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Dokumentenidentifikation DE102006028051A1 27.12.2007
Titel Dichtungsanordnung für eine Fensterscheibe in einer Fahrzeugkarosserie
Anmelder AUDI AG, 85057 Ingolstadt, DE
Erfinder Krahn, Christoph, 85049 Ingolstadt, DE
DE-Anmeldedatum 19.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028051
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B60J 10/02(2006.01)A, F, I, 20060619, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60J 10/04(2006.01)A, L, I, 20060619, B, H, DE   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung für eine Fensterscheibe (1) in einer Fahrzeugkarosserie, insbesondere für eine in einer Fahrzeugtür beweglich angeordnete Fensterscheibe (1), mit einem Grundkörper (2), welcher einen Aufnahmebereich (3) für einen Randbereich (1a) der Fensterscheibe (1) aufweist, wobei sich zwischen gegenüberliegenden Stegen (21, 22) des Aufnahmebereichs (3) ein elastisches Band (4) erstreckt, welches ein keilförmiges Dichtelement (5) aufweist, das im geschlossenen Zustand der Fensterscheibe (1) an einer Außenseite (11) der Fensterscheibe (1) zumindest bereichsweise anliegend angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung für eine Fensterscheibe in einer Fahrzeugkarosserie, insbesondere für eine in einer Fahrzeugtür beweglich angeordnete Fensterscheibe, mit einem Grundkörper, welcher einen Aufnahmebereich für einen Rand der Fensterscheibe aufweist.

Dichtungsanordnungen für Fensterscheiben sind in vielfältiger Weise und Ausgestaltung bekannt. So ist aus der DE 103 36 190 A1 eine Dichtung für eine Fensterscheibe einer rahmenlosen Fahrzeugtür als Dachrahmenfensterdichtung bekannt. Diese Dichtung umfasst einen Grundkörper, mit einem Aufnahmebereich in den ein oberer Rand einer Fensterscheibe einlaufen kann. Zwischen dem Aufnahmebereich erstreckt sich eine elastische Mäanderschleife, welche durch das Einlaufen der Fensterscheibe verformbar ist. An dieser Mäanderschleife kann ein flexibles Spannband an der der Fensterscheibe abgewandten Seite der Mäanderschleife ausgebildet sein.

Darüber hinaus ist aus der DE 40 11 899 A1 eine Dichtung für eine Seitenscheibe eines Fahrzeugs bekannt. Die Dichtung ist ebenfalls am Dachrahmen angeordnet, wobei die Befestigung mit einem einfachen angeformten Rand realisiert ist. An dem freiliegenden Ende des Randes ist ein schlauchförmiges Hohlprofil ausgebildet wobei im Inneren des schlauchförmigen Hohlprofils ein flüssiges oder halbflüssiges Medium eingebracht ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dichtungsanordnung für eine Fensterscheibe zu schaffen, welche eine zuverlässige Abdichtung gewährleistet und das Ein- und Auslaufen der Fensterscheibe in die Dichtungsanordnung hinein beziehungsweise aus dieser heraus nicht beeinträchtigt.

Diese Aufgabe wird durch eine Dichtungsanordnung, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.

Eine erfindungsgemäße Dichtungsanordnung für eine Fensterscheibe in einer Fahrzeugkarosserie, insbesondere für eine in einer Fahrzeugtür beweglich angeordnete Fensterscheibe, umfasst einen Grundkörper, welcher einen Aufnahmebereich für einen Rand der Fensterscheibe, insbesondere einen oberen Rand der Fensterscheibe, aufweist. Des Weiteren umfasst die Dichtungsanordnung zwei gegenüberliegende Stege, welche den Aufnahmebereich begrenzen, wobei sich zwischen diesen beiden Stegen ein elastisches Band erstreckt, welches ein keilförmiges Dichtelement umfasst. Das elastische Band mit dem keilförmigen Dichtelement ist so ausgebildet und angeordnet, dass im in den Aufnahmebereich eingeführten Zustand der Fensterscheibe das keilförmige Dichtelement zumindest bereichsweise an der Außenseite der Fensterscheibe anliegend angeordnet ist. Durch diese Dichtungsanordnung, welche insbesondere als Dachrahmenfensterdichtung ausgebildet ist, kann im geschlossenen Zustand der Fensterscheibe eine optimale Dichtung erzielt werden und darüber hinaus das Ein- und Auslaufen der Fensterscheibe in die Dichtungsanordnung beziehungsweise aus dieser Dichtungsanordnung heraus verbessert werden. Ungewollte Verformungen von Teilen der Dichtungsanordnung und/oder Beeinträchtigung der Bewegung der Fensterscheibe durch die Dichtungsanordnung im Hinblick auf eine nachteilige Positionierung der Fensterscheibe können dadurch verhindert werden.

