PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60313098T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001405634
Titel Reinigungsartikel sowie seine kosmetischen Verwendungen
Anmelder L'OREAL, Paris, FR
Erfinder Simon, Pascal, 94400 Vitry sur Seine, FR;
Roche, Anne-Clotilde, 75006, FR
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60313098
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 19.08.2003
EP-Aktenzeichen 032920530
EP-Offenlegungsdatum 07.04.2004
EP date of grant 11.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse A61K 8/00(2006.01)A, F, I, 20070313, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61K 8/02(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/18(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/368(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Gegenstand und insbesondere ein Tuch mit mindestens einem in Wasser unlöslichen Substrat und einer wasserfreien flüssigen Zusammensetzung, die mindestens ein Öl, mindestens einen emulgierenden grenzflächenaktiven Stoff, der in der Ölphase löslich ist und einen HLB-Wert von 8 bis 14 aufweist, und mindestens einen wässrigen Gelbildner enthält, sowie die Verwendungen dieses Gegenstands in der Kosmetik oder Dermatologie, insbesondere für die Pflege, für die Reinigung und/oder zum Abschminken der menschlichen Haut, insbesondere des Gesichts und der Augen.

Kosmetiktücher bestehen im Allgemeinen aus einem Substrat aus einem Material natürlicher oder synthetischer Herkunft, bei dem es sich vorzugsweise um ein Nonwoven handelt, das jedoch auch ein Schaumstoff oder ein Gewebe sein kann, wobei das Substrat mit einer Zusammensetzung getränkt ist, die für die gewünschte Aufgabe geeignet ist, beispielsweise die Reinigung oder das Abschminken der Haut oder auch die Pflege der Haut. Diese Tücher werden häufig verwendet und wegen der praktischen Anwendung geschätzt, da sie weggeworfen werden können und mit der erforderlichen und ausreichenden Menge des reinigenden Produkts oder Produkts für die Behandlung getränkt sind. Durch die Verwendung dieser Tücher kann die Handhabung und der Transport von Lotionen oder Milche enthaltenden Flakons vermieden werden.

Getränkte Tücher können feucht oder trocken sein. Die trockenen Tücher müssen vor ihrer Verwendung angefeuchtet werden und können beispielsweise mit einer schäumenden Zusammensetzung getränkt sein, die einen Schaum bildet, wenn das Tuch feucht wird, wie dies beispielsweise in der Druckschrift US-A-4,303,543 beschrieben ist. Die feuchten Tücher können mit einer wässrigen Zusammensetzung getränkt sein, beispielsweise einer Lotion zum Abschminken oder einer Milch zum Abschminken, und sie werden direkt auf das Gesicht oder auf den Körper aufgebracht. Sie können auch mit einer wasserfreien Zusammensetzung getränkt sein, die beispielsweise ein Gemisch aus Ölen und grenzflächenaktiven Stoffen enthält, und das Tuch wird dann entweder direkt im Gesicht oder am Körper verwendet oder es wird zuvor mit etwas Wasser befeuchtet, um das Gemisch Öle/grenzflächenaktive Stoffe vor der Anwendung auf die Haut zu emulgieren, wie dies beispielsweise in der Druckschrift US-A-6,136,775 beschrieben ist.

Das Tränken der Substrate mit der imprägnierenden Zusammensetzung kann nach unterschiedlichen Techniken erfolgen, wie beispielsweise Zerstäuben oder Eintauchen. Diese Techniken können jedoch nur angewandt werden, wenn die zur Imprägnierung verwendeten Zusammensetzungen ausreichend fluide sind und eine Viskosität ähnlich wie Wasser aufweisen. Es ist nämlich nicht möglich, das Substrat in geeigneter Weise zu benetzen, wenn die Zusammensetzungen zu viskos sind; das Substrat wird dann nicht korrekt imprägniert und außerdem ist es schwierig, es zu schneiden, zu falten und zu verpacken. Der erhaltene Gegenstand ist ferner nicht angenehm zu verwenden, da das zur Imprägnierung verwendete Produkt auf der Oberfläche des Substrats bleibt oder das Substrat nicht homogen imprägniert, so dass bestimmte Bereiche dieses Gegenstands zu viel Produkt enthalten und andere kein Produkt oder zu wenig davon.

Die Zusammensetzungen, die geeignet sind, die Substrate von Gegenständen und insbesondere Tücher zu tränken, sind daher immer fluide; sie sind im Allgemeinen wässrige oder wässrig-alkoholische Lotionen oder fluide Öl-in-Wasser-Emulsionen (O/W), die keinen oder wenig Gelbildner und einen sehr geringen Anteil an dispergiertem Öl enthalten, da die Erhöhung des dispergierten Ölanteils in der O/W-Emulsion die Viskosität der Zusammensetzung vergrößert und so ihre Verwendung zur Herstellung eines Tuchs schwierig macht. In den Druckschriften WO-A-99/13861 und WO-A-01/35924 werden im Wesentlichen wasserfreie Gegenstände beschrieben, bei denen die zur Imprägnierung verwendeten Zusammensetzungen sehr wenig Öle enthalten. Ferner wird das Öl direkt auf das Gewebe gegeben, das mit einer Zusammensetzung von schaumbildenden grenzflächenaktiven Stoffen getränkt ist, was zu einer mangelnden Homogenität an dem Gegenstand führen kann.

Tücher, die eine Zusammensetzung auf der Basis von Ölen umfassen, können zur Pflege der Haut (Imprägnierung mit Öl für den Körper) oder zum Abschminken der Haut (Imprägnierung mit Abschminkölen) verwendet werden, sie hinterlassen jedoch beim Auftragen auf die Haut einen Fettfilm, den das Tuch, das selbst mit dem Öl getränkt ist, nicht entfernen kann. Dies ist am Auge noch unangenehmer, wenn das Tuch zum Abschminken der Augen verwendet wird. Tücher, die Öle in Kombination mit grenzflächenaktiven Stoffen enthalten, werden im Übrigen erst nach dem Anfeuchten mit ein wenig Wasser verwendet, wobei durch den Zusatz von Wasser durch Dispergieren des Gemisches aus dem Öl und dem grenzflächenaktiven Stoff in Wasser eine Emulsion gebildet werden kann. Die auf diese Weise hergestellte Emulsion bleibt jedoch sehr flüssig, hat keine Konsistenz und neigt dazu, aus dem Substrat zu laufen.

Den Zusammensetzungen für die Imprägnierung von Tüchern, die bis heute verwendet werden, mangelt es also an Konsistenz und mit ihnen kann keine cremige Textur erhalten werden, die wichtige Kriterien für eine angenehme Verwendung sowohl bei der Pflege als auch beim Abschminken der Haut sind. Der Komfort eines kosmetischen Produkts bei seiner Verwendung und unmittelbar nach seiner Verwendung ist auch für seine Wirksamkeit wichtig. Wenn eine Creme und nicht ein Fluid gebildet wird, ist dies für die Haut angenehm, was sehr geschätzt wird.

