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Dokumentenidentifikation DE602004007873T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001561293
Titel VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR ERSTELLUNG VON RÜCKKOPPLUNG IN EINEM BROADCAST- ODER MULTICASTDIENST
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder LEE, Young-Dae, Hanam, Gyeonggi-Do 465-711, KR;
YI, Seung-June, Seoul 135-240, KR;
CHUN, Sung-Duck, Seoul 151-891, KR
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 602004007873
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.05.2004
EP-Aktenzeichen 047317870
WO-Anmeldetag 07.05.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/KR2004/001066
WO-Veröffentlichungsnummer 2004100402
WO-Veröffentlichungsdatum 18.11.2004
EP-Offenlegungsdatum 10.08.2005
EP date of grant 01.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H04B 7/26(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 12/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbau von Rückmeldekanälen in einem MBMS Dienst (Multimedia Broadcast/Multicast Service) für das UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) und insbesondere ein Verfahren zur selektiven Herstellung einer RRC Verbindung mit solchen Endgeräten, die zum Übermitteln von Rückmeldeinformationen zu dem speziellen MBSM Dienst über eine Aufwärtsstrecke bzw. einen Uplink-Kanal in der Lage sind.

Stand der Technik

Das UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) ist ein mobiles Kommunikationssystem der dritten Generation IMT-2000 des europäischen Typus, das sich aus einem europäischen Standard entwickelt hat, der als GSM (Global System for Mobile Communications) bekannt ist. Das UMTS verfolgt das Ziel, einen verbesserten mobilen Kommunikationsdienst auf der Basis eines GSM Kernnetzwerkes und einer drahtlosen W-CDMA (Wideband Code Division Multiple Access) Funkzugriffstechnik zur Verfügung zu stellen.

Im Dezember 1998 wurde ein Third Generation Partnership Project (3GPP) Standardisierungsgremium durch das ETSI aus Europa, das ARIB/TTC aus Japan, das T1 aus den Vereinigten Staaten und das TTA aus Korea geschaffen. Das 3GPP erarbeitet detaillierte Spezifikationen zur UMTS Technologie aus. Um eine schnelle und effiziente technische Entwicklung des UMTS zu erreichen, wurden fünf technische Spezifikationsgruppen (TSG) innerhalb des 3GPP zur Standardisierung der UMTS unter Beachtung der selbständigen Natur der Netzwerkelemente und deren Funktionsweisen geschaffen.

Jede TSG entwickelt, beschließt und verwaltet die Standardspezifikation innerhalb eines damit in Verbindung stehenden Bereichs. Unter diesen Gruppen entwickelt die Gruppe (TSG-RAN) für das Funknetz (RAN = random access network) die Standards für die Funktionen, die Anforderungen für das terristische Funknetz des UMTS (UTRAN), das ein neues Funknetz zur Unterstützung der W-CDMA Zugangstechnologie für das UMTS ist.

1 veranschaulicht exemplarisch den Grundaufbau eines üblichen UMTS-Netzes. Wie in 1 dargestellt, ist das UMTS grob in ein Endgerät oder ein Benutzergerät (UE) 10, ein UTRAN 20 Protokollmodell und ein Kernnetzwerk (CN) 30 aufgeteilt.

Das UTRAN 20 umfasst ein oder mehrere Funknetz-Untersysteme (RNS) 25. Jedes RNS 25 hat einen Funknetzkontroller (RNC) 23 und mehrere Basis- bzw. B-Knoten (Basisstationen) 21, die vom RNC 23 verwaltet werden. Das RNC 23 betreibt die Zuweisung und die Verwaltung der Funkressourcen und arbeitet als ein Zugangspunkt bezüglich des Kernnetzwerks 30.

Der Basisknoten 21 empfängt Informationen, die durch eine physikalische Schicht des Endgeräts 10 über einen Uplink-Kanal bzw. Aufwärtskanal übertragen wurden und übermittelt Daten an das Endgerät 10 über einen Downlink-Kanal bzw. Abwärtskanal bzw. -strecke.

Das UTRAN 20 erzeugt und hält einen Funkträger (RAB) zur Kommunikation zwischen dem Endgerät 10 und dem Kernnetzwerk 30 aufrecht. Das Kernnetzwerk 30 fordert von dem Funkträger RAB Ende-zu-Ende Qualitätsservice (QoS) Anforderungen an und der RAB unterstützt die QoS Anforderungen, die das Kernnetzwerk 30 vorgegeben hat. Folglich kann durch die Erzeugung und die Aufrechterhaltung des RAB das UTRAN 20 die Anforderungen des Ende-zu-Ende QoS erfüllen.

Die einem speziellen Endgerät 10 zur Verfügung gestellten Dienste lassen sich grob in einen leitungsvermittelten (CS) Dienst und einen paketvermittelten (PS) Dienst unterteilen. So ist beispielsweise ein allgemeiner Sprachdienst ein leitungsvermittelter Dienst, während der Dienst des Webbrowsing über eine Internetverbindung als ein paketvermittelter Dienst (PS) eingeordnet wird.

Zur Unterstützung von leitungsvermittelten Diensten werden die RNC 23 mit der Mobilvermittlungszentrale (MSC) 31 des Kernnetzwerks 30 verbunden und ist das MSC 31 mit der Gateway Mobilvermittlungsstelle (GMSC) 33 verbunden, das die Verbindung mit anderen Netzwerken verwaltet. Zur Unterstützung paketvermittelter Dienste sind die RNC 23 mit dem gerade in Betrieb befindlichen allgemeinen Paketfunkdienst (GPRS) Support-Knoten (SGSN) 35 und dem Gateway GPRS Support-Knoten (GGSN) 37 des Kernnetzwerks 30 verbunden. Das SGSN 35 unterstützt die Paketkommunikation mit den RNC 23 und das GGSN 37 verwaltet die Verbindungen mit anderen paketvermittelten Netzwerken wie beispielsweise dem Internet.

2 zeigt den Aufbau eines Funk Interface Protokoll zwischen dem Endgerät 10 und dem UTRAN 20 nach den Funknetzwerkstandards gemäß dem 3GGP. Wie in 2 dargestellt, hat das Funk Interface Protokoll horizontale Schichten, die eine physikalische Schicht, eine Transport-Netzschicht und eine Funk-Netzschicht umfassen, und hat vertikale Ebenen, die eine Benutzerebene (U-Ebene) zur Übermittlung von Benutzerdaten und eine Steuerebene (C-Ebene) zur Übermittlung von Steuerinformationen umfassen.

Die Benutzerebene ist ein Bereich, der die Informationen über den Verkehr mit dem Benutzer verwaltet, wie beispielsweise Sprach- oder Internetprotokoll- (IP) Pakete. Die Steuerebene ist ein Bereich, der Steuerinformationen für ein Interface mit dem Netzwerk, die Aufrechterhaltung und die Verwaltung eines Anrufs und dergleichen abwickelt.

Die Protokollschichten in 2 können in eine erste Schicht (L1), eine zweite Schicht (L2) und eine dritte Schicht (L3) auf der Basis der drei unteren Schichten eines Standardmodells eines offenen Verbindungssystems (OSI) unterteilt werden.

Die erste Schicht (L1), nämlich die physikalische Schicht, stellt einen Informationsübermittlungsdienst an eine obere Schicht unter Verwendung verschiedener Funkübertragungstechniken zur Verfügung. Die physikalische Schicht ist mit einer oberen Schicht verbunden, die als eine Mediumzugangssteuerschicht (MAC) über einen Transportkanal bezeichnet wird. Die MAC-Schicht und die physikalische Schicht tauschen Daten über den Transportkanal miteinander aus.

Die zweite Schicht (L2) umfasst eine MAC-Schicht, eine Funkverbindungssteuerschicht (RLC), eine Broadcast/Multicast Steuerschicht (BMC) und eine Paketdatenkonvergenzprotokoll (PDCO) Schicht.

Die MAC-Schicht verwaltet das Mapping zwischen logischen Kanälen und Transportkanälen und stellt die Allokation der MAC-Parameter für die Allokation und Re-Allokation von Funkresourcen zur Verfügung. Die MAC-Schicht ist über einen logischen Kanal mit einer oberen Schicht verbunden, die als Funkverbindungssteuer (RLC)-Schicht bezeichnet wird,.

Verschiedene logische Kanäle werden entsprechend dem Typ der Information übermittelt. Im allgemeinen wird ein Steuerkanal zur Übertragung von Information von der Steuerebene und ein Verkehrskanal zur Übertragung von Informationen von der Benutzerebene eingesetzt.

Ein logischer Kanal kann ein allgemeiner Kanal oder ein zugewiesener Kanal sein, je nachdem, ob der logische Kanal ein gemeinsam genutzter Kanal ist. Logische Kanäle umfassen einen zugewiesenen Verkehrskanal (DTCH), einen zugewiesenen Steuerkanal (DCCH), einen allgemeinen Verkehrskanal (CTCH), einen allgemeinen Steuerkanal (CCCH), einen Sendesteuerkanal (BCCH) und einen Paging-Steuerkanal (PCCH). Der BCCH stellt Informationen einschließlich Informationen, die von einem Endgerät zum Zugang zu einem System verwendet werden, zur Verfügung. Der PCCH wird durch das UTRAN 20 für den Zugang zu einem Endgerät 10 verwendet.

Die MAC-Schicht ist mit der physikalischen Schicht durch Transportkanäle verbunden und kann aufgeteilt werden in eine MAC-b Unterschicht, eine MAC-d Unterschicht, eine MAC-c/sh Unterschicht und eine MAC-hs Unterschicht entsprechend dem Typ des Transportkanals, der gerade verwaltet wird. Die MAC-b Unterschicht verwaltet einen BCH (Broadcast Channel), einen Transportkanal, der das Senden von Systeminformationen handhabt. Die MAC-c/sh Unterschicht verwaltet einen allgemeinen Transportkanal, wie beispielsweise einen Forward Access Channel (FACH) oder einen gemeinsamen Kanal (DSCH), der von einer Vielzahl von Endgeräten gemeinsam genutzt wird. Die MAC-d Unterschicht verwaltet einen zugewiesenen Kanal (DCH), der ein zugewiesener Transportkanal für ein spezielles Endgerät 10 ist. Folglich ist die MAC-d Unterschicht in einem sich im Betrieb befindlichen (serving) Funknetzkontroller (SRNC) angeordnet, die ein entsprechendes Endgerät verwalten. Ferner existiert eine MAC-d Unterschicht in jedem Endgerät.

Die RLC-Schicht unterstützt die zuverlässige Datenübermittlung und führt eine Segmentierung und eine Verknüpfung einer Vielzahl von RLC Dienstedateneinheiten (SDUs) aus, die von einer oberen Schicht zur Verfügung gestellt werden. Wenn die RLC-Schicht von der oberen Schicht mehrere RCL SDU empfängt, passt die RLC-Schicht die Größe jedes RLC SDU in geeigneter Weise auf der Grundlage der Verarbeitungskapazität an und erzeugt dann Dateneinheiten durch Hinzufügen von Header-Informationen. Die Dateneinheiten, die als Protokolldateneinheiten (PDU) bezeichnet werden, werden an die MAC-Schicht über einen logischen Kanal übertragen. Die RLC-Schicht umfasst einen RLC-Puffer zum Speichern der RLC SDU und/oder der RLC PDU.

Die BMC-Schicht bestimmt den Zeitpunkt für eine Zellenübertragungsnachricht (CB), die von dem Kernnetzwerk übertragen wird und sendet die CB-Nachricht an Endgeräte 10, die sich in einer speziellen Zelle oder den Zellen befinden.

Die PDCP-Schicht ist oberhalb der RLC-Schicht angeordnet. Die PDCP-Schicht wird zur wirksamen Übertragung von Netzprotokolldaten, wie beispielsweise IPv4 oder Ipv6 auf einem Funkinterface mit vergleichsweise schmaler Bandbreite eingesetzt. Hierzu nimmt die PDCP-Schicht überflüssige Steuerinformation, die in einem verdrahteten Netz verwendet wird, aus den Daten herauseine Funktion, die als Header-Kompression bezeichnet wird.

