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Dokumentenidentifikation DE602004005667T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001589726
Titel System und Verfahren zur Zuordnung einer Netzwerkadresse an ein mobiles Endgerät
Anmelder Research In Motion Ltd., Waterloo, Ontario, CA
Erfinder Omar, Salim H., Waterloo, Ontario, N2T 1Z1, CA;
Owen, Russell N., Waterloo, Ontario, N2K 4B8, CA
Vertreter Schmit Chretien Schihin & Mahler, 80469 München
DE-Aktenzeichen 602004005667
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.04.2004
EP-Aktenzeichen 040097479
EP-Offenlegungsdatum 26.10.2005
EP date of grant 04.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H04L 29/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 12/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET

Die Technologie, die in dieser Patentanmeldung beschrieben wird, betrifft im Allgemeinen das Gebiet der drahtlosen Kommunikation. Insbesondere beschreibt die Anmeldung ein System und ein Verfahren zum Zuweisen einer Netzwerkadresse an eine drahtlose Vorrichtung.

HINTERGRUND

Systeme zum Übertragen von Daten an und von einer drahtlosen Vorrichtung sind in diesem Bereich bekannt. Die Technologie, die in dieser Patentanmeldung beschrieben wird, überwindet jedoch viele der Nachteile dieser bekannten Systeme durch Vorsehen von eindeutigen Netzwerkidentifikationen für mehrere drahtlose Vorrichtungen in dem System, die ermöglichen, dass Daten durch ein Computernetzwerk an eine drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkadresse, wie eine Internetprotokoll(IP – Internet Protocol)-Adresse, übermittelt werden.

US 2003/225912 A1 offenbart ein Verfahren einer Adressenübersetzung. Ein Paket, das in einer mobilen IP-Kommunikation zwischen unterschiedlichen Regionen gesendet wird, geht durch eine bestimmte Adressübersetzungseinheit, so dass die Kommunikationsroute nicht optimiert werden kann. Das Paket kann nicht an einen mobilen Knoten geliefert werden, der keine feste Heimatadresse hat. Um diese Schwierigkeiten zu lösen, umfasst die Adressübersetzungseinheit eine Funktion, um das mobile IPv6-Protokoll zu verarbeiten. Der mobile Knoten umfasst eine Funktion, um dynamisch eine Heimatadresse zu akquirieren. Ein erstes und ein zweites Netzwerk identifizieren jeweils den mobilen Knoten durch einen SIP(session initiation protocol)-Identifizierer. Der mobile Knoten akquiriert eine Heimatadresse auf dem zweiten Netzwerk und registriert ein entsprechendes Verhältnis zwischen den Identifizierern und dessen Heimatadresse. Ein Terminal auf dem zweiten Netzwerk akquiriert die Heimatadresse des mobilen Knotens aus einer Information des mobilen Knotens, der an dem SIP-Server gemäß einem SIP-Verfahren registriert ist.

Die Veröffentlichung „Enabling location-based services on wireless LANs", Yen-Cheng Chen et al, IEEE, 28. September 2003, Seiten 567–572 beschreibt eine Technik zum Bestimmen des Standortes einer mobilen Vorrichtung in einer Umgebung eines drahtlosen lokalen Netzwerks (WLAN – wireless local area network) durch ihre IP-Adresse. Im Allgemeinen kann nur die IP-Adresse einer mobilen Vorrichtung durch Standort-basierte Dienste gesehen werden. Jedoch identifizieren Zugangspunkte jede mobile Vorrichtung durch ihre MAC(Media Access Control)-Adresse. Somit schlägt die Veröffentlichung effektive Techniken für die Zuordnungen zwischen IP-Adressen und MAC-Adressen vor. Durch die Adressenzuordnungen kann der Standort einer mobilen Vorrichtung durch ihre aktuelle IP-Adresse bestimmt werden.

Das Dokument „An Advanced Architecture for Push Services", Davide Tosi, IEEE Proceedings 2003, Seiten 1–8 stellt das Konzept von verbesserten Verschiebe(push)-Diensten vor und schlägt eine fortgeschrittene Lösung vor, um diese Art von Diensten über die paketvermittelten drahtlosen Kernnetzwerke zu unterstützen, wie UMTS-Netzwerke.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein System zum Zuweisen einer Netzwerkadresse an eine drahtlose Vorrichtung umfasst einen Netzwerk-Server, einen virtuellen Vorrichtungsmanager und ein Adressauflösungs(AR – adress resolution)-Modul. In einem Ausführungsbeispiel ist das System betriebsfähig, eine Information von einer Informationsquelle in einem Computernetzwerk an die drahtlose Vorrichtung zu verschieben (push). Der Netzwerkserver wird mit dem Computernetzwerk verbunden, und ist betriebsfähig, eine Netzwerkidentifizierung für die drahtlose Vorrichtung von der Informationsquelle zu empfangen und eine Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, an die Informationsquelle zurückzusenden. Der virtuelle Vorrichtungsmanager ist ebenfalls mit dem Computernetzwerk verbunden und auf ihn kann auf dem Computernetzwerk zugegriffen werden unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, einschließlich der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört. Das AR-Modul ist mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager verbunden und ist betriebsfähig, die Netzwerkadresse zu empfangen, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, und eine Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in einem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen. In Betrieb empfängt der virtuelle Vorrichtungsmanager eine Information von der Informationsquelle, die von der Informationsquelle an den virtuellen Vorrichtungsmanager übermittelt wird unter Verwendung der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, und greift auf das AR-Modul zu, um die Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in dem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen. Die Information wird dann an die drahtlose Vorrichtung über das drahtlose Netzwerk unter Verwendung der Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in dem drahtlosen Netzwerk übermittelt.

Ein beispielhaftes Verfahren zum Verschieben von Information an eine drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkadresse, die der drahtlosen Vorrichtung zugewiesen ist, umfasst die folgenden Schritte: Vorsehen einer Netzwerkidentifizierung für die drahtlose Vorrichtung, welche die drahtlose Vorrichtung in einem Netzwerk eindeutig identifiziert. Verwenden der Netzwerkidentifizierung für die drahtlose Vorrichtung, um eine Netzwerkadresse zu bestimmen, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört. Vorsehen eines virtuellen Vorrichtungsmanagers, der auf dem Netzwerk erreichbar ist unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, einschließlich der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört. Übertragen von Information an den virtuellen Vorrichtungsmanager unter Verwendung der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört. Verwenden der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, um eine Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in einem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen. Übertragen der Information an die drahtlose Vorrichtung unter Verwendung der Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in dem drahtlosen Netzwerk.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein Diagramm eines beispielhaften Systems zum Verschieben von Daten von einer Informationsquelle an eine drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört;

2 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung des Systems von 1 veranschaulicht;

