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Dokumentenidentifikation DE60218917T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001231310
Titel Fadenliefervorrichtung
Anmelder Shima Seiki Mfg. Ltd., Wakayama, JP
Erfinder Hirokazu, Nishitani, Wakayama-shi, Wakayama, JP
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60218917
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.01.2002
EP-Aktenzeichen 020019329
EP-Offenlegungsdatum 14.08.2002
EP date of grant 21.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse D04B 15/48(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Garnzuführvorrichtung zum Zuführen eines Strickgarns zum Stricken eines Gewebes zu einer Strickmaschine.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Konventionellerweise weist eine in den 24 und 25 gezeigte Strickmaschine bzw. Kulierwirkmaschine 1 eine Garnzuführvorrichtung 6 in einer Seitenabdeckung 5 auf, um einem Garnzuführeinlass 3 ein Strickgarn 4 zuzuführen, wenn ein Gewebe 2 gestrickt wird. Die Garnzuführvorrichtung 6 umfasst einen Pufferstab 7 mit der Funktion, das Strickgarn 4 vorübergehend zu speichern, und der Funktion, dem Strickgarn 4 eine Spannung zu geben. Der Pufferstab 7 besitzt eine auf der Seitenabdeckung 5 gehaltene Basisendseite 8 und kann eine Spitzenseite 9 um die Basissendseite 8 herum verdrehen und bewegen. Die Spitzenseite 9 des Pufferstabs 7 zieht das Strickgarn 4 mittels einer Feder und wird mit der Spannkraft der Feder stabilisiert, die mit einer Zugkraft auf der Grundlage der Spannung des Strickgarns 4 ausgeglichen ist. Eine Stückmessrolle 10 dient zum Abmessen eines Stücks des Strickgarns 4, das von der Garnzuführvorrichtung 6 zu dem Garnzuführeinlass 3 zuzuführen ist. Als Ergebnis der Messung des Stücks des Strickgarns 4 kann eine Masche, die den Betrag des Einzugs einer Stricknadel, die durch einen Schlitten zum Stricken des Gewebes 2 eingezogen wird, so gesteuert werden, dass sich die Verbrauchsmenge des Strickgarns 4 mit einer auf der Grundlage von Strickdaten vorhergesagten Menge deckt.

24 zeigt die Positionsbeziehung des Garnzuführeinlasses 3 in einem Zustand, in dem der Schlitten zur Seite der Garnzuführvorrichtung 6 eines Nadelbetts in der Strickmaschine 1 bewegt wird und dann begonnen wird, ihn von der Garnzuführvorrichtung 6 weg zu bewegen. 25 zeigt einen Zustand, in dem der Schlitten zu einem Ende jenseits der Garnzuführvorrichtung 6 bewegt wird, und der Garnzuführeinlass 3 ebenfalls zu einem Ende auf der Seite jenseits der Garnzuführvorrichtung 6 über dem Gewebe 2 bewegt wird. In der Strickmaschine 1 fluktuiert die Nachfragemenge nach dem Strickgarn 4 ebenfalls in Abhängigkeit von der Positionsbeziehung des Garnzuführeinlasses 3 mit dem Gewebe 2. In der konventionellen Garnzuführvorrichtung 6, in der das Strickgarn 4 gespeichert ist und eine Spannung innerhalb einer Neigung des Pufferstabs 7 gegeben wird, speichert der Pufferstab 7 das Strickgarn 4 maximal, wobei der Garnzuführeinlass 3 ein Ende auf der Seite der Garnzuführvorrichtung 6 des Gewebes 2 erreicht, das in einer gestrichelten Linie der 24 gezeigt ist. Wenn der Strickvorgang für eine nächste Reihe des Gewebes 2 begonnen wird, wird der Garnzuführeinlass 3 mittels des Schlittens in einer solchen Richtung bewegt, die von der Garnzuführvorrichtung 6 weg führt. Da das Strickgarn 4 gezogen wird, wird die Neigung des Pufferstabs 7 verringert, wie in einer ausgezogenen Linie gezeigt ist. Wie in 25 gezeigt ist, wird, wenn sich der Garnzuführeinlass 3 dem Ende des Gewebes 2 auf einer solchen Seite nähert, die von der Garnzuführvorrichtung 6 weg führt, die Nachfragemenge nach dem Strickgarn 4 gesenkt und die Neigung des Pufferstabs 7 wird wieder erhöht, wie in einer gestrichelten Linie gezeigt ist, um das Strickgarn 4 in einer größeren Menge einzuziehen und zu speichern. Die Neigung des Pufferstabs 7 entspricht der Spannung des Strickgarns 4. In einer solchen Struktur, in der die Neigung des Pufferstabs 7 eine Spannung verleiht und das Strickgarn 4 speichert, fluktuiert daher die Spannung des Strickgarns 4 in der Mitte des Strickvorgangs sehr.

Beispielsweise hat die geprüfte japanische Patentveröffentlichung JP-B2 2541574 die konventionelle Technik offenbart, in der einem Strickgarn unter Verwendung eines Elements, das dem in den 24 und 25 gezeigten Pufferstab 7 entspricht, Spannung verliehen wird, und es wird eine vorläufige Speicherung ausgeführt, um eine plötzliche Fluktuation zu bewältigen, wodurch eine Fluktuation in einer Garnspannung unterdrückt wird, während ein Garn aktiv zugeführt wird. Des Weiteren hat die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung JP-A 11-500500 (1999) die herkömmliche Technik offenbart, in der die Drehung eines Spinnrads zum Zuführen eines Strickgarns vor einer plötzlichen Änderung der Nachfrage nach dem Garn gesteuert wird, wodurch eine Fluktuation in einer Garnspannung unterdrückt wird, ohne ein Element zu verwenden, das dem in den 24 und 25 gezeigten Pufferstab 7 entspricht.

In der herkömmlichen Garnzuführvorrichtung 6, die in den 24 und 25 gezeigt ist, fluktuiert das Ausmaß der Nachfrage nach dem Strickgarn 4 in Abhängigkeit von der Position des Garnzuführeinlasses 3 stark, und die Garnspannung fluktuiert ebenfalls in Abhängigkeit von der Nachfrage nach dem Garn durch einen Vorgang zum Stricken des Gewebes 2 in der Strickmaschine 1. Auch in der konventionellen Technik, die in der JP-B2 2541574 beschrieben ist, ist es schwierig, eine plötzliche Fluktuation in dem Ausmaß der Nachfrage nach einem Garn zu bewältigen, die am Ende des Gewebes verursacht wird. In der konventionellen Technik, die in JP-A 11-500500 beschrieben ist, wird erwartet, dass eine Gegenmaßnahme gegen eine plötzliche Fluktuation in der Nachfragemenge nach einem Strickgarn ergriffen werden kann. In dieser konventionellen Technik ist es jedoch notwendig, das Strickgarn auf das Spinnrad aufzuwickeln. Daher ist die Größe des Spinnrads erhöht. In der Strickmaschine werden oft mehrere Garne korrekt verwendet, um ein Gewebe zu stricken, so dass für jedes Garn eine Garnzuführvorrichtung bereitgestellt werden muss.

24 und 25 zeigen, dass die präzise Menge des Strickgarns 4 für die Gesamtbreite des Gewebes 2 unbekannt ist, selbst wenn die Länge des Strickgarns 4, das bereits der Längenmessrolle 10 zugeführt worden ist, gemessen werden muss, um das erforderliche Strickgarn 4 entsprechend den Strickdaten des Gewebes 2 zuzuführen. Genauer gesagt ist es in 24, die eine Datenholstartposition zeigt, möglich, die präzise Länge des Strickgarns 4 nur in einem Bereich jenseits des Endes des Gewebes 2 um ungefähr einige cm in Richtung dieser Seite zu messen. In dem Fall, dass der Pufferstab 7 aus einem Zustand, der in einer ausgezogenen Linie gezeigt ist, in einen Zustand geneigt wird, der in einer gestrichelten Linie gezeigt ist, wird die Speichermenge des Strickgarns 4, die mit der Neigung des Pufferstabs 7 zunimmt, auch mittels der Stückmessrolle 10 gemessen, so dass die Nettoverbrauchsmenge des dem Gewebe 2 zuzuführenden Strickgarns 4 unbekannt ist. Jedoch kann die Menge des zuzuführenden Strickgarns 4, wenn der Pufferstab 7 aus dem Zustand, der in der gestrichelten Linie gezeigt ist, in den Zustand zurückkehrt, der in der ausgezogenen Linie gezeigt ist, nicht direkt mittels der Stückmessrolle 10 gemessen werden. In 25, die eine Datenholendposition zeigt, ist des Weiteren die Länge des in einer gestrichelten Linie gezeigten Strickgarns 4 ebenfalls unbekannt. Auch in den in JP-B2 2541574 und JP-A11-500500 beschriebenen konventionellen Techniken ist keine Struktur offenbart worden, die mit der genauen Messung der Nachfragemenge nach dem Strickgarn in Beziehung steht.

EP 0 256 519 offenbart eine Garnzuführvorrichtung mit einer elektronischen Garnspannungssteuerung. Diese umfasst ein rutschfestes drehbares Garnzuführelement, dem Garnführelemente zugeteilt sind und das mit einem geschwindigkeitsgesteuerten Elektromotor gekoppelt ist. Ein Garnspannungssensor ist vorgesehen, der einer den Motor antreibenden Steuerungsvorrichtung ein Signal sendet. Eine Vorrichtung ist zum Ausbilden eines Garnreservoirs vorgesehen, welches ausreicht, um den Garnbedarf während des Motorstarts zu decken.

DE 197 56 484 offenbart ein Verfahren zum Zuführen von Garnmaterial. Während eine Probe unter definierten Bedingungen gestrickt wird, werden die Garnlängen als Funktion der zurückgelegten Entfernung gespeichert. Bei einem nachfolgenden Stricken wird Bezug auf die gespeicherten Werte genommen.

DE 1 209 236 offenbart eine Garnzuführvorrichtung. Sie umfasst einen verschiebbaren Stab, der an seinem freien Ende das von einer Rolle kommende Garn hält.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Garnzuführvorrichtung, die zum Stricken benötigtes Strickgarn einer Strickmaschine präzise zuführen kann, während sie eine Spannungsänderung gegenüber einer plötzlichen Nachfrageänderung unterdrückt.

Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 gelöst.