Die Funkressourcensteuerungs- (RRC) Schicht ist als der unterste Bereich der dritten Schicht (L3) angeordnet und ist nur in der Steuerebene definiert. Die RRC-Schicht steuert die Transportkanäle und die physikalischen Kanäle bezüglich Einrichtung, erneuter Konfiguration und der Freigabe und Zurücknahme der Funkträger (RB). Der RB zeigt einen Dienst an, der durch die zweite Schicht (L2) zur Datenübertragung zwischen dem Endgerät 10 und den UTRAN 20 zur Verfügung gestellt ist. Generell bezieht sich die Einrichtung des RB auf das Verfahren zur Festlegung der Eigenschaften einer Protokollschicht und eines Kanals, der für die Zurverfügungstellung eines speziellen Datendienstes erforderlich ist, und zum Einstellen der entsprechenden detaillierten Parameter und Arbeitsverfahren.

Der RRC Zustand bezieht sich darauf, ob eine logische Verbindung zwischen dem RRC des Endgeräts 10 und dem RRC des UTRAN 20 besteht. Wenn eine Verbindung besteht, spricht man davon, dass sich das Endgerät 10 in einem RRC verbunden Zustand befindet. Wenn dagegen keine Verbindung besteht, sagt man, dass sich das Endgerät 10 in einem Ruhezustand befindet.

Da eine RRC Verbindung für Endgeräte 10 im RCC verbundenen Zustand besteht, kann das UTRAN 20 das Vorhandensein eines bestimmten Endgeräts innerhalb der Einheit der Zellen. z.B. in welcher Zelle sich das Endgerät im RRC verbundenen Zustand befindet, ermitteln. Auf diese Weise kann das Endgerät 10 wirksam gesteuert werden.

Im Gegensatz hierzu kann das UTRAN 20 das Vorhandensein eines Endgeräts 10 im Ruhezustand nicht bestimmen. Das Vorhandensein eines Endgeräts im Ruhezustand kann von dem Kernnetzwerk 30 nur insoweit festgestellt werden, als dass es sich in einem Gebiet befindet, das größer als eine Zelle ist, z.B. an einem Ort oder in einem Routing Bereich. Daher wird das Vorhandensein von sich im Ruhezustand befindenden Endgeräten 10 nur in innerhalb einer großen Region bestimmt und um einen Mobilkommunikationsdienst, wie beispielsweise einen Sprach- oder Datendienst, zu empfangen, muss das sich im Ruhezustand befindende Endgerät in einen RRC verbundenen Zustand gebracht oder gewechselt werden.

Das System der 3GPP kann einen Multimedia Broadcast/Multicast Service (MBMS) zur Verfügung stellen, der eine neue Art von Dienst nach dem Release 6 ist. Das TSG SA (Service and System Aspect) der 3GPP definiert verschiedene Netzwerkelemente und deren Funktionen, die zur Unterstützung eines MBMS Dienstes erforderlich sind. Ein Zellen-Übertragungsdienst, der nach dem konventionellen Release 99 zur Verfügung gestellt wird, ist auf einen Dienst beschränkt, durch den eine Kurzmitteilung vom Typ Text in einen bestimmten Bereich übertragen wird. Der MBMS Dienst, den das Release 6 zur Verfügung stellt, ist ein weiter fortgeschrittener Dienst, der Multimediadaten an viele Endgeräte (UE) 10 überträgt (multicast), die sich bei dem entsprechenden Dienst zusätzlich zum Übertragen von Multimediadaten registriert bzw. angemeldet haben.

Der MBMS-Dienst ist ein "downward-dedicated" Dienst, der einen Streaming- oder Hintergrunddienst an eine Vielzahl von Endgeräten 10 unter Verwendung eines allgemeinen oder fest geschalteten Kanals zur Verfügung stellt. Der MBMS-Dienst ist in einen Broadcast-Modus und in einen Multicast-Modus unterteilt.

Der MBMS Broadcast-Modus erleichtert die Übertragung von Multimediadaten an jeden Benutzer, der sich in einem Broadcast-Bereich befindet, während der MBMS Multicast-Modus die Übertragung von Multimediadaten an eine spezielle Nutzergruppe erleichtert, die sich in einem Multicast-Bereich befindet. Der Multicast-Bereich gibt einen Bereich an, in dem ein Broadcast-Service zur Verfügung steht und der Multicast-Bereich bezeichnet einen Bereich, in dem ein Multicast-Dienst zur Verfügung steht.

3 illustriert ein Verfahren zur Zurverfügungsstellung eines besonderen MBMS-Dienstes (Dienst 1) unter Verwendung des Multicast-Modus. Benutzer, die einen MBMS-Dienst zu empfangen wünschen, z.B. UE1 und UE2, erhalten zunächst eine Dienstsignalisierung, die vom Netz zur Verfügung gestellt wird. Die Dienst-Signalisierung stellt dem Endgerät 10 eine Liste von zur Verfügung stellbaren Diensten und damit im Zusammenhang stehenden Informationen zur Verfügung. Ferner muss der Nutzer eine vom Netzwerk kommende Dienstnotifizierung erhalten. Die Dienstnotifizierung stellt dem Endgerät 10 Informationen im Zusammenhang mit den zu übermittelnden Broadcast-Daten zur Verfügung.

Wenn der Benutzer beabsichtigt, den Multicast-Modus MBMS Dienst zu empfangen wünscht, meldet sich der Nutzer bei einer Multicast-Registrierungsgruppe an. Die Multicast-Registrierungsgruppe ist eine Gruppe von Nutzern, die eine Registrierungs- oder Anmeldeprozedur abgeschlossen haben. Hat sich der Nutzer einmal bei der Multicast-Registrierungsgruppe angemeldet, kann der Nutzer einer Mulitcast-Gruppe beitreten, um einen speziellen Multicast-Dienst zu empfangen. Eine Multicast-Gruppe ist eine Gruppe von Nutzern oder Teilnehmern, die einen speziellen Multicast-Dienst empfängt. Das Beitreten zu einer Multcast-Gruppe, das auch als MBMS-Multicast-Aktivierung bezeichnet wird, umfasst das Zusammenführen mit einer Multicast-Gruppe, die Nutzer umfasst, die einen speziellen Multicast-Dienst zu empfangen wünschen. Folglich kann der Benutzer die speziellen Multicastdaten durch Beitreten zu einer Multicast-Gruppe empfangen, was als MBMS-Multicast-Aktivierung bezeichnet wird. Jedes Endgerät 10 kann sich individuell bei einer Multicast-Registrierungsgruppe anmelden und einer Multicast-Gruppe vor, während oder für eine beliebig lange Zeit während der Datenübertragung beitreten oder sie verlassen.

Während ein spezieller MBMS Dienst gerade abläuft, können nacheinander eine oder mehrere Sitzungen für diesen Dienst erfolgen. Wenn für einen speziellen MBMS Dienst zu übertragende Daten von einer MBMS Datenquelle erzeugt werden, signalisiert das Kernnetzwerk 30 den Beginn einer Sitzung an die RNC 23. Wenn andererseits keine weiteren Daten für einen speziellen MBMS-Dienst zu übertagen sind, signalisiert das Kernnetzwerk 30 ein Sitzungsende an die RNC 23.

Zwischen einem Sitzungsbeginn und einem Sitzungsende wird die Datenübertragung für einen speziellen MBMS Dienst ausgeführt. Nur jene Endgeräte 10, die einer Multicast-Gruppe für den MBMS Dienst beigetreten sind, können Daten während der Datenübertragung empfangen.

Während der Sitzungsstartprozedur überträgt das UTRAN 20, das den Sitzungsbeginn vom Kernnetzwerk 30 empfängt, eine MBMS Notifizierung an das Endgerät 10. Eine MBMS Notifizierung beinhaltet, dass das UTRAN 20 das Endgerät 10 davon informiert, dass die Übertragung von Daten für einen bestimmten MBMS Dienst innerhalb einer bestimmten Zelle nahe bevorsteht.

Das UTRAN 20 kann eine MBMS Notifizierungsprozedur dazu verwenden, einen Zählvorgang auszuführen, der die Anzahl der Endgeräte bestimmt, die einen bestimmten MBMS Dienst innerhalb einer bestimmten Zelle zu empfangen wünschen. Der Zählvorgang wird zur Bestimmung verwendet, ob der Funkträger für die Zurverfügungstellung des besonderen MBMS Dienstes als Punkt zu Multipunkt Dienst oder Punkt zu Punkt-Dienst eingestellt werden soll.

Um den MBMS Funkträger zu wählen, erzeugt das UTRAN 20 intern einen Grenzwert. Nach Durchführung der Zählfunktion kann das UTRAN 20 einen Punkt zu Punkt MBMS Funkträger auswählen, wenn die Anzahl der Endgeräte, die innerhalb der entsprechenden Zelle vorhanden ist, kleiner als der Grenzwert ist, und kann einen Punkt zu Multipunkt MBMS Funkträger auswählen, wenn die Anzahl der in einer bestimmten Zelle vorhandenen Endgeräte größer oder gleich dem Grenzwert ist.

Wenn der Punkt zu Punkt Funkträger für einen bestimmten Dienst eingestellt ist, befinden sich alle Endgeräte 10, die den entsprechenden Dienst zu empfangen wünschen, in einem RRC verbundenen Zustand. Wenn jedoch ein Punkt zu Multipunkt Funkträger für einen bestimmten Dienst eingestellt ist, müssen sich alle Endgeräte 10, die den entsprechenden Dienst zu empfangen wünschen, nicht in einem RRC verbundenen Zustand befinden, da die Endgeräte, die sich in einem Ruhezustand befinden auch den Punkt zu Multipunkt Funkträger empfangen.

Der MBMS-Dienst, der Multimediadaten durch Broadcast oder Multicast überträgt, kann das RTP Protokoll (Real-time Transport Protocol) zur Übertragung von Paketen in Echtzeit verwenden. Das RTP Protokoll ist ein Protokoll, das für die Übertragung von Daten mit Echtzeiteigenschaften, wie Audio oder Video, über ein Multicast-Netzwerk oder ein Unicast-Netzwerk geeignet gemacht wurde. Wenn das RTP zur Übertragung von Daten in Echtzeit über den Downlink- bzw. Abwärtskanal verwendet wird, kann ein RTCP (RTP Control Protocol) für den Uplinkkanal verwendet werden, der die Downlink-Übertragung von Echtzeitdaten steuert.

Beim MBMS werden Uplink RTCP Paketübertragungen über einen Punkt zu Punkt Funkträger durchgeführt, der sich von dem MBMS-Funktträger unterscheidet, der bei der Übertragung von Downlink RTP Paketübertragungen verwendet wird. Die HauptFunktion des RTCP ist es, die Rückmeldung von Bedingungsinformationen über die Datenallokation zu geben, die im Zusammenhang mit der Datenstromsteuerung und Stausteuerung anderer Protokolle stehen. Die RTCP-Pakete geben die Anzahl der RTP-Pakete an, die während der Übertragung von der Quelle zum Endziel verloren gegangen sind. Diese Information wird zur Steuerung der Größe der RTP-Pakete und zur Bestimmung einer geeigneten Verschlüsselungsmethode eingesetzt.

Wenn ein Punkt zu Multipunkt Radioträger gemäß dem Stand der Technik für einen bestimmten Dienst innerhalb einer bestimmten Zelle eingestellt wird, kann das UTRAN 20 es einigen Endgeräten 10 gestatten auf der Grundlage der Funkquellenverwaltungsbedingungen im RRC verbundenen Zustand zu bleiben, während er von den übrigen Endgeräten fordert, im Ruhezustand zu sein. Wenn beispielsweise das UTRAN 20 eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht von dem Endgerät 10 empfängt, das einen bestimmten Dienst zu empfangen wünscht, werden RRC-Verbindungseinstellungsnachrichten an eine begrenzte Anzahl von Endgeräten entsprechend der Funkquellenverwaltungsbedingungen zur Steuerung des Empfangs des entsprechenden Dienstes im RRC verbundenen Zustand gesandt. RRC Verbindungsablehnungsnachrichten werden an die anderen Endgeräte 10 übermittelt, so dass diese Endgeräte den entsprechenden Dienst im Ruhezustand empfangen können.