3 ist ein Diagramm, das ein Beispiel zeigt, wie Daten von einer Informationsquelle zu einer drahtlosen Vorrichtung unter Verwendung des Systems von 2 verschoben werden können;

4 ist ein Diagramm eines beispielhaften Systems zum Übertragen von Daten von einer ersten drahtlosen Vorrichtung durch ein Computernetzwerk an eine zweite drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung, die zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung gehört;

5 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung des Systems von 4 veranschaulicht, in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen zu demselben Computernetzwerk gehören;

6 ist ein Diagramm, das ein Beispiel zeigt, wie Daten von einer ersten drahtlosen Vorrichtung an eine zweite drahtlose Vorrichtung unter Verwendung des Systems von 5 übertragen werden können;

7 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung des Systems von 4 veranschaulicht, in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen zu unterschiedlichen Computernetzwerken gehören; und

8 ist ein Diagramm, das eine weitere beispielhafte Implementierung des Systems von 4 veranschaulicht, in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen zu unterschiedlichen lokalen Netzwerken gehören.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG

Unter Bezugnahme nun auf die Zeichnungen ist 1 ein Diagramm eines beispielhaften Systems 10 zum Verschieben von Daten 11 von einer Informationsquelle 12 an eine drahtlose Vorrichtung 14 unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung 16, die zu der drahtlosen Vorrichtung 14 gehört. Zusätzlich zu der Informationsquelle 12 und der drahtlosen Vorrichtung 14 umfasst das System 10 einen Netzwerkserver 18, einen virtuellen Vorrichtungsmanager 20 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul 22.

Die Informationsquelle 12 kann zum Beispiel ein Internet oder ein Web-Server, eine Software-Anwendung, die auf einem Prozessor ausgeführt wird, der mit einem Computernetzwerk verbunden ist, oder ein anderer Typ von Informationsquelle sein, die mit einem Computernetzwerk kommunizieren kann. Die Daten 11 und die Netzwerkidentifizierung 16 können in einer Speichervorrichtung gespeichert werden, die durch die Informationsquelle 12 erreichbar ist, können in die Informationsquelle 12 eingegeben werden durch eine Benutzerschnittstelle oder von einer anderen Vorrichtung oder einem System, oder können durch die Informationsquelle 12 unter Verwendung eines anderen bekannten Verfahren akquiriert werden. Die Netzwerkidentifizierung 16 kann zum Beispiel sowohl einen Host-Namen für die drahtlose Vorrichtung 14 als auch einen Domain-Namen für den Netzwerkserver 18 identifizieren, aber kann auch eine andere Art von geeigneter Netzwerkidentifizierung sein.

Der Netzwerkserver 18 kann zum Beispiel ein DNS (domain name server) sein, der in einem Computernetzwerk arbeitet. Der Netzwerkserver 18 ist betriebsfähig, eine Netzwerkidentifizierung 16, wie einen Domain-Namen und einen Host-Namen, zu empfangen und eine Netzwerkadresse 24 zu identifizieren, die zu der Netzwerkidentifizierung 16 gehört. Zum Beispiel kann in dem Fall eines Domain-Name-Servers, der in einem TCP/IP-Netzwerk arbeitet, der Netzwerkserver 18 eine Domain-Name-Identifizierung und eine Host-Name-Identifizierung empfangen und löst die Domain- und Host-Namen in eine Internetprotokoll(IP)-Adresse auf, die eine Vorrichtung in dem TCP/IP-Netzwerk identifiziert, die zu dem Host-Namen gehört.

Der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 kann zum Beispiel eine Verarbeitungsvorrichtung sein, die in einem Computernetzwerk arbeitet. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 kann in einem Computernetzwerk erreichbar sein unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, wobei jede der Netzwerkadressen einer anderen drahtlosen Vorrichtung entspricht. Das heißt, die Netzwerkadresse 24, die der drahtlosen Vorrichtung 14 entspricht, wird entweder statisch oder dynamisch dem virtuellen Vorrichtungsmanager 20 zugewiesen. Zusätzlich werden Netzwerkadressen, die anderen drahtlosen Vorrichtungen entsprechen, ebenfalls dem virtuelle Vorrichtungsmanager 20 zugewiesen, so dass der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 eine Gruppe von drahtlosen Vorrichtungen bedienen kann.

Das Adressauflösungs(AR)-Modul 22 kann zum Beispiel ein Software-Modul sein, das auf einer Verarbeitungsvorrichtung ausgeführt wird, die in einem Computernetzwerk arbeitet. In einem Ausführungsbeispiel kann zum Beispiel das AR-Modul 22 von dem virtuelle Vorrichtungsmanager 20 ausgeführt werden oder von einem anderen Prozessor, der über das Computernetzwerk mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager 20 verbunden ist. Das AR-Modul 22 ist betriebsfähig, eine Netzwerkadresse 24, wie eine IP-Adresse, zu empfangen und eine drahtlose Identifizierung 26 für die drahtlose Vorrichtung 14 zu identifizieren, die der Netzwerkadresse 24 entspricht. Zum Beispiel kann das AR-Modul 22 auf eine Nachschlagetabelle zugreifen, um die Netzwerkadresse 24, die von dem virtuellen Vorrichtungsmanager 20 empfangen wurde, einer mobilen Zugangsnummer (MAN – mobile access number) oder einer anderen Art einer drahtlosen Identifizierung 26 zuzuordnen, welche die drahtlose Vorrichtung 14 in einem drahtlosen Netzwerk identifiziert.

Die drahtlose Vorrichtung 14 kann jede mobile Kommunikationsvorrichtung sein, die ausgebildet ist, in einem drahtlosen Netzwerk zu arbeiten, und ist vorzugsweise eine Zweiwegkommunikationsvorrichtung. Der Betrieb der drahtlosen Vorrichtung 14 kann abhängig von dem drahtlosen Netzwerk variieren, in dem die Vorrichtung 14 arbeiten soll. Zum Beispiel kann eine drahtlose Vorrichtung 14, die in Nordamerika arbeitet, ein Kommunikationsteilsystem umfassen, das ausgebildet ist, um mit dem mobilen MobitexTM-Kommunikationssystem oder dem mobilen DataTACTM-Kommunikationssystem zu arbeiten, während eine drahtlose Vorrichtung 14, die in Europa arbeitet, ein GPRS-Kommunikationssystem enthalten kann. Somit hängt das Format der drahtlosen Identifizierung 26 von dem drahtlosen Protokoll ab, das von dem bestimmten drahtlosen Netzwerk verwendet wird, in dem die drahtlose Vorrichtung 14 arbeitet. Zum Beispiel werden drahtlose Vorrichtungen in dem Mobitex-Netzwerk unter Verwendung einer mobilen Zugangsnummer (MAN – mobile access number) identifiziert.

