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Dokumentenidentifikation DE69837323T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000973795
Titel SELEKTIVRUFVORRICHTUNG UND INFORMATIONSDIENST-ABONNEMENTSVERFAHREN
Anmelder Motorola, Inc., Schaumburg, Ill., US
Erfinder ROBINSON, Edward Herbert, Fort Worth, TX 76137, US
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 69837323
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.01.1998
EP-Aktenzeichen 989059795
WO-Anmeldetag 21.01.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/01151
WO-Veröffentlichungsnummer 1998032764
WO-Veröffentlichungsdatum 30.07.1998
EP-Offenlegungsdatum 26.01.2000
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 7/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G08B 5/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Bereich der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Kommunikationssysteme und insbesondere auf ein Verfahren bei Selektivrufvorrichtungen für das Abonnieren von Informationsdiensten.

Hintergrund der Erfindung

Ein konventioneller Selektivruf-Empfänger, z.B. ein Pager, kann häufig Nachrichten von mehr als einer Quelle empfangen. Quellen werden üblicherweise durch Adress-Informationen, die jeder Nachricht oder jedem Informationsdienst zugewiesen sind, voneinander unterschieden. Entspricht die Adress-Information einer vorher festgelegten Adresse in dem Selektivruf-Empfänger oder stimmt mit ihr überein, empfängt und speichert der Selektivruf-Empfänger die Nachricht von einer bestimmten Informationsquelle. In einem akustischen Modus kann jede vorher festgelegte Adresse, d.h. jede Quelle, so konfiguriert werden, dass ein akustischer Alarm mit einem Rhythmus oder Muster ausgelöst wird, welcher von anderen vorher festgelegten Adressen, d.h. anderen Quellen, unterscheidbar ist. Beispielsweise kann ein Benutzer von verschiedenen Quellen empfangene Nachrichten durch den Rhythmus des akustischen Alarms unterscheiden. Optional kann eine optische Anzeige auf einem Display den optischen Alarm zur Identifikation der speziellen Quelle liefern. Dieses Verfahren des Empfangs und der Anzeige von Nachrichten sowie der Identifikation von Quellen gegenüber dem Benutzer gehört zum Stand der Technik.

Die vorher festgelegte Adresse in dem Selektivruf-Empfänger wird üblicherweise durch den Kundendienst oder den Hersteller vorkonfiguriert. Daher ist die vorher festgelegte Adresse für gewöhnlich feststehend und durch den Benutzer unveränderlich. Üblicherweise kann der Benutzer nur die Art des gewünschten Alarms, z.B. akustischer Alarm oder lautloser Alarm, für den gesamten Selektivruf-Empfänger auswählen. Normalerweise gibt der Benutzer die Auswahl über die Benutzersteuerung in den Selektivruf-Empfänger ein.

Moderne Selektivrufdienste können regelmässig verschiedene Arten von Informationen, beispielsweise Börsen-, Wetter-, Sport-, Nachrichten- oder andere Informationen an eine teilnehmende Selektivrufvorrichtung (Empfänger und/oder Sender) senden. Zudem werden einige Informationsdienste in Erwiderung auf Anfragen für solche Dienste an Selektivrufvorrichtungen übertragen. Beispielsweise offenbart die WIPO-Veröffentlichung Nr. WO 94/08403 ein Kommunikationssystem, welches eine Basisstation aufweist, die eine Anfrage für einen Informationsdienst von einem Selektivruf-Empfänger empfängt. In Erwiderung auf die Anfrage ruft die Basisstation die geforderten Informationen aus einer aus einer Vielzahl von Informationsdateien ab und überträgt die Informationen an den Selektivruf-Empfänger. Der Selektivruf-Empfänger empfängt die übertragenen Informationen und gibt sie einem Benutzer aus.

WIPO-Veröffentlichung Nr. WO 97/31488 beschreibt einen Selektivruf-Sende-Empfänger/-Empfänger, welcher die Arten und die Anzahl verfügbarer Informationsdienste erkennen und Informationsdienste aus den verfügbaren Informationsdiensten ändern und auswählen kann. Diese WIPO-Veröffentlichung ist der Stand der Technik unter Artikel 54(3) EPC.

In Kürze können Hunderte von Informationsdiensten an Selektivrufvorrichtungen übertragen werden. Mit dieser rapiden Expansion wird die Anzahl der Dienste leicht die Menge von Informationen übersteigen, die ein Benutzer einer Selektivrufvorrichtung einfach basierend auf der Begrenzung der Anzahl von Nachrichten empfangen kann, welche von der Anzahl der Adress-Ports und der Speicherkapazität abhängig ist. Ausserdem wird es Kosten geben, die mit dem Empfang dieser Informationsdienste verbunden sind.

Somit wird ein Verfahren zur Auswahl und zum Empfang verschiedener Informationsdienste aus einer Liste verfügbarer Informationsdienste während eines vorher festgelegten Zeitraums benötigt.

Zusammenfassung der Erfindung

In einem ersten Aspekt liefert die vorliegende Erfindung ein Selektivruf-Kommunikationssystem, wie in Anspruch 1 beansprucht.

In einem weiteren Aspekt liefert die vorliegende Erfindung eine Selektivrufvorrichtung, wie in Anspruch 7 beansprucht.

In einem weiteren Aspekt liefert die vorliegende Erfindung ein Verfahren für eine Selektivrufvorrichtung zum Abonnieren von Informationsdiensten, wie in Anspruch 10 beansprucht.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist ein elektrisches Blockdiagramm eines Selektivrufsystems, welches eine Vielzahl von Informationsdiensten in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung empfängt.

2 zeigt ein Blockdiagramm einer Selektivrufvorrichtung gemäss der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3 ist ein Flussdiagramm des Selektivrufsystems von 1, welches die Schritte der Informationslieferung erläutert.