4 zeigt eine Signalflussdarstellung, die einen erfolgreichen RRC-Verbindungsaufbau nach dem Stand der Technik zeigt. Nachdem eine MBMS-Sitzungsstartnachricht von dem Kernnetzwerk 30 im Schritt S50 empfangen worden ist, überträgt das UTRAN 20 im Schritt S52 eine MBMS-Notifizierungsnachricht an jene Endgeräte 10, die den entsprechenden MBMS-Dienst zu empfangen wünschen, um anzuzeigen, dass die Datenübertragung für den entsprechenden MBMS-Dienst nahe bevorsteht.

Jedes Endgerät 10, das die MBMS-Notifizierungsnachricht empfängt, überträgt 20 im Schritt S54 eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht an den UTRAN. Das UTRAN 20 schätzt die aktuelle Bedingung für die Funkquellen ab und bestimmt im Schritt S56 welche RRC-Verbindungen einer begrenzten Anzahl von Endgeräten unterhalb eines Grenzwerts gewährt werden sollten.

Bei der Auswahl der Endgeräte 10, denen eine RRC-Verbindung gewährt wird, wählt das UTRAN 20 nach dem Zufallsprinzip oder nacheinander die Endgeräte aus, die den MBMS Service zu empfangen wünschen, z.B. auf der Basis des "wer zuerst kommt mahlt zuerst". Das UTRAN 20 passt die Gesamtanzahl der Geräte 10, denen RRC-Verbindungen gewährt werden, derart an, dass der Grenzwert erreicht wird, und stellt dann RRC-Verbindungen her.

Im Schritt S58 überträgt das UTRAN 20 RRC Verbindungsaufbaunachrichten an die für die RRC-Verbindung ausgewählten Endgeräte. Die Endgeräte, die die RRC-Verbindungsaufbaunachricht empfangen, übertagen dann im Schritt S60 eine RRC connection setup complete message (Verbindungsaufbauabschlussnachricht) an den UTRAN 20. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Prozedur besteht eine RRC-Verbindung zwischen jedem ausgewählten Endgerät 10 und dem UTRAN 20 und befindet sich jedes ausgewählte Endgerät in einem RRC verbundenen Zustand. Im Schritt S62 erlaubt es das UTRAN 20 denjenigen Endgeräten, die zwar nicht für eine RRC-Verbindung ausgewählt wurden, die aber den MBMS Dienst zu empfangen wünschen, einen Punkt zu Multipunkt MBMS Funkträger einzurichten.

5 zeigt eine Signalflussdarstellung, die eine nicht erfolgreiche RRC Verbindungseinrichtung gemäß dem Stand der Technik wiedergibt. Nachdem eine MBMS Sitzungsbeginnnachricht von dem Kernnetzwerk 30 im Schritt S50 empfangen wurde, überträgt das UTRAN 20 im Schritt S52 eine MBMS Notifizierungsnachricht an jene Endgeräte 10, die den entsprechenden MBMS-Dienst zu empfangen wünschen, um anzuzeigen, dass die Datenübertragung für den entsprechenden MBMS Dienst nahe bevorsteht.

Jedes Endgerät 10, das die MBMS-Notifizierung empfängt, überträgt im Schritt S54 eine RRC-Verbindungsanforderungsnachricht an das UTRAN 20. Das UTRAN 20 bestimmt die aktuelle Bedingung für die Funkquelle und bestimmt im Schritt S56 welche RRC-Verbindungen in einer begrenzten Anzahl von Endgeräten 10 unterhalb des Grenzwerts zugelassen werden sollten.

Wie in 5 dargestellt, bestimmt das UTRAN 20, dass die RRC-Verbindungen für jene Endgeräte 10, die den Grenzwert überschreiten, nicht gewährt werden sollen, z.B. jedes Endgerät, das nach dem die Anzahl der Endgeräte den Grenzwert erreicht hat, gezählt wurde. Das UTRAN 20 überträgt im Schritt S59 RRC Verbindungsablehnungsnachrichten an jene Endgeräte, für die eine RRC Verbindung als nicht erforderlich bestimmt wurden. Die Endgeräte, die eine RRC Verbindungsablehnungsnachricht empfangen, befinden sich im Ruhezustand. Im Schritt S62 erlaubt es das UTRAN 20 den nicht für eine RRC-Verbindung ausgewählten Endgeräten, die den MBMS Dienst zu empfangen wünschen, einen Punkt zu Multipunkt MBMS Funkträger einzurichten.

Wie in den 4 und 5 dargestellt, befinden sich, wenn ein Punkt zu Multipunkt Funkträger für einen bestimmten Dienst innerhalb einer bestimmten Zelle zur Verfügung steht, einige Endgeräte 10, die den Dienst zu empfangen wünschen, im RRC verbundenen Zustand, während sich die übrigen Endgeräte im Ruhezustand befinden. Wenn Rückmeldeinformationen für den MBMS-Dienst erforderlich sind und sich der MBMS Dienst auf dem Downlink-Kanal bzw. dem Abwärtskanal befindet und das RTP verwendet und auf dem RTCP Uplink-Kanal empfangen wird, dürfen nur Endgeräte im RRC verbundenen Zustand Rückmeldeinformation übertragen, weil die Übertragung von Rückmeldeinformation einen Punkt zu Punkt Funkträger verwendet und nur Endgeräte im RRC verbundenen Zustand einen Punkt zu Punkt Funkträger einzurichten vermögen.

Um während des Empfangs eines MBMS Dienstes Rückmeldeinformation zu übertragen, wie beispielsweise RTCP, muss das Endgerät 10 in der Lage sein, gleichzeitig sowohl den Punkt zu Multipunkt Funkträger als auch den Punkt zu Punkt Funkträger zu empfangen. Daher kann selbst ein sich im RRC verbundenen Zustand befindendes Endgerät 10 keine Rückmeldeinformation bezüglich des MBMS Dienstes übertragen, wenn das Endgerät nicht gleichzeitig sowohl den Punkt zu Multipunkt Funkträger als auch den Punkt zu Punkt Funkträger empfangen kann.

Im allgemeinen sollte das Funknetz beim MBMS-Dienst die MBMS Downlink- bzw. Abwärtsdatenübertragung unter Verwendung der Uplink- bzw. Aufwärts-Rückmeldeinformation von einer Vielzahl von Endgeräten verwenden. Zur MBMS Downlink- Datenübertragung ist es wünschenswert, dass die Rückmeldeinformationen von so vielen Endgeräten wie möglich empfangen wird, weil die Zustände für alle Endgeräte berücksichtigt werden müssen.

Nur jene Endgeräte 10, die sich im RRC verbundenen Zustand befinden und gleichzeitig sowohl einen Punkt zu Multipunkt Funkträger als auch einen Punkt zu Punkt Funkträger empfangen können, dürfen Uplink-Rückmeldeinformationen übertragen. Wenn der begrenzte Umfang der Funkressourcen berücksichtigt wird, ist es vorzuziehen, dass das Funknetzwerk zunächst eine RRC-Verbindung mit jenen Endgeräten 10 aufbaut, die in der Lage sind, gleichzeitig sowohl einen Punkt zu Multipunkt Funkträger als auch einen Punkt zu Punkt Funkträger zu empfangen. Wenn man weiter berücksichtigt, dass die Rückmeldeinformation von einem oder mehreren Endgeräten die MBMS Datenübertragung beeinflusst, sollte das Funknetzwerk den Endgeräten von "high-end"-Nutzern Priorität gegeben werden, z.B. Benutzern mit teuren Mobiltelefonen mit Rückmeldefunktionen, wenn bestimmt wird, welchen Endgeräten eine RRC-Verbindung gewährt wird, so dass die von den Endgeräten von solchen "high-end"-Benutzern übertragenen Rückmeldeinformationen immer berücksichtigt werden, wenn MBMS Dienste verschiedenen Benutzer zur Verfügung gestellt werden.

Vor Absendung einer RRC-Verbindungsaufbaunachricht kann das Funkzugangsnetzwerk, z.B. ein UTRAN 20 nach dem Stand der Technik, nicht sagen, ob ein Endgerät 10 im wesentlichen in der Lage ist sowohl einen Punkt zu Multipunkt Funkträger also auch einen Punkt zu Punkt Funkträger zu empfangen. Im Stand der Technik wählt das UTRAN 20 nach dem Zufallsprinzip oder sequentiell die Endgeräte, die eine RRC-Verbindung empfangen sollen aus den Endgeräten aus, die eine RRC-Verbindungsanforderungsnachricht übermittelt haben, z.B. auf der Basis des "wer zuerst kommt mahlt zuerst". Daher wird das Rückmeldevermögen nicht berücksichtigt, wenn die Endgeräte ausgewählt werden, die RRC-Verbindungen nach dem Stand der Technik empfangen.

Es besteht daher ein Bedarf an einem Verfahren und einer Vorrichtung, die es erleichtern, die Fähigkeit eines Endgeräts, Rückmeldungen zur Verfügung zu stellen, zu berücksichtigen, wenn bestimmt wird, welche Endgeräte RRC-Verbindungen erhalten werden. Die vorliegende Erfindung befasst sich mit diesem und anderen Bedürfnissen.

WO 01/93607 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Wegeleigung und die Übertragung von Daten an eine Mobilstation. Die Offenbarung bezieht sich insbesondere auf die Wahl eines Trägers in einem zellularen System.

Mitteilung der Erfindung Technisches Problem

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einrichten vonür Rückmeldekanälen in einem MBMS Dienst (Multimeldia-Broadcast/Multicast-Service) für den Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), die es erleichtern, eine RRC-Verbindung selektiv mit den Endgeräten aufzubauen, die in der Lage sind, eine Uplink Rückmeldeinformation bezüglich des betreffenden 3 MBMS Dienstes zu übertragen.

Technische Lösung

Um diese und weitere Vorteile zu erzielen, und gemäß dem Ziel der vorliegenden Erfindung wie sie verkörpert und allgemein beschrieben ist, ist die vorliegende Erfindung in einem mobilen Kommunikationssystem und Vorrichtung verkörpert, die es erleichtern, selektiv eine RRC-Verbindung mit einem Endgerät herzustellen, das in der Lage ist, Uplink-Rückmeldeinformationen bezüglich eines bestimmten MBMS Dienstes zu übertragen. Insbesondere sind ein Verfahren und eine Vorrichtung geschaffen, die es dem UTRAN erlauben, die Fähigkeit eines Endgeräts, Rückmeldungen zu erzeugen, zu berücksichtigen, wenn bestimmt wird, welchem Endgerät eine RRC-Verbindung gewährt werden soll. Obwohl die Erfindung hier mit Bezug auf das UMTS, der von der Standardisierungsgruppe 3GGP entwickelt wurde, beschrieben ist, ist daran gedacht, dass das Verfahren und die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung auch angewendet werden können, wann immer es erwünscht ist, Informationen bezüglich der Fähigkeiten eines Endgeräts zur Verfügung zu stellen, bevor eine RRC-Verbindung aufgebaut wird.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren gemäß Anspruch 1 für ein Endgerät in Funkkommunikation mit einem Netzwerk geschaffen. Das Verfahren umfasst das Empfangen einer Verbindungsnachricht während sich das Endgerät in einem Ruhezustand befindet, und das Übermitteln einer Verbindungsanforderungsnachricht, die Rückmeldefähigkeitsinformationen enthält, an das Netzwerk und das Empfangen einer Verbindungsantwortnachricht von dem Netzwerk.