In Betrieb empfängt die Informationsquelle 12 eine Netzwerkidentifizierung 16, wie eine Domain-Name- und Host-Name-Identifizierung, die zu der drahtlosen Vorrichtung 14 gehört, und fragt den Netzwerkserver 18 ab, um eine Netzwerkadresse 24, wie ein IP-Adresse, zu bestimmen, die der Netzwerkidentifizierung 16 entspricht. Unter Verwendung der Netzwerkadresse 24 überträgt die Informationsquelle 12 dann Daten 11 durch ein Computernetzwerk an den virtuellen Vorrichtungsmanager 20. Die Informationsquelle kann zum Beispiel die Netzwerkadresse 24 mit den Daten 11 gemäß einem Netzwerk-Datenübertragungsprotokoll kombinieren, um das resultierende Datenpaket 28 über ein Computernetzwerk an den viruellen Vorrichtungsmanager 20 zu übermitteln. Das Datenpaket 28 kann auch eine Sender-Identifizierung für die Informationsquelle (SDR ID – sender identification) umfassen, wie eine IP-Adresse oder einen Domain-Namen, um eine Zweiweg-Kommunikation mit der drahtlosen Vorrichtung 14 zu ermöglichen. Bei Empfang des Datenpakets 28 von der Informationsquelle 12 fragt der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 das Adressauflösungsmodul 22 ab, um eine drahtlose Identifizierung 26, wie eine MAN, für die drahtlose Vorrichtung 14 zu bestimmen, die der Netzwerkadresse 24 entspricht. Die drahtlose Identifizierung 26 wird dann mit den Daten 11 und der Sender-Identifizierung (SDR ID) kombiniert, zum Beispiel gemäß einem geeigneten drahtlosen Protokoll, und das resultierende Datenpaket 30 wird an die drahtlose Vorrichtung 14 über das drahtlose Netzwerk übermittelt.

2 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung 40 des Systems 10 veranschaulicht, das in 1 gezeigt wird. Dieses Ausführungsbeispiel 40 umfasst eine Informationsquelle 42, einen Domain-Name-Server (DNS) 44, ein Adressauflösungs(AR)-Modul 46, einen virtuellen Vorrichtungsmanager 48 und ein mobiles Datensystem 50. Das System 40 umfasst auch eine DNS-Tabelle 52, die durch den DNS 44 erreichbar ist, und eine AR-Tabelle 54, die durch das AR-Modul 46 erreichbar ist. Auch werden gezeigt ein drahtloses Gateway 58, ein drahtloses Netzwerk 60 und eine drahtlose Vorrichtung 62.

Der DNS 44, das AR-Modul 46, der virtuelle Vorrichtungsmanager 48 und das mobile Datensystem 50 befinden sich vorzugsweise in demselben lokalen Netzwerk (LAN) und sind geschützt hinter einer gemeinsamen Firewall. Die Informationsquelle 42 ist vorzugsweise auch in dem LAN eingeschlossen und hinter der gemeinsamen Firewall geschützt, kann aber alternativ mit dem LAN durch ein Weitbereichsnetzwerk (WAN – wide area network) kommunizieren.

Die Informationsquelle 42 verwendet eine Netzwerkidentifizierung, um Daten über eine virtuelle TCP/IP-Verbindung an die drahtlose Vorrichtung 62 zu verschieben. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Netzwerkidentifizierung, die zu der drahtlosen Vorrichtung 62 gehört, vorzugsweise einen Host-Namen, der die drahtlose Vorrichtung 62 identifiziert, und einen Domain-Namen, der den DNS 44 identifiziert. (Siehe zum Beispiel 3). Unter Verwendung der Netzwerkidentifizierung fragt die Informationsquelle 42 den DNS 44 durch das LAN oder das WAN nach einer Netzwerkadresse ab, die zu der drahtlosen Vorrichtung 62 gehört. Die Netzwerkadresse kann zum Beispiel durch den DNS 44 festgestellt werden durch Abgleichen der Netzwerkidentifizierung mit einer entsprechenden Netzwerkadresse in der DNS-Tabelle 52.

Die Netzwerkadresse ist vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen, die dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zugewiesen sind. Die Konfiguration des virtuellen Vorrichtungsmanagers 48 in dem lokalen Netzwerk basiert auf einer Vernetzungstechnik, die als virtuelle Host-Technologie bezeichnet wird, in der mehrere IP-Adressen einer einzelnen Vorrichtung entweder statisch oder dynamisch zugewiesen werden. Die IP-Adressen, die dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zugewiesen werden, können an eine Netzwerkschnittstelle oder an mehrere Netzwerkschnittstellen mit einer Netzwerkanschlusstechnik gebunden sein, unter Verwendung einer Vernetzungstechnik, die als virtuelle Schnittstellen-Verbindung (virtual interface binding) bezeichnet wird. Diese Netzwerkkonfiguration liefert einen virtuellen TCP/IP-Stapel für jede IP-Adresse, die dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zugewiesen ist, und ermöglicht dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48, mehrere virtuelle Geräte zu simulieren, von denen jedes einen TCP/IP-Stapel hat.

Unter Verwendung der Netzwerkadresse überträgt die Informationsquelle 42 die Daten durch das LAN oder das WAN an den virtuellen Vorrichtungsmanager 48. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 48 fragt dann das AR-Modul 46 ab, vorzugsweise unter Verwendung eines standardmäßigen Adressauflösungsprotokolls, um die Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, wie MAN, aufzulösen, welche die drahtlose Vorrichtung 62 in dem drahtlosen Netzwerk 60 identifiziert. Das AR-Modul 46 kann zum Beispiel die Netzwerkadresse auflösen durch deren Zuordnen zu einer entsprechenden drahtlosen Identifizierung in der AR-Tabelle 54. (Siehe zum Beispiel 3). Die AR-Tabelle 54 kann zum Beispiel eine Datenbank sein, die in einer Speichervorrichtung gespeichert ist, die durch das AR-Modul 46 erreichbar ist.