Eine Garnzuführvorrichtung zum Zuführen von Garn in Abhängigkeit von der Nachfrage nach dem Strickgarn in einer Strickmaschine zum Stricken eines Gewebes, während der Garnzuführeinlass in Breitenrichtung des Gewebes zusammen mit einem Strickvorgang bewegt wird, der durch Vorwärts- und Zurückbewegungen einer Stricknadel auf der Grundlage von Strickdaten auszuführen ist, umfasst:

eine Hauptrolle an einem Zuführpfad für das Strickgarn, die an einer drehbaren äußeren Randoberfläche teilweise mit dem Strickgarn in Kontakt kommt;

einen Servomotor zum Drehen einer Drehwelle der Hauptrolle;

eine angetriebene Rolle, wobei das Strickgarn, das sich in Kontakt mit der äußeren Randoberfläche der Hauptrolle befindet, zwischen der angetriebenen Rolle und der äußeren Randoberfläche zu liegen kommt;

einen Antriebsmechanismus zum Übertragen einer Antriebskraft vom Servomotor, um die angetriebene Rolle fest verknüpft mit der Drehung der Hauptrolle mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit zu drehen;

einen Pufferstab in einem Pfad, dem das Strickgarn zuzuführen ist von einem Bereich zwischen der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle zum Garnzuführeinlass der Strickmaschine, der um eine Basisendseite herum verdreht und bewegt werden kann und dazu dient, das Strickgarn teilweise aus dem Pfad zu ziehen, wenn die Spitzenseite des Pufferstabs zu einer Seite hin verdreht und bewegt wird;

eine Feder zum Spannen des Pufferstabs auf eine der Seiten, um das Strickgarn um eine vorbestimmte Länge unter einer vorbestimmten Garnspannung aus dem Pfad heraus zu ziehen;

einen Sensor zum Erfassen des Verdreh- und Bewegungszustands des Pufferstabs auf der Grundlage einer als Position beabsichtigten Ausgangsposition (Ausgang) auf der Spitzenseite, wenn das Strickgarn um die vorbestimmte Länge aus dem Pfad herauszuziehen ist, und zum Abgeben eines das Erfassungsergebnis angebenden Signals; und

eine Steuerungseinrichtung für die wahlweise Proportional-, Integral- und Differential-Steuerung (PID) des Servomotors auf der Grundlage des vom Sensor gesendeten Signals,

wobei die Steuerungseinrichtung so eingestellt ist, dass sie eine größere Menge des Strickgarns als diejenige herausführt, die herausgeführt wird, wenn sich die Spitzenseite des Pufferstabs an dem Ausgang befindet, bevor das Stricken in Breitenrichtung des Gewebes beginnt, die PID-Steuerung unter Einschluss einer Differential-Komponente in einem Überschussseitenbereich ausführt, in dem sich die Position der Spitzenseite zum Ausgang zurück bewegen wird, wenn mit dem Stricken begonnen wird und die Nachfrage nach Strickgarn plötzlich zunimmt, und die Steuerung ohne Einschluss der Differential-Komponente selbst dann ausführt, wenn sich die Position der Spitzenseite auf der Überschussseite oder der Fehlseite befindet, nachdem die Position der Spitzenseite erstmals den Ausgang durchlaufen hat und dann in den Fehlseitenbereich gelangte, in dem die Länge des aus dem Pfad herausgeführten Strickgarns kleiner ist als diejenige, die am Ausgang herausgeführt wird.

Das zwischen der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle liegende Strickgarn wird dem Garnzuführeinlass der Strickmaschine zugeführt. Das Strickgarn wird durch die angetriebene Rolle in teilweisem Kontakt mit der äußeren Randoberfläche der Hauptrolle zwischengefügt. Die Hauptrolle wird durch den Servomotor gedreht. Die Drehkraft des Servomotors wird durch den Antriebsmechanismus auf die angetriebene Rolle übertragen, damit sie mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Drehgeschwindigkeit der Hauptrolle gedreht wird. Da das zwischen der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle gelegte Strickgarn mit einer Drehung mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit zugeführt wird, wird auf das Strickgarn keine gewaltsame Kraft ausgeübt, so dass das Strickgarn stabil zugeführt werden kann. Das aus dem Bereich zwischen der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle zugeführte Strickgarn wird von dem Zuführpfad im Spitzenbereich des Pufferstabs geführt. Der Pufferstab wird so gespannt, dass das Strickgarn um eine vorgegebene Länge unter einer vorgegebenen Spannung mittels einer Feder herausgeführt wird. Der Verdrehungs- und Bewegungszustand des Pufferstabs wird mittels des Sensors erfasst, der an dem Ausgang angebracht ist, auf den die Position der Spitze des Pufferstabs zu dieser Zeit eingestellt ist, und das Signal, das das Erfassungsergebnis darstellt, wird ausgegeben. Das Signal wird von dem Sensor zur Steuerungseinrichtung gesendet. Durch eine solche Steuerungseinrichtung wird eine größere Menge des Strickgarns als diejenige herausgeführt, die zugeführt wird, wenn die Position der Spitzenseite des Pufferstabs am Ausgang platziert ist, bevor der Strickvorgang in der Breitenrichtung des Gewebes begonnen wird. Der Servomotor kann gesteuert werden, indem die Differential-Komponente für die PID-Steuerung so eingesetzt wird, dass ausreichend Garn entsprechend der plötzlichen Nachfrage nach dem Garn in dem Fall zugeführt wird, in dem die Position der Spitzenseite des Pufferstabs in dem Bereich der Überschussseite jenseits der Ausgangsposition liegt, wenn der Strickvorgang begonnen wird und die Nachfrage nach dem Strickgarn plötzlich steigt. Nachdem die Position der Spitzenseite des Pufferstabs erstmals den Ausgang durchlaufen hat und dann in den Fehlseitenbereich gelangt ist, wird die Differential-Komponente nicht für die PID-Steuerung innerhalb sowohl des Überschussseitenbereichs als auch des Fehlseitenbereichs, in den die Position der Spitzenseite gesetzt ist, verwendet. Daher kann eine Schwingung verhindert werden, um die Steuerung stabil auszuführen.

Der Servomotor kann gesteuert werden, indem die Differential-Komponente eingesetzt wird, die einen plötzlichen Anstieg bei der Nachfrage nach dem Strickgarn zu Beginn des Strickvorgangs bewältigen kann, das für das Stricken erforderliche Strickgarn kann präzise zugeführt werden und des Weiteren kann eine Schwingung verhindert werden, um die Steuerung stabil auszuführen.

Weiterhin steuert die Steuerungseinrichtung PID den Servomotor auf der Grundlage einer Positionsänderung des Garnzuführeinlasses bezüglich des Gewebes und einer Änderung der Strickgarnmenge, die aus den Strickdaten so berechnet wird, dass der Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in einen vorgegebenen Bereich eingestellt wird.

Die Steuerungseinrichtung PID steuert den Servomotor so, dass der Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in den vorgegebenen Bereich eingestellt wird. Die Steuerungseinrichtung kann die Steuerung zum Einstellen des Strickgarns ausführen, so dass die Zuführmenge des Strickgarns erhöht wird, bevor die Nachfrage des Strickgarns auf der Grundlage der Positionsänderung des Garnzuführeinlasses bezüglich des Gewebes und der Änderung der Strickgarnmenge, die aus den Strickdaten berechnet wird, tatsächlich erhöht wird. Die Steuerung zum Einstellen des Strickgarns und der Änderung in dem Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs kann eine Steuerung so ausführen, dass die Spannung des Strickgarns nicht stark fluktuiert, selbst wenn das Strickgarn plötzlich geändert wird. Die Steuerung wird so ausgeführt, dass der Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in den vorgegebenen Bereich eingestellt wird. Daher kann die Menge des durch den Pufferstab herauszuführenden Strickgarns in einen konstanten Bereich gesetzt werden, und der Einfluss des Pufferstabs auf die Menge des dem Gewebe zuzuführenden Strickgarns kann reduziert werden und die Zuführmenge des Strickgarns kann auch mit hoher Präzision auf der Grundlage des Antriebszustands des Servomotors gemessen werden.

Weiterhin kann, selbst wenn das Ausmaß der Nachfrage nach dem Strickgarn mit dem Strickvorgang des Gewebes in der Strickmaschine fluktuiert, eine Fluktuation in der Garnspannung unterdrückt werden und es kann bewirkt werden, dass die Länge des dem Gewebe zuzuführenden Strickgarns der Menge des Strickgarns, das aus der Hauptrolle zuzuführen ist, mit hoher Präzision entspricht.

Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung lediglich mit der Differential-Komponente die PID-Steuerung unter Einschluss der Differential-Komponente innerhalb des Bereichs der Überschussseite aus und führt mit einer Proportional-Komponente und einer Integral-Komponente die PID-Steuerung ohne Einschluss der Differential-Komponente aus.

Obwohl die Proportional-Komponente Null ist, wenn die Spitzenseite des Pufferstabs durch den Ausgang hindurchgeht, kann der Servomotor störungsfrei gesteuert werden, indem die Differential-Komponente in die Integral-Komponente umgewandelt wird, um eine Ausgabe ohne Differenz in eine Geschwindigkeit umzuschalten.

Des Weiteren kann die Spannung des Strickgarns korrekt durch kontinuierliches Umschalten der PID-Steuerung unter Verwendung von lediglich der Differential-Komponente und der PID-Steuerung ohne Verwendung einer Differential-Komponente gesteuert werden.

Weiterhin setzt die Steuerungseinrichtung eine Verstärkung in einen Hochverstärkungszustand mit einer ausgezeichneten Nachfolgeeigenschaft, während die Position der Spitzenseite des Pufferstabs aus dem Bereich der Überschussseite durch den Ausgang hindurchgeht, zunächst eine Position erreicht, in der eine Amplitude im Fehlseitenbereich maximal ist und zu einem vorgegebenen Bereich auf der Ausgangsseite zurückkehrt und die Verstärkung in einen Niedrigverstärkungszustand mit ausgezeichneter Stabilität umschaltet, in einer Position, in der der gleiche Bereich durchlaufen wird und zur Ausgangsseite zurückgekehrt wird.

Die Steuerung kann so ausgeführt werden, dass der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung hoch und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet ist, in den frühen Zustand gesetzt wird, in dem der Strickvorgang begonnen wird und angefangen wird, das Strickgarn dem Garnzuführeinlass zuzuführen, und der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung niedrig und stabil ist, wird eingestellt, nachdem der unzureichende Zustand des Strickgarns behoben ist und die Position der Spitzenseite des Pufferstabs begonnen hat, sich zur Ausgangsseite zurückzubewegen.

Des Weiteren kann der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung hoch und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet ist, in den frühen Zustand des Strickvorgangs gesetzt werden, so dass dem unzureichenden Zustand des Strickgarns rasch abgeholfen wird. Wenn dem unzureichenden Zustand des Strickgarns abgeholfen werden kann, kann die Verstärkung der Steuerung gesenkt und stabilisiert werden.

Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung im Hochverstärkungszustand die PID-Steuerung ohne Einschluss der Differential-Komponente aus, indem ein Bereich als Fehlseitenbereich gesetzt wird, in dem sich die Spitzenseite des Pufferstabs zuerst zum Ausgang bewegt, von einer Position, an der eine große Menge des Strickgarns herausgeführt wird, bevor der Stickvorgang beginnt, anstelle der PID-Steuerung unter Einschluss der Differential-Komponente, indem der gleiche Bereich als Überschussseitenbereich gesetzt wird.