4 ist ein Flussdiagramm der Selektivrufvorrichtung von 2, welches die Schritte des Abonnierens verfügbarer Informationsdienste erläutert.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Mit Bezug auf 1 wird ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems oder Selektivrufsystems in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Vorzugsweise umfasst das Kommunikationssystem (oder Selektivrufsystem) eine Basisstation (Basisstelle oder Selektivruf-Terminal) 100 einschliesslich eines Funk-(RF-radio frequency)-Senders/-Empfängers (RF TX/RX) 106, welcher Informationen in einer Art und Weise übertragen und empfangen kann, die dem Fachmann wohl bekannt ist. Der Sender/Empfänger 106 ist mit einem Basisstellenprozessor 104 gekoppelt. Der Basisstellenprozessor 104 verfügt über einen Decodierer 118 zur Decodierung von Informationsdiensten und/oder anderer Nachrichten, die über eine Telefonschnittstelle 102 und/oder den Sender/Empfänger 106 empfangen werden, sowie über einen Speicher 116, welcher unter anderem Informationen bezüglich der Vielzahl von Informationsdienst-Anbietern (oder Informationsdiensten oder Informationsdienst-Dateien) 120132 speichert. Der Prozessor 104 erzeugt eine Liste oder ein Verzeichnis zur Identifikation der Informationsdienste, die während einer bestimmten Zeit verfügbar sind. Dieses Verzeichnis umfasst, beispielsweise, die Art und die Bezeichnung des Informationsdienstes. Das Verzeichnis kann ausserdem festhalten, welcher Informationsdienst (Abonnementinformation), der eine Abonnementgebühr erfordert, zu empfangen ist.

Eine Information, die während eines vorher festgelegten Zeitraums im Zusammenhang mit Kosten verfügbar ist, welche mit dem Recht sie zu empfangen verbunden sind, wird manchmal als "pay-per-view"-Information (Bezahlinformation, kostenpflichtige Information) bezeichnet. Die "pay-per-view"-Information wird auf einem zuweisbaren Adress-Port an die Selektivrufvorrichtung 200 übertragen, der für den Empfang der "pay-per-view"-Information oder des "pay-per-view"-Dienstes (Bezahldienstes, kostenpflichtigen Dienstes) freigeschaltet ist. Während der vorher festgelegten Zeit werden die Informationen an eine Teilnehmereinheit oder Selektivrufvorrichtungen 200 übertragen.

Die Vielzahl von Informationsdienst-Anbietern 120132 wird vorzugsweise mit einer Telefonschnittstelle 102 gekoppelt, die mit dem Prozessor 104 gekoppelt ist. Der Fachmann wird es schätzen, das die Vielzahl der Informationsdienst-Anbieter 120132 als Funksignal durch eine Antenne 108 empfangen werden kann.

Wenn der Basisstellenprozessor 104 Informationen von der Vielzahl von Informationsdiensten 120132 empfängt, umfassen die Informationen im Allgemeinen die Bezeichnung des Informationsdienstes, welche in dem Speicher 116 gespeichert wird, und es wird eine Liste oder ein Verzeichnis der Informationsdienste 120132 erzeugt. Die Vielzahl von Informationsdiensten 120132 wird, wie gezeigt, über die Telefonschnittstelle 102 mit dem Prozessor 104 gekoppelt und periodisch übermittelt, und Updates werden in dem Speicher 116 gespeichert. Eine Nachricht wird durch den Prozessor 104 erzeugt, die zumindest das Verzeichnis von Informationsdiensten aufweist, welches an mindestens eine Selektivrufvorrichtung (Empfänger oder Sende-Empfänger) 200 auf einem vorher festgelegten Adress-Port oder einem vorher zugewiesenen Kommunikations-Adress-Port, beispielsweise eine Gruppen- oder Mail-Drop-Adresse, gesendet wird.

Im Speziellen empfängt und erzeugt der Basisstellenprozessor 104 eine die zum Kauf angebotenen Informationsdienste enthaltende Selektivruf-Nachricht, wenn ein Informationsdienst-Anbieter sich entschliesst, über ein Selektivrufsystem Informationdienste ("pay-per-view") zum Kauf anzubieten. Die Liste der Informationen oder das Vezeichnis der Informationsdienste wird an eine Vielzahl von Selektivrufvorrichtungen oder Teilnehmervorrichtungen 200 auf eine Informationsdienst-Adresse gesendet, die in alle Selektivrufvorrichtungen oder Teilnehmervorrichtungen 200 für den Empfang des gesendeten Verzeichnnisses von Informationen einprogrammiert wird. Dieses Verzeichnis von Informationsdiensten enthält, beispielsweise, (1) eine Nachricht, die den Nachrichtendienst bekannt gibt, (2) eingebettete Multiple-Choice-Antworten (MCR – multiple choice response = Mehrfachauswahl-Antworten) entsprechend jedes Dienstes, der dem Benutzer als Wahlmöglichkeiten angezeigt werden soll, und (3) eingebettete Informationen über die Unteradresse, der jeder Dienst angeboten wird und die Dauer (Zeit, Seitenanzahl usw.) der Teilnahme an jenem Service. Die Kosten für den Dienst können ausserdem einbezogen werden. Eine MCR enthält eine Reihe von Auswahlen, die es dem Benutzer gestatten, durch einfaches Rückgängigmachen und Rücksenden der Auswahl an den Service-Provider (Dienstanbieter) auszuwählen, welchen Informationsdienst er abonniert oder nicht abonniert. Wenn die Selektivrufvorrichtung oder Teilnehmervorrichtung 200 die Liste von Informationsdiensten empfängt, und in Erwiderung auf eine Benutzerauswahl überträgt die Selektivrufvorrichtung 200 die MCR-Auswahl an das Selektivrufsystem, welches Informationen bezüglich eines ausgewählten Informationsdienstes wünscht. Die Basisstation 100 stellt nach Eingang der ausgewählten MCR fest, ob der Benutzer (die Selektivrufvorrichtung 200), die selbiges anfragt, befugt ist, den Informationsdienst zu Empfangen. Der einfache Fachmann wird es schätzen, dass der Selektivruf-Prozessor feststellt, ob der Teilnehmer befugt ist, indem er beispielsweise ermittelt, ob der Teilnehmer mit seinen Zahlungen auf dem Laufenden ist oder ob der Teilnehmer auf dem System angemeldet ist, usw. Ist der Teilnehmer nicht befugt, wird der Zugang verweigert. Der Benutzer wird optional darüber in Kenntnis gesetzt, was zu tun sind, bevor der Zugang gewährt wird, beispielsweise die Zahlung einer Zugangs- oder Teilnahmegebühr. Hat der Benutzer Zugang zu dem aus der Vielzahl von Informationsdienstdateien ausgewählten Informationsdienst, wird der Informationsdienst durch eine Antenne 108 an einen zuweisbaren Unteradress-Port der Selektivrufvorrichtung 200 übertragen.

