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Dokumentenidentifikation DE102006028301A1 27.12.2007
Titel Lösbare Verbindung einer außen liegenden Deck- oder Halteleiste mit einem innen liegenden tragenden Pfosten oder Riegel einer Fassadenkonstruktion
Anmelder Ferdinand, Bernhard, 53757 Sankt Augustin, DE
Erfinder Ferdinand, Bernhard, 53757 Sankt Augustin, DE
DE-Anmeldedatum 20.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028301
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse E06B 3/60(2006.01)A, F, I, 20060620, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04B 2/96(2006.01)A, L, I, 20060620, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine lösbare Verbindung einer außen liegenden Deck- oder Halteleiste (1) mit einem innen liegenden tragenden Pfosten oder Riegel (2) einer Fassadenkonstruktion. Erfindungsgemäß weist die Verbindung eine Verriegelungsvorrichtung (3) auf, die von außen mit einem Schlüssel mit einem individuellen Schaft betätigbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine lösbare Verbindung einer außen liegenden Deck- oder Halteleiste mit einem innen liegenden tragenden Pfosten oder Riegel einer Fassadenkonstruktion.

Fassadenkonstruktionen in Pfosten-/Riegelbauweise werden überall dort eingesetzt, wo großflächige transparente Fassadenflächen erwünscht sind. Schaufensteranlagen, großzügige Wohnraumverglasungen sowie Wintergärten werden üblicherweise in Pfosten-/Riegelbauweise ausgeführt. Als Füllelemente werden bevorzugt Verbundglasscheiben oder vorgefertigte Fensterelemente eingesetzt. Grundsätzlich ist jedoch jeder Plattenwerkstoff als Füllelement geeignet. Häufig liegen derartige Fassadenkonstruktionen im Erdgeschoss eines Gebäudes und sind damit leicht zugänglich. Es besteht daher großer Bedarf derartige Konstruktionen einbruchhemmend auszuführen.

Zur Festlegung der Füllelemente, deren Randbereiche auf der Pfosten-/Riegelkonstruktion bzw. auf darauf angebrachten Dichtungsbändern aufliegen, werden die ebenfalls mit Dichtungen versehenen Deck- und/oder Halteleisten mit dem dahinter liegenden Pfosten oder Riegel der tragenden Konstruktion unmittelbar oder mittelbar verschraubt. Mittelbar erfolgt die Verschraubung mit einem an der tragenden Konstruktion befestigten Aufnahmeprofil, das zugleich als Distanzprofil oder der Aufnahme eines solchen dienen kann. Pfosten und Riegel können dabei aus einem Vollmaterial, beispielsweise aus Holz, oder aus einem Hohlprofil, beispielsweise aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff oder einer Kombination aus diesen Materialien, bestehen. Als Deck- oder Halteleisten werden üblicherweise Aluminiumprofile eingesetzt. Die Halteleiste kann gleichzeitig die Deckleiste sein oder es ist eine separate Deckleiste vorgesehen, die nach Verschraubung der Halteleiste mit der tragenden Unterkonstruktion auf die Halteleiste aufgesteckt wird, so dass die Verschraubung verdeckt ist. Die lediglich aufgesteckte Deckleiste ist leicht zu entfernen und die Verschraubung der Halteleiste somit für jedermann zugänglich. Mit einfachem Werkzeug kann die Verschraubung gelöst und das Füllelement herausgenommen werden, so dass sich Dritte unbefugt Zugang zu den dahinter liegenden Räumen verschaffen können. Wird aus gestalterischen Gründen auf eine separate Deckleiste verzichtet, besteht dieses Problem von vornherein.