Es besteht daher das Bedürfnis, einen Gegenstand (Tuch oder Kompresse oder Schaumstoff) anzugeben, der bei der Anwendung auf die Haut eine dickflüssige und cremige Zusammensetzung ergeben kann, wobei dieser Gegenstand gleichzeitig einfach zu verwenden und bei der Anwendung angenehm sein soll.

Die Anmelderin hat in überraschender Weise eine im Wesentlichen wasserfreie Zusammensetzung aufgefunden, die ein oder mehrere Öle, einen oder mehrere solubilisierte emulgierende grenzflächenaktive Stoffe und einen oder mehrere wässrige dispergierte Gelbildner enthält, die ausreichend fluide ist, damit ein Tuch oder beliebige andere absorbierende Substrate, die so ausreichend beständig sind, dass sie sich bei der Verwendung auf der Haut nicht auflösen, mit herkömmlichen Mitteln mit ihr getränkt werden können, und die befähigt ist, beim Anfeuchten mit etwas Wasser eine dickflüssige cremige Textur zu bilden. Ausgehend von einer wasserfreien Zusammensetzung wurde also ein Mittel gefunden, ein Tuch zu erhalten, das eine Zusammensetzung mit einer dickflüssigen Textur, ähnlich wie einer Creme bildet, die womöglich direkt für das Imprägnieren eines Tuches auf direktem Wege mit herkömmlichen Mitteln verwendet werden kann. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung hat den Vorteil, dass sie im Wesentlichen wasserfrei ist, obwohl sie hydrophile Polymere enthält, und mit der ein Substrat direkt imprägniert werden kann, wodurch direkt ein im Wesentlichen trockener Gegenstand gebildet wird, wohingegen im Allgemeinen trockene Gegenstände durch Imprägnieren mit einer wässrigen Zusammensetzung und Trocknen erhalten werden, wie dies beispielsweise in der Druckschrift WO-A-99/13861 beschrieben ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft daher einen Gegenstand, der (A) ein wasserunlösliches Substrat mit einer oder mehreren Schichten und (B) eine im Wesentlichen wasserfreie Zusammensetzung umfasst, die zu dem Substrat gegeben wird oder mit der das Substrat getränkt wird, die mindestens 10 Gew.-% eines oder mehrerer Öle, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens einen emulgierenden grenzflächenaktiven Stoff und mindestens einen hydrophilen Gelbildner enthält.

Der erhaltene Gegenstand ist im Wesentlichen trocken, d. h. er enthält im Allgemeinen weniger als 10 Gew.-% Wasser, vorzugsweise weniger als 5 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht des Gegenstands.

Unter "im Wesentlichen wasserfrei" wird eine Zusammensetzung verstanden, die kein Wasser oder weniger als 10 Gew.-% Wasser und vorzugsweise weniger als 5 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält. Der Mengenanteil des Wassers in der Zusammensetzung kann daher 0 bis 10 % und vorzugsweise 0 bis 5 % des Gesamtgewichts der Zusammensetzung betragen.

Die erfindungsgemäße im Wesentlichen wasserfreie Zusammensetzung ist flüssig, d. h. sie hat im Allgemeinen eine Viskosität unter 150 mPa·s und vorzugsweise unter 100 mPa·s. Diese Viskosität liegt vorzugsweise im Bereich von 1 bis 100 mPa·s, wobei die Viskosität bei Umgebungstemperatur (etwa 25 °C) mit einer Vorrichtung RHEOMAT RM 180, in Abhängigkeit von der Viskosität der Flüssigkeit mit einem beweglichen Teil 1 oder 2 gemessen wird.

Der erfindungsgemäße Gegenstand hat den Vorteil, dass er sehr leicht zu handhaben ist, da es genügt, ihn mit etwas Wasser zu befeuchten, leicht zwischen den Fingern zu drücken, damit das Wasser eindringt und so die imprägnierte Zusammensetzung mit Wasser getränkt wird. Dadurch wird eine Zusammensetzung mit cremiger Textur gebildet, die sowohl hinsichtlich ihres Aussehens, ihres Griffs und auch beim Aufbringen auf die Haut sehr angenehm ist. Ferner kann die Anwenderin die Viskosität der Creme wunschgemäß einstellen, indem sie mehr oder weniger Wasser zu dem getränkten Substrat gibt.

Bei dem erfindungsgemäßen Gegenstand handelt es sich insbesondere um einen kosmetischen Gegenstand, der für die Pflege und/oder Behandlung der Haut und für die Reinigung oder zum Abschminken der Haut des Gesichts und/oder des Körpers und/oder der Augen geeignet ist. Es kann sich insbesondere um ein Tuch handeln, er kann jedoch auch in Form eines Fingerhandschuhs, eines Fäustlings oder in beliebigen anderen Formen vorliegen, die für eine praktische Verwendung im Gesicht oder am Körper geeignet sind.

Die Erfindung bezieht sich auch auf die kosmetische Verwendung des oben definierten Gegenstands für die Pflege, die Reinigung und/oder zum Abschminken der Haut und/oder der Augen.

Die Zusammensetzung, die erfindungsgemäß für die Imprägnierung des in Wasser unlöslichen Substrats verwendet wird, das für eine topische Anwendung vorgesehen ist, enthält ein physiologisch akzeptables Medium, d. h. ein Medium, das mit der Haut, den Schleimhäuten, den Haaren und der Kopfhaut verträglich ist.

Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Gegenstands besteht darin, dass er kein oder nur sehr wenig Wasser enthält. Hierdurch ist es nicht absolut zwingend, Konservierungsmittel zum Schutz der Formulierung einzubringen. Die Tücher können daher vorteilhaft frei von Konservierungsmitteln sein und können insbesondere für empfindliche Hauttypen verwendet werden.

Die Erfindung hat daher auch die kosmetische Verwendung des oben definierten Gegenstands für die Pflege, die Reinigung und/oder zum Abschminken von empfindlicher Haut und/oder empfindlichen Augen zum Gegenstand.

I. Hydrophile Gelbildner

Unter einem "hydrophilen Stoff" ist ein in Wasser löslicher oder dispergierbarer Stoff zu verstehen.

Unter einem "Gelbildner" wird ein Stoff verstanden, der die Viskosität einer ihn enthaltenden wässrigen Zusammensetzung erhöht.

Die Menge des hydrophilen Gelbildners in der erfindungsgemäßen Imprägnierzusammensetzung hängt von dem verwendeten Gelbildner ab und muss so sein, dass die Zusammensetzung für die Imprägnierung des Substrats flüssig ist und also eine Viskosität unter 150 mPa·s aufweist. Dieser Mengenanteil kann beispielsweise 0,1 bis 20 Gew.-% (als wirksame Substanz ausgedrückt), vorzugsweise 0,5 bis 15 Gew.-%, besser 1 bis 10 Gew.-%, noch besser 1 bis 6 Gew.-% und vorzugsweise 2 bis 6 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, betragen.

Es können alle Arten von hydrophilen Gelbildnern verwendet werden. Auch wenn mit allen hydrophilen Gelbildnern nach der Befeuchtung eine cremige Textur erhalten werden kann, wird vorzugsweise ein Gelbildner verwendet, der die Zusammensetzung nach dem Anfeuchten des Tuchs praktisch sofort in homogener Weise verdicken kann, damit die Anwenderin das Tuch nicht zu lange handhaben und nicht zu lange warten muss, damit das Tuch nach dem Anfeuchten eine dickflüssige cremige Zusammensetzung ergibt.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem hydrophilen Gelbildner um ein hydrophiles Polymer.