Vorzugsweise steht die Verbindungsnachricht im Zusammenhang mit einem Benutzerdienst, z.B. einer MBMS Notifizierungsnachricht in Verbindung mit einem Punkt zu Multipunkt MBMS Dienst und fordert an, dass das Endgerät eine Angabe über die Rückmeldefähigkeit des Endgeräts zur Verfügung stellt. Die Rückmeldefähigkeitsinformation gibt an, ob das Endgerät in der Lage ist, den Empfang des Benutzerdienstes und die Übertragung einer mit dem Dienst im Zusammenhang stehenden Rückmeldung zu unterstützen.

Die Verbindungsanforderungsnachricht ist die erste Nachricht, die von dem Endgerät übermittelt wird, z.B. nach Eintritt in eine Zelle, und umfasst Rückmeldefähigkeitsinformationen. Vorzugsweise ist die Verbindungsanforderungsnachricht eine RRC-Verbindungsanforderung im Zusammenhang mit dem Dienst, der eine RRC-Verbindung anfordert und ist der Dienst ein MBMS Multicastdienst.

Die Rückmeldefähigkeitsinformationen erlauben es dem Netzwerk, die Herstellung von Verbindungen mit Endgeräten zu vermeiden, die nicht in der Lage sind, Rückmeldeinformationen zur Verfügung zu stellen, bis Verbindungen mit allen Endgeräten hergestellt sind, die in der Lage sind, Rückmeldeinformationen zu liefern. Auf diese Weise kann die Rückmeldefähigkeit von registrierten bzw. angemeldeten Endgeräten maximiert werden.

Die Verbindungsanforderungsnachricht kann ferner Informationen zur Endgeräteklasse enthalten. Informationen zur Endgeräteklasse erlauben es dem Netzwerk, den Endgeräten Priorität zu geben, die besser ausgerüstet sind oder den Benutzern, die eine höhere Registrierungsgebühr zahlen, wenn die Anzahl der registrierten Endgeräte derart ist, dass eine Verbindung nicht mit allen Endgeräten hergestellt wird.

Die Verbindungsanforderungsnachricht kann Verbindungsaufbauinformationen enthalten, die angeben, dass die Verbindungsanforderung des Endgeräts gewährt wurde oder Verbindungsablehnungsinformationen, die angeben, dass die Verbindungsanforderung des Endgeräts abgelehnt wurde. Vorzugsweise ist die Verbindungsantwortnachricht entweder eine RRC-Verbindungsaufbaunachricht oder eine RRC-Verbindungsablehnungsnachricht.

Wenn die Verbindungsanforderung des Endgeräts gewährt wurde, tritt das Endgerät in einen verbundenen Zustand ein. Wenn das Endgerät in der Lage ist, den Empfang des Benutzerdienstes und die Übertragung von in Verbindung mit dem Dienst stehenden Rückmeldungen zu unterstützen, werden ein Punkt zu Multipunkt Abwärtskanal (Downlink-Kanal) und ein bidirektionaler Punkt zu Punkt Rückmeldekanal eingerichtet. Vorzugsweise umfasst die Einrichtung eines Punkt zu Multipunkt Abwärtskanals und eines bi-direktionalen Punkt zu Punkt Rückmeldekanals RRC-Verbindungen. Wenn die Verbindungsanforderung des Endgeräts abgelehnt wird, verbleibt das Endgerät in einem Ruhezustand.

Fernerhin umfasst das Verfahren das Initiieren einer Steuerebenenverbindungsprozedur durch Übertragung einer Verbindungsanforderungsnachricht zur Anforderung einer Verbindungsantwortnachricht von dem Netzwerk, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht Informationen enthält, die angeben, ob das Endgerät fähig ist, den Empfang von mehreren Funkkanälen zu unterstützen.

Vorzugsweise gibt die Endgerätefähigkeitsinformation die Fähigkeit des Endgeräts an, Rückmeldungen in Zusammenhang mit einem Benutzerdienst zu übermitteln, wie z.B. einen Punkt zu Multipunkt MBMS-Dienst. Die Verbindungsanforderungsnachricht steht vorzugsweise im Zusammenhang mit dem Dienst und kann ferner Information zur Endgeräteklasse enthalten.

Die Verbindungsantwortnachricht kann Verbindungsaufbauinformationen enthalten, die angeben, dass die Verbindungsanforderung des Endgeräts gewährt wurde oder Verbindungsablehnungsinformationen, die angeben, dass die Verbindungsanforderung des Endgeräts abgelehnt wurde. Wenn die Verbindungsanfrage des Endgeräts gewährt wurde, tritt das Endgerät in den Verbindungszustand ein. Wenn das Endgerät in der Lage ist, den Empfang des Benutzerdienstes und die Übertragung von im Zusammenhang mit dem Dienst stehenden Rückmeldungen zu empfangen, werden ein Punkt zu Multipunkt Abwärtskanal und ein bi-direktionaler Punkt zu Punkt Rückmeldekanal eingerichtet. Wenn die Verbindungsanforderung des Endgeräts abgelehnt wird, verbleibt das Endgerät in einem Ruhezustand.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren gemäß Anspruch 14 für ein Netzwerk in Funkkommunikation mit einer Vielzahl von Endgeräten geschaffen. Das Verfahren umfasst das Übermitteln einer Verbindungsnachricht an eine Vielzahl von für einen Dienst registrierten Endgeräten, während sich die Endgeräte in einem Ruhezustand befinden, das Empfangen von Verbindungsanforderungsnachrichten einschließlich Rückmeldefähigkeitsinformationen von der Vielzahl der Endgeräte, das Auswählen einer vorbestimmten Anzahl von Endgeräten, mit denen eine Netzwerkverbindung einzurichten ist, wobei den Endgeräten, die Rückmeldeinformationen im Zusammenhang mit dem Dienst geben können, Priorität gegeben wird, und das Übermitteln einer Verbindungsaufbauinformationen enthaltenden Verbindungsantwortnachricht an jedes ausgewählte Endgerät.

Die Rückmeldefähigkeitsinformationen, die in den Verbindungsanforderungsnachrichten enthalten sind, können entweder eine positive Rückmeldefähigkeitsinformation oder eine negative Rückmeldefähigkeitsinformation sein. Eine positive Rückmeldevermögensinformation gibt an, dass das Endgerät in der Lage ist, gleichzeitig den Empfang des Dienstes und die Übertragung von in Zusammenhang mit dem Dienst stehenden Rückmeldungen zu unterstützen. Negative Rückmeldevermögensinformationen geben an, dass das Endgerät nicht in der Lage ist, den gleichzeitigen Empfang des Dienstes und das Übermitteln von im Zusammenhang mit dem Dienst stehenden Rückmeldungen zu unterstützen.

Bei der Auswahl der Endgeräte, mit denen eine Netzwerkverbindung eingerichtet wird, wird die Anzahl der Endgeräte, die positive Rückmeldeinformationen senden, gezählt. Endgeräte, die positive Rückmeldeinformationen gesendet haben, werden für die Netzwerkverbindung vor den Endgeräten, die negative Rückmeldeinformationen gesendet haben, bevorzugt ausgewählt, wenn Netzwerkverbindungen unter Berücksichtigung eines Grenzwerts an Endgeräten eingerichtet wird. Auf diese Weise werden Netzwerkverbindungen mit Endgeräten, die Rückmeldeinformationen im Zusammenhang mit dem Dienst erzeugen können, maximiert. Endgeräte, die negative Rückmeldeinformationen gesendet haben, werden für eine Netzwerkverbindung nur dann ausgewählt, wenn eine für das Erreichen des Grenzwerts nicht ausreichende Anzahl von Endgeräten, die positive Rückmeldeinformationen gesendet haben, vorhanden ist.

Wenn eine ausreichende Anzahl von Endgeräten, die positive Rückmeldeinformationen gesendet haben, um das Grenzwerterfordernis zum Einrichten einer Netzwerkverbindung zu erfüllen vorhanden ist, werden keine Endgeräte, die eine negative Rückmeldeinformation gesandt haben, für eine Netzwerkverbindung ausgewählt. Sind mehr Endgeräte, die eine positive Rückmeldeinformation gesandt haben, als zulässige Netzwerkverbindungen vorhanden, werden nicht alle Endgeräte, die positive Rückmeldeinformationen gesendet haben, für eine Netzwerkverbindung ausgewählt. In diesem Fall können die Endgeräte, die eine positive Rückmeldeinformation gesandt haben, nach dem Zufallsprinzip oder nach einander, z.B. auf der Basis des wer zuerst kommt mahlt zuerst, ausgewählt werden.

Es ist ferner daran gedacht, dass bei der Auswahl der Endgeräte, die eine positive Rückmeldenachricht gesandt haben, diese entsprechend der Geräteklasse an die Reihe kommen. Die Information zur Geräteklasse, wie beispielsweise eine Zugangsklasse oder Zugangsdienstklasse, wird zur Abstufung der Endgeräte verwendet. Die Auswahl der Endgeräte für eine Netzwerkverbindung wird dann auf der Basis der Rangfolge vorgenommen, wobei die Endgeräte mit einem relativ höherem Rang gegenüber den Endgeräten mit einem relativ niedrigeren Rang zuerst ausgewählt werden. Informationen zur Geräteklasse können aus dem Kernnetzwerk empfangen werden oder können in den Verbindungsanforderungsnachrichten der Endgeräte enthalten sein.

Wenn keine ausreichende Anzahl von Endgeräten, die eine positive Rückmeldeinformation gesandt haben, wie sie zum Erreichen des Grenzwerterfordernisses notwendig sind, vorhanden ist, werden einige Endgeräte, die eine negative Rückmeldeinformation gesandt haben, ebenfalls für eine Netzwerkverbindung ausgewählt. In diesem Fall können die Endgeräte, die eine negative Rückmeldeinformation gesendet haben, zufällig oder nacheinander (sequentiell), z.B. auf der Basis des Prinzips "wer zuerst kommt mahlt zuerst " ausgewählt werden.

Es ist ferner daran gedacht, die Auswahl der Endgeräte, die eine negative Rückmeldeinformation gesandt haben, entsprechend der Endgeräteklasse zu wählen. Die Information zur Geräteklasse, wie z.B. einer Zugangsklasse oder Zugangsdienstklasse wird zur Einstufung der Endgeräte herangezogen. Die Auswahl der Endgeräte für eine Netzwerkverbindung wird dann auf der Basis der Rangfolge durchgeführt, wobei das Endgerät, das den relativ höheren Rang hat, vor den Endgeräten mit dem relativ niedrigeren Rang ausgewählt wird. Informationen über die Geräteklasse können aus dem Kernnetzwerk empfangen werden oder können in der Verbindungsanforderungsnachricht des Endgeräts enthalten sein.

Vorzugsweise steht die Verbindungsnachricht in Verbindung mit einem Benutzerdienst, z.B. einer MBMS Notifizierungsnachricht im Zusammenhang mit einem Punkt zu Multipunkt MBMS Dienst und fordert an, dass das Endgerät eine Angabe über das Rückmeldevermögen des Endgeräts enthält. Vorzugsweise ist die Verbindungsanforderungsnachricht eine RRC Verbindungsanforderung im Zusammenhang mit dem Dienst, der eine RRC Verbindung anfordert und ist der Dienst ein MBMS Multicastdienst.

Eine Verbindungsantwortnachricht mit einer Verbindungsablehnungsinformation wird an jedes nicht ausgewählte Endgerät gesendet. Vorzugsweise ist die Verbindungsantwortnachricht mit der Verbindungsaufbauinformation eine RRC Verbindungsaufbaunachricht und ist die Verbindungsantwortnachricht mit der Verbindungsablehnungsinformation eine RRC Verbindungsablehnungsnachricht.

Wird die Verbindungsanforderung des Endgeräts gewährt, tritt das Endgerät in einen Verbindungszustand ein. Wenn das Endgerät in der Lage ist, den Empfang des Benutzerdienstes und die Übermittlung von Rückmeldungen im Zusammenhang mit dem Dienst zu unterstützen, werden ein Punkt zu Multipunkt Abwärtskanal und ein bi-direktionaler Punkt zu Punkt Rückmeldekanal eingerichtet. Die Einrichtung eines Punkt zu Multipunkt Abwärtskanals und eines bi-direktionalen Punkt zu Punkt Rückmeldekanals umfassen vorzugsweise RRC Verbindungen. Wenn die Verbindungsanforderung des Endgeräts abgelehnt wird, verbleibt das Endgerät in einem Ruhezustand.