Bevorzugt ist das elastische Band an beiden Endbereichen unlösbar mit den Stegen verbunden, insbesondere einstückig mit dem Grundkörper ausgebildet. Vorteilhafterweise ist auch das keilförmige Dichtelement einstückig in das elastische Band eingearbeitet und somit in dem elastischen Band integriert. Das keilförmige Dichtelement ist bevorzugt aus einem elastischen Material und insbesondere aus dem gleichen Material wie das elastische Band und/oder der Grundkörper ausgebildet.

Das keilförmige Dichtelement ist bevorzugt an dem dem äußeren Steg zugewandten Ende des elastischen Bands ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung kann das Anlegen des keilförmigen Dichtelements an die Außenseite der Fensterscheibe örtlich positiv beeinflusst werden. Bevorzugt ist das keilförmige Dichtelement an der dem äußeren Steg zugewandten Seite dicker ausgebildet als an seiner dem äußeren Steg abgewandten Seite. Die Keilwirkung und somit auch die abdichtende Wirkung dieses Dichtelements kann dann im geschlossenen Zustand der Fensterscheibe besonders gut erfolgen. Bevorzugt ist das keilförmige Dichtelement in der Endposition der Fensterscheibe im Aufnahmebereich des Grundkörpers zwischen dem äußeren Steg und der Außenseite der Fensterscheibe eingeklemmt. Die Dichtwirkung einerseits und die Positionierung der Fensterscheibe andererseits kann mit dieser Ausgestaltung verbessert werden. Bevorzugt ist das elastische Band und das keilförmige Dichtelement so angeordnet, dass beim Einlaufen der Fensterscheibe in ihre Endposition der obere Rand der Fensterscheibe am elastischen Band angreift und durch das weitere Einlaufen in den Aufnahmebereich eine Verformung des elastischen Bands bewirkbar ist, durch welche das keilförmige Dichtelement automatisch in seine Anlageposition an die Außenseite der Fensterscheibe bringbar ist. Durch die Bewegung der Fensterscheibe kann somit selbständig das entsprechende Bewegen des keilförmigen Dichtelements generiert werden und zu jedem Zeitpunkt die optimale Lage so eingestellt sein, dass die Bewegung der Fensterscheibe nicht eingeschränkt wird und in der Endposition dennoch eine optimale Dichtung durch das keilförmige Dichtelement erreicht wird. Während des Einlaufens ist das keilförmige Dichtelement somit nicht störend für die Bewegung der Fensterscheibe.

Bevorzugt ist das elastische Band in der Endposition der Fensterscheibe in dem Aufnahmebereich an dem oberen Rand der Fensterscheibe anliegend angebracht.

Die Funktionen des elastischen Bands, welches insbesondere als Schlauch ausgebildet ist, in den die Fensterscheibe einlaufen kann, und die Funktion des keilförmigen Dichtelements sind derart miteinander kombiniert, dass die Scheibenoberkante und somit der obere Rand der Fensterscheibe bei geschlossener Fensterscheibe stets vom elastischen Schlauch eingebettet ist und das keilförmige Dichtelement sich zwischen die Fensterscheibe, insbesondere in die Außenseite der Fensterscheibe, und den Grundkörper, insbesondere dem äußeren Steg einklemmt. Bei geöffneter Scheibe, insbesondere bei einem Zustand der Fensterscheibe, indem sie aufgrund ihrer Bewegung das elastische Band noch nicht verformt hat, sind das elastische Band und das keilförmige Dichtelement so miteinander verbunden, dass dieses keilförmige Dichtelement von der Außenseite der Fensterscheibe so beabstandet ist, dass der Einlauf der Fensterscheibe in allen Toleranzlagen gewährleistet ist und das keilförmige Dichtelement nicht von der hochlaufenden Fensterscheibe eingefangen wird.

Die Fensterscheibe läuft nach der Kontaktierung mit dem elastischen Band weiter in Richtung seiner Endposition, wodurch das elastische Band beziehungsweise der elastische Schlauch das integrierte keilförmige Dichtelement zwischen die Fensterscheibe und den Grundkörper, insbesondere den äußeren Steg, zieht. Das keilförmige Dichtelement dichtet den Bereich zwischen der Fensterscheibe und dem äußeren Steg des Grundkörpers ab. Zusätzlich drückt das keilförmige Dichtelement die Fensterscheibe in ihre Nennlage beziehungsweise Straklage.

