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Dokumentenidentifikation DE60312939T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001405804
Titel Abdeckungselement für Behälter oder dergleichen
Anmelder Plantefort Expansion Sarl, Vaulx en Velin, FR
Erfinder Durieux, Gregory, 69370 Saint-Didier au Mont D'Or, FR;
Durieux, Maxine, 69370 Saint-Didier au Mont D'Or, FR;
Durieux, Olivia, 69370 Saint-Didier au Mont D'Or, FR;
Durieux, Denis, 69370 Saint-Didier au Mont D'Or, FR;
Durieux, Francoise, 69370 Saint-Didier au Mont D'Or, FR;
Durieux, Dimitri, 69370 Saint-Didier au Mont D'Or, FR
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60312939
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 03.10.2003
EP-Aktenzeichen 033561457
EP-Offenlegungsdatum 07.04.2004
EP date of grant 04.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse B65D 88/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Abdeckelement wie eine Plane, ein Netz oder ein Schutztuch, das über einem Kübel oder Container oder einem Anhänger angeordnet ist, der auf oder von einem Zugfahrzeug transportierbar ist.

Aus der internationalen Patentanmeldung WO 98/05527 ist eine Abdeckvorrichtung zum Abdecken der oberen Öffnung eines auf einem Fahrzeug transportierbaren Containers bekannt.

Die Abdeckvorrichtung ist an einem angelenkten Hakenarm befestigt, der es ermöglicht, den Container zu erfassen und ihn auf das Zugfahrzeug zu laden. Der angelenkte Hakenarm ist auf das Zugfahrzeug montiert.

Die Abdeckvorrichtung besteht aus einer Aufrollvorrichtung und einer Plane, die zwischen einer in die Aufrollvorrichtung eingezogenen Stellung und einer ausgestreckten Stellung abgerollt wird, um den auf dem Zugfahrzeug getragenen Container zu bedecken.

Die Aufrollvorrichtung weist ein Gehäuse auf, das am Hakenarm des Zugfahrzeugs befestigt ist. Das Gehäuse ist in einer waagrechten und zur Hauptachse des Hakenarms lotrechten Ebene angeordnet. Das Gehäuse weist eine waagrechte Welle auf, die zwischen den Endwänden zum Aufrollen und Abrollen der ausdehnbaren Abdeckplane geführt ist.

Das Gehäuse ist auf der zum zu bedeckenden Container weisenden Seite hauptsächlich offen, um das Abrollen der Plane zu ermöglichen.

Die Abdeckplane weist in einem Futteral parallel zur waagrechten Welle eine Führung auf, an der eine Zugschnur befestigt ist, um das Abrollen der Plane oberhalb des Containers zu ermöglichen.

Die Seiten der Plane weisen Kanten und Ösen für den Durchgang einer elastischen Schnur auf, die die Befestigung der Plane an den Seiten des Containers ermöglicht.

Die oben beschriebene Abdeckvorrichtung hat bestimmte Nachteile bezüglich insbesondere der Schwierigkeiten, die die Leute haben, die Plane ab- und aufzurollen, aufgrund ihrer Position auf dem Hakenarm, der fest mit dem Zugfahrzeug verbunden ist, und sie ermöglicht nicht den Schutz des Containers auf dem Anhänger.

Es ist ebenfalls aus dem Patent US 3977719 eine Auf- und Abrollvorrichtung einer Plane über einem Kübel eines Lastwagens bekannt, die eine waagrechte Welle aufweist, die in fest mit dem Kübel verbundenen Lagern geführt wird.

Die Auf- und Abrollvorrichtung ist nämlich im oberen Teil des Kübels positioniert und fest mit diesem verbunden, um mit Hilfe einer Zugvorrichtung die Plane oberhalb des Kübels abrollen oder sie um die waagrechte Welle aufrollen zu können.

Aus der deutschen Druckschrift DE-U-29815603 ist eine Abdeckvorrichtung bekannt, um die obere Öffnung eines Containers zu bedecken, der auf einem Fahrzeug transportiert werden kann.

