PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006028566A1 27.12.2007
Titel Trägermodul für zumindest eine Energiequelle eines Lastkraftwagens mit einer Aufstiegsvorrichtung
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70327 Stuttgart, DE
Erfinder Vincon, Florian, Dipl. Ing., 70191 Stuttgart, DE
DE-Anmeldedatum 22.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028566
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B60R 3/00(2006.01)A, F, I, 20060622, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 16/04(2006.01)A, L, I, 20060622, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Trägermodul für zumindest eine Energiequelle eines Fahrzeugs, insbesondere eines Lastkraftwagens, mit einem Grundträger (1a), in welchem die Energiequelle angeordnet ist und an welchem an einer Seite (15) zumindest eine Trittstufe (21, 22) einer Aufstiegsvorrichtung (2) befestigt ist, und einer an dieser Seite des Grundkörpers (1a) angeordneten Abdeckblende (3).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Trägermodul für zumindest eine Energiequelle eines Fahrzeugs, insbesondere eines Lastkraftwagens mit einer Aufstiegsvorrichtung.

Bei Lastkraftwagen steigt die Zahl der zu verbauenden Komponenten und Bauteile an. Da dadurch auch der Bauraum bei Lastkraftwagen, insbesondere bei Sattelzugmaschinen, immer knapper wird, sind Platz sparende Anordnungen dieser Komponenten erforderlich. Insbesondere ist dabei die Anordnung von Komponenten am Rahmen so zu konzipieren, dass sie kompakt aufgebaut sind und einen minimalen Platzbedarf bei dennoch optimaler Funktion gewährleisten. Eine Aufstiegsvorrichtung, insbesondere eine Aufstiegsvorrichtung zum Fahrerhaus des Lastkraftwagens, wird dabei an verschiedenen Bauteilen befestigt und am Rahmen integriert. Dabei sind auch Ausführungen bekannt, bei denen Trittstufen einer derartigen Aufstiegsvorrichtung an einem Batterieträger angeschraubt oder angeschweißt sind. Bei diesen Ausgestaltungen ist das Design jedoch so, dass kein besonders hochwertiger Eindruck vermittelt wird. Ein wesentlich größerer Nachteil besteht bei diesen Ausgestaltungen jedoch darin, dass die Anordnungen so ausgestaltet sind, dass ein erhebliches Verletzungsrisiko insbesondere für anstoßende Fußgänger oder beispielsweise auch Zweiradfahrer besteht.

Darüber hinaus sind Anordnungen bekannt, bei denen Trittstufen einer Aufstiegsvorrichtung in einem Deckelelement zum Abdecken der Batterien integriert sind. Bei diesen Ausgestaltungen ist ein Problem darin zu sehen, dass bei einem abgenommenen Deckel, beispielsweise um die Batterien zu laden, nicht mehr hinter dem Fahrerhaus aufgestiegen werden kann.

Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Trägermodul für zumindest eine Energiequelle eines Fahrzeugs und eine Aufstiegsvorrichtung zu schaffen, bei welcher der Aufstieg unproblematisch gewährleistet werden kann und das Verletzungsrisiko für andere Verkehrsteilnehmer reduziert werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Trägermodul, welches die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, gelöst.

Ein erfindungsgemäßes Trägermodul ist zur Aufnahme zumindest einer Energiequelle eines Fahrzeugs, insbesondere eines Lastkraftwagens, ausgebildet. Das Trägermodul umfasst einen Grundträger, in welchem die Energiequelle angeordnet ist. An einer Seite dieses Grundträgers, insbesondere einer zugänglichen Außenseite, ist zumindest eine Trittstufe einer Aufstiegsvorrichtung befestigt. Darüber hinaus ist an dieser Seite, an der die Trittstufe befestigt ist, auch eine Abdeckblende an dem Grundkörper angeordnet. Es kann somit eine Anordnung geschaffen werden, bei der die Aufstiegsvorrichtung und insbesondere zumindest eine Trittstufe dieser Aufstiegsvorrichtung an diesem Grundträger befestigt ist und dadurch stets ein sicherer Aufstieg gewährleistet ist. Darüber hinaus ist zur Vermeidung des Verletzungsrisikos eine Abdeckblende vorgesehen.