Gemäß einem anderen Teil der vorliegenden Erfindung ist ein Endgerät gemäß Anspruch 35 für eine Funkkommunikation mit einem Netzwerk geschaffen. Das Endgerät umfasst einen Sender, eine Anzeige, eine Speichereinheit, einen Empfänger und eine Verarbeitungseinheit.

Der Sender initiiert einen Netzwerkverbindungsprozess im Zusammenhang mit einem Nutzerdienst durch Übertragen einer Verbindungsanforderung an das Netzwerk. Die Anzeige vermittelt dem Benutzer Informationen. Die Speichereinheit speichert Informationen im Zusammenhang mit den Netzwerkverbindungen, dem Nutzerdienst und der Fähigkeit des Endgeräts, Rückmeldeinformationen im Zusammenhang mit dem Dienst zu liefern. Der Empfänger empfängt eine Verbindungsnachricht von dem Netzwerk während sich das Endgerät in einem Ruhezustand befindet und Antwortnachrichten aus dem Netzwerk mit Verbindungsaufbauinformationen und Verbindungsablehnungsinformationen empfängt. Die Verarbeitungseinheit führt das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung aus, um eine Antwort zu erzeugen, die Informationen zur Rückmeldefähigkeit zu einer Verbindungsinformation von dem Netzwerk enthält.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Netzwerk gemäß Anspruch 36 für eine Funkkommunikation mit einer Vielzahl von Endgeräten geschaffen. Das Endgerät umfasst einen Empfänger, einen Sender, eine Speichereinheit und eine Steuereinheit.

Der Empfänger empfängt Verbindungsanforderungen einschließlich Rückmeldefähigkeitsinformationen und fordert eine Netzwerkverbindung im Zusammenhang mit einem Nutzerdienst von einer Vielzahl von Endgeräten an. Der Sender sendet eine Verbindungsnachricht an eine Vielzahl von bei dem Dienst angemeldeten Endgeräten, während sich die Endgeräte in einem Ruhezustand befinden. Die Speichereinheit speichert Informationen im Zusammenhang mit Netzwerkverbindungen, dem Nutzerdienst und der Fähigkeit der Endgeräte, Rückmeldeinformation im Zusammenhang mit dem Dienst zu geben. Die Steuereinheit führt das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Auswahl einer vorbestimmten Grenzwertanzahl von Endgeräten, mit denen eine Netzwerkverbindung herzustellen ist, aus, wobei die Auswahl entsprechend der Fähigkeit der Endgeräte Rückmeldungen zu liefern derart erfolgt, dass Netzwerkverbindungen mit zur Rückmeldung fähigen Endgeräten eine höhere Priorität gegeben wird, als Netzwerkverbindungen mit Endgeräten, die nicht in der Lage sind, Rückmeldungen zu geben.

Weitere Vorteile, Ziele und Merkmale der Erfindung werden zum Teil in der nachfolgenden Beschreibung gegeben. Ziele und Vorteile der Erfindung können realisiert und erzielt werden, wie dies insbesondere in den beigefügten Patentansprüchen ausgeführt ist.

Es versteht sich, dass sowohl die vorangegangene allgemeine Beschreibung als auch die nachfolgende ausführliche Beschreibung der vorliegenden Erfindung exemplarisch sind und dazu dienen sollen, weitere Erläuterungen der beanspruchten Erfindung zu geben.

Beschreibung der Zeichnungen

Die beigefügten Zeichnungen, die zum weiteren Verständnis der Erfindung vorgelegt und in die Beschreibung aufgenommen sind und einen Teil von ihr bilden, verdeutlichen Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der Grundlagen der Erfindung. Merkmale, Elemente und Aspekte der Erfindung werden mit den gleichen Bezugszeichen in unterschiedlichen Figuren bezeichnet und geben die gleichen Äquivalente oder ähnliche Merkmale, Elemente oder Aspekte gemäß einer oder mehrerer Ausführungsformen wieder.

1 zeigte eine Netzwerkstruktur gemäß dem UMTS Standard der 3GPP Gruppe.

2 gibt eine beispielhafte Grundstruktur eines allgemeinen UMTS Netzwerkes wieder.

3 zeigt ein bekanntes Verfahren zur Zurverfügungsstellung besonderer MBMS Dienste unter Verwendung des Multicast-Modus.

4 zeigt eine bekannte Prozedur, wenn das UTRAN die RRC Verbindungsanforderung eines Endgeräts annimmt.

5 gibt die bekannte Prozedur wieder, wenn das UTRAN die RRC Verbindungsanforderung eines Endgeräts ablehnt.

6 gibt die Prozedur wieder, wenn das UTRAN eine RRC Verbindungsanforderung eines Endgeräts gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung annimmt.

7 gibt die Prozedur wieder, wenn das UTRAN die RRC Verbindungsanforderung an das Endgerät gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ablehnt.

8 zeigt die Prozedur, wenn das UTRAN die RRC Verbindungsanforderung eines Endgeräts gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung annimmt.

9 gibt die Prozedur wieder, wenn das UTRAN die RRC Verbindungsanforderung des Endgeräts gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ablehnt.

10 zeigt ein Endgerät zur Erzeugung einer RRC Verbindungsanforderungsnachricht mit Rückmeldefähigkeitsinformationen und das Verarbeiten von RRC Verbindungsaufbaunachrichten gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

11 gibt ein Netzwerk zur Verarbeitung einer RRC Verbindungsanforderungsnachricht mit Rückmeldefähigkeitsinformationen und zum Übermitteln von RRC Verbindungsaufbaunachrichten gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wieder.

Ausführungsform der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbau eines Rückmeldekanals in einem MBMS (Multimedia broadcast/multicast service) für ein UMTS System (Universal Mobil Telecommunication System), das es erleichtert, selektiv eine RRC Verbindung mit den Endgeräten auszubauen, die in der Lage sind, eine Aufwärtsrückmeldeinformation bezüglich des speziellen MBMS Dienstes zu übertragen. Auch wenn die vorliegende Erfindung mit Bezug auf ein mobiles Kommunikationssystem wie das UMTS, das durch die 3GPP Gruppe entwickelt wurde, und insbesondere eine RRC Verbindung im Zusammengang mit einem MBMS Nutzerdienst dargestellt ist, ist beabsichtigt, dass das hier beschriebene Verfahren und die beschriebene Vorrichtung auch bei Kommunikationssystemen angewendet werden kann, die unter einem ähnlichen und/oder anderen Standard arbeiten, wenn es erwünscht ist, Verbindungen zwischen einem Netzwerk und einer Mehrzahl von Endgeräten auf der Grundlage der Fähigkeiten der Endgeräte einzurichten.

Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren und eine Vorrichtung für ein UTRAN 520 in einem drahtlosen Funkkommunikationssystem zur Verfügung, das besondere MBMS Dienste an eine Vielzahl von Endgeräten 410 sendet und Rückmeldeinformationen bezüglich des korrespondierenden Dienstes von den Endgeräten empfängt, um selektiv RRC Verbindungen unter Berücksichtigung der Fähigkeitsinformationen des Endgeräts, das vom Endgerät empfangen wurde, einzurichten. Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren und eine Vorrichtung für ein Endgerät 410 zur Verfügung, das einen MBMS Dienst von dem UTRAN 520 zu empfangen wünscht, um Endgerätfähigkeitsinformation an das UTRAN durch den Uplink bzw. Aufwärtskanal über die RRC Verbindungsanfragenachricht zu senden.

Bei der vorliegenden Erfindung sendet ein Endgerät 410 bei dem Aufbau einer RRC Verbindung eine RRC Verbindungsnachricht, die Informationen im Zusammenhang mit einem MBMS Dienst (Multimedia Broadcast/Multicast Service) an das UTRAN 520 enthält. Das UTRAN 520 stellt selektiv RRC Verbindungen mit dem Endgerät 410 gemäß der sich auf den MBMS Dienst beziehenden Informationen her.

Das UTRAN 520 kann das Terminal 410 anweisen, Endgerätefähigkeitsinformation zu senden. Das UTRAN 520 verwendet die von dem Endgerät gesendete Endgerätefähigkeitsinformation zur selektiven Herstellung von RRC Verbindungen mit bestimmten Endgeräten und um keine RRC Verbindungen mit den übrigen Endgeräten aufzubauen.

Der MBMS Dienst wird über einen Punkt zu Multipunkt Funkträger übertragen und Rückmeldeinformation bezüglich des MBMS Dienstes wird über einen bi-direktionalen Punkt zu Punkt Funkträger gesendet. Die Rückmeldeinformationen können RTCP Pakete, Gebührenzahlungsinformationen, Signalmessinformationen, die Fehlerrate des Datenempfangs und/oder jede Kombination hiervon umfassen.

Vor der Übertragung einer RRC Verbindungsaufbaunachricht an ein Endgerät 410 muss das UTRAN 520 wissen, ob das spezielle Endgerät in der Lage ist, sowohl einen Punkt zu Multipunkt Funkträger als auch einen Punkt zu Punkt Funkträger zu empfangen. Die Information, die angibt, ob ein spezielles Endgerät 410 gleichzeitig einen MBMS Dienst und dessen Rückmeldeinformationsübertragungsdienst unterstützt, wird nachfolgend als "simultaneous reception possible (SRP) information" (Information zur Fähigkeit gleichzeitigen Empfangs) und Endgeräte 410 mit SRP Funktionen werden nachfolgen als SRP Endgeräte bezeichnet.

Die SRP Information bezieht sich vorzugsweise auf eine Information, die angibt, ob ein bestimmtes Endgerät 410 in der Lage ist, gleichzeitig sowohl einen Punkt zu Multipunkt Abwärtsfunkträger zum Empfang eines MBMS Dienstes als auch einen bi-direktionalen Punkt zu Punkt Funkträger zur Übertragung von Rückmeldeinformationen zu empfangen in der Lage ist. Die SRP Information kann die Endgerätefähigkeitsinformation eines bestimmten Endgeräts 410 umfassen. Informationen zur den Fähigkeiten des Endgeräts beziehen sich auf Performanceinformationen im Zusammenhang mit der Software und/oder Hardware des bestimmen Endgeräts 410.

Das UTRAN 520 begrenzt die Anzahl der RRC Verbindungen mit den Endgeräten 410, die einen bestimmten MBMS Dienst empfangen können. Das UTRAN 520 kann Signalgebungsoverhead, die interne Systemarbeitslast und/oder andere Faktoren berücksichtigen, um die Gesamtanzahl von RRC Verbindungen mit den Endgeräten 410, die den MBMS Dienst empfangen, innerhalb eine bestimmten zulässigen Grenzwertanzahl von RRC Verbindungen zu halten.

Das UTRAN 520 bestimmt zunächst, ob jedes Endgerät 410 in der Lage ist, Rückmeldungen zu liefern, und bestimmt dann selektiv die RRC Verbindungen so, dass sie innerhalb des Grenzwertes bleiben. Das UTRAN 520 baut RRC Verbindungen zunächst mit jenen Endgeräten 410 auf, die in der Lage sind, Rückmeldungen zu liefern. Wenn die Gesamtanzahl der Endgeräte 410, die Rückmeldungen bezüglich des bestimmten MBMS Dienstes liefern können, größer als der Grenzwert ist, wählt das UTRAN 520 zufällig Endgeräte aus denen aus, die Rückmeldungen liefern, so dass die Gesamtanzahl der Geräte gleich dem Grenzwert ist und baut RRC Verbindungen mit den ausgewählten Endgeräten auf.

Wenn die Gesamtanzahl der Geräte 410, die Rückmeldungen bezüglich des speziellen MBMS Dienstes liefern können, größer als der Grenzwert ist, berücksichtigt das UTRAN 520 bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung die Endgeräteklasse für jene Endgeräte 410, die in der Lage sind, Rückmeldungen zu liefern, und wählt jene Endgeräte aus, die einer höheren Endgeräteklasse zugeordnet sind, bis die Gesamtanzahl der Endgeräte den Grenzwert erreicht. Das UTRAN 520 stellt dann RRC Verbindungen mit den ausgewählten Endgeräten her.