Die Abdeckvorrichtung ist an einem fest mit dem Zugfahrzeug verbundenen Teleskoparm befestigt und besteht aus einer Aufrollvorrichtung und einer Plane, die zwischen einer in die Aufrollvorrichtung eingezogenen Position und einer ausgestreckten Position abgerollt wird, um den auf dem Zugfahrzeug getragenen Container zu bedecken.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung ist aus einer Plane oder einem Netz oder einem Schutztuch hergestellt, das über einem Kübel oder Container oder einem Anhänger angeordnet ist, der auf oder von einem Zugfahrzeug transportierbar ist, wobei das Abdeckelement Längsränder und Endränder aufweist, wobei die Längsränder größerer Länge von einem elastischen Verbindungsglied durchquert werden, das es ermöglicht, die Ränder auf eine der Seiten des Abdeckelements umzuschlagen, und wobei das elastische Verbindungsglied die Endränder in der Nähe der Längsmittelachse des Abdeckelements durchquert, wobei mindestens ein Endrand mit einem Zugrohr zusammenwirkt, das das Umschlagen der Längsränder auf eine der Seiten des Abdeckelements ermöglicht, und das Abdeckelement Befestigungsmittel aufweist, die die Befestigung der Endränder an dem Kübel oder dem Behälter ermöglichen.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Zugrohre auf, die Faltmittel besitzen, die aus einer biegsamen Verbindung bestehen.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Faltmittel auf, deren biegsame Verbindung aus mindestens zwei Muffen besteht, die zueinander frei sind.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Faltmittel auf, deren biegsame Verbindung aus einer Kautschukmuffe besteht, die es ermöglicht, jeden steifen Bereich des Rohrs miteinander zu verbinden.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Längsränder größerer Länge auf, die mit denjenigen kleinerer Länge durch geneigte Flächen verbunden sind.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Längsränder größerer Länge auf, die je ein Futteral zur Führung des elastischen Verbindungsglieds entlang des Abdeckelements aufweisen.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Futterale auf, die je in ihrer Dicke Ausschnitte aufweisen, die in regelmäßigem Abstand angeordnete Öffnungen bilden.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Futterale auf, von denen jede Öffnung eine verstärkte Randleiste aufweist.

Das Abdeckelement gemäß der vorliegenden Erfindung weist Futterale auf, die an jedem Ende teilweise von einem verstärkten Knopfloch verschlossen werden, das nur einen Durchlass für das elastische Verbindungsglied frei lässt.

Die folgende Beschreibung unter Betrachtung der beiliegenden Zeichnungen, die als nicht einschränkende Beispiele dienen, ermöglicht ein besseres Verständnis der Erfindung, ihrer Merkmale und der Vorteile, die sie erbringen kann. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht, die das Abdeckelement an einer der Seiten des Kübels oder des Containers befestigt zeigt.

2 eine Draufsicht, die ein Abdeckelement in auseinandergefalteter Stellung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

3 eine Draufsicht, die eine Variante des Elements in auseinandergefalteter, abdeckender Stellung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

4 eine Detailansicht, die das Abdeckelement darstellt, dessen Längsränder auf die Seite umgeschlagen sind, die der Seite gegenüberliegt, die die Markierungen aufnimmt.

5 eine Detailansicht, die die Befestigung des Abdeckelements auf einem der Ränder des Containers vor dessen Abdeckung zeigt.

In den 1, 2 und 4 ist ein Schutzabdeckelement 1 gezeigt, das aus einer Plane oder einem Netz oder einem Tuch 2 über einem Kübel oder einem Container 3 besteht, der auf einem Zugfahrzeug oder einem gezogenen Anhänger transportiert werden kann, der nicht dargestellt ist.

Der an sich bekannte Kübel oder Container 3, der in der vorliegenden Beschreibung als Beispiel dient, kann eine rechteckige Form haben, die aus einem waagrechten Boden besteht, von dem aus sich parallele und längs verlaufende Wände senkrecht und eine zu den beiden ersten lotrechte Wand erstrecken.