Das keilförmige Dichtelement ist bevorzugt als Vollprofil ausgebildet. Es gewährleistet auch die erforderliche mechanische Stabilität dieser Komponente in sich, bei dennoch ausreichender Verformbarkeit. Die Dichtungsanordnung kann als Dachrahmenfensterdichtung ausgebildet sein. Bei dieser Ausführung ist die Dichtungsanordung an einen Dachrahmen angeordnet und eine Fahrzeugtür ist bezüglich der darin beweglichen Fensterscheibe rahmenlos ausgebildet. Dies ist beispielsweise bei Cabrios realisiert.

Ebenso kann die Fahrzeugtür jedoch auch eine Fensterrahmen aufweisen und die Dichtungsanordnung einem derartigen Fensterrahmen angeordnet sein. Insbesondere ist die Dichtungsanordnung dann im Rahmenbereich, welcher im geschlossenen Zustand der Fahrzeugtür benachbart zum Dach des Fahrzeugs positioniert ist, angeordnet.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Schnittdarstellung durch eine Dichtungsanordnung gemäß einem ersten Funktionszustand;

2 eine Schnittdarstellung der Dichtungsanordnung gemäß 1 in einem zweiten Funktionszustand; und

3 eine Schnittdarstellung der Dichtungsanordnung gemäß 1 in einem dritten Funktionszustand.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt eine Schnittdarstellung einer Dichtungsanordnung I für eine Fensterscheibe, welche in einer Fahrzeugtür beweglich angeordnet ist. Die Schnittdarstellung ist in dem Dachbereich zugewandten Teil der Fahrzeugtür ausschnittweise gezeigt, wobei die Fahrzeugtür einen Fensterrahmen aufweist.

Die Dichtungsanordnung I umfasst einen Grundkörper 2, welcher einen Aufnahmebereich 3 aufweist. Der Aufnahmebereich 3 wird dabei durch einen in der Schnittdarstellung im Wesentlichen U-förmigen Teilbereich des Grundkörpers 2 gebildet, wobei dazu der Grundkörper 2 einen inneren Steg 21 und einen äußeren Steg 22 umfasst. Die Stege 21 und 22 haben im Ausführungsbeispiel unterschiedliche Ausmaße und Formgebungen.

Zwischen diesen Stegen 21 und 22 erstreckt sich über den gesamten Aufnahmebereich 3 ein elastisches Band 4, welches senkrecht zur Figurenebene als Schlauch ausgebildet ist. In dieses elastische Band 4 ist ein im Querschnitt keilförmiges Dichtelement 5 integriert. Das keilförmige Dichtelement 5 erstreckt sich senkrecht zur Figurenebene durchgängig und bildet eine zusammenhängende Komponente, welche im Wesentlichen über die gesamte Länge des oberen Randbereichs 1a (2) an einer Außenseite 11 (2) der Fensterscheibe 1 (2) anliegt, wenn diese insbesondere geschlossen ist. Wie zu erkennen ist, mündet das elastische Band 4 mit einem ersten Teilbereich 41 an das vordere Ende des inneren Stegs 21. Dieser erste Teilbereich 41 weist über seine in der Schnittdarstellung gezeigte Länge im Wesentlichen die gleiche Dicke auf. Ein zweiter Teilbereich 42 mündet unmittelbar an ein vorderes Ende 221 des äußeren Stegs 22.

Das keilförmige Dichtelement 5 ist so in das elastische Band 4 integriert beziehungsweise mit diesem einstückig ausgebildet, dass es benachbart zu dem vorderen Ende 221 des äußeren Stegs 22 angeordnet ist. Das keilförmige Dichtelement 5 ist des Weiteren so angeordnet, dass es in Richtung zum ersten Teilbereich 41 und somit in Richtung zum inneren Steg 21 verjüngt ausgebildet ist. Das vordere Ende 51 ist somit mit dem ersten Teilbereich 41 des elastischen Bands 4 verbunden. Das hintere Ende 52 des keilförmigen Dichtelements 5 ist mit dem zweiten Teilbereich 42 verbunden, wobei dieser am äußeren Rand der Bodenseite 52a und im Wesentlichen fluchtend mit einer der ersten Seitenwand 5a gegenüberliegenden Seitenwand 5b an diesen Boden 52a mündet und mit dem verbunden ist.