Die Abdeckblende umfasst bevorzugt zumindest bereichsweise einen Rahmen, welcher die zumindest eine Trittstufe umfasst bzw. umgreift und somit einen wesentlichen Schutz vor Verletzungen beim Anprallen oder Anstoßen anderer Verkehrsteilnehmer an diese Komponenten gewährleistet.

Die Abdeckblende ist bevorzugt so ausgebildet, dass sie die zumindest eine Trittstufe so umgibt, dass die für den Auf- und Abstieg erforderlichen Trittflächen uneingeschränkt frei zugänglich sind und die weiteren Seitenbereiche und Unterbereiche zumindest teilweise abgedeckt sind. Die Abdeckblende ist vorzugsweise U-förmig ausgebildet und die zumindest eine Trittstufe ist dadurch zumindest teilweise in die Abdeckblende eingebettet.

Bevorzugt ist die zumindest eine Trittstufe einteilig mit der Abdeckblende ausgebildet. Die Montage kann dadurch schnell erfolgen. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Abdeckblende in sich selbst so geformt ist, dass zumindest eine Trittstufe ausgebildet ist. Insbesondere dann, wenn die Abdeckblende aus einem Material ausgebildet ist, das für die Begehbarkeit hinreichend steif ist, kann sie als selbst tragende Konstruktion vorgesehen sein und die Trittstufen integral aufweisen. Bei dieser Ausgestaltung kann die Fertigung der Abdeckblenden mit den integrierten Trittstufen in einem einzigen Stück und somit auch schneller und kostengünstiger erfolgen. Auch bei der Montage und Demontage dieser Komponenten muss lediglich ein Teil entfernt werden. Auch dadurch kann die Komplexität reduziert werden und die Handhabbarkeit vereinfacht werden.

Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest eine Trittstufe der Aufstiegsvorrichtung als separates Teil ausgebildet ist, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, dass die zumindest eine Trittstufe in vielfältiger Weise angebracht werden kann und somit an unterschiedlichen Positionen montiert werden kann.

Es kann auch vorgesehen sein, dass die zumindest eine Trittstufe bewegbar an der Abdeckblende und/oder dem Grundträger befestigt ist. Insbesondere ist die Trittstufe klappbar daran befestigt. Durch diese Ausgestaltung kann auch dann eine ausreichende Tritttiefe dieser Stufe bereitgestellt werden, wenn bei feststehenden Trittstufen die Fahrzeugbreite nicht mehr eingehalten werden kann. Ist ein Auf- oder Abstieg durchzuführen, so werden bei dieser Ausgestaltung die Trittstufen nach außen geklappt, wohingegen bei einer Nichtbenutzung diese Trittstufen dann wieder nach oben oder nach unten geklappt werden. Die Platz sparende Ausgestaltung kann dadurch gewährleistet werden. Nicht zuletzt kann durch eine derartige klappbare Ausführung auch die Verletzungsgefahr nochmals reduziert werden, da äußere freie Bereiche einer Trittstufe nicht mehr oder allenfalls mit minimaler Erstreckung aus der Abdeckblende herausragen.

Es kann vorgesehen sein, dass die Abdeckblende an dem Grundkörper und/oder der Trittstufe befestigt ist. Vorzugsweise ist diese Befestigung als lösbare Verbindung ausgebildet, wodurch diese Abdeckblende einfach abgenommen werden kann. Insbesondere bei einem Austausch aufgrund einer Beschädigung kann somit die Abdeckblende als separate Komponente entfernt werden. Auch die Zugänglichkeit zu hinter der Abdeckblende ausgebildeten Freiräumen oder darin angeordneten Komponenten kann dadurch schnell und aufwandsarm ermöglicht werden.