Das mobile Datensystem 50 empfängt die Daten und die drahtlose Identifizierung von dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48. Das mobile Datensystem 50 ist ein sicheres Gateway zwischen dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 in dem Firmen-LAN und einem Weitbereichsnetzwerk (WAN) 56, wie dem Internet, und überträgt die Daten und die drahtlose Identifizierung über das WAN 56 an das drahtlose Gateway 58. Das mobile Datensystem 50 konvertiert vorzugsweise auch die Daten in ein Format, das mit der drahtlosen Vorrichtung 62 kompatibel ist, verschlüsselt und komprimiert die Daten in ein Datenpaket und formatiert das Datenpaket und die drahtlose Identifizierung für eine Übertragung über das WAN 58 an das drahtlose Gateway 58. Das mobile Datensystem 50 kann auch zusätzliche Funktionen durchführen, wie in den folgenden ebenfalls besessenen PCT-Anmeldung beschrieben wird: Internationale Anmeldung Nr. PCT/CA02/01074, mit dem Titel „System And Method For Pushing Data From An Information Source To A Mobile Communication Device Including Transcoding Of the Data", angemeldet am 12. Juli 2002; Internationale Anmeldung Nr. PCT/CA02/01072, mit dem Titel „System And Method For Providing Remote Data Access For A Mobile Communication Device", angemeldet am 12. Juli 2002; Internationale Anmeldung Nr. PCT/CA02/01073, mit dem Titel „System And Method For Providing Remote Data Access And Transcoding For A Mobile Communication Device", angemeldet am 12. Juli 2002. In diesen verwandten Anmeldungen wird jedoch das mobile Datensystem 50 stattdessen als „IP-Proxy" bezeichnet. Die Begriffe „mobiles Datensystem" und „MDS", wie in der vorliegenden Anmeldung verwendet, sind folglich synonym zu dem Begriff „IP-Proxy", wie in den oben angeführten aufgenommenen Anmeldungen verwendet.

Das drahtlose Gateway 58 liefert eine Schnittstelle zwischen dem WAN 56 und dem drahtlosen Netzwerk 60, welches das Datenpaket an die drahtlose Vorrichtung 62 übermittelt. Das drahtlose Gateway 58 kann zum Beispiel die Daten zwischen WAN-Protokollen und drahtlosen Netzwerk-Protokollen umwandeln, das Datenpaket zur Übertragung über das drahtlose Netzwerk unter Verwendung der drahtlosen Identifizierung adressieren, Daten speichern und an und von der drahtlosen Vorrichtung 62 weiterleiten, und andere typische Schnittstellen-Funktionen durchführen.

3 ist ein Diagramm 70, das ein Beispiel zeigt, wie Daten von einer Informationsquelle 42 an eine drahtlose Vorrichtung 62 unter Verwendung des Systems von 2 verschoben werden können. In diesem Beispiel fragt die Informationsquelle 42 zuerst den DNS 44 ab, um die Netzwerkidentifizierung „USER1.COMPANY.COM" in eine IP-Adresse aufzulösen. In diesem Fall entspricht der Host-Name „USER1" der bestimmten drahtlosen Vorrichtung 62, an welche die Information geliefert werden soll. Unter Verwendung der DNS-Tabelle 52 bestimmt der DNS 44 die IP-Adresse (192.100.01.01) entsprechend der Netzwerkidentifizierung „USER1.COMPANY.COM" und überträgt die IP-Adresse über das Netzwerk als eine Antwort an die Informationsquelle 42. Wie gezeigt, kann die DNS-Tabelle 52 eine Vielzahl (1-N) von Netzwerkidentifizierungen und eine entsprechende Vielzahl (1-N) von Netzwerkadressen umfassen.

Nach der Auflösung der Netzwerkidentifizierung verwendet die Informationsquelle 42 die resultierende IP-Adresse (192.100.01.01), um die Daten durch das LAN an den virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zu übertragen. Wie gezeigt, wird dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 eine Vielzahl (1-N) von IP-Adressen in dem Netzwerk zugewiesen (d.h., 192.100.01.01–192.100.01.N), um einen TCP/IP-Stapel für die mehrere drahtlose Vorrichtungen zu emulieren, die Zugang zu dem System haben. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 48 fragt dann das AR-Modul 46 ab, um die IP-Adresse (192.100.01.01) in eine Identifizierung (2000AB1) der drahtlosen Vorrichtung 62 in dem drahtlosen Netzwerk 60 aufzulösen, wie oben beschrieben. Die Daten und die drahtlose Identifizierung (2000AB1) werden dann an das mobile Datensystem 50 übertragen, das die Daten für den Transport über das WAN 56 an das drahtlose Gateway 58 vorbereitet, wie oben beschrieben.

4 ist ein Diagramm eines beispielhaften Systems zum Übertragen von Daten 82 von einer ersten drahtlosen Vorrichtung 84 über ein Computernetzwerk an eine zweite drahtlose Vorrichtung 86 unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung 88, die zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung 86 gehört. Zusätzlich zu den ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 84, 86, umfasst das System 80 ein mobiles Datensystem 90, einen Netzwerkserver 92, einen virtuellen Vorrichtungsmanager 94 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul 96.

Die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 84, 86 können beliebige mobile Zweiweg-Kommunikationsvorrichtungen sein, die ausgebildet sind, um in einem drahtlosen Netzwerk zu arbeiten. Die Netzwerkidentifizierung 88 und die Daten 82 können in einer Speichervorrichtung auf der ersten drahtlosen Vorrichtung 84 gespeichert werden oder können in die drahtlose Vorrichtung 84 eingegeben werden, zum Beispiel durch eine Benutzerschnittstelle. Die Netzwerkidentifizierung 88 kann zum Beispiel einen Host-Namen für die zweite drahtlose Vorrichtung 86 und einen Domain-Name für den Netzwerkserver 92 umfassen, aber kann alternativ ein anderer Typ einer Identifizierung sein, der die zweite drahtlose Vorrichtung 86 in einem Computernetzwerk eindeutig identifiziert.

Das mobile Datensystem 90 kann zum Beispiel eine Verarbeitungsvorrichtung sein, die in einem Computernetzwerk arbeitet. Das mobile Datensystem 90 ist betriebsfähig, mit der ersten drahtlosen Vorrichtung über das drahtlose Netzwerk zu kommunizieren und die Daten 82 und die Netzwerkidentifizierung 88 von der ersten drahtlosen Vorrichtung 84 zu empfangen. Zusätzlich ist das mobile Datensystem 90 durch ein Computernetzwerk mit dem Netzwerkserver 92 und dem virtuellen Vorrichtungsmanager 94 verbunden. In alternativen Ausführungsbeispielen jedoch kann das mobile Datensystem 90 auf demselben Prozessor wie der Netzwerkserver 92 und/oder der virtuelle Vorrichtungsmanager 94 arbeiten.

Der Netzwerkserver 92 kann zum Beispiel ein Domain-Name-Server (DNS) sein, der in dem Computernetzwerk arbeitet. Der Netzwerkserver 92 ist betriebsfähig, die Netzwerkidentifizierung 88 von dem mobilen Datensystem 90 zu empfangen und eine Netzwerkadresse 98, wie ein IP-Adresse, zu identifizieren, die zu der Netzwerkidentifizierung 88 gehört.