Die Steuerung kann so ausgeführt werden, dass der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung hoch und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet ist, in den frühen Zustand des Strickvorgangs gesetzt wird, in dem der Strickvorgang begonnen wird und angefangen wird, das Strickgarn dem Garnzuführeinlass zuzuführen, und der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung niedrig und stabil ist, wird eingestellt, nachdem dem unzureichenden Zustand des Strickgarns abgeholfen wurde und die Position der Spitzenseite der Pufferstange begonnen hat, sich zur Ausgangsseite zurückzubewegen.

Des Weiteren ist es jedoch möglich, den Zustand einzustellen, in dem die Verstärkung der Steuerung hoch ist und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet ist, selbst wenn das Strickgarn übermäßig herausgezogen wird, nachdem der Strickvorgang begonnen hat, wodurch ein plötzlicher Anstieg der Nachfrage bewältigt wird. Wenn dem unzureichenden Zustand des Strickgarns abgeholfen wird und die Position der Spitzenseite des Pufferstabs begonnen hat, sich zur Ausgangsseite zurückzubewegen, kann die Steuerung so ausgeführt werden, dass die Verstärkung der Steuerung reduziert und die Stabilität verbessert ist.

Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung eine Steuerung zum Anhalten der Drehung des Servomotors vor einem solchen Zeitpunkt des Zuführens des Strickgarns zu einem Strickende aus, wo auf einer der Seiten in Breitenrichtung des Gewebes der Strickvorgang beendet ist, so dass der Servomotor nach dem Zeitpunkt des Zuführens des Strickgarns zum Strickende tatsächlich angehalten wird und ein Stück des Strickgarns, das mit einer Neigung des Pufferstabs zum Fehlseitenbereich vor dem Durchlauf des Strickendes nach Beginn der Steuerung des Drehendes abzuspulen ist, gleich einem Stück des Strickgarns ist, das durch die Rückkehr des Pufferstabs zur Ausgangsseite zu speichern ist, bevor der Servomotor tatsächlich angehalten wird, nachdem das Strickende durchlaufen wurde.

Wenn das Gewebe, das gerade gestrickt wird, eines der Strickenden in Breitenrichtung erreicht, wird die Verwendung des Strickgarns angehalten, bis der Strickvorgang anschließend auf der anderen Seite in Breitenrichtung begonnen wird. Die Drehung des Servomotors für das Zuführen des Strickgarns kann nicht sofort ausgeführt werden, sondern eine konstante Zeit ist erforderlich. Selbst wenn der Servomotor angehalten wird, wenn die Position des zuzuführenden Strickgarns durch das Strickende hindurchgeht, bleibt das zuzuführende Strickgarn in einer Zeit, die genommen wird, um den Servomotor tatsächlich anzuhalten, und der Pufferstab wird zur Ausgangsseite hin verdreht, um das Strickgarn so zu speichern, dass verhindert werden kann, dass der Zuführpfad für das Strickgarn gelockert wird.

Weiterhin wird eine plötzliche Stopp-Verschiebungssteuerung zum Anhalten der Drehung des Servomotors vor einem solchen Zeitpunkt zum Zuführen des Strickgarns zu dem Strickende ausgeführt, an dem der Strickvorgang auf einer der Seiten in der Breitenrichtung des Gewebes beendet wird. Der Servomotor, der nicht sofort aus einem Drehzustand in einen Haltezustand überführt werden kann, wird tatsächlich gestoppt, nachdem der Zeitpunkt zum Zuführen des Strickgarns zum Strickende vorübergegangen ist. Durch Anhalten der Drehung des Servomotors, bevor der Strickvorgang beendet ist, kann verhindert werden, dass das Strickgarn im Übermaß zugeführt wird, bevor der Servomotor tatsächlich angehalten wird. Vor dem Passieren des Strickendes, nachdem die Steuerung des Drehstopps begonnen hat, wird die Steuerung so ausgeführt, dass die Länge des abzuspulenden Strickgarns mit dem zum Fehlseitenbereich geneigten Pufferstab gleich der Länge des Strickgarns ist, das durch die Rückkehr des Pufferstabs zur Ausgangsseite hin zu speichern ist, bevor der Servomotor nach dem Durchgang durch das Strickende tatsächlich angehalten wird. Wenn der Servomotor schließlich angehalten wird, kann daher das Strickgarn von der richtigen Länge in dem Pufferstab gespeichert werden.

Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung die Steuerung zur Erhöhung der Zuführmenge des Strickgarns so aus, dass die Position der Spitzenseite des Pufferstabs in den Überschussseitenbereich jenseits des Ausgangs gelangt, bevor ein Strickvorgang für eine nächste Runde begonnen wird, wenn auf der Grundlage der Änderung der Position des Garnzuführeinlasses bezüglich des Gewebes festgestellt wird, das der Garnzuführeinlass aus dem Strickbereich in Breitenrichtung des Gewebes gerät.

Das Strickgarn kann bis zur Seite des Überschussseitenbereichs auf der Spitzenseite des Pufferstabs gespeichert werden, um einen plötzlichen Anstieg der Nachfrage nach dem Garn zu Beginn des Strickvorgangs für eine Runde des Gewebes vorzusorgen, und die die Differential-Komponente im Überschussseitenbereich verwendende Steuerung kann effektiv sein.

Weiterhin kann die Speichermenge des Strickgarns zuvor so erhöht werden, dass die die Differential-Komponente verwendende Steuerung effektiv ist, bevor die Nachfragemenge nach dem Strickgarn plötzlich erhöht wird.

Des Weiteren führt die Steuerungseinrichtung die Steuerung so aus, dass sie den Servomotor anhält, wenn auf der Grundlage der Positionsänderung des Garnzuführeinlasses bezüglich des Gewebes festgestellt wird, dass der Garnzuführeinlass bezüglich der Breite des Gewebes von der Zuführseite des Strickgarns wegbewegt wird und dass die Position eines Vorwärts- und Zurückbewegungsvorgangs einer Stricknadel außerhalb einer Grenze der Breite des Gewebes gerät, auf der Grundlage der Strickdaten.

Wenn das Gewebe über der Seite jenseits der Garnzuführungsseite zu stricken ist, kann die Garnspannung des Strickgarns innerhalb eines angemessenen Bereichs gehalten werden, ohne das Strickgarn im Übermaß zuzuführen.

Des Weiteren kann der Servomotor angehalten werden, um zu verhindern, dass das Strickgarn in einem Zustand, in dem die Nachfrage nach dem Strickgarn beseitigt ist, im Übermaß zugeführt wird.

Des Weiteren berechnet die Steuerungseinrichtung die Menge des Strickgarns für jede Stricknadel.

Eine Einstellsteuerung wird ausgeführt, indem die Menge des Strickgarns für jede Stricknadel berechnet wird. Daher ist es möglich, eine Fluktuation in einer auf das Strickgarn beim Stricken des Gewebes ausgeübte Spannung zu reduzieren.

Des Weiteren ist es möglich, eine Fluktuation in einer Garnspannung für jede Nadel zum Stricken des Gewebes zu reduzieren.

Weiterhin berechnet die Steuerungseinrichtung die Menge des Strickgarns für mehrere Stricknadeln.

Die Menge des Strickgarns wird für mehrere Stricknadeln berechnet. Daher ist es beispielsweise möglich, die Gesamtspannung konstant zu machen, während die Spannung für jede Stricknadel verändert wird, wodurch das Beste aus dem Merkmal des Gewebes für den Strickvorgang mit einer Änderung in der üblichen Verbrauchsmenge des Garns gemacht wird, zum Beispiel beim Jacquard-Stricken.

Des Weiteren ist es möglich, zu verhindern, dass die Spannung bei mehreren Stricknadeln geändert wird, wodurch das Beste aus dem Merkmal eines zu strickenden Musters gemacht wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Andere und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen besser erkennbar, worin:

1 ein Blockdiagramm ist, das eine schematische Struktur gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;

2 ist eine Vorderansicht ist, die eine Garnzuführvorrichtung in 1 zeigt;

3 eine linksseitige Ansicht ist, die die Garnzuführvorrichtung in 1 zeigt;

4 eine perspektivische Ansicht ist, die die Garnzuführvorrichtung in 1 zeigt;

5 ein Diagramm ist, das ein Konzept der PID-Steuerung zeigt;

6 eine graphische Darstellung ist, die ein weiteres Konzept der PID-Steuerung zeigt;

7 eine Ansicht ist, die ein Konzept zeigt, in dem ein Strickgarn in einem Pufferstab im Übermaß gespeichert ist, bevor die Nachfrage nach dem Strickgarn plötzlich ansteigt;

8 eine Ansicht ist, die ein Konzept zeigt, in der die Steuerung zum Stoppen der Zuführung ausgeführt wird, wenn die Nachfrage nach dem Strickgarn behoben ist;

9A bis 9C graphische Darstellungen sind, die ein Konzept der Steuerung zum Zuführen des Strickgarns nach Maßgabe der Verbrauchsmenge des Garns für jede Stricknadel zum Stricken eines Gewebes zeigen;

10A bis 10C graphische Darstellungen sind, die ein Konzept zum Zuführen des Strickgarns nach Maßgabe der Nachfragemenge nach dem Garn für mehrere Stricknadeln zum Stricken des Gewebes zeigen;

11A bis 11C Ansichten sind, die ein Konzept zum präzisen Berechnen der Länge des dem Gewebe zugeführten Strickgarns zeigen, wenn sich ein Garnzuführeinlass von der Garnzuführvorrichtung weg bewegt;

12A und 12B Ansichten sind, die ein Konzept zum präzisen Berechnen der Länge des dem Gewebe zugeführten Strickgarns zeigen, wenn sich der Garnzuführeinlass der Garnzuführvorrichtung nähert;

13 eine Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, in dem die PID-Steuerung in eine D-Steuerung und eine PI-Steuerung umgeschaltet wird, wenn der Pufferstab durch einen Ausgang hindurchgeht und die Steuerung von einer Hochverstärkung in eine Niederverstärkung geändert wird, nachdem eine Schwingung des Pufferstabs maximiert wurde;

14 ist eine graphische Darstellung und Ansicht, die eine vorübergehende Änderung der Geschwindigkeit eines Strickgarns und des Winkels des Pufferstabs während des Strickens zeigt;

15 ist eine graphische Darstellung, die eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors und der Spannung eines Strickgarns in dem Fall zeigt, dass die Verstärkung durch die PI-Steuerung umgeschaltet wird;

16 ist eine graphische Darstellung, die eine Änderung in der Drehgeschwindigkeit des Servomotors und der Spannung des Strickgarns in dem Fall zeigt, in dem die Verstärkung nicht durch die PI-Steuerung umgeschaltet wird, sondern eine hohe Verstärkung aufrechterhalten wird;