Die Endgeräteklasse kann eine Zugangsklasse oder eine Zugangsdienstklasse sein. Entweder informiert das Kernnetzwerk 30 das UTRAN 520 von der Geräteklasse jedes Endgeräts 410 oder jedes Endgerät kann unmittelbar seine Endgeräteklasseninformation an das UTRAN 520 senden. Wenn ein Endgerät 410 direkt die Klasseninformation an das UTRAN 520 sendet, kann die Information zur Geräteklasse in der Endgerätefähigkeitsinformation enthalten sein.

6 illustriert eine RRC Verbindungsprozedur gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wenn die RRC Verbindung erfolgreich aufgebaut wird. Das UTRAN 520 empfängt zunächst eine MBMS Sitzungsbeginnnachricht von dem Kernnetzwerk 30 im Schritt S100. Die Nachricht informiert das UTRAN 520 von der MBMS Dienstkennung (ID) und gibt an, dass ein Rückmeldekanal für den Dienst eingerichtet werden muss.

Das UTRAN 520 überträgt MBMS Notifizierungsnachrichten an die Endgeräte 410, die den MBMS Dienst zu empfangen wünschen. Wenn ein Rückmeldekanal für den MBMS Dienst erforderlich ist, nutzt das UTRAN 520 die MBMS Notifizierungsnachricht zur Anforderung einer SRP (simultaneous reception possible) (gleichzeitiger Empfang möglich) Information im Schritt S101. Die MBMS Notifizierungsnachricht enthält eine MBMS Dienstkennung (ID).

Jedes der Endgeräte 410, das die MBMS Notifizierungsnachricht empfängt, überträgt dann eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht an das UTRAN 520 im Schritt S102. Wenn das UTRAN 520 SRP Informationen angefordert hat, verwendet das Endgerät 410 die RRC Verbindungsanforderungsnachricht zur Information des UTRAN 520 von der MBMS Dienstkennung und der SRP Information.

Das UTRAN 520 begrenzt die Anzahl der RRC Verbindungen mit den Endgeräten 410, die den besonderen MBMS Dienst empfangen. Das UTRAN 520 kann den Signalisierungsoverhead, die Prozesslast des internen Systems, und/oder anderer Faktoren berücksichtigen, um die Gesamtanzahl der RRC Verbindungen mit den Endgeräten 410, die den MBMS Dienst empfangen, unter einem bestimmten zulässigen Grenzwert zu halten. Das UTRAN 520 baut daher RRC Verbindungen mit nur einer bestimmten Anzahl von Endgeräten 410 auf. Um dies zu erreichen, verwendet das UTRAN 520 die von den Endgeräten 410 übertragene SRP Information zur Bestimmung, ob RRC Verbindungen mit einem bestimmten Endgerät aufgebaut werden sollen, im Schritt S103. Wenn ein Endgerät 410 zum gleichzeitigen Empfang in der Lage ist, wählt das UTRAN 520 im allgemeinen das Endgerät für eine RRC Verbindung aus.

Wenn die Anzahl der SRP Endgeräte 410 den Grenzwert überschreitet, wählt das UTRAN 520 zufällig oder sequentiell, z.B. nach dem Prinzip des "wer zuerst kommt mahlt zuerst" eine Anzahl von Endgeräten, die gleich dem Grenzwert ist, und baut RRC Verbindungen mit den ausgewählten Endgeräten auf. Wenn jedoch die Anzahl der SRP Endgeräte 410 kleiner als der Grenzwert ist, wählt der UTRAN 520 Endgeräte zufällig unter jenen Endgeräten aus, die keine SRP Endgeräte sind, so dass die Anzahl der Endgeräte, mit denen eine RRC Verbindung aufgebaut wird, den Grenzwert erreicht.

Nach Auswahl des Endgeräts 410 für eine RRC Verbindung überträgt das UTRAN 520 RRC Verbindungsanforderungsnachrichten an die ausgewählten Endgeräte 410 im Schritt S104. Jedes Terminal 410, das eine RRC Verbindungsaufforderungsnachricht empfängt, überträgt dann im Schritt S105 eine RRC Verbindungsaufbau-Abschluss-Nachricht an das UTRAN 520.

Wenn diese Schritte erfolgreich abgeschlossen worden sind, existiert eine RRC Verbindung zwischen dem korrespondierenden Endgerät 410 und dem UTRAN 520 und befindet sich das entsprechende Endgerät im RRC verbundenen Zustand.

Das UTRAN 520 erlaubt es allen Endgeräten 410, die einen MBMS Dienst zu empfangen wünschen, bestehend aus allen Endgeräten im RRC verbundenen Zustand und allen Endgeräten im Ruhezustand, im Schritt S102 einen Punkt zu Punkt MBMS Träger einzurichten. Das UTRAN 520 baut auch unter den Endgeräten im RRC verbundenen Zustand einen Punkt zu Punkt Rückmeldekanal mit den SRP Endgeräten 410 auf. Da sich ein SRP Endgerät 410 im RCC verbundenen Zustand befindet, ist ein Punkt zu Multipunkt MBMS Träger und ein Punkt zu Punkt Rückmeldekanal eingerichtet.

7 zeigt eine RRC Verbindungsprozedur gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wenn die RRC Verbindungseinrichtung nicht erfolgreich war. Das UTRAN 520 empfängt zunächst eine MBMS Sitzungsbeginnnachricht aus dem Kernnetzwerk 30 im Schritt S200. Diese Nachricht informiert das UTRAN 520 über die MBMS Dienstkennung (ID) und gibt an, dass ein Rückmeldekanal für diesen Dienst eingerichtet werden muss.

Das UTRAN 520 überträgt eine MBMS Notifizierungsnachricht an die Endgeräte 410, die den MBMS Dienst zu empfangen wünschen. Wenn ein Rückmeldekanal für den MBMS Dienst erforderlich ist, verwendet das UTRAN 520 die MBMS Notifizierungsnachricht, um SRP Informationen im Schritt S201 anzufordern. Die MBMS Notifizierungsnachricht umfasst eine MBMS Dienstkennung (ID).

Jedes der Endgeräte 410, das die MBMS Notifizierungsnachricht erhält, überträgt dann eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht an das UTRAN 520 im Schritt S202. Wenn das UTRAN 520 SRP Informationen angefordert hat, verwenden die Endgeräte 410 die RRC Verbindungsanforderungsnachricht zur Benachrichtigung des UTRAN 520 über die MBMS Kennung und die SRP Information.

Das UTRAN 520 nutzt im Schritt S203 die von den Endgeräten 410 übertragene SRP Information zur Bestimmung, ob eine RRC Verbindung mit einem bestimmten Endgerät aufgebaut werden soll. Wenn das Endgerät 410 zum gleichzeitigen Empfang in der Lage ist, wählt das UTRAN 520 im allgemeinen das Endgerät für eine RRC Verbindung.

Wenn die Anzahl der SRP Endgeräte 410 den Grenzwert überschreitet, wählt das UTRAN 520 zufällig oder sequentiell, z.B. nach dem Prinzip "wer zuerst kommt mahlt zuerst", eine Anzahl von Endgeräten, um den Grenzwert zu erreichen und richtet RRC Verbindungen mit den ausgewählten Endgeräten ein. Wenn jedoch die Gesamtanzahl der SRP Endgeräte 410 geringer als der Grenzwert ist, wählt das UTRAN 520 zufällig unter jenen Endgeräten, die keine SRP Endgeräte sind, aus, so dass die Gesamtanzahl der Endgeräte, mit denen eine RRC Verbindung eingerichtet wird, den Grenzwert erreicht.

Nach der Auswahl der Endgeräte 410 für eine RRC Verbindung überträgt das UTRAN 520 im Schritt S207 RRC Verbindungsablehnungsnachrichten an die nicht ausgewählten Endgeräte 410. Jedes Endgerät 410, das auf die Anforderung hin eine RRC Ablehnungsnachricht erhält, verbleibt im Ruhezustand.

Das UTRAN 520 erlaubt es allen Endgeräten 410, die einen MBMS Dienst zu empfangen wünschen, und die aus allen Endgeräten im RRC verbundenen Zustand und allen Endgeräten im Ruhezustand bestehen, im Schritt S206 einen Punkt zu Multipunkt MBMS Träger einzurichten. Das UTRAN 520 baut dann einen Punkt zu Multipunkt MBMS Träger auf. Es kann jedoch kein Punkt zu Punkt Rückmeldekanal mit den sich im Ruhezustand befindenden Endgeräten 410 eingerichtet werden.

In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die in den 8 und 9 dargestellt ist, sind die Prozeduren nahezu identisch mit denen der ersten, in den 6 und 7 dargestellten Ausführungsform. Die in den 8 und 9 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform, die in den 6 und 7 gezeigt ist, dadurch, dass Informationen zur Endgeräteklasse bei der Auswahl der Endgeräte 410 für eine RRC Verbindung berücksichtigt werden.

8 zeigt eine RRC Verbindungsprozedur, die ähnlich der in 6 dargestellten ist, wenn der Aufbau der RRC Verbindung erfolgreich war und Informationen zur Endgeräteklasse berücksichtigt werden. 9 zeigt eine Prozedur für eine RRC Verbindung, die ähnlich der in 7 dargestellten ist, wenn der Aufbau der RRC Verbindung nicht erfolgreich war und Informationen zur Endgeräteklasse berücksichtigt werden.

Wie in 8 dargestellt, überträgt das UTRAN 520 nach Empfang einer MBMS Sitzungsbeginnnachricht aus dem Kernnetzwerk 30 im Schritt S300 eine MBMS Notifizierungsnachricht an jene Endgeräte 410, die den MBMS Dienst zu empfangen wünschen, und fordert im Schritt S301 deren SRP Information an. Jedes der Endgeräte 410, das die MBMS Notifizierungsnachricht erhält, überträgt dann im Schritt S302 eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht an das UTRAN 520.

In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die RRC Verbindungsanforderungsnachricht eine MBMS Dienstkennung (ID) SRP Information und Klasseninformation zum Endgerät 410. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass die Information zur Endgeräteklasse aus dem Kernnetzwerk 30 bezogen wird.

Auf der Grundlage der SRP Information baut das UTRAN 520 RRC Verbindungen mit einer bestimmten Anzahl von Endgeräten 410, die geringer als der Grenzwert ist, auf. Um dies zu erreichen, verwendet das UTRAN 520 im Schritt 303 die durch die Endgeräte 410 übertragenen SRP Informationen zur Bestimmung, ob die eingerichteten RRC Verbindungen mit einem bestimmten Endgerät aufzubauen sind.

Wenn die Anzahl der SRP Endgeräte 410 kleiner als der Grenzwert ist, wählt das UTRAN 520 für eine RRC Verbindung unter den Endgeräten, die keine SRP Endgeräte sind, eine bestimmte Anzahl von Endgeräten mit einer verhältnismäßig hohen Geräteklasse aus, so dass die Gesamtzahl der Endgeräte, mit denen einer RRC Verbindung aufgebaut wird, den Grenzwert erreicht. Wenn die Gesamtanzahl der SRP Endgeräte 410 kleiner als der Grenzwert ist, baut das UTRAN 520 daher RRC Verbindungen mit einigen Nicht-SRP Endgeräten auf, die eine Endgeräteklasse haben, die relativ höher als die Endgeräteklasse der Nicht-SRP Endgeräte ist.

Wenn die Anzahl der SRP Endgeräte 410 größer als der Grenzwert ist, wählt das UTRAN 520 für RRC Verbindungen unter den Endgeräten, die SRP Endgeräte sind, eine gewisse Anzahl von Endgeräten mit relativ höherer Endgeräteklasse aus, so dass die Gesamtanzahl der Endgeräte, mit denen eine RRC Verbindung aufgebaut wird, den Grenzwert erreicht. Wenn die Gesamtanzahl der SRP Endgeräte 410 größer als der Grenzwert ist, baut das UTRAN 520 RRC Verbindungen mit jenen SRP Endgeräten auf, die eine Endgeräteklasse haben, die relativ höher als die Endgeräteklasse der anderen SRP Endgeräte ist.

