricht wenigstens ein Teilstück der ersten Antwortnachricht umfasst.
Nachrichtenzentrale gemäß Anspruch 12, gekennzeichnet durch:

– eine Einrichtung (160) zum Entfernen, in Ansprechen auf die die zweite Antwortnachricht übertragende Übertragungseinrichtung (110), der gespeicherten Transaktionsinformation aus der Nachrichtendatenbank (180).
Nachrichtenzentrale gemäß Anspruch 12 oder 13, gekennzeichnet durch:

– eine Einrichtung (110) zum Erhalten einer mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Adresse von einer mit der Nachrichtenzentrale (100) verknüpften Netzwerkeinheit-Datenbank (400) basierend auf dem erhaltenen, mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierer,

wobei die mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpfte Adresse die Übertragungseinrichtung (110) zum Übertragen der zweiten Antwortnachricht befähigt.
Nachrichtenzentrale gemäß einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereitstellungseinrichtung (160) konfiguriert ist zum Bereitstellen der Transaktionsinformation, des mit der ersten Netzwerkeinheit (200) verknüpften Identifizierers und der mit der ersten Nachricht verknüpften Nachrichtenformatinformation zur verknüpften Speicherung in der Nachrichtendatenbank (180), wobei die Nachrichtenformatinformation die Nachrichtenzentrale (100) zum Identifizieren eines Nachrichtenformats der ersten Nachricht befähigt. Nachrichtenzentrale gemäß Anspruch 12 oder 15, gekennzeichnet durch:

– eine Einrichtung (170) zum Erzeugen der zweiten Antwortnachricht basierend auf der erhaltenen Nachrichtenformatinformation, wobei das Nachrichtenformat der zweiten Antwortnachricht identisch mit dem Nachrichtenformat der ersten Nachricht ist.
Kommunikationssystem (1), das ausgebildet ist zum Verwalten eines Mitteilens, wobei das System (1) wenigstens eine Nachrichtenzentrale (100) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 14 umfasst.






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