In der DE 298 22 315 U1 wird daher eine Verschraubung einer Deck- oder Halteleiste in einbruchhemmender Ausführung vorgeschlagen, die eine mit einer Sackbohrung zur Aufnahme eines Kopfes einer Befestigungsschraube versehene Kragenbuchse aufweist, deren Boden mit einer Durchsteckbohrung für den Gewindeschaft der Befestigungsschraube versehen ist und die mit einem Kragenrand ausgerüstet ist, der sich unmittelbar oder mittelbar an der Deck- oder Halteleiste abstützt, und dass nach dem Anziehen der Befestigungsschraube in die Sackbohrung ein die Außenöffnung verschließender Körper eingesetzt wird. Ein Nachteil dieser Verschraubung besteht darin, dass ein nachträgliches Justieren der Füllelemente oder der spätere Austausch defekter Füllelemente ohne Zerstörung der Verschraubung nicht möglich ist. Zudem besteht die Gefahr, dass hierbei auch die Deck- oder Halteleiste und/oder das Füllelement beschädigt werden.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbindung einer außen liegenden Deck- oder Halteleiste mit einem innen liegenden tragenden Pfosten oder Riegel einer Fassadenkonstruktion zu schaffen, welche eine erhöhte Sicherheit gegen Einbruch gewährleistet, bei Bedarf jedoch ohne die vorstehend genannten Nachteile wieder lösbar ist.

Diese Aufgabe wird durch die Erfindung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Erfindungsgemäß weist die Verbindung eine Verriegelungsvorrichtung auf, die von außen mit einem Schlüssel mit einem individuellen Schaft betätigbar ist. Die Verriegelungsvorrichtung verhindert eine unbefugte Demontage der Deck- oder Halteleiste, da es zum Lösen der Verbindung des passenden Schlüssels bedarf, wobei nach einem Lösen der Verbindung sämtliche Verbindungsmittel wieder einsetzbar sind.

Die Verriegelungsvorrichtung umfasst vorzugsweise einen Zylinderkern mit wenigstens einem Riegelelement oder wenigstens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Riegelelementes. Das Riegelelement oder die Ausnehmung zur Aufnahme eines Riegelelementes ist bevorzugt stirn- oder mantelseitig am Zylinderkern angeordnet.

Weiterhin weist der Zylinderkern stirnseitig, und zwar an der freien, dem Außenraum zugewandten Stirnseite, einen Schließkanal zur Aufnahme des Schlüsselschaftes auf.

Die Verriegelungsvorrichtung umfasst zudem, gegengleich zur Ausführung des Zylinderkerns, ein Aufnahmeelement zur Aufnahme des Riegelelementes des Zylinderkerns oder ein Riegelelement, das in die dafür vorgesehene Ausnehmung des Zylinderkerns eingreift. Vorzugsweise ist das Aufnahme- bzw. Riegelelement unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten bzw. Riegel angeordnet. Die Anordnung erfolgt derart, dass das Aufnahme- bzw. Riegelelement fest mit der tragenden Konstruktion verbunden ist.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist das Riegelelement am Zylinderkern und das Aufnahmeelement unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten oder Riegel angeordnet.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Zylinderkern von einem Zylindergehäuse umgeben, das stirn- oder mantelseitig eine Öffnung für den Durchtritt des Riegelelementes aufweist. Der Zylinderkern ist innerhalb des Zylindergehäuses beweglich gelagert. Zuhaltungen, beispielsweise in Form von Stiften, die in den Zylinderkern sperrend eingreifen, hindern den Zylinderkern jedoch an einer Bewegung, solange bis der passende Schlüssel in den Schließkanal eingeführt wird, dessen Schaft derart ausgebildet ist, dass er die Zuhaltungen in eine entsperrende Position zu bewegen vermag. Mittels des Schlüssels lässt sich nun der Zylinderkern bewegen, insbesondere Drehen. Bei der Bewegung des Zylinderkerns wird das mantel- oder stirnseitig angeordnete Riegelelement mitgeführt. Dabei bestimmen Größe und Ausrichtung der Durchtrittsöffnung im Zylindergehäuse den Bewegungsfreiraum des mantelseitig am Zylinderkern angeordneten Riegelelementes.

Das Zylindergehäuse weist zudem an seiner äußeren Mantelfläche wenigstens einen Steg auf, der in eine dafür vorgesehene Ausnehmung eines Aufnahmeelementes eingreift, vorzugsweise in eine Ausnehmung des unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten bzw. Riegel angeordneten Aufnahmeelementes. Der Steg dient einerseits der Führung des Zylindergehäuses bei der Montage, andererseits der Lagesicherung des Zylindergehäuses.