2 zeigt ein Blockdiagramm einer Selektivrufvorrichtung gemäss der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Selektivrufvorrichtung oder Teilnehmervorrichtung 200 wird von einer Batterie 234 gespeist und dient zum Empfang und zur Übertragung eines Funksignals über eine Antenne 202. Ein Empfänger 204 ist für den Empfang des Funksignals mit der Antenne 202 gekoppelt. Ein Demodulator 206 ist zur Rückgewinnung eines beliebigen Informationssignals, welches in dem Funksignal vorhanden ist, unter Verwendung konventioneller Methoden mit dem Empfänger 204 gekoppelt. Das rückgewonnene Informationssignal aus dem Demodulator 206 ist mit einem Controller 210 gekoppelt, der die rückgewonnenen Informationen in einer dem Fachmann wohlbekannten Art und Weise decodiert. In der Bevorzugten Ausführungsform umfasst der Controller 210 einen Mikrocomputer, z.B. einen von Motorola, Inc. hergestellten Mikrocomputer, z.B. MC68HC05C4, welcher einen Signalprozessor aufweist, der die Funktion eines Decoddierers übernimmt, welcher üblicherweise sowohl in der Hardware als auch in der Sofware implementiert ist. Der Signalprozessor umfasst einen Adress-Korrelator 214 und einen Nachrichten-Decodierer 212, welche die dem Fachmann bekannten Verfahren und Methoden verwenden. Der Adress-Korrelator 214 nimmt eine Adressüberprüfung des rückgewonnenen Informationssignals aus dem Ausgang des Demodulators 206 vor und korreliert eine rückgewonnene Adresse mit einer aus einer Vielzahl vorher festgelegter Adressinformationen, die in dem permanenten Speicher 220 der Selektivrufvorrichtung gespeichert ist. Korreliert die rückgewonnene Adresse mit der vorher festgelegten Adresse, indem sie eine Mail-Drop-, Sende- oder Gruppenadresse bestimmt, umfassen die empfangenen Informationen, z.B. das Verzeichnis oder die Liste der Informationsdienste. Der Nachrichtendecodierer 212 decodiert dann die Nachricht und gibt sie auf einem Bildschirm 228 aus. Der Benutzer aktiviert unter Verwendung der Eingabesteuerungen 230 die Benutzerschnittstelle 216 einen beliebigen bis zu einer Vielzahl zuweisbarer oder auswählbarer Unteradress-Ports 246. Der Benutzer ist ausserdem unter Verwendung der Eingabesteuerungen 230 in der Lage, jede MCR in einer dem Stand der Technik wohl bekannten Art und Weise auswählen, um dem System die gewünschten Informationsdienste anzuzeigen.

Bei jedem Informationsdienst gibt es einen zuweisbaren Unteradress-Port, der vorherig bestimmt oder zugewiesen wird, um den Empfang eines bestimmten Informationsdienstes zu aktivieren. Wenn die Informationen ausgegeben werden, wird jeder verfügbare Informationsdienst in Verbindung mit einem zuweisbaren oder auswählbaren Unteradress-Port angezeigt. Die Information oder Nachricht umfasst die MCRs, die durch die Selektivrufvorrichtung 200 empfangen und angezeigt werden. Der Benutzer wählt eine oder mehrere MCRs, und die MCR-Auswahl(en) des Benutzers wird/werden durch den Sender 208 der Selektivrufvorrichtung 200 zurück an das Selektivrufsystem 100 übertragen. Im Speziellen codiert der Controller 210 die MCR-Auswahl in eine Rückmeldungsnachricht, welche durch den Sender 208 an das System, vorzugsweise den Prozessor 104, gesendet wird. Die Selektivrufvorrichtung 200 wartet dann für jede übertragene MCR-Antwort auf die Autorisierung von dem System. Wenn der Basisstellenprozessor 104 die Multiple-Choice-Antwort-Nachricht für jede ausgewählte MCR empfängt, speichert er die Unteradresse und Dauer für jede MCR-Nachricht.