Wenn die Anzahl der SRP-Endgeräte 410 größer als der Grenz- bzw. Schwellenwert ist, wählt das UTRAN 520 aus jenen Endgeräten, die SRP-Endgeräte sind, eine bestimmte Anzahl von Endgeräten mit relative hoher Endgeräteklasse für ein RRC-Verbindung aus, so dass die Gesamtzahl der Endgeräte, mit denen eine RRC-Verbindung hergestellt wird, den Schwellenwert erreicht. Wenn die Gesamtzahl der SRP-Endgeräte 410 größer als der Schwellenwert ist, stellt das UTRAN 520 daher RRC-Verbindungen mit jenen SRP-Endgeräten her, die eine vergleichsweise höhere Endgeräteklasse als die Endgeräteklasse anderer SRP-Endgeräte haben.

Nach Auswahl der Endgeräte 410 für RRC Verbindungen überträgt das UTRAN 520 im Schritt S307 RRC Verbindungsanforderungsnachrichten an die ausgewählten Endgeräte 410. Jedes Endgerät 410, das eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht empfangen hat, überträgt dann im Schritt S305 eine RRC Verbindungsaufbaubeendigungsnachricht an das UTRAN 520. Wenn diese Schritte erfolgreich abgeschlossen worden sind, existiert eine RRC Verbindung zwischen den entsprechenden Endgeräten 410 und dem UTRAN 520 und das entsprechende Endgerät befindet sich im RRC verbundenen Zustand.

Das UTRAN 520 erlaubt es allen Endgeräten 410, die einen MBMS Dienst zu empfangen wünschen, die von allen Endgeräten im RRC verbundenen Zustand und allen Endgeräten im Ruhezustand gebildet werden, einen Punkt zu Multipunkt MBMS Träger im Schritt S306 einzurichten. Das UTRAN 520 baut ebenfalls einen Punkt zu Punkt Rückmeldekanal mit den SRP Endgeräten 410 den sich im RRC verbundenen Zustand befindenden Endgeräten 410 auf. Wenn sich ein SRP Endgerät 410 im RRC verbundenen Zustand befindet, sind ein Punkt zu Multipunkt MBMS Träger und ein Punkt zu Punkt Rückmeldekanal aufgebaut.

Wie in 9 dargestellt, überträgt das UTRAN 520 nach Empfang einer MBMS Sitzungsbeginnnachricht aus dem Kernnetzwerk 30 im Schritt S400 eine MBMS Notifizierungsnachricht an jene Endgeräte 410, die den MBMS Dienst zu empfangen wünschen, und fordert deren SRP Informationen im Schritt S401 an. Jedes der Endgeräte 410, das die MBMS Notifizierungsnachricht empfangen hat, überträgt dann im Schritt S402 eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht an das UTRAN 520.

In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die RRC Verbindungsanforderungsnachricht eine MBMS Dienstkennung (ID), SRP Informationen und Klasseninformationen des Endgeräts 410. Es ist jedoch auch vorgesehen, dass die Information zur Endgeräteklasse aus dem Kernnetzwerk 30 bezogen wird.

Auf der Basis der SRP Informationen baut das UTRAN 520 Schritt S403 dann RRC Verbindung mit einer gewissen Anzahl von Endgeräten 410 unterhalb des Grenzwerts auf. Um dies zu erreichen, verwendet das UTRAN 520 die von den Endgeräten 410 übertragenen SRP Informationen zur Bestimmung, ob eine RRC Verbindung mit einem bestimmten Endgerät aufgebaut werden soll.

Wenn die Anzahl der SRP Endgeräte 410 kleiner als der Grenzwert ist, wählt das UTRAN 520 für eine RRC Verbindung aus jenen Endgeräten, die keine SRP Endgeräte sind, eine bestimmte Anzahl von Endgeräten mit relativ hoher Endgeräteklasse aus, so dass die Gesamtanzahl der Endgeräte, mit denen eine RRC Verbindung aufgebaut wird, den Grenzwert erreicht. Wenn die Gesamtzahl der SRP Endgeräte 410 kleiner als der Grenzwert ist, baut dass UTRAN 520 daher RRC Verbindungen nur mit jenen SRP Geräten auf, die eine vergleichsweise höhere Endgeräteklasse als die Endgeräteklasse anderer SRP Endgeräte haben.

Nach Auswahl der Endgeräte 410 für eine RRC Verbindung überträgt das UTRAN 520 im Schritt S407 RRC Verbindungsablehnungsnachrichten an die nicht ausgewählten Endgeräte 410. Jedes Endgerät 410, das eine RRC Ablehnungsanforderungsnachricht erhalten hat, verbleibt in einem Ruhezustand.

Das UTRAN 520 ermöglicht es allen Endgeräten 410, die einen MBMS Dienst zu empfangen wünschen, die durch alle Endgeräte im RRC verbundenen Zustand und allen Endgeräten im Ruhezustand gebildet werden, Punkt zu Multipunkt MBMS Trägern im Schritt S406 einzurichten. Das UTRAN 520 richtet einen Punkt zu Multipunk MBMS Träger ein, aber keinen Punkt zu Punkt Rückmeldekanal für die sich im Ruhezustand befindenden Endgeräte 410.

In den hier beschriebenen 4 bis 9 ist dargestellt, dass eine MBMS Kennung in die RRC Verbindungsanforderungsnachricht aufzunehmen ist. Da jedoch die MBMS Technologie weiterhin weiter entwickelt wird, werden verschiedene Punkte und potentielle Probleme identifiziert und behandelt. Kürzlich wurde herausgefunden, dass die Aufnahme der MBMS Kennung in die RRC Verbindungsanforderung, die von einem Endgerät UE 410 an das UTRAN 520 gesendet wird, zu Sicherheitsproblemen führen kann, insbesondere der Möglichkeit des Diebstahls der MBMS Kennung (ID). Es wurde daher vorgeschlagen, dass die MBMS Kennung selbst nicht so häufig übertragen wird, sondern es vorzuziehen ist, dass die RRC Verbindungsanforderungsnachricht lediglich eine generelle Angabe darüber enthält, dass die RRC Verbindung für einen MBMS Dienst verwendet werden soll. Die in den 6 bis 9 dargestellten Prozeduren können daher so angepasst werden, dass sie nur eine generelle Mitteilung, dass die RRC Verbindung für einen MBMS Dienst verwendet werden soll, anstelle der MBMS Kennung enthält.

10 zeigt ein Blockdiagramm eines Endgeräts 410 gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Endgerät 410 umfasst einen Prozessor oder einen digitalen DSP-Mikroprozessor 412, ein Funk-Modul 435, ein Stromversorgungsmodul 405, eine Antenne 440, eine Batterie 455, eine Anzeige 415, eine Tastatur 420, einen Speicher 430, eine SIM Karte 425 (die optional vorgesehen sein kann), einen Lautsprecher 445 und ein Mikrophon 450.

Ein Benutzer gibt Eingabeinformationen, z.B. eine Telefonnummer, beispielsweise durch Drücken der Tasten einer Tastatur 420 oder durch Spracheingabe unter Verwendung des Mikrophons 450 ein. Der Prozessor 412 empfängt und verarbeitet die Eingabeinformation zur Ausführung der geeigneten Funktion (wie das Wählen der Telefonnummer). Eingabedaten können aus dem Anmeldeidentifizierungsmodul (SIM Karte) 425 oder dem Speichermodul 430 zur Ausführung der Funktion ausgelesen werden. Fernerhin kann der Prozessor 412 die Eingabe und Befehlsinformationen zur Referenz für den Benutzer und dessen Bequemlichkeit auf der Anzeige (Display) 415 anzeigen. Fernerhin ist der Prozessor 412 derart ausgebildet, dass er die in den 6 bis 9 dargestellten Prozeduren ausführt.

Der Prozessor 412 gibt Befehlsinformation an das RF- bzw. Funk-Modul 435 ab, um die Kommunikation einzuleiten, z.B. zur Übertragung von Funksignalen, die Sprachkommunikationsdaten umfassen, oder übermittelt eine RRC Verbindungsanforderungsnachricht, wie dies hier beschrieben wurde. Das Funk-Modul 435 umfasst einen Empfänger und einen Sender zum Empfangen und Senden von Funksignalen. Eine Antenne 440 erleichtert das Aussenden und den Empfang von Funksignalen. Nach dem Empfang von Funksignalen, wie eine MBMS Notifizierungsnachricht, eine RRC Verbindungsaufbaunachricht oder eine RRC Verbindungsablehnungsnachricht von dem Netzwerk, wie dies hier beschrieben ist, kann das Funk-Modul 435 die Signale abgeben und für die Basisbandfrequenz zur Verarbeitung mit Hilfe des Prozessors 412 konvertieren. Die verarbeiteten Signale können auch in hörbare oder lesbare Information umgewandelt werden, die über den Lautsprecher ausgegeben werden, z.B. wenn die Funksignale die eines eingehenden Telefonanrufs sind.

11 zeigt ein Blockdiagramm des UTRAN 520 gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das UTRAN 520 umfasst einen oder mehrere Funknetzwerk-Untersysteme (RNS) 525. Jedes RNS 525 umfasst einen Funknetzwerkkontroller (RNC) 523 und eine Vielzahl von, B-Knoten (Basisstationen) 521, die von dem RNC verwaltet werden. Der RNC 523 führt die Zuweisung und das Management der Ressourcen aus und arbeitet als ein Zugangspunkt für das Kernnetzwerk 30. Ferner ist der RNC 523 derart ausgebildet, dass er die in den 6 bis 9 dargestellten Prozeduren ausführt.

Die B-Knoten (Node-B) 521 empfangen Informationen, die durch die physikalische Schicht des Endgeräts 410 über einen Uplink (Aufwärtsverbindung) gesendet wurden und überträgt Daten an das Endgerät über einen Downlink (Abwärtsverbindung). Die B-Knoten 521 arbeiten als Zugangspunkte oder als Sender oder als Empfänger des UTRAN 520 für das Endgerät 410.

Wie hierin beschrieben, erlaubt es die vorliegende Erfindung einem Endgerät 410 das UTRAN 520 darüber zu informieren, ob sowohl ein Punkt zu Multipunkt Funkträger als auch ein Punkt zu Punkt Funkträger empfangen werden können und um optional Informationen zur Endgeräteklasse unter Verwendung der RRC Verbindungsanforderungsnachricht zu geben. Auf der Grundlage dieser Information wählt das UTRAN 520 jene Endgeräte 410, mit denen eine RRC Verbindung aufgebaut werden soll, aus und maximiert dadurch die Anzahl der Endgeräte, die Rückmeldeinformation bezüglich eines speziellen MBMS Dienstes übertragen. Insbesondere den Endgeräten 410 der High-end Benutzer, die Rückmeldeinformationen übertragen, kann stets Priorität gegeben werden, wenn RRC Verbindungen aufgebaut werden.

Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen und Vorteile sind nur beispielhaft und dürfen nicht dahingehend ausgelegt werden, dass sie die vorliegende Erfindung einschränken sollen. Die vorliegende Lehre kann ohne weiteres auf andere Arten von Vorrichtungen angewendet werden. Die Beschreibung der vorliegenden Erfindung soll der Erläuterung dienen und den Schutzbereich der Ansprüche nicht beschränken. Viele Alternativen, Abwandlungen und Abänderungen sind den Fachleuten auf dem vorliegenden Gebiet erkennbar.


Anspruch[de]
Verfahren zur Kommunikation mit einem Netzwerk (520) in einem drahtlosen Kommunikationssystem, wobei das Verfahren von einem Endgerät (410) durchgeführt wird und die Schritte umfasst.