Die Ausnehmung des unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten bzw. Riegel angeordneten Aufnahmeelementes dient vorzugsweise auch der Aufnahme des Riegelelementes des Zylinderkerns.

Pfosten und Riegel sowie Deck- oder Halteleisten können bereits werkseitig mit den vorstehend beschriebenen Bestandteilen der Verriegelungsvorrichtung ausgestattet sein. Dabei sind Pfosten und/oder Riegel mit den vorstehend beschriebenen Aufnahmeelementen und die Deck- oder Halteleisten mit einer entsprechenden Anzahl von Zylindergehäusen einschließlich der Zylinderkerne vorgerichtet. Vorzugsweise wird das Zylindergehäuse mit dem Zylinderkern jedoch erst bei der Befestigung der Deck- oder Halteleiste durch eine Öffnung der Deck- oder Halteleiste in das Aufnahmeelement in oder am Pfosten oder Riegel eingesetzt. Weiterhin vorzugsweise wird die Öffnung erst nachträglich durch eine oder mehrere Bohrungen erstellt. Dies hat den Vorteil, dass die Deck- oder Halteleiste zunächst auf Länge geschnitten und danach die darin vorzusehende Öffnung mit der Lage des bereits vorgerichteten Aufnahmeelementes in Deckung gebracht werden kann. Ein Ausgleich von Fertigungstoleranzen ist somit möglich.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, auch das Aufnahmeelement erst nachträglich unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten bzw. Riegel der Fassadenkonstruktion zu befestigen. Auf diese Weise können bestehende Pfosten-/Riegelkonstruktionen mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nachgerüstet werden.

Das einsetzbare Zylindergehäuse weist bevorzugt an der außen liegenden Stirnseite einen Kragenrand oder eine sonstige Stützfläche auf, mit der es sich unmittelbar oder mittelbar, beispielsweise aufgrund untergelegten Dicht- und/oder Distanzringen bzw. -scheiben, an der Deck- oder Halteleiste abstützt. Beim Einsetzen des Zylindergehäuses durch die Öffnung in der Deck- oder Halteleiste ist der Zylinderkern innerhalb des Gehäuses derart zu positionieren, dass das Riegelelement des Zylinderkerns in die Ausnehmung des Aufnahmeelementes in oder am Pfosten oder Riegel einführbar ist. Danach wird mittels des Schlüssels der Zylinderkern in eine Position bewegt, in der das Riegelelement mit dem Aufnahmeelement verriegelnd zusammenwirkt. Wird der Zylinderkern in seine Ausgangsposition zurückgeführt, ist die Verbindung wieder lösbar. Vorzugsweise ist der Zylinderkern dreh- und/oder verschiebbar.

Um den zur Festlegung der Füllelemente erforderlichen Anpressdruck zu gewährleisten, erfolgt bevorzugt die Befestigung der Deck- oder Halteleiste weiterhin durch die übliche Verschraubung, während die erfindungsgemäße Vorrichtung allein der Sicherung der Deck- oder Halteleiste vor unbefugter Demontage dient. Je nach Länge der Deck- oder Halteleiste sind neben der erforderlichen Verschraubung zwei oder mehr Verriegelungsvorrichtungen vorzusehen, die in der Ebene der Verschraubung anzuordnen sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann jedoch auch die Funktion der Befestigung der Deck- oder Halteleiste übernehmen und damit die übliche Verschraubung ersetzen.

Eine bevorzugte Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:

1 einen Querschnitt durch eine Pfosten-/Riegelkonstruktion mit einer eingesetzten erfindungsgemäßen Vorrichtung,

2 bis 4 jeweils eine Aufsicht (a) und eine Längsansicht (b) eines Zylinderkerns sowie eine Längsansicht (c) eines Aufnahmeelementes,

5 eine Aufsicht auf die Außenseite einer Deck- oder Halteleiste mit einer eingesetzten erfindungsgemäßen Vorrichtung.