Gemäss der bevorzugten Auführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt das Selektivrufsystem, insbesondere der Prozessor 104, eine Autorisationsnachricht, die an die Selektivrufvorrichtung 200 übertragen wird und nun authorisiert ist, den Dienst zu empfangen, wenn es oder er die MCR-Auswahl empfängt. Das System aktualisiert seine Rechnungsinformationen, so dass die Selektivrufvorrichtung oder die Teilnehmervorrichtung 200 für den empfangenen Informationsdienst entsprechend abgerechnet werden kann. Wird der Zugang jedoch verweigert, wird der Benutzer darüber in Kenntnis gesetzt, was zu tun ist, bevor der Zugang gewährt wird, beispielsweise die Zahlung einer Zugangs- oder Teilnahmegebühr. Hat der Benutzer Zugang zu dem aus der Vielzahl von Informationsdienstdateien ausgewählten Informationsdienst, wird der Informationsdienst durch eine Antenne 108 an den Benutzer bei dem identifizierten zuweisbaren Unteradress-Port übertragen.

Empfängt die Selektivrufvorrichtung 200 die Autorisation von dem Selektivrufsystem, aktiviert sie die Unteradresse, die dem ausgewählten Dienst entspricht. Vorzugsweise verwendet die Selektivrufvorrichtung ausserdem die Information über die Dauer, um die automatische Deaktivierung der Unteradresse am Ende der Dienstteilnahme anzusetzen. Die Unteradresse wird durch einen Programmierer 244 aktiviert, der den bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port 246, welcher der ausgewählten Information zugeordnet ist, für die die Autorisation empfangen wurde, programmiert oder umprogrammiert. Die Statusinformationen werden in einem Speicher 222, beispielsweise einem permanenten Speicher oder elektronisch löschbaren Speicher gespeichert, der angibt, dass der auswählbare oder zuweisbare Adress-Port programmiert oder für den Empfang der ausgewählten Informationen bestimmt ist.

Optional kann die Selektivrufvorrichtung 200, wenn sie die Autorisation erhält, eine zusätzliche Antwort an das Selektivrufsystem übertragen, um den Empfang der Autorisation des Systems anzuzeigen. Dies könnte die falsche Abrechnung im Falle, dass die Selektivrufvorrichtung 200 die Autorisation durch das Selektivrufsystem nicht erhalten hat, verhindern und somit das Selektivrufsystem bis zum Erhalt dieser Bestätigung davon abhalten, die Teilnehmereinheit 200 abzurechnen.

Auf diese Art und Weise sendet (oder überträgt) das Selektivrufsystem eine Liste oder ein Verzeichnis der "pay-per-view"-Informationsdienste zu einer Informationsdienstadresse, welche in allen Selektivrufvorrichtungen oder Teilnehmereinheiten 200 aktiviert ist. Hat der Benutzer jedoch einen bestimmten Informationsdienst für den Empfang ausgewählt, werden die ausgewählten Informationen an die Selektivrufvorrichtung auf einem der durch den Informationsdienst bestimmten, zuweisbaren Unteradress-Ports übertragen. Dieser zuweisbare Unteradress-Port unterscheidet sich von dem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port, auf dem die ursprüngliche Nachricht oder das ursprüngliche Verzeichnis des Informationsdienstes empfangen wurde. Die Unteradresse wird nur für diejenige Selektivrufvorrichtung 200 zum Empfang des ausgewählten Informationsdienstes aktiviert, welche über den vorstehenden Vorgang ein Abonnement abgeschlossen hat. Ist die Zeitspanne des Abonnements abgelaufen, wird die Selektivrufvorrichtung so programmiert, dass der entsprechende zuweisbare Unteradress-Port automatisch deaktiviert wird.

Zweckmässigerweise kann der Benutzer der Selektivrufvorrichtung 200 steuern, welche Informationen er erhalten möchte und wann er die Informationen empfangen möchte, indem er den gewünschten Informationsdienst zur Aktivierung der Auswahl von Informationsdiensten 120132 aus der MCR auswählt. Der Benutzer kann jeden der Informationsdienste durch Auswahl oder Umwahl eines Informationsdienstes empfangen, der für einen der zuweisbaren Unteradress-Ports bestimmt ist, aus denen die Auswahl erfolgt. Dementsprechend kann der Benutzer mehr als einen Informationsdienst empfangen, und die Anzahl der für den Empfang möglichen Informationsdienste wird auf die Anzahl der zuweisbaren Unteradress-Ports 246 begrenzt.

Nach dem Erhalt, der Decodierung und Speicherung des ausgewählten Informationsdienstes in einem Nachrichtenspeicher 226, gibt die Selektivrufvorrichtung 200 normalerweise einem Benutzer zumindest einen Anteil der gespeicherten Nachricht, beispielsweise durch einen Bildschirm 228, z.B. einen LCD-Bildschirm, aus. Zusätzlich wird dem Benutzer, zusammen mit dem Erhalt, der Decodierung und Speicherung der Informationen, über einen Ausgangsmelder 232 ein Alarm ausgegeben. Der Alarm kann ein akustischer, ein optischer, ein Vibrations- oder lautloser Alarm oder eine Kombination der vorstehenden Alarme unter Einbeziehung der bekannten Verfahren und Methoden sein.

Ein Hilfsschaltkreis 224 umfasst vorzugsweise einen konventionellen integrierten Schaltkreis mit Signal-Mehrkanalbetrieb, einen Spannungsregler und Steuermechanismus, einen Stromregler und Steuermechanismus, ein Tonfrequenzverstärker-Schaltsystem, Steuerschnittstellen-Schaltsystem und ein Bildschirmbeleuchtungs-Schaltsystem. Diese Elemente werden so angeordnet, dass sie die Funktionen der Selektivrufvorrichtung 200, wie vom Benutzer gewünscht, unterstützen.