Der virtuelle Vorrichtungsmanager 94 kann zum Beispiel eine Verarbeitungsvorrichtung sein, die in dem Computernetzwerk arbeitet. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 94 kann, ähnlich zu dem virtuellen Vorrichtungsmanager 20, der oben unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wird, in dem Computernetzwerk erreichbar sein unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, wobei jede Netzwerkadresse einer anderen drahtlosen Vorrichtung entspricht. Das Adressauflösungs(AR)-Modul 96 kann, ähnlich wie das AR-Modul 22 von 1, ein Software-Modul sein, das auf einer Verarbeitungsvorrichtung ausgeführt wird, die in dem Computernetzwerk arbeitet, und kann in einem Ausführungsbeispiel von dem virtuellen Vorrichtungsmanager 94 ausgeführt werden. Das AR-Modul 96 ist betriebsfähig, die Netzwerkadresse 98 zu empfangen und eine entsprechende drahtlose Identifizierung 100 für die zweite drahtlose Vorrichtung 86 zu identifizieren.

In Betrieb empfängt die erste drahtlose Vorrichtung 84 Daten 82 und eine Netzwerkidentifizierung 88, die zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung 86 gehört, und kombiniert die Netzwerkidentifizierung 88 und die Daten 82 in ein Datenpaket 102 zur Übertragung über ein drahtloses Netzwerk und an das mobile Datensystem 90. Das Datenpaket 102 kann auch eine Sender-Identifizierung (SDR ID) für die erste drahtlose Vorrichtung, wie eine Netzwerkidentifizierung, eine IP-Adresse oder eine drahtlose Identifizierung umfassen, um eine Zweiwegkommunikation mit der zweiten drahtlosen Vorrichtung zu ermöglichen. Das mobile Datensystem 90 fragt dann den Netzwerkserver 92 ab, um die Netzwerkidentifizierung 88 in eine Netzwerkadresse 98, wie eine IP-Adresse, aufzulösen. Unter Verwendung der Netzwerkadresse 98 überträgt das mobile Datensystem 90 die Daten 82 durch das Computernetzwerk an den virtuellen Vorrichtungsmanager 20. Das mobile Datensystem 90 kann zum Beispiel die Netzwerkadresse 98 mit den Daten 82 und der Sender-Identifizierung (SDR ID) gemäß einem Netzwerk-Datenübertragungsprotokoll kombinieren, um das resultierende Datenpaket 104 über das Computernetzwerk an den virtuellen Vorrichtungsmanager 94 zu übermitteln. Nach dem Empfang des Datenpakets 104 von der Informationsquelle, fragt der virtuelle Vorrichtungsmanager 94 das AR-Modul 96 ab, um eine drahtlose Identifizierung 100, wie eine MAN, für die zweite drahtlose Vorrichtung zu bestimmen. Die drahtlose Identifizierung 100 wird dann mit den Daten 82 und der Sender-Identifizierung (SDR ID) gemäß dem geeigneten drahtlosen Netzwerkprotokoll kombiniert, und das resultierende Datenpaket 106 wird über das drahtlose Netzwerk an die zweite drahtlose Vorrichtung 86 übertragen.

5 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung 110 des Systems 80 von 4 veranschaulicht. Dieses Ausführungsbeispiel 110 umfasst einen Domain-Name-Server (DNS) 112, ein mobiles Datensystem 114, einen virtuellen Vorrichtungsmanager 116 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul 118. Das System umfasst auch eine DNS-Tabelle 120, die durch den DNS 44 erreichbar ist, und eine AR-Tabelle 122, die durch das AR-Modul 118 erreichbar ist. Auch werden ein drahtloses Gateway 124, eine erste mobile Vorrichtung 126, die in einem ersten drahtlosen Netzwerk 128 arbeitet, und eine zweite drahtlose Vorrichtung 130 dargestellt, die in einem zweiten drahtlosen Netzwerk 132 arbeitet.

Der DNS 112, das mobile Datensystem 114, der virtuelle Vorrichtungsmanager 116 und das AR-Modul 118 sind vorzugsweise in dem selben lokalen Netzwerk (LAN) 134 enthalten und sind vorzugsweise von einem Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136, wie dem Internet, durch eine gemeinsame Firewall getrennt. Die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 können in unterschiedlichen drahtlosen Netzwerken 128, 132 arbeiten, wie dargestellt, sie können aber alternativ in demselben drahtlosen Netzwerk arbeiten.

In Betrieb können Daten zwischen den ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 unter Verwendung von eindeutigen Netzwerkidentifizierungen übertragen werden, die jeder der drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 zugewiesen wird. Um zum Beispiel Daten von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an die zweite drahtlose Vorrichtung 130 zu übertragen, kann eine Netzwerkidentifizierung für die zweite drahtlose Vorrichtung 130, wie eine Domain-Name- und Host-Name-Identifizierung, in die erste drahtlose Vorrichtung 126 über eine Benutzerschnittstelle eingegeben werden. Die erste drahtlose Vorrichtung 126 kann dann die Daten und die Netzwerkidentifizierung unter Verwendung des geeigneten drahtlosen Protokolls formatieren und das resultierende Datenpaket über das drahtlose Netzwerk 128 an das drahtlose Gateway 124 übertragen.

Das drahtlose Gateway 124 liefert eine Schnittstelle zwischen dem/den drahtlosen Netzwerk(en) 128, 132 und dem WAN 136, ähnlich zu dem drahtlosen Gateway 58, das oben unter Bezugnahme auf 2 beschrieben wird. Das drahtlose Gateway 124 formatiert die Daten zur Übertragung über das WAN 136 neu und überträgt die Daten an das mobile Datensystem 114.

Das mobile Datensystem 114 ist ein sicherer Gateway zwischen dem LAN 134 und dem WAN 136, ähnlich zu dem mobilen Datensystem 50, das oben unter Bezugnahme auf 2 beschrieben wird. Bei Empfang von Daten und einer Netzwerkidentifizierung von dem WAN 1136, fragt das mobile Datensystem 114 den DNS 114 ab, um die Netzwerkidentifizierung in eine Netzwerkadresse, wie eine IP-Adresse, aufzulösen, die zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 gehört. Die Netzwerkadresse kann zum Beispiel durch den DNS 112 bestimmt werden durch Abgleichen der Netzwerkidentifizierung mit einer entsprechenden Netzwerkadresse in der DNS-Tabelle 120. Wie oben unter Bezugnahme auf 2 beschrieben wird, ist die Netzwerkadresse vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen, die dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zugewiesen sind, was einen TCP/IP-Stapel für mehrere mobile Vorrichtungen 126, 130 in dem System 110 simuliert.