Bevorzugt ist ein Deckelelement zum Abdecken der Energiequelle an dem Grundkörper angeordnet. Die Anordnung ist bevorzugt als bewegbare Ausgestaltung vorgesehen. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Deckelelement nach oben bzw. nach unten klappbar an dem Grundträger befestigt ist. Dadurch kann einerseits die sichere Abdeckung der Energiequellen gewährleistet werden und dennoch eine schnelle Zugänglichkeit zu diesen ermöglicht werden. Ein aufwändiges Montieren des Deckelelements zur Erreichung dieser Energiequelle ist dadurch nicht mehr erforderlich. Dennoch kann auch durch diese Anordnung eine mechanisch stabile Konstruktion geschaffen werden.

In bevorzugter Weise ist auch die Oberseite des Deckelelements als eine weitere Trittstufe ausgebildet. Das Deckelelement kann so multifunktional verwendet werden und trägt dadurch auch zur Platz sparenden Ausgestaltung bei.

Es kann vorgesehen sein, dass das Deckelelement und die Abdeckblende durch eine Schließvorrichtung miteinander verschließbar sind. Bevorzugt ist die Schließvorrichtung an zugänglichen Außenseiten ausgebildet. Es kann dabei vorgesehen sein, dass die Schließvorrichtung im Bereich der an dem Grundkörper befestigten Trittstufe ausgebildet ist und insbesondere an den gegenüberliegenden bzw. aneinander anliegenden Randbereichen des Deckelelements und der Abdeckblende angeordnet sind. Es kann vorgesehen sein, dass die Schließvorrichtung zumindest zwei Schließeinheiten umfasst, welche bevorzugterweise an gegenüberliegenden Seiten der Trittstufe in dem Deckelelement und der Abdeckblende ausgebildet sind. Die Schließvorrichtung ist einfach zugänglich und gewährleistet dennoch eine hohe Sicherheit vor unbefugtem Zugriff zu den hinter bzw. unter dem Deckelelement und der Abdeckblende angeordneten Komponenten.

Die Aufstiegsvorrichtung umfasst zumindest zwei Trittstufen, welche so angeordnet sind, dass sich ihre vertikal übereinander ausgebildete Anordnung an der Montageseite des Grundkörpers nach unten erstreckt und somit in entgegengesetzter Richtung zur Ausgestaltung des Grundträgers erstreckt. Bevorzugt ist die Aufstiegsvorrichtung an einer Kante der Außenseite befestigt, wobei diese Kante einem Bodenbereich des Grundträgers zugeordnet ist. Der obere Rand der Aufstiegsvorrichtung und auch der obere Rand der Abdeckblende sind an diesem Bodenbereich des Grundträgers befestigt. Durch diese Konzeptionierung kann auch hinter der Abdeckblende und somit auch unter dem Grundträger des Trägermoduls ein zusätzlicher Bauraum geschaffen werden, welcher zur Anordnung weiterer Komponenten bauraumoptimiert genutzt werden kann. Bevorzugt kann diesbezüglich vorgesehen sein, dass unter dem Trägermodul und hinter den Trittstufen und der Abdeckblende ein Freiraum zur Anordnung von zumindest einem Druckluftbehälter ausgebildet ist.

Durch die vorgeschlagene Anordnung des Trägermoduls und der Aufstiegsvorrichtung sowie der Abdeckblende kann bei einem Vorhandensein eines Deckelelements dieses einfach und als separates Teil abgenommen werden und die Trittstufe bzw. Trittstufen der Aufstiegsvorrichtung bleiben feststehend mit der Abdeckblende am Trägermodul und insbesondere am Grundträger stehen und dennoch sind die Energiequellen bzw. die Batterien des Lastkraftwagens frei zugänglich.

Neben einer mechanisch stabilen und somit steifen Ausgestaltung der Abdeckblende kann diese auch aus einem relativ weichen und flexiblen Material ausgebildet sein.

Durch diese Ausführung kann die Verletzungsgefahr beim Anstoßen nochmals deutlich reduziert werden.