Es können insbesondere Polymere verwendet werden, die in Pulverform oder in Form einer Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O) (inverse Emulsion) vorliegen, die wenig Wasser in einer solchen Menge enthält, dass die fertige Zusammensetzung weniger als 10 % Wasser und vorzugsweise weniger als 5 % Wasser aufweist. Bevorzugt werden Polymere verwendet, die Form von W/O-Emulsionen vorliegen.

Damit das Substrat in homogener Weise mit der Zusammensetzung getränkt werden kann, soll bevorzugt eine Dispersion des Polymers in einem Öl gebildet werden, die gegenüber Sedimentation relativ stabil ist. Wenn die Dispersion des Polymers in dem Öl nicht vollständig stabil ist, ist es jedoch möglich, die Herstellung der Zusammensetzung und die Imprägnierung an dem Substrat kontinuierlich durchzuführen oder auch den Behälter zur Homogenisierung bis zur eigentlichen Imprägnierung des Substrats zu bewegen, der die Zusammensetzung enthält.

Das als hydrophiler Gelbildner verwendete hydrophile Polymer wird bevorzugt unter den vernetzten Polymeren von Acrylsäure oder Methacrylsäure, den Polymeren von 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure, den vernetzten Copolymeren von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure und deren Gemischen ausgewählt. Diese Polymere können die Zusammensetzung nach dem Befeuchten des Tuchs praktisch sofort in homogener Weise verdicken.

Diese vernetzten Homopolymere und Copolymere werden mit einem Vernetzungsmittel vernetzt, bei dem es sich insbesondere um eine mehrfach olefinisch ungesättigte Verbindung handeln kann, wie beispielsweise eine Verbindung, die unter Divinylbenzol, Tetraallyloxyethan, Methylen-bis-acrylamid, Diallylether, Polyallylpolyglycerylethern oder Allylethern von Alkoholen aus der Zuckergruppe, wie Erythrit, Pentaerythrit, Allylpentaerythrit, Arabit, Mannit, Sorbit, Allylsaccharose oder Glucose ausgewählt ist. Vorzugsweise verwendet man als Vernetzungsmittel das Methylen-bis-acrylamid. Das Vernetzungsmittel liegt in dem Polymer oder Copolymer vorzugsweise in einer Menge von 0,06 bis 1 Millimol auf ein Mol Monomer oder Monomerengemisch vor.

Von den vernetzten Homopolymeren von Acrylsäure oder Methacrylsäure können beispielsweise die Polymere angegeben werden, die unter den Bezeichnungen Carbopol 940, Carbopol 941, Carbopol 980, Carbopol 981, Carbopol ETD 2001, Carbopol ETD 2020, Carbopol ETD 2050, Carbopol 2984, Carbopol 5984, Carbopol Ultrez 10 von der Firma Goodrich im Handel sind, Polymere, die unter den Bezeichnungen Synthalen K, Synthalen L und Synthalen M von der Firma 3V verkauft werden; und Polymere, die unter den Bezeichnungen Modarez V 1250 PX, Modarez V2000 PX, Viscaron A 1600 PE, Viscaron A700 PE von der Firma Protex angeboten werden.

Da diese Polymere anionisch sind, gibt man vorzugsweise ein Neutralisationsmittel zu der Zusammensetzung. Die erforderliche Menge des Neutralisationsmittels (Base) wird in die ölige Zusammensetzung vorzugsweise in Form einer anorganischen oder organischen Base gegeben, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Ammoniak oder eines Amins, wie Triethanolamin oder Monoethanolamin oder in Form von Gemischen dieser Verbindungen. Das Neutralisationsmittel ist vorzugsweise ein flüssiges Amin, beispielsweise Triethanolamin, das sich in dem Ölgemisch leicht löst.

Die 2-Acrylamido-2-acrylpropansulfonsäurepolymere können gegebenenfalls mit den oben angegebenen Vernetzungsmitteln vernetzt und/oder mit den oben beschriebenen Basen neutralisiert sein. Sie sind vorzugsweise vernetzt und zumindest zum Teil neutralisiert. Von den 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäurepolymeren ist beispielsweise die Poly(2-acrylamido-2-methylpropansulfonsäure) zu nennen, die von der Firma Hoechst unter Handelsbezeichnung "Hostacerin AMPS" (CTFA-Bezeichnung: Ammonium Polyacryldimethyltauramide) im Handel ist.

Die vernetzten Copolymere von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure (AMPS), die bevorzugt werden, sind Verbindungen, die durch Copolymerisation von 15–85 Mol-% Acrylamid und 15–85 Mol-% 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure und insbesondere 30–70 Mol-% Acrylamid und 30–70 Mol-% 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure und noch besser 55–70 Mol-% Acrylamid und 30–45 Mol-% 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure auf radikalischem Wege hergestellt werden.

Im Übrigen kann die 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure zumindest zum Teil in Form eines Salzes neutralisiert sein, beispielsweise mit Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder mit einem Amin mit geringer Molmasse, wie Triethanolamin oder Monoethanolamin, oder deren Gemischen. Das Neutralisationsmittel ist vorzugsweise ein flüssiges Amin, wie Triethanolamin beispielsweise, das in dem Ölgemisch leicht solubilisiert wird.

Nach einer speziellen Ausführungsform der Erfindung liegt das vernetzte anionische Copolymer von Acrylamid und AMPS, das in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendet wird, in Form einer W/O-Emulsion vor. Man kann beispielsweise die W/O-Emulsion nennen, die etwa 32 % Wasser, 35 bis 40 Gew.-% Copolymer, 15 bis 25 Gew.-% eines Gemisches von isoparaffinischen Kohlenwasserstoffen mit 12 bis 13 Kohlenstoffatomen, 3 bis 8 Gew.-% polyethoxylierten grenzflächenaktiven Stoff, wie Polyethylenglycollaurylether mit 7 mol Ethylenoxid enthält, wobei diese Emulsion unter dem Namen SEPIGEL 305 (CTFA-Bezeichnung: Polyacrylamide/C13-14 Isoparaffin/Laureth 7) von der Firma SEPPIC angeboten wird, und die Emulsion mit 40 % Copolymer und 30 % Wasser mit dem Namen SIMULGEL 600 (CTFA-Bezeichnung: Acrylamide/Sodium Acryloyldimethyltaurate Copolymer/Isohexadecane/Polysorbate 80), die von der Firma SEPPIC verkauft wird.