Nach dem Empfang der Netzwerkadresse von dem DNS 112, verwendet das mobile Datensystem 114 die Netzwerkadresse zur Übertragung der Daten an den virtuellen Vorrichtungsmanager 116 durch das LAN 134. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 116 fragt das AR-Modul 118 ab, vorzugsweise unter Verwendung eines standardmäßigen Adressauflösungsprotokolls, um die Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, wie eine MAN, aufzulösen, welche die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in dem drahtlosen Netzwerk 132 identifiziert. Das AR-Modul 118 kann zum Beispiel die Netzwerkadresse auflösen durch deren Abgleichen mit einer entsprechenden drahtlosen Identifizierung in der AR-Tabelle 122. (Siehe zum Beispiel 6). Die AR-Tabelle 122 kann zum Beispiel eine Datenbank in einer Speichervorrichtung sein, die durch das AR-Modul 46 erreichbar ist. Nach der Auflösung der Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, sendet der virtuelle Vorrichtungsmanager 116 dann die Daten und die drahtlose Identifizierung zurück durch das LAN an das mobile Datensystem 114 zur Übertragung an die zweite drahtlose Vorrichtung 130.

Das mobile Datensystem 114 formatiert die drahtlose Identifizierung und die Daten und überträgt das resultierende Datenpaket über das WAN 136 an das drahtlose Gateway 124. Zusätzlich kann das mobile Datensystem 114 die Daten auch in ein Format umwandeln, das mit der drahtlosen Vorrichtung 130 kompatibel ist, die Daten verschlüsseln und komprimieren und zusätzliche Funktionen durchführen, wie oben unter Bezugnahme auf 2 beschrieben wird. Das drahtlose Gateway 124 wandelt dann das Datenpaket von dem mobilen Datensystem 114 in ein drahtloses Netzwerkprotokoll um, adressiert das Datenpaket für eine Übertragung über das drahtlose Netzwerk 132 unter Verwendung der drahtlosen Identifizierung und überträgt die Daten an die drahtlose Vorrichtung 130. Wie oben angemerkt, kann das drahtlose Gateway 124 auch andere Schnittstellenfunktionen durchführen, zum Beispiel in dem Fall von mehreren drahtlosen Netzwerken 128, 132 kann das drahtlose Gateway 124 bestimmen, welches der drahtlosen Netzwerke 128, 132 in der Kommunikation mit der drahtlosen Vorrichtung 130 das letzte war.

6 ist ein Diagramm 140, das ein Beispiel zeigt, wie Daten von einer ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an eine zweite drahtlose Vorrichtung 130 unter Verwendung des Systems 110 von 5 übertragen werden können. In diesem Beispiel überträgt die erste drahtlose Vorrichtung 126 Daten an das mobile Datensystem (MDS – mobile data system) 114, adressiert mit der Netzwerkidentifizierung „USER2.COMPANY.COM". Der Host-Name „USER2" identifiziert in diesem Beispiel die zweite drahtlose Vorrichtung 130. Das MDS 114 fragt dann den DNS 112 ab, um den Domain-Name und den Host-Namen in die IP-Adresse „192.100.01.02" aufzulösen unter Verwendung der DNS-Tabelle 120 verwendet. Wie dargestellt, umfasst die DNS-Tabelle 120 eine Vielzahl (1-N) von Netzwerkidentifizierungen und eine entsprechende Vielzahl (1-N) von Netzwerkadressen.

Mit der IP-Adresse (192.100.01.02) von der DNS-Tabelle 120 öffnet das MDS 114 eine Netzwerkverbindung mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager 116 und sendet die Daten an den virtuellen Vorrichtungsmanager 116, um die IP-Adresse in eine entsprechende drahtlose Identifizierung (2000AB2) für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 aufzulösen. Wie oben beschrieben, wird dem virtuellen Vorrichtungsmanager 116 eine Vielzahl (1-N) von IP-Adressen in dem Netzwerk (d.h. 192.100.01.01–192.100.01.N) zugewiesen, um einen TCP/IP-Stapel für mehrere drahtlose Vorrichtungen 126, 130 zu emulieren. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 116 fragt das AR-Modul 118 ab, um die IP-Adresse (192.100.01.02) in die drahtlose Identifizierung (2000AB2) aufzulösen unter Verwendung der AR-Tabelle 122. Die Daten von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 zusammen mit der drahtlosen Identifizierung (2000AB2) werden dann zurück an das MDS 114 übertragen und von dem MDS 114 an die zweite drahtlosen Vorrichtung 130 übertragen, wie oben beschrieben wird.

7 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung 150 des Systems 80 von 4 veranschaulicht, in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 zu unterschiedlichen lokalen Netzwerken 152, 154 gehören. Beide lokalen Netzwerke 152, 154 umfassen ein mobiles Datensystem (MDS 1 und MDS 2 – mobile data system) 156, 158, ein virtuelles Vorrichtungs-Modul (VDM 1 und VDM 2 – virtual device modul) 160, 162, ein Adressauflösungs(AR)-Modul 164, 166 und einen Domain-Name-Server (DNS 1 und DNS 2) 168, 170. Auch werden die erste drahtlose Vorrichtung 126, die mit einem ersten drahtlosen Netzwerk 128 und einem ersten drahtlosen Gateway 172 arbeitet, und die zweite drahtlose Vorrichtung 130, die mit einem zweiten drahtlosen Netzwerk 132 und einem zweiten drahtlosen Gateway 174 arbeitet, dargestellt. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass in anderen Ausführungsbeispielen die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 in demselben drahtlosen Netzwerk arbeiten können. Es sollte auch angemerkt werden, dass das System 150 alternativ ein einzelnes drahtloses Gateway umfassen kann, das mehrere drahtlose Netzwerke 128, 132 mit dem Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136 verbindet.

Ähnlich zu dem System 110, das oben unter Bezugnahme auf 5 beschrieben wird, können Daten in diesem System 150 zwischen den ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 unter Verwendung von eindeutigen Netzwerkidentifizierungen übertragen werden, die jeder der drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 zugewiesen wurden. Um zum Beispiel Daten von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an die zweite drahtlose Vorrichtung 130 zu übertragen, kann eine Netzwerkidentifizierung für die zweite drahtlose Vorrichtung in die erste drahtlose Vorrichtung 126 durch eine Benutzerschnittstelle eingegeben werden. Die erste drahtlose Vorrichtung 126 formatiert die Daten und die Netzwerkidentifizierung für eine drahtlose Übertragung und überträgt das resultierende Datenpaket über das drahtlose Netzwerk 128 an das erste drahtlose Gateway 172. Das drahtlose Gateway 172 formatiert die Daten und die Netzwerkidentifizierung neu zur Übertragung über das WAN 136 und leitet sie an das MDS 156 in dem ersten LAN 152 weiter.