Ausserdem stellt der Controller 210 mittels der aktivierten oder deaktivierten Statusinformationen in dem Speicher 222 fest, ob auf Ermittlung einer Adressinformation Energie zu sparen ist. Das heisst, wenn eine empfangene und rückgewonnene Adressinformation mit einer vorher festgelegten Adressinformation in dem permanenten Speicher 220 korreliert, überprüft der Controller 210 die Statsinformationen entsprechend der korrelierten, vorher festgelegten Adressinformation, um festzustellen, ob jene Adresse aktiviert ist. Findet der Controller 210 heraus, dass die korrelierte, vorher festgelegte Adresse nicht aktiviert ist, so wird der Nachrichten-Decodierer 212 nicht aufgerufen. Ferner signalisiert der Controller 210 einem Energiesparmodul 218, mit dem Energiesparen für die Selektivrufvorrichtung 200 zu beginnen. Das Energiesparmodul 218 signalisiert dem Schaltsystem im Hilfsschaltkreis 224, in einen Niedrigenergiemodus (Batteriesparmodus) einzutreten. Eine Reihe von Energiespar-Schaltkreisen können auf einen Niedrigenergie- oder Standby-Betriebsmodus ausgerichtet werden. Ausserdem signalisiert das Energiesparmodul 218 dem Empfänger 204 oder tastet ihn ab, um in einen Niedrigenergiemodus zum Sparen von Energie einzutreten. Auf diese Art und Weise spart die Selektivrufvorrichtung 200, wenn eine korrelierte Adresse laut der zugehörigen Statusinformationen nicht aktiviert ist, unverzüglich Energie, während sie keine zugeordnete Nachricht decodiert und die Nachricht auch nicht im Nachrichtenspeicher 226 ablegt. Natürlich wird das Energiesparmodul 218 den Empfänger und andere Schaltkreise zu einem späteren Zeitpunkt reaktivieren. Verfahren zur Energiesparabtastung in Selektivrufvorrichtungen sind dem Fachmann bekannt. Ferner sperrt der Controller 210 über den Ausgangsmelder 232 alle Alarme für den Benutzer. Dadurch, dass kein erneuter Alarm aufgelöst wird, wird das Energieerhaltung maximiert. Die entsprechend jeder vorher festgelegten Adressinformation in dem permanenten Speicher 222 gespeicherten Statusinformationen, ermöglichen es dem Controller 210, Funktionen in der Selektivrufvorrichtung 200 zu deaktivieren und Energie zu sparen, wenn eine korrelierte Adresse deaktiviert ist, z.B. wenn kein Informationsdienst für den zuweisbaren Unteradress-Port ausgewählt ist.

Auf diese Art und Weise wird jedes Ereignis als Multiple-Choice-Auswahl in der Nachricht dargestellt, wenn ein Benutzer eine Nachricht erhält, die die Berichterstattung, beispielsweise, eines Sportereignisses oder Spiels anbietet. Wenn der Benutzer, beispielsweise, das "The Dolphin's"-Football-Spiel wünscht, wählt sie/er es aus der MCR aus. Die MCR-Auswahl wird durch die Selektivrufvorrichtung oder TEilnehmereinheit 200 an das Selektivrufsystem übertragen. Die Selektivrufvorrichtung wartet auf die Genehmigung oder Autorisation von dem Selektivrufsystem, Kommunikationssystem oder Dienstanbieter. Auf Empfang der Autorisiation aktiviert die Selektivrufvorrichtung den zuweisbaren Unteradress-Port, der mit der Informationsdienstauswahl verbunden ist. Während des Spiels werden Updates an die Selektivrufvorrichtung auf dem aktivierten zuweisbaren Unteradress-Port übertragen. Am Ende des Spiels deaktiviert die an dem Dienst teilnehmende Selektivrufvorrichtung einseitig jenen zuweisbaren Unteradress-Port. Danach wird das System den Benutzer für die Teilnahme an dem Dienst abrechnen. Folglich können die Dienstanbieter durch die auf diese Weise angebotenen Informationsdienste Benutzer für die Informationsdienste auf einer "as used"-Basis ("as used" = nach Inanspruchnahme) abrechnen.

3 ist ein Flussdiagramm, welches die Schritte der Übertragung eines Verzeichnisses von Informationsdiensten gemäss des Selektivrufsystems (oder des Kommunikationssystems) aus 1 erläutert. Wie dargestellt, empfängt das Kommunikationssystem eine Vielzahl von Informationsdiensten, Schritt 302, und erzeugt eine Liste oder ein Verzeichnis von Informationen, welche oder welches die Vielzahl von Informationsdiensten, einschliesslich der Multiple-Choice-Antwort (MCR) und der bestimmten Unteradressen, die mit jedem der aus der empfangenen Vielzahl von Informationsdiensten verbunden sind, auflistet, Schritt 304. Eine Nachricht wird mit dem Thema oder der Auflistung der Informationsdienste, der MCRs, der Unteradress-Bestimmungen oder -zuweisungen und möglicherweise den mit den Informationsdiensten einschliesslich der Kosten für die Teilnahme verbundenen Zeitspannen codiert, Schritt 306. Die Nachricht wird dann mit der vorher zugewiesenen Informationsadresse codiert und an alle Teilnehmereinheiten oder Selektivrufvorrichtungen, die für den Empfang von Informationsdiensten programmiert sind, gesendet, Schritt 308. Ausserdem wartet der Prozessor, auch in Schritt 308, auf Antworten der Teilnehmereinheiten, die an irgendeinem der verfügbaren Informationsdienste teilnehmen möchte.