Insgesamt kann durch das Trägermodul ein deutlich verbessertes Fahrzeugpackage und ein deutlich reduziertes Verletzungsrisiko erzielt werden. Auch die Wartung des Fahrzeugs sowie einzelner Komponenten kann aufwandsärmer und schneller ermöglicht werden. Neben einer darüber hinaus auch erzielbaren verbesserten Aerodynamik kann durch diese Befestigungskonstruktion auch ein deutlich leichteres Deckelelement zum Abdecken der Energiequelle bereitgestellt werden. Nicht zuletzt kann auch eine Ausgestaltung ermöglicht werden, welche eine deutlich hochwertigere optische Ansicht zeigt.

Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass an zumindest einer Trittstufe eine Markierungsleuchte angeordnet ist. Diese Markierungsleuchte ist bevorzugt an dem nach außen orientierten freiliegenden Ende der Trittstufe befestigt. Darüber hinaus kann auch zumindest eine Griffmulde an der Abdeckblende vorgesehen sein, welche das Öffnen und Schließen des darüber angeordneten und bevorzugt auf der Abdeckblende aufliegenden Deckelelements ermöglicht.

Die Abdeckblende weist bevorzugt einen U-förmigen erhaben ausgebildeten Rahmen auf. Die Abdeckblende weist bevorzugt eine Aussparung auf, durch welche die an dem Grundträger befestigte Trittstufe hindurchragt und nach außen freistehend ist. Diese Aussparung ist bevorzugt mittig in der U-förmigen Ausführung des Rahmens der Abdeckblende zwischen den vertikalen Schenkeln dieser U-Form ausgebildet, so dass die Trittstufe von den erhabenen vertikalen seitlichen Schenkeln dieser U-Form zumindest teilweise umgriffen ist und die Trittstufe somit praktisch mit ihrer wesentlichen Ausmaßung in der Breite in einer Vertiefung der Abdeckblende angeordnet ist. Die Abdeckblende ist bevorzugt einstückig ausgebildet und kann beispielsweise als Kunststoff-Spritzgussteil ausgebildet sein.

Um das Verletzungsrisiko von anprallenden Fußgängern oder Zweiradfahrern zu reduzieren, kann die Abdeckblende einen Aufprallbereich aufweisen, der bei Aufprall des Fußgängers oder Zweiradfahrers unter Absorption von Aufprallenergie deformierbar ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Trägermoduls ohne einem Deckelelement; und

2 eine perspektivische Darstellung des Trägermoduls gemäß 1 mit einem geschlossenen Deckelelement.

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In 1 ist eine Anordnung dargestellt, welche ein Trägermodul 1 zur Aufnahme von einer oder mehrerer Batterien als Energiequellen des Lastkraftwagens umfasst. Im Ausführungsbeispiel ist die Anordnung und insbesondere das Trägermodul 1 an einem Rohbauteil einer Sattelzugmaschine befestigt. Das Trägermodul 1 umfasst einen Grundträger 1a, welcher zwei gegenüberliegende Seitenwände 12 und 13 aufweist, zwischen denen ein Aufnahmebereich 11 zur Aufnahme der zumindest einen Batterie ausgebildet ist. Darüber hinaus umfasst der Grundträger 1a ein Bodenelement 14, welches als vollflächiges Blech ausgebildet ist. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass dieses Bodenelement 14 aus einzelnen separaten länglichen Rahmenelementen ausgebildet ist. An den Rückseiten der Seitenwände 12 und 13 sind Befestigungsstege 12a und 13a ausgebildet, an welchen einerseits ein Deckelelement 16 (2) befestigt werden kann und andererseits eine Befestigung des Trägermoduls 1 mit dem Rohbauteil ausgeführt sein kann.