Diese Copolymere liegen in Form einer W/O-Emulsion vor, die den Vorteil hat, dass sie in dem Gemisch aus Ölen und grenzflächenaktiven Stoffen sehr gut dispergiert wird und nach dem Befeuchten des Tuches praktisch sofort eine cremige und dickflüssige Textur ergibt. Diese Copolymere haben im Übrigen den Vorteil, dass mit ihnen nach dem Befeuchten des erfindungsgemäßen Gegenstands eine Zusammensetzung erhalten wird, die in Abhängigkeit von der mehr oder weniger großen Wassermenge, die auf den Gegenstand gegeben wird, in Form einer inversen Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O) oder einer direkten Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W) vorliegen kann, wenn die zugegebene Wassermenge größer ist. Wenn eine W/O-Emulsion erhalten wird, ist das Abschminken leichter, da die Ölphase die äußere Phase ist und durch die Gegenwart der Öle die öligen Produkte, insbesondere Schminkprodukte, die auf der Haut vorliegen, wirksamer abgeschminkt werden können. Wenn die Wassermenge größer ist und man eine O/W-Emulsion erhält, ist das Entfernen der Schminke oder das Spülen der Haut leichter, da das Wasser in der äußeren Phase der Emulsion vorliegt. Wie oben angegeben, weist die erfindungsgemäße Zusammensetzung jedoch höchstens 10 Gew.-% Wasser auf.

II. Öle

Die Zusammensetzung enthält mindestens 10 Gew.-% eines oder mehrere Öle, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung. Sie kann ein oder mehrere Öle enthalten, insbesondere kosmetische Öle. Der Mengenanteil des Öls oder der Öle kann beispielsweise im Bereich von 10 bis 99 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 90 Gew.-% und besser 40 bis 85 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen.

Die in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendbaren Öle sind beispielsweise:

  • – Kohlenwasserstofföle tierischer Herkunft, wie Perhydrosqualen;
  • – Kohlenwasserstofföle pflanzlicher Herkunft, wie die flüssigen Triglyceride von Fettsäuren mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen, beispielsweise die Triglyceride von Heptansäure oder Octansäure oder auch beispielsweise Süßmandelöl, Sonnenblumenöl, Maisöl, Sojaöl, Kürbiskernöl, Korianderöl, Traubenkernöl, Sesamöl, Haselnussöl, Aprikosenkernöl, Macadamiaöl, Araraöl, Sonnenblumenöl, Ricinusöl, Avocadoöl, die Triglyceride von Capryl/Caprinsäure, beispielsweise die von der Firma Stearineries Dubois im Handel erhältlichen Produkte oder die Produkte, die unter den Bezeichnungen Miglyol 810, 812 und 818 von der Firma Dynamit Nobel erhältlich sind, Jojobaöl, Sheabutteröl;
  • – synthetische Ester und Ether, insbesondere von Fettsäuren, wie die Öle der Formeln R1COOR2 und R1OR2, worin R1 den Rest einer Fettsäure mit 8 bis 29 Kohlenstoffatomen bedeutet und R2 eine verzweigte oder unverzweigte Kohlenwasserstoffkette mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen ist, wie beispielsweise Purcellinöl, Isononylisononanoat, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, 2-Ethylhexylpalmitat (oder Octylpalmitat), 2-Octyldodecylstearat, 2-Octyldodecylerucat, Isostearylisostearat; hydroxylierte Ester wie Isostearyllactat, Octylhydroxystearat, Octyldodecylhydroxystearat, Diisostearylmalat, Triisocetylcitrat, Heptanoate, Octanoate, Decanoate von Fettalkoholen, Polyolester, wie Propylenglycoldioctanoat, Neopentylglycoldiheptanoat und Diethylenglycoldüsononanoat; und die Ester von Pentaerythrit, wie Pentaerythrityltetraisostearat;
  • – geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffe anorganischer oder synthetischer Herkunft, wie die Paraffinöle, die flüchtig oder nichtflüchtig sind, und deren Derivate, Vaseline, Polydecene, hydriertes Polyisobuten, beispielsweise Parleam®-Öl;
  • – Fettalkohole von 8 bis 26 Kohlenstoffatomen, wie Cetylalkohol, Stearylalkohol und deren Gemisch (Cetearylalkohol), Octyldodecanol, 2-Butyloctanol, 2-Hexyldecanol, 2-Undecylpentadecanol, Oleylalkohol oder Linoleylalkohol;
  • – alkoxylierte und insbesondere ethoxylierte Alkohole, wie Oleth-12 oder Ceteareth-20;
  • – fluorierte Öle, die zum Teil Kohlenwasserstoff-haltig und/oder siliconiert sind, beispielsweise die in der Druckschrift JP-A-2-295912 beschriebenen Öle. Von den fluorierten Ölen können auch Perfluormethylcyclopentan und 1,3-Perfluor-dimethylcyclohexan angegeben werden, die unter den Bezeichnungen "FLUTEC PC1®" und "FLUTEC PC3®" von der Firma BNFL Fluorochemicals erhältlich sind; 1,2-Perfluordimethylcyclobutan; Perfluoralkane, wie Dodecafluorpentan und Tetradecafluorhexan, die unter den Bezeichnungen "PF 5050®" und "PF 5060®" von der Firma 3M verkauft werden, oder auch Bromperfluoroctyl, das unter der Bezeichnung "FORALKYL®" von der Firma Atochem angeboten wird; Nonafluormethoxybutan, das unter der Bezeichnung "MSX 4518®" von der Firma 3M angeboten wird, und Nonafluorethoxyisobutan; Perfluormorpholinderivate, beispielsweise das 4-Trifluormethylperfluormorpholin, das unter der Bezeichnung "PF 5052®" von der Firma 3M erhältlich ist;
  • – Siliconöle, wie Polydimethylsiloxane (PDMS), die flüchtig oder nichtflüchtig sind oder eine geradkettige oder verzweigte Siliconkette aufweisen und bei Umgebungstemperatur flüssig oder pastös vorliegen, insbesondere Cyclopolydimethylsiloxane (Cyclomethicone), wie Cyclohexasiloxan; Polydimethylsiloxane, die Alkyl-, Alkoxy- oder Phenylgruppen als Seitenketten oder am Ende der Siliconkette enthalten, die 2 bis 24 Kohlenstoffatome aufweisen; phenylierte Silicone, beispielsweise Phenyltrimethicone, Phenyldimethicone, Phenyltrimethylsiloxydiphenylsiloxane, Diphenyldimethicone, Diphenylmethyldiphenyltrisiloxane, 2-Phenylethyltrimethylsiloxysilicate und Polymethylphenylsiloxane;
  • – deren Gemische.

Unter dem Ausdruck "Kohlenwasserstofföl" in der oben angegebenen Liste der Öle werden alle Öle verstanden, die hauptsächlich Kohlenstoffatome und Wasserstoffatome und gegebenenfalls Estergruppen, Ethergruppe, fluorierte Gruppen, Carboxygruppen und/oder Alkoholgruppen enthalten.

III. Grenzflächenaktive Stoffe

Die Zusammensetzung enthält einen oder mehrere, emulgierende grenzflächenaktive Stoffe. Diese grenzflächenaktiven Stoffe ermöglichen es, dass das Öl beim Befeuchten des Gegenstands mit Wasser mit Wasser emulgiert wird und so eine Creme bildet. Der Mengenanteil des grenzflächenaktiven Stoffes oder der grenzflächenaktiven Stoffe kann beispielsweise im Bereich von 0,1 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 60 Gew.-%, besser 5 bis 40 Gew.-% und noch besser 5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen.