Das Kommunikationssystem überprüft, ob ein Antwort von irgendeiner Selektivrufvorrichtung 200 empfangen wurde, Schritt 310. Ist dies nicht der Fall, setzt das Kommunikationssystem den Wartevorgang fort, Schritt 308. Wird eine Informationsdienstanfrage in Schritt 310 empfangen, ermittelt die Basisstelle 100 durch die Decodierung der MCR zur Feststellung des angefragten Informationsdienstes, ob die Teilnehmereinheit für die Teilnahme und den Empfang der angefragten Informationen autorisiert ist, Schritt 312. Ist die Teilnehmereinheit nicht autorisiert, Schritt 312, informiert der Basisstellenprozessor die Teilnehmereinheit durch Übertragunq einer Nachricht an die Teilnehmereinheit, die die Aktion beschreibt, welche ausgeführt werden muss, bevor die Teilnehmereinheit an dem gewünschten Informationsdienst teilnehmen kann, Schritt 314. Wenn die Teilnehmereinheit autorisiert ist, Schritt 312, überträgt der Basisstellenprozessor eine Autorisation an die anfragende Selektivrufvorrichtung, Schritt 316. Optional kann die Basisstelle auf eine Bestätigung von der Teilnehmereinheit warten, die zeigt, dass die Autorisation Empfangen wurde, Schritt 318. Danach beginnt das Kommunikationssystem mit der Übertragung des ausgewählten Informationsdienstes an die Selektivrufvorrichtung auf dem bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port, Schritt 320. Wenn die vorher festgelegte Zeitspanne für die Übertragung des Informationsdienstes abgelaufen ist, stellt die Basisstelle die Übertragung ein, Schritt 322.

Dementsprechendkann das Kommunikationssystem oder die Basisstelle, das oder die Informationsdienste aus einer Vielzahl von Quellen bezieht, diese Dienste bündeln und den Teilnehmern anbieten. Um den Teilnehmern eine Wahlmöglichkeit zu bieten, überträgt das Kommunikationssystem die Bezeichnung oder die Art der von der Vielzahl mobiler Kommunikationsvorrichtungen auf vorher zugewiesenen Kommunikationsadressen, Gruppen- oder Mail-Drop-Adressen angebotenen Dienste, damit alle mobilen Kommunikationsvorrichtungen das Verzeichnis der Informationsdienste empfangen können. Um die Systemzeit weiter zu verbessern, kann das Verzeichnis während eines Zeitraums mit geringem Datenverkehr auf dem Kanal, beispielsweise nachts, übertragen werden.

4 ist ein Flussdiagramm, welches die Schritte für die Teilnahme an Informationsdiensten gemäss der Selektivrufvorrichtung aus 2 erläutert. Im Anschluss an die Startsequenz überprüft die mobile Kommunikationsvorrichtung oder Selektivrufvorrichtung, ob eine Nachricht oder ein Informationsdienst auf der Informationsdienstadresse empfangen wurde, Schritt 402. Ist dies nicht der Fall, leitet die Selektivrufvorrichtung ihre Batteriesparroutine ein, Schritt 404. Ermittelt die Selektivrufvorrichtung oder Teilnehmereinheit die Adresse, empfängt sie das Verzeichnis der Informationsdienste, die MCR und die bestimmte zuweisbare Unteradresse auf dem vorher zugewiesenen Adress-Port, der Mail-Drop- oder der Gruppenadresse, Schritt 402. Die empfangene Nachricht oder der empfangen Informationsdienst wird decodiert, Schritt 406, und auf dem Bildschirm ausgegeben, um dem die Benutzer die Möglichkeit zu bieten, zu entscheiden, ob er an irgendeinem der verfügbaren Informationsdienste teilnehmen möchte, Schritt 408. In Schritt 410 überprüft der Controller 210, ob der Benutzer über die MCR eine Auswahl getroffen hat. Hat er dies nicht, wartet der Controller auf eine Antwort des Benutzers, Schritt 412. Hat der Benutzer durch Auswahl über die MCR ausgewählt, dass er mindestens einen der verfügbaren Informationsdienste empfangen möchte, Schritt 410, wird die MCR in eine Nachricht codiert, Schritt 414, welche an die Basisstelle übertragen wird, Schritt 416. Wenn die Baisstelle die Benutzerauswahl empfängt, decodiert sie die MCr, um festzustellen, welchen Informationsdienst aus der Vielzahl von Informationsdiensten ausgewählt wurde. Der Basisstellenprozessor fragt dann den Eintrag des anfragenden Teilnehmers ab, um zu ermitteln, ob der Teilnehmer autorisiert ist, die gewünschten Informationen zu empfangen, z.B. ob der Teilehmer einen guten Finanzstatus besitzt, Schritt 418. Ist der Teinehmer nict autorisiert, codiert die Basisstelle eine Nachricht, die an die Teilnehmereinheit übertragen wird, um sie darüber zu informieren, dass sie nicht autorisiert ist, und um die notwendigen Aktionen zu beschreiben, welche auszuführen sind, bevor sie den gewünschten Informationsdienst empfangen kann. Die Selektivrufvorrichtung zeigt die die Aktionen angebende Nachricht an, Schritt 420. Ist die Teilnehmereinheit anderserseits autorisiert, Schritt 418, wird die Autorisation an die Teilnehmereinheit übertragen, Schritt 422. Die Selektivrufvorrichtung programmiert den bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port, wenn sie die Autorisation von der Basisstelle erhalten hat, Schritt 424. Optional kann die Selektivrufvorrichtung auch eine Bestätigung an die Basisstelle zurück übertragen, um den Empfang der Autorisation zu bestätigen. Die Bestätigung kann Abrechnung des Teilnehmers durch den Dienstanbieter unterbinden, wenn die Selektivrufvorrichtung keine Autorisation erhalten hat. Nach dem Erhalt der Autorisation , beginnt die Selektivrufvorrichtung mit dem Empfang der gewünschten Informationen auf dem bestimmten Informationsdienstadress-Port, Schritt 426. Nachdem die Zeitspanne für die Teilnahme abgelaufen ist, deaktiviert oder programmiert die Selektivrufvorrichtung den zuweisbaren Unteradress-Port um und stellt den Empfang des Informationsdienstes ein, Schritt 428.