An einer Vorderseite 15 des Grundträgers 1a und insbesondere im Bereich des Bodenelements 14 sind Befestigungslaschen bzw. Befestigungsstege ausgebildet, an denen eine Aufstiegsvorrichtung 2 mit Trittstufen 21 und 22 lösbar befestigt ist. Im Ausführungsbeispiel ist dabei eine Verschraubung vorgesehen. Die Trittstufen 21 und 22 sind vertikal übereinander angeordnet und weisen an ihren Oberseiten runde Ausstanzungen zur Verbesserung der Trittsicherheit und Rutschsicherheit auf. Die Trittstufen 21 und 22 können als separate Teile ausgeführt sein und jeweils einzeln an dem Grundträger 1a befestigt sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Trittstufen 21 und 22 an einem gemeinsamen Trägerrahmen befestigt sind, wobei dieser Trägerrahmen dann an dem Grundträger 1a befestigt ist.

Darüber hinaus ist eine Abdeckblende 3 an diesem Grundträger 1a befestigt. Auch diese Anordnung ist im Ausführungsbeispiel als lösbare Verbindung ausgebildet. Wie zu erkennen ist, ist die Abdeckblende 3 in ihren Ausmaßen so ausgebildet, dass sie die Trittstufen 21 und 22 umgreift. Die Abdeckblende 3 weist Aussparungen 34 und 35 auf, durch welche sich die Trittstufen 21 und 22 erstrecken. Diese schlitzförmigen durchgängigen Öffnungen sind so konzipiert, dass die Abdeckblende 3 von vorne auf die bereits montierten Trittstufen 21 und 22 übergeschoben werden kann. Die vollflächige Abdeckblende 3bedeckt somit den hinter den Trittstufen 21 und 22 ausgebildeten Freiraum.

Die Abdeckblende 3 wird an ihrem oberen, dem Grundträger 1a zugewandten Randbereich an diesem Grundträger 1a befestigt. Ebenso wie die Aufstiegsvorrichtung 2 und insbesondere die Trittstufen 21 und 22 erstreckt sich dann die Abdeckblende 3 nach unten und somit in entgegengesetzter Richtung zur nach oben orientierten Ausbildung des Grundträgers 1a.

Wie zu erkennen ist, ist die Abdeckblende 3 in ihrer äußeren Formgebung U-förmig ausgebildet, wobei sich der U-förmige Rahmen als erhabene Struktur aus der einstückigen Abdeckblende 3 heraus erstreckt. Zwischen den sich nach außen erstreckenden und an der Vorderseite gewölbt ausgebildeten vertikalen Schenkeln dieser U-Form ist eine Vertiefung 33 ausgebildet. Die Breite der Vertiefung 33 ist so konzipiert, dass die Trittstufen 21 und 22 im Wesentlichen über ihre gesamte Breite in dieser Vertiefung 33 enthalten sind. Lediglich seitliche Ränder überlappen diese Breite der Vertiefung 33 und erstrecken sich minimal in die erhabenen Strukturen der vertikalen Schenkel der U-Form.

Indem die Trittstufen 21 und 22 nicht über ihre gesamte Tiefe aus der Abdeckblende 3 herausragen, sondern zumindest teilweise in der Vertiefung 33 angeordnet sind, kann das Verletzungsrisiko reduziert werden und dennoch die gesamte Tiefe dieser Trittstufen 21 und 22 zur sicheren Begehung bereitgestellt werden.

Die U-Form der sich nach vorne erstreckenden erhabenen Teilbereiche der Abdeckblende 3 führt über einen relativ dünnen Steg an der Unterseite der Trittstufe 21 verbindend von dem einen vertikalen Schenkel zum anderen vertikalen Schenkel der U-Form.

In der Abdeckblende 3 sind im Ausführungsbeispiel eine erste Griffmulde 31 und an der gegenüberliegenden Seite des oberen Randbereichs eine zweite Griffmulde 32 ausgebildet. Benachbart dazu sind jeweils Teilelemente 41 und 42 einer Schließvorrichtung integriert.

Darüber hinaus ist an einer freiliegenden vorderen Seite der Trittstufe 22 eine Seitenmarkierungsleuchte 5 befestigt.