Der grenzflächenaktive Stoff oder das Gemisch aus grenzflächenaktiven Stoffen kann einen HLB-Wert (Hydrophilic Lipophilic Balance) im Bereich von 8 bis 14 aufweisen und in der Ölphase löslich sein.

Die grenzflächenaktiven Stoffe können nichtionisch, anionisch, amphoter oder zwitterionisch sein.

Der oder die grenzflächenaktiven Stoffe werden bevorzugt unter den nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen ausgewählt. Von den nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen sind beispielsweise die Ester von Fettsäuren und Polyolen und deren alkoxylierten und insbesondere ethoxylierten Derivate; Ether von Fettalkoholen und Polyolen und deren alkoxylierten und insbesondere ethoxylierten Derivate und deren Gemische zu nennen. Wenn es sich um alkoxylierte Polyolfettsäureester oder alkoxylierte Polyolfettalkoholether handelt, können sie beispielsweise 1 bis 150 Oxyalkylengruppen und insbesondere Oxyethylengruppen und vorzugsweise 2 bis 100 Oxyalkylengruppen und insbesondere Oxyethylengruppen enthalten.

Von den grenzflächenaktiven Stoffen dieses Typs können insbesondere angegeben werden:

  • – ethoxylierte oder nichtethoxylierte Sorbitanfettsäureester, vorzugsweise ethoxylierte Verbindungen, wie (CTFA-Bezeichnung) Polysorbate 65, Polysorbate 85, PEG-5 Sorbitan Isostearate, PEG-20 Sorbitan Triisostearate, PEG-20 Sorbitan Isostearate, PEG-40 Sorbitan Septaoleate, PEG-20 Sorbitan Tetraoleate, PEG-20 Sorbitan Trioleate;
  • – Glycerylfettsäureester, die ethoxyliert oder nichtoxyliert und vorzugsweise ethoxyliert sind, wie (CTFA-Bezeichnung) PEG-20 Glyceryl Triisostearate, PEG-7 Glyceryl Cocoate;
  • – Polyglycerylfettsäureester, wie beispielsweise (CTFA-Bezeichnung) Polyglyceryl-3 Triisostearate, Polyglyceryl-10 Diisostearate, Polyglyceryl-6 Isostearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Polyglyceryl-10 Trioleate, Polyglyceryl-10 Trilaurate;
  • – Polyethylenglycolfettsäureester, beispielsweise (CTFA-Bezeichnung) PEG-8 Stearate, PEG-6 Oleate, PEG-6 Isostearate, PEG-12 Isostearate, PEG-12 Diisostearate, PEG-8 Isostearate, PEG-8 Diisostearate, PEG-10 Isostearate;
  • – polyethoxylierte und/oder polypropoxylierte Fettalkoholether, beispielsweise Ceteareth-12 und Ceteareth-20 (CTFA-Bezeichnung) sowie die Gemische, die sie enthalten, beispielsweise das im Handel unter der Bezeichnung Emulgade CM von der Firma Henkel erhältliche Gemisch (Gemisch aus Cetearylisononanoat, Ceteareth-20, Cetearylalkohol, Glycerylstearat, Glycerin, Ceteareth-12 und Cetylpalmitat);
  • – und deren Gemische.

Es können auch schaumbildende grenzflächenaktive Stoffe eingebracht werden, insbesondere bei den Gegenständen, besonders Tüchern, zur Reinigung oder zum Abschminken der Haut. Von den grenzflächenaktiven dieses Typs können beispielsweise angegeben werden:

  • (1) von den nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen die ethoxylierten und propoxylierten Blockpolymere, wie Poloxamer 184 (CTFA-Bezeichnung); Alkylpolyglycoside und besonders Alkylpolyglucoside (APG), die eine Alkylgruppe mit 6 bis 30 Kohlenstoffatomen (Alkyl(C6-30)polyglucoside) und vorzugsweise 8 bis 16 Kohlenstoffatome aufweisen, wie beispielsweise Decylglucoside (Alkyl-C9/C11-polyglucosid (1.4), wie das Handelsprodukt mit der Bezeichnung MYDOL 10 von der Firma Kao Chemicals, das Produkt, das unter der Bezeichnung PLANTAREN 2000 UP oder PLANTACARE 2000 UP von der Firma Henkel angeboten wird, und das Produkt mit der Handelsbezeichnung ORAMIX NS 10 von der Firma Seppic; Caprylyl/Caprylglucosid, wie das Produkt, das unter der Bezeichnung ORAMIX CG 110 von der Firma Seppic verkauft wird; Laurylglucosid, wie die Handelsprodukte mit den Bezeichnungen PLANTAREN 1200 N und PLANTACARE 1200 von der Firma Henkel; und das Cocoglucosid, wie das Handelsprodukt mit der Bezeichnung PLANTACARE 818/UP von der Firma Henkel;
  • (2) von den anionischen grenzflächenaktiven Stoffen, die Alkylsulfate, Alkylethersulfate und ihre Salze, insbesondere die Natriumsalze, wie das Gemisch aus Sodium Laureth Sulfate/Magnesium Laureth Sulfate/Sodium Laureth-8 Sulfate/Magnesium Laureth-8 Sulfate, das unter dem Namen Texapon ASV von der Firma Henkel verkauft wird; Natriumlaurylethersulfat (C12-14 70/30) (2,2 EO), das unter den Bezeichnungen SIPON AOS 225 oder TEXAPON N702 PATE von der Firma Henkel angeboten wird, Ammoniumlaurylethersulfat (C12-14 70/30 (3 EO), das unter der Bezeichnung SIPON LEA 370 von der Firma Henkel im Handel ist; Ammoniumalkyl(C12-14)ether(9 EO)sulfat, das unter der Bezeichnung RHODAPEX AB/20 von der Firma Rhodia Chimie erhältlich ist;
  • (3) von den amphoteren oder zwitterionischen grenzflächenaktiven Stoffen die Alkylamidoalkylamine, wie N-Dinatrium-N-cocoyl-N-carboxymethoxyethyl-N-carboxymethylethylendiamin (CTFA-Bezeichnung: Disodium Cocoamphodiacetate), das in wässriger Salzlösung unter der Bezeichnung MIRANOL C2M CONC NP von der Firma Rhodia Chimie erhältlich ist; N-Natrium-N-cocoyl-N-hydroxyethyl-N-carboxymethylethylendiamin (CTFA-Bezeichnung: Sodium Cocoamphoacetate) und das Gemisch von Cocosäureethanolamiden (CTFA-Bezeichnung: Cocamide DEA).

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die Zusammensetzung, mit der der Gegenstand gemäß der Erfindung getränkt ist, (i) 1 bis 6 Gew.-% eines oder mehrerer hydrophiler Gelbildner, die unter den vernetzten Polymeren von Acrylsäure oder Methacrylsäure, den Polymeren von 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure und den vernetzten Copolymeren von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure ausgewählt ist; (ii) 30 bis 90 Gew.-% eines oder mehrerer Öle und (iii) 5 bis 40 Gew.-% eines oder mehrerer emulgierender, nichtionischer grenzflächenaktiver Stoffe, die unter den Polyolfettsäureestern und deren alkoxylierten Derivaten; Polyolfettalkoholethern und deren alkoxylierten Derivaten ausgewählt sind.