Der Kübel oder Container 3 wird von einer Tür 4 verschlossen, die aus zwei angelenkten Flügeln 5, 6 besteht, die das Entladen der losen Produkte ermöglichen. Jeder Flügel 5, 6 weist einen senkrechten Pfosten 7 auf, der die Scharniere 8 für das Schwenken der Flügel aufnimmt.

Das Abdeckelement 1 besteht aus einer Plane oder einem Netz oder einem Tuch 2 von allgemeiner Rechteckform, das parallele Ränder 9, 10 großer Länge und parallele Ränder 11, 12 aufweist, die lotrecht zu den ersten angeordnet sind.

Das Abdeckelement 1 besitzt zwischen den Rändern 9, 10 und den Rändern 11, 12 geringerer Länge geneigte Flächen 13, 14, die zur zentralen Längachse des Elements gerichtet sind.

Die Ränder 9 und 10 größerer Länge weisen je ein Futteral 15, 16 auf, die je in ihrer Dicke Ausschnitte 17 aufweisen, die in regelmäßigen Abständen angeordnete Öffnungen bilden.

Die Futterale 15, 16 ermöglichen die Führung und den Schutz eines elastischen Verbindungsglieds 18, das über die ganze Länge des Abdeckelements 1 in Höhe seiner Ränder 9, 10 und 11, 12 verläuft.

Jede in den Futteralen 15, 16 ausgebildete Öffnung 17 weist eine verstärkte Randleiste 19 gemäß dem Profil des Ausschnitts der Öffnungen auf.

Die Futterale 15, 16 sind an jedem Ende und in der Nähe der geneigten Flächen durch ein verstärktes Knopfloch 20 teilweise verschlossen, das nur einen Durchgang für das elastische Verbindungsglied 18 frei lässt.

Das elastische Verbindungsglied 18 durchquert in Höhe der Ränder 11 und 12 Ösen 21, 22, die in Höhe der zentralen Längsachse des Abdeckelements 1 angeordnet sind.

Das Abdeckelement 1 weist an seinem Endrand 11 kleinerer Abmessung Zugmittel auf, die aus einem Rohr 23 bestehen, das in einem Futteral 24 angeordnet ist, das in einer Falte der Plane oder des Netzes oder des Tuchs 2 ausgebildet ist, die das Abdeckelement bildet.

Das elastische Verbindungsglied 18 durchquert in Höhe des Endrands 11 die Ösen 21, um außerhalb des Abdeckelements 1 eine Greifschleife 25 zu bilden, die die Handhabung der Plane oder Netzes oder des Tuchs 2 entweder außerhalb oder auf dem Kübel oder Container 3 ermöglicht, was an sich bekannt ist.

Der Endrand 11 weist zu beiden Seiten der Ösen 21 ein elastisches Verbindungsglied 26 in Form einer Schleife auf, die Bügel für die Befestigung und den Halt des Abdeckelements 1 auf der Wand des Kübels oder des Containers bildet, die sich der Tür 4 entgegengesetzt befindet, wenn die Plane oder das Netz oder das Tuch 2 auf dem Kübel oder dem Container 3 positioniert ist.

Der andere Endrand 12 des Abdeckelements 1 weist an jedem Ende ein elastisches Verbindungsglied 27 in Form einer Schleife auf, die Bügel für die Befestigung der Plane oder des Netzes oder des Tuchs 2 auf dem Kübel oder dem Container 3 bildet.

Das Abdeckelement 1 weist in Höhe seiner Endränder 11 und 12 Markierungszonen 28, 29 auf, die es ermöglichen, die Ober- und Unterseite der Plane oder des Netzes oder des Tuchs 2 vor ihrer Anordnung auf dem Kübel oder dem Container 3 zu unterscheiden, was an sich bekannt ist.

Die Markierungszonen 28, 29 werden aus einem anderen Stoff hergestellt als derjenige, der für den Hauptbereich des Abdeckelements 1 verwendet wird. Die Markierungszonen 28, 29 werden in Abhängigkeit von dem für das Abdeckelement verwendeten Stoff nur auf eine Seite des Abdeckelements genäht oder geklebt.