Auf diese Art und Weise empfängt das Kommunikationssystem Informationsdienste aus einer Vielzahl von Informationsdiensten und erzeugt ein Verzeichnis oder eine Liste der Informationsdienste und überträgt das Verzeichnis zu einer Vielzahl mobiler Kommunikationsvorrichtungen (Teilnehmereinheiten) auf vorher zugewiesenen Kommunikationsadress- (oder einen Mail-Drop- oder Gruppenadress-)-Port. Die Vielzahl mobiler Kommunikationsvorrichtungen empfängt das Verzeichnis der Informationsdienste, und der Benutzer wählte über eine den Informationen angefügten Multiple-Choise-Antwort (MCR) aus, ob er an einem der verfügbaren Informationsdienste teilnehmen möchte. Nach einer MCR-Auswahl überträgt die Selektivrufvorrichtung die Auswahl an die Basisstelle, welche wiederum eine Autorisation an die Selektivrufvorrichtung zurücksendet. Wenn die Selektivrufvorrichtung die Autorisation empfängt, programmiert sie den bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port entsprechend des gewählten Informationsdienstes. Danach werden die Informationen auf dem programmierbaren zuweisbaren Unteradress-Port empfangen, welcher sich von dem vorher zugewiesenen Adress-Port unterscheidet, auf dem das Verzeichnis der Informationsdienste empfangen wurde.

Daher kann ein Dienstanbieter (Service Provider) die Auflistung der Sendeinformationen verfügbarer Informationsdienste als einen kostenpflichtigen Dienst anbieten, indem es den Teilnehmereinheiten gestattet wird, sich selbst für den Empfang der ausgewählten Informationen auf einem zuweisbaren Unteradress-Port für die Zeitspanne, in der die Informationen gesendet werden, zu programmieren. Wenn die Zeitspanne abgelaufen ist, deaktiviertsperrt die Teilnehmereinheit den zuweisbaren oder programmierbaren Unteradress-Port. Dieses Verfahren ermöglicht es dem Dienstanbieter, für verfügbare Informationsdienste zu werben und nur jene Teilnehmer abzurechnen, die gewählt haben, den Informationsdienst über einen Rückkanal zu empfangen. Der Dienstanbieter kann die Art der gewünschten Dienste überprüfen, um sein zukünftiges Angebot zur Maximierung der Kommunikationskanäle basierend auf den Wünschen des Teilnehmers anzupassen, ohne den Kanal mit Over-the-air-Programmierung zu belasten.

Zusammenfassend verfügt ein Selektivruf-Kommunikationssystem über mindestens eine Basisstelle und eine Vielzahl von Teilnehmereinheiten. Die mindestens eine Basisstelle umfasst einen Basisstellen-Empfänger für den Empfang von Informationsdiensten, einen Basisstellenprozessor zur Verarbeitung der Informationsdienste und zur Erzeugung eines Verzeichnisses von auf bestimmten Adresszuweisungen zu empfangenden Informationsdiensten. Ein Basisstellen-Sender überträgt das Verzeichnis von Informationsdiensten und die bestimmten Adresszuweisungen an die Teilnehmereinheit. Die Teilnehmereinheit weist einen vorher zugewiesenen Informationsadress-Port und mindestens einen zuweisbaren Unteradress-Port auf. Ein Empfänger empfängt das Verzeichnis von Informationsdiensten und die bestimmten Adresszuweisungen auf dem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port. Eine Benutzerschnittstelle aktiviert eine Auswahl eines Informationsdienstes aus dem verzeichnis von Infromationsdiensten, und ein Controller erzeugt eine Anfrage für einen ausgewählten Informationsdienst. Ein Sender überträgt die Anfrage für den ausgewählten Informationsdienst an den Basisstellenprozessor, und ein Programmierer programmiert einen zuweisbaren Unteradress-Port entsprechend einer bestimmten Adresszuweisung für den Empfang des ausgewählten Informationsdienstes ansprechend auf den Erhalt einer Autorisation von dem Basisstellenprozessor. Der Controller sperrt automatisch den zuweisbaren Unteradress-Port für den Empfang des ausgewählten Informationsdienstes, nachdem eine Zeitspanne abgelaufen ist.


Anspruch[de]
Selektivruf-Kommunikationssystem, welches mindestens eine Basisstelle (100) und mindestens eine Selektivrufvorrichtung (200) aufweist, wobei die mindestens eine Basisstelle einen Basisstellenempfänger (102) zum Empfang von Informationsdiensten von dem mindestens einen Informationsdienstanbieter (120132) und einen Basisstellensender (106) zum selektiven Senden der Informationsdienste an die mindestens eine Selektivrufvorrichtung ansprechend auf Anfragen nach den Informationsdiensten von der mindestens einen Selektivrufvorrichtung aufweist, wobei das Selektivruf-Kommunikationssystem dadurch gekennzeichnet ist, dass

die mindestens eine Basisstelle (100) des Weiteren Folgendes aufweist:

einen Basisstellenprozessor (104) zum Verarbeiten der Informationsdienste und Erzeugen eines Verzeichnisses von Informationsdiensten, wobei das Verzeichnis von Informationsdiensten Adresszuweisungen für die Informationsdienste sowie entsprechende Zeitspannen aufweist, während denen die Informationsdienste empfangen werden dürfen; und

den Basisstellensender (106), welcher das Verzeichnis von Informationsdiensten an die mindestens eine Selektivrufvorrichtung sendet; und dass

die mindestens eine Teilnehmervorrichtung (200) Folgendes aufweist:

einen vorher zugeordneten Informationsadress-Port und mindestens einen zuweisbaren Unteradress-Port (246);