Bei Empfang der Daten und der Netzwerkidentifizierung von dem WAN 136 fragt das MDS 156 in dem ersten LAN 152 den DNS 168 ab, um die Netzwerkidentifizierung aufzulösen. Da jedoch die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in diesem Ausführungsbeispiel 150 in Verbindung mit dem zweiten LAN 154 arbeitet, sollte die Netzwerkidentifizierung das zweite LAN 154 identifizieren. Zum Beispiel kann die Netzwerkidentifizierung einen Host-Namen umfassen, der die zweite drahtlose Vorrichtung 130 identifiziert, und einen Domain-Namen, der den DNS 170 in dem zweiten LAN 154 identifiziert. Folglich weist nach der Abfrage mit der Netzwerkidentifizierung der DNS 168 in dem ersten LAN 152 sein MDS 156 an, die Daten durch das WAN 136 an den virtuellen Vorrichtungsmanager (VDM) 162 in dem zweiten LAN 154 weiterzuleiten. Der DNS 168 kann zum Beispiel auf den DNS 170 in dem zweiten LAN 154 zugreifen, um das MDS 156 mit einer Netzwerkadresse in dem WAN 136 für den VDM 162 zu versehen.

Ähnlich zu den virtuellen Vorrichtungsmanagern, die oben beschrieben werden, wird dem VDM 162 in dem zweiten LAN vorzugsweise eine Vielzahl von Netzwerkadressen zugewiesen, um einen TCP/IP-Stapel für mehrere mobile Vorrichtungen zu simulieren, die in Verbindung mit dem zweiten LAN 154 arbeiten, einschließlich die zweite mobile Vorrichtung 130. Nach dem Empfang der Daten und der Netzwerkadresse von dem ersten LAN 152 fragt der VDM 162 das AR-Modul 166 in dem zweiten LAN 154 ab, um die Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, wie eine MAN, aufzulösen, welche die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in dem drahtlosen Netzwerk 132 identifiziert. Die Daten und die drahtlose Identifizierung werden dann an das MDS 158 weitergeleitet.

Das MDS 158 in dem zweiten LAN 154 formatiert die drahtlose Identifizierung und die Daten und überträgt sie über das WAN 136 an das zweite drahtlose Gateway 124. Das MDS 158 kann die Daten auch verschlüsseln und komprimieren und zusätzliche Funktionen durchführen, wie oben beschrieben wird. Das zweite drahtlose Gateway 174 konvertiert das Datenpaket, das von dem MDS 158 in dem zweiten LAN empfangen wird, in ein drahtloses Netzwerkprotokoll, adressiert die neu formatierten Daten unter Verwendung der drahtlosen Identifizierung und überträgt das resultierende Datenpaket über das drahtlose Netzwerk 132 an die zweite drahtlose Vorrichtung 130.

8 ist ein Diagramm, das eine weitere beispielhafte Implementierung 180 des Systems 80 von 4 darstellt, in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 zu unterschiedlichen lokalen Netzwerken 182, 184 gehören. Beide lokale Netzwerke 182, 184 umfassen ein mobiles Datensystem (MDS 1 und MDS 2) 186, 188, ein virtuelles Vorrichtungs-Modul (VDM 1 und VDM 2) 190, 192 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul 194, 196. Zusätzlich ist jedes der lokalen Netzwerke 182, 184 mit einem gemeinsamen Netzwerkserver 198 verbunden.

Ähnlich zu dem System 150, das oben unter Bezugnahme auf 7 beschrieben wird, können Daten in diesem System 180 von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an die zweite drahtlose Vorrichtung 130 über ein oder mehrere drahtlose Netzwerke 128, 132 und ein Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136 übertragen werden. Zur Einfachheit werden jedoch das/die drahtlose(n) Netzwerk(e) 128, 132, das/die drahtlose(n) Gateway(s) 172, 174 und das Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136 in der 8 nicht dargestellt.

In dem System 180 von 8 wird ein Datenpaket, das für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 bestimmt ist, von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an das MDS 186 in dem ersten LAN 182 übertragen. Zusätzlich zu seinen Nutzlast-Daten kann das Datenpaket, das von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 übertragen wird, eine Sender-Identifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 umfassen, wie eine drahtlose Netzwerkidentifizierung, und entweder eine Netzwerkidentifizierung oder eine Netzwerkadresse, die eindeutig die zweite drahtlose Vorrichtung 130 identifiziert. Zum Beispiel kann das Datenpaket mit einer IP-Adresse in dem zweiten LAN 184 adressiert sein, das zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 gehört, oder kann mit einer eindeutigen Netzwerkidentifizierung adressiert werden, wie oben beschrieben wird.

Bei Empfang des Datenpakets von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 fragt das MDS 186 in dem ersten LAN 182 das AR-Modul 194 ab, um die Sender-Identifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 in eine eindeutige Netzwerkadresse, wie ein IP-Adresse, aufzulösen, die zu der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 gehört. Das AR-Modul 194 kann zum Beispiel die Sender-Identifizierung auflösen durch Abgleichen mit einer entsprechenden Netzwerkidentifizierung in einer Adressauflösungs(AR)-Tabelle. Ähnlich zu den oben beschriebenen, ist die Netzwerkadresse der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen, die dem VDM 190 in dem ersten LAN 182 zugewiesen werden, was einen TCP/IP-Stapel für mehrere mobile Vorrichtungen simuliert.

Zusätzlich öffnet das MDS 186 in dem ersten LAN 182 auch eine Kommunikationsverbindung mit dem Netzwerkserver 198, zum Beispiel durch ein WAN. Der Netzwerkserver 198 unterhält eine Tabelle, wie eine elektronische Datenbank, die eindeutige Netzwerkidentifizierungen für die drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 mit Netzwerkadressen in dem ersten oder zweiten LAN 182, 184 verbindet. Das MDS 186 fragt den Netzwerkserver 198 ab, um die Netzwerkadresse für die erste drahtlose Vorrichtung 126 in eine Netzwerkidentifizierung für die erste drahtlose Vorrichtung aufzulösen. Zusätzlich, wenn die Netzwerkadresse für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 nicht in dem Datenpaket geliefert wurde, das von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 übertragen wurde, dann fragt das MDS 186 auch den Netzwerkserver 198 ab, um die Netzwerkidentifizierung der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 in eine Netzwerkadresse, wie eine IP-Adresse, in dem zweiten LAN 184 aufzulösen.

Mit der Netzwerkadresse für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 öffnet das MDS 186 eine Verbindung, zum Beispiel durch ein WAN, um die Daten und die Netzwerkidentifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an den VDM 192 in dem zweiten LAN 184 zu übertragen. Ähnlich zu den oben beschriebenen, ist die Netzwerkadresse der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen, die dem VDM 192 in dem zweiten LAN 184 zugewiesen wurden. Nach dem Empfang der Daten und der Netzwerkidentifizierung von dem ersten LAN 182, fragt der VDM 192 in dem zweiten LAN 184 das AR-Modul 196 ab, um die Netzwerkadresse für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in eine drahtlose Identifizierung, wie eine MAC-Adresse, aufzulösen, welche die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in einem drahtlosen Netzwerk identifiziert.