17 ist eine graphische Darstellung, die eine Änderung in der Drehgeschwindigkeit des Servomotors und der Spannung des Strickgarns in dem Fall zeigt, in dem die Verstärkung nicht durch die PI-Steuerung umgeschaltet wird, sondern eine niedrige Verstärkung aufrechterhalten wird;

18 ist eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem eine Position für den Beginn des Strickens als vorübergehender Ausgang gesetzt wird, der Ausgang in einen substantiellen Ausgang umgeschaltet wird, wenn die PI-Steuerung beginnt, und der Pufferstab durch den substantiellen Ausgang hindurchgeht, und die Steuerung von einer hohen Verstärkung in eine niedrige Verstärkung umgeschaltet wird, nachdem die Schwingung des Pufferstabs maximiert wurde;

19 ist eine graphische Darstellung, die eine vorübergehende Änderung der Geschwindigkeit eines Garns zu Beginn des Strickens zeigt;

20A und 20B sind eine Ansicht, die den schematischen Neigungszustand des Pufferstabs in dem Fall zeigen, in dem die D-Steuerung vom Beginn des Strickens zum Durchgang durch den Ausgang ausgeführt wird und die PI-Steuerung am Ausgang beginnt, und eine graphische Darstellung, die eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors zeigt;

21A und 21B sind eine Ansicht, die den schematischen Neigungszustand des Pufferstabs in dem Fall zeigt, in dem die PI-Steuerung durch Einstellen einer Position für den Beginn des Strickens als vorübergehender Ausgang ausgeführt wird und der Ausgang in einen substantiellen Ausgang umgeschaltet wird, und eine graphische Darstellung, die eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors zeigt;

22A und 22B sind eine graphische Darstellung, die die Geschwindigkeit des Garns und die Drehgeschwindigkeit des Motors in dem Fall zeigt, in dem der Servomotor angelassen wird, um an einem Strickende angehalten zu werden, und eine Ansicht, die eine Änderung des Neigungswinkels des Pufferstabs zeigt;

23A und 23B sind eine graphische Darstellung, die die Geschwindigkeit des Garns und die Drehgeschwindigkeit des Motors in dem Fall zeigt, in dem der Servomotor angelassen wird, um vor dem Strickende angehalten zu werden, und eine Ansicht, die eine Änderung des Neigungswinkels des Pufferstabs zeigt;

24 ist eine Ansicht, die den Grund zeigt, warum die Länge des Strickgarns nicht innerhalb eines konstanten Bereichs von einem Ende, an dem ein Gewebe nahe einer konventionellen Garnzuführungsvorrichtung ist, präzise gemessen werden kann; und

25 ist eine Ansicht, welche zeigt, dass es unmöglich ist, die Länge des durch einen Garnzuführeinlass zuzuführenden Strickgarns in der Nähe eines Endes des Gewebes zu messen, das von der konventionellen Garnzuführvorrichtung entfernt ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nun werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen nachstehend Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.

1 zeigt den schematischen Aufbau einer Strickmaschine 11 mit einer Garnzuführvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die Strickmaschine 11 führt einer Stricknadel ein Strickgarn 14 aus einem Garnzuführeinlass 13 zu, um ein Gewebe 12 zu stricken. Das dem Garnzuführeinlass 13 zuzuführende Strickgarn 14 unterdrückt eine Fluktuation in einer Spannung durch die in einer Seitenabdeckung 5 der Strickmaschine 11 bereitgestellte Garnzuführvorrichtung 16 und wird entsprechend der Nachfragemenge in einer angemessenen Länge bereitgestellt.

Die Garnzuführvorrichtung 16 umfasst einen Pufferstab 17, und ein bis zu einer Spitzenseite 19 vorgesehener Bereich wird rund um eine Basisendseite 18 verdreht und bewegt, so dass das Strickgarn 14 mit einer gewissen Länge gespeichert werden kann. Der Pufferstab 17 wird durch eine Feder in einer solchen Richtung gespannt, dass sich die Spitzenseite 19 von der Oberfläche der Seitenabdeckung 15 weg bewegt, und er ist so geneigt, dass sein Winkel mit einer Zugkraft auf der Grundlage der Spannung des Strickgarns 14 ausgeglichen ist. Die Garnzuführvorrichtung 16 gemäß der Ausführungsform sieht eine Fluktuation in der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 vorher und führt eine Steuerung aus, um eine Fluktuation im Neigungswinkel des Pufferstabs 17 zu unterdrücken, wodurch verhindert wird, dass sich die Spannung des Strickgarns 14 ändert.

Die Details der Garnzuführvorrichtung 16 sind in den 2, 3 und 4 gezeigt. 2 zeigt einen Zustand, von vorne in derselben Richtung wie in 1 gesehen, 3 zeigt einen von der linken Seite gesehenen Zustand und 4 zeigt einen Zustand in Schrägansicht. Zur praktischeren Beschreibung sind die Richtungen einer Hauptrolle 20 und einer angetriebenen Rolle 32 in 1 geändert. Unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 sind die Hauptrolle 20 und die angetriebene Rolle 21 vorgesehen, um das Strickgarn 14 dem Pufferstab 17 zuzuführen. Die Hauptrolle 20 ist an der Drehwelle eines Servomotors 22 angebracht und die Drehkraft des Servomotors 22 wird durch einen Antriebsmechanismus 23, der aus einer Zahnradkombination besteht, auf die angetriebene Rolle 21 übertragen. Die Hauptrolle 20 und die angetriebene Rolle 21 sind vorgesehen, um das Strickgarn 14 zwischen sich zu legen, und die angetriebene Rolle 21 wird durch den Antriebsmechanismus 23 mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie derjenigen der Hauptrolle 20 gedreht. Die Hauptrolle 20, die angetriebene Rolle 21, der Servomotor 22 und der Antriebsmechanismus 23 sind an der Seitenabdeckung 15 in 1 durch einen Rahmen 24 angebracht. Die Hauptrolle 20 hat einen kleinen Durchmesser und die angetriebene Rolle 21 ist unter der Hauptrolle 20 angebracht. Daher kann eine Garnzuführvorrichtung 16 so aufgebaut sein, dass sie eine vergleichsweise kleine Breite hat, und mehrere Garnzuführvorrichtungen 16 können leicht an der Seitenabdeckung 15 angebracht werden.

Das Strickgarn 14 wird von oberhalb des Rahmens 24 zugeführt und wird in Kontakt mit der Außenumfangsfläche der Hauptrolle 20 zu einem Bereich hin geführt, in dem die angetriebene Rolle 21 gegenüber der Hauptrolle 20 liegt. Ein sehr kleiner Abstand ist zwischen der Außenumfangsfläche der Hauptrolle 20 und derjenigen der angetriebenen Rolle 21 vorgesehen, und das Strickgarn 14 geht dort hindurch. Des Weiteren wird das Strickgarn 14 zu einer Relaisrolle 25 geführt und wird zur Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 mit geänderter Richtung gezogen. Die Basisendseite 18 des Pufferstabs 17 ist mit einer Feder 26 zum Spannen der Spitzenseite 19 versehen, so dass sie sich von der Oberfläche der Seitenabdeckung 15 entfernt. Der Pufferstab 17 wird durch die Feder 26 gedreht und bewegt, so dass er einen kleinen Neigungswinkel hat, wenn die Spannung des Strickgarns 14 hoch ist, und einen großen Neigungswinkel hat, wenn die Spannung des Strickgarns niedrig ist. Der Neigungswinkel des Pufferstabs 17 wird durch einen auf der Basisendseite 18 vorgesehenen Neigungswinkelsensor 27 erfasst.

Es wird wieder Bezug auf 1 genommen, in der in der Strickmaschine 11 ein Nadelbett 28 zum Stricken des Gewebes 12 geradlinig vorgesehen ist und der Strickvorgang der Stricknadel des Nadelbetts 28 und die Bewegung des Garnzuführeinlasses 13 ausgeführt werden, um das Gewebe 12 zu stricken, während sich ein Schlitten 29 entlang des Nadelbetts 28 hin und her bewegt. Der Schlitten 29 ist mit einem Strickschloss zum Ausführen des Vorschub- und Zurückziehvorgangs der Stricknadel versehen und der Strickvorgang wird durch den Vorschub- und Zurückziehvorgang der Stricknadel durchgeführt. In der automatisierten Strickmaschine 11 wird der Strickvorgang für das Gewebe 12 durch eine Stricksteuereinrichtung 30 gesteuert und das Gewebe 12 wird nach Maßgabe von Strickdaten gestrickt, die zuvor gegeben werden. In der Garnzuführvorrichtung 16 gemäß der Ausführungsform wird der Servomotor 22 so einer PID-Steuerung unterworfen, dass ein durch den Neigungswinkelsensor 27 erfasster Neigungswinkel dem Fall entspricht, in dem die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 in einer Ausgangsposition als vorgegebene Referenzposition platziert wird. Wenn die Nachfrage nach einem Garn sich plötzlich ändert, beispielsweise eine Bewegungsrichtung des Schlittens 29 geändert wird, wird die Einstellsteuerung mit einem raschen Anstieg der Nachfrage nach dem Garn ausgeführt und die Steuerung für den Garnzufuhrstopp wird ohne die Nachfrage nach dem Garn auf der Grundlage eines von der Stricksteuereinrichtung 30 gesendeten Signals, das die Position des Schlittens angibt, eines Signals, das die Position der Garnzuführeinlass 13 bezüglich des Gewebes 12 angibt, und eines Signals, das die Menge des Strickgarns angibt, die aus den Strickdaten berechnet wird, ausgeführt. In der Einstellsteuerung wird ein Anstieg der Nachfrage nach dem Garn durch eine Zunahme des Neigungswinkels des Pufferstabs 17 absorbiert, bevor das Garn tatsächlich nachgefragt wird und dem Garnzuführeinlass 13 zugeführt wird.

5 zeigt ein Konzept, in dem eine Differentialausgabe durch die PID-Steuerung einer Garnzuführsteuereinrichtung 31 in 1 umgeschaltet wird. Der Pufferstab 17 wird durch die Feder an der Basisendseite 18 gespannt. Wenn sich der Neigungswinkel erhöht, wird die Spannkraft der Feder verringert. Daher weist der Neigungswinkel eine solche Beziehung auf, dass er erhöht wird, wenn eine auf der Spannung des Strickgarns 14 basierende Zugkraft verringert wird. In dem Fall, dass die Zuführmenge des Strickgarns 14 der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 vollständig entspricht, kann der Neigungswinkel des Pufferstabs 17 so aufrechterhalten werden, dass er konstant ist, und die Position der Spitzenseite 19 kann so gehalten werden, dass sie die eines Ausgangs 40 des Pufferstabs 17 ist. Tatsächlich kann das Strickgarn 14 aufgrund einer mechanischen Trägheit der Hauptrolle 20, der angetriebenen Rolle 21 oder des Servomotors 22 nicht sofort entsprechend einer Fluktuation der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 zugeführt werden. Aus diesem Grund absorbiert das Verdrehen und Bewegen des Pufferstabs 17 eine Fluktuation in der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 zu einem gewissen Grad.