einen Empfänger (204) zum Empfang des Verzeichnisses von Informationsdiensten auf dem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port aus der Vielzahl von Adress-Ports;

eine Benutzerschnittstelle (216) zur Freigabe einer Auswahl von Informationsdiensten aus dem Verzeichnis von Informationsdiensten;

einen Controller (210) zur Erzeugung einer Anfrage nach einem ausgewählten Informationsdienst;

einen Sender (208) zum Senden der Anfrage nach dem ausgewählten Informationsdienst an den Basisstellenprozessor; und

eine Programmiervorrichtung (244) zum Programmieren eines zuweisbaren Unteradress-Ports mit einer dem ausgewählten Informationsdienst zugewiesenen Adresse ansprechend auf den Empfang einer Authorisierung für den ausgewählten Informationsdienst von dem Basisstellenprozessor;

wobei der Controller (210) den zugewiesenen Unteradress-Port automatisch davon abhält, den ausgewählten Informationsdienst nachfolgend auf den Ablauf der mit dem ausgewählten Informationsdienst verbundenen Zeitspanne zu empfangen.
Selektivruf-Kommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstellenprozessor (104) eine Nachricht codiert, welche das Verzeichnis der Informationsdienste enthält. Selektivruf-Kommunikationssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstellenprozessor (104) feststellt, wenn der ausgewählte Informationsdienst ein kostenpflichtiger Dienst ist, und dass der Basisstellensender (106) die Teilnahmeinformation an die mindestens eine Teilnehmervorrichtung (200) sendet. Selektivruf-Kommunikationssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Controller (210) einen Bildschirm (228) zum Abbilden des Verzeichnisses der Informationsdienste, des kostenpflichtigen Dienstes und der Zeitspannen für die Informationsdienste aktiviert. Selektivruf-Kommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Teilnehmervorrichtung (200) eine Bestätigung ansprechend auf den Empfang der Authorisierung sendet. Selektivruf-Kommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstellenprozessor (104) auf eine Bestätigung von der mindestens einen Teilnehmervorrichtung (200) nachfolgend auf das Senden der Authorisierung wartet. Selektivrufvorrichtung (200) zur Verwendung in einem Selektivruf-Kommunikationssystem, welches mindestens eine Basisstelle (100) aufweist, wobei die mindestens eine Basisstelle Informationsdienste von dem mindestens einen Informationsdienstanbieter (120132) empfängt und ansprechend auf Anfragen nach den Informationsdiensten von der Selektirufvorrichtung die Informationsdienste selektiv an die Selektivrufvorrichtung sendet, wobei die Selektivrufvorrichtung gekennzeichnet ist durch:

einen vorher zugewiesenen Informationsadress-Port und mindestens einen zuweisbaren Unteradress-Port (246);

einen Empfänger (204) zum Empfang eines Verzeichnisses von Informationsdiensten von der mindestens einen Basisstelle (100) auf dem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port aus der Vielzahl von Adress-Ports, wobei das Verzeichnis von Informationsdiensten Adresszuweisungen für die Informationsdienste und entsprechende Zeitspannen aufweist, während denen die Informationsdienste empfangen werden dürfen;

eine Benutzerschnittstelle (216) zum Auswählen eines Informationsdienstes aus dem Verzeichnis von Informationsdiensten;

einen Controller zur Erzeugung einer Anfrage nach dem ausgewählten Informationsdienst;

einen Sender (208) zum Senden der Anfrage nach dem gewünschten Informationsdienst an die mindestens eine Basisstelle; und

eine Programmiervorrichtung (244) zur Programmierung eines zuweisbaren Unteradress-Portes aus der Vielzahl von Adress-Ports mit einer dem ausgewählten Informationsdienst zugewiesenen Adresse ansprechend auf den Empfang einer Authorisierung für den ausgewählten Informationsdienst von der mindestens einen Basisstelle;

wobei der Empfänger (204) den ausgewählten Informationsdienst auf dem zugewiesenen Unteradress-Port empfängt;

und wobei der Controller den zuweisbaren Unteradress-Port sperrt, wenn eine mit dem ausgewählten Informationsdienst verbundene Zeitspanne abgelaufen ist.
Selektivrufvorrichtung (200) nach Anspruch 7, des Weiteren dadurch gekennzeichnet, dass ein Controller (210) einen Bildschirm (228) zum Anzeigen des Verzeichnisses von Informationsdiensten aktiviert. Selektivrufvorrichtung (200) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (208) eine Bestätigung ansprechend auf den Empfang der Authorisierung sendet. Verfahren für eine Selektivrufvorrichtung (200) zum Teilnehmen an den Informationsdiensten, gekennzeichnet durch:

Empfangen (402, 406) eines Verzeichnisses von Informationsdiensten auf einem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port (246) der Selektivrufvorrichtung, wobei das Verzeichnis von Informationsdiensten Adresszuweisungen für die Informationsdienste und entsprechende Zeitspannen aufweist, während denen die Informationsdienste empfangen werden dürfen;

Auswählen (410) eines Informationsdienstes aus dem Verzeichnis von Informationsdiensten;

Senden (416) einer Anfrage nach dem ausgewählten Informationsdienst;

Programmieren (424) eines zuweisbaren Unteradress-Ports (246) der Selektivrufvorrichtung mit einer dem ausgewählten Informationsdienst zugewiesenen Adresse, um den ausgewählten Informationsdienst ansprechend auf den Empfang (418) einer Authorisierung für den ausgewählten Informationsdienst zu empfangen;

Empfang (426) des ausgewählten Informationsdienstes auf dem zuweisbaren Unteradress-Port; und

Sperren (428) des zuweisbaren Unteradress-Ports, wenn die mit dem ausgewählten Informationsdienst verbundene Zeitspanne abgelaufen ist.






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