Bei geöffneter Fensterscheibe und insbesondere bei der Position der Fensterscheibe, bei der diese nicht in Kontakt mit dem elastischen Band 4 und dem keilförmigen Dichtelement 5 ist, ist dieses keilförmige Dichtelement 5 beabstandet zu einer Innenseite 222 des äußeren Stegs 22 angeordnet. Darüber hinaus weist der erste Teilbereich 41 des elastischen Bandes 4 eine in Richtung des Aufnahmebereichs 3 gekrümmte Formgebung auf.

Läuft die Fensterscheibe an den Grundkörper 2 heran, wird, wie im nachfolgenden noch erläutert, das elastische Band 4 in Richtung des als Luftraum ausgebildeten Aufnahmebereichs 3 geschoben.

Die Dichtungsanordnung I und insbesondere der Grundkörper 2 weisen des Weiteren ein bogenförmiges Dichtungsteil 23 auf, welches mit seiner Anlagefläche 23a beim Einlaufen einer Fensterscheibe in den geschlossenen Zustand zumindest bereichsweise an einer Innenseite dieser Fensterscheibe anliegt. Das Dichtungsteil 23 ist elastisch ausgebildet und insbesondere über eine Sollknickstelle 23b knickbar.

Im Grundkörper 2 ist ein weiterer Aufnahmebereich 6 ausgebildet, in welchen ein Karosserieteil des Fahrzeugs und insbesondere ein Karosserieteil 7 der Fahrzeugtür eingreifen kann. In der gezeigten Darstellung umfasst dieses Karosserieteil 7 einen auslaufenden Steg 71, welcher in diesen Aufnahmebereich 6 einführbar ist und durch eine Mehrzahl an Dichtlippen 61, welche an diesem Steg 71 anliegen, abgedichtet ist. Zur Verstärkung dieses Aufnahmebereichs 6 ist in den Grundkörper 2 ein entsprechend geformtes Stabilisierungselement 8, welches bevorzugt aus Metall ausgebildet ist, integriert. Durch diese Versteifung kann die Formgebung des Grundkörpers im Bereich der Einbringung des Stegs 71 stabilisiert werden.

Darüber hinaus weist die Dichtungsanordnung I ein Befestigungsteil 24 auf, welches als Rastelement ausgebildet ist und zur Befestigung der Dichtungsanordnung, insbesondere des Grundkörpers 2 an dem Karosserieteil 7 vorgesehen ist.

Ausgehend von der in 1 gezeigten ersten Funktionsstellung, bei der eine Fensterscheibe 1 (2) geöffnet ist, wird diese Fensterscheibe 1 sukzessive geschlossen, wodurch gemäß der Darstellung in 2 zu erkennen ist, dass sich ein oberer Randbereich 1a der Fensterscheibe 1 in Richtung des Aufnahmebereichs 3 bewegt und in diesen einläuft. Wie dabei zu erkennen ist, legt sich das Dichtungsteil 23 mit seiner Anlagefläche 23a an eine Innenseite 12 der Fensterscheibe 1 an und wird dabei über die Sollknickstelle 23b entsprechend geknickt beziehungsweise weggedrückt.

Darüber hinaus ist in der Darstellung gemäß 2 zu erkennen, dass die Fensterscheibe 1 gerade in Kontakt mit dem keilförmigen Dichtelement 5 und insbesondere mit der ersten Seite 5a gelangt. Die Anordnung des elastischen Bandes 4 und des darin integrierten keilförmigen Dichtelements 5 ist so ausgebildet, dass das keilförmige Dichtelement 5 von der Außenseite 11 der Fensterscheibe 1 so weit weg steht, dass der Einlauf der Fensterscheibe 1 in den Aufnahmebereich 3 nicht von der hochlaufenden Fensterscheibe 1 eingefangen wird. Wie zu erkennen ist ist das keilförmige Dichtelement 5 so angeordnet, dass es vom oberen Randbereich 1a der Fensterscheibe 1 in Richtung zur Außenseite 11 gedrückt wird. Bei diesem Einlauf ist das keilförmige Dichtelement 5 auch von der Innenseite 222 des äußeren Stegs 22 so weit entfernt, dass der Einlauf der Scheibe 1 nicht beeinträchtigt wird.