Die Markierungszonen 28, 29 können ein beliebiges Profil und eine Fläche beliebiger Form haben, die es ermöglichen, die Außenseite des Abdeckelements 1 anzuzeigen, d.h. die Seite, die derjenigen entgegengesetzt ist, die die Ränder 9 und 10 in der gefalteten und umgeschlagenen Position vor dem Anordnen der Plane oder des Netzes oder des Tuchs 2 auf dem Kübel oder Container 3 aufnimmt, was an sich bekannt ist.

In 3 ist eine Variante des Abdeckelements 1 gezeigt, das im Inneren seines in Höhe seines Endrands 11 vorgesehenen Futterals 24 Zugmittel aufweist, die aus einem Rohr 30 bestehen, das das Falten der Plane oder des Netzes oder des Tuchs 2 entlang seiner Längsachse erlaubt, damit die Ränder 9, 10 größerer Länge sich übereinander befinden.

Das Rohr 30 weist über seine Länge mindestens eine biegsame Verbindung 31 auf, die es ermöglicht, der Anzahl von Umfaltungen des Abdeckelements 1 entlang seiner Längsachse zu folgen. Die biegsame Verbindung 31 kann aus einer Kautschukmuffe 32 oder einem beliebigen anderen biegsamen Element bestehen, das es ermöglicht, jeden steifen Bereich des Rohrs 30 aneinander anzuschließen, um im Inneren des Futterals 24 ein durchgehendes Rohr 30 über die ganze Länge des Endrands 11 zu bilden.

Vorteilhafterweise besteht das Rohr 30 aus zwei steifen Teilen gleicher Abmessung, die von einer biegsame Muffe 31 miteinander verbunden werden, die in der Mitte des Rohrs angeordnet ist, um ein Falten des Abdeckelements 2 in Höhe der Längsachse zu ermöglichen.

Eine andere Variante würde darin bestehen, ein Zugmittel vorzusehen, das ein Rohr 23 aufweist, das aus mindestens zwei zueinander freien Muffen 33 besteht, die eine biegsame Verbindung für das Falten des Abdeckelements 1 bilden.

Eine dritte Variante des Abdeckelements 1 würde darin bestehen, in einem anderen Futteral, das in Höhe des Rands 12 gegenüberliegend und parallel zu dem Rand 11 ausgebildet ist, ein weiteres Rohr 23 oder 30 anzuordnen. Diese Variante ermöglicht es, ein Abdeckelement 1 herzustellen, das symmetrisch ist und das am Kübel oder am Container 3 vor seiner endgültigen Anordnung entweder über die elastischen Verbindungsglieder 26 oder über die elastischen Verbindungsglieder 27 befestigt werden kann.

In den 1 und 5 ist die Befestigung des Abdeckelements 1 in Höhe der Tür 4 dargestellt, um sich in der Verlängerung des Kübels oder des Containers 3 und vor der Abdeckung dieses letzteren durch die Plane oder das Netz oder das Tuch 2 zu befinden.

In dieser Position stellt man fest, dass die Ränder 9, 10, die automatisch von dem elastischen Verbindungsglied 18 umgeschlagen werden, in Richtung des Bodens angeordnet sind, um sich unter dem Abdeckelement 1 zu befinden.

Man stellt fest, dass das Abdeckelement 1 an den Scharnieren der Tür 4 des Kübels oder des Containers 3, der als Beispiel gezeigt ist, über schleifenförmige elastische Verbindungsglieder 27, die an jedem Ende des Endrands 12 vorgesehen sind, befestigt ist.

In 6 ist eine Teleskop-Stange oder -Stake 50 zum Anordnen und Entfernen des Abdeckelements 1 über dem Kübel oder Container 3 dargestellt.

Die Stake 50 weist ein Rohr 51 aus Glasfaser auf, das in seinem Innenbereich eine Stange 52 aufnimmt, die sich in Translationsrichtung bezüglich des Rohrs verschieben kann, um die Höhe der Stake zu regeln. Die Stange 52 wird von einer Blockiervorrichtung 53 arretiert, die mittels eines von einer Feder zurückgestellten Druckknopfs hergestellt werden kann.