IV. Additive

Die Zusammensetzung, die zum Tränken des Substrats verwendet wird, kann ferner Zusatzstoffe enthalten, die gewöhnlich in der Kosmetik oder Dermatologie eingesetzt werden. Sie kann insbesondere mindestens einen Zusatzstoff enthalten, der unter den organischen Lösungsmitteln, beruhigenden Stoffen, Antioxidantien, Chelatbildnern, Parfums, UV-Filtern, Farbmitteln, hydrophilen oder lipophilen Wirkstoffen, lipophilen Gelbildnern, Konservierungsmitteln, Lipidvesikeln, die gegebenenfalls einen oder mehrere Wirkstoffe einkapseln können, und beliebigen anderen Bestandteilen ausgewählt ist, die gewöhnlich in der Kosmetik oder Dermatologie verwendet werden, und deren Gemischen. Die Mengenanteile der verschiedenen Bestandteile der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind so, wie sie herkömmlich auf den jeweiligen Gebieten verwendet werden. Diese Zusatzstoffe müssen natürlich so sein und in solchen Mengenanteilen verwendet werden, dass sie die erfindungsgemäße Zusammensetzung nicht beeinträchtigen. Der Mengenanteil dieser Zusatzstoffe kann beispielsweise im Bereich von 0,01 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen.

Die Zusatzstoffe können insbesondere unter den lipophilen oder hydrophilen Wirkstoffen ausgewählt werden.

Von den Wirkstoffen können beispielsweise die Antiseborrhoeika, mit denen das überschüssige Sebum der Haut entfernt werden kann, und die antimikrobiellen Wirkstoffe, die die Mikroorganismen auf der Haut, die dort gegebenenfalls vorhanden sind, entfernen, und die Gemische dieser Wirkstoffe angegeben werden.

Von den Antiseborrhoeika können beispielsweise Schwefel und Schwefelderivate, Benzoylperoxid, Zinkderivate, wie Zinksulfat und Zinkoxid, Aluminiumchlorid, Selendisulfid, die B-Vitamine und insbesondere Panthenol (Vitamin B5) und Niacinamid (Vitamin B6 oder PP) und deren Gemische angegeben werden.

Von den antimikrobiellen Wirkstoffen kommen beispielsweise die folgenden Wirkstoffe in Betracht: &bgr;-Lactamderivate, Chinolonderivate, Ciprofloxacin, Norfloxacin, Tetracyclin und seine Salze (Hydrochlorid), Erythromycin und seine Salze (Zinksalz, Estolat, Stearat), Amikacin und seine Salze (Sulfat), 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (Triclosan), 3,4,4'-Trichlorcarbanilid (Triclocarban), Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, Phenoxyisopropanol, Doxycyclin und seine Salze (Hydrochlorid), Capreomycin und seine Salze (Sulfat), Chlorhexidin und seine Salze (Gluconat, Hydrochlorid), Chlortetracyclin und seine Salze (Hydrochlorid), Oxytetracyclin und seine Salze (Hydrochlorid), Clindamycin und seine Salze (Hydrochlorid), Ethambutol und seine Salze (Hydrochlorid), Hexamidin und seine Salze (Isethionat), Metronidazol und seine Salze (Hydrochlorid), Pentamidin und seine Salze (Hydrochlorid), Gentamicin und seine Salze (Sulfat), Kanamycin und seine Salze (Sulfat), Lineomycin und seine Salze (Hydrochlorid), Methacyclin und seine Salze (Hydrochlorid), Methenamin und seine Salze (Hippurat, Mandelat), Minocyclin und seine Salze (Hydrochlorid), Neomycin und seine Salze (Sulfat), Netilmicin und seine Salze (Sulfat), Paromomycin und seine Salze (Sulfat), Streptomycin und seine Salze (Sulfat), Tobramycin und seine Salze (Sulfat), Miconazol und seine Salze (Hydrochlorid), Amanfadin und seine Salze (Sulfat, Hydrochlorid), Octopirox, Parachlormetaxylenol, Nystatin, Tolnaftat, Pyrithion-Zink, Clotrimazol, Salicylsäure, 5-n-Octanoylsalicylsäure (oder Capryloylsalicylsäure), Benzoylperoxid, 3-Hydroxybenzoesäure, Glycolsäure, Milchsäure, 4-Hydroxybenzoesäure, Acetylsalicylsäure, 2-Hydroxybutansäure, 2-Hydroxypentansäure, 2-Hydroxyhexansäure, Phytinsäure, N-Acetyl-L-cystein, Liponsäure, Azelainsäure, Arachidonsäure, Ibuprofen, Naproxen, Hydrocortison, Acetominophen, Resorcin, Lidocain-Hydrochlorid, Neocycinsulfat, Octoxyglycerin, Octanoylglycin (oder Capryloylglycin), Caprylylglycol (1,2-Octandiol), 10-Hydroxy-2-decansäure und deren Gemische.

Es können als Wirkstoffe, ohne dass diese Aufzählung einschränkend zu verstehen wäre, auch die &agr;-Hydroxysäuren, wie Milchsäure, Glycolsäure, Citronensäure, und deren Gemische; etherische Öle; Vitamine und insbesondere Retinol (Vitamin A), Ascorbinsäure (Vitamin C), Tocopherol (Vitamin E), Panthenol (Vitamin B5) und deren Derivate (beispielsweise Ester); Co-Enzyme und besonders Co-Enzym Q10 oder Ubichinon; Enyzme, wie beispielsweise Lipasen, Proteasen, Phospholipasen, Cellulasen, Peroxidasen und insbesondere Lactoperoxidasen, Catalasen, Superoxid-Dismutasen und Pflanzenextrakte, die diese Enzyme enthalten; Hefen, wie Saccharomyces cerevisiae; Steroide; Antioxidantien und Radikalfänger für freie Radikale; Hydratisierungsmittel wie Polyole (Glycerin, Sorbit, Zucker), Proteinhydrolysate, Harnstoff und die Gemische, die sie enthalten; Anti-Elastase-Wirkstoffe und Anti-Kollagenase-Wirkstoffe; Pflanzenextrakte und insbesondere Planktonextrakte; und deren Gemische angegeben werden.

Als Beispiele für Steroide kommen Dehydroepiandrosteron (oder DHEA) sowie (1) seine biologischen Precursoren und Derivate, insbesondere die Salze und Ester von DHEA, wie das Sulfat und Salicylat von DHEA, 7-Hydroxy-DHEA, 7-Keto-DHEA, die Ester von 7-Hydroxy- und 7-Keto-DHEA, insbesondere 3-Beta-Acetoxy-7-oxo-DHEA und (2) die chemischen Precursoren und Derivate in Betracht, insbesondere die Sapogenine, beispielsweise Diosgenin oder Hecogenin und/oder ihre Derivate, wie Hecogeninacetat, und/oder die natürlichen Extrakte, die sie enthalten, besonders die Extrakte von Dioscoreae, wie aus Wildem Yams (Wild Yam).