Wenn die Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 schnell ansteigt, wird der Neigungswinkel des Pufferstabs 17 weiter verringert, entsprechend einem Engpass des zuzuführenden Strickgarns 14 und des in einem Pfad für das Strickgarn 14 gespeicherten Strickgarns 14, das von der Relaisrolle 25 zu dem Garnzuführeinlass 13 durch die Spitzenseite 19 in 1 bereitgestellt wird und dem Gewebe 12 unter einer Verringerung der Länge des Strickgarns 14 zugeführt wird. Genauer gesagt wird ein Fehlseitenbereich 41, in dem das Strickgarn 14 unzureichend ist bzw. fehlt, in eine Richtung eingestellt, in der die Position der Spitzenseite 19 der Oberfläche der Seitenabdeckung 15 näher ist als die Position des Ausgangs 40. Andererseits wird, wenn das Strickgarn von dem Bereich zwischen der Hauptrolle 20 und der angetriebenen Rolle 21 ungeachtet der geringen Nachfrage nach dem Strickgarn 14 zugeführt wird, der Neigungswinkel so erhöht, dass die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 weiter von der Seitenabdeckung 15 entfernt wird als die Position des Ausgangs 40, und das zusätzliche Strickgarn 14 wird gespeichert. Genauer gesagt wird, wenn die Position der Spitzenseite 19 von der Seitenabdeckung 15 weiter entfernt ist als die Position des Ausgangs 40, das Strickgarn in einen Überschussseitenbereich 42 gesetzt, in dem ein Überschuss erzeugt wird.

In der PID-Steuerung des Servomotors 22 wird die Zuführmenge des Strickgarns 14 entsprechend einer Fluktuation des Neigungswinkels des Pufferstabs 17 schnell gesteuert. Daher wird eine Steuerung durch eine Differentialausgabe ausgeführt, die durch Differenzieren eines von dem Neigungswinkelsensor 27 gesendeten Erfassungssignals ermittelt wird. Die auf der Differentialausgabe basierende Steuerung reagiert auf eine geringe Fluktuation im Neigungswinkel. Als Ergebnis der Steuerung besteht daher die Möglichkeit, dass der Neigungswinkel des Pufferstabs 17 empfindlich geändert werden kann, um eine Schwingung zu erzeugen. Aus diesem Grund wird die Differentialausgabe auf 0 gesetzt, um die Steuerung zu stabilisieren, wenn die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 in den Bereich eintritt, in dem das Strickgarn 14 abgesehen von der Ausgangsposition unzureichend ist. Genauer gesagt, wird durch Einstellen der Stabausgangsposition als Referenz eine Steuerung unter Berücksichtigung der Differentialausgabe innerhalb des Bereichs, in dem das Strickgarn 14 bleibt, und unter Berücksichtigung keiner Differentialausgabe innerhalb des Bereichs, in dem das Strickgarn 14 unzureichend ist, ausgeführt.

6 zeigt ein Konzept der PID-Steuerung für die Drehzahl des Servomotors 22 gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. In derselben Weise wie in der in 5 gezeigten Ausführungsform wird der Ausgang 40 bezüglich der Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 gesetzt und eine Komponente zum Steuern der Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22 wird durch die PID-Steuerung innerhalb des Überschussseitenbereichs 42, in dem das Strickgarn 14 bleibt, und des Fehlbereichs 41, in dem das Strickgarn 14 unzureichend ist, unter Verwendung des Ausgangs 40 als Referenz umgeschaltet. Im Überschussseitenbereich 42 des Strickgarns 14 wird die Steuerung unter Verwendung von lediglich einer Differential-Komponente 40 ausgeführt. Nachdem die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 durch den Ausgang 40 hindurchgeht und erstmals in den Fehlseitenbereich 41 eintritt, wird eine Steuerung unter der Verwendung einer Proportional-Komponente P und einer Integral-Komponente I begonnen. Wenn der Überschussseitenbereich 42 kontinuierlich in den Fehlseitenbereich 41 umgeschaltet wird, wird die Differential-Komponente D in die Integral-Komponente I in einer Durchgangszeit durch den Ausgang 40 umgewandelt. Daher ist die Proportional-Komponente P0 und der Ausgang kann ohne Unterschied in der Geschwindigkeit umgeschaltet werden.

7 zeigt einen Zustand, der unmittelbar erreicht wird, bevor der Garnzuführeinlass 13, der nahe einem Ende auf der Seite der Garnzuführvorrichtung 16 platziert ist, wie in 1 gezeigt, in eine solche Richtung bewegt wird, dass er von der Garnzuführvorrichtung 16 getrennt ist, wodurch das Gewebe 12 gestrickt wird. Wenn das Stricken in diesem Zustand begonnen wird, steigt die Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 rasch an. Infolgedessen wird eine Reihe über dem Gewebe 12 gestrickt und das Strickgarn 14 wird langsam zugeführt, so dass die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 zu einer voreingestellten Position innerhalb des Überschussseitenbereichs jenseits des Ausgangs kommt, während der Garnzuführeinlass 13 unmittelbar zuvor aus dem Ende der in dem Gewebe 12 gestrickten Reihe kommt und der Strickvorgang für eine nächste Reihe begonnen wird. Wenn der Garnzuführeinlass 13 am Ende des Gewebes 12 herauskommt und die unmittelbar zuvor gestrickte Reihe in einer Position beendet wird, die in einer gestrichelten Linie gezeigt ist, kann das Strickgarn 14 mit einer Erhöhung des Neigungswinkels, der in einer ausgezogenen Linie gezeigt ist, im Übermaß gespeichert werden, bevor das Stricken für die nächste Reihe beginnt. In dem Fall, dass das Strickgarn 14 somit bis zum Überschussseitenbereich gespeichert wird, erhöht der Servomotor 22 die Zuführmenge des Strickgarns 14 durch die Steuerung unter Verwendung der Differential-Komponente einer Änderung des Neigungswinkels, bevor die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 zum Ausgang zurückbewegt wird, selbst wenn die Nachfrage nach dem Strickgarn 14 rasch zunimmt, so dass das Strickgarn 14 mit einer sofortigen Verzögerung von der Hauptrolle 20 und der angetriebenen Rolle 21 zugeführt wird. Daher ist es möglich, das Strickgarn 14 zuzuführen, während die Fluktuation in einer Garnspannung gegen eine rasche Zunahme der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 unterdrückt wird.

8 zeigt ein Konzept einer auszuführenden Steuerung, wenn der Garnzuführeinlass 13 an einem Strickende 12F aus dem Gewebe 12 herauskommt, das jenseits der Seitenabdeckung 15 positioniert ist, die mit der Garnzuführvorrichtung 16 in der in 1 gezeigten Strickmaschine 11 vorgesehen ist. Der zusammen mit dem Garnzuführeinlass 13 zu bewegende Schlitten 29 beinhaltet ein Strickschloss 45, um zu bewirken, dass die Stricknadel einen Strickvorgang ausführt. Wenn die Position des Strickschlosses 45 aus dem Strickende 12F herauskommt, wird eine Ausgabe für den Garnzuführvorgang der Hauptrolle 20 und der angetriebenen Rolle 21 auf Null gesetzt. Infolgedessen kann der Servomotor 22 plötzlich angehalten werden, um das Strickgarn 14 nicht übermäßig zuzuführen. Wenn der Garnzuführeinlass 13 zur Seite des Gewebes 12 hin bewegt wird, um das Stricken für die nächste Reihe zu beginnen, erhöht sich rasch die Nachfrage nach dem Strickgarn 14 in derselben Weise wie in 7. Daher wird das Strickgarn 14 in dem Pufferstab 17 gespeichert.

Die 9A bis 9C zeigen ein Konzept zur Vorhersage der Nachfragemenge nach dem Garn auf der Basis der Strickdaten für jede der Stricknadeln 50, 51, 52, ... und zum vorherigen Zuführen des Strickgarns 14 mit einer Länge, die der Nachfragemenge entspricht. Maschen der zu verwendenden Stricknadeln 50, 51, 52, ... werden für jede Reihe auf die Stricksteuereinrichtung 30 der Strickmaschine 11 eingestellt, um das Gewebe 12 zuvor in der Reihenfolge einer Nadelzahl auszubilden, die einer Anordnung in einem Nadelbett 28 entspricht. Die Länge des in die Maschen der Nadeln 50, 51, 52, ... gezogenen Strickgarns 14 bildet eine Maschenschlaufe. Verschiedene Muster können mit einer Variation in der Länge der Maschenschlaufe gestrickt werden. Die Zuführmenge des Garns ist, wie in einer punktierten Linie in 9B gezeigt ist, entsprechend der in einer ausgezogenen Linie in 9A gezeigten Verbrauchsmenge des Garns für jede Nadel eingestellt. In 9C ist die Verbrauchsmenge des Garns in 9A in einer ausgezogenen Linie gezeigt und die Zuführmenge des Garns in 9B ist in einer gestrichelten Linie gezeigt. Entsprechend einer Änderung in der Zuführmenge des Garns, die in der gestrichelten Linie gezeigt ist, wird begonnen, das Strickgarn 14 auf dieser Seite P eines Strickendes S zuzuführen und ein Beschleunigungsstart A und ein Entschleunigungsstart B des Servomotors 22 werden durch ein Vorwärtszuführverfahren gesteuert. Somit wird die Beschleunigung/Entschleunigung auf dieser Seite einer Position ausgeführt, in der die Verbrauchsmenge des Garns verändert ist, und eine Fluktuation in der Garnspannung kann reduziert werden.

10A bis 10C zeigen ein Konzept zur Steuerung zur durchschnittlichen Zuführung des Strickgarns zu jeder der Stricknadeln 50, 51, 52, .... Wenn die Verbrauchsmenge des Garns durch die Stricknadeln 50, 51, 52, ... geändert wird, wie in einer ausgezogenen Linie der 10A gezeigt ist, wird das Garn entsprechend dem Durchschnitt der Gesamtmenge zugeführt, wie in einer punktierten Linie in 10B gezeigt ist. 10C zeigt eine Überlagerung der 10A und 10B. Wie in 10 gezeigt ist, ist die Nachfrage nach dem Garn nach Maßgabe eines Mittelwerts der Zuführmenge erhöht oder verringert, wie in 10C gezeigt ist, so dass sich die Spannung ebenfalls ändert. In einem Strickvorgang, der mit einer regelmäßigen Änderung der Verbrauchsmenge des Garns auszuführen ist, wie etwa einem Jacquardstricken, kann jedoch ein ausgezeichneteres Gewebe 12 durch die Steuerung zur Zuführung des Garns zu einer Stricknadeleinheit erhalten werden. Dementsprechend wird es bevorzugt, dass das Konzept zur Zuführung des Garns, wie es in den 9A bis 9C oder den 10A bis 10C gezeigt ist, entsprechend dem zu strickenden Gewebe 12 geändert wird.