Das freie Ende der Stange 52 weist eine weitere Verriegelungsvorrichtung 54 zur Befestigung eines Auslegers 55 auf, der aus einem Portalkran 56 besteht, von dem einer der Schenkel 57 bezüglich des Rohrs 51 geneigt ist.

Die Stange 52 weist in der Nähe der Verriegelungsvorrichtung 54 einen Haken 58 auf, der die Handhabung der elastischen Verbindungsglieder 18 und 26 des Abdeckelements 1 erlaubt, um es an den Rückhalteelementen zu befestigen oder von ihnen zu lösen, die fest mit dem Umfang des Kübels oder des Containers 3 verbunden sind.

Der Haken 58 weist in eine Richtung entgegengesetzt zum Schenkel 57 des Auslegers 55.

Die Zugmittel des Abdeckelements 1, die entweder aus dem Rohr 23 oder aus dem Rohr 30 bestehen, sind dazu bestimmt, den Schenkel 57 des Auslegers 55, der die Stange oder die Stake 50 bildet, oder jedes andere Zugmittel aufzunehmen, was es einerseits ermöglicht, das Abdeckelement 1 über den Kübel oder den Container 3 anzuheben und andererseits es zu verschieben, um es in die entgegengesetzte Richtung zu derjenigen der Tür 4 mitzunehmen.

Zunächst, und in unserem Ausführungsbeispiel, befestigt der Benutzer das Abdeckelement 1 an den Scharnieren 8 der Flügel 5 und 6 der Tür 4 des Kübels oder des Containers 3 mittels elastischer Verbindungsglieder 27, die auf dem Rand 12 vorgesehen sind. Das Abdeckelement 1 wird auf dem Boden so positioniert und in der Verlängerung des Kübels oder Containers 3 ausgebreitet, dass seine die umgeschlagenen Ränder 9, 10 aufnehmende Seite gegen den Boden gerichtet ist. In dieser Position ist die sichtbare Seite des Abdeckelements 1 diejenige, die die Markierungen 28 und 29 aufnimmt, die in Höhe der Ränder 11 und 12 vorgesehen sind.

Zweitens führt der Benutzer den Schenkel 57 der Stange oder Stake 50 in die Zugmittel ein, die aus dem Rohr 23 oder 30 des Abdeckelements 1 bestehen. Die Stake 50 wird anschließend im Inneren des Rohrs 23 oder 30 mittels des elastischen Verbindungsglieds 26 zurückgehalten, das mit dem Haken 58 zusammenwirkt.

Drittens hebt der Benutzer das Abdeckelement 1 mittels der Stange oder Stake 50 an, um es über den Kübel oder den Container 3 zu bringen, um diesen zu bedecken. Bei diesem Manöver stellt man fest, dass die Seite des Abdeckelements 1, die die Markierungen 28 und 29aufnimmt, unten durchgeht, d.h. dass sie direkt mit den Abfällen in Kontakt kommt, die in dem Kübel oder dem Container 3 enthalten sind. Umgekehrt geht die Seite des Abdeckelements 1, die die umgeschlagenen Ränder 9, 10 aufnimmt, oben durch, d.h. nach außen gedreht.

Viertens führt der Benutzer das Rohr 23 oder 30 herbei, um es mit Hilfe der elastischen Verbindungsglieder 26 an der Wand zu befestigen, die der Tür 4 entgegengesetzt liegt.

Fünftens entfaltet der Benutzer die Ränder 9, 10 und befestigt sie an den Seitenwänden größerer Länge des Kübels oder des Containers 3 mittels des elastischen Verbindungsglieds 18, das mit fest mit den Wänden verbundenen Haltemitteln zusammenwirkt.

Die Position, der Weg und die Spannung des elastischen Verbindungsglieds 18 über die Länge des Abdeckelements 1 ermöglicht es den Kanten 9, 10, sich automatisch in Richtung der Innenseite des Elements 1 umzufalten.