1 zeigt im Querschnitt eine Halteleiste 1 mit einer aufgesteckten Deckleiste, wobei die Halteleiste 1 über eine erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung 3 mit einem tragenden Pfosten oder Riegel 2 verbunden ist. Pfosten bzw. Riegel bestehen im dargestellten Beispiel aus einem Leimholzprofil. Zwischen dem tragenden Profil und der Halteleiste 1 sind Verbundglasscheiben als Füllelemente 4 angeordnet, wobei Dichtungsprofile 5 die jeweiligen Zwischenräume ausfüllen. Zudem ist auf dem Pfosten oder Riegel 2 ein Aufnahmeprofil 6 angeordnet, das ein Distanzprofil 7 aufnimmt. Die Verriegelungsvorrichtung 3 umfasst einen Zylinderkern 8, der in einem Zylindergehäuse 9 beweglich gelagert ist. Das Zylindergehäuse 9 ist in einer Hülse als Aufnahmeelement 10 angeordnet, welche unmittelbar an dem Pfosten bzw. Riegel 2 durch eine Schraube befestigt ist. Die Hülse weist hierzu im Boden eine Bohrung auf, durch die die Schraube hindurchgeführt werden kann. Die Schraube verhindert, dass die vollständige Verriegelungsvorrichtung in verriegelndem Zustand herausgezogen werden kann.

Weiterhin zeigt 1, dass das Zylindergehäuse 9 stirnseitig eine umlaufende Stützfläche 11 aufweist, mit der sich das Zylindergehäuse an der Außenseite der Halteleiste 1 abstützt. Die Stützfläche verdeckt zudem eine Öffnung 12 der Deck- oder Halteleiste 1, durch die das Zylindergehäuse 9 einschließlich des Zylinderkerns 8 bei der Montage der Fassadenkonstruktion in das Aufnahmeelement 10 eingeführt wird.

Die 2 bis 4 zeigen verschiedene Ansichten der einzelnen Bestandteile der Verriegelungsvorrichtung 3, wobei jeweils a) eine Aufsicht auf den Zylinderkern 8 innerhalb des Zylindergehäuses 9, b) die entsprechende Längsansicht und c) das Aufnahmeelement 10 in einer Längsansicht darstellen. Die Aufsichten a) lassen den stirnseitig angeordneten Schließkanal 13 des Zylinderkerns 8 erkennen, wobei in 2a) der Zylinderkern 8 eine Position einnimmt, in der das Zylindergehäuse 9 einschließlich des Zylinderkerns 8 in das Aufnahmeelement 10 einführbar ist, während der Zylinderkern 8 in den 3a) und 4a) in einer verriegelnden Position dargestellt ist.

Die Längsansichten der 2b), 3b) und 4b) zeigen den Zylinderkern 8 in einer den 2a), 3a) und 4a) entsprechenden Lage innerhalb des Zylindergehäuses 9. Mantelseitig am Zylinderkern 8 ist ein Riegelelement 14 angeordnet, das durch eine Öffnung 15 des Zylindergehäuses 9 nach außen geführt ist. Die Öffnung 15 ist derart angelegt, dass bei einer Drehbewegung des Zylinderkerns 8 das Riegelelement 14 mitgeführt werden kann. Im vorliegenden Beispiel ermöglicht die Öffnung 15 eine Viertelkreisdrehung des Zylinderkerns 8 einschließlich des Riegelelementes 14 (siehe 3b) und 4b) gegenüber 2b)).

Das Zylindergehäuse 9 weist zudem einen Steg 16 auf, der profiliert ist und in eine entsprechende Ausnehmung 17 des Aufnahmeelementes 10 gemäß 4a) bis c) einführbar ist. Die Ausnehmung 17 weitet sich zum Boden der Hülse hin auf, zur Aufnahme des Riegelelementes 14. Sie erlaubt zudem ein Verschwenken des Riegelelementes in eine verriegelnde Position.

5 zeigt ausschnittsweise eine montierte Halteleiste 1 in der Ansicht. Bei dem dargestellten Beispiel erfolgt die Befestigung der Halteleiste über eine einfache Schraubverbindung 18, die wieder lösbar ist. Zur Sicherung gegen eine unbefugte Demontage der Halteleiste ist in der Ebene 19 der Verschraubung eine erfindungsgemäße Verriegelungsvorrichtung 3 eingesetzt.