In 2 ist eine perspektivische Darstellung gezeigt, bei der im Vergleich zur Ausgestaltung gemäß 1 der Grundträger 1a durch ein Deckelelement 16 abgedeckt ist. Das Deckelelement 16 ist an seiner Rückseite an den Stegen 12a und 13a der Seitenteile 12 und 13 klappbar angeordnet. Die nicht zu erkennenden, in dem Aufnahmebereich 11 angeordneten Batterien sind durch dieses Deckelelement 16 abgedeckt. Eine Oberseite 16a des Deckelelements 16 ist als weitere Trittstufe ausgebildet und weist eine Mehrzahl an Ausstanzungen zur Verbesserung der Trittsicherheit auf. An der Vorderseite des Deckelelements 16 ist eine Vertiefung 16b ausgebildet, welche die im Wesentlichen vollflächige Begehbarkeit der Trittstufe 22 ermöglicht. Die Vertiefung 16b ist im gezeigten geschlossenen Zustand des Deckelelements 16 fluchtend und insbesondere bündig mit der Vertiefung 33 der Abdeckblende 3 ausgebildet. Im gezeigten geschlossenen Zustand liegt das Deckelelement 16 auf der Abdeckblende 3 auf. Komplementär ausgebildete Teile 43 und 44 greifen zum Verschließen in die Teile 41 und 42 der Schließvorrichtung ein. Die Schließvorrichtung kann als Schnappvorrichtung oder dergleichen ausgebildet sein. Ebenso kann jedoch auch eine Schließvorrichtung mit einem abschließbaren Schloss vorgesehen sein.

Der Freiraum 6, welcher unter dem Grundträger 1a und somit unter dem Bodenelement 14 einerseits und hinter der Abdeckblende 3 und somit auch hinter der Aufstiegsvorrichtung 2 ausgebildet ist, kann zur Anordnung von einem oder mehreren Druckluftbehältern vorgesehen sein. Es können auch andere oder zusätzliche Komponenten in diesem Freiraum 6 angeordnet sein.


Anspruch[de]
Trägermodul für zumindest eine Energiequelle eines Fahrzeugs, insbesondere eines Lastkraftwagens, mit einem Grundträger (1a), in welchem die Energiequelle anbringbar ist und an welchem an einer Seite (15) zumindest eine Trittstufe (21, 22) einer Aufstiegsvorrichtung (2) befestigt ist, und einer an dieser Seite (15) des Grundkörpers (1a) angeordneten Abdeckblende (3). Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (3) die Trittstufe (21, 22) umgibt und einen insbesondere U-förmigen Teilbereich aufweist. Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Trittstufe (21, 22) einteilig mit der Abdeckblende (2) ausgebildet ist. Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufe (21, 22) bewegbar, insbesondere klappbar, angeordnet ist. Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (3) an dem Grundkörper (1a) und/oder der Trittstufe (21, 22) befestigt, insbesondere lösbar befestigt, ist. Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckelelement (16) zum Abdecken der Energiequelle an dem Grundkörper (1a) angeordnet ist. Trägermodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberseite (16a) des Deckelelements (16) als weitere Trittstufe ausgebildet ist. Trägermodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelelement (16) und die Abdeckblende (3) durch eine Schließvorrichtung (41, 42, 43, 44) verschließbar sind. Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstiegsvorrichtung (2) zumindest zwei Trittstufen (21, 22) umfasst, welche so angeordnet sind, dass sich ihre vertikal übereinander ausgebildete Anordnung an der Montageseite (15) des Grundkörpers (1a) nach unten erstreckt. Trägermodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Trägermodul und hinter den Trittstufen (21, 22) und der Abdeckblende (3) ein Freiraum (6) zur Anordnung von zumindest einem Druckluftbehälter ausgebildet ist. Trägermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckblende (3) einen Aufprallbereich aufweist, der bei Aufprall eines Fußgängers oder Zweiradfahrers unter Absorption von Aufprallenergie deformierbar ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com