Zum Entfernen des Abdeckelements 1 löst der Benutzer das elastische Verbindungsglied 18, damit die Ränder 9, 10 sich aufgrund der Spannung des elastischen Verbindungsglieds 18 automatisch in Richtung der Innenseite des Abdeckelements 1 falten und nicht mehr gegen die Wände des Kübels oder Containers 3 zurückgehalten werden.

Dann löst der Benutzer das Rohr 23 oder 30, indem er die elastischen Verbindungsglieder 26 von den fest mit dem Kübel oder dem Container 3 verbundenen Rückhaltemitteln entfernt, und führt die Stange 50 in das Rohr 23 oder 30 des Abdeckelements 1 ein, um es auf die Seite der Tür 4 zu bringen, um es auf dem Boden abzulegen.

Schließlich führt der Benutzer das Falten des Abdeckelements 1 für seine Lagerung in einem Sack oder Ähnlichem durch.

Man stellt fest, dass die Position, die Spannung und der Weg des elastischen Verbindungsglieds 18 über die Länge des Abdeckelements 1 es den Kanten 9, 10 ermöglicht, sich automatisch in Richtung der Innenseite des Elements vor seiner Abnahme und seiner Lagerung zu falten.

Der Kübel oder der Container 3 kann jede andere Form aufweisen, ohne dadurch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung zu verändern, und das Schutzelement 1 aufnehmen.

Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass die obige Beschreibung nur als Beispiel dient, und dass sie das Gebiet der Erfindung keineswegs einschränkt, das man nicht verlassen würde, indem man die beschriebenen Ausführungsdetails durch ein beliebiges anderes Äquivalent ersetzt, da die Reichweite der Erfindung durch die Ansprüche definiert wird.


Anspruch[de]
Abdeckelement, das aus einer Schutzplane oder einem Sicherheitsnetz oder einem Schutztuch (2) hergestellt ist, das über einem Kübel oder einem Container oder einem Anhänger (3) angeordnet ist, der auf oder von einem Zugfahrzeug transportierbar ist, wobei das Abdeckelement Längsränder (9, 10) und Endränder (11, 12) aufweist, wobei die Längsränder (9, 10) größerer Länge von einem elastischen Verbindungsglied (18) durchquert werden, das es ermöglicht, die Ränder auf eine der Seiten des Abdeckelements (1) umzuschlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Verbindungsglied (18) die Endränder (11, 12) in der Nähe der Längsmittelachse des Abdeckelements (1) durchquert, wobei mindestens ein Endrand (11, 12) mit einem Zugrohr (23, 30) zusammenwirkt, das das Umschlagen der Längsränder (9, 10) auf eine der Seiten des Abdeckelements (1) ermöglicht, und das Abdeckelement Befestigungsmittel (26, 27) aufweist, die die Befestigung der Endränder (11, 12) an dem Kübel oder dem Behälter (3) ermöglichen. Abdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zugrohr (23, 30) Faltmittel aufweist, die aus einer biegsamen Verbindung (33, 31) bestehen. Abdeckelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Verbindung aus mindestens zwei Muffen (33) besteht, die zueinander frei sind. Abdeckelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsame Verbindung (31) aus einer Kautschukmuffe (32) besteht, die es ermöglicht, jeden steifen Bereich des Rohrs (30) miteinander zu verbinden. Abdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder (9, 10) größerer Länge mit denjenigen (11, 12) kleinerer Länge durch geneigte Flächen (13, 14) verbunden sind. Abdeckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder (9, 10) größerer Länge je ein Futteral (15, 16) zur Führung des elastischen Verbindungsglieds (18) entlang des Abdeckelements (1) aufweisen. Abdeckelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterale (15, 16) jedes Rands (9, 10) je in ihrer Dicke Ausschnitte (17) aufweisen, die in regelmäßigem Abstand angeordnete Öffnungen bilden. Abdeckelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede in den Futteralen (15, 16) ausgebildete Öffnung (17) eine verstärkte Randleiste (19) aufweist. Abdeckelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterale (15, 16) an jedem Ende teilweise von einem verstärkten Knopfloch (20) verschlossen werden, das nur einen Durchlass für das elastische Verbindungsglied (18) frei lässt.






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