In 3 ist dann der endgültig geschlossene Zustand der Fensterscheibe 1 gezeigt. Ausgehend von der Darstellung in 2 wird bei weiterem Einlaufen der Fensterscheibe 1 in den Aufnahmebereich 3 auch das elastische Band 4 und insbesondere der erste Teilbereich 41 berührt und vom oberen Rand 1a der Fensterscheibe 1 nach oben geschoben beziehungsweise in den Aufnahmebereich 3 gedrückt. Die Fensterscheibe 1 und insbesondere der obere Randbereich 1a läuft dann in den Schlauch beziehungsweise das elastische Band 4 und das keilförmige Dichtelement 5 ein.

Durch dieses weitere Einlaufen der Fensterscheibe 1 in die endgültige Endposition wird das keilförmige Dichtelement 5 dann ebenfalls in seine dichtende Endposition gezogen, wie dies in 3 gezeigt ist. Dabei legt sich das keilförmige Dichtelement 5 mit seiner Seitenwand 5a im Wesentlichen vollständig an die Außenseite 11 der Fensterscheibe 1 an. Mit seiner anderen Seitenwand 5b liegt das keilförmige Dichtelement 5 im Wesentlichen vollständig an der Innenseite 222 des äußeren Stegs 22 an. Neben der Abdichtung zwischen der Außenseite 11 und dem äußeren Steg 22 durch dieses keilförmige Dichtelement 5 kann auch die Fensterscheibe 1 in ihre Nennlage beziehungsweise Straklage durch dieses keilförmige Dichtelement 5 gedrückt werden. Darüber hinaus liegt der erste Teilbereich 41 des elastischen Bandes 4 teilweise an der Außenseite 11 und am oberen Randbereich 1a der Fensterscheibe 1 an.

Ausgehend von der Darstellung gemäß 2 wird somit durch das weitere Hochlaufen beziehungsweise Einlaufen der Fensterscheibe 1 in den Aufnahmebereich 3 automatisch das elastische Band 4 und insbesondere der Teilbereich 41 verformt beziehungsweise verschoben, und dadurch auch automatisch das keilförmige Dichtelement 5 zwischen die Außenseite 11 der Fensterscheibe 1 und den Grundkörper 2, insbesondere den äußeren Steg 22 gezogen.


Anspruch[de]
Dichtungsanordnung für eine Fensterscheibe (1) in einer Fahrzeugkarosserie, insbesondere für eine in einer Fahrzeugtür beweglich angeordnete Fensterscheibe (1), mit einem Grundkörper (2), welcher einen Aufnahmebereich (3) für einen Randbereich (1a) der Fensterscheibe (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen gegenüberliegenden Stegen (21, 22) des Aufnahmebereichs (3) ein elastisches Band (4) erstreckt, welches ein keilförmiges Dichtelement (5) aufweist, das im geschlossenen Zustand der Fensterscheibe (1) an einer Außenseite (11) der Fensterscheibe (1) zumindest bereichsweise anliegend angeordnet ist. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Band (4) an beiden Endbereichen unlösbar mit den Stegen (21, 22) verbunden ist, insbesondere einstückig mit dem Grundkörper (2) ausgebildet ist. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Dichtelement (5) an dem dem äußeren Steg (22) zugewandten Ende des elastischen Bands (4) ausgebildet ist. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Dichtelement (5) an der dem äußeren Steg (22) zugewandten Seite (52) dicker ausgebildet ist als an seiner dem äußeren Steg (22) abgewandten Seite (51). Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Dichtelement (5) in der Endposition der Fensterscheibe (1) im Aufnahmebereich (3) des Grundkörpers (2) zwischen dem äußeren Steg (22) und der Außenseite (11) der Fensterscheibe (1) eingeklemmt ist. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einlaufen der Fensterscheibe (1) in Ihre Endposition der obere Randbereich (1a) der Fensterscheibe (1) am elastischen Band (4) angreift und durch das weitere Einlaufen in den Aufnahmebereich (3) eine Verformung des elastischen Bands (4) bewirkbar ist, durch welche das keilförmige Dichtelement (5) automatisch in seine Anlageposition an die Außenseite (11) der Fensterscheibe (1) bringbar ist. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Band (4) in der Endposition der Fensterscheibe (1) in dem Aufnahmebereich (3) an dem oberen Randbereich (1a) der Fensterscheibe (1) anliegt. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Dichtelement (5) als Vollprofil ausgebildet ist. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Dichtelement (5) in das elastische Band (4) integriert ist. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Dichtelement (5) im Zustand einer geöffneten Fensterscheibe (1) beabstandet zum äußeren Steg (22) ausgebildet ist.






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