Die lipophilen Zusatzstoffe werden direkt in den Ölen gelöst, wohingegen die hydrophilen Zusatzstoffe in der Zusammensetzung mit Hilfe der vorliegenden grenzflächenaktiven Stoffe dispergiert werden.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält vorzugsweise mindestens ein Polyol, wie Glycerin, wobei der Mengenanteil des Polyols beispielsweise im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-% und besser 2 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen kann.

Es kann in die erfindungsgemäße Zusammensetzung auch ein lipophiler Gelbildner eingearbeitet werden, mit der Maßgabe, dass er die zum Tränken verwendete Zusammensetzung vor dem Imprägnieren des Substrats nicht zu sehr verdickt. Durch das Einarbeiten eines solchen Gelbildners kann, wenn der befeuchtete Gegenstand auf die Haut aufgebracht wird, ein filmbildendes Gefühl erzeugt werden. Von den lipophilen Gelbildnern kann beispielsweise das Dextrinpalmitat angegeben werden, das unter der Bezeichnung RHEOPEARL TL von der Firma Chiba Flour Milling im Handel angeboten wird.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden folgendermaßen hergestellt: Man beginnt damit, das Gemisch der Öle herzustellen, in das bei Raumtemperatur oder in der Wärme, wenn sie in flüssiger oder in fester Form vorliegen, die grenzflächenaktiven Stoffe eingebracht werden; dann gibt man zu dem erhaltenen Gemisch den hydrophilen Gelbildner und die Zusatzstoffe.

Substrat

Das in Wasser unlösliche Substrat kann eine oder mehrere Schichten aufweisen, und es kann unter den Geweben, Nonwovens, Schaumstoffen, Schwämmen, Watte, in Form von Lagen, Kügelchen oder Filmen ausgewählt werden. Es kann sich insbesondere um ein Nonwoven auf der Basis von Fasern natürlicher Herkunft (Leinen, Wolle, Baumwolle, Seide) oder synthetischer Herkunft (Cellulosederivate, Viskose, Polyvinylderivate, Polyester wie Polyethylenterephthalat, Polyolefine, wie Polyethylen oder Polypropylen, Polyamide wie Nylon, Acrylderivate) handeln. Die Nonwovens sind ganz allgemein in RIEDEL "Nonwoven Bonding Methods & Materials", Nonwoven World (1987) beschrieben worden. Diese Substrate werden nach üblichen Verfahren, die bei der Herstellung von Nonwovens üblich sind, erhalten.

Wenn das Substrat ein Nonwoven ist, wird vorzugsweise ein dickes Nonwoven verwendet, das keine Kügelchen bildet und das ziemlich fest ist, so dass es sich nicht abspaltet und beim Aufbringen auf die Haut zerfällt. Es muss absorbierend und an zumindest einer Seite, besonders zum Abschminken der Augen, weich sein. Von den geeigneten Nonwovens können beispielsweise die Produkte angegeben werden, die unter den Bezeichnungen Ultraloft 15285-01, Ultraloft 182-008, Ultraloft 182-010, Ultraloft 182-016 von der Firma BBA, Vilmed M 1519 Blau, Vilmed M 1550 N und 112-132-3 von der Firma Freudenberg im Handel sind, das Produkt mit der Handelsbezeichnung Norafin 11601-010B von der Jacob Holm Industries, die geflockten Nonwovens, die unter den Bezeichnungen Univel 109 und Univel 119 von der Firma Uni Flockage erhältlich sind.

Das Substrat kann eine oder mehrere Lagen aufweisen, die gleiche oder unterschiedliche Eigenschaften besitzen und bezüglich der Elastizität, Weichheit und der anderen Eigenschaften für die gewünschte Anwendung geeignet sind. Die Substrate können beispielsweise zwei Teile mit unterschiedlicher Elastizität besitzen, wie sie in der Druckschrift WO-A-99/13861 beschrieben wurden, oder nur eine Lage mit unterschiedlichen Dichten besitzen, was in der Druckschrift WO-A-99/25318 beschrieben wurde, oder sie können zwei Lagen unterschiedlicher Texturen aufweisen, wie dies in der Druckschrift WO-A-98/18441 beschrieben ist.

Wenn der Gegenstand für den Körper verwendet wird, kann das Substrat ferner mindestens eine raue Seite aufweisen, damit die Haut zur gleichen Zeit massiert werden kann.

Das Substrat kann im Übrigen vorteilhaft auch eine so ausreichende Fähigkeit zur Wasserabsorption besitzen, dass der Körper getrocknet wird, wobei diese Absorptionsfähigkeit vorzugsweise im Bereich von 800 bis 3000 % liegt. In diesem Fall haben die verwendeten Nonwovens vorzugsweise ein hohes Flächengewicht (Flächengewicht > 90 g/m2) und eine große Dicke, oder sie enthalten mindestens ein superabsorbierendes Polymer. Von den Nonwovens mit hohem Flächengewicht können beispielsweise die Produkte mit der Bezeichnung Aquadim V 100 von der Firma Tharreau, das Produkt mit dem Namen Norafin 1.111.00.01 von der Firma Jacob Holm und das Produkt mit der Bezeichnung 112/132/4 von der Firma Freudenberg genannt werden. Von den Nonwovens, die ein superabsorbierendes Polymer enthalten, können die Produkte mit den Bezeichnungen Dritex 120NN42 und 130WNNF60 von der Firma Georgia Pacific und die Produkte mit den Bezeichnungen HY0101046 oder HY0301038 von der Firma BBA angegeben werden.

Das Substrat kann eine beliebige Größe und beliebige Form aufweisen, die für den gewünschten Einsatz geeignet sind. Es kann beispielsweise die Form eines rechteckigen Tuchs haben oder die Form eines Fingerhandschuhs oder Fäustlings, die leicht mit der Hand gegriffen werden können, oder die Form einer runden Kompresse. Im Allgemeinen hat es eine Oberfläche von 0,005 bis 0,1 m2 und vorzugsweise 0,01 bis 0,05 m2.

Der Grad der Imprägnierung des Substrats mit der Zusammensetzung liegt im Allgemeinen im Bereich von 10 bis 1500 %, vorzugsweise 50 bis 500 % und besser 70 bis 250 %. Die Techniken zur Imprägnierung des Substrats mit den Zusammensetzungen sind auf diesem Gebiet wohl bekannt und sie sind alle erfindungsgemäß anwendbar. Im Allgemeinen wird die Zusammensetzung zur Imprägnierung zu dem Substrat gemäß einem oder mehreren Verfahren gegeben, die das Eintauchen, das Beschichten, das Sprühen, etc. umfassen.

Die Erfindung hat auch ein kosmetisches Verfahren zur Pflege, zur Reinigung und/oder zum Abschminken der Haut und/oder der Augen zum Gegenstand, das darin besteht, über die Haut und/oder die Augen einen Gegenstand, wie den oben definierten, zu führen.

Beispiele für die Zusammensetzung

Die nachstehenden Beispiele für erfindungsgemäße Zusammensetzungen werden zur Erläuterung angegeben und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Namen sind chemische Namen oder CTFA-Bezeichnungen. Falls nichts Anderes angegeben ist, bedeuten die Mengenanteile hier Gewichtsprozent.