11A bis 11C zeigen ein Konzept zum präzisen Abmessen der Länge des Strickgarns 14, das dem Gewebe 12 zuzuführen ist, während der Garnzuführeinlass 13 von der der Garnzuführvorrichtung 16 nahen Seite zu der von ihr entfernen Seite bewegt wird. Wie in 11A gezeigt ist, wird damit begonnen, Daten zu holen, wenn der Garnzuführeinlass 13 zu einem Strickende 12N des Gewebes 12 kommt, das näher an der Garnzuführvorrichtung 16 liegt, wie auf der linken Seite veranschaulicht ist. Wie in 11B gezeigt ist, ist, wenn der Garnzuführeinlass 13 nach rechts bewegt wird und durch das Strickende 12F des Gewebes 12, das von der Garnzuführvorrichtung 16 entfernt ist, hindurchgeht und die rechte Bewegung somit beendet wird, die Länge des Strickgarns 14 in einem in einer punktierten Linie gezeigten Bereich unbekannt. Wie in 11C gezeigt ist, wird, wenn der Garnzuführeinlass 13 zu einem Strickende des Gewebes 12, das im Strickvorgang für eine nächste Reihe näher ist, der Abschnitt des Strickgarns 14, der in der punktierten Linie der 11B gezeigt ist und unbekannt ist, zum Pufferstab 17 zurückgebracht und wird dort absorbiert. Die Länge des in dem Pufferstab 17 gespeicherten Garns 14 kann aus dem Neigungswinkel des Pufferstabs 17 berechnet werden. Des Weiteren kann die Menge des von der Hauptrolle 20 zugeführten Strickgarns 14 auf der Grundlage eines von einem Kodierer gesendeten Signals berechnet werden, der in dem Servomotor 22 vorgesehen ist. Eine Strickbreite des Gewebes 12 kann leicht aus der mechanischen Spezifizierung der Strickmaschine 11 und den Strickdaten ermittelt werden. Daher kann die Länge des in dem Strickvorgang für eine Reihe des Gewebes 12 verwendeten Strickgarns 14 als Differenz zwischen einem in 11A gezeigten Zustand in einer Datenholanfangsposition und einem in 11C gezeigten Zustand in einer Datenholendposition präzise berechnet werden. Genauer gesagt, kann die Garnmenge aus einer Differenz zwischen dem Neigungswinkel des Pufferstabs 17 in einer Datenholendposition und demjenigen in der Datenholstartposition, einem Kodiererwert und der Strickbreite des Gewebes 12 präzise berechnet werden.

12A und 12B zeigen ein Konzept zum Holen der Länge des zuzuführenden Garns 14 als Daten, während der Garnzuführeinlass 13 von dem Strickende 12F, das von der Garnführvorrichtung 16 entfernt ist, zu dem dieser nahen Strickende 12N bewegt wird. Wie in 12A gezeigt ist, wird das Datenholen in einer Position begonnen, in der der Garnzuführeinlass 13 zu den entfernten Strickende 12F des Gewebes 12 kommt. Wie in 12B gezeigt ist, ist das Datenholen beendet, wenn die Position des Strickschlosses 45 des Schlittens 29 zu dem näheren Strickende 12N des Gewebes 12 kommt. Es ist nicht notwendig, die Länge des Strickgarns 14 zwischen dem Garnzuführeinlass 13 und dem Strickende 12N des Gewebes 12 zu berücksichtigen, wenn sich der Garnzuführeinlass 13 der Seite der Garnzuführvorrichtung 16 weiterhin nähert, wie in einer gestrichelten Linie gezeigt ist.

De Menge des nach rechts bewegten Garns, wie in den 11A bis 11C gezeigt ist, kann wie folgt berechnet werden. Die Menge des nach rechts bewegten Garns = die Menge des von dem Kodierer berechneten Garns – Strickbreite + die Menge des Garns mit einer Änderung im Stab(1)

Des Weiteren kann die Menge des nach links bewegten Garns, wie in 12 gezeigt, wie folgt berechnet werden. Die Menge des nach links bewegten Garns = die Menge des von dem Kodierer berechneten Garns + Strickbreite + die Menge des Garns mit einer Änderung im Stab(2)

In der Garnzuführvorrichtung 16 gemäß der Ausführungsform wird die Hauptrolle 20 durch den Servomotor 22 gedreht und das Strickgarn 14 wird aktiv zugeführt. Wie in dem Fall, in dem die Menge durch die in den 24 und 25 gezeigte Längenmessrolle 10 passiv zu messen ist, kann daher ein durch den Einfluss einer Trägheit verursachter Fehler reduziert werden und die präzise Zuführmenge des Strickgarns 14 kann berechnet werden, um das Strickgarn 14, das zum Stricken einer Maschenschlaufe benötigt wird, präzise zuzuführen. Somit ist es möglich, das Gewebe 12 von guter Qualität zu erhalten.

13 zeigt ein PID-Steuerungs-Umschalten der Garnzuführsteuereinrichtung 31 gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. In der Ausführungsform wird eine Steuerung unter Berücksichtigung einer Differentialausgabe ausgeführt, wobei die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 in dem Überschussseitenbereich 42 jenseits der Position des Ausgangs 40 gesetzt ist und die Steuerung wird unter Berücksichtigung keiner Differentialausgabe innerhalb des Fehlseitenbereichs 41 in derselben Weise wie in 5 ausgeführt. Im Fehlseitenbereich 41 wird eine Verstärkung umgeschaltet, wenn der Pufferstab 17 eine Position erreicht, an der er sehr stark geschwungen wird, und wird weiterhin in einer konstanten Menge zur Seite des Ausgangs 40 hin zurückgebracht. Genauer gesagt, wird die Verstärkung der PI-Steuerung innerhalb des Fehlseitenbereichs 41 von P1 und I1 zu P2 und I2 umgeschaltet, um P1 > P2 und I1 > I2 zu setzen, wie in der folgenden Tabelle 1 gezeigt ist.

[Tabelle 1]

Beim Umschalten der Verstärkung der PI-Steuerung ist es auch möglich, lediglich die Verstärkung einer P-Komponente umzuschalten und eine I-Komponente so wie sie ist zu belassen. Genauer gesagt ist es auch möglich, P1 > P2 und I1 ≥ I2 zu setzen.

Die Verstärkung wird umgeschaltet, wenn die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 sehr stark geschwungen wird und dann in einer konstanten Menge zurückbewegt wird. Der Grund dafür ist, dass der Pufferstab 17 zuverlässig sehr stark geschwungen werden sollte. Ob die maximale Schwingung ausgeführt worden ist, wird bekannt, nachdem begonnen wurde, den Pufferstab 17 zurückzubewegen. Die konstante Menge wird auf ungefähr 5° als dem Winkel gesetzt, auf den die Pufferstange 17 beispielsweise zurückbewegt wird. Dieser Wert kann geändert werden, weil ein optimaler Wert in Abhängigkeit von einem Verfahren zum Stricken eines Gewebes, einem Garntyp und einer Strickgeschwindigkeit variiert wird.

Wie vorstehend beschrieben ist, wird in jeder Ausführungsform gemäß der Erfindung das Strickgarn 14 in dem Pufferstab 17 gespeichert, bevor der Strickvorgang für jede Reihe begonnen wird, und die PID-Steuerung des Servomotors 22 zum Herausziehen des Strickgarns 14 wird durch lediglich die D-Komponente innerhalb eines Strickanfangsbereichs ausgeführt. Wenn der Strickanfangsbereich gestrickt wird und die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 durch den Ausgang hindurchgeht, wird nachfolgend ein nur durch die PI-Komponente zu steuernder Strickbereich vorgesehen. Der Strickbereich wird durch die PI-Komponente ungeachtet des Winkels des Pufferstabs 17 gesteuert. Gleichermaßen wird unter Bezugnahme auf das Verstärkungsumschalten der Strickanfangsbereich mit einer hohen Verstärkung gesteuert und die hohe Verstärkung wird zu einer niedrigen Verstärkung umgeschaltet, wenn der Pufferstab 17 sehr stark geschwungen wird und dann in einer konstanten Menge zurückbewegt wird. Somit wird der Strickbereich mit der niedrigen Verstärkung gesteuert.

14 bis 17 zeigen den Grund, warum die Verstärkungsumschaltung wie in 13 gezeigt ausgeführt wird. 14 zeigt eine schematische vorübergehende Änderung in einer Garngeschwindigkeit, mit der der Servomotor 22 das Strickgarn 14 zuführt, und einen Winkel des Pufferstabs 17. 15 zeigt den Fall, in dem die Verstärkung umgeschaltet wird. 16 zeigt den Fall, in dem das Umschalten nicht ausgeführt wird, um eine hohe Verstärkung aufrechtzuerhalten, und 17 zeigt den Fall, in dem das Schalten nicht ausgeführt wird, um eine niedrige Verstärkung aufrechtzuerhalten, wobei eine Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22 und eine Garnspannung in einer ausgezogenen Linie bzw. einer strichpunktierten Linie gezeigt sind.

Wie in 14 gezeigt ist, wird zu einer Zeit t0, zu der begonnen wird, einen Strickanfangsbereich 60 zu stricken, begonnen, den Pufferstab 17 aus dem Ausgang zum Fehlseitenbereich zu bewegen, und das gespeicherte Strickgarn 14 wird zugeführt. Zu einer Zeit t1, wenn die Menge des durch die Drehung des Servomotors 22 zuzuführenden Strickgarns 14 größer als jene des für den Strickvorgang zu verwendenden Strickgarns 14 ist, wird begonnen, den Pufferstab 17 aus einem maximalen Schwingungswinkel zur Ausgangsseite hin zurückzubewegen. Wenn der Pufferstab 17 bei einer Zeit t2 in einer konstanten Menge von dem maximalen Schwingungswinkel zurückbewegt wird, wird die Verstärkung umgeschaltet, um sie zu reduzieren. Anschließend wird das Gewebe 12 zu einer Zeit t3 eine Reihe lang vollständig abgestrickt. 15 zeigt die Geschwindigkeit des Servomotors 22 in der ausgezogenen Linie. Wie in einer gestrichelten Linie der 15 gezeigt ist, kann die in der strichpunktierten Linie gezeigte Garnspannung innerhalb des Strickanfangsbereichs 60 unterdrückt werden und eine Schwingung innerhalb eines Strickbereichs 61 kann verhindert werden.