Das in den 1 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt deutlich, dass auch bestehende Fassadenkonstruktionen mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung auf einfache Weise nachgerüstet werden können. Hierzu sind lediglich eine oder mehrere Bohrungen durch die Halteleiste 1, das Distanzprofil 7 und das Aufnahmeprofil 6 erforderlich, durch die zunächst die Hülse als Aufnahmeelement 10 eingesetzt werden kann, die dann mit dem Pfosten oder Riegel 2 verschraubt wird. Danach wird das Zylindergehäuse 9 einschließlich des Zylinderkerns 8 durch die Bohrung der Halteleiste 1 in das Aufnahmeelement 10 eingeführt. Die Verriegelung erfolgt durch Drehen des in den Schließkanal 13 eingeführten passenden Schlüssels bis das Riegelelement 14 in der Öffnung 15 des Zylindergehäuses anschlägt. Danach wird der Schlüssel herausgezogen und in Verwahrung genommen, um bei Bedarf ein Lösen der Verbindung zu ermöglichen.

1
Deck- oder Halteleiste
2
Pfosten oder Riegel
3
Verriegelungsvorrichtung
4
Füllelement
5
Dichtungsprofil
6
Aufnahmeprofil
7
Distanzprofil
8
Zylinderkern
9
Zylindergehäuse
10
Aufnahmeelement
11
Stützfläche
12
Öffnung der Deck- oder Halteleiste 1
13
Schließkanal
14
Riegelelement
15
Öffnung des Zylindergehäuses 9
16
Steg
17
Ausnehmung des Aufnahmeelementes 10
18
Schraubverbindung
19
Ebene der Verschraubung


Anspruch[de]
Lösbare Verbindung einer außen liegenden Deck- oder Halteleiste (1) mit einem innen liegenden tragenden Pfosten oder Riegel (2) einer Fassadenkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung eine Verriegelungsvorrichtung (3) aufweist, die von außen mit einem Schlüssel mit einem individuellen Schaft betätigbar ist. Lösbare Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (3) einen Zylinderkern (8) mit wenigstens einem Riegelelement (14) oder wenigstens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Riegelelementes (14) umfasst. Lösbare Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelelement (14) oder die Ausnehmung zur Aufnahme eines Riegelelementes (14) stirn- oder mantelseitig am Zylinderkern (8) angeordnet ist. Lösbare Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (8) stirnseitig einen Schließkanal (13) zur Aufnahme des Schlüsselschaftes aufweist. Lösbare Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (3) zudem ein Aufnahmeelement (10) zur Aufnahme des Riegelelementes (14) des Zylinderkerns (8) oder ein Riegelelement (14) umfasst, das in die dafür vorgesehene Ausnehmung des Zylinderkerns (8) eingreift, wobei das Aufnahme- bzw. Riegelelement unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten oder Riegel (2) angeordnet ist. Lösbare Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (8) in einem Zylindergehäuse (9) beweglich gelagert ist, wobei das Zylindergehäuse (9) stirn- oder mantelseitig eine Öffnung (15) für den Durchtritt des Riegelelementes (14) aufweist. Lösbare Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylindergehäuse (9) an seiner äußeren Mantelfläche wenigstens einen Steg (16) aufweist, der in eine Ausnehmung (17) des unmittelbar oder mittelbar in oder an dem Pfosten oder Riegel angeordneten Aufnahmeelementes (10) eingreift. Lösbare Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (17) des unmittelbar oder mittelbar in oder am Pfosten oder Riegel angeordneten Aufnahmeelementes (10) zudem der Aufnahme des Riegelelementes (14) des Zylinderkerns (8) dient. Lösbare Verbindung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylindergehäuse (9) an der außen liegenden Stirnseite einen Kragenrand oder eine sonstige Stützfläche (11) aufweist, mit der es sich unmittelbar oder mittelbar an der Deck- oder Halteleiste (1) abstützt. Lösbare Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (8) dreh- und/oder verschiebbar ist.






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