Beispiel 1: Kompresse zum Abschminken

Eine runde, ovale, rechteckige oder quadratische Kompresse aus ei nem Nonwoven, deren Oberfläche zum Abschminken des Gesichts geeignet ist und beispielsweise 0,0016 bis 0,01 m2 beträgt, wird mit der Zusammensetzung des Beispiels 1 getränkt. Der Imprägnierungsgrad beträgt 100 %.

Verwendung: Bei der Verwendung wird die Kompresse in die Hand genommen, kurz unter Leitungswasser gehalten und anschließend zum Abschminken über das Gesicht geführt. Wenn die Kompresse am Gesicht gerieben wird, wird die wasserfreie Zusammensetzung sofort mit dem zugefügten Wasser emulgiert, so dass sich eine dicke und cremige, sehr angenehme Milch zum Abschminken bildet, die nicht rinnt. Das Gesicht kann dann mit Wasser gespült werden, man kann ein Tonikum anwenden oder trocknen lassen.

Beispiel 2: Tuch zur Pflege oder Fingerhandschuh zur Pflege des Körpers

Ein Tuch, dessen Oberfläche für eine Anwendung auf die gesamte Körperoberfläche geeignet ist und beispielsweise 0,02 bis 0,25 m2 beträgt, wird mit der Zusammensetzung getränkt. Der Imprägnierungsgrad ist 200 %.

Das für dieses Beispiel verwendete Substrat hat vorzugsweise die Form eines Fingerhandschuhs oder Fäustlings, wobei diese Formen den Vorteil haben, dass sie nicht über den Körper gleiten, wie dies beispielsweise bei einem Tuch der Fall ist. Der Handschuh besteht vorzugsweise aus einem Nonwoven und beispielsweise aus zwei Lagen eines Nonwovens, die in der gewünschten Form geschnitten und zusammengeschweißt, geklebt oder am Rand genäht sind. Wenn der Handschuh über die feuchte Haut geführt wird, emulgiert das in dem Handschuh enthaltene Öl und scheidet sich in Form einer hydratisierenden, cremigen und weichen Körpermilch ab.

Der Handschuh besteht vorteilhaft aus einem sehr absorbierenden Nonwoven, so dass er den weiteren Vorteil hat, dass die Haut gleichzeitig getrocknet wird.

Beispiel 3: Kompresse zum Abschminken

Das Verfahren zur Imprägnierung, die Verwendungsweise und die Substrate entsprechen Beispiel 1. Der Imprägnierungsgrad ist 150 %.

Diese Kompresse bildet nach dem Befeuchten eine inverse Wasser-in-Öl-Emulsion.


Anspruch[de]
Gegenstand umfassend (A) ein in Wasser unlösliches Substrat, das eine oder mehrere Schichten aufweist, und (B) eine im Wesentlichen wasserfreie Zusammensetzung, die zu dem Substrat gegeben wird oder mit der das Substrat getränkt wird und die mindestens 10 Gew.-% eines oder mehrerer Öle, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens einen in der Ölphase löslichen, emulgierenden grenzflächenaktiven Stoff mit einem HLB-Wert von 8 bis 14 und mindestens einen hydrophilen Gelbildner enthält. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung weniger als 10 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält. Gegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hydrophile Gelbildner unter den hydrophilen Polymeren ausgewählt ist. Gegenstand nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophile Polymer in Form von Pulver oder in Form einer Wasser-in-Öl-Emulsion vorliegt. Gegenstand nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das hydrophile Polymer unter den vernetzten Polymeren von Acrylsäure oder Methacrylsäure, 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäurepolymeren, vernetzten Copolymeren von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure und deren Gemischen ausgewählt ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der hydrophile Gelbildner in einer Menge von 0,1 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung einen Mengenanteil an Öl(en) von 10 bis 99 Gew.-% und vorzugsweise 30 bis 90 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung einen Mengenanteil an einem oder mehreren grenzflächenaktiven Stoff(en) von 0,1 bis 90 Gew.-% und vorzugsweise 1 bis 60 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem grenzflächenaktiven Stoff um einen nichtionischen grenzflächenaktiven Stoff handelt, der unter den Polyolfettsäureestern und deren alkoxylierten Derivaten; Polyolfettalkoholethern und deren alkoxylierten Derivaten und deren Gemischen ausgewählt ist. Gegenstand nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtionische grenzflächenaktive Stoff unter den ethoxylierten Sorbitanfettsäureestern, ethoxylierten Glycerylfettsäureestern, Polyglycerylfettsäureestern, Polyethylenglycolfettsäureestern, polyethoxylierten und/oder polypropoxylierten Fettalkoholethern und deren Gemischen ausgewählt ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung (i) 1 bis 6 Gew.-% eines oder mehrerer hydrophiler Gelbildner, die unter den vernetzten Acrylsäurepolymeren oder Methacrylsäurepolymeren, 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäurepolymeren und vernetzen Copolymeren von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure ausgewählt sind; (ii) 30 bis 90 Gew.-% eines oder mehrerer Öle und (iii) 5 bis 40 Gew.-% eines oder mehrerer, nichtionischer, emulgierender grenzflächenaktiver Stoffe enthält, die unter den Polyolfettsäureestern und deren alkoxylierten Derivaten; Polyolfettalkoholethern und deren alkoxylierten Derivaten ausgewählt ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung mindestens einen Zusatzstoff enthält, der unter den organischen Lösungsmitteln, beruhigenden Stoffen, Antioxidantien, Chelatbildnern, Parfums, Filtern, Farbmitteln, hydrophilen oder lipophilen Wirkstoffen, lipophilen Gelbildnern und Lipidvesikeln ausgewählt ist. Gegenstand nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzstoff ein lipophiler Gelbildner ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung eine Viskosität unter 150 mPa·s besitzt. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat unter den Geweben, Nonwovens, Schaumstoffen, Schwämmen und Watte ausgewählt ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat ein Nonwoven auf der Basis von Fasern natürlicher oder synthetischer Herkunft ist. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er 10 bis 1 500 Gew.-% der Zusammensetzung, bezogen auf das Gewicht des Substrats, enthält. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er in Form eines rechteckigen Tuchs, eines Fingerhandschuhs, eines Fäustlings oder einer runden Kompresse vorliegt. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um einen Gegenstand für die Pflege und/oder Behandlung der Haut handelt. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Gegenstand zur Reinigung und/oder zum Abschminken der Haut und/oder der Augen darstellt. Kosmetische Verwendung des Gegenstands nach einem der Ansprüche 1 bis 18 für die Reinigung und/oder zum Abschminken der Haut und/ oder der Augen. Kosmetische Verwendung des Gegenstands nach einem der Ansprüche 1 bis 18 für die Pflege, für die Reinigung und/oder zum Abschminken von empfindlicher Haut und/oder empfindlichen Augen. Kosmetisches Verfahren zur Pflege, zur Reinigung und/oder zum Abschminken der Haut und/oder der Augen, das darin besteht, einen Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 18 über die Haut und/oder die Augen zu führen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com