In 16, die die Motordrehzahl in der ausgezogenen Linie und die Garnspannung in der strichpunktierten Linie zeigt, wird in dem Fall, dass die hohe Verstärkung von einem Strickanfang innerhalb des Strickanfangsbereichs 60 bis zu einem Strickende innerhalb des Strickbereichs 61 aufrechterhalten wird, ein Überschwingen in der Steuerung innerhalb des Strickbereichs 61 erzeugt, so dass beispielsweise eine Schwingung verursacht wird. In 17, die die Motorgeschwindigkeit in der ausgezogenen Linie und die Garnspannung in der strichpunktierten Linie zeigt, wird des Weiteren in dem Fall, dass die niedrige Verstärkung aufrechterhalten wird, Zeit benötigt, um eine notwendige Geschwindigkeit zu erhalten, und es kann keine Gegenmaßnahme gegen die plötzliche Nachfrage nach dem Strickgarn 14 zu Beginn des Strickvorgangs ergriffen werden. Daher erhöht sich die Garnspannung.

18 zeigt die PID-Steuerungs-Umschaltung der Garnzuführsteuereinrichtung 31 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. In der Ausführungsform wird eine Steuerung ohne Berücksichtigung einer Differentialausgabe ausgeführt, selbst wenn die Spitzenseite 19 der Pufferstange 17 innerhalb des Überschussseitenbereichs 42 jenseits der Position des Ausgangs 40 ist, und ein Vorgang auf der Grundlage eines Konzepts zum Umschalten einer Verstärkung wird durchgeführt, wenn der Pufferstab 17 die größte Schwingungsposition erreicht und weiter in einer konstanten Menge zur Seite des Ausgangs 40 hin innerhalb des Fehlseitenbereichs 41 zurückgebracht wird. Eine Position, in der die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 zu Beginn des Strickvorgangs vorhanden ist, wird als vorübergehender Ausgang 70 gesetzt, der eine Steuerungsreferenz ist. Wenn die Spitzenseite 19 zur Seite des Fehlseitenbereichs 41 hin bewegt wird und durch den substantiellen Ausgang 40 geht, wird die Steuerungsreferenz von dem vorübergehenden Ausgang 70 zum substantiellen Ausgang 40 wieder hergestellt. Genauer gesagt wird, wie in der folgenden Tabelle 2 gezeigt ist, eine PI-Steuerung ausgeführt, in der eine Differential-Komponente am Strickanfang innerhalb des Fehlseitenbereichs 41 bezüglich der Steuerung Null ist, selbst wenn der Überschussseitenbereich 42 im Wesentlichen gesetzt ist. Innerhalb des Fehlseitenbereichs 41 anstelle des substantiellen Ausgangs 40 wird die Verstärkung von P1 und I1 zu P2 und I2 umgeschaltet und P1 > P2 und I1 > I2 werden in einer Position gesetzt, an der die Spitzenseite 19 eine maximale Schwingung erreicht und dann in einer konstanten Menge in derselben Weise wie in 13 zurückbewegt wird.

[Tabelle 2]

In derselben Weise wie in der in 13 gezeigten Ausführungsform ist es auch möglich, P1 > P2 und I1 ≥ I2 zu setzen.

19 bis 21B zeigen den Grund, warum es bevorzugt wird, dass eine Position eines Strickanfangs für eine Reihe als vorübergehender Ausgang 70 gesetzt sein sollte und ein Ausgang als Steuerungsreferenz vom vorübergehenden Ausgang 70 zum substantiellen Ausgang 40 umgeschaltet werden sollte, wenn die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 durch den substantiellen Ausgang 40 geht, wie in 18 gezeigt. 19 zeigt eine Änderung in einer Garngeschwindigkeit, mit der das Strickgarn 14 von dem Servomotor 22 zugeführt werden soll, wenn das Gewebe 12, das eine große Menge des Strickgarns 14 erfordert, beispielsweise ein Vollrippenstricken in der in 1 gezeigten Strickmaschine 11, gestrickt wird. 20A zeigt schematisch die Bewegung des Pufferstabs 17 in dem Fall, in dem das Umschalten ausgeführt wird, um eine D-Steuerung auf der Grundlage einer Differential-Komponente innerhalb des Überschussseitenbereichs 42 jenseits des substantiellen Ausgangs 40 nach dem Strickanfang durchzuführen und eine PI-Steuerung auf der Grundlage der Proportional- und Integral-Komponente am Ausgang 40 durchzuführen, und 20B zeigt schematisch eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22. 21A zeigt schematisch die Bewegung des Pufferstabs 17 in dem Fall, in dem die PI-Steuerung nach dem Strickanfang durch Ausgangs-Umschalten ausgeführt wird, in dem die Position des Strickanfangs als vorübergehender Ausgang 70 gesetzt ist, und 21B zeigt schematisch eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22.

Wie in 19 gezeigt ist, wird, wenn der Strickvorgang zur Zeit t10 begonnen wird, die Garngeschwindigkeit so, dass sie vergleichsweise niedrig ist, bis zu einem Ausgangsdurchgangszustand, in dem die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 durch die Position des substantiellen Ausgangs 40 zur Zeit t11 hindurchgeht, aufrechterhalten und die Spitzenseite 19 wird weiter zum Fehlseitenbereich hin geschwungen und aufrechterhalten, so dass sie bis zu einer Zeit t12 eine vergleichsweise niedrige Geschwindigkeit hat. Von der Zeit t10 bis zur Zeit t12 wird der Neigungswinkel des Pufferstabs 17 geändert, um das gespeicherte Strickgarn 14 abzuspulen. Daher ist die Geschwindigkeit des durch die Drehung des Servomotors 22 zuzuführenden Garns vergleichsweise niedrig. Zur Zeit t12 wird die Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22 erhöht und die Garngeschwindigkeit wird erhöht und das Gewebe 12 wird durch eine Zeit t13 kontinuierlich gestrickt.

Wie in den 20A und 20B gezeigt ist, wird in dem Fall, in dem das Ausgangs-Umschalten nicht ausgeführt wird, lediglich die D-Steuerung auf der Grundlage der Differential-Komponente von der Zeit t10, zu der der Strickvorgang begonnen wird, zur Zeit t11, zu der die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 durch den Ausgang geht, durchgeführt. Am Ausgang 40 wird das Umschalten von der D-Steuerung zur PI-Steuerung, die nach der Zeit t11 durchzuführen ist, ausgeführt. Von der Zeit t10 bis zur Zeit t11 wird die Steuerung auf der Grundlage von lediglich der Differential-Komponente ausgeführt. Beim Stricken der Vollrippenmasche bei hoher Garngeschwindigkeit ist ein Anstieg der Drehung des Servomotors 22 zu spät, so dass der Pufferstab 17 zu einer möglichen Grenze innerhalb des Fehlseitenbereichs zur Zeit t13 geschwungen wird. Selbst wenn der Pufferstab 17 zur Grenze geschwungen wird, ist die Zuführmenge des Strickgarns unzureichend und eine höhere Spannung als die Spannung der Feder zum Spannen des Pufferstabs 17 wird auf das Strickgarn 14 angewendet.

Wie in den 21A und 21B gezeigt ist, wird in dem Fall, in dem das Ausgangs-Umschalten auszuführen ist, die PI-Steuerung begonnen, indem die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 als vorübergehender Ausgang 70 während des Strickanfangs gesetzt wird. Daher wird die PI-Steuerung mit einer hohen Verstärkung innerhalb des Fehlseitenbereichs für eine Zeitdauer von der Zeit t10 bis zur Zeit t11 ausgeführt, in der die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 von dem vorübergehenden Ausgang 70 dem substantiellen Ausgang 40 bewegt wird. Infolgedessen wird der Servomotor 22 schnell gedreht, bevor der Pufferstab 17 zur Grenze geschwungen wird, und der Pufferstab 17 wird in einer konstanten Menge von der maximalen Schwingung zu einer Zeit t12a zurückbewegt. Da eine Position, in der der Pufferstab 17 bis zum Maximum geschwungen wird, nicht die Grenze erreicht, wird die auf das Strickgarn 14 angewandte Spannung bis zu einem solchen Umfang reduziert, dass sie mit der Feder zum Spannen des Pufferstabs 17 ausgeglichen ist. Nach der Zeit t12a wird die PI-Steuerung mit einer niedrigen Verstärkung ausgeführt.

22A und 22B und 23A und 23B zeigen vergleichsweise die Wirkung der Gegenwart einer plötzlichen Stoppverschiebung zur Unterdrückung des Vorstehens des Strickgarns 14, wenn der Strickvorgang für eine Reihe an einem Strickende in jeder Ausführungsform hinsichtlich einer in einer ausgezogenen Linie gezeigten Garngeschwindigkeit und einer in einer punktierten Linie gezeigten Motordrehzahl beendet ist. 22A und 22B zeigen den Fall, in dem die plötzliche Stoppverschiebung nicht ausgeführt wird, und 23A und 23B zeigen den Fall, in dem die plötzliche Stoppverschiebung ausgeführt wird. 22A und 22B und 23A und 23B zeigen eine Veränderung der Garngeschwindigkeit in einer ausgezogenen Linie und eine Veränderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22 in einer strichpunktierten Linie.

Wie in den 22A und 22B gezeigt ist, kann, selbst wenn der Servomotor 22 zu einer Zeit t20, zu der der Strickvorgang für eine Reihe des Gewebes 12 beendet ist und die Strickposition aus dem Strickende herauskommt, plötzlich angehalten wird, der Servomotor 22 nur zu einer Zeit t21 angehalten werden, nachdem eine konstante Zeit vergeht. Infolgedessen wird das Strickgarn 14 bis zu der Zeit t21, zu der der Servomotor 22 tatsächlich angehalten wird, zugeführt und die Menge des Strickgarns 14 wird erhöht, wenn die Garngeschwindigkeit zunimmt. Auch in dem Fall, in dem der Pufferstab 17 zu der Grenze des Überschussseitenbereichs zurückgebracht wird, kann das in Punkten gezeigte Strickgarn 14 überhaupt nicht absorbiert werden. Aus diesem Grund wird das Strickgarn 14 in der Mitte eines Zuführpfads gelockert, so dass eine Garnspannung übermäßig reduziert wird.