Von dem VDM 192 werden die Daten an das MDS 188 zusammen mit der drahtlosen Identifizierung der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 und der Netzwerkidentifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 weitergeleitet. Das MDS 188 öffnet eine Verbindung mit dem Netzwerkserver 198, zum Beispiel über ein WAN, und fragt den Netzwerkserver 198 ab, um die Netzwerkidentifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 in die zugehörige Netzwerkadresse aufzulösen. Das MDS 188 formatiert dann die Daten zur Übertragung an die zweite drahtlose Vorrichtung 130 zusammen mit der drahtlosen Identifizierung der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 und der Netzwerkadresse und der Netzwerkidentifizierung für die erste drahtlose Vorrichtung 126.

Diese schriftliche Beschreibung verwendet Beispiele, um die Erfindung zu offenbaren, einschließlich des besten Modus, und um Fachleuten zu ermöglichen, die Erfindung herzustellen und zu verwenden. Der patentierbare Umfang der Erfindung wird durch die Ansprüche definiert und kann andere Beispiele umfassen, die für Fachleute offensichtlich sind.


Anspruch[de]
Verfahren zum Verschieben von Information an eine drahtlose Vorrichtung (14), das die Schritte aufweist:

Vorsehen einer Netzwerkidentifizierung (16) für die drahtlose Vorrichtung (14), welche die drahtlose Vorrichtung (14) in einem Netzwerk eindeutig identifiziert;

Verwenden der Netzwerkidentifizierung (16) für die drahtlose Vorrichtung (14), um eine Netzwerkadresse (24) zu bestimmen, die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört;

Vorsehen eines virtuellen Vorrichtungsmanagers (20), der auf dem Netzwerk erreichbar ist unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, wobei die Vielzahl von Netzwerkadressen die Netzwerkadresse (24) umfasst, die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört, und jede der Vielzahl von Netzwerkadressen einer anderen der Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen entspricht, die über den virtuellen Vorrichtungsmanager (20) erreichbar sind;

Übertragen von Information an den virtuellen Vorrichtungsmanager (20) unter Verwendung der Netzwerkadresse (24), die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört;

Verwenden der Netzwerkadresse (24), die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört, um eine Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung (14) in einem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen; und

Übertragen der Information an die drahtlose Vorrichtung (14) unter Verwendung der Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung (14) in dem drahtlosen Netzwerk.
Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Netzwerk ein Computernetzwerk ist. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei das Computernetzwerk ein TCP/IP-Netzwerk ist. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei die Netzwerkidentifizierung (16) eine Domain-Name-Identifizierung und eine Host-Name-Identifizierung umfasst. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das Computernetzwerk ein lokales Netzwerk ist. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Vielzahl von Netzwerkadressen Internetprotokolladressen sind. System zum Verschieben von Information von einer Informationsquelle (12) in einem Computernetzwerk an eine drahtlose Vorrichtung (14), das aufweist:

einen Netzwerkserver (18), der mit dem Computernetzwerk verbunden ist, wobei der Netzwerkserver (18) betriebsfähig ist, eine Netzwerkidentifizierung (16) für die drahtlose Vorrichtung (14) von der Informationsquelle (12) zu empfangen und eine Netzwerkadresse (24), die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört, an die Informationsquelle zurückzusenden;

einen virtuellen Vorrichtungsmanager (20), der mit dem Computernetzwerk verbunden ist und der auf dem Computernetzwerk erreichbar ist unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, wobei die Vielzahl der Netzwerkadressen die Netzwerkadresse (24) umfasst, die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört, und jede der Vielzahl der Netzwerkadressen einer anderen einer Vielzahl von drahtlosen Vorrichtungen entspricht, auf die über den virtuellen Vorrichtungsmanager (20) zugegriffen werden kann; und

ein Adressauflösungsmodul (22), das mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager (20) verbunden ist, wobei das Adressauflösungsmodul (22) betriebsfähig ist, die Netzwerkadresse (24) zu empfangen, die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört, und eine Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung (14) in einem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen;

wobei der virtuelle Vorrichtungsmanager (20) betriebsfähig ist, eine Information von der Informationsquelle (12) zu empfangen, die von der Informationsquelle (12) an den virtuellen Vorrichtungsmanager (20) unter Verwendung der Netzwerkadresse (24) übertragen wird, die zu der drahtlosen Vorrichtung (14) gehört, und auf das Adressauflösungsmodul (22) zuzugreifen, um die Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung (14) in dem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen, und wobei der virtuelle Vorrichtungsmanager (20) betriebsfähig ist, eine Information an die drahtlose Vorrichtung (14) über das drahtlose Netzwerk zu übertragen unter Verwendung der Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung (14) in dem drahtlosen Netzwerk.
System gemäß Anspruch 7, wobei die Informationsquelle (12) ein Teil des Systems ist und einen Server aufweist, der auf dem Computernetzwerk arbeitet. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 8, wobei die Informationsquelle (12) ein Teil des Systems ist und eine Softwareanwendung aufweist, die auf einem Prozessor arbeitet, der mit dem Computernetzwerk verbunden ist. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Information einen Aktienkurs aufweist. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Information einen Wetterbericht aufweist. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei die Netzwerkidentifizierung (16) eine Domain-Name-Identifizierung und eine Host-Name-Identifizierung umfasst. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 12, wobei das System ein System zum Verschieben von Information von einer Informationsquelle (12) in einem lokalen Netzwerk an eine drahtlose Vorrichtung (14) ist. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 13, wobei die Vielzahl von Netzwerkadressen Internetprotokolladressen sind. System gemäß einem der Ansprüche 7 bis 14, das weiter aufweist:

ein Mobil-Datensystem, das mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager (20) verbunden ist und betriebsfähig ist, den virtuellen Vorrichtungsmanager (20) mit einem Weitbereichsnetz zu verbinden, wobei das Mobil-Datensystem betriebsfähig ist, die Information über das Weitbereichsnetz an das drahtlose Netzwerk zu übertragen.
System gemäß Anspruch 15, das weiter ein mit dem Weitbereichsnetz verbundenes Gateway aufweist, das das Weitbereichsnetz mit dem drahtlosen Netzwerk verbindet, wobei das Mobil-Datensystem betriebsfähig ist, die Information über das Weitbereichsnetz an das Gateway zu übertragen, und das Gateway betriebsfähig ist, die Information weiter an das drahtlose Netzwerk zu übertragen. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 16, wobei das Mobil-Datensystem betriebsfähig ist, die Information in ein Format umzuwandeln, das mit der drahtlosen Vorrichtung (14) kompatibel ist. System gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei das Weitbereichsnetz das Internet ist.






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