– Empfangen (S101) einer ersten Verbindungsnachricht seitens des für einen Dienst angemeldeten Endgeräts (410), während sich dieses in einem Ruhezustand befindet,

– Übermitteln (S102) einer Verbindungsanforderungsnachricht an das Netzwerk (520), um eine Verbindungsantwortnachricht anzufordern, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht eine erste Antwort auf die erste Verbindungsnachricht ist und Informationen über eine Rückmeldefähigkeit enthält, die angeben, ob das Endgerät (410) in der Lage ist, den Empfang des Dienstes und die Übermittlung einer Rückmeldung im Zusammenhang mit dem Dienst zu unterstützen, und

– Empfangen (S104) der Verbindungsantwortnachricht von dem Netzwerk (520).
Verfahren nach Anspruch 1, wobei die erste Verbindungsnachricht im Zusammenhang mit dem Dienst steht und Rückmeldefähigkeitsinformationen des Endgeräts (410) anfordert. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die erste Verbindungsnachricht eine Notifizierungsnachricht eines Multimedia-Broadcast-Multicast-Dienstes – abgekürzt als MBMS – ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht im Zusammenhang mit dem Dienst steht. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht eine Radio Resource Control – abgekürzt als RRC – Verbindungsanforderungsnachricht ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht ferner Informationen zur Endgeräteklasse enthält (S302). Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsantwortnachricht Informationen über einen Verbindungsaufbau oder Informationen über eine Verbindungsablehnung enthält. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbindungsantwortnachricht eine RRC-Verbindungsaufbaunachricht oder eine RRC-Verbindungsablehnungsnachricht ist. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend das Eintreten (S105) in einen Verbindungszustand oder das Beibehalten des Ruhezustands, wobei in den Verbindungszustand eingetreten wird, wenn die Verbindungsantwortnachricht Verbindungsaufbauinformationen enthält, und wobei der Ruhezustand beibehalten wird, wenn die Verbindungsantwortnachricht Verbindungsablehnungsinformationen enthält. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Verbindungszustand das Einrichten (S106) eines Punkt-zu-Multipunkt-Abwärtskanals sowie eines bidirektionalen Punkt-zu-Punkt-Rückmeldekanals mit dem Netzwerk (520) umfasst. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Einrichten (S106) eines Punkt-zu-Multipunkt-Abwärtskanals und eines bidirektionalen Punkt-zu-Punkt-Rückmeldekanals eine RRC-Verbindung umfasst. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Dienst ein Punkt-zu-Multipunkt-Dienst ist. Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend die Schritte:

– Initiieren einer Verbindungsprozedur auf der Steuerebene durch Übermitteln der Verbindungsanforderungsnachricht an das Netzwerk (520), um eine Verbindungsantwortnachricht anzufordern, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht Informationen über eine Endgerätefähigkeit enthält, die angeben, ob das Endgerät (410) in der Lage ist, den Empfang mehrerer Kanäle zu unterstützen.
Verfahren zur Kommunikation mit Endgeräten (410) in einem drahtlosen Kommunikationssystem, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:

– Übermitteln (S101) einer ersten Verbindungsnachricht an eine Mehrzahl von für einen Dienst angemeldeten Endgeräten (410), während sich die Endgeräte (410) in einem Ruhezustand befinden,

– Empfangen (S102) von Verbindungsanforderungsnachrichten von der Mehrzahl der Endgeräte (410), wobei die Verbindungsanforderungsnachricht eine Verbindungsantwortnachricht anfordert und positive Informationen über ein Rückmeldevermögen oder negative Informationen über ein Rückmeldevermögen enthält, wobei die positiven Informationen über das Rückmeldevermögen angeben, dass das Endgerät in der Lage ist, den Empfang des Dienstes und die Übermittlung einer in Zusammenhang mit dem Dienst stehenden Rückmeldung zu unterstützen, und wobei die negativen Informationen über das Rückmeldevermögen angeben, dass das Endgerät nicht in der Lage ist, den Empfang des Dienstes und die Übermittlung einer im Zusammenhang mit dem Dienst stehenden Rückmeldung zu unterstützen,

– Auswählen einer vorbestimmten Anzahl aus der Mehrzahl der Endgeräte (410) für den Empfang einer Verbindungsaufbauinformationen enthaltenden Verbindungsantwortnachricht, wobei jedes Endgerät, das positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, ausgewählt wird, sofern die Anzahl der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, nicht größer als die vorbestimmte Anzahl ist, und wobei kein Endgerät, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, ausgewählt wird, falls die Anzahl der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, größer als die vorbestimmte Anzahl oder gleich dieser ist, und

– Übermitteln (S104) einer Verbindungsaufbauinformationen enthaltenden Verbindungsantwortnachricht an die ausgewählten Endgeräte.
Verfahren nach Anspruch 14, wobei dann, wenn die Anzahl der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, kleiner als der vorbestimmte Wert ist, der Schritt des Auswählens einer vorbestimmten Anzahl aus der Mehrzahl der Endgeräte ferner das Auswählen mindestens eines Endgeräts umfasst, welches negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das wenigstens eine Endgerät, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, zufällig ausgewählt wird. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das wenigstens eine Endgerät, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, sequentiell ausgewählt wird. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Auswählen wenigstens eines Endgeräts, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, ferner die Schritte umfasst:

– Einstufen der Endgeräte, die negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, nach Maßgabe von Informationen über die Endgeräteklasse, und

– Auswählen wenigstens eines Endgeräts, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, wobei der Rang des am niedrigsten eingestuften ausgewählten Endgeräts, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, höher oder gleich dem Rang des am höchsten eingestuften, jedoch nicht ausgewählten Endgeräts ist, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat.
Verfahren nach Anspruch 14, wobei dann, wenn die Anzahl der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, größer als der vorbestimmte Wert ist, der Schritt des Auswählens einer vorbestimmten Anzahl aus der Mehrzahl der Endgeräte ferner das Auswählen allein solcher Engeräte umfasst, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben. Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, zufällig ausgewählt werden. Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, sequentiell ausgewählt werden. Verfahren nach Anspruch 19, wobei das Auswählen allein solcher Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, ferner die Schritte umfasst:

– Einstufen der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, nach Maßgabe von Informationen über die Endgeräteklasse und

– Auswählen von Endgeräten, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, wobei der Rang des am niedrigsten eingestuften ausgewählten Endgeräts höher oder gleich dem Rang des am höchsten eingestuften, jedoch nicht ausgewählten Endgeräts ist, das positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat.
Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht ferner Informationen zur Endgeräteklasse enthält (S302). Verfahren nach Anspruch 14, ferner umfassend das Empfangen (S302) von Informationen zur Endgeräteklasse von einem Kernnetz (30). Verfahren nach Anspruch 14, ferner umfassend das Übermitteln (S207) einer Verbindungsablehnungsinformationen enthaltenden Verbindungsantwortnachricht an jedes nicht ausgewählte Endgerät. Verfahren nach Anspruch 25, wobei die Verbindungsantwortnachricht mit den Verbindungsablehnungsinformationen eine RRC-Verbindungsablehnungsnachricht ist. Verfahren nach Anspruch 14, ferner umfassend das Einrichten (S106) eines Punkt-zu-Multipunkt-Abwärtskanals und eines bidirektionalen Punkt-zu-Punkt-Rückmeldekanals mit wenigstens einem ausgewählten Endgerät. Verfahren nach Anspruch 27, wobei das Einrichten (S106) eines Punkt-zu-Multipunkt-Abwärtskanals und eines bidirektionalen Punkt-zu-Punkt-Rückmeldekanals eine RRC-Verbindung umfasst. Verfahren nach Anspruch 14, wobei jede Verbindungsanforderungsnachricht im Zusammenhang mit dem Dienst steht. Verfahren nach Anspruch 14, wobei jede Verbindungsanforderungsnachricht eine RRC-Verbindungsanforderungsnachricht ist. Verfahren nach Anspruch 14, wobei der Dienst ein Punkt-zu-Multipunkt-Dienst ist. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die erste Verbindungsnachricht im Zusammenhang mit dem Dienst steht und Informationen über ein Rückmeldevermögen des Endgeräts anfordert. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die erste Verbindungsnachricht eine MBMS-Notifizierungsnachricht ist. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Verbindungsantwortnachricht mit den Verbindungsaufbauinformationen eine RRC-Verbindungsaufbaunachricht ist. Endgerät (410) zur Kommunikation mit einem Netzwerk (520) in einem mobilen Kommunikationssystem, wobei das Endgerät (410) umfasst:

– einen Sender (435), welcher dazu eingerichtet ist, einen Netzwerkverbindungsvorgang im Zusammenhang mit einem Nutzerdienst durch Übermitteln einer Verbindungsanforderungsnachricht an das Netzwerk (520) zu initiieren,

– eine Anzeige (415), welche dazu ausgebildet ist, einem Benutzer Informationen zu vermitteln,

– eine Speichereinheit (430), welche dazu eingerichtet ist, Informationen über eine Rückmeldefähigkeit, über den Nutzerdienst und über Netzwerkverbindungen zu speichern,

– einen Empfänger (435), welcher dazu eingerichtet ist, eine erste Verbindungsnachricht zu empfangen, während das Endgerät (410) sich in einem Ruhezustand befindet, sowie Verbindungsantwortnachrichten zu empfangen, die Verbindungsaufbauinformationen oder Verbindungsablehnungsinformationen enthalten, und

– eine Verarbeitungseinheit, welche dazu eingerichtet ist, die Verbindungsanforderungsnachricht als erste Antwort auf die erste Verbindungsnachricht zu erzeugen, wobei die Verbindungsanforderungsnachricht eine Verbindungsantwortnachricht anfordert und Informationen über ein Rückmeldevermögen enthält, die angeben, ob das Endgerät (410) in der Lage ist, den Empfang des Dienst und die Übermittlung einer Rückmeldung im Zusammenhang mit dem Dienst zu unterstützen.
Netzwerk (520) zur Funkkommunikation mit einer Mehrzahl von Endgeräten (410) in einem mobilen Kommunikationssystem, wobei das Netzwerk (520) umfasst:

– einen Empfänger (521), welcher dazu eingerichtet ist, Verbindungsanforderungsnachrichten von einer Mehrzahl von Endgeräten (410) zu empfangen, die für einen Dienst angemeldet sind, wobei die Verbindungsanforderungsnachrichten eine Verbindungsantwortnachricht anfordern und positive Informationen über ein Rückmeldevermögen oder negative Informationen über ein Rückmeldevermögen enthalten, wobei die positiven Informationen über das Rückmeldevermögen angeben, dass das Endgerät in der Lage ist, den Empfang des Diensts und die Übermittlung einer Rückmeldung im Zusammenhang mit dem Dienst zu unterstützen, und wobei die negativen Informationen über das Rückmeldevermögen angeben, dass das Endgerät nicht in der Lage ist, den Empfang des Dienst und die Übermittlung einer Rückmeldung im Zusammenhang mit dem Dienst zu unterstützen,

– einen Sender (521), welcher dazu eingerichtet ist, eine erste Verbindungsnachricht an eine Mehrzahl für den Dienst angemeldeter Endgeräte zu übermitteln, während sich die Endgeräte in einem Ruhezustand befinden,

– eine Speichereinheit (525), welche dazu eingerichtet ist, Informationen über das Rückmeldevermögen, über den Nutzerdienst und über Netzwerkverbindungen zu speichern, und

eine Steuereinheit (525), welche dazu eingerichtet ist, die positiven Informationen über das Rückmeldevermögen und die negativen Informationen über das Rückmeldevermögen in den Verbindungsanforderungsnachrichten auszuwerten, um eine vorbestimmte Anzahl von Endgeräten auszuwählen, mit denen eine Kommunikationsverbindung hergestellt werden soll, wobei jedes Endgerät, das positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, ausgewählt wird, sofern die Anzahl der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, nicht größer als die vorbestimmte Anzahl ist, und wobei kein Endgerät, das negative Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt hat, ausgewählt wird, falls die Anzahl der Endgeräte, die positive Informationen über das Rückmeldevermögen geschickt haben, größer oder gleich der vorbestimmten Anzahl ist.






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