Wie in den 23A und 23B gezeigt ist, wird, wenn der Servomotor 22 plötzlich zu einer Zeit t29 angehalten wird, zu der der Strickvorgang zu dieser Position des Strickendes vorrückt, an der der Strickvorgang für eine Reihe des Gewebes 12 beendet ist, das Strickende zu einer Zeit t30 erreicht. Des Weiteren kann in dem Fall, in dem die Zufuhr des Strickgarns 14 tatsächlich zu einer Zeit t31 gestoppt wird, der Pufferstab 17 innerhalb eines angemessen Schwingungsbereichs eingesetzt werden. Insbesondere wird es bevorzugt, dass die Menge des von der Zeit t29 bis zur Zeit t30 zugeführten Strickgarns 14 gleich jener des Strickgarns 14 ist, das von der Zeit t30 bis zur Zeit t31 übermäßig zugeführt wird. In dem Fall, dass der Pufferstab 17 eine stabile Steuerung in der Nähe des Ausgangs vor dem plötzlichen Stopp zur Zeit t29 ausführt und zum Fehlseitenbereich hin von der Zeit t29 bis zur Zeit t30 geneigt ist und die Menge, die in einer rechten abwärts führenden Schräglinie gezeigt ist, zum Auffüllen des Engpasses des Strickgarns 14, der durch eine Reduzierung der Drehung des Servomotors 22 verursacht wird, sich mit der Menge deckt, die in einer rechten aufwärts führenden Schräglinie gezeigt ist, um das übermäßige Strickgarn 14 von der Zeit t30 bis zur Zeit t31 zu absorbieren, wird die Bewegung des Pufferstabs 17 zur Fehlseite hin gegen eine Rückkehr zur Ausgangsseite hin versetzt, so dass der Pufferstab 17 in der Nähe des Ausgangs gestoppt werden kann. Eine Differenz zwischen der früheren Zeit t29, zu der die plötzliche Stoppverschiebung angewendet wird, und der Zeit t30, zu der das Strickende erreicht wird, variiert in Abhängigkeit von der Garngeschwindigkeit.

Obwohl die Strickmaschine 11 in jeder vorstehend beschriebenen Ausführungsform den Schlitten 29 aufweist, kann die Erfindung auch auf eine Strickmaschine vom schlittenlosen Typ angewendet werden, der keinen Schlitten aufweist. In dem Fall, in dem ein Mechanismus zum Stricken eine Strickmaschine ist, die auf der Grundlage von Strickdaten programmzusteuern ist, ist es möglich, einen Zeitpunkt zu kennen, zu dem der Strickvorgang für das Gewebe 12 in Abhängigkeit von dem Mechanismus begonnen oder beendet wird. Somit kann das Einstellen des Strickgarns für die Garnzuführvorrichtung und die plötzliche Stoppverschiebung korrekt ausgeführt werden.

Während in der Beschreibung der 1 eine Garnzuführvorrichtung 16 in der Seitenabdeckung 15 auf der linken Seite der Strickmaschine 11 vorgesehen ist, ist es einfach, mehrere Garnzuführvorrichtungen wie vorstehend beschrieben bereitzustellen. Des Weiteren ist es möglich, die Garnzuführvorrichtung 16 in derselben Weise in der Seitenabdeckung auf der rechten Seite vorzusehen.

Die Erfindung kann in anderen spezifischen Formen ausgeführt werden, ohne von ihren wesentlichen Eigenschaften abzuweichen. Die vorliegenden Ausführungsformen sind daher in jeglicher Hinsicht als veranschaulichend und nicht einschränkend zu betrachten, wobei der Umfang der Erfindung eher durch die beigefügten Ansprüche als die vorstehende Beschreibung angegeben wird.


Anspruch[de]
Garnzuführvorrichtung (16) zum Zuführen eines Strickgarns (14) zu einem Garnzuführeinlass (13) in Abhängigkeit von der Nachfrage nach Strickgarn (14) in einer Strickmaschine (11) zum Stricken eines Gewebes (12), wobei der Garnzuführeinlass (13) in Breitenrichtung des Gewebes (12) bewegt wird, wobei auch auf der Grundlage von Strickdaten ein Strickvorgang durch Vorwärts- und Zurückbewegungen einer Stricknadel ausgeführt wird, mit:

einer Hauptrolle (20) an einem Zuführpfad für das Strickgarn (14), die an einer drehbaren äußeren Randoberfläche teilweise mit dem Strickgarn (14) in Kontakt kommt;

einem Servomotor (22) zum Drehen einer Drehwelle der Hauptrolle (20);

einer angetriebenen Rolle (21), wobei das Strickgarn (14), das sich in Kontakt mit der äußeren Randoberfläche der Hauptrolle (20) befindet, zwischen der angetriebenen Rolle (21) und der äußeren Randoberfläche zu liegen kommt;

einem Antriebsmechanismus (23) zum Übertragen einer Antriebskraft vom Servomotor (22), um die angetriebene Rolle (21) fest verknüpft mit der Drehung der Hauptrolle (20) mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit zu drehen;

einem Pufferstab (17) in einem Pfad, dem das Strickgarn (14) zuzuführen ist von einem Bereich zwischen der Hauptrolle (20) und der angetriebenen Rolle (21) zum Garnzuführeinlass (13) der Strickmaschine (11), der um eine Basisendseite (18) herum verdreht und bewegt werden kann und dazu dient, das Strickgarn (14) teilweise aus dem Pfad zu ziehen, wenn die Spitze (19) des Pufferstabs (17) zu einer Seite hin verdreht und bewegt wird;

einer Feder (26) zum Spannen des Pufferstabs (17) auf eine der Seiten, um das Strickgarn (14) um eine vorbestimmte Länge unter einer vorbestimmten Garnspannung aus dem Pfad heraus zu ziehen;

einem Sensor (27) zum Erfassen des Verdreh- und Bewegungszustands des Pufferstabs (17) bezüglich einer Ausgangsposition (40) der Spitze (19), wenn das Strickgarn (14) um die vorbestimmte Länge aus dem Pfad herauszuziehen ist, und zum Abgeben eines das Erfassungsergebnis angebenden Signals; und

einer Steuerungseinrichtung (31) für die wahlweise Proportional-, Integral- und Differential-Steuerung (PID) des Servomotors (22) auf der Grundlage des vom Sensor (27) gesendeten Signals,

wobei die Steuerungseinrichtung (31) so eingestellt ist, dass sie eine größere Menge des Strickgarns (14) als diejenige herausführt, die herausgeführt wird, wenn sich die Spitze (19) des Pufferstabs (17) an der Ausgangsposition (40) befindet, bevor das Stricken in Breitenrichtung des Gewebes (12) beginnt, die Steuerung unter Einschluss einer Differential-Komponente ausführt, wenn die Position der Spitze (19) sich im Bereich der Überschussseite (42) befindet, von der aus sich die Position der Spitze (19) zur Ausgangsposition (40) zurück bewegen wird, wenn mit dem Stricken begonnen wird und die Nachfrage nach Strickgarn (14) plötzlich zunimmt, und die Steuerung ohne die Differential-Komponente selbst dann ausführt, wenn sich die Position der Spitze (19) im Überschussseitenbereich (42) oder im Fehlseitenbereich (41) befindet, nachdem die Position der Spitze (19) erstmals die Ausgangsposition (40) durchlaufen hat und dann in den Fehlseitenbereich gelangte, in dem die Länge des aus dem Pfad herausgeführten Strickgarns (14) kleiner ist als die in der Ausgangsposition herausgeführte.
Garnzuführvorrichtung (16) nach Anspruch 1, bei der die Steuerungseinrichtung (31) den Servomotor (22) auf der Grundlage einer Positionsänderung des Garnzuführeinlasses (13) bezüglich des Gewebes (12) und einer Änderung der Menge des Strickgarns steuert, die aus den Strickdaten berechnet wird, so dass der Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in einen vorbestimmten Bereich gelegt wird. Garnzuführvorrichtung (16) nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Steuerungseinrichtung (31) lediglich mit der Differential-Komponente die Steuerung so ausführt, dass sie die Differential-Komponente im Überschussseitenbereich enthält, aber eine proportionale Komponente und eine integrale Komponente ausführt, wenn keine Differential-Komponente enthalten ist. Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Steuerungseinrichtung (31) einen Hochverstärkungszustand einstellt, wenn sich die Position der Spitze (19) des Pufferstabs (17) durch die Ausgangsposition (40) vom Überschussseitenbereich her bewegt, zunächst eine Position erreicht, in der die Amplitude im Fehlseitenbereich maximal ist und so einem vorbestimmten Bereich der Ausgangsposition (40) zurückkehrt, und zu einem Niederverstärkungszustand mit sehr guter Stabilität umschaltet, in einer Position, in der der gleiche Bereich durchlaufen wird und zur Ausgangsposition (40) zurückgekehrt wird. Garnzuführvorrichtung (16) nach Anspruch 4, bei der die Steuerungseinrichtung (31) im Hochverstärkungszustand die Steuerung ohne Differential-Komponente ausführt, indem ein Bereich als Fehlseitenbereich gesetzt wird, in dem sich die Spitzenseite (19) des Pufferstabs (17) zuerst zur Ausgangsposition (40) bewegt, von einer Position, an der eine große Menge Strickgarns (14) herausgeführt wird, bevor der Strickvorgang beginnt, anstelle der Steuerung einschließlich der Differential-Komponente, indem der gleiche Bereich als Überschussseitenbereich gesetzt wird. Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Steuerung zum Anhalten der Drehung des Servomotors (22) vor dem Zeitpunkt des Zuführens des Strickgarns (14) zum Strickende ausführt, wo auf einer der Seiten in Breitenrichtung des Gewebes (12) der Strickvorgang beendet ist, so dass der Servomotor (22) nach dem Zeitpunkt des Zuführens des Strickgarns (14) zum Strickende angehalten wird und ein Stück des Strickgarns (14), das mit einer Neigung des Pufferstabs (17) zum Fehlseitenbereich vor dem Durchlauf des Strickendes nach Beginn der Steuerung des Drehendes abzuspulen ist, gleich einem Stück des Strickgarns (14) ist, das durch die Rückkehr des Pufferstabs (17) zur Ausgangsposition (40) zu speichern ist, bevor der Servomotor tatsächlich (22) angehalten wird, nachdem das Strickende durchlaufen wurde. Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Steuerung so ausführt, dass sie die Zuführmenge des Strickgarns (14) so erhöht, dass die Position der Spitze (19) des Pufferstabs (17) in den Überschussseitenbereich jenseits der Ausgangsposition (40) gelangt, bevor ein Strickvorgang für eine nächste Runde begonnen wird, wenn auf der Grundlage der Änderung der Position des Garnzuführeinlasses (13) bezüglich des Gewebes (12) festgestellt wird, das der Garnzuführeinlass (13) aus dem Strickbereich in Richtung der Breite des Gewebes (12) gerät. Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Steuerung so ausführt, dass sie den Servomotor (22) anhält, wenn auf der Grundlage der Positionsänderung des Garnzuführeinlasses (13) bezüglich des Gewebes (12) festgestellt wird, dass der Garnzuführeinlass (13) bezüglich der Breite des Gewebes (12) von der Zuführseite des Strickgarns (14) wegbewegt wird oder dass die Position bei einem Vorwärts- und Zurückbewegungsvorgang einer Stricknadel außerhalb einer Grenze der Breite des Gewebes (12) gerät, auf der Grundlage der Strickdaten. Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Menge des Strickgarns für jede Stricknadel berechnet. Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Menge des Strickgarns für mehrere Stricknadeln berechnet.






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